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Medien & Phantastik => Sehen, Lesen, Hören => Sehen => Thema gestartet von: Timo am 24.11.2005 | 20:55
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Ookayy, ich habe ihn gerade gesehen. Ich versuch mal als Firefly-Fan eine harte Kritik anzubringen.
Er ist bei weitem nicht so gut wie die Serie, allerdings besser als Ep.1-3. Es fühlt sich einfach zu sehr wie TV-Film an.
Hier meine Kritikpunkte:
-Die Sprüche wirken im Gegensatz zur Serie zu aufgesetzt
-Es ist irgendwie eine Reihe von Szenen die irgendwie nciht stimmig sind
-Die Reaver werden zu sehr entmystifiziert
-River ist irgendwie zu anders als in der Serie
-Der Showdown ist zu platt, zu oft in ähnlicher Form schon dagewesen
-Es wird zu viel gestorben
-Es gibt Geräusche im All
Nach diesem Film wird es wohl nicht mehr von Firefly zu sehen geben, ist eine nette Ergänzung zur Serie, aber ich werde es wohl ähnlich wie Staffel 5 von B5 behandeln, ganz nett, zerstört aber das Image für mich.
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Man sieht die Reaver also mal richtig?
Schade... Ich fand sie in der Serie sehr gut abgehandelt.
BTW: River hatte ja schon ihre "Kampfmaschinenphase" in der Serie, im Film ist sie also nochmal anders?
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Zu extrem IMHO
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Ich habe die Serie nicht gesehen, nur den Pilotfilm in einem Double Feature mit "Serenity" (auch schon fast drei Wochen her). Daher kann ich den Film nicht mit der Serie vergleichen.
"Serenity" ist ein sehr unterhaltsamer Film, vielleicht nicht innovativ aber gesamt ein guter Film. Die Sprüche wirkten meiner Meinung nach, nicht besonders aufgesetzt. Das bewegte sich im normalen Rahmen eines guten Actionfilms. Der Showdown ist normale Hollywood-Kost. Es gibt halt einen Haupthelden und einen Hauptbösewicht, wenn ich das so nennen darf, und irgendeiner Filmlogik folgend kommt es zu einem üblichen Showdown.
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Edit: So, nachdem ich eine Beschwerde bekommen habe: Dieses Post ist ein krasser SPOILER. Deswegen steht im Titel des Threads auch Spoiler. Spoiler heißt, wir verraten hier, was im Film passiert. Wenn du den Film noch nicht gesehen hast, lies nicht weiter.
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Echt nicht.
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Du würdest es bereuen.
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Der Film war eigentlich klasse fand ich. Alles war super. Bis auf eine Kleinigkeit. Wash ist gestorben. Und schlimmer noch: Wash ist völlig falsch gestorben. Sinnlos. Unspektakulär. Die Action ging einfach weiter.
Das hier ist kein verfickter Kriegsfilm oder so was, das hier ist Space Opera! Verdammte Kacke noch mal. Das war wohl der größte dramaturgische Griff ins Klo, den ich je gesehen habe. Und das von Joss Whedon! Damit hat er den ganzen Film versaut. Echt.
|:((
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@Vermi
Also da bin ich anderer Meinung. Es war ein Schock und es war wirklich unerwartet. Aber ein "dramaturgische Griff ins Klo" war es IMO nicht. Ich meine seltsamerweise hat mich der Tod von Shepherd irgendwie nicht wirklich getroffen, obwohl er einer meiner Favoriten in der Serie gewesen war. Aber Wash -> Woah -> Achterbahnfahrt der Gefühle. Es geht halt nicht immer alles glatt. Es ist ein gefährliches Universum und sie hatten ja scheinbar so ziemlich wirklich jeden gegen sich.
Was übrigens auch eine nette Meinung über den Film ist: Ich hab irgendwo im Netz gelesen das der Film ja quasi "Return of the Jedi" war. Sprich wir haben den letzten Film zuerst gesehen. Sprich man könnte ja noch Filme machen die zwischen der Serie und Serenity spielen. :)
Jedenfalls fand ich den Film gut so wie er ist.
(Ich glaube ich sollte langsam mal wach werden. Ich hab irgendwie Probleme meine Gedanken hier in schriftform wiederzugeben...)
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Bis zu Washs Tod war ich begeistert. Danach habe ich mich nur noch die Ganze Zeit gefragt, wer vielleicht noch alles sterben wird. Ich hatte mein Vertrauen zum Regisseur verloren und konnte das Finale überhaupt nicht richtig genießen. Wie schon gesagt: Das ist kein verfickter Kriegsfilm, sondern Space Opera! Ich erwarte nicht, dass mein Lieblingscharakter einen unerwarteten und sinnlosen Tod spielt. Das ist ein krasser Genre-Bruch.
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Phileas hat es schon gut umschrieben gute Sci-Fi Hollywoodfilmkost...also im Vergleich zur Serie: Der letzte Dreck(naja ganz so schlimm ist es ja doch nicht, aber hart dran)
Also ich persönlich würde den Film jetzt nicht in einem Atemzug mit Krieg der Sterne, BladeRunner, Terminator nennen, fällt für mich eher so in den Rahmen der guten StarTrekFilme(Teil IVzB)
Als Fan sag ich das man den Film gesehen haben sollte, aber nicht muss.
PS
Die Szenen ganz zum Schluss und die Landesequenz am Anfang sind übringes voll im Stil der Serie, schade das nicht der ganze Film so ist.
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Wie schon gesagt: Das ist kein verfickter Kriegsfilm, sondern Space Opera!
Mich hat zwar Wash's Tod genauso gestört, aber... als Zuschauer kann man dem Regisseur/Autor eines Films schlecht vorschreiben was für einen Film er zu inszenieren hat.
Serenity ist ein "verfickter Kriegsfilm". Genauso wie Firefly vorher ein Western war. Das war der Film, den Whedon machen wollte.
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Zwei Punkte wollte ich noch ansprechen.
-River ist irgendwie zu anders als in der Serie
(...)
--Es gibt Geräusche im All
River ist genauso wie in der Serie. Ihr Charakter entwickelt sich lediglich weiter. Wenn die ganzen Charaktere statisch bleiben würden, hätten wir einen Film wie Star Trek: Insurrection. (Den ich zwar mag, aber der bestenfalls eine Doppelfolge der Serie ist.)
Geräusche gibt es im All nicht, lediglich in der Ionosphäre von Mr.Universe's Heimatplaneten. Physikalisch nicht unmöglich.
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@ Joe:
So was nennt man den „Vertrag mit dem Zuschauer“. Es werden gewisse Erwartungen geschaffen – zum Einen durch die vorangegangene Serie, zum Anderen auch durch die vorangegangenen Szenen des Films. Washs Tod ist da ein dramatischer Stilbruch, den ich als Zuschauer übel nehme. Oder weniger theoretisch ausgedrückt: Ich habe nicht damit gerechnet und ich fand es scheiße, als es passiert ist.
Ich habe bisher noch nicht gehört, dass jemand die Szene wirklich gut fand. Also besser, als wenn er überlebt hätte. Das macht die Szene komplett überflüssig. Und für mich hat sie den ganzen Film versaut.
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Ok, es ist schon verständlich das wenn Dein
Lieblingscharakter
stirbt der Film für Dich versaut ist. Ich glaube ich hatte was ähnliches schon mal bei einem anderen Film...
jedoch weiche ich nicht von meinem Gesamteindruck ab und würde dem Film eine 8/10 geben.
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So was nennt man den „Vertrag mit dem Zuschauer“.
So etwas gibt es nicht. Die Macher erzählen die Geschichte, die sie erzählen wollen. Es gibt keine Abmachung mit dem Zuschauer was die Macher dürfen und was nicht.
Ich habe bisher noch nicht gehört, dass jemand die Szene wirklich gut fand. Also besser, als wenn er überlebt hätte. Das macht die Szene komplett überflüssig. Und für mich hat sie den ganzen Film versaut.
Nun, sie hat auch bei dir die große Frage ausgelöst, wer am Ende noch überleben wird. Dramaturgisch hat sie auf jeden Fall ihren Zweck erfüllt. Lediglich auf thematischer Ebene hat sie mich nicht überzeugt. Wash ist für nichts gestorben. Ein großer emotionaler Effekt, für einen mMn vernachlässigbaren Spannungsmoment im Finale.
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Eigentlich war es meiner Meinung nach gut, das Wash gestorben ist und das es vor dem eigentlichen Feuergefecht mit den Reaver passiert ist. Das gab dem Folgenden mehr Spannung, man musste immer befürchten, das es weitere erwischt. Der Film hatte ja immerhin gezeigt, das er nicht zimperlich mit der Crew umgeht. Trotzdem war die Art und Weise seines Ablebens für meinen Geschmack zu beiläufig und unspektakulär. Es hätte mehr Pathos gebraucht, wie er sich für seine Freunde aufopfert. So sah es fast wie ein Unfall aus.
Kurz gesagt hat es dem Film geholfen, das mit Wash einer der sympathischsten Charaktere unerwartet gestorben ist, aber bitte nicht so.
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Wash ist für nichts gestorben. Ein großer emotionaler Effekt, für einen mMn vernachlässigbaren Spannungsmoment im Finale.
Eben! Und damit eine überflüssige Szene, die aus Serenity einen schlechteren Film macht.
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So sah es fast wie ein Unfall aus.
Wieso nur fast? Unfall beschreibt die Szene sehr gut mMn.
@Vermi:
Ich finde nicht, dass die Szene überflüssig war. Sie tritt Charakterentwicklungen (primär Zoe, aber auch Mal und die anderen zu einem Grad) los und erhöht das Spannungsmoment. Sie hat mir nicht gefallen, aber sie war nicht überflüssig.
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Nur dass von der Charakterentwicklung in dem Film nichts mehr zu sehen war. Ich vermute zwar, dass das im Director's Cut noch ein bisschen besser rauskommt, aber so wurde es fast überhaupt nicht verarbeitet.
Meine Aussage ist und bleibt: Wenn Wash überlebt hätte, wäre es ein besserer Film. Will dem irgendjemand widersprechen?
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Nur dass von der Charakterentwicklung in dem Film nichts mehr zu sehen war. Ich vermute zwar, dass das im Director's Cut noch ein bisschen besser rauskommt, aber so wurde es fast überhaupt nicht verarbeitet.
Ich denke nicht dass es einen DC geben wird. Zumal Zoe bereits andeutungsweise mit dem Tod Washs im Film kämpft. Gerade der letzte Dialog zwischen ihr und Mal funktioniert auf dieser Ebene.
Meine Aussage ist und bleibt: Wenn Wash überlebt hätte, wäre es ein besserer Film. Will dem irgendjemand widersprechen?
Ja. Die Aussage ist wertlos. Es wäre ein Film geworden, der dir vielleicht besser gefallen hätte.. aber die Wirkung die Whedon erzielen wollte, wäre damit nicht erreicht worden. Daher kann man nicht wirklich von einem besseren Film sprechen.
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Ich fand es war ein würdiger Abschluss der Serie.
Und Washs Tod war wirklich überraschend.
Und glaubt es oder nicht: ich freue mich immer wenn Autoren es schaffen, mich zu überraschen.
Das war so ein bisschen den George RR Martin Effekt.
Zack, Wash ist tot. Niemand hätte es verhindern können.
Und die Szene war wirklich emotional aufwühlend, deshalb von mir ein dickes Lob dafür.
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Ich habe den Film gerade gesehen und Joss hat das geschafft, was Star Trek The Next Generation nicht gelungen ist: Eine Serie zu einem Film zu machen. TNG lief dauernd dem zorn des Khan hinterher.
Der Film hatte eine eigenartige Stimmung. Sie war sehr drückend. Die wenigen witzogen momente konnten ihn nicht auflockern. Ich war aber positiv überascht, wie cool die Crew sich aus manchen Situationen herauswinden konnten.
Ich habe übrigens zweimal an die Matrix Fortsetzungen gedacht: Das erste Mal, als Trinity äh Wash gestorben ist und das zweite mal, als Neo äh River die Reaver platt gemacht hat. Bin ich da der einzige, der die Parallen sah?
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Ich komme gerade aus dem Film.
Schon lange hab ich nicht mehr so viel gelacht. Die Sprüche waren cool, locker, flockig. Die Charaktere waren mir allesamt sympathisch (bis auf den Doc, die alte Schnullerbacke).
Alles in allem fand ich ihn grandios, und brauch sich nicht hinter Star Wars (erst recht die neuen Episoden) und Star Trek (und da auch erst recht nicht die neuen Filme) zu verstecken.
Auch den Tod von Hoban fand ich nicht unpassend, ließ er den Zuschauer doch gerade in der Minute, als man dachte, daß man sich entspannen könnte, wieder zusammenzucken.
Also hoffentlich wird der Film ein derartiger Erfolg, daß sie die Serie wieder neu auflegen. Jetzt bin ich interessiert.
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Massive Spoiler voraus!
Serenity war definitiv nicht der Film, den ich sehen wollte.
Ich mag Firefly, und ganz besonders die Stimmung, das Gefühl. Da ist diese Crew in einem feindlichen, harten Universum, aber dieses Schiff ist ihr Zuhause. Die Crew streitet sich zwar, aber letztendlich gehören sie doch zusammen. Ich erinnere hier an die Szene am Ende von "Home", als Simon Mal fragt, warum er sie gerettet hat. Mal antwortet: "You are part of my crew." Und das sagt eigentlich alles.
Im Film ist alles anders. Die Crew ist keine Crew mehr. Inara und Book haben sich schon abgesetzt, und Mal ist dabei, den Rest auch noch zu verscheuchen. Die Serenity ist kein Zuhause mehr. Das wollte ich nicht sehen.
Der Tod von Book war auch etwas, was ich nicht sehen wollte. Ich hatte ja die Hoffnung, dass die Serie vielleicht weitergeht, und dann stirbt ein Hauptcharakter?! Blöd!
Der richtige Schocker war aber dann der Tod von Wash. Firefly ohne Book ist ja vorstellbar, aber Wash?! Und ab diesem Moment hab ich Joss alles zugetraut.
Ist Serenity deswegen ein schlechter Film? Sicher nicht. Ich habe nicht das bekommen, was ich wollte, aber das, was ich bekam, war... gut.
Natürlich wäre es mir lieber, wenn Wash überlebt hätte und es noch 100 Firefly-Folgen mehr gäbe, aber Serenity war endlich mal wieder ein spannender Film, bei dem ich nicht wusste, wie er ausgeht. Mit Simons Tod habe ich schon fast gerechnet, als er getroffen wurde, und als die Rest-Crew im Gang sitzt und Zoe meint "Der Captain hat es sicher geschafft." und man ihn danach quasi besiegt am Boden liegen sieht, da hätte ich auch ein komplettes Scheitern hingenommen. Und dadurch wird der "Sieg" am Ende umso wertvoller.
Davon abgesehen: Der Film hat einfach ziemlich viele ziemlich gute Szenen, glaubwürdige Charaktere, eine extrem spannende Story, Action, nie dagewesene Dialoge, Emotionen, eigentlich alles, was ein guter Film braucht.
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@Ludovico
Du kennst die Serie nicht, was, dann hättest du die Sprüche im Film nicht so cool gefunden, multipliziere das im Film mal 10 und du hast die Serie
Wir müssen uns mal gegenseitig Firefly/Galactica gegen CowboyBebop ausleihen
@Pyromancer
Triffst meine Meinung auch sehr gut, der Film war gut, aber halt kein Meisterwerk wie erhofft.
Das Wash gestorben ist, war jetzt vom Film her nicht so schrecklich IMHO, ab dann wusste man nur mit Sicherheit(im Unterbewusstsein), dass die Serie nicht mehr weitergeht. Der Tod von Book war dümmer, das war überhaupt nicht Charaktergerecht(ehrlich gesagt hatte ich die ganze Zeit damit gerechnet, dass er zu den hohen Leuten der Allianz gehört)
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Ich fand Books Abgang sehr gut. Es passte zum Charakter, zur Thematik und dem Plot des Films und zu dem was man von der Figur - sodenn man die Serie kannte - wusste.
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Aus der Serie wusste man, das Book:
-Kein Shepherd ist(im FIlm ist er Shepherd einer versteckten Siedlugn)
-Irgendwie mit der Allianz in Verbindung steht(hey er wurde sofort von einem Militärschiff geheilt, als die erfahren haben wer er ist, d.h. der kann nciht irgendein Popel gewesen sein Rang/Wichtigkeitsmässig)>>Im FIlm wird mal erwähnt, das er Connections zur Allianz hat, aber nichts grosses irgendwie, wenn er so wichtig war, wie in der Serie angedeutet, wäre er nicht einfach so abgeschossen worden.
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Book war recht eindeutig ein ehemaliger Operative. Hochranging, einflußreich aber vollkommen unbekannt. Er wurde nicht "einfach so abgeschossen". Es gab eine Schlacht, die er nicht gewinnen konnte, aber in der er noch ein paar der Allianz-Typen mit in den Tod riss.
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@Ludovico
Du kennst die Serie nicht, was, dann hättest du die Sprüche im Film nicht so cool gefunden, multipliziere das im Film mal 10 und du hast die Serie
Wir müssen uns mal gegenseitig Firefly/Galactica gegen CowboyBebop ausleihen
Das können wir gerne mal machen. Aber ich denke auch, daß ich, wenn ich die Serie gekannt hätte, bei der Behauptung geblieben wäre, daß sich Serenity nicht hinter Star Wars und Star Trek verstecken muß.
Diese sind in punkto Story und Qualität und Originalität meiner Meinung nach erheblich schlechter als dieser Film.
Wenn die Serie noch besser ist, dann umso besser...
Unsere Meinungen über Filme gehen übrigens nicht das erste Mal auseinander. Ich erinnere mich nur an "The Pest", den Du mir empfohlen hattest. ;D
Desweiteren denke ich, daß die negative Kritik am Film wie üblich von denjenigen stammt, die die Serie kennen.
Das ist immer so.
"Herr der Ringe", "Spiderman", "Die Fantastischen Vier", "Sin City",... die harschesten Kritiker sind immer diejenigen, die die Vorlagen schon kennen.
Da ist Serenity keine Ausnahme und Narnia wird da auch keine Ausnahme werden.
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OT
Narnia ist eine Ausnahme in deinen Beispielen, das ist künstlich gemachter Hype. Okay die Vorlage ist ein"weltbekanntes" Werk, aber mal ehrlich im Gegensatz zu SinCity, Herr der Ringe,F4, Spiderman, hat Narnia doch den wenigsten was gesagt. Erst durch die genialen Bilder und die Infos des Films gibt es da Interesse für.
Oder sagt dir jetzt spontan Lloyd Alexanders Prydain Zyklus was? Auch ein Meisterwerk der Fantasy, das den gleichen Bekanntheitsgrad wir Narnia hat(wurde sogar schon vom gleichen Produzenten verfilmt)
Wahrscheinlich kennen das hier ein paar Leute, aber das Gros hat davon noch nie gehört, hätte Disney auch genauso verfilmen können, wäre sogar eine coolere Story gewesen, weil nur Fantasy und kein reale Welt/Fantasy-Mix(die gefallen mir persönlich nicht so sehr, Warlord aussen vor)
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@ Joe Dizzy:
Die Aussage ist wertlos. Es wäre ein Film geworden, der dir vielleicht besser gefallen hätte.. aber die Wirkung die Whedon erzielen wollte, wäre damit nicht erreicht worden. Daher kann man nicht wirklich von einem besseren Film sprechen.
Oh mein Gott, Spalter-Alarm. Ja, du hast recht, micht zurechtzuweisen, ich müsste erstmal "ein guter Film" und dann "ein besserer Film" definieren und deshalb ist die Aussage wertlos. Maaaaan!!!!!! Hör auf um den heißen Brei rumzureden! Es ist mir scheißegal, was Mr. Whedon sich dabei gedacht hat. Als ich das letzte Mal nachgesehen habe, ging es bei Kino noch darum, ob der Film dem Zuschauer gefällt.
Also: Ist hier irgendjemand, dem der Film Serenity schlechter gefallen hätte, wenn Wash überlebt hat? Ist hier irgendjemand, für den die besagte Szene den Film unterhaltsamer gemacht hat?
Und Joe, wenn du einen Weg findest, der Frage jetzt auch wieder auszuweichen, kriegst du ganz unerwartet einen dicken Spieß durch den Brustkorb! ::)
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Der Film ist gut, aber er schafft es nicht wirklich, von seinen Wurzeln im Fernsehen loszukommen und ein Kinofilm zu sein. Dazu ist einfach zuviel Hintergrund, der nicht erklärt wird, vorhanden. Außerdem finde ich ihn ein wenig zu... ich will es mal klischeehaft nennen. Sei es nun der Ursprung der Reaver, die Wandlung des Operatives oder eine River, die ohne Kratzer davonkommt. Da hatte ich mir mehr erhofft.
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@Vermi: Ich entschuldige mich dafür, dass ich erwartet habe Kritik wäre hier fundierter als "Ich mag's nicht; es muss schlecht gemacht sein.".
Ja, Washs Tod war unerwartet und ein ziemlicher Schlag in die Nierengegend von Seiten Whedons. Das mag man ihm übelnehmen (wie du es offensichtlich tust), aber das ist weder untypisch für Whedon noch ist es deshalb ein Zeichen mangelnder Erzählkunst des Films. Die Tatsache, dass die Szene so eine emotionale Reaktion ausgelöst hat, wäre für einige Leute Grund genug dem Film überragende Erzählkunst zu bescheinigen.
Das Finale wäre mit Sicherheit weniger spannend gewesen, wenn man nicht um das Leben der Charaktere gebangt hätte. Diese Angst war jedoch (für manche) nur möglich, weil Wash vorher so plötzlich und unerwartet gestorben war. Beantwortet das deine Frage?
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OT
Narnia ist eine Ausnahme in deinen Beispielen, das ist künstlich gemachter Hype. Okay die Vorlage ist ein"weltbekanntes" Werk, aber mal ehrlich im Gegensatz zu SinCity, Herr der Ringe,F4, Spiderman, hat Narnia doch den wenigsten was gesagt. Erst durch die genialen Bilder und die Infos des Films gibt es da Interesse für.
Narnia stellt nur vom Bekanntheitsgrad eine Ausnahme dar.
Aber ist dieser Faktor überhaupt relevant?
Ich denke nicht, denn wie in den anderen von mir genannten Beispielen, wird der Großteil der Kritik von jenen stammen, die es kennen.
Ebenso Serenity! Von wem kommt jetzt gerade hauptsächlich die Kritik?
Sie kommt von Dir und Vermi und folglich von jenen, die die Vorlage kennen.
Im Endeffekt tut es also nichts zur Sache, wie bekannt nun die Vorlage ist, weil die Kenner immer von der Verfilmung entäuscht sein werden.
Ist hier irgendjemand, dem der Film Serenity schlechter gefallen hätte, wenn Wash überlebt hat? Ist hier irgendjemand, für den die besagte Szene den Film unterhaltsamer gemacht hat?
Das sind aber zwei häßlich gemeine Fragen. Da kann man ja nur ins Messer laufen.
Deshalb weiche ich frecherweise der Frage aus und sage, daß ich Washs Tod die Szene unterhaltsamer gemacht hat, hat sie immerhin doch eindeutig für eine Art Schrecken gesorgt, der den Zuschauer aus seiner gerade gewonnenen Erleichterung gerissen hat.
Ein paar Schüsse auf die Serenity hätten diese Art Emotion nicht schaffen können.
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@ Joe:
Ich rede hier darüber, wie ich den Film fand. Dafür ist dieser Thread da. Wofür soll er denn sonst bitte da sein? Kein Grund, sich aufzuspielen. Und du hast immer noch nicht gesagt, wie du die Szene fandest.
Im übrigen habe ich sehr wohl begründet, warum ich die Szene nicht mag. Dieses dämliche Sport-Diskutieren ohne Interesse am Gesprächspartner, bei dem es nur um das letzte Wort geht, geht mir auf den Sack. Ich sollte eigentlich nicht mal diese Antwort posten, da sie dich ohnehin nur dazu bringen wird, dir einen weiteren Konter zu überlegen.
Geh mit jemand anders spielen.
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@Ludovico
Ich hab ja im ersten Post geschrieben, dass ich sehr hart kritisieren werde.
Der Film an sich ist, wie ja von mir schon gesagt, gut. Nur halt nicht so gut, dass man nach mehr lechzen würde.
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Ich rede hier darüber, wie ich den Film fand. Dafür ist dieser Thread da. Wofür soll er denn sonst bitte da sein? Kein Grund, sich aufzuspielen. Und du hast immer noch nicht gesagt, wie du die Szene fandest.
Wir scheinen hier ein wenig Kommunikationsschwierigkeiten zu haben. Natürlich sprechen wir darüber wie wir den Film fanden, das schliesst jedoch eine Filmkritik nicht aus. Ich würde gerne über den Film selbst sprechen; wie er aufgebaut war, wie bestimmte Elemente des Films zusammengespielt haben etc. und ob dieses Zusammenspiel gut oder schlecht war. Da du dem Film Erzählschwächen unterstellst, hatte ich den Eindruck dass du ein ähnliches Interesse hättest. Wenn dem nicht so ist, bringt es nichts diese Diskussion fortzuführen.
Ausserdem habe ich bereits mehrfach erwähnt was ich von der Szene halte. Da es mir jedoch nicht so wichtig war anderen meine Reaktion auf den Film detailliert mitzuteilen, habe ich das nicht weiter vertieft. Vermutlich hast du es daher überlesen.
Die Unterstellung, dass ich hier jedoch poste um mich aufzuspielen, empfinde ich als unangebracht und beleidigend.
Im übrigen habe ich sehr wohl begründet, warum ich die Szene nicht mag.
Diese Gründe habe ich auch nicht in Frage gestellt. Lediglich der Sprung von "Ich mag das nicht." zu "Es ist schlecht gemacht." war mMn ungerechtfertigt.
Dieses dämliche Sport-Diskutieren ohne Interesse am Gesprächspartner, bei dem es nur um das letzte Wort geht, geht mir auf den Sack. Ich sollte eigentlich nicht mal diese Antwort posten, da sie dich ohnehin nur dazu bringen wird, dir einen weiteren Konter zu überlegen.
Du kannst nicht von mir erwarten, dass du etwas schreibst das an mich gerichtet ist und ich nicht darauf antworte. Wenn es mir nur darum ginge des letzte Wort zu haben, hätte ich mich nach dem Post einfach sofort ausgeloggt (bzw. meinen Account geschlossen) oder sowas wie "bitte keine Posts an mich mehr, ich will nur noch lesen und nicht posten" geschrieben. Ich kann dir versichern, ich habe sehr wohl Interesse an den Ansichten meines Gesprächspartners. Sonst würde ich nicht Dinge ansprechen, die ich als Lücken in der Argumentation verstehe.
Du fandest den Film bzw. Wash's Szene frustrierend. Das habe ich verstanden. Ich war auch frustriert und enttäuscht das Wash so eine erbärmliche Sterbeszene bekommen hat. Ob der Film den einzelnen Leuten hier Spaß gemacht hat, ist aber mMn keine Basis für eine Diskussion. Entweder man hatte Spaß im Kino oder nicht. Dazu kann man keine Argumente bringen. Deswegen will ich über den Film reden und nicht über die Reaktionen auf den Film.
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Hey Joe,
sorry dass ich so an die Decke gegangen bin.
Ich habe eine Neuigkeit für dich: Im GroFaFo gibt es eine Menge Threads, die nur den Zweck haben, das Mitteilungsbedürfnis der User zu befriedigen. Das hier ist nicht die Forge, und die Regel des Diskurses gilt außerhalb des Theorie-Bereiches nicht. Aufforderungen zum Diskurs sind daher unangebracht.
Davon abgesehen habe ich auch durchaus dargelegt, warum ich die Szene für objektiv schlecht halte. Das hast du mit einem "es gibt keinen Vertrag mit dem Zuschauer" abgebügelt, das seinerseits nicht argumentativ begründet war, sondern nur apodiktisch. Wie auch immer. Mein Mitteilungsbedürfnis ist befriedigt und diskutieren möchte ich eigentlich nicht weiter.
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@Ludovico
Ich hab ja im ersten Post geschrieben, dass ich sehr hart kritisieren werde.
Der Film an sich ist, wie ja von mir schon gesagt, gut. Nur halt nicht so gut, dass man nach mehr lechzen würde.
Okay, ich will jetzt nicht den Korinthenkacker spielen, aber ich denke, daß Du mit dieser Aussage falsch liegst.
Ich lechze nach mehr, und ich wette mit Dir um einen Kasten Flens, daß es noch mehr gibt, denen es nach Sehen des Films so geht wie mir.
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Aus der Serie wusste man, das Book:
-Kein Shepherd ist(im FIlm ist er Shepherd einer versteckten Siedlugn)
Der einzige der das behauptet hat war der durchgeknallte Kopfgeldjaeger aus "Objects in Space", und dem kann man eh' nix glauben... (Raeume und so...)
-Irgendwie mit der Allianz in Verbindung steht(hey er wurde sofort von einem Militärschiff geheilt, als die erfahren haben wer er ist, d.h. der kann nciht irgendein Popel gewesen sein Rang/Wichtigkeitsmässig)
Kann durchaus sein dass ihm das auch nach seiner aktiven Zeit noch zusteht (Alterspension o.ae.)
>>Im FIlm wird mal erwähnt, das er Connections zur Allianz hat, aber nichts grosses irgendwie, wenn er so wichtig war, wie in der Serie angedeutet, wäre er nicht einfach so abgeschossen worden.
Derjenige der die Angriffe befohlen hat haette wohl auch nicht davor zurueckgeschreckt hoeherrangige Leute umzubringen (ich erinnere an den Leiter der Experimente an River...)
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Serenity ist nicht Firefly. Genauso wie das neue Galactica nicht das alte Galactica ist.
Serenity ist ein mittelmäßiger SF - Action - Film. Firefly ist eine saugeile Serie mit Flair, die viel zu früh gekappt wurde!
Will ich wirklich Serenity als Fortsetzung von Firefly sehen, und mein Verstand wehrt sich dagegen, so gibt es massive Kritikpunkte.
1.) River & Simon
Diese beiden Charaktere und ihre Geschichte kommen im Filom sehr anders daher als in der Serie. In der Folge "Ariel" bricht Simon in ein Krankenhaus in den zentralen Welten ein und nimmt erhebliches Risiko auf sich, um heraus zu finden, dass in ihrem Gehirn in bestimmten Arealen ein Eingriff vorgenommen wurde. Er hat River befreien lassen und weiß nicht viel über ihr Schicksal und über das, was ihr angetan wurde.
Der Film beginnt damit, dass Simon zuschaut wie River gequält wird, ein Statist gibt Technobabbel von sich (cerebral, Cortex, mental, blabla) und damit ist klar, was Sache ist. Er befreit sie spektakulär und so weiter.
Ich Film ist River ein Kampfmaschine. In der Serie ein Mädchen, dem Schlimmes angetan wurde, die unter einer Psychose leidet und Kräfte hat, die unberechenbar sind.
Fazit: Charaktere sind verändert worden. Story stimmt nicht mit der Serie überein.
2.) Die Firyfly ist kein Schrotthaufen mehr
Schön, wenn man CGI hat. Man muss es nicht einsetzen. Warum gibt es auf der Firefly plötzlich Flachmonitore, Touchscreens und schöne neue Hüllen?
Fazit: Das Schiff ist ein anderes.
3.) Wo bleibt das Western Element?
Anscheinend war man der Meinung nichts neues zu wagen, denn man hat konsequent die coolen Western - Elemente aus der Serie im Film gestrichen. Man ist wohl der Ansicht, der durchschnittliche Zuschauer kann die Vermischung zweier Stile nicht verstehen.
Fazit: Ein anderes Genre.
4.) Der Weltretter - Plot
Warum? Warum? Warum? Es gab keinen Profit, kleinen Bonus, keinen Grund. Ich glaube nicht, dass Cpt. Reynaulds so handeln würde.
Andere Motivation
5.) Die Bösewichte
Warum diese Stromlinienförmigen Schiffe SF - Standard - 0815? Wo sind die Leute mit den blauen Händen? Wo die Allianz aus der Serie? Alles was geboten wurde war das Standard - Böse Imperium 0815.
Fazit: Eine andere Welt.
Und dann gibt es noch ein Dutzend andere Dinge, die ich aufzählen könnte, die nicht passen. Es ist nur in ein ode zwei Szenen gelungen, die Atmosphäre des Films einzufangen. Ansonsten hätte man die unpassende Story irgendwo hin portieren können, sie war charakterunabhängig. Die fehlende Lockerheit der Charaktere fasse ich als Nervosität und Verkrampftheit der Schauspieler auf, ist wohl was anderes eine Serie zu drehen oder einen Hollywood - Film, wer kann ihnen dies verübeln.
Ich sehe es ein, dass man einen Film produziern wollte, der nicht die Kenntnis der Serie voraussetzt. Man hätte es anders angehen können. Auf mich wirkt es so, als ob man sich nicht getraut hätte das frische Ambiente der Serie in den Film zu übertragen, weil man sich nicht sicher sein könnte, wie das Hollywood - Zuschauertum dies aufnehmen würde. Man hat lieber auf alte bekannte Schablonen gesetzt. Rausgekommen ist Mittelmaß. Bitte spart euch das Geld eine Fortsetzung zu drehen und setzt lieber die Serie fort! Bitte!
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Zustimmung bis auf eines: Doch, Mal würde so handeln. Genauso wie er im „Train Job“ den Leuten ihre Medikamente zurückgegeben hat. Genau wie er Schlägereien mit Alliance-Freunden anzettelt. Genau wie er in „The Message“ sein Leben, sein Schiff und seine Crew riskiert, um einem alten Kriegskameraden zu helfen. Genau wie er River und Simon beherbergt, obwohl das Risiko eigentlich viel zu hoch ist. Genau wie er sein Schiff nach der Schlacht benannt hat, in der sein Krieg endete.
Man denke doch nur mal an „Shindig“. Malcolm Reynolds ist kein gewöhnlicher Schmuggler.
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Mööp! ;D
Also, ich war zusammen mit SdÄ, Selganor und Slobo im Kino. Mir hat der Film leider nur stellenweise gut gefallen. Was ich aber echt schlecht fand:
1) Mega-River.
Ich hasse solche Plots, wo plötzlich ein einzelner ganze Horden von Gegnern niedermetzelt, wo eine ganze schwerbewaffnete Gruppe versagt hat. Ich bezieh mich hier auf die Szene, wo River die Reaver per Kung-Fu umholzt. Die Reaver hatten Schußwaffen, und wenn ich mir die Serie so anschaue, hätte ich zwingend erwartet, dass irgend ein Reaver River einfach umballert.
Irgendwie wurde auch nie dargestellt, warum River so ultramächtig ist (Erklärt ja, aber nicht dargestellt ;) ). Ich hätte es wohl etwas cooler gefunden, wenn man den Kampf mal kurz aus Rivers Sicht gezeigt hätte und alles um sie herum in Zeitlupe abliefe. So, also ob sie halt einfach einen heftigen Reflexboost hätte.
Oder wie Selganor bemerkt hat: Es hätte auch gelangt, wenn River einfach einem Reaver einen mitgegeben, sich die Tasche geschnappt hätte und dann wieder zu den anderen durch die Tür zurückgesprungen wäre.
Oder es wäre einfach nur noch ein Reaver übrig gewesen, als River durch das Schott gesprungen ist. Die anderen haben den Rest schon längst niedergeballert ohne zu merken, dass so gut wie keiner mehr übrig ist. ;)
Oder... Wie auch immer. Die Szene hat mir nicht gefallen.
2) Der Bösewicht.
Äh, naja, ich kann meinen Finger nicht drauflegen, aber irgendwie passte der mir nicht. Der Typ kam mir wie ein emotionsarmer Roboter vor. Und das "nette Gespräch" zwischen ihm und Mal am Ende kam mir auch unnötig vor.
3) Vielleicht bin ich ja blöd: Wieso zum Henker wusste River vom Planeten der Reaver? Wieso wusste der Bösewicht, dass River es weiss?? Irgendwie kam mir die Story gekünstelt vor, so als ob Wheadon unbedingt viele Fragen im Film auf einen Streich lösen wollte.
4) Warum haben die Allianzler nicht einfach der Commstation von Mr. Universe komplett den Saft abgedreht? Energiequellen von der Größe, wie sie die Backupstation hat, sind doch sicher zu orten. Oder warum nicht ein Orbitalbombardement, um die Station endgültig zu vernichten? Immerhin haben sie doch die Siedlung von Book auch bombardiert.
Washs Tod ging für mich fast unter. Ich fands weder richtig schlecht noch richtig gut.
Was cool war, waren einige Ideen und Überraschungen. Z.Bsp.:
1) Der "running gag" mit Jaynes Granaten. ;D
2) Die Reaver reizen und auf die Allianztruppen hetzen. Die Szene, wo die Schiffe aus dem Nebel kommen, ist einfach genial.
3) Das Malcolm die Falle, in die Inara sie zu locken gezwungen ist, sofort erkennt. In wievielen Plots denken sich die Zuschauer das sofort, nur die Charaktere in der Story sind zu blöd, überhaupt dran zu denken.
4) "Ich bin unbewaffnet" - "Gut!" *PENG* - "Ich trag allerdings eine Körperrüstung, Idiot!" ;D (Ich hab den Film auf englisch gesehn. Weiss also nicht, was der Typ auf deutsch sagt.)
5) "Das ist kein Weihrauch."
Alles in allem unterhaltsam, aber nicht der "Bringer", den ich mir erhofft hab. Trotzem keine verschwendete Zeit! :)
A.D.R
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@ADR
zu 3.
River hatte die Info i Kopf eines der hohen Tiere gesehen, die sie begutachtet haben.
Der Typ weiss doch gar nix von dem Planeten, deswegen ist er doch geläutert durch das Video, das Mal ihm zeigt.
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Aus der Serie wusste man, das Book:
-Kein Shepherd ist(im FIlm ist er Shepherd einer versteckten Siedlugn)
Nein, ich glaube seine Worte (in der Serie) waren ungefähr so:
"Ich war eben nicht immer ein Shepherd"
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1) Mega-River.
Ich hasse solche Plots, wo plötzlich ein einzelner ganze Horden von Gegnern niedermetzelt, wo eine ganze schwerbewaffnete Gruppe versagt hat. Ich bezieh mich hier auf die Szene, wo River die Reaver per Kung-Fu umholzt. Die Reaver hatten Schußwaffen, und wenn ich mir die Serie so anschaue, hätte ich zwingend erwartet, dass irgend ein Reaver River einfach umballert.
Irgendwie wurde auch nie dargestellt, warum River so ultramächtig ist (Erklärt ja, aber nicht dargestellt ;) ).
Dass mit dem Umballern wäre nicht gegangen, River hätte ja vorher Bescheid gewusst und der Kugel einfach ausweichen können.
Und gab es nicht eine Szene im Film (vielleicht wars auch in der Serie?) wo River die Gedanken der anderen hört?
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Es gibt in der Serie eine Scene, wo sie die Gedanken der anderen hört. Aber od das wirklich deren Gedanken sind ....?
Und es macht einen Unterschied den Gedanken eines "normalen" Menschen zu hören, oder die Gedanken eines Raumes voller Reaver. Welcher der vielen Reaver, die noch stehen hat gerade daran gedacht zu schiesen?
Der Kampf war eher eine der schlechteren.
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Mööp! ;D
Also, ich war zusammen mit SdÄ, Selganor und Slobo im Kino. Mir hat der Film leider nur stellenweise gut gefallen. Was ich aber echt schlecht fand:
1) Mega-River.
Ich hasse solche Plots, wo plötzlich ein einzelner ganze Horden von Gegnern niedermetzelt, wo eine ganze schwerbewaffnete Gruppe versagt hat. Ich bezieh mich hier auf die Szene, wo River die Reaver per Kung-Fu umholzt. Die Reaver hatten Schußwaffen, und wenn ich mir die Serie so anschaue, hätte ich zwingend erwartet, dass irgend ein Reaver River einfach umballert.
Irgendwie wurde auch nie dargestellt, warum River so ultramächtig ist (Erklärt ja, aber nicht dargestellt ;) ). Ich hätte es wohl etwas cooler gefunden, wenn man den Kampf mal kurz aus Rivers Sicht gezeigt hätte und alles um sie herum in Zeitlupe abliefe. So, also ob sie halt einfach einen heftigen Reflexboost hätte.
Wir wissen aus der Serie, dass River eine Kampfsau sein kann. Ich erinnere an "War Stories", wo sie mal eben, ohne hinzuschauen, in einer Sekunde drei Typen mit Maschinenpistolen umnietet.
Wir wissen aus der Serie, dass River alles, was sie macht so einfach und natürlich kann wie unsereins atmen. Von daher, so überraschend kam das nicht.
Natürlich war die Reaver-Metzelei trotzdem ein bisschen übertrieben, aber mir hat es gefallen. *g*
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[Firefly-Nerd]Das war eine Halbautomatik.[/Firefly-Nerd] ;D
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[NichtrichtigLeser] es waren die Typen gemeint, die MPs hatten [NIchtrichtigLeser] ~;D
PS Ich habe gerade keine Ahnung was für Waffen die drei Typen hatten, falls jetzt gleich noch ne Korrektur kommt.
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Wenn ich da mal was einwerfen darf:
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,387279,00.html
Bei so einer Spiegel-Kritik müsste der Film in logischer Konsequenz an sich grottenschlecht sein ;D
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Nach längerem überlegen habe ich herausgefunden, warum River so stark ist:
"Into every generation a slayer is born" River ist der Vampire Slayer der Zukunft! Und Reaver sid die Vampire der Zukunft. In Serenity 2 wird Wash durch einen abtrünnigen Reaverpiloten ersetzt.Ausserdem kommt der Operative als Sheperd zurück.
Lächerlich? Nein. Ihr werdet es sehen, dass es so passieren wird.
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@Gauntlet
*lol* Wenn du recht haben solltest, ist es so ein Film schon des Thrash-Faktors wegen wert, angeschaut zu werden :)
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Hab ihn auch gesehen und schließ mich mal der allgemeinen Kritik an... ich hätte lieber einen anderen Film gesehen. Vor allem fand ich es hohl, daß Mal Simon und River plötzlich als nicht mehr zu seiner Crew zugehörig betrachtet hat. Das war für mich so der Knackpunkt, wo mir klarwurde, daß dieser Film zwar einen sehr ähnlichen Hintergrund hat wie die Serie, aber eben nicht denselben - und damit hat er sehr viel verloren. Leider.
Und ich kann mir auch nicht vorstellen, daß Mal wirklich jemanden erschossen hätte, nur weil er vielleicht nicht so 100%ig begeistert von dem Plan ist.
Außerdem hatte ich mir vom Hintergrund von Book mehr erwartet. Da wurde in der Serie schon mehr angedeutet. :P
Washs Tod fand ich nicht schlecht. Grade weil er so beiläufig war. Nur ein dummer Unfall. Und Zoes Reaktion fand ich geil (das liegt aber hauptsächlich daran, daß wir im Rollenspiel auch mal die Situation hatten, daß einer Kämpferin der Ehemann in der Schlacht gestorben ist, und sie hat genauso reagiert - cool, beherrscht und völlig gleichgültig, ob sie jetzt lebt oder stirbt...).
Ein paar der Sprüche waren einfach cool (das hat schon funktioniert):
Mal: "Willst du jetzt das Kommando übernehmen, Jayne?"
Jayne: "Ja!"
Mal: "Äh... ah... aber - das geht nicht!"
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So, gestern habe ich ihn endlich auch gesehen.
Die hier schon geäußerten Kritikpunkte sind durchaus angebracht.
Aber das macht Serenity nicht zu einem schlechten Film. Es macht ihn "nur" zu einer weinger gut gelungenen Fortsetzung der Firefly-Serie.
Rein als Film betrachtet ist Serenity sehr unterhaltsam und sein Geld wert. Das einzige Manko ist der Tod Washs. Das war so, als lasse ich einen Spielercharakter in einem cinematischen Setting über die Klinge springen, weil die Würfel nun mal so gefallen sind. Das ist ein No-No.
Serenity war für mich deutlich unterhaltsamer als Episode 3, den ich ziemlich mies fand.
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Naja besser zu sein als eine evtl. Fortsetzung von StarWars, die es ja gottesidank nicht gibt ;D , ist ja auch nicht schwer.
Aber zum oberen Teil:
Sag ich schon die ganze Zeit, guter Film, kommt aber nicht an die Serie ran, die genial ist.
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Ich fand ihn ziemlich gut...aber ich gehöre wohl auch zu den wenigen die die Serie nicht kennen. Daraus folgern wir: weniger fernsehen.
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Ich hab nun endlich alle Firefly-Folgen durch, und ich verstehe nun die Kritik am Film.
Wash war ein sehr cooler Charakter. Vor allem in der Episode "In den Fängen des Shanyou" hat er mir sehr gut gefallen.
Noch tragischer fand ich aber den Tod von Shepherd.
Schwamm drüber! Der Film ist dennoch weiterhin für mich endgeil und ein Muß in meiner DVD-Sammlung.
Die Serie...auf der einen Seite bin ich sehr froh darüber, daß ich sie mir zugelegt habe, weil sie doch mit das Beste an SF ist, was ich seit langem gesehen habe und ich mich nun auch zu den Fans zähle, aber auf der anderen Seite ärgert es mich, daß ich damit angefangen habe, denn die Geschichte wird nicht weitererzählt werden.
Sie endet einfach mittendrin und das stört mich.
Und Joss Whedon wird erstmal weiterhin Kinofilme produzieren.
Daß Fox daran interessiert ist, die Serie weiter zu unterstützen, bezweifel ich. Futurama hat auch eine riesengroße Fangemeinde und trotzdem wurde es von Fox gekippt.
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Naja bei Futurama hat das aber auch noch einige andere Gründe, AFAIK hat FOx Groening gezwungen Simpsons weiterzuschreiben, obwohl er da keinen Bock mehr drauf hatte, damit er Futurama machen darf, er hat dann irgendwann "Leckt mich!" gesagt und Simpsons schreiben eingestellt und da hat Fox dann Futurama eingestellt...
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Oder sagt dir jetzt spontan Lloyd Alexanders Prydain Zyklus was?
...hätte Disney auch genauso verfilmen können, wäre sogar eine coolere Story gewesen,...
Komisch, du bist eigentlich genau in dem Alter, wo du wissen müsstest dass sie das bereits getan haben. Vor über 20 Jahren.
Ziehs dir rein. (http://www.imdb.com/title/tt0088814/) Gibts in fast jeder Videothek.
Zu Serenity:
Ich fand ihn schon ziemlich gut.
Abgesehen davon, dass nachdem ich letzte Woche 2x alle Folgen auf Englisch gesehen habe, die deutschen Synchro-Stimmen doch seeeeeehr gewöhnungsbedürftig waren.
Washs Tod finde ich rückblickend auch sehr wirksam. Ich stimme zu dass dadurch das ganze Finale spannender wurde. Aber (*bricht in tränen aus*) wieso gerade Wash? Wieso Joss, wieso?
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@Ralf
Mein Kommentar war bitterster Zynismus, was meinst du warum ich Prydain statt Taran geschrieben habe, Gott war die Verfilmung scheisse im Vergleich zum Original, den Film find ich ganz witzig, aber um mal ein bildliches Gleichnis Taranfilm zu Taran-Bücher zu machen:
Der GlöcknervonNotreDame(Disneyfilm)=Verfilmung von Lied von Feuer und Eis
ICh könnte immer noch kotzen, wenn ich bedenke dass sie einen Weraffen/menschen so ziemlich Crinosstyle vom aussehen her, zu einem grauen Zwergpinscher-Zotenreicher gemacht haben...GRMBLLL >:(
Serenity:
Ja jetzt können wir aber immerhin immer bei Rollenspielrunden in hemmungsloses Schluchzen und Weinen ausbrechen, wenn der Kommentar kommt "ich bin ein Blatt im Wind"
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Aber (*bricht in tränen aus*) wieso gerade Wash? Wieso Joss, wieso?
"Wash: I died POINTLESSLY, no thanks to Sadistic McKillsmeoff...I mean Joss Whedon." (http://www.jerrythefrogproductions.com/Serenity.html)
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;D Geil!
Vor allem der Part:
Mal:
So, any chance we'll get to know your backstory?
Book:
Lemme think about that. No.
Fans:
ARRGH.
Genau das was ich auch dachte.
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Man merkt dem Film recht deutlich an, dass er nicht einfach eine weitere, zweistündige neue Episode von Firefly ist, auf welche die Serienfans wohl alle insgeheim gehofft haben. Die Crew wird mit letalen Methoden auf eine Größe geschrumpft, die man in einem möglichen Kino-Sequel noch überblicken kann (oder Alan Tudyk hat durchblicken lassen, dass er für eine wie auch immer geartete Fortsetzung nicht zur Verfügung stünde - das alte Serien-Problem, aus Babylon 5 ja hinlänglich bekannt). Simon hat plötzlich River höchstpersönlich aus der Höhle des Löwen gerettet, weil die eigentliche Vorgeschichte samt Familienkonflikt nicht in den Film gepasst hätte. Jayne tritt plötzlich selbstbewusst auf, wenn es um Simon und River geht, weil das Kinopublikum die Vorgeschichte aus Firefly ("besides, I can kill you with my brain") nicht kennt. Lärmende Laserkanonen im All, weil das die Hollywood-Produzenten so wollten.
Ansonsten hält der Film, was ich mir davon versprochen habe. Eine solide, aber nicht herausragende Handlung (mal ehrlich: Die Handlung war es nicht, die Firefly aus der Masse der SciFi-Serien herausgehoben hat, da die Serie im Wesentlichen aus Einzelepisoden bestand). Wunderbare Dialoge, und natürlich hat man den Eindruck, dass es manche Filmszenen nur deswegen gibt, um einen weiteren verbalen Schlagabtausch zu ermöglichen. Genau, wie in der Serie. Dass die Crew viel zu groß ist, um in einem Kinofilm auf alle Charaktere einzugehen, war mir vorher schon klar.
Was mich gestört hat, war Mr. Universe. In der Serie nie erwähnt, offenbar aber mit der Crew befreundet, und plötzlich taucht er auf dem nichts auf, war aber irgendwie schon immer da. Der Bösewicht wirkt im Vergleich mit den bisherigen Gegenspielern eher blass, ist aber trotzdem nicht übel.
Insgesamt: Perfekte Unterhaltung!
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Lärmende Laserkanonen im All, weil das die Hollywood-Produzenten so wollten.
Wo soll das gewesen sein?
Geräusche im All gab es wie in der Serie keine. Erst wenn sich Raumschiffe in der Atmosphäre/Ionosphäre/etc. eines Planeten befanden gab es Geräusche.
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Geräusche im All gab es wie in der Serie keine. Erst wenn sich Raumschiffe in der Atmosphäre/Ionosphäre/etc. eines Planeten befanden gab es Geräusche.
Bei der Schlacht der Unionsschiffe gegen die Reavers war es ziemlich laut, wenn ich mich nicht irre (hab den Film aber erst einmal gesehen).
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Die Schlacht findet aber in der Atmosphäre des "Planeten" (ist glaub ich ein Gasriese oder so was) von Mr.Universe statt.
Du erinnerst dich vielleicht wie die Schiffe kurz vorher durch die Wolken gestossen sind?
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Narf... ich habe das Erscheinen der UK Limited Edition der DVD verpennt. Jetzt muss ich die deutsche Version ordern. :-\
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Ich hab da mal eine interessante Theorie zu Book gefnden: http://www.strangefinger.com/book.html
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mmh, interessant.
Mir ist nur nicht klar, wieso das eine Begründung für seinen (fast) sinnlosen Tod im Kinofilm ist.
Und von welchem Sequel wird da gefaselt ???
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Evtl. wird da auf den vielleicht folgenden 2. Serenity Film angespielt !?
>> http://www.scifi.com/scifiwire/index.php?category=0&id=34083
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das wär fantastisch, die Meldung ist aber auch ne Zeit lang her.
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Naja, Joss hat auch schon angekündigt, bzw es exestieren Gerüchte darüber das es Filme mit Spike, Willow, Giles usw. aus der Buffy Welt geben soll ... die gibt es schon bedeutend länger und man sieht ja wieviele Sachen umgesetzt wurden.
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Mein letzter Stand bezüglich der Sequel-Gerüchte ist, dass JW möglicherweise zwei TV-Filme anstelle der vor dem Kassendebakel des ersten Teils noch geplanten Kino-Sequels drehen will - dafür wäre das erforderliche Budget erheblich kleiner.
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Habe den Film jetzt *endlich* auch mal gesehen. Kann mich dem allgemeinen Tenor anschließen: Gute SF Unterhaltung, aber nicht das, auf was ich als Firefly-Fan gehofft habe. Man hat deutlich gemerkt, dass Mr. Whedon weniger Freiheiten genoß als bei der Produktion der Fernsehserie.