Spiele mit Referee werden gar nicht mehr gespielt, oder?
Und die meistgespielten Systeme sind wohl Skirmish?
Spiele mit Unparteiischem haben den Nachteil das man einen Unparteiischen braucht :) Es ist ja meist schon nicht einfach, einen einzigen Mitspieler zu finden....
Spiele mit Referee werden gar nicht mehr gespielt, oder?
Und die meistgespielten Systeme sind wohl Skirmish?
Wenn Figuren nur als abstrahierende Marker dienen sollen, ist man meiner Meinung nach besser damit bedient, gleich ein ordentliches Counter-basiertes Cosim zu spielen.
Dafür braucht man dann aber keine Spieler, die die Regeln kennen.
Re Baum: Ja, genau meine Meinung! Es ist ätzend, wenn man nicht erkennt, ob Gelände-Elemente figure scale oder ground scale sind. Wobei Bäume ja gerne 50m hoch werden, aber trotzdem.
Spiele mit Referee werden gar nicht mehr gespielt, oder?
Und die meistgespielten Systeme sind wohl Skirmish?
Spielt hier eigentlich tatsächlich jemand Skirmisher mit der WYSIWYG-Regel? Ich fand das damals 1999, als Mortheim erschien schon völlig absurd ... aber eine erste Recherche im Netz hat mich doch sprachlos zurückgelassen. Die Regel wird scheinbar sehr häufig geradezu zelebriert :D
Ich stimme zu, dass eine Miniatur natürlich auch das darstellen können muss, was sie darstellen soll. Aber bei WYSIWYG, geht man ja sogar so weit, dass eine Miniatur, der man im Laufe des Spiels eine Laterne kauft, diese Laterne dann auch wirklich haben muss. Sprich: Ich kaufe meinem Schatzjäger eine Laterne und muss die Laterne dann auch ankleben. Sonst ist sie nicht da.
Hab ich vor allem in verschiedenen Mortheim-Foren erlebt. Und das fand ich halt schon damals absurd. Ich hab halt meinen Vampir ... und ich kleb da mit Sicherheit nicht Zeug dran, nur weil er das im Laufe der Kampagne bekommt ... der Vampir stellt ja weiterhin einen Vampir da und ist auch klar als solcher zu erkennen.
Ich plane derzeit zu Battletech zurückzukehren
So richtig klassisch, mit Hexfeldern, Datenbögen und allem Zipp und Zapp?
Das und auch Alpha Strike, ja.
Eben gesehen. Für das A Song of Ice and Fire Tabletop wurde für den Sommer eine neue Fraktion geleaked: BOLTONS!
Ich weine Freudentränen. :cheer: :cheer: :cheer:
Kann eigentlich jemand einen guten Cyberpunk skirmisher empfehlen?
Kann eigentlich jemand einen guten Cyberpunk skirmisher empfehlen?
Man bekommt mit Reality`s Edge ein sehr solides Basisregelwerk, das sehr viel kreative Freiheit für die Spieler bietet, sich ihre eigenen Welt zu erschaffen. Die Spiele gehen flüssig mit einem moderaten Zeitaufwand von der Hand, so dass man an einem Spielabend auch gut mal zwei Runden schafft.https://www.brueckenkopf-online.com/2020/review-realitys-edge-regelwerk/#:~:text=Fazit%3A,gut%20mal%20zwei%20Runden%20schafft.
bisher fand ich die Qualität der Tabletopsysteme von Osprey Games ganz gut:
Kann eigentlich jemand einen guten Cyberpunk skirmisher empfehlen?
Ich fand von den Ospreys besonders Rampant Lion und die ganzen Ableger davon (Xenos rampant, Dragon Rampant, Pikeman's Lament) sehr gut, Rogue Stars, Gaslands oder Zona Alfa waren auch recht gut, viele andere waren zumindest nicht völlig kacke ;D
Mal was ganz anderes:
Hat jemand einen (selbst erprobten) Vorschlag für ein gutes Regelwerk für ACW?
Ich weiß nicht was er spielt da mich historisches tt nicht interessiert, aber sein Thread ist ne schöne Inspiration und da steht evtl was zu Spielsystemen
Ich hab sogar schon TT-Sitzungen gehabt, für die alle wochenlang Püppis und Gelände gebastelt hatten, und der ganze Spielabend bestand dann darin, alles aufzubauen, und dann rotweinschlürfend das Diorama von allen Seiten zu bewundern und ständig laut zu sagen "Och, ist das schöööööön geworden!"
Und das hat definitiv auch Spaß gemacht ^-^
Schnell und schmutzig reicht für 90% des Bedarfs völlig aus.
Ich habe Miniaturenspiele aus diesem Grund ganz aufgegeben: Das Verhältnis von Spaß zu Aufwand ist mir inzwischen einfach zu gering. Und nur fürs Basteln und Bemalen sind meine zeitlichen und finanziellen Ressourcen zu knapp. :-\
Ich denke, deine Beobachtung ist der Grund, warum One Page Rules in der Community so eingeschlagen ist :)
Was sind Deine Favoriten bezüglich schneller, einfacher Regeln?
Meine wären De Bellis Antiquitatis, Hordes of the Things, Song of Blades and Heroes. Dragon Rampant, L'Art de la Guerre, Kings of War, Impetus, und Alien Squad Leader an der Oberkante des realistisch machbaren.
Ich darf am WE zwei freunden Battletech erklären bzw zeigen. Und versuchen ihnen Infinity schmackhaft zu machen
Ohnehin ist Tabletop mit hauptsächlich kompetitiver Zielsetzung, meines Erachtens, der falsche Ansatz.
Oh, beides auf einmal?
Welches Battletech und wie spielt ihr denn?
Habt ihr eigentlich eine elegante Verstauungsmöglichkeit? Ich hab mein Blood Bowl-Zeug einfach in einer Plastikkiste, Warhammer die Skavenarmee in einer Zügelbox... Alles nicht soo schön. Feldherr verkauft kleine Magnetboxen, aber das Nonplusultra wäre eine Art Spielebox... Kein Werkzeugkasten. Überlege mir bei Saga einzusteigen und BB schön zu sortieren. Kennt ihr da was?
"Zügelbox" ist schweizerisch für "Umzugskarton"?
Oh, gutes altes Battletech (also, die Aktuelle fassung von Catalyst, aber 3025er tech auf hexfelder halt).Klingt gut.
Da gebe ich dir schon mal recht, Szenarien sind interessanter als straighte Schlachten.
Ich hatte mit einem Kumpel zusammen mit den Songs of - Regeln seine Normannen mit meinen Trollen kämpfen lassen, und da haben wir einfach über Figurenbestand und Gelände ein Spielziel ausgeklügelt.
Wir hatten nämlich auch ne schöne Resinminiatur für eine ganze Schafherde, und viel Wald und Bauernhofgebäude, da war es dann klar: die Trolle wollen Viehdiebstahl begehen und versuchen, die Schafherde vom Spielfeld zu treiben. Und die normannischen Ritter zu Fuß (plus eine Handvoll Bogenschützen, und sechs angstschlotternde Hirten) sollen das auf Teufelkommraus verhindern, die Ernte war eh schon schlecht.
Habt ihr eigentlich eine elegante Verstauungsmöglichkeit? Ich hab mein Blood Bowl-Zeug einfach in einer Plastikkiste, Warhammer die Skavenarmee in einer Zügelbox... Alles nicht soo schön. Feldherr verkauft kleine Magnetboxen, aber das Nonplusultra wäre eine Art Spielebox... Kein Werkzeugkasten. Überlege mir bei Saga einzusteigen und BB schön zu sortieren. Kennt ihr da was?
Was benutzt ihr eigentlich um bemalte Metallfiguren wieder sauber zu bekommen? Ich habe es mal mit einem Ultraschallbad probiert und damit keinen Erfolg gehabt...
Was benutzt ihr eigentlich um bemalte Metallfiguren wieder sauber zu bekommen? Ich habe es mal mit einem Ultraschallbad probiert und damit keinen Erfolg gehabt...
Einfach in ein Glas Nitroverdünner oder ähnliches stellen. Dann mit der Zahnbürste nachputzen.
Streng genommen gilt für Nagellackentferner aber das Gleiche. Der Hauptbestandteil ist da meist Aceton. Das ist auch nicht eben gesund. :)
Eignet sich Chainmail für sowas? Ich dachte immer, das Spiel wäre eher mittelschnell bis langsam.
Oder wird das eine "epische" Schlacht über sechs, sieben, acht Stunden?
Ganz allgemein: Was für Schlachten spielt ihr mit Chainmail? Wieviele Figuren in wievielen Einheiten und wie lange dauert das ungefähr?
(Gehört vielleicht eher in Smalltalk - wollen wir es dorthin verlagern?)
Ich rechne dennoch nur mit 2-4h. Die Figuren sind ja schnell totgewürfelt und die Moralberechnungen kann man mit guter Buchhaltung auch ganz schnell durchführen.
Ein paar von meinen Bekannten spielen jetzt Bolt Action. Es scheint mir ein 2.WK-Tabletop zu sein. Da ich kein Tabletopper bin, werde ich mich da nicht engagieren.
Aber vielleicht mag mir die versammelte TT-Kompetenz hier im Forum noch ein paar Schlaglichter auf das Spiel werfen, damit ich es besser ermessen kann?
Taugt es was? Wie kontextualisiert es sich im TT-Kosmos? Gibt es irgendetwas Wissenswertes über Bolt Action? Hat Bolt Action irgendwelche Besonderheiten?
@ghoul: Danke für die Chainmail-Infos. Ich finde das sehr interessant. Und ich mag Deine oldschooligen Figuren und deren ebenso oldschoolige Bemalung.
@alle: Was mich gerade interessiert: Wie lange sollen für euch Spiele dauern? Wie lange sitzt oder steht ihr gern an einem Tabletop-Spiel? Ich merke, dass ich nach zwei Stunden etwas nachlasse, nach drei Stunden Schwierigkeiten mit der Konzentration bekomme. Und nach vier Stunden möchte ich eigentlich nur noch woanders sein. Entsprechend sollte ein Spiel für mich idealerweise unter zwei Stunden, in extremen Fällen bis zu drei Stunden dauern. Länger ist eigentlich nicht OK für mich.
Das hängt nicht daran, ob ich ein Regelwerk mag, oder nicht. L'art de la Guerre ist grundsätzlich ein sehr gutes Regelwerk. Trotzdem macht es mir keinen Spaß, große (lange) Schlachten damit zu spielen.
Werde mir wohl mal L'art de la guerre ansehen müssen. Vielleicht finde ich dafür leichter Mitspieler als für Chainmail. Dann könnte ich mit den 25mm-Miniaturen weitermachen.
Nein, in Berlin bin ich eher selten. Aber danke!
L'art de la guerre klingt für mich auf den ersten Blick verheißungsvoll, weil es so viele Epochen abdeckt.
OK, zu viel Auswahl! Welche davon sind nicht an eigene Miniaturen gebunden und gut mit 25 mm spielbar?
@alle: Was mich gerade interessiert: Wie lange sollen für euch Spiele dauern? Wie lange sitzt oder steht ihr gern an einem Tabletop-Spiel? Ich merke, dass ich nach zwei Stunden etwas nachlasse, nach drei Stunden Schwierigkeiten mit der Konzentration bekomme. Und nach vier Stunden möchte ich eigentlich nur noch woanders sein. Entsprechend sollte ein Spiel für mich idealerweise unter zwei Stunden, in extremen Fällen bis zu drei Stunden dauern. Länger ist eigentlich nicht OK für mich.
Das hängt nicht daran, ob ich ein Regelwerk mag, oder nicht. L'art de la Guerre ist grundsätzlich ein sehr gutes Regelwerk. Trotzdem macht es mir keinen Spaß, große (lange) Schlachten damit zu spielen.
Ich mag beides, bei "Flame of War" haben wir immer so an der 4-5 Stunden Marke (in Ausnahmefällen 6 Stunden) gekratzt (ohne Spielfeldaufbau) das ist dann ein echter Nachmittagsfüller.
Malifaux (2 Edition) waren immer so 2-3 Stunden, aber das Spiel ist dermaßen komplex was die Regeln für die Figuren angeht, dass ich danach im Kopf nur noch Brei hatte :D
Bei einem selbst geschriebenes Zombie Coop mit den Minis von Hasslefree ging eine Runde ca. 2 Stunden, da konnte man dann auch mehrere Missionen am Nachmittag / Abend spielen.
Aber im Spiel kommt es mir nicht so vor muss ich gestehen, das macht es erträglich 8)
Genau das meine ich: Mir werden auch Spiele, die ich eigentlich mag (oder gern mögen würde) nach zwei Stunden meist laaaang.
Aber mein Eindruck ist auch, dass ich da eher die Ausnahme bin. Die meisten Leute scheinen lange Spiele zu mögen und allenfalls aus Gründen zeitlicher Unpassung zu vermeiden.
Ich habe TTs auch lang kennengelernt, aber mittlerweile bevorzuge ich wirklich kurze, also 1 bis max. 1,5 Stunden für die Session und davon gibt es doch eine ganze Menge.
Wenn ich epischere und größere Schlachten haben will, und das per Figuren machen will, ist daher meine Wahl dann: 6mm-Figuren.
Ja, finde ich auch. 15mm ist ein guter Kompromiss und ich bemale das auch sehr gern. Leider gehen da seit ein paar Jahren die Preise völlig durch die Decke, das ist sehr ärgerlich. Bei Demonworld merkt man es nicht so, die waren schon immer teuer und sind nicht stark gestiegen. Gerade bei historischen Minis ist es ziemlich extrem. Ich verstehe natürlich, dass die Leute von irgendwas leben müssen und dass man sich nicht gerade eine goldene Nase damit verdient, in Kleinstserien Zinnfiguren zu gießen. Alles nachvollziehbar. Trotzdem ist 15mm inzwischen wirklich teuer.
Und natürlich ist die Beschaffung seit dem Brexit ein Problem. Es macht die Rechnung nicht gerade schöner, mit Zollproblemen und völlig willkürlichen Gebühren rechnen zu müssen (mir ist klar, dass das in der Theorie anders sein sollte; in der Praxis ist kaum nachvollziehbar, was man warum und bei wem bezahlen muss).
Sehr hübsche Figuren!
Demonworld ist natürlich auch nicht gerade ein Beispiel für ein schnelles Sysytem ~;D
Solche Preissteigerungen ärgern sicherlich, dennoch bin ich der Meinung, dass Tabletop - wie auch Rollenspiel - absolut kostengünstige Hobbies sind, wenn man a ) nicht jedem Trend nachläuft und b) nicht alles auf einmal haben will. Gerade bei TT kann man so viel DIY machen und die Minis immer wieder für unterschiedliche Systeme verwenden, das ist schon richtig cool.
Ich könnte meine DW Modelle ja auch für KoW nutzen, beispielsweise, da stelle ich meine Hexes einfach nur auf Holzbases in der passenden Größe und gut isses.
Ich finde es in vielen Sachen dennoch sehr modern von den Regeln her. V.a. Bewegung über Punkte sowie Sichtlinien würde ich wohl als erstes verschlanken. Die Aktivierungsreihenfolge dagegen macht absolut Spaß - dadurch, dass man immer irgendwie irgendwann dran ist (je nach Befehlen), hat man echt immer was zu tun. Absolute klasse!
Demon World habe ich auch noch in guter Erinnerung. Wusste gar nicht, dass es das immer noch gibt!
Mich wundert ja ein bisschen, dass der Maßstab 1/72 nicht populärer sind. Diese Plastikfiguren von Revell, Airfix oder Italieri sind ziemlich billig und zumindest was historische Armeen angeht auch besser verfügbar als 15mm Zinnfiguren.
Demon World habe ich auch noch in guter Erinnerung. Wusste gar nicht, dass es das immer noch gibt!
Mich wundert ja ein bisschen, dass der Maßstab 1/72 nicht populärer sind. Diese Plastikfiguren von Revell, Airfix oder Italieri sind ziemlich billig und zumindest was historische Armeen angeht auch besser verfügbar als 15mm Zinnfiguren.
Machen aber natürlich was her, wenn da wirklich mal ein Armee steht, die aussieht wie eine Armee aussehen soll.
Magnetfolie oder Magnetstreifen. Ist wirklich nicht so arg aufwendig.
Magnetische Gegenseite: Cent-Münzen oder Whiteboard-Folie.
Ich denke über doppelseitiges Klebeband, Heisskleber oder geringe Mengen Holzleim nach...
Wie lang sollen die denn halten?
Heißklebstoff ist natürlich reversible, aber dafür brauchst du eine recht hohe Temperatur (so 160°), es sei denn du kommst an Low Temperatur, aber auch denn sind noch ~120°. Haftklebstoffe (https://www.buehnen.de/service/glossar/tk) wären die Lösung, kommste aber schwer ran.
(...)
Was spricht denn gegen dünne Magnete (1 mm stark)? Das hält am Tisch auf alle Fälle. Für den Transport...? Unsicher, würde mehr nehmen.
a) Gegenmagnete braucht man nicht, Stahl (oder eben Geld mit Eisenkern) tut es wunderbar.
b) Dicke Magnetfolie ausschneiden dauert nicht lange, evtl. kannst du die auch irgendwo ausstanzen.
Da habe ich mich blöd ausgedrückt, das meinte ich. Kommt auf das gleiche raus - man muss halt ein Gegenstück montieren.Reden wir denn von eckigen Regimentsbases für 20 Modelle, oder "jede Base anders, und immer so 2-5 Modelle"?
Hast Du zu "Geld mit Eisenkern" einen Erfahrungswert, was da gut funktioniert? Cent-Stücke fand ich eher nicht so toll.
Reden wir denn von eckigen Regimentsbases für 20 Modelle, oder "jede Base anders, und immer so 2-5 Modelle"?
Ich würde dann mit Edelstahlfolie herumexperimentieren, aber mehr Arbeit ist es schon.
Was genau soll's denn können?
Für das, was du beschreibst, würde ich Sword Weirdos vorschlagen. Hat aber unterschiedliche Würfeltypen, das hattest du ja als Ausschlusskriterium genannt - dennoch, ähnlich wie sein Vorganger Space Weirdos ein schönes Spiel.
Frostgrave geht zumindest auch etwas in die Richtung, das könnte man mit Hausregeln auch ganz gut für generische Fantasy benutzen. Und würde zum aktuellen Wetter passen. ^-^Das hab ich genau nicht vorgeschlagen. ;) Rangers ist da deutlich generischer und nicht so Zauber-fokussiert. Die Engine ist aber faktisch die selbe. Frostgrave hat halt den Fokus auf dem Zauberer und seinem Schüler, der Rest ist Staffage, bzw. erfüllt einfach nur bestimmte Funktionen.
Ich selber würde sowas ja immer noch mit der letzten Version von SobAH machen, Advanced Song of Blades and Heroes. Das ist ziemlich ausgefeilt, und hat super Mechanismen, dass man nie weiß, wer den nächsten Zug machen kann, also das klassische I-go-You-Go richtig schön aufgebrochen.Ich hab damit angefangen. Aber genau diese Zufälligkeit in der Zugreihenfolge fand ich störend. Genauso wie ich bei Dragon Rampart blöd finde, dass man Einheiten auch mal gar nicht aktiviert kriegt.
Ich hab damit angefangen. Aber genau diese Zufälligkeit in der Zugreihenfolge fand ich störend. Genauso wie ich bei Dragon Rampart blöd finde, dass man Einheiten auch mal gar nicht aktiviert kriegt.
Aber ich geh mal davon aus, dass dir die SobBaH-Engine nicht liegt, so wie die Frage formuliert wurde ;)
Rangers of Shadow Deep scheint ziemlich spezifisch zu sein, oder? Man spielt Waldläufer, die gegen Monster kämpfen. Außerdem hat man Szenarien und braucht dafür Gelände, was diesen Szenarien entspricht. Stimmt so weit ungefähr, oder?Jein. Rangers ist eben ein Frostgrave-Ableger, d.h. es hat ein ähnliches Präsentationsformat. FG hat ja auch Kampagnen mit ganz spezifischen Szenarien (die meistens eher im Koop funktionieren). Prinzipiell kann man aber auch einfach mit zwei Warbands gegeneinander spielen.
(...)
Was wird gespielt: WH40K ... lange Zeit nichts, dann etwas AoS, neu WH-TOW, Boltaction, OPR (die Massenvarianten)
Ich dagegen versuche Skirmisher zu etablieren. Freebooters, Moonstone, meinetwegen OPR-Skirmish oder wenn ich ganz verzweifelt werde auch GW-Spezialisten, wie Mordheim, Blood Bowl oder Kill Team (brrrr).
Aber egal, was ich frage, egal was ich anbiete, egal was ich vorführe, es ist kaum eine Reaktion zu bekommen. Bestenfalls ein "Nie gehört, kenn ich nicht". "Demo gefällig?"
(...)
Mache ich da einen gedanklichen Fehler?
Für mich habe ich Tabletop generell ad acta gelegt, weil ich in meinem Umkreis keine Mitspieler finde und die "Szene" ohnehin nur aus GW-Fanboys besteht.
Ansonsten kann man bloß hoffen, dass es schnellstmöglich mal Teleportationskammern oder Beameinrichtungen gibt, so dass man sich mit solchen Leuten jederzeit mal in 15 Minuten zum gepflegten Püppchenschubsen verabrden kann...
Hatte mal versucht, statt Turnier einen Spieltag zu organisieren. Wollte keiner, wenn nicht auch ein Turnier stattfindet.Falls es dich tröstet: das Problem hab ich sogar im HEMA. Organisiere einen reinen Workshop-/Trainingsevent ohne Turnier - wird sich nicht rechnen. Mach ein Turnier, du kriegst Anmeldungen von Leuten von überall her.
Falls es dich tröstet: das Problem hab ich sogar im HEMA. Organisiere einen reinen Workshop-/Trainingsevent ohne Turnier - wird sich nicht rechnen. Mach ein Turnier, du kriegst Anmeldungen von Leuten von überall her.
Scheinbar ist das Ego-Problem ein sehr verbreitetes. Wenn es nix zu gewinnen gibt, man nicht zeigen kann, wie toll man ist, ist es nicht interessant...
So, wir hatten am Wochenende unsere ersten Partien mit Infinity, und waren sehr angetan
Ging mir vor allem darum, dass für eine Spielveranstaltung oder für ein Spielwochenende kaum jemand anreist. Für ein Turnier hingegen scheinbar schon.Das scheint etwas mit "Bang for Buck" zu tun zu haben. Die Aussicht, irgendwas mitnehmen zu können, rechtfertigt scheinbar die Ausgaben für Anfahrt und Unterkunft besser. Sei das nun ein Pokal oder eine Medaille.
Tamiya hat wohl auch noch einen extra-flüssigen Plastikkleber (mit dem grünen Deckel). Den habe ich noch nicht ausprobiert.
Der ist mein absoluter Favorit bei Plastikklebern.
Meine Püppchen-truppe hat sich jetzt endlich mal mit Infinity auseinander gesetzt
https://neueabenteuer.com/erste-schritte-in-infinity/
Das mit dem 2. WK ist ein schwieriges Thema. Ich finde es trotzdem schwierig, irgendwo den Schnitt zu machen. Wenn man so anfângt, dann ist jede Form von Zinnfigurenspiel Verharmlosung von Gewalt und Leid.
Mich ärgert der unreflektierte Umgang damit; mich ärgert, wenn Leute wirklich von Gewalt, Krieg und Leid begeistert sind.
Ein spezifisches Problem mit der Darstellung des 2. WK sehe ich nicht.
Wie immer schadet es natürlich nicht, sich die Leute anzuschauen, anzuhören und auch zu Schlüssen zu kommen.
Ich überspitze, aber für mich persönlich macht es einen Unterschied, ob ich in einem fiktionalen Setting die Verteidigung Karak Achtgipfels gegen die Horden von Skaven des Klan Mors spiele, oder ob ich mit der Waffen-SS polnische Partisanen attackiere, die sich in einem Dorf verschanzt haben.
Klar, Gewalt, Krieg und Leid ist ein schwieriges Thema. Darum finde ich die Distanzierung durch eine fantastische Brechung hilfreich.
Ignorance is Bliss!
Ich kenne einige Antifaler, die begeisterte historische Tabletopper sind, und da auch mal eher finstere Fraktionen gespielt haben.
Was mich an Cosims mehr reizt als an anderen Konfliktspielen wie z.Bsp. Warhammer ist, dass die Werte der Einheiten irgendwo ein messbares Vorbild haben. Sie sind keine Spirale von immer stärkeren Armeelisten damit man ständig weiter neue Einheiten kauft, die Armeelisten (zumindest bei FOW) verändern sich hier und da haben aber nicht das Potential jetzt alles andere komplett über den Haufen zu werfen. Das war zumindest mein Eindruck als ich mit WH40k aufgehört habe. Neues Armeebuch, neue Superlative usw. das gabs bei FOW nicht. Dazu kommt der Wiedererkennungswert der Einheiten, wenn ich sie sehe weiß ich ungefähr was sie können ohne jetzt alle Spezialregeln oder gar die Regeln im Detail im Kopf zu haben.
Als Spieler der Achse hat man da zumindest noch einen Vorteil, i.d.R. führt man nur halb so viel Modelle ins Spiel wie alle anderen das spart Geld und Zeit.
Was anderes: Spielt ihr eigentlich Kampagnen oder nur einzelne Schlachten?
Also Kampagnen mit Territorien, Ressourcen, Logistik, Politik, Spionage, Strategie?
Welche Mass Battle Systeme unterstützen das und welche nicht?
Oder macht man Kampagnen besser DIY?
Ich kenne aber auch kein Spielsystem, wo ich den Eindruck habe, dass ein Punktesystem sonderlich gut funktioniert und dabei hilft, tatsächlich ähnlich starke Armeen zu bauen.
Ist mir aber auch nicht mehr so wichtig. Ich habe nichts gegen unausgeglichene Szenarien.
Was anderes: Spielt ihr eigentlich Kampagnen oder nur einzelne Schlachten?
Also Kampagnen mit Territorien, Ressourcen, Logistik, Politik, Spionage, Strategie?
Welche Mass Battle Systeme unterstützen das und welche nicht?
Oder macht man Kampagnen besser DIY?
Ich empfand die Punktekosten bei den Spiele die ich dauerhaft gespielt habe als recht gut um gleichwertige (nicht ausgeglichene) Armeen zusammenstellen zu können.
Natürlich macht das Gelände viel aus.
Eure Aussagen zum Kampagnenspiel sind interessant. Ich hätte erwartet, dass es viel mehr praktiziert oder gewünscht wird.
Für mich werden einzelne Schlachten viel interessanter, wenn sie einen Kontext haben. Historische Schlachten haben den, ausgedachten nicht unbedingt.
Einmal habe ich eine Partie Battletech gespielt. Mein Gedanke dazu war: Tolles Spiel, aber man müsste das unbedingt in eine Kampagne (egal ob Mechkrieger oder anderes) einbinden.
Das führt auch immer wieder zu einfach komischen Verhaltensweisen die nachweislich effektiv sind aber total dämlich wirken. Z.Bsp. in der ersten Edition von X-Wing alle TIE Fighter Ionenkollektor an Ionenkollektor als Phalanx anrauschen lassen. Hat für mich nicht mehr viel mit der Dynamik oder dem Chaos einer Star Wars Raumschlacht zu tun war aber unheimlich effektiv.Hab damals nicht eh alle IG's gespielt? War zumindest die Staffel, mit der man was reissen konnte, selbst wenn man taktisch nicht die größte Leuchte war.
Infinity habe ich kurz angerissen und es dann wieder abgebrochen, weil dort Deckung, Deckung, Deckung das A+O ist. Da bin ich an meinem eigenen Anspruch gescheitert dann auch ein schönes Spielfeld zu haben, wenn die Platte voll stehen muss.
Eure Aussagen zum Kampagnenspiel sind interessant. Ich hätte erwartet, dass es viel mehr praktiziert oder gewünscht wird.
Für mich werden einzelne Schlachten viel interessanter, wenn sie einen Kontext haben. Historische Schlachten haben den, ausgedachten nicht unbedingt.
Hab damals nicht eh alle IG's gespielt? War zumindest die Staffel, mit der man was reissen konnte, selbst wenn man taktisch nicht die größte Leuchte war.
Ich hab damals ständig irgendwelche bunten Staffeln gespielt, die nie was gerissen, aber dafür Spaß gemacht haben. War dann aber doch irgendwann frustrierend, wenn man ständig von reinen Meta-Listen zerlegt wurde.
Einmal habe ich eine Partie Battletech gespielt. Mein Gedanke dazu war: Tolles Spiel, aber man müsste das unbedingt in eine Kampagne (egal ob Mechkrieger oder anderes) einbinden.
Tabletop mit Kindern?
Nachdem aus Spielermangel unsere Rollenspielrunde mit Kindern nicht in die Gänge kommt, habe ich daran gedacht evtl. Frostgrave mit der großen anzufangen, die wird dieses Jahr 8. Hat jemand Erfahrung mit Frostgrave oder Tabletop mit Kindern?
Titel und Titelbild hatten meinen besten TT-Kumpel dazu verleitet, das Ding zu kaufen. Und er fand es so gut, dass er mir und dem Dritten im Bunde danach gleich auch ein Exemplar geschenkt hatte. ;D
Habe es auch besorgt und fast fertig gelesen. Der Stil gefällt mir nicht so gut, aber inhaltlich ist es natürlich toll und bietet Einblicke in die Blütezeit des britischen Wargamings, die ich nicht kannte. Auch an Literaturhinweisen und Hinweisen auf Filme und Fernsehserien fehlt es nicht - da kann man viel abstauben.
Vor allem hat mir der Hinweis auf Kurt Ehrenreich Floerickes Strategie und Taktik des Spiels mit Bleisoldaten gefallen. Das kannte ich nicht. Ich hoffe, die Fernleihe weigert sich nicht, mir das zu besorgen. Das PDF, welches es online mal gab, ist nämlich leider nicht mehr zu finden.
Und in Richtung von Quasi-Old-School-Wargaming werde ich wohl in den nächsten Tagen doch noch mal einen Versuch mit One Hour Wargames machen. Vielleicht komme ich ja doch ein wenig auf den Geschmack.
Und jedes Mal, wenn ich über die Geschichte des Wargamings lese, habe ich Lust, anzufangen, den Siebenjährigen Krieg zu bauen. Wäre die Situation mit der Beschaffung aus GB nicht so doof, hätte ich sicher schon Figuren bestellt...
Naja, Einfuhrsteuer halt. Klappen tut der Import ja.
Habe mir kürzlich Zinn-Galeeren aus UK liefern lassen.
Beim guten Stephen Langton bestellt? :-)
Ich hatte es zweimal, dass mir deutsche Händler aus GB Produkte (ohne Aufpreis) mitbestellt haben, als ich per E-Mail nachgefragt habe. Waren aber Hersteller, die der Händler eh im Sortiment hatte und nichts obskures.
Naja, Einfuhrsteuer halt. Klappen tut der Import ja.
Habe mir kürzlich Zinn-Galeeren aus UK liefern lassen.
Bei mir funktioniert die DHL am besten.
Das UK-Paket kam aber mit FedEx.
Billige Make-Up-Pinsel. Er hat uns auch welche gezeigt, und die scheinen inder Tat ideal zu sein. Ich hab mir jetzt mal einen Satz zugelegt und bin mal gespannt, wie es sich damit arbeiten lässt.
Ich hab letztes Wochenende mal wieder eine Tabletop-Fachsimpel-Runde mit meinen beiden besten Kumpels gehabt, und da hat unser Bemalmeister uns den Tip gegeben, Drybrushen nicht mehr mit irgendwelchen regulären Pinseln zu veranstalten sondern: Billige Make-Up-Pinsel. Er hat uns auch welche gezeigt, und die scheinen inder Tat ideal zu sein. Ich hab mir jetzt mal einen Satz zugelegt und bin mal gespannt, wie es sich damit arbeiten lässt.
Ich hab letztes Wochenende mal wieder eine Tabletop-Fachsimpel-Runde mit meinen beiden besten Kumpels gehabt, und da hat unser Bemalmeister uns den Tip gegeben, Drybrushen nicht mehr mit irgendwelchen regulären Pinseln zu veranstalten sondern: Billige Make-Up-Pinsel. Er hat uns auch welche gezeigt, und die scheinen inder Tat ideal zu sein. Ich hab mir jetzt mal einen Satz zugelegt und bin mal gespannt, wie es sich damit arbeiten lässt.Kannst Du bei TWS in Perfektion als Tutorial sehen: https://www.youtube.com/watch?v=5pWo2W_qhD0
Da bin ich auch sehr gespannt - habe das auch schon oft gehört, aber nicht selbst probiert. Falls Du es probierst und es gut ist, wäre auch interessant, welche Pinsel Du genutzt hast.
Ich hab letztes Wochenende mal wieder eine Tabletop-Fachsimpel-Runde mit meinen beiden besten Kumpels gehabt, und da hat unser Bemalmeister uns den Tip gegeben, Drybrushen nicht mehr mit irgendwelchen regulären Pinseln zu veranstalten sondern: Billige Make-Up-Pinsel. Er hat uns auch welche gezeigt, und die scheinen inder Tat ideal zu sein. Ich hab mir jetzt mal einen Satz zugelegt und bin mal gespannt, wie es sich damit arbeiten lässt.Ich arbeite jetzt schon über ein Jahr mit Drybrushes von Green Stuff World. Angefangen hab ich mit Schminkpinseln - im Ergebnis ist nicht viel Unterschied, aber in der Haltbarkeit. Die Borsten sind wohl einfach nicht auf Acrylfarbe ausgelegt, d.h. sie verkleben recht bald und werden hart. Da hilft auch kein noch so gründliches Ausspülen (nichtmal Pinselseife hat wirklich was geändert).
Hat sich jemand Demonship (https://blacksitestudio.com/en-de/pages/demonship) näher angeschaut und kann was dazu erzählen?
Also ich bezahl für einen Winsor & Newton in Größe 000 meistens 13 Euro. Ich kauf mir jeden Monat immer einen, damit ich selbst nach einem Pinselgemetzel immer noch welche in Reserve habe :) Aber generell halten sich Dinger wirklich gut, das macht sich auf Dauer echt bezahlt.
Kannst du mir da einen Link zu einem Shop schicken? :)
Ja sicher liegt das daran. Aber was willst Du damit sagen?Die Aussage ist so nicht ganz richtig, denn 15mm ist ein extrem verbreiteter Maßstab in den USA. Gerade unter den Mass-Battlern.
Und "Mehrheit" ist ziemlich umfassend in diesem Fall. Es gibt für 15mm kaum Bezugsmöglichkeiten außerhalb von UK.
Die Aussage ist so nicht ganz richtig, denn 15mm ist ein extrem verbreiteter Maßstab in den USA. Gerade unter den Mass-Battlern.
Dorktower hat mal wieder die reine Wahrheit gesagt - und komm mir bloß keiner damit, das wäre was für "Sachen zum Lachen". Das ist NICHT zum Lachen! >:(
(https://i.postimg.cc/yxMNbnvS/Dorktower2274.jpg)
http://www.dorktower.com/2024/12/11/19244/?fbclid=IwY2xjawHI4SNleHRuA2FlbQIxMAABHdsZoY285sNrt5IVytiUSnhvr2-hK18c31BDUA0Z1nnmlHhueAjVHA9ZWw_aem_rHPRvPqshS-lrEFR34CaUg
Wir sollten eine Con für Nischen-Tabletops veranstalten. Da bringt jeder von uns seins mit und alle spielen ihres ... solo.
~;D
Wir sollten eine Con für Nischen-Tabletops veranstalten. Da bringt jeder von uns seins mit und alle spielen ihres ... solo.
~;D
Also sowas wie die Tactica mit mehreren tausend Besuchern und komplett ohne GW-Spiele? >;D
Was mir an der Tactica nicht recht gefällt, ist der etwas arg elitäre Standard bezüglich der gezeigten Tische und Figuren. Einerseits ist das hübsch, keine Frage. Andererseits ticke ich nicht so, dass mir ein Spiel hauptsächlich wegen der schönen Gestaltung Spaß macht. Das ist auch sehr wichtig - aber gute Regeln und Szenarien sind mir wichtiger. Im Idealfall kommt natürlich beides zusammen.
Und ich bin auch der Meinung, dass es unserem Hobby zuträglich wäre, wenn mehr Realität und weniger digital nachgehübschte Idealfotografie gezeigt würde. Ich finde die Sachen, die z.B. von Ghoul hier gezeigt werden, sehr inspirierend - eben weil sie zeigen, wie man mit relativ einfachen Mitteln gute Spiele machen kann.
auf einer Con muss der Angeber dann doch die Figuren, wie sie tatsächlich bemalt sind, auf den Tisch stellen.