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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Spielleiterthemen => Thema gestartet von: Kornhulio am 17.03.2006 | 13:50

Titel: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Kornhulio am 17.03.2006 | 13:50
ich stöbere hier gerade mal wieder ein wenig und mir fällt wieder mal ins auge, dass sich tierisch darüber aufgeregt wird, wenn der sl den spielern etwas verbietet. aber mal ernsthaft, ist das denn so schlimm? letztendlich ist es doch der sl, der versucht das spiel zu leiten und damit auch die balance wahren muss. da muss doch nun wirklich nicht alles zulassen, dass sich die spieler wieder ersinnen. gerade bei sr ist es oft sehr extrem, da eine mächtige waffe mit guter muni das gewicht schon schwer kippen kann. aber auch bei dsa: der kampf-waldelf steht doch in keinem kraftverhältnis zu irgendeinem anderen charakter.
also, wieso sollte ich etwas zulassen, dass meiner meinung nach das spielgleichgewicht und somit den spielspaß gefährdet?
aber gut, das ist meine meinung...
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Dorwagor am 17.03.2006 | 13:58
Um welche Art von Verbieten geht es denn?
Ich meine, meinst eher dass: "Nein du darfst jetzt nciht dem Priester eine runterhauen."
Oder eher: "Nein, ihr dürft bei der Charakter Erschaffung weder dicke Wummen noch Magie wählen."
Es ist grunsätzlich etwas anderes, ob es während dem Spiel oder bei der Charaktererschaffung passiert! Bei letzterem, würde ich den Spielern, durchaus Dinge verbieten, wenn sie nicht in meine Kampagne passen. Während des Spiels sehe ich das viel lockerer, da kommt dann der berühmte "Ja, aber..."-Satz oft vor...
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: 1of3 am 17.03.2006 | 14:02
Weder noch. Ich lass mir nichts verbieten.

Ich bin allerdings sehr kooperativ, wenn ich einen begründeten Tipp bekomme. Egal in welcher Situation. Stichwort Ich-Botschaft.
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Don Kamillo am 17.03.2006 | 14:07
Wir haben derzeit kleinere Probleme bei einer AC-Kampagne, weil ( wir machen das turnus-mäßig ) ein vorherige SL Teilen der Gruppe ( ausser mir, ich habe mir was anderes gewünscht als schnöde mag. items ) Gegenstände gegeben hat, die die Balance schwer stören und mir, wenn ich das Ganze bald übernehme, echt schaden könnten...
Da die Chars das Zeug jetzt haben, hängen sie natürlich dran und Abnehmen ist nicht, da schmeißen die lieber die Runde hin... zumindest waren die Reaktionen ungefähr so...
Nur gibt es hier Dinge, welche die Spielbalance deutlich verändern und die ich während der Erschaffung nicht zulassen würde... im Spiel würde ich aber auch darauf achten, daß ich Belohnungen nicht so halte, daß sie den Spielverlauf gefährden...
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Joe Dizzy am 17.03.2006 | 14:12
Das kommt ganz darauf an was für ein Spiel ich spiele. Bei Paranoia verbiete ich oft und wiederholt (und manchmal nur aus Spaß ;) ) den Charakteren etwas; bei Primetime Adventures würde ich mir ja selbst das Spiel kaputt machen, wenn ich den Spieler verbieten würde ihre Ideen einzubringen.

Was nicht heißt, dass ich nicht sage wenn ich etwas zu dumm oder störend finde. Aber ich habe bei solchen Spielen keine gehobene Position oder sonst irgendwie das Recht den anderen Spielern was vorzuschreiben. Ich sag ihnen was mir gefällt und was nicht, und sie müssen dann selbst entscheiden, ob sie meine Meinung miteinbeziehen wollen. Stichwort: kooperatives Spielen. Alles andere fänd ich ganz schön kindisch.

Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Der_Narr am 17.03.2006 | 14:15
Aktionen verbieten halte ich für kompletten Unfug. Wenn die Spieler etwas versuchen wollen sollten sie das auch versuchen dürfen, ist immerhin auch ihr Spiel. Ein Hinweiß, warum du das nicht empfehlen würdest reicht ja im Zweifelsfalle aus, so al la "Möchtest du wirklich alleine gegen fünf Schwarzbären antreten?". Alles was danach passiert ist eigenes Verschulden der Spieler.
Einschränkungen bei der Charaktererschaffung oder beim ingame Einkauf der Charaktere finde ich je nach Setting durchaus angebracht. Es kommt nunmal nicht überall alles vor und damit müssen sich die Spieler abfinden.

Gruß
Der_Narr
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Tarin am 17.03.2006 | 14:18
aaalso..
erstmal stimme ich Dorwagor zu, da gibts ziemliche verschiedene Dinge.

Zur Charakterwahl:
Zitat
wieso sollte ich etwas zulassen, dass meiner meinung nach das spielgleichgewicht und somit den spielspaß gefährdet?

Gegenfrage: Wenn die Gruppe den Charakter als stimmig ansieht und dieser sich in den Gruppenkontext einarbeiten lässt, warum sollte er dann nicht spielbar sein?
Die einzige Ausnahme, die ich hier sehe wäre, wenn der Charakter der Planung des SL entgegenläuft. Aus diesem Gedankengang hraus sollte der SL Vorgaben zu den Charakteren machen, die in seiner Kampagne gespielt werden dürfen. Also: Wenn der Kampfwaldelf(KWE) nicht passt, weil die Kampagne das Ziel hat, alle Waldelfen mit einem riesigen Zauber auszurotten, gibts einfach keine SC-Waldelfen. Wenn der KWE nicht passt, weil der so dermaßen reinhaut und überhaupt, dann hat der SL halt n bisschen mehr Arbeit. Der KWE glänzt eben im Kampf, die anderen Chars glänzen auf ihren Gebieten. Frage der Gruppenplanung.

Zu Verboten im Spiel:
Zitat
gerade bei sr ist es oft sehr extrem, da eine mächtige waffe mit guter muni das gewicht schon schwer kippen kann

Wenn die Chars sich die Munition/Waffe/wasweissich IT besorgen können, wären sie ziemlich blöd wenn sies nicht tun würden oder? Schliesslich setzen sie bei den Runs ihr Leben aufs Spiel.
Auch hier würde ich zu einer Einigung vor dem Kampagnenstart raten, wie so Sachen gehandhabt werden. Irgendwer im Forum leitet mit der Grundregel "Was die SCs nutzen, nutzen auch die NSCs." Halte ich für eine annehmbare Lösung.

Und zu guter Letzt:
1)Der SL hat immer Recht
2) Der SL nutzt dieses  Recht so wenig wie möglich

Soweit meine Meinung zum Thema.

Gruß
Tarin
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Vanis am 17.03.2006 | 14:20
Habe mich der Mehrheit angeschlossen. Wenn es um die Charaktererschaffung geht, schaue ich drauf, dass Chars und Hintergrund der Kampagne zusammenpassen. Gegebenenfalls setze ich mich mit den Spielern zusammen und bespreche schonmal die Art der Kampagne und gebe Tipps, welche Charaktere passen könnten oder nicht. Wenn ein Spieler unbedingt etwas spielen will, pass ich auch manchmal die Kampagne an ihn an (man ist ja flexibel). Wenn aber Spieler ankommen und irgendwelche total unpassende Ausrüstung gleich zu beginn haben wollen, die das Spielgleichgewicht stören, dann sag ich auchmal "nö, geht nicht, passt nicht, überleg dir was in Richtung xyz, das ist so ähnlich, passt aber besser".

Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Haukrinn am 17.03.2006 | 14:37
Verbieten ist doof - im Spiel ist das sowieso tabu, und bei der Charaktererschaffung reicht ein "Wenn Du wirklich denkst, daß das zur Gruppe passt" oft schon Grund genug, den Spieler nochmal zum Nachdenken zu bringen...
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Monkey McPants am 17.03.2006 | 14:54
Ach ja, das alte (und leidige) Thema der SL-Authorität. Ich hab zwei Grundprinzipien auf die ich meine Rollenspiel-Philosophie baue:

1. Spaß der Spieler über allem.
2. Auch der SL ist nur ein Spieler.

Was heißt das jetzt? Das heißt zum Beispiel das ein Spieleleiter nicht einfach sagen das ein KWE verboten ist "weil er überpowert ist/meine Pläne zusammenhaut/was auch immer", wenn es einem anderen Spieler den Spaß verderben würde. Das heißt aber auch das die Spieler darauf achten müssen das der SL ebenfalls Spaß hat, und wenn etwas dem SL den Spaß verdirbt dann ist das ein Problem.

Somit ist es niemals eine Frage von "verbieten oder nicht verbieten", denn meiner Philosophie kann niemand in einer Spielerunde irgendjemandem etwas verbieten. Sie können aber sagen das sie mit X keine Spaß haben würden, worauf hin die ganze Gruppe versuchen muß eine Konsens zu finden mit dem alle zufrieden sind.

M
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: גליטצער am 17.03.2006 | 15:00
... und bei der Charaktererschaffung reicht ein "Wenn Du wirklich denkst, daß das zur Gruppe passt" oft schon Grund genug, den Spieler nochmal zum Nachdenken zu bringen...
Ich glaub ich krieg 'nen Lachkrampf,
Ne, wenn das bei Dir reicht dann ist das gut. Gratuliere zu so tollen Mitspielern. Das Problem das ich immer habe ist dass meine Spielerchen der Hintergrund nicht interessiert, da kommen sie manchmal mit den abstrusesten Ideen daher. Wenn ich ihnen dann sage, dass ihre Idee doof ist, dann kommen sie mir dumm ...

Mit im Spiel Verbieten ist das auch so eine Sache, aber wenn Spieler ploetzlich beginnen andere Spielercharakte weil sie sich beleidigt fuehlen zu nerven, dann finde ich, dass das Mass voll ist, und der Spielleiter dem Spieler ernsthaft ins Gewissen reden sollte. Langsam geht es mir auf den Sack wenn Spieler einen schlechten Tag hatten, und sich in unseren Runden dann ihre Ersatzbefriedigung holen.

Ich hab meinen Spielern in Vergangenheit viel zu viel durchgehen lassen, nur um mir einen Spielerstemm zu halten. Jetzt, etliche frustrierende Runden spaeter, seh ich das anders. Wer lieber Slapstick und Realitaetsverdraengung betreiben will, kann das gerne tun, aber woanders. Dann Komm ich lieber gar nicht mehr zum Rollenspielen als weiterhin so einen Scheiss mitzumachen.

Ich mag nicht mehr ohne Verbieten leiten, versteht mich nicht falsch, ich wuenschte ich koennte es tun, aber es geht bei mir nicht mehr anders wenn ich den wenigen ernsthafteren Spielern den Spass nicht verderben will.
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Kornhulio am 17.03.2006 | 15:12
ah, ich sehe schon, habe mich doof ausgedrückt :)
es ging jetzt tatsächlich nur um werte/gegenstände/chars und ähnliches. it-aktionen verbiete ich auch net, das finde ich recht stillos. wenn die aktion unpassend ist kann man immer sagen "willst du das wirklich tun" seit dem sr vorteil gesunder menschenverstand, wo dieser satz als warnung vor einem tödlichen fehler stand ist auch jedem bewusst, was der satz bedeutet. wenn der spieler es dennoch tun will muss er halt mit den konsequenzen leben, die ja sehr unterschiedlich ausfallen können.
aber darum ging es mir eigentlich garnicht.

aber irgendwo kann man aus dieser frage schon ganz gut rückschlüsse auf die gruppe ziehen...
bei uns muss ich zwar ab und an mal regulierend in die charerschaffung und ausstattung eingreifen, mit argumenten sehen sie es meistens dann aber auch ein. ich bin aber sowieso ein freund des rollenspiel mit möglichst geringem würfelrollfaktor.
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Vanis am 17.03.2006 | 15:24
Was heißt das jetzt? Das heißt zum Beispiel das ein Spieleleiter nicht einfach sagen das ein KWE verboten ist "weil er überpowert ist/meine Pläne zusammenhaut/was auch immer", wenn es einem anderen Spieler den Spaß verderben würde. Das heißt aber auch das die Spieler darauf achten müssen das der SL ebenfalls Spaß hat, und wenn etwas dem SL den Spaß verdirbt dann ist das ein Problem.

Das ist ein echt schöner Gedanke. Mit den meisten Spielern haut das auch hin in meinen Runden. Fies wird es, wenn ein Spieler dabei ist, dem das egal ist. Da kann ich dann erklären und reden soviel ich will. Daran sollen schon Gruppen zerbrochen sein. Wobei ich mir das als SL dann nicht ankreide. Ich versuch auf die Spieler einzugehen. Wenn mir was keinen Spaß macht, merke ich das an und frage, ob es nicht irgendwie anders geht. Manches ist auch vom Hintergrund der betreffenden Welt her nicht machbar, was ich dann erkläre.
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Arbo am 17.03.2006 | 16:09
"Verbieten" ist mir zu unsauber.

VOR dem Spiel, da können bestimmte Dinge besprochen werden. Ich als SL kann Vorschläge machen und kann sagen "Hört zu, es wäre schön, wenn alle irgendwie verschiedenene Charaktere spielen.". Aber konkrete Verbote habe ich nicht - eher ein Gebot: Leute, findet Gründe, warum Eure Charaktere in einer Gruppe reisen bzw. sich in ihr engagieren. Ansonsten gehe ich sehr stark auf meine Gruppe ein, erwarte dann aber auch, dass sie die ERGEBNISSE ihrer Entscheidungen akzeptieren. Ein Abenteuer mit einer Gruppe von Dieben wird bspw. anders ausfallen können, als wenn eine "gemischte" Gruppe vorliegt.

IM Spiel verbiete ich auch nichts. Wenn ein Char Mist baut, dann wird der den auch zu spüren bekommen, wobei ich dann immer versuche, plausibel zu reagieren. Das bedeutet nicht, dass nachdem der Oberpriester ermordet wurde sofort ein Blitz aus dem Himmel fährt. Nein, aber irgend wann wird man Ermittlungen anstellen. Manchmal, wenn der Mord PERFEKT war, muss auch gar nichts passieren. In solchen Fällen versuche ich dann immer, die Gruppendynamik etwas zu nutzen. Aufzuzeigen, dass bestimmte Handlungen möglicherweise auf die gesamte Gruppe wirken können. Die wird dann schon "intern" den entsprechenden Charakter "rüffeln". Und das Schöne dabei - in Spiel :)

Um es kurz zu machen: Das Schlagwort heißt Konsequenz. Irgendwie hat alles seine Konsequenzen bzw. Folgen, manchmal wirken sie auf die Charaktere zurück, manchmal über "Umwege" und manchmal gar nicht.

Das wichtigste dabei ist, dass es Spaß macht und dass man sich nicht sklavisch an die Story hält. Wer letzteres macht, hat i.d.R. schon verloren, denn das merken die Spieler für gewöhnlich - und dann wird es u.U. noch schlimmer.

-gruß,
Arbo
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Ein am 17.03.2006 | 16:31
Ich halte es wie Arbo und richte mich stark nach Intention, Style und Konsequenz.
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Monkey McPants am 17.03.2006 | 19:55
Das ist ein echt schöner Gedanke.
Danke. :)
Zitat
Mit den meisten Spielern haut das auch hin in meinen Runden. Fies wird es, wenn ein Spieler dabei ist, dem das egal ist. Da kann ich dann erklären und reden soviel ich will.
Ich mach mir das ganz einfach: Ich spiele nicht mit Arschlöchern. Alle Leute mit denen ich spiele sind zuallererst einmal meine Freunde. Da kommt sowas nicht wirklich vor.

M
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Vanis am 18.03.2006 | 00:58
Danke. :) Ich mach mir das ganz einfach: Ich spiele nicht mit Arschlöchern. Alle Leute mit denen ich spiele sind zuallererst einmal meine Freunde. Da kommt sowas nicht wirklich vor.

M

Du wirst jetzt vielleicht lachen, aber...doch, das kommt vor. Zumindest in meinem Freundeskreis. Äh, ich meine jetzt nicht, dass das Arschlöcher wären :o,  Aber es kam schon vor, dass ich bei einem Freund dann einfach nicht weiter wusste. Der ist sonst total in Ordnung, nur eben eine Laberbacke, der manchmal einfach nicht drüber nachdenkt, was er da gerade für einen Blödsinn verzapft. Das schliest einen überkochenden SL wie mich ein  :(. Ich hatte dann auch nicht mehr wirklich Lust auf die Runde. Es hätte auch nicht gereicht, den betreffenden Nervbolzen rauszuschmeißen. Mir wurde komplett die Laune am Spiel verdorben. (jetzt jammer ich rum...tschuldigung, das gehört in RANTS).
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Monkey McPants am 18.03.2006 | 09:52
Du wirst jetzt vielleicht lachen, aber...doch, das kommt vor. Zumindest in meinem Freundeskreis.
Äh, ja, da hab ich mich vielleicht etwas salopp ausgedrückt. Natürlich heißt das ich mit Freunden spiele nicht automatisch das alles fein ist. (Im Gegenteil.) Was ich aber eigentlich sagen wollte ist das ich mit Leuten spiele mit denen ich auf der selben Wellenlänge bin und die die gleichen (oder zumindest kompatiblen) Wünsche haben. Das ist auch bei Freunden nicht automatisch der Fall,weshalb es Leute gibt die ich als meine Freunde bezeichne mit denen ich aber nicht rollenspielen würde.

Worauf ich hinaus will ist einfach das man nicht erwarten soll mit jedem spielen zu können. Manchmal muß man auch sagen können "Du, sorry, aber was du vom Spiel erwartest und was ich vom Spiel erwarte sind einfach nicht kompatibel, darum gehe ich lieber." und akzeptieren das man als Freunde nicht immer alles gemeinsam machen muß, sondern sich auch einfach nur zu den Dingen treffen kann die beiden Spaß machen. Und wenn man wirklich befreundet ist sollte ein "Sorry, aber dieses Spiel gefällt mir nicht und sofern wir keine Lösung finden setze ich diesmal lieber aus." auch kein Problem sein.

M
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Bad Horse am 18.03.2006 | 12:05
Es kann schon vorkommen, daß ich am Anfang einer Kampagne bei der Char-Erschaffung sage: "Nee, daß finde ich überzogen/überpowert/damit komme ich nicht zurecht/das gefällt mir nicht". Schließlich - wie MitP schon sagte - will ich als SL auch meinen Spaß haben. Und wenn jemand (statt den Char wie abgesprochen mit der Gruppe zu bauen) einen unpassenden Char anschleppt, der nicht zu den anderen passt, dann versuche ich ebenfalls, da irgendeine Art von Kompromiss zu finden.

Letzten Endes kann ich meinen Spielern natürlich gar nichts 'verbieten' - aber andererseits finde ich auch, daß ein SL (oder auch ein Mitspieler) seine Bedenken äußern sollte, wenn er sie hat. Es bringt ja nichts, wenn ein Char in der Gruppe ist, der den anderen den Spaß verdirbt.
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Smendrik am 18.03.2006 | 13:28
Ich verbiete den Spielern nur etwas wenn es im krassen Gegensatz zu der Kampagne steh die ich mit ihnen leiten möchte. Wenn mein Gedanke ist ich will die klassisch "gute" Gruppe die auszieht das Böse zu bekämpfen leiten, dann sind die folgen dafür ein harmloses Dorf auszulöschen sehr hart.
An der Stelle würd ich die Spieler auch in einigen Mechanismen beschneiden (zb keine Menschenopfer um Magie zu verstärken usw.)

Aber solche Problme hat's bei uns noch nie gegeben, deswegen wähl ich "Nein", aber mit dem gedanklichen Zusatz "aber ich würde es tun wenn es notwendig ist"

 :)
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Blizzard am 18.03.2006 | 18:01
Ich denke es ist durchaus legitim, den Spielern bei der Charaktererschaffung etwas zu verbieten. Wenn ich als SL bestimmte Dinge (egal ob nun Rassen, magische Gegenstände, Gesinnungen, Fertigkeiten, Zauber etc.) in meiner Welt nicht von Spielerseite verkörpert haben will, dann ist das eben so. Wenn ich das Gefühl habe, dass diejenige Sache nur aus PG-Interesse genommen wird, oder aber wenn ich das Gefühl habe, dass sowas nicht in Spielerhände gehört, dann verbiete ich das. Ebenso, wenn ich das Gefühl habe, dass dadurch das Gleichgewicht in der Gruppe gestört oder unausbalanciert wird. Bei der Charaktererschaffung verbiete ich schon so das ein oder andere.

Aber im Spiel selbst eigentlich nicht. Wobei ich eigentlich denke, dass man im Spiel nicht im gleichen Sinne von verbieten reden kann, wie bei der Charerschaffung.

Ich kann dem Spieler verbieten, bei Charaktererschaffung die Rasse Ork zu wählen. Aber ich kann ihm im Spiel nicht verbieten, mit dem orkischen Barkeeper zu kommunizieren.
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Monkey McPants am 18.03.2006 | 20:54
Faszinierender Doppelstandard. ;)

M
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Raphael am 18.03.2006 | 21:11
Ich verbiete meist im Vorfeld.

"Keine bösen Charaktere", "Einer von euch muss ein Ranger oder Druide sein", "Wir brauchen einen Jedi" ;), etc.

In-Game weise ich mehr oder weniger subtil auf die Konsequenzen hin. Der Satz, der bei mir den Schlussstrich zieht, ist immer derselbe: "Also ... ich würd's nicht tun, aber bitte ..." *nimmt Würfel in die Hand*  >;D
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Suro am 18.03.2006 | 21:34
Ich verbiete meist im Vorfeld.

"Keine bösen Charaktere", "Einer von euch muss ein Ranger oder Druide sein", "Wir brauchen einen Jedi" ;), etc.

In-Game weise ich mehr oder weniger subtil auf die Konsequenzen hin. Der Satz, der bei mir den Schlussstrich zieht, ist immer derselbe: "Also ... ich würd's nicht tun, aber bitte ..." *nimmt Würfel in die Hand*  >;D

Jop, so ähnlich mache ich das auch. Ich mag keine Zentauren und Co. wenn sie nicht einigermaßen gut reinpassen, und ich kenne meine Pappenheimer ;)
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Smendrik am 18.03.2006 | 23:18
Jop, so ähnlich mache ich das auch. Ich mag keine Zentauren und Co. wenn sie nicht einigermaßen gut reinpassen, und ich kenne meine Pappenheimer ;)

Ich hab mal einen Kentauren gespielt, aber der SL hat prinzipiell kein Abenteuer an ihn angepasst...

@topic: Ich mach die meisten Einschränkungen auch bei der Chargenerierung und sprech vorher mit der Gruppe ab was sie gerne hätten. Also böse, epische oder hard'n gritty Kampagne zB.
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Kornhulio am 19.03.2006 | 12:09
@topic: Ich mach die meisten Einschränkungen auch bei der Chargenerierung und sprech vorher mit der Gruppe ab was sie gerne hätten. Also böse, epische oder hard'n gritty Kampagne zB.

klar, mach ich auch, aber irgendwie habe ich manchmal das gefühl, es ist den spielern nicht ganz klar was ich meine, wenn ich sage, dass ich gerne eine lowtech kampagne auf strassenniveau hätte...
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Smendrik am 19.03.2006 | 19:41
Dann erklär ihnen wie du dir das Setting vorstellst. Am besten zeigst du ihnen einen Film der auf Lowtechstrassenkrieger basiert nach dem sie aufspringen und rufen: "Das will ich auch!"  :)
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Arbo am 20.03.2006 | 10:03
Und wenn dann immer noch keine rechte Freude aufkommt, würde ich mal ganz frech fordern: Akzeptiere es!

Es bringt nix, anderen Leuten seinen Willen aufzuzwingen - insbesondere beim Rollenspiel nicht.

-gruß,
Arbo
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Wolf Sturmklinge am 20.03.2006 | 12:51
Also ich bin zu dem Schluss gekommen, daß 'verbieten' nicht die richtige Art und Weise ist, mit Problemen umzugehen. Egal ob es sich dabei um Aktionen der Charaktere oder Gegenstände, Zauber, etc. handelt.

Von Aktionen, die einem als SL offensichtlich zu verrückt erscheinen würde ich abraten, oder fragen: "Das ist aber ziemlich schwer und Du könntest Dir wehtun, bist Du sicher das Du das machen willst?".

Bei Gegenständen oder ähnlichem würde ich versuchen, daß Problem von der Rollenspiel-/Storyseite anzupacken. Wenn das nicht geht, hilft meist ein klärendes Gespräch mit dem Spieler. Man sollte dabei aber immer kompromisbereit bleiben.
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: BoltWing am 20.03.2006 | 13:01
Hab mir zwar nicht alles durchgelesen, gebe aber einfach mal meine Meinung zum obigen Thema ab:

Also ich verbiete eigendlich nur im vorwege einer Charaktererschaffung etwas. Also wenn ich am planen eines Abenteuers mit neuern Charakteren bin, schließe ich schonmal aus, dass diese oder jene Klasse (z.B. D&D) gespielt werden darf. Aber das mache ich dann nur wenn es Storybedingt ist. Lasse mich aber evtl. durch gegenargumente umstimmen. Aber das mache ich dann, wie gesagt, vor der Charaktererschaffung, also wenn ich die Leute Frage und sage ihnen das dann.

Im Spiel an sich (Aktionen, Verhalten) verbiete ich eigendlich nichts und lasse manchmal auch etwas mehr zu als eigendlich "Sinnig" (nenne ich das jetzt einmal). Hauptsache es macht dann Spaß...  :)
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Edorian am 20.03.2006 | 14:48
Bei der Erschaffung versuche ich entweder direkten Einfluss zu nehmen (d.h. ich sitze als SL daneben und berate) oder zumindest vor Spielbeginn die gröbsten Dellen rauszuhauen (elf Jahre im Knast sind nicht gerade wenig...). Im Spiel selbst dürfen die Spieler alles probieren und ich entscheide dann individuell. Manche Ideen sind echt gut (ja, das kommt wirklich vor  ;)), etliche sind klasse Vorlagen für mich als SL. Nur wenn es mir wirklich zu dumm wird oder ich der Meinung bin, dass der Charakter so nicht handeln würde, unterbinde ich Aktionen (Bsp.: Booby Trap im Muni-Depo mit der irrigen Annahme, dass sonst nichts weiter passiert als ein gematschter Gegner... ne, is klar). Aber das ist sehr selten nötig.
Viel lieber möchte ich etwas einfordern: Hintergrundgeschichten! Aber das ist ein eigenes Thema...
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: tyrarachsa am 20.03.2006 | 18:53
Charaktere werden bei mir den Regeln nach erschaffen und damit hat es sich erst einmal. Wenn ein Spieler für seien charakter etwas besonderes haben möchte, sei es Wertetechnisch, oder besondere Gegenstände, dann lasse ich mir von ihm erklären, was aus seiner hintergrundgeschichte das rechtfertigt. Wenn er sich darüber noch keine Gedanken gemacht hat überlege ich mit ihm zusammen, wie man seine Hintergrundgeschichte so gestalten kann, dass sich diese Möglichkeit ergibt. Natürlich nur unter der Vorraussetzung, das er im Gegenzug einen Nachteil in kauf nimmt. Dann kann er wählen, ob er den Charakter so belässt, wie er ist, oder diesen nachteil zu seinem Wunsch hinzu nimmt.

Es gibt natürlich Gegenstände, die ich einem Anfangscharaten niemals in die Hand geben würde. Aber es ist doch toll, wenn er den Wunsch äußert, so etwas zu besitzen. Dann kann ich ihm erklären, warum ich ihm das nicht genemigen werde. Meistens spricht aber nichts dagegen ihm anzubieten, die kampagne so umzustricken, dass er die möglichkeit hat, nach mehr oder weniger langer Spielzeit, diesen Gegenstand im Spiel zu erwerben. Wenn der Spieler für den Gegenstand arbeiten, darum kämpfen muss und ihn nach einigen Rückschlägen und entbehrungendann endlich in den Händen hält, hat er nicht nur sein magisches irgendwas mit den und den Fähigkeiten, sondern ein magisches Irgendwas mit Geschichte, welches er sich erkämpft hat. Etwas über das noch Jahre gesprochen wird. Und nicht nur darüber, dass es damals 20 Orks auf einmal geplättet hat.
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Kerberos am 21.03.2006 | 21:37
Bei der Charaktererschaffung kommt es häufiger vor, dass ich Charaktere, die nicht in die Kampagne passen würden, verbiete. Im Spiel kommt so etwas so gut wie nie vor, es kann sein, dass etwas nicht funktioniert, aber ich verbiete nur ungern bereits im Vorfeld Sachen.
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Shevek am 22.03.2006 | 12:03
Ich rede meinen Spielern prinzipiell nicht in ihr Spiel rein. Wenn sie den Charakter so spielen wollen, bitte. Im Vorfeld mache ich schon Vorgaben, aber möglichst wenige.
Wenn der Charakter nicht in die Gruppe passt, kläre ich das im Vorfeld und warne den Spieler vor, dass es Probleme geben kann. Dann kann er/sie immer noch entscheiden.

Um Fähigkeiten und Gegenstände im Vorfeld zu verteilen gibt es Punkte und Geld, und natürlich die SL, die sagt: "Ne, auf einer Mittelalterlichen Welt gibt es keinen Sprengstoff" oder auch: "Wenn du den Feuerballwerfenden Stab haben willst, kauf ihn dir, kostet 1000 GM. Mhm, die hast du noch nicht."  >;D.

Wenn ich eine bestimmte Kampagne spielen will, dann sage ich das auch vorher, und gehe mal davon aus, dass die Leute, die kommen das auch wollen. Damit schränken sich die möglichen Charaktere ja schon von selbst ein.
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Sparky am 22.03.2006 | 16:58
Da ich nur leite, um meine geheimen Diktator-Phantasien zu befriedigen, verbiete ich alles, was den Spielern nützen oder sie glücklich machen könnte >;D...

Nee, ernsthaft: Regeln, Ausrüstung etc. werden je nach Setting bestimmt. Sachen, die für die jeweilige Runde überflüssig sind, werden weggelassen, manchmal kommt was dazu....
Ganz nach Bedarf
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Ludovico am 23.03.2006 | 17:27
Ich verbiete zur Charaktererschaffung auch mal ein paar Dinge.
Bei AC hab ich Trolle (aufgrund des Spielgleichgewichts) und Feen (aufgrund der Stimmung) untersagt.
Ebenso war der Vorteil "Magischer Gegenstand" zu Anfang tabu (Spielgleichgewicht).
Das sind Vorgaben, die schon bei der Anfrage bei den Spielern, ob sie Bock haben, mitzumachen, standen und ihnen gleich erklärt wurden.
Wenn sie damit im Laufe des Spiels ein Problem haben, darf sich der Betreffende eine andere Runde suchen.

Ansonsten Aktionen untersage ich grundsätzlich nicht.
Wenn ein SC einen anderen SC umbringen will und das paßt von der Begründung her, dann ist das nicht mein Problem als SL.
Wenn die SC sich nicht zusammenrappeln wollen, um eine Gruppe zu bilden, dann mach ich das auch nicht zu meinem Problem.
Das sollen die Spieler auf die Reihe kriegen.
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Smendrik am 23.03.2006 | 17:32
Wenn die SC sich nicht zusammenrappeln wollen, um eine Gruppe zu bilden, dann mach ich das auch nicht zu meinem Problem.
Das sollen die Spieler auf die Reihe kriegen.

Dafür spiel ich ehrlich gesagt zu gerne und zu selten um das durchzuziehen und einen Abend lang zusehen wie sich die Gruppe streitet ist ermüdende....


Ich verbiete zur Charaktererschaffung auch mal ein paar Dinge.
Bei AC hab ich Trolle (aufgrund des Spielgleichgewichts) und Feen (aufgrund der Stimmung) untersagt.
Ebenso war der Vorteil "Magischer Gegenstand" zu Anfang tabu (Spielgleichgewicht).
Das sind Vorgaben, die schon bei der Anfrage bei den Spielern, ob sie Bock haben, mitzumachen, standen und ihnen gleich erklärt wurden.
Wenn sie damit im Laufe des Spiels ein Problem haben, darf sich der Betreffende eine andere Runde suchen.

Ok, stimm ich zu

Ansonsten Aktionen untersage ich grundsätzlich nicht.
Wenn ein SC einen anderen SC umbringen will und das paßt von der Begründung her, dann ist das nicht mein Problem als SL.

Und wenn es von der Begründung nicht passt? ZB weil Spieler A Spieler B OT einfach nervt?
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Ludovico am 23.03.2006 | 17:36
Zitat
Und wenn es von der Begründung nicht passt? ZB weil Spieler A Spieler B OT einfach nervt?

Greif ich als SL ein. Als SL denke ich, daß es zu meinen Jobs gehört, eine gewisse Moderatoren-Rolle einzunehmen. Als Moderator muß ich auch darauf achten, daß Regeln eingehalten werden und zwar diejenigen, auf die sich die Runde im Konsens geeinigt hat.
Ein Teil des Konsens beim RPG ist immer, daß OT-Meinungen IT-Handlungen nicht beeinflussen dürfen. Das ist vor allem deshalb wichtig, weil so etwas zu Unfrieden innerhalb der Gruppe führt.

Eine IT-Handlung, die durch eine OT-Meinung, zustandekommt, ist somit unzulässig und würde ich als SL verbieten und das OT-Gespräch suchen.
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Shevek am 23.03.2006 | 18:36
Dafür spiel ich ehrlich gesagt zu gerne und zu selten um das durchzuziehen und einen Abend lang zusehen wie sich die Gruppe streitet ist ermüdende....


Ok, stimm ich zu

Und wenn es von der Begründung nicht passt? ZB weil Spieler A Spieler B OT einfach nervt?
Mit Leuten, die Aufgrund von OT-Abneigungen IT jemanden töten, habe ich prinzipiell Probleme, und würde einfach mal mein schützdendes SL-Händchen über das Opfer halten. Hatte ich auch noch nie das Problem, und ich denke mal, da würden die meisten Gruppen auch heftig reagieren, wenn da einfach einer einen anderen killt, ohne dass das IT wirklich gut erklärbar ist. Ok, dass OT-Probleme ins Spiel mit einfliessen passiert häufiger (umgekehrt ja auch), aber das hielt sich bei mir bisher in Grenzen, und wurde auch immer so gespielt, dass es auch IT erklärbar war. Wenn es ausarten würde, würde ich eingreifen, und den beiden (dem einen?) sagen, dass sie ihre Probleme bitte lösen sollen, ohne das Spiel zu ruinieren.
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Wolf Sturmklinge am 27.03.2006 | 11:24
Ich verbiete zur Charaktererschaffung auch mal ein paar Dinge.
Bei AC hab ich Trolle (aufgrund des Spielgleichgewichts) und Feen (aufgrund der Stimmung) untersagt.
Ebenso war der Vorteil "Magischer Gegenstand" zu Anfang tabu (Spielgleichgewicht).
Das sind Vorgaben, die schon bei der Anfrage bei den Spielern, ob sie Bock haben, mitzumachen, standen und ihnen gleich erklärt wurden.
Wenn sie damit im Laufe des Spiels ein Problem haben, darf sich der Betreffende eine andere Runde suchen.
Ich kenne AC zwar nicht, aber kann man das Rassenproblem nicht in-game lösen? Wenn AC-Trolle den Standard-Trollen ähneln, wäre das öfters wohl das beliebteste Ziel aller Gegner...und sehr großer Tiere (-;

Zitat
Ansonsten Aktionen untersage ich grundsätzlich nicht.
Wenn ein SC einen anderen SC umbringen will und das paßt von der Begründung her, dann ist das nicht mein Problem als SL.
Wenn die SC sich nicht zusammenrappeln wollen, um eine Gruppe zu bilden, dann mach ich das auch nicht zu meinem Problem.
Das sollen die Spieler auf die Reihe kriegen.
PvP gibt bei mir am Tisch immer richtigen Ärger. Wenn erst die Waffen gezogen sind, ist es oftmals schon zu spät. Leider bin ich als Spieler nie in solch eine Situation gekommen. Ich würde mich einfach umbringen lassen (ohne Gegenwehr) und dann nach Hause gehen (wenn ich noch nicht da bin).
Wenn sowas passiert, greife ich als SL immer ein.
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: CrazyDwarf am 27.03.2006 | 11:37
Was ist denn bitte ein Standart-Troll? Trolle sind meiner Ansicht nach einige der wenigen Rassen die in verschiedenen Systemen/Settings unterschiedlicher nicht sein könnten...
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Plansch-Ente am 27.03.2006 | 11:51
@Topic:

Ich hab auch für ersteres gestimmt: Ganz einfach weil ich denke, dass ich als Spielleiter eine gewisse Balance in der Gruppe halten muss. Ich will weder den Spielern ihren Spaß wegnehmen, noch will ich mich als Spielleiter profilieren. Ich werfe meinen Spielern auch nicht vor, Powergaming zu betreiben oder ähnliches. Ich denke nur einfach, das manche Dinge einfach nicht (sofort) möglich sein sollten. In unserer Warhammergruppe zum Beispiel: Der Zwerg ist mittlerweile schon ziemlich mächtig. Im Kampf ist er der Gruppe eigentlich immer ne Nasenlänge vorraus. Jetzt hat der Spieler angekündigt das er eine ziemlich dicke Rüstung kaufen will. Rein Regeltechnisch wäre es im möglich diese Rüstung zu tragen und auch finanziell dürfte er bald genug haben. Hätte er allerdings diese Rüstung wäre er kaum noch zu bremsen. Ich müsste die Gegner hochschrauben um weiterhin den Kampf interessant gestalten zu können - das kann ich aber nicht tun, denn die anderen aus der Gruppe sind noch nicht so stark im Kampf. Was also könnte man hier tun ausser ein (temporäres) Verbot auszusprechen?
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Wolf Sturmklinge am 27.03.2006 | 12:01
Was ist denn bitte ein Standart-Troll? Trolle sind meiner Ansicht nach einige der wenigen Rassen die in verschiedenen Systemen/Settings unterschiedlicher nicht sein könnten...
Groß, kräftig, nicht sonderlich helle, können einen wilden Eber mit einem Speer aufspießen.

Ja, es gibt noch die kleinen mit den bunten Haaren, aber die meine ich nicht (wenn ich die auch IMMER als erstes Ziel im Kampf aufs Korn nehmen würde).
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Wolf Sturmklinge am 27.03.2006 | 12:10
Was also könnte man hier tun ausser ein (temporäres) Verbot auszusprechen?
Nix. Die 'zurückgebliebenen' Spieler sollten mit dem Zwergenspieler reden, ist das denn so schwer?
Desweiteren habe ich einen Spieler, der sich auch mit Zusatzwerken auseinandersetzt. Ich hatte ihm anfangs verboten bestimmte Dinge aus diesen Büchern zu wählen, habe diese Verbote aber ratzfatz wieder aufgehoben, da es unfair gegenüber dieser einen Person gewesen wäre. Immerhin hat er sich dafür das Buch gekauft und gelesen.
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Vanis am 27.03.2006 | 12:29
Desweiteren habe ich einen Spieler, der sich auch mit Zusatzwerken auseinandersetzt. Ich hatte ihm anfangs verboten bestimmte Dinge aus diesen Büchern zu wählen, habe diese Verbote aber ratzfatz wieder aufgehoben, da es unfair gegenüber dieser einen Person gewesen wäre. Immerhin hat er sich dafür das Buch gekauft und gelesen.

Wusstest du, dass sich der Spieler die Bücher kaufen wollten? Hast auch du die Bücher? :o
Ich hab da nämlich ein prinzipielles Problem damit, wenn Spieler anfangen Bücher zu lesen, die eigentlich für den SL sind.
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Plansch-Ente am 27.03.2006 | 12:36
Die Spieler sind ja nicht schlechter oder haben weniger Erfahrung als der Zwergenspieler. Der Zwergenspieler hat seinen Charakter nur eben auf Nahkampf spezialisiert, während die anderen eben Karrieren haben, die hauptsächlich auch andere Sachen beinhalten. In unserer Gruppe ist es aber auch kein Problem, wenn ein Verbot ausgesprochen wird, solange man dieses Verbot begründen kann.
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Wolf Sturmklinge am 27.03.2006 | 12:41
Wusstest du, dass sich der Spieler die Bücher kaufen wollten? Hast auch du die Bücher? :o
Ich hab da nämlich ein prinzipielles Problem damit, wenn Spieler anfangen Bücher zu lesen, die eigentlich für den SL sind.
Ja, ich habe die Bücher auch und ich habe kein Problem damit, wenn Spieler SL-Informationen lesen. Es ging nur um eine neue Fähigkeit, die eine geringfügige Steigerung der Verteidigung zur Folge hat (aber von den anderen Spielern anders aufgefasst wurde).

Die Spieler sind ja nicht schlechter oder haben weniger Erfahrung als der Zwergenspieler. Der Zwergenspieler hat seinen Charakter nur eben auf Nahkampf spezialisiert, während die anderen eben Karrieren haben, die hauptsächlich auch andere Sachen beinhalten. In unserer Gruppe ist es aber auch kein Problem, wenn ein Verbot ausgesprochen wird, solange man dieses Verbot begründen kann.
Ich würde als Zwergen-Spieler folgende Begründung angeben:
"Ich habe für diese Fähigkeiten, Gegenstände, Zauber, etc. genauso hart gearbeitet wie Ihr Anderen, warum werde ich beschnitten?"
Wenn Du nichts dagegen hast, würde ich das gerne mal ausspielen.
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Ludovico am 28.03.2006 | 07:33
Hätte er allerdings diese Rüstung wäre er kaum noch zu bremsen.

Ich würde das Wort "Hätte" durch "Trägt" ersetzen.
Rüstungen bringen nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile. Der Charakter ist schwerer, was unter anderem das Gehen über morsche Brücken, Treibsand, Aufstehen, Hitze etc. (also die üblichen heldigen Dinge) interessant gestalten könnte.
Außerdem kann selbst ein Zwerg eine Rüstung nicht immer tragen.
Wenn er schläft, muß sie ausgezogen und das Anziehen... je stärker eine Rüstung, desto eher kann man auch davon ausgehen, daß das Ankleiden, umso langwierigier ist.
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Whyme am 13.05.2006 | 23:50
Bei uns in der Gruppe wird niemandem etwas verboten.

Das ganze gestaltet sich irgendwie als Vertrauensfrage. Es werden keine Verbote von der SL aufgestellt, stattdessen wird nur gesagt, was für das nächste AB oder die nächste Kampagne weniger passend (unpassend gibt es bei uns nicht) wäre. Die Spieler honorieren diesen Freiraum mit passenden Charakteren, die sich gut integrieren lassen. Dabei werden die Empfehlungen der SL schonmal ignoriert aber immer so, dass es letzendlich doch dazu passt.

Whyme
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: fearydistress am 16.05.2006 | 10:17
Heyho,

ich habe jetzt "am eigenen Leib erfahren" wie nervig so ein Verbot sein kann. Ich hab es also auch mal auf der anderen Seite des Spielleiterschirm versucht. Und zwar: mit einem schönen, standartgemäßen Zwerg. Also keine rosa Drachen oder sowas, nein, der clichéebehaftete Zwerg schlecht hin. Für die Kampagne, ein Setting in Faerun, nicht weit hergeholt.
Und damit beginn mein Ärger, das vorgefertigte Setting. Da ich später in die Gruppe einsteigen wollte, sollte mein Char unbedingt aus einer bestimmten Anzahl von Rassen kommen, die es in dem Gebiet gab, in dem sich die Gruppe gerade bewegte. Hier war der Zwerg noch eine Auswahl, also roch ich den Braten noch nicht... erst als mir auch Hintergrund, Sozialstand etc. vorgeschrieben wurde und ich mehr oder weniger Zähneknirschend "hinnahm" was mir da vorgesetzt wurde (Immerhin macht der SL das noch nicht lange, und ich kann mich sehr gut düster daran erinnern, wie schwer aller Anfang doch ist...) verging mir langsam der Spaß. Das mein Zwerg, wie der ganze verdammte Rest der Gruppe, ein herumreisender Abenteurer hätte sein können, kam ihm nicht in den Sinn, weil das Zusammenführen eben nciht darauf ausgelegt war. Mir wurde zwar erlaubt "dies und das zu machen" das was ich aber vorhatte wurde mir verboten. Nicht gerade schön, und ehrlich gesagt wünsche ich mir heute noch manchmal, das ich gesagt hätte "nein, so nicht Freundchen".

Wenn ich hingegen leite und leide, versuche ich nichts zu verbieten und meinen Spielern die großtmögliche Freiheit einzuräumen und nichts zu verbiten. Da meine Leute auch sehr liebe Dussel sind, nutzen sie ihre Freiheiten gut und gerne... nutzen sie aber dankenswerter Weise wieder mal nicht aus.
Wie schon einige andere hier, würde ich mich mit den Spielern zusammen setzen und versuchen, ihren Wünschen nachzukommen, und die Dinge eben um sie herum biegen, dass es für beide Seiten passt.
Man spielt ja immerhin für und miteinander, da sollten beide Seiten kollegial sein, und dem anderen das lassen, was ihm die Freude am Spiel bringt. Flexibilität ist wohl ein gutes Sprichtwort, solange sich Wünsche und Bedingungen im logischen Raum bewegen.

Aber... hat denn niemand jemals an die armen Spielleiter gedacht? Wer kennt denn nicht den Spieler der laut qäukt "wie soll dass denn funktionieren!" wenn er überrumpelt wurde? ^^
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Samael am 16.05.2006 | 10:23
@fearydistress
Dein SL brauch nen Tritt in den Arsch. Regulationen bei der SC Erschaffung sind gerade bei D&D oft angebracht, aber es geht auch lächerlich, wie man an deinem Beispiel sieht.
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Bad Horse am 17.05.2006 | 13:38
Immer diese Warhammer-Zwerge...  ;) Wir haben auch so eine - wir spielen nach D&D-Regeln, und die gute Ilde ist einfach schon mal pur von Attributen her ein gutes Eck besser als der Rest. Glücklicherweise (?) ist sie ansonsten nicht soooo optimiert, und außerdem würfelt die Spielerin dann auch noch häufig genug Murks.  ;)

Andererseits: Bei D&D ist das nicht wirklich schlimm, da haben im Nahkampf alle genug zu tun. Trotz besserer Sozialfertigkeiten.  ;)


Wegen des Beispiels von Fearydistress: Es ist eine Sache, zu sagen 'Hör mal, das passt mir nicht so, ich möchte diese Art von Char nicht in meiner Kampagne haben', und eine ganz andere, zu sagen 'Also du möchtest einen Blah spielen. Okay, alle Blahs sind golsch und briegig, und du darfst auf gar keinen Fall einen wumpfigen Blah spielen!' - dem Spieler also vorzuschrieben, wie genau sein Char aussehen soll.
Sicherlich sollte der Char einigermaßen in den Hintergrund passen - ein tuntiger Transvestitenritter mit rosa Rüstung ist bei Ars Magica irgendwie unpassend -, aber es sollte doch genug Flexibilität vorhanden sein (vielleicht ist der Ritter eben schwul und hat was mit seinem Knappen, ohne gleich rosa zu tragen und dauernd 'Heiteitei' zu machen.)
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Wolf Sturmklinge am 17.05.2006 | 14:33
@fearydistress
Dein SL brauch nen Tritt in den Arsch.
Offensichtlich nicht nur einen...

Ich lasse seit einigen Monaten einfach abstimmen, ob etwas zugelassen wird oder nicht. Klappt eigentlich sehr gut.
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: fearydistress am 17.05.2006 | 14:56
Naja... so ein chlicheehafter Zwerg wäre es auch nicht geworden... nur fast. mhm. Als Spieler liebe ich eben solche Dinge (glaub ich, hatte zum Spieler sein nie so viel Gelegenheit, hrhr) obwohl ich sie als SL "vermeide" besser gesagt nicht übertreibe.

Das mit dem "Arschtritt" ist so ein Problem... weil das ein sehr guter Kumpel ist, und es immerhin das erste mal versucht... außer dem ist das Setting und Abenteuer vorgefertigt, da lässt er sich scheinbar selbst von einschränken.

@Leonie Das sind mal die knuffigsten Fülladjektive die ich kenne!

@ Wolf Sturmklinge Eigentlich auch keine dumme Idee, werde ich auch mal versuchen wenn es eine Diskussion gibt. Kommt man denn damit schnellweiter, oder artet das auch mal aus?
 hm, obwohl... "Demokratie funktioniert nicht!" ;)
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: CrazyDwarf am 17.05.2006 | 16:36
Das mit dem "Arschtritt" ist so ein Problem... weil das ein sehr guter Kumpel ist, und es immerhin das erste mal versucht...
Gerade DANN sollte er es verstehen... IMHO natürlich.
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Wolf Sturmklinge am 17.05.2006 | 19:08
@ Wolf Sturmklinge Eigentlich auch keine dumme Idee, werde ich auch mal versuchen wenn es eine Diskussion gibt. Kommt man denn damit schnellweiter, oder artet das auch mal aus?
 hm, obwohl... "Demokratie funktioniert nicht!" ;)
Es funktioniert sehr gut. Und dauert maximal 2 Minuten. Ich habe das jetzt auch schon in meinem Privat-Forum gemacht und es ging auch recht flott (24 Stunden).
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Munchkin am 3.06.2006 | 12:48
Zitat
'Also du möchtest einen Blah spielen. Okay, alle Blahs sind golsch und briegig, und du darfst auf gar keinen Fall einen wumpfigen Blah spielen!'
Köstlich!
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Skele-Surtur am 7.06.2006 | 14:18
Ich glaub, ich verbiete immer mehr als nötig... da muss ich mal Abhilfe schaffen.
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Wolf Sturmklinge am 7.06.2006 | 19:49
Ich glaub, ich verbiete immer mehr als nötig... da muss ich mal Abhilfe schaffen.
Ich habs gemacht und es ist gar nichts schlimmes passiert (-;
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Skele-Surtur am 8.06.2006 | 19:48
Ich habs gemacht und es ist gar nichts schlimmes passiert (-;
Was gemacht? Verboten oder Abhilfe geschaffen?
Titel: Re: Dinge Verbieten- ja oder nein?
Beitrag von: Meister Analion am 19.06.2006 | 02:31
Da ich D&D spiele, geht es gar nicht ohne verbieten. Nicht auszudenken, wenn die Spieler alle der tausend D20 Bücher und Millionen Websites nutzen dürften.

Aber auch sonst hat der SL jedes Recht dazu. Er legt die Rahmenbedinungen der Kampagne fest und die Spieler leben damit oder nicht. Wenn es nunmal um einen Krieg zwischen Menschen und Elfen geht kann man halt nicht beide Spezies in eine  Gruppe packen.

Wenn die Mehrheit der Spieler nicht einverstanden ist muß man halt eine andere Kampagne, eventuell unter einem anderen SL, spielen. Wenn aber nur einer unbedingt einen Elfen spielen will, die anderen das Szenario aber interessant finden, sollte der Spieler nicht so stur sein und allen anderen den Spaß verderben.

Rollenspiel ist ein Gruppenspiel und alle sollten ihren Spaß haben. Da der SL aber die ganze arbeit hat, kann man ihn nicht zwingen, Dinge einzubauen, die er nicht mag. Deshalb entscheidet er, wie gespielt wird. Wenns den Spielern nicht passt haben sie vielleicht zu unterschiedliche Ansichten um überhaupt in irgendeiner Form zusammen zu spielen.

Wer mit  einer  Einschränkung nicht einverstanden ist sollte  mit dem SL reden um den Hintergrund dafür zu erfahren. Vielleicht kann man ja einen Kompromiss finden oder es gibt einen guten Grund für das Verbot.
Wenn das nichts bringt sollte man dem SL einfach vertrauen oder nicht mehr mit ihm spielen.