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Also ja, sehr wichtig. Mit Tolkien hat das aber nur am Rande zu tun, wenngleich ich die Namen in Tolkiens Welt sehr gelungen finde und diese mich oft inspirieren.
Ich glaube nicht, dass es in dem Punkt darum geht, ob man Namen aus Tolkiens Werken nimmt, sondern ob man ähnlich intensiv wie Tolkien an die Namensfindung geht.
Ich würde mich grob zwischen "individuell kreativ" und "nomen est omen" einsortieren. Generell versuche ich Namen zu finden, die zur Welt bzw. zum Genre passen [...]Exakt dort ordne ich mich auch ein.
Aber wirklich "irgendwas"?Da ich mit vergleichbaren Charakternamen im Rollenspiel regelrecht aufgewachsen bin, habe ich da keine Probleme damit. (Ich meine mich z.B. an einen Hans Wurst und an Ozzem Xim zu erinnern) Selber würde ich sie wahrscheinlich nicht wählen, aber wenn ich einen Charakter bekomme, der einen Kalauernamen hat, dann würde ich den dann so spielen.
Sind kalauernde, alberne, wirklich doofe Namen kein Problem?
Darf mein Halbling "Unterhos der Halbgare" heißen? Oder mein Krieger "Dummbold Draufhau"? Oder meine Elfe "Nundula Nause"? Also, in einem nicht explizit bescheuerten Setting? Wo ist da die Grenze?
Da ich mit vergleichbaren Charakternamen im Rollenspiel regelrecht aufgewachsen bin, habe ich da keine Probleme damit. (Ich meine mich z.B. an einen Hans Wurst und an Ozzem Xim zu erinnern) Selber würde ich sie wahrscheinlich nicht wählen, aber wenn ich einen Charakter bekomme, der einen Kalauernamen hat, dann würde ich den dann so spielen.
Das Beispiel "Hans Wurst" ist mir während meines Schreibens amüsanterweise auch durch den Kopf gegangen. ;) Wobei sich der Name wirklich noch leicht erklären ließe -- der Charakter heißt eben Hans (nicht gerade selten), kommt aus der Familie Wurst (möglicherweise mit historischem Metzgereihintergrund o.ä.), und wieviel Geduld er mit Leuten hat, die meinen, über ihn seines Namens wegen Witze reißen zu müssen, kann man sich ja aussuchen. Vielleicht "abenteuert" er ja auch unter einem Deck- oder Künstlernamen und wie er wirklich heißt, wissen nur wirklich gute Freunde...Jupp. Solche Ansätze können durchaus Rollenspielansätze liefern. :)
Jupp. Solche Ansätze können durchaus Rollenspielansätze liefern. :)
Es treffen mal wieder unterschiedliche Welten des Geschmacks aufeinander.
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Jeder hat "Durin" gesagt und das hat ihn furchtbar aufgeregt.
Dann habe ich mir die Eselsbrücke " Dr. Urin" gebaut.
Das hat ihn noch mehr aufgeregt.
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Und ich gebe mir umso mehr Mühe, je wichtiger ein (N)SC ist.
Nur um das nochmal zur unterstreichen: Der ganze Thread ist gedacht für den friedlichen(!) Austausch persönlicher Geschmäcker! Ich will hier niemanden von meiner Meinung überzeugen oder irgendwas bewerten.
Als Spieler hab ich nie das Problem, meinem Charakter einen Namen zu verpassen, von dem ich meine, dass er zur Welt und zur Person passt.
Als Spielleiter hab ich ständig ein Problem genug passende Namen parat zu haben. Und mich an alle zu erinnern.
Ich finde es auch ungünstig, eine Liste mit Random Namen parat zu haben. Die Spieler bekommen ja mit, wenn man sich daraus bedient und dann ist teilweise klar, dass die Spielleiter-Figur eben nicht der Täter oder eine bedeutungsvolle Rolle im Abenteuer besitzt. Und natürlich können Spieler zwischen Spielerwissen und Charakterwissen unterscheiden. Trotzdem beeinflusst so etwas das Spiel unterschwellig.
Letzteres Problem kann man minimieren, indem man immer erst auf die Liste schaut, bevor man einen Namen nennt. :)Oder, wie ein mir bekannter Spielleiter es zu tun pflegte: "Wie soll der Klon heißen?- Ach mir egal -nennt ihn einfach Bert." ~;D
Letzteres Problem kann man minimieren, indem man immer erst auf die Liste schaut, bevor man einen Namen nennt. :)