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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Rezensionen => Thema gestartet von: 1of3 am 13.05.2006 | 20:20

Titel: Weapons of the Gods
Beitrag von: 1of3 am 13.05.2006 | 20:20
Borgstrom & Elliot: Weapons of the Gods

Eos Press
384 Vollfarbseiten


Ums vorwegzunehmen (denn wer will schon so viel lesen), WotG ist das beste Rollenspiel, das ich seid längerer Zeit in Händen hatte. Das ist Setting des Spiels ist das Jahr 325 n.u.Z in Shen Zhou einem Fantasy-China im Wuxia-Stil.

Das Spiel basiert auf einer Comicserie von Tony Wong und alle Illus im Buch stammen wohl aus dieser Serie. Ich kenn sie nicht, aber das hat meinem Genuss keinen Abbruch getan. Es ist nicht nötig die Serie zu kennen.

Das Buch ist nach den taoistischen Elementen in fünf Bücher eingeteilt. Das Layout besteht jeweils aus einem farbigen Rahmen, der zum entsprechenden Element passt, ist zweispaltig und ab und an aufgelockert mit ein paar Comiczeichnungen.

Kommen wir zum Inhalt.

Kapitel 1 - Grundlagen
Nachdem auf 2 Seiten dargestellt ist, worum es in dem Spiel gehen soll und was eigentlich ungefähr ein Rollenspiel ist, enthält Kapitel 1 die nötigen Grundregeln.

Gewürfelt wird mit [Fertigkeit]W10, wobei im Wurfergebnis Paare, Trippel, etc. gesucht werden. Attribute hat das Spiel zwar (dazu unten mehr), aber auf die wird nicht gewürfelt, statt dessen erhält ein Char einen Bonuswürfel, solange seine Fertigkeitswert kleiner-gleich dem Attributswert zugeordneten bleibt.

Beispiel: (9,9,6,5,5,5) hat als größte Ansammlung mit gleicher Augenzahl drei Fünfen und zählt daher 35.
(7,7,3) hat zwei Siebenen und zählt daher 27.
(0,0,0,5) hat drei Nullen und zählt daher 30. (Die Null wird also nicht wie gewohnt als Zehn gelesen.)

Besteht das beste Tupel aus Nullen, erhält der Charakter einen Punkt Joss (chin.: Glück) und zwar abhängig davon, ob die Probe geschafft wurde, gutes Joss, mit dem man eigene Proben unterstützen kann, oder böses Joss, mit dem man Gegnern schaden kann. Joss kann darüber hinaus auch vom SL vergeben werden und jeder Spieler kann pro Sitzung einen Punkt für eine coole Aktion an einen Mitspieler geben. Nett, auch wenn ich persönlich den Spielern mehr zum Vergeben gegeben hätte.

Zuletzt besteht die Möglichkeit Teile von Tupeln (oder auch ganze Tupel) in den „River“ auszulagern, um sie später wieder einem Wurf hinzuzufügen. Ein Anfangscharakter kann 2 Würfel im River aufbewahren, mit steigender Mächtigkeit werden das mehr.

Des weiteren kann ein Wurf noch von Modifikatoren beeinflusst werden, die einfach in Fünferschritten das Ergebnis modifizieren. Dabei wird allerdings immer nur der beste und der schlechteste Modifikator gezählt. (Frau Borgstrom hat offensichtlich Ahnung von Stochastik.)

Zuletzt gibt es als besonderen Wurftyp noch „Style Rolls“, die keine Aussage treffen, ob etwas geschafft wird, also eingesetzt werden können, wenn klar ist, dass der Charakter gewinnen oder verlieren muss, und dann eben anzeigen, wie stylisch das von Statten geht.

Kapitel 2 - Chargen
Hier erfahren wir dann auch schon, wie die Charaktererschaffung funktioniert. Dem Spieler stehen drei Archtypen zur Auswahl: Kämpfer, Höflinge und Gelehrte. Natürlich kann jeder von denen gutes Kung Fu, aber Höflinge und Gelehrte können zusätzlich noch die „geheimen Künste“ früher lernen (s.u.).

Die 5 Attribute sind

Letzteres beschreibt so das Gefühl für die Harmonie des Universums, umfasst Heimlichkeit, Fernkampf und „Ich spüre eine Erschütterung in der Macht.“

Jeder der Werte gibt an, wieviel Chi der Char in der entsprechenden Gruppe hat und Chi wird (Wie sollte es anders sein?) benutzt um Kung Fu anzutreiben: Jeder Einsatz einer Kung Fu-Technik kostet Chi von dem Typ, dem die entsprechende Schule zugeordnet ist (s.u.).

Einem Startcharakter stehen 50 Destiny Points zur Verfügung um Kung Fu, Advantages (3 Seiten mit Auswahlen stehen zur Verfügung) und „Lores“ zu erhalten (s.u.).

Weiter kann man einem Charakter noch zwei Nachteile geben, die, wenn sie aktiv werden, zusätzlich Destiny bringen. (Diese Variante setzt sich ja in den letzten Jahren immer mehr durch.)

Natürlich muss der geneigte Held irgendwo her kommen und daher finden sich in diesem Kapitel auch Beschreibungen der großen Clans von Zhou Shen, einige 16 Staaten, und einige weitere Clans und Organisationen.

Kapitel 3 - Kampf
Das Kapitel ist das kürzeste im Buch. Kurz und gut wird dargestellt, wie Kampfrunden ablaufen und Schaden vermerkt wird und wie Schaden abgerechnet wird.


Dann finden sich in diesem Kapite noch die Regeln für Taten und Tugenden. Einfach gesagt gibt es fünf gute und fünf verdorbene Tugenden, in denen ein Charakter für entpsprechende Taten Punkte bekommt. Dafür gibts Destiny und wenn genügend gesammelt sind einen Rangaufstieg.


Kapitel 4 – Shen Zhou: Das Land der Götter
Der Titel sagt schon alles, hier kommt Hintergrund. Und war sehr interessant dargestellt, nämlich in sogenannten Lore Sheets.

Für jeden Aspekt des Hintergrunds kann man quasi eine entsprechende Kenntnis als Vorteil kaufen und wenn man das getan hat, weitere Vorteile erwerben, wie z.B. Kenntnis um bestimmte Geheimnisse, die Abstammung von einem großen Helden. Die Ergebnisse sind durchaus handfest, so kann ein Charakter mit dem passenden Lore Sheet z.B. Destiny ausgeben, um eine bestimmte Götterwaffe zu erhalten. Und das wird er dann auch. (Jetzt wird auch klar, warum Destiny diesen Namen hat.)

Kapitel 5 – Die Gesellschaft von Shen Zhou
Das Kapitel besteht wiederum aus Lore Sheets, die allerdings die Gesellschaftsstruktur beschreiben. Hier wird dem geneigten Europäer erklärt, wie sein Wuxia-Charakter ticken sollte, Gehorsam gegenüber Vater, älterem Bruder, Herrscher, etc. inklusive. Auch Ehe, Sex, sowie insbesondere männliche und weibliche Homosexualität erhalten eigene Lore Sheets.

Beide Kapitel machen mit den kurzen und meistens gut geschriebenen Geschichten und dem eingestreuten Crunch Lust auf mehr.


Kapitel 5 – Kung Fu
Ah, jetzt ja. Knusperzeug für zwischendurch. Kung Fu teilt sich in Stile (die klassische Adlerklaue inklusive) und zwar in Common Styles, die man fast überall lernen kann, sowies Uncommon Styles, für die man meist bei bestimmten Organisationen Mitglied sein muss, und die richtig mächtigen, richtig seltenen Rare Styles.

Wie angesprochen kostet jede Anwendung von Kung Fu Chi des zum Stil gehörenden Typs. Daneben erfahren wir an dieser Stelle noch, dass man Chi an andere Wesen übertragen kann und dass man sich mit Jade Chi selbst heilen kann.

Neben den Techniken eines Stils gibt es noch die Möglichkeit, Effekte zu improvisieren in sog. „Chi Marvels“. So kann man auch Chi ausgeben, dass man für seine Techniken nicht brauchen kann.

Kapitel 6 – Secret Arts
Jetzt wirds konfus, wenn auch interessant. In diesem Kapitel finden sich Medizin, Wahrsagerei, die Kunst der Intrige und taoistische Magie. Alle diese Effekte basieren auf den fünf Elementen und Yin und Yang.

Liest sich alles sehr interessant, aber leider so konfus, dass ich den genauen Ablauf noch nicht verstanden habe. Und das ist mir bis dato nur bei den Kampfregeln von Shadowrun passiert.



Kapitel 7 – Spielleitung
Ich hatte ja schon wieder das schlimmste befürchtet, aber dieses Kapitel enthält wirklich nützliches Material.

Das Ganze fängt an mit Regeln, wie man eine Kampagne kreiiert, und zwar können unkreative Menschen wie meiner Einer die Eigenschaften und Motivationen der Antagonisten einfach auswürfeln. Da könnte dann z.B. ein rechtschaffender Krieger rauskommen, der von seinem Zorn gegenüber einem der SCs angetrieben wird. Und dann wird noch erklärt, wie man das ganze in eine Relationship Map einbaut. Daumen hoch!

Danach gibts dann noch mal, wie die SCs im Rank aufsteigen und was das bringt. Dann kommen Regeln für Mooks, Gifte, Besitztümer und einige fortgeschrittene Lore Sheets. Und natürlich die Objekte, die dem Spiel den Namen geben. Die Götterwaffen. Wie man sie baut und einige Beispiele. (Ich bin sofort in die Versuchung gekommen, mir eine zu basteln.)

Dann gibts noch Regeln, wie man mit Dämonen und dem Nichts paktieren kann und einige Anhänge.


Ein Index fehlt leider, aber as Buch hat zumindest ein umfassendes Inhaltsverszeichnis – insofern ist der Verlust nicht so groß - und der Index wird auf der HP von Eos Press nachgeliefert.


Fazit
Ein Rund um gelungenes Spiel. Interessante Mechanismen, ein wunderbar präsentierter Hintergrund und Kung Fu. Abgesehen von dem Secret Arts-Kapitel ist das Buch übersichtlich und gut zu lesen und wenn ich mir die Bilder so angucke, muss ich die Comics wohl auch haben.

Einzig die Verarbeitung macht mir etwas sorgen, denn der Einband zeigt nach drei Tagen schon leichte Knicks.


Note: 1-
Titel: Re: Weapons of the Gods
Beitrag von: Chaosdada am 13.05.2006 | 21:00
Könntest du vielleicht ein klein bisschen auf das Powerlevel der Charaktere eingehen. Da gibt es ja auch innerhalb des Genres große Unterschiede. Wenn ich was von Waffen der Götter lese, hört sich das heftig an, aber da gibt es ja oft blumige Beschreibungen.
Titel: Re: Weapons of the Gods
Beitrag von: Heretic am 13.05.2006 | 21:46
Klingt wie L5R, nur um Welten schlechter.
Und was soll das, dass die 0 als 0 gelesen wird?
Wie kann dann ein Fertigkeitswurf von 0,0,0,5,3 dann 30 ergeben?
0+0+0=0!

*kopschüttelnd*
 ???
Titel: Re: Weapons of the Gods
Beitrag von: Selganor [n/a] am 13.05.2006 | 21:47
Ganz einfach: Anzahl der Wuerfel*10+Ergebnis des Wuerfels=Ergebnis

Also 3*10+0=30

Ganz simpel
Titel: Re: Weapons of the Gods
Beitrag von: Heretic am 13.05.2006 | 21:54
Aber er SAGT, dass die 0 NICHT als 10 gelesen werde.
Und 3*0=0 !!!
 :rtfm:
Titel: Re: Weapons of the Gods
Beitrag von: knörzbot am 13.05.2006 | 21:57
Klingt wie L5R, nur um Welten schlechter.
Die Anzahl der gleichen Würfel mal 10 + der angezeigte Würfelwert. Immer noch ziemlich einfach.
Oha, ein L5R Fanboy.  ;)
Was ist daran denn jetzt soooo furchtbar schlecht? Der Wahrheit letzter Schluss ist L5R jetzt auch nicht unbedingt.
Titel: Re: Weapons of the Gods
Beitrag von: Heretic am 13.05.2006 | 21:59
Aber er SAGT, dass die 0 NICHT als 10 gelesen werde.
Und 3*0 + 0=0 !!!
 :rtfm:
Oder er hat schlicht das System beschissen erklärt, denn mir erschliesst sich die Berechnung nicht.
Vielleicht ist aber auch das System so toll und elitär, dass es normaldenkende Menschen garnicht verstehn sollen.
Würd mich bei so "mordernen" Systemen nicht wundern.
Und dann wundern wir uns alle, dass Systeme wie die Fliegen eingehn, weil irgend ein Idiot von Designer eine verquere Form der Wahrscheinlichkeitsbestimmung verwenden will...
 
Denn die Idioten bezeichnen innerhalb einer Formel einen Parameter mit 2(!) unterschiedlichen Auslegungen.
Eine 0 ist entweder nur eine 0 oder nur eine 10, aber nicht mal dies und dann auf einmal wieder das. Das ist konsequent inkonsistent.

@knörzbot:
Kennst du das alte "Keep"-System von L5R?
DAS war gut.
DIESES System ist einfach nur verquer und diffus.
Titel: Re: Weapons of the Gods
Beitrag von: 1of3 am 13.05.2006 | 22:01
Auf die gleiche Weise wie 9,9,9 = 39 ist. Die Anzahl des Auftretens ist die Zehnerstelle, die Augenzahl die Einerstelle. OK?


Könntest du vielleicht ein klein bisschen auf das Powerlevel der Charaktere eingehen. Da gibt es ja auch innerhalb des Genres große Unterschiede. Wenn ich was von Waffen der Götter lese, hört sich das heftig an, aber da gibt es ja oft blumige Beschreibungen.

Also Tiger & Dragon ist für Startcharaktere wohl problemlos drin. Die Kung Fu-Stile sind teilweise schon etwas comic-haft, mit Lichteffekten, Flammenfäusten, etc.

Ansonsten würde ich das Powerniveau als hoch und steigend bezeichnen. Ein halbes Dutzend namenlose Schläger dürften pro Angriff wohl dabei draufgehen.
Titel: Re: Weapons of the Gods
Beitrag von: knörzbot am 13.05.2006 | 22:02
Aber er SAGT, dass die 0 NICHT als 10 gelesen werde.
Und 3*0=0 !!!
 :rtfm:
Oder er hat schlicht das System beschissen erklärt, denn mir erschliesst sich die Berechnung nicht.
Vielleicht ist aber auch das System so toll und elitär, dass es normaldenkende Menschen garnicht verstehn sollen.
Würd mich bei so "mordernen" Systemen nicht wundern.

Die Null wird auch nicht als 10 gelesen. Erklärung siehe Posts vorher.
So modern ist das System auch nicht. Es ist eine Abwandlung des Godlike.Systems.
Titel: Re: Weapons of the Gods
Beitrag von: Heretic am 13.05.2006 | 22:04
Des WAS?
Oh Mann. Ihr kennt wirklich jede RPG-Totgeburt.
Respekt.
Auf Nimmerwiedersehn.
Titel: Re: Weapons of the Gods
Beitrag von: knörzbot am 13.05.2006 | 22:06

Auf Nimmerwiedersehn.

Gott sei Dank!  :gaga:
Titel: Re: Weapons of the Gods
Beitrag von: 1of3 am 13.05.2006 | 22:09
Aber natürlich kennen wir sie alle. Was dachtest du denn?

Es ist eine Abwandlung des Godlike.Systems.

Wobei ich das nicht verstehe. Die Ergebnisse bei Godlike sind echt zweidimensional: Augenzahl ~ Geschwindigkeit und Größe des Pasches ~ Güte. (Oder wars andersrum? Egal.)
Titel: Re: Weapons of the Gods
Beitrag von: Chaosdada am 13.05.2006 | 22:13
@ 1of3: Danke, hört sich auf jeden Fall interessant an. Wo gibt es das denn zu kaufen und wieviel Euro muss ich mir dafür vom Mund absparen?
Titel: Re: Weapons of the Gods
Beitrag von: 1of3 am 13.05.2006 | 22:15
Ohh, ich vergaß. Schuldigung. Originalpreis ist 39$. Ich habs von www.dragonworld.de.
Titel: Re: Weapons of the Gods
Beitrag von: Suro am 13.05.2006 | 22:35
Hmm, wirklich interessant.
Aber da ich gerade Exalted am spielen bin - und auch nicht vorhabe, damit so bald schon wieder aufzuhören - muss ich mir doch schwer überlegen, ob ich grad noch mehr Zeuch in der Richtung brauche. Kommt aber aufjedenfall mal in die "Interessant"-Liste ;)
Titel: Re: Weapons of the Gods
Beitrag von: Joerg.D am 14.05.2006 | 21:49
Also, es ist rein nach einem kurzen durchblättern erheblich schneller als   Exaltet (was mir zu viele Würfel hat).

Es kann extrem cineastisch gespielt werden, wenn man 1of3 glaubet  >;D . Könnte sich also als würdiger Nachfolger für die 7te See erweisen   (das Role&Keep System ist zwar hölle schnell, aber die Attribute sind viel zu mächtig).

Wie sieht es mit Schaden und Sterben aus?
Titel: Re: Weapons of the Gods
Beitrag von: 1of3 am 14.05.2006 | 21:58
Helden sind wohl recht stabil.
Titel: Re: Weapons of the Gods
Beitrag von: Joerg.D am 14.05.2006 | 22:03
Recht stabil ist ein dehnbarer Begriff.

Gibt es Regeln fürs Sterben?
Jeder kann soviel verteidigen wie er will, also ist man ja schon mal ganz gut drann. Aber wie sieht es mit Tod und Wiederbelebung aus?

Du hattest was von Götterwaffen erzählt(wie ja schon der Name des Spiels zeigt), rufen die laut Rock`n Roll oder sind die eher "witzig"?
Titel: Re: Weapons of the Gods
Beitrag von: Bentley Silberschatten am 14.05.2006 | 22:08
Hört sich sehr interessant an. Irgendwie nach Zu Warriors (http://www.imdb.com/title/tt0286098/)!
Titel: Re: Weapons of the Gods
Beitrag von: 1of3 am 14.05.2006 | 22:18
Charaktere haben, sofern sie einen Namen haben, fünf Wundstufen mit jeweils soviel Punkten, wie ihre Attribute addiert angeben. Das sind bei Startcharakteren mindestens 15.

Wenn alle LPs weg sind ist der Charakter tot, sofern dies dramatisch passend erscheint.



Göterwaffen gibts in verschiedenen Stufen. Die höheren sind ausgesprochen unangenehm. Schon die niedrigste Stufe gibt Boni von insgesamt +15, die sich auf Ini, Strike und Damage verteilen lassen. Ein Treffer mit einer einfachen Götterwaffe schiebt einen Startchar also mit guter Wahrscheinlichkeit schonmal eine Wundstufe weiter.

Dann haben die noch bestimmte Fähigkeiten und die unangehme Angewohnheit Waffen und Rüstungen niedrigerer Stufe (also insbesondere weltliche) zu demolieren.
Titel: Re: Weapons of the Gods
Beitrag von: Joerg.D am 14.05.2006 | 22:28
Zitat
Wenn alle LPs weg sind ist der Charakter tot, sofern dies dramatisch passend erscheint.

Das ist der Satz auf den ich gehofft habe!

Wenn es dramatisch passt, ist es ja kein Problem.
Aber dann gibt es Diskussionsgrundlagen und ich muss mir keine Sorgen machen, die Spieler mit einer Zufallsbegegnung umzulegen.

(man könnte sich auf gewisse Regeln einigen)
Titel: Re: Weapons of the Gods
Beitrag von: knörzbot am 15.05.2006 | 10:57
Wobei ich das nicht verstehe. Die Ergebnisse bei Godlike sind echt zweidimensional: Augenzahl ~ Geschwindigkeit und Größe des Pasches ~ Güte. (Oder wars andersrum? Egal.)
Ist ein Zitat von Eos-Press. Eigentlich hat es nur die Tatsache mit Godlike gemein, dass man möglichst viele gleiche Würfel mit dem Wurf erzielen soll. Wiggle Dice und Hard Dice gibt es praktisch nicht mehr.
Seit dem Promo-Pack von WotG war ich hin und weg davon. Ich habs mir dann damals direkt bei Eos-Press vorbestellt. Die haben noch nicht mal Versandgebühren berechnet.
Zur Zeit ist das die einzige Alternative zu Exalted (von Wushu jetzt mal abgesehen). Exalted hat mir zu viele Würfel.
@One O'Three: Was hälst Du von den Loresheets?
Titel: Re: Weapons of the Gods
Beitrag von: 1of3 am 15.05.2006 | 11:28
Schön. Ich hätte gerne noch Hilfen gehabt, wie man selbst welche macht. Aber die Idee ist Klasse.
Titel: Re: Weapons of the Gods
Beitrag von: Imiri am 15.05.2006 | 12:56
Also die Loresheets sind eines meiner größten Probleme, beim Verständnis des Spiels. Der Rest geht.... Aber die machen ja auch gleich mehrere Kaüpitel aus, wenn man Kung Fu und Secret Arts mitzählt (wobei, die Kung Fu versteht man schon wieder).
Titel: Re: Weapons of the Gods
Beitrag von: Joerg.D am 15.05.2006 | 21:00
Also die Comunity ist nicht groß, aber der Chef persönlch antwortet!


http://www.eos-press.com/forum/viewforum.php?f=3 (http://www.eos-press.com/forum/viewforum.php?f=3)
Titel: Re: Weapons of the Gods
Beitrag von: 1of3 am 15.05.2006 | 21:01
Ja. Sehr nett der Mann.
Titel: Re: Weapons of the Gods
Beitrag von: Lord Verminaard am 15.05.2006 | 22:51
Ist das der Macker von der Nobilis-Autorin?
Titel: Re: Weapons of the Gods
Beitrag von: Kardinal Richelingo am 15.05.2006 | 22:55
Ist das der Macker von der Nobilis-Autorin?

nope, das ist sie als Mann "verkleidet".
Titel: Re: Weapons of the Gods
Beitrag von: 1of3 am 16.05.2006 | 10:19
??? Die haben zu zweit gearbeitet, oder? Zumindest steht eben Borstrom und Elliot in den Credits.
Titel: Re: Weapons of the Gods
Beitrag von: Lord Verminaard am 16.05.2006 | 10:26
Ah, und ich dachte es wäre ein gewisser Mr. Elliot Borgstrom... ~;D