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Pen & Paper - Spielsysteme => D&D - Dungeons & Dragons => D&D5E => Thema gestartet von: Andropinis am 11.01.2024 | 07:52
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Das MCDM Crowdfunding hat insgesamt 4.6 Mio. eingespielt. Es gab sogar einen Forbes Artikel dazu:
https://www.forbes.com/sites/robwieland/2024/01/02/mcdm-breaks-away-from-dd-with-multi-million-dollar-crowdfunding/
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Das MCDM Crowdfunding hat insgesamt 4.6 Mio. eingespielt. Es gab sogar einen Forbes Artikel dazu:
Na, da hoffe ich dann, dass es so viel gespielt werden wird wie 7th Sea 2nd Edition und Avatar Legends RPG zusammen. 8]
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Na, da hoffe ich dann, dass es so viel gespielt werden wird wie 7th Sea 2nd Edition und Avatar Legends RPG zusammen. 8]
Könnte passieren. "So was in der Art von D&D, aber mehr nach meinem Geschmack (oder auch: bitte nicht von WizBro, die haben mein Vertrauen verspielt)" ist ja eine nicht ganz triviale Marktlücke, auch wenn sich da inzwischen selbst schon wieder so einiges an Anbietern tummelt.
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Na, da hoffe ich dann, dass es so viel gespielt werden wird wie 7th Sea 2nd Edition und Avatar Legends RPG zusammen. 8]
Die Anspielung verstehe ich nicht, kann ich das erklärt haben? ^^
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Na, da hoffe ich dann, dass es so viel gespielt werden wird wie 7th Sea 2nd Edition und Avatar Legends RPG zusammen. 8]
Die Anspielung verstehe ich nicht, kann ich das erklärt haben? ^^
Beides Systeme mit extrem erfolgreichen Crowdfundings die aber in der Praxis wohl nur recht kleine aktive Communities haben. d.h. ein erfolgreiches Crowdfunding macht noch keinen neuen Big Player. Zumindest vermute ich mal, dass es das war, auf was tartex raus wollte.
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Ja, klingt plausibel.
Hatte sowas schon vermutet, aber war mir dann unsicher weil 7th Sea doch uuuuuuralt ist und bestimmt älter als Crowdfundings... ^^
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Hatte sowas schon vermutet, aber war mir dann unsicher weil 7th Sea doch uuuuuuralt ist und bestimmt älter als Crowdfundings... ^^
aikar hat es durchblickt.
Und deshalb schrieb ich ja, "7th Sea 2nd Edition". Der Kickstarter hat 2016 1,3 Millionen $ (https://www.kickstarter.com/projects/johnwickpresents/7th-sea-second-edition) gebracht, was für PnP ungehörte Beträge waren. Das Avatar-Airbender-Rollenspiel kam in diesem Jahrzehnt im Kickstarter auf nicht weniger als 9,5 Millionen $ (https://www.kickstarter.com/projects/magpiegames/avatar-legends-the-roleplaying-game).
Aber danach war eigentlich nichts (gutes?) mehr davon zu hören.
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Das sind aber auch zwei perfekte Beispiele von Rollenspielen, deren Reiz nicht allein - und für viele sicherlich nicht mal vorrangig! - im Spielen liegt: 7th Sea war schon immer auch "immersive world reading" (wie bspw. auch DSA, die WoD oder die Forgotten Realms) und Avatar ist offensichtlich auch als Sammler- und Liebhaberobjekt für Fans konzipiert.
Soll die Beobachtung nicht entwerten (Ich denke, sie stimmt!), aber gefühlt schwingt da diese Idee mit, die Anzahl an aktiv Spielenden wäre DER entscheidende Faktor in der Bewertung eines Rollenspiels. (Was mir immer deutlich zu präskriptiv ist.)
Um nicht zu weit weg vom Thema zu gehen: Ich bin tatsächlich gespannt, wo der Hauptreiz von MCMD ist. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass dieses Ding es irgendwie mit der 5e oder den erfolgreichen OSR-Varianten aufnehmen kann, aber im Gegensatz zu 7th Sea und Avatar sehe ich auch kaum einen Reiz, der außerhalb des Spielens liegt ...?
Kann aber sehr subjektiv sein, das Crowdfunding habe ich nach wenigen Minuten reinlesen gähnend wieder geschlossen. ;D Und für richtig viele scheint es ja total spannend zu sein.
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Ich glaube auch nicht, dass es mehr als eine MCDM-Devotionalie sein wird. Zumal da a) nichts geboten wird, was es vorher nicht schon gegeben hat und b) damit auch kein Problem gelöst wird. Im Gegneteil, die Kern-USPs des MCDM-RPGs kann jede D&D Version mit zwei kleinen Hausregeln strenggenommen jetzt schon erfüllen. Aber die Sache verfolgt die Erfolgsformel unserer Zeit: Sei halbwegs charismatisch um für irgend etwas zu influencen. Mach es ständig und werde damit bekannt in deiner Wunschszene. Mach dann ein Produkt daraus und kassiere von den parasozial Abhängigen die angebissen haben.
Man erinnere sich an die halbgaren Rollenspiele der Rocketbeans, welche zwar finanziell für deutsche Rollenspielverhältnisse überaus erfolgreich waren, aber spieltechnisch keinerlei Bedeutung entwickelt haben. Die Dinger haben sich Rocketbeans-Fans ins Regal gestellt, so wie andere sich signierte Platten ihrer Lieblingsmusiker ins Regal stellen. Das Rollenspiel von MCDM werden sich hauptsächlich MCDM-Fans ins Regal stellen. Da passiert nichts wegweisendes für unser Hobby.
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Kann aber sehr subjektiv sein, das Crowdfunding habe ich nach wenigen Minuten reinlesen gähnend wieder geschlossen. ;D Und für richtig viele scheint es ja total spannend zu sein.
Das ist auch ein wichtiger Punkt. Die meisten Rollenspieler dürften relativ systemunmündig sein, weil sie kaum über den Tellerrand schauen. Die kennen D&D5 und haben D&D5 gespielt. Dann kommt lange nichts und dann erst die nächst "großen". Im angloamerikanischem Raum ist Rollenspiel auch fast ein Synonym von D&D spielen. Wenn man nun sein Leben lang nur ein Ding kennt, dann erscheint ein anderes welches nur einen leicht anderen Weg geht, interessant und innovativ.
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Schauen wir uns doch mal an womit die so werben:
"A Fantasy RPG where your character starts, at level 1, already a hero."
- für Leute die eine offizielle Erlaubniss brauchen um auf Stufe 5 anzufangen.
"the MCDM RPG makes building adventures and fighting monsters fun."
- für Leute die vom 4E Marketing beeindruckt waren aber kein 4E spielen wollen.
"Basically, any adventure or story you’re running in your current Fantasy RPG, you can do that in this game. Just, in a more straightforward and fun way, unburdened by sacred cows from the 1970s."
- Genau wie D&D aber irgendwie auch viel besser. Ehrlich!
"You don’t track torches or rations or worry about running out of light."
- klingt so als wollten sie klarstellen dass das nicht Shadowdark ist.
"By focusing on the core fantasy of epic heroes fighting monsters and tyranny"
- weil man ja bekanntlich in D&D nicht genug kämpft...
"You cannot miss. No more wasted turns, no more burning resources on spells only for your target to “save.”"
- Ausgemachter Schwachsinn. Man kann Balancemechanismen nicht einfach überspringen.
"You gain resources in this game as you play, so battles get more epic as they go."
- Das ist das einzige was irgendwie neu klingt, und gut implementiert könnte das sehr interessant sein.
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"You gain resources in this game as you play, so battles get more epic as they go."
- Das ist das einzige was irgendwie neu klingt, und gut implementiert könnte das sehr interessant sein.
Klingt für mich wie Momentum nach 2D20-Engine Manier.
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Klingt für mich wie Momentum nach 2D20-Engine Manier.
Jup.
Allgemein: Was macht die Diskussion zum MCDM-Rollenspiel eigentlich im D&D5-Smalltalk? Sollte in einen eigenen Faden.
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Klingt für mich nach dem 13th Age Escalation Die - so ziemlich das Einzige, das damals gut ankam, als wir's gespielt hatten.
"
Ich muss aber sagen, dass ich Matt Colville schon nicht mag. So wie so ziemlich jeden YT-Typen, der mir erklären will, was einen "guten" GM ausmacht.
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Klingt für mich nach dem 13th Age Escalation Die - so ziemlich das Einzige, das damals gut ankam, als wir's gespielt hatten.
"
Ich muss aber sagen, dass ich Matt Colville schon nicht mag. So wie so ziemlich jeden YT-Typen, der mir erklären will, was einen "guten" GM ausmacht.
Ja, MC ist schon speziell. Aber seine Tipps sind gut, wenn man mit ihm spieltechnisch einigermaßen auf einer Wellenlinie liegt.
Ansonsten gilt das selbe wie bei all den anderen " YT-Typen, der mir erklären will, was einen "guten" GM ausmacht". Nimm mit, was dir nützlich erscheint und ignorier den Rest.
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Ich stelle mal wieder fest, dass ich so komplett ahnungslos bin was diese Leute und den ganzen Hype angeht. Bis vor 1 Minute dachte ich, es ginge um Matt Mercer, bzw er und Colville seien ein und dieselbe Person.
Personenkult ist mir aber immer schon zuwider.
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Personenkult ist mir aber immer schon zuwider.
+1
Ich mag vor allem dieses "Hochjubeln" nicht, als gäbe es in einem derart subjektiven Hobby wie RPG tatsächlich so etwas wie "Experten", wenn es um die Spielleitung geht.
Tips sind eine Sache, aber gerade MC, Dungeon Dudes & Co. haben diese typisch US-Amerikanische Sendungsattitüde, die ich widerlich finde.
Matt Mercer's DM-Sachen hab ich mir zugegebenermaßen noch nie angesehen. Weiß nicht, ob der das auch so hat.
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Zumindest bei den Sachen, die ich damals bei Geek&Sundry gesehen habe, war Mercer bei seinen Spielleitertipps genauso entspannt wie sonst auch - das war im Wesentlichen "hier, so mache ich das, wenn ich X will - vielleicht hilft Dir das auch".
Colville ist da schon merklich lauter und hektischer (ich find's jetzt auch nicht unerträglich, aber ein bisschen anstrengend, ihm zuzuhören).
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Colville ist da schon merklich lauter und hektischer (ich find's jetzt auch nicht unerträglich, aber ein bisschen anstrengend, ihm zuzuhören).
Es hilft die Videos auf halbe Geschwindigkeit zu stellen ;D
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... Dungeon Dudes & Co. haben diese typisch US-Amerikanische Sendungsattitüde, ...
Und das obwohl sie Kanadier sind [scnr]
Zum Topic: D&D ist für mich durch, bin gerade aus meiner letzten rumdümpelnden Kampagne ausgesteigen und sehe es ähnlich wie einige hier: null Interesse an Crowdfundings à la "so ähnlich wie 5e, nur besser."
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Und das obwohl sie Kanadier sind [scnr]
Da ist auch kaum ein Unterschied. Kanadier entschuldigen sich halt ständig. ;)
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Ich stelle mal wieder fest, dass ich so komplett ahnungslos bin was diese Leute und den ganzen Hype angeht. Bis vor 1 Minute dachte ich, es ginge um Matt Mercer, bzw er und Colville seien ein und dieselbe Person.
Personenkult ist mir aber immer schon zuwider.
+1. Dachte bis eben auch, es handelt sich um dieselbe Person.
Jup.
Allgemein: Was macht die Diskussion zum MCDM-Rollenspiel eigentlich im D&D5-Smalltalk? Sollte in einen eigenen Faden.
Oder der Faden wird umbenannt in D&D5E & Klone Smalltalk ~;D.
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Persönlich finde ich Colville schon in Ordnung. Ich muß mit ihm ja nicht gleich in jedem i-Tüpfelchen einer Meinung sein, und sein Präsentationsstil stört micht auch nicht wirklich -- schlimmstenfalls hält er mich beim Zuhören wach, was mir bei anderen YouTubern auch schon mal anders gegangen ist. ;)
Den Punkt "You gain resources in this game as you play, so battles get more epic as they go." verbinde ich dabei mit einem seiner Videos(*), in dem er unter anderem darauf eingeht, daß bei D&D5 mit seinem (zugegebenermaßen klassischen) Ressourcenverschleißansatz die Kämpfe mit zunehmender Dauer eigentlich immer langweiliger werden, weil die Spieler ja gerade dadurch genau dann immer weniger interessante Handlungsoptionen übrig haben, wenn das Gefecht sich eh schon eine Weile gezogen hat. Wahrscheinlich versucht sein System also eben dieses zu vermeiden.
(*) "Why Are We Fighting?" (https://www.youtube.com/watch?v=sAfPoOxIVm0) -- nebenbei, fällt mir beim Wiederanschauen gerade auf, scheinen Superheldenfilme einer der Punkte zu sein, bei denen ich mit ihm nicht konform gehe. :)
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"You don’t track torches or rations or worry about running out of light."
- klingt so als wollten sie klarstellen dass das nicht Shadowdark ist.
Also ich habe in es in 35 Jahren trotz aller Regeln dazu nie noch geschafft mir darüber Sorgen zu machen, oder als Spielleiter jemanden daraus einen Strick zu drehen.
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Allgemein: Was macht die Diskussion zum MCDM-Rollenspiel eigentlich im D&D5-Smalltalk? Sollte in einen eigenen Faden.
Hat jetzt seinen eigenen Thread bekommen.
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Warum soll das überhaupt D&D 5e sein?
Schon seeehr anders!
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+1
Ich mag vor allem dieses "Hochjubeln" nicht, als gäbe es in einem derart subjektiven Hobby wie RPG tatsächlich so etwas wie "Experten", wenn es um die Spielleitung geht.
Tips sind eine Sache, aber gerade MC, Dungeon Dudes & Co. haben diese typisch US-Amerikanische Sendungsattitüde, die ich widerlich finde.
Matt Mercer's DM-Sachen hab ich mir zugegebenermaßen noch nie angesehen. Weiß nicht, ob der das auch so hat.
Die Dungeon Dudes und andere finde ich aber deutlich sympathischer als Matt Colville. Der hat schon was "biestiges".
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Matt Colville ist mir erst untergekommen als er wegen The Last Jedi in eine Existenzkrise gestürzt wurde und entsprechende Videos machte. OMG - das ist fast 7 Kalenderjahre her??? :o
Fand seine Rage sehr mühsam, und gar nicht mal so sehr, weil The Last Jedi meiner Ansicht nach mein einziges, rundes Star-Wars-Kinoerlebnis seit Ewigkeiten war.
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Jetzt fällt mir das Wort ein was ich vorhin nicht gefunden habe.
Der echauffiert sich immer so. Das ist das anstrengende und unsympathische.
Selbst wenn er eigentlich was positives inhaltlich sagt, hört sich das bei ihm wie eine Tirade an.
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Na, da hoffe ich dann, dass es so viel gespielt werden wird wie 7th Sea 2nd Edition und Avatar Legends RPG zusammen. 8]
Ich war durch eine zufällige Recherche sehr überrascht, wie aktiv Avatar Legends zumindest in der Actual Play-Szene ist. Schon eine kurze Google-Suche im Bereich Videos spuckt über 118.000 Videos aus. Das ist ziemlich beachtlich für ein Rollenspiel, das noch nicht lange auf dem Markt ist.
(Sorry für das kurze Off-Topic.)
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Warum soll das überhaupt D&D 5e sein?
Schon seeehr anders!
Demnach MCDM bisher ausschließlich 5e-Material herausgebracht hat (Flee, Mortals! hat schon interessante Sachen drin), liegt der Schluss nahe. Und die Vibes gehen ja durchaus in die Richtung "Noch mehr kewl Powerz!".
Jetzt fällt mir das Wort ein was ich vorhin nicht gefunden habe.
Der echauffiert sich immer so. Das ist das anstrengende und unsympathische.
Selbst wenn er eigentlich was positives inhaltlich sagt, hört sich das bei ihm wie eine Tirade an.
Er ist eben ein Paradebeispiel für US-Influencer. Hauptsache laut, egal was der Inhalt ist. Und es muss immer aussehen, als wäre man emotional zu 120% "involved".
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Dann zielt er aber ein wenig über das Ziel hinaus, finde ich. Wie gesagt, nehme ich viele andere Influencer in dem Bereich ganz anders war. Dungeon Dudes, cindersally, oder dndshorts sind alle viel sympathischer. Und gerade der dndshorts typ schafft es involved und engaged zu wirken, aber eben nicht so aggressiv.
Also sollte der MC das wirklich absichtlich so machen und das nicht seine normale Art sein, sollte er nochmal ein Kommunikationstraining machen. Wobei - sein Erfolg gibt ihm wohl recht.
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Ich war durch eine zufällige Recherche sehr überrascht, wie aktiv Avatar Legends zumindest in der Actual Play-Szene ist. Schon eine kurze Google-Suche im Bereich Videos spuckt über 118.000 Videos aus. Das ist ziemlich beachtlich für ein Rollenspiel, das noch nicht lange auf dem Markt ist.
(Sorry für das kurze Off-Topic.)
Interessant: Ich glaube das könnte daran liegen, dass das zwei völlig unterschiedliche Sachen sind. Klar lässt sich ein Hype RPG gute in einem hype Medium wie Streams aufgreifen. Aber ob das dann alltagstauglich ist… ist ein Bisschen wie Porno… 😂
Für mich hatte sich das erledigt als ich im Kickstarter sah, wie man beim Kampf Bewegungsfelder zählen sollte…
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Die Dungeon Dudes und andere finde ich aber deutlich sympathischer als Matt Colville. Der hat schon was "biestiges".
Same! Die Dungeon Dudes machen "Nerdige Drögheit" und "Dröges Nerdtum" megasympathisch, finde ich. (Ohne Ironie!)
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Jo, das sind so nette Erzählonkel. Der schlankere noch mehr, weil der so eine beruhigende Stimme und Sprechweise hat.
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Und gerade der dndshorts typ schafft es involved und engaged zu wirken, aber eben nicht so aggressiv.
Ich kenn von dem nur wenig, weil er Themen bespricht, die mir völlig egal sind. Welche Subclass besser ist, usw. ist mir wurscht. Aber ja, er scheint ganz erträglich zu sein.
Generell interessiert mich halt auch gar nicht, wie irgendwer irgendwelche Klassen ranked. Mir ist der Wettkampf-Charakter bei D&D und RPG allgemein bisher entgangen.
Ginni Di hat wenigstens interessante Themen - manchmal. Außerdem sehe ich mir die deutlich lieber an, als irgendwelche bärtigen Kerle... ~;D
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Ja, die Ranking Videos sind bei allen irgendwie Mist, aber es gibt ja noch mehr Content. Z.B. bestimmte Ideen, wie man die umsetzt (Reskinning von Builds), alternative Regeln verrückte Bugs, etc.
Aber genug von anderen Leuten.
Über das man macht immer Damage gibt es ja shcon nen anderen Thread, aber was ich tatsächlich interessant finde ist dieses je länger der Kampf dauert umso mehr möglichkeiten hat man.
Und ich finde, es klingt nicht so wie der Excalation Die von 13th Age, der ja einfach nur die Würfe besser macht (Bonus auf alle Angriffe), sondern eher um Spezial REssourcen, mit denen man dann Fähigkeiten aktivieren kann.
Also ähnlich wie in Brawler Games oder sonstigen Computerspielen.
Vielleicht funktioniert das Momentum von 2d20 auch so, da kenne ich mich nicht aus.
Ich finde das jedenfalls interessant und habe sowas ähnliches mit meinen modifizierten Action! System Regeln in Kombination mit den AGE Stunts umgesetzt. Aber die Idee, dass sich die Ressource für solch eFähigkeiten vielleicht auch einfach mit der Kampfdauer steigert, finde ich nicht schlecht.
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Sieh mal an, Colville macht sein eigenes Ding.
Im Gegensatz zu manchen hier, kann ich den Kerl ganz gut abhaben, wobei ich aber auch nur recht wenig von ihm gesehen habe (weil ich überhaupt fast gar keinen Rollenspielbezogenen YT-Kram gucke). Sein Spiel interessiert mich nach einem kurzen Blick auf den Kickstarter allerdings nicht die Bohne.
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Wer will, kann sich übrigens [hier](https://www.youtube.com/watch?v=AtPST9SFGvk) einen Beispielkampf anschauen und miterleben, wie zwei Charaktere ein paar Goblins plätten und dann gegen eine Spinne bestehen müssen. Vielleicht spielt es sich besser als es von außen wirkt, aber zwei Leuten dabei eine Stunde zusehen, wie ihre Charaktere langsam Ressourcen verlieren ist kein Zeitvertreib für mich, daher habe große Teile des Videos übersprungen :)
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Demnach MCDM bisher ausschließlich 5e-Material herausgebracht hat (Flee, Mortals! hat schon interessante Sachen drin), liegt der Schluss nahe. Und die Vibes gehen ja durchaus in die Richtung "Noch mehr kewl Powerz!".
Schon klar, warum das zunächst hier gelandet ist, aber das MCDM RPG hat quasi nichts mit der 5e zu tun. Auch wenn es heroic Fantasy ist. Es gibt sowas wie Classes und Ancestry. Das war es mbWn fast schon. Sogar das Kernelement W20 gibt es nicht.
Ich glaube das System wäre andernorts in diesem Forum besser aufgehoben.
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Ich persönlich mag den Stil von Colville durchaus. Aber jedem das seine man muss ihn ja nicht mögen denn es soll ja um das System gehen.
Was das System angeht: Die Kernaussagen des Systems und die Grundideen sofern bislang bekannt klingen allesamt recht gut für mich.
- Kampf ist entschlackt und man spart sich einen Wurf
- Man macht jede Runde Schaden so das der Kampf automatisch einem Ende zugeht
- Klassen können mehr "Kewl Powerz" einsetzen je länger der Kampf dauert
Finde ich allesamt sehr gute Ideen.
Ich finde es auch sehr angenehm das man hier tatsächlich nicht nur D&D mit neuem Anstrich macht sondern tatsächlich ein neues / eigenständiges System baut.
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Ich war durch eine zufällige Recherche sehr überrascht, wie aktiv Avatar Legends zumindest in der Actual Play-Szene ist. Schon eine kurze Google-Suche im Bereich Videos spuckt über 118.000 Videos aus. Das ist ziemlich beachtlich für ein Rollenspiel, das noch nicht lange auf dem Markt ist.
Link or it did not happen! Würde mich echt interessieren, was du da gesucht - und gefunden - hast.
"118.000 Videos" klingt nicht wirklich so, als wäre das zielsicher gewesen.
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Also es ist schon vom Thema her recht ählich, und Colville hat ja vorher Produkte für D&D gemacht. Insofern dürfte die Zielgruppe auch recht ähnlich sein.
Das Regelsystem ist anders aber vom Stil her ("Level 1 Heroes", "Kewl Powerz", "Tactical Combat", und forced movement) erinnert es mich sehr stark an 4E (Inklusive der Behauptug man habe rausgefunden wann ein Spiel "FUN" ist).
Spricht mich jetzt nicht so sehr an, aber es durchaus möglich dass es ein gut designtes System wird.
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Ich müßte das System jedenfalls erst mal zu Gesicht bekommen. Gut möglich, daß es dann immer noch nichts für mich ist, weil eventuell an meinen eigenen Vorlieben schlicht vorbeidesignt -- aber das sagt dann ja in sich erst mal noch nichts über seine Qualität aus.
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Was für jemanden im Rollenspiel Spass ist, wird stark unterschiedlich sein. Aber gefühlt bin ich selbst da mit Colville auf einer Wellenlänge. Insofern passt das für mich.
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Ich bin auch noch relativ neu im Genre, aber ich verstehe nicht, warum Matt Colville bei vielen hier so unbeliebt zu sein scheint. Mir hat er extrem mit seiner "Running the Game" Serie extrem geholfen und mit seinem Beispiel-Start Adventure "Delian Tomb" macht er es Anfängern in meinen Augen extrem einfach einzusteigen.
Und dieses aufgeregt, hektische scheint nunmal seine Art zu sein.
Außerdem schreiben hier viele, dass es mehrere Parallelen zur 4e zu geben scheint. Von dieser hat er zumindest taktisch und monstertechnisch auch immer "geschwärmt" und versucht wahrscheinlich daher das für ihn beste aus allen Editionen + eigene Überlegungen in MCDM RPG einfließen lassen zu wollen. Das ist im Grunde eigentlich doch erstmal nichts schlechtes.
Um noch was zum eigentlichen Thema des Spiels zu schreiben:
Ich habe die Backerkit Kampagne auch verfolgt und die Videos dazu.
Mir wäre es schon etwas "zu" heroisch und ich mag es auch nicht, wenn jeder Kampf fast gezwungenermaßen taktisch auf einem Grid-Feld ablaufen muss. Da ist Theater of the Mind trotzdem mal eine schöne Abwechslung.
Was ich allerdings gut finde, ist der Ansatz mit besseren Aktionen bei längeren Kämpfen. Dies kenne ich zumindest noch von World of Warcraft, wo der Krieger beispielsweise erstmal Wut aufbauen musste, um gute Aktionen nutzen zu können.
Außerdem ist der Ansatz mit den "Kits" gut, weil man damit nicht nur "optimale" Waffen nutzen kann, sondern eine breite Palette thematisch für seinen Charakter nutzen kann, ohne irgendwelche Nachteile daraus zu haben.
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Ich bin auch noch relativ neu im Genre, aber ich verstehe nicht, warum Matt Colville bei vielen hier so unbeliebt zu sein scheint.
Willkommen im Tanelorn, und Dir viele tolle Momente und Stunden mit Rollenspiel!
Ich möchte meinen Satz oben etwas (https://www.tanelorn.net/index.php/topic,127363.msg135201002.html#msg135201002) erläutern: So toll ich Matt Mercer und seine Truppe auch finde, so sympathisch mir auch die Dungeon Dudes sind, und natürlich anerkenne ich auch Gary Gygax' gute Ansätze im Rollenspiel (Matt Colville kenne ich nicht gut genug, aber sooo hektisch finde ich ihn gar nicht): Ich wollte oben in erster Linie zugestimmen, dass ich trotzdem Personenkult ... schwierig finde.
Kurz:
Ein neues, tolles System: Super!
Ein neues System von XYZ - so what?
:)
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Willkommen im Tanelorn, und Dir viele tolle Momente und Stunden mit Rollenspiel!
Vielen Dank und die werde ich hoffentlich haben und hatte sie auch schon :)
Kurz:
Ein neues, tolles System: Super!
Ein neues System von XYZ - so what?
Genauso sehe ich es auch. Daher ist es, trotz dass ich Matt Colville gut finde, wahrscheinlich nichts für mich. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass andere, die mehr aus der taktischen Richtung kommen, es zu schätzen wissen, da es hier mehr Spannung und mehr heroische/cinematische Momente geben könnte.
Und wie hier auch schon angemerkt wurde, kann man das Gute auch für sein 5e Setting übernehmen. Ich (als Anfänger) spiele jetzt auch z.B. schon mit der Vereinfachung von One D&D, dass Verstecken nur einen DC von 15 braucht und nicht gegen den Wahrnehmungswurf des Gegners gewürfelt werden muss.
Oder eben von Matt Colville seine (für mich) guten Ideen wie mit seinen aktionsorientierten Monstern (sollen aber auch an 4e angelehnt sein).
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Ein neues, tolles System: Super!
Ein neues System von XYZ - so what?
https://www.tanelorn.net/index.php/topic,126899.0.html
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Es sollte jedenfalls in einen anderen Channel, denke ich. Das MCDM RPG ist imho kein D&D ... auf jeden Fall kein 5e.
Ich persönlich liebe Matt Colville. Von allen mir bekannten RPG Influencern der Mann, der für mich (!) am glaubwürdigsten wirkt. Ich nehme ihm ab, wenn er mit leuchtenden Augen von seiner Rollenspielvergangenheit spricht. Und seine Running the Game Videoreihe habe ich hoch und runter geguckt und habe tonnenweise Dinge für mein Spiel mitgenommen, obwohl ich zeitmäßig schon ein uralter Hase bin.
Die bisherigen MCDM-Produkte waren imho alle sehr nützlich und haben das Spiel bereichert. Das MCDM-RPG wird da keine Ausnahme machen, denke ich. Wirklich viel gespielt wird es wohl aber nicht werden. Vor allem nicht außerhalb der USA. Ich persönlich bin kein Fan von "jeder Angriff trifft grundsätzlich immer". Das ist nicht mein Ding. Ich mag es, die Würfel zu werfen und auch mal ein "Ach, verkackt ... nix gerissen." zu erleben. Das macht die "F*ck, Ja! Critical Hit!-Momente umso süßer.
Ich liebe es auch, wie sie mit allen Mitarbeitenden umgehen. Sie sagen klar: "Jo ... is nicht ganz billig alles ... aber wir wollen alle Mitarbeitenden möglichst fair bezahlen." - und auch das kaufe ich ihm ab.
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Über das man macht immer Damage gibt es ja shcon nen anderen Thread, aber was ich tatsächlich interessant finde ist dieses je länger der Kampf dauert umso mehr möglichkeiten hat man.
Und ich finde, es klingt nicht so wie der Excalation Die von 13th Age, der ja einfach nur die Würfe besser macht (Bonus auf alle Angriffe), sondern eher um Spezial REssourcen, mit denen man dann Fähigkeiten aktivieren kann.
Also ähnlich wie in Brawler Games oder sonstigen Computerspielen.
Vielleicht funktioniert das Momentum von 2d20 auch so, da kenne ich mich nicht aus.
Ich finde das jedenfalls interessant und habe sowas ähnliches mit meinen modifizierten Action! System Regeln in Kombination mit den AGE Stunts umgesetzt. Aber die Idee, dass sich die Ressource für solch eFähigkeiten vielleicht auch einfach mit der Kampfdauer steigert, finde ich nicht schlecht.
Ich habe jetzt länger drüber nachgedacht und muss sagen: Ich bin wohl doch zu sehr eine Art Simulationist, um das so richtig gut zu finden. Aus meiner Sicht hatte es bislang schon mehrfach Charme, am Ende des Kampfes aus dem letzten Loch zu pfeifen und wie ein Boxer in der 12. Runde nur noch auf den Lucky Punch zu hoffen. Aber das ist wohl einfach reine Geschmackssache :)
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Das wäre ja immernoch durch reduzierte HPs (genommene Schadensstufen, whatever), gegeben.
Aber das nach kalten taktischem abtasten und vorsichtigem hin & her irgendwann ein offener Schlagabtausch ohne Deckung und evtl. KOs entsteht (sprich, einfach mehr Action ist), sieht man ja oft genug nicht nur bei Rocky Filmen sondern auch z.B. bei echten Sportkämpfen wie Boxen, Ultimate Fighting, K17 und sowas.
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Ich habe jetzt länger drüber nachgedacht und muss sagen: Ich bin wohl doch zu sehr eine Art Simulationist, um das so richtig gut zu finden. Aus meiner Sicht hatte es bislang schon mehrfach Charme, am Ende des Kampfes aus dem letzten Loch zu pfeifen und wie ein Boxer in der 12. Runde nur noch auf den Lucky Punch zu hoffen. Aber das ist wohl einfach reine Geschmackssache
Es ist für mich recht klar, dass das Spiel - jedenfalls in seinen Kampfanteilen - eine Anime/Videospielrealität abbilden will; nicht den vielbeschworenen Film, keinen Abenteuerroman und schon gar nichts, was in die Nähe der Realität kommt. Wir haben als Beispiel im Backerkit detaillierte Regeln dafür, wie man andere Kreaturen meterweit durch die Gegend, durch die Luft, durch Hindernisse aus Holz, Stein(!) und Metall(!!!) schleudern kann und wie viel (nicht sehr viel) Schaden es durch so etwas gibt.
Die aus D&D-ähnlichen Regeln resultierende "Realität", wenn man es so auffasst, ist normalerweise völlig wahnwitzig - dieses Spiel scheint das geradezu zu zelebrieren.
Ansonsten sehe ich da einige gute Ansätze:
2W6 - alles in allem mein liebster Würfeltyp. Einiges an Verlässlichkeit und würfelt sich besser als 1W6 oder 1W10 (oder gar 1W8). Und zumindest ein bißchen Spannweite für ein "heroisches" System. Ich hadere z.Zt. ernsthaft mit mir, ob ich 2W6 nicht als Würfel für alles außer Angriffe in 5E einführen (und DCs entsprechend absenken) sollte.
Attribute - Werden effektiv auf die Boni eingedampft. Etwas, das D&D schon lange getan hätte, wenn es ehrlich wäre (und die 3-18 Geschichte über Bord geworfen).
Ancestry + Class + Kit - Die Grundidee vom "Kit" gefällt mir ganz gut. Besser, als bei jeder Klasse 3 Subtypen dazuzuschreiben.
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Mach doch 2W10 oder 3W6. Dann musst du nichtmal DCs anpassen.
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W10 in gleich welcher Konstellation mag ich vom physischen Würfeln her nicht. Irgendwie die Abneigung gegen nicht-Polysaeder. Wenn der zweimal von 0 bis 9 bedruckte W20 allgemeinere Verbreitung hätte, wäre es die Überlegung wert. 3W6 ginge, und ich habe mir auch schon etwas überlegt, wie man da kritische Erfolge und Mißerfolge (für Saves) noch ganz gut hineinbekommt. Frage wäre dann noch Advantage/Disadvantage. Aber bei 2W6 ist mir wie gesagt auch die Spanne der Ergebnisse sympathischer.
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Ich habe advantage / disadvantage als zusätzliche Ws mit keep highest und keep lowest drin.
Kann man ja auch nett abstufen also nur 1 Bonus W, zwei, etc. Allerdings arbeite ich auch noch mit direkten Boni und Mali. Ist dann halt etwas komplizierter als einfach der W20
Man könnte auch völlig durchdrehen und als advantage/disadvantages einfach doch nen w20 zu würfeln. Oder nur 1w6, aber der wird halt hinzugefügt oder abgezogen.
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Ich habe advantage / disadvantage als zusätzliche Ws mit keep highest und keep lowest drin.
Das wäre mir zu futzelig mit mehreren W6.
Kann man ja auch nett abstufen also nur 1 Bonus W, zwei, etc. Allerdings arbeite ich auch noch mit direkten Boni und Mali. Ist dann halt etwas komplizierter als einfach der W20
Man könnte auch völlig durchdrehen und als advantage/disadvantages einfach doch nen w20 zu würfeln. Oder nur 1w6, aber der wird halt hinzugefügt oder abgezogen.
Die "durchgedrehte" Idee hatte ich tatsächlich auch schon angedacht.
Momentan bin ich aber eher (zumindest bei Skill/Attribute/Equipment proficiency checks) dabei, ein "Mittlerer aus 3W20"-System einzuführen. Da muss man dann wirklich kaum noch was ändern und meine Erfahrungen damit (aus Ilaris) sind ganz gut.
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LevelUp hat den Expertise Die, der als Basis ein W4 ist. Kommen weitere durch z.B. Guidance dazu, wird ein W6 oder ein W8 draus. Dadurch muss man nicht einfach ständig Advantage vergeben.
Ansonsten könnte man auch das Boon/Bane-System von SotDl verwenden und 1 - 3 W6 auf den Wurf vergeben.
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Ich hatte gestern die Gelegenheit eine Testrunde von "Draw Steel" zu spielen.
Wenn das System einer D&D Variante zuzuordnen wäre dann am ehesten 4e...
Ich bin sogar fast versucht es als "a4e" zu bezeichnen (auch wenn es nicht wirklich D&D kompatibel ist) ;)
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Wenn das System einer D&D Variante zuzuordnen wäre dann am ehesten 4e...
Das war ja schon abzusehen. Muss aber nichts schlechtes sein. Hier hat man den großen Vorteil das es eben nicht als neue D&D Edition angepriesen wird. Bei einem völlig neuen System muss man nicht mit bestehenden Erwartungen kämpfen.
Wie hat es euch denn gefallen ? Was war gut, was war nicht so gut ? Berichte doch mal wenn du magst.
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Wir (Elementalist, Fury, Conduit, Tactician, Shadow) waren zwar nur Stufe 1, aber statt Angst haben zu dass eine wütende Katze ernsthafte Schäden anrichten kann haben wir unbescholtene Gasthausbesucher gerettet als zahlreiche Dämonen (und/oder dämonisch mutierte Tiere?) im Gasthaus aufgetaucht sind.
Jeder hat seine eigenen "coolen Sachen" aber in dem Moment in dem die Gruppe sich gegenseitig unterstützt hat wurde es richtig heldig. Die beiden härtesten Gegner wurden gleich als erste Aktion von der Fury in das große Loch durch das wohl etwas GROSSES ins Gebäude gefallen sein muss geschubst (unterstützt von einem zusätzlichen Windstoß des Elementalist).
Im Gegensatz zu "Encounterpowers" haben die heftigeren Sachen Kosten an Resourcen (je nach Klasse). Diese Resourcen starten zu Beginn eines Kampfs mit einem Basiswert entsprechend der "Victories" die man hat. Sobald man dran ist (oder am Anfang jeder Runde, je nach Klasse) kommen weitere Resourcen dazu. Am ende des Kampfs verfallen diese Resourcen wieder, also kein Aufsparen von Kampf zu Kampf.
Bei konkreteren Fragen... nur zu.
Ich habe zwar nur Zugriff auf Teile der Regeln (63 Seiten Charaktererschaffung, 11 Seiten Kampfregeln und einen Cheat Sheet mit 4 Seiten sowie je einen Pregen der 5 bisher vorgestellten Klassen - vgl. oben) aber sofern ich was beantworten kann... nur zu.
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Da ich Backer bin bekomme ich ja eh früher oder später die Regeln. Die Regeldetails interessieren mich insofern weniger. Mich interessiert mehr ob es einigermaßen flüssig lief (zumindest so gut man das bei einem ersten Probespiel erwarten kann) und wie das System (sowohl Charaktererschaffung als auch Spiel) allgemein rüberkam.
Da kann ich bislang zumindest rauslesen das ihr coole Momente hattet und das Kampfsystem funktioniert. Insofern schonmal ganz gut.
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Da es sich bei mir erst kurz vor knapp geklärt hat, dass ich doch teilnehmen kann habe ich den Pregen benutzt, kann also nix zur Character Generation sagen.
Der Rest (der teils selbst gebaut hat) meinte zwar, dass sie für den ersten Charakter 2 Stunden gebraucht hätten, aber den zweiten dann in einer halben Stunde gemacht zu haben.
Ich schau mal auf die Uhr wie lange es dauert bis ich einen meiner "Standardcharaktere" (vielleicht sogar einen "Selganor" als Tactician) nachgebaut habe
Spiel war flüssig wobei wir eher mal den anderen Spielern erklärt haben was wir machen als jetzt "zu viel" Zeit in eine coole Beschreibung wie der Kram aussieht zu stecken ;)
Einer der Spieler hat folgende Liste zusammengeschrieben:
! Highlights: Shadow doing Bladedance, Fury's Primordial Shockwave close second, Elementalist using her Lore skill to rouse a panicked civilian to flee
! The interactivity of abilities really help keep player engagement high
! Totally absorbed for an hour (first time that's happened playing online)
! Removing to-hit not only achieves better pace of play but the more subtle effect is that guaranteed attrition creates momentum within the players, which fuels the interest in Recoveries. Very clever design getting multiple benefits from a single fundamental design decision.
! Tactician Resource seems pretty balanced: I had stuff to do but still had to pay attention to it to plan ahead
Reminds me of Malifaux with character RPG character progression, the "tactical" part of the game is very strong
Villain Points metacurrency is an interesting mechanic
Character ability interactions are surprisingly quick
Classes are extremely flavorful, hope class identity is preserved
I can see how physical cards (akin to Gloomhaven) would be a good addition at the table
Amount of Recoveries make sense to keep the game going to accumulate Victories
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Ich versuche derzeit aktiv nicht zu sehr gehypt zu sein.
Kannst du mir dabei helfen und auch mal irgendwas negatives berichten ?
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Charaktererschaffung scheint allgemein ziemlich unbeliebt zu sein (nur gut dass die Charaktere recht fähig sind) und ich habe bisher "nur" dem Kampf gesehen, aber es war ja wohl schon seit Start bekannt, dass es keinen großen Fokus auf "Charakterdrama" oder auch nur "Ausrüstungsverwaltung" legt.
Die Pregens haben nichtmal Waffen oder Rüstungen gelistet, da die Werte von Charakter und nicht von der Ausrüstung kommen.
Hatte vorhin (lange Wartezeit beim Arzt ohne Termin) in knapp einer Stunde mal versucht einen "Selganor" nachzubauen.
Die Liste welche Skills aus welchen Kategorien ich nehmen kann habe ich (hatte nur parallel keinen Charakterbogen offen um die gleich einzutragen) und "hänge" gerade bei den "Kits" (die eine Kombination aus Weapon/Armor/Spell/... "Proficiencies" und Spezialfähigkeiten sind).
Die Zeit kam hauptsächlich vom Lesen (und Verstehen) der Fähigkeiten sowie den Kram auf den Bogen zu schreiben.
Wer die Sachen schon kennt (und einen "klickbaren" Bogen - z.B. mit den Optionen als Pulldown - hat) macht so einen Charakter vermutlich in ein paar Minuten.