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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau => Thema gestartet von: Aechnatein am 19.01.2003 | 11:41

Titel: Gesellschaftsspiel anhand einer Lektüre
Beitrag von: Aechnatein am 19.01.2003 | 11:41
Hi Leute,
wir haben in Latein eine Übergangslektüre gelesen: "Rudgarius- Puer fortissimus".
Nun kamen die Lehrer auf die Idee statt einer Übersetzungsarbeit, uns ein Gesellschaftsspiel zu dieser lektüre entwickeln zu lassen.
Nun zum Inhalt der Lektüre:
2 römische Kundschafter retten einen germanischen Jungen aus den Fängen von mehreren Germanen, die ihn töten wollten.
Daraufhin erzählt der Junge, Rudgarius, dass seine Eltern von einigen Germanen getötet wurden und dass die Mörder nun die Führer von diesem Stamm sind und seine Sippe töten wollen.
Von seiner Sippe gibt es noch Rudgarius`Onkel, der sich versteckt hält.
Caesar (nicht Julius) kommt auf die Idee sich mit dem Onkel zu verbünden, da wenn sich mehrere Germanenstämme vereinigen, was sie zweifelsfrei vorhaben, haben sie die Möglichkeit die Römer aus Germanien rauszuwerfen.
Nach einer Unterredung mit dem Onkel reitet Caesar nach Bonn. auf dem Rückweg zum Versteck des Onkels, hört Rudgarius zufällig wie sich 2 Germanen unterhalten und von einem Attentat auf Caesar reden.
Rudgarius schafft es noch gerade so Caesar in Bonn zu retten.
Gemeinsam übernachten sie bei einem Freund des Caesars. Dort trifft Rudgarius Marcia, die er sehr gern hat. Eines abends wird Marcia entführt und die Germanen versuchen Caesar zu erpressen und ihn somit aus Germanien zu verbannen.
Letztendlich schafft es aber Rudgarius Marcia zu retten und alle bis auf die Germanen sind glücklick.

Nun sollen wir dazu ein Gesellschaftsspiel entwerfen.

Und hier brauche ich eure kreativen Köpfe!!
hat jemand eine Idee dazu?

Also meine erste Idee war eine Mischung aus Risiko und Siedler von Cathan:
es gibt eine Spielbrett mit Bonn in der Mitte und in jeder der 4 Ecken sitzt je ein Spieler.
Das Spielbrett ist in Felder eingeteilt.
2 Spieler, die römische Feldherren verkörperen und 2 Spieler die germanische Feldherren verkörpern.
diese Lager kann man ausbauen und Truppen wie Kundschafter, Kämpfer bauen.
Diese Truppen bewegen sich verscheiden schnell.
Jeder der feldherren bekommt am Anfang eine Mission wie zB. rette Rudgarius, entführe Marcia, Aufträge, die sich am Text orientieren.
Für die Aufträge bekommt man Punkte.
Man kann allerdings auch ein risen Heer bauen und seinen Gegner besiegen dafür bekommt man allerdings erheblich weniger Punkte als für die Aufträge.
Desweiteren dachte ich an Ereignisskarten, die auch Aufträge oder Geschehnisse bzw die Geschichte vorantreiben.
Das spiel wird in Runden gespielt.

Soweit so gut, so sieht mein erstes konzept aus, was haltet ihr davon?


Greetz, der Tribun
Titel: Re:Gesellschaftsspiel anhand einer Lektüre
Beitrag von: Grungi am 19.01.2003 | 15:50
Warum nimmst du nicht einfach ein Unirollenspielsystem und machst ein nettest, klassisches Rollenspiel draus?
Titel: Re:Gesellschaftsspiel anhand einer Lektüre
Beitrag von: Gast am 19.01.2003 | 15:55
hm, ein rpg dürfte ne nummer zu komplex sein für diese aufgabe. ein "banales" taktisches brett dürfte imho schon die richtige richtung sein :D
Titel: Re:Gesellschaftsspiel anhand einer Lektüre
Beitrag von: Aechnatein am 21.01.2003 | 20:47
Hi,
also ein Rollenspiel ist leider nicht drin...

wir haben inzwischen eine andere Idee, die ich euch morgen erläutern werde.


Greetz, der Tribun
Titel: Re:Gesellschaftsspiel anhand einer Lektüre
Beitrag von: Smendrik am 22.01.2003 | 09:57
Hm...

Vielleicht eine Mischung aus Cosim und Kartenspiel...
Titel: Re:Gesellschaftsspiel anhand einer Lektüre
Beitrag von: 8t88 am 20.02.2003 | 16:19
Ja Tribun, erzähl doch mal! :D
Titel: Re:Gesellschaftsspiel anhand einer Lektüre
Beitrag von: Aechnatein am 20.02.2003 | 18:58
Hi,
also erstmal ein dickes `tschuldigung !!
ich habe den Thread irgendwie vergessen....
also... wir haben:
- eine komplexe Weganordnung
- Ereignisfelder mit Ereigniskarten:
  einmal aussetzen
  Zeitfenster -1
  der Germane muss seine Position preisgeben
- Zeitfenster, als Zeiteinheit, die sich jedesmal wenn die Karte "Zeitfenster -1" gezogen wird, verringert wird
- in dem Spiel gibt es 2 Parteien: ein Germane und mehrere Römer
- die Römer jagen den germanen auf den Wegen
- die Wege sind mit Feldern durchnummeriert
- der Germane ist unsichtbar und kann sich nur anhand der Nummern orientieren
- es gibt einen Würfel, dessen Würfelzahl bestimmt wie weit man gehen darf
- und nun müssen die Römer den Germanen finden
- der Germane hat eine Anzahl Helfer gleich der Spieler mit diesen Feldern kann die Römer "gefangennehmen" und es kommt zu einem konkurierenden Würfelwurf

Das war s im Großen und Ganzen... eine art Scottlandyard zur Römerzeit


Greetz, der Tribun