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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Spielleiterthemen => Thema gestartet von: Kornhulio am 10.08.2004 | 21:08
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Moin moin!
Mich würde mal wirklich interessieren, was für Abenteuer ihr am liebsten meistert, und was für welche ihr eventuell sogar selber schreibt. Es kommt dabei darauf an, welches Element bei euch vorherrscht, dass ein Meister, welcher gerne Action-Abenteuer leitet, seine Spieler nicht von Kampff zu Kamof schickt ist mir schon klar...
Action: Du liebst es actionreiche Abenteuer zu leiten, ob wilde Verfolgungsjagden, heroische Nahkämpfe oder riesige Feuergefechte, du machst deinen Spielern gerne Feuer unterm Hintern.
Epik und Dramatik: Ein Abenteuer muss für dich eine bewegende Story haben, die SPieler und dich bewegen. Wer am Ende der Kampagne nicht den Tränen nah ist oder vor Faszination über das geniale Ende am Boden liegt, der betreibt kein Rollenspiel!
Denker: Am liebsten entwickelst du verzwickte Abenteuer mit jede Menge Rätseln, die es zu lösen gilt. Meistens geht es darum direkte Konfrontationen zu vermeiden, aber es kann auch gut vorkommen, dass eine Tür nur durch Gewalt einfach nicht zu öffnen ist. Auf jeden Fall müssen die Köpfe der Spieler qualmen.
Konversation: Dir sind bei einem Abenteuer die NSCs am wichtigsten, damit man gut mit ihnen reden kann. Sinnloses Rumballern bringt bei dir garnix, die Spieler müssen reden, nicht schießen. Dies kann auch eine andere Variante des Denkers sein.
ich unterwerfe mich da voll meinen Spielern: Dieser Punkt ist nicht ganz so negativ wie er sich beim ersten mal anhört (er ist nur lustig vormuliert). Du redest dich mit deinen SPielern ab und berücksichtigst ihre Wünsche beim gestalten einer Kampagne.
Tja, und die letzte Antwort ist klar, du magst den gesunden Mix aller Elemente (bitte kreuzt nicht alle diese Antwort an, ihr müsst doch ein Lieblingselement haben!)
Also ich persönlich bevorzuge Epik und Dramatik, ich finde es einfach genial, wenn eine lange Kampagne ein episches/dramatisches Ende findet. Ich gebe es zu, ich bin ein wenig ein Storyteller... man braucht kein System, man braucht Spaß ^^
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Bei mir ists die Epic die ne Herausragende Rolle spielt! Alles andere ist ungefähr zu gleichen Teilen dabei (und keinesfalls unwichtig) würd ich sagen!
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Klare Sache: Nur wenn die Köpfe der Spieler auf Hochtouren laufen und sie wirklich jede einzelheit aus den NSC's Rausquetschen, wenn man fürs gegnerplätten EP's verweigert und einem Diplomaten, der die Sache Kampflos entschärft dafür ein Magisches Artefakt erhält, das er an einer bestimten stelle einsetzen muss...
Dann macht mir das Leiten Spaß :)
Dann artet das ganze nicht in Würfelorgien aus... Obwohl kurzzeitig mal so en Hack'n Slay auch seine Vorzüge hat ::)
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wie so oft...ne Mischung aus allem...
es gibt Action, aber es ist auch wichtig mit den NSCs zu interagieren und manchmal müssen die Spieler sogar um ne Ecke denken...
könnte mich nicht für einen der Punkte entscheiden
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Bei mir ist das Hauptmotiv in der Regel Action...je nach momentaner Stimmung gewürzt mit Komik oder leicht pathetischer Dramatik.
Aber das gnaze kann sich komplett umstellen wenn ich ein Setting spiele bei dem ich andere Prioritäten für passender halten.
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hui eine Umfrage die mir beinahe entgangen wäre :o
Naja, egal.
Ganz klar...von allem etwas ;D
Wenn ich mich für eins entscheiden müßte wäre das...ne geht nicht Epik/Dramatik/Denker/Aktion aber die Abstufung dazwischen ist schwer. Konversation sollte auch nicht zu kurz kommen und natürlich muss man sich auch nach den Spielern richten.
Meine Abenteuer sind ganz gerne mal brainlastig, aber daraus eine Tendenz abzuleiten, nee.
Sehr schwierige Frage ;D
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Ich glaube bei mir geht es auch eher um Action.Und ein bisschen...wie soll man es sagen "Forschertum".
Also entweder irgendwelche Dinge erkunden udn Dinge erfahren, oder Sachen herausfindne über PErsonen, Dinge und Wesen und deren Aufenthaltsort.K.a. wie man das jetz nennen soll ^^
(ist auch zu spät einen begriff dafür zu finden ::))
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Sehr viel Dramatik, aber ohne viel Epik. Und Denken und Konversation sind mir auch recht wichtig. Action ist ok, wenn's sich nicht aufs Monsterplätten bezieht.
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Epik und Konversation. Manchmal sogar epische Konversation... naja, der Showdown in meiner letzten Kampagne bestand schließlich darauf, den "Bösen" zu überreden, den Scheiß doch sein zu lassen und lieber mal was Nettes zu tun. (Das klingt jetzt albern, aber es war cool...). ;)
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Epik! Dramatik! Gefühle! Noch mehr Gefühle! ;D
Ich bin Storyteller durch und durch! Das muß kesseln, bei den Spielern muß ein Film im Kopf entstehen, Musik vom allerfeinsten, Kerzen und Stimmung satt! ;D
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Epische high fantasy mit viel Action. teilweise fast Hollywood-reif ;D
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Epic, Action, Larger than Life
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action! wenn ich schon ein cinematisches system leite muss für mich Action dabei sein! Ein bisschen Dramatik schadet nicht, aber der rest ist meistens (für mich) nicht soo wichtig.
Konversation beschränkt sich in meinen Plots auf das Minimum.
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Man braucht fast immer eine Mischung aus allem.
Jedoch ist bei mir, wahrscheinlich auf grund der gruppe, die Action anteile am höchsten.
Zum Abschluss immer etwas Episches rein, und Denksport nicht im sinne von Rätseln sonder mehr die Infos aus Konversationen richtig kombinieren.
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Kann ich so nicht sagen. Wenn ich Star Wars oder Angel leite: Action! Wenn ich DSA leite: Epik und Dramatik. Bei einem Horror-Rollenspiel eher Char-Play (also am ehesten das, was oben - etwas unglücklich, wie ich finde - als Konversation bezeichnet wird). Und natürlich kommt es auch auf die Wünsche der Spieler an. Aber egal was ich leite: Atmosphäre ist Trumpf! ;)
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jo, schon mal danke für die vielen Antworten.
Ich finmde das Ergebnis irgendwie komisch, hätte nicht gedacht, dass so wenige Konversation anklicken (bisher 1), dachte wäre eine sehr beliebte Sache... so kann man sich irren
aber cool, dass "son bißchen von allem" nicht auf Platz eins ist!
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Ich versuche bei Kampagnen bei den Spielern nachzufühlen, was sie spielen wollen. Danach richte ich dann meine Abenteuer aus. Häufig richte ich die Abenteuer sogar während der Session an die Spieler aus.
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@Kornhulino : vieleicht liegt es daran, dass so wenige Konversation angekreuzt haben, weil dafür nicht unbedingt ein meister (oder besser gesagt ein abenteuer) vorhanden sein muss? :)
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@Kornhulino : vieleicht liegt es daran, dass so wenige Konversation angekreuzt haben, weil dafür nicht unbedingt ein meister (oder besser gesagt ein abenteuer) vorhanden sein muss? :)
Hm... mit Konversation war eigentlich die Konversation mit NSCs und nicht die Spieler-Spieler Konversation gemeint. Soll ja gelegentlich auch vorkommen, hab ich so gehört ;)
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Servus,
Epic, mit viel Drama!
so long
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Ich finde alle Auswahlmöglichkeiten irgendwie unpassend-
Action: ja, sicher. Aber bestimmt nicht dominant. Zu viel Gewürfel, und Gewürfel ist laaaangweilig.
Dramatik: Absolut, aber bestimmt nicht episch. Das ist einfach viel zu oft ein Euphemismus für "pathetischen Weltretter-Schmu." Weniger übertriebene Plotts sind meistens befriedigender, und vor alem steigerbar.
Denker Nun ja, ein Rolenspiel, bei dem man nicht denken muß- tut dochj weh, so was.
Konversation Natürlich Konversation, denn wie soll man sonst eine Spielwelt lebendig gestalten? Könnte man als Schwerpunkt nehmen, braucht man aber gute Spieler für.
ich unterwerfe mich da voll meinen Spielern Sehe ich aus wie eine Jukebox, die da drauf reagiert, was für Knöpfe man drückt?
Mir als Spieler sind drei Dinge wichtig- das Gefühl "da" zu sein, das Bedürfnis, dass mein Gehirn nicht auf Grund von Unterforderung versucht Selbstmord zu begehen und genug Freiheit, um das zu tun, was mir vorschwebt. Mit "Da" sein meine ich eine sehr dichte, atmosphärische Welt, intensive Gefühlswelten, Stimmung und Ambiente.
Mit Unterforderung für Mr. Brain ist so was wie dümmliche Schnetzelplotts, flache Charaktere, Stereotypen, dem gesunden Menschenverstand widersprechende Regeln und dämliche Dialoge. Und Freiheit, nun mehr als ein Lösungsweg und die, nun ja, Freiheit, hin und wieder mal das zu tun, wasman selbst will, egal ob's nun zur Storyline paßt oder nicht
Als Spielleiter versuche ich auch nur, dass zu machen, was mir als Spieler gefällt. Aber irgendwie endet es immer bei einem Drittel Beziehungsdrama, einem Drittel Verschwörungsplott und einem Drittel Grausame Beschissene Welt.
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Action: ja, sicher. Aber bestimmt nicht dominant. Zu viel Gewürfel, und Gewürfel ist laaaangweilig.
Dem muss ich wiedersprechen! :)
Action geht auch mit und ohne viel gewürfel, und ist (bei mir) in beiden fällen bishe rnicht langweilig geworden.
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Action: ja, sicher. Aber bestimmt nicht dominant. Zu viel Gewürfel, und Gewürfel ist laaaangweilig.
Dem muss ich wiedersprechen! :)
Action geht auch mit und ohne viel gewürfel, und ist (bei mir) in beiden fällen bishe rnicht langweilig geworden.
bist du da so sicher........? ;)
Ich bin eher der Epik/dramatik-typ. Große spannungsbögen, dramatische auftritte, unberechenbare Entwicklungen, etc. Hier und da fleigen dann aber auch schonmal gehörig die Fetzen (und Würfel). Allerdings ist selbst die tollste Kampfsequenz ohne ordentliche Beschreibung einfach nur Lahm. Daher lege ich mehr wert auf dramtische Kämpfe, als auf Würfelorgien.
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bist du da so sicher........? ;)
Ok... vielleich thaben die Leute ja gelogen ?! ;)
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Action geht auch ohne viel Gewürfel, und muß nicht langweilig sein. Siehe Feng Shui... da hatten wir sehr viel Spaß mit ausführlichen Beschreibungen unserer Manöver (Drei Chars, dreimal ein Bein gestellt, drei völlig verschiedene Namen für das Manöver... ;))... Aber klar, auf Dauer nur Action fänd ich auch öde. Es muß auch ein ruhige Phasen geben.
Ich hätte ja fast "Konversation" angekreuzt, mich dann aber für "so´n bißchen von allem" entschieden. Selbst wenn ich Action oder Epik leite, ist die Konversation sehr wichtig. Ohne Konversation läuft bei mir nicht viel - aber es geht nur selten in den Abenteuern nur darum, mit Leuten zu reden... ;) Konversation ist ein Vehikel.
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Ich hab auch alles ein bisschen genommen, da es den Kern trifft.
Action ist meiner Runde schon wichtig, denn nach 5 Tagen Arbeiten wollen sie sich ja auch mal austoben.
Tja, ansonsten?
Würfeln muss nicht sein, gut beschreiben ist auch nett.
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Action:
Da ich DnD spiele, steht dieser Punkt wohl außer Frage. Natürlich muss Action nicht gleich Kampf sein, das wurde wohl auch schon oft genug diskutiert.
Epik und Drama:
Ab und an mal wieder eine kleine Campaign zwischen die losen Abenteuer gestreut, um die vorgegebenen Vergessenen Reiche bissel zu verändern, dass sie wirklich meine Welt werden. Ich hasse es mir anhören zu müssen: "Aber in dem FR Campaign Setting steht, dass..."
Denker:
Oh ja, sehr gerne. Genauso wie ich jede Menge Zeit damit verbringen kann irgend ein Monster zu optimieren, kann ich auch sehr lange an einem Rätsel feilschen. Am liebsten schreibe ich Texte, in denen die Lösung versteckt ist. Als Beispiel der Klassiker: Die Anfangsbuchstaben der Zeilen ergeben das Lösungswort. Versuch das mal mit den letzten Buchstaben....oder...erste Zeile, erster Buchstabe, zweite Zeile, zweiter Buchstabe...usw.
Konversation:
Konverstion plane ich nicht in dem Sinn. Vielmehr denke ich mir irgendeinen NPC aus, auf den sie stoßen, mit dem dann "gutes Rollenspiel" fabriziert wird.
ich unterwerfe mich da voll meinen Spielern:
Natürlich dürfen die Spieler nicht zu kurz kommen.
Denn ich selbst als Spieler finde es als zu doof, wenn man sich mit seinem Charakter Mühe gibt von wegen Backstory, Stärken und Schwächen oder auch sowas wie Skill-Auswahl. Und das dann aber nicht zum Tragen kommt.
a little bit of all:
Ich habe immer gedacht ein gutes Abenteuer sollte eine gute Mischung aus allem sein...
Natürlich können einzelne Zweige mehr ausgebaut werden, ganz nach persönlichen Vorlieben. ;D
Cheers, your Crazy DM.
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Ich kann mich in dieses Raster schlecht einordnen. Ich will eigentlich einen Misch daraus versuchen, leider kommt es meist dazu, dass alles zu oberflächlich behandelt wird. Es läuft oft anders als ich es mir gedacht habe. Das hat nichts mit dem Plot zu tun, da bin ich recht flexibel. Ich nehm mir nur immer etwas vor und bin oftmals enttäuscht (über micht), dass es anders gelaufen ist.
Ansonsten versuche ich in den Abenteuern viel zwischen Charakterliches aufkommen zu lassen (bei entsprechendem Setting selbstverständlich). Doch halte ich in allen Abenteuern eine gewisse Gesamt-Dynamik aufrecht, dass es nicht zu sehr aus dem Ruder läuft, sondern die "Action" nicht zu lange ausbleibt...
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Aus ermangelung meiner Kategorie hab ich todesmutig mal "von allem etwas" angeklickt. Ich denke der Mix aus allem macht den meisten Spaß (jedenfalls in unserer Runde). Plumpes rumgekloppe ist ebenso langweilig wie stundenlange Würfelduelle oder pseudo-esotherisches Weltuntergangsgefasel.
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Klappe uuund.....Action!
Ich liebe Action-Abenteuer - natürlich ist auch immer etwas zum grübeln oder eine schräge Athmosphäre dabei. Seufz.
Leider geht das nur wenn ich selber leite, die anderen wollen ja nie (heul).
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Hmm..
eigentlich hatte ich schon immer das Ziel, ein episches Abenteuer zu meistern.
Dazu ist es bis heute leider nicht gekommen.
Bei Shadowrun sind meine Runs doch eher auf Action ausgelegt (und die, die es nicht waren, haben nicht gut funktioniert), bei DSA auf Konversation und Denkaufgaben. Da ich in letzter Zeit aber nur Shadowrun gemeistert habe, habe ich auch für Action gevotet.
Nur solche würde allerdings schnell öde werden.
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Ich finde man sollte sich grob nach den spielern richten und sie öfters mal fragen was sie gerne mal machen haben oder sonst was wollen!
Wenn man dann ein paar dieser Dinge auch einbaut sind die Spieler glücklich und lassen sich leichter davon überzeugen im spiel zu bleiben d.h. sie tauchen mehr in die welt ein weil sie sich besser vorstellen können was sie eh schon immer mal gerne gemacht hätten!
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also mir sagt irgenwie alles zu.
wenn ich am entwickeln eines/einer abenteuers/kampagne bin kommt es ganz darauf an in welcher stimmung ich bin. dem entsprechend sind dann kämpfe, rätsel story, drama usw. was es nicht alles gibt gewichtet. wobei ich zur zeit eher zu kämpfen neige. und dabei zu heroischen. die gruppe umzingelt von 10 orks, zufoh schon leicht angeschlagen. die orks fast alle tot, die spieler chars auch, da taucht der ork-chef auf einer riesen wildsau reitend auf und kämpft mit etc. und/oder ähnliches
teilweise ändere ich den Plot dann aber im verlauf des spielens da ich dann aufeinmal mehr gewichtung auf etwas anderes wie z.B. Diplomatisches lösen von situationen dränge. dies wird meist verdeutlicht durch äuserungen wie es sind 10 leute in dicker rüstung magisch aussehenden wafen und sie sehen sehr sehr stark aus.