IDA zeichnet sich vor allem durch seine großen Freiheiten für die Charaktere aus. Auch die Wahl der Abenteuergenres ist sehr offen, um stete Abwechslung für die Spieler zu gewährleisten.]IDA zeichnet sich vor allem durch seine großen Freiheiten für die Charaktere aus. Auch die Wahl der Abenteuergenres ist sehr offen, um stete Abwechslung für die Spieler zu gewährleisten.Flexibilität bei der Charaktergestaltung und jedes Abenteuergenre sind nichts was ich nicht schon 5 mal im Schrank und 10 mal auf der Festplatte liegen hätte.
Seelische und mythische Aspekte der SC werden zudem durch Boni bevorzugt, um trotz aller Offenheit einen gewissen roten Faden zu gewährleisten.]Seelische und mythische Aspekte der SC werden zudem durch Boni bevorzugt, um trotz aller Offenheit einen gewissen roten Faden zu gewährleisten.Das klingt hingegen wieder interessant.
Die Aspekte habe ich im Regelwerk so verstanden, daß der Spieler sie selbst bestimmen kann (in Einverständnis der Runde, nicht übertreiben, Powergaming pöse pöse blabla...) und sie dann einen Bonus bringen "wenn sie zum Tragen kommen". Also den Fall, den ich oben kritisiert hatte.Man nehme also die Spiritual Attributes aus TRoS, kombiniere sie mit einem Trait Pattern und gebe ihnen feste statt flexible Werte?
P.S.: Mit Anti-Powergaming- und anderen "Wie spiel ich richtig"-Kommentaren halte ich mich ziemlich zurück, ich wende mich ja eher an Erwachsene. Wink
Der Eindruck, das Kurzregelwerk stehe zwischen den Stühlen, liegt vermutlich an der "Offenheit". Es ist durchaus geplant, Settingbände zu machen ("Legenden", Titel steht noch nicht), die sich dann fokussieren.Gut, auf den Hintergrund kann man sich damit zufrieden geben. Das war jetzt mehr auf die Spielmechanismen gezielt, oder meinst du Bände wie "Die Spionageregel Erweiterung"?
Die regeltechnischen Freiheiten sind natürlich nicht für jeden was, andere nennen es nicht "frei" sondern "vage". Ich hab mich für die freien, einfachen Regeln entschieden, nachdem ich eine Weile ein komplexeres Gerüst zu basteln versucht hatte, aber nie zufrieden war. Ich will hier gar nicht eine Diskussion lostreten, freie Regeln vs. komplexere Gerüste,Das will ich ja auch (noch :evil: ) nicht, obwohl es ja Zweckmäßig sein kann über den Sinn dieser beiden Extreme nachzudenken.
Klar, es ist etwas mehr "Lern"aufwand, aber auch hier gilt: Mit komplexeren Regeln wär's noch schlimmer! GrinWenn der Smilie nicht wär.... ;) "bei anderen ists noch schlimmer" ist jetzt kein so überzeugendes Argument ;D
Regeln müssen mMn rund sein (!) und funktionieren (!!) und zumindest nicht negativ auffallen, aber das Rollen-spielen ist mir denn doch wichtiger. WinkEin System das mir sagt, "mach das mit Rollenspiel ANSTATT es zu regeln" hat bei mir eigentlich keine Chance. System DOES Matter und einen Charakter im wörtlichen Sinne auszuspielen (das ist es wohl, was du meinst) steht absolut nicht im Gegensatz zu angewandten Regelmechanismen, wenn sie gut gemacht sind. Ich nehme ja nicht Regeln, die mir als Krücke gereicht werden sondern als Vehikel.
Du überlässt unglaublich viel der spielleiterlichen Willkür (die Du auch nicht irgendwie in geordnete Bahnen zu lenken versuchst, beim querlesen bin ich eigentlich immer nur auf Passagen wie "wenn es dem SL gefällt" oder "wenn es gerade zur Situation passt" gestolpert). Ebenso die Charaktererschaffung. Wenn der SL im Spiel eh alles frei festlegt, warum dann bitteschön eine punktgenaue Charaktererschaffung? Fairness wird im Spiel dadurch bestimmt nicht gewährleistet, dafür fehlt als Richtlinien, die Probenschwierigkeiten sinnvoll definieren.
Selbst die Sache mit den Aspekten, die ich von der Idee her richtig cool finde und die auch prima eine Verbindung zum Setting schafft (etwas, was ich bei den anderen Regelmechanismen nicht so erkennen kann, gerade der Schwerpunkt auf Epik scheint mir doch sehr schwach verankert), führst Du dadurch, dass der Spieler wieder ganz einzig und allein auf die Willkür des SL (und zwar in doppelter Hinsicht; einmal bei der festlegung eines Aspekts, und dann bei jedem Einsatz) angewiesen ist, eigentlich ad absurdum.
Welches Ziel verfolgst Du eigentlich mit IDA? Soll das eher ein Companion-Produkt zu Deinen Romanen sein, um die Fans anzusprechen (Also so eine Art von Merchandisingartikel), oder versuchst Du eher über den umgekehrten Weg (also vom Spiel aus) Leute für Deine Romane zu interessieren. Ersteren Zweck könnte es, so wie es ist, sicher noch erfüllen. Für ein größeres Publkum bietet es aber meiner Meinung nach zu wenig Neues, und das, was es bietet, macht es leider keinen Deut besser als die Konkurrenz.
Gut, auf den Hintergrund kann man sich damit zufrieden geben. Das war jetzt mehr auf die Spielmechanismen gezielt, oder meinst du Bände wie "Die Spionageregel Erweiterung"?
Mir gehts darum: Die Regeln sind nicht so einfach, wie sie dargestellt werden. Jedenfalls nicht so einfach im Vergleich zur Konkurrenz die dasselbe leisten. 12 Attribute mit 125Punkten verrechnet dauer schon etwas (oder sinds 36 Attribute?, ich weiss nicht ob die Untereinteilung auch zählt), Metaattribute über Rechungen sind nicht einfach, spontane +25% Mods sind auch nicht so einfach oder Meterangaben mit Mali für Fernwaffen auch nicht (schon gar nicht ohne Optische Hilfsmittel).
statt Karopapier: bau ein funktionierendes Feldsystem ein. Oder lass die Meterangaben raus. So würd ich es machen. Du sagst ja schon das es ohne zeichnen nicht geht. Das ist doch schon ein Hinweis, das es erzählerisch nicht funktioniert. Bei dem Kuddelmuddel auf Bierdeckeln usw. werden die Reichweiten eh nur über den Daumen gepeilt. Da interessieret 12 oder 7 Meter keine Sau, das kann auch niemand alles unter einen Hut bringen.
@verfeinerte Skills, ahso, na dann sinds ja ähnlich viele wie die Attribute. Dann hab ich nix gesagt. Wobei ich mir ungern Fertigkeiten selber ausdenke, die Arbeit soll sich schliesslich das Regelwerk machen. Wenn man sich Fertigkeiten selber ausdenkt hat man nämlich noch keine Erfahrungswerte ob die Fertigkeiten fair in ihrer Anwendung sind. Bei einer fertigen Liste kann ich davon ausgehen, das viel Test- und Denk- und Korrigierarbeit dahinter steckt.
Berengor schrieb: Wenn der Smilie nicht wär.... ;) "bei anderen ists noch schlimmer" ist jetzt kein so überzeugendes Argument ;D
Aber was ich gerne lesen würde ist die klare Aussage; "dies ist DAS soziale Konfliktlösungssystem" oder "DAS cineastische Kampfsystem" - "Hiermit kann man super Verfolgungsjadgen umsetzen" oder so.
Nur scheinst du von dem System als Begriff selbt nicht so überzeugt zu sein und eben als notwendiges Übel anzusehen (weniger Regelung ist besser), liest man ja auch aus deiner Aussage: Ein System das mir sagt, "mach das mit Rollenspiel ANSTATT es zu regeln" hat bei mir eigentlich keine Chance. System DOES Matter und einen Charakter im wörtlichen Sinne auszuspielen (das ist es wohl, was du meinst) steht absolut nicht im Gegensatz zu angewandten Regelmechanismen, wenn sie gut gemacht sind. Ich nehme ja nicht Regeln, die mir als Krücke gereicht werden sondern als Vehikel.
Ich meine, wenn eben beides nebeneinander (Rollen Spiel und Spielmechanik) rund läuft, DANN ist es wirklich ein gutes System, das auch einen Vergleich nicht Scheuen braucht.
- Sollte ein "Wie spiele ich IDA" ausführlich im Kurzregelwerk stehen, was es noch länger macht, oder ist die Auslagerung ins Startabenteuer ok wie dargestellt?du solltest zumindest schreiben was die Spieler bei IDA erwartet, welche Stärken es hat und WIE es die erreicht.
du solltest zumindest schreiben was die Spieler bei IDA erwartet, welche Stärken es hat und WIE es die erreicht.
Der Kunde ist es sicher leid bei Flyern,Homepages und Ähnlichem zu lesen "dramatische Beschreibungen/taktischer Kampf ect.pp. wird durch XYZ ganz besonders gefördert". Große Versprechen kriegt man ja überall zu hören.
Ich persönlich kann mit Quick-Start Regeln eh nix anfangen, ich will immer gleich das volle Programm und nichts halbes. Dafür lese ich mir aber auch keine Regelwerke mehr mit 150+ Seiten durch ;)
Ein System mit großer Freiheit erlaubt mir eben das zu tun was ICH als Spieler möchte (statt, 1mal Attacke oder Parade pro Runde z.b.), aber wichtig ist eben das Wort SYSTEM.
Ein System wie "wirf eine Münze, ignoriere das Ergebnis, und erzähl was du willst" ist eben nicht frei sondern "vage" ums mal zu übertreiben. Ich muss da auch immer an SEUCOR (http://1of3.blogspot.com/2006/09/schnell-einfach-universal.html) denken. Eine Super Satire, die imho deutlich macht, das man eben schnell den Fehler begeht, Regeln nicht zu dem Zweck zu verwenden, den sie erfüllen sollen, zu regeln. Im Optimalfall sollten Regeln ja Willkür ersetzen.
Und es gibt eben ne Menge Systeme mit den knalligen Adjektiven (universel,einfach,dramatisch usw.) und dies eben nur durch "nicht Regelung" erreichen, was ein Regelwerk an sich ja zur Farce werden lässt.
was einige Aspekte angeht (Epik z.b.) scheinst du sie ja eher durch den Hintergrund statt durch die Regeln erzeugen zu wollen. Da besteht dann eben nur die Gefahr das die Leute anfangen dein Setting eher mit HeroQuest;GURPS; oder sonst was zu spielen, je nachdem welche Schwerpunkte sie im Spielstil haben.
ich hoffe, meine Kritik ist jetzt ein bisschen klarer geworden. Ich kann's auch schlecht erklären.
So braucht man zum Spielen aber wirklich nur 1 Buch für alles Weltliche und ein zweites für Magie & Epik (nur Planung, steht noch nicht fest!). Die weiteren Setting-Bände muss man ja nicht haben, wenn man kein Zusatzmaterial zu bestimmten Ecken der Welt haben will. Wie genau die spezielle Verquickung Epik/Romane dabei aussehen wird, muss ich als "Regeltext" noch erarbeiten; da der Epik-Kram nicht für komplett neue SC Sinn macht, wird das aber wohl erst im Grundregelwerk kommen.
Du sagst: "In meinem Rollenspiel geht es um Epik!" Aber du lagerst die Epik in ein Quellenbuch aus?! Du kannst alles im Grundregelwerk weglassen, Weltbeschreibung, Prosa, was auch immer. Aber nicht diese ominöse Epik, wenn das der Kern deines Rollenspiels ist.
Genauso frage ich mich: Wenn Epik der Kern des Rollenspiels ist, wieso soll ich dann Charaktere spielen, die nichts damit zu tun haben? Dann fang ich doch am besten gleich mit epischen Charakteren kann und überspring das Vorgeplänkel.
Ich würde nebenbei auch die Magie nicht auslagern. Magie ist eines der gängigen Attribute für Fantasy (Kewl Powerz!) und Magieregeln funktionieren genau anders herum als andere "physikalische" Regeln. Normalerweise abstrahiert eine "physikalische" Regel Konzepte, die für uns an Hand unserer Realität nachvollziehbar sind. Magieregeln dagegen definieren Bereiche neu, die es so nicht gibt. Im schlimmsten Fall wird deine Welt ohne Magiekapitel unspielbar, weil keiner weiß, wie das nun funktionieren soll.
Die Entwicklung der SC von Luschen zu Helden ist ja gerad das Schöne! *Darum* geht es, wenn ich "Epik" meine, sozusagen.
Naja, das Grundregelwerk von IDA (evtl. 2teilig wg. handlicher) wird eher bei 300 liegen, aber da ist dann viel Hintergrundkram und Prosa drin. Reiner Regeltext wird die 100-150 Seiten inkl. Magie aber wohl nicht überschreiten.Da frage ich mich wieder einmal: Warum muss gerade die "Rules-light"-Fraktion stets Bücher mit Fluff und Settingdetails auf Totschläger mit 300+ Seiten aufblasen?
@Tobias D.:
Nä! :D Das hätt ich ja nicht jahrelang ausgehalten (s.o.). ;) Es gibt neben einigen Einzelbaustellen (siehe jeweilige Völker) mehrere große, übergreifende Bereiche:
- Die eingangs genannte Prophezeiung, die zT metaphorisch ist durch "Geschichte wiederholt sich ...", bei der einige Plots sich aber auch um Missbrauch, Verbreitung und "Gegenbewegungen" drehen.
- den scheinbar aussichtslosen Krieg gegen die Chimärier (Schlachten, Bündnisse etc.)
- und den Bereich des "Äußeren Volkes", der auch viele politische Komponenten hat und für den die Romane z.T. Quellenbände sein können. (Die Verbindung ist aber noch nicht detailliert ausgearbeitet.) Die drei Bereiche sind z.T. natürlich an ein paar Stellen verzahnt, aber man kann auch bei einem "Thema" bleiben. (Stilvolle Begriffe für Bereich, Thema etc. muss ich noch finden.)
Die Art, wie man vom Bauernlümmel zum Halbgott wird, ist zudem geprägt von den Regeleigenheiten (s.o.)
Außerdem werden die Spieler stets ermuntert, sich möglichst eigene Gedanken zu ihren SC zu machen. Wer das nicht macht, ist selbst Schuld. ;)
Schau Dir ggf. die ganze Prophezeiung an, als Download auf der HP (2 Seiten), da sollte man sehen, dass keine bekannten Klischees nachgekaut werden.
Einige Problemchen, die dieser Thread aufgeworfen hat, lagen ja gerade daran, dass ich zuviel weggelassen hab - und denn noch an den falschen Stellen. ::)
*grins* Naja, es ist viel Prosa und Weltbeschreibung, Plothooks, damit man was zum Spielen hat.Eben das ist es - Prosa ist nie vital, und was Weltbeschreibung angeht schafft es z.B. Mazes&Minotaurs 4 Seiten (inkl. Götterwelt), Midgard v3 auf 8 Seiten (inkl. Götterwelt) und das von mir als Obergrenze betrachtete CP2020 immerhin noch auf gut 60 Seiten (inklusive Einstiegsabenteuer, Timeline, Ingame-Medienberichten und Zufallsbegegnungstabelle für die Kernstadt Night City), ohne dass ich bei einem dieser Spiele sagen würde dass essentielle Settinginformationen fehlen.
Was hast Du gegen light-Regelwerke?Nichts. Ich kenne sogar etliche Systeme die in der Light-Version besser sind als in der Vollversion (z.B. TRoS).
Was hat das mit Epik zu tun?
Die Art, wie man vom Bauernlümmel zum Halbgott wird, ist zudem geprägt von den Regeleigenheiten (s.o.) und natürlich masiv von den Plot-Eigenheiten. Und ein bisschen von der Antike. Raum für Klischees ist da nicht sooo viel übrig mMn. (Aber ich lasse mir gern Gegenbeispiele nennen. ;) )
Außerdem werden die Spieler stets ermuntert, sich möglichst eigene Gedanken zu ihren SC zu machen. Wer das nicht macht, ist selbst Schuld. ;)Könntest du bitte auf hohle Belehrungen zu gutem Rollenspiel a la DSA verzichten.
Aber das ist doch alles reiner Fluff, oder?
Kannst du vielleicht ein bisschen erklären, wie dieser Prozess auf das Ziel "Epik" hinarbeitet?
Wie schlägt sich das in den Regeln nieder?
(Prophezeiung) Hybris; Warnung der Götter in Form von Plagen; Dämonenheere; Champions der guten Götter, die den Untergang abwenden; und eine Prophezeiung, dass die Gefahr noch nicht endgültig gebannt ist.
Das ist klassisch, das ist schätzungsweise mindestens 4000 Jahre alt, und das ist gut!
Innovativ und klischeefrei ist es aber sicherlich nicht.
Eine Sache ist nicht dann perfekt, wenn man nichts mehr hinzufügen kann. Sie ist perfekt, wenn man nichts mehr wegnehmen kann.
Epik heißt bei diesem Spiel also "Unsere SCs existieren neben den Hotspots und dürfen dem Roman-Metaplot zugucken und für die wichtigen NSCs Wassereimer tragen"? Verstehe ich das richtig?
Eben das ist es - Prosa ist nie vital, und was Weltbeschreibung angeht schafft es z.B. Mazes&Minotaurs 4 Seiten (inkl. Götterwelt), Midgard v3 auf 8 Seiten (inkl. Götterwelt) und das von mir als Obergrenze betrachtete CP2020 immerhin noch auf gut 60 Seiten (inklusive Einstiegsabenteuer, Timeline, Ingame-Medienberichten und Zufallsbegegnungstabelle für die Kernstadt Night City), ohne dass ich bei einem dieser Spiele sagen würde dass essentielle Settinginformationen fehlen.
Ich weiß nicht wie man auf 150 Seiten kommen kann ohne Quark breit zu treten oder den Leser mit so essentiellen Informationen wie Abhandlungen zur Küche auf der Sternentropen-Inselgruppe oder der Schlacht von Nieder-Goblinheim vor 450 Jahren zu "beglücken".
Nichts. Ich kenne sogar etliche Systeme die in der Light-Version besser sind als in der Vollversion (z.B. TRoS).
Was hat das mit Epik zu tun?
Was ist mit der Veränderung/Rettung der Welt, dem trojanischen Krieg, dem Weg nach Mordor, dem Zeweikampf mit nem Gott oder 4, dem Töten bezwingen von Schattenwacht oder dem errichten eines neuen Reiches/Philosphie ?
Könntest du bitte auf hohle Belehrungen zu gutem Rollenspiel a la DSA verzichten.
Was zeichnet IDA aus, was ist daran Antik, warum nicht Gloratha oder Tekumel?
und wenn Du daran nichts änderst
Die Chimärier erobern die Welt Schritt für Schritt. Da sie die Lehre der Prophezeiung nie angenommen haben, konnten sie sich entscheidende Wissensvorteile aneignen, von ihrer körperlichen Überlegenheit ganz zu schweigen. Diese Weltmacht aufzuhalten (zB durch Bündnispolitik), ist mMn ein epischer Plot.Klar liegt da ein epischer Plot vor, aber ich glaube worum es vielen hier geht, ist die Frage, wie das ganze von den Spielern zu Be-Spielen ist.
Klar liegt da ein epischer Plot vor, aber ich glaube worum es vielen hier geht, ist die Frage, wie das ganze von den Spielern zu Be-Spielen ist.
Mal nüchtern nachgefragt: Wie können die Spieler darauf hinarbeiten mehrere Stadtstaaten unter einen Hut zu bekommen? Wie können die Spieler abschätzen wann "ihr" Städtebündnis stark genug ist, den Horden der Chimären zu trotzen oder gar zu schädigen? Wie können die Spieler "ihre" Völker dazu brigen moderner/Schlagkräftiger zu werden?
Klar liegt da ein epischer Plot vor, aber ich glaube worum es vielen hier geht, ist die Frage, wie das ganze von den Spielern zu Be-Spielen ist.
Und wie lange muss ich so durchschnittlich spielen, bis mein Standard-Anfangscharakter auf diesen epischen Ebenen etwas bewirken kann?
Aber genau für diese Diskrepanz mache ich ja ein light mit nur derzeit 44 Seiten. Sobald die in diesem Thread genannten Aspekte eingeackert sind, würde Dir das dann ja reichen, und es ist noch nicht mal Deine persönliche 60-Seiten-Schmerzgrenze. WinkDazu muss man freilich das Regelwerk gelesen haben ;)
Hintergrundbeschreibungen finde ich auch nur so lange wichtig, so lange die ein Motor für Abenteuer sind.
ich finde es dann auch nicht Schlimm Techniken, die sich bewährt haben einfach zu übernehmen (Belohnungssysteme, mit Aufhängern gespickte Hintergrundtexte usw.). Schliesslich könnte man sonst fast jedem Nachfolger Rollenspiel seit D&D
auch ankreiden das es Würfel benutzt, diese Nachäffer ;)
bei allem anderen behalte ich meine Meinung bei: Ich finde "flexibel" kein gutes adjektiv für ein System, so lange es nicht versucht ein Universalsystem zu sein. Und "Universalsettings" halte ich für Spielspasstöter. Ich muss wissen was ich zu tun habe und eine Motivation haben wenn ich irgendwo abgesetzt werden.
Man verliert den Fokus wenn ich mit dem GRW neben epischen Kampagnen auch noch Hartwurst und Hack'n Slay und und und spielen kann. Wie passt das alles in ein Buch?
Zum Spielen war die Systemintegration nicht nötig, und frei nach Tobias D., "es ist perfekt, wenn man nix mehr weglassen kann." WinkAch, ich dachte immer das wäre nach Saint-Exupéry. Ich weiss nicht, ob das nicht ein wenig ZU frei interpretiert war. ;) Ob du das wirklich weglassen kannst, ist ja die Frage.
Seite 4/5 im Kurzregelwerk. ;)Ja, was steht da bezüglich meiner Frage?
Diese Weltmacht aufzuhalten (zB durch Bündnispolitik), ist mMn ein epischer Plot.Dazu ist die Infolage etwas dünn.
Vor allem für SC, die selbst davon indoktriniert sindSind sie das, müssen sie das sein oder war das mal?
... Da sind wir wieder bei dem Punkt, dass ein langsames Entwickeln vllt spannender ist, als gleich Überhelden zu bauen.anders gesagt Epik fängt mit Stufe 21 an, die 20 Stufen vorher muss man sich weshalb hochspielen und fängt nicht bei 21 an?
Und mit den üblichen Klischees hat es in dieser Form auch nicht mehr viel zu tun mMn.Worauf beziehst du dich?
Sry, das war keine Belehrung sondern Ironie (weiter oben im Thread klang das Thema schon mal an). ;) Und wie weiter oben im Thread zu finden, liegt mir Derlei auch generell fern.
Was IDA grundsätzlich auszeichnet, steht am Anfang des Threads ausführlich. Oder hast Du konkretere Fragen dazu, dann her damit. ;)Die Frage wurde gestellt, mit Kenntnis des Posts, warum sollte Ich IDA spielen und nicht glorantha?
- Ich benutze "Antik" nicht als historisch authentischen Begriff,
sondern um das Rampenlicht stärker auf die SC und/oder die Handlung zu lenken.Das hängt nicht von Antik ab, sondern vom Spielstil, episch hat das normalerweise zu gewährleisten.
Denn durch die fehlende Infrastruktur im Vgl. zu vielen mittelalterlichen Settings ist IDA weniger "bunt", ohne gleich "LowFantasy" zu sein. Mehr dazu siehe Seite 4/5 im Kurzregelwerkda könnte ich auch das dunkle Zeitalter nehmen o.ä.
. Jaaaa, ich weiß, die Antike konnte auch ganz anders. :D Ich hab halt ein karges Setting gewollt.Nur Antik ist das nicht, sondern Lange Nacht, die Reste der Zivilisation, Arthur nicht Sargon, Theoderich nicht Menes
Nur so viel: Es wird eher um ToDo's als um Massenschlachten gehen, um das Spotlight stark bei den SC zu behalten.Falsch, mach die Schlachtenregeln so, das die SC war eissen können, wie Iwein der alleien eine Festung hielt, Aragorn dem nur wenige auf den Pellennnor sich zu stellen wagten.
Und "Wissen ist böse" als Priesterlehre aus der Prophezeiung zu machenCoalition Rifts, Dark Fantasy, Cthulhu
As was dann, um postapaklyptisch mit extrem niedrigen Techlevel (2 oder 3)zu vermeiden. Antik ist Sumer, Assur
Falsch, mach die Schlachtenregeln so, das die SC war eissen können, wie Iwein der alleien eine Festung hielt, Aragorn dem nur wenige auf den Pellennnor sich zu stellen wagten.
Berserker ist für mich nicht notwendigerweise was episches, kann sein oder nicht.
Oder Kelten, Ägypter, Moses, Griechen, Römer, Germanen ... Wieso sollte Antike nur die frühen nahöstlichen Kulturen meinen?
* edit: Er war ... Werde den Begriff einfach rausnehmen, wo ich eh schon den Text überarbeite. Braucht man wirklich nicht, weder für die Plots noch für das Konzept "Mythisches Rollenspiel", und erst recht nicht für die Regeln.
- Deine Frage zu Seite 4/5: Da steht, welche Metaplots es gibt,
- Sry, habe die Glorantha-HP nur überflogen. Es scheint mir aber viel "bunter" als IDA zu sein.Ja, es ist High Fantasy, Cinematischund High Magic nichtdetrotz ist es ein Antikes Setting und das erste woran ich bei mythischem Rollenspiel denke.
Epik und bunt ist mal so gar nicht dasselbe mMn.und auch kein Gegensatz, Romane hat so fast jedes RPG.
Bei der Tech dachte ich gerade an die beginnende Bronzezet während Kelten, Germanen(später) auch zur Völkerwanderung passen würden.
Oder Kelten, Ägypter, Moses, Griechen, Römer, Germanen ... Wieso sollte Antike nur die frühen nahöstlichen Kulturen meinen?
Die Kampfregeln sind schon jetzt so, dass man mit den Boni aus den epischen Fertigkeiten ein kleiner Aragorn wird.
Geschmackssache, ich kann mir gerade einen Berserker gut vorstellen, der wild tobend allein eine Festung hält.kann, es stört nicht wenn er im Klein Klein rumläuft, Faramirs Zusamenhalten des Heeres von Gondor gegenüber den Nazgul ist was anderes, Cuchulainns Berserkerwut auch.
Wenn es Details gibt, die dazu nicht passen, liegt das daran, dass ich kein Historiker bin und das für FANTASY auch gar nicht sein muss. Bisher hatte es halt noch niemanden gestörtEs geht nicht um unpassende Details, sondern wie schon mal gesagt darum das mir da nichts Antik rüberkommt, postapokalyptisch ja, antik nein und Falsche Etiketten ein schwerer Fehler sind. IDA könnte das postapokalytische Setting par excellence sein, es bekäme trotzdem nur 3 von 10 Sternen von mir für Thema komplett verfehlt Antik.
Schade. Ich hatte bei "Antik" immer sofort den in Sandalen und Lendenschurz gekleideten Typen mit dem Speer in der Hand vor Augen. "Mythisches Rollenspiel" dagegen ist einfach eine leere Floskel, die alles oder nichts bedeuten kann.Da erwarte ich erheblich mehr als Sanfalenfilme.
Schade. Ich hatte bei "Antik" immer sofort den in Sandalen und Lendenschurz gekleideten Typen mit dem Speer in der Hand vor Augen. "Mythisches Rollenspiel" dagegen ist einfach eine leere Floskel, die alles oder nichts bedeuten kann.
und auch kein Gegensatz, Romane hat so fast jedes RPG.
Bei der Tech dachte ich gerade an die beginnende Bronzezet während Kelten, Germanen(später) auch zur Völkerwanderung passen würden.
postapokalyptisch ja, antik nein und Falsche Etiketten ein schwerer Fehler sind.
Müsste da nicht auch die Varianz bei den Talenten mit der Zeit kleiner werden bzw. sich zum Positiven hin verschieben? Wie seht ihr das?
Falls es dir wichtig ist [...]
wie hast du das gelöst bzw. überhaupt umgesetzt?
Welche RPGs - von den kleinen! - haben denn Romane? :o
wieso zählen fremde Comics nicht? Machst du dein Artwort selber, und wieso zählt der Gratiszeichner nicht? Viele andere freien RPGs lassen ihr Artwork auch machen ob nun gratis oder nicht.
einige RPG Romanreihen sähen ohne externe Autoren doch ziemlich alt aus.
Wenn ich andere Leute für mein RPG Bücher schreiben lassen kann, kann ich das auch bei Comics machen.
Wenn für IDA irgendwelche Romane zählen, die deine Kumpels geschrieben haben (habe nicht so sehr auf die Romane geschaut), dann auch Comicreihen von RPGs.
Die geistige/handwerkliche Leistungs des RPG Autoren ist es nie, ob jetzt irgendjemand Geld kriegt oder nicht.
An der Stelle ja. Wenn meine Kumpels Romane schreiben oder Comics zeichnen würden. Klar hilft das - aber solche Ressourcen hab ich (noch) nicht, das meinte ich: Das müsste für IDA alles erstmal irgendwer bezahlen. (Und dann wird es durchaus geschäftlich. Undecided)Ich glaube wir reden nur aneinander vorbei. Nochmal: es ging hier nicht um Geld. Das Geld kam nur in die Diskussion, weil du Schwergewichte wie D&D mir ihren Romanreihen nicht als Gegenpole zählen wolltest, gegen die du eh keine Chance hast, was ja auch Sinn macht.
Welche RPGs - von den kleinen! - haben denn Romane? Shocked
[...] Bei der Frage muss ich noch präzisieren: Kleine, bei denen nicht viel Geld im Hintergrund wartet; [...] Comics zählen auch nicht, wenn der RPG-Autor sie nicht selbst zeichnen kann. Wink
Selbst wenn die BtVS-Lizenz autonom und ohne weitere Unterstützung vergeben wurde, bei so einem Namen weiß man ja, dass es sich verkaufen wird. Dann kann man auch investieren, man weiß ja, dass man eine gewisse Summe auf jeden Fall zurückbekommt.
Keine Ahnung, was "nicht unbedingt lohnend" bedeutet.Was neues von LotR im Laden gesehen, WoT hatte 2 Produkte, was von ASoIaF ausser der Special Edition gesehen?
Wobei ich bei Mers & SJG nicht weiß,Mers hatte nichts mit SJG zu tun, SJG hat anderes abgebrochen, Mers wurde von ICE produziert und was Tolkien Esquire oder Estate da verlangt hat war halsbrecherisch.
Mit Verlaub, Wheel of Time und Song of ... kennt auch kaum wer. ;)
WoT also das Rad der Zeit von Robert Jordan oder ASoIaF auch bekannt als Lied von Feuer und Eis von GRRMartin kennt also kaum jemand, ich glaube deine Kenntnis es Buchmarktes bedarf ner Auffrischung.
Nö, ich meinte das fertige Produkt, schon mal dafür an PdFs gedacht oder Print on Demand?
on demand haben wir nen Ansichtsexemplar bestellt, sieht scheiße aus.Bei welchem Anbieter?