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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Spielleiterthemen => Thema gestartet von: Wolf Sturmklinge am 18.07.2005 | 14:19
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Hallo,
also, was meine Wenigkeit angeht:
Ich denke, ich bin ein guter und fairer Spielleiter. Ich denke mir immer den Hintergrund zu allem möglichen aus, falls mal die Frage kommt: "Warum ist denn das so?". Desweiteren war ich mit keinem meiner Spielleiter voll zufrieden.
Ich habe mehr Spaß daran, zu sehen, wie die Spieler meine Aufgaben bewältigen, anstatt dies selbst zu tun.
Warum macht Ihr den Job?
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Weil sich kein anderer freiwillig gemeldet hat und ich derjenige mit der meisten RPG Erfahrung war. - Die anderen waren fast alle Neulinge.
Mittlerweile haben sie aber auch Erfahrung und ich konnte sie überreden, dass wir einen rotierenden SL einführen. So kommt jeder mal zum Spielen.
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Hm ich versuche interessante und atmosphäreische Geschichten zu erzählen in denen die Spieler die Hauptrollen spielen.
Ich bemühe mich deshalb meistens um ein oder zwei feste Themen die klar machen welche Art von Konflikten die Geschichte bestimmen
Dabei gebe ich meinen Spielern keine Aufgaben, sondern Szenen vor. Es gibt kein Sieg und keine Niederlage sondern nur das was du aus deiner Geschichte machen willst.
Naja...das klappt nicht immer so wie ich mir das vorstelle...aber ich arbeite an mir...sonst wäre das gnaze viel zu langweilig. ;D
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Ich bin gerne Spielleiter, weil ich es liebe Geschichten zu erzählen und interessante NSCs und Szenerien zu entwerfen und diese dann zu schauspielern.
Vor allem aber wahrscheinlich deswegen, weil ich so die Möglichkeit habe, mehrere Charaktere gleichzeitug zu führen ;D
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Warum ich SL wurde? Keine Ahnung, liegt schon so lange zurück.... aber ich weiß warum ich es heute mache. Zum einen liebe ich es, mir Geschichten auszudenken und zu improvisieren. Ich mag es, wenn ich mit den Spielern agieren kann, wenn ich von einer Sekunde auf die nächste meine Rolle wechseln muß um einen anderen NSC zu spielen.
Ich mag es wenn mir die Spieler gebannt lauschen und dann die Szenen mit ihren Ideen bereichern.
Zudem ist es geil absolute Macht zu haben ::)
Ansonsten habe ich festgestellt, dass ich sehr hohe Anforderungen an andere Spielleiter setze, egal ob sie Anfänger sind oder schon ein bischen länger leiten. Als Spieler bin ich schwieriger zu handhaben, dass liegt denke ich daran, weil ich zu sehr meinen eigenen Leitungsstil gewohnt bin.
Achja, Kampf dem Sommerloch ~;D
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Weil's sonst niemand machen will/wollte. Weil ich damals die meiste Ahnung vom betreffenden System hatte. Weil man nur so seine Spieler zu guten Rollenspielern erziehen kann ;-)
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Mich haben sie mal "meistern" lassen und dann nicht wieder vom "Thron" geholt. Inzwischen darf ich hier und da auch mal Spieler sein aber SL bin ich hauptsächlich um meine kranken Ideen unters Volk (also die armen Spieler) zu mischen. Außerdem ist es geil absolute Macht zu haben... ;D
Aber ich erzieh die nicht. Einen Spielabed bei einer gewissen Gruppe bweerte ich inzwischen auch nur noch danach ob ich Spaß hatte -> und den kann ich als SL da am besten kriegen.
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Weil ich nicht so gut klettern kann und es nicht schaffe bei 3 auf'm Baum zu sein :D
Nö.. auch wenn ich immer wieder ein schlachtes Gewissen habe, weil ich mich quasi nie vorbereite, so habe ich meistens doch immer ne Grundidee auf die dann improvisiert wird :) Und naja... ich leite schon gerne. Vielleicht weil ich gerne im Mittelpunkt stehe und profilierungssüchtig bin ;D
Nö... keine Ahnung. Ich würd auch gern mal wieder spielen. Aber dann müsste ich ja meine Ideen denen des jeweiligen SLs unterordnen... vielleicht bevorzuge ich es dann doch einfach, mein Ding in meinem Plot durchzuziehen und mich dort auszutoben ::)
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Es war meine DSA-Grundbox.
Tjoa, und ich bin dann dabei geblieben, weil meine Spieler nie so richtig wollten. Mittlerweile brauche ich auch nicht unbedingt spielen und wenn dann doch, dann bitte mit Niveau.
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Waum bin ich SL?
Definitiv nicht ---und das möchte ich hier einmal in aller Deutlichkeit betonen--- weil ich irgendeiner Lobby angehöre, deren Ziel die Weltherschaft ist.
Geheimnisvolles Winken - Es gibt keine Verschwörung
Wahrscheinlich, weil ich ein leidenschaftlicher Geschichtenerzähler (also Profilierungssüchtig) bin, und es liebe verschiedene Rollen gleichzeitig zu spiielen (d.h. Ich bin wohl auch noch schizophren).
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Warum ich Spielleiter bin?
Ächz, das hat etliche Gründe...
Ich kaufe mir gerne Rollenspielbücher, ich lese sie gerne, ich arbeite mich gerne in Settings, die mich interessierene ein.
Ich denke mir gerne Abenteuer-Ansätze aus, und gebe sie dann auch gern über Abenteuer weiter.
Ich hab Spaß daran, wenn ich sehe, wie sich diese Ansätze zu einer erlebten Story entwickelt, bei den die Mitspielenden über die Interaktion den Werdegang beeinflussen.
Letzteres ist der entscheidende Grund. Und in ihm spielen ewig viele kleine Gründe mit - Spaß, Spannung, Unterhaltung, etc. etc.
Ich versetze mich gern in unterschiedliche Rollen (NSCs) und verkörpere diese.
Ich mache es auch, weil die meisten anderen sich sträuben, diesen Job zu übernehmen.
Und ich mache es auch, weil ich es lieber selbst übernehme, als dass ich es einigen Spezis überlasse, und das Ganze schief geht.
Ich spielleitere, weil ich gerne spielleitere.
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Ich glaube nicht von mir ein besonders guter SL zu sein, allerhöchstens mittelmäßig, aber wenn man die Wahl hat einem guten aber ausgebranntem SL keine Chance zu geben mal wieder "aufzutanken" ODER unter einem SL zu spielen der die schlimmsten Klischees in sich vereinigt, dann nimmt man den posten des SL doch gerne ein :)
Es macht Spaß mitzubekommen, das die Spieler in die Welt eintauchen und man sie mit der einen oder anderen Story-wendung überraschen kann(bzw. man sehen kann wenn "der Groschen fällt"), Geschichten in Rollen zu bringen, etwas Spannung aufzubauen, Handouts zu basteln, usw. aber der erste Absatz war urspünglich meine Motivation das SL-len zu probieren.
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Hey das ist ne gute Frage...
ich glaube bei mir hat das damals so angefangen, als unser SL uns mal vorwarf:" Ihr habt ja keine Ahnung, wie viel Arbeit so ein Job als SL macht..."...Tja, und das wollte ich mal "nachprüfen" ;D...und ich kann sagen: Der Job des SL...da musst du schon wirklich einiges an Zeit&Arbeit reininvestieren...
Zum Zweiten weil ich gerne spannende und atmosphärische Geschichten erzähle, und es macht mir Spaß zuzusehen, wie sich die Gruppe durch das Abenteuer kämpft...Außerdem freut es mich, wenn sie wieder auf irgendeine Idee kommen, die ich überhaupt nicht in petto hatte, und ich improvisieren muss...Ich hasse es eigentlich, wenn sie mich da qausi auf dem falschen Fuß erwischen, andererseits kommen einem beim Improvisieren bekanntlich die besten Ideen ;)
und letzten Endes ist das Glücksgefühl, nach einem gelungen Abenteuer, mit dem (auch) die Spieler zufrieden waren, und offensichtlich alle Spaß daran hatten, einfach unbezahlbar (und für alles andere gibt es MasterCard >;D)
und zu guter Letzt: Mein Wunsch und Drang andere Systeme kennenzuleren und auszuprobieren. Da opfere ich mich dann gerne als SL wenn ich ein Neues System ausprobieren/spielen will...weil das irgendwie auch kein anderer machen will
(und wenn ich's nicht machen würde, würde es vermutlich keiner machen, und dann könnten wir das neue System ncht ausprobieren)...
Das sind die Hauptgründe, warum ich gerne SL bin.
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Ich denke mir gerne Sachen aus - Szenen, Leute, Stories.... und ich liebe es, wenn andere Leute damit interagieren.
Außerdem hast du als SL (fast) immer etwas zu tun. ;)
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Hm, Masochismus?! Weil ich dann nicht darüber lästern kann, dass die Atmosphäre scheiße dargestellt wurde?
Hauptsächlich mache ich das, weil ich genervt bin von "Resident Evil"- Abenteuern, Supi- SL- (N)SCs oder weil ich Nelly nicht alles machen lassen will. ;D
All das dient nur meinem Training als Lehrer... oder als zukünftiger Anführer einer Geheimorganisation! Je nachdem, was zuerst kommt oder mehr Laune macht.
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Ich habs mir ( DSA... ja ich schäme mich auch dafür, aber es war nunmal meine Einstiegsdroge ) mit 10 gekauft und dann geleitet! Jetzt mache ich den Job, weil es mir Spass macht und weil meine Mitspieler zumeist ( gibt aber durchaus gute Ausnahmen mit Rotation etc. ) keinen Bock/ keine Zeit/ keine Ideen haben etc. Ich bin auch momentan mehr Spielleiter als Spieler, aber das ist o.k. so!
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Man sollte sich nicht für DSA schämen (hey ich leite morgen wieder die Borbikampagne weiter...) man kann mit dem System einiges machen... aber das kann man ja mit allen wenn die Erzählung vor Regelwust geht...
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Ich bin Spielleiter, weil ich es liebe, mich in die Settings und in Hintergrundmaterial reinzulesen und Recherche zu betreiben. Ich neige dazu, höchst genaue Hintergrundinfos zusammenzusuchen, um die größtmögliche Plausibilität zu erreichen. Der Job als Spielleiter gibt mir einen Grund, mich in verschiedenste Themen einzuarbeiten, die ich normalerweise vielleicht nie beachtet hätte. Ich brauche einen Grund, um etwas zu lernen, und das Rollenspiel gibt mir solche Gründe. Dass dabei dann ein Abenteuer abfällt, ist eher zweitrangig...
Außerdem ist da natürlich diese Macht. Insbesondere liebe ich es, mit Realitätsvorstellungen und Wahnsinn zu spielen, weshalb mir besonders solche Spiele wie Kult und Call of Cthulhu zusagen.
Robin
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Ich bin Spielleiter....
...
...
weil die anderen faul sind ::)
Edit: Huch, nachtrag, ich meine natürlich: fauler >;D
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Weil es mir Spaß macht und ich erheblich mehr Spielanteile als als Spieler habe ohne einen meiner Mitspieler unterzubuttern.
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Warum ich Spielleiter bin?
Da gibt es viele Gründe. Aber einer ist der wichtigste überhaubt.
Weil es Spaß macht.
Dagegen verblassen die restlichen Gründe! ;)
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@Slobo
Sehr guter Grund :d
Dazu kommen bei mir noch, der Fakt das ich ein vlelfaches mehr an Zeit und Geld in dieses Hobby investiere als der Rest meiner Gruppe.
Ich habe keine Ahnung ob ich vom Talent her der am besten geeignete für den Job bin, aber meine Spieler sind mir treu geblieben, also muss ich was richtig machen. :)
Ich hoffe das ich irgendwann mal wieder die Gelegenheit habe ein Spieler zu sein.
PS: Wünscht mir Glück. Langjährige Überzeugungsarbeit scheint sich bezahlt zu machen.
Einer meiner Spieler hatt sich vor kurzem das Ebberon Setting gekauft und hatt davon gemurmelt mal selber was zu leiten. >;D
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hmmm... ich hab hauptsächlich, wenn auch ewig nich mehr, geleitet (oder sollte ich sagen gemeistert? *g* was anderes als DSA wars bis jetz ja nich), weil ich mich am ehesten hab überreden lassen
ich les zwar auch gerne hintergründe, aber irgendwie fehlt mir die motivation, wirklich was draus zu machen, also vorzubereiten und für was 'anspruchsvolles' (also was anderes als das hack&slay-dsa von 'vorlangerlangerzeit' ;)) hab ich das gefühl, fehlt es mir noch an können
wobei n richtig aus gearbeites setting bestimmt spaß machen würde.. halt richtig ne geschichte erzählen zu können... das hätte was ^^
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Damit wenigstens ein Spielleiter den Spielern klar machen kann, was Rollenspiel heißt. Und kein HacknSlay-Diablo spiel drauß wird. Als Beispiel, was man mit inovativen Ideen so im Rollenspiel alles machen kann UND weil ich persönlich gerne Geschichten erstelle und dafür noch ein paar Darsteller brauche.
Ich liebe es die Spieler durch eine von mir erstellte Welt zu manövrieren.
Ich liebe es Spieler zu schocken und glücklich zu machen.
Als Hobbypsychologe, ... macht es Spass mit dem berechenbaren Verhalten der Spieler zu arbeiten >;D
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Als Hobbypsychologe, ... macht es Spass mit dem berechenbaren Verhalten der Spieler zu arbeiten >;D
Aber Vorsicht. Die Spieler könnten auf die Idee kommen den Spieß umzudrehen, wenn du lange genug für die selben Leute leitest.. >;D
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Warum bin ich Spielleiter?
1. Weil es mir Spass macht, etwas kreatives zu tun :)
2. Weil ausser mir nur noch eine einzige andere Person in meiner Gruppe dafuer qualifiziert ist. ;)
3. Weil ich dumm genug war, mich von dieser anderen Person breitschlagen zu lassen :-\
4. Weil ich mich fuer die Männchenrechte in unserer feminin dominierten Gruppe einsetzen will ~;D
5. Weil ich Sadist bin ^^ *SCNR*
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Oh, ich dachte es wäre weit mehr gezwungene SL's.
Werte Kollegen Spielleiter, was haltet Ihr von folgender Idee:
Jeder Spieler ist auch zeitgleich Spielleiter und zwar nahezu jederzeit.
Beispiel:
Die Charaktere betreten einen Raum, Spieler A beschreibt die Größe des Raumes, Spieler B fügt Mobilar und möglicherweise Kreaturen ein, Spieler C stürmt mit seinem Charakter hinein, während Spieler D die Falle beschreibt die Spieler C ausgelöst hat...
Ich habe das vor Jahren mal gemacht, allerdings ist ein Spieler ständig ausgetickt und hat nur Schätze und magische Gegenstände hingelegt.
Was haltet Ihr davon?
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@Wolf... ich glaub, ich bin für solche Ideen zu konservativ :D
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Und ich kenne meine Spieler ::)
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Ab und an ist eine Runde Inspektrus ja ganz witzig, z.B. auf ---ansonsten langweiligen--- Grillparties und dergleichen, aber im Normalfall habe ich eine Idee was die Stimmung und die Chaaraktere meiner Geschichte angeht.
Ich glaube ich bin zu egostisch, um meine Spieler an meiner Welt rumpfuschen zu lassen. Gäginger Usus ist bei mir allerdings die Freihiet, daß ein Spieler kleinigkeiten in das Setting einfügen kann, wenn er es gerade braucht. Ich habe nichts dagegen, wenn der Spieler davon ausgeht ---wenn es reinpasst natürlich--- das da z.B. ein Eimer rumsteht, weil er diesen gerne seinem Widersacher mit starker Energieentfalltumg vor Augen zu führen gedenkt --- sprich: Weil er seinem Gegner den Eimer ins Gesicht trümmern wil.
Bei größeren Eingriffen, bin ich da aber zusehr von meiner Vorstellung überzeugt, als daß ich das gebrauchen könnte.
Gruß,
Raven
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Früher habe ich es genossen, zu leiten. Ich fand es toll, meine kreativen Visionen zu verwirklichen und dabei in den Spielern meist ein zufriedenes Publikum zu finden. Na ja, das ist natürlich etwas plakativ, aber im Kern schon zutreffend. Die Alleinunterhalter-Rolle gefiel mir, ich bekam dadurch Bestätigung und fühlte mich kreativ herausgefordert.
Heute bin ich eigentlich lieber Spieler als Spielleiter, und wenn ich leite, dann am liebsten mit möglichst viel kreativem Input der Spieler, so dass ich selten selbst die Bälle ins Rollen bringen muss, sondern nur die Vorlagen der Spieler verwerte. Leider ist meine alte Stammrunde dafür nicht zu haben. Auch sonst kann ich die Spiele, die ich gerne spielen möchte, meistens nur spielen, wenn ich auch leite. Was will man machen?
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Die Charaktere betreten einen Raum, Spieler A beschreibt die Größe des Raumes, Spieler B fügt Mobilar und möglicherweise Kreaturen ein, Spieler C stürmt mit seinem Charakter hinein, während Spieler D die Falle beschreibt die Spieler C ausgelöst hat...
Daraus wird nichts, was das Niveau von Doom überschreitet...
Robin
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Ich bin gerne Spielleiterin, weil ich dann viele interessante Charaktere haben und mir die Werte frei aussuchen kann... ;)
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@Spieler die selber Spielleiter sind...
Anekdote von heute (gestern???) Rollenspiel, Charaktere im Gebirge:
Carsten: "Äh Meister liegt hier nen Stein rum?".
ARGH!
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Fate
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...Nun
-Erstens, um sich nach langen Jahren in dem Hobby
selbst endlich mal an die "Königsdisziplin" zu wagen.
-Zweitens, weil verschiedene Seiten des Schirms sowohl das eigene Spiel,
als auch das der Mitspieler verbessern.
Drittens, weil mein "old-school" Ansatz (Herausforderung bitte nicht mit Hack&Slay verwechseln)
für meine Gruppe
eine ,so hoffe ich, Bereicherung neben dem hervorragenden,
aber eben anderen, Storytelling-Stil unseres anderen
Stamm-SL darstellt.
Na oder kurz: Wenn alle sich ein bischen Mühe geben statt platt zu konsumieren
profitiert die Ganze Gruppe...(man klingt das pathetisch :snoring:)
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@Spieler die selber Spielleiter sind...
Anekdote von heute (gestern???) Rollenspiel, Charaktere im Gebirge:
Carsten: "Äh Meister liegt hier nen Stein rum?".
ARGH!
:D :D
aber u sowas kommt es ziemlich oft, denn viele Spieler gewöhnen sich so an die Beschreibungen und schalten dabei ein bisschen den normalen Menschenverstand für die umgebung aus.
Oder sie nehmen die Beschreibung war, aber diese Beschreibung weckt nicht so richtig ein Bild in den Spielern, wie die Umgebung jetzt aussieht. Damit kann der Spieler sein Bild eines Steines nicht mit der Beschreibung des Gebirgspfades in Einklang bringen, was dann in dieser Frage resultiert, die dem SL, der ja selber ein Bild der Szene hat selten dämlich vokommen muss.
Dabei hat es vielleicht der SL einfach nicht geschafft, die Szene lebendig werden zu lassen ;)
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Oh diesmal doch, dank dem Zwergen und vor allem dem Druiden war die Szene super-stimmungsvoll und die beiden haben sich bei Carstens Frage auch synchron an die Stirn geklatscht. Nur unser Carsten, der hat dann und wann eben solche Aussetzer... Und der wird aber am Sonntag ne Runde leiten (als SL ist er ganz anders...)
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Warum macht Ihr den Job?
Es war einmal vor rund 10 Jahren... Die vorherige Runde war nicht mehr aber der Wunsch zu spielen existierte immer noch, obwohl natürlich keiner meistern wollte (und die dicken Bücher wälzen etc.). Also hab ich in den sauren Apfel gebissen.
Rückblickend war das wohl auch gut so, denn ich war der einzige in dem Bündel, der vermutlich die nötige Selbstüberschätzung für diese Aufgabe hatte. ;D
Mittlerweile habe ich so weit Gefallen an der Rolle gefunden, das es mich in den seltenen Fällen, wo ich mal nur spiele, nervös macht, nicht die Fäden omnipotent in der Hand zu halten. Ich hab als GM viel mehr Perspektiven der Handlung im Blick als die Spieler und kann meine Geschichtenerzähler-Leidenschaft voll ausleben. Daher bin ich wohl dabei geblieben.
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Fate
Mehr Details, bitte.
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ich bin SL weil
- ich das System kenne (DSA3)
- ich es Neulingen beibringe (Liquid)
- ich gebeten werde weil andere weniger Erfahrung haben (SR)
- ich zuerst die Grundbox bekommen hab (DSA, 1993)
- irgendwo macht es auch spass
ich bin spieler weil
- andere es besser machen (SR)
- 8t88 einfach ein begnadeter Künstler ist (Liquid/Wushu/...)
- andere mehr Erfahrung im System haben (D&D)
- ein paar Leute endlich selber ran wollen (DSA4)
- und überhaupt, mein SL-Skill ist nicht sehr hoch ::)
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1. weil ich tolle abenteuer ideen habe und die auch gerne umsetzte
2. ich in der gruppe meinen spielstil durchziehen kann :)
3. ich der einzige war, der das system kannte... naja, is bis heute bei mir als meister geblieben :)
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ich glaube der Hauptgrund ist, dass wenn es mal wieder ein völlig gelungener Abend war alle Spieler mit strahlenden Augen da sitzen und total fertig oder begeistert sind...
hach wie salbungsvoll :snoring: :gaga:
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Warum bin ich Spielleiter? Hm, nette Frage.
Ich bin wohl ein mittelloser Spielberg oder K. Dick, ich möchte etwas darstellen und Geschichten erzählen. Keine "es war einmal"-Mär, Geschichten in denen man mitfiebert, mitlebt. Da ist Rollenspiel einfach das richtige Medium. Man präsentiert nicht nur, man lässt andere präsentieren und da ist für mich der Reitz. Ich reihe zunächst Themen und Szenen aneinander, und lasse diese wie eine "Was-passiert-dann"-Maschine mit den Spielern laufen... wenn es klappt, habe ich wirklich Spaß. Und die Spieler auch.
-und schließlich geht es hier um Unterhaltung.
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Hi,
ich denke ich bin Spielleiter, weil:
- Ich gerne sehe, daß ich in der Lage bin mit den einfachen Mitteln der Geschichte bei Erwachsenen Menschen Emotionen zu wecken.
- Ich meinen Spieltrieb mit der Freiheit des Leitens besser ausleben kann.
- Es befriedigt zu sehen die hauptsächliche Verantwortung für den Spass von mehreren Leuten über mehrere Stunden zu haben.
Gruss,
Kelron
P.S. Mein erster Post! Und ich lese schon so lange mit...
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Puh,
angefangen hat es damit,
dass sich sonst keiner fand. Wie bei so vielen von uns.
Mittlerweile, ich liebe es zu erzählen, andere in meine Welt zu ziehen und ich leite für Momente, wo es meine Spieler gefangen nimmt, wo sie sich gruseln.
Ein anderer Grund ist wohl, ich bin ein schreckllicher Spieler,
kaum zufrieden zu stellen.
Am Tisch hab ich zwar noch die SL meines Vertrauens,
aber z.B. online hab ich bisher niemanden gefunden,
wo sich mir nicht die Fußnägel hochrollen, und es wenn immer ein monatelanges "geleide war" weil es ja keine Alternativen gibt.
Fassen wir es zusammen
ich leite gerne
ich verzaubere gerne und erzähle gerne Geschichten
und es hat sehr viel mit "dann musst es halt selber machen, wenn dir sonst keiner in der Rolle gefällt" zu tun.
Ich hoffe dass kommt nicht als Selbstbeweihräucherung rüber.
Ich mach auch oft genug mist und darf mir danach sonst was anhören,
aber damit können wir ja nur besser werden.
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Ufta, schwere Frage,
ich glaube bei mir ists so ähnlich wie bei Lillith.
Es gibt für mich einfach keinen schöneren Anblick als einen Spieler, der vom Plot gefesselt ist und richtig mitfiebert.
Ebenso ist der kreative Prozess der Plot-Entwicklung einfach was Tolles, macht riesigen Spaß, und es gibt wenige Gefühle die geiler sind als den großen Masterplan, von dem die Spieler noch null Ahnung haben in der Hinterhand zu halten.
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1. Weil ich sonst nicht die Spiele spielen kann, die ich will.
2. Weil ich sonst nicht zum spielen komme.
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1. weil ich mich da am meisten austoben kann
2. weil ich Bücher habe und die nutzen will
3. weil mir viele SLs nicht so ganz zusagen
4. weil ich dann immer im Mittelpunkt stehen kann und den ganzen Ruhm und die chicks abkriege ;)
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Zuerst weil kein Anderer den Job machen wollte ???
Aber mittlerweile, weil mir einfach Spaß macht. :d
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*g* Warum ich Spielleiterin bin? Weil ich alle Regelbücher verschlinge, die interessant klingen, gerne Settings ausmale und das außerdem die einzige Chance ist in einem Haufen alteingefahrener Rollenspieler irgendwann mal was sagen zu dürfen *löl*
Ne, im Ernst, macht mehr Spaß als immer die anderen spielen zu lassen und außerdem ist da schon sowas wie Vorfreude, die anderen in die Falle tappen zu lassen und Wochenlang an einem Plot rumzuknobeln.
Allerdings muss man sagen, bin ich erst seit 3 Runden Spielleiterin und sowieso seit 6 Runden überhaupt Rollenspielerin.
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Huch, ich seh den Thread erst jetzt! :o
- ich kann meine Vorstellung der Welt ausleben :)
- ich kann (völlig legal!) duzende übermächtige Charaktere führen >;D
- ich kann meine Spieler zu guten Rollenspielern erziehen
- ich hab freie Hand bei Neuanwerbungen
- ich kann die Termine koordinieren - darin bin ich inzwischen gut!
- ich denke, ich leren jedesmal beim SLen was für's Leben
- ich liebe es, wenn die Leute begeistert bei meinem Spiel an meinen Lippen hängen :D
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Also ich bin vor allem Spielleiter, weil ich kein Spieler bin. Klingt doof... also die Runden die es in meinem ROllenspielerfreundeskreis so gibt sagen mir nicht so zu. Wenn ich da als Spieler dabei bin, sitze ich erstmal erschöpft vor den Büchern und kirge nichtmal einen Charakter der mir gefällt auf die Reihe. DIe Regeln sind kein Problem, aber es kommt nie was raus was mir passt...
Aber wenn ich selbst leite bin ich voller Elan dabei! Ich sammle viele kleine Rollenspiele und habe nun schon einige Sessions (auch One-Shots) geleitet, in denen ich mich immer so richtig austobe.
Ich bin wohl SL weil ich...
...als Spieler viel zu wenige Möglichkeiten habe (Welt, Story und Charaktere zu ershaffen)
...sonst nie neue Systeme spielen würde
...gerne den Horizont meiner Spieler durch neue und abgefahrene Systeme erweitere (vielleicht versuche auch ich so, sie zu "besseren" Rollenspielern zu erziehen)
...üblicherweise nach einem Abend als SL mehr Anerkennung und Lob ernte!
...ein richtig guter SL werden möchte!
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*g* Warum ich Spielleiterin bin? Weil ich alle Regelbücher verschlinge, die interessant klingen, gerne Settings ausmale und das außerdem die einzige Chance ist in einem Haufen alteingefahrener Rollenspieler irgendwann mal was sagen zu dürfen *löl*
Ja, das ist allerdings auch ein Grund. Vor allem als Mensch der sich sonst leicht in den Hintergrund drängen lässt, hat man als SL sozusagen "garantierte" Zeit :)
ich kann meine Spieler zu guten Rollenspielern erziehen
Also sowas mach ich normalerweise mit Peitsche und Knebel und so... ;) >;D
Ich bin wohl SL weil ich...
...als Spieler viel zu wenige Möglichkeiten habe (Welt, Story und Charaktere zu ershaffen)
...sonst nie neue Systeme spielen würde
...gerne den Horizont meiner Spieler durch neue und abgefahrene Systeme erweitere (vielleicht versuche auch ich so, sie zu "besseren" Rollenspielern zu erziehen)
Das sind ja gleich drei Wünsche auf einmal! :o Du solltest mal... Primetime Adventures (http://tanelorn.net/index.php?topic=16457.0) spielen! :d
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...ich war jung und brauchte das Geld...ne bei uns wurde so viel rollengespielt, daß jeder irgendwann den Drang verspürte auch mal der "Meister" zu sein. Dieses Rotationsprinzip belebt unsere Spielrunden immer wieder aufs neue.
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Das sind ja gleich drei Wünsche auf einmal! :o Du solltest mal... Primetime Adventures (http://tanelorn.net/index.php?topic=16457.0) spielen! :d
Nachdem ich ein paar meiner Spieler für InSpectres begeistern konnte (ich finde IS ziemlich genial :pray:) wollte ich mir PtA auf der SPIEL holen, aber bei Stand 6-33 war dann entgegen Hallenplan doch nicht "Burning Wheel, New York; Memento-Mori Theatricks, Derry", wo ich mir PrimetimeAdventures und ggf. Dogs in the Vineyard erhoffte, sondern irgendwas, dass nach LARP und deutsch aussah. Ich sammel halt... aber bevor ich's mir aus'n USA bestelle, ackere ich mich erstma durch die anderen Sachen von der Messe...
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Tja ich denke mal ich leite aus gründen die viele kennen,
1)kein schwein will die regeln büffel ausser mir
2)wir spielen viel US zeugs und es gibt grosse sprachmängel in der gruppe in dem zusammenhang
somit bleibe ich schlußendlich der eSeL
okay es macht zwar spass aber schlussendlich will man auch mal weniger stress haben und mal einfach nur selber spielen. is son zweischneidiges dingen wenn man halt ein regelgedächtnis wie ne eins hat.
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Toll, kaum bemüht man die Google Suche, findet man einen Thread den man selbst starten wollte. ~;D
Es ist ja schon spannend, dass es scheinbar manchmal nicht so einfach ist einen SL zu finden, obwohl ich selbst das als den tollsten Teil am Rollenspiel empfinde. Gefühlt gibt es aber manche die in die Rolle eingedrängt wurden weil es sonst keiner macht. Dann natürlich viele die beides machen - SL und Spieler sein. Und ich bin nun auch schon mehrfach über diejenigen gestolpert, denen es geht wir mir. Inzwischen ausschließlich noch SL zu sein. Und da habe ich mir auch die Frage gestellt - warum mache ich das eigentlich? Ich hab ohnehin zu wenig Zeit für alles in meinem Leben und dann jetzt noch den Stress da Abenteuer, Regeln etc. vorzubereiten und das mit einem gewissen Eigenanspruch? Schon etwas verrückt.
Letzten Endes sind es wirklich zwei Dinge weswegen ich das hauptsächlich mache. Der eine ist tatsächlich egoistisch - der zweite vielleicht sogar auch. Ich liebe es neben meinem doch recht nüchternen Job in der Steuerberaterbranche zum Ausgleich kreativ tätig sein zu können. Das füllt eine gewisse Leere in meinem Kopf/Leben. Welten, NSC und Handlungen/Abenteuer zu erfinden. Ganze Geschichten die entstehen und einfach etwas sind das vorher nicht da war. Und tatsächlich auch etwas sind was bleibt und andere in irgendeiner Form emotional berührt. Wenn da z.B. ein NSC der vorher nur in meinem Kopf war plötzlich mit Leben am Spieltisch gefüllt wird und auch außerhalb des Spieltischs plötzlich Thema bei den Spielern ist finde ich das großartig. Wenn man es überspitzt sieht hat man da Leben im Kleinen geschaffen. Der ganze Kreativprozess im Vorfeld, aber insbesondere auch der Erweckungsprozess im Spiel macht mir unheimlich viel Spaß. Zu sehen wie sich alles unter Mitwirkung der Spieler am Ende entwickelt und noch größer wird. Das macht unheimlich Spaß. Das ist einfach ein tolles Ventil um meine Kreativität im Privatleben irgendwo ausleben zu können und aber auch ein Feedback dazu zu erhalten. Da bin ich dann als SL auch absolut dankbar dafür Adressaten in Form der Mitspieler zu haben.
Das führt dann auch direkt zu Punkt 2. Natürlich ist es schön sich die Geschichten etc. auszudenken, aber sie sind ja alle nichts ohne die Spieler. Und im Kern mache ich alles für sie. Ich bin überglücklich und zufrieden, wenn die Spieler einfach Spaß und einen tollen Abend haben. Wenn die alle begeistert vom jeweiligen Abend sind und im besten Fall im Nachgang noch darüber reden oder auch mutmaßen, erfüllt mich das einfach mit einer irren Freude. Das ist so ein bißchen wie wenn man etwas spendet bzw. eben der Spruch: Tue Gutes und du bekommst Gutes zurück! Es ist schön die Spieler, uns Freunde, gemeinsam an einem Tisch zu haben und eine gute Zeit zu verleben und irgendwie auch das bindende Element zu sein. Und da sind wir vermutlich wieder beim Eigennutz. Wahrscheinlich geht es da dann auch um das Thema Wertschätzung die gut tut. Keine Ahnung.
Aber in langer Zeit habe ich eigentlich die beiden Themen für mich als DIE Themen herausgefiltert, weswegen ich Spielleiter bin. Oder eher liebend gerne Spielleiter bin.
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Weil ich kreativer sein kann, als als Spieler.
Weil ich nicht durch Rücksichtnahme innerhalb der Gruppe in meinen Ideen begrenzt werde.
Weil ich furchtbar darin bin, ein Charakterkonzept längere Zeit durchzuhalten (nach ein paar Stunden spiele ich eh wieder "mich selbst").
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Ich bin ein schlechterer Spieler. Ich halte selten ein Konzept längere Zeit durch. Mir wird schnell langweilig. Ich bin sehr nervig und viel zu unreif. Ich war sicher auch nicht immer ein guter Spielleiter, aber darin bin ich halt einfach besser im Vergleich. Auch scheine ich mich da irgendwie zu entwickeln, als Spieler ist mir das nie gelungen. Darüber hinaus wäre jeder meiner Spieler (den ich dann quasi ersetzen müsste) ein totaler Verlust für die Gruppe und den Flow.
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Ich will alle glücklich machen.
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Anno 1984 habe ich mir das D&D rote Box ausgeliehen und es in der Schule über den Kopierer gezogen, zwei klassenkameraden sahen das und fragen "was ist denn das?" "ein rollenspiel." "wie spielt man das?" "ich hab keine Ahnung" ...ich fang an zu lesen... "Da steht man braucht einen Spielleiter" "Es ist dein Spiel also machst du das."
Darum bin ich Spielleiter.
~;D
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Ich bin meist deshalb Spielleiter, weil es sonst keiner macht und weil wir sonst gar nicht spielen würden. Gleichzeitig führt das dazu, dass ich auch keine rechte Lust mehr habe und das wir dann halt gar nicht spielen.
Toll, kaum bemüht man die Google Suche, findet man einen Thread den man selbst starten wollte. ~;D
Ohne jede Ironie: Vielen Dank für die Wiederbelebung dieses Themas. Ich finde es viel besser, wenn solche Diskussionen gebündelt zu finden sind und auch wenn sich das gern über mehrere Dekaden streckt.
Ich lese das alles sehr gern; gerade auch im Kontrast von Damals-heute und in der Zukunft wird es hoffentlich noch wieder anders aussehen.
Weil ich furchtbar darin bin, ein Charakterkonzept längere Zeit durchzuhalten (nach ein paar Stunden spiele ich eh wieder "mich selbst").
Das machen doch eh fast alle? OK, ist überspitzt. Es gibt ganz wenige Ausnahmen. Aber: Ich muss mich als Spieler auch regelmäßig daran erinnern, dass es Konzepte der Figuren gibt, die ich einhalten möchte. Als Spielleiter sogar noch mehr - sonst wird das eine ganze Welt, bevölkert von mir.
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Der ganze Kreativprozess im Vorfeld, aber insbesondere auch der Erweckungsprozess im Spiel macht mir unheimlich viel Spaß.
Das ist auch mit ein wichtiger Grund, warum ich gerne SL bin. SL ist für mich die Kombination vieler Hobbies, die mir Spaß machen.
konkrete Spielabende / Locations / NPCs vorbereiten; abstraktere Storyarcs entwerfen; Karten zeichnen; am Foundry basteln; Minis bemalen; Abenteuer lesen und Elemente davon bei mir einbauen;...
Es ist einfach schön vielseitig
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Man, ist das ein alter Thread. So viele alte Namen! Man, da kommen nostalgische Gefühle bei mir hoch.
Heutzutage leite ich vor allem, weil
a) es sonst niemand tut
b) ich ein Spiel habe, dass ich spielen möchte und sonst niemand es leiten möchte
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Ich bin Spielleiter....
...
...
weil die anderen faul sind ::)
Edit: Huch, nachtrag, ich meine natürlich: fauler >;D
Stimmt ziemlich genau.
Zusätzlich: Besonders, wenn ich bestimmte Systeme oder Kampagnen mal umgesetzt sehen möchte, ist meine einzige Chance dafür, es selber zu leiten.
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... weil ich gern den Dicken hinterm Schirm mache und Leute kujoniere mit aus dem Eimer gegriffen Willkürentscheidungen, bei denen sie nur noch leise weinen können!
So! Da! Nun isses raus!
(Ich war auch der RoteBox-DM 1983, damals, als wir dir Würfel noch selbst geschnitzt haben auch Eichenholz und die Zahlen mit dem eigenen Blut einfärbten.)
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Weil ich eine heimtückische und sadistische Ader habe. ~;D
Ich kann mir Geschichten und Settings ausdenken und dann Leute darauf los lassen und fasziniert zugucken wie sie sich darin bewegen und was für Geschichten sich ergeben.
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Anfangs, weil ich derjenige war, der die anderen zum Spiel gebracht hatte und bei den Regeln einen Wissensvorsprung hatte.
Später dann,
* weil man als SL am meisten am Spiel beteiligt ist und selten mal längere Pausen hat wo man nur zuhört.
* es mir Spaß macht Plots zu entwickeln
* man nicht durch einen gängelnden SL eingeschränkt wird
Was mir als SL fehlt ist meine Identifikationsfigur im Spiel. Das ist der Hauptgrund warum ich nach fünf, sechs Spieleabenden die Lust am SL-Dasein verliere und mal wieder spielen will. Sehr häufig bin ich als Spieler aber schon nach einem Abenteuer wieder so frustriert, dass ich Ideen nicht umsetzen darf, dass ich gerne wieder auf dem SL-Sitz platz nehme.
Wenn jemand eine Idee hat wie man als SL seine Identifikationsfigur mit ins Spiel nehmen kann, würde ich mich sehr freuen.
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* es mir Spaß macht Plots zu entwickeln
* man nicht durch einen gängelnden SL eingeschränkt wird
Was mir als SL fehlt ist meine Identifikationsfigur im Spiel. Das ist der Hauptgrund warum ich nach fünf, sechs Spieleabenden die Lust am SL-Dasein verliere und mal wieder spielen will. Sehr häufig bin ich als Spieler aber schon nach einem Abenteuer wieder so frustriert, dass ich Ideen nicht umsetzen darf, dass ich gerne wieder auf dem SL-Sitz platz nehme.
Wenn jemand eine Idee hat wie man als SL seine Identifikationsfigur mit ins Spiel nehmen kann, würde ich mich sehr freuen.
Zu Deinen Pro-Punkten des Spielleitens: Denen kann ich mich nur vollumfänglich anschließen, besonders zum Plot-Entwickeln, oder (für mich) besser, dem Welt-Entwickeln.
Zur eigenen Lieblingsfigur: Das ist bei mir forever das Konzept "Druide-Dieb". Es war mein erstes Konzept annodazumal, und es trägt noch immer in sich, was der ideale Charakter für mich wäre: ein Allrounder, der ab und zu mit Phantasie und Spucke einzigartige Akzente setzen kann (was Allrounder eher selten können). Heute wäre es in DnD 5 wohl ein Barden-Charakter.
Ich bin s e h r lange Spielleiter und ich kann mir nicht vorstellen, der Versuchung nachzugeben, einen SC von mir als NSC mitzuschicken: Er wird von der Spielgruppe her immer unter Verdacht stehen, alles sandboxige im SL-Sinne zu railroaden. Oder der (N)SC spricht gar nicht mit bei Gruppendiskussionen, aber dann fühlt er sich auch nicht mehr wie ein runder Charakter an.
Nein, stattdessen fokussiere ich mich ganz auf die Welt um die Gruppe herum, auf eindrückliche NSCs, auf ihre fiesen, aber nicht undurchschaubaren Pläne, auf wunderbare und schreckliche Momente, die für alle entstehen. Die Welt soll mein SC sein. :)
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Mit Ausnahme meiner Anfangsjahre in den 90ern leite ich seitdem vor allem dann, wenn sonst gar kein RPG stattfinden würde. Spielleiten hat viele tolle Seiten aber für meinen Geschmack ist spielen einfach immer besser, wenn der eigene Stil halbwegs zur Gruppe passt und der SL keine Vollkatastrophe ist. Wenn ich so tolerant mir selbst gegenüber als SL wäre, wie gegenüber meinen Mitspielern und anderen SLs, würde ich vielleicht öfter leiten ;D. Oder anders gesagt: Als Spieler bin ich wahrscheinlich relativ anspruchslos, als SL habe ich zu hohe Ansprüche an mich selbst.
Was mir als SL fehlt ist meine Identifikationsfigur im Spiel. Das ist der Hauptgrund warum ich nach fünf, sechs Spieleabenden die Lust am SL-Dasein verliere und mal wieder spielen will. Sehr häufig bin ich als Spieler aber schon nach einem Abenteuer wieder so frustriert, dass ich Ideen nicht umsetzen darf, dass ich gerne wieder auf dem SL-Sitz platz nehme.
Viele würden hier wohl wie Zed antworten und es braucht keine lange Googlesuche, um durch viele "Profis" erklärt zu bekommen, dass der "Pet NPC" eine klassische "Red Flag" sei. Ich persönlich spiele jedoch in zwei Runden, in denen der SL einen eigenen Charakter mitlaufen lässt, und erlebe es in keiner Gruppe als Problem. Voraussetzung ist aus meiner Sicht allerdings, dass der SL-Char sich eher im Hintergrund hält und in Gefahrensituationen auch drauf gehen kann (also immer schön offen würfeln).
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[...]
Wenn jemand eine Idee hat wie man als SL seine Identifikationsfigur mit ins Spiel nehmen kann, würde ich mich sehr freuen.
Eine Variante wäre es, wie z.B. Schalter ein Soloplay aufzuziehen. Dann hat man keine Mitspieler, kann sich dafür aber mit beliebig viele Spielfiguren identifizieren. :)
Hier ein Beispiel für seine schön zu lesenden Spielberichte:
https://www.tanelorn.net/index.php/topic,122886.0.html
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Ich bin s e h r lange Spielleiter und ich kann mir nicht vorstellen, der Versuchung nachzugeben, einen SC von mir als NSC mitzuschicken: Er wird von der Spielgruppe her immer unter Verdacht stehen, alles sandboxige im SL-Sinne zu railroaden. Oder der (N)SC spricht gar nicht mit bei Gruppendiskussionen, aber dann fühlt er sich auch nicht mehr wie ein runder Charakter an.
Nein, stattdessen fokussiere ich mich ganz auf die Welt um die Gruppe herum, auf eindrückliche NSCs, auf ihre fiesen, aber nicht undurchschaubaren Pläne, auf wunderbare und schreckliche Momente, die für alle entstehen. Die Welt soll mein SC sein. :)
Ich stimme dir da 100% zu. Wenn das Mitlaufen lassen meines SL-SC an der Seite der Spieler, die Lösung wäre, dann hätte ich das Problem schon lange gelöst. Und vor 10 Jahren hätte ich wahrscheinlich auch gesagt, die Welt ist mein "SC". Aber wenn ich reflektiere, passierte dann meistens das:
Alle NSCs (außer die, die als Schwertfutter vorgesehen waren) waren dann ein Teil von meinem Pet. Ich verliere dann die Spielerperspektive und werde sehr hart zu den Spielern (und so ein richtiger Ersatz, der den Spaß eines eigenen Charakters bietet, ist es trotzdem nicht).
Ich hatte bisher folgende Ideen:
1. Den perfekten SL finden, der auf meine Spieler-Initiativen Ideen eingeht. Es soll solche SLs geben. Sind aber mEn leider rar gesät.
2. Rotierender Spielleiter (mit Option dass der SL seinen Char im Hintergrund mitlaufen lässt) um ein bisschen Abwechslung zu haben.
3. Zwei Runden, eine als Spieler eine als SL. Zur Zeit sind zwei regelmäßige Runden allerdings zeitlich nicht drin.
4. Was vielleicht noch am nächsten dran gekommen ist, war einen, zwei oder drei NSC-Position die im Abenteuer viel auftauchen und eher auf Seiten der Helden stehen, so ein bisschen mehr zu pflegen. E.g. NSCs, die als
* Connection oder Auftraggeber in einem Plot der sich um ihre Intrige oder ihr Geheimnis dreht,
* Kapitän des Schiffes (*hust* Phileasson *hust*) oder Mentor oder
* Beschützte in Babysitter-Plots,
nicht direkt die Lösung liefern müssen, aber in ihrer Funktion schon irgendwie beteiligt sind. Ohne das Label "SL-SC", erwecken sie hoffentlich auch nicht das Gefühl, alles zu Railroaden (oder jedenfalls nicht mehr als es z.B. bei einer Schifffahrt eh der Fall ist). Dadurch, dass der NSC dann relativ häufig Gesprächspartner der SCs ist, hat man tatsächlich ein bisschen Spiel. Aber so richtig wohl fühle ich mich dabei auch nicht, weil ich auch weiß, dass so ein Pet-NSC für viele ein Red Flag ist. Jetzt kann man natürlich sagen, ja genau dass ist es doch wenn man die Spielwelt als sein SC betrachtet: Man hat halt ein paar Haupt-NSCs, die man "richtig" spielt und dann deren Handlanger, die weniger ausgearbeitet sind. Aber ich bin mir nicht sicher, ob mir das immer so gelingt, es so aussehen zu lassen, dass es sich einfach um abenteuerrelevante NSCs handelt oder ob dann doch der SL-SC unangenehm durchscheint.
Viele würden hier wohl wie Zed antworten und es braucht keine lange Googlesuche, um durch viele "Profis" erklärt zu bekommen, dass der "Pet NPC" eine klassische "Red Flag" sei. Ich persönlich spiele jedoch in zwei Runden, in denen der SL einen eigenen Charakter mitlaufen lässt, und erlebe es in keiner Gruppe als Problem. Voraussetzung ist aus meiner Sicht allerdings, dass der SL-Char sich eher im Hintergrund hält und in Gefahrensituationen auch drauf gehen kann (also immer schön offen würfeln).
Ich habe auch Runden (vor allem solche mit SL-Rotation) erlebt wo das üblich war. Da facto, war der SC aber nur zum Würfeln im Kampf anwesend. Und ja, das ist besser als nichts: Man hat einen Charakter an dem man rumbasteln kann. Aber wie Zed schon sagte, es fühlt sich irgendwie nicht wirklich wie ein gespielter Charakter an.
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Aber dafür sind doch letzten Endes die "coolen" NSC da. Über eine längere Kampagnen gibt es doch üblicherweise den ein oder anderen NSC der immer mal wieder vorkommt und ein Eigenleben entwickelt. Auf den auch die Spieler reagieren und der auch irgendwie mit der Welt verwoben ist.
Ich freue mich immer wieder wenn diese NSC vorkommen. Das sind dann meine persönlichen Rollenspielhighlights. Ich brauche keinen Charakter der jeden Abend vorkommt, aber so ein paar wiederkehrende Charaktere erfüllen das Schema doch recht gut.
Aktuell bin ich zB recht traurig, dass wir unser Stadtabenteuer abgeschlossen haben, in der eben auch einer meiner aktuellen LieblingsNSC sitzt. Das waren zwei richtig stimmungsvolle und intensive Abende gewesen. Ich freue mich schon unheimlich darauf, wenn der NSC wieder auftauchen wird. Und das wird er.
Früher habe ich aus verschiedenen Gründen aber auch oft einen SL NSC mitlaufen lassen. Das hat mit dem Ur D&D angefangen da sich niemand einen Kleriker erstellt hatte und so jemand dringend benötigt wurde. Und irgendwie hatte ich das lange bei behalten. Zwar haben die häufig gewechselt, aber es war mir immer auch wichtig zu zeigen, dass es eben nicht nur die Spieler gegen eine Ansammlung immer neuer BadAss Gegner waren, sondern dass sie auch ein paar gute Freunde auf ihrer Seite hatten. Echte Waffenbrüder. Oftmals wurden die auch Vehikel verschiedenster Abenteuerfäden, was auch nicht verkehrt war. Umgekehrt war mir das aber schon unangenehm, wenn die ausnahmsweise mal den Tag gerettet haben. Die sollten eigentlich immer im Hintergrund sein, bei Rolemaster wendet sich das Blatt des Kampfes aber doch schnell und so kam es doch auch einmal vor, dass am Ende nur der NSC noch gestanden hat. Wobei in dem Moment sie Spieler auch extrem mitgezittert haben und beim erfolgreichen Wurf gejubelt haben wie die Hölle. Aber ich sehe Zed schon den nächsten Thread aufmachen ;D
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SC spielen ist oftmals einfach so laaaaangweilig
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Das machen doch eh fast alle? OK, ist überspitzt. Es gibt ganz wenige Ausnahmen. Aber: Ich muss mich als Spieler auch regelmäßig daran erinnern, dass es Konzepte der Figuren gibt, die ich einhalten möchte. Als Spielleiter sogar noch mehr - sonst wird das eine ganze Welt, bevölkert von mir.
Als SC mag das passen, ja - da steht mir dann nur einfach mein Anspruch im Weg, möglichst "immersiv" zu spielen. Und egal ob es der besoffene Barde, der ehrenhafte Zwerg oder der shady Schurke ist, am Ende spiele ich immer wieder den selbstlosen, leicht sarkastischen Seraph. Das nervt mich selber :P
Als Spielleiter ist imho der Vorteil da, dass ich Charakterkonzepte immer nur kurz darstellen muss, z.B. für eine Szene, und dann in andere Rollen wechsle. Und ich habe jederzeit zwischen der Darstellung von Figuren die Erholungsmöglichkeit, wenn ich Handlungen oder Beschreibungen vortrage.
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Als Spielleiter ist imho der Vorteil da, dass ich Charakterkonzepte immer nur kurz darstellen muss, z.B. für eine Szene, und dann in andere Rollen wechsle. Und ich habe jederzeit zwischen der Darstellung von Figuren die Erholungsmöglichkeit, wenn ich Handlungen oder Beschreibungen vortrage.
Ja, geht mir auch so. Ich finde es auch viel leichter, Figuren stimmig darzustellen und beim Konzept zu bleiben, wenn ich nicht so lange in der Rolle bleiben muss. Desto länger, desto schwieriger dis Situation, desto wahrscheinlicher, dass ich doch in meine Standardrolle zurückrutsche.
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Guter Thread!
Ich muss sagen, die Antworten überraschen mich in ihrer Ehrlichkeit. Top 3 sind:
1. Weil es sonst keiner machen will
2. Geltungsdrang
3. Weil ich darin gut bin
Das sagt viel über uns GMs aus. Und obwohl diese drei Punkte bestimmt auch bei mir zutreffen, ist der Hauptgrund doch dieser:
Weil ich mich als SL immer und überall mit Rollenspiel beschäftigen und herum-nerden kann.
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Die Frage habe ich mir auch schon oft gestellt.
Letztendlich geht es mir beim Hobby darum, eine tolle GESCHICHTE GEMEINSAM mit netten oder originellen Mitspielern zu ERLEBEN. Das unterscheidet meiner Meinung nach das Medium Rollenspiel von allen anderen Formen der Unterhaltung.
Buch, Fernsehen Theater ist auch schön, aber meistens "einsames" passives Konsumieren. Computerrollenspiele sind eine nette Alternative, zumal man einige im Couch-Coop oder Online auch mit anderen zusammen spielen kann - meistens ist aber der Einfluss der eigenen Entscheidungen nur rudimentär.
Dabei ist es mir grundsätzlich egal auf welcher Seite des Schirms ich mich bewege. Sehr gerne als Spieler, aber das kommt stark auf die Mit-Spieler an.
Wenn die Spielleitung nur ihr Ding durchziehen will und der Einfluss der Spielerentscheidungen dann gegen Null tendiert, mache ich dann lieber selber den SL.
Wenn sich das Repertoire der Spielleitung sich auf Monsterschnetzeln im Dungeon erschöpft, mache ich lieber selber den SL.
Wenn die SL mit dem Handwerk (Regelkunde, Präsentation, sprachliche Fertigkeiten) stark überfordert ist, mache ich lieber selbst den SL.
Wenn die Mitspieler nur passiv unterhalten werden wollen - spiele ich lieber selber.
Wenn die Mitspieler lieber Tabletop-Kämpfe erleben wollen - spiele ich lieber selber.
Wenn Mitspieler "Defizite" im realen Leben kompensieren wollen - spiele ich lieber selber.
Wenn die Mitspieler mit meiner SL unzufrieden sind - spiele ich lieber selber.
Wenn es gar nicht passt - dann spiele ich lieber gar nicht.
Darüber hinaus ist Rollenspiel für mich wie Pizza - selbst die Schlechten sind noch ganz gut.
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Ich bin eine Rampensau und daher ist SL die beste Position in einer Gruppe. Als Spieler überfordere ich oft die SL.
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Weil ich furchtbar gerne eine Welt entwerfe, die sich danach sehnt von anderen „berührt“ zu werden. Denn nur dann bekommt das Ganze Substanz. Und wenn wir dann alle dabei „zusehen“, wie sich die Dinge entwickeln ist das ein echter Genuss.
Klingt vermutlich irgendwie abgehoben, aber besser bekomme ich es glaube ich nicht beschrieben.
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Vor allem deshalb: Macht halt sonst keiner. Ich kann an einer Hand abzählen, wie oft ich in den letzten 10 Jahren als Spieler gespielt habe. Und hätte ich mich nicht immer als Spielleiter angeboten, wäre sonst in dieser Zeit gar nicht gespielt worden,
Hab lange mit der Rolle gehadert. So wirklich Freude hat sie mir nicht immer gemacht. Inzwischen hab ich mich mit dem Posten des SL abgefunden und mich mit ihm größtenteils arrangiert. Im direkten Vergleich würde ich wohl sogar inzwischen den SL-Posten dem eines Spielers vorziehen. Trotzdem würde ich gerne öfter auch mal wieder ein Abenteuer erleben, als es "nur" zu leiten.
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Da frage ich mich manchmal, ob man als SL ein Abenteuer nicht sogar intensiver erlebt, als aus Perspektive von Spielenden.
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Ich zumindest nicht. Weil ich ja das Abenteuer für gewöhnlich ja kenne. Wirklich spannend (also im Sinne von: "OH MEIN GOTT, WAS PASSIERT JETZT?!") passiert für mich als SL nur dann, wenn die Spieler einen Weg beschreiten, den ich so gar nicht vorhergesehen habe. Das passiert natürlich.
Das brauch ich aber als Spieler nicht. Als Spieler weiß ich gar nichts vom Abenteuer. Alles, was mir der SL sagt, ist neu für mich.
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Da frage ich mich manchmal, ob man als SL ein Abenteuer nicht sogar intensiver erlebt, als aus Perspektive von Spielenden.
häufig ja - ich sehe ja all die Querverbindungen und Dinge im Hintergrund, erlebe also mehr vom Abenteuer. Und ich habe als SL weniger downtime, bin an allen Unterhaltungen, Plänen und Aktionen irgendwie beteiligt.
Insofern ist SL sein eine etwas anstrengende aber sehr befriedigende Sache für mich.
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Anno 1984 habe ich mir das D&D rote Box ausgeliehen und es in der Schule über den Kopierer gezogen, zwei klassenkameraden sahen das und fragen "was ist denn das?" "ein rollenspiel." "wie spielt man das?" "ich hab keine Ahnung" ...ich fang an zu lesen... "Da steht man braucht einen Spielleiter" "Es ist dein Spiel also machst du das."
Darum bin ich Spielleiter.
~;D
Vieleicht sollte ich noch schreiben warum ich "immer noch" Spielleiter bin.
Weil ich dann eine gewissen Flexibilität habe was gespielt wird. Ich biete Systeme an, die ich gerne Spiele. Wenn ich nur Spieler wäre, gäbe es eben nur das was die anderen anbieten und die Setting/Regel Kombinantion welche mir spass macht wäre vieleicht nicht darunter und ich müsste spielen was auf den Tisch kommt. (Also wie zuhause "bei Mama" beim Essen,...)
Wobei ich für gute (also wirklich gute) Freunde auch mal was anbieten würde was diese Spielen wollen. Aber eben nichts was bei mir auf der schwarzen Liste gelandet ist.
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In der heimischen Stammrunde stellt sich die Frage eigentlich gar nicht, weil wir wechseln immer durch. Für Leute zu leiten, die selbst wissen wie es ist SL zu sein, ist sehr angenehm finde ich.
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Weil ich furchtbar gerne eine Welt entwerfe, die sich danach sehnt von anderen „berührt“ zu werden. Denn nur dann bekommt das Ganze Substanz. Und wenn wir dann alle dabei „zusehen“, wie sich die Dinge entwickeln ist das ein echter Genuss.
Klingt vermutlich irgendwie abgehoben, aber besser bekomme ich es glaube ich nicht beschrieben.
Hört sich sehr vertraut an.
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Hört sich sehr vertraut an.
Ja, tatsächlich.
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weil ich der Nerd war der DSA meinen neuen Freunden zeigen wollte.... und dann bin ich auf den Sitz festgewachsen (auch wenn ich kurz mal Spieler sein durfte)
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Weil ich furchtbar gerne eine Welt entwerfe, die sich danach sehnt von anderen „berührt“ zu werden. Denn nur dann bekommt das Ganze Substanz. Und wenn wir dann alle dabei „zusehen“, wie sich die Dinge entwickeln ist das ein echter Genuss.
Klingt vermutlich irgendwie abgehoben, aber besser bekomme ich es glaube ich nicht beschrieben.
Ja! Das ist der Effekt, wenn eine Idee zu leben beginnt. Ähnlich wie wenn Du ein Drehbuch schreibst, das in szenischer Lesung oder in Schauspielproben zum Leben erweckt wird. Magisch.
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TLDR: Weil ich mich als Spieler sonst langweile :)
Als Spielleiter hab ich immer was zu tun während dem Spiel. Ich bin an nahezu jeder Scene beteiligt und muss immer am Ball bleiben.
Als Spieler am Tisch geht es noch, aber online merke ich wie ich schnell gedanklich abschweife wenn ich nicht "dran bin". Als DM ist das logischerweise nicht so, weil ich immer bereit sein muss zu reagieren.
Zwischen den Sitzungen...ja es ist definitiv mehr Arbeit als Spielleiter vorzubereiten und es macht mir nicht immer Spaß. Aber ich kann wenn ich Bock hab beliebig viel fürs Rollenspiel Planen und machen. Sei es irgendwas detailreicher ausarbeiten, etwas Baseln oder den Plot im Kopf weiterspinnen. Als Spieler ist es sehr schwer wirklich was zwischen den Spielrunden zu tun zu finden.
Ich mag auch die Verantwortung. Auch wenn man nicht für alles als DM verantwortlich ist, ist diese Position schon maßgeblich. Das geht bei Terminplanung los, ich will die Fäden in der Hand haben. Ich mag nicht wenn ein DM sich schon Tage zeit lest ne Umfrag für den nächsten Termin zu erstellen. Das muss zackig gehen! Oder Spielleiter die beim kleinsten Halskratzen oder leichten Kopfschmerzen die Runde absagen. Bei mir als DM können sich die Spieler drauf verlassen das ein Termin stattfinde, sofern es sich irgendwie machen lässt.
Als Spielleiter hab ich eben die Fäden in der Hand.
Und wenn alle ihren Spaß hatten und es nicht erwarten können bis zum nächsten Spieltermin. Ist das für mich einfach ein "Gut gemacht" Gefühl.
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Ich muss sagen, das 19 Jahre später #Alt ... meine Aussage von damals weiterhin Gültigkeit hat ...
Ich war überrascht, das er markiert war ;D
Damit wenigstens ein Spielleiter den Spielern klar machen kann, was Rollenspiel heißt. Und kein HacknSlay-Diablo spiel drauß wird. Als Beispiel, was man mit inovativen Ideen so im Rollenspiel alles machen kann UND weil ich persönlich gerne Geschichten erstelle und dafür noch ein paar Darsteller brauche.
Ich liebe es die Spieler durch eine von mir erstellte Welt zu manövrieren.
Ich liebe es Spieler zu schocken und glücklich zu machen.
Als Hobbypsychologe, ... macht es Spass mit dem berechenbaren Verhalten der Spieler zu arbeiten >;D