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Medien & Phantastik => Sehen, Lesen, Hören => Lesen => Thema gestartet von: Grey am 21.09.2024 | 20:56
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Ich suche nach neuer Lektüre. Sie darf auch alt sein. ;)
Konkret hätte ich gern jene Sorte Fantasy, deren Held/Heldin in die Welt loszieht und die Wunder der weiten Welt bestaunt. Bonuspunkte, wenn die Geschichte folgende Kriterien erfüllt:- Normalsterbliche Protagonisten, keine Halbgötter, unüberwindliche Schwertkampftalente oder sonstige Mary Sues.
- Ein Schatzsuche- oder Monsterjagd-Plot ohne riesige Armeen, epische Schlachten oder die Ränke gekrönter Häupter.
- Immer gut: Reiseabenteuer. :)
Diese Punkte sind allerdings kein Muss. Solange Sense of Wonder aufkommt, bin ich bereit, so ziemlich allem eine Chance zu geben.
Beispiele in der Richtung, die ich schon kenne, sind "Erdsee", "Der kleine Hobbit" und "Talavans Plan". Es dürfen, wie gesagt, auch gern ältere Bücher sein (auch wenn ich mich freuen würde, zu sehen, dass so was in der Richtung heute noch veröffentlicht wird).
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A Hero Born bzw. Zum Helden geboren von Michael A. Stackpole. (Den Nachfolgeband habe ich nicht gelesen. Heck, bis vor fünf Minuten wusste ich nicht mal, dass es einen Nachfolgeband gibt.)
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A Hero Born bzw. Zum Helden geboren von Michael A. Stackpole. (Den Nachfolgeband habe ich nicht gelesen. Heck, bis vor fünf Minuten wusste ich nicht mal, dass es einen Nachfolgeband gibt.)
Bis zu deinem Post wusste ich nicht mal, dass es von Stackpole noch was anderes gibt als Battletech-Romane. :) Danke für den Tipp!
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Bis zu deinem Post wusste ich nicht mal, dass es von Stackpole noch was anderes gibt als Battletech-Romane. :) Danke für den Tipp!
Das geht nicht ganz in die gesuchte Richtung aber "Der Weg des Richters" ist noch solide Fantasy Kost von Stackpole. Vor allem auch etwas, wenn man nicht gleich eine ganze Serie anfangen will.
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Um auch was zu nennen, American Gods von Neil Gaiman könnte etwas für Dich sein, wenn es etwas moderner sein darf.
Der Protagonist kommt aus dem Gefängnis, entdeckt, dass Götter existieren und begibt sich auf einen phantastischen Road Trip durch die USA.
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Fantasy-Reiseabenteuer?
"Travels into Several Remote Nations of the World in Four Parts By Lemuel Gulliver", ganz klar ツ
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Was ich in dieser Richtung immer mochte, ist die "Tristan/Allaire"-Trilogie von Susan Dexter.
Hier nimmt sie sämtliche gängigen Klischees/Tropoi und dreht sie geschickt auf den Kopf. Dabei sind die Hauptfiguren in meinen Augen wunderbar menschlich und eben überhaupt nicht übermächtig oder Mary Sue-/Gary Stu-esk.
Master magician Blais was dead, murdered by the evil ice-lord Nimir. Now there was only Tristan, an ill-trained apprentice, to carry on the quest to rescue Allaire, a princess held in enchanted sleep in Nimir's frozen halls. Though a thousand master mages had already failed in the quest, Tristan must succeed -- or all of Calandra would be doomed by Nimir's greed. First Tristan would have to find the wonder-horse Valadan, who had vanished long ago. Then he had to secure the aid of the one knight among many who was a true Heir to the Throne. Together, they must overcome the Guardian dragon of Nimir's realm. After that -- well, there was still the tenth ring to be found, since Allaire was powerless without it. Nothing, of course, was ever that simple. There were complications . . .
Allerdings sind die Romane aus den 1980ern, also heute nur noch gebraucht zu bekommen.
Der Ring von Allaire
Das Schwert von Calandra
Die Berge von Channadran
(Die englischen Titel lauten identisch: also Ring, Sword und Mountains of. Ich habe als Teenager erst die deutsche Übersetzung gelesen, weil es die billig auf dem Wühltisch gab, mir dann aber später das Original gekauft. Die Qualität der Übersetzung habe ich als nicht so dolle in Erinnerung.)
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Außerdem von Robin McKinley "The Blue Sword" ("das blaue Schwert") und "The Hero and the Crown" ("die Heldenkrone"). Eigentlich Young Adult Fantasy, aber ich lese beide auch als Erwachsene immer wieder Gerne. Die Weltbeschreibung ist toll und eben der Sense of Wonder für mich absolut gegeben.
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Volkhavaar der Magier von Tanith Lee.
Junge Frau vom Lande verliebt sich in jungen Mann, der unter dem Zauberbann eines bösen Magiers steht. Um ersteren zu retten, muss sie letzterem hinterher reisen und das Unmögliche erreichen.
Bei "Sense of wonder" fallen mir noch sehr viele Romane von Jack Vance ein, dort ist die Hauptperson aber eigentlich immer eine Mary Sue.
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Michael Sheas Fantasy wie etwa die Romane um Nifft the Lean/Nifft der Dürre.
(https://images-wixmp-ed30a86b8c4ca887773594c2.wixmp.com/f/df18264c-4f85-4bd9-ad2e-5baad591cd6b/depd533-46fa7cb9-a519-4b1b-b69c-f1ee052ff665.jpg/v1/fill/w_730,h_1095,q_70,strp/nifft_the_lean_by_deimos_remus_depd533-pre.jpg?token=eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJzdWIiOiJ1cm46YXBwOjdlMGQxODg5ODIyNjQzNzNhNWYwZDQxNWVhMGQyNmUwIiwiaXNzIjoidXJuOmFwcDo3ZTBkMTg4OTgyMjY0MzczYTVmMGQ0MTVlYTBkMjZlMCIsIm9iaiI6W1t7ImhlaWdodCI6Ijw9MTUzNiIsInBhdGgiOiJcL2ZcL2RmMTgyNjRjLTRmODUtNGJkOS1hZDJlLTViYWFkNTkxY2Q2YlwvZGVwZDUzMy00NmZhN2NiOS1hNTE5LTRiMWItYjY5Yy1mMWVlMDUyZmY2NjUuanBnIiwid2lkdGgiOiI8PTEwMjQifV1dLCJhdWQiOlsidXJuOnNlcnZpY2U6aW1hZ2Uub3BlcmF0aW9ucyJdfQ.J7a41YZUWFLy2PvmhykBkjd_vx_zIvOHvVOjGC4nH5U)
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Das geht nicht ganz in die gesuchte Richtung aber "Der Weg des Richters" ist noch solide Fantasy Kost von Stackpole. Vor allem auch etwas, wenn man nicht gleich eine ganze Serie anfangen will.
Da es sich dabei um einen meiner Lieblingsromane handelt habe ich den auch beinahe genannt. Wunderbares Worldbuilding, aber kein Fokus auf Reise..
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Robert Silverbergs Valentines Fluch (https://www.amazon.de/-/en/Valentines-Fluch-Chroniken-Preistr%C3%A4ger-Silverberg/dp/396188000X/), im Original wohl Lord Valentine's Castle (https://en.wikipedia.org/wiki/Lord_Valentine%27s_Castle)
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Da es sich dabei um einen meiner Lieblingsromane handelt habe ich den auch beinahe genannt. Wunderbares Worldbuilding, aber kein Fokus auf Reise..
Genau, hatte es nur erwähnt, weil Grey Stackpole noch nicht als Fantasy Autor auf dem Schirm hatte ;)
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Black Leopard, Red Wolf von Marlon James.
- Konflikte zwischen Zivilisation und Natur, unzählige schön ausgearbeitete Kulturkreise (viel Reise).
- Richtig weirde Magie (aber mit klaren Regeln!) und Kreaturen.
- Zwar auch große Politik, aber aus der Perspektive von Normalos, welche unfreiwillig in diese hineingezogen werden
- Im Grunde die Fantasy-Variante einer Noir-Story, wo der
DetektivFährtensucher damit beauftragt wird jemanden zu finden, und erst nach und nach herausfindet, was alles an diesem Auftrag dran hängt und wer alles noch Interesse an einem bestimmten Ausgang der Sache hat.
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Ein Klassiker wäre wohl die Kurzgeschichte "The Fortress Unvanquishable, Save for Sacnoth" von Lord Dunsany (Ersterscheinungsjahr 1908, gibt's auch übersetzt mit sinngemäßem deutschem Titel). Man kann sich streiten, ob der Protagonist oder zumindest sein Schwert als Mary Sue zählt, aber er zieht definitiv aus, um ein nicht ganz gewöhnliches Abenteuer zu erleben, und hilft dabei laut Wikipedia zumindest einigen Quellen nach dem späteren Sword-&-Sorcery-Genre gleich mit auf die Sprünge.
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Die unendliche Geschichte - Michael Ende
Normalsterbliche Protagonisten, ohne riesige Armeen, Reiseabenteuer
Das letzte Einhorn - Peter S. Beagle
Den Film dürfte hier jeder kennen, aber auch das Buch ist sehr lesenswert und auch andere Romane des Autors.
Die Kobolde - Karl-Heinz Witzko
Zu albern?
Der Name des Windes - Patrick Rothfuss
Habe ich noch nicht gelesen, könnte aber passen, oder?
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Genau, hatte es nur erwähnt, weil Grey Stackpole noch nicht als Fantasy Autor auf dem Schirm hatte ;)
Dachte ich mir. Meine Antwort war auch, um nochmal "unauffällig" fallen zu lassen, dass zwar nicht alles aus dem Startpost abgehakt werden kann, ein gewisser Sense of Wonder aber definitiv gegeben ist. ;)
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Der Name des Windes - Patrick Rothfuss
Habe ich noch nicht gelesen, könnte aber passen, oder?
Was ist eigentlich so gut an dem Buch? Meine Mutter hat mir vor Jahren das Hardcover, das viel Platz im Regal einnimmt, geschenkt, als das wohl gerade gehypt wurde, aber bis jetzt bin ich nicht sicher, was es von der Fantasy-Dutzendware unterscheiden sollte.
Edit:
Habe mal auf der Klett-Cotta-Verlagsseite (https://www.klett-cotta.de/produkt/patrick-rothfuss-der-name-des-windes-9783608938159-t-3661) nachgeschaut, was da so steht.
Das Magazin »The Onion« gibt den Lesern folgenden Rat: »Stellen Sie Der Name des Windes neben "Der Herr der Ringe" ins Regal und erwarten Sie den Tag, an dem beide in einem Atemzug genannt werden, vielleicht als Erste unter Gleichen.«
The Onion? Ernsthaft?
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Naomi Mitchison: Ein Reise durch die Zeit. Hier wird es sehr schön besprochen: https://www.bibliotheka-phantastika.de/2013/10/01/eine-reise-durch-die-zeit/
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@tartex: Hihi, keine Ahnung was diese Leutchen geraucht haben. Zu dem Setting
hat sich Rothfuss schon ein paar Gedanken gemacht. Die Hauptfigur ist immerhin
ein Magier. Das erste Buch war noch ganz gut, der Folgeschinken dann schon weniger -
da wird's dann richtig peinlich. Und Kvothe ist, wie man es auch dreht und wendet, eine
Mary Sue der ersten Kategorie.
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Die Mumin-Bücher von Tove Jansson. ;D
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Tress of the Emerald Sea. - Die Protagonistin muss ihren Schwarm aus den Fängen der bösen Zauberin retten und gerät dabei unter Piraten.
Was ist eigentlich so gut an dem Buch?
Unsympathischer Protagonist. Alle anderen Figuren sind nicht mal 2-dimensional. Es gibt einen total finsteren Plot, aber der wird dann vielleicht in einem Folgeband behandelt. Das Magiesystem ist nicht der Rede Wert (wer das in gut will, Pale von Wildbow). Worldbuilding findet auch nicht statt. Hätte ichs nicht digital gehabt, hätte ich das Buch gegen die Wand geworfen. Das interessanteste ist die Rahmenhandlung.
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@tartex: Hihi, keine Ahnung was diese Leutchen geraucht haben. Zu dem Setting
hat sich Rothfuss schon ein paar Gedanken gemacht. Die Hauptfigur ist immerhin
ein Magier. Das erste Buch war noch ganz gut, der Folgeschinken dann schon weniger -
da wird's dann richtig peinlich. Und Kvothe ist, wie man es auch dreht und wendet, eine
Mary Sue der ersten Kategorie.
Ich hatte schon immer ein Gefühl, das Kvothe ein unzuverlässiger Erzähler ist. Offensichtlich ist er ja irgendwann abgestürzt und die Geschichte, die er dem Chronisten diktiert, kann auch falsch erinnert, bewusst übertrieben oder zurückblickend verklärt sein. Ändert natürlich beim Lesen selbst nichts, da wir ja nur Kvothes Schilderung zu Gesicht bekommen.
Ist ewig her, dass ich es gelesen habe, aber ich meine, dass es mir sprachlich gut gefallen hat. Da ich schon viel recht plump verfasste Fantasy lesen durfte, empfand ich Rothfuss' Schreibe da schon einen Tacken besser.
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Die Mumin-Bücher von Tove Jansson. ;D
:headbang: