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Pen & Paper - Rollenspiel => Archiv Eigenentwicklungen => Pen & Paper - Eigenentwicklungen => Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau => Worlds Largest City => Thema gestartet von: Thalamus Grondak am 15.11.2005 | 10:10

Titel: [IDEE] Verbotene Stadt
Beitrag von: Thalamus Grondak am 15.11.2005 | 10:10
Was haltet ihr von einer verbotenen Stadt? Also ein Areal innerhalb der Stadt, das irgendeiner Gruppierung gehört, und das niemand betreten darf, selbst die Leute die direkt nebenan wohnen, und auch der Patrizier selbst wissen nicht, was sich in der verbotenen Stadt befindet. Sie ist vieleicht durch einen Uralten Vertrag entstanden.
z.B. könnte die Stadt mit den Führern eines kleineren Ortes, den sie geschluckt hat, einen Vertrag darüber abgeschlossen haben, das dieses Areal verboten bleibt.
Titel: Re: [IDEE] Verbotene Stadt
Beitrag von: Waldviech am 15.11.2005 | 12:33
Hört sich wirklich gut an !! Die Klassiker für eine verbotene Stadt wären natürlich ein riesiger Palast irgendeine Herrscher-Familie, irgend eine Magierakademie o.Ä. oder natürlich ein Heiligtum irgendeines Kultes.

Je nach dem, wie universalgültig ihr eure Worlds-Greatest-City gestallten wollt, gingen ja sogar Science-Fantasy-Varianten. So, könnte die verbotene Stadt ja auch eine Art Basis von Fremdweltlern sein. Ein riesiges interstellares Handelshaus will in der Stadt Profit machen, allerdings wollen sie nicht, das die primitiven Eingeborenen zu viel von ihrer hoch entwickelten Technologie mitbekommen (und sich möglicherweise aneignen). Also schotten sie ihren planetaren Hauptsitz hermetisch ab und lassen die mittelalterlichen Primitivlinge nicht rein.

Ich würde bei der verbotenen Stadt von vornherein mehrere Varianten liefern, der SL kann sich dann aussuchen welche am besten für sein Setting passt !
Titel: Re: [IDEE] Verbotene Stadt
Beitrag von: Thalamus Grondak am 15.11.2005 | 12:39
Ich würde bei der verbotenen Stadt von vornherein mehrere Varianten liefern, der SL kann sich dann aussuchen welche am besten für sein Setting passt !
Prinzipiell eine gute Idee, aber mal sehen, ob sie sich mit meinem Bestreben vereinen lässt, das in der Stadt auch alles zusammenpassen soll.(nicht im sinne von alles gleich sondern alles was in der Stadt abläuft und existiert, sollte auch Einfluß auf den Rest der Stadt haben. Das vorhandensein eines Krankenhauses z.B. wird die Auswirkung haben, das die Leute sich nicht in jedem Drittklassigen Schrein von einem Priester heilen lassen können.
Titel: Re: [IDEE] Verbotene Stadt
Beitrag von: Waldviech am 15.11.2005 | 12:46
Möglicherweise könnte man die Verhaltensweisen und die Erscheinung der merkwürdigen Typen in der Stadt festlegen, ebenso mit wem sie verbündet, bzw. verfeindet sind.
Was sie wirklich sind wird hingegen offen gelassen. Man könnte für ein paar Standart-Settings Ideen liefern, was sie sein könnten, festlegen würde ich aber nichts.
Wenn ich diese Stadt in klassischer Fantasy wie DSA verwurste wäre schließlich eine andere "Verbotene Stadt" passend als wenn ich die Stadt ins Dragonstar-Universum auf einen mittelalterlichen Outland-Planeten verfrachte.
Titel: Re: [IDEE] Verbotene Stadt
Beitrag von: Thalamus Grondak am 27.03.2006 | 13:24
Die Verbotene Stadt liegt wenige Kilometer östlich des Stadtkerns. Sie ist von einer durchgängigen 4 Meter hohen und 1 Meter dicken Steinmauer umgeben, deren einheitliches Bild lediglich von einem einzelnen 2 Meter breiten, doppelflügigen Metalltor durchbrochen wird. Wer oder was sich genau hinter diesen Mauern befindet wissen nur wenige eingeweihte. Der Zutritt und auch nur der versuch über die Mauer zu schauen wird, nach ehernen Gesetzen, mit dem Tode bestraft.

Was allgemein bekannt ist:

Titel: Re: [IDEE] Verbotene Stadt
Beitrag von: Maarzan am 31.03.2006 | 17:41
Welche Funktion hätte die verbotene Stadt in dieser Form. Sie ist nur ein unerklärlicher Fremdkörper ohne Interaktionspotential. Etwas weniger absolut und mit Erklärungen zumindest für den Spielleiter wäre vermutlich förderlich.
Warum sind die Leute so seltsam, Was treiben sie in ihren abgeschlossenen Dorf, wie überleben sie überhaupt ohne einfach den Magiepegel in außergewöhnliche Höhen zu treiben. Und wieso sind sie so seltsam? Vor allem sind sie verdammt nah am Stadtkern. Da hätte es ja schon viel eher Interaktionen geben müssen.

Eine Lösungsidee wäre vielleicht:

Wir haben ein großes Flußdelta. Wenn dieses ein entsprechendes Sumpf/Mangrovengebiet enthält könnte auch eine Gemeinschaft von amphibischen "Aliens" leben, welche dann später den Kern der verbotenen Stadt bilden, wenn die Stadt das Delta zu umfassen beginnt und Teile des Sumpfes kultiviert werden. Der Deal mit den Städtern könnte dann sein, magische Hilfestellung und Ausbildung von ausgesuchten Leuten/Kindern - die dann von den Sumpfbewohnern aufgezogen werden - gegen Respektierung des Sumpfkerngebietes als Schutzzone, Arbeitsdienste und Anteil an den Waren, die mit ihren Kenntnissen produziert wurden.
Da beide direkt nicht so viel mit dem Lebensraum des anderen anfangen können, könnte hier ein passender Deal geschehen. Vielleicht hat auch die eine oder andere Seite vorher schon versucht den Anderen zu beseitigen, ist aber im Endeffekt gescheitert. Die grundlegende Andersartigkeit (abstoßendes Äußere) und Restanimositäten lassen dann eine direkte Mischung der Völker unangebracht erscheinen und diese rigorose Trennung als Lösung sinnvoll erscheinen.

Ich würde eine Art Biomagie für die Aliens vorschlgen, da dies einen Teil der Versorgungsprobleme löst ohne selbst ein zu großes globales Gewicht zu geben und zu dem Leben der Aliens in ihrem Sumpfreservat passen würde. Die Mauer wäre dann wahrscheinlich eine bewußte 3m hohe Dornenhecke und wer drüberfliegen will sieht dann eben Blätterdächer und anderes Sumpfgebiet. Am Rand der Enklave gäbe es dann ein kleines Viertel von Händlern, welche mit den Aliens handeln und ihnen vielleicht botanische Erzeugnisse aus aller Welt zum Experimentieren anbieten, wenn diese nicht ebenfalls dort auftauchende Abenteurer auf die Suche nach etwas speziellem schicken.

Interessant wäre dann noch, wie es sich auf kleine Kinder auswirkt, von amphibischen Schreckensgestalten aufgezogen zu werden und von ihnen unterrichtet zu werden.