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Das Tanelorn spielt => Tanelorn-Studios proudly presents => Spieltisch - Archiv => Forenrollenspiele => Videothek => Thema gestartet von: Joerg.D am 21.03.2005 | 22:39

Titel: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 21.03.2005 | 22:39
Auf geheimen Wegen schaffen die Helden es aus der Stadt zu Kommen.

Der Wind weht durch die Bäume und aus der Ferne ist das Schreihen der Möven zu hören. Kleine Tiere werden aufgeschreckt, wenn die Helden an Ihnen vorbeigehen, aber es ist nichts von Ihnen zu hören.

Eine grimmige Entschlossenheit steht auf den Gesichtern geschrieben mehr als einer hat in der Zitadelle´eine Rechnung zu begleichen und dennoch geht alles leise und dizipliniert vor sich.

In der Ferne taucht die Festung auf.  Einst gebaut um den angreifenden Montaingern Halt zu gebieten, wurde die Zitadelle nach dem Krieg schnell wieder aufgegeben, da Ihr Betrieb zu kostenintensiv war. Aber die Bruderschaft der Angels hat sich Zugang verschafft und auf den Fahnen weht jetzt ein wohlbekannter Engel.

Blutrot werden die Mauern von der Untergegangenen Abendsonne angeleuchtet und es erscheint fast, als wenn das Bauwerk bluten würde, Seine Mauern in  der Erwartung des kommenden die Farbe des wertvollsten und doch billigsten Gutes Theas annehmen würden. Die Geschützöffnungen liegen wie Wunden überall verstreut durch die Gemäuer und machen dem Beobachter klar, das hier kein leichtes Eindringen ist.

Aus der Burg bellen Befehle und es ist das Geräsch von Stahl auf Stahl zu hören.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 21.03.2005 | 23:53
Jason hängt seinen Gedanken nach.
Zuviel ist in den letzten Stunden passiert.
Und dann auch noch die Begegnung mit der Tochter seiner Jugendliebe. Schweigend betrachtet er die Zitadelle, die flatternde Fahne mit dem engel und fragt sich: wie wahnsinnig kann man sein?
In dieser Zitadelle sind sicherlich mindestens 3 mal so viele Leute wie sich gerade anschicken, sie einzunehmen.
Diese Zitadelle wurde gebaut, um den Montaignern zu trotzen und hat diese Aufgabe erfüllt, was treibt ihn nun zu dem vermessenen Gedanken, das er mit einer handvoll Männern - wenn auch entschlossener Männer - diese Burg nehmen könne?
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 22.03.2005 | 10:22
Ein Komentar Seines verstorbenen Vaters schießt Jason durch den Sinn.

"Aye Lad, wenn der Gegner viel stärker ist mussst Du Ihn austrixen oder überumpeln.
Wenn Du beim Boxen stehenbleibst, dann haut Er Dich zu Brei.

Also bleib in Bewegung."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 22.03.2005 | 10:48
Vor Jasons geistigem Auge taucht bei diesen Worten wieder das Gesicht seines Vaters auf.
" Aye Dad." Als er diese Worte sagt, spürt er die verwunderten Blicke seiner Kameraden und setzt sofort nach:
" Wir würden in einem offenen Angriff vergehen wie Schnee in der inischen Frühlingssonne. Lasst uns vorsichtig näherpirschenund sehen, ob wir eine Möglichkeit finden unentdeckt in die Zitadelle zu kommen."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 22.03.2005 | 11:48
'Was wissen wir überhaupt über diese Festung', fragt Anselm schliesslich, er ist stehengeblieben und betrachtet die Zitadelle interessiert, 'ich meine wo sind ihre Schwachpunkte?'

Er deutet auf die hohen Mauern,das freie Feld davor und die zahlreichen Geschützöffnungen, 'es ist jedenfalls unmöglich direkt anzugreifen, wir sind schliesslich nur ein paar einzelne Männer und keine Armee'. Er blickt seine Begleiter der Reihe nach an, 'wer von Euch war schon einmal an der Belagerung einer Restung beteiligt? Ich zumindest war es und aus dieser Erfahrung heraus weiss ich, dass der Angreifer in der Überzahl sein sollte um ein solches Unterfangen erfolgreich zu gestalten. Die Männer in der Festung mögen uns, jeder für sich genommen, an Kampfkraft unterlegen sein, aber hinter diesen Mauern sind sie es nicht. Wir haben keine Kanonen um die Mauern zu zerstören, keine Leitern sie zu erklimmen und wir würden in Stücke geschossen, wenn wir auf die Mauern zu marschieren würden.'

Nachdenklich blickt ins Leere und fährt dann fort, 'vielleicht hat diese Festung einen Fluchttunnel, den wir benutzen könnten, so kämen wir ins Innere der Feste ohne uns von den, sicherlich zahlreichen, Kanonen beharken zu lassen, nur finden müssen wir diesen Tunnel noch.'

Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 22.03.2005 | 12:00
" Der Tunnel?" Jason grübelt mehr halblaut vor sich hin, als das er mit dem Kameraden redet.
" Aber ja, ein Tunnel!"
Dann sieht er Anselm an.
" Natürlich habt Ihr Recht. Es wird einen Tunnel geben, schon um Kuriere aus der evtl belagerten Festung zu schmuggeln. Ich selber habe noch keine Feste gebaut, aber ich würde so einen Tunnel bauen.
Nun lasst uns überlegen, Freunde.
Wenn wir einen solchen Tunnel bauen würden, dann müsste doch sein Ausgang von der Feste aus in Gegenrichtung des zu erwartenden Feindes liegen. Oder?
Was meint ihr?
Und dann sollte der Ausgang möglichst versteckt sein und am besten noch die Möglichkeit bieten, die Landschaft vor dem Verlassen zu überblicken, so das man nicht entdeckt wird.

Und wenn wir ihn auf dieser Seite nicht finden, dann haben sie vielleicht einen "Ausfalltunnel" gebaut, mit dem Sie dem Feind in den Rücken fallen.
Schauen wir uns mal die Landschaft an. Wo würden wir einen solchen Tunnelausgang bauen?"
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 22.03.2005 | 12:14
Diego tippte mit dem Zeigefinger auf dem Korb seiner Degen herum. Dann beschirmte er seine Augen und blickte mit halb zusammengekniffenen Augen in der Umgebung umher. Die Feste selbst liegt auf einem Hügel vor der Stadt, von wo aus die Besatzung einen guten Blick in das dahinterliegende Tal hat. In Richtung Stadt fiel der Hügel flach ab und endete an den Mauern und dem Stadttor.
"Eigentlich würde ich...den Tunnel in die Stadt hinein bauen. Dann könnte ich mit einem Schiff fliehen, wenn die Montaigner angriffen..."

Er schlug sich plötzlich mit der flachen Hand vor die Stirn.
"Der Tunnel im Pitt!", rief er aus.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 22.03.2005 | 12:16
Malik sah sich die Gegend vor sich genauer an. Die weite freie Fläche bis zur Burg, den Wald rechts, links in einiger Entfernung die Steilküste.

"Hmm, es gäbe, so wie es von hier aussieht, 2 Möglichkeiten. Entweder rechts in dem Wald, wobei ich das eher weniger glaube, da dort vorraussichtlich ein feindliches Heer sein Hauptquatier hinlegen würde. Oder aber,..." Malik deutete nach links "... dort unten an der Steilküste. Da könnte ein Bote auch unbemerkt davon kommen und es würde zu den Angels passen. Vielleicht gibt es eine Grotte für ein Schiff oder sowas. Auf der freien Fläche halte ich für unrealistisch. Außerdem hab ich keine Lust da zu suchen. Also, links oder rechts?"

Malik stellte sich vor die Gruppe und hielt seine Hände mit den Handflächen nach oben so hin, als ob er die Leute vor eine Wahl stellen würde, etwas aus seinen Händen zu wählen.

Ob Diegos plötzlichem Ausrufen überrascht, stellte er fest, dass er gar nicht daran gedacht hatte.

"Damit könntet ihr allerings auch recht haben, Senor."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 22.03.2005 | 12:20
" Also meiner Meinung nach kommen die Steilküste und der Tunnel im "Pitt" - so es dort einen gibt- in Frage.
Dieser Tunnel im Pitt erscheint mir wahrscheinlicher, immerhin wimmelt es in diesem Etablissement nur so von Angels. Die Verbindung zur Zitadelle würde auch erklären warum.

Ich denke wir sollten dort anfangen."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 22.03.2005 | 12:25
"Einverstanden. Nächste mal sollten wir uns sowas aber eher überlegen, da hätten wir uns nämlich ne Menge Fußweg ersparen können."

Malik machte sich fröhliche singend auf in die Stadt:

"Jetzt treten wir den Angels .. ho heio ho
mal kräftig auf die Füße .. ho heio ho
denn unsere kleine Truppe .. ho heio ho
spuckt denen in die Suppe .. ho heio ho
..."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 22.03.2005 | 12:33
'Gut, dann zurück in die Stadt', Anselm nickt zufrieden, 'es scheint mir eine vernüftige Lösung zu sein'
Entschlossen stapft er Malik hinterher, während er den Sitz seiner Handschuhe überprüft.

'Wir sollten dennoch vorsichtig sein und vielleicht einen Kundschafter in den Tunnel schicken, vielleicht jemanden der sich aufs schleichen versteht. Dieser könnte die Lage überprüfen und eventuelle Wachposten ausschalten, so dass wir das Überraschungsmoment auf unserer Seite haben, wenn wir dann die Zitadelle betreten.'
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 22.03.2005 | 12:40
" Was die Vorsicht angeht bin ich mehr als einverstanden. Wir haben bereits Juhan verloren, zumindest wissen wir nicht, wo er ist.
Das sollte reichen...." Plötzlich huscht ein verhaltenes Lächeln über Jasons Gesicht.
" Vielleicht sollten wir auch noch einmal kurz an unsere Gaststätte Halt machen. Ihr kennt ja Juhan. Stellt euch vor, wir befreien ihn und bringen ihm keine frische Kleidung mit."
Trotz der ernsten Lage, der bitteren Momente und Erinnerungen der letzten Stunden kann sich Jason ein bitteres Lachen nicht verkneifen.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 22.03.2005 | 12:42
"Nee, wer gerettet werden will soll gefälligst auch auf frische Kleidung verzichten können."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 22.03.2005 | 12:44
"Eben.", pflichtet Diego Malik bei. "Außerdem bin ich nicht sein Zimmermädchen. Der weiche Herr soll abgehärtet werden. Durch schmutzige Kleidung." Er grinst.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 22.03.2005 | 12:47
'Juhan?', Anselms Gesicht verzieht sich missmutig, 'ein eitler, wehleidiger Narr, der einen Krieg keinen Tag überstehen würde', er spuckt auf den Boden, 'er möge in Frieden ruhen oder sich selbst aus den Schwierigkeiten befreien, in die er geraten ist'
Sein Blick begegnet dem Jasons, 'versteht mich nicht falsch, wenn wir ihn finde, helfen wir ihm, wenn wir können, aber manchmal muss einer geopfert werden um an ein Ziel zu gelangen, das habe ich auf schmerzhafte Weise lernen müssen', schmerzhaft verzerrt sich sein Blick und er wendet seinen Blick wieder starr nach vorne.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 22.03.2005 | 12:49
Jason achtet darauf, keine der Dornen zu erwischen, als er Anselm die Hand auf die Schulter legt.
" Ich verstehe was ihr meint, mein Freund. Ich nehme an, ihr verlort eine Menge Freunde im Eisenländischen Krieg, oder?"
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 22.03.2005 | 12:56
'Freunde, Verwandte, Kameraden', Anselm nickt, 'es ist nicht leicht, das Leben in meiner Heimat und das Leben eines Söldners ist selten schön. Haltet mich nicht für gefühllos, das bin ich nicht, aber ich habe gelernt der bitteren Wahrheit ins Auge zu schauen und wenn man zu viel trauert ereilt einen sein Schicksal früher als es sein sollte.'
Dankbar blickt er Jason an, 'Ich danke Euch für Eure Anteilnahme, vielleicht werde ich Euch später einmal etwas mehr über meine Vergangenheit erzählen, aber jetzt müssen wir uns auf unsere Aufgabe konzentrieren und die lautet nunmal in die Zitadelle einzudringen, wenn wir diesen eitlen Narren dabei antreffen, finden wir schon eine Möglichkeit ihn zu befreien oder doch zumindest seinen Tod zu rächen.'
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 22.03.2005 | 12:59
Diego hatte Anselm sinnend angestarrt. Jetzt zuckte er die Schultern. "Unterschätzt ihn nicht, Anselm. Der "eitle" Narr ist so eitel, wie er es für richtig hält. Zumindest, soweit ich ihn beobachtet habe. Aber ihr habt alle Recht - schauen wir, was die Zitadelle für uns bereit hält. Malik, versteht Ihr Euch aufs Schleichen? Ich bin da eher für die direkte Methode, aber ich fürchte, an der Zitadelle beiße sogar ich mir die Zähne aus..."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 22.03.2005 | 13:15
" Nun, wenn wir alle gemeinsam auf Tyrconnel den Sieg feiern, dann werden wir die Zeit zu reden finden, Anselm.
Und die von euch, die eine Heimstatt vermissen sind eingeladen sich Tyrconnel zu dieser zu wählen.
Das ist mein heiliges Versprechen an euch. Es gibt genug Platz, wunderschöne inische Frauen und den besten Whisky.
Zuminest hoffe ich, dass ich das noch vorfinde."

Was zunächst etwas arg rührselig aus dem Munde des jungen Inselherren klingt, bekommt bei den letzten Worten einen bitteren Beigeschmack.
Würde ihn einer der Kameraden fragen, so gäbe er es freimütig zu.
Jason fürchtet das er in seiner Heimat um sein Erbe kämpfen muss und dabei kann er sich kaum noch bessere Gefährten wünschen.

" Und was Juhan angeht: ich bin sicher das wir ihn noch einmal antreffen werden. Ich hoffe für die Angels, das wir ihn auch in einem Stück finden."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 22.03.2005 | 13:36
'Wir werden sehen', murmelt Anselm, 'allerdings gibt es auch in meiner Heimat noch unerledigtes zu erledigen.', seine Mine nimmt wieder einen zornigen Ausdruck an, 'aber meine Zeit kommt noch und einen Sieg sollte man immer feiern.', er grinst schief, 'zumindest werden wir feiern, wenn wir das hier überleben sollten'.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 22.03.2005 | 14:06
"Ein wahres Wort. Und das mit dem Schleichen, bisher hatte ich immer das Glück nicht entdeckt zu werden. Ob das aber an meinem Talent liegt, oder ob es nur, wie einst mein Vater sagte, mein fast sprichwörtliches Glück ist, keine Ahnung."

Er blickte Jason an: "Ich bin gern bereit euch mal mit in eure Heimat zu begleiten, da ich mir eine neue suchen muss."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 22.03.2005 | 14:19
"Feiern klingt gut. Das klingt immer gut. Ähm, und vielleicht schaue ich mit meinem Schiff auch irgendwann mal in einen inischen Hafen rein, dann komme ich dich besuchen.", sagte Diego.

"Aber wir sollten uns beeilen, bevor sie die Zitadelle zur Festung ausgebaut haben..."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 22.03.2005 | 14:59
"Nun gut Malik. Wenn ihr euch das zutraut, dann schleicht ihr voran. Wir werden dichtauf folgen.
Aber vorerst müssen wir erst einmal in den Tunnel hinainkommen.
Das wird wohl nicht einfach. Wir können ja nicht einfach im Pit auftauchen und sagen:
'Tach auch. Wir verwenden mal kurz den Tunnel zur Zitadelle.'"
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 22.03.2005 | 15:02
"Wir werden gar nichts sagen.", entgegnet Diego und zwirbelt seinen schwarzen Schnäuzer. "Ich denke, sie werden uns durchlassen, wenn wir nur höflich fragen..." Er zwinkert schelmisch.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 22.03.2005 | 15:25
"Im zweifelsfall sind wir einfach ein Trupp, der nach noch einem Verschüttetend sucht. Ich meine, Senors, wenn ihr euch erinnert liegt da ein großer Haufen Müll rum, wo ehemals das Pit war. Da kann das Suchen schon einige Zeit in Anspruch nehmen."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 22.03.2005 | 18:08
Nach einer Stunde Fußmarsch ist es dunkel und die Geschöpfe der Nacht fangen an auf die Jagt zu gehen/fliegen. Den ersten Gruppenmitgliedern kommt schon der Gedanke, dass der Tunnell etwas zu lang sein würde, aber eine Überprüfung sollte nicht schaden.
Am Pitt angekommen stellen die Helden schnell fest, das der Fluchttunnel unweit der Stadtmauer zum Vorschein kommt, als Kohlenkeller getarnt.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 22.03.2005 | 18:11
Malik steht, wie der Rest der Gruppe außerhalb der Stadtmauer rum.

"Tja, das war wohl nix. Heute Abend in die Felsen halte ich nicht für gut, da man da zu schnell abstürzen würde."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 22.03.2005 | 19:59
"Ach, Papperlapapp.", wehrt Diego ab. "Immer ran an den Rum. Ich denke, wir sollten ihnen einfach ein Ultimatum stellen. Entweder sie kommen raus oder wir stürmen." Er blickt angestrengt nachdenkend nach oben, dreht sich um, zählt seine Kameraden.
"Mh. Obwohl...könnte sein, dass Malik dann beim Kampf zu kurz kommt." Diego lacht auf. "Okay, ernsthaft: Vielleicht weiß Barnardo etwas über die Tunnel, die zur Zitadelle führen. Er war mal in der Armee und rudert jetzt die betuchten Herrschaften durch die Gegend, wenn sie trockenen Fußes vom Steg zum Boot kommen wollen. Wenn wir Glück haben, kann er uns aus dem Gedächtnis noch einen Plan zeichnen, wie es drinnen aussieht. So sind wir nicht durch die Örtlichkeit überrascht und können uns entsprechend vorbereiten."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 23.03.2005 | 00:07
"Gut, fragen wir Barnardo. Ich hab eherlich gesagt wenig Lust, durch die Gegend zu stolpern und in jedes Loch zu rutschen."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 23.03.2005 | 00:21
'Wie auch immer wir uns entscheiden, wir sollten es schnell tun, den je länger wir warten, desto länger können sie sich auf unsere Ankunft vorbereiten', er schüttelt den Kopf und starrt in die Dunkelheit.

'Fast scheint es mir, als ob unsere Gegner uns immer einen Schritt voraus sind, immer mehr wissen als wir und als ob sich alle widrigen Umstände gegen uns verschworen hätten', voller Zorn tritt er gegen einen Stein, der in die Dunkelheit davonrollt.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 23.03.2005 | 00:38
Diego nickt und winkt ihnen, ihm zu folgen.
Gemeinsam verlassen sie wieder dieses Viertel und laufen die steilen Straßen zum Hafen hinab. Dort wendet sich Diego in Richtung der Hafenmeisterei, einem kleinen, windschiefen Holzbau mit großen, blau getünchten Fensterrahmen.

Er kannte Barnardo von einigen Gelegenheiten, zu denen die "Fürchtenichts" diesen Hafen angelaufen hatte, um Proviant aufzunehmen. Der alte Zausel war ihm gerne zur Hand gegangen, nachdem Diego und Seamus von Käpt'n Ironfist dazu verdonnert worden waren, Quartiermeister Barkstone zu helfen. Barnardo war ein ehemaliger Soldat. Kein Offizier. Dazu war er nicht ehrgeizig genug. Höchstens Sergeant oder so was ähnliches.
Soldatsein genügte ihm. Dort bekam er Sold, warme Mahlzeiten und ein Dach über dem Kopf. Und, was wichtig war, er lernte sich zu verteidigen.
Mittlerweile war er zu alt und schon seit zwei Jahren kein Soldat mehr. Im Alter von Mitte Fünfzig führte er aber seinen Säbel immer noch mit Grazie, jedoch weniger mit Schnelligkeit. Diego hatte das am eigenen Leib zu spüren bekommen.

Der Castilier betritt das Häuschen und klopft gegen die Wand. Eine Tür brauchte es hier nicht.
"Hallo? Ich suche Barna...ah!"
Ein großgewachsener, zäh aussehender Mann mit imposantem, grausträhnigem Bart tritt ins Licht und direkt vor Diegos Nase. Seine wettergegerbte Haut ist ledrig und von vielen tausend Falten durchzogen. Dennoch blicken seine blauen Augen hellwach und Lachfältchen beweisen, dass dieser Mann kein Kind von Traurigkeit ist.
"Hey, Diego!", schnappt Barnardo und umarmt den Castilier heftig. "Dich hier nochmal zu sehen, wer hätte das gedacht? Hat sich der Magen mittlerweile wieder beruhigt?", lacht er und klopft Diego heftig auf den Rücken.
Diego hustet leise und winkt schnell ab. "Jaja, alte Geschichten, Barnardo. Schön, dich zu sehen, du altes Schlachtross..."

"Wer sind denn deine Begleiter? Hast du was ausgefres...huih, ein Eisenländer. Grüß Euch Theus, werter Herr Hochwohlgeboren. Und die anderen sehen auch recht bunt aus. Schön, schön. Nur herein in die Stube.", ruft Barnardo, während er sich schon umdreht und ein paar bequeme Stühle zurechtrückt und ihnen Platz anbietet. Dann schlägt er den grauen Arbeitskittel vorne zusammen und setzt sich.
"Nun denn, du bist mit der ganzen Zirkustruppe hier doch nicht hergekommen, um dem alten Barnardo einen Höflichkeitsbesuch abzustatten? Nebenbei bemerkt, die "Fürchtenichts" liegt ja schon eine Weile im Hafen - ich habe dich früher erwartet." Seiner Stimme ist zu entnehmen, dass er Diego damit einen Vorwurf macht. Der zuckt indes bei der Nennung des Schiffsnamens zusammen, übergeht den Faux-pas des Hafenarbeiters aber geflissentlich.

"Weshalb wir hier sind, Barnardo...ja, ich weiß, ich hätte früher kommen sollen. Aber dringende Angelegenheiten hielten mich davon ab, doch nun lenken genau die mich in deine Richtung. Wie schön, nicht wahr?", lächelt er unbefangen. "Zur Sache: Du warst doch mal als Soldat hier stationiert, nicht wahr? Und kennst diese komische Zitadöle da hinten." Er zeigt mit dem Daumen in unbestimmte Richtung, jedenfalls hinaus aus dem Hafenmeister-Häuschen.
"Ich möchte, dass du uns ein bisschen von deiner Vergangenheit erzählst - und, was du über diesen Bau weißt. Bitte.", fügt er schnell hinzu.

Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 23.03.2005 | 10:48
Anselm hat sich in der Nähe der Tür postiert und eine angespannte Haltung angenommen. Sein Blickschweift über den Raum, die Fenster und über die Tür. Er wirkt wachsam und zum Sprung bereit.

'Den Stuhl muss ich ablehnen, werter Herr, aber ich danke Euch für Eure Gastfreundschaft und Hilfe.', er nickt dem lächelnd Gastgeber zu, 'zudem fürchte ich  wir können nicht lange genug verweilen um Eure Gastfreundschaft wirklich geniessen zu können'

Immer wieder lauscht er angespannt nach verdächtigen Geräuschen, hin und wieder öffnet er einen Fensterladen einen Spalt breit und späht nach draussen in die Dunkelheit.
 
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 23.03.2005 | 10:58
"Die Zitadelle ist recht stabil gebaut. Nicht so imposant wie die Murala al Ultimo aber immer noch gut genug um den Montaingern Kopfschmerzen zu bereiten.
Ein gutes Schussfeld und in schöner Wehrgraben. Aber die guten Kanonen haben wir beim Aufgeben mitgenommen. Sie verstärken jetzt die Stadtmauer.
Das innere ist um ein Atrium gebaut und ein guter Brunnen sorgt für frisches Wasser.
Nur wenn der Wind vier oder fünf Tage auflandig steht schmeckt das Wasser manchemal salzig. Ein herrlicher Bau, könnte man eine Kneipe oder einen guten Speicher draus machen.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 23.03.2005 | 11:24
"Salziges Wassser?"
Jason spricht es noch nicht aus, vermutet aber, das ein Zugang von der Seeseite aus möglich wäre.
Allerdigs gefällt ihm der Gedanke wenig, in einem untterirdischen Gang von der Flut überrascht zu werden.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 23.03.2005 | 11:37
Diego nickt Jason zu. Er hat die gleiche Idee.
"Meinst du, es gibt einen geheimen Weg hinein, Barnardo? Vielleicht drückt der Wind Salzwasser durch irgend einen unterirdischen Zufluss in den Brunnen? Oder eine Quelle speist den Brunnen, deren Wasser dann ins Meer fließt und somit eine Verbindung zum Meer herstellt?"
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 23.03.2005 | 12:51
Hier meldete sich Malik auch wieder zu Wort:

"Ich halte eher zweiteres für Richtig. Ansonst würde das Wasser nicht so einfach Salzig schmecken."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 23.03.2005 | 12:59
"Das kann schon angehen.
Der Geheimgang war nur den Offizieren bekannt und wo Er rauskam, wussten auch nur wenige. Aber das Wasser bietet gute Fluchtmöglichkeiten und die Steilklippen sind schlecht einsehbar. Aber genau Wissen tue ich da nix."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 23.03.2005 | 13:14
"Wie lange ist es eigentlich schon her, dass ihr die Zitadelle verlassen habt?"
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 23.03.2005 | 13:30
"Ich habe vor zwei Jahren aufgehört, aber die Zitadelle wurde vor 6 Monaten an eine Handelsgesellschaft verpachtet.

Von dem Geheimgang dürften die aber nix wissen."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 23.03.2005 | 13:33
"Eine...Handelsgesellschaft??" Diego scheint fürbass erstaunt. Dann blickt er die anderen an. "Sehr interessant. Ob die davon wissen, wer sich ab und an dort verschanzt?" Dann wieder an Barnardo gewandt: "Welche Gesellschaft ist das?"
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 23.03.2005 | 18:49
"Die Angelus del Mar Handelsgesellschaft, zwielichtige Leute, von denen ich mich lieber fehrn halte."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 23.03.2005 | 18:52
"Ach sieh an.", brummte Diego. "Angelus del Mar. Wenn das ein Zufall ist, parfümiere ich mich ab jetzt mit Juans Puffwässerchen..."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 23.03.2005 | 23:26
" Ich glaube nicht an Zufälle. Barnardo, seht ihr einen Weg für uns, unentdeckt in diese Zitadelle zu kommen?"
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 24.03.2005 | 02:21
"Nun, ich könnte euch an die Küste rudern, dann könnt Ihr die Steilküste hinauf klettern und über die Mauer hinweg. Wenn Ihr nicht so gut im klettern seid, dann könnte ich die Eidechse fragen, ob Sie Euch für ein entsprechendes Entgeld führt und ein Seil hinablässt. Aber die nimmt so um die 30 Gulden für einen Auftrag, ist also sehr teuer."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 24.03.2005 | 07:09
" Wer ist die Eidechse? 30 Gulden wären nicht das Problem, aber ich möchte nicht, das zuviele Menschen von unserem kommen wissen."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 24.03.2005 | 09:40
'Und viel wichtiger, können wir dieser Eidechse trauen? Ich möchte nicht an einem Seil in den Steilküsten hängen, wenn ich der Person am anderen Ende nicht trauen kann.', wirft Anselm ein. 'Es gibt in dieser Stadt nämlich erstaunlich viele Menschen die gegen uns arbeiten, würde mich nicht wundern wenns davon nicht noch ein paar mehr gäbe.'
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 24.03.2005 | 10:48
"Nun, die Eidechse ist ein ehemaliger Kundschafter und Spion der Castilianischen Armee.
Wenn Ihr nichts macht, was sich gegen Castilien richtet, dann wird Er Euch für dreißig Gulden durch die Klippen bringen und ein Seil hinabwerfen. Aber garantieren kann ich für nix."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 24.03.2005 | 13:19
Diego sieht sich im Kreise seiner Gefährten um. "Was meint ihr? Mit oder ohne Bergführer? Ich wäre für mit - im Klettern bin ich nicht der Schlechteste, allerdings eher in waagrechten Wanten und an Seilen als an Felsklippen..."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 24.03.2005 | 13:46
" Hmm, ich stimme Diego zu. Diese Eidechse soll sich nicht wagen, uns hereinlegen zu wollen."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 24.03.2005 | 14:13
"Nun ja, das sollten wir hinbekommen. Auch wenn ich eher für ohne die Eidechse wäre. Aber wenn ihr meint beuge ich mich ohne Probleme der Mehrheit."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 24.03.2005 | 15:35
'Wenn wir uns auf diese Kletterei einlassen, so denke ich dass wir uns für den Bergführer entscheiden sollten. Ich verstehe es zwar zu klettern, aber ich bin noch nie in einer solchen Klippe geklettert und weiss deshalb nicht viel über die besonderen Anforderungen die diese an mich stellen wird. Zwar wäre mir ein anderer Weg lieber, aber wenn dies der schnellste sein sollte, werde ich mich der Klettergesellschaft anschliessen.'
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 24.03.2005 | 15:38
Diego lächelte. "Schön. Die Eidechse also. Werter Anselm, Ihr solltet jedoch diese Rüstung dann ablegen - in den Klippen brüten Möwen und sonnen sich...ehm, Eidechsen, die von diesen Stacheln an Eurer Rüstung womöglich aufgespießt werden..." Er grinste breit, zwinkerte und nickte Barnardo dann zu. "Wir nehmen dann die Eidechse."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 24.03.2005 | 15:43
Anselm wirkt einen kurzen Moment irritiert, lächelt dann aber auch, 'natürlich ihr habt recht, in einer Rüstung klettert es sich schlecht, ich werde sie zu diesem Zweck ablegen und zu einem Bündel verschnüret hinter mir heraufziehen.'
Seine Schultern straffen sich und sein Gesicht nimmt einen Ausdruck freudiger Erwartung an, 'dann lasst uns nicht länger zögern, wenn eine Entscheidung ersteinmal getroffen ist, sollte man sie schnellstmöglich in die Tat umsetzen.'
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 25.03.2005 | 04:40
Die Eidechse, ein mann in den Fünfzigern holte die Grúppe am Kai ab. Nachdem Sie zu den Steilklipppen gerudert wurde, führt Er die Gruppe sicher über enge Pfade zum Fuß der Mauer, Duch das Maondlicht kaum ersichtlich klettert die Eidechse seinem Namensgeber gleich die mauer hinnauf. Kurze Zeit später baumelt ein mit Knoten versehenes Seil in den Abgrund.

Von oben war kurz ein dumpfer Aufprall zu hören.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 25.03.2005 | 12:32
"Ich hoffe, das Poltern da oben war eine Wache, und nicht unsere Eidechse." flüstert Jason und ergreift als erster das Seil.
Handüber Hand zieht er sich nach oben.
Nach 20 Jahren auf See ist das 'an Seilen klettern' kein Problem für ihn.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 25.03.2005 | 12:59
Anselm hat seine Rüstung abgelegt und trägt nun nur einfache, robuste Kleidung. Seine Rüstung hat er in Tuch eingewickelt und sorgfältig verschnürrt. An einem starken Seil, dass er um seine Hüften geschlungen hat, zieht er sie hinter sich hinauf, als er beginnt, langsam und mit festem Griff hinter Jason herzuklettern.

Er lässt sich Zeit bei seinem Aufstieg, versichtert sich immer, zumindest drei sichere Punkte zu haben, bevor er weiterklettert, Schweiss rinnt über sein Gesicht, doch langsam aber stetig kommt der Eisenländer voran.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 25.03.2005 | 13:59
Diego wartet unten ein wenig, bis Anselm weiter hinauf ist. Dann gurtet er seine Degen fester, lockert seine Finger und greift um das Seil.
Andere mochten vielleicht Handschuhe brauchen, aber Diegos von Tauen und Knoten abgehärtete und von Hornhaut überzogenen Hände waren diese Stricke mittlerweile mehr als gewöhnt.
Langsam klettert er hinterher.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 25.03.2005 | 15:56
Oben wartet die Eidechse über einen bewustlosen Angel.

Leise flüstert Er zu den Ankommenden:
"So die Herren, macht 30 Gulden. Ich wünsche viel Spaß beim Besuch der Örtlichkeiten."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 25.03.2005 | 16:34
Jason zahlt die 30 Gulden gern.
Eidechse hat offenbar gute Arbeit geleistet.
Dann sieht er sich seine Gefährten an. Um Diego hatte er wenig Sorge und auch die anderen haben es gut geschafft.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 25.03.2005 | 16:45
Anselm wischt sich den Schweiss von der Stirn als er oben angekommen ist, dann fischt er die verlangte Belohnung aus seinem Gürtel und überreicht sie der Eidechse mit einem Kopfnicken, dann legt er mit geübten Griffen seine Rüstung wieder an. Seine Hände bewegen sich hierbei rein mechanisch, so sehr sind ihm die notwendigen Bewegungen ins Blut übergegangen, dass er sich kaum noch darauf konzentrieren muss.

'Dann danke ich Euch für eure Hilfe', richtet er dann doch noch das Wort an Eidechse, 'ohne Eure Hilfe hätten wir das wohl nicht geschafft.'

Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 25.03.2005 | 17:10
Mit einem leisen "Nnngh" schwingt sich Diego über den Rand der Klippe. Oben angekommen wischt er sich den Schweiß von der Stirn. "Unser Mast hat knappe 35 Schritt Höhe...die letzten zehn hier waren daher echt anstrengend....danke, Eidechse." Er reicht dem Mann die Hand und blickt dann auf den Angel hinab.
"Begrüßungskomitees haben sie also auch...mh...wollen mal sehen...vielleicht hat er etwas dabei, das uns weiterhilft."
Damit kniet er sich neben den leblosen Körper und beginnt ihn zu durchsuchen.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 25.03.2005 | 17:31
"Entschuldigt Herr Anselm, Euer Freund hat die Summe schon bezahlt."

Die Eidechse gibt Anselm das Geld zurück und verschwindet fast augenblicklich im Dunkel der Nacht.

Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 26.03.2005 | 04:26
"Die Eidechse scheint zumindest ehrlich zu sein. Ich kenne eine Menge, die das Geld zweimalkassiert hätten.
Nun wollen wir mal sehen, wie wir weiter vorgehen.
Zunächst sollten wir dafür sorgen, das dieser Engel hier keinen Alarm mehr schlagen kann."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 26.03.2005 | 09:08
'Ein guter Vorschlag,', Anselm hat seine Rüstung wiederangelegt und sein Schwert gezogen, 'nun den Jason, lasst uns diesen Bastarden einheizen und sie den Tag verfluchen lassen, an dem sie sich mit uns angelegt haben.'
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 26.03.2005 | 11:42
Diego steht enttäuscht auf, als klar war, dass der Angel nichts von Bedeutung bei sich trug, außer seiner Waffe.
"Nichts.", murmelte er. "Schade. Dann suchen wir mal den Eingang..."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 28.03.2005 | 21:11
Malik nahm die Waffe an sich, die der Angel getragen hatte.

Auf den fragenden Blick der anderen hin kam nur die lapidare Antwort:

"Meine macht zu viel Singsang."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 28.03.2005 | 21:17
Maliks Auge fiehl der Griff der Waffe auf, Er war seltsam gearbeitet.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 28.03.2005 | 21:23
Aufgrund seiner Herkunft konnte Malik schnell erkennen, dass diese Waffe eine Spezialanfertigung war. Sie war anders gewichtet als die herkömlichen Waffen, die er kannte. Zwei Signaturen verrieten Malik, zum einen dass diese Waffe für eine Person mit den Initialen JS entworfen und geschmiedet wurde. Zum anderen, dass sein Vater diese Waffe geschmiedet hatte, was ihn verwunderte, da er so eine Waffe bei seinem Vater nie gesehen hatte. Er fragte sich, was sein Vater mit den Angels zu tun hatte.

Die Wichtung der Waffe war darauf ausgelegt, mit ihr schnelle Handwechsel vollführen zu können. Er hatte diese Kampftechnik in Ansätzen von seinem Vater gelernt, und sein eigener Degen war genauso gewichtit. Allerdings besaß sein Degen nur die Initialen MW und nicht die seines Vaters. Der Degen gab ihm einige Rästel auf, allerdings zog Malik es vor, noch nichts davon an den Rest der Gruppe weiterzugeben. Vielleicht würde er noch mehr solcher Waffen finden.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 28.03.2005 | 21:29
Sogar im Mondlicht konnte Malik  die wunderbare Ätzung der Waffe sehen. Ja, diese Waffe war zweifelos von Seinem Vater gefertigt worden und jemand hatte sehr viel Geld dafür bezahlt.

Ungefähr den Gegenwert eines Jahreslohnes.

Die Scwertscheide hingegen war definitiv nicht von der selben  Qualität. Maliks Vater hätte sich eeher die Augen ausstechen lassen als ein Schwert in so einer billigen Hülle zu tragen.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 1.04.2005 | 08:02
" Wenn alle bereit sind, dann folgt mir," flüstert Jason.
Leise bewegt sich Jason auf das, am nächsten stehende Gebäude zu.
Nach allen Seiten sichernd erreicht er die Tür und versucht sie zu öffnen.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 3.04.2005 | 01:58
Diego folgt ihm. Seine Hände umklammern die beiden Klingen, damit sie die Schleichenden nicht durch ihr Klirren verraten, sei es auch noch so leise.
Der Mond steht trübe am Himmel und beleuchtet die großen Schemen der Zitadellenmauern, die über den Gefährten aufragen. Sie sind an einem Lagerhaus angekommen, das außerhalb der Mauern steht und sich anschmiegsam an die hohen Mauern lehnt.
Diego nickt, und Jason öffnet die Tür. Er und Malik huschen hinein.
Drinnen ist es duster. Es riecht nach altem, trockenen Holz. Stroh knistert leise unter den Fußsohlen der beiden. Plötzlich verharren sie. Leises Schnarchen irgendwo über ihnen lässt sie den Atem anhalten.
Diego bedeutet Jason, die Türe ganz zu öffnen, um das wenige Mondlicht ganz einzulassen. Es bescheint das Innere des Schuppens in einem grauweißen, lichten Dreieck, das über zerbrochene, alte Möbel, Feuerholz, Dachlatten und Strohballen fällt. Eine Leiter führt hinauf in den hinteren, an die Zitadelle gelehnten Teil. Dort oben ist der Heuboden. Und von dort ertönt das leise Schnarchen.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 3.04.2005 | 16:53
Wärend Djego dem Schnarchen lauscht und das Gebäkl sich knarrend der Kalte der Nachtrluft anppasst, erscheint von oben auf einmal etwas
Schwarzes. Lautlos und mit unglaublicher Präzision fliegt es auf Djegos Kopf zu um schleißlich auf Seiner Schulter zu landen und diese als Stufe zum Boden zu benutzen.
 Nicht hörbar landet die schwarze Katze auf dem Boden und sieht die Helden mit Ihren Katzenaugen an.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 3.04.2005 | 18:24
Malik und Diego halten vor Schreck die Luft an. Ob die Katze ein schlechtes Ohmen ist?
Sie huscht glücklicherweise leise aus dem Gebäude. Jason und Anselm haben inzwischen auch
den Schuppen betreten. Die vier lauschen gespannt, doch das Schnarchen hat aufgehört.
Ob die dazugehörige Person wach ist? Plötzlich sehen sie die Schemen eines jungen Mädchens
im Mondlicht, welches so gerade bis zum Dachboden reicht.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 3.04.2005 | 21:32
Zu dem Schemen des jungen Mädchen gesellt sich ein warhaft mächtiger Umriss.
Geschatzte zwei Meter größe und breite Schultern beugen sich über die zarte Siluette des Mädchens.
Er:
"Aye Rosalita, Du weißt dass wir robleme haben und die fremden Söldner uns bals angreifen werden. Ich möchte nicht, dasss Du hier bleibst."

Sie:
"Michael, ich liebe Dich und ich bekomme ein Kind von Dir. Hör bei diesem Haufen auf und schließ dich dem Eisenländer als Wächter an. Er scheint ein guter Mensch zu sein."

Er:
"Rosalita, die Mitgliedschaft bei den Angels ist Lebenslänglich. Ich werde die Bruderschaft nur als Leiche verlassen. Aber für Dich und unser Kind soll gesorgt sein."

Der Hühne holt etwas aus der Tasche, es scheint ein großes Bündel mit Gulden zu sein.

Er:
"Hier, da hast Du 2000 Gulden, alle meine Ersparnisse und das Geld, welches ich mir von den Anderen borgen konnte. Mach einen Laden in der Stadt auf, dort wo meine Freunde und ich patrolieren. Du wirst von uns nicht behelligt und hast sicher ein gutes Auskommen."

Sie fängt an zu heulen:
"Michael, ich will den Vater meines Klindes heiraten und mit Ihm zusammenleben, ich will Dein Geld nicht. Ich flehe Dich an, komm mit mir nach Hause, meine Verwandschaft wird es schon schaffen Dich zu schützen und Du wirdst auch so Dein Auskommen haben.
Bitte bitte bitte."

Die letzten Worte gehen im Schluchtzen Rosalias unter, sie hämmert mit Ihren Händen gegen die starke Brust Ihres Gegenübers.

Er:
"Es tut mir leid Rosalita, mehr als Das Geld kann ich Dir nicht geben. Ich liebe Dich über alles doch die Bruderschaft hat meinen Eid. Ich werde Ihn genausowenig brechen, wie ich das Gelübde der Ehe brechen werde. Sie haben mich von La Bucca befreiht und ich bin einer der Ihren geworden. Bis das der Tot uns scheidet."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 3.04.2005 | 21:48
Diego hatte staunend zugehört.

La Bucca...angestrengt legt er nun die Stirn in Falten. Irgendwo hatte er den Namen schon mal gehört...nur wo?
Egal. Hier bot sich eine Gelegenheit.

Er blickt Malik an. In seinen Augen steht geschrieben "Sollen wir?" und er deutet hinauf auf den Heuboden.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 3.04.2005 | 21:54
Da schoss es Djego durch den Kopf

La Bucca, die Insel für Schwerverbrecher und Piraten, auf allen Meeren berüchtigt.
Dort überlebten nur die härtesten und gewieftesten. Angeblich sollte jeder, der auf La Bucca lebt erst drei Gegener töten, bevor Er in die Inselgemeinschaft aufgenommen wurde.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 3.04.2005 | 21:56
Diego nickt langsam, als ihm der Gedanke kommt, und wartet auf Maliks Reaktion.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 3.04.2005 | 21:59
Malik nickt stumm und macht sich daran so behende wie eine Katze leise die Leiter hinaufzukettern.

Doch die Leiter gibt ein leichtes Knarren von Sich.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 3.04.2005 | 22:00
Diego zieht leise die Luft durch die Zähne, als die Leiter knarrt, und lauscht hinauf, ob die beiden in ihrer Unterhaltung etwas gehört haben.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 3.04.2005 | 22:16
"Hast Du da was gehört Rosalita?"

Sie:
"Ach, das wird der alte Jakomo sein, Er hatte Streit mit Seiner Frau und muß auf dem Heuboden schlafen."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 3.04.2005 | 22:21
"Nicht ganz.", tönt es hinter Malik die Leiter hinauf, als der sich geschickt nach oben schwingt. Diego klettert ihm nach. "Nicht die Nerven verlieren, wir sind Freunde - und, äh, haben zufällig das Gespräch gehört, bitte um Vergebung."
Mit diesen Worten taucht Diego auf dem Heuboden auf und nickt freundlich in die ihn umgebende Finsternis. Seine Ohren lauschen aber auf jedes verdächtige Geräusch.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 3.04.2005 | 22:42
"Wer zum Teufel seid Ihr?"

"ich kenne Eure Stimmen nicht."

Dann auf Inisch:
"Seid Ihr Brüder oder was?"
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 3.04.2005 | 22:50
"Ich bin Diego, und das hier ist mein Freund Malik. Dort unten steht unser inischer Kollege Jason und passt auf, dass niemand den Mond klaut.
Ach, und wir sind übrigens diejenigen, die ihr im Gebrochenen Horn niedermachen wolltet und die später aus Rache das "Pitt" abgerissen haben. Nichts für ungut.
Wie gesagt haben wir euer Gespräch belauscht, was mir leid tut, aber wir kamen nicht umhin...jedenfalls könnten wir euch beiden einen Ausweg aus diesem Dilemma zeigen. Wenn wir zusammenarbeiten. Dann kommst du unbehelligt mit deiner kleinen Familie hier fort, fort von den Angels, und wir können vielleicht gemeinsam den entkommenen Angels eins auf den Deckel braten. Nun, wie hört sich das an?"
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 3.04.2005 | 22:56
"Nun Senor Djego, ihr habt keine Ahnung von Ehre und ich werde meine Familie nicht für euch verraten!"

Die massige Gestalt schiebt Rosalie zu Seite.


"Eindringlinge, Zu den Waffen"
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 3.04.2005 | 23:02
"Verflucht, tut es wenigstens für Rosalie. Und das Kind!", faucht Diego zurück. "Ich denke, die Angels haben keine Ehre. Sonst würden sie verstehen, was die Familie bedeutet und in welcher Gefahr Ihr Euch befindet, wenn Ihr bei Ihnen bleibt."
Leise schiebt er den Griff des Degens nach oben.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 3.04.2005 | 23:15
"Rosali und dem Kind werden die Angels nichts tun.
Aber mit Euch mache ich jetzt."

Michael zieht einen wundervoll bearbeiteten Degen aus eine verziehrten Scheide.

"Kurzen Prozess."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 3.04.2005 | 23:18
Diego zieht beide Klingen und öffnet seine Augen weit, so dass sich seine Pupillen weiten und er sich an die Dunkelheit gewöhnt. Schemen kann er bereits erkennen.

"Denkt an Rosalie, Michael, bitte. Wir wollen uns nicht mit Euch schlagen..."
Seine Muskeln sind gespannt. Er sieht den hünenhaften Angel auf sich und Malik zukommen.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 3.04.2005 | 23:27
"Tue ich, auf jeden von Euch sind 2000 Gulden Kopfgeld ausgesetzt, damit kan Sie sich einen kleinen Landsitz kaufen."

Ein sirrendes Geräusch wird von dem unwirklichen knartschen einer gut gepflegten Rüstung fast überdeckt.

Michels Klinge bewegt sich auf Djego zu, wärend Dieser sich für den Kampf bereit macht.
Mondlicht blitzt kurz auf, als die Klinge durche einen der Strahlen fährt um Ihren Weg weiter fortzusetzen. Mit geschickten Bewegungen und einer Leichtigkeit die man einem so massigen Mann kaum zutraut, bewegt sich Michael gleichzeitig in ein perfekt Angriffs und Verteidigungsposition.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 3.04.2005 | 23:32
"2000 Gulden?" Jason ist überrascht. Entweder schmeisst die Bruderschaft nur so mit Geld um sich, oder sie fürchten das die kleine Mannschaft ihnen gefährlich wird.
Er weiss, das seine Pistolen geladen sind, also zieht er sein Schwert und wartet auf den Tanz.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 3.04.2005 | 23:36
Unter Jason rumpelt es und er hört eine Tiefe Stimme:

"Wo sind die Wichte? Mein Hammer will Blut sehen."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 3.04.2005 | 23:37
Diego seufzt. "Schön. Falls...falls Ihr verliert, verspreche ich, für Rosalie zu sorgen. Und ich meine das nicht ironisch, klar? Da habt Ihr unsere Ehre..." Er schüttelt missbilligend den Kopf. "Unfassbar...da hat schon lange keiner mehr dran gezweifelt..."

Er kreuzt die Klingen schräg vor sich, hält sie nach unten, um einen möglichen Angriff blitzschnell zur Seite zu dirigieren, und begibt sich in Angriffsposition.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 3.04.2005 | 23:39
'Ein Hammer' denkt Jason. 'Hatten wir das nicht schon mal?'
Mit dem Schwert, dass er in beiden Händen hält, reflektier er ein wenig des Mondlichtes nach unten und blendet den Stier von Mann ein wenig.

Ein riese? Und mit dem Hammer kann er problemlos Hauswände herausreissen.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 3.04.2005 | 23:55
Michaels Angriff durchdringt mit Leichtigkeit die verteidigung von Djego und fürgt Im eine klaffende Wunde zu.

Michael hat Seinen säbel sauber an D´jegos Kline entlanggeführt und Íhn in der Schulter getroffen. Djego taumelt zurück, das Gesicht vor Schmerz verzehrt und stolpert dabei fast über eine Heuforke, welche klapernd duch die Öffnung nach unten fällt.

Und Michel setzt nach, mit einer Kombination aus Finte und folgendem Wuchtangriff treibt Er Djego weiter in die Defensive. Michels Gesicht ist emotionslos, doch die zusammengebundenen Harre wehen bei den schnellen bewegungen und die Klinge singt weiter Ihr Lied des Todes. Das Ganze geht merkwürdig still vor sich, man kann sogar das Rascheln des Strohs und das Schnarchen eines scheinbar alten Mannes hören.

Unten bei Jason hält der Menschliche Fleischberg kurz die Hand vors Gesicht, bevor ein erfreutes: "Ah, Mister Tyconell." Ertönt.

"Leila hat mich vor Euch gewarnt, Ihr seid hofentlich ein besserer Gegner als dieser schlaffe Adlige."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 4.04.2005 | 00:09
Diego prallt mit dem Rücken gegen die Leiter, die knarrend umkippt und mit einem dumpfen Geräusch auf dem Boden unter ihm landet. Er rudert mit den Klingen, kämpft um Gleichgewicht, und kommt wieder zum Stehen.

"Verflucht noch eins...", brummt Diego. "Wieder ein Hemd versaut..." Mit zusammengebissenen Zähnen versucht er, den Schmerz in seiner Brust und das widerliche Gefühl des herausquellenden Blutes zu vertreiben.

"Eins zu null.", knurrt er, schüttelt sich die Haare aus dem Gesicht und geht in Lauerstellung. Seine Augen, nun an die Dunkelheit gewöhnt, beobachten den großen Mann vor ihm. Sein Blick fällt auf die Füße des Mannes. Die Beinarbeit ist vorbildlich. Die Haltung seines Armes angewinkelt und stoßbereit. Leise lässt Diego die beiden Klingen übereinanderfahren. Ein leicht singendes Geräusch ertönt.
Seine Augen streifen über Michaels Gesicht, während sich die beiden umlauern. Eine winzige Perle, beschienen von Mondlicht, bahnt sich einen Weg über Michaels konzentriertes Antlitz.

Diego passt den richtigen Augenblick ab. Michael zwinkert die Schweißperle fort, und in diesem Moment schnellt Diego wie eine Raubkatze vorwärts, die Degen sirren durch die Luft, geschwungen in einem komplizierten Muster. Zischend rasen sie über Michaels Brust. Sein Hemd klafft auf, die Haut ebenso, als der scharfe Stahl blitzend in den Körper eindringt und die beiden Degen sich durch Muskeln und Gewebe wühlen.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 4.04.2005 | 00:41
Aber Michael scheint die Wunde kaum warzunehmen, wärend Sein Säbel wieder ziehlsicher auf Djegos Körper trifft.

Eine weitere klaffende Wunde öffnet sich bei Djego, schon der zweite Treffer des Angels.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 4.04.2005 | 08:30
Jasons Schwert beginnt langsam, mit einem surrenden Geräusch zu kreisen.
" Ich werde mich bemühen, euch ein guter Gegner zu sein." Jason grinst grimmig bei diesen Worten und taxiert seinen Gegner.
Auf den zweiten Blick ist dieser nicht viel größer, als der hochgewachsene Ine, aber wesentlcih kräftiger gebaut.
Und wenn der Hammer erst einmal in Bewegung ist, wird es schwer den zu blocken, da kann Jason nur ausweichen.
Er muss also mit seiner Schnelligkeit spielen.
Am liebsten würde er einfach eine Pistole ziehen, spielt kurz mit dem Gedanken, entrschliesst sich dann aber gegen den Lärm.

Noch einmal kreist das Schwert um sein Handgelenk, dann lässt er es einmal über den Kopf kreisen, stösst ein heiseres Fauchen aus, springt vor und geht im nächsten Moment mit dem Schwert von ganz oben nach ganz unten, dabei in die Hocke und versucht dem Riesen die Beine wegzuschlagen.

Erbarmen geben nur Götter, Jason aber ist ein Ine.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 4.04.2005 | 11:56
"Tsts, du wist noch wie Juhan, mein lieber Diego."

Bei diesen Worten schlägt Malik die erbeutete Waffe in die Wand und nutzt sie als Trittbrett um an ein Seil zu springen, welches er dort hatte hängen sehen. Während des Fluges zieht er seine eigene Waffe, nimmt mit ein paar Tritten an der Wand endlang soviel Schwung dass er einmal um den Pfosten der in der Mitte das Dach hält auf der Seite, wo kein Dachboden ist, herum schwingt. Sein Rapier hält er so, dass ein feines aber reines Singen ertönt. Mit dem Schwung den er inzwischen drauf hat rutscht Malik zwischen den Beinen des Angel durch. Sein Plan war eigentlich diesen umzureissen, doch er hatte sich anscheinend verkalkuliert. Geistesgegenwärtig reagiert er noch rechtzeitig und schlägt dem Angreiffer den Knauf des Rapiers in die verwundwarste Stelle eines Mannes. Mit etwas Glück sollte dieser damit zumindest einige Zeit zu tun haben.

Hinter dem Mann angekommen richtet er sich schnell wieder auf und geht in Verteidigungsposition. Jetzt stand der Kerl zwischen Diego und ihm. Beide konnte er hier oben nicht besiegen...
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 4.04.2005 | 16:41
Jasons Gegener ist auf den Angriff gewappnet, mit einer kurzen Bewegung greit er um und nutzt die zweite Hand als Dreh und Angelpunkt. der schwere Hammer gelietet glitzernd in den Weg von Jasonsklinge, wärend der massige Mann scheinbar mühelos in die Luft springt.

Jasons Klinge prallt funkensprühend ab und schlägt  unkontroliert gegen Jasons linke Hand, die Er aus Gleichgewichtsgründen erhoben hatte. Ein schmales Blutrinnsahl läuft über Jasons Hand.

Maliks Angriff landet krachend in den Weichteilen Seines Gegners, dieser verzieht vor Schmerz das Gesicht und springt mit einem wuchtigen Tritt in Djegos richtung, wärend Er Mit einem schmalen Dolch nach Malik wirft. Der Tritt landet krachend auf Djegos Brustkorb und wirft Ihn zwei Meter zurück, so dass Er gegen einen Schalter fliegt und von Oben mit Heu zugeschüttet wird. Michel landet krachend auf dem Fußboden, duckt sich unter einem Schlag von Malik hinweg, um Ihn dann mit einer gesprungenen Kopfnuß anzugreifen, welche krachend auf maliks Nase landet. Auch Malik stolpert jetzt einen Schritt zurück, Tränen rinnen durch Seine Augen und Er muß Blut aus der gebrochenen Nase schnauben.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 4.04.2005 | 17:12
Anselm hat den aufkommenden Kampflärm zuerst ignoriert, er war sich sicher das seine Gefährten mit jedem Gegner fertig werden würden...nun dringen ihre schmerzverzehrten Stimmen nach draussen und Anselm muss reagieren.

Im Inneren kann er nur undeutlich einige Gestalten auf dem Heuboden ausmachen, sehr deutlich allerdings sieht er Jason gegen einen riesigen, massigen Gegner kämpfen, der einen gewaltigen Hammer führt.

Mit gezogenem Schwert in der Rechten und gezogenem Dolch in der Linken nähert er sich dem Giganten.

'Lasst uns sehen ob ihr es auch mit zweien aufnehmen könnt', ruft der Eisenländer seine Herausforderung in den Raum.

Da er allerdings noch wenig über seinen Gegner weiss, näherte er sich im vorsichtig, achtet auf jede Bewegung seines Gegners. Er beobachtet die Arme und Schultern seines Gegners, wie sie den Hammer mit Anmut und Leichtigkeit führen, so als wäre es ein Kinderspielzeug.


Anselm hat sein Schwert nach vorne gestreckt um seinen Gegner erstmal auf Distanz zu halten, matt wird das Mondlicht von der blanken Klinge seines Schwertes reflektiert, sein entschlossenes Gesicht liegt halb im Schatten eines vorstehenden Balkens.

Er atmet kontrolliert Ein und Aus, er ist auf den Gegner vor sich und den Freund neben sich konzentriert.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 4.04.2005 | 17:44
Amselms und Jasons Gegner hingegen landet wieder auf dem Boden und macht eine für Seine Körpermasse fast unglaublichen Rückwärtssalto. Dreck und Stroh fliegen ind die Luft, einzelne Schweißperlen laufen über das Gesicht des massigen Gegners. Doch gleich nachdem er landet bewegt sich der Hammer wieder mit schier unglaublicher Kraft in einem gewaltigen Rundschlag. Anselm und Jason wähnen sich sicher auserhalb der Reichwete des Hammers, doch Der schlägt krachend gegen eine Mauerecke. Fast erscheint es so, als wen dieser Teil der Ecke explodieren würde. Ziegelsteinsplitter und Mörtel lösen sich in eine kleinen Wolke aus der Wand, bevor ein mehr als faustgroßes Stück wie ein Komet  auf Anselm zufliegt. Anselm will parieren, sich dann wegducken und springt schließlich hoch. ABER DAS GESCHOß IST ZU SCHNELL. Mit einem Geräusch, als wenn ein Schlägel gegen die Glocke trifft prallt der Borocken gegen Anselms Brust und wirft Ihn mehrere Meter zurück, bevor Anselm auf einen Schrank kracht, der sich untrer dem Gewicht von Anselm und der Rüstung in Kleinholz verwandelt.

Schmerz zuckt kurz duch das Gesicht des massigen Gegners Er scheint sich bei dieser Atacke wehgetan zu haben. Anselm sieht ungläubig auf die Beule in Seiner schweren Rüstung, welche schon Kugeln aus Musketen Standgehalten hat. Ein lechtes Drücken auf Seeiner Brust, sonst ist Ihm nicht passiert. aber wäre Er nicht ganz so Geistesgegenwärtig gewesen hätte Ihn dieser Brocken am Kopf getroffen.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 4.04.2005 | 19:06
Im Hintergrund: Malik und Michael im Kampf verstrickt.

Im Vordergrund: Der Heuhaufen. Langsame Kamerafahrt darauf zu. Man hört ein Schnaufen, dann bricht Diego durch den Heuhaufen hinaus. Wütend speit er Strohalme aus dem Mund und funkelt böse in Richtung Michael. Das Hemd ist blutigrot gefärbt und hängt in Streifen von seinem Oberkörper. Das Heu direkt um ihn herum ist mit Blutspritzern übersät, ebenso die Wand hinter ihm.
Sein Blick fällt auf Rosalie, die mit ängstlich an den Körper gezogenen Armen das Geschehen verfolgt.
"Eine Schande..." knurrt er. Dann blickt er wieder zu Michael. Mit beiden Händen greift er in den Heuhaufen, zerrt die Degen hervor und steht auf - bricht aber gleich wieder in die Knie. Schmerzverzerrt ächzt er auf, rappelt sich hoch und steht kurz keuchend in der Ecke.
"Elende Sauerei.", sagt er leise und blickt an sich herab. Dann zu Rosalie.
"Wollt Ihr ihn nicht zur Vernunft bringen? Ihr solltet mit ihm tanzen, nicht wir..."
Als er sieht, wie ihr Blick kurz hart wird und sie kräftig den Kopf verneinend schüttelt, seufzt er wieder auf.
"Senorita, ihr solltet Euch vor Augen führen: Dieser Dickkopf wurde wegen seiner Leidenschaft für Verbrecher getötet."
Dann strafft er sich. Kneift ein Auge zu, atmet schwer und geht langsam auf die beiden Kämpfenden zu.
Sein Blick fällt auf zweierlei: Die kleine Luke, aus der über ihm noch mehr Stroh herabfiel. Und das Seil, das aus ihr herabgefallen ist, damit man die Luke wieder schließen kann.
Er nickt, wie als ob er innere Zwiesprache gehalten hätte, steckt die Degen weg und ergreift das Seil. Mühsam zieht er sich nach oben, um auf den letzten Heuboden direkt unterm Dach zu kommen.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 4.04.2005 | 19:38
Ein Grinsen tritt in Michaels Gesicht, als Djego nach oben entschwindet.

Malik steht Ihm jetzt alleine gegenüber und Michel fängt an Ihn mit einer Kombination aus wuchtigen Hieben und schnellen gezielten Stichen zu attakieren. Immer wieder blitzt der Stahl im Mondlicht auf, wenn Er durch eine der Stahlenbahnen schneidet. Michel weicht einer Konterattake von Malik aus, wischt sich den Schweiß von der Stirn und springt mit einem kleinen Satz und einem wehenden Mantel über die Luke im Boden. Dann macht Er plötzliche einen Ausfall. Mit der Geschindigkeit einer zustaßenden Schlange frist sich die Spitze in die Richtung Maliks, der seinerseits einen Angriff startet.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 4.04.2005 | 19:41
Mühsam rappelt sich Anselm wieder auf, Holzsplitter hängen in seinem Haar und schweben zu Boden. Er kann ein schmerzhaftes Keuchen nicht unterdrücken als er sich wieder seinem Gegner nähert.
Wütend schleudert er seinen Dolch nach seinem Gegner...

Zeitlupe...
Der Dolch wirbelt durch die Luft, einzelne Srohhalme fallen rings herum langsam zu Boden...der Dolch durchschneidet eine feine Wand aus Staub- und Schmutzteilchen als er sich der schweissüberströmten Brust von Anselms Gegner nähert.
Kameraschwenk auf den Eisenländer, seine nun freie linke Hand umschliesst den Griff seines Schwertes das er nun zweihändig führen wird.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 4.04.2005 | 21:13
Mit einem schweißnassen Gesicht langt Diego direkt unter dem Dach an. Hier riecht es intensiv nach Stroh - nach altem Stroh. Kurz verzieht er das Gesicht, bückt sich, denn stehen kann er hier nicht.
"Wollen doch mal sehen." murmelt er leise. Dann kniet er sich hin, zieht blitzschnell das Seil hinauf, an dem er heraufkam. Mit einem schnellen Schnitt schneidet er es ab und wirft ein Ende um einen der Dachbalken. Unten knotet er es rasch mit einem einfachen Stopperstek zusammen.
Dann umfasst er das andere Ende fest mit einer Hand, nimmt zwei Schritte Anlauf - und lässt sich hinunterfallen. Mit einem leisen Ratschen zieht sich der Knoten zusammen, das Seil hängt fest, und Diego rast wie ein menschliches Pendel auf den Rücken von Michael zu. Im Fallen zieht er die Beine an und bringt die Hacken seiner Stiefel nach oben, so dass sie den Hünen im Nacken erwischen und er sich mit Karacho nach vorn überschlägt.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 4.04.2005 | 21:41
Jason sieht den Dolch auf den Dicklen zufliegen.
Es sieht gut aus, er greift nach einer seiner Pistolen, lässt den Gedanken aber noch einmal fahren.
Zum Teufel, er sit ein Ine, sogar ein Tyrconnel.
Wütend hebt er sein Schwert und springt, etwas seitlich steht ein Fass von dem stösst er sich ab und springt im hohen Bogen auf den Riesen zu, dabei lässt er sein Klinge über dem Kopf kreisen, noch ist der Dicke abgelenkt, Jason will es beenden und zielt mit der schweren Klinge auf das Genick.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 4.04.2005 | 22:04
Jaaaaa, ein donnerndes Lachen entspringt dem Dicken. Der Hammer wird einhändig gepackt und er rennt los. Mit der Gewalt eines heranstürmenden Stiers stürmt er vorwärts, kleine Staubfontänen wirbeln um Seine Füße hoch, als plötzlich die zweite hand den Griff fasst und aus dem Angiff mit dem Hammerhopf eine Art Lanzenattake macht.
Jason sieht das mir spitzen Metall verkleidete Ende vomm Hammerstiel auf sich zukommen und es fäng Ihn ab, wärend seine Waffe sich gierig iwe ein Piranja auf den Nacken des Gegners zubewegt. Dann kommt es zu Kollision, Jasons Waffe gräbt sich in den Nacken seines Opfers und der spitze Stiel des Hammers gräbt sich in jasons Bauch. Gleichzeitig frisst sich Anselms Doch in die Rüstung von Scary Face. Ein Geräsch welches auf das schlagartige entweichen von Luft aus einer Lunge deutet ertklingt und ´Jason fliegt rückwärts in die Übereste des Schrankes, welches schon von Anselm zelegt wurde. Der Aufprall bringt eine vase aus dem Gleichgewicht, wleche über jasons Kopf zerspringt und Ihn mit Wasser überschüttet.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 4.04.2005 | 23:39
Umblende, die Spitze von Michaels Schwert nähert sich immer mehr Malik, doch dieser taucht im letzten Augenblick unter ihr hinweg. Selbst stellt er dem riesigen Angreifer ein Bein und durchtrennt ihm, gerade noch, den Gürtel, welcher die Hose hält. Die Hose rutscht bis auf die Stiefel und Michael kommt ins Straucheln. Kann sich aber gerade noch fangen als ihn Diego im Rücken erwischt und ihn von oben herunter stößt. Man hört ein ohrenbedeubendes Poltern.

"Diego, nach unten."

Malik hofft das Diego ihn verstanden hat als er auch schon seinen Rapier wirft und damit Diegos Seil durchtrennt hat. Dieser hat glücklicherweise so schnell geschlatet dass er mit einem Salto landet und ihm Flug noch Maliks Waffe fängt. Malik läuft in der Zeit zur Wand, zieht die zweite Waffe hinaus und springt selbst mit einem Salto nach untern während er sich im Flug von Diego sein eigenes Rapier zuwirfen lässt. Unten angekommen steht er nun bereit mit 2 gezogenen Waffen. Blut läuft über seine Lippen aus der Nase. Das würde er dem Kerl Heimzahlen.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 5.04.2005 | 07:23
Jason keucht.
Das Wasser aus der Vase kommt ihm gar nicht so ungelegen. Etwas mühsam rappelt er sich auf und betrachtet die Leiche des Riesen.
" Scary Face.... Wohl eher Scary neck".

Dann schaut er auf zu Diego und Malik:
" Hört auf zu spielen, Kameraden. Wir wollen weiter."
Er spürt, wie langsam eine Art Blutrausch in ihm aufkommt.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 5.04.2005 | 08:27
Eiun blutiger Schnitt zieht sich über scary faces Nacken und Blut rinnt aus Ihm hervor.

Jason hat getroffen.

Aber scary face träht Seinen Namen wohl nicht zu unrecht. Die Narben können sich erst nach dem Überleben von Kämpfen bilden.

Schnitt Blickwechsel:

In Jasons Bauchgegend färbt Sich das Hemd rot. Bei einem weiter Zoom ist eine riesige Klaffende Bauchwunde zu sehen.

Michels Hose rutscht nach unten und Malik bemerkt die tiefe Wunde in Seiner rechten Schulter.
Blut quilt aus Ihr hervor, wärend Michel aus der Hose springt und diese mit einer eleganten Bewegung auf Maliks Kopf befördert.

Anschließend richtet Er sich kurz das Haaar und  greift wieder mit wehenden Manten und nackten Beinen an. Viele Zuschauer fragen sich: Trug der nicht vorhin noch einen Kilt? Aber der Regisseur scheint geschlampt zu haben. Michaels muskulöse Beine bringen Ihn wieder in eine gute Ausgangslage, er pariert ein paar Angriffe von Djego und Malik um anschließend zuzustechen.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 5.04.2005 | 11:50
Trug der nicht vorhin noch einen Kilt?

Diego scheint eine Millisekunde verwirrt.

Nun, nachdem er Maliks Aufforderung Folge geleistet und hinab auf Meeresniveau gesprungen war, wird er der grotesken Situation gewahr - Michael in Angriffsposition, Malik in...lächerlicher Hose-über-Kopf-Position. Dieser Michael ist ein harter Brocken.

Ohne hinzusehen greift Diego hinter sich und benutzt das, was er in engen Räumlichkeiten wie diesen immer tut - NICHT seine Degen. Aldana braucht Raum. Michael kann zustoßen, also zieht er hinter sich nun einen alten und doch stabil aussehenden Holzsessel hervor. Er ist recht schwer, doch Diego zerrt ihn an der Lehne vor sich, die elegant geschwungenen Beine in Richtung Michael.

Seinen nächsten Stoß kontert Diego - er wirft sich zwischen Malik, der die Hose von seinem Kopf zerrt und deshalb gerade nichts sieht. Der Stuhl schießt vor, die Querholmen zwischen den Beinen schaben blutig über Michaels Handrücken und fixieren fast seinen Schwertarm. Dann stößt sich Diego mit seinem ganzen Gewicht nach vorne, um Michael hintenüber zu Fall zu bringen und dabei die Stuhllehne in sein Gesicht krachen zu lassen.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 5.04.2005 | 12:03
Jason ist mehr als überrascht.
Der Riese lebt immer noch. Wieviel kann der einstecken? Als Scary Face sich auf Anselm zu bewegt, dreht er Jason den Rücken zu.
Jasons aufsteigender Blutrausch wird stärker.
Ehre ist ihm egal, Sieg ist im egal. Er will Blut.
Ein Teil seiner langen, roten Locken hat sich aus der Haarspange gelöst und hängt ihm wirr ins Gesicht, einige Tropfen perlen an den Haaren ab, seine AUgen sind blutunterlaufen und seine Lippen zittern erregt.
Er bemerkt kaum die schwere Bauchwunde sieht nur das Blut und fasst das Schwert mit beiden Händen, als er von hinten an den Riesen heranspringt und das Schwert von unten kommend schräg nach oben in den Rücken des übermachtig scheinenden Gegners stösst.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 5.04.2005 | 15:56
Zeitgleich mit Jason greift nun auch Anselm an.

Er läuft in schrägem Winkel auf seinen Gegner zu, das Schwert vor sich haltend. Kurz vo seinem Gegner wechselt e die Richtung und springt gegen einen stabilen Balken, stösst sich dort in Richtung seines Gegners ab und winkelt dabei das rechte Bein an. Sein Schwert sausst auf den mächtigen Hammer seines Gegners herab um dessen Verteidgung herunterzureissen. Die spitzen Widerhaken seiner gepanzerten Knies zielt auf die Körpermitte seines Gegners.

Schweisstropfen fliegen aus seinen Haaren und scheinen für Augenblicke in der Luft zu stehen, bevor sie zu Boden fallen, wo sie kleine Krater in den Staub schlagen.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 5.04.2005 | 16:49
Wärend Djego mit dem Stuh auf Michel losgeht lässt dieser sich nach hinten fallen. Im Flug zieht er aus dem linken Stiefelschaft ein bösartig aussehendes Messer mit gewellter Klinge. Noch bevor Er auf den boden aufschlägt, stößt Er es Djego in die Seite um es danach in der Wunde umzudrehen und zu einer Beinschere anzusetzen, welche Djego von den Beinen holen soll.

Djego bricht bewustlos zu Boden, der letzte Dolchstoß hat Ihm den Rest gegeben und Malik erkennt, das Djego schnell versogt werden muß, wenn Er überleben soll.

Der Stuhl zerbricht und man sieht auf Michels Gesicht einen deutlichen Weg der Lehne.
Eine blutende Nase und eine aufgeplatzte Augenbraun zeugen von dem letzten mutigen Angriff Djegos.
Micael wirft mit seinem Doch nach  Malik und bewegt sich  mit einer Vorwärtsrolle unter eine Tisch hinduch auf einen freihen Platz. Der geschwungene Dolche rast mit einem myteriösen Geräusch auf Malik zu, bevor das Heft kurz vorm Aufprall  anfängt zu glühen.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 5.04.2005 | 17:12
In der unteren Etage:

Scary face wird von beiden Waffen getroffen, Ansems Stacheln dringen tief in seinen gewaltigen Bauch ein und Jasons Schwert frisst sich gierig in Seinen Rücken. Doch der Fleischerg wird seine Attake noch zuende führen. Tief fliegt der Hammer auf Anselms Beine zu, bricht durch einen kleine Vorspung als wenn Er aus Pappe wäre um sich danach hunrig auf Anselms Beinpanzerung zu senken. Funken sprühen auf als der Hammer auf Sein Ziel trifft und Anselm von diesem gewaltigen Hieb zur Seite geschleutdert wird und die Leiter nach Oben zu Kleinholz verarbeitet. Anselms Beinpanzer zerbricht unter dem gewaltigen Aufprall und das bein ist gebrochen oder zumindest geprellt.

Scarry Face wankt noch ein letztes mal und biricht dann doch entgültig zusammen. Im gegensatz zu Anselns Stacheln, die nur Fett und Muskel durchstoßen haben, hat Jasons Schwert empfindliche Organé getroffen und verletzt. Blut schießt, einem Wasserwall gleich aus der Wunde und führt zum Tot des Fleischberges.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 5.04.2005 | 17:36
Unsicher kommt Anselm wieder auf die Beine, oder vielmehr aufs linke Bein. In seinem rechten Bein fühlt er einen pochenden Schmerz, der es ihm nahezu unmöglich macht es zu belasten. Er ist sich zwar sicher, dass es nicht gebrochen ist, weiss aber auch dass er es momentan nicht belasten sollte. Mühsam humpelt er zu einem Stützbalken, an den er sich mit schmerzverzerrtem Gesicht anlehnt.

Sein Blick schweift über den Raum, er sieht den gefallenen Feind und hört den Kampflärm von weiter oben, kann aber momentan nicht eingreifen.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 5.04.2005 | 17:47
Jason sieht seinen Gefährten besorgt an.
" So wie es aussieht ist mit uns zweien kein Staat mehr zu machen. Was ist mit deinem Bein? Wie kann es sein, das Dracheneisen bricht?"
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 5.04.2005 | 17:54
'Vermutlich ist mein Bein verstaucht oder angebrochen', stösst Anselm zwischen zusammengepressten Lippen hervor, 'was das Dracheneisen angeht, so vermute ich, dass dieser Kerl einen schwachen Punkte getroffen hat, vielleicht ist auch seine Waffe aus einem ganz besonderen Material.'
Er lächelt schwach, 'Keine Sorge, ich erhole mich schon wieder, aber wir sollten eine kleine Pause einlegen, grosse Sprünge kann ich momentan nicht machen.'
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 5.04.2005 | 17:59
Schnitt

"Diego, du Faulpelz!"
Diego erwacht erschreckt...das Zimmer um ihn herum...getünchte weiße Wände, teure Möbel. Ein Sekretär, geöffnet und mit Seekarten vollgestopft. Die Vorhänge sind offen, und Sonnenlicht fällt auf die Matratze. Das weiße Laken hängt seitlich zu Boden.
"Diego, kommst du endlich?"
Sein Vater. "Wir wollen essen."
"Ich komme gleich!", ruft er zurück. Sieht sich um. Die Szenerie ist grobkörnig, wie durch Nebel hindurch aufgenommen. Die Kamera schwankt durch das Zimmer, nimmt jeden einzelnen Eindruck auf...die Dielen, der große Tisch mit den geschwungenen Beinen, die stoffbezogenen Stühle. Die großen achtarmigen Kerzenleuchter an der Wand. Diegos Kleiderschrank. Das Wehrgehänge mit den Klingen seines Vaters. Aldana.
Er blickt an sich herab. Große klaffende Wunden, aus denen das Blut trieft. Sein Blick fällt auf das Laken am Boden. Es ist blutdurchtränkt.
Er wankt. Die Kamera wankt. Die Szenerie wankt.
Schwarz.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 5.04.2005 | 18:24
Im letzten Augenblick gelingt es Malik das Messer mit einer seiner Klingen von der Bahn ein wenig abzulenken. Es streift an seinem Ohr entlang und ein einzelner Blutstropfen aus diesem fällt zu Boden.

"Helft Diego."

Malik hofft, dass der Rest sich um ihn kümmern würde. Er selbst hatte gerade besseres zu tun. Dieser große Kerl war schwieriger als erwartet. Mit drei Schritten anlaufen über den Stuhl, die Lehne des Stuhls und den Tisch gelingt es Malik mit einem Hechtsprung über Michael zu kommen und diesem noch 2 hässliche Schnitte an dern Ohren zu verpassen. Michael wirbelt jedoch schneller herum als Malik sich das Gedacht hatte und setzte diesem nach. Doch zum wiederholten Male ist Malik das Glück hold, denn der Riese trifft mit seiner Waffe nur Maliks Hemd.

Malik selbst hingegen landet in einer Vorwärtsrolle, steht auf und drückt sich wieder von der nun vor ihm liegenden Wand ab. Er fliegt, die beiden von seinem Vater gefertigten Rapiere vorgestreckt auf Michael zu, und tackert diesen mit den Waffen durch die Stiefel fest. Leider gelingt es ihm nicht erneut durch dessen Beine zu gelangen, da dieser vorbereitet ist und Malik eine hässliche Narbe am Waffenarm zufügt.

Mit einem Schmerzenslaut auf den Lippen rollt sich Malik zur Seite weg und ergreift eine dort stehende Mistgabel. Michael steht immernoch festgetackert am Boden und versucht sich von den beiden Degen, welche anscheinend seine Füße durchstoßen haben zu befreien.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 5.04.2005 | 18:41
Ein dunkler Schatten bewegt sich lautlos auf Djegos gefallen Körper zu. Etwas weißes blitzt kurz im Mondlicht auf und bewegt sich auf Djego zu.

Michael hingegen zieht die beiden Rapiere mit einem Ruck aus dem Fuß.

Schmerz steht in Seinem gesicht und die Wunden im Gesicht bluten immer noch. Doch der Wille zum Kampf glüht immer noch in Seinen Augen.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 5.04.2005 | 21:25
Jason sieht das blitzen und weiss das er nicht rechtzeitig da sein kann.
Ihm bleibt nun doch nichts anderes überig, er zieht eine seine Pistolen, geht in die Knie und stütz den Waffenarm wieder mit der Rechten, die Entfernung ist nicht groß, die Gestalt hebt sich deutlich ab.
jeden Moment muss sie durrch einen der Lichtstrahlen.
Da!
Jason hat ein deutiches Ziel und drückt ab.

In zeitlupe baut sich eine Rauchwolke vor der Mündung auf, die Kamera fährt mit der Kugel auf die Gestalt zu, dabei ist ein zischendes Bewegungsgeräusch zu hören.

Die Gestalt wird größer und die Kugel trifft auf..
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 5.04.2005 | 21:34
Rosalita.

Sie sieht verwundet auf die weiße Mullbinde in Ihrer Hand und dann auf das Loch in Ihrer Brust.

"Michael, verlass die Angels",ein Seufzen und dann geht Sie zu Boden.

Blut rinnt aus Ihrer Brust.

Michel steht stocksteif da, Malik hat einen freihen Angriff und stürmt mit der Heugabel weiter auf Michel zu.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 5.04.2005 | 21:36
Jason ist entsetzt.
Sie wollte nur helfen, und er hat sie erschossen.
Erschüttert lässt er die Waffe sinken, denkt daran, dass das Mädchen schwanger war.
Er kann nicht verhindern, das ihm Tränen in die augen steigen.

Das hat er sicher nicht gewollt.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 5.04.2005 | 21:58
Anselm schliesst die Augen..

Szenenwechsel

Mit gezogener Klinge schleicht Anselm durch die Gänge einer Festung, er hat sich heimlich eingeschlichen, soll die Tore öffnen um dem Heer das diese Festung belagert Einlass zu gewähren. Nun sucht er den Weg zum Hof und von da aus, zu den Toren. Ein geduckter Schatten huscht auf Anselm zu, ein schneller Stoß mit der Klinge, ein Griff und der Schatten singt mit einem leisen Stöhnen zu Boden.

Kameraschwenk auf Anselms Gesicht, die Augen starren schreckensgeweitet aus einem erblassten Gesicht. Auf dem Boden vor ihm liegt die Leiche eines jungen Mädchens, keine 18 Jahre alt. Kraftlos sinkt Anselm an der Wand hinter ihm zusammen, noch nie hatte er, der sich selbst für ehrenhaft hielt, eine Frau geschlagen, geschweige den getötet.
Sein Blick wandert von der Leiche auf seine Hände, blutige Hände.

Hals über Kopf flieht Anselm aus der Burg, weg von der Feste, in die tiefen dunkeln Wälder der Eisenlande, wo er schluchzend zusammenbricht.

Szenewechsel zurück in die Scheune

Eine Träne rinnt über Anselms stopelbärtiges Gesicht über sein Kinn tropft sie schliesslich auf seine schwere Rüstung, wo sie sich mit dem Blut seines gefallenen Gegners vermischt.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 5.04.2005 | 23:30
Malik, fixiert auf seinen Gegner, hat bisher nur den Schuss gehört, aber nichts von dessen Auswirungen mitbegkommen. Aus vollem Lauf rammt er die Heugabel durch Michaels Schulter und pflogt diesen an dem Pfahl in der Scheune fest. Mit 2 Handgriffen hat er sich ein Seil geschnappt und um die Beine seines Gegner gewickelt, so dass dieser an dem Pfahl festgebunden ist.

Er ergreift seinen Rapier und stellt sich vor den Riesen: "Ergebt ihr euch?"

Erst jetzt wird ihm bewusst, was passiert ist, als sein Blick nebenbei auf die Leiche von Rosalie fällt.
Malik lässt den Rapier etwas sinken.

"Es tut mir Leid, soweit hätte es nie kommen dürfen."

Er wirkt jetzt wesentlich angespannter als vorher. Einmal hatte er als kleiner Junge mitbekommen, wie die Frau eines Dorfbewohners seines Heimatortes von Räubern getötet wurde. So wild, wie dieser anschließend unter den Räubern gewütet hatte wollte Malik seinen Gegner nicht sehen.

Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 5.04.2005 | 23:44
Michel sprengt mit eine fast beiläufigen Bewegung die Fesseln und zieht die Heugabel aus Seiner Schulter. Dann packt Er Seine tote Geliebte und siht ein letztes Mal zurück.

"Seid gewarnt Ihr Bastarde, ich werde über Euch kommen und Gericht halten. Ich werde der Schatten sein, vor dem Ihr in der Nacht Angst habt, das glitzern in der Ferne, welches Euch verfolgen könnte.Nie werdet Ihr Ruhe finden, weil ich immer auf der Jagt sein werde. Ich schenke Euch allen für die Verschonung meines Lebens am heutigen Abend zwei Tage Vorsprung und Dir das Leben. Aber der Rest wird für die tat an der Mutter meines Kindes und meines Kindes sterben. Hütet Euch vor der Rache eine Inen, sie könnte sich als das letzte Erweisen, was Ihr in Eurem lächerlichen Leben seht."

Dreht sich um un verlässt den Schauplatz.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 5.04.2005 | 23:49
Malik lässt seine Waffe sinken und blickt dem in der Dunkelheit verschwundenen Inen nach.

"Ich glaube wir haben ein ernsthaftes Problem."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 6.04.2005 | 05:51
"Mehr als das," flüstert Jason. " Mehr als das. Diego ist bewusstlos, Anselm und ich verletzt. Es sieht nicht gut aus.
Der einzige Weg zurück führt die Steilküste hinab, auch das können wir vergessen."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 6.04.2005 | 17:49
"Tja, somit fällt das zurück wohl aus. Insofern... vorwärts in die Zitadelle. Oder fällt euch was besseres ein?"
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 6.04.2005 | 18:28
"Stimmt. Wenn wir bloss Sorrel und Juhan finden würden"
Jason begutachtet nocch einmal seine Wunde.

" Wir sollten Diego aber vorher aufwecken. Malik, bitte prüfe einmal unsere Lage. Wir müssen wissen, ob die Möglichkeit besteht, das wir uns hier einen Tag verstecken, erholen, die Wunden Pflegen.
Andernfalls sehe ich eine düstere Zukunft.
Denkt daran, Freunde", und Jason setzt das wort 'Freunde' an dieser Stelle bewusst ein.
" Es geht bei dieser Mission um weit mehr als Ruhm, Geld und Gesundheit für uns. Auch eventuelle Rachegefühle sollten hinten an stehen.
Wir sind hier, um den Menschen in dieser Region das Leben zu erleichtern. Auch wenn es angesichts unserer Lage und der unnötigen Opfer schwer fällt, dieses Ziel im Auge zu behalten.
Wir alle haben in unserem Leben schon so manche Gefahr durchgestanden, der ein oder andere wohl auch manch wenig ehrenhafte.
Nun sind wir hier, um uns für andere einzusetzen. Wir verfolgen ein höheres Ziel als vielleicht jemals zuvor. Wir dürfen auf keinen Fall versagen.
Unsere Aufgabe ist es, den Angels klar zu machen, das auch Schafe wie die Menschen in dieser Gegend sich nicht auf ewig tyrannisieren lassen.
Wir sind es, die dazu bestimmt sind diesem Land begreiflich zu machen, das auch Glücksritter Ehre besitzen.
Wir tragen die Hoffnung vieler Menschen. Also lasst uns nicht versagen."
Jason hat sich in Exstase geredet, ohne das es ihm bewusst wurde.
Und irgendwie schafft er es, den Satz, der ihm auf der Zunge liegt zurückzuhalten.
Viel hat nicht gefehlt, und er hätte gesagt:
"Einer für alle, alle für einen."
Wobei er nicht weiss, wie er darauf kommt.

Dann wendet er sich zu dem reglosen Diego.
Blut sickert aus dessen Körper und Jason stellt fest, das die Wunde zwar tief ist, aber scheinbar keine wichtigen Organe verletzt wurden.
Er greift nach der Mullbinde, die Rosalita fallen lies und beginnt vorsichtig, Diego zu verbinden.
Zunächst reisst er zwei kurze Stücke ab und legt sie blutstillend über die Wunde. Dann holt er ein kleines Säckchen mit einer speziellen Kräutermischung aus seinem Beutel und schiebt diese Kräuter unter die Wunde.
Die Kräuter sind angeblich magsich und sollen den verletzten beleben und die Blutung stillen.
Jason hat sie schon einmal im Einsatz gesehen und da wirkten sie, aber es kann natürlich auch Zufall gewesen sein. Auf jeden Fall haben sie damals eine wesentlich schwerere Wunde behandelt.
Dann gibt er Malik ein Zeichen das dieser Diego etwas anhebt, damit er den Wundverband anlegen kann.

Anschliessend kümmert sich Jason noch um die anderen verletzungen Diegos und gibt Malik den Auftrag, Diego einige Tropfen aus einem kleinen Fläschchen einzuträufeln, das er ebenfalls aus seinem Beutel holt.
" Benezte seine Lippen und lasse alle ein zwei Minuten ein paar Tropfen zwischen die Lippen. Das ist der letzte Rest Tyrconnel Whisky den ich noch habe. Äusserst alt, äusserst wertvoll und in der Lage, Tote zu erwecken."
Dann besieht er sich Anselms Knie und stellt fest:
" Ihr hattet Glück, mein Freund. Das Knie ist geprellt und gestaucht, aber es ist nicht gebrochen und wird wieder voll funktionsfähig." Dann legt er dem Eisenländer mit dem Gürtel des toten Riesen und zwei stabilen Holzbrettern eine Schiene an.
"Ihr werdet humpeln müssen, aber ihr könnt gehen. Der einzige Grund zum Rennen wäre die Flucht aber die kommt für euch sicherlich nicht in Frage, oder?"
Dabei lächelt er den Eisenländer an, wie ein Mann eben einen Freund anlächelt, dem er eben einen Witz erzählt hat.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 6.04.2005 | 20:09
Wärend die Kameraden so scherzen und lachen ist von draupen ein kurzer Tumult zu hören. Er endet apprupt.

Aber nach nur all zu kurzer Zeit müssen die Helden sich wieder wappnen. Sie vermeiden es vom Gegner gestellt zu werden und irren durch die vielen kahlen Gänge der Festung um in einer gewaltigen fast leeren Küche zu landen.

Dort putzt eine alte Matrone Gemüse und haut einen jungen Inen(10) auf die FFinger, der ein Stück Kuchen vom Tisch klauen will.

"Ola, was seid Ihr denn für ein Gesindel? Und wer hat Euch so stümperhaft zusammengeflickt?"
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 7.04.2005 | 00:32
'Danke Jason', flüstert Anselm mit einem müden Lächeln, 'es wird schon gehen irgendwie.'
Währrend er sich humpelt auf den Weg macht fügt er mit ernstem Blick hinzu, 'Nein Jason ich werde mich nicht zurückziehen, zumindest nicht so lange ein Freund noch meiner Hilfe bedarf', er drückt dem Innen kurz die Hand und humpelt dann weiter.

In der Küche angekommen bleibt er dann angesichts der anwesenden Frau stehen und kann sich, aufgrund ihrer Äusserung ein Grinsen nicht ganz verkneifen.
'Nun meine Dame, ich denke unser Freund muss dafür die Verantwortung übernehmen', mit einem Daumen weisst er auf Jason, 'er mag ungschickt sein, aber es erfüllt seinen Zweck.'
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 7.04.2005 | 10:21
Consuela hohlt ein gefählich aussehendes Messer herraus und durchtrennt die Verbände welche die Schienen halten. Dann tastet Sie Anselms Knie ab.

"Was für ein Volltrottel hat eine Prellung geschient?"

Sie schüttelt den Kopf und riecht an den Verbänden.
"Guera Balsam und ein Kamillen Umschlag, teuer aber Es hilft."
So, komischer Mann aus Eisen, Ihr besorgt Euch morgen mehr von dem Balsam und wechselt den Verband. Er muß so stramm sitzen und tief gehen um den verletzten Knie stabilität zugeben.

"Der Rest scheint gut versorgt zu sein."

Eine strenge Geste

"Setzt Euch hin und esst etwas, hattet Ihr auch einen Zusammenstoß mit Michael? Er hat drei Wachmänner getötet als Er mit der Leiche von Rosalia im Arme gegangen ist. Was versuchen Die auch einen trauenden Berg aufzuhalten. Naja Ihr lebt ja noch, Gesindel was Ihr seid."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 7.04.2005 | 10:28
"Eure Güte versteckt sich hunter einer rauhen Schale. Ich hatte die Schiene angelegt, um meinem Freund das Gehen zu ermöglichen, und ihr habt recht, ich bin kein Medicus.
Könntet ihr euch eventuell noch diesen Kameraden ansehen? Ihm wurde ein Dolch in den Bauch gestossen."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 7.04.2005 | 12:09
Diego hat während der letzten Stunde kein Wort gesprochen. Er ist bleich und verschwitzt. Tiefe Ringe unter den Augen und hin und wieder ein verbissenes Gesicht zeugen von seinen Schmerzen, während Malik ihn durch die Gänge geschleppt hat.
Jetzt lässt er sich schwer auf einen Stuhl fallen und blickt die Matrone mit glasigen Augen an.

Er nimmt alles wie durch einen Schleier wahr. Die Wunden in seiner Brust brennen höllisch, aber die Bauchwunde pocht tief im Innern...der einzige Gedanke, den er hat, ist, sich auf den Beinen zu halten. Er betet stumm, dass er nicht innerlich verletzt ist und innerlich verblutet...
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 7.04.2005 | 13:10
"Raue Schale,

HA

Ihr Inen trinkt zu viel Wisky und redet seltsames Zeug.

Arbeiten solltet Ihr lieber, statt arme Händler zu erpressen und Euer Glück mit den Degen zu versuchen.

Die ware Herrausforderung ist es Kinder groß zu ziehen und nicht anderer Leute Kinder zu töten oder Ihnen weh zu tun.

Ich hatte doch gesagt, die andern Verbände hier sind in Ordnung, wascht euch die Ohren.

So und jetzt esst und haltet keine Maulaffen feil.ö"
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 8.04.2005 | 11:25
Anselm blickt seine Gefährten fragend an.
'Ohe Unhöflich sein zu wollen, aber ich denke wir haben keine Zeit zu verweilen', er belastet probeweise sein verletztes Bein und verzieht dabei schmerzhaft das Gesicht, 'ich fürchte wir müssen weiter.'
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 8.04.2005 | 15:06
"Womit ihr definitiv recht haben dürftet. Aber eine kleine Pause wird uns wohl vergönnt sein. Und vielleicht lässt sich in dieser Küche etwas zu essen Auftreiben."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 8.04.2005 | 17:45
Consuela dreht sich um und schüttelt den Kopf, sie hatte doch esst was gesagt und gerade gekocht als die Gruppe reinkam. Waren alle Ausländer so komisch wie die Inen?
Nein, der eine schien ein Castilianer zu sein.

UM so schlimmer
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 8.04.2005 | 17:58
"Nun, ich muss sagen, auch mir brummt der Magen. Lasst uns etwas essen. Das kann nicht schaden."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 8.04.2005 | 18:03
'Essen?', Anselm blickt Jason ungläubig an.
Hatte er den vergessen warum sie hierhergekommen waren?
'Entschuldigt, aber haltet ihr es für klug uns hier hinzusetzen und eine Pause zu machen?'
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 8.04.2005 | 18:06
" Ach, Freund Anselm. Das hat Zeit." Lacht Jasonund zwinkert Anselm zu. Dann flüstert er:
" Setzt euch uns esst. vielleicht können wir hier einige wertvolle Dinge in Erfahrung bringen."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 8.04.2005 | 18:09
'Wenn ihr meint', er brummelt etwas unverständliches und nimmt auf einem Hocker Platz.

Er betastet vorsichtig sein Knie und zuckt dann mit die Schultern.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 8.04.2005 | 21:37
Malik nahm sich eine Schüssel und füllte sich etwas auf. Das Essen sah lecker aus, trotzdem war er so vorsichtig daran zu riechen.
Da er keine ungewöhnlichen Gerüche feststellen konnte begann er zu speisen.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 8.04.2005 | 21:58
Es war eine hervorragende Suppe mit einem hohen Fleischanteil.
Den nicht Castilianern mochte Sie vielleicht ein wenig zu feurig sein, aber immer noch gut im Geschmack. Von dieser Suppe würden die Helden an vielen Abenden träumen, wenn Sie auf vernarbten Schlachtfeldern oder an einsamen Lagerfeuern saßen.

Ein wohl abgeschmecktes Knoblauchbrot passte perfekt zum Aroma und eine angenehme Wärme machte sich in den Mägen der Helden breit.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 9.04.2005 | 10:59
"Werte Senora, sollte ich irgendwann einmal Haus und Hof haben, so würde ich euch gerne als Köchin anstellen. Da allerdings Haus und Hof noch in weiter ferne liegt, so muss ich mich mit dem Vergnügen begnügen einmal heute eure Kochkunst genießen zu dürfen. Die Suppe ist hervorragend."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 9.04.2005 | 11:06
Anselm isst nur wenig, blickt immer wieder zu den Türen in diesem Raum, beobachtet den Jungen.
Bin ich der einzige dem das hier wie eine Falle vorkommt? Sie weiss von Michael und vermutlich auch welche Rolle wir beim Tod seiner Geliebten gespielt haben.
 Nachdenklich schüttelt er seinen Kopf, seine Ungeduld ist ihm anzumerken.
Zudem,so überlegt er weitersind wir nicht hier um Suppe zu essen oder nett zu plaudern, die haben mehrfach versucht uns umzubringen und jetzt sitzen wir da und essen Suppe, während wir unseren einzigen Vorteil, die Überraschung, verlieren.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 9.04.2005 | 13:06
"Danke, der letzte der meine Kochkunst gelobt hat ist der kränkliche Adlige den Esmeralda zur Zeit gesund pflegt, das arme Ding. Er wird in kürze gegen Lord Bellermue kämpfen müssen um die Bande hier zu unterhalten. Dann wird Esmeralda wieder weinen, Sie verliebt sich immer in die Falschen."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 9.04.2005 | 14:41
"Ein kranker Adliger?"
Jason horcht auf.
"Sagt, ist der Mann äusserst eitel, beklagt sich über jeden Krümel Schmutz und hat er auch einen Namen?"
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 9.04.2005 | 15:11
"Natürlich hat Er einen Namen, jeder hat einen Namen, Juhan heißt Er.
Und ja, Er ist eitel, das nutzt Ihm mit diesen Kleidungsstücken aber nicht viel.
Er hat einen Kilt bekommen, der Ihn kratzt und angeblich Jautrötungen veruhrsacht."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 9.04.2005 | 15:15
" Ja, das glaube ich. Aber ich bin sicher, das er sich freuen würde, uns zu sehen. Wo ist er?"
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 9.04.2005 | 15:18
"Lasst den Jungen zufrieden, Er wird bald sterben und Ihr wollt Euch noch an Seinem Elend erfreuen, Gesindel"
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 9.04.2005 | 17:03
"Sterben? Ich glaube nicht, das wir die Absichthaben, das zuzulassen, oder?"
Bei diesen Worten wendet sich Jason an seine Kameraden.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 9.04.2005 | 17:18
"Ihr wollt nicht?

Oh

Dann"

Ein Sehr finsterer Gesichtsausdruck tritt in das Gesicht von Consuela, wärend eine Träne Ihr Gesicht hinabläuft.

Schreihend:

"Ihr die Schweine, die Rosalita umgebracht haben."

Eiene Ohrfeige trifft Jason, sie kommt aus den Tiefen einer entrüsteten Seele einer gutherzigen Frau. Wie aus dem Nichts explodiert sie auf der Wange Jasons und hinterläßt eine roten Abdruck. Aber Consuela greift nache einem GROßEN Nudelholz. Willens die Übeltäter und Mörder Rosalitas zu bestrafen.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 9.04.2005 | 17:21
Jason springt auf und versucht die frau zu beruhigen.
" Ich verstehe ihre Wut, Mam, aber das war ein Unfall. Sie hätte sich nicht in den Kampf zwischen Michael und uns bewegen sollen.
Mam, so beruhigen sie sich doch."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 9.04.2005 | 17:27
"Ich mich beruhigen?

Sie wollte einen von Euch Bastarden abbinden."

Ihre Finger finden den Griff des Nudelholzes.

Wutentbrand schwingt Sie das Nudelholz, wie einen unheibringenden Stab des Todes und geht damit auf Jason los.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 9.04.2005 | 17:30
" Wer sagte euch das, Mam?
Wer auch immer das sagte, hat nur die halbe Wahrheit gesagt. Die ganze wissen bisher nur wir, und Michael, und der war euren Worten nach nicht ansprechbar."
Mit diesen Worten zieht Jason seine Pistole.
" Mam, ich fürchte, wir können ihnen nicht länger vertrauen."
Dabei hebt er die Pistole und legt auf die Frau an.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 9.04.2005 | 17:33
Mühsam steht Anselm mit einem verzweifelten Gesichtsausdruck con seinem Hocker auf.
'War ja zu erwarten', murmelt er resignierend, 'jetzt müssen wir gegen eine Köchin antreten'

Humepelnd sieht er zu nicht in die Reichweite des Nudelholzes zu geraten.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 9.04.2005 | 17:35
"Mein Mann hat Über Euch auf dem Dachboden geschlafen und alles mitbekommen."

Das Nudelholz bewegt sich mit einer erstaunlichen Geschwindigkeit auf Jasons Pistole zu und hinterlässt dabei eine feine Spur aus Mehl in der Luft.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 9.04.2005 | 17:40
Jason springt zurück.
Ihr Mann?
Aber die Frau wird zu wütend sein, um mit ihr zu reden.
Mit einer blitzschnellen Bewegung flankt Jason auf den Tisch, weicht dem Nudelholz aus und erreicht die  Wirtschaftstheke der Frau.
Hat er es doc gewusst.
Köchinen wie diese haben nicht nur ein Nudleholz.
Er schnappt sich das zweite und pariert ihren nächsten Hieb.
" Mam, ich versichere Ihnen, das der tod Rosalitas nicht geplant war. Wenn wir nicht mitbekommen hätten, das Michael sie in Schwierigkeiten gebracht hat, und sie nicht ehelichen wollte, dann wären wir einfach nur vorbeigeschlichen."
Keuchend pariert er den nächsten Hieb der wütenden Köchin.
" Aber als wir seiner Ehrlosigkeit gewahr wurden, konnten wir nicht an uns halten."
Jason keucht. er hat noch nie mit einem Nudelholz gefochten.
Die ungewonte Waffe und seine Verletzungen machen ihm zu schaffen.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 9.04.2005 | 17:47
"Ach"

Nudlholz kracht auf Nudelholz

"Und desshalb musstet"

Wieder ein aufeinaderkrachen der Nudelhölzer, Jason hat sich schnell an die Balance des Nudelholzes gewöhnt.

"Ihr Sie erschießen?"
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 9.04.2005 | 17:51
Diego verfolgt wie durch einen Schleier das merkwürdige Gefecht.
"Es...war ein Unfall...und ich bin schuld.", murmelt er so laut, dass die Köchin es hören muss.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 9.04.2005 | 18:04
"Ihr"

Consuela lässt sofort von Jason ab in Richtung Diego los.

"Habt meine kleine Rosalita und Ihr ungebohrenes Kind umgebracht."

Einer Naturgewalt gleich walzt Consuela auf Djego zu.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 9.04.2005 | 18:26
" Oh Mist." Flucht Jason und schneidet der Frau den Weg ab.
"Nein Mam, nicht er war es.
Erschossen hab ich sie. Seine Schuld erstreckt sich nur so weit, das er nicht mit ansehen wollte, wie Michael sie entehrte."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 9.04.2005 | 18:49
Consuela steht einen Moment verwundert das und schein nicht zu wissen, was Sie will.
Dann ertönt ein lauter Schuß und Sie fällt tot zu Boden.

"Die Alte konnte eh nicht kochen."

Ein junger Ine ca. 17 Jahre alt mit jadegrünen Augen und feuerotem Haar steht in einer der schweren Türen zur Küche. In Seiner Hand eine qualmende Pistole, neben Ihn der junge Ine von vorhin.

"Mein Vater lässt ausrichten, Ihr könnt jetzt zu Ihm kommen, wenn Ihr wollt. Er befindet sich im Hauptsaal und wartet mit ein paar Getreuen auf Euch.Ich weiß nicht was Er von euch will Jason Tyconel, aber Er lässt ausrichten, er hätte gerne ein Stück Tartan zurück."

Sagt es und zieht die Tüt ins Schloß.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 9.04.2005 | 19:04
Diego kratzt sich am Kopf. "Das geht mir jetzt alles viel zu schnell...", sagt er lahm, sieht mit glasigen Augen zu der toten Matrone, dem mit einem hölzernen Geräusch davonrollenden Nudelholz, der geschlossenen Tür.
"Wer war denn jetzt das?`Und von welchem Stück Tartan redet der?..."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 9.04.2005 | 19:05
Malik hat sich die ganze Zeit nicht vom Platz erhoben, sondern in Ruhe seine Suppe gelöffelt und Jason bei seinem "Kampf" zugesehen.

"Nun ja, soviel zu unserem Überraschungsmoment. Aber der war eh vorrüber, als Michael abezogen ist. Also lasst uns mal sehen, wer da auf
unseren Senor Tyconnel wartet."

Malik füllt seine Schüssel nach, und nimmt diese, weiter Suppe essend, mit auf dem Weg zur Tür.

"Ach ja, und das wir jetzt in eine Falle laufen ist klar, oder?"

Er grinste den Rest an und schien langsam richtig Spaß an dieser Art von Abenteuer zu bekommen.
Das lag aber vielleicht auch daran, dass er, bis auf eine Kopfnuss auf die Nase, noch keine ernsthaften Verletzungen davon getragen hatte.

Bei Diegos worten wandte er sich zwischen Jason und Diego hin und her: "Eine interessante Frage, aber ich glaube wir sollten die später klären, oder meint ihr nicht?"
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 9.04.2005 | 19:07
Tartan?
Der wird seinen Tartan zurückbekommen, auf jeden Fall.

" Freunde, der Zeitpunkt der Rache ist da." Er unterdrückt ein patetisches 'Es kann nur einen geben' und fügt hinzu:
" Der Vater dieses jungen Meuchelmörders ist nicht besser als er, nur älter gerissener und noch gefährlicher. Wenn ich mir unseren bunten Haufen ansehe, dann glaube ich,das wir, bevor wir in den Hauptsaal gehen, schauen sollten, ob wir Juhan finden. Wobei ich vermute das er schon im Hauptsaal auf uns wartet.
Das erwähnte Stück Tartan fand ich in der Hand meiner ermordeten Mutter. Der Mann, der im Hauptsaal auf uns wartet, hat vor 20 Jahren meine Eltern und meine Schwester auf Tyrconnel getötet.
Bei einem der Raub und Erpressungszüge der Angels blieb ein Stück dieses Tartan zurück, das war der einzige Grund, warum ich mich auf dieses Abenteuer einlies.
Endlcih werde ich meine Rache beenden und heimkehren nach Tyrconnel... oder meine Familie wiederfinden."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Preacher am 9.04.2005 | 20:05
In diesem Augenblick öffnet sich die Tür und zwei Personen betreten den Raum:
Eine davon ist eine atemberaubend schöne junge Frau mit feurigen dunklen Augen und wallenden schwarzen Locken - die andere ist - Juan. Seine Gefährten kennen ihn inzwischen ein wenig, und diese Attitüde ist ihnen wohlbekannt - allerdings hätten sie ihn aufgrund seiner Aufmachung beinahe nicht erkannt: Eine grober Wollkilt, eine weite Leinenbluse und eine abgetragene Lederweste - so könnte er beinahe als Pirat durchgehen. Auch seine Frisur hat gelitten - zwar ist er gewaschen, aber die vormals kunstvoll gelockten und gepuderten Haare sind nun glatt und zu einem Pferdeschwanz gebunden, der Bart ist auch nicht mehr gewachst.
Er hinkt leicht beim Betreten des Raumes und lässt sich ein wenig von der jungen Frau stützen - augenscheinlich der schwer verletzte Edelmann, der seine Pein aber tapfer erträgt - diese Attitüde ist seinen Gefährten nun wieder wohlbekannt.

"Ich danke dir nochmals, meine Geliebte, daß Du mir diese Kleidung besorgen konntest, aber wäre nicht noch etwas anderes aufzutreiben? Es wäre unwürdig , sich zum Duell mit Lord Bellermue, dem zweiten Mann der Angels zu begeben und sich ständig im Schritt kratzen zu müssen. Dieser Ausschlag, zusammen mit den gebrochenen Rippen und meiner ohnehin angegriffenen Gesundheit könnte wirklich für eine gefährliche Ablenkung im Kampf sorgen."

Bei diesen Worten steigen Tränen in die Augen der jungen Frau und ihre Lippen beginnen zu zittern.

"Aber, aber, Preciosa. Wer wird denn weinen?" fragt Juan und küsst zärtlich eine Träne von ihrer Nasenspitze. "Meine unendliche Liebe zu Dir wird mir die Kraft geben, den Schurken in die Schranken zu weisen. Und sollte er durch Legions Umtriebe doch den Sieg erringen, dann werde ich ihm zeigen, wie Juan Alejandro die Montoya y Alvarèz zu sterben versteht, und das Scheusal wird sich auf ewig der Schande bewusst sein müssen, sich mit einem kranken Mann geschlagen zu haben. Und wir wollen ihm doch nicht einmal die leise Genugtuung geben, daß mein Tod dir Leid bereitet. Aber soweit wird es nicht kommen - ich werde ihn besiegen und meine Gefährten werden kommen, und die ganze Bande zu Legion schicken."

Bei diesen Worten fällt sein Blick auf die Szene in der Küche, die tote Consuela, die Gefährten und Jason, der noch immer die Waffe gezogen hat.

"Senores - hättet Ihr wohl die Güte, mich aufzuklären, was hier passiert ist? Warum habt Ihr Consuela getötet? Sie war ein guter Mensch und hat es nicht verdient, zu sterben - richtet Eure Kampfkraft doch auf die Schurken, von denen es hier noch mehr als genug gibt."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 9.04.2005 | 20:35
Jason stockte der Atem Da stand Er, und Er hatte den Kilt an, genau den Kilt.

Ein griff in die Tasche fürderte das fehlende Stück herraus, welches bei Juhans Kilt abgerissen worden war. Der Gegner verspottete Ihn aufs gröbste.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 9.04.2005 | 23:20
Anselm grinst schief angesichts der Situation.
'Es sieht so aus, als hättet Ihr wie üblich mehr Glück gehabt als wir', er zuckt mit den Schultern, 'und die Dienstmagd hier', er weisst auf die tote Köchin, 'wurde nicht von uns sondern einem Eurer Gastgeber erschossen'

Er humpelt auf Juhan zu, sein Gesicht ist von den Schmerzen gezeichnet, 'währrend ihr eine weitere Frau mit Euren Lügen und Eurem weibischen Gejammer in Euer Bett gezogen habt, haben wir getan wofür wir bezahlt werden.', er atmet schwer aus, er wirkt mehr erschöpft als wütend, 'Ihr erinnert Euch doch noch daran wofür man Euch bezahlt, oder?'
Mitleidig betrachtet er noch einmal Juhans Begleitung und wendet sich dann wieder Jason zu, sein Blick ist jetzt leer.

'Dann lasst uns in diese Falle gehn,ich bin müde und werde nicht mehr weit gehen, wenn ich hier untergehe, dann werde ich mit Ehre sterben, zumindest soviel Ehre wie mir noch geblieben ist', seine Stimme ist dumpf, ohne Hoffnung.

Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 10.04.2005 | 02:34
" Keiner von uns wird so einfach sterben. Juan, der Killt den ihr tragt ist mir ein Dorn im Auge, aber dafür könnt ihr nichts.
Es ist schön euch wieder zu sehen, noch dazu lebend.
Ich denke, bei dem folgenden Kampf wird sich unser aller Schicksal entscheiden."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 10.04.2005 | 11:59
"Ach, Juan."
Jason grinst und wirft Juan ein Bündel zu.
" Ich dachte mir, das ihr vielleicht frische kleidung benötigt, wenn wir euch finden."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 10.04.2005 | 12:18
'Wollen wir irgendwann auch weiter? Oder verschwenden wir noch mehr Zeit für nichts?'
Anselm wirkt müde, 'obwohl das jetzt ja ohnehin egal ist, sie wissen das wir kommen und wir sind nicht wirklich in Bestform. Ich kann mein Bein kaum belasten und Diego ist mehr tot als lebendig, zudem hat uns unser Zwischenstopp hier den Gegnern Zeit gegeben sich zu sammeln und sich auf uns vorzubereiten, also warten wir bis das Fräulein sich umgezogen hat.', er humpelt zu seinem Hocker zurück und setzt sich wieder.
Leise beginnt er ein Lied zu singen, dass auf Eisenländischen Trauerfeiern gesungen wird.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 10.04.2005 | 12:32
Als Anselm sich setzte gabe es ein lautes Knacken, als wenn ein trockener Ast bricht.

Anselm verzog vor schmerz das Gesicht, hatte sich aber kurz darauf wieder unter Kontrolle.

Dann stellte Er verwundert fest, dass sein Knie immer noch schmerzte, aber wieder voll bewegungsfähig war.

Juhan hatte sich ein wenig genierlich in eine Vorratskammer zurückgezogen um sich umzuziehen.

In Seinen eigenen, noblen und bequemen Kleidungsstücken wirkte Er gleich ein wenig glücklicher. Auch wenn Er immer noch einen leidenden Gesichtsausdruck zu Schau trug.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 10.04.2005 | 12:54
Als Juan die Küche wieder betritt wirft ihm Malik den erbeuteten Rapier zu.

"Senor Juan, hier habt ihr etwas, womit ihr kämpfen könnt. Seit allerdings gewahr, diese Waffe ist besonders gewichtet. Ich hätte sie übrigens gerne wieder, denn sie stammt aus meines Vaters Schmiedehand."

Malik geht anschließend erneut zum Herd und füllt seine Suppe zum dritten Mal auf.

"Können wir jetzt endlich, sonst hab ich mich so voll gegessen, dass ich nicht mehr kann."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 10.04.2005 | 13:13
"Na die Hauptsache ist, ihr könnt euch noch beim Kampf bewegen," sagt Jason, indes er seine Pistolen kontrolliert.
Er hat drei Pistolen, einen Dolch und ein Schwert.
Und er wird keinerlei Rücksichten mehr nehmen. Wer sich im und seinen Mannen in den Weg stellt, muss fallen.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Preacher am 10.04.2005 | 14:36
Er humpelt auf Juhan zu, sein Gesicht ist von den Schmerzen gezeichnet, 'währrend ihr eine weitere Frau mit Euren Lügen und Eurem weibischen Gejammer in Euer Bett gezogen habt, haben wir getan wofür wir bezahlt werden.', er atmet schwer aus, er wirkt mehr erschöpft als wütend, 'Ihr erinnert Euch doch noch daran wofür man Euch bezahlt, oder?'
Mitleidig betrachtet er noch einmal Juhans Begleitung und wendet sich dann wieder Jason zu, sein Blick ist jetzt leer.
Bei Anselms Worten wird Juans Gesicht finster und aus seinen Augen verschwindet der leutselige Ausdruck, weicht einem stahlharten, zornerfüllten Funkeln; seine Stimme klingt schneidend, als er spricht.
"Für diese Worte werdet Ihr, Anselm von Thurau mir noch Rede und Antwort stehen. Seid gewahr, daß ich diese Frau nicht in mein Bett gezerrt habe, ganz zu schweigen davon, daß ich nicht gelogen habe. Ihr wisst nicht das geringste über mich, und noch viel weniger davon, was hier vorgefallen ist, aber bezichtigt mich der Lüge? Nein, Senor - das wird noch ein Nachspiel haben. Sobald wir unsere Angelegenheiten hier erledigt haben, werde ich Euch Euer Schandmaul mit meiner Klinge stopfen - solche Schmähungen werden nicht ungesühnt bleiben, seid dessen gewiß.
Ihr habt getan, wofür man Euch bezahlt? Dann stimmt es also doch, was man über Eisenländer sagt? Daß sie keine Ehre haben und nur des Geldes wegen Dinge unternehmen? Nun, ich wurde beim Kampf im Pitt von einem Hammer vor die Brust getroffen und von der Explosion nach draußen geschleudert, und als ich iweder aufweachte, befand ich mich hier in Gefangenschaft. Ich wüsste nicht, daß der werte Herr Möchtegerngraf nach mir gesucht hätte - aber es hat ihn schließlich auch niemand dafür bezahlt."

Bei den letzten Worten ist der Zorn in Juans Stimme deutlicher geworden und sie gewinnt einen ätzend sarkastischen Klang.

"Und Ihr wollt mir oder diesem liebreizenden Geschöpf hier vorwerfen, daß wir in Liebe zueinander entbrannt sind? Euch mag das seltsam vorkommen, aber auch hier gibt es ehrenwerte Menschen, die ohne eigenes Verschulden in diese Gesellschaft geraten sind - wie zum Beispiel die arme Consuela hier. Auch wenn Ihr sie nicht selbst getötet habt, so scheint Euch doch ihr Tod, der Tod eines guten und unschuldigen Menschen völlig gleich zu sein. Ihr seid erbärmlich, Anselm vonm Thurau. Ohne Ehre, ohne Mitgefühl und ohne Heimat."

Juan lacht bitter auf.

"Ja, man hat mir hier von Euch erzählt. Und auch wenn ich nicht so schnell mit Vorverurteilungen bei der Hand bin wie Ihr und deswegen den Anschuldigungen, Ihr hättet Euren Vater gemeuchelt nicht glaube, so bin ich doch sicher, daß er ein ehrenwerte Mann war und beschämt wäre über die Art, wie Ihr Euch hier aufführt. Und nun habe ich Euch nichts mehr zu sagen, bis wir hier fetig sind und wir uns im Kreis der Ehre wieder gegenüberstehen - so Ihr denn überhaupt den Weg dahin findet."

Der Castilianer wendet sich Jason zu und nickt. Habt Dank, Senor Tyrconnel für Eure Aufmerksamkeit. Auch ich werde froh sein, wenn ich mich von diesem Kilt befreien kann. Und Ihr, Senor Windshell, habt Dank für Euer freundliches Angebot. Ich bin geehrt, aber meine eigenen Waffen befinden sich hier, und ich werde lieber auf diese zurückgreifen, wenn es Euch recht ist. So nehmt denn die Klinge Eures Vaters wieder an Euch und macht ihr Ehre."

Bei den letzten Worten wirft er Malik das Rapier wieder zu.

"So, und nun lasst uns gehen, und uns unserem Schicksal stellen. Und Du miene Geliebte" - er wendet sich an Esmeralda - "bitte begib dich in deine Gemächer und halte dich bedeckt. Ich möchte nicht, daß dir in dem Tumult etwas zustößt."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 10.04.2005 | 15:01
"Wir ihr meint, Jaun. Wenn ihr es nicht benötigt."

Malik verstaut den zweiten Rapier wieder mit einem Achselzucken.

Ich sollte meine Künste mit den Waffen trainieren. Vielleicht geben die anderen mir später ein wenig Unterricht.

"Können wir nun?"

Malik hat die Hand schon an der Türklinke, während er mit der anderen den Teller mit Suppe balanciert.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 10.04.2005 | 16:08
'Nein', Anselms Stimme klingt scharf durch den Raum, 'diesmal nicht.'
Er zieht seine Klinge und läuft auf Juhan zu. 'Zu viele Beleidigungen, zu Viele Andeutungen. Ich werde nicht länger zulassen.'

Er bleibt vor Juhan stehen, 'diesmal werden wir das sofort beenden. Ihr oder ich, auf Leben und Tod und zwar sofort.', er blickt Juhan direkt an, 'oder erlaubt es Euch eure angegriffene Gesundheit nicht zu kämpfen, schon wieder?'

Er hebt das Schwert zu einem Gruß, 'also, fangen wir an.'
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 10.04.2005 | 16:31
Jason stellt sich zwischen die beiden.

"Seid ihr verrückt geworden? Wenn ihr kämpfen wollt, dann gibt es genug Feinde hier. Wir sollten nicht anfangen uns gegenseitig zu bekämpfen.
Also klärt das hinterher."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 10.04.2005 | 16:45
Anselm blickt Jason ins Gesicht, 'Ich mag Euch, Jason, aber kommt nicht zwischen mich und diesen Bastard, wir klären, dass jetzt und sofort. Hinterher ist er wieder verschwunden, wie vor kurzem im Pitt.'
Sein Blick geht jetzt an Jason vorbei und heftet sich wieder auf Juhan,'diesmal werdet Ihr nicht davonlaufen.'
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Preacher am 10.04.2005 | 16:51
"Andeutungen? Mein Lieber Anselm, ich habe gar nichts angedeutet. Ich habe klipp und klar gesagt, daß Ihr ein kaltherziger Mann ohne Mitgefühl und Ehre seid, der vorschnell über Menschen urteilt, die er erst seit einem Tag kennt und der lächelnd über die Leichen Unschuldiger geht. Aber für dumm habe ich Euch bislang nicht gehalten - und jetzt und hier zu kämpfen wäre ausgesprochen dumm."

Der castilianer lächelt spöttisch.

"Vergesst nicht, daß ich derjenige war, der Euch gefordert hat - schließlich bin ich von Euch zuerst beleidigt worden und ich habe ganz sicher nicht die Absicht, Euch so einfach davonkommen zu lassen. Also kühlt Euer Mütchen einstweilen an den Angels und übt Euch ansonsten in Geduld. Ich werde Euch schon noch früh genug zu Theus schicken, aber für's erste wird Euer Schwert noch benötigt."

Mit diesen Worten wendet Juan Anselm und dem Rest den Rücken zu und begibt sich zur Leiche von Consuela.

"Theus, nimm diese arme Seele gnädig in dein reich auf und lass ihr ewige Glückseligkeit zuteil werden - sie verdient es."

Dann kniet er neben der Toten nieder.

Ruht in Frieden, meine Teure." flüstert er, während er ihr die Augen schließt und ihre Hände faltet. "Das wird nicht ungesühnt bleiben. ich verspreche es."

Dann erhebt er sich ruckartig und verlässt die Küche.

"Wir haben Geschäfte zu erledigen, Senores. Kommt Ihr?"
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 10.04.2005 | 17:18
Anselm stösst seine Klinge zurück in die Schwertscheide und verschränkt die Arme vor der Brust.
'Natürlich haben wir das, wir haben noch wichtige Dinge zu erledigen hier.', seine Stimme wird zu einem Flüstern.

'Also Jason, dann werdet ihr, Malik, Diego und ich mal unseren Auftrag beenden.'

Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 10.04.2005 | 20:42
Malik hält erst Juan, dann dem Rest der Gruppe die Tür auf.

"Na endlich geht es los."

Malik selbst lässt die Tür hinter sich ins Schloss fallen, während er weiter seine Suppe löffelt.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 11.04.2005 | 10:02
Diego steht ein wenig ächzend auf, hält sich die blutdurchtränkte Seite und geht mit leicht zittrigen Beinen vorwärts.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 11.04.2005 | 10:18
Jason geht seinen Kameraden voran.
Die letzten 20 Jahre scheinen wie weggeblasen. Plötzlich ist er wieder auf Tyrconnel...

und der Wind zerrt an seinen Haaren, als er sein kleines Fischerboot festmacht und durch die Hügel nach Hause rennt.
Stolz schwenkt er seinen Fang und ruft schon von weitem nach seinem Vater.
Als er näher kommt, bemerkt er verwundert, das trotz des herrlichen Wetters niemand zu sehen ist.
Die Hüttentür steht offen, der Kamin raucht wie immer und ein paar Hühner laufen am Haus herum.
Aber niemand reagiert auf sein Rufen.
Niemand ist zu sehen.
Jason wird langsamer, verfällt vom Laufen und einen langsamen Trab, dann ins Gehen.
Letztlich schleicht er, von düsteren Vorahnungen gepeinigt auf die Hütte zu.
Jason ist unbewaffnet. Doch darüber denkt er im Moment nicht nach. Er spürt nicht mal die Angst.
Vorsichtig blickt er ins Haus.
Als erstes findet er seinen Vater. Auf seinen Stuhl, den er selber machte und der aus stabiler Eiche gezimmert, mit Schnitzereien verziehrt, eher an einen Thron erinnert, gefesselt. Das Gesicht verzehrt und Blutverschmiert, die Augen geschwollen und die Lippen von Schlägen geplatzt.
Aus einem langen Schnitt, der fast von einem Ohr unter der Kehle hindurch zum anderen reicht, sickern noch ein paar Tropfen Blut, als Jason den Kopf des Vaters am Kinn hebt um sich das Gesicht anzusehen.
Tränen steigen dem jungen Mann in die Augen.
Dann sieht er sich weiter um.
Als nächstes findet er seine Schwester. Sie zählte 14 Lenze. Und mehr werden es nicht werden.
Ihr Rock ist hochgeschoben bis fast zu den Schultern, auch Ihr Gesicht ist schmerzverzehrt, ihre Kehle durchschnitten.
Gleich neben ihr liegt die Mutter. Auch ihre Kehle durchschnitten, ihr Kleid fast gänzlich zerfetzt.
Ihre rechte Faust geballt, später, als Jason ihren Körper für die Bestattung zurecht macht, findet er in dieser Faust ein Stück Tartan.

Im nächsten Bild betrachtet Jason seinen kleinen Kahn mit den drei Leichen der Menschen die er liebte.
Sein Oheim Argeil legt ihm schwer die Hand auf die Schulter. Argeil sagt nichts, er redet nie viel.
Argeil tauchte eines Tages auf und war einfach da. Sein Vater kannte ihn wohl von früher und bezeichnet ihn oft als Bruder.
Jason nimmt den Bogen und den brennenden Pfeil.
Er zielt gründlich und lässt den Pfeil surrend fliegen. In einem hohen, geschwungenen Bogen trifft der Pfeil das kleine Boot und setzt es in Brand.
Eine Weile stehen die beiden Männer schweigend am Strand und beobachten das brennende Boot, solange es geht.
Dann wendet sich Jason an Argeil:
"Oheim, ich bitte euch, Tyrconnel und den Besitz meiner Familie zu verwalten. Handelt nach bestem Wissen und Gewissen. Ich muss fort."
Auf den fragenden und besorgten Blick des älteren reagiert Jason mit einem Achselzucken.
" Ich werde meine Familie rächen, Argeil. Und sollte ich dabei sterben."
Dann wendet er sich ruckartig ab und geht. Jason ist der letzte männliche Nachkomme seiner Familie, neimand soll seine Tränen sehen.

2 Tage später verlässt die Hermossa, ein castilisches Handelsschiff den Hafen. Jason hat auf ihr angeheuert. Er sieht nicht, wie die weinende Caytleen am Hafen steht, er sieht nicht die Tränen, die in Argeils Bart versickern.
Er sieht auch nicht den vor Hass flackernden Blick Leilas.


Der Eingang zur großen Halle ist nicht schwer zu finden.
Als die Männer eintreten, finden Sie den Saal gut gefüllt vor.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 11.04.2005 | 18:36
"Ah, sieh einer an der gute Jason Tyconell und Seine tapferen Gefährten."

25 Meter vor Jason steht eine Ihm aus der Kindheit nur allzu bekannte Person.

Lailas Vater.

Und Ihr habt mein Spielzeug befreit? Schade, er hat so schön gejammert. Und die kleine war soooo verliebt in Ihn. Ich sag Dir etwas. Wenn Du nicht mitkämpfst kleiner Juan, dann lass ich die kleine da Oben am Leben."

Von oben schreit Esmeralda: Juan ich liebe Dich, kämpf doch nicht und lass uns zusammen alt werden. Dann bricht Sie in tränen aus.

Lord Lord Bellermue lacht laut und siht Jason in die Augen.
"Komm kleiner Welpe, ich habe Deine Mutter und Deine Schwester gehabt und nun will Ich das Licht der Tyconells verlöschen sehen. Wen nich mit Dir fertig bin werde Ich Dein Bastard Kind schänden und Ihr danach die Kehle durchschneiden."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 11.04.2005 | 18:41
Malik lehnt sich an eine der Säulen in der großen Halle und Löffelt immer noch an seiner Suppe. Man muss essen, solange es warm ist, und jetzt war noch Zeit zum Essen. Er würde erst einmal Jason und Juan mit diesem Typ ein paar Worte wechseln lassen, und dann irgendwann eingreifen. Das einzige was ihm Mißfiel war die Tatsache, dass der Feind sich hinter eineme Mädchen versteckte. Wenn man so schon Kämpfer auspressen musste hatte man entweder gehörige Angst odper war zu allem bereit. Malik tippte auf zweiteres.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 11.04.2005 | 18:47
Bastardkind?
In Jason geht ein ganzes Meer von Lichtern auf.
Ayleen. Sie ist seine Tochter.
Der Hass der in ihm aufsteigt, ist aber erstaunlicherweise nicht heiss.
Es ist eher ein eiskaltes, grimmiges Verlangen nach Blut.

Nach Bellermueblut!
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Preacher am 11.04.2005 | 18:58
Juans Blick verhärtet sich.

"Wenn Ihr ihr etwas antut, dann werdet ihr noch betteln, daß jemand Euch tötet, um Euch von Eurem Leid zu erlösen, Bellermue. Die Schmerzen, die Euch in Legions Reich erwarten werden Euch im Vergleich zu der Agonie, die ich Euch angedeihen lassen werde wie eine Streicheleinheit vorkommen. Zuerst fordert Ihr einen gesundheitlich angegriffenen Mann zum Kampf, dann wollt Ihr diese Forderung verschieben indem Ihr alte Feindschaften begleicht und zu guter Letzt bedroht Ihr noch das Leben einer unschuldigen jungen Frau, um Euch vor einem Kampf zu drücken?"

Juan spuckt aus.

"Ihr seid wahrhaft verachtenswert."

Dann erhebt er die Stimme

"Keine Angst, Geliebte. Ich werde nicht zulassen, daß dir etwas geschieht."

Juans Gedanken rasen. Noch nie hat er solche Liebe empfunden, wie für diese Frau, die er erst seit einigen Stunden kennt. Und doch kann er seine Gefährten im bevorstehenden Kampf nicht im Stich lassen - das verbietet allein schon sein Ehrgefühl, und Anselms Vorwürfe der Pflichtvergessenheit haben auch Wirkung gezeigt. Er erinnert sich an die Worte seines Vaters: "Du wirst nie ein Mann werden, Juan, wenn Du nicht weißt, was deine Pflicht ist."
Damals hat er darüber gelacht. Pflicht - das war etwas für andere Leute, nicht für ihn. Doch nun wird ihm die Wahrheit dieser Worte schmerzlich bewußt, er erkennt, daß sein Vater recht hatte.
Aber was ist seine Pflicht? Besteht sie darin, für das Wohlergehen seiner Geliebten Sorge zu tragen? Oder darin, seinen Gefährten beizustehen?

In verzweifelter Wut krampfen sich seine Hände um die Griffe seiner Rapiere, daß die Knöchel weiß hervortreten.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 11.04.2005 | 19:08
"Seht sie Euch an, die kleinen Kinder, jetzt weinen Sie gleich. Och nee, der möchtegern Adlige redet von einer angegriffenen Gesundheit, obwohl Er gesund ist wie ein Miura Kampfstier. Das nenne ich echte Feigheit."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 11.04.2005 | 19:30
'Jason, nehmen wir diesen Bastard auseinander.', Anselms hat seine Klinge gezogen und blickt abwartend zwischen Jason und dessen Gegner hin und her.

'Lasst das Mädchen in Ruhe und macht ihr Leben nicht von diesem weibischen Castillianer abhängig.', ruft er schliesslich ihrem Gegenüber zu.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Preacher am 11.04.2005 | 19:32
Juan geht gar nicht auf die Beleidigung ein - seine Gedanken sind mit wichtigerem beschäftigt.
Hätte ich sie doch nur selbst in Sicherheit gebracht. Aber nein, ich musste mich ja von diesem Eisenländer provozieren lassen. Noch ein Grund, dich zu töten, von Thurau. Aber vielleicht kann ich sie ja retten und den Gefährten beistehen.


Er raunt den Gefährten so leise zu, daß es über die Geräusche der Menge im Saal für die Feinde unmöglich zu hören sein wird:

"Glaubt Ihr, Ihr könnt sie einerseits ablenken und auch für eine Minute ohne mich auskommen? Mein Wort darauf, ich werde zurückkommen. Aber ich muss Esmeralda wenigstens notdürftig in Sicherheit bringen."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 11.04.2005 | 19:35
"Ha, das höre ich doch ein Brüllen aus dem Chor der Kätzchen. Sollte das der legendäre Anselm von Thurau sein, ein Vatermörder und Mann nach meinem Geschmack,(Er dreht sich zu Seinen Kumpanen um) solange Er nicht mein Sohn ist?"
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Preacher am 11.04.2005 | 19:40
Oh nein - doch nicht so etwas diesem Hitzkopf.

Bevor Anselm etwas erwidern kann zischt Juan ihm zu: "Beherrscht Euch, Eisenländer. An diesem Mistkerl hat Jason die ältesten Rechte, und Euer Leben soll kein anderer nehmen als ich."

Und wieder unhörbar: "Wenn ich das Zeichen gebe, stürzt Ihr Euch in den Kampf. Ich bringe Esmeralda in Sicherheit und kehre zurück, um Euch zu helfen. Einverstanden? Oder andere Vorschläge?"
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 11.04.2005 | 19:41
'Ich werde es geniessen Eurem unnützen Leben hier und heute ein Ende zu setzen, Bellermue',presst Anselm zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor die Knöchel seiner Finger treten weiss hervor, seine Kiefer mahlen und seine Augen nehmen einen fiebrigen Glanz an.

Seine Haltung wirkt gespannt, zum Sprung bereit. Er scheint nur noch auf Jasons Reaktion zu warten.

Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 11.04.2005 | 21:09
Malik hat inzwischen seien Suppe herunter genommen, hält sie aber immer noch in der Hand und belächelt die ganze Sache, so als ob sie ihn nichts angehen würde.

Genaue betrachter sehen jedoch, wie seine Muskeln sich spannen und er sich auf den Kampf vorbereitet.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 11.04.2005 | 21:43
" Bellermue, ein Eisenländer, noch dazu mein Freund hier, ist viel mehr wert, als du und dein feiger kleiner Bastardsohn, der gerade mal dazu zu taugen scheint, Köchinnen von hinten zu meucheln.

Ich mache euch einen Vorschlag:
Ich töte diesen Bastard für euch! Damit ihr diesen unnützen Fresser los seid!"

Bei diesen Worten reisst Jason, der nur noch etwa 3 Meter von dem jungen Bellermue entfernt ist, die Pistole heraus und schiesst dem jungen bellermue direkt zwischen die Augen.

Achtlos lässt er die Waffe fallen, reisst die anderen beiden Pistolen heraus und brüllt.
" Auf gehts, Kameraden!"

Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 11.04.2005 | 23:04
Wärend der junge Bellermue tötlich getroffen nach hinten fällt, reißt der ältere ein Claymore aus seiner Scheide. Ein Fauchen wie von einem wilden Tier ertönt als das Schwert aus Seinem Gefängnis befreit wird. Einen Moment lang erscheint es als wenn die Zeit stehen bleiben würde. Hunrig nach Blut, dass weiß jeder, der diese unheilvolle Klinge sieht, die ein Lied von Argonie und Tot spielt. Mit einem gewaltigen Satz überbrückt Bellemue knappe drei meter Raum. Das Claymore jagt wie die Klinge einer Montaingischen Gijutiene auf Jasons Kopf zu. Dieser versucht mit einem Seitenschritt dem drohenden Unheil zu entkommen, doch die Klinge fährt in Seinen Körper und die Wucht der Wut treibt Jason rückwärts, bis Er von Anselm gestoppt wird.
Bellermue mus mindestens 60 Winter alt sein, doch das Schwert führt Er wie ein halb só alter Krieger und in dem alten Körper steckt immer noch viel Kraft.
Die Klinge erscheint jungfräulich, wie sie gerade auch aussah, doch das orangene Glühen hat sich intensiviert.

Gleichzeitig springen alle verbliebenen Angels auf und dringen auf die Helden ein mit flinken Klingen bringen sie alleine durch Ihre Übermacht die Helden in Bedrängnis.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 11.04.2005 | 23:38
Diego, immer noch halb benommen von dem immensen Blutverlust, zieht einen Degen und hält sich mit dem Rücken an der Wand. Das Blut pocht in seinen Adern, die Wunden schmerzen höllisch.

Als Jason vorwärts in den Kampf springt, kullert etwas aus seinem Kilt vor Diegos Füße. Mit wackelndem Kopf nimmt der Castilier das Behältnis in Augenschein...

"Meiner Treu...", murmelt er weltvergessen, während eine Klinge über seinen Kopf hinwegsaust und knirschend die Wand entlangfährt. Er hebt das blitzende Malt-Fläschchen auf, entkorkt es und leert es in einem Zug. Seamus war doch kein so schlechter Lehrer. Warum fällt ihm jetzt dieser kauzige Ine ein? Ach ja. Er sagte einmal, Betrunkene hätten einen Schutzengel.
Derjenige, der die Klinge führte, vollführt eine unfreiwillige Pirouette, während Diego den samtenen Malt durch seine Kehle rinnen lässt. Explosionsartig gräbt sich der Alkohol in seine Gedärme, wärmt und beschützt sie...wie auch immer er das anstellt, aber Diego schwirrt der Kopf.
Er hebt geziert den Degen wie ein sich duellierender Adliger und blickt sich mit blutunterlaufenen Augen um.
"En Garde!"
Die Augen seines Gegenübers verfolgen die leicht schwummerigen Bewegungen Diegos mit Verachtung. Der Angel stößt vor, eine Serie von wilden Hieben regnet wie ein Gewitter auf Diego ein. Der weicht zurück.
"Uh, nicht so hastig...ich verliere noch meine Klinge bei dieser Hektik.", knurrt er leise, und es ist nicht zu erkennen, ob es Sarkasmus oder Ernst ist.
Lediglich Aldana beliebt nicht zu scherzen - als der Angel schwer atmend innehält, um eine neue Serie anzubringen, beugt sich Diego unter seiner Klinge hinweg nach unten, spießt den Fuß des Angels in einer Bodenfuge fest, reißt mit der linken den zweiten Degen hervor und in einer einzigen eleganten Bewegung quer durch das Gesicht des Banditen.
"Verzeihung...ist mir...ausgerutscht.", murmelt er, stößt kurz auf und eine Whiskey-Fahne entweicht seinem Mund. "Hupps...."
Die weit aufgerissenen Augen des Angel spiegeln die Klinge wieder, die auf ihn zurast - und seinem Leben ein schnelles Ende setzt.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 11.04.2005 | 23:51
Als der erste Angel auf Malik zukommt wirft dieser seine Suppe senkrecht nach oben, zieht einen Säbel und  schlitzt dem Angreifer, der der Supper hinterher blickt kurzerhand den Bauch auf. Anschließend fängt er mit der freien Hand seine Suppe auf. Der Löffel fällt klirrend neben ihm zu Boden. Man kann ja nicht alles haben.

Als der zweite Angel auf Malik zukommt geht dieser in Verteidigungsstellung und schlürft an seiner Suppe.

"Na dann wollen wir mal."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Preacher am 12.04.2005 | 01:12
Jasons Schuss ist noch nicht verhallt, als Juan auch schon losstürmt, mit einer Geschwindgkeit die auch die erfahrensten Kämpfer der Angels Staunen lässt:

Ein scharfer Knall aus einer Pistole, ein Angel sinkt in die Knie und seine Schulter dient als Sprungbrett zur einem leeren Bücherregal an der Wand, welches wiederum nur Zwischenstation auf einem weiteren Satz zum Halteseil eines Kronleuchters ist. Mit einer Hand greift Juan das Seil während, noch im Sprung, die andere die zweite Pistole zieht und damit punktgenau den Haltebolzen des Seiles trifft.

Dieses löst sich, der Kronleuchter saust nach unten, und da die horizontale Halterung nun auch entfernt ist, macht Juan einen Seitwärtsschwung, welcher durch das sich verkürzende Seil auch eine nicht zu verachtende vertikale Komponente besitzt. Auf dem Scheitelpunkt seiner Bahn läßt der Castilianer das Seil fahren -  donnernd kracht der Leuchter mitten unter die davonstiebenden Angels - und läßt sich vom Schwung des Fluges weitertragen. Fast scheint es, als verfehlte er sein Ziel, aber dann bekommt eine Hand doch das Geländer der Empore zu fassen. Einmal vor und einmal zurückschwingen, und Juan wuchtet sich in der Art eines einhändigen Felgaufschwungs über das Geländer. Die wenigen Angels dort oben waren gebannt von dem verbalen Schlagabtausch, der sich unten zwischen ihrem Führer und den Fremden abspielt, so daß sie von Juans plötzlicher Anwesenheit fast völlig überrascht sind. So ist es ihr Glück, daß der Castillianer nicht ihretwegen diesen Weg nimmt - das Schicksal der Unglücklichen, die auf seinem Weg zu Esmeraldas Zimmer stehen läßt erahnen, wie furchtbar seine Klingen unter den Schurken wüten würden.

Stich links, Ducken, Rückhandschnitt rechts, Drehung, Tritt in die Leistengegend, Ausweichen, Doppelattacke zur Kehle, Griffhieb rechts zum Nasenbein, Linkhandstich durch eine Augenhöhle...Juan geht durch die Reihen der Angels wie ein heißes Messer durch Butter. Nein, "gehen" ist falsch; vielmehr hat es den Anschein eines Tanzes. Eines tödlichen Tanzes. Jede Bewegung hat die Präzision eines Chirurgen, die Eleganz eines Tänzers, die Endgültigkeit des Grimmen Schnitters und so fallen die Angels wie die Fliegen im tödlichen Stahlnetz des Castilianers.

Schließlich hält er inne. Nur noch ein Gegner ist in Sichtweite - in Deckung hinter Esmeralda, das Messer an ihrer Kehle. "Lass sie los, oder Du wirst dich nach den Feuern Legions sehnen, bevor ich mit dir fertig bin" knurrt Juan heiser. Der Blick des Angels fällt in die vor heißer Wut brennenden Augen Juans und er fällt seine Entscheidung: Mit einem tierhaften Aufschrei stößt er die junge Frau von sich, über das Geländer der Galerie, in die Tiefe und wendet sich zur Flucht.
Juan regiert blitzschnell: Er lässt seine Waffen fallen und gedankenschnell hechtet er seiner Geliebten hinterher; mit einer Hand ergreift er ihren flehend nach oben ausgestreckten Arm, mit der anderen hält er sich am Geländer fest - Esmeralda scheint gerettet.  Aber dies ist ein denkbar denkbar schlechter Ort zum Herumhängen: Beinahe 10 Meter unter der jungen Frau befindet sich ein Waffenständer, bestückt mit Lanzen und Hellebarden, die Spitzen drohend, tödlich nach oben gereckt - und Juans Kraft reicht nicht mehr aus, sie beide nach oben, in Sicherheit, zu ziehen.

>>> Schnitt <<<

In Nahaufnahme ist ein Teilstück des Geländers zu sehen, in dem noch immer die Axt eines Angels steckt, welche Juan verfehlt hat. Es knirscht zunächst, und dann löst sich mit einem vernehmlichen Knacken ein Teil aus seiner Verankerung, wodurch sich das Geländer ruckhaft ein Stück neigt.

Der angstvolle Aufschrei der jungen Frau übertönt klar und hell den Kampfeslärm im großen Saal.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 12.04.2005 | 08:10
Vor Jasons Augen steigt langsam wieder dieser rote Schleier auf, der den Blutrausch anzeigt.
Bellevenue!
Das Schwert seines Vaters, welches er aus Montaigne mitbrachte....

Lachen, das Geräusch von Klingen die aneinanderschlagen.
"Das ist Bellevenue, Jason. Kein Tyrconnel, der Bellevenue führt, kann besiegt werden."
Wieder Lachen.
" Das ist nicht gerecht, Vater. Ich bin viel schneller als du."
Das liebende Lächeln seines Vaters.
"Nein Sohn, das ist nicht gerecht. Aber du wirst noch viele Dinge kennenlernen, die nicht gerecht sind. Und eines Tages wird dir Bellevenue gehören.
Man erkennt sofort, wenn ein Tyrconnel das Schwert führt. Siehst du dieses matte grüne Leuchten? Das Grün der Insel Tyrconnel.... Wenn ein anderer das Schwert führt, glüht es Orange."


Nun ist dieses Schwert gar in den Körper eines Tyrconnel gestossen worden. Aber das Schwert scheint ihn zu erkennen.
Da, wo die Klinge aus Jasons Körper kommt, verfärbt sie sich grün.
Doch noch immer wird das Schwert von Bellermue gehalten.
Der Eisenländer stützt Jasin unfreiwillig, vor ihm Bellermue mit wildem Blick. Da fallen ihm die Pistolen ein.
Er hatte sie gezogen!
Er hat sie in den Händen!
Jason reisst beide Arme hoch, die Entfernung ist so gering, das Jason aufsetzen kann.
Verfehlen unmöglich!

Mit einem wilden Schrei setzt Jason die Pistolen auf die Augen des alten Mannes und drückt ab: Nun zahlt sich aus, das Jason die Waffen prüfte!
Der alte Mann und die Reste seines Kopfes werden durch die Wucht der Schüsse von Jason weggeschleudert, er spürt eine starken Ruck, als die verkrampfte Hand des alten das Schwert mitziehen will.
Doch Jason greift zu, hält das Schwert und sackt dabei in die Knie.
Noch im zusammensacken stöhnt er:
" Anselm. Ihr müsst das Schwert rausziehen.... das Schwert meines Vaters."

Langsam wird aus dem roten Schleier ein schwarzer Vorhang.
Da hört er wieder die Stimme seines Vaters:
Jason! Du bist noch nicht so weit. Nimm Bellevenue! Das Schwert wird dich stützen. Jason!
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 12.04.2005 | 10:55
Kurz vor der Ohnmacht bemerkt Jason, wie eine Gestalt das Schwert aus der Wunde zieht und in seine Hand legt, dann hört er Maliks Stimme.

"Keine Sorge, Senor Tyconnel, das wird schon wieder."

--- CUT ---

Ein paar Sekunden zuvor. Die Kamera zeigt Malik, wie er mit der Suppe in der Hand und seinem Rapier in der anderen 3 Angels in Schach hält.
Weder die eine Seite, noch die andere kann einen nennenswerten Vorteil ergattern. Erst als Jasons Schüsse ertönen lässt sich Malik eine Sekunde
Ablenken und wird zurück an einen Pfosten gedrängt.

Tja, Schade um die gute Suppe. Muss ich gleich neue mitnehmen.

Plötzlich schnellt die Hand mit der Suppe, die bisher immer noch nicht übergeschwappt ist, vor und die Suppe verteilt sich in dem Gesicht eines Angels
Sekunden bevor die Suppenschüssel dessen Nasenbein bricht. Malik zieht in der Zwischenzeit mit der nun freien Hand seine zweite Waffe.

Was ein Glück, dass diese für die anderen Hand gewichtet ist.

Mit beiden Waffen ist Malik, den 2 übrigen Gegner überlegen. Die Linke nutzt er zu einer Parade nach der nächsten, während er mit der Rechten ein paar
hässliche Kratzer auf der Stirn eines Gegners hinterlässt, so dass Blut in dessen Augen tropft. Derart Geblendet zieht sich dieser auch aus dem Kampf zurück,
um neue Kärfte zu sammeln. Der übrig gebliebene hat nicht soviel Glück. Ein plötzlicher Vorstoß mit beiden Waffen durchstoßen dessen Oberarme, so dass dieser,
Kampfunfähig aufgibt und ohnmächtig zu Boden sinkt.

Als Malik sich nach Jason umblickt bemerkt er Juan und Esmeralda an der Balustrade. Er wirbelt mit viel Schwung herum und wirft seine eigene Waffe, welche durch einen Vorhang hindruch fliegt, diesen mitreisst und unterhalb von den beiden eine Rutschbahn bildet, so dass sie nicht im Waffenständer ankommen. Der feste Wurf des Dolches wird begleitet, durch einen hellen Ton, als ob eine Senora singen würde. Einige Tonkrüge, die in der Gegend rumstehen zerplatzen. Der Ton hat Juan auf Malik und dessen Wurf aufmerksam gemacht.

"Sieh zu dass du da fertig wirst. Wir haben nicht den ganzen Tag Zeit."

Dann wendet sich Malik Jason zu, der extrem mitgenommen aussieht. Immer auf der Hut kann er jedoch von dessen Gegner keine Bewegung erkennen.

Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Preacher am 12.04.2005 | 11:31
Ein guter Gedanke, den Malik da hatte - aber leider nicht hilfreich: der vorhang ist zu lang, liegt auf den Spitzen der Waffen im Ständer auf - man sieht deutlich, wie sie den stoff nach oben drücken. Ein Sturz hätte immer noch fatale Folgen.

Das Geländer ruckt ein weiteres mal, wieder schreit Esmeralda auf. Einer ihrer Schuhe rutscht von ihrem Fuss, landet auf der Spitze einer Lanze - und wird aufgespießt.

"Nicht nach unten sehen. Liebste. Ich halte dich fest."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 12.04.2005 | 15:34
Jason wird versorgt, sein Feind scheint auser Gefecht, Anselm blickt sich um.
Die Angels sind momentan verwirrt, scheinen nicht zu wissen was zu tun ist, zudem wirkt Anselm, sein Schwert in der Hand, das Blut Jasons auf der Rüstung nicht gerade wie ein leichter Gegner.

Dann fällt sein Blick auf Esmeralda und Juhan.

'Na das könnte diesem Weichling so passen', murmelt der Graf und läuft auf den Waffenständer und die darüber hängenden zu. Ohne anzuhalten schlägt er einem Angel die gepanzerte Faust ins Gesicht, Knochen knirschen und Blut spritz. Anselm benutzt den zu Boden gehenden Angel als Trittbrett, steigt auf dessen Rücken, stösst sich ab und springt, die gepanzerten Füssen voran, gegen den Waffenständer, der klirrend zu Seite fällt. Dann nimmt er sich das Ende des Vorhanges und zieht es straff, so dass die improvisierte Rutschbahn nun sicher sein sollte.

'Sieh zu das du runter kommst du Möchtegern Held, ich lasse nicht zu, dass du dich vor unserem Duell drückst indem du dich in ein paar Hellebarden stürzt.', brüllt er zornerfüllt nach oben.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 12.04.2005 | 15:37
Ein Angel blickt sich um, als Anselm brüllt. Doch sogleich fällt sein Blick wieder auf seinen Gegner. Diego.
Der zuckt die Schultern und lächelt. "Kinder...", sagt er leichthin und stößt dem Angel die Klinge ins Herz.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Preacher am 12.04.2005 | 16:17
Juan kann sich ein leichtes Grinsen nicht verkneifen, ob der Rettung aus dieser unerwarteten Richtung.

"Keine Sorge, Herr von Thurau. Ein Drücken liegt mir fern."

Dann blickt er Esmeralda an.

"Ich werde dich nun loslassen, Geliebte - der Weg ist sicher."

Sprichts und lässt sie auf die Stoffbahn fallen, an der sie sanft und sicher herabrutscht.

"Ich in gleich wieder bei Euch, Senores - ich hole nur noch schnell meine Siebensachen."
Mit diesen Worten greift auch die zweite Hand nach dem Geländer, und der Castilianer vollführt einmal mehr einen Felgaufschwung und steht wieder auf der Galerie. Schnell sammelt er seine Waffen ein und springt gerade auf die immer noch gespannte Stoffbahn, als sein Bick auf etwas fällt.

Im Rutschen zieht er eine Pistole und schießt, schräg nach oben, wo die Kugel mit einem vernehmlichen "Ping" den Haltebolzen eines schweren Leuchters trifft. Dieser setzt sich auch sogleich unheilvoll in Bewegung, nach unten - auf Anselm zu.

Dieser brüllt auf. "Ich wusste es!!! Feigling!!" und lässt den Vorhang fahren, was Juans Landung nicht ganz so elegant werden läßt, wie dieser sie geplant hatte - er muss sich abrollen. Der Eisenländer zieht sein Schwert und stürzt auf Juan zu, als der Leuchter hinter ihm einschlägt - und die beiden Angels zerschmettert, welche sich ihm unbemerkt von hinten genähert hatten.

Juan deutet nur lakonisch in die entsprechende Richtung.

"Es erschien mir unpassend, daß Ihr ausgerechnet beim Versuch mein Leben zu retten, das Eurige verlieren solltet. Zudem steht das Privileg, Euch zu Theus zu schicken mir zu und keinem anderen. Können wir uns nun wieder den aktuellen Angelegenheiten widmen?"


Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 12.04.2005 | 16:29
'Bildet Euch jetzt bloss nicht ein, dass ich dankbar wäre, ohne Euch hätten die sich nie an mich heranschleichen können.', ein wütendes Funkeln ist in Anselms Augen zu sehen, man erkennt aber auch dass er sich für einen kurzen Moment ein Grinsen verkneifen muss.

Dann wirft sich Anselm wieder ins Getümmel, eine verirrte Kugel prallt wirkungslos an seiner Rüstung ab und schlägt, Späne nach allen Seiten davonschlagend, in einen Deckenbalken ein.

Mit einem grimmigen Lachen stürmt Anselm auf den Schützen zu, der hektisch versucht seine Pistole nachzuladen, er schafft es und will gerade erneut auf den Grafen anlegen, als dessen Schwert die Pistole in zwei Teile schlägt, Funken sprühen und der abgetrennte Lauf fällt mit einem klappern zu Boden, die Kugel rollt über den steinernen Boden davon.

Anselms Knie schnellt nach oben und der Sporn frisst sich tief in den ungeschützten Unterleib des Angels der sich mit einem Schmerzensschrei zusammenkrümmt. Ein schneller Hieb mit dem Schwert beendet das Leben dieses Angels kurz darauf.

Schnell zieht Anselm noch einen langen Dolch aus dem Gürtel des Toten und wendet sich dann wieder dem Kampfgetümmel zu.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 12.04.2005 | 18:08
"Nett wie er da Plaudert, aber kann ich meine Waffe wieder haben?"

Malik steht mit der Waffe in der Linken etwas planlos in der Gegend rum. Anscheinend hat keiner der Angel ihn weiter beachtet.
Diego wirft Malik dessen Waffe wieder zu, da Diegos Gegner gerade zusammenbricht.

"Hier, und jetzt mach mal was damit."

"Danke, Diego."

Malik fängt seine 2te Waffe. Durch das Geräusch des Fluges werden wieder einige Angels auf Malik aufmerksam.

Ich muss dringen mal ne unauffälligere Waffe haben, aber Vater sagte ja immer, heimlichkeit ist unzierlich.

Er wendet sich den anstürmenden Angels zu mit einem Lächeln auf den Lippen, als er hinter diesen Diego erblickt, wie sich dieser nähert.

"So, Senores, wer möchte zuerst sterben?"
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 12.04.2005 | 18:18
Diego macht eine Geste wie bei einem Abzählreim.
"Ach, Malik, entscheide du, ich tue mich immer schwer damit...", sagt er, und seine Stimme klingt ein kleines bisschen lallend. Der Malt tut immer noch seine Wirkung...
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 12.04.2005 | 18:33
Jason hat die beginnende Ohnmacht besiegt und rappelt sich auf.
In der Hand hält er Bellevenue.
Seines Vaters Schwert!
Er lässt es einige Male um das Handgelenk kreisen und fühlt eine gewisse Kraft durch seinen Körper gehen.

"Senores. Cabballeros. Freunde. Heute ist ein guter Tag zum Sterben."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 12.04.2005 | 18:46
"Heute? Nein, Jason, ich bin noch nicht soweit - ich habe noch kein Bäumchen gepflanzt und noch keine Kinder in die Welt gesetzt...äh, glaube ich...!", rief Diego.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 12.04.2005 | 18:51
" Dann," keucht Jason, während der erste Angel unter einem gewaltigen hieb Bellevues fällt, "solltest du dich beeilen, Diego."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Preacher am 12.04.2005 | 18:51
"Er redet doch von den Angels, nicht von uns, Stupido."  grinst Juan.

Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 12.04.2005 | 18:56
"Ach was?", grinst Diego zu Juan und verzieht dann schmerzverzerrt das Gesicht. "Nnngh..."
Die Bandage an seiner Seite färbt sich sofort wieder blutrot, während zwei Angels mit gezogenen Säbeln auf ihn einstürmen. Diego bricht in die Knie, klirrend fällt ihm der Degen aus der Hand.
Aldana nimmt keine Rücksicht auf frisch geschlossene Wunden...
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 12.04.2005 | 19:23
Jason steht da, immer noch fantasierend, Bellemue in der Hand zu haben und Seine Gefährten haben alle Hände voll zu tun, die Angéls aus Jasons Nähe zu halten, wärend dieser auf einen derselbigen losgeht. Dann taucht aber Lord Bellemue wieder auf, der sich vor Jasons Schüssen mit eionem Rückwartssprung in Sicherheit gebracht hatte.

An beden Seiten des Kopfes fehlen in der eisengrauen Mähne, wo Jasons Kugeln Bellemue verfehlten.  Dieser hackt mit dem Schwert, dessen Namen Er angenommen hat einen Tisch in zwei Hälften und schleudert die eine in die Richtung Maliks, der bis jetzt reiche Beute unter den Angels gehalten hat. Bellemue glüht wild auf als Sein Besitzer es mit einer wuchtigen bewegung in Jasons Rücken stoßen will. Dochj Jason macht im letzten Moiment einen Ausweichschritt und kämpft weiter gegen einen anderen Gegner.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 12.04.2005 | 19:40
Malik wird von dem Tisch voll getroffen und stürzt, da er diesen nicht hatte kommen sehen. Doch er hat Glück im Unglück. Die Kugel eines Angels, der gerade auf ihn angelegt hatte geht dadurch an ihm vorbei und durchschlägt die wuchtige Tischplatte. Malik rollt sich aus dem Sturz ab und holt mit seinen Waffen 2 weiter Angels von den Beinen.

"Langsam wirds hier stressig."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Preacher am 12.04.2005 | 19:56
Juan durchbohrt mit einer fließenden Bewegung der beiden Rapiere 2 weitere Angels, aber seine Gedanken sind nicht ganz bei der Sache.

Esmeralda muss hier weg - sie ist hier nicht sicher. Wie leicht könnte sie von einer verirrten Kugel getroffen werden. Außerdem lenkt mich die Sorge um sie ab. Ah, da kommt mir eine Idee.

"Geht es dir gut?" fragt der die junge Frau.

Diese kann nur verwirrt mit dem Kopf nicken.

"Gut. Dann folge mir - wir werden dich in Sicherheit bringen"

Juan verlässt den Saal, immer darauf achtend, daß Esmeralda folgen kann und ihr Deckung gebend. Sein Ziel ist ein leerstehendes Gästezimmer gleich neben dem Hauptsaal - darin haben sie sich vor wenigen Stunden noch heiß geküßt, und er weiß, daß die massive Tür einen ebenso massiven Riegel auf der Innenseite hat.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 12.04.2005 | 20:02
Der vorbeipolternde Tisch lässt Jason zusammenzucken.
Er wendet sich um und sieht: Lord Bellemue!

" Wie ich sehe, " keucht er, "seid ihr härter im Nehmen als der Bastard den euch eure Gemahlin unterschob."
Er macht sich kampfbereit.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 12.04.2005 | 20:33
"Ah, Senor Tyconell schenkt mir wieder seine Aufmerksamkeit"

Mit wuchtigen Hieben treibt Bellemue Jason durch den Saal, Dieser hat sich wieder einigermaßen gefangen und weicht behende aus. Aber es scheint so als wenn das Pech Jason vervolgen würde, Er tritt in den Kopf eines Morgensterns und verletzt sich am Fuß.

Glecihzeitig rast das Claymore orange leuchtend auf Jasons Kopf zu, gezielt um Jason zu Köpfen.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 12.04.2005 | 20:35
Juan hat es endlich geschafft, trotz Seiner mehr als fahrigen Angriffe hat Er Esmeralda in Sicherheit gebracht. Aber einer der letzten beiden Gegner scheint I´hn getroffen zu haben. Aus einer Schulterwunde fließt Blut.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 12.04.2005 | 20:40
Ein Angel stürmt, ein Beil schwingend, kreischend auf Anselm zu. Dieser blockt die Axt, oder vielmehr, er spaltet den Stiel der Axt mit einem gezielten Hieb seiner Klinge. Für einen kurzen Moment starrt der Angel auf seine Axt, dann neigt sich der Axtkopf langsam zur Seite und fällt zu Boden, noch immer starrt der Angel auf den nutzlosen Holzstumpf in seiner Hand.

Anselm packt seinen Gegner am Kragen und zieht in mit grosser Kraft zu sich und verpasst im einen krachenden Kopfstoss, der dem Angel die Nase bricht, dann schlägt er seinem Gegner den Ellbogen ins Gesicht und der Angel geht bewusstlos zu Boden.

Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 12.04.2005 | 20:57
Blut tropft von den Stacheln an Anselms Ellenbogen und Er hat noch keine weitere Verletzung genommen.  Aber Er sieht wie Malik von vier Angels in die Mangel genommen wird, die Ihre toten Kameraden rächen wollen.

Malik nimmt eine erste leichte Wunde, doch Sein defensiver Kampfstiel erweißt sich als äußerst effektiv.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 12.04.2005 | 21:07
Entschlossen rennt Anselm auf Malik und dessen Gegner zu, taucht unter dem Hieb eines Säbels hindurch und rennt einen weiteren Angel, der gerade eine Muskete schussbereit machte, einfach um.

Aus vollem Lauf springt Anselm auf einen Tisch, taumeld ein wenig bis er das Gleichgewicht gefunden hat, rutscht um ein Haar auf einer blank polierten Schale aus, die einem Geschoss gleich nach vorne sausst und einen der Angels die bei Malik stehen schwer am Kopf trifft.

Als er sein Gleichgewicht wiedergefunden hat, muss Anselm mit einem schnellen Satz nach oben einem Speer ausweichen, der parallel zur Tischplatte geschwungen wird, mit einem kräftigen Tritt seines Stiefels befördert er den Angreifer noch zu Boden.

Dann springt er mitten in das Getümmel um Malik herum und reisst zwei der Angels mit sich zu Boden, flink kommt er wieder auf die Beine und stelle sich an Maliks Seite

'Ich dachte ihr könntet etwas Hilfe gebrauchen', stösst er hervor, bevor sich die Angels erneut zum Angriff sammeln
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 12.04.2005 | 21:14
Malik sieht etwas verwundert aus, drei von Anselms Gegnern sind tot oder stehen nicht mehr auf.

Der Kampf zwischen Jason und Bellemue wird immer heftiger und Bellemue gewinnt eindeutig die Überhand.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 12.04.2005 | 21:29
"Danke, vier war nen bisschen viel. Ich glaube aber, wir sollten mal Jason helfen."

Nebenbei wandte Malik seien Waffe um  den Degen des Angels der ihn gerade Angreifen wollte und gab einen präzisen Stick durch dessen Hals, so dass nicht ein einziger Tropfen Blut an dessen Hals herunter lief.

Er deutete auf ein Seil.

"Was meint ihr?" Anselm hatte anscheinend verstanden.

Gemeinsam spannten sie das Seil zwischen sich und rannten auf Bellermue zu. Unterwegs rissen sie mit dem Seil noch einem Angel die Waffe aus der Hand bevor sie kurz hinter Jasons Gegner die Seil auf Beinhöhe brachten. Dieser hat sie anscheinend nicht kommen sehen, so dass sie ihn von den Beinen rissen. Jason selbst hatte sie kommen sehen und konnte dem Seil mit einem galanten Sprung ausweichen.

"Wir halten mal den Rücken frei. Mach fertig."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 12.04.2005 | 21:40
Jason spürt, wie das Blut aus seinen Wunden rinnt.
Und mit dem Blut fliesst seine Lebensenergie. Es ist fatal für ihn, das er Bellevenue nicht halten konnte.
Ist das Schwert einmal in fremder Hand, kämpft es gegen jeden, auch gegen den letzten der Tyrconnels.

Als der Lord ins Straucheln kommt reagiert Jason sofort.
Er stösst einen Schrei aus, springt nach vorne, setzt den linken Fuss auf des fallenden  Lords Schulter, springt über den Mann hinweg und kommt hinter ihm zum stehen.
Mit einem wilden Hieb stösst er das schwert nach vorn und jagt es bis zur Parierstange in den Mann hinein um dann im nächsten Moment nach dem fallenden Bellevenue zu greifen.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 12.04.2005 | 23:01
Aber Bellevenue fällt nicht. Es ist wie verhext, gegen Seinen übellsten Wiedersacher kann Jason einfach nicht punkten, dabei geht es doch um die Rache, den Racheschwur. Jasons  Schwert ist zwischen Körper und Arm von Bellemue durchgefahren, hat Ihn aber nicht einmal geritzt.

Bellevenue hingegen wird gerade wie eine Sense eingesetzt, die Beine kappen soll. Es fährt durch ein Tischbein und wird so hell, das es die Helden blendet. Es beschützt Seinen Herren und Besitzer. Malik und Anselm werden von der Wucht des Angriffs von den Beinen gerissen und Bellemue nutzt die Gelegenheit um Auf zu stehen.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 12.04.2005 | 23:09
Jason lässt ihn gar nicht erst hochkommen.

Noch imme rhinter ihm stehend, springt er leicht hoch, zieht das Bein an und stösst mit seiner ganzen Kraft, gepaart mit seinem nicht geringen Körpergewicht den Fuss zwischen die Schulterblätter des Feindes.
Als Bellemue nach vorne sagt, setzt Jason die Klinge seines Schwertes noch auf dem Mann stehend in dessen Genick und lässt seinen müde werdenden Körper nach vorne sacken.
Die Klinge sollten durch den Nacken des Mannes fahren und ihn am Holzboden festnageln.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 12.04.2005 | 23:17
Jasons Fuß trifft auf den Rücken Bellemues und rutscht an der nassen Lederüstung ab. Schon wieder kein Treffer. Bellemue aber, wird durch den Treffer aber zu Boden geschickt und verliert Bellevenue. Endlich hat Jason Seine Chance, Er greift nach dem Familienschwert als links von Ihm eine Explosion aufblüht. Bellemue hat eine Pistole abgefeuert und die Kugel trifft auf Jasons Brustkorb wie ein Hammer. Er wird umgerissen, Seine Hände greifen nach dem Griff Bellevenues und umschließen Ihn.

Bellevenues Farbe wechselt zu einem satten grün und Jasons letztes Wort ist:
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 13.04.2005 | 06:02
"Tyrconnel!"
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Preacher am 13.04.2005 | 08:35
Juan ist gerade wieder in den Raum gekommen, als er den Schuss hört und Jason fallen sieht. Der Schock dieses Anblicks läßst ihn zwar erbleichen, aber nicht innehalten. Sein Herz, daß diesmal tatsächlich 2 Schläge ausgesetzt hat völlig ignorierend Stürmt er vorwärts.

"JASON, NEIN!!!" Brüllt er.

Im Laufen zieht er seine beiden wundervoll gearbeiteten Pistolen und feuert sie gleichzeitig auf Bellermue ab.

Dieser hat sich inzwischen ein herumliegendes Schwert gegriffen und steht breitbeinig vor Jason, das Schwert mit beiden Händen über den Kopf erhoben, bereit, ihm den Rest zu geben. Gerade jedoch, als er die schwere Klinge herniedersausen lassen will schlagen Juans Kugeln ein - eine in die verschänkten Hände, was das Schwert seinen Händen entreißt, die andere mitten in die Brust. Durch diesen Treffer taumelt er zwei Schritte rückwärts, stolpert über die Leiche eines seiner Untergebenen und stürzt schwer zu Boden.
Juan weiß nicht, ob er tot ist oder nicht - aber das ist ihm momentan auch herzlich egal. Gerade ist er heran und läßt sich neben Jason zu Boden fallen, überprüft, ob der Freund noch lebt - er ist halb verrückt vor Sorge.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 13.04.2005 | 09:43
Bellemue lebt noch, doch aus zwei Einschußlöchern in Seiner Rüstung quillt dunkles Blut. Wacklig begibt Er sich auf die Beine und holt mit der von Jason erbeuteten Waffe aus.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 13.04.2005 | 10:12
Mit letzter Kraft kämpft sich Diego indes unter zwei gefallenen Angels hervor, die ihn überrannten. Er ist über und über mit Blut besudelt - ein Drittel davon sein eigenes. Er ist kalkweiß im Gesicht, und zwar nicht nur wegen des immensen Blutverlustes.

"Tyrconnel!", hallt es immer noch in seinen Ohren nach.
Jason?

Mit einem unschönen Tritt ins Gesicht befördert er einen toten Angel von seinem linken Bein herunter und steht wankend auf. Um ihn herum liegen acht Angels, er selbst blutet aus zwei frischen Wunden.
Er sieht Juan wie durch einen Schleier von trübem, roten Nebel auf den am Boden liegenden zurennen. Wer ist es?
Tyrconnel, hallt es wieder durch den Raum - oder nur durch seinen Geist?

Lord Bellermues Schwert - hoch erhoben über dem Kopf des Schurken. Unter ihm - Jason! Links und rechts von Diego erheben sich zwei verletzte Angels, sehen sich an, sehen Diego an.
Der verengt seine Augen zu schmalen Schlitzen. Knurrend springt er auf einen der Angels zu, wirbelt herum, schlitzt seine Kehle auf, wirbelt herum, stößt beide Klingen tief in die Brust des Gegners, zieht sie heraus - und wirft eine der wunderschön gearbeiteten, blitzenden, vor Blut triefenden Klingen in Richtung von Lord Bellermues Hals.

Die Zeit scheint für einen Moment stillzustehen, als die Kamera auf den Degen fokussiert - ein Tropfen weinroten Blutes wird von der fliegenden Klinge fortgerissen, spritzt in Zeitlupentempo davon. Die Kamera verfolgt den Flug des Blutstropfens, dahinter wird schemenhaft Diego sichtbar - und der zweite Angel, der offenbar direkt hinter ihm steht.
Die Klinge hält mitten im Flug an, so scheint es. Doch in Wahrheit ragt sie wippend aus dem Hals von Lord Bellermue.

Dem fährt noch ein letztes "Gnnn..." von den Lippen, dann bricht er in die Knie - und zeitgleich mit ihm Diego. Denn der Castilier musste sich entscheiden - beide Klingen für beide Angels oder eine Klinge für Bellermue.
Seine Entscheidung war schnell getroffen - so wie er selbst. Denn der zweite Angreifer erkannte die Absicht und stieß in die ungedeckte Flanke Diegos, direkt unter den Wurfarm.
Mit verschleiertem Blick starrt Diego zu Jason.
"Nicht....sterben...", krächzt er, und meint damit sowohl sich selbst als auch den Inen, der in so kurzer Zeit zum Freund wurde.
Dann zieht der Angel seinen Säbel aus Diegos Seite, und der Castilier, Pirat, Weltreisende und Kaufmannssohn kippt leblos zur Seite.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Preacher am 13.04.2005 | 10:12
Aus den Augenwinkeln sieht Juan gerade noch rechtzeitig die Ausholbewegung und reagiert blitzschnell.

Vom Zustand des Gefährten konnte er sich nicht überzeugen - dafür blieb nicht genug Zeit - aber er kann verhindern, daß die schimmernde Klinge ein weiteres Mal trifft:

Ohne sich die Mühe zu machen aufzustehen hechtet er aus der Hocke in Richtung von Bellermue, seine recht Schulter trifft den Schurken am Knie und ruft dort ein vernehmliches Knacken hervor...aus dem Gleichgewicht gebracht geht Bellermues Hieb weit am Ziel vorbei und das Schwert verursacht ein vernehmlichen Zischen, als es durch die Luft schwingt. Und wieder stürzt er, fällt krachend auf den - was allerdings nicht mehr viel ausmacht, da Diegos geworfene Klinge seinen Kopf vom Körper getrennt hat.

Nicht auch noch Diego

Juan nutzt den Schwung seines Hechsprungs vor eine Rolle vorwärts aus, aus welcher er in einer fließenden Bewegung aufsteht und zieht im Aufstehen seine beiden Rapiere, wirft eins davon zu Diegos Gegner. Kampfbereit steht er da, das Gesicht tränenüberströmt und zu einer Fratze unsagbarer Wut verzerrt. Ein Blick in dieses Gesicht genügt, die gewöhnlichen Angels angstvoll zurückweichen zu lassen - sollen sich doch andere mit diesem Mann anlegen. Der Angel, der gerade seinen Säbel aus Diegos Seite zieht lernt diese Lektion aber zu spät - die Klinge von Juans geworfenem Rapier steckt in seiner Kehler, der Griff zittert noch, während er langsam nach hinten kippt.

"Ein Arzt." brüllt er zu Anselm und Malik. "Wir benötigen einen Feldscher oder Wundarzt. Wer versteht etwas davon?"
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 13.04.2005 | 10:18
Malik umkreist inzwischen das Geschehen und wehrt die angreiffenden Angels mit einem Hieb hier, einer Parada da, oder Riposten soweit ab, dass erst Jason, inzwischen jedoch Juan, sich in Ruhe mit Bellermue duellieren können.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 13.04.2005 | 10:20

Tyrconnel.
Die Hütte?! Sie ist offenbar wieder aufgebaut.
Vor der Hütte seine Schwester.
Nicht tot?
Der WInd lässt seine roten Haare flattern als er auf die Hütte zu läuft.
Seine Schwester fällt ihm um den Hals, sein Vatre schlägt ihm lachend auf die Schulter.
Seine Mutter küsst ihren Sohn, wie sie es immer tot: auf ide Stirn.
Auch wenn er sich dann irgendwann dazu bücken musste.

Dann spürt er das ziehen.
Rückwärts bewegt er sich von seiner Familie fort.
Sie winken, werden kleiner.
Aus dem Grün der insel wird schwarz.
Die Stimme...
Juan?

Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Preacher am 13.04.2005 | 10:25
In diesem Augenblick fällt Juan etwas ein: Esmeralda - sie hat es von Consuela gelernt, seine eigenen Wunden sehr gut versorgt.

"ESMERALDA!" ruft er.

"BITTE KOMM HER. BEEIL DICH - ICH BRAUCHE DEINE HILFE!!!"

Jason und Diego ruft er zu: "Nein, Caballeros. So einfach macht Ihr Euch nicht aus dem Staub. Ich verbiete Euch, zu sterben. KOMMT ZURÜCK!"
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 13.04.2005 | 10:43
Mit einem Stoss erledigt Anselm einen Angel der sich im mit hoch erhohener Klinge genähert hat und kommt dann wieder auf die Beinde.
Dann passieren scheinbar viele Dinge gleichzeitg, wie in Zeitlupe sieht der Jason stürzen, Diego wird niedergestochen und Juhan schreit.

Für einen Moment dreht sich alles um den Grafen, verschwimmt zu einem einzigen blutigen Rot und die Stimmen seiner Gefährten und die Schreie der sterbenen Angels klingen dumpf.

Dann marschiert er entschlossen auf Jason und seinen gefallen Gegner zu, er nimmt das Schwert um das die beiden so hart gekämpft haben in seine Hand, dreht sich zu Jason um und legt es in dessen Hand er schliesst Jasons Hand um den Griff der Waffe, Trauer und Wut stehen in seinem Geischt geschrieben, Tränen laufen sein Geischt herunter, dann wendet er sich ab und blickt zu Malik.

'Könnt Ihr etwas tun um hier zu helfen?'
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 13.04.2005 | 10:45
Djego schlägt die Augen wieder auf, es war der kurzfristige Schmerz, der Ihn bewustlos werden ließ.

Bellemue liegt tot auf dem Boden, der siedende Haß in Djegos Angriff hat Seinen Klingen soviel Kraft gegeben, dass Er Bellemues Kopf glatt abgeschnitten hat und dieser jetzt drei Fuß von der Leiche enfernt liegt.

Juan ruft nach Esmeralda, doch diese liegt zitternd und weinend hinter einer schweren Eichentür. Juan befah Ihr nicht hinter dieser Tür hervorzukommen.

Anselm erledigt mit müden Bewegungen den letzten Alebenden Angel und sieht hoffnungsvoll zu Juhan und Malik.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 13.04.2005 | 10:57
"Jaja...", murmelt Diego müde in die enstandene Stille hinein. "Ich bin ja...schon...da...noch..."
Mühsam wälzt er sich zur Seite, versucht sich hochzustemmen und gleitet in einer glitschigen Lache seines eigenen Blutes aus. "Urkh....", entfährt es seiner Kehle. "Sauerei..."

Dann fällt sein Blick auf die Szenerie. Blinzelnd versucht er seinen trüben Blick zu fokussieren.
"Jason...?"
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 13.04.2005 | 11:01
Anselm reisst Streifen aus Jason Gewand, sie werden ihren Zweck erfüllen und beginnt damit die Blutungen zu stillen. Kurz entschlossen bedient er sich auch an der Kleidung von Jasons gefallenem Feind um Jasons Wunden zu verbinden, ihn zu stabilisieren. Vorher hat er noch versucht die Wunde soweit zu reinigen, wie ihm das unter diesen Umständen eben möglich war.

'Das wird reichen hoffe ich, zumindest vorerst, die Kugel sollte aber ein richtiger Arzt entfernen.'

Kritisch betrachtet er sein Werk, Jasons blutet zumindest nicht mehr, wird aber lange brauchen um sich zu erholen.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Preacher am 13.04.2005 | 11:12
Juan hat sich wortlos neben Anselm gekniet und diesem assistiert. Die Kompressen werden mit Salben bestrichen und mit Medizin getränkt. Und wärend der Eisenländer die Verbände endgültig straffzieht, flößt der Edelmann dem gefallenen Gefährten eine Tinktur aus einer Flasche ein, welche er aus seinem Gürtel hervorzieht und hält danach ein anderes Fläschchen unter seine Nase.

"Belebend" erklärt er knapp auf die fragenden Blicke der Gefährten.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 13.04.2005 | 12:20
Malik kümmert sich in der Zeit um ein paar Holzlatten, aus denen er mit Hilfe einiger Nägel und eines Hammers 2 Gestelle zimmert, mit denen man jeweils einen Verletzt transportieren kann.
Damit sollte man Djego und Jason zumindest halbwegs unbeschadet in die Stadt bekommen, und dass schnell.

Nebenbei hat er noch Esmeralda gefunden, welche Juan und Anselm mit Verbandsmaterial versorgt hat.

Nachdem Malik die Gestelle gezimmert hat macht er sich daran, aus den Stoffbahnen, die in dem großen Saal hingen, eine Polsterung zu basteln, so dass die Verletzten auch sanft transportiert werden können.


Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 13.04.2005 | 13:12
Diego hat sich mittlerweile auf einen hohen, schweren Lehnsessel gehievt. Die Arme baumeln links und rechts über die Lehne, sein verschwitzter und mit Blut bespritzter Kopf liegt schwer auf dem Polster.
"Mh...kommt er durch?", fragt er leise und deutet mit einem Blick auf den bewegungslos daliegenden Inen.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 13.04.2005 | 16:20

"Vater?
Du bist wieder hier?"

" Du musst loslassen, Jason. es ist ein Fehler wenn du festhälst."

"Was loslassen, vater? Das Schwert?"

" Nein Jason, an uns. Du hast deine Rache. Deine Gefährten halfen dir. Gute Gefährten.
Nun lass los, und sieh, was du für sie tun kannst.
Der Eisenländer hat noch Rechnungen, und Malik braucht ein heim... und vielleicht eine Diät."

"´Aber..."

" Keine Widerrede, Sohn."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 13.04.2005 | 16:22
"Liegt da wie tot.", murmelt Diego, zieht aus den Tiefen seiner Lunge Rotz hoch und spuckt den blutigen Klumpen auf den Fußboden. "Mist...ich löse mich langsam auf..."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 13.04.2005 | 18:58
Als de Gruppe fast abreisebereit ist steht ein großer Schatten in der Tür. Tief von unten kommt eine für diesen Körper viel zu melodiöse Stimme.

Im Vorratsraum stehen die Arzneitränke, im roten Schrank mit der Schlange drauf.

Ein kleiner Hund läuft kurz in den Raum, lässt sich von Esmeralda streicheln und läuft zurück zum betrunkenen James. Dieser verschwindet dann wieder in den Schatten der Nacht.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 13.04.2005 | 20:31

Schwarz.
Chöre.
Ein kleines Licht.
Gesichter, weit entfernt, kommen näher.
Anselm.
Klein, so klein. Kaum zu erkennen.
Juan. Kommt näher.
Diego. Sieht krank aus.
Malik. Kauend. Lächelnd. Wird größer.
Dann kleiner.
Wieder Juan.
Vater!
Diego.
Anselm
Mutter?

Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 13.04.2005 | 23:55
'Dann möge sich doch jemand die Mühe machen diese verdammte Arznei zu holen', Anselms Stimme bricht fast bei seinem lauten Ausruf.
Nachdem er nun alles für Korvin getan hat, was er tun kann, wendet er sich endlich Diego zu.

'Verzeiht, dass ich mich nicht um Euch gekümmert habe, aber ich denke das Jason schwerer verwundet ist, nun lasst mich sehen.'

Er untersucht Diego kurz, holt sich dann etwas Wasser aus einer Karaffe die das Gemetzel überstanden hat, feuchtet damit ein Tuch an und reinigt Diegos Wunden. Dann verbindet er sie notdürftig mit sauberen Tüchern.

'Das müsste reichen denke ich, aber bewegt Euch besser nicht übermässig viel.', er wischt Diego noch das Gesicht sauber und holt dann noch etwas Wasser für ihn. 'Trinkt, aber trinkt langsam', murmelt er noch.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 14.04.2005 | 00:04
"Danke.", grummelt Diego. "Ihr seid...gut, Anselm. Juan eigentlich auch, selbst wenn er ein weibisches Weichei ist." Ein Lächeln, das sich in Schmerzen verzerrt. "Haut ihm auf die Glocke." Er hustet kurz.
"Adlige Castilier...stechen manchmal dahin, wo's weh tut." Dann sieht er dem Eisen in die Augen. "Nehmt ihn nicht zu hart ran. Und seid gewappnet - die Rüstung ist langsam, der Degen dafür um so schneller."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 14.04.2005 | 00:12
Anselm lächelt und blickt an seiner arg zerschundenen Rüstung hinab.
'Nun so wie es aussieht werde ich wohl ohnehin ohne Rüstung kämpfen, die nutzt nicht mehr viel. Und habt Dank für die Warnung ich werde es mir zu Herzen nehmen.', sein Blick wird nachdenklich, 'aber zuerst müssen wir Euch und Jason hier herausschaffen, dann wird dieser Weichling meine Klinge fressen.'
Anselm wirkt müde und angespannt, die Situation zerrt sichtbar an seinen Nerven.
'Und ich würde einen Castillianer niemals unterschätzen, ich mag sie nicht besonders, aber ich unterschätze sie nicht.'
Nach einem kurzen Zögern murmelt er noch kaum hörbar und eher zu sich selbst, 'eigentlich mag ich kaum jemanden, uns Söldner mag auch kaum einer, es sei denn wir sollen unser Blut für sie vergiessen.'
Er fährt sich mit einer müden Geste übers Gesicht und bemüht sich dann wieder Diego anzulächeln, 'aber ihr werdet das hier überleben, das versprechen ich Euch und Jason auch, er ist aus hartem Holz geschnitzt, könnte fast ein Eisenländer sein.'
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 14.04.2005 | 00:21
Ein Grinsen überfliegt die matten Züge Diegos. "Na, dann sollte ich Euch besser nie erzählen, dass ich Castilier bin. Und...mit Verlaub...", er beugt sich ein wenig zu ihm, "selbst in einem Söldner schlummert manchmal ein Herz."

Dann lässt er sich wieder zurück in den Sessel fallen, stemmt sich aber nach einer kurzen Atempause hoch.
"Außerdem habt Ihr Recht. Ouh...das ziept ein bisschen...Wir sollten verschwinden. Ich hätte Lust auf ein paar zarte Wachteln. Vielleicht finden wir im Gebrochenen Horn noch etwas Malt für Jason und...eine Suppe von Pjotr, was meint Ihr, Malik?"

Etwas unbeholfen wankt er zu Jason und kniet sich vorsichtig neben ihn. "Hör mal, stirb mir nicht weg. Inismore kann noch ein bisschen warten..." Hoffnungsvoll schaut er in Jasons friedliches Gesicht. "Mh. Er schaut irgendwie jünger aus...nicht mehr so verbissen..."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 14.04.2005 | 07:01

Caytleen?
Ja, es ist Caytleen. Sie laufen gemeinsam durch die grünen Hügel Tyrconnels.
Hinunter in das Dorf in dem Caytleens Vater Angus den besten Whisky ausschenkt.

Sie verschwinden in dem Schuppen.

Ayleen.
Seine Tochter. Sie muss wohl seine Tochter sein. Sieht ihrer Mutter wie aus dem Gesicht geschnitten aus.

LEILA!
SIE IST DA!
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 14.04.2005 | 08:22
"Suppe klingt gut. Aber erstmal wollen wir sehen das Jason wieder heile wird."

Malik verlässt die Halle um die von James erwähnten Trinkturen zu suchen.
Nach einiger Zeit kehrt er mit 2 Flaschen in der Hand zurück. Außerdem trägt er eine am Gürtel.

"Hier, 2 Medizinflaschen, aber keine Ahnung, wie die angewendet wird. Ach ja, und über nen guten Wein bin ich auch noch gestolpert."

Er reicht eine Flasche an Anselm und eine an Juan.

"Ihr kennt euch damit sicher etwas besser aus als ich."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 14.04.2005 | 08:42

Sie fliehen!

Angst, sie haben Angst!
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 14.04.2005 | 09:01
Vermutlich muss er sie trinken, also dann,nach kurzem überlegen flösst Anselm Jason den Inhalt der Flasche ein.

'Ich hoffe das wirkt, aber wie auch immer, er ist ein harter Brocken, der das schon überstehen wird', sagt Anselm mehr zu sich selbst als zu irgendeinem anderen.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 14.04.2005 | 09:30
Als Djego auf das Ettiket sieht steht dort:

Groahm veritibal Sagondra z
Zur äüßeren und inneren Andung.
Achtung stark Alokoholhaltig!
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 14.04.2005 | 09:47

Brennen!
Die Hütte brennt!
Das Boot brennt!
Brennen in der Kehle!
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 14.04.2005 | 11:11
Diego schiebt sich etwas zur Seite, damit Anselm Platz hat. Er sieht ihm über die Schulter und tippt ihm dann auf den Arm.
"Hier." Er deutet auf das Etikett. "Vielleicht hilft auch Einreiben?"
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Preacher am 14.04.2005 | 11:38
"Das mit dem Lesen hat er noch nicht so raus. Liegt am vielen Metall - das lähmt das Hirn."  antwortet Juan an Anselms statt trocken und entkorkt die zweite Flasche.

Hmm...wohin denn nun? überlegt er kurz. Dann schüttet er sich etwas von der Flüssigkeit auf die Hand und reibt sie Jason auf Hals, wangen und Stirn sowie auf die geschlossenen Augenlider.

Er überlegt noch einmal kurz, Dann schüttet er noch etwas auf den Verband, welcher die Wunde bedeckt, daß das Mittel auch direkt mit der Wunde in Kontakt kommen muss.

Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 14.04.2005 | 11:51
Jason schlägt die Augen auf!

" Wuaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhh!"
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 14.04.2005 | 12:08
Diego lacht erleichtert auf. "Ha! So, und jetzt wachbleiben, Jason!" Er fasst seinen Kopf, stützt ihn und träufelt ihm den Rest seines eigenen Malts in den Mund. "Genug ausgeruht...", fügt er leise hinzu. "Bellermue ist tot..."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 14.04.2005 | 17:20
'Immerhin habe ich etwas getan, anstatt nur im Wege zu sein, Weichling. Und deine Bettgefährtin war auch zu nichts weiter gut, als zu schreien und zu jammern.', Zorn schwingt in Anselms müder Stimme mit.

'Nun Jason ich denke hier wollen wir nicht bleiben, also werden wir wohl eines dieser Gestelle die Malik da zusammengschusterthat benutzten um Euch hier herauszubekommen. Dann suchen wir uns eine nette kleine Unterkunft, ich denke da an das Heim unseres Auftraggebers, und erledigen alles was noch zu tun ist', bei diesen Worten blickt er Juhan an.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 14.04.2005 | 19:57
Jasons Gesicht nimmt eine kräftige rote Farbe an, es kommst eindeutig mehr Leben in Ihn.

"Das war aber kein Whisky!?"
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 14.04.2005 | 23:18
Jason krächzt ein wenig als er müde, und etwas matt anfängt zu sprechen:
" Ich glaube, da war eine menge Chilli drin, aber zumindest scheine ich noch ein wenig zu leben.
Ihr habt Bellermue also erledigt. Meine Rache ist fast vollendet, ich werde für immer.. " er unterbricht sich, hustet, spuckt ein wenig Blut und fährt fort.
" ... immer in eurer Schuld stehen. Nun bleibt nur noch Leila. Und ich glaube, das Aas ist bereits auf dem Weg nach Tyrconnel..." wieder husten. Diesmal glücklicherweise ohne Blut, "... aber Anselm hat recht wir sollten von hier verschwinden. Ich benötige ein Schiff... " Husten, kein Blut. " Ich muss nach Tyrconnel, Leila wird Caytleen und ihre... UNSERE Tochter töten."

Jason spürt, das ihn wieder eine Ohnmacht zu überrollen droht.

" Freunde, ihr solltet euch unseren Lohn abholen. Er steht euch zu. Die Angels..." Husten, mit einem bisschen Blut, " ... die Angels sind zerschlagen. Aber bitte, schafft mich vorher auf ..." Husten, " ... auf ein Schiff."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Dash Bannon am 15.04.2005 | 01:22
'Gut! Malik, helft mir Jason auf Eure Trage zu heben, wir beide werden ihn darauf hier herausschaffen. Diego ich denke ihr könnt alleine gehen, oder? Wir werden ohnehin nicht schnell gehen können, also dürfte es nicht alzu anstregend werden.'

Entschlossen blickt er sich noch einmal in dem Raum um, nichts rührt sich mehr, 'also dann Malik, Diego, brechen wir auf.'
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Sir Mythos am 15.04.2005 | 03:38
"Auf gehts. Und Jason, ich komme mit, aber erst, wenn es euch besser geht."

Malik half Anselm Jason auf eine der Tragen zu legen. Dann machten sich alle auf den Weg über Land zurück zum Ort.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 15.04.2005 | 06:38
" Ich kann mich auf dem Schiff erholen...." Husten.
"Ich darf..:" Husten." Keine Zeit..."
Müdigkeit überfällt ihn, ihm wird schwarz vor Augen.
Das ruhige Schaukeln wiegt ihn in einen leisen, traumlosen Schlaf, jedoch nur für ein paar Augenblicke, dann schlägt er die Augen wieder auf, schweigt aber.

Das reden fordert ihm eine Menge Kraft ab.

Dann kommt ihm eine Idee:
" Die Rosenkreuzer.... bringt mich zu den Rosenkreuzern...." Husten. "Vielleicht helfen sie uns."
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Doc Letterwood am 15.04.2005 | 09:47
"Die Rosenkreuzer...ja, gute Idee. Die sollten uns wieder auf die Beine bringen...", brummt Diego und humpelt hinterher, während sie die Zitadelle verlassen.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Andreas am 15.04.2005 | 09:49
'Und sie können mich eventuell schneller nach Tyrconnel bringen, als es ein Schiff vermag.' denkt Jason bei sich.

Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Preacher am 15.04.2005 | 09:52
Auch Juan hat ein Ende der Trage ergriffen - hoffentlich zieht er sich keine Fraktur oder Stauchung zu - das geht ausgesprochen schnell, wenn man nicht aufpasst und schon si viel Blut verloren hat wie er.
Aber er sagt nichts - nicht einmal auf die letzten Sticheleien des Eisenländers ist er weiter eingegangen - er denkt nach. Über Esmeralda, über seine Gefährten und wie er zu ihnen steht. Er hat doch tatsächlich Verantwortung übernommen. Und mit Esmeralda kann er sich ein Zusammenleben zumindest vorstellen - auch wenn sie tatsächlich schnell hysterisch und in ernsten Situationen bislang nicht wirklich hilfreich war.

Meine Güte...ich werde doch nicht etwa schließlich noch erwachsen werden

denkt er, und ein Grinsen schleicht sich auf sein Gesicht.
Titel: Re: Kapitel 4 Die Zitadelle
Beitrag von: Joerg.D am 15.04.2005 | 10:17
Nach einem beschwerlichen Marsch durch die Nacht kommen unsre Helden im gebrochenen Horn an. Zwei Castilianer duelieren sich und der Laden ist zum bersten voll.

Pjotre jongliert mit Fischen und die Angestellten huschen eifrig durch die Halle um den Wünschen der Kundschaft nachzukommen.

Auf dem Aquarium sitzt ein Castillianer in exorbitant teurer Kleidung welcher Juan einen grüßenden Blick zuwirft und sich da´nn wieder dem anscheinend Montaingischen und Vestschen Adligen zuwendet welche mit Ihm speisen. Beim umdrehen blitzt auf der linken Seite ein anscheinend weißer Arm mit farbenfrohen Tätowierungen auf.

Ein zweiter Koch flambiert dort mit großem Aufwand Pfannkuchen und die Atmosphäre mag so überhaupt nicht zu den Gefühlen der Helden passen.
Frieden und Komfort, ja um den Bewohnern dies zu schenken haben die Helden Ihre Knochen hingehalten.

Auf den Zimmern der Helden warten Säcke mit dem versprochenen Lohn und eine Empfehlung des Hauses, welche Ihnen immer ein Zimmer/einen Tisch garantiert, wenn Sie dieses möchten.