Tanelorn.net
Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Spielleiterthemen => Thema gestartet von: Maarzan am 30.11.2022 | 17:50
-
Anschließend an den thematischen Ausflug in "Wie kommuniziert man Spielern, dass MinMaxing kein impliziter Zwang ist?" wollte ich hier fragen, welche Erfahrungen und ggf. Vorgehensweisen ihr habt, wenn es in eurer Gruppe häufiger den Fall gibt, dass einzelne Leute durch eigenmächtiges Vorpreschen oder eskalieren gehäuft die Initiative zu Lasten anderer Spieler oder gar aller an sich reißen:
Damit ist jetzt hier nicht jede von der Gruppe getrennte Soloaktion gemeint, sondern Situationen, wo > die Gruppe sich ausdrücklich vor einer Aufgabe sieht (also nicht so einfach abbrechen kann) und >dieser Spieler durch einsames Vorpreschen oder aggressives Verhalten die
a) Vorbereitung (z.B. die Tür eintritt, welche der Dieb leise öffnen sollte, oder angreift, bevor die anderen ihre Vorbereitungen abgeschlossen haben oder auch nur in Position gegangen sind) oder
b) alternative Handlungswege (z.B. in Verhandlungen hinein angreift oder durch sein Verhalten einen Angriff auslöst) anderer Spieler torpediert.
-
Hier greift eindeutig Regel Nr. 0
-
Dann ist das so.
Das Ergebnis kann dann sein:
1. TPK - Glückwunsch an den Spieler!
2. Der SC des Spielers geht drauf! Ebenfalls: Glückwunsch!
3. Der SC und die Gruppe (zumindes in Teilen) überlebt die Aktion, lässt aber ordentlich Federn und das Abenteuer ist Fritte - Glückwunsch!
4. Die Aktion hat Erfolg und die Vorbereitungen der Gruppe waren für die Katz! Glückwunsch: Dann macht das immer so. Allerdinsg kanne s beim nächtsen Mal zu ergebnis 1 oder 2 oder 3 kommen (oder auch wieder 4).
Zudem sollte der Speiler sich nicht beschweren, wenn die anderen SC mit seinem Oberhelden nicht mehr auf Abenteuer gehen wollen. Er mussd ann wohl oder übel einen anderen Sc spielen.
Sollte darunter aber der Spielspaß dauerhaft leiden, sollten man das auf der Metaebene besprechen.
Jedes Abenteuer ist ein TPK oder der Reinfall von Schaffhausen, weil Monsieur wieder mal Alleingänge macht - das sollte dann stoppen.
Oder wir haben bald einen leeren Stuhl.
-
Wozu soll der Dieb mühsam das Schloss knacken, wenn der Muskelprotz der Gruppe sie einfach eintreten kann? ;D
OK, im Ernst: Ich finde das Thema nicht sauber umrissen. "Vorpreschen" klingt eher nach Plot vorantreiben, was gewinnbringend für alle Beteiligten ist. "Torpedieren" ist etwas ganz anderes.
In letzterem Fall, wenn das öfter ein Problem ist, kann man ja einfach drüber reden? Kriegt das deine Gruppe nicht hin?
-
Wozu soll der Dieb mühsam das Schloss knacken, wenn der Muskelprotz der Gruppe sie einfach eintreten kann? ;D
OK, im Ernst: Ich finde das Thema nicht sauber umrissen. "Vorpreschen" klingt eher nach Plot vorantreiben, was gewinnbringend für alle Beteiligten ist. "Torpedieren" ist etwas ganz anderes.
In letzterem Fall, wenn das öfter ein Problem ist, kann man ja einfach drüber reden? Kriegt das deine Gruppe nicht hin?
Vorpreschen ist nicht gewinnbringend, da es einmal die Gruppe in eine schlechtere Lage versetzt (der Dieb sollte beispielsweise die Tür aufschließen, damit die Leute im Haus überrascht werden könnten, Buffs könenn nicht abgeschlossen werden etc.) und daneben killen solche Spieler regelmäßig (einmal würde sich ja keiner längerfristig aufregen) dann den Input von allen anderen, die etwas anderes als Angriff versuchen wollen.
-
OK, klingt schlecht. Ist dem Spieler langweilig oder ist er einfach kein Team Player?
#TLFL
-
OK, klingt schlecht. Ist dem Spieler langweilig oder ist er einfach kein Team Player?
#TLFL
Das bezieht sich nicht auf eine einzelne Runde sondern fasst Beispiele mehrerer Runden als SL wie als Mitspieler zusammen.
Hauptgrund scheint sofortige Langeweile zu sein, sobald der Spieler nicht akut und direkt am Spielgeschehen beteiligt ist.
OK, "meine Figur ist halt so" habe ich auch schon einmal gehört in dem Fall - hatte aber in dem Fall einen bösen, erfolgsorientierten und optimierten SC und es war kein Freund ... .
-
Langeweile und Taschenlampenfallerei gehen Hand in Hand.
Man kann es als SL nicht jedem recht machen, wie es einem Robin D. Laws verkaufen will. Die Wahrheit ist, nicht jeder Spieler und jeder SL sind in ihren Vorstellungen von spannendem Rollenspiel kompatibel. Das muss sich einfach jeder Teilnehmer eingestehen.
-
Langeweile und Taschenlampenfallerei gehen Hand in Hand.
Man kann es als SL nicht jedem recht machen, wie es einem Robin D. Laws verkaufen will. Die Wahrheit ist, nicht jeder Spieler und jeder SL sind in ihren Vorstellungen von spannendem Rollenspiel kompatibel. Das muss sich einfach jeder Teilnehmer eingestehen.
Taschenlampenfallenlasserei ist dann ja noch einmal einem Steigerung.
Ware eher die Frage, wie/ob man das als SL wirklich für die anderen Spieler retten kann oder nur Warnung und Rauswurf bei Wiederholung bleibt - oder halt Freigabe von PvP.
-
Evtl. als SL vorher nochmal (falls der Rest der Gruppe z.B. zu sehr damit beschaeftigt ist die Details des "wir gehen leise und vorsichtig vor" noch auszufeilen) laut, klar und deutlich nachfragen: "Die Gruppe hatte sich auf eine leise und unauffaellige Methode geeinigt... willst du wirklich mit lautem Gebruelle die Tuer eintreten und einfach planlos reinrennen?"
Das sollte dann auch den anderen Spielern die Chance geben "in character" darauf reagieren zu koennen um z.B. (wie in einer anderen Runde passiert) dem laut bruellenden Berserker noch eine mit Silence versehene Muenze in die Tasche zu packen damit man ihn nicht bruellen hoeren kann ;D (Hat dann auch den Sprueckeklopfer den er direkt angegangen ist schwer geschaedigt)
-
Evtl. als SL vorher nochmal (falls der Rest der Gruppe z.B. zu sehr damit beschaeftigt ist die Details des "wir gehen leise und vorsichtig vor" noch auszufeilen) laut, klar und deutlich nachfragen: "Die Gruppe hatte sich auf eine leise und unauffaellige Methode geeinigt... willst du wirklich mit lautem Gebruelle die Tuer eintreten und einfach planlos reinrennen?"
Das sollte dann auch den anderen Spielern die Chance geben "in character" darauf reagieren zu koennen um z.B. (wie in einer anderen Runde passiert) dem laut bruellenden Berserker noch eine mit Silence versehene Muenze in die Tasche zu packen damit man ihn nicht bruellen hoeren kann ;D (Hat dann auch den Sprueckeklopfer den er direkt angegangen ist schwer geschaedigt)
Das wäre in solchen Situationen ohnehin meine erste Überlegung: "Okay, wie gut sind die Chancen unseres Vorpreschers, seine Aktion ungestört vom Rest der Gruppe bis zum katastrophalen Ende durchzuziehen, eigentlich überhaupt?" Und je nach Situation mag das mal völlig plausibel sein, dann ein anderes Mal nicht, und bei wieder anderen Gelegenheiten müssen eventuell die Regeln und Würfel sprechen...
-
Wenn ich zurückblicke war das "nicht warten" meist schon recht eng zeitlich vor dem bereits erwartenden Knall, sonst wäre es ja auch nicht so kritisch - also während die anderen sich positionieren oder buffen.
Die andere Sache ist wo eine Seite noch etwas versucht, sei es Diplomatie oder Finesse und dann mit einem Schlag (oft wortwörtlich) vollendete Tatsachen geschaffen werden.
-
Leztes Wochenende Conventionabenteuer (Fantasy)
Gruppe hat sich geteilt 2Preister kommen zu einem Haus (in der besseren Wohngegend der Stadt) das ist vernagelt, aber es besteht ein gewisses interesse reinzukommen.
Priester 1: Ich zaubere Dunkelheit und trete dann die Tür ein wenn mich keiner mehr sieht.
Priester 2: Nein mach das nicht!
Priester 1: *Würfelt* (damit läuft bei mir als SL auch die Aktion)
Passanten eilen herbei wegen Lärm, sehen dann auch Magieeinsatz,... Priester2: "Also es ist alles gut gehen sie weiter,.... *redet sich um Kopf und Kragen*
(das dann die Priester im haus wegen mangelnder Fertigkeiten nichts finden und die 2 Diebe der Gruppe eh nochmal rein müssen ist noch ein Sahnehäubchen).
-
Ach ja oft genug erlebt das nachfolgend der Spruch gekommen ist
"Ich spiel ja nur meine Figur aus!"
Der tactican in mir ist am ausflippen,... der Storyteller auch,...
-
Ach ja oft genug erlebt das nachfolgend der Spruch gekommen ist
"Ich spiel ja nur meine Figur aus!"
Der tactican in mir ist am ausflippen,... der Storyteller auch,...
Wenn es tatsächlich so wäre, könnte man das als Figur ja sogar noch rechtzeitig in die Planung mit einbeziehen (und sei es durch Kicken der Figur aus der Gruppe nach dem ersten Mal) . Aber es ist ja der Spieler der da den egomanischen Anfall hat.
-
Man sollte sich als SL auch mal zurücklehnen können und die Spieler einfach machen lassen, ohne das Vorgehen der Spieler zu bewerten oder ihnen ein bestimmtes Vorgehen vorzuschreiben.
Nur wenn es unter den Spielern tatsächlich knirscht, ist der SL/Gastgeber etc. auch als Mediator gefragt.
-
Ich finde grundsätzlich, dass übereilte Aktionen durch Konsequenzen reguliert werden sollten. Die Welt reagiert eben, und da darf es durchaus einen Backlash geben.
Wir haben einen "Instigator" Spieler in der Runde, der einfach zu ungeduldig ist. Wenn ihn Planung oder Diskussion langweilen, geht er schonmal allein eine Sache an - was dann immer wieder darin endet, dass man ihn irgendwo raushauen muss. Ergibt dann halt auch wieder nette Stories.
Letztens hatten wir auch die Situation, dass die ganze Gruppe das Hirn ausgeschaltet hat. Da wurde dann ein Attentat durchgezogen, ohne Hintergründe zu kennen, einfach weil das Ziel allen unsympathisch war und man sich moralisch im Recht glaubte.
Na ja, mit den Folgen dürfen sie sich noch eine ganze Weile herumschlagen... >;D
-
Bei uns würde er schnell die Unterstützung der restlichen Gruppe in der Szene verlieren. Ich als Sl muss da ( zum Glück) gar nichts machen.
-
Ich finde grundsätzlich, dass übereilte Aktionen durch Konsequenzen reguliert werden sollten. Die Welt reagiert eben, und da darf es durchaus einen Backlash geben.
Das. Je nach Situation frage ich oft noch in die Gruppe "Will jemand versuchen, ihn/sie aufzuhalten"?
Es ist auch eine Frage, ob das Vorbreschen gemacht wird, weil der/die Spieler:in meint, es würde a) für den Charakter Sinn machen und b) interessant für die Story sein (nur a), aka "mein Charakter macht das eben so" ist meist ein Garant für Ärger in der Gruppe) und das dem Rest der Gruppe auch klar ist. Dann ist es das Ergebnis oft ohnehin nur "ohh nooo" + Gelächter.
Wenn es aber einfach trotzig-hirnverbrannt ist und das wiederholt auftritt, wird ohnehin die Gruppe es ansprechen.
-
Allerdings funktioniert die Selbstregulierung unter Spielern auch nicht immer. Da können schon mal unterschiedliche Persönlichkeiten aneinander geraten.
Deshalb: darauf achten, ob es auch außerhalb des Spiels knirscht und rechtzeitig intervenieren!
-
Ich finde grundsätzlich, dass übereilte Aktionen durch Konsequenzen reguliert werden sollten. Die Welt reagiert eben, und da darf es durchaus einen Backlash geben.
Wir haben einen "Instigator" Spieler in der Runde, der einfach zu ungeduldig ist. Wenn ihn Planung oder Diskussion langweilen, geht er schonmal allein eine Sache an - was dann immer wieder darin endet, dass man ihn irgendwo raushauen muss. Ergibt dann halt auch wieder nette Stories.
Letztens hatten wir auch die Situation, dass die ganze Gruppe das Hirn ausgeschaltet hat. Da wurde dann ein Attentat durchgezogen, ohne Hintergründe zu kennen, einfach weil das Ziel allen unsympathisch war und man sich moralisch im Recht glaubte.
Na ja, mit den Folgen dürfen sie sich noch eine ganze Weile herumschlagen... >;D
Die negativen Konsequenzen tragen ja die anderen Spieler, sei es mit geschädigten Figuren oder indem nichts durchkommt wo dieser Spieler nicht durchgehend mit akut beteiligt ist, wie z.B. Kampf.
Und ihn alleine lassen würde zwar (manchmal, denn oft ist die Gruppe schon zu tief drin) den Hauptschaden seien Figur tragen lassen aber dann ist teils das Abenteuer hin, weil man so weit im Nachteil ist, dass ein Weiter eigentlich nicht mehr sinnvoll wäre.
-
Man sollte sich als SL auch mal zurücklehnen können und die Spieler einfach machen lassen, ohne das Vorgehen der Spieler zu bewerten oder ihnen ein bestimmtes Vorgehen vorzuschreiben.
Nur wenn es unter den Spielern tatsächlich knirscht, ist der SL/Gastgeber etc. auch als Mediator gefragt.
Ich finde es jezt nicht als "vorschreiben" wenn undruchdachte Aktionen auch negative auswirkungen haben können. (#)
Kommt jemand mit einem Supertollen Plan dann lasse ich den auch laufen.
Ich sollte vieleicht zum obigen Beispiel anmerken: später mussten eh die 2 Diebe nochmal dort einsteigen, sie benuzten einfach die Hintertür im Garten und ja ich hatte in der beschreibung gesagt "freistehendes Haus mit kleinem Garten" da könnte man auf die Idee kommen das es auch eine zweite Tür gibt.
(#) Ich leite eigentlich nach der Prämisse - Aktionen der Spieler haben Auswirkungen auf die Welt. Aber die Welt läuft auch ohne die Spieler weiter.
Alles andere im Rollenspiel würde ich auch superöde finden.
-
Die negativen Konsequenzen tragen ja die anderen Spieler, sei es mit geschädigten Figuren oder indem nichts durchkommt wo dieser Spieler nicht durchgehend mit akut beteiligt ist, wie z.B. Kampf.
Um nochmal mein Beispiel vom Samstag aufzugreifen (s.o.)
Ich hatte schon das Gefühl das es dem spieler der zweiten Figur recht unangenehm war das die NSC ihn angegangen sind. Der eigentliche verursache stand ja in einer Sphäre der dunkelheit und trat auf diue Tür ein. Er hat sich zwar fix gefangen und fing an die NSC plattzulabern aber ich sah schon die Blicke welche er dem anderen Spieler zuwarf.
Auf der anderen Seite des Tisches sah man das alles mit viel belustigung - die 3 anderen Spieler waren in einem anderen Teil der Stadt unterwegs,... wie schon geschrieben waren das 2 Diebesklassen und eine Zauberfähigenklasse die auch eher in heimlichkeit präferiert. Die lehnten sich zurück und kommentierten es dann von der Ferne.
Das ganze war schlussendlich noch recht harmlos, aber ich hätte auch die Garde aufmarschieren lassen können, samt fürsten (wäre durchaus glaubwürdig gewesen das die in der nähe sind, die Burg ist 70 m entfernt, der Weg zum Stadttor geht nahe am Häuschen vorbei).
-
Direkt, oder bei nächster Gelegenheit ansprechen. Das mag zwar für sich genommen nur ne Kleinigkeit sein, aber das sind Dinge die irgendwann ein Fass voll werden lassen. Kann auch sein das keiner ein Problem damit hat, aber wenn doch muss man es direkt angehen.
Dieses den anderen eine Spielweise aufzwingen hab ich bis jetzt nur von toxischen Spielern erlebt. Die dann auch meist nicht Lang in den Runden als Spieler erwünscht waren. Ich hatte das zum glück erst einmal, ein Spieler Pärchen was den anderen ihre Spielweise aufzwingen wollte.
"Mein Charakter geht los und macht X" -> Toxischer Spieler: "Ich halte ihn fest"
"Wir sollten schauen das wir das ganze auskundschaften um heimlich einzudringen" -> Toxischer Spieler geht zur Stadtwache und hetzt die auf den Unterschlupf der Gegner was alle Nachforschungen unmöglich macht.
Hab zweimal das Gespräch gesucht, es wurde versprochen es nicht mehr zu tun. Beim dritten mal sind sie aus der Gruppe entfernt worden. Denn hätte ich das nicht gemacht währen die anderen "guten" Spieler aus der Gruppe gegangen. Und dann sitzt man am ende nur mit den A-Löchern am Tisch.
-
Die negativen Konsequenzen tragen ja die anderen Spieler, sei es mit geschädigten Figuren oder indem nichts durchkommt wo dieser Spieler nicht durchgehend mit akut beteiligt ist, wie z.B. Kampf.
Und? Entweder sie ziehen ihn dann halt zur Verantwortung, oder sie lassen ihn nächstes Mal draufgehen.
Und ihn alleine lassen würde zwar (manchmal, denn oft ist die Gruppe schon zu tief drin) den Hauptschaden seien Figur tragen lassen aber dann ist teils das Abenteuer hin, weil man so weit im Nachteil ist, dass ein Weiter eigentlich nicht mehr sinnvoll wäre.
Schlechtes Abenteuer-Design, bzw. Railroading. Mir ist das als SL völlig egal - ich hab sowieso kein "unbedingt-zu-erreichendes-Ziel" im Kopf. Flucht ist normalerweise immer eine Option - und der SC des betreffenden Spielers wurde auch schon mal gegen seinen Willen am Rückzug "beteiligt". Typischer Fall von "wenn er's nicht kapiert...".
Der Spieler agiert aber auch in Multiplayer-PC Games auf die Art, hat aber oft das "Glück", dass dann andere draufgehen. Und er liebt es, Leute zu trollen.
-
Grundsätzlich wär die Idee: Konsequenzen bringen, die _nur_ den so egoistisch vorpreschenden Spieler betreffen. Ist freilich oft leichter gesagt als getan. Insbesondere wenn sich dann die anderen auch noch verpflichtet fühlen, ihm in den Schlamassel zu folgen bzw ihn da rauszuhauen.
Glaube, mit reinen IC-Mitteln kommt man da oft nicht weiter --> drüber reden.
--
Anekdotisch fällt mir dazu speziell eine Begebenheit ein, das hätte so perfekt ablaufen können wenn wir anderen Spieler den Leroy Jenkins halt einfach hätten machen lassen. Da hatten wir den Bosskampf eigentlich schon erledigt und hätten gut eine Pause vertragen können, da hat sich unser Wizard von der Gruppe abgesetzt, ist alleine losgestiefelt und hat nebenan noch einen Pulk Zombies gefunden. Diese hätte er alleine nicht besiegen können, bin ich mir sehr sicher. Jetzt weiß ich nicht mehr, ob wir legit den Kampfeslärm hörten, oder metagameten um dazustoßen zu können. Jdf machten wir das -- und der Wizardspieler fauchte uns an, wir sollten wegbleiben! Wir machten die Zombos trotzdem platt. Der Spieler war rr angepisst, dass wir uns immer in alles einmischen müssten. Auf unseren Einwand, dann hätten die Zombies ihn zu Brei geschlagen, meinte er allen Ernstes "Nein, dann hätte der SL bestimmt nicht so viele gebracht". Und der SL so Äh?
Es wurde dann auch nicht mehr besser mit dem Spieler; im Nachhinein wünschte ich wirklich, wir hätten ihn mit den Zombies allein gelassen. Ein paar Sitzungen später warfen wir ihn raus.
-
Inwieweit ein einzelner Spieler das Spiel der anderen torpedieren dürfen soll, muß auf der Metaebene sowieso die Gruppe unter sich ausmachen.
In der aktuell aus dem scheinbaren Nichts heraus auftretenden Situation im Spiel wäre mein erster SL-Impuls, auch die Konsequenzen primär den Verursacher selbst treffen zu lassen -- Karma halt. Daß der dann im Extremfall vom Rest der Gruppe gerettet werden muß oder die Gruppe ohne so einen Querschläger tatsächlich schlechter dran ist als mit ihm, steht ja seinerseits auch nirgendwo geschrieben. >;D
-
Es wurde dann auch nicht mehr besser mit dem Spieler; im Nachhinein wünschte ich wirklich, wir hätten ihn mit den Zombies allein gelassen. Ein paar Sitzungen später warfen wir ihn raus.
Auf jeden Fall wäre das Problem gelöst, wenn man den Spieler mit den Zombies allein lassen würde ~;D
-
Auf jeden Fall wäre das Problem gelöst, wenn man den Spieler mit den Zombies allein lassen würde ~;D
Nicht unbedingt, dann käme er ja vielleicht mit den Zombies zurück. >;D
-
Nicht unbedingt, dann käme er ja vielleicht mit den Zombies zurück. >;D
Oder noch schlimmer, die Zombies mit ihm... ~;D
-
Mehrere Gedanken:
1. Gibt es SPL die das böswillig machen, um andere reinzureiten?
Antwort: Ja, aber die wenigsten.
2. Kann es Situation geben, wo das aus Kurzschluss oder Verzweiflung geschieht?
Antwort: Jede Menge.
Bsp. Laufen irgendwelche Verhandlungen schlecht, es werden Beleidigungen ausgetauscht und irgendwann ist es soweit.
3. Kann sowas auch von der SL provoziert werden?
Antwort: Auf jeden Fall. Rollenspiel ist sehr zeitintensiv. Wenn dann das Abenteuer nicht voran geht, und die SPL sich langweilen, Buttkicker bislang nicht auf ihre Kosten gekommen sind etc., kann das Schwert als einziger Ausweg erscheinen.
4. Was kann man tun, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist?
Antwort: Als SL jede Menge.
So muss da nicht zwingend ein TPK draus werden, nur weil ein SPL die Nerven verliert.
Man kann den SPL - Fluchtmöglichkeiten anbieten, man kann einen SC als Geisel nehmen, und die anderen dazu auffordern ihre Waffen fallen zu lassen. Gefangen ist nicht tot. etc.
Man kann für bereits tote SC Wiederbelebungsmöglichkeiten anbieten.
Edit folgt.
Als SPL geht es mir so: " Shit Happens!"
Und solange meine Figur danach noch lebt, ist sie nicht aus dem Spiel.(Und ich habe nicht wirklich was verloren)
Auch wenn hin und wieder Mist passiert.
Als SL geht es mir so: Ich würde zunächst einmal checken, wo mein Anteil an der Misere ist.
1.Hätten die Buttkicker mehr Chancen zum Austoben gebraucht?
Wenn ja, ist das mein Fehler- kein Grund dass die Gruppe dafür büßen muss.
2. Habe ich meine NSC so gespielt, dass sie die Situation provozieren? Habe ich zuwenig alternative Lösungen angeboten?
Wenn ja, habe ich die Situation mit verursacht - kein Grund, dass die Gruppe dafür büßen muss..
3. Habe ich nicht ausreichend genug kommuniziert wie gefährlich die Situation ist?
Habe ich in Session 0 nicht ausreichend genug geklärt dass sich jede Figur im Worst Case auch selbst schützen können muss?
Wenn ja- ist auch das ein Grund Verantwortung zu übernehmen.
PS.
Es gibt auch Figuren Typen - die als Choleriker oder Raufbolde ausgelegt sind.
( Beispiele: "Ritter aus Leidenschaft" (rote Haare), oder alte"Robin Hood - Serie" (Will Scarlett)
Zudem:
Ich bin auch deshalb ein Fan von dosierten Einzelaktionen - weil SPL/ Figuren mit "Fresse Dick" Focus, genau das bekommen können ohne dass die ganze Gruppe das mittragen muss
-
Evtl. als SL vorher nochmal (falls der Rest der Gruppe z.B. zu sehr damit beschaeftigt ist die Details des "wir gehen leise und vorsichtig vor" noch auszufeilen) laut, klar und deutlich nachfragen: "Die Gruppe hatte sich auf eine leise und unauffaellige Methode geeinigt... willst du wirklich mit lautem Gebruelle die Tuer eintreten und einfach planlos reinrennen?"
Das sollte dann auch den anderen Spielern die Chance geben "in character" darauf reagieren zu koennen um z.B. (wie in einer anderen Runde passiert) dem laut bruellenden Berserker noch eine mit Silence versehene Muenze in die Tasche zu packen damit man ihn nicht bruellen hoeren kann ;D (Hat dann auch den Sprueckeklopfer den er direkt angegangen ist schwer geschaedigt)
Genau so handhabe ich das in meiner Gruppe auch. Gebe den Gruppenmitgliedern die Chance zu reagieren. Wenn ein Muskelprotz eine Tür eintreten möchte muss er erst Anlauf nehmen. Das ist zu bemerken. Handlungen können dann von den Mitspielenden unterbrochen/be-/verhindert werden.
Und in Situationen, die man nicht unterbrechen kann (verbal ausfällig in eine diplomatische Diskussion hereingrätschen z.B.) sollte man der handelnden Person deutlich die Konsequenzen aufzeigen und ihr die Chance zum einlenken geben. Vielleicht sollten die Folgen dann auch von der Gruppe intime ausdiskutiert werden.
-
PS.
Es gibt auch Figuren Typen - die als Choleriker oder Raufbolde ausgelegt sind.
( Beispiele: "Ritter aus Leidenschaft" (rote Haare), oder alte"Robin Hood - Serie" (Will Scarlett)
Gibt es, und es gibt auch Systeme, die so etwas auf dem Charakterblatt dann klar festhalten. Was in diesem Fall aus meiner Sicht von Vorteil ist, denn wenn auf dem Bogen schon schwarz auf weiß was von "Hitzkopf" steht, auf das sich der Spieler ggf. im Spiel dann berufen will, dann kann man sich auch bei der Charaktererschaffung schon darüber unterhalten, ob der Rest der (Spieler-)Gruppe so jemanden überhaupt dabeihaben möchte. Ist dasselbe Konzept dagegen nur ganz privat im Kopf des zuständigen Spielers verankert und vergißt der, das rechtzeitig zur Sprache zu bringen, dann wird's latürnich schon ein gutes Stück schwieriger...
-
Gibt es, und es gibt auch Systeme, die so etwas auf dem Charakterblatt dann klar festhalten. Was in diesem Fall aus meiner Sicht von Vorteil ist, denn wenn auf dem Bogen schon schwarz auf weiß was von "Hitzkopf" steht, auf das sich der Spieler ggf. im Spiel dann berufen will, dann kann man sich auch bei der Charaktererschaffung schon darüber unterhalten, ob der Rest der (Spieler-)Gruppe so jemanden überhaupt dabeihaben möchte. Ist dasselbe Konzept dagegen nur ganz privat im Kopf des zuständigen Spielers verankert und vergißt der, das rechtzeitig zur Sprache zu bringen, dann wird's latürnich schon ein gutes Stück schwieriger...
Selbst wenn es nicht auf dem Charakter Blatt steht, lernen die anderen SC die Figur ja früher oder später kennen.
Es gibt auch Strategien mit solchen Figuren auszukommen.
Ggf. wird der Hitzekopf dann
mit Beruhigungszaubern oder Kräutern ruhig gestellt.
(Oder gar nicht erst mitgenommen um diplomatische Verhandlungen zu führen)
Oder, falls man das Temperament Mal für die Gruppe nutzen will, kommt noch sowas wie ein Berserker Pilz/Zauber zum Einsatz.
-
Ich würde ja erst einmal überlegen, ob die Situation und die Konsequenzen von mir gut genug beschreiben worden. Als SL und SPL unterliegt man gerne der Illusion, dass etwas, das für mich ganz offensichtlich ist, auch für andere so ist.
-
Selbst wenn es nicht auf dem Charakter Blatt steht, lernen die anderen SC die Figur ja früher oder später kennen.
Da ist das Kind dann aber möglicherweise schon lange in den Brunnen gefallen; eine geeignete Unterhaltung im Vorfeld bietet einfach die Möglichkeit, Probleme rechtzeitig zu erkennen und anzugehen.
Es gibt auch Strategien mit solchen Figuren auszukommen.
Ggf. wird der Hitzekopf dann
mit Beruhigungszaubern oder Kräutern ruhig gestellt.
(Oder gar nicht erst mitgenommen um diplomatische Verhandlungen zu führen)
Oder, falls man das Temperament Mal für die Gruppe nutzen will, kommt noch sowas wie ein Berserker Pilz/Zauber zum Einsatz.
Das sind dann, wenn die anderen Spieler eigentlich gar keinen Hitzkopf in der Gruppe haben wollten, aber auch nur Charakternotlösungen für ein Problem, das eigentlich eine Ebene höher direkt mit am Tisch sitzt...und damit, das soll natürlich nicht unterschlagen werden, von dem Fall zu trennen, in dem dieselben Spieler ausdrücklich einverstanden waren und sich mit dem Spieler des Hitzkopfes idealerweise auch schon über solche "Hilfsmittel" verständigt haben, so daß sichergestellt sein sollte, daß alle tatsächlich auf derselben Wellenlänge sind. Du klingst hier nur gerade ein Stück weit so, als würdest du genau dieses Einverständnis schon als ganz selbstverständlich stillschweigend voraussetzen, und das ist dann aus meiner Sicht ein gutes Rezept für vermeidbaren Ärger.
-
Kommt natürlich auch auf die Beurteilung etc. der Situation an und sowie der Rolle des SCs.
Wenn die anderen nicht in die Gänge kommen und ggf einfach nur zaudern, bis es zu spät ist
Verhalten der NScs
-
Da ist das Kind dann aber möglicherweise schon lange in den Brunnen gefallen; eine geeignete Unterhaltung im Vorfeld bietet einfach die Möglichkeit, Probleme rechtzeitig zu erkennen und anzugehen.
Dann lass es mich so formulieren:
Würdest Du einem Mitspieler das Temperament seiner Figur vorschreiben, bzw. ein bestimmtes Temperament verbieten wollen?
Wenn ja, mit welcher Begründung?
Ich hätte ehrlich gesagt keine, und würde das auch nicht wollen.
Edit. Da schaue ich mir als SPL lieber im Spiel an, wie die Figur dann tatsächlich rüber kommt, statt im Vorfeld Verbote auszusprechen.
-
Dann lass es mich so formulieren:
Würdest Du einem Mitspieler das Temperament seiner Figur vorschreiben, bzw. ein bestimmtes Temperament verbieten wollen?
Wenn ja, mit welcher Begründung?
Ich hätte ehrlich gesagt keine, und würde das auch nicht wollen.
Edit. Da schaue ich mir als SPL lieber im Spiel an, wie die Figur dann tatsächlich rüber kommt, statt im Vorfeld Verbote auszusprechen.
Wenn ich mich mit einem Spieler nicht auf eine brauchbare Version von "Spiel kein Arschloch" einigen kann, setzen wir uns besser nicht an denselben Tisch. Und von einer Gruppe, die mir schon den bloßen Versuch als übergriffig ankreiden würde, halte ich mich am besten auch gleich ganz fern.
Viel mehr steckt da eigentlich gar nicht dahinter -- in den meisten Fällen von unliebsamen "Vorpreschern" geht's im Klartext ja gerade um A-lochverhalten, egal, ob das nun bewußt, gezielt, und reflektiert oder einfach nur aufgrund eines spontanen Falls von Scheiße im Hirn auftritt.
-
Auch wenn hin und wieder Mist passiert.
Als SL geht es mir so: Ich würde zunächst einmal checken, wo mein Anteil an der Misere ist.
Selbstreflektion ist sicherlich nie schlecht aber sie sollte nicht einseitig sein.
Ich hab es vor kurzem schon mal geschrieben ich hab mal als SL eine Spielerfigur hops gehen lassen wegen einer Einzelaktion. Ich sprach direkt danach mit dem Spieler warum er sich so verhalten hat. Seine Antwort war "Ich wollte wissen wie weit ich bei dir (als SL) gehen kann, jezt weis ich es."
Ich hatte davor die "Schuld" tatsächlich bei mir gesucht, was völlig falsch war...
Ich werde heute noch oft von Spielern meines 2. TPK angesprochen und die wollen wieder mit mir als SL spielen,... (also nicht von allen, aber den 2en die ich ab und an mal treffe). "Schuld" war in der hinsicht die ausgespielte Eitelkeit einer Spielfigur.
Es ist wie so oft beim Rollenspiel - alle Spieler sollten zusammenpassen - ich kann für mich sagen das ich eine Gruppe von Spielern die ALLE so ticken eben nicht meine Gruppe wären.
Ich sehe auch die Soloaktion nicht als das schlimme an, schlimm ist es wenn andere Spieler genötigt werden mitzumachen. Das kann auch einfach sein "wir lassen niemanden hängen".
Ich reflektiere gerade mal meine lezte Spielergruppe, bei der Figurenerschaffung wollte jemand einen Gnom spielen, da bin ich als SL sofort reingegrätscht und meinte er müsse sich dafür das Okee der ganzen Gruppe holen. Warum? Gnome haben kurze Beine! Im Dungeon ist dadurch die ganze Gruppe langsamer, die Option der Flucht entfällt oft genug, der Nachteil der einzelfigur ist somit - durch soziale Fesseln - ein Nachteil der ganzen Gruppe. Alle sagten ja und es ging auch alles soweit gut.
-
Wenn ich mich mit einem Spieler nicht auf eine brauchbare Version von "Spiel kein Arschloch" einigen kann, setzen wir uns besser nicht an denselben Tisch. Und von einer Gruppe, die mir schon den bloßen Versuch als übergriffig ankreiden würde, halte ich mich am besten auch gleich ganz fern
Erstens sehe ich einen Unterschied zwischen "Sei kein Arschloch" und "Spiel keine Arschloch."
Zweitens müssen Hitzekopf Figuren Typen nicht zwangsläufig Arschlöcher sein.
Das sind vielleicht auch die, die für alle den Rückzug decken, die sich im Zweifel für die Gruppe opfern, die unerschrocken Aufräumen, wenn es sich sonst keiner traut.
Eine Gleichsetzung von
Hitzekopf/ Choleriker= Arschloch ist eindeutig zu kurz gedach.
Und ja - Das Temperament der Figur eines Mitspielers ist etwas, was mich erstmal nichts angeht.
Das ist erst dann anders - wenn ich im Spiel merke - es funktioniert gar nicht für die Gruppe.
Dann kann sie sich auch von der Figur im Worst Case trennen.
-
Selbstreflektion ist sicherlich nie schlecht aber sie sollte nicht einseitig sein.
Ich hab es vor kurzem schon mal geschrieben ich hab mal als SL eine Spielerfigur hops gehen lassen wegen einer Einzelaktion. Ich sprach direkt danach mit dem Spieler warum er sich so verhalten hat. Seine Antwort war "Ich wollte wissen wie weit ich bei dir (als SL) gehen kann, jezt weis ich es."
Ich hatte davor die "Schuld" tatsächlich bei mir gesucht, was völlig falsch war...
Naja - Aber ein SPL, der es wissen will, ist doch ein Klassiker.
Wenn ich merke, dass ich so jemanden am Tisch habe, dann kriegt er von mir zeitnah genau diese Erfahrung. Am besten in einer Einzelaktion, in der andere nicht mitleiden müssen. ( Hatte ja schon erwähnt, dass ich ein Fan von Einzelaktionen bin)
Dazu könnte man SPL warnen, die auf " nicht im Stich lassen können" reinfallen.
A la " Wollt ihr wirklich mit in den Tod rennen?"
Oder eben- Alternativen zum TPK bringen.
Edit.
SPL die im Spiel nach Grenzen suchen, ist das Überleben ihrer Figur meist nicht so wichtig.
(Das mag anderen SPL am Tisch ganz anders gehen)
Die "Grenzensucher" werden so lange Konsequenzen provozieren, bis sie von der SL welche bekommen.
Geschieht das lange genug nicht, und hat sich eingespielt, dass die Gruppe immer alles zusammen macht, dann ist es mEn. nur eine Frage der Zeit, bis auch der Rest der Gruppe durch den SPL mitreingezogen wird, in tödliche Gefahren.
-
Erstens sehe ich einen Unterschied zwischen "Sei kein Arschloch" und "Spiel keine Arschloch."
Sicher,... aber um gut zu finden ein Arschloch zu spielen ... ?
Wie oben das beispiel mit dem Gnom ist ein "Arschloch" in der Gruppe zu haben ein Nachteil für die ganze Gruppe.
In Deadlands (Rollenspiel) gibt es ein Vor und Nachteil System. Und da gibt es auch solche Dinge wie "Blutrünstig - du machst keine Gefangenen." das ist ein Nachteil für den der Spieler der ihn nimmt Punkte bekommt - den aber potentiell die ganze Gruppe ausbadet. (weswegen ich, sollte ich DL wieder mal anbieten (und keine Vorgefertigten Figuren raushauen) einige dieser Nachteile unter Gruppenvorbehalt stelle).
Ach ja ich will es doch noch erwähnen, meine erfahrungen hab ich ja schon hier und da zu text gebracht nun vieleicht zu meinem Umgang mit solchen Spielern,...
Ich führe eine Blacklist. Die alte ist mir zwar mittlerweile verschütt gegangen aber die schlimmsten hab ich immer noch im Kopf, ich spiele nicht mehr mit ihnen. Die anderen haben insofern glück das ich mir dann sage "naja jeder hat mal ne zweite Chance verdient". Derjenige welcher am lezten Samstag vorperschte hat noch keinen Eintrag verdient, das mache ich nur mit Erwachsenen.
-
Sicher,... aber um gut zu finden ein Arschloch zu spielen ... ?
Das Wort "Arschloch" hat nobody@home reingebracht.
Ich fand es im Kontext Hitzekopf als Pauschal Begriff unpassend.
Aber um deine Frage zu beantworten:
Die Frage ist doch : Ist die Figur (Obgleich von Zweifelhaftem/ schwierigem Charakter)-halbwegs loyal zur Gruppe- oder ist sie das nicht?
Das Temperament allein sagt noch gar nichts darüber aus.
Edit.
Und am Ende kommt es darauf an, wie der jeweilige SPL zu den anderen steht.
Haben alle das Ziel gemeinsam Spaß zu haben ? Dann wird am Tisch auch nichts geschehen, was den anderen mutwillig den Spaß versaut.
(Langweile - ja, Unbedachtheit- vielleicht, aber nicht aus bösem Willen)
-
Einen Hitzkopf kann man sicher spielen.
Arschloch wird denke ich daraus, wenn das "zufällig" nur dann passiert, wenn der aktuelle Aufmerksamkeitsfokus nicht auf dieser Figur liegt und es nebenbei oft wie in der beschriebenen Situation IG sowieso jeden Moment losgehen würde, aber die Kollegen eben noch ein paar Sekunden bräuchten.
Dazu kommt eben keine Warnung (wie beim Taschenlampenfallenlasser), sondern es "mitten ins Herz" passiert.
Man kann solche Charakterzüge eben auch frühzeitig andeuten und dann auch so ausspielen, dass den anderen noch Gelegenheit gegeben wird zu reagieren. Und auch "hitzköpfige" sollten nicht völlig verstandsbefreit sein, wenn ihnen der Grund für die Vorgehensweise erklärt worden ist.
Letztlich bleibt wohl doch nur wenigstens die Figur, wenn nicht gar den Spieler aus der Gruppe zu entfernen.
-
Einen Hitzkopf kann man sicher spielen.
Finde ich auch - das kann interessant sein.
Ist halt eine Frage des Spielstils und inwiefern die Gruppe mögliche Erwschwernisse dadurch in Kauf nimmt.
Ich könnte jetzt noch was dazu schreiben, dass ich "Taschenlampenfallenlasser" genauso OK finde, wenn denn die Umstände stimmen. Vielleicht aber lieber allgemein: Es muss doch nicht immer alles so apodiktisch sein. Jeder Spielstil hat seine Berechtigung, man muss sich halt darauf einigen, was man spielen will.
Und, zurück zum Thema; das Vorstürmen kann durchaus auch die Sache voran bringen, nervige Patt-Situationen auflösen etc. Es ist, meine ich, eine Frage der Dosierung.
Ich fand bei DSA 3 die negativen Eigenschaften immer ganz schön. Verheizte Jähzorn-Proben sind doch eine gute Begründung.
-
Finde ich auch - das kann interessant sein.
Ist halt eine Frage des Spielstils und inwiefern die Gruppe mögliche Erwschwernisse dadurch in Kauf nimmt.
Ich könnte jetzt noch was dazu schreiben, dass ich "Taschenlampenfallenlasser" genauso OK finde, wenn denn die Umstände stimmen. Vielleicht aber lieber allgemein: Es muss doch nicht immer alles so apodiktisch sein. Jeder Spielstil hat seine Berechtigung, man muss sich halt darauf einigen, was man spielen will.
Und, zurück zum Thema; das Vorstürmen kann durchaus auch die Sache voran bringen, nervige Patt-Situationen auflösen etc. Es ist, meine ich, eine Frage der Dosierung.
Ich fand bei DSA 3 die negativen Eigenschaften immer ganz schön. Verheizte Jähzorn-Proben sind doch eine gute Begründung.
Ein Feuerball in die eigene Gruppe wenn man selbst Feuerimmunität hat und ein zwei Kämpfer genug HP kann dann auch OK sein und den Plot voranbringen. Opfer wie der in Relation hp-arme Barde und Dieb müssen eben gebracht werden ... :gasmaskerly:
-
Ein Feuerball in die eigene Gruppe wenn man selbst Feuerimmunität hat und ein zwei Kämpfer genug HP kann dann auch OK sein und den Plot voranbringen. Opfer wie der in Relation hp-arme Barde und Dieb müssen eben gebracht werden ... :gasmaskerly:
Das habe ich nicht gemeint, aber... ...interessanter Gedanke ;)
-
Und, zurück zum Thema; das Vorstürmen kann durchaus auch die Sache voran bringen, nervige Patt-Situationen auflösen etc.
Ist tatsächlich so
Ich hatte schon öfter Situationen (als SPL/ SL), wo ich mir dachte: "Ah, Nein! Das kann der doch jetzt nicht machen!"
( Zum Beispiel NSC in Schlägereien verwickeln, provozieren, einer Missetat bezichtigen etc.)
Doch im Nachhinein betrachtet, war es genau das Richtige.
Rollenspiel ist auch Chaos, man weiß nie was als nächstes passiert.
Zu Taschenlampen Fallenlasser -habe ich bisher zuwenig Erfahrungen sammeln können.
Kann wahrscheinlich auch tierisch nach hinten losgehen, wenn der Taschenlampe die eigene Figur egal ist, dem Rest aber nicht.
Sowas als SPL bewusst zu inszenieren ist mMn schon ein Versuch die Kontrolle im Spiel mit Gewalt ansich zu reißen.
Ich weiß nicht, ob ich das als Mitspieler in allen Fällen lustig fände.
In einem Oneshot vielleicht - da hat man ohnehin Eintragsfiguren ohne große Bindung.
Sonst eher nicht so.
-
Und, zurück zum Thema; das Vorstürmen kann durchaus auch die Sache voran bringen, nervige Patt-Situationen auflösen etc. Es ist, meine ich, eine Frage der Dosierung.
Also mir ging es hier nie um Patt Situationen, darunter verstehe ich das man nämlich schon darüber siniert hat das es ein Patt ist, sondern darum ohne Not schnell eine Entscheidung zu fällen ohne es mit irgendjemanden (inclusive dem SL) abgesprochen zu haben.
Die Absprache mit dem SL kann auch sein "Wie schäzt meine Figur das ein?" oder etwas in der Art.
Nach stundenlangen Diskussionen wie man nun taktisch in einen Raum stürmt (ja das hatte ich auch schon) kann ein "und los!" oder ein "Ich mach jezt einfach mal die Tür auf" schon die Situation entspannen,... da stimme ich zu aber da sehe ich auch nicht das große Problem. Es gab Zeit und jeder hat sich gedanken darüber gemacht.
Ich fand bei DSA 3 die negativen Eigenschaften immer ganz schön. Verheizte Jähzorn-Proben sind doch eine gute Begründung.
Ich find sowas meistens recht "mäh" aus den zwei punkten - ich will meine Figur spielen und nicht das Regelwerk. und Zweitens das es negative Eigenschaften gibt welche der Figur die sie hat zusatzpunkte bringen aber den Mist den die Figur macht dann eben alle anderen in der Gruppe - durch die sozialen Bindungen zwischen der Gruppe - ausbaden müssen.
Siehe exemplarisch oben mein Beispiel mit dem Gnom. Der Spieler sagte "Wenn wir fliehen müssen, müsst ihr mich dann halt tragen." Es ist dieses "müsst" das mich als Spieler da wirklich nerft. Denn ja - ich bin als SL nicht unbedingt der welcher jedes Gramm auf dem Characterbogen harklein ausgerechnet haben will aber auch ein Gnom hat ein gewisses Gewicht.
-
Im Rollenspiel werden manchmal Wochen welche die Spielfiguren verbringen in sekundenbruchteilen abgehandelt
"Ihr kommt nach einer ereignisslosen Reise im Hafen an."
Und auf der anderen Seite hat man in Stunden auch mal nur eine Handvoll Kampfrunden abgehandelt welche ein paar Minuten für die Spielfiguren waren.
Warum hat man dann nicht auch mal die Zeit nachzudenken? Gerade dann wenn es "ohne Not" ist?
Mit "Not" meine ich etwa "Du siehts wie die Tresortür sich schliesst, handle jezt oder sie ist zu, machts du es?"
-
Also mir ging es hier nie um Patt Situationen, darunter verstehe ich das man nämlich schon darüber siniert hat das es ein Patt ist, sondern darum ohne Not schnell eine Entscheidung zu fällen ohne es mit irgendjemanden (inclusive dem SL) abgesprochen zu haben.
Die Absprache mit dem SL kann auch sein "Wie schäzt meine Figur das ein?" oder etwas in der Art.
Ja klar, es ist nicht schön, wenn man anderen das Spiel zerstört. Ich denke, da sind wir uns alle einig. Und überstürztes Handeln kann auch blöd sein - genau wie ewige Entscheidungslosigkeit.
Ich find sowas meistens recht "mäh" aus den zwei punkten - ich will meine Figur spielen und nicht das Regelwerk. und Zweitens das es negative Eigenschaften gibt welche der Figur die sie hat zusatzpunkte bringen aber den Mist den die Figur macht dann eben alle anderen in der Gruppe - durch die sozialen Bindungen zwischen der Gruppe - ausbaden müssen.
Ja, kann man so sehen. Ich finde es ganz nett, wenn Regelwerke sowas abbilden. Aber das ist Geschmackssache, denke ich. Und hängt auch mit der Spielweise zusammen.
-
Das Wort "Arschloch" hat nobody@home reingebracht.
Ich fand es im Kontext Hitzekopf als Pauschal Begriff unpassend.
Die ganze Diskussion fing ja mit Charakteren an, die mal eben lautstark die Tür eintreten, obwohl die Gruppe eigentlich heimlich tun wollte, aus irgendeinem nichtigen Anlaß die anderen SC verpfeifen, oder -- und das Beispiel hast dann im Originalfaden ausdrücklich du gebracht -- aus reiner Langeweile mal kurz den nächstbesten NSC umbringen wollen. Also Leute, die aus der Settingperspektive vom Kameradenschwein bis zum Fall für die geschlossene Anstalt reichen.
Das jetzt mal eben bequemerweise auf "Wir reden doch nur über Hitzköpfe!" reduzieren zu wollen, nur, um recht zu behalten, greift also entschieden zu kurz. Und ja, selbst beim Hitzkopf würde ich, wenn ich einen spielen wollte, vorher beim Rest der Gruppe anfragen, ob es sie nicht zu sehr stört, daß der sich voraussichtlich mit schöner Regelmäßigkeit zumindest selber in die Scheiße reiten dürfte. Das einfach mal eben als von vornherein gesetzt zu betrachten und den Mund nicht aufzukriegen, bevor diese Eigenschaft meines Charakters schon sämtliche anderen Spieler gegen mich aufgebracht hätte, wäre ja schließlich mindestens unhöflich -- um mir stärkere Kraftausdrücke dieses Mal zu verkneifen.
-
Die ganze Diskussion fing ja mit Charakteren an, die mal eben lautstark die Tür eintreten, obwohl die Gruppe eigentlich heimlich tun wollte, aus irgendeinem nichtigen Anlaß die anderen SC verpfeifen, oder -- und das Beispiel hast dann im Originalfaden ausdrücklich du gebracht -- aus reiner Langeweile mal kurz den nächstbesten NSC umbringen wollen. Also Leute, die aus der Settingperspektive vom Kameradenschwein bis zum Fall für die geschlossene Anstalt reichen.
Da scheinst Du was zu verwechseln.
Ich kann mich normalerweise ganz gut erinnern, was ich wann, wo gebracht habe, und was nicht.
Lies bitte nochmal nach.
Dass Hitzköpfe auch Figuren Typen sein können, war eine anhängende Bemerkung, wohlgemerkt, in diesem Strang, auf die du dann Bezug genommen hast.
Und das verwurstest Du jetzt mit welchem Beitrag aus welchem Faden genau?
Ich lese nur "Kameradenschwein", weil Langeweile und weiß gerade nicht, wie du das zusammen puzzelst.
-
Da scheinst Du was zu verwechseln.
Ich kann mich normalerweise ganz gut erinnern, was ich wann, wo gebracht habe, und was nicht.
Lies bitte nochmal nach.
Dann zitiere ich mal:
Zu den " Ich mache das jetzt!" SPL:
Also meine Spezialisten haben einfach Spaß sich ab und an irgendwo durchzumetzeln.
Wenn sie dabei draufgehen wäre für sie auch nicht schlimm, Hauptsache Ketchup.
Danach geht es ihnen immer besser.
Guter Kampf bedeutet gute Stimmung.
Und jetzt stell dir zur Verdeutlichung mal kurz vor, du würdest so eine Person im richtigen Leben treffen...
-
Und jetzt stell dir zur Verdeutlichung mal kurz vor, du würdest so eine Person im richtigen Leben treffen...
Es ist ein Spiel. Ein SPIEL!
Klar wollen Buttkicker gerne Monster metzeln.
Live with it!
Das heißt nicht zwangsläufig, dass sie anderen damit das Spiel versauen.
Oder dass das schlechte Menschen sind.
Edit.
Oder sind wir jetzt schon bei
Buttkicker=Hitzekopf= Kameradenschwein?? angekommen
~;D
Nochmal differenzieren bitte, das wäre nett.
-
@Issi: Na, dann zitiere ich halt mal kurz weiter...
Eigentlich schon.
Aber man glaubt gar nicht, wieviele Abenteuer es gibt, in denen ein Kampf erst am Ende vorgesehen ist.
Und wenn die Schwerthand zwischendrin zu zittern und zu zucken anfängt, kommt bei einigen der "Scheiß drauf! - Effekt."
A la "Es ist nur ein Spiel und ich will Spaß(Kampf, Action), jetzt!"
Wobei ich glaube dass das nicht immer aus bösem Willen geschieht.
Manchmal legt sich bei einem SPL einfach der Schalter um und dann wird Blank gezogen ohne an die Konsequenzen zu denken.
Dir ist klar, daß du hier Leute beschreibst, die, wenn sie in der Realität ein ähnlich zwanghaftes Verhalten an den Tag legen wollten, zur Sicherheit anderer weggeschlossen würden und also auch im Spiel auf den Rest der Spielwelt -- sowohl NSC als auch Mit-SC -- entsprechend wirken werden, wenn die ihrerseits auch nur ansatzweise ernst genommen werden soll?
Natürlich kann sich jeder breitbeinig auf seine Backen setzen, behäbig grinsen, und "Ey, habt euch nich' so, is' doch nur'n Spiel!" absondern. Geht immer, ist ja auch leicht. Wen man damit von seinem Standpunkt überzeugt, steht dann halt ggf. auf einem anderen Blatt.
Und um diesen einen Punkt abschließend noch klarzustellen: Wenn ich weiß, daß ich Buttkicker am Tisch habe, dann kann ich als SL auch dafür sorgen, daß die ihren Anteil an ganz legitimen Kämpfen schon kriegen und also gar nicht erst irgendwann aus reiner Langeweile und unkontrollierbaren Schwertzückreflexen den nächsten Schankwirt einen Kopf kürzer machen müssen. Überhaupt kein Akt. Wenn dieselben Spieler sich allerdings strikt weigern, mir rechtzeitig zu sagen, daß sie überhaupt Buttkicker sind...tja, dann haben wir ein Problem.
-
@Issi: Na, dann zitiere ich halt mal kurz weiter...
Dir ist klar, daß du hier Leute beschreibst, die, wenn sie in der Realität ein ähnlich zwanghaftes Verhalten an den Tag legen wollten, zur Sicherheit anderer weggeschlossen würden
Spiel ungleich Realität.
Trennen.
Bitte auch Stränge trennen, und Bezüge.
Spielertyp (Buttkicker) ungleich Figurentyp (Hitzkopf)
Da ist mir aktuell zuviel durcheinander geschwurbelt.
Es gibt Spieler die spielen gerne Kämpfer Figuren im Spiel, und die kämpfen auch gerne im Spiel.
Buttkicker zum Beispiel.
( So, nochmal geschaut aus welchem Strang und Beitrag die Zitatschnipsel überhaupt stammen:
Du hast in der Vergangenheit öfter geschrieben, dass du ohne Charaktertod im Spiel spielst. Was natürlich völlig Okay ist.
Und ich daher zustimme: Spieler, die die Todesgefahr und den damit verbundenen Nervenkitzel im Kampf suchen, würden in so einer Runde nicht glücklich werden.
Und du nicht mit ihnen.
Insofern kann es durchaus für beide Seiten Sinn machen, da vorher auszusortieren.
Solche SPL werden glücklich an Tischen/ in Systemen, in denen man im Kampf auch sterben kann. Und an denen natürlich viel gekämpft wird.
Wie in D&D5 aktuell zum Beispiel.
Da gibt es halbwegs fähige Figuren und Monster an jeder Ecke.
Wie wird man jetzt aber vom Buttkicker zum Kameradenschwein?
Schon Mal zur Beruhigung: In Runden ohne Charaktertod ist ein TPK ja nicht gewollt.
Folglich hätten deine SPL ohnehin nichts zu fürchten. (Da wären wohl eher die frustriert, die den Kitzel des Todes suchen.)
Und selbst in Runden mit Charaktertod ist das weit schwieriger, als Du es dir vielleicht vorstellst. Es muss schließlich von den Mitspielern auch so empfunden werden.
Wenn die Gruppe gewohnt ist, dass viel gekämpft wird, wenn die Figuren zudem alle wehrhaft sind, wird ein Kampf schon Mal nicht so schnell als Verrat an den Mitspielern empfunden.
Das wäre eher dann der Fall, wenn SPL sich von einem Vorprescher tatsächlich böse reingeritten fühlen.
Wenn z.B. alle sonst den Kampf lieber vermieden hätten aber nicht vermeiden konnten. Weil z.B. die Chancen zu schlecht standen, und den TPK zur Folge hatten (SL- Entscheidung vorausgesetzt)
Da muss also schon einiges zusammen kommen, damit all diese Voraussetzungen auch erfüllt sind.
Zudem bedeutet " gerne metzeln" in dem Zitatschnipsel nicht, dass da wahllos unschuldige NSC aus Langeweile abgeschlachtet werden.
Sondern lediglich, dass manche Spieler gerne Gefahr im Kampf suchen. Also mit gefährlichen Gegnern, Monstern und Co.
Es geht schließlich um Herausforderung.
In Systemen, die auf Kampf ausgerichtet sind, ist es auch sehr leicht solche Gegner zu finden. Man muss sich dafür nicht groß anstrengen.)
-
Im normalen Rollenspielaltag werde ich mit solchen leuten recht schnell einig - mir passt ihr spielstiel nicht und ihnen meiner nicht. Das ist dann meist schnell geklärt und danach heist es noch tschüss,...
Wenn ich dann SL mache ist es eben so das wir einer weniger sind.
Bei einem Conabenteuer geht das dann eben auch mal gut, vieleicht sollte ich bei den Ankündigungen auch mal draufschreiben "Characterere sind Sterblich" nur das es eben mal gesagt wurde.
-
Spieler vom Typ Buttkicker sind doch meist jene, die mit dem Sterben der eigenen Figur das geringste Problem haben.
Ein guter, spannender Kampf, ist es ihnen idR. wert. Auch zu sterben.
Das ist ein anderes Konzept, ein anderer Spielanreiz als der von Storytellern z.B.
Kann aber trotzdem zusammen funktionieren, wenn man weiß, wie man das handelt.
Edit.
Will sagen: Spannung, Kampf und der damit verbundene Nervenkitzel ist ihnen wesentlich wichtiger, als das "Überleben der Figur".
Das sind mEn. auch jene SPL die ihre Figur im Notfall auch zum Wohle der Gruppe opfern würden, solange der Gegner würdig ist, und ihre Figur die Chance bekommt dabei heroisch zu sterben.
Kleine Anekdote - Bei mir haben sich echt schon SPL dafür bedankt, dass ihre Figur bei mir im Kampf sterben durfte.
Kein Witz.
Sie hatten das nicht für möglich gehalten, und die Befürchtung, dass das nicht geht, weil viele ihre früheren SL das aus Storygründen bislang häufig verhindert hatten.
Seitdem denke ich auch etwas anders über die " Ich will's wissen" - SPL.
Das ist gerade anfangs häufig auch ein Test an die SL ob da mit gezinkten oder echten Karten gespielt wird
Ob es echte Herausforderungen im Kampf gibt oder nur scheinbare.