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Pen & Paper - Spielsysteme => D&D - Dungeons & Dragons => Thema gestartet von: Plansch-Ente am 15.01.2006 | 14:26
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Halli Hallo liebe Rollenspielfreunde!
Ich überlege schon seit längerer Zeit ob ich nicht auch mal D&D spielen sollte. Ich hab bisher im Fantasybereich schon so manches Spiel gespielt (DSA, Midgard, Warhammer, Herr der Ringe...). Lohnt es sich für mich da noch mit D&D anzufangen? Was macht den Reiz von D&D aus? Und was benötige ich alles um D&D spielen zu können? Es scheint ja mehrere Welten im D&D Universum zu geben. Welche Welten sind das und was macht diese Welten besonders?
Dies sind die Fragen eines absoluten D&D Neulings :)
Vielen Dank schonmal für die Antworten
mfg
Die Ente
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Hi ! es kommt immer drauf an was du willst, welche Spieler du hast und wie mutig das ist. D&D ist kein Quantensprung zu den von dir genannten Spielen da gibt es sicher viel spannenderes und auch moderneres.
Aber: D&D macht Spass, ich finde zum Beispiel Eberron richtig super, vielleicht würde sich das für dich lohnen. Weiterhin stehen dir mit D&D ja eine Menge Settings zur Verfügung auch das hat das System anderen im Voraus. Etwa die Iron Kingdoms etc.
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Also ich würde dir raten, mal auf nem Con D&D zu spielen oder dich in deiner Umgebung mal umzuschauen, ob du da mal mitspielen kannst.
Auch, wie du schon sagtest, gibt es viele verschiedene D&D-Welten, die alle teilweise sehr unterschiedlich sind.
Das Regelbuch basiert auf Greyhawk, aber diese Welt kenne ich als Spieler praktisch nicht. Ich kenne eher Forgotten Realms.
Ich persönlich finde D&D sehr gut gemacht, man hat sich in der 3.Edition viel Mühe gemacht, die Regeln so zu schreiben, dass möglichst wenig Interpretationen möglich sind. Das macht das Spiel ziemlich klar.
Ansonsten habe ich immer Probleme, in die Charakter-Bau-Regeln eine gute, stimmige Charakterpersönlichkeit einzubauen.
Du bist eben nur "Ein Krieger", oder "ein Zauberer", zumindest, was die Fähigkeiten angeht. Und für mich ist es ein Riesenunterschied, ob ich mich dazu entschließe "NUR KÄMPFEN" zu können, oder ob das System das so vorgibt.
Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich schon ein optimierender Spieler bin und es nicht mag, wenn mein Char signifikant schlechter ist (von den Werten her) als die anderen Gruppen-Chars.
Es ist nämlich in D&D durch Klassenkombinationen durchaus möglich, Chars zu bauen, die mehrere Fähigkeiten und Gebiete in sich vereinen. Aber damit nimmt man sich praktisch immer die Möglichkeit, die höheren, und damit mächtigeren Kräfte/Fähigkeiten/Zauber zu erlernen.
Ich kann nur sagen: probiers aus!
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Nein.
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>;D
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D&D ist ebenso ein taktisches Fantasy-Rollenspiel wie die anderen die Du aufgezeigt hast, und wie die Vorredner es gesagt haben, nicht viel Unterschied zu anderen Systemen
Den Reiz den D&D auf den ersten Blick (für mich) hat, dass die Mechanismen des Systems nicht an eine konkrete Welt gebunden sind, und ersteinmal viel Freiheit in der Welterschaffung erlauben. D&D ist sehr balanced, wie ich finde, wenn man sich an die Regelungen der (3!) Grundbücher hält und erlaubt starke aber abwechslungsreiche Gruppen zu erschaffen.
Die frage ist in erter Linie, was Du von einem Fanatsysystem erwartest. Aus meiner Sicht ist D&D das Mittel der Wahl wenn man Abenteuer und Questen sehr frei gestalten will und sich nicht von vorgeschriebenen Welten einengen will...
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Also ich bin ein Spieler der sich schnell an ein System anpassen kann. Ich mag große epische Schlachten in einer High Fantasy Welt, die sich ständig verändert. Aber ich mag auch mal das ganz normale 08/15 "kämpf dich durch den Dungeon um die Prinzessin zu retten und den Schatz abzustauben" RPG. Ich bin da flexibel. Mir macht beides Spaß. Bei beiden sollte aber der Charakter und das Rollenspiel nicht zu kurz kommen (ja, ich glaube das man auch bei Dungeoncrawl Abenteuer Rollenspiel betreiben kann :D )
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Also ich bin ein Spieler der sich schnell an ein System anpassen kann. Ich mag große epische Schlachten in einer High Fantasy Welt, die sich ständig verändert. Aber ich mag auch mal das ganz normale 08/15 "kämpf dich durch den Dungeon um die Prinzessin zu retten und den Schatz abzustauben" RPG. Ich bin da flexibel. Mir macht beides Spaß. Bei beiden sollte aber der Charakter und das Rollenspiel nicht zu kurz kommen (ja, ich glaube das man auch bei Dungeoncrawl Abenteuer Rollenspiel betreiben kann :D )
also wenn du gut Englisch kannst würde ich es dir empfehlen, wenn du nur deutsche Bücher liest nicht.
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Englisch ist für mich absolut kein Problem :)
Welche Bücher würdet ihr empfehlen für den Anfang?
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Wenn du nur als Spieler fungieren willst reicht das Players Guide vollkommen.
Ansonsten kommt man mit Players und GM-Guide schon ziemlich weit.
Evt. noch einen "Welten-Band", wie zB das Forgotten Realms setting. Ich kenn das Buch, und das ist ziemlich gut, finde ich.
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D&D ist erstmal NUR ein Regelwerk.
Die "Hintergrundinformationen" beschraenken sich gerade mal auf ein paar Goetternamen (und deren besondere "Gaben" fuer die Kleriker)
Die "Grundregeln" sind auf 3 Buecher (Player's Handbook, Dungeon Master's Guide und Monster Manual) verteilt, du kannst allerdings fast alle Regel auch unter http://www.d20srd.org einsehen (kostenlos)
Zu den verschiedenen Welten gibt es hier im Board EINIGE Threads ansonsten solltest du einfach mal deine Vorlieben beschreiben damit man eine "passende" Welt fuer dich finden kann
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Wenn du nur als Spieler fungieren willst reicht das Players Guide vollkommen.
Ansonsten kommt man mit Players und GM-Guide schon ziemlich weit.
Evt. noch einen "Welten-Band", wie zB das Forgotten Realms setting. Ich kenn das Buch, und das ist ziemlich gut, finde ich.
aber langweilig, ist halt wieder standard fantasy und ein Fass ohne Boden. Ich würde mir die 3 Corebücher kaufen, also den Players Guide, den DMG und das Monsterbuch und dann entweder das Eberron Kampagnenbuch oder die beiden Iron Kingdom Kampagnenbücher. Ist nicht billig, aber beide Settings sind brilliant !
Alternative ? Wenn du keine Angst vorm basteln hast - warnung ist ne harte Nummer ! - kauftst du dir einfach das Blue Rose Grundbuch und das Eberron Kampganenbuch. Ist billiger und geht fast genauso. Allerdings ohne Gewähr ich kenne d20 zu gut um das unbedarft zu betrachten.
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Also ich würde dir auch zum Eberron Kampagnenband raten, wenn Du unbedingt eins brauchst. Die ersten Runden würde ich aber echt mit der OGL (siehe oben) beginnen, und anschließend mit den 3 Core Books...
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Also, um mein "Nein" von eben mal näher auszuführen: Hierr eine Warnung: Es gibt kaum ein (aktuelles) System, was Tabletop - orientiertes Taktikspiel und das Metagame "Werteoptimierung" so unterstützt und für Charakterspiel so wenig Impulse gibt wie D&D. Als erfahrener Rollenspieler mit Lust auf etwas Neues tust du dir mit D&D keinen Gefallen.
Alles IMHO natürlich.
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Ich stimme da Samael voll zu...
außer dass ich nicht verstehe, warum man davor warnen muss ???. Vielleichgt will man das ja!
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Also, um mein "Nein" von eben mal näher auszuführen: Hierr eine Warnung: Es gibt kaum ein (aktuelles) System, was Tabletop - orientiertes Taktikspiel und das Metagame "Werteoptimierung" so unterstützt und für Charakterspiel so wenig Impulse gibt wie D&D. Als erfahrener Rollenspieler mit Lust auf etwas Neues tust du dir mit D&D keinen Gefallen.
das kann man so nicht sagen. Ich kenne genügend Spieler die auch mit d20 CHarakterspiel betreiben, wo liegt das Problem ? Aber zu der Diskussion siehe eine Millionen threads....
Wenn du settingvielfalt suchst ist d&d / d20 ungeschlagen, und man kann hier auch super fündig werden wenn man was anderes sucht. Allerdings ist es vom System teilweise etwas verwirrend, bis man es raus hat. Insofern stimme ich Samael zu und widerspreche ihm gleichzeitig ;)
Eberron
Midnight
Iron Kingdoms
das ist schon was. Und die vielen Exoten dazu, ich mags sehr gern.
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Er sagt "unterstützt", nicht das man es nicht kann!
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das kann man so nicht sagen. Ich kenne genügend Spieler die auch mit d20 CHarakterspiel betreiben, wo liegt das Problem ?
Das habe ich nicht bestritten. Aber D&D hilft einem nicht gerade dabei.
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Das habe ich nicht bestritten. Aber D&D hilft einem nicht gerade dabei.
jaja, agreed, das sehe ich auch so. Gerade "Anfänger" behindert es wegen dem Regelwust. Man muss sich halt nur trauen viel sinnlosen Kram weg zu lassen. :) Deshalb meine Blue Rose Empfehlung, da kriegt man die Grundbegriffe perfekt mitgeliefert ohne taktischen Schnickschnack.
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Das habe ich nicht bestritten. Aber D&D hilft einem nicht gerade dabei.
Und wie helfen einem andere Systeme dabei? Also will heißen: Was macht DND den bitte konkret schlechter als seine Konkurrenten?
Wenn ich mir mal die Realms als "Standard Fantasy Setting" dazu nehme, was fehlt dann noch was andere Systeme bieten?
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Und wie helfen einem andere Systeme dabei? Also will heißen: Was macht DND den bitte konkret schlechter als seine Konkurrenten?
IMO nix, es ist sogar besser wenn man sich auf das Wesentliche konzentiert. Aber dazu gehört Mut und man verliert sich eben schnell. Aber das ist eh tendentielll OT.
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@:Eed/Kardinal: Hm ja gut. Die Aussage stammt ja auch nicht von dir. Ich wollte eigentlich von Samael hören was er den konkret bemängeln kann.
Außer "Ich mags net." habe ich nämlich bis jetzt nicht viel aus seinen Posts erfahren können.
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am besten wärs wenn die Ente uns erleuchtet was sie nun gerne spielen würde und warum. ;)
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Aber "Ich mags nicht" reicht ja auch. Gut, Begründungen wären nicht schlecht, aber nicht zwingend notwendig.
Bei D&D gehts um Abenteuer und Monster, die getötet werden wollen, und dafür ist das System geplant.
Ob mien Charakter sich jetzt besonders entwickelt, abgesehen von seinem können Abenetuer zu überleben und Monster zu dreschen, ist für die Regeln von D&D unwichtig.
Wenn sich der freidliche Zwerg durch die Abenteuer zu einem rasenden, monsterverschlingendem Killerbiest verwandelt, dem der Kampf das wichtigste ist, ist nur für den Spieler wichtigt, beeinfluss aber die Abenteuer in keinem Fall.
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Aber "Ich mags nicht" reicht ja auch. Gut, Begründungen wären nicht schlecht, aber nicht zwingend notwendig.
Naja aber er hat ja schon die Behauptung aufgestellt, dass bei DND was entscheidendes fehlt...
Aber gut wenn Begründungen nicht wirklich wichtig sind kann ich die in Zukunft ja auch weglassen. ;)
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D&D selbst hat durch die Klassen (die im Gegenzug dazu zu einer "Balance" innerhalb der Gruppe sorgen) einen groben Rahmen fuer "Einzelentwicklungen" (die allerdings durch Feats und Multiclassing durchaus meistens doch realisiert werden koennen)
Allerdings gibt es auch "flexiblere" D&D-derivate (d20 Modern, Grim Tales, Mutants&Masterminds, ...)
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Aber "Ich mags nicht" reicht ja auch. Gut, Begründungen wären nicht schlecht, aber nicht zwingend notwendig.
Bei D&D gehts um Abenteuer und Monster, die getötet werden wollen, und dafür ist das System geplant.
Ob mien Charakter sich jetzt besonders entwickelt, abgesehen von seinem können Abenetuer zu überleben und Monster zu dreschen, ist für die Regeln von D&D unwichtig.
Wenn sich der freidliche Zwerg durch die Abenteuer zu einem rasenden, monsterverschlingendem Killerbiest verwandelt, dem der Kampf das wichtigste ist, ist nur für den Spieler wichtigt, beeinfluss aber die Abenteuer in keinem Fall.
das stimmt so nicht, auch wenn es immer noch verirrte WOTC Abenteuer gibt die genau das leider pushen.
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am besten wärs wenn die Ente uns erleuchtet was sie nun gerne spielen würde und warum. ;)
Also im Moment tendiere ich eher zu High Fantasy (Epische Schlachten, viel Magie, usw. ) oder dunkle Settings/Horror, da ich lange Zeit Midgard gespielt hab und unser Midgardspiel immer ziemlich Fantasyarm abgelaufen ist.
mfg
Die Ente
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dann Midnight ! düsterer gehts nicht mehr und das setting ist einfach klasse ;) google mal Suchworte "Midnight rpg d20"
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Midnight (http://www.drosi.de/systeme/midnight_d20.htm)
Das stimmt so nicht, auch wenn es immer noch verirrte WOTC Abenteuer gibt die genau das leider pushen.
Was an meiner Aussage stimmt so nicht?
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Midnight (http://www.drosi.de/systeme/midnight_d20.htm)
Was an meiner Aussage stimmt so nicht?
das D&D nur hacken und slashen ist und Charakterentwicklung keine Rolle spielt, sie ist nur "vergleichsweise" sprunghaft und rigide. Siehe auch Selganors posting.
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Gut, danke für die Infos! Werde mich dann mal weiter über Midnight informieren...klingt auf jedenfall schonmal vielversprechend!
by the way: 100 Posts! :D
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Könnte mal jemand kurz zusammenfassen, was Eberron und Iron Kingdoms sind, damit ich mir darunter was vorstellen kann?
Würde auch der Ente helfen! :)
(mann, bin ich uneigennützig... 8) )
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Könnte mal jemand kurz zusammenfassen, was Eberron und Iron Kingdoms sind, damit ich mir darunter was vorstellen kann?
Würde auch der Ente helfen! :)
(mann, bin ich uneigennützig... 8) )
hier gibt es viele threads in denen das diskutiert wurde, bitte erst suchen dann fragen. Ist sonst etwas mühsam immer dieselben Fragen zu beantworten.
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das D&D nur hacken und slashen ist und Charakterentwicklung keine Rolle spielt,
Ist der letzte Schwachsinn und ich kann es nicht mehr hören. Das das System seine Eigenheiten hat und von einigen als buckelig oder "uninnovativ" ;D bezeichnet wird, kann ich ja gut verstehen, aber all die GMs, deren D&D Kampagnen nur in Hack N Slay ausarteten sollten sich mal an die eigene Nase fassen.
Ich habe die letzten 18 Jahren hier (http://norn.rpg-welten.de) immer mal wieder D&D gezockt mit Charaktertiefen, die bei manchem sogenannten Storytellersystem nich aufkamen.
Also bitte an alle Motzer: Wenn Eure D&D-Kampagnen in Hack n Slay ausarten gebt bitte nicht dem System die Schuld. Ich kann mit TWERPS, Rolemaster oder meinetwegen Inspectres genauso wenig Spaß haben, wenn ichs nicht drauf hab. Für mangelnde Rollenspieltiefe braucht man keinem ETW0 die Schuld zu geben.
Meine 2 Cents. Jetzt flippt.
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Vom Design halte ich d20 für eines der besten Systemne die ich kenne, wäre das Magiesystem nicht. Allerdings ist das dermassen modular geworden das alles geht. Charakterentwicklung geht vorzüglich, allerdings nur wenn man duie Regeln nicht zu eng auslegt sondern sich immer wieder darüber im klaren bleibt was man will.
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naja, aber das ist auch ne persönliche Meinung.
Ich persönlich ziehe Slotsysteme "Magiepunkten" oder ähnlichem vor, weil der Charakter sich vor Abenteuerantritt zu überlegen hat, welche Zauber er sprechen kann, und welche nicht.
(Ja, auch dafür gibt es ausnahmen wie Hexenmeiter und Barden, die haben dafür aber wieder andere Nachteile)
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naja, aber das ist auch ne persönliche Meinung.
na klar, aber was als meine streng subjektive Meinung kann ich denn hier bieten ? Die absolute Wahrheit ? Ich glaube nicht, die haben andere schon gepachtet ;)
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Ich mag DND/D20 mittlerweile ganz gerne... Zu anfangs hat ein SL aus meinem Freundeskreis eine wahnsinnig miese Kampagne geleitet und mich zunächst echt abgeschreckt. Der gleiche SL, hat dann einige Monate später Abenteuer geleitet an die ich mich noch immer gerne erinner. Selber geleitet hab ich mittlerweile Star Wars D20, D20-Modern und Spycraft. Klar hat D20/DND so seine Eigenheiten, aber wie der Kardinal schon gesagt... man muß wissen was man will und den unötigen Ballast über Bord werfen. Ich finde die Regeln für Anfänger nicht mal so wirklich schilmm, ich hab bislang mit kompletten RPG-Anfängern immer lieber Star Wars D20 gespielt, als z.B. das alte Shadowrun.
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Ich finde die Regeln für Anfänger nicht mal so wirklich schilmm, ich hab bislang mit kompletten RPG-Anfängern immer lieber Star Wars D20 gespielt, als z.B. das alte Shadowrun.
Die Regeln sind ok, solange man weiss, dass sie optional sind. Das scheint mir bei d20 extremer ausgeprägt als woanders. Man kann d20 mit einem minimalen Kern spielen und den Rest ignorieren.
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D&D ist von Aufbau und System her ein sehr traditionelles Rollenspiel mit den entsprechenden traditionellen Themen.
Ich rede jetzt auch nur von den drei corebooks, da die Frage sich um D&D dreht. Wem das gefällt, ist sicher gut beraten dies zu kaufen, auf mehr lass ich mich nicht ein, sonst wird das wieder eine dieser Bandwurmdiskusionen.
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Da Du ja sagst, daß Du mit dem Englischen keine Probleme hast schon so allerlei Standard-Systeme aus dem Fantasy-Bereich kennst, würde ich Dir eher dazu raten, nicht D&D, sondern eins der d20-Derivate auszuprobieren, die mal ein paar neue Impulse geben: Arcana Evolved zum Beispiel, oder Iron Heroes. Ansonsten spielst Du nämlich irgendwie wieder nur dasselbe wie vorher, nur mit einem anderen System.
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Halli Hallo liebe Rollenspielfreunde!
Ich überlege schon seit längerer Zeit ob ich nicht auch mal D&D spielen sollte. Ich hab bisher im Fantasybereich schon so manches Spiel gespielt (DSA, Midgard, Warhammer, Herr der Ringe...). Lohnt es sich für mich da noch mit D&D anzufangen? Was macht den Reiz von D&D aus? Und was benötige ich alles um D&D spielen zu können? Es scheint ja mehrere Welten im D&D Universum zu geben. Welche Welten sind das und was macht diese Welten besonders?
Dies sind die Fragen eines absoluten D&D Neulings :)
Vielen Dank schonmal für die Antworten
mfg
Die Ente
Zuerst einmal mußt Du wissen, daß D&D im großen und ganzen sehr viele Regeln hat (aber nicht jede Situation abdeckt) und ohne die Regel ist es besonders in höheren Stufen brandgefährlich für die Charaktere. Viele Leute reden dann schnell vom Powergaming und ähnlichem.
Ich persönlich spiele seit jeher D&D (Basis, 1st, 2nd, 3rd) und es hat mir immer gut gefallen. Ich liebe es zu würfeln und mir Gedanken über die Weiterentwicklung meines Charakters zu machen. Man kann das Spiel aber (wie bei den meisten Rollenspielen) auch rein auf die Charakterwerte reduzieren, dazu eignen sich die Regeln ebenfalls sehr gut (möglicherweise besser als jedes andere RS).
Welten gibt es manigfaltig (aber leider noch nicht alle auf die aktuelle Version übertragen):
Forgotten Realms / Vergessene Reiche (aktuell):
Eine Highmagic Welt, die eigentlich genug Helden hat, die aber offensichtlich von der Schlafkrankheit befallen sind. Besitzt sehr viel und sehr detailliertes Hintergrundmaterial.
Greyhawk (teilweise aktuell):
Diese Welt ist eher lowmagic und ein Teil davon steckt meistens immer in der Klemme (Dank an Vecna, Iuz, etc.), Ebenfalls sehr detailliert.
Eberron (aktuell):
Hab ich mir nur mal ganz kurz angesehen und war nicht so begeistert. Das hat aber nichts zu sagen.
Planescape (2nd Edition):
Wenn Du jemals zur Hölle fährst, mußt Du nicht aufhören zu spielen. Planescape beschäftigt sich mit den 'anderen' Existenzebenen (Beispiele: Die sieben Himmel, die Hölle, Carzeri, Gehenna, Arkadien, Elysium, etc.). Meiner Meinung nicht für Anfänger zu empfehlen. Am besten man benutzt Planescape um die Kampagne mit ein paar Ausflügen zu den Engeln und Teufeln aufzupeppen. Vielleicht begegnet man ja einer Macht (die einen nicht gleich umbringt)..
Ravenloft (aktuell):
Eine Horrorwelt. Nichts für 'echte' Helden, wie ich feststellen mußte. Die Stimmung muß passen und der SL sollte viele 'gute' Horrorfilme/-bücher gesehen/gelesen haben.
Spelljammer (2nd Edition):
Das Weltall, unendliche Weiten...leider habe ich nicht genügend Informationen wie man durch die verschiedenen Sphären reist, falls da mal jemand aushelfen könnte.
Al-Qadim (2nd Edition):
Soweit ich weiß ist das ein '1000 und eine Nacht'-Setting. Habe es selbst nur mal auf dem Computer gespielt und da nicht sonderlich lange.
Oriental Adventures (aktuell):
Dieses Setting beinhaltet Informationen zu fernöstlichen Kulturen und ist eigentlich keine eigenständige Welt, da man die Info's überall verwenden kann.
Dragonlance (aktuell):
Die Welt der Drachenlanze hat sich seit meiner Zeit sehr gewandelt und ich bin zwar im Besitz der aktuellen Bücher, kam aber noch nicht zum lesen.
Dark Sun (teilweise aktuell):
Eine meiner Lieblingswelten. Die bekannten Gebiete von Athas (Dem Namen der Welt unter der dunklen Sonne) sind zumeist Wüste. Und so lebensfeindlich wie diese Welt, sind auch Ihre Bewohner. Es geht um's nackte Überleben, denn selbst wenn man denkt man hat es geschafft all den Gefahren (Wassermangel, gefrässige Flora und Fauna, etc.) zu trotzen, taucht bestimmt irgendwo etwas auf, mit dem man nicht gerechnet hat. Diese Welt ist auch für ihre Masse an psionisch begabten Kreaturen bekannt.
Ich hoffe das konnte Dir ein wenig weiterhelfen. Falls ich etwas falsch wiedergegeben oder vergessen habe, zögert nicht mich zu verbessern.
Gruß,
Wolf
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Welche Welten sind das und was macht diese Welten besonders?
Ich würde das gerne noch mal zusammenfassen, in der Hoffnung dass Wolf das nicht als Übergehen betrachtet. :)
Ich beschränke mich dabei auf Settings, die es a) auch für die 3. Edition und b) tatsächlich regulär im Laden zu kaufen gibt (und von denen ich weiß, das so ist, natürlich).
Eberron
Steampunk-High Fantasy. Es ist D&D, also spielen die klassischen Fantasy-Elemente immer eine Rolle. Dennoch hat Eberron einen recht exotischen Anstrich, den die anderen Welten vermissen lassen. Eberron ist eine Fantasywelt in einem beginnendem Quasi-Industriezeitalter (nur, dass das meiste über Magie läuft). Die Welt von Eberron hat einige sehr faszinierende Technik-Elemente (künstliche Lebensformen als Spielercharaktere, Elementar-betriebene Lokomotiven und ein magisches Telegrafiesystem, um nur ein paar wenige zu nennen) sowie eine Welt, in der reguläre politische Ordnungsfragen tatsächlich eine inhaltliche Bedeutung haben. IMHO ist Eberron das bisher reifste (im Sinne von erwachsen) Campaign Setting in D&D.
Forgotten Realms
Recht traditionelles High Fantasy mit einer sehr detailreichen Hintergrundwelt. Wenn du Magie, klassische Fantasy-Elemente und ausgefeilte Göttergeschichten magst, ist das die erste Wahl. Die Realms kann man ja fast schon als Industriestandard des Fantasy RPG betrachten.
Wenn du Computerspiele wie Baldur's Gate, Neverwinter Nights, Demon Stone oder Icewind Dale kennst, kennst du die Welt eigentlich auch schon. ;)
Greyhawk
Die "Default-Kampagne" von D&D. Klassisches Fantasy wie die Realms aber viel generischer und simpler (wahrscheinlich werde ich gleich von den Greyhawk-Fans mit virtuellen Eiern beworfen...). Mir persönlich ist zu wenig hinter Greyhawk aber das ist natürlich Geschmackssache. ;) Immerhin braucht man so gut wie keine Extra-Bücher, um das zu spielen.
Ravenloft
Dark Fantasy im düsteren Gothic-Ambiente. Ravenloft ist eine Welt, die Helden bitter dringend nötig hat und in der finstere Mächte ziemlich ungehindert schalten und walten. Vampirjäger, fahrende Zigeunertypen und Priester, die einen scheinbar aussichtslosen Kampf gegen die Untoten führen, sind schöne Beispiele für Helden in diesem Setting.
Ravenloft beschwört eine Art transylvanisches Vampir-Ambiente auf, ist aber durchaus als ein D&D Fantasy-Setting zu erkennen. Gute Wahl, wenn einem die Realms zu bunt sind.
Für das leicht endzeitlich angehauchte Wüsten-Fantasy RPG Dark Sun gibt es eine inoffizielle Konversion zu v3.5 aber das Original-Material, das man durchaus dazu gebrauchen kann, ist für die 2nd Edition und so genial wie ich das Setting auch finde, würde ich es nicht als D&D-Einstieg empfehlen.
Midnight oder auch World of Warcraft sind zwar d20 aber machen auf mich einen doch zu eigenständigen Eindruck, als das ich sie als "D&D" bezeichnen würde. Daher gehe ich ungefragt erstmal nicht darauf ein. :) Zu den anderen Settings, die es noch geben mag, kann ich aufgrund mangelnder Erfahrung nicht kompetent etwas sagen.
Zum spielen braucht man neben dem Campaign Setting noch, wie bereits geschrieben wurde, die drei core books (Players Handbook, Dungeon Master's Guide und Monster Manual).
Ich könnte nicht genau sagen, warum ich D&D so mag ohne zu schwafeln. ;) Man muss es spielen und entscheiden, ob man es mag oder nicht. Für mich waren die, auf der 2nd Ed. basierenden, Computerspiele in den Forgotten Realms (ab Baldur's Gate) der Funke, der mich letztendlich endgültig für das Spiel begeisterte (das, und die Dark Sun-Romane, die ich damals verschlungen habe), obwohl ich es Jahre zuvor schon P&P als Spieler in einer Gruppe gespielt habe. Gerade in den Realms habe ich z.B. überhaupt keine Probleme, interessante Abenteuerplots zu finden. Das Setting erzählt seine Geschichten fast selbst. Ich bin sehr zufrieden, sowohl Eberron spielen als auch die Realms meistern zu können. Würde nicht wirklich ohne mehr wollen. :)
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Ich beschränke mich dabei auf Settings, die es a) auch für die 3. Edition und b) tatsächlich regulär im Laden zu kaufen gibt (und von denen ich weiß, das so ist, natürlich).
Greyhawk
WOW! Da hat doch jemand tatsaechlich irgendwo ein 3rd Edition Greyhawk-Setting entdeckt...
Darf ich fragen welche Buecher (die jetzt nicht "nur fuer die RPGA" sind) das waeren?
Oder meinst du die Handvoll Greyhawk-Goetter im PHB? ;D
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Oder meinst du die Handvoll Greyhawk-Goetter im PHB? ;D
Spöttel, spöttel. ;) Soo komplex war die Welt nie. Historisch betrachtet wurde aus dem, was anfangs GH war ohnehin FR und danach - naja, den Gazetter gibt es noch aber alles, was jetzt noch zu GH zählt, ist in den "generischen" Sourcebooks beschrieben. Korrekt, kompaktes Sourcematerial für die aktuelle 3.5 gibt es nicht - aber wozu auch? WotC betonen ja selbst, dass das die Welt aus den allgemeinen Sourcebooks ist.
Unabhängig von dem, was es mal war, das ist, als was es präsentiert wird. Wenn man nicht gerade ein Mega-Insider ist, ist das die Wahrheit.
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Ich schließe mich den beiden D&D-Nörglern an... ;)
D&D ist durch seine extreme Regellastigkeit und Kampforientiertheit eher ein Tabletop mit Rollenspielelementen als RPG (imho). Es verführt zum Powergaming und Monstertotwürfeln, ich sage hier nicht, dass es nicht auch anders geht.
Mein Rat nimm, wenn es dir um High Fantasy geht, lieber ein anderes System. Beispielsweise Earthdawn (absolut genialer Hintergrund, nicht ganz so tolle Regeln) oder Arcane Codex (ähnliches Setting, modernere Regeln)
und jetzt bitte nicht hauen *duckweg
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Earthdawn ist vom Hintergrund her wirklich absolut genial(alles was es bei D&D seit Uhrzeiten gibt (also Klassen, Stufen, Dungeons, usw.) gibt es dort, doch im Gegensatz zu nahezu allen D&D-Settings macht das ganze hier richtig viel Sinn).
Historisch betrachtet wurde aus dem, was anfangs GH war ohnehin FR
Du kommst aus einer Paralellwelt, oder?!
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Earthdawn ist vom Hintergrund her wirklich absolut genial
Mich erinnerte es an eine reine Fantasy-Version von RIFTS. ;) Schien mir etwas unausgegoren aber ich kann das unter Geschmackssache verbuchen.
Du kommst aus einer Paralellwelt, oder?!
Nein, aus einer in der man Dinge nachlesen kann. GH war die erste Welt, noch bevor es einen speziellen Namen dafür gab. FR kamen danach und vieles von dem, womit sie vorher herumexperimentiert haben, ist da hineingeflossen. Dennoch sind es zwei verschiedene Welten - aber immerhin...
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Sorry, aber die Realms gab es als Welt schon bevor es das Greyhawk-Setting gab.
Ed "Ich bin (nicht?) Elminster" Greenwood (der "Erfinder" der Realms) hatte diese schon als Hintergrund fuer irgendwelche Geschichten die er geschrieben hatte als es D&D noch gar nicht gab.
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Mich erinnerte es an eine reine Fantasy-Version von RIFTS. ;)
wie du auf die idee kommst ist mir allerdings schleierhaft... ???
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Ein Argument zum Einstieg für DnD wurde noch gar nicht erwähnt: Nimmt man nur die Kern-Regeln hat man ein unheimlich schlankes, schnelles Regelwerk ::) Und viel Zeit zum Rollenspielen, die nicht durch Würfelorgien behindert wird :D
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Sorry, aber die Realms gab es als Welt schon bevor es das Greyhawk-Setting gab.
Ed "Ich bin (nicht?) Elminster" Greenwood (der "Erfinder" der Realms) hatte diese schon als Hintergrund fuer irgendwelche Geschichten die er geschrieben hatte als es D&D noch gar nicht gab.
Ähmmm, Die Greyhawk Welt/ das Setting war schon für die 1. Ed AD&D da .Es gab Sie also schon vor der 2ten Ed AD&D Forgotten Realms (deswegen ist Greyhawk ja auch etwas einfacher "gestrickt" ).
Das ist jetzt keine Bewertung. Ich hab weitaus länger in den Realms gespielt und kenne Sie daher auch besser.
@Ente
am Anfang hast du Irgendwo geschrieben ,das du gut Englisch kannst,das Kämpfe nicht unwichtig sind,das Dungeoncrawls für dich OK sind(und du da auch Rollenspiel rausziehen kannst)
Herzlichen Glückwunsch: D&D ist das richtige für dich.
Hol dir erst mal die Grundregeln(PHB reicht völlig,wenn du nur Spieler sein willst)
mach dir 'n paar Characktere und testspiele sie auf Cons !
mit kurzem Tanz
Medizinmann
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Ich als D20 Neuling, der die Regeln nur grob kennt und sie noch nie selbst angewendet hat, würde gerne wissen welchen Einfluss man auf den Charakterausbau (Levelanstieg) mit steigenden Exp hat.
Ich kenne es nur ein wenig von D&D 2.0, und das waren ganz üble Erfahrungen. Man steigt auf, kriegt ein wenig HP, und eventuell 1-2 Kampfpunkte die man auf ca.10 sehr grob eingeteilte Kampftalente verteilt. Attribute waren wohl weitestgehend nicht zu beeinlfussen. Ende der Steigerung.
In D20 3.5 höre ich immer Feats, genau erklären was es ist konnte es mir bisher niemand. Sind das evt. Vorteile?
Als positives Beispiel für ein komplexes Regelsystem mit sehr viel Einfluss auf den Charakterausbau nenne ich mal Zähneknirschend DSA (Das wäre dann aber auch das einzig gute an DSA), oder GURPS (da gefällt es mir sehr gut).
Ich fürchte das z.b. in D20 alle Diebe in FantasySettings nahezu gleich sind, ähnlich wie man es von Earthdawn kennt (ganz extremes bsp. für gegängelten Charaufstieg).
Ich hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen. Ich hab beschlossen beim 500.Anlauf zur Abwechslung mal unvoreingenommen an D20 heranzugehen ;D
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In D20 3.5 höre ich immer Feats, genau erklären was es ist konnte es mir bisher niemand. Sind das evt. Vorteile?
Feats sind Talente. Talente sind oftmals Fähigkeiten die einem Charakter spezielle Fähigkeiten verleihen, wie zum Beispiel ZAUBER VERSTÄRKEN, Damit kann man einen Feuerball schleudern, der anderhalbfach soviel Schaden macht wie normal, dafür muß man ihn aber ein oder mehrere Grade höher memorieren muß.
Das Talent Waffenfokus verleiht einem Charakter +1 auf den Angriffswurf mit einer speziellen Waffe. Das Talent Fertigkeitenfokus, verleiht ein +3 auf eine spezielle Fertigkeit, usw.
Beim Aufstieg bekommt man jeweils einen Trefferpunktwürfel, eine bestimmte Anzahl Fertgikeitspunkte (abhängig von der Klasse und der Intelligenz), alle 3 Stufen ein solchs Talent und alle 4 Stufen kann man einen Attributspunkt verteilen.
Je nach Klasse verbessern/erweitern sich die jeweiligen Fähigkeiten (Ein Kämpfer bekommt Zusatztalente und einen der Stufe entsprechenden Angriffsbonus, ein Magier/Kleriker bekomt mehr/mächtigere Zauber, usw.).
Wenn Du kein Problem mit englisch hast, schau doch mal hier vorbei --->klick mich<--- (http://www.d20srd.org/index.htm)
Gruß,
Wolf
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ok, danke für den Link.
Die Listen sind schon nützlich.
Die Fears interpretier ich jetzt schon als Vorteile/Sonderfertigkeiten/Manöver, wie auch immer.
Aber ich kann mich nun nicht vollends in jedes System einarbeiten das mich grundsätzlich interessiert, daher hoffe ich auf mehr fachkundige Meinungen. :)
Wolf schrieb: Je nach Klasse verbessern/erweitern sich die jeweiligen Fähigkeiten
Gerade dabei waren die Vorgaben doch immer sehr strikt, jeder Krieger hat IMMER auf derselben Stufe denSELBEN Bonus auf denSELBEN Wert bekommen. Ich werde da noch ein wenig drin herumblättern, aber ist dort mittlerweile etwas mehr Individualität eingezogen?
Alle 4Stufen einen Attributspunkt erlaubt natürlich auch nicht sehr viel Variation.
Wenn man die Feats grundsätzlich alle Frei wählen kann wäre da ja schon eine Menge Abwechslung.
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Alle 4 Stufen ein Attributsbonus ist immer noch mehr als frueher (wo es KEINE Attributsboni gab), dafuer hat man in D&D ja auch (anders als z.B. im "alten" DSA) auch schon auf Stufe 1 recht gute Attribute und Charaktere definieren sich nicht so sehr durch die Attribute (da die Skill/Save/Base Attack/...-Checks gerade auf hoeheren Stufen weit hoeher sein koennen als es die Attribute sein koennen)
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Die Fears interpretier ich jetzt schon als Vorteile/Sonderfertigkeiten/Manöver, wie auch immer.
Genau das sind sie auch.
Gerade dabei waren die Vorgaben doch immer sehr strikt, jeder Krieger hat IMMER auf derselben Stufe denSELBEN Bonus auf denSELBEN Wert bekommen.Ich werde da noch ein wenig drin herumblättern, aber ist dort mittlerweile etwas mehr Individualität eingezogen?
Nein, daß mag zwar bei den RW's und dem Angriffsbonus so sein, aber durch das einfache Mehrklassensystem, die Talente und Prestigeklassen kann man sich doch einen individuellen CHarakter zusammenbauen. Es gibt aber auch Nachteile: Wenn man immer wieder z. B. einen Nahkämpfer spielt, ist die Abwechslung teilweise gering. Es gibt zwar sehr viele D20-Produkte, aber nur wenige sind gut und noch weniger sind gut ausbalanciert.
Alle 4Stufen einen Attributspunkt erlaubt natürlich auch nicht sehr viel Variation.
Ja, aber durch die vielen Möglichkeiten seine Attribute zu steigern, ist das auch gut so.
Wenn man die Feats grundsätzlich alle Frei wählen kann wäre da ja schon eine Menge Abwechslung.
Die grundsätzlichen Talente (Feats) kann man alle frei wählen, aber die Bonustalente eines Kämpfers müssen eben Kampftalente sein.
Ich selbst habe die Regeln ein klein wenig geändert/erweitert und denke, daß man damit sehr gut fährt. Das System ist nicht immer logisch, aber meines Erachtens einfach zu erlernen.
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ok, danke für den Link.
Die Listen sind schon nützlich.
Ein zusatz noch: Was man aus dem oben verlinkten SRD, wenn ich das richtig sehe, nicht einsehen kann, ist das man auf der ersten Stufe, sowie auf allen Stufen die glatt durch 3 teilbar sind, einen "frei wählbaren" Feat erhält(frei wählbar wenn man die Vorraussetzungen erfüllt). Einige Klassen bekommen zusätzlich bestimmte Feats oder eine Auswahl aus bestimmten Feats(das steht dann unter den Specials bei den einzelnen Klassen).
Gerade dabei waren die Vorgaben doch immer sehr strikt, jeder Krieger hat IMMER auf derselben Stufe denSELBEN Bonus auf denSELBEN Wert bekommen.
Reinweg von den Grundwerten(Angriffsbonus Rettungswürfe) mag das stimmen, individualität entsteht zum einen aus der Auswahl der Talente: Ein Krieger der diese Talente auf Pfeil&Bogen auslegt, sieht auf dem Schlachtfeld völlig anders aus, als ein Charakter der nur Tumb auf den Zweihänder losgegangen ist. Auch wenn beide gleich "gut" mit einem Dolch umgehen können.
Andere "Individualitäten" kommen durchaus aus den (mitlerweile freieren) Fertigkeiten, die man (für D&D<3 verhältnisse) sehr frei verteilen darf(Es wäre. z.B. möglich einen Schurken zu Spielen der nicht eine Diebesfertigkeit hat), aber was die Anzahl der Fertigkeitspunkte angeht, sieht die recht mager aus, unser SL vergibt für jeden Charakter auf jeder Stufe, 2 Punkte zusätzlich, um Dinge auszudrücken die der Charakter nebenbei gelernt hat.
Ein Wörtchen zu den Prestige-Klassen: Diese stellen evtl. einen Gipfel der Individualiesierung dar, aber ich würde sie auf keinen Fall Weltübergreifend benutzen (ForgottenRealms-PR-Klassen, können im vergleich mit Greyhawk-PR-Klassen echt übermächtig aussehen) und sie auch nur einsetzten wenn es dafür im Hintergrund der Welt eine passende Organisation/Glaubenrichtung/Whatever gibt(Wenn es sowas gibt, sind diese Klassen eine richtig coole Anreicherung der Welt und der Charaktere("Seit meinem 10ten Lebensjahr arbeite ich darauf hin in den Orden von XYZ aufgenommen zu werden...") wenn nicht, sind sie mit etwas Pech eine reine Anhäufung von Vorteilen).
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Ich als D20 Neuling, der die Regeln nur grob kennt und sie noch nie selbst angewendet hat, würde gerne wissen welchen Einfluss man auf den Charakterausbau (Levelanstieg) mit steigenden Exp hat.
Ich kenne es nur ein wenig von D&D 2.0, und das waren ganz üble Erfahrungen. Man steigt auf, kriegt ein wenig HP, und eventuell 1-2 Kampfpunkte die man auf ca.10 sehr grob eingeteilte Kampftalente verteilt. Attribute waren wohl weitestgehend nicht zu beeinlfussen. Ende der Steigerung.
In D20 3.5 höre ich immer Feats, genau erklären was es ist konnte es mir bisher niemand. Sind das evt. Vorteile?
Als positives Beispiel für ein komplexes Regelsystem mit sehr viel Einfluss auf den Charakterausbau nenne ich mal Zähneknirschend DSA (Das wäre dann aber auch das einzig gute an DSA), oder GURPS (da gefällt es mir sehr gut).
Ich fürchte das z.b. in D20 alle Diebe in FantasySettings nahezu gleich sind, ähnlich wie man es von Earthdawn kennt (ganz extremes bsp. für gegängelten Charaufstieg).
Ich hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen. Ich hab beschlossen beim 500.Anlauf zur Abwechslung mal unvoreingenommen an D20 heranzugehen ;D
Moin,Moin
Vergiss deine AD&D Erfahrungen ;D
Mit dem Neuen D&D3(3.5) hast du viel mehre Einfluss auf Chargestaltung
das von dir oben erwähnte DSA4 hat bei D&D3 "geklaut"
die einzelnen Klassen haben viel mehr Grundfertigkeiten (generell Fertigkeiten)
sodass man theoretisch einen Krieger basteln könnte der einen 1/2wegs guten Dieb abgiebt(wenn man die Punkte dafür hat ;) )
mit den Feats(Talenten) kann man 2 Chars der gleichen Klasse in völlig unterschiedliche Richtungen bringen
(Bsp. Krieger ein Hunne(Bogen oder Kampf zu Pferd) ein Ritter(Lanzenkampf zu Pferd) ist ebensogut möglich wie ein Robin Hood(Bogenspezialist) ein Gladiator(verschiedene Nahkampffeats) als auch ein Waffenspezialist(viele Feats für 1 Waffe) ) und dann kommen noch die Prestigeklassen,wenn nach 10-12 Leveln die normale Klasse "ausgereizt" ist
alles in allem wirst du (Hoffe/Glaube Ich) mehr Spass mit D&D3 als mit AD&D haben
mit Yihaa
Medizinmann
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Ich würd's an Deiner Stelle auf jeden Fall mal antesten. Aber bevor Du irgendwelche Investitionen tätigst, versuche lieber, mal in eine existierende D&D3 (oder 3.5) -Gruppe reinzuschnuppern. D&D ist regeltechnisch umfangreich und erschließt sich in seiner Gänze nicht durch bloßes Studium der Bücher und ein zwei Testspiele mit Neulingen. Zudem kannst Du so sicher gehen, keine teuren Bücher gekauft zu haben, falls es Dir nicht gefällt. Achso, was noch wichtig ist, selbst wenn Du an D&D keinen Gefallen findest, nicht von diesem einfach auf alle d20-Produkte schließen. Ich selbst kann mit D&D auch so garnichts anfangen, aber halte einige d20-Spiele wie Iron Heroes, Conan oder Arcana Evolved für durchaus gelungen.
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Ich selbst kann mit D&D auch so garnichts anfangen, aber halte einige d20-Spiele wie Iron Heroes, Conan oder Arcana Evolved für durchaus gelungen.
oder auch Blue Rose, was eine Art D&D light ist, da gibts ne ganze Menge was Spass macht :)
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Ich bin ja nicht vollkommen unwissend auf dem Feld. Wir selbst spielen Iron Kingdoms (wovon ich auch alle Grundbücher habe) mit GURPS.
Wir haben ein paar D20 Spieler in der Runde. Diese haben mir (im Gegensatz zu hier ;) ) ehrlicherweise aber bestätigt das D20 im Grunde immer um Helden herum aufgebaut ist, fast alle Eigenschaften haben irgendetwas mit Kampf zu tun, der Soziale Aspekt wird in den Charwerten teilweise immens vernachlässigt usw.
Was Ragnar sagte finde ich in dem zusammenhang schon sehr wichtig:
unser SL vergibt für jeden Charakter auf jeder Stufe, 2 Punkte zusätzlich, um Dinge auszudrücken die der Charakter
nebenbei gelernt hat.
Wenn man wirklich keine Punkte "übrig" hat um seinen Char etwas mehr Farbe zu verleihen, man jeden EXP zweimal umdrehen muss, führt das natürlich zu dem Drang seinen Char möglichst Effektiv auszugestalten. Man hätte keine Punkte "über" die man verteilen kann wo man möchte ohne dafür abgestraft zu werden.
Zudem haben mich andere Einschränkungen immer irritiert, ein Dieb KANN keine Metallrüstung tragen und so etwas (ist er von Natur aus nicht dazu in der Lage?...).
Das alles hindert einen schon etwas daran den Char zu bauen den man möchte, sollte er nicht in das System gewünschte Schema passen.
Das DSA4 von D20 geklaut hat wage ich mal stark zu bezweifeln, das System ist schon eigenständig genug. D&D hat dafür auch viel zu sehr mit ED gemein.
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Zudem haben mich andere Einschränkungen immer irritiert, ein Dieb KANN keine Metallrüstung tragen und so etwas (ist er von Natur aus nicht dazu in der Lage?...).
Diebe gibt es in D&D3 nicht mehr (dafuer wieder in Iron Heroes), die heissen in D&D3 "Rogues".
Und sie koennen sehr wohl Metallruestungen (z.B. Kettenhemd) tragen, allerdings im Gegensatz zu "Kaempfern" lernen Rogues nur den Umgang mit leichten Ruestungen (z.B. Leder-, Kettenhemd, ...) schwerere Ruestungen (z.B. Brustplatte, Kettenpanzer, Plattenpanzer) fallen in andere "Ruestungskategorien" (medium/heavy armor) und behindern sie derart dass sie diese normalerweise nicht tragen. (und wenn sie sie nicht "gelernt" haben - was man nachholen kann - gehen diese Abzuege auf fast alle Aktionen fuer die man sich bewegen muss... also auch auf Angriffswuerfe)
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ergebensten Dank, Asche auf mein Haupt. Ich meine natürlich "Rogues" oder besser Schurken, wenn ich schon mit deutschen begriffen angefangen habe.
Wenn es so ist, daß sie es mittlerweile können wenn sie wollen ist es ja in Ordnung. Kriegen die Kämpfer den auch Abzüge auf Kampfwerte mit scheren Rüstungen? Angenommen beide klassen, Schurke und Kämpfer haben es gleich gut gelernt.
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Man kann entweder mit Ruestungen umgehen (dann kriegt man "nur" Abzuege auf bestimmte Skills - wie z.B. Schleichen usw. nach "Schwere" der Ruestung) oder man kann es nicht (dann kriegt man die Abzuege auf fast alle Aktionen fuer die man sich bewegen muss)
Fighter koennen mit ALLEN Ruestungen (Light, Medium, Heavy und Schilde) umgehen, Rogues nur mit Light Armor.
Unterschiedliche Ruestungen schraenken aber auch die "Beweglichkeit" eines Charakters ein indem sie die maximale Geschicklichkeit die auf die AC angerechnet wird limitiert. (Im allgemeinen kann man sagen je schwerer die Ruestung desto niedriger die "Max Dex")
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Ich überlege schon seit längerer Zeit ob ich nicht auch mal D&D spielen sollte.
Ehrlich gesagt: Ich kann an D&D nicht viel nettes finden, deswegen wird das auch eher ein Beitrag, der Dir davon abraten wird. D&D legt seinen Fokus stark auf Taktik, Optimierung und weniger auf Flair und Rollenspiel, wie oben auch schon erwähnt. Es ermöglicht dies, unterstützt es aber nicht grade.
Darum gefällt es mir persönlich gar nicht.
Lohnt es sich für mich da noch mit D&D anzufangen?
Imho nein! Du kennst nette und gute Systeme.
D&D ist imho nicht besser als die, die Du kennst.
Was macht den Reiz von D&D aus?
Keine Ahnung!
Und was benötige ich alles um D&D spielen zu können?
Geld! Viel Geld! ;)
Du brauchst alleine 3 Regelwerke um die Grundregeln zu haben,
dann noch die Erweiterungen für ein Setting und dann noch jede Menge Zeugs.
Also im Moment tendiere ich eher zu High Fantasy (Epische Schlachten, viel Magie, usw. ) oder dunkle Settings/Horror, da ich lange Zeit Midgard gespielt hab und unser Midgardspiel immer ziemlich Fantasyarm abgelaufen ist.
Ehrlich: Schau Dir Earthdawn an!
Das Grundregelwerk kostet EUR 35,- ist in deutsch und bringt alles, was man zum spielen benötigt!
Es ist high Fantasy, düster, und hat imho das stimmungsvollste Fantasy-Setting das es gibt.
Das Regelkonzept ist nicht komplexer als das von z.B. Midgard aber besser durchdacht. Und es hat endlich ein Magiesystem, dessen Beschaffenheit sich aus dem Setting erklären lässt (zur Erklärung: bei D&D muss man Zaubersprüche memorieren und niemand sagt einem warum das so funktioniert. Earthdawn hat Zauberspruchmatritzen und es ist erklärt, warum die Magie so funktioniert und nicht anders!)
Und bei Earthdawn sind Helden noch wirkliche Helden! 8)
Kleine Empfehlung von mir.
Im Rezi-Channel dürftest Du auch eine ED Rezi von mir finden.
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Geld! Viel Geld! ;)
Du brauchst alleine 3 Regelwerke um die Grundregeln zu haben,
dann noch die Erweiterungen für ein Setting und dann noch jede Menge Zeugs.
Glaub' dem Kopfgeldjaeger nicht, der denkt mal wieder zu sehr mit dem Geldbeutel.
Um SPIELEN zu koennen brauchst du nur das Players HandBook (entweder grossformatig und mit farbigem Layout von WotC oder kleinformatig und nur mit Text von Mongoose fuer knapp den halben Preis der "offiziellen" Version)
DungeonMaster Guide gibt es auch von Mongoose (oder eben von WotC), aber ausser fuer magische Gegenstaende wird das selten von Spielleitern genutzt ;)
Monster Manual sparen sich einige Spielleiter (die eben "nur" NPCs als Gegner einsetzen und keine Inflation der Monster haben)
Bis auf wenige Ausnahmen kannst du die Regeln aber auch kostenlos aus dem Netz ziehen (dank SRD sogar legal) ;)
Hintergrundbaende "braucht" man fuer D&D genausowenig wie fuer andere Systeme, da man den (falls noetig) entweder von einer der zahlreichen kostenlosen Hintergruende im Netz ziehen kann oder selbst kreativ wird.
Und wem die Klassen in D&D zu restriktiv sind dem sei True20 (http://www.rpgnow.com/product_info.php?products_id=4967&src=GRFOOT) empfohlen.
Nicht alles was d20 ist muss auch gleich D&D sein ;)
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....oO(Hey, Ich bin ja mal einer meinung mit Selganor :D )
Als Spieler benötigt man nur das PHB,das Players Handbook
wenn man sich dann In der Gruppe entschliest D&D zu spielen kann man sich ja gemeinsam das DMG(Dungeon Master's Guide) und das MM(Monster Manual) holen weil diese Beiden eher selten benutzt werden,aber trotzdem Wichtig sind(Prestigeklassen, Magische Gegenstände,Kampagnen aufbauen,Etc)
@Boba Fett
Selganor hats zwar oben schon geschrieben,Ich geb aber auch noch mal meinen Senf dazu
Der Kämpfer hat von Anfang an gelernt in allen Rüstungen zu kämpfen(Leicht,Mittel,Schwer) der Rogue(Abenteurer) hat nur gelernt in Leichten Rüstungen zu kämpfen,ohne Abzüge zu erleiden.Kämpft er in anderen Rüstungen(was Ihm niemand verbietet)erleidet er nur Abzüge im Kampf.gibt er aber ein Feat aus,kann er auch in mittleren oder schweren Rüstungen kämpfen ohne Abzüge zu erleiden.
Es stimmt aber,D&D ist ein eher taktisches System und durch die Vielfalt der Feats und Prestigeklassen kann es passieren,das man sich schon früh überlegt,was man später werden will(ab der 3-4 Stufe überlegt man sich schon,welche Feats man nehmen will um später in der 10 Stufe Ritter zu werden)
Aber man muss das nicht machen,Niemand wird gezwungen auf Optimierung zu gehen,eine Karriere einzuschlagen(Ich will Ritter werden),etc .
Ich selber hab eine Hengeyokai(Asiatische Vogel-Gestaltwandlerin) gespielt,die Diebin,Priesterin und Schatzjägerin war(Elster halt ;) )die konnte von allem Etwas
und Ich war Super zufrieden mit Ihr.
...oO(Das Ist auch so ein Vorteil von D&D,es gibt wahnsinnig viel Resourcenmaterial um verschieden Chars zu spielen)
HeyaHeyaHeya
Medizinmann
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@Plansch-Ente: nur kurz eine kleine Warnung auf das hochgelobte ED. Ja die Welt ist wirklich klasse, ich spiele es Jahrelang und das Setting und System Eins sind gefällt mir auch gut aber das Regelwerk kannst du dir sparen wenn du auf ein schlecht abgestimmtes, verbuggtes System verzichten kannst oder wenn du nicht gerne mit einem eigenen Band an Hausregeln spielen möchtest.
@D20/Charausbau:
halten wir also fest:
- Die Charentwicklung ist relativ offen, allerdings kommt es innerhalb einer Klasse häufig zu wiederholen
- Bestimmte Aspekte der Chargestaltung (Sozialbereich z.b.) werden vernachlässigt
- Man generiert und baut immer aussergewöhnliche Charaktere (auch Helden genannt)
- Man erhält kaum Punkt (z.b. für Skills) um seinen Char Flair zu verleihen, so daß er dennosch was reissen kann
Mir ist klar das D20 für ein epische Heldenvorlagen sicher ausgezeichnet funktioniert, was aber einfach nicht in meinen Kopf will, ist, wieso diese System als UNI System verkauft wird und es für zig Settings benutzt wird die mit einem wirklich freien, ähnlich komplexen Regelsystem weitaus besser bedient wären (abgesehen vom Marktanteil). Denn nicht alle D20 Setting sind ja notgedrungen Heldensettings.
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@D20/Charausbau:
halten wir also Fest:
- Die Charentwicklung ist relativ offen, allerdings kommt es innerhalb einer Klasse häufig zu wiederholen
- Bestimmte Aspekte der Chargestaltung (Sozialbereich z.b.) werden vernachlässigt
- Man generiert und baut immer aussergewöhnliche Charaktere (auch Helden genannt)
- Man erhält kaum Punkt (z.b. für Skills) um seinen Char Flair zu verleihen, so daß er dennosch was reissen kannMir ist klar das D20 für ein epische Heldenvorlagen sicher ausgezeichnet funktioniert, was aber einfach nicht in meinen Kopf will, ist, wieso diese System als UNI System verkauft wird und es für zig Settings benutzt wird die mit einem wirklich freien, ähnlich komplexen Regelsystem weitaus besser bedient wären (abgesehen vom Marktanteil). Denn nicht alle D20 Setting sind ja notgedrungen Heldensettings.
-Ja,kann muss aber nicht
-Nö, muss man nicht vernachlässigen(klassen mit vielen Skillpoints können sich in dem Bereich gut austoben)
-häufig,aber nicht zwangsläufig
-das hängt von den Klassen(und den Attr.) ab,manche haben mehr Punkte zur Verfügung,andere Weniger
Vielleicht
Liegts daran, das die Amis Faul sind,nur 1 System haben wollen und D&D schon kennen?
Hough!
Medizinmann
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Liegts daran, das die Amis Faul sind,nur 1 System haben wollen und D&D schon kennen?
Klar, die doofen Amis wieder. Komisch nur, dass die das RPG erfunden haben und schätzungsweise 90% aller existierenden Rollenspiele aus den USA kommen.
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Mir ist klar das D20 für ein epische Heldenvorlagen sicher ausgezeichnet funktioniert, was aber einfach nicht in meinen Kopf will, ist, wieso diese System als UNI System verkauft wird und es für zig Settings benutzt wird die mit einem wirklich freien, ähnlich komplexen Regelsystem weitaus besser bedient wären (abgesehen vom Marktanteil).
Weil die von dir angesprochenen "Probleme" D&D spezifisch sind, D&D aber nie als Universalsystem gedacht war.
Bei d20 gibt es Systeme/Settings die die von dir genannten "Fehler" nicht haben.
Nochmal: D&D != d20 (und umgekehrt)
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und D20 ist kein Unisystem, sondern eher eine ansammlung aller möglichen Hintergründe und Derivate, in die man sich mit kenntnissen in D&D aber schnell einarbeiten kann ::)
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da wäre wieder die Frage was ein Uni System ausmacht. aber das soll ja nicht das Thema sein.
Selganor schrieb: Nochmal: D&D != d20 (und umgekehrt)
Das war mir nicht bewusst. Ich dachte D&D wird auch mit D20 Regeln gespielt. Oder besser D&D:D20.
Das mag sich für einen Nicht DSA Spieler jetzt vollkommen lächerlich anhören aber angenommen jemand würde in seinem Fantasy Setting einen....Apothekarius, Bäcker oder Händler oder so was spielen wollen, wüsste ich jetzt noch wo ich bei D20 (oder wie auch immer) jetzt ansetzen sollte. Was mache ich mit meinem aufgedrückten Angriffsbonus auf der dritten Stufe? Hilfe.
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Selganor schrieb: Das war mir nicht bewusst. Ich dachte D&D wird auch mit D20 Regeln gespielt. Oder besser D&D:D20.
D&D ist d20, aber d20 ist nicht D&D.
Das mag sich für einen Nicht DSA Spieler jetzt vollkommen lächerlich anhören aber angenommen jemand würde in seinem Fantasy Setting einen....Apothekarius, Bäcker oder Händler oder so was spielen wollen, wüsste ich jetzt noch wo ich bei D20 (oder wie auch immer) jetzt ansetzen sollte. Was mache ich mit meinem aufgedrückten Angriffsbonus auf der dritten Stufe? Hilfe.
Steht im DMG... ;) zwar eigentlich für NSC, aber wenn ein Spieler so etwas sein möchte, warum nicht. Und es gibt ja durchaus d20-Spiele, die auch solche Charaktere erlauben...
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D&D ist d20, aber d20 ist nicht D&D.
D&D ist EIN d20 System aber so etwas wie DAS d20 System existiert nicht.
Steht im DMG... ;) zwar eigentlich für NSC, aber wenn ein Spieler so etwas sein möchte, warum nicht. Und es gibt ja durchaus d20-Spiele, die auch solche Charaktere erlauben...
Oder um einen Link zur Expert NPC Class (http://d20srd.org/srd/npcClasses/expert.htm) zu geben...
Was ist so schlimm dran wenn ein lebenserfahrener Handwerker durchaus bessere Chancen in einem Kampf hat als ein Jugendlicher ohne Erfahrung?
BTW: Niemand hindert den Spieler daran auf Boni zu verzichten ;)
(Aber wenn dich sowas stoert dann schau dir lieber doch mal M&M oder True20 an)
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Die Sache ist nicht, das es SCHLIMM ist das ein Erfahrener Bäcker einen bessen Angriffswurf als ein weniger Erfahrener Krieger hat. Wer das nicht schlimm findet kann es ja gerne in seinen Charakter einbauen. Es geht darum ob man die Wahl hat wenn man einen Char gestaltet.
Auf Werte verzichten mmh. Gut. Das kann man aber immer, das geht in eine Metadiskussion die Imho nichts mit einem Regelsystem zu tun hat.
@D20/D&D: gut, dann hab ichs ja korrekt widergegeben.jetzt seh ich es erstmal:
Zitat von: Falcon am Heute um 15:00
Mir ist klar das D20 für ein epische Heldenvorlagen sicher ausgezeichnet funktioniert, was aber einfach nicht in meinen Kopf will, ist, wieso diese System als UNI System verkauft wird und es für zig Settings benutzt wird die mit einem wirklich freien, ähnlich komplexen Regelsystem weitaus besser bedient wären (abgesehen vom Marktanteil).
Selganor:
Weil die von dir angesprochenen "Probleme" D&D spezifisch sind, D&D aber nie als Universalsystem gedacht war.
Bei d20 gibt es Systeme/Settings die die von dir genannten "Fehler" nicht haben.
Nochmal: D&D != d20 (und umgekehrt)
Ich sprach ja extra von D20, steht ja auch da. Das D&D ein Setting ist, ist mir schon klar. habe auch nie was anderes behauptet.
danke für die RPG tipps aber M&M (ich vermute Mutants&Masterminds) sowie True20 haben im Grunde nichts mit d20 zu tun wenn ich es richtig verstehe.
Mir gings ja darum ob ich mit D20 die chars bauen kann, die ich möchte. Es ging um das Verhältnis: Eigenbau<->Vorgabe
so wie ich den ExpertClass verstehe scheint das ein Gerüst für einen eigenen Archetyp zu sein. Ist natürlich ein stategische frecher Zug von D20 , Marke DiY ;)
aber so könnte es gehen
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danke für die RPG tipps aber M&M (ich vermute Mutants&Masterminds) sowie True20 haben im Grunde nichts mit d20 zu tun wenn ich es richtig verstehe.
Nix zu tun? Beides sind offizielle d20-Derivate... ::)
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Das D&D ein Setting ist, ist mir schon klar. habe auch nie was anderes behauptet.
D&D ist kein Setting sondern ein "d20-System"
danke für die RPG tipps aber M&M (ich vermute Mutants&Masterminds) sowie True20 haben im Grunde nichts mit d20 zu tun wenn ich es richtig verstehe.
Beide sind "d20-Systeme", die aber aus Lizenzgruenden kein d20-Logo tragen duerfen (sonst haetten sie keine Charaktererschaffung-/Aufstiegsregeln enthalten duerfen)
Mir gings ja darum ob ich mit D20 die chars bauen kann, die ich möchte. Es ging um das Verhältnis: Eigenbau<->Vorgabe
Alles eine Frage des Regelwerks.
In M&M hast du nur Erschaffungspunkte die du beliebig verteilen kannst.
Wenn du z.B. selbst fuer einen "Stufe 20" (Stufen sind da etwas relativer) Charakter keinen Bonus auf den Angriffswurf haben willst dann kauf einfach keinen Attack Bonus ;)
so wie ich den ExpertClass verstehe scheint das ein Gerüst für einen eigenen Archetyp zu sein. Ist natürlich ein stategische frecher Zug von D20 , Marke DiY ;)
aber so könnte es gehen
Was heisst da "strategisch frecher Zug"?
Die Alternative waere es fuer z.B. jede "Handwerkerklasse" (o.ae.) eine eigene neue Klasse zu machen die sich streng genommen fast nur durch die Klassenskills von den anderen unterscheidet.
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Niemand wird gezwungen auf Optimierung zu gehen
Das Thema hab ich schon mal ausführlich debattiert und ich mach es auch gern wieder, aber in einem separaten Thema.
Aber nur ganz kurz: Natürlich wird niemand gezwungen auf optimierung zu gehen.
Es wird auch niemand gezwungen, die vom Spielleiter vergebenen Erfahrungspunkte zu notieren, um eine Stufe zu erreichen und besser zu werden.
Meine Erfahrung zeigt aber: Es wird trotzdem gemacht, und sobald nur einer auf diese Schiene springt, ziehen alle anderen mit, um nicht ins Hintertreffen zu geraten. Es beginnt sogar oft ein kleiner Wettlauf.
Ja, man muss nicht und es wird niemand gezwungen und man kann auch sehr stimmungsvoll und dergleichen spielen.
Und ich glaube auch, dass dies oft praktiziert wird - nach einer Weile, in der man sich im Optimierungsrennen ausgetobt hat.
Aber gerade am Anfang, wird man oft auf diese Schiene gezogen.
Und wer da von Anfang an keine Lust zu hat, der steht dann blöd daneben. In meiner Runde mehrfach bei D&D passiert - der Gedanke "Hey, ich habe keine Lust, meinen Charakter diesen Weg der Entwicklung gehen zu lassen, aber wenn ich es nicht mache, dann kann ich nicht mithalten..."
Aber wie schon gesagt, das hatten wir alles schon mal in einem Extrathema.
Ich wärme es für den Thread-Initiator auch nur kurz auf, damit er es einmal gelesen hat und weiss, dass es auch diese Meinung über D&D gibt...
...oO(Das Ist auch so ein Vorteil von D&D,es gibt wahnsinnig viel Resourcenmaterial um verschieden Chars zu spielen)
Ich wiederhole nochmal:
Geld! Viel Geld!
Man braucht viel Geld um D&D zu spielen...
Und meine Empfehlung bleibt: Schau Dir Earthdawn an.
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Ich wiederhole nochmal:
Geld! Viel Geld!
Man braucht viel Geld um D&D zu spielen...
Und ich wiederhole nochmal:
Man braucht nur die Infos aus dem SRD (und ein paar weitere Infos) um D&D spielen zu koennen.
Man KANN viel Geld fuer D&D/d20 ausgeben aber man BRAUCHT es nicht.
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Was Boba über das "Mithalten" geschrieben hat ist Imho was wahres dran.
@Selganor: gibs auf, ich glaube er möchte es nicht sehen ;D
Earthdawn halte ich nebenbei für den Gipfel der Char Gängelung.
Das war aber Absicht, niemand versucht damit andere Settings darzustellen. Das finde ich in Ordnung, ED wird für nichts anderere benutzt als ED. Das ist Eins. Wenn ich eine bestimmte Art von Stil spielen will, nehme ich ED. Wäre Earthdawn Supererfolgreich und ich würde beinahe genötigt die meissten neuen RPG Bände auf ED Basis zu kaufen....oh gott.
und so ähnlich sehe ich es auch mit D20, nur das der Grad der Anwendbarkeit schon ein wenig höher ist.
@Haukrinn: dann habe ich es, wie gesagt, falsch verstanden. Diese HPs sind aber auch blöde geschrieben.
@Selganor: In M&M hast du nur Erschaffungspunkte die du beliebig verteilen kannst.
Wenn du z.B. selbst fuer einen "Stufe 20" (Stufen sind da etwas relativer) Charakter keinen Bonus auf den Angriffswurf haben willst dann kauf einfach keinen Attack Bonus Wink
Ah, das ist doch Klasse. Das Kaufsystem ist doch ungschlagbar! Man baut sich den Char den man möchte und nimmt erst das gar nicht, was man nicht möchte. Genauso würde ich es haben wollen.
Ob D20 ohne Klassen wohl noch D20 ist, mmh ???
Ich finde, das ist ein ziemlicher Eingriff.
@Handwerksklassen: wirst dich wundern aber bei DSA GIBT es für jede Handwerksart eine Klasse ;D
(Ich finde Klassen ja grundsätzlich nicht optimal).
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@Selganor: Ah, das ist doch Klasse. Das Kaufsystem ist doch ungschlagbar! Man baut sich den Char den man möchte und nimmt erst das gar nicht, was man nicht möchte. Genauso würde ich es haben wollen.
Ob D20 ohne Klassen wohl noch D20 ist, mmh ???
Ich finde, das ist ein ziemlicher Eingriff.
M&M hat ja nichtmal Hitpoints (oder andere Wuerfel als den d20), von daher ist es doch deutlich anders als D&D.
Und wer sich die Arbeit nicht machen will M&M von Superhelden auf Fantasy "umzuschreiben", dem sei Monsters and Mayhem (http://edge.rpgnow.com/product_info.php?products_id=2942) empfohlen, oder (wenn es gleich GANZ frei sein soll (und nicht noch ein anderes System vorher braucht Buy the Numbers (http://www.rpgnow.com/product_info.php?products_id=2909) ein Kaufsystem fuer "D&D" (Wo einzelne Class Features mit XP gekauft werden)
@Handwerksklassen: wirst dich wundern aber bei DSA GIBT es für jede Handwerksart eine Klasse ;D
(Ich finde Klassen ja grundsätzlich nicht optimal).
Ich weiss...
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Ich wärme es für den Thread-Initiator auch nur kurz auf, damit er es einmal gelesen hat und weiss, dass es auch diese Meinung über D&D gibt...Ich wiederhole nochmal:
Geld! Viel Geld!
Man braucht viel Geld um D&D zu spielen...
Und meine Empfehlung bleibt: Schau Dir Earthdawn an.
Das stimmt nicht Boba Fett, sieht eher wie Hetzerei aus. Der Link zum SRD widerlegt Deine (wiederholte) Aussage in allen Punkten.
Schau mal auf http://www.earthdawn.de/ unter Publikationen. Das Regelwerk ist ganze 3 Euro günstiger als das der aktuellen D&D 3.5 Auflage. 392 Euro für alle Regeln und Quellenbücher? Ja, Earthdawn ist ein Schnäppchen...
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[mod-modus]Bitte... keinen "Kleinkrieg" zwischen D&D und irgendeinem anderen System...[/mod-modus]
@Falcon: Wenn du konkretere Fragen zur Umsetzung einer Idee hast kannst du auch gerne ein eigenes Thema dafuer aufmachen... nicht dass dieses "zu voll" wird, aber als eigenes Thema koennten es auch Leute lesen die diesen Thread ignorieren.
@Boba: Mach doch einfach einen entsprechenden Thread (ruhig auch mit Umfrage) auf, wuerde mich auch mal interessieren wie der "Powergamerlevel" hier so ist.
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Also: Zum Spielen von Earthdawn benötigt man das Grundregelwerk für Eur 35,-
Dort sind alle Regeln enthalten und die Werte bis zum 8. Kreis (und das reicht locker für eine Kampagne über ein Jahr).
Die Regeln für höhere Kreise sind im Kompendium enthalten, ist aber sehr sehr lange nicht notwendig.
Das Setting ist enthalten. Spielleiterkapitel ist enthalten, Gegner/Monster (sofern von Interesse) und andere Gegner sind enthalten.
Alle anderen Zusatzquellenbücher sind zwar nett, aber nicht zwingend notwendig.
Zum Vergleich:
Bei D&D brauche ich zumindestens das Spielerhandbuch, das kostet etwas mehr als 38 EUR.
Dann habe ich aber keine Richtlinien für die EP Vergabe, keine Gegner, keine Spielleitertipps und kein Setting.
Wenn man die Quellenbücher von Earthdawn als Kaufpreis hinzunimmt, kommt man vielleicht auf die Summe von 392 Euro, aber dann Zähl mal die Beträge für ein D&D Setting und die Erweiterungsbände "Buch des ..." zusammen, da wird man dann ähnlich viel los.
D&D ist nicht uninteressant, wenn man die Art und Weise, wie D&D das Spiel unterstützt (sehr taktisch), schätzt und wenn man vielleicht mehrere Settings mit den gleichen Grundregeln spielen möchte.
Aber D&D ist nicht für jeden etwas und das sollte sich Planschente klarmachen.
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Wie war das nochmal mit dem "Kein Systemkrieg"?
Und nochmal Boba:
Um in D&D reinzuschauen langt das SRD auch. Die "fehlenden" Regeln kann man problemlos (auch legal) aus dem Internet kriegen, einige Sachen sogar (wenn man weiss wo man suchen muss) vom Wizards-Server.
Kosten: Nur die fuer den Download plus evtl. Druckkosten wenn man es ausgedruckt haben will.
Und jetzt komm bitte nicht mit "aber man BRAUCHT Zeug in gedruckter Form um spielen zu koennen..."
Das stimmt so nicht... es ist nur praktischer in Print
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Ich möchte Boba doch zustimmen, dass man viel Geld braucht.
Es ist ähnlich wie mit den Drang den Charakter zu optimieren, den D&D unterschwellig auszulösen scheint, in dem man immer coolere Powers braucht usw.
Gleiches zieht sich auch durch die Quellenbücher. Es gibt glaube ich kaum ein Quellenbuch auf dessen Klapptext nicht x neue Prestigeklassen und y neue Feats steht.
Und man darf nicht vergessen, dass man mit den drei Büchern kein wirkliches Setting geliefert bekommt und die wenigesten RPler in Deutschland
basteln sich ihre Welten selbst, meistens wird gekauft.
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Ich möchte Boba doch zustimmen, dass man viel Geld braucht.
Wofuer? Um D&D spielen zu koennen? Nope...
Um eine nahezu komplette D&D/d20 Sammlung zu kriegen (auch wenn man nur einen geringen Teil davon jemals brauchen/benutzen wird) Ja...
Und man darf nicht vergessen, dass man mit den drei Büchern kein wirkliches Setting geliefert bekommt und die wenigesten RPler in Deutschland basteln sich ihre Welten selbst, meistens wird gekauft.
Waere doch mal eine Umfrage wert um diese These zu untermauert.
Zumindest bei Abenteuern scheint der Trend eher zum Selbstgemachten als zu Kaufabenteuern zu gehen.
Ich mache mal zwei separate Threads zum Setting auf:
Einen D&D-Spezifischen hier und einen allgemeinen in den Umfragen.
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Wofuer? Um D&D spielen zu koennen? Nope...
Um eine nahezu komplette D&D/d20 Sammlung zu kriegen (auch wenn man nur einen geringen Teil davon jemals brauchen/benutzen wird) Ja...
Eigentlich wollte ich mich hier nicht einmischen.
Trotzdem ist es Unsinn zu behaupten wir haben ein SRD und los geht es!
Man braucht defacto zumindest den Players Guide und den Gamemasters Guide. Diese kosten Geld wieviel auch immer ob nun in der schön buten fassung ~70€ oder in der abgespeckten ~ 35€. Das muss die Gruppe als Ganzes mindestens zahlen und da kannst du noch so oft sagen aber SRD kostenlos als download, diese zwei Bücher müssen einmal in der Gruppe vorhanden sein.
Und wie ich auch schon im ersten Post erwähnt hatte, was du übergangen hast D&D weckt nun mal die "Begierde" nach mehr Feats, mehr Prestigeklassen, mehr Items usw. Sonst würde das nicht dick auf den Büchern stehen. Das sind wohl in der zielgruppe von D&D Kaufargumente, weil man ja nicht ins Hintertreffen kommen möchte.
D&D und auch die meistens D20-Derivate sind nun mal sehr traditionelle Rollenspiele mit sehr traditionellen Zielen, wie ich schon auf Seite 1 oder 2 dieses Threads geschrieben habe.
So damit bin ich auhc wieder raus, da jetzt eh nur wieder Argumente wiederholt werden, wie in jedem Thread zu D&D. D20 und GURPS.
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selganor schrieb:
@Falcon: Wenn du konkretere Fragen zur Umsetzung einer Idee hast kannst du auch gerne ein eigenes Thema dafuer aufmachen... nicht dass dieses "zu voll" wird, aber als eigenes Thema koennten es auch Leute lesen die diesen Thread ignorieren.
Ok, danke. Aber die Grudnsätzlichen Sachen bezüglich Vielseitigkeit der Charausgestaltung und Ausbau sind schon geklärt. Das mir hier Haufenweise gravierende D20 Abwandlungen angeboten werden obwohl es mir um das Grundsystem ging, sagt mir eigentlich auch schon alles. 8)
aber ich werde D20 irgendwann mal spielen. Es ist nur eine Frage der Zeit.
Boba schrieb:
D&D ist nicht uninteressant, [...] wenn man vielleicht mehrere Settings mit den gleichen Grundregeln spielen möchte.
mmh, das finde ich gerade nicht. D&D (oder d20) scheint mir ohne große Systemveränderungen nur für ganz bestimmte Arten von Abenteuern und Stilen zu funktionieren. Da ist es aber sicher ganz gut, ohne Zweifel.
Das Players Handbook+Forgotten Realms hätte ich mir NEU auf der SPIEL05 für 50Euro holen können, war aber zu geizig *schrei!* Damit wär es für mich an Investitionen schon gewesen um spielen zu können.
p.s.:
neue Threads, *stürzdrauf*
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Man braucht defacto zumindest den Players Guide und den Gamemasters Guide. Diese kosten Geld wieviel auch immer ob nun in der schön buten fassung ~70€ oder in der abgespeckten ~ 35€. Das muss die Gruppe als Ganzes mindestens zahlen und da kannst du noch so oft sagen aber SRD kostenlos als download, diese zwei Bücher müssen einmal in der Gruppe vorhanden sein.
Komisch... dann haben wir im August/September 2000 wohl was falsch gemacht als wir nur mit PHB (das SRD geb's damals noch nicht in so schoen gelayouteten Versionen wie heute) und kostenlosen Abenteuern aus dem Internet unsere bis heute (wenn auch momentan auf Eis gelegte) D&D-Kampagne angefangen haben ;)
Das DMG kam erst einen Monat spaeter aber bis dahin haben wir es nicht gebraucht da die noetigen Infos ausfuehrlich genug in den Abenteuern standen.
Und wie ich auch schon im ersten Post erwähnt hatte, was du übergangen hast D&D weckt nun mal die "Begierde" nach mehr Feats, mehr Prestigeklassen, mehr Items usw. Sonst würde das nicht dick auf den Büchern stehen. Das sind wohl in der zielgruppe von D&D Kaufargumente, weil man ja nicht ins Hintertreffen kommen möchte.
Und bloss weil es auf einem Buch steht und es Leute gibt denen das als Kaufargument langt MUSS man die Buecher kaufen?
[John Cage]"Ich bitte Sie..."[/John Cage]
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Was hindert einen eigentlich daran, das SRD auszudrucken?
Ich habe mehrere Jahre ohne DMG gespielt und die nötigen Infos (Magische Gegenstände, Zustände, Gifte) aus dem SRD gezogen. Letztes Jahr habe ich das DMG günstig bekommen und war sehr enttäuscht, denn mehr als den Crunch des SRDs braucht man aus dem Buch echt nicht. Viel unötiges und langeweiliges Blabla.
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Das mir hier Haufenweise gravierende D20 Abwandlungen angeboten werden obwohl es mir um das Grundsystem ging, sagt mir eigentlich auch schon alles. 8)
Da du ja noch nichtmal angefangen hast kann man dir ja gleich ein System empfehlen dass deine Anforderungen besser erfuellt als die "Loesung" (Multiclassing, eigene/neue Klassen) in D&D.
aber ich werde D20 irgendwann mal spielen. Es ist nur eine Frage der Zeit.
Wie waer's mit dem Sommertreffen?
Boba schrieb: mmh, das finde ich gerade nicht. D&D (oder d20) scheint mir ohne große Systemveränderungen nur für ganz bestimmte Arten von Abenteuern und Stilen zu funktionieren. Da ist es aber sicher ganz gut, ohne Zweifel.
Ist die Frage wie man "funktionieren" definiert.
Hast du mal eine klare "Anforderung" an das System/Setting geschrieben und ich habe sie nur ueberlesen oder kannst du das mal nachholen?
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Wie war das nochmal mit dem "Kein Systemkrieg"?
Deswegen bin ich jetzt still und äussere mich nicht dazu.
Wer meine Meinung dazu wissen möchte, bitte via IM!
Und dass es das englische Earthdawn Regelwerk unlängst für umsonst gab, muss ich nicht erwähnen, oder?
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Und dass es das englische Earthdawn Regelwerk unlängst für umsonst gab, muss ich nicht erwähnen, oder?
Daher habe ich es auch, aber das war doch eine begrenzte Sonderaktion und keine echte "Freigabe", oder?
Sprich: Man darf das elektronische zwar besitzen aber nicht irgendwie (z.B. im Layout oder Format) veraendern geschweigedenn weitergeben.
Oder habe ich da was verpasst (ich hab' auch nie richtig reingeschaut)
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Selganor schrieb:
Da du ja noch nichtmal angefangen hast kann man dir ja gleich ein System empfehlen dass deine Anforderungen besser erfuellt als die "Loesung" (Multiclassing, eigene/neue Klassen) in D&D.
Das ist ja auch nett gemeint. Nur war es mühselig sich hier vorher durch die widerstrebenden Einsichten zu kämpfen das die Anforderungen mit D20 doch alle kein Problem seien bevor man mich darin bestätigt das es geeignetere Systeme dafür gibt. Mit der Vermutun bin ich ja schliesslich hergekommen und davon wollte ich mich ja abbringen lassen. Jetzt sind wir doch wieder alle einer Meinung, warum nicht gleich so? Erstmal Kontra geben. Ich will den Leuten ihr D&D schliesslich nicht madig machen.
Eine Anforderung war nur ob man mit dem D20 Setting grundsätzlich eine komplett freie "Ausgestaltungsgewalt" über seinen Charakter hat. Und ich meinte nicht irgendwelche D20 Verstümmelungen, wo das besser geht.
Da das nicht so ist, das sagst du ja selbst, finde ich es ungeeignet es zu lernen wenn ich es nicht grundsätzlich überall verwenden kann. Das war die anderen Anforderung, schlieslsich wird es gehandhabt als sei es ein UNI System, was es ja definitiv nicht ist.
Für eine D&D Style Runde würde ich natürlich nichts anderes wollen.
Obwohl mir an D20 (und D&D:D20) noch nie gefallen hat, das es keine Rüstungswerte gibt.
p.s.: Ob ich zum sommertreffen kommen werde/kann weiss ich noch nicht zu sagen. Ich weiss auch nicht wie es da so abläuft.
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Eine Anforderung war nur ob man mit dem D20 Setting grundsätzlich eine komplett freie "Ausgestaltungsgewalt" über seinen Charakter hat. Und ich meinte nicht irgendwelche D20 Verstümmelungen, wo das besser geht.
Komplett frei schon mal aus dem Grund nicht weil in D&D einige Dinge eher der Balance als dem Realismus folgen.
Da das nicht so ist, das sagst du ja selbst, finde ich es ungeeignet es zu lernen wenn ich es nicht grundsätzlich überall verwenden kann. Das war die anderen Anforderung, schlieslsich wird es gehandhabt als sei es ein UNI System, was es ja definitiv nicht ist.
Mit d20 laesst sich so ziemlich alles machen (haengt nur vom Regelwerk und den Sonderregeln ab), aber die BASISregeln sind in fast jedem d20-System identisch so dass man - wenn man z.B. schon D&D kennt - bei anderen d20 Systemen nicht mehr bei Null anfangen muss sondern sich einfach auf die Unterschiede konzentrieren kann.
Obwohl mir an D20 (und D&D:D20) noch nie gefallen hat, das es keine Rüstungswerte gibt.
In d20 gibt es schon Ruestungswerte...
Wenn du damit meinst dass Ruestungen Schaeden abziehen anstelle der Tatsache dass man damit schlechter zu treffen (genauer: so zu treffen dass es weh tut) ist dann ist das in d20 durchaus der Fall:
- Jeremiah
- Mutants&Masterminds
- Judge Dredd
- Iron Heroes
waeren jetzt mal so die "d20-Systeme" (wenn auch teils ohne d20-Logo - vgl. oben) die Ruestungen Schaden reduzieren lassen
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Selganor:
Komplett frei schon mal aus dem Grund nicht weil in D&D einige Dinge eher der Balance als dem Realismus folgen.
herzlichen Dank. :D Endlich die klare Antwort ohne sich herumzuwinden auf die untergegangene klare Frage.
Die Sache mit D20 (+D&D:D20) ist schon ziemlich eigenwillig. Es ist allgemein so lange man es mit Zusatzregeln modifiziert. Das ist zwar weniger Arbeit als ein komplett Neues System zu lernen aber mit den Regeln muss man sich trotzdem immer wieder beschäftigen.
Mein Ziel ist es halt ein beliebig komplexes System zu haben das man überall benutzen kann ohne jemals neue lernen zu müssen. Ich mag viele einfache Regeln aber ich mag sie nicht lernen.
Mich stört dabei weniger das D&D ist was es ist. Für spezielle Dinge würde ich es ja, wie gesagt, auch benutzen. Aber diese herangehensweise es mit Hängen und Würgen durch Modifikationen in alles hineinzupressen finde ich unmöglich. Sicher, mit Gewalt lässt sich so ziemlich alles machen, aber schliesslich bezahle ich auch diese Sonderregeln wenn ich mir die Settingbücher kaufe, obwohl ich es nicht will.
@Rüstung: ja genau so meinte ich ech. Ich finde es unerträglich als Spieler stundenlang ins Leere zu hauen um dann endlich Schaden zu machen.
Zumal man als Spieler aktiv ja wohl kaum Einfluss darauf hat, das man nicht getroffen wird. Das ist so eine andere Sache.
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Selganor: herzlichen Dank. :D Endlich die klare Antwort ohne sich herumzuwinden auf die untergegangene klare Frage.
Klar KOENNTE man mit ca. derselben Chance mit der man ein faustgrosses fliegendes Insekt treffen kann auch einen gezielten Treffer auf das Auge (oder den offenen Mund) eines Charakters (unabhaengig von Stufe/HP) machen und ihn somit mit weit weniger Schaden toeten oder zumindest behindern als mit einem "normalen" Angriff, aber mal ehrlich... Will man das in einer "heldigen" Runde wirklich?
Die Sache mit D20 (+D&D:D20) ist schon ziemlich eigenwillig. Es ist allgemein so lange man es mit Zusatzregeln modifiziert. Das ist zwar weniger Arbeit als ein komplett Neues System zu lernen aber mit den Regeln muss man sich trotzdem immer wieder beschäftigen.
Das gilt aber fuer JEDES Regelwerk und nicht nur fuer D&D (du kannst dir den Nachsatz uebrigens sparen, das einzige andere System mit dem man es verwechseln koennte - das "alte" D&D -wird meistens als OD&D (fuer Old D&D) zitiert)
Mein Ziel ist es halt ein beliebig komplexes System zu haben das man überall benutzen kann ohne jemals neue lernen zu müssen. Ich mag viele einfache Regeln aber ich mag sie nicht lernen.
Schonmal HERO/Sidekick angeschaut?
Schau doch mal ins entsprechende Board.
Ausser dem HERO Grundregelwerk BRAUCHT man kein weiteres Buch (will sich die Sourcebooks aber trotzdem kaufen weil sie GUT sind ;) )
@Rüstung: ja genau so meinte ich ech. Ich finde es unerträglich als Spieler stundenlang ins Leere zu hauen um dann endlich Schaden zu machen.
Und worin unterscheidet es sich von Systemen wo man zwar fast immer trifft aber fast nie Schaden macht weil die Ruestung den Schaden nach dem Treffer absorbiert hat? ;)
Zumal man als Spieler aktiv ja wohl kaum Einfluss darauf hat, das man nicht getroffen wird. Das ist so eine andere Sache.
Hat man sehr wohl... Gerade in D&D (und noch intensiver in Iron Heroes) gibt es mehrere Moeglichkeiten als Spieler Einfluss auf sowas zu nehmen
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Selganor schrieb:
Klar KOENNTE man mit ca. derselben Chance mit der man ein faustgrosses fliegendes Insekt treffen kann auch einen gezielten Treffer auf das Auge (oder den offenen Mund) eines Charakters (unabhaengig von Stufe/HP) machen und ihn somit mit weit weniger Schaden toeten oder zumindest behindern als mit einem "normalen" Angriff, aber mal ehrlich... Will man das in einer "heldigen" Runde wirklich?
Du musst da irgendwas komplett missverstanden haben. Ich habe in keinster Weise von Trefferzonen geredet. Mit "Ausgestaltungsgewalt" meine ich die Möglichkeit des Spielers seinen Char nach belieben zu bauen und mit steigendem Level AUSzubauen, was durch Angriffboni und Rettungswürfe schon im Keim erstickt wird.
Mit D20 Verstümmelungen meinte ich die zahlreichen D20 Derivate an Systemen.
@HERO: ich bin mit GURPS eigentlich sehr gut bedient. Ich war nur neugierig ob es bei D20 auch geht, schliesslich gibt es so unendlich viele Settingbücher für die ich jedes mal die Regeln (hauptsächlich Sonderregeln) bezahlen muss obwohl ich sie nicht benutze.
Selganor schrieb: Und worin unterscheidet es sich von Systemen wo man zwar fast immer trifft aber fast nie Schaden macht weil die Ruestung den Schaden nach dem Treffer absorbiert hat? Wink
In keinster Weise, es unterscheidet sich aber durch Systeme in denen so gut wie immer etwas schaden durchkommt.
Ich persönlich finde es auch spannender, selbst wenn das System vorsieht nicht getroffen zu werden (ist bei GURPS und ED auch so) ob man nur daneben stehen kann und zusieht wie der Gegner würfelt (ED) oder ob man aktiv was dagegen tun kann, parieren, Ausweichen usw. (GURPS;DSA etc.)
@einfluss nehmen: echt? durch würfel (mit aktiv meinte ich nicht irgendwelche Feat Boni zu nehmen die einem den passiv Wert erhöhen)? bei D&D2.0 war mir das zumindest nicht bekannt.
@D20 eigenwilligkeit: Gut, dann steht wohl deine Behauptung gegen meine.
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Selganor schrieb:Du musst da irgendwas komplett missverstanden haben. Ich habe in keinster Weise von Trefferzonen geredet.
Das war auch kein konkretes Beispiel gegen eine Behauptung deinerseits sondern ein Beispiel wo Balance ueber Realismus steht.
Mit "Ausgestaltungsgewalt" meine ich die Möglichkeit des Spielers seinen Char nach belieben zu bauen und mit steigendem Level AUSzubauen, was durch Angriffboni und Rettungswürfe schon im Keim erstickt wird.
Dafuer hilft die "Balance" in den Klassen dass (z.B. im doch oft vorkommenden Kampf) nicht ein Charakter laengere Zeit Daeumchen drehen muss waehrend der Rest der Gruppe "das Abenteuer" macht.
Gut und schoen wenn man auch Handwerker machen kann, aber wenn die ausser ihrem Handwerk nix koennen (und im Kampf nach einem Treffer zu Boden gehen) dann wird man mit denen wohl kaum "auf Abenteuer" gehen, oder?
@einfluss nehmen: echt? durch würfel (mit aktiv meinte ich nicht irgendwelche Feat Boni zu nehmen die einem den passiv Wert erhöhen? bei D&D2.0 war mir das zumindest nicht bekannt.
Als "Placeboeffekt" gibt es die Moeglichkeit (als optionale Zusatzregel) statt der Basis 10 auf der AC auch einen d20 wuerfeln zu koennen (macht im Endergebnis aber nur einen Wurf mehr)
Es gibt in D&D das Feat "Combat Expertise", damit kann man (bis 5 Punkte oder dem Kampfbonus was auch immer weniger ist) Abzuege auf den Angriff nehmen um diesen Abzug auf die AC zu kriegen (praktisch so was wie eine Art "Parade")
Desweiteren die Kampfmanoever: Fighting Defensively (-4 Treffer dafuer +2 AC) oder Full Defense (+4 AC, dafuer keine Angriffe)
In Iron Heroes hat man durch Stunts, Challenges und weitere Feats noch mehr Moeglichkeiten Einfluss auf seine Verteidigung zu nehmen.
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selganor:
Das war auch kein konkretes Beispiel gegen eine Behauptung deinerseits sondern ein Beispiel wo Balance ueber Realismus steht.
Ja gut, der dazugehörige Quote hat mich nur ordentlich verwirrt.
Selganor: Gut und schoen wenn man auch Handwerker machen kann, aber wenn die ausser ihrem Handwerk nix koennen (und im Kampf nach einem Treffer zu Boden gehen) dann wird man mit denen wohl kaum "auf Abenteuer" gehen, oder?
Genau darum geht es ja. Wer sagt denn man jemand mit dem D20 Setting auf Abenteuer ausziehen will oder Abentuer spielt wo man auch normale Leute spielt. Ob man oft kämpft ist schliesslich keine Entscheidung des Systems.
Genau das bestärkt mich ja in der Ansicht "D&D Nein" (um ja oder nein gehts hier ja) wenn es um bestimmte Stile geht. Es gibt schliesslich einen Grund warum immer das Argument Balancing und Kampf herangezogen wird wenn es um D20 geht.
@einfluss nehmen: gut, das finde ich in Ordnung. So etwas kenne ich auch von ED.
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Wenn du jetzt noch deine "Anforderungen" mal rauslassen wuerdest koennte man dir auch gleich "passende" Systeme (ob jetzt D&D, d20 oder was anderes) dazu empfehlen...
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Ich möchte es nicht zum dritten mal schreiben, denn ich habe dir beim ersten Nachfragen schon direkt geantwortet.
Du musst es auch lesen ;)
Falcon schrieb 23.2.06.:12:59: Eine Anforderung war nur ob man mit dem D20 Setting grundsätzlich eine komplett freie "Ausgestaltungsgewalt" über seinen Charakter hat. Und ich meinte nicht irgendwelche D20 Verstümmelungen, wo das besser geht.
Da das nicht so ist, das sagst du ja selbst, finde ich es ungeeignet es zu lernen wenn ich es nicht grundsätzlich überall verwenden kann. Das war die andere Anforderung, schliesslich wird es gehandhabt als sei es ein UNI System, was es ja definitiv nicht ist.
1.Grundauf freie Charausgestaltung
2.allgemein anwendbar.
Um ganz andere Systeme ging es mir gar nicht. Ich sagte ja, ich kenne genug Systeme die die Anforderungen erfüllen. In diesem Thread interessierte mich aber ausschliesslich D20. Das verströmte schon immer eine unerklärliche Anziehungskraft.
Im Moment herrscht bei uns auf ein wenig so etwas wie "back to the roots" vor.
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Das Standard-D20, also D&D, ist Klassen und Stufenbasierend, es sind aber Kombinationen möglich. damit kann man sich schon alles basteln. Wenn du mit "frei" meinst, ob du einen querschnittsgelähmten Nekromanten spielen kannst, der in einem Korb auf dem Rücken eines Ogers sitzt, ist dies bei D&D nicht möglich!
D&D ist halt ein Spiel, was sich nicht über Vor- und Nachteile definiert.
Es gibt aber durchaus D20-Varianten für ziemlich jeden Hintergrund, den man spielen will, die anders sind, nur da kennt sich Selganor sicherlich besser aus!
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Wie schon oben gesagt... So etwas wie "das d20 System" gibt es nicht, aber mit einem der zahlreichen "d20-Systeme" (z.B. Mutants&Masterminds) sollte dir das gelingen.
M&M 1. Edition sollte ausreichen und da inzwischen eine 2. Edition raus ist solltest du guenstig da drankommen koennen.
Allerdings hat das nicht mehr viel mit D&D zu tun...
Das Standard-D20, also D&D, ist Klassen und Stufenbasierend, es sind aber Kombinationen möglich. damit kann man sich schon alles basteln.
So etwas wie "Standard d20" gibt es nicht.
Alleine das d20 Modern SRD und das "normale" SRD sind unterschiedlich genug um nicht von einem "Standard" reden zu koennen.
D&D ist halt ein Spiel, was sich nicht über Vor- und Nachteile definiert.
Es gibt aber durchaus D20-Varianten für ziemlich jeden Hintergrund, den man spielen will, die anders sind, nur da kennt sich Selganor sicherlich besser aus!
D&D ist ein Spiel in dem Charaktere normalerweise nur "Vorteile" haben.
"Nachteile" kamen erst im UA auf als Character Flaws (http://www.d20srd.org/srd/variant/buildingCharacters/characterFlaws.htm)
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[mod-modus]Bitte... keinen "Kleinkrieg" zwischen D&D und irgendeinem anderen System...[/mod-modus]
Ich versuche nur Boba's Argumente zu widerlegen. Ich werde keinen Kleinkrieg anzetteln, sondern einfach nur die Behauptung, "Für D&D brauch man viel Geld." widerlegen.
Also: Zum Spielen von Earthdawn benötigt man das Grundregelwerk für Eur 35,-
Dort sind alle Regeln enthalten und die Werte bis zum 8. Kreis (und das reicht locker für eine Kampagne über ein Jahr).
Die Regeln für höhere Kreise sind im Kompendium enthalten, ist aber sehr sehr lange nicht notwendig.
Das Setting ist enthalten. Spielleiterkapitel ist enthalten, Gegner/Monster (sofern von Interesse) und andere Gegner sind enthalten.
Alle anderen Zusatzquellenbücher sind zwar nett, aber nicht zwingend notwendig.
Zum Vergleich:
Bei D&D brauche ich zumindestens das Spielerhandbuch, das kostet etwas mehr als 38 EUR.
Dann habe ich aber keine Richtlinien für die EP Vergabe, keine Gegner, keine Spielleitertipps und kein Setting.
Wie schon gesagt: System Reference Document, KOSTENLOS! Dir fehlen dan zwar immer noch die Ep Richtlinien und das Setting, aber für ersteres gibt es diverse Freeware-Rechner und letzteres kann man sich sogar selbst ausdenken, oder man nimmt eben ein freies Setting aus dem Netz.
Wenn man die Quellenbücher von Earthdawn als Kaufpreis hinzunimmt, kommt man vielleicht auf die Summe von 392 Euro, aber dann Zähl mal die Beträge für ein D&D Setting und die Erweiterungsbände "Buch des ..." zusammen, da wird man dann ähnlich viel los.
Das ist doch genauso schnell widerlegt.
Spieler Handbuch 39E
DM Guide 39E
Monster Manual 39E
4 x Buch des ... (126E)
Kampagnenset (Forgotten Realms, Eberron, Dragonlance, etc.) 40E
286 Euro, schlappe 100 Euro weniger.
D&D ist nicht uninteressant, wenn man die Art und Weise, wie D&D das Spiel unterstützt (sehr taktisch), schätzt und wenn man vielleicht mehrere Settings mit den gleichen Grundregeln spielen möchte.
Aber D&D ist nicht für jeden etwas und das sollte sich Planschente klarmachen.
Da hast Du mit Sicherheit Recht, aber das gilt für jedes andere System auch. Ich versuche meinen Spielern das Tabletop auszutreiben indem ich eben nicht nur die Figuren bewege, sondern meine Aktionen auch beschreibe.
Man kann aber auch ohne Figuren spielen, dazu brauch man dann aber einen sehr fähigen (auf die Regeln und den Überblick bezogen) Spielleiter.
Du nimmst mir das ja sicherlich nicht krumm, oder?
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Kamillo schrieb:
Wenn du mit "frei" meinst, ob du einen querschnittsgelähmten Nekromanten spielen kannst, der in einem Korb auf dem Rücken eines Ogers sitzt, ist dies bei D&D nicht möglich!
ja, ganz genau. Du hast es auf Anhieb verstanden. ;D
Es gibt kein Standard D&D, mmh. Irgendwas in mir streubt sich dagegen zu aktzeptieren das es viele Verschiedene Systeme eines "Systems" geben soll die trotzdem alle das gleich sein sollen, d20 eben. Ich glaube in meinem Weltbild ist dafür kein Platz. Ich werde mir eine geeignete Bezeichnung dafür zurecht legen.
Mit einem Derivat wäre ich vermutlich wirklich besser bedient aber ich werde mir dieses ganze Systemkonglomerat in alle seinen Blüten wohl doch lieber für die D&D Style Kampagnen aufheben. Im Grunde mangelt es mir ja nicht an flexiblen, allgemeinen und dennoch komplexen Systemen (G*..ahem ahem). Mein Fragen bezüglich D20 sind jedenfalls beantwortet. danke.
p.s.: eins noch. Was heisst UA?
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Es gibt schon ein "Standard D&D" (genauer zwei: 3.0 und 3.5), aber es gibt KEIN "Standard d20" (Nochmal zum X-ten mal: D&D ist nicht gleichbedeutend mit d20")
UA ist "Unearthed Arcana" ein Zusatzbuch voller optionaler Regeln fuer D&D das WotC KOMPLETT freigegeben hat, also man ohne Probleme (durch die Nutzung der OGL) diese Regeln auch in seinen Produkten verwenden kann ohne ihnen irgendwas dafuer zahlen zu muessen. (Muesste inzwischen komplett im Abschnitt "Variant Rules" unter http://www.d20srd.org/ zu finden sein)
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haben D20 und D&D so wenig Gemeinsam das man nicht sagen kann.
D&D ist das Standard D20 System?
EDIT: ah ich seh da gerad einen neuen Thread.
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Kommt auf die Definition von "d20" an.
Wenn man (wie Crischie) "das d20 System" als das SRD definiert dann haben sie schon eine ziemliche Ueberschneidung (sind aber nicht identisch) - selbiges gilt aber auch fuer d20 Modern und das Modern SRD.
Trotzdem gibt es zahlreiche d20 Systeme die mit D&D nicht mehr viel gemeinsam haben (ausser vielleicht den Attributen, einigen Skills/Feats und dem "d20+Modifikatoren gegen Difficulty"-Mechanismus)
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Die Diskussion dreht sich irgendwie im Kreis, oder?
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Nicht bei mir.
ICH weiss was d20 alles ist:
- Ein Wuerfel
- Eine Lizenz
- Ein Logo
aber nicht
- EIN System ;)
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Am Rande: Ich bin ja ganz Chrieschies Meinung, D20 ist für mich das SRD/SRDmodern/D20 modern. kleine Schubladen mache ich nicht. D&D ist für mich das Standard Ur-D20 System. Ich denke es wurden in der Sache auch genug fachkundige Meinungen geäussert das ich wieder vom D20 System reden kann, sofern ich sage was ich damit meine.
Selganor: Trotzdem gibt es zahlreiche d20 Systeme die mit D&D nicht mehr viel gemeinsam haben (ausser vielleicht den Attributen, einigen Skills/Feats und dem "d20+Modifikatoren gegen Difficulty"-Mechanismus)
Vielfach scheint dies ja auch nötig zu sein um den zahlreichen Settings gerecht zu werden (nein, das ist nicht bei jedem System so, nicht in dem Ausmaß). Genau das ist der Grund warum ich die Aussage, "mit D20 lässt sich so ziemlich alles machen" für widersinnig halte.
Das unmodifizierte D20 bleibt für mich ein hochspezielles System. Es lässt sich nicht alles damit umsetzen, der einzige Unterschied zu anderen Systemen ist, das viele bei D20 durch den Markt der dahinter steckt das System nach ihren Bedürfnissen umzubauen.
unter der Prämisse lässt sich auch mit DSA "so ziemlich alles" umsetzen, es muss sich nur jemand die Mühe machen es auf andere Settings zu modifizieren (wurd bei Myranor ja gemacht). Selbstverständlich bleibt dabei von DSA nicht mehr viel übrig.
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Ich denke es wurden in der Sache auch genug fachkundige Meinungen geäussert das ich wieder vom D20 System reden kann, sofern ich sage was ich damit meine.
Wenn du D&D meinst dann sag bitte D&D.
Du nennst Birnen ja auch nicht "die laenglichen anders schmeckenden Aepfel"
Genau das ist der Grund warum ich die Aussage, "mit D20 lässt sich so ziemlich alles machen" für widersinnig halte.
Kannst du mal sagen wer diese Aussage in welchem Zusammenhang gemacht hat?
Das unmodifizierte D20 bleibt für mich ein hochspezielles System.
Was du als "unmodifiziertes D20" bezeichnest (ich denke mal das SRD) ist der "Kern" von D&D und DAS ist dafuer gemacht dass man "D&D" damit spielen kann...
Es lässt sich nicht alles damit umsetzen, der einzige Unterschied zu anderen Systemen ist, das viele bei D20 durch den Markt der dahinter steckt das System nach ihren Bedürfnissen umzubauen.
Der Unterschied zu anderen Systemen (Ausnahme Fudge?) ist dass WotC hier die "Kernregeln" eines kommerziell erhaeltlichen Spiels Produzenten KOSTENLOS zur Verfuegung stellt damit nicht jeder der die Idee fuer ein interessantes Setting hat gleich "das Rad" (oder auch sein eigenes "tolles" System) mit dazu neu erfinden muss.
DAS (und die Tatsache dass andere Hersteller "Support" fuer D&D liefern koennen ohne dass es WotC was kostet) ist die Intention hinter der d20-Idee ;)
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Selganor schrieb:
Wenn du D&D meinst dann sag bitte D&D.
Du nennst Birnen ja auch nicht "die laenglichen anders schmeckenden Aepfel"
Ich sage schon was ich meine, ich weiss nicht warum du das so kleinlich siehst. In meinen D20 Pott kommt: D&D/SRD/SRDModern uns wie sie alle heissen.
@Mit D20 alles machen können:
aber liebend gern, du musst dich doch an deine eigenen Worte erinnern:
Zitat falcon:
Da das nicht so ist, das sagst du ja selbst, finde ich es ungeeignet es zu lernen wenn ich es nicht grundsätzlich überall verwenden kann. Das war die anderen Anforderung, schlieslsich wird es gehandhabt als sei es ein UNI System, was es ja definitiv nicht ist.
Zitat Selganor:
Mit d20 laesst sich so ziemlich alles machen (haengt nur vom Regelwerk und den Sonderregeln ab), aber die BASISregeln sind in fast jedem d20-System identisch so dass man - wenn man z.B. schon D&D kennt - bei anderen d20 Systemen nicht mehr bei Null anfangen muss sondern sich einfach auf die Unterschiede konzentrieren kann.
Wenn man das SRD oft nicht mehr wieder erkennen kann, das es so ist wirst du mir sicher als letzter widersprechen, lässt sich mit dem System meiner Ansicht nach nicht mehr alles machen, sonst würde man es ja wieder erkennen.
Selganor:Was du als "unmodifiziertes D20" bezeichnest (ich denke mal das SRD) ist der "Kern" von D&D und DAS ist dafuer gemacht dass man "D&D" damit spielen kann...
Das streite ich ja nicht ab, wie gesagt, hochspeziell.
@Das Rad neu erfinden: Das kann man WotC sicher hoch anrechnen (das waren sicher rein altruistische Gründe), dennoch glaube ich das viele Settings damit nicht gut bedient sind. Es ist einfach Marktausnutzung, die Leute sparen sich Geld. Das macht D20 aber nicht besser oder geeigneter. Denn die Blüten die das treibt (man kann das System teilweise nicht mehr wieder erkennen) sind schon enorm. Vielmehr als wirtschaftliche Interessen bleibt von der allgemeinen Nutzbarkeit also nicht über. Es ist wie mit Windows, eigentlich gibt es besseres.
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In meinen D20 Pott kommt: D&D/SRD/SRDModern uns wie sie alle heissen.
Also kommen da ALLE SRDs und andere "Basisregeln" rein die es fuer d20 gibt?
Das ist dann aber nicht mehr "D&D"
Wenn man das SRD oft nicht mehr wieder erkennen kann, das es so ist wirst du mir sicher als letzter widersprechen, lässt sich mit dem System meiner Ansicht nach nicht mehr alles machen, sonst würde man es ja wieder erkennen.
Die Kernelemente von d20 die ich bisher in JEDEM d20/OGL-Regelwerk wiedergefunden habe (kann aber durchaus sein dass es auch Ausnahmen gibt die mir bisher unbekannt sind) waeren:
Die 6 Attribute (Str, Dex, Con, Int, Wis, Cha) wobei ich die schon erweitert (BoEF hat Appearance als neuen Wert) oder modifiziert (in True20/Blue Rose werden nicht die Attributswerte sondern nur die Modifikatoren genommen) gesehen habe.
und der Mechanismus d20+Modifikator gegen Schwierigkeit
Alles andere habe ich schon in der einen oder anderen Art abgewandelt/ersetzt/gestrichen/... gesehen.
Soviel zum "Kern von d20" ;D
Selganor:Das streite ich ja nicht ab, wie gesagt, hochspeziell.
Also gibt es fuer dich das "unmodifizierte d20" (aka Kern von D&D) und "d20" (mit SRD, Modern SRD, Anime/Mecha d20 SRD (http://www.guardiansorder.com/games/d20/srd/), M&M, Buy the Numbers uvam.)
Weisst du jetzt warum ich dich bitte D&D oder SRD zu sagen wenn du D&D oder SRD meinst und nicht einfach "d20"?
@Das Rad neu erfinden: Das kann man WotC sicher hoch anrechnen (das waren sicher rein altruistische Gründe), dennoch glaube ich das viele Settings damit nicht gut bedient sind.
Da gebe ich dir recht. Aber ist WotC schuld wenn Leute versuchen "sterbende" Systeme durch (meistens schlechte) d20-Umsetzungen retten zu wollen und es doch nicht schaffen?
d20 ist eine Option kein Zwang.
Es ist wie mit Windows, eigentlich gibt es besseres.
"Besser" oder "schlechter" sind relative Dinge.
Ich behaupte ja auch nicht dass D&D (oder d20) "das beste" System waere...
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Selganor du bist kleinlicher als der Papst oder wie der Teufel hinter der Seele her such es dir aus. ;)
Er meint die SRDs und das sind nunmal das "SRD" und "SRD Modern" mit D&D ist es für ihn das D20 System.
Warum ich das auch so sehe steht im Disskusionsthread...
Du kannst es gerne anders sehen nur wirklich begründen konntest du es bis jetzt in meinen Augen nicht.
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"Die SRD" sind inzwischen mindestens 4:
- SRD (das erste, inzwischen zu 3.5 ueberarbeitet)
- Modern SRD
die beiden sind von WotC
- Anime d20 SRD
- Mecha d20 SRD
die beiden sind von Guardians of Order (oben verlinkt)
Sie sind aber genauso "offiziell" Teil des "d20-Systems" wie die SRDs von Wizards.
Und wenn ich jetzt auf die Idee kommen sollte ein TWERPS SRD zu schreiben dann waere das auch ein Teil des "d20 Systems"
1. Entwurf TWERPS SRD:
Attributes:
Es gibt nur ein Attribut: Staerke
Alle noetigen Checks werden mit einem Wurf d20+Staerke gegen eine vom SL festgelegte Schwierigkeit gemacht.
Ende.
Das waere genauso "d20" wie D&D, d20 Modern, Star Wars, M&M usw.
BTW: Ich empfehle die Lektuere dieses Eintrags: http://en.wikipedia.org/wiki/D20_System Beim ersten Ueberfliegen konnte ich keine Fehler entdecken werde ihn aber gleich mal intensiver durchlesen.
Bin erst wieder nach 18:00 da, aber euch faellt bis dahin siher noch was ein ;)
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The d20 System is a system of game mechanics for role-playing games published in 2000 by Wizards of the Coast and based on the third edition of Dungeons & Dragons. The system is named after the 20-sided die which is central to the core mechanics of the system.
[...]
Theoretically this would spread the cost of supplementing the game and would increase sales of the core books, which could only be published by Wizards of the Coast under the Dungeons and Dragons and d20 trademarks. (To this end, the SRD does not include rules for character creation and advancement.) The marketing theory behind the d20 System and its associated licenses is network externalities; support for the core rules would become an external expense rather than one incurred by Wizards of the Coast, but would promote the sales of the company's core rulebooks.
Fun everyone?
Diskusion beendet?
Wenn diese Wikipedia Quelle so ausagekräftig ist, dann steht da ziemlich deutlich das D20 die Systemechaniken ohne Charatererschaffung und Erfahrungspunktereglungen sind. Es ist dazu da das Coresytsem (D&D) von WotC zu pushen.
Und ob nun System X seine eigenen Charaktererschaffungsregeln hat oder das Kampfsystem umgemodelt hat ist egal.
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@Selganor: ehrlich gesagt, nein, ich weiss nicht warum du mich darum bittest. Du zählst mir die Gemeinsamkeiten auf die alle Wotc Systeme gemein haben, bittest mich dann aber D&D davon zu unterscheiden.
Ich habe auch nicht mehr das Gefühl als ginge es hier noch um D20, sondern nur darum das ich deine Ansicht kompromisslos übernehmen soll weil sie "richtig" ist und ich meine als "falsch" anerkenne.
Das sehe ich aber nicht ein. Meine ist in keinster Weise falsch, deine ist nur pingeliger. Was ja ok ist, die Mühe mache ich mir nur nicht.
Also gibt es fuer dich das "unmodifizierte d20" (aka Kern von D&D) und "d20" (mit SRD, Modern SRD, Anime/Mecha d20 SRD, M&M, Buy the Numbers uvam.)
So ungefähr kannst du es sehen. Das unmodifizierte d20, also D&D hebe ich natürlich nur hervor wenn es notwendig ist. Es gehört aber genauso zum D20 System, sonst würde ich ja nicht "undmodifziertes D20" sagen.
ich bin auch froh das Chrischie da in die Bresche springt.
@Twerps: klar, das wäre auch D20. Das Grundlegendste Element eines Systems ist und bleibt nunmal die Talentprobe (egal in welcher Form, z.b. Erzählwürfel).
@was die Anwendbarkeit von D20 betrifft: Ich wollte nur sagen das das Vorhandensein vieler D20 Quellenbücher zumindest kein Beweis dafür ist das sich damit alles machen lässt (nicht, das das hier jemand gesagt hätte).
Natürlich hat niemand schuld daran wenn WotC den Markt dominiert. Gut ist das trotzdem nicht für die RPG Landschaft.
@Wikipedia: der Eintrag beginnt ja schon im Titel mit "D20 System" ;)
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Wenn diese Wikipedia Quelle so ausagekräftig ist, dann steht da ziemlich deutlich das D20 die Systemechaniken ohne Charatererschaffung und Erfahrungspunktereglungen sind. Es ist dazu da das Coresytsem (D&D) von WotC zu pushen.
Und ob nun System X seine eigenen Charaktererschaffungsregeln hat oder das Kampfsystem umgemodelt hat ist egal.
Interessant dass du folgenden Abschnitt ausgelassen hast:
Much of the d20 System was released as the System Reference Document (SRD) under the Open Game License (OGL) as open gaming content, which allows commercial and non-commercial publishers to release modifications or supplements to the system without paying for the use of the system's associated intellectual property, which is owned by Wizards of the Coast.
Soweit ich weiss definiert "much of something" ungefaehr "viel von etwas". D.h. es ist NICHT "alles von etwas".
Womit wir wieder haetten: d20 System != SRD
Das sehe ich aber nicht ein. Meine ist in keinster Weise falsch, deine ist nur pingeliger. Was ja ok ist, die Mühe mache ich mir nur nicht.
Dir ist aber klar dass es da schon zu Misverstaendnissen kommen kann wenn z.B. jemand Fuss sagt aber damit Fuesse oder Bein meint?
Warum sagst du nicht SRD oder D&D wenn du SRD oder D&D meinst sondern "d20-System"?
So ungefähr kannst du es sehen. Das unmodifizierte d20, also D&D hebe ich natürlich nur hervor wenn es notwendig ist. Es gehört aber genauso zum D20 System, sonst würde ich ja nicht "undmodifziertes D20" sagen.
Nach der Definition: "d20 ist alles was entweder die d20-Lizenz traegt oder zumindest dank der OGL das SRD benutzen darf" waeren so ziemlich alle "D&D-derivate" (und "Mutationen") abgedeckt... (Will mich jetzt mal zwischen Tuer und Angel nicht drauf festlegen ob es nicht noch irgendwelche Ausnahmen gibt)
Allerdings ist nicht alles davon auch "Open Content", kann also ohne Lizenzen von anderen Firmen in ihren Produkten benutzt werden (aber das ist erstmal zweitrangig)
@was die Anwendbarkeit von D20 betrifft: Ich wollte nur sagen das das Vorhandensein vieler D20 Quellenbücher zumindest kein Beweis dafür ist das sich damit alles machen lässt (nicht, das das hier jemand gesagt hätte).
Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Natürlich hat niemand schuld daran wenn WotC den Markt dominiert. Gut ist das trotzdem nicht für die RPG Landschaft.
Und was heisst das?
Die anderen Produzenten muessen sich mehr anstrengen wenn sie "in die Poette" kommen wollen...
WotC hat mit D&D einen Vorsprung, aber wie man am "Tod" von TSR gesehen hat hilft das alleine nicht die Spitze zu behalten.
@Wikipedia: der Eintrag beginnt ja schon im Titel mit "D20 System" ;)
Ist ja auch der Name der auf dem Logo steht dass jeder der die d20-Lizenz befolgt auf seine Buecher packen kann.
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Selganor schrieb:
Dir ist aber klar dass es da schon zu Misverstaendnissen kommen kann wenn z.B. jemand Fuss sagt aber damit Fuesse oder Bein meint?
Warum sagst du nicht SRD oder D&D wenn du SRD oder D&D meinst sondern "d20-System"?
Das ist nunmal die Kusnt an der Kommunikation. Überall gibt es Vereinfachungen. Du unterscheidest da wo du es für richtig hälst, ich da wo ich es nötig finde. Man kann nicht alles bis ins Detail durchkauen. Es gab bisher auch keine Probleme wenn ich mit anderen Personen über "d20" geredet habe.
@was hat das eine mit dem anderen: eben nichts. Das kannst du zwar nicht wissen, aber aus vielen Richtungen habe ich genau so etwas schon gehört: "d20 ist universell, guck die die ganzen Quellenbücher an"
Selganor schrieb:Und was heisst das?
Die anderen Produzenten muessen sich mehr anstrengen wenn sie "in die Poette" kommen wollen...
WotC hat mit D&D einen Vorsprung, aber wie man am "Tod" von TSR gesehen hat hilft das alleine nicht die Spitze zu behalten.
mh? das heisst, das andere Produzenten ihre RPGs nicht kaufen müssen sondern die Spieler, denen mit steigender Dominanz eines Systems die Wahlmöglichkeiten wegfallen. Ich könnte jetzt wieder mit dem Windows bsp. ankommen aber...
Das D&D nur einen Vorsprung hat und sie die Dominanz hoffentlich so bald nicht erreichen bin ich auch ausserordentlich dankbar für. Abwechslung muss sein (und GUPRS braucht auch eine Chance ;) ).
selganor schrieb:
Ist ja auch der Name der auf dem Logo steht dass jeder der die d20-Lizenz befolgt auf seine Buecher packen kann.
Exakt! ganz genau, und nun sagst du mir ich darf es nicht D20 System nennen.
und um die Andere Frage zu beantworten, das ist auch der Grund warum ich D20 System sage, weil es unter anderem auf dem Aufkleber steht ;D
Mit gefällt der Name ja auch nicht (gut SRD ist noch dämlicher).
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Überall gibt es Vereinfachungen. Du unterscheidest da wo du es für richtig hälst, ich da wo ich es nötig finde.
Und da ja jeder genau weiss wann DU es fuer noetig haelst etwas zu unterscheiden kommt es garantiert nicht zu irgendwelchen Misverstaendnissen...
Das kannst du zwar nicht wissen, aber aus vielen Richtungen habe ich genau so etwas schon gehört: "d20 ist universell, guck die die ganzen Quellenbücher an"
"Universell" ist ein recht weit verbreitetes Wort das gerne verwendet wird.
Nicht immer passend...
Mehr sage ich dazu nicht mehr ;D
mh? das heisst, das andere Produzenten ihre RPGs nicht kaufen müssen sondern die Spieler, denen mit steigender Dominanz eines Systems die Wahlmöglichkeiten wegfallen. Ich könnte jetzt wieder mit dem Windows bsp. ankommen aber...
Das D&D nur einen Vorsprung hat und sie die Dominanz hoffentlich so bald nicht erreichen bin ich auch ausserordentlich dankbar für. Abwechslung muss sein (und GUPRS braucht auch eine Chance ;) ).
Die d20 Lizenz hindert niemanden daran fuer ein neues Rollenspiel ein eigenes System zu schreiben
Exakt! ganz genau, und nun sagst du mir ich darf es nicht D20 System nennen.
und um die Andere Frage zu beantworten, das ist auch der Grund warum ich D20 System sage, weil es unter anderem auf dem Aufkleber steht ;D
Mit gefällt der Name ja auch nicht (gut SRD ist noch dämlicher).
Du kannst es schon EIN d20 System nennen, aber wenn du behauptest dass D&D "DAS d20 System" waere wie kann es dann sein dass d20 Modern (doch ziemlich anders als D&D) auch "DAS d20 System" ist?
Oder M&M, Iron Heroes, Arcana Unearthed/Evolved, Grim Tales und Spycraft?
Sind alles d20-Systeme aber unterschiedlich (und teils inkompatibel) genug um nicht mehr "identisch" zu sein.
Wenn die jedes fuer sich "DAS d20 System" waeren, ist dann "DAS" nicht extrem falsch eingesetzt?
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Selganor schrieb:
Und da ja jeder genau weiss wann DU es fuer noetig haelst etwas zu unterscheiden kommt es garantiert nicht zu irgendwelchen Misverstaendnissen...
du willst mir sicher unterstellen, daß ich mir das einbilde aber --> Das ist nunmal die Kunst an der Kommunikation.
Ich behaupte nicht, daß das nie passiert.
Selganor: Die d20 Lizenz hindert niemanden daran fuer ein neues Rollenspiel ein eigenes System zu schreiben
Im gewissen Sinne schon, denn die Entwickler können darauf vertrauen das sie auf eine ganze Menge vorhandener D20 Spieler zurückgreifen können wenn sie die Lizenz verwenden. Das untergräbt nunmal die Innovation in neue Systeme.
Das grundsätzlich die Option für so etwas da ist bestreitet, glaube ich, keiner sonst wäre es ein Verbot. Das heisst aber nicht das es gemacht wird. Genau zu dem Aspekt hat Boba weiter oben schon genau dasselbe gesagt. Es hat grundsätzlich auch jeder die Freiheit Linux zu verwenden, es tut aber kaum jemand.
Selganor: Wenn die jedes fuer sich "DAS d20 System" waeren, ist dann "DAS" nicht extrem falsch eingesetzt?
Die sind aber alles für sich nicht DAS D20 System. Alle ZUSAMMEN sind DAS D20 System. Jetzt wirfst du wieder eine ganz neue Behauptung auf. Ich hab aber auch kein Problem damit wenn du das anders hälst. Das man das bei D&D trotzdem tun kann liegt imho einfach am "historischen" Vorrecht des D&D Settings.
Auf die Weise benutzt es zumindest die Mehrheit aller Spieler die ich kenne und wir kommen damit alle klar, auch die D&D Spieler darunter. Das du das feiner unterteilst weil du mehr mit D20 zu tun hast und die Unterschiede für dich wichtiger sind kann ich schon verstehen. Wenn man sich dann den Vereinfachungen verwehrt kann man das natürlich schon misverstehen (wenn man will).
Wobei ich mir sicher bin das du genau weisst was ich meine und mit ein bisschen guten Willen damit auch klar kommen würdest und dich nur quer stellst.
Da ich das aber dennoch verdeutlicht habe und das alles nun klar sein müsste bleibt niemand mehr über mit dem ich ein Misverständnis habe. Wenn das Überhand nehmen sollte, sollte man natürliuch darüber nachdenken ob man etwas detaillierter mit D20 umgeht. Das ist vollkommen klar. Das ist in meinem RPG Alltag aber nicht der Fall.
Wir sind doch ziemlich weit ab vom InTopic und ich finde die Diskussion über Grundzüge der Kommunikation ziemlich unergiebig und möchte mich auch gar nicht mehr daran beteiligen. Bist du nicht Moderato? stell das doch mal ab ;)
ich hab zumindest einen guten Einblick bekommen was die Charausarbeitung bei d20 betrifft und das hilft mir auf jeden Fall weiter.
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Im gewissen Sinne schon, denn die Entwickler können darauf vertrauen das sie auf eine ganze Menge vorhandener D20 Spieler zurückgreifen können wenn sie die Lizenz verwenden.
Nur muessen die d20 Spieler dann trotzdem noch das d20 Produkt kaufen. Und da es dem d20 Markt auch nicht besser geht als dem Rest der Szene (und es einige Leute gibt fuer die der Aufdruck "d20" schon ein Grund ist etwas NICHT zu kaufen) ist "d20" nicht automatisch ein Garant fuer viele Kaeufe.
Das untergräbt nunmal die Innovation in neue Systeme.
Komisch... wie kommt es dann dass seit 2000 (seit D&D3/d20 draussen war) in der Szene VIELE neue nicht-d20-Systeme (und einige Neuauflagen von alten Systemen) gekommen sind?
Es hat grundsätzlich auch jeder die Freiheit Linux zu verwenden, es tut aber kaum jemand.
Mein Grund Linux nicht zu benutzen ist dass ich zu viel Arbeit mit dem System selbst haette und dass einige meiner "Standardanwendungen" gar nicht oder nur mit erheblichem Mehraufwand unter Linux laufen wuerden.
Das hat nix damit zu tun dass Windows "besser" oder "schlechter" ist als Linux.
Die sind aber alles für sich nicht DAS D20 System.
Stimmt... Fuer dich ist ja das SRD das "unmodifizierte d20 System"
Alle ZUSAMMEN sind DAS D20 System.
Ob ich so weit gehen wuerde mehrere (zu guten Teilen miteinander inkompatible) Systeme zu EINEM System zusammenzupacken weiss ich nicht.
Ich nenne die Sachen daher lieber jeweils "ein d20 System", denn DAS d20-System impliziert dass man sowas wie ein "Gesammtregelwerk" haben kann.
Dieses wuerde sich allerdings an vielen Stellen selbst widersprechen.
In True20 gehen Attribute von -5 bis +5 (oder hoeher) und werden direkt zu (Characterlevel+3) addiert um den Grundwert eines Skills zu haben. In den meisten anderen d20 Systeme gehen Attribute von "Nicht vorhanden" ueber 0 zu 20 oder mehr und man zaehlt (Attribut-10)/2 (abgerundet) zum Skill Rank (der nicht mehr sein darf als Stufe+X (wobei X meistens 3 ist, es aber auch Ausnahmen gibt) dazu um den Grundwert des Skills zu entdecken.
Also: Wie errechnen sich jetzt in "DEM d20-System" der Grundwert von einem Skill? ;)
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können wir uns nicht darauf einigen das du das letzte Wort hast? Ich bin ja nicht auf ein Einlenken angewiesen.
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hm, weiß gar nicht, wieso ihr euch so haut...
d20 hat seine ursprünge bei d&d 3 zusammen mit dem srd und bildete im laufe der zeit zahlreiche modifikationen und settings aus. judge dredd ist ein d20 scifi setting, spielt aber nicht mit den d20 modern regeln, sondern mit leicht modifizierten d&d-fantasy-regeln, true20 basiert auf dem ursprünglichen d20, mutants & masterminds hat auch viel verändert, mit buy the numbers wurde d20 dann stufen- und klassenlos usw. usf.
aber gemein ist dem ganzen wust, daß man mit kenntnis der d&d-regeln bzw. des srd sehr gut und schnell mit allen modifikationen zurechtkommt, weil ihnen allen ähnliche mechanismen immanent sind. ist sind also jeweils keine komplett anderen systeme, sondern eben nur modifikationen und facetten einer gemeinsamen basis.
der boom hat darüber hinaus jede menge gutes, aber auch so manches schlechte in allen bereichen (quellenbücher, settings usw.) hervorgebracht, wovor man aber mit eingehender rezilektüre recht gut geschützt war/ist.
man kann mit den regeln von d&d, mit dem srd oder true 20 oder einer anderen modifikation nach belieben das spielen, was man möchte - auch stufen- und klassenlos -, und wird immer wieder auf dieselben einfachen, schnellen und leicht verständlichen basismechanismen stoßen. wenn man die nicht mag... ist das eben so. wenn man sie aber mag, hat man sehr schnell zugriff auf zahlreiche welten und quellenbücher, für die man eben nicht jedesmal ein neues system studieren muß. sehr entspannt.
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Im Grunde meinen Selganor und ich das gleiche (nicht das identische ::)), es geht nur um kleine Begrifflichkeiten bei denen er vorgeben will wie ich sie zu benutzen habe (dabei bin ich keineswegs alleine).
JS schrieb:man kann mit den regeln von d&d, mit dem srd oder true 20 oder einer anderen modifikation nach belieben das spielen, was man möchte - auch stufen- und klassenlos -, und wird immer wieder auf dieselben einfachen, schnellen und leicht verständlichen basismechanismen stoßen. wenn man die nicht mag... ist das eben so. wenn man sie aber mag, hat man sehr schnell zugriff auf zahlreiche welten und quellenbücher, für die man eben nicht jedesmal ein neues system studieren muß. sehr entspannt.
prinzipiell hast du schon Recht. Ich hatte dazu weiter oben was geschrieben. Diese weitfefächerte Anwendbarkeit ist sicher keine Besonderheit von D20. Du sagst ja selbst das viele Derivate davon nötig sind um alles abzudecken und das teilweise in ziemlich extremen Änderungen. Das einzige was es von einem xbelibiegen anderen spezialisierten Regelsystem abhebt ist, daß es tatsächlich modifiziert wurde, es hätte auch genausogut bei DSA sein können, dann hätten wir jetzt "3D20". Nur dazu war der Markt eben nicht da, das ist imho alles. Der Modifizieraufwand wäre sicher nicht größer und einleben könnte man sich darin genausogut.
Ich nehme da lieber vorlieb mit einem wirklichen Unisystem bei denen Modifikationen zwar auch nötig sind aber oft nicht so aufwändig sind, so daß man sie noch selbst vornehmen kann, m.E. der entscheidende Unterschied zu einem einstigen spezial.SettingSystem.
Da D&D aber nun mal modifiziert wurde ist die Anwendbarkeit natürlich gegeben und sie erfüllt sicher die Erwartungen, so ist es ja auch nicht.
D20 würde ich bis jetzt aber nicht anders spielen wollen als im D&D-Style.
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hmja, aber das ist meiner meinung nach ein denkfehler. d&d bzw. das "ur"-d20 wurde nicht so oft und auch stark modifiziert, weil es unbedingt sein MUSSTE, es wurde modifiziert, weil spielekreateure das für interessant, gut, dienlich oder sonstwas empfanden. oder weil sie einfach lust dazu hatten. das haben auch die dredd-leute extra betont. sie entschieden sich für die d&d/d20-regeln, weil es ein prinzipiell sehr einfaches und schnelles system ist, das sie mit wenigen handgriffen (und es sind nur wenige) an ihre bedürfnisse und erwartungen anpassen konnten. im prinzip kann man mit den regeln von d&d fantasy jedes setting und jedes genre vernünftig spielen, ob es einem nun gefallen mag oder nicht. daß das auch mit anderen systemen funktioniert, ist natürlich kein geheimnis. nwod, silhouette, coda, unisystem, gurps, hero, omni... der trend scheint ja ohnehin in die etwas generischere richtung zu gehen, und letztlich entscheidet dann der geschmack oder die verfügbarkeit von generischen anpassungen (silhouette mit fantasy ist z.b. grauenvoll, da absolut stiefmütterlich nur angerissen).
aber wenn die frage lautet: "d&d/d20 - ja oder nein?", dann kann man sachlich nur antworten: ein schnelles, einfaches basisprinzip, viele settings, viele optionen und modifikationen stehen bei bedarf zur verfügung. was will man mehr, wenn man es mag?
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JS schrieb:
hmja, aber das ist meiner meinung nach ein denkfehler. d&d bzw. das "ur"-d20 wurde nicht so oft und auch stark modifiziert, weil es unbedingt sein MUSSTE, es wurde modifiziert, weil spielekreateure das für interessant, gut, dienlich oder sonstwas empfanden
Ich weiss nicht was du meinst. Ich hab nicht geschrieben es MUSSTE modifiziert werden, ich sagte es ist einfach passiert. D&D ist nunmal sehr erfolgreich.
Js Schrieb:im prinzip kann man mit den regeln von d&d fantasy jedes setting und jedes genre vernünftig spielen, ob es einem nun gefallen mag oder nicht.
Das ist eine These die du so in den Raum wirfst, ohne daran rumzuwerkeln wird das nicht so einfach möglich sein.
@UniSystem: Ich würde UniSysteme mit Systemen die bis zum brechen gebogen werden um sie auf alle möglichen Settings zu übertragen nur eben nicht in einen Topf werfen.
Klar geht der Trend dahin. Ich Grunde bin ich auch froh drüber weil ich ein System suche mitdem ich glücklich werden kann.
Das die Verfügbarkeit der Anpassungen mit entscheidet habe ich ja geschrieben. Die ist bei D&D eben sehr hoch. Das macht es nur grundsätzlich nicht anpassungsfähiger als eben DSA um bei dem Bsp. zu bleiben. Das ist mir nur wichtig wenn ich an ein "Anpassungsfähiges" System gehe weil ich darauf achte, es selbst anpassen zu können und da ist der Aufwand bei einem reinen Unisystem das sich ohnehin nicht auf Settings festlegt eben einfacher. Eine große Auswahl an Settings allein reicht mir nicht.
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Hast du dir inzwischen mal M&M und/oder Buy the Numbers angeschaut?
Denn bei deinen "Vorraussetzungen" (bei denen IIRC auch "Nachteile" dabei waren) sind die (wenn es wirklich was an d20 sein soll) noch die besten Kandidaten fuer die Basis ("rumschrauben" - ob jetzt noetig oder nicht - wirst du wahrscheinlich an beiden noch)
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@M&M, BtN: nein, leider nicht. hatte noch keine Gelegenheit dazu.
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öhm... diese these werfe ich nicht in den raum, sie ist ein faktum. mit dem phb und dem dmg allein ist man von fantasy bis scifi für alles gewappnet. d&d muß nicht auf biegen und brechen modifiziert werden, und es ist passiert, weil es so einfach zu modifizieren ist (siehe dredd). wenn das auch bei dsa oder so der fall sein sollte, frage ich mich, warum es keine dsa scifi settings gibt. daß man dsa ebenso schnell und ohne aufwand an andere genres bei guter spielbarkeit anpassen kann, müßtest du erstmal unter beweis stellen. es mag sein, aber es ist bisher nur eine behauptung. und selbst das unisystem paßt nicht pefekt zu jedem setting und muß hier und dort nachgefeilt werden.
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Das immer nachgefeilt werden muss habe ich ja mehrmals, und Selganor auch, gesagt.
Ich muss gar nichts unter Beweis stellen, denn es ist nichtmal bewiesen das es bei D&D sehr einfach ist. Ich sagte auch nicht es ginge ohne großen Aufwand bei DSA, der wird ähnlich groß oder klein sein wie bei DSA auch oder bei einem xbeliebigen anderen System (ausser den Unisystemen). Natürlich ist das eine Vermutung, denn Beweisen wird sich das schwer lassen. Eine breite Palette von Büchern ist nämlich kein Beweis, falls du das anführen willst. Da hat mir Selganor sogar entschieden zugestimmt, daß so etwas nie jemand behaupten würde. ;D
Dagegen stellt du ja Thesen als Faktum dar. Auf welcher Grundlage? Deine Aussage reicht mir als Beweis nicht aus, denn du legst nicht fest was Fakt ist.
Ebenso werden mir einige widersprechen wenn ich behaupte es sei ein Fakt das mit GURPS jedes Setting spielbar ist (auch wenn ich der Meinung bin ;)), und daß nehme ich auch keinem übel, denn ich würde es nie als bewiesen darstellen.
JS schrieb: d&d muß nicht auf biegen und brechen modifiziert werden, und es ist passiert, weil es so einfach zu modifizieren ist (siehe dredd)
Da steht deine Vermutung gegen meine, denn ich glaube, daß es einen anderen, bereits genannten, Grund hat.
wenn das auch bei dsa oder so der fall sein sollte, frage ich mich, warum es keine dsa scifi settings gibt.
Eben den Grund aus meiner Sicht habe ich dir auch genannt.
Ich habe jetzt nichts neues gepostet sondern wiederhole nur noch mich selbst, und ich möchte das nicht nochmal durchkauen. Das D20 ein breites Sortiment angesammelt hat (wie es dazu gekommen ist, sei mal dahin gestellt), das ziemlich viele Settings abdeckt so daß man davon profitieren kann, bestreitet ja keiner.
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Man KANN mit d20 zahlreiche Settings/Genre spielen.
Ob man damit ALLE Genre/Settings so gut spielen kann wie auf anderen Systemen wage ich mal zu bezweifeln.
Es gibt Dinge die sind in d20 besser zu machen als in anderen Systemen und umgekehrt.
Aber auch die Einstufung was jetzt "gut" und was "schlecht" machbar/umgesetzt/spielbar/... ist faellt wieder in den Bereich persoenlicher Geschmack. Und ueber den kann man ja schlecht streiten.
BTW: Zum Thema Genre: Im DMG (afaik nicht im SRD) sind die Seiten 144ff mit Tipps (und ein paar Werten) fuer "andere Welten" (asiatisch, Renaissance, modern/futuristisch, ...) schon in den "Grundregeln" angerissen.
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eben. außerdem ist mit gurps jedes setting spielbar. wieso auch nicht? und mit d&d eben auch. das hat nichts mit der buchmasse zu tun, sondern mit der sehr einfachen möglichkeit der modifikation oder, wenn man das gar nicht will, mit dem flexiblen grundsystem. das haut zwar z.b. für scifi nicht komplett vom hocker, aber darum geht es ja nicht.
whatever... ist wohl nun wirklich alles gesagt worden...
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THREADNEKROMANTIE!
Seh ich das richtig, das ich, wenn ich die deutschen Regeln von D&D kaufen möchte, über 100 Euro ausgeben muss? 3 Grundregelwerke mit jeweils ca. 35 euro?!
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Ja.
Wobei das Spielleiterhandbuch hilfreich, aber nicht notwendig ist. Auch das Monster Handbuch beinhaltet wenig mehr, als das was man im SRD findet.
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Das ist mal heftig...da verflüchtigt sich mein gerade wieder erwecktes Interesse wieder glaub ich...Was ist denn der Unterschied zwischen Spielerhandbuch und Spielleiterhandbuch? Im Spielleiterhandbuch noch mehr Regeln drin? Oder wie muss ich mir das denken? Oder sind da nur Tips zum Leiten von Spielen drin?
Und das Monsterhandbuch? Ich hab bisher von so gut wie keinem RPG ein Bestiarium gekauft, weil ich mir die Werte für Monster in meinen Abenteuern eh besser selber ausdenken (und der Gruppe anpasse) kann. Steht da mehr drin als Werte?
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Jain. Das kommt drauf an was du willst. Theoretisch kommst du mit dem Spielerhandbuch alleine aus.
Aber das ist erheblich mehr Arbeit, weil du irgendwann garantiert in Situationen kommst, die vom Spielerhandbuch nicht abgedeckt werden. Dann müsstest du dir selbst eine Regelung überlegen, die du sonst im DMG (Dungeon Masters Guide) nachschlagen würdest.
Und du müsstest dir die Monster selber bauen. Das ist möglich aber Aufwändig. Wenn du dir die 3 Grundbücher kaufst hast du halt ein funktionierendes Komplettpaket.
Die Frage ist auch ob du dann halt machst oder die Kohle für die ganzen Erweiterungen auch noch rauspfefferst. Das ist halt schon ein Haufen Zeuch.
Aber man kriegt auch was für sein Geld, so isses ja nicht.
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Wenn ich mir Grundregelwerke kaufe, dann möchte ich mit diesen auch ohne große Abstriche spielen können. Sprich, ich möchte gerne die wirklich notwendigen Regeln HABEN und nicht von ihnen im Regelwerk lesen im Sinne von "Guten Tag, wenn sie wissen wollen, wie wichtiger Würfelwurf A gewürfelt wird, kaufen sie sich das tolle Buch "Würfelwurf A! Was muss ich tun?!". Dazu würde ich mir dann eventuell noch einen Setting Band kaufen...das wärs...eventuell nochmal irgendwelche Bücher um mehr Möglichkeiten bei der Charaktererschaffung zu haben...aber das muss nicht direkt zu Anfang sein. Sprich ich will ein gut spielbares Regelwerk und das dazugehörige Setting...wobei das Setting auch erst an zweiter Stelle steht. Wie sieht das bei D&D aus?
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Schlecht. Zwar kann man durchaus nur mit dem Spielerhandbuch, aber das GRW besteht nun einmal aus drei Büchern. Aber... auf dem deutschsprachigen Sektor sehe ich für Dich keine großartigen Alternativen dazu. Im Englischen gäbe es noch genug OGL/D20 Produkte, die Du mal alternativ spielen könntest und wo ein Buch tatsächlich alles enthält, was man braucht. Und wenn Dir D&D 3.0 reicht, da bekommst Du englische Regelwerke (alle 3 Bände) zu Spottpreisen bei EBay hinterher geworfen.
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Ja, wer D&D uneingeschränkt spielen möchte braucht einfach alle 3 Regelwerke. Alles Andere ist mE ein fauler Kompromiß. Kauf sie auf englisch, dan bist du statt über 100 EUR weniger als 70 EUR los.
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Wie sieht das bei D&D aus?
Kannst du haben. soweit ich das sehe reicht das Spielerhandbuch für deine Bedürfnisse.
Hier hast du alle Werte der Monster SRD (http://srd.dungeonstore.de/monstersAtoZ.html)
Und das Spielerhandbuch ist haupstsächlich mit Tips zum Leiten und Abenteuerbauen gespickt.
Ansonsten stehen da noch die MAgischen Gegenstände drin, aber die findest du auch hier SRD (http://srd.dungeonstore.de/magicItems.html).
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Ich habe zwar keine großen Probleme mit der englischen Sprache, aber ich bevorzuge die deutschen Versionen, falls es sie gibt. Es ist einfach angenehmer, da es nicht vorkommt, das man bestimmte Worte dann doch nicht kennt und dann gegebenenfalls essentielle Regeln nicht versteht (im englischen bisher seltener passiert, aber es KANN passieren - im holländischen ist mir das öfter passiert). Ausserdem ist es für mich im deutschen einfach leichter im Spiel mal kurz eine Regel zu suchen.
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Bei D&D ist das eigentlich kein Problem. Ich komm mit meinem Schulenglisch vollkommen problemlos durch. Ausserdem sind die Regeltechnischen Begriffe immer sehr sorgfältig deffiniert. Da steht jeder Hünerschiß drin und zwar so, dass ihn auch der letzte Vorschüler versteht. Es gibt nur ein paar kleine Ausnahmen, die mit etwas GMV gelöst werden können.
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THREADNEKROMANTIE!
Seh ich das richtig, das ich, wenn ich die deutschen Regeln von D&D kaufen möchte, über 100 Euro ausgeben muss? 3 Grundregelwerke mit jeweils ca. 35 euro?!
Als Spieler brauchst Du nur das Spielerhandbuch.
Erst als Sl ist das Spielleiterhandbuch und das Monstermanual überaus Hilfreich.
Hough!
Medizinmann
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Was an D&D faszinierend ist - je mehr man darüber diskutiert ob es gut ist oder nicht, desto mehr Nörgelei und Kritik kommt auf, bis man zu dem Punkt kommt wo alle plötzlich der Meinung sind, das es eigentlich nichts taugt und total doof ist.
Wenn man es jedoch einfach nur spielt hat man jahrelang ungeminderten Spaß daran, denn es funktioniert und ist ziemlich flexibel. Alles andere ist nur Geschmackssache.
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Was an D&D faszinierend ist - je mehr man darüber diskutiert ob es gut ist oder nicht, desto mehr Nörgelei und Kritik kommt auf, bis man zu dem Punkt kommt wo alle plötzlich der Meinung sind, das es eigentlich nichts taugt und total doof ist.
Wenn man es jedoch einfach nur spielt hat man jahrelang ungeminderten Spaß daran, denn es funktioniert und ist ziemlich flexibel. Alles andere ist nur Geschmackssache.
Wenn ich so drüber nachdenke... hast du recht.
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Ich weis nicht was ihr habt. D&D ist doch eines der flexibelsten Systeme überhaupt.
Wenn mir was nicht passt dann änder ich es ab, es lohnt sich doch gar nicht sich über Kleinigkeiten aufzuregen. Bei D&D ist es genauso wie mit der Bildzeitung. Millionen regen sich darüber auf, gespielt wirds trotzdem! >;D
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Also D&D mit Bild zu vergleichen ist ja mal echt nicht angemessen. Sooooo schlecht ist D&D ja jetzt wirklich nicht ;).
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Meiner Meinung nach sollte man D&D nicht als eines der Pseudo-realistischen Systeme sehen, sondern als das was es ist: ein heroisches Rollenspiel. Seht es in der Tradition grosser epischer Sagen wie der Siegfried Sage oder auch der Geschichte von Mittelerde. Ja ein D&D Charakter kann eine Klippe herunter stürzen ohne zu sterben, ja er kann einen Drachen erschlagen, er ist eben ein Held. Wenn man es auf diese Weise sieht, erscheint D&D in einem anderen Licht. Mir ging es zumindest so.
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Ähm, ein D&D Charakter kann keine Klippe runterspringen und überleben? Ausser er hat nen bestimmten Schutzzauber oder die Fähigkeit zu fliegen oder dergleichen. Oder verwechselst du das gerade mit nem Superheldensystem? :o
Und nen ausgewachsenen Drachen auch erst auf ziemlich hoher Stufe und dann meist auch nur mit der Unterstützung mehrerer Spieler/NPC's.
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Was an D&D faszinierend ist - je mehr man darüber diskutiert ob es gut ist oder nicht, desto mehr Nörgelei und Kritik kommt auf, bis man zu dem Punkt kommt wo alle plötzlich der Meinung sind, das es eigentlich nichts taugt und total doof ist.
Wenn man es jedoch einfach nur spielt hat man jahrelang ungeminderten Spaß daran, denn es funktioniert und ist ziemlich flexibel. Alles andere ist nur Geschmackssache.
Hm, naja ... das stimmt. Was nicht heissen muss dass man mit einem anderen System nicht mehr Spass haben könnte! Nur weil 80% der Leute mit Windows glücklich sind heisst das nicht dass die Leute die Linux oder Mac OS haben nur gleich glücklich sind. Oder so. ~;P
Aber generell trifft das auch auf oWoD vs. nWoD, Star Wars d6 vs. Star Wars d20 usw. zu --- was man nicht weiss, macht einen nicht heiss.
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Naja á 10 ft. 1d6 Schaden. Ein Barbar der Stufe 10 hat je nachdem wie das mit der Verwendung der HD geregelt wird so in etwa... 130 HP.
Bei einem durchschnittlichen Schadenswurf von 4.5 auf d6 macht das in etwa...
300 ft. ~ 135 Dmg, abzüglich DR. Wenn er dann seinen Rettungswurf gegen Massive Damage schafft, wovon man ausgehen kann...
überlebt er einen Sturz aus etwa 100m Höhe. Das WÜRDE ich als episch beschreiben, ja.
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Ähm, ein D&D Charakter kann keine Klippe runterspringen und überleben? Ausser er hat nen bestimmten Schutzzauber oder die Fähigkeit zu fliegen oder dergleichen. Oder verwechselst du das gerade mit nem Superheldensystem? Shocked
Und nen ausgewachsenen Drachen auch erst auf ziemlich hoher Stufe und dann meist auch nur mit der Unterstützung mehrerer Spieler/NPC's.
Natürlich gibt es Charaktere die das können. Es kann nicht jeder, aber jeder D&D Charakter wird es irgendwann können wenn er nur lange genug gespielt wurde.
300 ft. ~ 135 Dmg, abzüglich DR. Wenn er dann seinen Rettungswurf gegen Massive Damage schafft, wovon man ausgehen kann...
überlebt er einen Sturz aus etwa 100m Höhe. Das WÜRDE ich als episch beschreiben, ja.
Ist das eine neue 3.5 Regel? Ich habe von 3.0 in Erinnerung dass man maximal 20d6 Fallschaden nimmt, was durchschnittlich (also 3,5 pro d6) etwa 70 Schaden wären.
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Ich hatte noch nie solche Fallhöhen. Kann sein das es bei 70 Schaden gedeckelt ist, was aber die Grundaussage, dass ein Charakter einen Sturz aus über 100 m Höhe überleben kann nich ändert.
Normalerweise kenne ich mich in den Regeln aus, aber wenn ich etwas nie gebraucht habe mag es sein, dass es mir entgangen ist.
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Wo wir gerade beim Thema sind, wir haben uns vor langem mal gefragt ob eine Rüstung mit Heavy Fortification auch gegen Death from massive Damage schützt. Was meint ihr dazu?
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Ich denke nicht. Fortification schützt besonders empfindliche Stellen, also vor erhöten Schäden durch präzisionstreffer. Der Crittical hit verursacht mehr Schaden, weil er eine besonders empfindliche Stelle (Kopf, Halz, Herz, Lunge) verletzt, genauso wie die Sneak Attack und seit neuestem auch der Sudden Strike.
Massive Damage stellt mehr die Situation dar, wenn einfach zu viel auf ein mal auf den Körper einwirkt.
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Meiner Meinung nach sollte man D&D nicht als eines der Pseudo-realistischen Systeme sehen, sondern als das was es ist: ein heroisches Rollenspiel. Seht es in der Tradition grosser epischer Sagen wie der Siegfried Sage oder auch der Geschichte von Mittelerde. Ja ein D&D Charakter kann eine Klippe herunter stürzen ohne zu sterben, ja er kann einen Drachen erschlagen, er ist eben ein Held. Wenn man es auf diese Weise sieht, erscheint D&D in einem anderen Licht. Mir ging es zumindest so.
Das unterschreibe ich einfach mal vorbehaltslos.
Ich möchte sogar noch hinzufügen, dass das eine Qualität ist, die ich an einem Rollenspiel sehr schätze. :)
Hm, naja ... das stimmt. Was nicht heissen muss dass man mit einem anderen System nicht mehr Spass haben könnte!
Davon war ja auch gar nicht die Rede! :) Es ging mir ja nur darum, das D&D nicht so schlecht ist, wie es von seinen Spielern dauernd gemacht wird.
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D&D ist nicht schlecht, es ist nur für bestimmte Formen von Rollenspiel ungeeignet.
Aber wer versucht mit einem Flammenwerfer die Kerzen am Geburtstagskuchen anzuzünden kann auch versuchen mit D20 Realitätskopie zu betreiben.
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Was an D&D faszinierend ist - je mehr man darüber diskutiert ob es gut ist oder nicht, desto mehr Nörgelei und Kritik kommt auf, bis man zu dem Punkt kommt wo alle plötzlich der Meinung sind, das es eigentlich nichts taugt und total doof ist.
War das nicht bei Diskussionen über DSA der Fall? ;)
Ich denke mal, alle großen Mainstreamsysteme müssen sich ne Menge Kritik gefallen lassen.
Ist auch okay, hält mich aber nicht davon ab, nichts grundsätzliches gegen D&D, DSA und SR zu haben, sondern nur gegen bestimmte Arten, diese Systeme zu spielen.
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Davon war ja auch gar nicht die Rede! :) Es ging mir ja nur darum, das D&D nicht so schlecht ist, wie es von seinen Spielern dauernd gemacht wird.
Interessantes Phänomen, genau andersherum wie bei DSA, wo die Kritiker meist von außen kommen und die Fanboys DSA mit den Zähnen verteidigen.
Aber um mal meine Meinung zu sagen:
was mich daran hindert, mich intensiver mit D+D zu beschäftigen sind gar nicht mal die Regeln als solche, sondern daß ich mich die schiere Masse an trockenem Text abschreckt. Ich meine, PHB+DMG sind mehrere hundert Seiten reine Regeln, durch die ich mich durchwühlen muß. Und daß ohne eine Zeile Weltbeschreibung, nur trockene Regeln. Dadurch haben die Bücher für mich den Charme einer Bedienungsanleitung eines Videorekorders und machen keine Spaß zu lesen, es sei denn, man ist reiner Taktiker und optimiert sich dadurch seinen SC.
Ich bevorzuke GRW, in denen etwas zu einer Welt drinne steht, die Charakterklassen auf die Welt zugeschrieben sind, etc. Bei D+D muß ich mir nach mehreren hundert Seiten Regeln auch noch diverse Weltenbücher kaufen. Gut, mache ich bei anderen Spielen auch, da habe ich aber meist im GRW schon einen Einstieg in die Welt und sehe, ob sie mir überhaupt gefällt.
ZU den Regeln selber:
Die sind mir vielzu abstrakt in vielerlei Hinsicht:
Ich finde reinen Stufenausstieg viel zu abrupt, Gesinnungen finde ich auch viel zu einschränkend. Seien wir mal ehrlich, D+D ist noch immer im wesentlichen ein Taktikspiel, das zum großen Teil Kampoptionen beschreibt.
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Aber wer versucht mit einem Flammenwerfer die Kerzen am Geburtstagskuchen anzuzünden...
Wie? Geht das auch anders?!? :o
;)
Aber um mal meine Meinung zu sagen:
was mich daran hindert, mich intensiver mit D+D zu beschäftigen sind gar nicht mal die Regeln als solche, sondern daß ich mich die schiere Masse an trockenem Text abschreckt. ...
Was mich persönlich bei D&D abschreckt, ist, dass man DREI Bücher + evtl. Settingbuch braucht, um vernünftig spielen zu können.
Ok, auf das MM kann man vielleicht zur Not noch verzichten, wenn man sich alle Monster etc. selbst aus den Fingern saugt...
ZU den Regeln selber:
Die sind mir vielzu abstrakt in vielerlei Hinsicht:
Ich finde reinen Stufenausstieg viel zu abrupt, Gesinnungen finde ich auch viel zu einschränkend. Seien wir mal ehrlich, D+D ist noch immer im wesentlichen ein Taktikspiel, das zum großen Teil Kampoptionen beschreibt.
Diese Dinge sind für mich weitere Contra-Argumente.
Aber wen so etwas nicht stört...
Positiv finde ich allerdings die grosse Vielfalt der angebotenen Settings. Wo hat man so etwas sonst, ausser vielleicht GURPS?
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Ich finde reinen Stufenausstieg viel zu abrupt, Gesinnungen finde ich auch viel zu einschränkend. Seien wir mal ehrlich, D+D ist noch immer im wesentlichen ein Taktikspiel, das zum großen Teil Kampoptionen beschreibt.
Stufenanstieg:
Der Stufenanstieg gibt ja nur an wie sich der Charakter weiterentwickelt. Wie du an die neuen Fähigkeiten bekommst oder wie/ab wann du sie einsetzt bleibt dir überlassen. Entweder du hast die Fähigkeit gleich oder du machst es halt rollenspielerisch und beschreibst im Abenteuer wie du dazu kommst.
Gesinnung:
Mache mir selten etwas aus Gesinnung und es soll einem ja nur Anhaltspunkte geben wie dein Charakter so drauf ist. Ich weiß garnicht was alle damit haben.. Wirklich wichtig ist es dann meist nur bei Zauber (etwa Zauberbarrieren die nur "Gute" oder "Böse" durchlassen) oder Waffen die nur bei bestimmten Leuten funktionieren. Und wie will man das anders großartig umsetzen?
Taktikspiel:
Es stimmt schon, dass es meiner Ansicht dazu verleitet. Aber das zum teil auch nur, wenn man die Taktikspielfelder zum Kampf benutzt. Ist auch ein Grund warum ich das NIEMALS selbst nutzen würde. Ich bin rollenspieler und ich kann mir nen kleinen Kampf auch selbst vorstellen. Größere Schlachten oder gar Kriege müssen eh anders abgehandelt werden (zumindest mache ich da so).
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Positiv finde ich allerdings die grosse Vielfalt der angebotenen Settings. Wo hat man so etwas sonst, ausser vielleicht GURPS?
Wobei ausgerechnet die beiden Settings, die mich dazu bringen könnten, mir D&D 3.5 zuzulegen, nämlich Dark Sun und Planescape, offiziell nicht mehr unterstützt werden. :q
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Was mich persönlich bei D&D abschreckt, ist, dass man DREI Bücher + evtl. Settingbuch braucht, um vernünftig spielen zu können.
Nicht notwendigerweise. Viele Leute nutzen das DMG nur als Liste der magischen Gegenstaende und wer keine Monster in seiner Runde/Setting hat (oder alle Beschreibungen der Monster die er nutzt anderswo her hat) braucht auch kein MM und kann so problemlos nur mit dem PHB leiten (als Spieler brauche ich eh' nicht mehr als das - wenn ueberhaupt)
Positiv finde ich allerdings die grosse Vielfalt der angebotenen Settings. Wo hat man so etwas sonst, ausser vielleicht GURPS?
In JEDEM System das einfach genug ist dass man fremde Settings ohne groessere Probleme in das eigene System konvertieren kann weil System und Setting gut genug voneinander getrennt sind und ich nicht erst die "Pampe" die entsteht wenn man System und Setting "untrennbar" miteinander vermischt nach System und Settingteilen trennen muss.
Desweiteren ist die OGL/d20-Lizenz die einzige mir bekannte Lizenz die es Autoren die sich an bestimmte Regeln halten nicht nur erlaubt Sachen zu produzieren ohne dass diese erst von den Machern "erlaubt" werden muessen sondern man darf diese Sachen auch noch verkaufen wenn man kann/will (ohne den Inhabern der Lizenzen Lizenzgebuehren zahlen zu muessen).
@Rasumich: Beide sind als Fanprojekte aus den "offiziellen Fansites" inzwischen (mehr oder minder?) konvertiert und haben auch schon verschiedene Dungeon/Dragon-Artikel erhalten (in 3.x)
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@Rasumich: Beide sind als Fanprojekte aus den "offiziellen Fansites" inzwischen (mehr oder minder?) konvertiert und haben auch schon verschiedene Dungeon/Dragon-Artikel erhalten (in 3.x)
Davon hatte ich schon gehört, taugen die Projekte denn was und wo finde ich die?
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Davon hatte ich schon gehört, taugen die Projekte denn was und wo finde ich die?
Planescape:
http://www.planewalker.com/index.php
Alles für 3.5 - Rassen, Prestige-Klassen, Hintergrund
Dark Sun - http://www.athas.org/releases/
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Stufenanstieg:
Der Stufenanstieg gibt ja nur an wie sich der Charakter weiterentwickelt. Wie du an die neuen Fähigkeiten bekommst oder wie/ab wann du sie einsetzt bleibt dir überlassen. Entweder du hast die Fähigkeit gleich oder du machst es halt rollenspielerisch und beschreibst im Abenteuer wie du dazu kommst.
Wenn ihr das zulaßt okay, ich kenne das von früher so und so spielen wir das auch:
Spieltag zuende=XP=Erfahrungsstufe hoch=neue Fähigkeiten
Gesinnung:
Mache mir selten etwas aus Gesinnung und es soll einem ja nur Anhaltspunkte geben wie dein Charakter so drauf ist. Ich weiß garnicht was alle damit haben.. Wirklich wichtig ist es dann meist nur bei Zauber (etwa Zauberbarrieren die nur "Gute" oder "Böse" durchlassen) oder Waffen die nur bei bestimmten Leuten funktionieren. Und wie will man das anders großartig umsetzen?
Also ich komme bei anderen Systemen, auch ohne die Gesinnung aus. Midgard z.B. definiert die clerikalen Zauber durch die Art des Gottes, HeroQuest vergibt auch Zauber direkt durch den erwählten Gott und das Rollenspiel damit. Da sind Gesinnungen komplett überflüssig. Man muß nur die Regilion des Priestern und bestimmte Gebote durchformulieren. Das macht IMHO wesentlich mehr Sinn, als eine Gesinnung festzulegen.
Taktikspiel:
Es stimmt schon, dass es meiner Ansicht dazu verleitet. Aber das zum teil auch nur, wenn man die Taktikspielfelder zum Kampf benutzt. Ist auch ein Grund warum ich das NIEMALS selbst nutzen würde. Ich bin rollenspieler und ich kann mir nen kleinen Kampf auch selbst vorstellen. Größere Schlachten oder gar Kriege müssen eh anders abgehandelt werden (zumindest mache ich da so).
Ich finde die ganzen Regeln sind dermaßen auf Kampf aufgebaut. Die Kampffähigkeiten, die meisten Zauber, alles läuft auf taktischen Kampf hinaus.
In JEDEM System das einfach genug ist dass man fremde Settings ohne groessere Probleme in das eigene System konvertieren kann weil System und Setting gut genug voneinander getrennt sind und ich nicht erst die "Pampe" die entsteht wenn man System und Setting "untrennbar" miteinander vermischt nach System und Settingteilen trennen muss.
Nur gehöhre ich zum Beispiel zu den Spielern,die Systeme bevorzugen, bei denen System und Welt vermischt sind. Da hat man nämlich das Gefühl, daß alles zusammen paßt. Ich finde man merkt es deutlich, ob Welt und System auseinander abgestimmt wurden (Midgard, HeroQuest) oder ob es ein neutrales System gibt, zudem dann die Welt geschrieben wurde (D+D).
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Ich finde die ganzen Regeln sind dermaßen auf Kampf aufgebaut. Die Kampffähigkeiten, die meisten Zauber, alles läuft auf taktischen Kampf hinaus.
Was D&D perfekt macht, wenn man taktischen Kampf mag und dazu noch tüchtig improvisations-Theater machen will.
Und Bodenpläne sind natürlich sowieso Pflicht http://arskueche.blogspot.com/2006/10/feindbilder-i-bodenplne.html
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Planescape:
http://www.planewalker.com/index.php
Alles für 3.5 - Rassen, Prestige-Klassen, Hintergrund
Dark Sun - http://www.athas.org/releases/
Herzlichen Dank!
Feine Sache, das Ganze!
Nur muss ich mir jetzt wohl doch D&D 3.5 zulegen... ;)
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Was D&D perfekt macht, wenn man taktischen Kampf mag und dazu noch tüchtig improvisations-Theater machen will.
Und Bodenpläne sind natürlich sowieso Pflicht http://arskueche.blogspot.com/2006/10/feindbilder-i-bodenplne.html
Myrmidon, ich kenne dein Blog, bin in deinem und Sets Forum Tyrion :D
Allerdings mag ich eben keinen taktischen Kampf, weshalb es für mich eben nicht perfekt ist und ich keine Botenpläne benutze.
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Allerdings mag ich eben keinen taktischen Kampf, weshalb es für mich eben nicht perfekt ist und ich keine Botenpläne benutze.
Jo, aber das muss man ja auch nicht. Meine ALTE (Durchschnittsalter 40) Runde hat noch fast nie mit Bodenplaenen gespielt, jedenfalls nicht richtig und die werden jetzt nicht damit anfangen, denke ich. Die anderen Runden beinhalten viele ehemalige Btech Spieler... die (wie ich auch) stehen auf die taktischen Moeglichkeiten (die ja IMHO noch ausgepraegter sind als bei Btech). Also wieder mal: Für jeden Geschmack etwas und keiner muss.
Gleiches zum Alignment. Mal lasse ich es fast ganz weg, mal baut ne Kampagne drauf auf, mal ersetze ich es durch Taint.
Meiner Erfahrung nach sind es gerade ehemalige DSAler, die D&D immer vorwerfen, was man da alles sklavisch beachten muesse... die eingefleischten D&D benutzen dagegen nicht mal die Haelfte der Grundregeln :D ;)
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Wenn ihr das zulaßt okay, ich kenne das von früher so und so spielen wir das auch:
Spieltag zuende=XP=Erfahrungsstufe hoch=neue Fähigkeiten
Das ist leider so oft so mit der XP. Deshalb nutze ich in meinen Runden nicht mehr die XP vergabe sondern sage irgendwann, wenn die Chars meiner Meinung nach genügend Erfahrung gesammelt haben, das sie eine Stufe steigen.
Und warum sollte man nicht zulassen, dass man selbst seine Fähigkeiten mit bissle Rollenspiel einsetzt und es halt als Anfänger versucht? ???
Also ich komme bei anderen Systemen, auch ohne die Gesinnung aus. Midgard z.B. definiert die clerikalen Zauber durch die Art des Gottes, HeroQuest vergibt auch Zauber direkt durch den erwählten Gott und das Rollenspiel damit. Da sind Gesinnungen komplett überflüssig. Man muß nur die Regilion des Priestern und bestimmte Gebote durchformulieren. Das macht IMHO wesentlich mehr Sinn, als eine Gesinnung festzulegen.
Naja, ich nutze es um für mich grob zu sagen wie die moralischen Grundsätze des Charakters sind. Soweit kann die Gesinnung ja kein Problem sein. Und dann kommts halt auf die Zauber oder verzauberten gegenstände, etc. an. Ich kann einfach kein Schwert des Bösen heben, wenn ich ein Held bin. Ist halt ne Verzauberung und auch da sehe ich kein Problem bei der Nutzung der Gesinnung.
Ich finde die ganzen Regeln sind dermaßen auf Kampf aufgebaut. Die Kampffähigkeiten, die meisten Zauber, alles läuft auf taktischen Kampf hinaus.
Sagen wir 80% des Regelsystems sind Kampfregeln und 20% sind "Sonstige". Du willst weniger bzw. garkeinen Kampf... ok, brauchst du nur noch 20%.
Wo ist da jetzt das Problem?
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Meiner Erfahrung nach sind es gerade ehemalige DSAler, die D&D immer vorwerfen, was man da alles sklavisch beachten muesse... die eingefleischten D&D benutzen dagegen nicht mal die Haelfte der Grundregeln :D ;)
Also ich bin weder eingefleischter DSA noch eingefleischter D+D-Fan ;D
Vielmehr bin ich seit 22 Jahren Rollenspieler und kenne unzählöige Systeme zumindest vom Lesen. Und da habe ich halt mittlerweile einen eigenen Geschmack entwickelt, was ich Lust habe zu lesen und was ich an Regeln mag oder nicht mag.
Auch die DSAA-Regeln in der 4er Version habe ich nicht komplett gelesen, ich lese immer das was ich grad brauche. Aber die sind zumindest nicht so trocken wie die D+D-Regeln.
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Sagen wir 80% des Regelsystems sind Kampfregeln und 20% sind "Sonstige". Du willst weniger bzw. garkeinen Kampf... ok, brauchst du nur noch 20%.
Wo ist da jetzt das Problem?
Das ich diese 20 % plus 20 % Kampfregeln die ich benutze aus mehreren hundert trockenen Regelseiten raussuchen muß. Und daß es da diverse Regelwerke gibt, die mit weitausweniger Kampfregeln auskommen und interessanter zu Lesen sind, da sie mir eine Welt gleich mitliefern.
Um es nochmal zu wiederholen:
Für mich haben die D+D-Regeln den Charme einer Bedienungsanleitung eines Videorekorders.
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Meiner Erfahrung nach sind es gerade ehemalige DSAler, die D&D immer vorwerfen, was man da alles sklavisch beachten muesse... die eingefleischten D&D benutzen dagegen nicht mal die Haelfte der Grundregeln :D ;)
Ich bin ehemaliger DSAler und ich nutze mit Begeisterung alles, was D&D mir an Regeln hinschmeißt. Einfach weil ich jetzt endlich mal die Regeln nutzen kann und ich keinen dysfunktionalen Schmonsens mehr vor mir habe.
Sagen wir 80% des Regelsystems sind Kampfregeln und 20% sind "Sonstige". Du willst weniger bzw. garkeinen Kampf... ok, brauchst du nur noch 20%.
Wo ist da jetzt das Problem?
Na das ist ja jetzt auch die falsche Lösung.
Wer keine taktischen Kämpfe (respektive: keine Kämpfe) mag, der sollte D&D tatsächlich nicht mit der Kneifzange anfassen und sich was anderes besorgen.
Es wäre vollkommen sinnlos, die am besten gemachten Mechaniken eines Spiels in die Tonne zu kloppen und nur das zu nutzen, was eigentlich als Nebensache gedacht ist.
Da sollte sich Kazander dann doch was schnappen, was besser auf seine Wünsche zugeschnitten ist.
Myrmidon, ich kenne dein Blog, bin in deinem und Sets Forum Tyrion
:-X Du heißt wirklich überall anders, oder?
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:-X Du heißt wirklich überall anders, oder?
Naja, das hat "historische" Gründe. Tyrion und Kazander sind Buchchraktere, die mich sehr beeindruckt haben.
Und als ich mich hier und im Blutschwerter angemeldet hatte, hatte ich Das Lied von Eis und Feuer, wo Tyrion herkommt, noch nicht gelesen.
Bin aber am Überlegen mich in Xemides überall umbenennen zu lassen, das ist afaik ein neutraler Name, den ich mir mal fürs Spiel habe einfallen lassen.
Und sollte ich mal ein Blog oder eine Homepage einrichten, kann ich das als Domainname verwenden.
Dann wäre auch der Wiedererkennungswert vorhanden.
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Um es nochmal zu wiederholen:
Für mich haben die D+D-Regeln den Charme einer Bedienungsanleitung eines Videorekorders.
Ist angekommen, aber niemand zwingt dich sie zu lesen.
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ich würde den Charme eher mit dem einer PC-Betriebsanleitung vergleichen.
Der Charme mag nicht dfer größte sein, aber die Möglichkeiten sind überwältigend :D
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Das Grundregelwerk muss auch keinen Charme haben, das muss funktionieren.
Schließlich ist es die "Bedienungsanleitung" für das Setting.
Schau dir mal die Quellenbücher zu den Settings an, oder auch nur die Races of... Reihe.
Übrigens: D&D Bücher(zumindest die von WotC bzw. FuS) sind vollfarbig und annehmbar bis hervorragend illustriert.
Daran könnte sich ein gewisses deutsches Rollenspiel mal ein Beispiel nehmen, mit seinen billigen Bleistiftbildchen und den zum Teil aus der Vorgängeredition geklauten Abbildungen.
Oder ein gewisses Cyberpunk-Spiel, wo man nichtmal alle Bilder der Waffenliste in gleichbleibendem Stil besorgen konnte.
Ich mag übrigens beide Systeme und spiele auch gerne was anderes als D&D.
Ich finde allerdings, das man beim Hersteller der beiden Systeme von der Qualität der Konkurrenz lernen sollte ::)
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Ein GRw das funktioniert, aber keinen Spaß macht zu lesen, landet bei mir in der Ecke. Genauso wie ich ein Buch beiseite packe, das mich nicht begeistert oder das mich langweilt, versauert es im Regal. Funktionalität alleine bringt mich nicht dazu, mich mit dem Regelwerk zu beschäftigen und mehrere hundert Seiten zu lesen. Da nutzt auch das beste Setting oder die beste Erweiterung nichts, wenn andere, weniger umfangreiche Regelbücher mit einfacheren Regeln und einer Einführung in einen Hintergrund mein Interesse eher erwecken.
Und ich bin jemand, der wenig Wert auf Layout, Illustrationen und sowas legt. Ich lese die Texte und nehme die Zeichnungen als Beiwerk wahr, da ist mir die Qualität eher egal.
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Ich habe in den letzten Jahren D&D eher gemieden, aber die durchgehend hohe Qualität hat mich wieder überzeugt. Offene, kostenlose Basisregeln (d20), viele kostenlose Freebees, durchgehend Vollfarbe und Hardcover Bücher und in 3.5 (imho) qualitativ hochwertiges Artwork, sowie ein grosses Sortiment an Büchern und regelmäßige Neuerscheinungen. Welcher Verlag/Rollenspiel kann das denn noch bieten? Gut D&D kann und muss auch nicht jedem gefallen, aber ich finde die Verlagspolitik von wotc bei D&D einfach klasse.
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Naja, zumindest WW mit der NWOD kommt der Erscheinungsrate und der Qualität dem wohl gleich.
Andere Rollenspiele kenne ich zu wenig.
Andrerseits brauche ich auch nicht jeden Monat zig neue Bücher, einem im Monat oder alle zwei Monate reicht mir völlig aus.
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Naja, zumindest WW mit der NWOD kommt der Erscheinungsrate und der Qualität dem wohl gleich.
Naja, betonung liegt auf "ähnlich". Aber ich hab gehört (vorsicht Hören-Sagen!), dass die nWoD nicht sonderlich Anklang gefunden hat..
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Naja, zumindest WW mit der NWOD kommt der Erscheinungsrate und der Qualität dem wohl gleich.
Qualität der Verarbeitung? Ja. Qualität des Inhaltes? Definitiv nicht. Blabla, Wüsten an Worten ohne Inhalt. WotC bietet spielbaren Inhalt. Ob man soviel braucht ist eine andere Frage. White Wolf bietet Mist, ich les die Bücher nicht mal mehr für umsonst! >:(
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Also ich finde den Inhalt der NWOD sehr wohl spielbar. Aber die Geschmächer sind glücklicherweise verschieden, ich mag halt die D+D-Regeln nicht, du die NWOD nicht, beide haben aber auch verschiedene Zielsetzungen.
Da ich kein Tabletopspieler bin, und taktische Kämpfe langweilen mich, genauso wie die langweiligen D+D-Regeln (ich spreche nur von den PHB und DMG, nicht von Settingbüchern), kann ich mit den INhalten der WW-Bücher wesentlich mehr anfangen als mit D+D. Mich interessieren Welten und Kulturen, die Regeln sind ein Werkzeug, um diese mit Leben zu erfüllen. Mehr nicht.
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Ich spiele nWOD und finde die Regeln sehr gelungen. Ich rede hier von den Quellbüchern, die oft bar jeglichen Inhaltes sind. Welten und Kulturen finde ich in Eberron - Quellbüchern, in Shadows of the UK oder Secrets of the Ruined Temple habe ich diese sehr vermißt.
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Okay, ich fange gerade erst an, besitze nur die GRW und habe mir an anderer Stelle mal eine Must haves Liste der NWOD geben lassen.
Ansonsten kann ich mir noch kein Urteil erlauben. Dachte du lehnst die NWOD generell ab.
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hm... gehört das zum Thema?
Also nWoD und D&D haben an sich echt nix gemeinsam ::)
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Also nWoD und D&D haben an sich echt nix gemeinsam ::)
Oh doch!
1. Beides sind Rollenspiele hoher Qualität von "großen" Verlagen.
2. Beide werden von mir gespielt. ;D
3. Mit beiden lässt sich hervorragend ARS leiten.
Trotzdem hast du Recht: Hat in dem Thema nichts verloren.
Also:
Wer jetzt wieder von nWod spricht wird erschossen. >;D
Witz beiseite, aber ihr wisst, wie's gemeint ist. :)
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Mich interessieren Welten und Kulturen, die Regeln sind ein Werkzeug, um diese mit Leben zu erfüllen. Mehr nicht.
Kein Wunder das D&D dich dann enttäuscht, die Regelwerke heissen nicht umsonst so.
Es sind eben Regeln die darin aufgeführt werden. Wenn du Welten und Kulturen haben willst dann nimm ein Setting.
Beschwer dich nicht das sowas in den Regelbüchern nicht dabei ist denn das ist nunmal die Art wie D&D aufgebaut ist.
Core Regeln + Setting
Manche kommen nur mit den Regeln klar weil sie schon selbst ein Setting gebastelt haben das sie verwenden wollen.
Wenn Du ein Setting/Regelgemansche haben willst, dann bist Du bei D&D an der falschen Adresse.
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Mehr habe ich auch nicht gesagt, trotz dem geht es hier um eine Meinungsfindung und ein jeder darf doch hier seine Meinung kundtun, oder ist das verboten ?
Im Übrigen gibt es auch RPOGs, die ein reines Regelbuch haben und trotzdem
a) mit wesentlich weniger Seiten auskommen
b) unterhaltsamer zu lesen sind.
Runequest zum Beispiel, oder Rolemaster/HARP.
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Meinung sagen ist nicht verboten, aber wenn sie nicht durchdacht ist oder auf falschen Annahmen beruht, kannst du dich auf Gegenfeuer einstellen. Alles klar?
:)
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Naja Gegenfeuer ist n bischen hart. Es ist schliesslich ne nützliche info für einen Spieler der sich überlegt D&D zu spielen, dass die Regelwerke zusammen sowas um die 600-700 Seiten + Monsterhandbuch sind und dann hat man noch nix zum Setting gelesen. Ob man das mit soviel NAchdruck tun muss ist halt die Frage.
Ich persönlich spiele gerade weil die Regeln bis zum Ende durchdacht sind (meistens) und viele SAchen kategorisiert sind gerne D&D. Klar muss man erstmal in den Grundregeln firm werden aber danach weiss man sofort z.b.:
ah das monster ist ein construct => es ist immun gegen das und das und das.
Obwohl ich auch oft höre dass das Leuten den Zauber aus dem Spiel nimmt, weil der Regelfuchs der Gruppe erstmal ne taktische Durchsage am Anfang des Kampfes macht was das Monster alles kann.
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Obwohl ich auch oft höre dass das Leuten den Zauber aus dem Spiel nimmt, weil der Regelfuchs der Gruppe erstmal ne taktische Durchsage am Anfang des Kampfes macht was das Monster alles kann.
Gut, aber das ist ein zwischenmenschliches Problem. Und ich würde den Regelfuchs dann höflichst bitten, solches zu unterlassen.
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Gut, aber das ist ein zwischenmenschliches Problem. Und ich würde den Regelfuchs dann höflichst bitten, solches zu unterlassen.
Klar ist das ein zwischenmenschliches Problem. Aber ich würd sagen, dass D&D mit seiner starken Betonung auf taktische Kämpfe solches Verhalten fördert und wenn eine Gruppe Neulinge mit D&D als erstes Rollenspiel beginnt dann bürgert sich sowas schnell ein.
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Naja... es kommt halt auch immer drauf an wie man gerne spielen möchte.
Ich persönlich mag den Wechsel zwischen Charakterplay und taktischen Elementen im Kampf, das macht für mich mit den Reiz von D&D aus.
Aber wer sich D&D kauft muss eben damit rechnen für den Fluff auch noch ein Settingbuch mit dazunehmen zu müssen oder sich selbst was ausdenken.
Da kann sich eigentlich auch keiner beschweren das nicht gewusst zu haben.
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Nicht nachdem dass hier mit soviel Nachdruck klargestellt worden ist.
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Na ja, wenn man ein wirklich gutes D&D Setting haben will, kann man sich die Planescape-Sachen auf www.planewalker.com (http://www.planewalker.com) besorgen, es ist (in meinen Augen) eines der wenigen High Fantasy-Settings, die diesen Namen auch verdienen und wirklich gut sind.
Natürlich muss man da noch nen Haufen eigener Arbeit reinstecken, selbst wenn man nach dem Reinschnuppern doch was drauflegen und auf ebay noch die alten Settingboxen zu den outer planes besorgen will, aber es ist die Mühe definitiv wert.
Mich hat es immerhin davon überzeugt, mir D&D3.5 zuzulegen (ja, so schnell kann das gehen).
Edit : Link zur offiziellen Planescape-HP eingefügt.
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Naja Gegenfeuer ist n bischen hart. Es ist schliesslich ne nützliche info für einen Spieler der sich überlegt D&D zu spielen, dass die Regelwerke zusammen sowas um die 600-700 Seiten + Monsterhandbuch sind und dann hat man noch nix zum Setting gelesen. Ob man das mit soviel NAchdruck tun muss ist halt die Frage.
Wieso muss ein SPIELER mehr als das PHB (und da auch nur die Teile die seine Charakterklasse(n) betreffen) lesen?
Und wenn der Charakter nicht zaubern kann dann kann der Spieler sich gut 1/3 des Buchs (das nur aus Spruchbeschreibungen besteht) verzichten.
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Außerdem ist ein sind große Teile der beiden Bücher (Dmg und Phb) nicht dafür gemacht "durchgelesen zu werden" sondern sollten eher nachschlagewerke sein. Ich weiß ja nicht wie ihr das seht aber ich denke mal niemand liest sich die ganzen Tabellen im Dmg durch (ich mein jetzt sowas wie die Tabellen zum auswürfeln der magischen Gegenstände usw) und ein Magier wird sich im Phb wohl kaum die Druidensprüche oder die ganzen Waffen-/Rüstungswerte durchlesen.
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Wieso muss ein SPIELER mehr als das PHB (und da auch nur die Teile die seine Charakterklasse(n) betreffen) lesen?
Und wenn der Charakter nicht zaubern kann dann kann der Spieler sich gut 1/3 des Buchs (das nur aus Spruchbeschreibungen besteht) verzichten.
Das ist ja alles bei anderen RPGs nicht anders. Das ändert aber nichts daran, das D&D ein großer Regelwust ist. Und wenn man das "ganze" Spiel spielen will, muss man auch eine Menge durchlesen.
Klar kann ich sagen "ich will nen Std-Zwergenkrieger spielen. Dann muss der Spieler garnichts durchlesen. ich geb ihm einen Charbogen erklär ihm in 30 Min. wie der hase läuft, und dann braucht er nur noch nen W20 und den Schadenswürfel.
Aber es geht doch darum, das ganze Spiel bewerten zu können, und auch einen Magier spielen zu können, ohne erst sagen zu müssen "na dann muss ich mich erstmal 5 Stunden zurückziehen und Regelwerke lesen"
Außerdem muss ein Spieler bei keinem RPG das ich kenne irgendwas lesen. Meistens reicht es, gerade für Neulinge, wenn der SL ihm eine Einweisung gibt. Aber wenn hier "Spieler" geschrieben wurde, war, denke ich schon, "möglicher SL" gemeint, denn es geht hier ja darum, ob D&D eine option ist oder nicht. Da der SL bei einem Systemumstieg immer noch die meiste Arbeit hat, liegt es auch am ehesten an ihm, ob es einen System umstieg gibt. Denn 1 haben diese klassischen RPGs um die es hier geht alle gemeinsam - ohne SL geht es nicht(natürlich geht es, aber es ist weder im Sinne des Erfinders, noch sonstwie relevant genug um bei so einer Diskussion berücksichtigt zu werden)
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Zu neuen Spielern. Ich hatte vor einigen Jahren eine Newbiegruppe von ca immer so 9 Leuten, von denen 2 ein bisschen AD&D Ahnung aus Baldurs Gate hatten und die anderen eben ein bisschen Fantasy kannten a la Hobbit und Herr der Ringe.
Das lief dann so: Als SL hab ich einfach dafuer gesorgt, dass die Spieler mit den Regeln nicht viel zu tun hatten. Ich hab ihnen erklaert, ob das geht oder meistens wie, wenn sie was wissen wollten. Nach 1-2 Jahren hatten die meisten sich mal nen PHB geholt, in der Zwischenzeit spielen die meisten in anderen Runden und einige sind auch SL.
Also innerhalb von 3 Jahren einmal die Woche spielen haben sich die Spieler, die sich dafuer sehr interessierten, zum SL entwickelt. Ganz ohne Probleme. Ganz ohne Vorkenntnisse. Also wo ist das Problem?
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Also innerhalb von 3 Jahren einmal die Woche spielen haben sich die Spieler, die sich dafuer sehr interessierten, zum SL entwickelt. Ganz ohne Probleme. Ganz ohne Vorkenntnisse. Also wo ist das Problem?
Das engagierte Menschen 600 Stunden brauchen, um SL sein zu können, halte ich für ein Problem. In der Zeit holen andere das Abitur nach. ;)
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Das Abitur brauchst du fuer gewisse Dinge. Wie lange brauchst du zum Autofahren lernen, oder Skifahren. Schwimmen?
Das macht Spass, das macht man. Nach ner guten Campagne haben die Spieler selber Lust zum Leiten. Ich sehe das nicht als Problem, sondern als ganz normal.
Ganz abgesehen davon: Wie lange hab ich denn als DM gebraucht? Als ich Anfang der 80er das erste DSA Teil in der Hand hatte, hab ich als Spielleiter gefumbled wie noch was. Wir haben die Abenteuer nachgespielt, der Rest war egal. 10 Jahre spaeter war's noch nicht viel besser.
Meine Spieler haben nach 3 Jahren bei mir mehr gelernt als ich nach 15 Jahren bei vielen Cons und Gruppen. Wenn sie einfach nur haetten leiten lernen wollen, dann waere das auch in 4 Wochen gegangen. Nur dann haette das Spielen nicht so viel Spass gemacht.
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Hallo zusammen,
ich würde die Eingangsfrage mit einem klaren JA beantworten.
Diese klare Bewertung hat sich das System meiner Ansicht nach verdient weil das tragende Konzept mich vollkommen überzeugt.
Im PHB finden sich wirklich alle für ein Fantasyspiel nötigen Regeln. Die Hintergründe bringen dann tatsächlich nur noch notwendige Regelanpassungen, etwa vorhandene Rassen, Klassen und ansonsten eben nur den Hintergrund.
Aufgrund dieser strickten Trennung liest sich das PHB teilweise tatsächlich so als würde ein D&D Spiel nur aus der Anwendung der Regeln bestehen.
Als Spielleiter findet man sich bei D&D, nachdem was ich bisher beobachten konnte, in einer ungewohnten Rolle wieder. Wo man bei anderen systemen eher damit beschäftigt ist unklare Regeln zu erklären, Regelergänzungen zu entwickeln und sich allgemein um die Regeln weniger als um den Hintergrund zu kümmern ist es bei D&D eher umgekehrt.
Hier muß man die Spieler und ihre Charaktere an den Hintergrund binden. Denn nicht jeder Hintergrund verträgt die gleichen Klassen und Prestigeklassen. Auch ein beliebiges Wechseln der Klassen ist zwar im Regelwerk beschrieben und geregelt kann aber je nach Hintergrund und Vorstellung über eine Klasse zu Problemen führen.
In unserer Iron Kingdom Runde stolperte ein Spieler der einen Mönch spielen wollte darüber das die Religion in diesem Hintergrund teilweise deutlich von dem klassischer Fantasywelten abweicht und ein "Kung Fu Mönch" einfach nicht in den Hintergrund paßt.
Dazu gehört auch das man sich was Zusatzbände angeht deutlich beschränkt und auch Mal ein deutliches Nein ausspricht. Denn ansonsten findet man sich wohl tatsächlich in der Spielleiterhälle wieder.
Denn das komplette D&D 3.5 Material + aller D20 Ableger nicht nur im Kopf zu haben sondern auch die unmöglichsten Kombinationen per Hausregel abzumildern kann ich nicht anders bezeichnen.
Gruß Jochen
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Ich gebe D&D auch ein komplettes Ja. Habe zwar im Moment keine aktuelle Gruppe, mit der ich es spielen könnte, aber wenn würde ich es machen.
Das die Regelwerke dick sind ist in Ordnung, bislang habe ich auch alle Bücher komplett gelesen (bis auf die meisten Spruchlisten) und auch wenn das PHB, MM und DMG vielleicht nicht gerade Charme ausstrahlen fand ich diese doch gut zu lesen. Aber die Settingbücher haben es mir sehr angetan, kann man wunderbar drin schmökern (über das Draconomicon bis hin zum Libris Mortis, alles sehr schön, von den Settingbänden ganz zu schweigen).
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Also ich gebe D&D ein 90% "Ja".
Man kann nicht alles damit machen, aber das meiste. Es ist ein leicht variierbares Komplettpaket, das man nur noch ans Setting anpassen muss.
Ausserdem sind 90% der Produkte von hoher bis exquisiter Qualität. Kleines Manko: Die letzten Zusatzbücher wurden leider etwas einschienig und teilweise Langweilig durch überhöhte Nutzung von mehrern Prestigeklassen für ein Thema (Daggerspellshaper&Daggerspellmage for ex.) und zu vielen Logikfehlern bei den Samples.