Tanelorn.net
Das Tanelorn spielt => Tanelorn-Studios proudly presents => Spieltisch - Archiv => Forenrollenspiele => Videothek => Thema gestartet von: Joerg.D am 8.07.2005 | 22:05
-
Tyconel, liebliches schönes Tyconel.
Die kurze Überfahrt mit dem Boot eines Fischers war ruhig.
Der bließ sanft in die Segel un aus der richtigen Richtung. Die See war fast Spiegelglatt und von Land konnten die Gefärten den Geruch des beginnenden Sommers riechen, welcher sich mit dem Salz des Meeres vermengte.
Dann tauchte Tyconel auch.
Jasons Herz wurde schwer, es pochte, raste und Ihn überfiehl eine merkwürdige Melankolie.
Wie lange hatte Er das Erscheinen auf Tyconell verzögert? Immer auf der Suche nach den Mördern Seiner Familie und doch meißtens auf der Flucht vor sich selber und den jahrelangen versagen bei Seiner Aufgabe.
Rache, ja Rache hatte Er geschoren und die ersten Jahre mit nix anderen als der Suche verbracht. aber Er hate nix gefunden und man musste arbeiten um zu leben.
Vielleicht hätte Er sich früher mit Freunden umgeben sollen, denn alles was Er anstellte um Rache zu finden endete bisher in einer Katastrophe. Es war wie verhext, Er war imer zu spät oder zu schlecht im Kampf, wo Er doch sonst so selten besiegt wurde.
Aber jetzt, wärend die lieblichen Hügel der Heimat näher kamen, wusste Er das es endlich ein Ende haben soll. Knirschend scharbte der hölzerne Bug des Bootes auf den kiesigen Strand Tyconels. in einer abgelegenen Bucht, von der aus man die ganze Insel gut erreichen konnte und wo einehemaliger Freund der Familie wohnte.
Es waren ein paar Kirschbäume dazugekommen und der Kräutergarten war auch größer als früher aber das Haus von Ian Mc Allister war noch immer das selber in dem Jason mit den kleinen Tim im Garten gespielt hatte. der Rasen auf dem Dach wurde von Ziegen getrimmt und die Türen und Läden waren dick um die Kälte und eventuelle Strandpiraten draußen zu halten.
Es war das glockenhelle Lachen von Kindern, der Geruch von Torf, welcher zum brennen von Whisky benutzt wurde und das Rauschen des Meeres an den steinigen Strand, was Jason eindeutig klar machte, das Er wieder zu Hause war. Ein Vogel sang ein fröhliches Lied und die Szene machte allen Gefärten klar, wie das perfekte Leben aussehen sollte.
Zwei riesige Inische Wolfshunde schlugen an als die Gruppe sich zum Haus bewegte und ein kaum 16 jähriger Junge erschien mit bloßen Oberkörper und einer Fiedel in der Hand vor dem Haus um nach den Besuchern zu sehen.
Zwei kleine rothaarige Mädchen rannten ins Haus und die Laden wurden geschlossen, wärend der Junge sich ein Hemd überzog und auf die Gefärten zuging (nicht ohne Sich vorher noch einen 6er Gürtel mit Pistolen zu schnappen).
"Aye, was kann ich an diesem schönen Tag für die Besucher Tyconelsr tun?"
Fragte Er mit einem höflichen Lächen auf den Lippen.
-
Anselm hatte die Reise nicht genossen, ganz und gar nicht.
Nachdem er seine Ausrüstung vom Schiff geholt hatte, waren alle gemeinsam zu den Rosenkreuzern gegangen um per Porte nach Tyconel, oder zumindest in die Nähe zu kommen. Wiederwillig beschritt er diesen Weg, einzig seine Freundschaft zu Jason hatten ihn diesen Weg gehen lassen.
Es heisst man müssen vorsichtig sein, wenn man mit Portemagie reist und Anselm war vorsichtig gewesen, aber was er wähhrend der Reise gehört oder gefühlt hat, konnte er nicht in Worte fassen, schweigend hat er auf dem Boot gesessen und aufs Wasser gestarrt.
Gemeinsam mit seinen Gefährten betritt er Tyconel, 'nun Jason, da sind wir', er blickt dem Jungen entgegen der kommt sie zu begrüssen,'und wie es scheint erkennt man Euch nicht, Freund'
-
Ist doch Klar, dachte Anselm nur einen Augenblick später
Der Junge hat noch nicht einmal gelebt als Jason die Insel verlassen hat.
-
Jason hat für die Überfahrt nach Tyrconnel seinen Kilt und sein bestes Hemd angelegt.
Sein Claymore steckt auf dem Rücken, seine Pistolen sind wie immer Griffbereit.
Als am Horizont die ersten Schatten von Tyrconnel auftauchen, verspürt er eine Unruhe und stellt sich ganz nach vorne an den Bug.
Da ist seine Heimat.
Die Gischt scheint seine Augen zu reizen, denn eine Träne bildet sich in seinem linken Auge und rinnt, während Jasons Seemannsbeine das Schaukeln des Bootes ausgleichen, über seine Wange.
Die Gischt? Aye Ladd, die Gischt.
Habe ich dir nicht immer gesagt, das es Situationen gibt, in denen ein Mann zu seinen Tränen stehen muss?
"Aye Dadd", sagt er leise, ohne sich bewusst zu sein, das seine Kameraden ihn hören. " Das hast du erklärt. "
Er spürt die Blicke in seinem Nacken, weiss aber, das die Freunde ihn sicher verstehen. 20 Jahre sind eine lange Zeit, Sorel war vielleicht nicht einmal geboren als er Tyrconel verlies.
Dann kommt ihnen der junge Mann vor Mc Allisters Haus entgegen und spricht sie an.
" Nun, junger Freund. Wenn ich dich so ansehe, dann könntest du ein Sohn des alten Ian Mc Allister sein, doch wenn ich dein Alter schätze, würde ich vermuten, das du ein Sohn von Tim Mc Allister bist. Wenn dem so ist, wie ich vermute, dann bitte ich dich: Rufe deinen Vater, kündige ihm an, das sein alter Freund Jason wieder da ist. Jason Tyrconel."
-
Raphael steht hinter den Gefährten. Er hatte bisher nur einmal per Porte eine Reise getan, udn das unter hohem Zeitdruck, so dass ihn das ganze etwas nachdenklich zurücklis.
Seine Kleindung ist Neu, auch wenn sie sich kaum verändert hat.
Lediglich seine Stiefel scheinen etwas fester.
Von diesen UNwichtigen Details ab, hält er sich im Hintergrund.
-
"Mein Vater ist tot Tot Mister Tyconel, gefallen im Kampf gegen Leila."
Der Junge versprühte eine Erfahrung die in so jungen Jahren kein Mensch haben sollte.
Seine Augen waren hart wie Stahl und die Pistolen zeigten, das Er nicht den Weg des Schwertes gewählt hatte um die Familie zu schützen.
"Ma, ist das Jason Tyconel?"
Eine Frau in den Dreißigern trat vor die Tür und sah Jason an Anna Mc Lachlan schoss es Jason durch den Kopf. Sie war ein schönes Mäschen gewesen und nun war Sie eine wunderschöne Witwe.
"Ja, Jason. Das ist der sagenumworbene Jason Tyconel.
Bitte Ihnund Seine Freunde rein und hol etwas Whisky aus dem Fass was Dein Vater für diesen Zweck vor 20 Jahren angesetzt hat."
-
Tim im Kampf gegen Leila gefallen? Tim?
Und sein Sohn heisst Jason?
Ob der Junge zufällig so heisst?
Jason ist verwirrt, traurig und spürt Zorn in sich aufsteigen. Sie sind zu spät. Tim ist tot, Caytleen und Ayleen vermutlich auch.
"Ana McLach... McAllister. Was ist hier geschehen." Jason sieht ihren missbiligenden Blick der von ihm zu seinen Gefährten schweift und wieder zurück.
Natürlich, Anna legte immer schon großen Wert auf gute Umgangsformen.
"Verzeih Anna. Das sind meine gefährten. Wir jagen Leila seit einiger Zeit."
Dann stellt er seine Freunde einzeln vor.
-
*Umblende*
Ein Keller, muffig, volgestellt mit allem möglichem Krimskrams... Caytleen und Ayleen gefesselt, rücken an Rpcken an einem Stuhl, bewusstlos.
Die Kamera fährt rückwärts durch eine Tür, man hört die Stimmen 2er Männer.
"So, und sobald der Bote hier ankommt, schicken wir ihm eine Nachricht, und die Falle schnappt zu, richtig?!"
"Richtig!" *Dreckiges gelächter* Abblende.
Raphael geht hinter dne anderen her, und als er auch der Tür schwelle steht, als habe er etwas gehört... wischt die Halluzination mit einem Kopfschütteln aus, und folgt ins Haus.
-
Anselm spürt die Unruhe Jasons, spürt das etwas nicht so ist wie es sein sollte. Mit bedächtigte Schritten folgt er Jason ins Haus, seine verbeulte und notdürftig geflickte Rüstung knarrt leise. Die gebrochene Beinschiene hat er mit Lederriemen zusammengeschnürrt um sie wenigstens am Bein zu halten.
'Jason, was ist hier los?', flüstert der Eisenländer besorgt.
-
' Die Frage stelle ich mir auch, Anselm.'
Jason sieht sich in dem Haus um.
" Tim war mein bester Freund in jungen Jahren. Scheinbar wurde er ein Opfer Leilas. Diese Höllenbraut. Wir müssen sie stoppen, bevor sie noch mehr Unheil anrichtet.'
-
Malik trottet schweigend neben seinen Gefährten her. Die magische Reise hat ihn etwas verwirrt und er hat darüber noch nachzugrübeln.
Jetzt kann er Anselm verstehen, warum dieser diese Art von Reisen nicht zu schätzen weiß. Malik hat sich inzwischen mit seiner Meinung
angeschlossen.
Doch neben seinen Gedanken hat er auch Hunger. Es ist schon fast nen halben Tag her, dass er etwas gegessen hat, und das stört ihn.
Glücklicherweise hat bisher keiner seiner Freunde von seiner Laune etwas bemerkt. Und jetzt, wo er Jasons Bekannte sieht hellt sich seine
Miene auch auf. Vielleicht kann er hier etwas zu Essen bekommen.
Erst etwas Essen und dann für Jason hier ein bisschen aufräumen. Das wird ein Spaß.
Die Reise mit dieser ungewöhnlichen Truppe hat ihm bisher Spaß gemacht, und wenn er sich die Leute so ansieht, dann scheint er hier
wieder das Glück gepachtet zu haben. Aber das ist ja nichts neues. Er scheint der Einzige zu sein, der mit ein paar schrammen davon gekommen.
Doch stolz ist er nich darauf, sonder eher darauf, so tolle Reisegefährten und Freunde gefunden zu haben.
Mal sehen, was wird, wenn Jason wieder her über Tyconnel ist. Vielleicht findet sich ein Platz zum niederlassen und eine nette Frau.
So langsam bin ich das Reise satt. Vater, du wärest sicher stolz auf mich. Aber du würdest auch sagen: Junge, such dir was stetiges
und sei nicht so sprunghaft. Lass dich nieder, such dir ne Frau und ne Arbeit und werd glücklich.
-
"Tim ist schon vor 10 jahren von Leila umgerbracht worden.
Sie ist vor zwei Tagen angekommen mit einn ganzen Trupp übelster Schläger und versucht Argeil zu fangen. Aber der alte kranke Mann hat sich einfach aus dem Staub gemacht, das Schloß Seiner Zelle geknackt und zwei Wachen mit bloßen Handen erschlagen.
Hätte Ihm niemand zugetraut dem alten Mann, besonders wo jeder weiß, das Er nicht mehr lange hat."
-
Argeil, denkt Jason, er lebt also noch!
" Das mit Tim tut mir sehr leid. Ich war mein Freund. Davor wird Leila büssen. Das wird Tim nicht zurückbringen, aber es wird verhindern, das Leila weiteren Schaden anrichten kann. Was ist mit Caytleen, Anna? Und mit ihrer Tochter, Ayleen. Wo sind sie?
Ich weiss, das Leila sie jagen will."
Mit einem dankbaren Nicken nimmt Jason dem Jungen das Glas Whisky ab. Timm hatte die Kunst des Whiskybrenens schon als junger Mann von seinem Vater gelernt, und der war der beste Brenner auf Tyrconnel.
" Anna, ich weiss, ich stelle viele Fragen, aber was ist mit Argeil? Hast du Kontakt zu ihm? Weisst du, wie ich meinen Oheim finde?"
-
"Caytleen und Ayleen sind wohl in den Klauen von Leila.
Und Argeil, wo der steckt weiß der Teufel."
-
"In den Klauen von Leila?"
Langsam wird Jason klar, was Leila vorhat. Sie will ihn. Und sie weiss scheinbar auch, wie sie ihn bekommt.
"Nun gut, sie hat ihre Lockvögel. So lange sie mich nicht hat, werden die beiden zwar in unangenehmer Situation, aber zumindest lebendig sein. Wir müssen nun unser Vorgehen koordinieren.
Zunächst müssen wir herausfinden, wo sie sind. Das Leila nicht allein kommt war klar.
So schwer es auch fällt, wir sollten uns zunächst einmal ausruhen."
Dann stutzt er.
"Mich würde nicht wundern, wenn sie bei den Ruinen vom Haus meiner Eltern sind. Sie kann sich denken, das ich da hin komme."
-
Anna lachte:
Ruinen? Jason, dein Oheim hat an die stelle wo das Hausstand eine Lagerhalle setzen lasen. Er exportiert Whisky und Bier nach ganz Thea. Und Leila wird sich hüten dort anzugreifen, es sind zu viele Zeugen und Messer, die gegen Sie erhoben werden könnten.
-
"Argeil? Er war eigentlich nie so der Händler. Ich bat ihn, alles zu verwalten, und was macht er? Baut neu auf."
Jasons lächeln wirkt bitter.
Argeil hatte schon früher die Idee, mit Bier und Whisky zu handeln, aber sein Vater hielt nicht viel davon. Er war immer der Meinung, das wohl aum jemand Geld dafür geben würde, Bier und Whisky aus Tyrconnel zu trinken.
"Also wenn diese Halle so gut bewacht ist, dann könnte ich mir vorstellen das Argeil dort ist und in aller Seelenruhe wartet.
Vermutlich ahnt er das ich komme und wird darauf spekulieren das ich diesen Ort aufsuche."
Er sieht seine Gefährten an.
"Ich werde mich dort mal umsehen, am besten allein. Wenn wir in der Gruppe auftauchen könnten die Wächter das als Bedrohung ansehen.
Anna, ich lasse meine Freunde so lange bei dir, vorausgesetzt das ist in Ordnung für dich. Wenn ich in zwei Stunden nicht zurück bin, erkläre ihnen den Weg. Ansonsten ruht euch aus, Freunde."
-
"Aber, aber, Jason. Zum einen werden wir dich sicher nicht ganz allein gehen lassen. Wer teilt uns denn mit, dass du nicht mehr unter uns weilst, falls es eine Falle ist.
Außerdem glaube ich, dass der Rest sich mal ein bisschen in der Gegen dumsehen sollte. Vielleicht entdecken wir ja Hinweise, wo sich Leila aufhält. Ich hab nämlich
eigentlich keine Lust hier rumzusitzen und nichts zu tun."
Außerdem find ich unterwegs sicher auch was zu Essen...
-
"Jason, ihr als Anführer müsst das entscheiden!"
Dann etwas Versöhnlicher: "Ich stehe voll hinter Dir!"
"Ich auch!!" ruft Amy. ;)
-
"Oh was für ein schöner Hund!"
Ruft Amy nur kurze Zeit später und trollt sich mit den anderen Kindern davon.
"Jason bist Du so blöd gebohren und hat das Leben bei den Ausländern dich so blöd gemacht?""
Anna funkelt Jason wütend an.
"Argeil wird sich nie dort aufhalten wo Er sein Geld verdien und Ihn jeder vermutet., Er ist auf der Flucht. Jeder wüsste es, wenn Er dort wäre. Und Geh nicht alleine, Du hast Freunde mit. Also las Dich unterstützen. Du weißt das Dein Pech in Bezug auf Deinen Racheschwur schon legendär ist, oder?
Alleine wärst Du ein gefundenes Fressen für Die Angels."
-
Jason überlegt kurz.
Eigentlich wollte er seinen Freunden noch ein wenig Ruhe gönnen, doch Anna hat Recht.
Er wäre ein gefundenes Fressen.
Nur in einem Punkr muss er Anna wiedersprechen. Argeil ist ein Fuchs und weiss, das ihn alle da vermuten.
Und genau weil er denkt, dass alle denken, das er denkt, dass sie ihn dort vermuten wird er dort sein... oder auch nicht.
" Was denkst du Anna? Wo könnte er sein? Und noch wichtiger: Hast du eine Ahnung wo wir Leila finden?"
-
'Ich bin nicht durch dieses verfluchte Zauberertor gegangen um jetzt hier zu sitzen und zu warten', entfährt es Anselm, 'ich werde mitkommen wo auch immer Ihr hingeht, Jason und wenn dort Angels lauern,', er lächelt, 'dann werden sie recht schnell feststellen, dass wir keine leichte Beute abgeben.'
-
"Sie ist mit Ihrer Tochter auf dem Gut von Leilas Vater.
Höchstwarscheinlich im Keller eingesperrt."
-
"Na das klingt doch mal nach ner Aussage. Und los gehts?"
Die anderen gucken Malik erstaunt an.
"Jaja, ich weiß, das ist ne Falle, aber warum zur Abwechslung nicht mal hinein laufen."
-
"Auf dem Gut von Leilas Vater? Ihr Vater war nie ein Halunke, aber mit seinem Tot hat damals sein Sohn die Geschäfte übernommen... ich erinnere mich, das der schon eher das Zeug zum Angel hatte."
Dann sieht er Malik an.
"Weil uns ein 'in die Falle' nur unnötig töten würde. Aber dieses Gut hat eine Schwachstelle, eine große sogar. Wie gut könnt ihr klettern, Freunde?"
Ein böses Lächeln huscht über Jasons Gesicht.
Er erinnert sich gut an das Gut. Es liegt an einer Feldwand, nicht einmal sehr hoch, vielleicht 5 Meter höher als das Haus. Und oben an dieser Felswand befindet sich eine Felsnase, die fast bis auf das Dach reicht.
Es sollte auf jeden Fall ausreichen um bei Nacht (glücklicherweise ist gerade kein Vollmond) ungesehen auf das Dach zu kommen.
Er erklärt seinen Freunden diesen Plan.
-
"Aber natürlich... wir wollen nur hoffen, dass sie nach 20 Jahren nicht verwittert ist..."
Raphel trinkt lässig sein Getränk zu ende.
"Solange hier gut für Amy gesorgt wird, mache ich mir um den Rest keine Sorgen!"
-
'Ein wenig klettern vor dem Kampf? Soll mir recht sein.', Anselm nickt, 'wenn man einen taktischen Vorteil zur Verfügung hat, sollte man diesen dann auch nutzen.', er hält sein Glas schräg und hebt es zwischen sich und die Sonne, so dass er die Farbe des Whiskeys sehen kann. Er brummt zufrieden, probiert dann einen Schluck und lächelt, 'und das hier wird uns den nötigen Mut oder den nötigen Leichtsinn für unser Vorhaben geben.'
-
Klettern? Jason, Ihr seit keine kleinen Kinder mehr.Die Klippe ist gefährlich.
Leiht Euch doch beim alten Bas Morgana eine lange Leiter aus oder klettert mit Enterhaaken hoch.
Ich schätze ,mal, das Euch das besser gelingen sollte als in" den schweren Rüstungen zu klettern."
Anna blickte auf Anselm.
-
"Anna, ich glaube du schätzt meinen Freund Anselm falsch ein. Trotz der massiven Rüstung ist er sehr behende und beweglich.
Wir müssen uns ja nur abseilen.
Allerdings wäre eine Leiter, so sie lang genug ist, auch eine Lösung."
Jason überlegt kurz. Dann wendet er sich an Tims Sohn.
"Jason, kannst du uns zum alten Bas bringen?"
-
'Wir könnten natürlich auch von zwei Seiten kommen', wirft Anselm ein, 'ein Teil von uns kommt über die Felsen, die anderen von vorne. Soviel Dummheit wird man wohl kaum von uns erwarten und deshalb muss es funktionieren', er grinst schief, 'ja ist eigentlich ne blöde Idee, aber mitunter funktionieren gerade die blödesten Ideen am Besten und währrend sich unsere Widersacher noch wundern wie blöde man den sein kann, schlägt unsere Nachut zu.'
Dann blickt er in die Runde, lächelt dann wieder und fährt fort, 'ausserdem endeten doch all unsere Pläne früher oder später in einem einzigen Chaos.'
-
"Gute Idee Anselm. Die, die von vorne kommen würden uns letzten Endes eine Ablenkung des Feindes verschaffen.
Gut wäre es, wenn ihr euch mit beginnen der Kämpfe zurückzieht und dadurch noch ein paar Feinde abzieht.
Sicher werden nicht alle hinter euch her kommen, aber bestimmt ein paar.
Und ich vermute das Leila derzeit auch nciht so viele Getreuen um sich gesammelt hat. Dafür haben wir diesen Teil der Organisation zu sehr geschädigt.
Anna, meinst du es wäre möglich, Verstärkung zu bekommen?
Gibt es Leute auf der Insel, die uns bei dem Ablenkungsmanöver helfen würden?
Anselm hier ist in Eisen bekannt als großer Heerführer. Ich bin sicher ", dabei zwinkert Jason dem Freund zu, damit dieser ihn nicht verrät, " das er durchaus in der Lage ist, einen kleinen Trupp sicher an das Gut heranzuführen, und auch sicher wieder davon weg.
Anselm, du könntest dann in einem Boigen zurückkehren und uns zu Hilfe kommen."
-
Ich weiß nicht, ob Ihr es schafft, aber Jason bleibt bei mir und den Kindern. Er hat geschworen sich nicht in so etwas kindisches wie Politik einzumischen, bis seine jüngsten Geschwister auf sich selber aufpassen können.
Der Kleine Timmi kann Euch zu bas bringen und Eure alten Gefogsleute werden sich sicher anschließen, wenn Ihr sie fragt.
Also probier Dein Glück Jason, aber lass meine Familie aus dem Spiel.
-
Jason nickt.
Er kann die Frau sehr gut verstehen. Sicher ist der kleine Timmi auch sicherer.
"In Ordnung, am besten brechen wir bald auf, Männer. Lasst uns keine Zeit verlieren."
-
Auch wenn ich nicht viel davon halte, noch mehr Leute hinzuzuziehen, Jason könnte recht haben.
"Dann wollen wir doch mal los. Hier rumsitzen ist nämlich nicht so mein Ding."
-
'Einverstanden, ich sorge für Ablenkung, und die Leute die mit mir kommen, werden möglichst viele Gegner vom Ort des Geschehens weglocken.', entschlossen steht Anselm auf und macht sich abmarschbereit.
-
"Wartet, hier ist etwas zum Essen."
Anna hatte Maliks sehnsüchtige Blicke zum Essen mitbekommen.
"Und viel Glück beim Kampf."
-
Malik bedankte sich überschwenglich bei Anna und verabschiedete sich sogar mit einem galanten Handkuss.
Frisch kauend stand er mit seinen Gefährten vor der Tür.
"Und... mampf... wer geht nun... mampf... mit Jason und.... mampf... wer mit .... mampf ... Anselm?"
-
"Zunächst einmal gehen wir alle zusammen, noch ist es hell. Wir werden die Gelegenheit nutzen uns noch ein wenig umzusehen.
Aber natürlich wäre es sinnvoll schon einmal darüber nachzudenken, wer mit Anselm geht.
Und wir benötigen noch ien paar Leute. Das macht mir am meisten Sorgen."
-
Die nach war schgön auf Tyconell, der Dufft der Weizen und Malzfelder vermengte sich mit der Salzluft.
So leise wie möglich bewegten sich die Freunde durch die Nacht irgendwann schlug ein Schäferhund von der Seite an un es war ein Lagerfeuer zu sehen, an dem sich zwei Schäfer aufhielten.
-
Es gab früher nicht viele Schäfer auf der Insel. Ursprünglich war es nur Ian McCollum. Ian hatte drei Söhne, Angus, Deacon und Dougal. Angus war bereits als junger Mann auf recht misteriöse Weise um sLeben gekommen.
Jason fiel ein, das Angus damals mit Leila liiert war. Zufall?
Vorsichtig näherte sich Jason dem Feuer, nicht ohne vorher den Kameraden ein Zeichen gegeben zu haben:
Sie sollten sich zurückhalten und ihm den Rücken decken.
Als Jason bis auf wenige Meter ans Feuer herangekommen ist, steht plötzlich ein knurrender Schäferhund vor ihm.
Er erinnert sich, das die McCollum Schäferhunde in einem solchen Fall grundsätzlich auf ein bestimmtes Kommando hörten.
Das war die McCollumsche Sicherheitserzeihung, damit die Tiere keine Einwohner Tyrconnels anfallen.
Jason sprach diesen Befehlt:
" Tyrconnel go"
-
Der riesige Schäferhund und ein Mastif, der im Schatten gewartet hatten trollten sich wieder zum Feuer.
Jason war wirklich froh, das die Hunde das Komando akzeptiert hatten.
"Aye komm zu uns ans Feuer Lad, wir haben Käse und etwas Whisky."
Sagte eine rauchige Stimme vom Feuer.
-
Jason war nicht nur erfreut, sondern auch überrascht.
Das war der alte McCollum selber. Kaum zu glauben. Er hatte einmal zu einem jungen Jason gesagt:
"Ladd, ich bin zwar schon alt, aber dank des guten Tyrconnel Whisky und meinem Schafskäse werde ich auch noch viel älter. Wir sind hier auf Tyrconnel, junger Mann. Es gibt keinen besseren Winkel auf dieser Welt, in der ein Mann alt werden kann."
Und nun, nachdem Jason 20 Jahre nicht im Lande war und damit gerechnet hatte, das der alte Ian bereits tot sei, sitzt dieser bärbeissige Schäfer immer noch bei Nacht an seinem Hirtenfeuer und bietet einem nächtlichen Besucher Whisky und Käse an.
" Gern Sir, Mr. McCollum", Jason hoffte das Ian ihn an dieser Ansprache erkennen würde, " aber ich bin nicht allein, ich habe ein paar Freunde und Weggefährten dabei."
-
"Meiner Treu wenn das nicht der kleine jason Tyconell ist, der immer vor den Böcken weggelaufen ist wie ein geölter Blitz. Setz Dich Lad, setzt Dich und erzähl dem alten McCollum, was Du treibst."
-
Jasons Herz geht auf, als er das Grinsen des alten Schäfers sieht.
Ja, die Böcke. Die MIstviecher haben ihn ständig gejagt.
Angefangen hatte alles damit, das einer der Böcke sich ein Stück aus Jasons Kilt riss und er wegrannte, dann rannten plötzlich alle.
Nur Ians Hunde schafften es dann noch, die Herde wieder zusammen zu treiben.
Jason hockt sich neben den alten, stellt sein Freunde vor, berichtet kurz woher sie kommen und was sie vorhaben.
Dann fragt er nach Dougal und Deacon.
-
"Guten Abend."
Malik wartete die Vorstellung ab und setzte dich dann. Er wusste nicht, was er sagen sollte, also wartete er.
-
Dougal ist drüben in Kirk, macht als Händler viel Geld und Deacon hat den Hof vom alten O Rogers geheiratet.
Teufel, wer hätte gedacht das mein eigen Fleisch und Blut sich an die Tochter des Mannes ranmacht, der hinter meinem angeschnittenen Ohr steckt.
Aber Deacon war schjon immer faul, Er hat wegen des Geldes geheiratet und nicht aus Liebe.
-
"O' Rogers? Ian, das muss schlimm für euch sein. Jeder weiss, was zwischen euch vorgefallen ist.
Die Sache mit dem gestohlenen Schaf. Ein Jammer das ihr es nie berweisen konntet. Und das Deacon in dne Hof einheiratet. Gewiss, er war nicht für das arbeiten geschaffen, aber das?
Aber wenigstens Dougal macht euch Ehre.
Ein Händler. Deacopn war immer ein Fuchs. Es warklar, das er es zu etwas bringen würde.
Nun, der kleine Jason hat nach langen Jahren den Mörder seines Vaters- eures Freundes- gestellt.
Mir fehlt aus der Bande nur noch eine Person: Leila!
Mit ihrem Blut wird der Anlass meiner Blutrache in der Erde Tyrconnels versickern und ich werde endlich den Tod meiner Familie gerächt haben."
Jason sieht das Funkeln in den alten, grauen Augen des Mannes. Shamos Tyrconnel war eine Art Ziehkind von Ian. Shamos war der einzige Mensch, der zu Jasons Vater "mein Sohn" sagen durfte.
Wenn es einen Menschen auf Thea gibt, dem Jason trauen kann, dann ist es Ian.
-
Raphael schabt unruhig mit einem Fuss auf dem Boden...
Er findet wir sollten uns weniger um alte freunde, denn um verstärkung und die entführten kümmern...
-
Jason sieht auf, betrachtet Raphael einen Augenblick und sagt dann:
"Ian, mein Freund hat Recht. Wir werden zunächste einmal diese Welt von der Schmeissfliege Leila befreien. Wenn wir keine Verstärkung finden, dann machen wir es allein.
Anschliessend werden du und ich uns wiedersehen. "
-
"Na dann, auf gehts."
Zu Raphael blickend sagte er: "Jason oder Anselm? Wen wählt ihr?"
-
Ian sieht Jason an.
"Sieh bei Ian O Bruke vorbei, der und Seine Enkel und Sohne werden Dir helfen. Sie sind streitlustig wie immer und Ian hat trotz seines Alters von fast 90 letztens einen Angel mit den bloßen Händen erschlagen."
-
" Ha, Ian O'Bruke? Der war immer ein Berg. Für den war es nie ein Problem einen Menschen mit den blossen Händen zu erschlagen. "
Dann wendet er sich an seine Gefährten.
"In Ordnung, gehen wir zu den O`Brukes."
-
"Damit hätte sich meine Frage erledigt."
Die Gefährten verlassen das Lagerfeuer wieder in die Nacht.
-
- Schnitt -
Ein Pergament, umsäumt vom Schein eines großen Feuers. Eine weibliche, schlanke Hand hält es. Der Zuschauer liest:
Lieber Vater,
ich schreibe Dir diese Zeilen in den Straßen von Alvarez, wo ich mich im Augenblick befinde. Mein Herz ist in diesem Moment schwer, schwer vor Sorge um Euch, Vater, und um die Familie. Zwar bin ich unter Freunden, doch in Wirklichkeit sehne ich mich in diesen Momenten nach Hause. Die grünen Hügel von Sandovale sehe ich vor mir, und ich höre sie rufen.
Jason, Anselm, Juan, Malik und Raphael sind meine kleine Familie zur Zeit, und unser ewiger Gegner die Angels, doch mach Dir keine Sorgen. Sie sind nur Blut auf unseren Klingen, wenn wir mit ihnen fertig sind...
Hier verschwimmt die Schrift, der letzte Buchstabe ist von einem rotbrauen Fleck verklebt.
Eine weibliche Stimme sagt: "Blut auf unseren Klingen? Hah...sie merken nicht einmal, wenn man sich von hinten an sie heranschleicht, während sie sich in sentimentalem Geseihere ergehen."
Ein Knarren ertönt, während die Hand mit dem Pergament aus dem Kamerablickwinkel sinkt. Irgend ein hölzernes Gerüst wird hochgezogen. Man sieht das blutrote Seidenhemd von Diego. Zerrissen. Besudelt. Diegos schwer gehender Atem.
"Falls ihr sie kommen seht, zündet ihn an.", sagt Leila, und ihr Gesicht kommt in die Kamera. "Wenn ihr sie nicht seht und sie dringen hier ein, zündet ihn auch an. Und dann lauft. Denn wenn ihr sie entkommen lasst...Gnade Euch Legion!"
-
Die Gefährten wandern eine Weile durch die Nacht, es ist nicht weit bis zu den O' Brukes.
Jasons Gedanken erreichen das plötzliche Verschwinden Diegos.
Er kann sich nicht mit dem Gedanken anfreunden, das Diegos sie feige verlassen hat, aber in ganz Alvarez war keine Spur zu finden.
Dann erreichen sie das Gehöft der O'Brukes.
Schon von weitem hört man das wütende Gebrüll eines Mannes.
Das muss der alte Ian sein. Der war nie so sanft und freundlich wie sein Schafe hütender Namensvetter, aber er war eine ehrliche Haut.
Verlässlich und treu den Tyrconnels ergeben.
Er bittet seine Gefährten wieder einmal darum, ihm aus dem Dunkeln heraus Deckung zu geben.
Jason geht bis auf 15 Meter an das Wohnhaus heran und ruft laut und vernehmlich:
"Ian! Ian O' Bruke! Hast du einen Platz am Feuer für einen alten Freund der Familie?"
-
"Platz für einen alten Freund der Familie?
Die O Brukes haben keine Freunde, wir sind zu schön und zu stark für den Rest des verweichlichten Tyconels."
Ein alter Mann mit Schlohweisen Haar trat vor die Tür, sein Brustumfang war immer noch gewaltig und er ging mit der Sicherheit eines 40 Jährigen.
"Aber die Stimme gehört einen kleinen Jungen, der immer vor gewissen Böcken weggelaufen ist und der mir mit Zinsen und Zinseszinsen inzwischen drei Kästen Whisky schuldet.
Wo bist Du kleiner Hosenscheißer? Jason komme her und lass Dich an die Brust drücken!"
-
JAson tritt lachend in den Lichtschein des Hauses.
" Heute laufen die Böcke vor mir weg, Onkel Ian. Auch wenn es sich nur um zweibeinige Böcke handelt."
Er drückt den alten Mann an sich.
Das ist Ian O ' Bruke wie er leibt und lebt.
" Lass mich dir ein paar Freunde vorstellen." sagt er, und winkt seine Freund aus dem Dunkel heran.
Er stellt sie der Reihe nach vor und schneidet auch kurz an, warum sie hier sin.
"... ja so ist das. Nun suchen wir meinen Oheim Argeil und vor allem Verstärkung. Wie ich hörte schafft auch Argeil es immer noch, einen Ganoven mit der blossen Hand zu töten.
Hast Du Nachricht von ihm? Weisst du, wo er ist?"
-
"Argeil ist an einem sicheren Ort mein Junge.
Aber es daert nicht mehr lamge, bis wir Seine Totenwache halten werden."
Ian sah sehr tarurig aus und alterte im Gesicht um Jahre
-
Auch Jasons Gesicht verfinstert sich.
" Ayleen hat es mir erzählt. Ich muss ihn vorher noch einmal sehen. Aber zuvor brauche ich Hilfe, Ian O'Bruke.
Meine Freunde und ich liegen schon eine Weile mit Leila und den Angels im Clinch. Bisher hat unsere Gruppe einige Siege errungen- wenn auch zum Teil sehr bittere.
Ich weiss wo Leila ist,a ber ich brauche besagte Verstärkung.
Eine Gruppe muss unter Leitung meines Eisenländischen Freundes hier das Versteck von vorne angehen, während ich mit ein paar Recken von hinten angreife."
-
"Aye Lad, du kannst auf meine Familie zählen, unsere Claymores sind scharf und wir wissen noch immer wie man mit Ihnen umgeht.
Wir werden so 50 Köpfe beisteuern können, wenn Dich kämpfende Frauen nicht stören.
Der alte O Bruke grinste.
-
"Kämpfende Frauen? Heisst das, eure Gemahlin lebt noch?" Jason muss lachen.
"Nein, ich habe nichts gegen eine kämpfende Frau. Es sei denn, sie kämpft auf der Gegenseite.
50 Köpfe sind eine Menge Kämpfer, mehr als ich erwartet habe. Aber das ist gut. Denn mit der Hilfe der O'Brukes werden wir Tyrconnel wieder zu dem machen, was es früher war und auch immer sein sollte:
Eine fruchtbare, grüne Insel, wo die Bewohner in Frieden und unbehelligt miteinander leben."
Dann ruft er seine Freunde hinzu und zeichnet kurz eine ungefähre Karte.
" Das Gut liegt hier. Leilas Vater hatte es zum Schutz gegen die Witterung im Schutze dieses Felsens gebaut. Er war ein kluger und warmherziger Mann, kaum zu glauben das seine Tochter so wurde.
Nun ja, das Haus wurde gebaut um zu leben, nicht um zu kämpfen.
Wir wissen nicht, wieviele Leute sich dort aufhalten.
Anselm, du kommst mit deiner Truppe von hier" Jason zeichnet einen Weg der gewunden auf das Haus zu führt. "Es geht hier etwas steil bergan, also werft ab und zu einen Blick nach oben. Am besten greift ihr erst einmal mit einem kleinen Trupp an und zieht euch dann zurück.
Ich vermute das Leila euch nicht selber folgt, aber sie wird Leute hinter euch herschicken. Diese nehmt ihr euch dann hier," er malt ein X auf die Karte," ungefähr vor. Es ist nicht erforderlich, das ihr Heldenhaft siegt, meinetwegen werft diese Pack einfach über die Klippen. Jeder Tote auf unserer Seite ist ein größerer Verlust als es ein toter Angel aufwiegen kann.
Ian, ich brauche 5 oder 6 deiner besten Kletterer. Dieser Felsen hier ist zwar zum Haus hingewandt nur eine Klippe, auf der anderen Seite aber lediglich ein leichter Hügel. Es geht nicht um den Aufstieg, sondern um den Absteig hier.
Wir werfen Seile hinab und lassen uns daran runter auf das Dach. Das ist recht einfach."
Wehmütig denkt Jason in diesem Moment an Diego. Für den Seemann wäre es ein leichtes sich an dem Seil herab zu lassen.
"Wir dringen über das Dach ins Haus ein und kämpfen uns von oben nach unten.
Aber wir müsen dabei sehr leise sein.
Je früher Alarm geschlagen wird, umso früher besteht die Gefahr das Ayleen und Caytleen getötet werden.
Daher müssen wir zunächst einmal wie Meuchelmörder unsere Dolche einsetzen."
Dann sieht Jason in die Runde.
Er sieht nicht nur seine neune Freunde, sondern auch Menschen aus seiner Heimat.
Plötzlich wird ihm bewusst, das es hier um mehr geht, als um eine gemeinsame Aktion gegen Banditen.,
Der Herr von Tyrconnel ist zurück!
Er wird sein Land befrieden und dann sehen, was sein Oheim aus dem Familienvermögen machte.
Und dann, wenn in ein paar Tagen alles geregelt ist, dann nimmt er seine Freunde und reist nach Eisen.
Unter den Umstehenden erkennt er plötzlich einen O'Bruke, den er schon gesucht hatte.
"Shamos! Shamos O'Bruke!" Ians jüngster Sohn ist in Jasons und Timmis Alter und hat die beiden fürher häufig bei Streichen begleitet.
Er trägt nicht zufällig den Namen von Jasons Vater.
Dieser hatte Ian kurz zuvor das Leben gerettet.
Nun geht Jason auf den Jugendfreund zu, ergeift ihn an den Schultern und lacht.
" Ich hörte, du hättest Tyrconnel verlassen und dich als Söldner verdingt. Ich traute mich nicht, deinen Vater nach dir zu fragen."
Dann sieht er, das Shamos eine ähnlich herbe Narbe im Geischt hat, wie er selber, doch Shamos' Narbe ist tiefer und hat ein Teil des Ohres erwischt.
"Jason Tyrconnel. Auf dieser Insel haben die Menschen geglaubt, du hättest sie vergessen. Schön das du wieder da bist."
"Tyrconnel vergessen? Es gab nicht einen Tag an dem ich nicht daran gedacht habe."
Die Jugendfreunde wechslen noch ein paar kurze Sätze, dann brechen die Trupps auf.
Schon bald trennen sich ihre Wege und Jason ist froh, das Shamos mit Anselm geht. So weiss er beide gut beschützt.
-
Rapahel konnte vor dem Aufbruch die Leute durch ein paar Späße begeistern und in Kampeslust bringen...
Er spielte die Rolle eines Gecken, der mit seinem Rapier etwas dünkelhaft herüber kam, schnitt dann aber einen Baum Mittleren Alters mit seiner Schweren Waffe entzwei, und wurde von vielen als fähig befunden.
Er verabschiedete sich noch von der kleinen Amy, und garantierte ihr wie jedes mal, dass er Heil zurückkommen würde.
Amy ihrerseids gab ihn eine Münze.
"Die Musst Du mir wiedergeben, also komm zurück!"
"Aber sicher doch Kleines!"
Es ging los...
-
Der Plan war nicht schlecht, aber wie immer wenn es um seine Rache ging wurde Jason vom Pech verfolgt.
Seine Gruppe traf direkt auf einen größeren Trupp Angels und machte diesen in einem lautstarken Gefecht nieder.
Anselm hingegen bewies, warum Ihn so viele Menschen gerne als Anführer Ihrer Söldnertruppen wählten. Mit einem genialen Plan reagierte Er auf die veränderte Lage. Er spaltete Seine Gruppe in zweit untergruppen und ließ die eine ein Rückzugsgefecht führen, welches die Angels vom Haus weglockte, dann ließ eine Außenür zum Keller aufsprengen und befand sich jetzt auf dem Weg zu den Zellen der Gefangenen.
-
Das Gebäude besass drei Stockwerke: Erdgeschoss, Obergeschoss und Keller.
Als Jason dem ersten Angel den er traf die Kehle durchschnitten hatte, stellte er fest, das dieser nicht allein war.
Nach dem lautstarken Gefecht bei dem einige Angels ihr Leben liessen, war klar: ein leises Vorgehen würde nicht weiter erforderlich sein.
Seine Männer und er beschlossen den restlichen Überraschungsmopment zu nutzen und stürmten schiessend und schlagend die breite Treppe ins Erdgeschoss hinab.
Von dem Moment an, in dem der erste Angel sein Leben durch die von Jason zerschnittene Kehle lies, bis zu dem Moment als der letze Angel im Erdgeschoss fiel, vergingen kaum 5 Minuten.
Schnell hastete die kleine Gruppe, die bisher nur einige kleine Kratzer zu verzeichnen hatte, zum Abgang in den Keller.
Jason trat als erster durch die Tür als im selben Moment ein lautes Krachen ertönte und das ganze Haus kurz durch eine Explosion erschüttert wurde.
Niemand musste Jason erklären, was passiert war.
Anselm.
Der Eisen hatte sicherlich sofort reagiert.
Sie stürmten die Treppe hinab und was Jason dann im Fackelschien sah, lies ihm das Blut in den Adern gefrieren.
"Diego!"
Diego stand auf einem Scheiterhaufen der nass und ölig glänzte.
Just in diesem Moment ries einer der Angels eine Fackel aus der Wand und stürmte auf Diego und den Holzhaufen zu.
Diego war halblinks von Jason, der angel mit der Fackel halbrechts.
Jason lies sich auf die Knie fallen, Schützenstellung, die linke stützt die rechte Hand, 5 vielleicht 6 Meter Entfernung, zielen, schiessen, Waffe fallen lassen, Wechsel der anderen Pistole aus der linken in die Rechte, stützen, zielen schiessen.
-
Die beiden Kugeln fraßen sich in den Körper des Angel und Er fiel.
Die Fakel rutschte aus seiner Hand und etzündete eine auf den Boden liegenden See aus Petrolium.
Blick von oben
Bunt brennt das Feuer und es frisst sich schnell in Richtung des Scheiterhaufens.
Jason in der Totalen
Entsetzen machte sich in Jason Gesicht breit und er setzte zu einem Sprint an.
-
Malik war Jason auf den Fuß gefolgt und hatte ihm ein paar Mal gerade noch den Rücken freihalten können.
Warum musste Senor Tyrconnel auch so vorstürmen, doch jetzt, wo er Diego sah war er froh, dass Jason schon
schnell gewesen war. Der Knall hatte ihn etwas verwirrt, doch die anderen hatte gemeint, das wäre Anselm.
Gut, die kannten sich wahrscheinlich mit Taktik wesentlich mehr aus als er.
Während Jason gerade neben ihm schoß hechtete Malik mit mehreren Schritten nach vorne. Zwei Angels, darunter der
mit der Fackel, sackten von Jasons Schüssen getroffen zu boden. Die Fackelt entzündete einen See aus Petrolium und das Feuer
erreichte den Scheiterhaufen im gleichen Augenblick wie Malik, welcher mitten in das auflodernde Feuer hineinsprang. Im gleichen Augenblick
hatte sich auch schon ein großes Feuer gebildet und die Gefährten die mit Malik gekommen waren konnten nur noch ein paar
Angels vor dem Feuer erkennen. Keiner von ihnen konnte sehen was mit Malik und Diego war.
--- Zeitstopp - Kamerafahrt auf die andere Seite des Feuers - Zeit läuft weiter ---
Man sieht Malik und den an eine Holzkonstruktion gefesselten Diego aus dem Feuer fallen. Beide sind leicht angesengt und sehen ziemlich
fertig aus, doch bei genauerem hinsehen erkennt man, dass sie nicht verletzt sind. Während Malik seinen Freund losschneidet erkundigt er
sich bei diesem nach dessen befinden:
"Diego alles ok?"
Dieser bestätigt mit einem nicken.
"Hier nimm erst einmal meine zweite Waffe. Pass auf, ist für links gewichtet. Deine Sachen liegen vorne im Raum, das konnte ich noch sehen."
Malik hilft Diego auf, da treten auch schon 3 Angels aus einer Seitentür auf sie zu.
-
'Diego, schön dich zu sehen, wie seid ihr en hierhergekommen? Na egal ich denke das hat Zeit bis später. Wir konnten eine grosse Anzahl an Angels weglocken, aber es werden wohl noch einige im Haus sein.', atemlos ist Anselm in den Raum gestürmt, hinter ihm sammelt sich seine Truppe.
'Wo ist diese Leia?', hektisch gibt er den Männern die Anweisung den Keller zu druchsuchen, mahnt sie aber äusserst vorsichtig vorzugehn und vor allem Lärm zu schlagen, sollten sie auf weitere Feinde treffen.
-
Und die Feinde kamen.
In zwei Wellen brandeten Sie gegen die Gefährten und Ihre Verstärkung zum äußersten Bereit und wissend, das es keine Gnade geben würde.
-
Die Ereignisse begannen sich zu überstürzen.
Jason sah den Angel fallen, die Fackel, das brennende Petroleum und einen an ihm vorbei hechtenden Malik.
Merkwürdigerweise hatte der auch mal nichts zu essen in der Hand.
Als er Anselm kommen sah, erkannte das Malik und Diego in Ordnung waren, fühlte er sich erleichtert.
"Anselm, womit zur Hölle hast du die Tür gesprengt?"
Noch während er das fragt, lädt er seine Pistolen nach.
Er wartet auch die Antowrt des Eisen nicht ab, denn in diesem Moment brandet bereits die erste Welle der Angels heran.
Jason verschiesst beide Pistolen, sieht zwei Mann fallen, wirft die Pistolen weg und zieht die dritte Pistole, auch diese Kugel findet ihr Ziel.
Dann schnappt er sich sein Claymore, brüllt wild auf und lässt das riesige Schwert über dem Kopf kreisen.
Der Stahl beginnt, reiche Ernte unter den Angels zu halten.
Immer wieder sieht er sich nach seinen Gefährten um, sieht wie die Angels unter den Waffen seiner Freunde und der O'Brukes fallen.
Er sieht, wie eine hochgewachsene und sehr hübsche O 'Bruke Malik das Leben rettet als dieser von hinten angegangen wird.
Als die beiden sich lächelnd zunicken, geht Jason ein völlig fremder Gedanke durch den Kopf:
"Hübsches Paar."
Dann sieht er die Tür!
Hinter dieser Tür müssen Ayleen und Caytleen sein!
-
Mit einem wuchtigem Hieb streckt Anselm einen Angel zu Boden und steht nun unmittelbar neben Jason, 'Wer dir doch nicht meine speziellen Tricks verraten', er grinst schief und rammt einem übereilt heranstürmenden Angel die Faust ins Gesicht.
'Glaubst du die Tür führt zu deinen Freunden? Dann nichts wie hin', gemeinsam mit Jason macht sich Anselm daran den Weg zur Tür freizukämpfen.
-
Jason lässt sich das nicht zweimal sagen.
Mit dem Eisen als Rückendeckung kämpft er sich auf die Tür zu.
Ein, zwei wuchtige Tritte und diese springt auf.
Dahinter findet sich ein weiterer Keller.
-
Eine Salve Schüsse brandet Jason entgegen
Jetzt weiß ich, warum Anselm die Tür gesprengt und nicht aufgetreten hat
Jason steht in der Tür und eine Wolke aus Blei schlägt Ihm entgegen.
-
Jason wift lässt sich einfach fallen. Er wirft seine Beine so schnell nach hinten, das er fast das Gefühl hat, man habe ihm die Beine weggerissen.
Rings um ihn herum prasseln die Kugeln gegen Türrhmen, Wände und Tür.
-
Auf der Hälfte des Weges zúm Boden erfährt jason warum Schützen alle sagen,m das Kugeln schneller fliuegen als Menschen laufen.
Zornig zupfen die Kugeln an seinem Kilt und reissen löcher hinnein. Jason bekommt wie durch ein Wunder nur eine ernsthafte Verletzung, aber derr Aufprall auf den Boden ist auch nich gerade bequem.
Alle verbliebende Luft wird aus Seinen großen Lungen getrieben.
-
Jason spürt den Treffer am Bein und flucht.
Seine Kameraden reagieren sofort. Anselm zieht ihn an dem unverletzten bein aus dem Gefahrenbereich.
-
Jason sieht über sich ein Bein von Diego erscheinen. Der Castilier stellt sich direkt vor Jason, der viele verschorfte Wunden sieht. Diego sieht aus, als wäre er zwei-drei Tage lang malträtiert und gefoltert worden. Daneben steht Malik, links hinter den beiden Anselm und an Anselms Rücken Raphael. Mit Körpern und Stahl schützen sie Jason, der sich in dem Schutzkreis wieder mit Hilfe des Claymores aufrichtet.
-
"Gehts?"
Malik blickt sich nach Jason um während er 2 Angels in Schach hält.
"Anselm, Raphael, kümmert ihr euch um Jason? Diego und ich müssen Diegos Krempel mal holen."
Er deutet mit seinem Kopf auf einen Tisch am Eingang des Raums, auf dem man ein Bündel liegen sieht aus dem eindeutig der Griff von Diegos
Waffe hinaus scheguckt.
Während die Gefährten Jason verteidigene breitet sich das brennende Öl im Raum immer mehr aus und beginnt extrem zu rauchen. Lange wird
man es in dem Raum nicht mehr aushalten, da die Luft knapp wird. Einige Angels an dem Eingang hinter dem Feuer, durch die sie vorher reingekommen
sind ziehen sich auch schon zurück.
"Wir müssen da durch. Diego, wir gehen eben da rüber."
Diego und Malik stürmen und Hieben zu dem Tisch mit Diegos Sachen. Hier hält Malik die Angels zurück, während Diego seine Sachen anlegt.
Mit 2 Waffen ist es tatsächlich einfacher. Ich hätte eher darauf kommen sollen. Dann beginnen die beiden, sich auf den weg zurück zu machen.
Unterdessen haben Anselm, Raphael und Jason...
-
Hastig wickelt Anselm einen Verband um Jasons Bein, 'das sollte jetzt eigentlich gesäubert werden und einige Zeit in Ruhe gelassen werden, aber ich fürchte fast, dafür ist jetzt keine Zeit.', Anselm spricht hastig, 'Die Schützen laden wohl gerade nach, oder noch viel schlimmer, sie sind in zwei Gruppen organisiert, von denen eine noch immer schussbereit ist, zumindest würde ich das so machen', energisch schüttelt er den Kopf, 'wir müssen uns etwas anderes einfallen lassen als einen Frontalangriff um da weiterzukommen'
-
"Nichts leichter als das, werter Anselm!"
Raphael dreht sich ruchkartig herum, und schneidet ein Seil durch.
Das Haus hat eine Art Gewichteten Kran, und die Freunde standen gerade rein zufällig darauf. (wer will schon immer Ware 3 Stockwerke hoch tragen).
Sie werden empor gezogen, während die nächste Salve der Angels ins Leere schiesst,
Im 2ten Stockwerk, legt Raphael einen Haken ins Gewinde und Bremst ab.
"Jetzt können wir sie von oben aus Angreifen, während Jason unsere Ablenkung nutzen kann!"
Winkt der tollkühne Castillier Anselm zu.
was auch immer es ist, aber irgendwie muss da irgendwas Besonderes mit ihm sein, dass Theus immer so viel Kampfes Glück verteilt, wenn er in der Nähe ist... ;)
-
"Da bion ich so alt, und imme rnoch ein Idiot." flucht Jason.
"Ich hätte mir doch denken können, das Leila nicht bei einer Tasse Tee auf mich wartet." Er nickt Anselm, der den Verband anlegt, dankbar zu.
Bevor er noch etwas sagen kann, sind seine Freunde schon in der Aufwärtsbewegung.
Ist er im ersten Moment etwas verdutzt, stellt er im nächsten schon fest, das die Idee großartig war.
Seine Gefährten nehmen von dem Kran aus die Angels ganz ordentlich unter Feuer und lenken von Jason ab.
Er zieht seine dritte Pistole hervor.
Nur noch eine Waffe, und nach jedem Schuss laden, aber immerhin ist sie seine Beste.
Sie hat damals einen ordentlichen Batzen Geld gekostet, aber sie zielt sehr genau. Vorsichtig lugt er um die Ecke und sieht Leila.
Sie steht breitbeinig da, und hält Caytleen als lebendes Schutzschild vor sich. Doch sie schützt nach oben, nicht zur Seite.
Dadurch bietet sie Jason ein hervorragendes Ziel.
Knapp 8 Meter Entfernung.
Jason stütz die Waffe am Türpfosten ab und sichert zusätzlich mit der Linken.
Er zielt sorgfältig auf Leilas Körper, zwingt seinen Atem ruhiger zu werden. Atmet flach ein, tief aus.
Vorsichtig sucht sein Finger den Druckpunkt des Abzugs.
Atmen.
Ein mal.
Zwei Mal.
Drei Mal.
Der Druckpunkt der pistole ist so weich, das die Waffe keinen Millimeter verzogen wird als er abdrückt.
Die Kugel verlässt den Lauf, surrt durch die Luft und trifft Leilas linken Ellenbogen.
-
Die Kugel trifft auf Leilas Elllenbogen und reißt Ihren Arm nach hinten.
Dabei fabriziert der hässliche Dolch in Leilas Hand einen glatten Schnitt im makellosen Hals von Caytleen. Diese sinkt röchelnd zu Boden und Leila funkelt Jason böse an.
"Diese Tote geht auf Dein Konto Jason, aber egal, lasss es uns zu Ende bringen"
-
"Theus...", entfährt es Diego, als Leila Caytleen kaltblütig die Gurgel durchschneidet. Trotz seines geschundenen Körpers packt ihn stählerne Entschlossenheit. Leila soll so einfach den Tod nicht auf die junge Caytleen herabrufen können! Seine Augen formen sich zu schmalen Schlitzen. Mit der Linken ergreift er ein Seil, das von der Decke herabhängt, schneidet es durch, ergreift ein zweites Seil. Zwei Schritte Anlauf, dann springt Diego in hohem Bogen vom Balken, ein Fass am anderen Ende des Seils schießt zur Decke und kracht ins Gebälk hinter den Freunden, das durchgeschnittene Seil mit einem schweren Haken am anderen Ende saust auf Leilas Kopf zu.
Mit wahnwitziger Geschwindigkeit schießt Diego zu Boden, kommt mit einem dumpfen "Ugh" auf und ergreift Caytleen, während Leila unter dem herabsausenden Haken in Deckung springt.
Er wirft sich die Inis über die Schulter, nimmt wieder Anlauf, ergreift das Seil und rennt die glatte Wand hoch! Das Seil in der Mitte des Raumes gibt ihm Halt, während er an der Wand einen Halbkreis läuft, das Seil zu kreiseln beginnt und er inmitten der Kreiselbewegung mit einem Hechtsprung wieder auf dem Balken neben Anselm landet.
"Hier, Eisenländer, rette sie für Jason!", japst er, die Anstrengung ist ihm ins Gesicht geschrieben.
-
Jason, der Diegos wahnwitzige Aktion verfolgt hat, kann niocht mehr an Caytleens Überleben glauben.
Eine kalte, schwarze Leere erfüllt ihn.
so wird ihm seine Heimkehr nach 20 Jahren der Sehnsucht vergellt.
Diue Wunde an seinem Bein ignorierend, die tödliche Gefahr missachtend springt er schreiend und mit gezogenem Claymore auf.
Der Schädel eines Angels, welcher sich ihm in den Weg stellt, wird gespalten, ein weiterer Angel verliert seinen Kopf kurz oberhalb des Schlüsselbeines.
Wie ein Berserker kämpft sich der trauernde Ine durch die Angels.
Blut spritzt ihm ins Gesicht, auf das weisse Hemd, den Kilt mit dem Tartan der Familie Tyrconnel.
Jason ist wie rasend, seine Augen sind weit aufgerissen, aus seiner Kehle dringen knurrende Geräusche wie die Laute eines Raubtieres.
Ein weiterer Angel stellt sich ihm mit gezogenem Schwert in den Weg. Sekunden später spritzt Blut pulsartig aus dem Armstumpf.
Dann endlich steht Jason, inmitten des ganzen Getümmels vor Leila.
Leila!
Sie tötete Tim, Caytleen und ist wohl auch für den Tod seiner Familie verantwortlich.
Ihr linker Arm, der von Jasons Kugel zerschmettert wurde, hängt kraftlos herab, in ihrer Rechten hält sie nun den Dolch der Caytleens Kehle durchschnitt.
Dennoch ist in ihren Augen keine Unsicherheit zu erkennen, nur Hass.
Einen winzigen Augenblick denkt Jason an seine Jugend, sieht eine fröhliche, freundliche Leila doch schon im nächsten Bild sprudelt Blut aus Caytleens Kehle und er schlägt zu.
Die blutbesudelte Klinge fährt von links oben nach Rechts unten und sollte Leila am Hals treffen
-
In der zwischenzeit hat Malik sich auf der anderen Seite vom Balken herunter geschwunken.
Er hält unten die Stellung gegen 3 Angels, die versuchen Leila zur Hilfe zu kommen. Doch Malik kann,
seine beiden Waffen geschickt einsetztend, die 3 auf Abstand halten. Zum Glück ist es gerade an dieser Stelle
so eng, dass immer nur eine Person vorbei kommen kann. Malik springt mit einem Fuß auf ein Fass, drückt sich
ab, macht eine Piruette und tritt dem einen Angels erst einmal mitten ins Gesicht. Dieser fällt um und spuckt,
auf dem Boden liegend, 2 Zähne aus. Während dessen versuchen die anderen beiden ihn mit ihren Claymores
zu treffen. Duch Malik taucht unter beiden schlägen weg und durchsticht dem einen mit beiden Waffen die
Kniescheiben, so das dieser vor Schmerz aufheult und in sich zusammensinkt. In der zwischenzeit hat sich
der ohne Zähne wieder aufgerafft und setzt jetzt zu einem blindwütigen Angriff an. Malik wirft sich zur Seite und
während er mit der einen Waffe noch den verbleibenden Angel pariert stößt er dem rennenden sein Rapier
von hinten ins Herz. Dann wendet er sich dem übriggebliebenen Angel zu.
Einer Tod, einer Kampfunfähig, und bisher keine Kratzer. Theus ist mal wieder auf meiner Seite.
-
Leila nimmte einen Schluck aus eine orangenen Flasche, als Jasons wutausbruch un der wahre Berserkergang Sein Claymore zu Ihrem Hals führen.
Das Claymore verursacht eine klaffende Wunde in Leilas Hals und Blut spritzt aus einer geöffneten Ader wie aus einem Springbrunnen in Castilien.
Leila bleibt aber ruhig, das Messer, welches Cathleen Kehle durchschnitt raast einem silbrigen Blitz gleich auf Jasons Auge zu und dringt tief ein. Mit einem scharbenden Geräsch frisst es sich in die Augenhöhle und durchtrennt den Sehnerv. Schmerz überflutet Jason, als das Messer sich duch weiches Gewebe frisst. Und Er fällt auf die Knie.
"RACHE"
Ertönt es aus Seinem Mund, es hallt so unglaublich laut dass Leila zurückstolpert und aus einem geöffneten Fenster fliegt.
"Für Tyconell"
Sagt Jason noch einmal leise, bevor Er entgültig zu Boden geht.
-
RAACHEEE!!!
Ruft Jason, kniend, Blutspuckend un die Haare schweissgetränkt umherwirbelnd
STILLE
Die Sonne geht auf
*Blende von Oben im Raum*
Leila stolpert Rückwärts zum Fenster, an Diego vorbei.
Malik und Raphael führen draussen Schag für Schlag gegen die Angels, und man zeigt sie, gerade, als würden Ihre Arme durch Honig, udn nicht durch Lufft gehen.
Sie drehen sich zur plötzlich aufgehenden Sonne, alles erstarrt, die Angels sehen zum Horizont.
Alles ist von einer Seltsamen Stille erfüllt...
Das einzige was man hört ist ein... "Atme!"
Leila kommt an das Fenster, und obwohl es zerbirst, ist kein Laut zu hören... alles wird Schwarz/Weiss.
"Atme!"
Sie stürzt heraus, und zappelt, aber fällt weiter Rückwärts, den Kopf im Nacken, Blick richtung Sonne.
"Atme!"
Umblende: Jason, brüllt weiterhin, während er hinfällt, aber Man hört nur ein rauhes:
"Atme!!"
Leila fällt weiter, und in Ihren Augen glänzt so etwas wie Erkenntnis...
Sie zeigt zum Horizont, noch fallend...
"Atme!!!"
Als sie Aufschlägt... gibt es ein Knacken... gefolgt von einem Herzsschlag, Alles wird eifeinmal Grell und Weiss.
Eine Sekunde später wird es wieder Normal, und Caythleen schlägt mit dem nächstem Höhrbarem Herzschlag die Augen auf.
Anselm schaut über seine Schulter und brüllt: "Sie Atmet!!"... *Leichter Gesang, langgezogen setzt ein*
für einen Moment glaubt er sienen Augen nicht, er dreht sich um, und vergisst Caythleen für einen Moment...
Alles schaut da hin, wo Leila zeigte...
Die Wolken verdecken die Morgensonne so, dass Eine Art Theuskreuz auf den Schauplatz herniederfährt.
Die Szene kommt wieder in Bewegung, und mit dem Mysteriosem Schimmern verschwindet die Ruhe, und die Angels bgreifen was geschehen ist.
Jason wird bewusstlos, von Diego, selbst schwer verletzt gestützt.
Anselm hält Caythleen dazu an ruhig liegen zu bleiben, schon stürmen die Helfer hervor und bauen eine Trage.
Malik und Raphael jagen die letzetn Angels die sich nun flüchten mit einem überschwänglichem Lachen und Fusstritten davon..
*Die Musik erreicht ihren Höhepunkt... Abblende*
Abgabe des Nächsten Posts an den Spielleiter
-
Rache
Raphaels Kopf dröhnt, Anselm versucht sich an die vielen Lektionen des Schiffsartztes mit den Stahlgrauen Augfen zu erinnern und findet schlieslich was Er sucht,
Eine dünne Röre aus Glas. Er schiebt Sie in die zerfetzte Luftröhre, so das kein Blut Mehr hinein fließen kann und Luft in die Lungen kommt.
Dann fängt Er an, dit schnellen Stichen den Las zu nächen und die Blutungen zu stoppen.
Anschließend hört Er seine eigene Stimme
Atme
Raphael hingegen sieht auf Leilas leblosen Körper und entdeckt an Ihrem Hals etwas, das Ihn auf fatale Weise an Amy erinnert. Einen Leberfleck in der Form eines Halbmondes.
-
Raphael lässt fasst seine Waffe aus der Hand fallen...
Er setzt an etwas zu sagen, aber ihm bleiben die Worte im Halse stecken...
Der Trouble um ihn herum (Siegesschreie, Verletzte versorgen etc.) nimmt kaum von ihm Notiz.
Er ist... Fassungslos.
-
Anselms Hände zittern, sein Herz rast. Kraftlos kniet er, mit blutüberströmten Händen neben Cathyleen.
'Bei Theus..', murmelt er und starrt auf die Inne die wieder atmet, auf seine Gefährten und auf den liegenden Jason, wie in Trance steht er auf.
Die Geräusche wirken gedämpft, die Farben blass..
Anselm erreicht Jason, fällt neben ihm auf die Knie, dreht Jason auf den Rücken, das blutüberströmte Gesicht, in dem noch immer der Dolch steckt wirkt eingefallen und schlaf. Doch noch hebt sich die Brust des Innen noch leicht, noch steckt Leben in ihm.
Anselm beginnt die Wunde zu reinigen und betrachtet die Wunde eingehend.
Manchmal ist es besser die Klinge erst einmal stecken zu lassen, hatte ihm der Schiffsarzt gesagt und Anselm glaubt das das hier der Fall ist.
'Wir müssen die beiden hier herausschaffen', murmelt er.
-
Kamerafahrt durch das geöffnete Fenster wieder in den Raum, Diegos Kopf, der hinausguckt und mit großen Augen die Szenerie verfolgte.
Dann blickt er in den Raum hinein, sieht Jason, und kniet sich neben Anselm.
"Wie sieht es aus?", fragt er leise und wischt sich sein eigenes Blut aus dem Gesicht. Raphael tritt langsam hinzu.
-
Malik sieht die ganze Bescherung und reagiert instinktiv.
"Ich such nen guten Arzt. Nichts gegen euch Anselm, aber ein Arzt wäre sicher Hilfreich."
Und schon stürmt er aus dem Raum.
Die Kamera zeigt noch durchs Fenster wie Malik in einen Stall läuft und mit einem Pferd den Hof verlässt.
-
Das Licht ist aussergewöhnlich hell. Aber angenehm. Es blendet nicht, schmerzt nicht.
Jason hört die Stimmen. Ein leises, freundliches Murmeln.
Er bewegt sich auf das Licht zu.
Caytleen ist bei ihm.
Er ist glücklich.
Dann plötzlich ist sie weg!
Caytleen? Sie ist nicht mehr da!
Was soll er tun?
Jason bewegt sich langsam weiter auf das Licht zu!
-
Brennen, die Simme Anselms.
Das Klappern von Hufen und der Geruch von Schweiß und Blut.
Und das soll der Weg ins Licht sein?
Eine Hand auf Jasons Schulter, Argeil.
"Lad, bring den Laden in Ordnung bevor Du gehst.
Deinen Eltern siehst Du schon früh genug wieder."
Jetzt wusste Jason, warum niemand Argeil finden konnte.
Er war Tod, hatte die Truppen der Angels aber mit der Suche nach Sich beschäftigt gehalten.
Ein alter Fuchs, bis zum letzten Atemzug
-
Trauer!
Argeil? Tot
Seine Familie? Tot
Caytleen? Tot
Das Licht wird kleiner. Es bewegt sich fort. Jason beginnt zu laufen. Er will zum Licht. Aber es wird kleiner.
Immer kleiner...
... und kleiner....
... und kleiner.
Es ist weg!
Jason schlägt die Augen auf und sieht den Eisenländer an. Sein Blickwinkel ist verändert. Er versteht noch nicht, warum.
Es scheint, als wäre sein Auge noch zu. Vielleicht ein Verband.
"Caytleen..." Seine Stimme ist krächzend, sein Mund wie ausgedorrt.
-
Das erleichtert lächelnde Antlitz von Diego schiebt sich kurz in sein Gesichtsfeld. Zum ersten Mal sieht Jason, wie übel zugerichtet der Castilier aussieht.
"Hey...ähm, Lad." Seine Stimme bricht und er nickt ihm aufmunternd zu. "Wir...wir dachten schon..."
-
'Na also', brummt Anselm, dem die Sorge um seinen Patienten anzusehen ist, 'da biste du ja wieder'.
Es war ihm gelungen den Dolch zu entfernen und mittels einiger getrockneter Kräuter die ihm der alte Schiffsarzt überlassen hatte, die Blutung zu stillen.
'Solltest erstmal liegenbleiben, Jason, blutest zwar momentan nicht übermässig, aber man kann nie wissen.'
-
Raphael sitzt etwas gedrückt in der Ecke auf einem Stuhl, während Amy draussen mit den anderen Kindern in der MIttagssonne spielt.
Seine Augen starren ins Leere, und sehen nur kurz auf, als sich alles zu Jason dreht.
"Ich denke er wird durchkommen!"
Er rutsch etwas unruhig herum, dann kramt er in seiner Umhänge Tasche die neben ihm auf dem Boden steht, und zieht eine Silberne Phiole heraus.
Diese Anselms zuwerfend sagt er "Hier, ich wollte nur sicher gehen, dass er es überlebt, vorher wirkt sie nicht!"
"Träufelt ihm das ins Auge, es tut nicht weh, und den Rest soll er etwa eine Stunde Später trinken...
Es beschleunigt die Heilung... ich denke er sollte in 3 Tagen wieder Fit sein..."
Raphael geht Wortlos in die Küche und giesst sich etwas Kaltes Wasser ein.
-
'Warum nur glaubt hier jeder, ich würde das nicht selbst hinbekommen', murmelt Anselm verärgert, 'er wird auch so durchkommen', ruft er Raphael hinterher, 'und ich werde ihm nicht irgendetwas ins Auge träufeln, wo es mir gerade mal eben gelungen ist die Blutung zu stillen.'
Er legt die Flasche auf den Boden und wendet sich wieder Jason zu.
'Wer ist hier eigentlich der Heilkundige', grummelt er noch, 'es ist immer besser eine Verletzung weitesgehend selbstständig verheilen zu lassen.'
-
Jason merkt selbst in seiner schlechten Verfassung, das mit Raphael was nicht stimmt.
"Raphael... was... hat... er...?"
-
'Du solltest dich nicht fragen was Raphael hat, Jason, du solltest dich vielmehr darauf konzentrieren bei uns zu bleiben.', missmutig schüttelt Anselm den Kopf, 'ich weiss nicht wer Raphael ist oder warum er tut was er tut. Das ist mir auch egal, aber du bist mir nicht egal, Jason und du bleibst ersteinmal ruhig liegen, damit die Wunde verheilen kann.'
Er blickt kurz zu seiner anderen Patientin, die langsam, aber stetig atmet, 'was eure Freundin betrifft, so denke ich wird auch sie durchkommen, auch wenn es für sie recht schwer werden wird.'
-
ZWEI TAGE SPÄTER
Es waren ruhige Tage gewesen, begleitet von dem schaalen Gefühl Freunde verlohren zu haben oder sie vielleicht noch zu verlieren.
Jason gesundete in einem ansehnlichen Tempo und Malik hatte bereits eine ordentliche Bresche in die Vorräte des Hauses geschlagen, als ein in die offiziennen Tartans des "Haggogs" des Obman des Inselrates geleideter zu Jason ans Bett kam.
"Aye, es wird Anspruch auf das Amt von Argeil erhoben.Deacan McCollum sagt, Du hättest die Insel zugunsten Deiner Flausen und Piraterein vernachlässigt.
Er fordert einen neuen Lord of Tyconell."
-
Jason ist erstaunt.
Sicher, von Deacon war nie viel gutes gekommen, doch so viel unvefrorenheit hätte er ihm nicht zugetraut.
" Sag Deacon, das sein Ansinnen völlig unsinig ist. Ein Tyrconnel hat diese Insel zuerst betreten, hat sie in Besitz genommen und seit Anbeginn der Zeit war es immer ein Tyrconnel der Oberhaupt dieser Insel war.
Als mein Vater getötet wurde, habe ich den Gesetzen der Rache gehorchend die Verfolgung des Mörders aufgenommen. Ich gebe zu, das dies lange gedauert hat, doch Argeil handelte im Namen und im Auftrag der Familie Tyrconnel.
Nun, als Argeil starb, kam der rechtmässige Lord of Tyrconnel zurück.
Und es war der rechtmässige Lord of Tyrconnel, der mit seinen Verbündeten die Angels von der Insel warf und ihre Anführerin ihrer gerechten Strafe zuführte.
Als es darum ging, den rechtmässigen Herrn von Tyrconnel bei seinem Kampf gegen die Angels zu unterstützen, da war es kein McCollum, der seinen Hals riskierte, sondern die O'Brukes.
Daher besteht für McCollum auch nicht der geringste Anlass Anspruch auf die Herrschaft auf Tyrconnel zu erheben."
Besonders bei den letzten Sätzen hat sich Jason in Rage geredet.
"Die Frechheit dieses McCollums, der sogar seinen eigenen Vater verriet ist an Unverfrorenheit nicht zu überbieten.
Und Ihr, Haggog der Insel, hättet ihm das gleich sagen sollen. Von einem Obmann erwarte ich, das er in der Lage ist, solche aufkommenden Streitigkeiten im Keim zu ersticken.
Wollt ihr, dessen Familie seit mehr als 3 Generation das Amt des Haggogs inne hat, euch zum Spielball eines solchen Subjektes machen?"
Obwohl Anselm, der im Hintergrund steht, ihm das streng verboten hat, setzt Jason sich nun auf.
Seine Wut hat sich ins unermessliche gesteigert.
"Geht zurück zu diesem widerlichen Subjekt," brüllt er den Haggog, dem das Ganze sichtlich peinlich zu werden scheint, " und richtet ihm folgendes aus:
Der Herr von Tyrconnel ist am Leben und in Amt und Würden. In der Herrschaftsstruktur auf Tyrconnel wird sich sicherlich einiges ändern.
Diese Änderungen werde ich im einzelnen bekannt geben.
Und zwar morgen, zur Mittagsstunde."
Der junge Jason McAllister ist mit seiner Mutter gekommen, die sich um Jason und seine Männer kümmert.
"Jason! Bitte gehe los, und verbreite auf ganz Tyrconnel, das sich alle Bürger der Insel morgen zur Mittagsstunde an der alten Galgeneiche an der Klippe einfinden sollen. Bitte gehe auch zu den O'Brukes - Nein, keine Sorge, sie werden dir nichts tun, dafür sorgen wir, bevor du gehst."
Dann fällt sein Blick wieder auf den Haggog.
"Ihr seid noch da? Habt ihr nicht eine Nachricht an Deacon zu übermitteln?" Der Rausschmiss ist deutlich und es tut Jason ein wenig weh, den Mann so zu behandeln, er glaubt nicht, das dieser gern mit diesem Anligen kam.
Die Tyrconnels waren nie die Art von Herscher die ihre Leute herumkommandierten. Wann immer jemand etwas für Shamos Tyrconnel tat, tat er es gerne, freiwillig und aus Überzeugung.
Der Mann geht, und Jason, Anna, Anselm und der junge Jason bleiben allein.
"Anselm, bitte tue mir einen Gefallen. Kümmere dich um unsere Freunde. Wir werden, sobald wir alle wieder in Hochform sind, nach Eisen reisen. Ich schulde einem Freund nicht nur einen Gefallen, sondern auch mein Leben.
Und diese Schuld werde ich begleichen."
Jason sieht das blitzen in den Augen des Eisen. Eine Mischung aus Freude über die Freundschaft des Inen und gleichzeitiger Besorgnis darüber was aus der Herschaft des Freundes über sein Land wird.
Dann sieht Jason Anna und ihren Sohn an.
"Ana, Jason. Tim McAllister war mein Freund. Und ich weiss nicht was vorfiel, aber ich bin mir sicher, das er für diese Insel, für meine Familie oder für die Menschen auf dieser Insel fiel. Argeil hat genug Geld für die Tyrconnels erwirtschaftet.
Ich möchte, das der junge Jason hier die besten Schulen in Montagnie und Vodace besucht, das er lernt, in Argeils Fusstapfen zu treten und das er das tut, was Tim sich immer gewünscht hat: sein Sohn sollte ein erfolgreicher Händler werden.
Den Traum hatte er schon als junger Mann.
Und damit die besten Händler auf meiner Seite sind, möchte ich das Jason zukünftig den Tartan der Tyrconnels trägt. Schweig Anna, ich weiss was du sagen willst. Er ist dein und Tims Sohn, und das wird er bleiben, aber die McAllisters werden von nun an zum Clan der Tyrconnels gehören und dürfen die Farben der Tyrconnels tragen, wenn sie es für notwendig erachten." Als die rothaarige, heissblütige Inin den Mund öffnet um Jason zu widersprechen, fällt er ihr ins Wort.
"Schweig still. Ausserdem ist es für Jason besser, wenn er meinen Tartan trägt, wenn er zu den O'Brukes geht. Und Jason, bitte richte Ian O' Bruke aus, das ich ihn dringend vorher sprechen muss, aber nicht zu ihm kommen kann. Ich bitte ihn daher zu mir zu kommen."
Ermattet fällt Jason wieder auf sein Kissen zurück. In seinem Kopf tobt ein hämmernder Schmerz.
Er weiss, dass das, was er morgen den Leuten auf Tyrconnel sagen will, die Leute zum Teil verärgern wird. Aber er hat keine Wahl.
Er muss seine Schulden begleichen und er sieht die Blicke, die Anna dem Eisen zuwirft.
Doch wenn er erreichen will, das seine Freunde sich auf Tyrconnel niederlassen, dann müssen ihre Dinge geklärt sein.
-
Malik ist am Tisch sitzen geblieben und hat das für ihn seltsame Gebahren Jasons beobachtet.
Zum einen kann er verstehen, was diesen Mann aufgebracht hat, zum anderen aber auch nicht,
da er sich nicht mit Politik auskennt. Aber vielleicht lernt er dies ja noch einmal.
Jetzt wendet er sich wieder der Suppe zu, die für Jason im Topf gebracht worden war und beginnt,
für Jason einen Becher aufzufüllen.
-
Als Jason den Becher von Malik nimmt und den jungen Mann ansieht, stellt er eine Veränderung fest.
Aus dem manchmal etwas tappsigen jungen Glücksritter ist ein ernster junger Mann geworden.
"Malik, ich sah euch beim Kampf mit einer jungen Frau von den O'Brukes. Habt ihr sie wieder gesehen?"
-
"Mit verlaub Sire"
Der junge Jason sieht seinem älteren Pendant ernst in die Augen.
"Ich werde weder Euren Tartan tragen, noch eine Botschaft für Euch überbringen.
Ich bin Jason McAllister, der momentane Vorstand der McAllisters hier auf der Insel Tyconell.
Ich habe in Kirk bei Dougal McCollum gelernt und bin ein Meister der Rassmusen Pistolenschule.
Wenn Ihr glaubt das ich meinen Vater und Seine Farben leugnen werde, um an dem Reichtum der Tyconells teilzuhaben, dann irrrt Ihr Euch.
Euer Benehmen ist unmöglich, der Haggog überbringt nur die Nachricht und er bleibt immer neutral. Ihn so zu beleidigen zeugt nicht davon, das Ihr ein guter Anführer wärt.
Der denkt nämlich erst mal nach, bevor Er losplotert wie ein inischer Pirat.
Ganz zu schweigen davon, das Deacon McCollum nie diesen Posten anstreben würde, was Ihr auch wüsstet, wenn Ihr Euch um diese Insel gekümmert hättet.
Er wird den alten O´Bruke vorschlagen, der sich die ganze Zeit um die Insel gekümmert hat, oder die pestigen O´Learys."
Jason dreht sich um und geht, im gehen nimmt Er die kleine Amy auf den Arm und gheht mit Ihr um, wie ein Mensch der mit kleinen Schwestern aufgewachsen ist.
"Komm Amy, wir werden nach Hause gehen und die Familie zusammentrommeln."
-
Raphael sieht dem jungen Jason und Amy nach, als sie sich umdreht, so auf seinem Arm, lächelt er ihr zu und winkt, dass sie ruhig gehen darf und alles in Ordnung ist...
Dann mit verbitterter Miene zu den Gefährten:
"Ich habe mit euch seid 2 Tagen kein Wort mehr gesprochen, weil ich Nachdenken musste und...
Anselm... verzeiht mir für meine Worte von vor 2 Tagen... genau deswegen schwie ich, ich wollte nicht noch mehr Leuten vor den Kopf stossen!"
Er dreht sich weiter zu Jason... undsicher ob die lose Freundschaft wieder durch Kameradschaft ersetzt wurde beginnt er förmlich und mit trockener Kehle:
"Sir Tyrconnel... wer war Leila?"
-
Leila, Das Bild der jungen Leila schoss Jason durch den Kopf.
Damals als sie alle noch jung waren.
Sie war eine wilde Person gewesen, der Zorn Ihres Vaters und der Traum der meißten Jungs.
Aber nicht Sein Traum. Der hatte anders geheißen.
Leila, warum interessierte sich Raphael jetzt für sie? Das Miststück war doch tot!
-
Jason ist beeindruckt von der Reaktion des jungen.
Sicherlich hat er da etwas in den falschen Hals bekommen und .. ja.
Seine Reaktion war sicher etwas zu vorlaut.
Aber zum Teufel.
Er ist ein Tyrconnel und er wird die Angelegenheiten der Insel regeln, bevor er geht.
-
Jason scheint zu abgelenkt mit dem was auf der Insel passiert...
Als Raphael Ignoriert wird, geht er nach draussen und lehnt sich an den TürPosten, er wartet was der Junge Jason mit "zusammentrommeln" meint...
-
Anselm hat die Szenerie irriterit beobachtet, jetzt blickt er verärgert und besorgt auf Jason, 'wenn du diese Insel beherrschen und mir bei meinen Problemen helfen willst, dann solltest du dich eigentlich mehr zurückhalten.', er schüttelt den Kopf.
'Schickt doch irgendeinen Laufburschen der die Leute zusammentrommelt, sie werden ihm schon zuhören, wenn er in deinem Namen spricht.'
-
"Bisher noch nicht, Jason, aber ihr habt recht, sie sah gut aus."
Malik zwinkerte Jason zu.
-
Ermattet lässt Jason sich in die Kissen zurücksinken.
"Ihr habt Recht Anselm. Ihr habt Recht."
Zur Hölle mit Tyrconnel. Diese Insel hat meine Familie das Leben gekostet, hat mein Leben bestimmt obwohl ich nicht hier war. Will ich wirklich noch hier herrschen?
Ich riskiere mein Leben, das meiner Freunde- der einzigen echten Freunde die ich je hatte- und dann will man mich hier nicht mehr?
Zur Hölle mit Tyrconnel!
Jason bemerkt, das seine Lider schwer wie Blei zu sein scheinen.
Die Müdigkeit übermannt ihn, er schläft ein.
-
Draußen ist es emsig wie in einen Bienenstock.
Die ersten Befürworter Jasons wollen Ihn sprechen und werden von Seinen Freunden vertröstet.
Andere leute wollen Ihn sehen und mit Ihm handeln, jetzt wo Er der Chef eines großen Kontors ist, welches Argail für die Tyconells aufgebaut hat.
Zu allem Ärger kommt auch das Gerücht auf, das Miachael the Hill auf der Insel ist um Rache für seine Tote Liebe zu nehmen.
Es scheint erst richtig loszugehen.
-
Jason benötigt weitere 3 Tage um sich zu erholen.
Danach ist er, etwas Gewöhnung vorraus gesetzt, sogar Kampfbereit.
(So ein Auge ist nicht leicht zu verschmerzen und bedarf etwas gewöhnung... Korvin, i Absprach emit Juhanito kannst du glaube ich deine Traits neu verteilen.)
Die Leute haben sich wieder eingefunden, nachdem sie vor 3 Tagen das letzte Mal hier waren, hat sich die Beunruhigung nicht gelegt sondern ist noch weiter aufgebrandet.
Die anzahl der Befürworter für unseren mtstreiter Jason sind gewachsen, weil alle....hier und da auch ich,
sich sehr für ihn eingesetzt haben.
Ich bin etwas beunruhigt, wegen diesem "Miachael the Hill".
Die Häufigkeit der Berichte über Sichtungen von ihm und seiner Bande können ncih tnur reine Hysterie sein.
Das Problem ist... wenn er Leila's Mann war, dann bedeutet dass, dass ich mich dem Vater der kleinen Amy stellen muss...
Es wird hart werden.
Miachael the Hill wird jason ans Leder wollen... bei der Gelegenheit die Insel für sich beanspruchen, mit den Angels wird er wohl auch unetr einer Decke stecken...
Das macht zusammen:
-Miachael the Hill
-weitere Anführer
-Miachael the Hill's Bande
-Ein Duell zwischen Jason und Miachael steht ausser Frage...
Aber ich glaube nicht dass Jason zu 100% fit ist, auch wenn er es sich nicht anmerken lässt.
Wenn ich Amy verstecke, ist sie in sicherheit, und das Duell zwischen Miachael und Jason findet statt...
Verliert Jason, wird selbst wenn wir alle von der Insel vertreiben, der Geist der Leute hie rnich tmehr so auflodern wie bisher, und diese Insel fällt der Apathie und den nächsten Piraten anheim...
Wenn ich das Duell an mich reissen möchte, muss ich preis geben, dass Amy Leilas Tochter ist...
Mir fällt nichts ein, keine andere Lösung, und mit den anderen kann ich nciht wirklich darüber reden...
Ich muss das für mich behalten und zusehen, wie wir das hier fertig bekommen.
Ausserdem haben wir noch den auftrag die Angels hoch gehen zu lassen... mal ganz nebenbei, dass Wir nach diesem...
wohl unvemeidlichen Zusammentreffen mit Miachael und den Angels, und seiner Bande noch nach Eisen wollen...
Wird schon Schief gehen!
"Was bist Du so nachdenklich?" fragt Amy Raphael...
"Es ist nichts!"
Er nimmt sie auf den Arm, und der Wind spielt lustige Spiele mit ihren rotem, nun nich tzu Zöpfen geflochtenem Haar.
Die Verhandlungen sind entschieden: Jason wird, aller vorbehalte zum Trotz, zum anführer der Insel "gewählt".
Die Meisten wollen ihn, und es wurde ein kopromiss berufen:
Jason und seine Helfer sollen sich in irgendeiner Art Beweisen, dass er das Zeug hat diese Insel zu führen.
Jason wird eine Person seines Vertrauen einsetzen, und das alles muss noch Vertraglich fest gehalten werden.
Es wird in einem Fest Gefeiert, und am nächsten Morgen...
-
Jason ist erschöpft.
Er fühlt sich zerschlagen, ist verbittert.
Seit dem Kampf hat er weder Caytleen noch Ayleen gesehen. Auch hat er sich noch nicht daran gewöhnt, das ihm ein Auge fehlt.
Automatisch versucht er, den Sehverlust mit dem anderen, noch gesunden Auge auszugleichen, doch das bringt nicht wirklich etwas abgesehen davon, dass das weitaufgerissene Auge ihm einen leicht irren Gesichtsausdruck verleiht.
Er wünschte, wenisgtens Caytleen zu sehen.
-
Aber es wird Ihm keine Zeit gelassen.
Ein Brief:
OK, Deine Schonzeit ist in zwei Tagen vorbei Jason.
Dann wirst Du für den Tot einer unschuldigen Frau büssen, die einen Verwundeten versorgen wollte.
Bring Dein Land in Ordnung und sorge dafür das alles geregelt ist.
Falls Du nicht kommst, werde ich dein Kind so über den Haufen schießen wie Du meine große Liebe. Ein schwacher Trost, aber besser als ein Leben ohne Sühne.
-
Jason zeigt den Brief seinen Freunden nicht.
Er wird Ayleen nicht opfern, wird sie nciht noch einmal in Gefahr bringen, weil er sich mit den Angels anlegte.
Er wird seine Angelegenheiten regelen, wird den alten O'Bruke als Verwalter einsetzen, Ayleen als seine Erbin.
Rosies Tod lastete lange genug schwer auf seiner Seele.
Und Caytleen?
Er war bereits zweimal an ihrer Hütte, aber niemand öffnet ihm.
Er kann ihr nicht verdenken das sie ihn nicht sehen will.
Er ist ein Krüppel.
Die Jahre des Kampfes haben ihn müde gemacht, Narben und ein fehlendes Auge entstellen ihn. Graue Strähnen ziehen sich durch sein Haar.
Und selbst wenn er Michael the Hill besiegen kann, so wird er mit Anselm nach Eisen gehen.
Jason trinkt an diesem Abend viel zu viel Whisky, dann fällt er mit tränenden Augen auf sein Auge.
Ich bin müde, Vater.
Aye Ladd, ich weiss.
-
Malik hat die letzten Tage Tyconnel angesehen, in Begleitung einer der interessantesten Frauen, die er je getroffen hat.
Er konnte sich schon vorstellen, sich hier nieder zu lassen, wenn da nicht noch gewisse Dinge wären, die er zu erledigen hätte.
Anselm nach Eisen folgen und dort aufräumen helfen.
Mit Diego die Welt erobern, oder zumindest noch weiter kennen zu lernen.
Und dann noch seinen Eltern zu berichten, was aus ihm geworden war.
Aber das konnte er auch alles auf später verschieben. Jetzt war er hier, und hatte wundervolle Gesellschaft.
Heute wollte sie ihm eine kleine versteckte Bucht an der rauhen Küste zeigen...
-
Anselm war sehr ruhig geworden in den letzten Tagen, er hatte sehr viel Zeit zum Nachdenken gehabt, zuviel Zeit.
Wieder und wieder tauchte das blutüberströmte Gesicht seines Vaters in seinen Träumen auf und der Ausdruck auf diesem Gesicht ist immer anklagender geworden.
Wann endlich wirst du deine Angelegenheiten regeln?
'Vater, die Zeit ist noch nicht..'
Die Zeit wird kommen, wenn du dich entschliesst zu handeln. Du hast seit Jahren nur die Angelegenheiten anderer geregelt, es ist Zeit!
Anselm schreckt aus dem Schlaf hoch, es ist Nacht über Tyconnel. Alles ist still, nur Anselms Herz pocht laut in seinem Kopf. Die anklagenden, zornige Stimme seines Vaters scheint noch in dem kleinen Raum zu hängen der Anselm als Quartier dient.
..es ist Zeit!
'Ja, es ist Zeit.', spricht Anselm mit fester Stimme in die Dunkelheit, 'es muss ein Ende haben, welches ist egal'
-
"Anselm?"
Jason hat grübelnd wach gelegen und ist durch die Geräusche die Anselm in seinem unruhigen Schlaf von sich gab aufmerksam geworden.
" Ihr habt schlecht geträumt alter Freund, nicht wahr?"
Jason setzt sich auf einen der Hocker die in der Nähe von Anselms Schlafstatt stehen.
"Ich kenne das Gefühl das euch bewegt, mein Freund. Ich denke auch, das es Zeit wird das wir nach Eisen kommen."
Er sucht im dämmrigen Licht das der herangrauende Morgen durch die kleinen Fenster in den Schlafraum trägt das Gesicht des Freundes.
"Heute regeln wir die Herrschaft von Tyrconnel, dann reisen wir ab. Wenn es sein muss, fahren wir beide allein. Aber wenn ihr bereit seid, sind wir heute abend - so Theus will und ich dann noch lebe - auf dem Weg nach Eisen.
Das verspreche ich euch."
Warum auch nicht ein weiteres Abenteuer auf Leben und Tod. Was hält mich hier?
Ein Volk das mich nicht mehr will?
Eine Frau, die ich liebe, die mein Kind erzog und die mich vermutlich auch nicht mehr will?
Nein, dann lieber in Eisen für eine gute, eine gerechte Sache sterben.
Vielleicht kann ich auf diesem Weg ein paar meiner Sünden sühnen.
-
'Ich wusste das ich ich auf Euch zählen kann.', Anselm lächelt, 'ich habe es viel zu lange herausgezögert, nach Eisen zurückzukehren.', er seufzt, 'es wird nicht leicht werden in Thurau, ich glaube nicht dass ich dort viele Verbündete habe, die Menschen sind es gewohnt sich an neue Herrscher anzupassen, aber wir werden sehen.'
Er blickt aus dem Fenster, 'Ich kann verstehen dass Ihr hierher zurückkehren wolltet, es ist ein gutes Land. Unter anderen Umständen wäre ich vermutlich glücklich hierbleiben zu können, aber..', er zögert kurz und holt dann tief Luft, 'aber ich muss die Dinge in Ordnung bringen, ich muss es zumindest versuchen und besser ich sterbe bei dem Versuch, als dass diese unerledigte Angelegenheit bis an mein Ende auf meiner Seele lastet.'
-
Die Moregen sonne brach schimmernd durch die Frühnebel Tyconells und der allgegenwärtige geruch frisch gestochenen Torfes brachte einen kraftigen Geruch in die Luft.
Michael The Hill wartete in einer verträumten Bucht und sah kurz zwei Liebende, welche die Aufgehende Sonne beobachteten.
Möge Euch ein besseres Schicksahl wiederfahren als mir und meiner Liebe
Dachte Michael und frühstückte aus einem Beutel ein leichtes Mahl.
Wann wohl Jason of Tyconell kommt, dieser feige Frauenmörder?
-
" Der Sonnenaufgang hier über Tyrconnel hat etwas magisches, findet ihr nicht auch?"
Michael wird von der Stimme überrascht.
Er war von der Szenerie und seinen Gedanken dermassen befangen das er nicht bemerkt hat, wie Jason hinter ihn trat.
Nun setzt sich der Ine direkt neben Michael.
" Guten Morgen. Ihr seid sehr sorglos, Michael the Hill. Ich hätte das alles mit einer einzigen Kugel in den Rücken für mich entscheiden können."
Als Michael aufspringen will, legt Jason ihm die Hand auf die Schulter und versucht ihn mit sanftem Druck zu halten.
"Wartet." Dann zeigt er auf das Meer hinaus. " Da draussen bin ich 20 Jahre herumgeirrt und habe mich danach gesehnt wieder hier zu sitzen... Wenn ihr mich tötet, so tut ihr dies wenigstens an einem Ort an dem mein Herz hängt."
Jason sieht das Blitzen, die Wut und den Hass in den Augen des Riesen.
Und er kann ihn verstehen. Gut verstehen sogar.
Auf einmal spürt er wieder diese Müdigkeit.
Michael dort könnte das alles beenden. Jasons, an Selbstmitleid grenzendes Leiden, die Unruhe die er noch immer fühlt. Die zunehmende Sehnsucht nach Caytleen.
" Ich weiss was euch bewegt, Michael. Vor 20 Jahren haben Angels meine Familie ermordet. Und Leila hat kürzlich fast die Frau ermordet die ich liebe und die mir eine Tochter gebar... wartet... bitte.." Wieder legt er dem aufbrausenden Riesen die Hand auf die Schulter.
" Ihr weiss das ihr mich am liebsten sofort töten wollt, und das ist euer gutes Recht. Doch bitte gebt mir zudem die Möglichkeit vor meinem Tod abbitte zu leisten."
Um die westlcihe Klippe der Bucht herum erscheint nun ein kleiner Kahn.
" Seht ihr den Kahn, Michael the Hill? Ihr habt ein Recht auf eure Rache und ich habe veranlasst,d as dieser Kahn euch in Sicherheit bringt wenn ihr mich getötet habt. Ausserdem weiss keiner meiner Gefährten das ich hier bin. Wir haben also keine Eile. Nehmt euch die Zeit eurer Rache zu geniessen."
Jason sieht den erstaunten Blick des Riesen.
" Nun? Werdet ihr mir die wenigen Augenblicke geben um bei euch Abbitte zu leisten?"
-
Nun Jason of Tyconell, Ihr könnt bitten um was Ihr wollt.
So sehr wie Ihr darauf gebrannt habt die Mörder Eurer Eltern zu stellen, so sehr brenne ich darauf Euch zur Rechenschaft zu ziehen.
Ihr habt meinen große Liebe getötet und mein Kind, niedergeschossen ohne Nachzudenken. Nicht einmal aus Habgier oder Wut, nein Ihr habt jemnden ersschossen, der Eure verletzten Kollegen versorgen wollte.
Ihr könntet mir auch von hinten in Kreutz oder den Kopf schießen, das würde mich nicht aufhalten. Das wisst Ihr ganz genau.
Leute wie uns bringt man nicht so einfach um, wir stehen noch wenn alle anderen längst tot sind.
Aber leistet Eure Abbitte und kommt mit Euren Gewissen ins Reine. So wie Ich, bevor ich ins Kloster gehen werde, wenn ich Euch getötet habe.
-
'Also, bringt diese Angelegenheit zu Ende, Jason.', Anselm steht einige Schritte neben den Beiden und blickt aufs Meer hinaus, 'wenn Ihr noch eine Schuld zu begleichen habt, dann solltet Ihr das tun.'
Dann tritt er einen weiteren Schritt zurück um zu zeigen dass er sich nicht einmischen wird und verschränkt die Arme vor der Brust.
'Dennoch möchte ich eines noch wissen. Stimmen diese Anschuldigungen? Meine Erinnerung an diesen Tag ist etwas getrübt und im Eifer des Gefechtes mag ich nicht alles was um mich herum vorging, wahrgenommen haben.'
-
"Ich fürchte, sie stimmen, Anselm.
Es war dunkel und ich sah nur eine Gestalt die auf einen meiner Gefährten zuhetzte. Wir waren im Kampf mit Gegnern in der Überzahl, mir blieb keine Wahl."
Dann wendert Jason sich an Michael.
"Es tut mir aufrichtg leid, Michael the Hill. Eure Frau erscheint mir seit jender Nacht immer und immer wieder. Was ich tat, wird auch durch meinen Tod nicht wieder ungeschehen, doch ich verstehe das ihr ihren Tod sühnen wollt.
Nehmt vorher noch meine Entschuldigung, ich bedaure zutiefst was geschah."
Er zögert einen Moment.
"Nun nehmt mein Leben, wenn es euch gelingt."
Noch einmal wendet er sich an Anselm.
" Wenn es euch beliebte, mir zu folgen, dann vermute ich das bald noch mehr hier eintreffen. Daher bitte ich euch Anselm. Sollte ich fallen, sorgt dafür, das Michael the Hill die Insel verlässt. Gesund!"
-
'Gut!', Anselm nickt, 'Michael hat ein Recht auf diesen Kampf und wird ein anständiges Begräbnis bekommen oder eben freies Geleit'.
Er blickt kurz von einem zum anderen, 'Ich wünsche Euch Glück, Jason und ich glaube Euch dass ihr die Frau nicht absichtlich erschossen habt. So ist das oft fürchte ich.', er seufzt und seine Schultern sacken herunter, 'Michael es tut mir aufrichtig leid, dass Eure Liebe unter diesen Umständen gestorben ist, aber ich denke an Worten seid Ihr nicht länger interessiert, dann bringt es zu Ende, wenn Ihr müsst.'
-
Jason geht ein paar Schritte zurück, zieht sein Claymore, hält es aber nur locker mit einer Hand, die Spitze auf den Boden gerichtet.
Er wartet auf Michael the Hill.
-
Michel steht mit der Gescheidigkeit einer Katze auf und zieht ein wundervoll gearbeitetes Breitschwert, dessen kostbare Ätzung den Schein der Morgensonne reflektiert.
Sirrend frisst es die typischen Muster eines Castilianischen Schwertkämpfers ind die Luft um dann typisch Avalonisch gehalten zu werden. Ein kurzer Gruß, dann die Grundstellung und ein Überfall mit einer Geschwindigkeit, die mann einem so schweren Mann nie zutrauen würd. Sirrend durchschneidet der Stahl die Luft und durchtrennt eine Fliege ,um dann mit einer Drehung des Handgelenkes nicht mehr auf Jasons Kopf zu ziehlen, sondern auf Sein Herz. Funken schlagen auf, als die Klinge auf Jasons Siegelkette trifft und diese ebenfalls zerteilt.
Sie fällt wie in Zeitlupe zu Boden und erinnert in der Morgensonne an glühendes Gold.Das Kreischen von Metall auf Metall ertönt über den friedlichen Strand
-
Malik schreckt auf. Er hat Waffengeklirr gehört. Sofort rollt er sich zur Seite und zieht aus der dort liegenden Scheide den Rapier.
Irgendwie kommt er sich lächerlich vor, unbekleidet und mit einer Waffe am Strand stehend. Sein Blick sucht nach der Ursache des
Geräusches, dann sieht er 2 Duellanten und eine weitere Person daneben stehend. Seine Augen mustern die Situation und er vermeint
in einem der Duellanten Jason zu erkennen.
Verdammt, was tut er jetzt schon wieder.
"Meine Liebe, ich fürchte ich muss mich nach dort oben begeben. Wenn ich dies Richtig sehe ist einer meiner Freunde in ein Duell verstrickt."
Malik zieht sich die Hose an und legt den Waffengurt um, sein Hemd lässt er zurück.
"Ich werde schnell zurück sein, falls du warten willst. Ansonsten treffe ich dich später im Dorf?"
Man sieht das Bild der hübschen Frau und wie sie ihre Lippen bewegt, hört jedoch keine Antwort.
"Nun gut, dann bis später."
Er wirft sich nun doch das Hemd über die Schulter und macht sich an den Aufstieg aus der Bucht nach oben zu den beiden Duellgegnern und ihrem
Bekannten.
-
Jason, von dem Angriff überrascht, sieht die Kette zu Boden fallen.
Das Siegel Tyrconnels!
Das Zeichen seiner Herrschaft.
Er springt zurück, ein Reflex da eine Klinge auf sein Herz zeigt.
Langsam, nachdenklich lässt er sein Claymore um das Handgelenk kreisen, nimmt dann Deckungshaltung an.
Ein Gedanke durchschiesst sein Hirn:
"Mach Schluss, Michael the Hill. Beende diese immer sinnloser werdende Existenz meiner Jammergestalt.
Jede verdammte Nacht erscheint mir dein Weib.
Die Frau die ich liebe will mich nicht.
Meine Tochter scheinbar auch nicht.
Selbst das Volk meiner Insel will mich loswerden. Mach Schluss, Michael the Hill."
Den nächsten Angriff the Hills, gezielt auf seine rechte Seite wehrt er eher fahrig ab.
Nicht auf die Seite. Keine Spielchen.
Schlag zum Kopf.
-
Es scheint fast so, als wenn Michael Jasons Gedanken lesen kann.
nach dem tiefen Schnitt in Jasons Brust folgtr ein wilder Rückhandschlag auf Jasons Kopf.
-
Michaels Klinge blitzt rötlich im letzten Licht des Sonnenaufgangs über Tyrconnel, sie gleicht einem roten, todbringenden Blitz der auf Jasons Hals zustösst.
Jason scheint den Schlag zum Kopf einfach nehmen zu wollen.
Kein Ausweichen, die Parade eher Alibi denn Aktion.
Er steht einfach nur da, schliesst die Augen und wartet.
Frieden hallt es in seinem Kopf.
Doch die Klinge kommt nicht, der Frieden bleibt aus.
Jason reisst die AUgen uf und sieht eine durchsichtige Gestalt zwischen sich und Michael. Den ätherisch wirkenden Arm ausgestreckt, Michaels Waffe aufhaltend.
-
Jene Ätärische Gestalt die die Klinge stoppte, welche genügen Schwung gehabt hätt um einen Ochsen zu spalten fänt an zu sprechen:
"Michael, Er tat es nicht mit Absicht."
Selbst im Tod ist die Schönheit der Frau mehr als nur beeindruckend, Ihr Geist strahlt vor Energie.
"Lerne aus meinem und dem Tod unseres Kindes, das Gewalt nicht gut ist und Liebe stärker sein sollte. Die Starken sollen die Schwachen beschützen und sie nicht ausbeuten."
Michael the Hill sinkt auf die Knie und schluchts, es kommt ein gewaltiger Schrei:
"Warum?"
Das Gesicht der durchscheinenden Gestallt nimmt die Züge einer liebenden Frau an und geht zu Ihm.
"Weil es das Schicksahl so wollte, Du warst aufgrund Deines Schwures bei den Angels geblieben und hättest ohne mich leben müssen. Insofern war mein Tod eine Erlösung, auch weil Du nicht mehr bei der Mörderbande bist."
Sie beugt sich hinunter und küsst Michael auf die Stirn
"Ich liebe Dich, aber mach Deinen Weg und nutze Deine gewaltige Kraft für das Gute.
Und nenn Deine erste Tochter nach mir."
Dann entschwindet die Gestallt und hinterlässt einen am Boden zerstörten Michael teh Hill, der weint wie ein kleines Kind.
-
Auch Jason hat Tränen in den Augen.
Ausgerechnet die Frau, der er das Leben nahm, hat seines gerettet.
Ist das ihre Starfe für ihn?
Will sie verhindern, das er es sich zu leicht macht?
Hilflos sieht er Anselm und Malik an.
Ziwschen sich und den Gefährten sieht Jason plötzlich noch eine durchsichtige Gestalt die zu ihm redet.
Aye Ladd, sie hat dich gerettet denn dein Opfer wäre sinnlos.
Du bist ein Tyrconnel. Regel deine Angelegenheiten und vor allem: geh zu deiner Familie.
Sie werden es verstehen wenn du zunächst nach Eisen gehen musst, aber geh zu ihnen.
Denn sie haben all die Jahre gewartet, wie kannst du erwarten das Caytleen zu dir kommt?
"Aye Dad, ich werde zu ihr gehen."
Dann fällt sein Blick auf Michael.
Zaghaft spricht er den hilflos weinenden Riesen an.
"Michael, ich werde versuchen eurer Gemahlin gerecht zu werden. Das solltet ihr auch tun. Bleibt hier solange ihr wollt. Wenn ihr irgendetwas braucht: das HAus Tyrconnel steht in eurer Schuld."
-
Michael sieht Jason aus rot geweinten Augen an, steht auf und wirft das Schwert weg.
Dieses landet funkensprühend in einem Stein und versinkt bis zum Heft in Ihm.
-
Eine Hütte, Cathleen sitzt mit einem Ernsten Gesicht da und unterhät sich mit Ihrer Tochter. Vor der Tür sieht man Jason stehen, mit einem Strau0 Blumen in der Hand und nervös von einem Bein auf das Andere stapfend, wie ein 14 Jahrigen Junge, der nicht weiß wie er es der Liebsten sagen soll.
-
Mehrmals hebt Jason die Hand um an die Tür zu klopfen, doch jedesmal bricht er ab, streicht sich noch einmal über das Haar, rückt an seinem Kilt herum, zupft an seinem Hemd.
Dann endlich atmet er tief durch, klopft.
Sein Herz rast.
-
"Die Tür ist offen Jason!"
Ruft Cathleen von innen.
Als Jason die Tür aufmacht sieht Er Mutter und Tochter an einem einfachen Tisch sitzen und etwas Essen.
Cathleen sieht für Ihr Alter immer noch hervorragend aus, auch wenn die ersten grauen Strähnen das feurige Rot der Haare ufhellen
-
Jasons Herz schlägt schneller.
" Ich wollte ... also..."
Da er keinen Satz rausbekommt und ihm die Knie weich werden, deutet er mit fragendem Blick auf einen Stuhl.
Als Caytleen nickt, setzt er sich hin.
Er ist nervös.
In einer solchen Situation war er noch nie.
" Ich habe euch viel zu lange warten lassen."
-
"Aye Lad,
Ich hätte gedacht das Du einer alten Freundin früher einen Besuch abstattest.
Setz Dich und nimm Dir etwas Wasser."
-
"Ich hätte früher kommen sollen, doch in letzter Zeit überfällt mich alles.
Du hast sicher gehört das verschiedene Menschen auf der Insel der Meinung sind, das ich die Führung der Insel abgeben soll.
Ich bin mir noch nicht sicher was ich tun werde..."
Jason senkt den Kopf.
" Ich habe noch eine Schuld in Eisen zu begleichen. Ich denke das wird noch ien paar Wochen in Anspruch nehmen. Danach möchte ich nach Tyrconnel zurückkehren und sowohl die Geschäfte der Tyrconnels übernehmen als auch die Inselherrschaft ausüben."
-
"Ich habe viel gehört, Jason.
Und wie lange willst Du in Eisen bleiben?
Dein Fehlen wird Wasser auf die Mühlen Deiner Wiedersacher sein.
Denk Daran, Du hast den Entscheid nur gewonnen weil noch ein paar alte Gefolgsleute Deines Vaters da waren. Nicht, weil Du über die Brennerei wirtschaftliche Macht hast, oder die Junden Lads Dich mögen."
-
"Ich hoffe, das wir in Eisen schnell fertig werden. Anslem ist mir in den vergangenen Wochen immer treu zur Seite gestanden. Ich kann mein Versprechen ihm gegenüber unmöglich brechen."
Jason holt tief Luft und beschliesst damm, mit offenen Karten zu spielen.
Ayleen verlässt den Raum um scheinbar die Hühner zu füttern oder sonstige Aufgaben zu erledigen.
"Caytleen, ich will offen sein. Ich habe die Vermutung das Ayleen meine Tochter ist, doch es ist nur eine Vermutung. Nur du weisst, ob sie das ist.
Ich halte Ayleen für stark und durchsetzungsfähig."
... und ich möchte das sie mich vertritt, so wie ich möchte das sie meine Tochter ist und das du mich heiratest. denkt Jason bei sich.
-
"Ja Jason,biologisch gesehen bist Du Ihr Vater.
Auch wenn Sie eher von Angus geprägt wurde als von Dir.
Du warst zu lange fort."
-
" In der Tat, ich war lange fort. Ich habe bei der Suche nach Rache offenbar viel verloren."
Jason seufzt leise.
So war Caytleen immer: sie lies einen Mann am ausgestreckten Arm verhungern wenn sie wollte
" Caytleen, es war sicher sehr schwer für dich. Wenn ich gewusst hätte, das es Ayleen gibt, wäre ich sicher eher zurückgekommen. und dann gibt s noch etwas das ich dir immer schon sagen wollte..."
Er holt tief Luft.
" An jenem Tag, als du meintest Leila und mich überrascht zu haben, ist nichts zwischen uns passiert. Ich wollte Leila nicht, niemals.
Ich wollte immer nur dich. Das bitte ich dich, mir zu glauben."
-
"Ja, Du hast viel verlohren, Zeit in der Heimat, Freude und die Möglichkeit alles zum Besseren zu ändern.
Aber was vorbei ist, ist vorbei.Ich hätte Dir über Argail jederzeit mitteilen können, das ich ein Kind von Dir habe. Aber Du warst so von dem Gedanken an Deine Rache erfüllt, dass ich Dich nicht hier haben wollte.
Ich glaube Dir, das mit Leila nix war, ich habe es nie ernsthaft geglaubt. Aber ich wollt Dir erzählen das ich schwanger bin und sehe Dich in ihren Armen. Da bin ich einfach ausgeflippt. "
-
" Das kann ich gut verstehen. Sehr gut sogar. Die Szene war eindeutig und ich bin sicher das Leila es so geplant hatte.
Und ich Trottel fand nicht den Mut, dir hinterher zu laufen... und wenig später starb meine Familie."
Zaghaft greift Jason nach der Hand der Geliebten.
"Aber in 20 Jahren ist kein Tag vergangen an dem ich nicht an dich gedacht habe."
und in dne nächsten 20 Jahren wird kein Tag vergehen, an dem du dich nicht ärgern wenn du nicht wenigstens den Mut aufbringst, ihr zu sagen, das du sie noch liebst. Du musst ja nicht gleich um ihre Hand anhalten.
"Caytleen, wenn ich wieder hier bin, ... meinst du wir könnten ... also glaubst du, es gäbe einen Weg..."
Hör auf zu stottern, du Rindvieh.
"Ich würde gerne versuchen einen Neuanfang zu wagen, Caytleen. Ich liebe dich noch immer."
Jetzt ist es raus, Das schlimmste was passieren kann, ist das sie nein sagt, dich wegschickt oder dir eine Ohrfeige gibt, aber wenigstens ist es raus
-
Die Welt scheint für Jason einen kurzen Moment stillzustehen, als Cathleen Ihn ansieht.
"Jason, ich weiß nicht ob ich Dich noch liebe., Ich habe den jungen, den fröhlichen Jason geliebt. Du bist jetzt ein anderer Mensch, verändert durch zu viel Gewalt und 18 Jahre fern der Heimat.
Ich würde gerne mit Dir zusammenleben, wenn ich wieder etwas von dem alten Jason entdecke, den ich immer noch mit der ganzen Kraft meines Herzens Liebe.Aber ich werde mich nicht noch einmal aufspahren.
Bring die Sache mit Eisen zuende, Deine Freunde haben es verdiehnt, dass Du den Weg zuende gehst. Aber dann will ich Dich für mich und für Tyconell, wenn Du noch der alte bist oder sein kannst."
Eine Träne rinnt Ihr übers Gesicht als Sie Jason ansieht.
-
Jason kniet vor dem Stuhl nieder auf dem Caytleen sitzt.
Zärtlich streicht er ihr die Träne fort.
" Du hast Recht, wenn ich wieder da bin, werden wir sehen, ob ich der Alte sein kann."
Dann erhebt er sich und haucht zärtlich einen Kuss auf ihre Stirn.
" Ich werde mich beeilen, meine Liebste."
Dann verlässt er die Hütte und trommelt seine Gefährten zusammen.
Als Vertreter für die Zeit in der er nicht da ist, bestimmt er den alten O'Bruke.
Die Geschäfte sind bereits in guten Händen bei dem jungen Jason der sich bereit erklärt hat, diese zu führen, aber großen Wert darauf legte, das er dies nur für die Zeit tut, in der Jason nicht da ist, und das er auf keinen Fall die Farbe der Tyrconnels tragen wird.
Als die Sonne untergeht, steht Jason an der Reling eines Handelsschiffes der Tyrconnels und wirft einen letzten Blick auf seine Heimat.
Er will den Anblick der Felsen, die in der untergehenden Sonne zu glühen scheinen in seinem Herzen behalten.
Er weiss nun, wohin er gehört. Er weiss nun, wohin er zurückkehren will.
Doch vorläufig ruft ihn seine Verpflichtung in Eisen.
Er legt dem neben ihm stehenden Anselm die Hand auf die Schulter.
" Bald hat auch dein unruhiges Leben ein Ende, Anselm. Und dein Name wird seine Ehre wieder erhalten."
-
'Oder ich werde bei dem Versuch sterben, Freund', er atmet tief ein, 'auf jeden Fall wird es endlich ein Ende haben.' Er blickt Jason an, seine Mine ist ruhig, 'Wir werden nicht auf besonderes viel Hilfe zählen können, die Menschen meiner Heimat sind sehr anpassungsfähig und solange mein Onkel nicht wie ein grausamer Tyrann geherrscht hat, werden sie ihm so treu sein, wie sie es meinem Vater gegenüber waren.'
Einen langen Augenblick blickt er aufs Wasser hinaus, dann fährt er, fast flüsternd fort, 'aber ich bin froh Euch dabei zu haben, ich bin sicher wir werden es schaffen meinem Onkel die Strafe zukommen zu lassen, die er verdient.'
-
ENDE Kapitel 6