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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Allgemein => Thema gestartet von: Sumpfhexe am 30.06.2005 | 20:22
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Ok, mag für den ein oder anderen ziemlich doof klingen.
Aber darf man "Haustiere" haben? Bzw. habt ihr welche?
Ich kam auf die Idee mir einen Rumpelzwock (made by Dailor) zuzulegen.
(http://lustigesrollenspiel.de/rumpelzwock.jpg)
(Guuut, ich spiele nicht... aber das wäre ECHT eine Verlockung!)
Warum?
Dat Vieh ist nicht nur superniedlich (ne Freundin vom mir hat sich den sogar ausgedruckt, weil sie ihn so toll fand. Und sie hat keine Ahnung von Rollenspielen und all dem "Kram". Demzufolge ist er bei allen einsetzbar) sondern auch irre praktisch.
Es hat eine lange Zunge und schlürft und schleckt süße Flüssigkeiten. Also könnte man es als super Ablenkungsmanöver benutzen. Ich kipp einem einfach ne Fanta übern Kopf (oder Honigwasser) und dann kommt der Rumpelzwock an und kitzelt den anderen. Und weil es Charisma2000 hat, wird wohl keiner wirklich murren können ::) Derweil kann man sich ungestört umschauen.
Gibt es sowas ähnliches oder ist das einfach zu abgefahren und doof (ne Kinderrei)?! Sind Tiere nicht rollenspiel-tauglich?
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Solange das Tier nicht zu abgefahren ist und eventuelle Abenteuer aufgrund seiner Lebensweise beschneidet, denke ich kann man ruhig eines haben.
Das Standarttier, was sicher jeder mal hatte (auch ich) ist ein Pferd oder ein Packesel.
Außerdem spiele ich manchmal mit dem Gedanken beim passenden Charakter mir ein Äffchen zuzulegen, welches an Hausfassaden hoch klettert um deren Bewohner zu bestehlen. :)
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Unvergessen unser Affe der dem "Nikishmamann" (längere Geschichte...) auf einer Tropeninsel folgte und ihn sorgfältig terrorisierte und von ihm so angetan war das er es fortan immmer am A**** kleben hatte. Und nur Blödsinn gemacht das Vieh... Nützlich wars nie... Aber cool als Running Gag.
Pferde sind langweilig es leben die Kamele im hohen Norden! :)
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Meine Spieler, dem D&D Gefährtensystem sei "Dank", Laufen imer mit einem halben Zoo rum. ::)
Jegliche Versuche ihnen das abzugewöhnen blieben bisher erfolglos.
naja, die Viecher sorgen schon hin und wieder für eine schöne Auflockerung, aber den Anblick einer 6 Köpfigen Heldentruppe, mit 8 Tieren unterdrücke ich in meiner Vorstellung immer.
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@thal
und welche tiere sind das? gibt es vielleicht einen niedlichen stallburschen dazu^^
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WAHHH!
Das erinnert mich an unsere Halbelfe und ihr Wunderpferd.
"Ich kann das Pferd nur rufen wenn ihr alle weg seid!"
"Na dann lassen wir dich und dein liebes Pferd mal alleine... wie lange braucht ihr?"
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Ich erinnere mich nur da nur an das übliche Sortiment von Pferden, Jagdhunden und Wölfen.
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Wir hatten eigentlich immer nur sehr exotische Begleiter:
- Eine Murmelmaus (Mischung aus Murmeltier, Stacheltier und Biber. Echt niedlich, aber auch brandgefährlich). Interessanterweise verhielt es sich oft wesentlich intelligenter als ihre Halterin ::)
- Einen vermutlich hochintelligenten Esel names Sophokles
- Einen leider sehr vergesslichen aber trotzdem knuddeligen Skelettgolem
- Und ein grünes, glibbriges Geisteretwas, das in unsere Fee verliebt ist, miserabel singt und immer in den unpassendsten Momenten erscheint
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*g*
Ach ja, da fällt mir grad das Pferd aus unserer Deadlands-Runde ein. Intelligenter als die meisten in der Gruppe, ausgebildeter Taschendieb und Pokerspieler. ;D
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wie hält es die karten?
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Gute Frage. *lol*
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@thal
und welche tiere sind das? gibt es vielleicht einen niedlichen stallburschen dazu^^
Naja, erstmal natürlich die Reittiere - Pferde, Esel usw.
Dann die Vertrauten, bei Magiern alles mögliche zwischen einer Ratte, Frosch und Eule.
Die Waldläuferin läuft mit 2 Frettchen rum, Die Druidin verwandelt sich selbst in alles mögliche Getier.
Einen Stallburschen bruachte bisher och keiner dazu.
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Naja, mit Tieren im RPG ist das so eine Sache ... im Grunde ist das wie mit NSCs ... erst, wenn sie - z.B. mangels Fütterung - abkrepeln, fallen die auf; oder aber, wenn der Esel kein unbegrenzt Ladung fassender XTonner ist ;)
Arbo
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Bei Exalted werden Tiere sogar vom System unterstützt. Es gibt da einen Background namens "Familiar". Je nachdem wie hoch man den hat, hat man ein mehr oder weniger großes und mehr oder weniger intelligentes Tier, das einem treu ergeben ist. Der Witz ist, das das eine magische Verbindung ist und das ganze daher mit quasi jedem Tier (bis zu einer bestimmten Größe - größer als ein Pferd ist vermutlich zu groß) funktioniert, auch wenn es normalerweise nicht zähmbar wäre, oder sich nie an Menschen rantrauen würde.
Die Tiere kann man dann auch durchaus besser in sein Spiel integrieren, als den durchschnittlichen Packesel, da sie generell intelligenter sind als normale Vertreter ihrer Art. Im extremsten Fall (d.h. wenn man den Background sehr hoch hat), haben die sogar eine menschenähnliche Intelligenz und können kommunizieren (wenn auch vermutlich nicht sprechen)
Bluerps
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Bei Arcane Codex gibt es ja auch eine Tiermeister Schule, da hat man dann acuh "Haustiere" um sich. Frei wählbar aus allem was es an Tieren da gibt (und das is recht identisch mit dem irdischen "Kram"). Gibt sogar n eigenen Tier-Charakterbogen irgendwo im Netz dazu ;)
Den einzigen Tiermeister den ich dabei erlebt hab, hat seine Wölfe schön als Kampfunterstützung genutzt.
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@ bluerps
und helfen die dann? also sind sie sinnvoll? macht es spaß, so zu spielen oder fängt da der tierschutz an (greenpeace)? was passiert, wenn die verletzt werden bze sterben. einfach ersetzen oder gibts trauerzeit?!
ok, etwas zu hoch gegriffen, evt. aber ich finds dennoch interessant. ^^
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Die Tiergefährten bei meiner Gruppe werden auch aktiv als Kampfunterstützung genutzt, das wird auch durchaus vom D&D Regelwerk unterstützt.
Am Anfang, waren die Tiere unserer Waldläuferin sogar mächtige als sie selbst :)
Aber sie gehen meist sehr gut und fürsorglich mit ihren Tieren um, nur wenns darum geht, das die Handhabung schwierig wird, werden die Tiere gerne mal "ignoriert".
Wenn die Gruppe z.B. mal 2 Wochen in dunklen Höhlen verbringt, dann wird mal kurz ignoriert, das die Pferde usw. da ja garnicht mitkönnen, und wenn sie dann wieder irgendwo an die Oberfläche kommen sind sie halt wieder da. Da sind wir nicht so pinibel.
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Sumpfhexe, im Grunde haben Tiere im Rollenspiel die A****karte ... ;)
Arbo
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In unserer Hârnmasterrunde hat ein Spieler ein Pferd erwischt dass ausschliesslich Met säuft. Wenn es eilig war gab's da noch die Schnapsdirekteinspritzung ;D
Das Ding war grottelhässlich und war (selbstverständlich) heimtückisch, gemeingefährlich und nicht zu bremsen wenn es Alkohol gewittert hat. Mit anderen Worten: Es passte perfekt in unsere Gruppe ~;D
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....Druiden....Magier....und Waldläufer sind zwar interessante Charaktere, aber sie nerven allesamt, wenn jeder von ihnen einen Zoo mit sich herumschleppt.
Habe mal einen Mönch in D&D gespielt.
Kampfsituation, alle würfeln Initiative, fangen an zu kämpfen....kurz bevor ich würfeln durfte...der Spieler des Magier: "Halt, habe ich fast vergessen...mein Falke ist dran....würfel....blabla......" erleichtert will ich würfeln, die Druidin: "Mein fliegender Riesenbär ist noch dran...fliegen kann er, weil er so'n magisches Dingens hat...achja und der kleine Bär auch....usw.usw."
Und das in einer relativ großen Gruppe von 7 Spielern, oder so.
Es war nicht zum Aushalten.
Unser Waldläufer hat seinen Vielfraß meist vom Kampfgeschehen ferngehalten, soweit ich mich erinnere.
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Naja, mit Tieren im RPG ist das so eine Sache ... im Grunde ist das wie mit NSCs ... erst, wenn sie - z.B. mangels Fütterung - abkrepeln, fallen die auf; oder aber, wenn der Esel kein unbegrenzt Ladung fassender XTonner ist ;)
Arbo
Also ich weiß nicht. Bei uns spielen die dauehaften tierischen Begleiter der Gruppe keine untergeordnete Rolle. Der Ochse Karl ist der beste Freund unseres Gnoms ;D und Esel Sophokles weiß allein durch den einen oder anderen Blick auch mal unsere Magierin in Zaum zu halten ;)
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Mein allererster SC, ein DSA Elf der zweiten Auflage, hatte einen Säbelzahntiger und einen Baumdrachen...
Lang ist's her.
Robin
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Haustiere sind schon okay. Sie können vorkommen, mitdackeln und ab und zu vielleicht sogar mal nützlich sein - solange sie nicht a) penetrant im Vordergrund stehen oder b) ohnehin nur ignoriert werden, ist das okay.
Den Rumpelzwock würde ich mit der Gruppe und dem SL abklären. Wenn das eine düstere Runde werden soll, passt er wahrscheinlich nicht. ;)
@Silas: Ja, das kenn ich. Die mitkämpfenden Viecher irgendwelcher Druiden und Waldläufer können schon ganz schön nervig sein... bei einem Vieh mag das noch gehen, aber wenn´s dann mehr werden... :P Das ist auch das Problem bei D&D-Summonern, die sich lauter magische Viecher herbeibeschwören können.
Ansonsten haben wir in unseren Gruppen meistens irgendwelche Haustiere... am einprägsamsten ist Wölfchen, der sprechende Esel. ;)
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Apropos Rumpelzwock ... der schaut aus wie ein verstrahlter Mammut-Ottifant ;)
Arbo
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Gibt es sowas ähnliches oder ist das einfach zu abgefahren und doof (ne Kinderrei)?! Sind Tiere nicht rollenspiel-tauglich?
Ach was, Tiere gibt es im Rollenspiel doch Unmengen:
Brathähnchen, Falscher Hase, etc.
Ich finde Tiergefährten langsam ein wenig albern, aber das ist ja nur meine persönliche Meinung. Meiner Freundin gefallen diese Charakter - Tierbeziehungen sehr gut und sie fragt auch immer nach einem Raben, Wolf oder Elefant wenn sie einen Charakter erschafft.
Solange das Tier nicht hyperintelligent und stärker als mancher Charakter ist, finde ich Tiere auf der Seite der Charaktere okay.
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In unserer Gruppe gab/gibt es:
- vertraute Streitroesser (Vertrautheit gibt einen Bonus bei Midgard)
- ausgebildete Kampfhunde, prima Waechter und auch im Kampf zu gebrauchen
- ein strohdummes, aber treues und irre schnelles Reitkamel
- einen zahmen Flugsaurier, den man als eine Art Gleiter nutzen kann
- normale Reittiere
Um die Tiere kuemmern sich alle, falls wir irgendwohin muessen, wo die nicht mitkoennen, werden Pfleger gesucht! Falls sie verletzt werden, kriegen sie auch mal einen magischen Heiltrank ab und die Haelfte der Gruppe hat "Erste Hilfe fuer Tiere" gelernt...
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und helfen die dann? also sind sie sinnvoll?
Das kommt auf das Tier und dessen Intelligenz an. Eine treue, aber dumme Maus (Familiar 1) ist sicherlich nur ein nettes Detail des Charakters. Die wird meisstens um ihn herumwuseln und mausige Dinge tun. Eine intelligente (d.h. wie achtjähriges Kind, maximum Intelligenz für Tiere) Maus (Familiar 3) ist auf jeden Fall nützlich um (ganz) kleine Gegenstände zu holen, oder vielleicht eine Konversation zu belauschen.
Ein treuer, aber dummer Tiger(auch Familiar 3) ist im Kampf sicherlich praktisch, wird aber eventuell mal den falschen anfallen, da er halt nur tierische Instinkte hat. Ein intelligenter Tiger (Familiar 5, maximum Wert) kann richtig im Team kämpfen, statt nur instinktiv und kann sich beherrschen, wenn er muss.
Je nach Tier kannst du dir ja selber denken, wozu es nützlich sein könnte. Wobei die intelligenten Tiere noch einen kleinen spielmechanischen Vorteil bieten, nämlich dass sie etwas Essenz (so eine Art Manapunkte - Exalted brauchen das für ihre magischen Fähigkeiten) speichern können, auf die der Exalted zugriff hat, solange er Körperkontakt zu dem Tier hat.
macht es spaß, so zu spielen oder fängt da der tierschutz an (greenpeace)?
Ich hatte als Spieler noch keinen Familiar (ich leite in unserer Exalted-Runde meisstens), aber einer der Spieler in meiner Runde hat einen und durchaus Spaß daran, denke ich. Wobei es in dem Fall ein offensichtlich nützliches Tier ist, ein Pferd.
was passiert, wenn die verletzt werden bze sterben. einfach ersetzen oder gibts trauerzeit?!
Natürlicher Tod ist bei denen ausgeschlossen. Solange ihr menschlicher Partner lebt, leben die auch.
Tod im Kampf ist natürlich drin. Obs da ne Trauerzeit gibt hängt ganz vom Charakter ab. Die meissten werden wohl trauern, wenn sie ein Wesen verlieren dass ihnen so nahe war, aber entsprechend kalte Menschen können das bestimmt auch einfach so abtun.
Ersetzen ist prinzipiell drin, allerdings braucht man dafür einen bestimmten Charm (magische Fähigkeit der Exalted). Den zu lernen ist zwar eigentlich kein Problem, aber es kostet halt Erfahrungspunkte.
Bluerps
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In meiner Hackmasterrunde gab es ein kleines Hausschwein - Eduard -, das wurde im Dungeon immer nach vorne geschickt und eventuelle Fallen auszulösen. Möge er in Frieden Ruhen.
Ansonsten lassen sich bei D&D Pferde, Vertraute und Tierfreunde nicht vermeiden, die sind halt regeltechnisch vorgeschrieben. Sehr oft ist der Tierfreund ein Wolf.
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@SdA: das haette der Druide in unserer Runde nie zugelassen!
Klar, Woelfe haben schon was, das wird niemand bezweifeln ;-)
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In DSA nehme ich öfter einen (Wach-)Hund mit und auch in D&D will ich einen oder zwei für meinen Paladin. A) mag ich Hunde persönlich und b) sind sie loyaler, aufmerksamer und lieber als viele Mitstreiter. Dein Hund bellt, wenn sich jemand deinem Schlafplatz im Wald nähert. Deine Kumpels pennen weiter oder fangen ohne dich an, zu kämpfen ;)
Ansonsten kann jeder so viele Tiere mit sich schleppen, wie er/ sie will. Solange die Pflege und Betreuung nicht vernachlässigt wird oder man sie "vergißt", bevor man in einen Dungeon geht... ::) Alles schon erlebt.
Aprospros Dungeon: im schlimmsten Fall haben wir ein Haustier gegessen, weil wir keinen Proviant mehr hatten und im Dungeon festsassen. Zu Anfang haben alle drüber gelacht und blöde Witze gerissen, aber irgendwann ist dann die Erkenntnis gekommen, dass es anders wohl kaum gehen würde. War eine herrliche Situation und sehr rührend, vorallem die Entscheidung, welches Tier dran glauben sollte...
Also nen halben Daumen hoch für Tiere. Carnivore schmecken aber nicht so gut wie Herbivore >;D
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Jupp nen Hund wär besser als zum Beispiel der Krieger unserer Big-B Runde: kommmt ein sternartiges helles Licht wahnsinnig schnell aufs Lager uzgeflogen (GS 2500 oder so) und was macht er: er geht vom Lager weg und legt sich auf die Mauer...
Er hätte besser bellen sollen ;)
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Wenn irgendein Char ein Tier mitschleppt, dann sollte er aber auch selber dran denken. ;) Es gibt nichts schlimmeres, als irgendwann festzustellen, daß der Hund/die Katze/der Rumpelzwock ja schon ewig nichts mehr getan hat und auch niemand daran gedacht hat, ihnen einen (Blah)-Schutzspruch zu verabreichen... :P
Das passiert mir als SL in Runden mit zuvielen Viechern auch immer... fragt mich nicht, wie oft ich schon Wölfchen den Esel vergessen habe... :-[
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Ach ja, die Tiere, da erinnere ich mich immer wieder gerne daran das meine Schwester ein Pferd anstatt eines normalen Charakters spielen wollte :loll:
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Jaja in DSA oder? DSA4? "Die ham eh mehr LeP und besser kämpfen können se auch!" :D
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In D&D, meine Schwester ist Profi Dressurreiterin und war damals der reinste Pferdefanatiker...
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Habe am Wochenende im Spiel den Hundebegleiter unseres Druiden getötet.
Die Reaktionen darüber vielen sehr dürftig aus, eher so ala "Ein Kämpfer weniger."
Naja...
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Was mit Tieren im Rollenspiel auch oft zusammenhängt, ist wenn ein Spielercharakter sich in ein Tier verwandelt.
Wenn das der Fall ist, sollte theoretisch aufgrund der Regeln und der Atmosphäre der verwandelte Held gewisse tierische Instinkte übernehemen, solange er die Tiergestalt hat.
Das funktioniert oft auch nicht richtig. Das läuft dann so ab: ich bin jetzt ein Falke, d.h. ich kann fliegen und alles andere bleibt so wie es ist. Ein gewisses tierisches Verhalten wird nicht mal ansatzweise gespielt.
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Muss man das? Man nimmt doch nur die Gestalt eines Tieres an...
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Naja, nach dem DSA4-Regelwerk schon. Dadurch wird zum Teil auch verhindert, dass man den Spruch zu sehr mißbraucht. Denn man läuft Gefahr, nach einer längeren Zeit in Tiergestalt immer mehr die tierischen Instinkte und Triebe anzunehmen. Irgendwann wäre man ganz ein Tier, ohne irgendwelche menschlichen Verhaltensweisen zurück zubehalten.
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Dann solltest du vielleicht auch DSA4 dabei sagen, in den meisten Rollenspiel ist es nämlich nicht so.
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Naja, nach dem DSA4-Regelwerk schon. Dadurch wird zum Teil auch verhindert, dass man den Spruch zu sehr mißbraucht. Denn man läuft Gefahr, nach einer längeren Zeit in Tiergestalt immer mehr die tierischen Instinkte und Triebe anzunehmen. Irgendwann wäre man ganz ein Tier, ohne irgendwelche menschlichen Verhaltensweisen zurück zubehalten.
das finde ich gar nicht so dumm das sich der Charakter im Tier verliert.
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na viele Magier (oder Magiekundige..) haben Vertraute/Tiergefährten..
einige Charaktere können sich in Tiere verwandeln (dazu zähle ich auch mal Werwesen..)
dann noch Tierbändiger/Waldläufer/Druiden die ebenfalls Tiere dabei haben (als Freund?) und natürlich Pferde/Packtiere..
ich hab sogar mal selbst ein Tier gespielt..nen Kater (Vertrauter eines Magiers, sehr intelligent, wollte den Rattenvertrauten eines anderen Magiers....'kennenlernen')
alles in allem passen Tiere ins Rollenspiel...bzw. sie passen in bestimmte Settings und solange kein ganzer Zoo dabei ist...passt das auch
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Ich habe schon mal jemanden gesehen, der einen normalen Hund gespielt hat. Meiner Meinung nach eine dumme Idee, denn du kannst nicht wirklich mit PCs und NPCs interagieren.
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Und Tiere gehören zum Beispiel zu einem Fantasysetting einfach dazu, sie sind einfach überall. Sie können wunderbar Stimmung vermitteln ohne gleich zu Gefährten (womöglich noch im Kampf) ausarten zu müssen.
In SF-Settings kann man aus Tierbegegnungen das komplette Thema umbauen (in einem Technokomplex begegnet den Chars ein Tier, das hier eigentlich gar nicht sein dürfte und plötzlich nimmt das AB mmystische Ausmaße an).
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sollte vielleicht noch hinzufügen, dass alle Chars Vertraute waren (one-shot auf ner Con)..ansonsten fände ich das auch nicht so prickelnd..schon gar nicht wenn man ein normales Tier spielt (also mit tierischer Intelligenz)
ich fand das damals nicht schlecht, auch wenn wir natürlich mehr Menschen in Tierform gespielt haben, aber wir waren ja auch Intelligent wie Menschen...
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Jupp am besten sind immer noch die Spieler die nen hyperintelligenten Elfen spielen wollen und dann... naja sagen wir mal "das nichht so recht darstellen können" das wäre der Umkehrfall ^^
Aber ne Maus hatten wir mal. Das war aber nen verzauberter Magier bei dem das erste AB daraus bestand für den armen kleinnen (der uns immer was in den Dreck geschrieben hat) nen Zauberer zu finden der den wieder entzauberte und das zweite Abenteuer daraus, den bösen zu finden der das war (wobei wir noch alles mögliche in Menschen zurückverwandelten...)
Aber es kann schon zu putzig sein wenn sich der Char als Spinne in einer hitzigen Diskussion der anderen in den Kragen des/der Magier/in abseilt... >;D Oder eben als Maus ins Gewand klettert und ihm in den allerwertesten beißt. ;)
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Aber es kann schon zu putzig sein wenn sich der Char als Spinne in einer hitzigen Diskussion der anderen in den Kragen des/der Magier/in abseilt... >;D
Und wenn man nen fiesen SL hat und der Magier sich dann geschockt in den Nacken Schlägt ? ::)
"Charabeseitigung leicht gemacht ?" ;)
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Ach was das isn Spielerchar der da zuschlägt -> der haut doch garantiert daneben ~;D und selbst wenn darf man ja wohl noch ausweichen, oder?
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Und wenn man nen fiesen SL hat und der Magier sich dann geschockt in den Nacken Schlägt ? ::)
"Charabeseitigung leicht gemacht ?" ;)
Spinne der 3. Stufe mit 25 Trefferpunkten. Da kann er lang draufhauen (;
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Ich find das mit dem 'du verlierst dich in dem Tier und fängst jetzt an zu grunzen' eigentlich eher ein bescheidenes Konzept. Wer will schon, daß sein Char nach einer Verwandlung in ein Schwein grunzt? Die, die es wollen, machen es ohnehin, und denen, die das nicht wollen, geht die Regel auf den Keks und sie ignorieren das, soweit sie können.
Bei Vampire kann z.B. ein Char ein Tier übernehmen, aber wehe, er legt nicht einen super-guten Wurf hin! Dann verhält er sich nämlich für die nächste Zeit wie dieses blöde Tier, was die Kraft ziemlich nutzlos macht.
Im Gegensatz dazu gibt es bei Ars Magica eine bestimmte Sorte Magier, die eine menschliche und eine tierische Form hat. In diesem Fall hat der Mensch bestimmte Persönlichkeitsmerkmale, die diesem Tier zugeschrieben werden - ein Adler ist stolz, eine Katze neugierig, ein Hund loyal, etc. Aber das kann man schon bei der Char-Erschaffung festlegen, damit gehört es zum Konzept. Das finde ich weitaus weniger störend.
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Die Regelung zum Theam "In ein Vieh verwandeln" gab es schon in DSA3 und ich finde das voll in Ordnung. Erstens ist der Zauber so schon recht kostenintensiv und zweitens dauert es eine Weile, bis sich die Tierseite bemerkbar macht. Das unterbindet die Idee einer Ausbeutung des Zaubers und läßt etwas mehr Atmosphäre zu. Und weshalb nicht das "Tier im Charakter" durchkommen lassen? Wer weiß schon, was er machen würde, wenn er sich in einen Hund verwandeln könnte? Der Möglichekiten sind viele und nicht immer siegt der kalte Intellekt bzw. der Wille des Spielers.
Aber DSA 4 hat so schon wesentlich dämlichere Ideen zum Thema Tiere, z.B. soll ein Falke angeblich in der lage sein (entsprechend trainiert) in ein Haus zu fliegen und dort einen Schlüssel (der zuufällig für die Eingangstür passt...) zu stiebitzen. Sicher...
Der Magier (besser dessen Spieler) könnte ja auf den Gedanken kommen, dass ihn die Spinne vergiftet und schlägt deshalb "gezielt" zu, um auch ja der Gefahr Herr zu werden. Diese Situation wird zu einer höchst unterhaltsamen "Diskussion" zwischen Spieler Spinne, Spieler Maguer und SL führen, wer wen killt.
Nette Idee >;D
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In DSA(3) war es ja eigentlich so das (bis auf eine unsägliche Magierakademie aber Magier können da ja alles) man nur als Elf diesen Zauber hatte und sich in sein Seelentier verwandeln konnte, was natürlich Charakterabgestimmt war. Somit war dieses "tiefere Einfühlen in die eigene Seele" schon ein interessantes Thema (wurde auch bei Voyager aufgegriffen siehe Chakotay glaub ich) aber dann von einigen Munchkins wegen der "kewl powerz" von Säbelzahntigern instrumentalisiert.
Und bei D&D sind Tiere und Tierformen eh nur kampfunterstützend gemeint wie alles in diesem Spiel ;) ~;D
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So einen Säbelzahntiger-Elfen kannte ich auch mal. Erst ein paar Pfeile abschießen, und dann als Säbelzahntiger in die Menge stürtzen ::) (aber damit war er auch immer eine sehr gute Unterstützung für uns).
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Den Zauber kann man als "Kampfboost" nutzen?! Ok, ist schon länger her, dass ich in den Codex gesehen habe. Aber irgendwie hatte ich in Erinnerung, dass der Spruch schwer zu bekommen war (eh ein leidiges Thema...), lange dauerte und teuer war. So kann man sich irren. (?)
Off topic: wesentlich beliebter war es, beim Invisibili Vanitar den kleinen Haklen zu ignorieren, dass die Kleidung und Ausrüstung NICHT unsichtbar wird und der Charkter schon das Adamskostüm anlegen muss, um wirklich unsichtbar zu sein.
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Nee der war nur teuer und selten für Magier, Waldelfen hatten den am Anfang auf nem moderaten Wert.
Muss mal im Codex nachsehen...
Dauer ist 20 Sekunden also 10 KR, bei hoher Entfernung kann man vorher dann also sogar noch schießen
Er kostet 7 ASP zur Aktivierung und dann 1 ASP / 5 Minuten in Säbelzahntigergestalt
Seltsamerweise steht da was von wegen Elfen haben den Zauber zwei bis drei Mal für verschiedene Tierformen (wenns also reines Seelentier sein soll is der wohl gespanlten ;)) und da sind auch "nur" 5 Orte aufgeschrieben wo man den als Magier lernen kann...
Magier hat -10 im Wert (Tuzaker kriegen drauf +7) und dürfen ihn 1x pro Stufe steigern (2 wenn Verw. von Unbelebten Fachgebiet, 3 wenns der Hauszauber wie beim Tuzaker ist), Waldelfen haben -3 und dürfen 3 Punkte pro Stufe steigern - also auf Stufe 3 schon mal 6 Punkte, mit den DSA3-Eigenschaften kaum noch ein Problem.
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Bei Earthdawn gibt es explizit den tiermeister, da ist es also gewollt, dass die leut ihre Tiere haben.
Finde ich auch echt nett.
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Bei Earthdawn gibt es explizit den tiermeister, da ist es also gewollt, dass die leut ihre Tiere haben.
Finde ich auch echt nett.
Earthdawn ist da aber nicht der einzige Vertreter - ich denke hier an die Tiermeister bei AC & Midgard, Waldläufer und Druiden bei D20 u.v.m.
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Nicht unbeachtet zulassen die Hexen in DSA mit ihren Vertrauten (Katze, Kröte etc.).
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ich denke ein Charakter mit nem Tier ist in Ordnung, aber wenn jeder eins dabei hat..wirds arg unübersichtlich.
Tiere sind soetwas wie NSCs da sollten ja auch nicht wirklich viele mitlaufen..
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Wir hatten bei SR ein Haustier als Maskottchen:
Ein heisswasser Pinguin aus dem Amazonasbecken, der spontan Pen-Pen getauft wurde und den ich dann als Darstellungssubjekt aufgedrückt gekommen habe. So zusätzlich zu meinem Chara noch.
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Bei GURPS Fantasy habe ich mal einen Ellyl gespielt (das ist sowas wie ein Pixi). Und damit ich trotzdem etwas transportieren konnte (als Alchimist trägt man ja so einiges mit sich rum ...), hatte ich einen gezähmten Wolf. Und da der Charakter recht gut mit Tieren konnte gab es auch keine Disziplinprobleme ;)
Ansonsten gab es in den Dungeonlastigen Anfangszeiten - mit dem hohen Realitätsanspruch ;D - z.B. mit Reittieren immer die weiter oben beschriebenen Probleme.
... ihr seid in einer Wildnis ... gestern wieder Bärenspuren gesehen ... die Wölfe heulen ... vor Euch eine schmale Treppe in die Tiefe ... was macht Ihr. Gruppe: wir rüsten uns für ein Dungeonabenteuer aus und binden die Pferde und Esel fest.
und dann kam unsere großartige Rollenspiel Evolution 8)
- ganz am Anfang: wofür Tiere, die fünf Schatztruhen kriege ich doch locker in meinen Umhang
- Am Anfang: Wir laden die gefundenen Schätze auf unsere Packtiere und reiten nach Hause
- später: mist, die Wölfe haben unsere Esel gefressen
- dann: oh, der Bär hat den Hirten aus dem kleinen Dorf wohl auch für ein Reittier gehalten
- noch später: oh, die engagierten Wachen haben nicht mit unserer Rückkehr gerechnet und waren der Meinung, dass 3 Pferde und 5 Esel wertvoller sind, als 3 Kupferstücke am Tag. Ab diesem Zeitpunkt bekam auch nicht mehr jeder Esel einen Namen und ein Portrait auf dem Charakterbogen ;D
Irgendwann tauchten dann keine mysteriösen schmalen Treppen mehr mitten in der Wildnis auf, mit Dungeons, die man 2 Wochen lang durchstreift um den Wölfen genug Zeit zu geben, so dass diese Probleme ihren Schrecken verlieren.
Nur so ein paar meiner Erfahrungen ;)
Eryolath
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In einer unserer D&D Runden spielt jemand einen Pseudodrachen, d.h. einen kleinen Drachen, der ungefaehr so gross ist wie eine Katze. Dieser Viecher sind supersuess, aber leider auch total anspruchsvoll und nervtoetend, da sie die gesamte Aufmerksamkeit eines Charakers haben moechten. So kam es, dass der Drache stets auf humorvolle Weise versuchte, die Beziehung zwischen meinem Charakter und seiner Herrin zu sabotieren ~;D
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Einzig mein 'Pale Master' (D&D) besitzt einen Vertrauten. Einen niedlichen, kleinen, silberweißen Pseudodrachen namens Cheeres. Ergänzt sich mit dem Charakter überraschenderweiße ausgezeichnet und dient ihm als eine Art psychologischen Anker, sodass er nicht dem Wahn verfällt.
Da sein erster Vertrauter (Teil der Hintergrundgeschichte bevor der Charakter das erste mal gespielt wurde) durch einen hinterhältigen Angriff getötet wurde, passt er sehr auf ihn auf um ihn nicht auch noch zu verlieren. :'(
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@Boltwing: Sind Pale Master nicht per Definition boese? Und Pseudodrachen standardmaessig neutral gut?
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Ohne jetzt lange und breite Erklärungen hier hereinzutexten. Mein Pale Master ist von der Rasse her ein Deep Imaskari und versucht seine untergegangenen Rasse wieder neues Leben einzuhauchen (Nein, KEIN untotes Leben!). Dazu versucht er erstmal alte Ruinen auf der ganzen Welt wiederzufinden und möchte (da es wohl ein schrecklich lannges unterfangen sein wird) mit der Nekromanti sein Leben verlängern. Ob es der beste Weg ist, bleibt die Frage. Aber er ist ein guter Charakter der niemanden grundlos etwas böses antun wollen würde. Nur seine ... Methoden ... sind etwas "anders".
Und wie gesagt, hilft ihm der liebe Cheeres seine gute Seite zu behalten ;)
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@Boltwing: Unsere Pseudodrachen sind beide silber, doch meiner hilft mir nicht, nein, er versucht krampfhaft meine Annaeherungsversuche an seine Meisterin zu unterbinden... ein Tanglefoot bag in der Kleidung machte aus den Tanzversuchen erstmal ne Lachnummer, und Schwanzstachelgift im Wein ist auch nicht gerade lustig ~;D
Und das schlimme ist, das er mich dabei auslachen kann und niemand sonst das mitbekommt, dank Telepathie...
P.S.: Aus welchem Setting/Regelbuch sind die Deep Imaskari?
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P.S.: Aus welchem Setting/Regelbuch sind die Deep Imaskari?
Aus den Forgotten Realms. Aus dem Buch "Underdark". :)