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Medien & Phantastik => Multimedia - Software & Betriebsysteme => Multimedia => Linux/Unix => Thema gestartet von: Jens am 6.11.2007 | 21:12
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Hi Leute
also... ich wollte mir unbedingt mal Knoppix ansehen. Dazu habe ich meine alte Kiste hier, die hat auch 128 MB RAM, einen Intelprozessor, ein wunderbar bootfähiges CD-Laufwerk und alles. Systemvorraussetzungen erfüllt.
Jetzt wirds kleinschrittig.
jetzt hab ich mir Linux von meinem Uniserver gezogen (Iso-Image: KNOPPIX_V5.1.1CD-2007-01-04-DE), auf eine CD gebrannt und in meinen Computer geschoben. Es bootete. Wunderbar. Zum Starten von Linux bitte ENTER drücken. Mach ich. Daraufhin sehe ich einen hübschen Pinguin, er sucht nach UBS/Firewiredingen, findet eine Festplatte, findet ein CD-Laufwerk und sucht dann nach einer CD in dev/hdc/. Die CD dreht sich... und das wars dann. Ich kann Dinge eingeben, nichts passiert. Enter, hallo und alles. Quasi ein toller Reintexteditor. Leider kein Linux das aufpoppt. Nach etwa einer Minute friert das System ein und die Lampen an meinem Keyboard bklinken lustig.
Hilfe?
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knoppix hat viele schöne optionen beim booten, probiers als erstes mit 'failsafe' statt sofort enter zu drücken
mal F1 drücken könnte auch hilfreich sein ;)
und wenn Dir das nicht reicht: Knoppix-Cheat-Codes (http://www.knoppix.net/wiki/Cheat_Codes_Deutsch)
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Hmja, ich hab schon mit debug versucht => führte leider dazu dass der Rechner mir sagte er könne einige Dateien nicht auslesen.
Habs jetzt auf meinen Laptop gepackt :) Da läufts und sogar Netzwerk geht und so. Alles was ich noch nicht hinbekomme ist, die Auflösung von 1024*786 auf 1280*800 zu ändern... Ideen?
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tja, dann wird die alte kiste evtl nicht mehr ganz intakt sein - vllt schimmel im CDrom? *fg*
mit der bildschirm auflösung hatte ich bisher so gut wie keine probleme, höchstens mal, wenn ich beim starten des X gerade am KVM switch weggeschaltet hatte -> kein plan ^^"
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Och eigentlich ist die Kiste noch total intakt. Die hat mir auch ein vollständiges Office2000 von einer uralten CD installiert und Windows damals auch... Das geht eigentlich. Irgendwann versuche ich es nochmal. Momentan hab ich aber genug Spaß mit der Oberfläche, den Programmen und Möglichkeiten. Das dauert ja Jahre bis ich das ganz ausschöpfen kann. Allerdings muss ich zugeben: wenn sich die Auflösung nicht ändern lässt, dann werd ich Knoppix erstmal liegen lassen. Widescreen mit dieser 1024er Auflösung ist echt grausam...
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Dia auflösung musst du bei den boot optionen verstellen, is halt der nachteil vom cd booten, die konfigurationsdateien lassen sich nich so einfach ändern ;)
screen=1280x800 sollte das gewünschte ergebnis liefern.
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Jo, "screen=1280x800" brachte nichts, aber "knoppix screen=1280x800" erbrachte, dass der wohl die neuen Auflösungen kennt. Das Problem ist: knoppix kennt sie jetzt, KDE irgendwie nicht... :( Ich hab sie ja GESEHEN als er den Chipsatz erkannt hat (da stand als erstes in der Zeile 1280x800, ich war total froh!) aber beim Windowmanager kann ich sie nicht einstellen...
Hilfe?
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Versuchs mal mit fb1280x800 (http://de.wikipedia.org/wiki/Framebuffer)
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Was den ersten Rechner angeht: 128 MB RAM ist viel zu wenig. Das reicht nur für Kandidaten wie Puppy Linux oder Damn Small Linux.
Robin
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Hm, dann versuch ich mal den fb... allein. oder zusätzlich zu dem screen=1280x800? Hm...
@Robin: Aber... aber... da stand, dass das reicht :,,(
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Versuch den fb mal alleine
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In dem Modus bin ich grade, hab auch schon versucht beide Parameter gemeinsam zu starten... oder moment. Ich starte ja knoppix mit screen=1280x800, dann erkennt ER das. Sollte ich KDE jetzt extra mit dem Parameter fb=1280x800 starten, damit das hinhaut? Weil ich habe alle vier Kombinationen (ha, Potenzmenge, erinnert mich daran, dass ich bis 12 die Matheaufgaben abgeben muss) probiert und keine hat funktioniert... :(
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Schon mal versucht, Knoppix ohne grafische Oberfläche zu starten? Dann sollten eigentlich auch 128 MB reichen. Inwieweit Du dann aber damit etwas sinnvolles machen kannst...
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Öhm, das habe ich glaube ich nicht vor...
Jetzt bin ich erstmal mit Windows unterwegs. Ich liebe meine Auflösung ;)
(Und ich werde sie unter Knoppix zum laufen kriegen und wenn es das letzte ist, was ich (mit Linux) tue...)
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Ich habe gerade mal mit Knoppix auf einem alten Notebook herumgespielt; das bootet ohne Zusatzparameter nur in 640x480 (bei 256 MB RAM), und ich habe es mit den folgenden Schritten erfolgreich auf 800x600 bringen können.
Der grafische Server verwendet die Einstellungen, die in der xorg.conf eingetragen sind. Die xorg.conf wird dynamisch erstellt und kann editiert werden.
Dazu solltest du bei gestartetem Knoppix mit Strg + Alt + 2 auf eine Textkonsole wechseln. Dort gibst du den Befehl mc ein, das startet den Midnight Commander (ein Norton Commander Klon, falls dir das noch was sagt).
Der Midnight Commander zeigt dir die Dateistruktur an. Du wechselst in das Verzeichnis /etc/X11 und markierst dort die Datei xorg.conf. Mit F4 öffnest du sie zum Editieren. Du scrollst darin ganz nach unten, bis du Zeilen wie diese hier findest:
Subsection "Display"
Depth 8
Modes "1280x1024" "1024x768" "800x600" "640x480"
ViewPort 0 0
EndSubsection
Subsection "Display"
Depth 16
Modes "1280x1024" "1024x768" "800x600" "640x480"
ViewPort 0 0
EndSubsection
Subsection "Display"
Depth 24
Modes "1280x1024" "1024x768" "800x600" "640x480"
ViewPort 0 0
EndSubsection
Trag mal den Auflösungsmodus, den du möchtest, in allen 'Modes'-Zeilen ganz links ein. Der Grafikserver arbeitet diese Zeilen von links nach rechts ab.
Weiter oben findest du weitere Zeilen mit dem Stichwort 'ModeLine'; jede zweite davon hat eine Raute als erstes Zeichen (das macht einen Kommentar daraus, der nicht abgearbeitet wird). Unter 'Extended Modelines with GTF timings' habe ich eine Raute vor alle Zeilen gesetzt, die noch keine hatten. Darüber steht noch eine weitere Zeile ModeLine, die ich in meinem Fall von 640x480 auf 800x600 geändert habe. Zudem stehen darüber noch Zeilen 'VertRefresh', von denen in meinem Fall die als extrem konservativ geltende eine Raute hatte; da steht aber auch 'TFT default', was für Notebooks wohl gelten dürfte. Bei dieser Zeile habe ich die Raute entfernt und in der anderen VertRefresh-Zeile hinzugefügt.
Dann speicherst du mit F2, verlässt den Midnight Commander mit F10, F10 und gehst mit Strg + Alt + F5 zur grafischen Oberfläche zurück. Diese startest du neu mit Strg + Alt + Backspace. Bei diesem Neustart sollte nun m.E. die neu eingetragene Auflösung berücksichtigt werden, bei mir klappt das jedenfalls.
Robin
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Ich hab das mal ausprobiert... leider geht das nicht; bei "ModeLine" über den Extended Modeline with GTF Timings (die habe ich alle ausgerautet) steht außerdem ein wesentlich höherer Wert als mein Monitor überhaupt unterstützt (oder ich wusste nur noch nicht das er auch 1400 mal X kann).
Danke für die Hilfe trotzdem! Euch allen - mit euch krieg ich das schon hin! :d
(Ich geb nicht auf!)
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Was für einen Grafiktreiber nutzt er denn bei Dir, bzw. was für ne Graka ist denn im Schlepptopp?
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Aaaalso, er benutzt offenbar einen xorg(vesa)Server (sagt jedenfalls Knoppix beim booten) als Treiber, wenn ich screen=1280x800 eingebe steht das (beim booten) auch unter "Using modes".
Ich habe so einen etwas älteren AMILO Laptop... A1640 glaube ich. Shared Grafikspeicher, ich finde grade den Namen des Chipsatzes nicht. Die Downloads von der Fujitsu-Siemens Seite funktionieren irgendwie auch nicht.
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Is jetzt nur mal ein Schuß ins blaue... lt. meinem Google Fu ist ist auf dem Ding wohl ein Sis Dingens.
Starte mal mit
knoppix xmodule=sis
und schau ob was anders ist. Evtl. auch in der kombo mit
screen=1280x800
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Okay, werd ich machen sobald ich aus der Uni bin (muss jetzt erstmal Übungen abgeben). Ich schau drüben nochmal rein, sollte ich Parameter nur mit Leerzeichen oder mit Komma oder Semikolon oder so trennen? Nicht, dass ich da was falsch mache...
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Is jetzt nur mal ein Schuß ins blaue... lt. meinem Google Fu ist ist auf dem Ding wohl ein Sis Dingens.
Starte mal mit
knoppix xmodule=sis
und schau ob was anders ist. Evtl. auch in der kombo mit
screen=1280x800
HA! Es funktioniert! Danke! Schuss ins Blaue ist guuuut. Jetzt muss ich nur noch herausfinden wie ich eine andere Methode finde, diese schreckliche Bildchirmschriftartglättung umzustellen ;)
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Ich klopf mir mal selbst auf die Schulter und froi mich für dich... :cheer:
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Was den ersten Rechner angeht: 128 MB RAM ist viel zu wenig. Das reicht nur für Kandidaten wie Puppy Linux oder Damn Small Linux.
Ersteres kann ich übrigens wärmstens empfehlen. Tolles kleines Teil das inzwischen hier das Standard-Betriebssystem geworden ist. Sitz auch grad auf einem Puppy Linux Rechner.
(DSL hat mich, als ich es mal probiert hab, nicht so überzeugt, ist aber schon ein Weilchen her, keine Ahnung wie die aktuelle Version ist.)
Aber Knoppix muß ich jetzt auch wieder mal ausprobieren. Hab da irgendwo ne Live-Cd rumliegen und fands cool wie viele Spiele da drauf sind, aber das alte Kastl hier ist es vielleicht doch etwas zu fett...
M
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So, jetzt wo ich Knoppix "gemeistert" habe, habe ich mir sofort das nächste "Dingens" gezogen. Die Ubuntu-Live-CD! Nachdem beim ersten Mal mein Grafikchip nicht nachvollziehbare seltsame Ergebnisse produizerte, läuft das Ding. Die Oberfläche sieht viel schnuckliger aus, einen gravieren Nachteil hat sie allerdings: obwohl ich beim Start "Deutsch" ausgewählt habe, ist hier jedes Programm englisch...
Ansonsten gefällt mir die Menüführung schon sehr und ich kann vieles damit machen. Seltsamerweise gehört "MP3s abspielen" nicht dazu... Und antworten im GroFaFo ist auch wieder mal so ein Ding :(
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Ansonsten gefällt mir die Menüführung schon sehr und ich kann vieles damit machen. Seltsamerweise gehört "MP3s abspielen" nicht dazu... Und antworten im GroFaFo ist auch wieder mal so ein Ding :(
Wenn ich mich nicht täusche hat Ubuntu von Haus aus keine mp3-codecs installiert (Weil keine freie Software und so.), sollte man aber ohne Probleme nachinstallieren können.
M
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Ohja. Das Ding unterstützt mehr ACPI Funktionen als Knoppix und hat wesentlich mehr schöne Features, auch wenn ich hier nicht ganz so das Gefühl habe über alles die absolute Kontrolle zu haben (wie bei KDE-Knoppix, gibt zwar auch KDE-Ubuntu aber ich hab hier GNOME). Wenigstens erkennt er meinen Grafikchip ohne weitere Meckereien. Die Schriften sehen auch gut aus, ich muss nur mal die anderen Schriften nachinstallieren wenn ich mir das hier wirklich auf Platte ziehe...
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MP3 abspielen mit der Live-CD dürfte nicht funktionieren. Bei der installierten Version solltest Du automatisch gefragt werden, ob Ubuntu die entsprechenden Codecs installieren soll, sobald er mal auf eine unbekannte Mediendatei stößt. ;)
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Benutzt du noch die Live-CD oder hast du das System installiert? Du kannst von der Live-CD keine anderen Sprachen erwarten, irgendwo ist die Kapazität auch mal zu Ende. Außerdem gilt hier natürlich auch das Problem, das Einstellungen nicht gespeichert und keine Programme nachgeladen werden können. Für sinnvolles Arbeiten mit Linux ist eine Installation unumgänglich.
Bei der Installation wählst du Deutsch als Sprache, dann sind auch alle Anwendungen auf Deutsch, sofern es Übersetzungen gibt (was die Regel ist).
mp3-Wiedergabe bietet so gut wie keine Distri von Hause aus, weil es da lizenzrechtliche Probleme gibt, denen die Distris so aus dem Weg gehen. Wenn du aber versuchst, mit dem installierten System eine mp3-Datei abzuspielen, wird es dir mit einem Hinweis auf die rechtliche Situation vorschlagen, die entsprechenden Codecs und Bibliotheken nachzuladen. Das ist in 7.10 sehr einfach gelöst. Gleiches gilt für proprietäre Grafiktreiber für die 3D-Funktionalität.
Was das ipv6-Problem angeht, das liegt, wie gesagt, am Provider. Moderne Distris müssen ipv6 bereits mitbringen, unmoderne Provider kommen damit aber noch nicht unbedingt zurcht. Du kannst ipv6 wie beschrieben abschalten, aber natürlich nur bei installiertem System. Der Firefox sollte jetzt ok sein, wenn die Darstellung bei installiertem System immer noch nicht gut genug ist, solltest du die proprietären Treiber ausprobieren, sofern es welche gibt (nvidia, ATI). Es mag auch sein, dass du das mscorefonts-Paket nachinstallieren musst (solltest du sowieso), weil es die üblichen Fonts wie Arial, Verdana, Times New Roman usw. enthält, die von vielen Webseiten vorgegeben werden.
Edit: Nachtrag zum Thema Kontrolle: echte Kontrolle gibt es nur über die Kommandozeile. Die grafischen Tools, egal ob in KDE oder Gnome, sind nur bequem. Was aber beim Bau der grafischen Oberfläche für ein Konfigurationstool nicht berücksichtigt wird, entzieht sich auch deinem Zugriff. Das mag bei Gnome etwas mehr sein als bei KDE, aber letztendlich bedeutet Kontrolle in Linux, sich mit einem Editor über Konfigurationsdateien wie die xorg.conf herzumachen, nicht, ein paar Kreuzchen in ein grafisches Formular zu klicken.
Robin
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Meine Uni ist so unmodern :'(
Ja die Installation steht kurz bevor (gleich) denn irgendwie hat Ubuntu mich grad mal restlos überzeugt und kommt gleichwertig neben mein WindowsXP (das brauch ich dann noch für die Spiele ;D ). Dann freuts mich dass daann wohl alles auch auf deutsch sein wird und ich einige Einstellungen importieren kann :)
Läuft ein Thunderbird auch unter ubuntu? Ich muss mir außerdem erstmal xmms installieren, der eingebaute Musikspieler ist ja gar gräuslich.
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Läuft ein Thunderbird auch unter ubuntu?
Sicher doch.
Ich muss mir außerdem erstmal xmms installieren, der eingebaute Musikspieler ist ja gar gräuslich.
Ich würde ja eher Amarok nehmen. Aber jedem das seine.
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Darüber informiere ich mich später. Jetzt hab ich erstmal eine Partition verkleinert (er will aber irgendwie zwei formatieren... wtf? ) und sichere meine wichtigen Daten bevor mir der Installer alles vernichtet...
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Formatieren will er swap und die Partition für Linux als ext3. Solange die Partition hda1 (wie die für dein Windows vermutlich heißt) nicht formatiert wird, passiert auch nichts. Aber Sichern ist natürlich trotzdem sinnvoll.
Xmms wird nicht mehr weiter entwickelt, aber wenn dir das Programm gefällt, kannst du es natürlich trotzdem installieren. Audacious wäre noch eine Option (nicht Audacity, das ist ein Wave-Editor).
Thunderbird ist zwar nicht von vonrherein dabei, sondern Evolution, aber die Nachinstallation ist ein Klacks.
Robin
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Ich hoffe das auch... Audacity war auch bei Knoppix dabei wie so das eine oder andere Programm... KWrite war da so ein Kandidat den ich noch gern hätte (weil Syntax Highlighting) und so, ich such mir meinen Kram da schon zusammen ;)
*weitersicher*
Und was heißt "swap"? Die Auslagerungsdatei? Weil die ist bei der Live-CD ja 0 Bytes groß...
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Swap ist eine Auslagerungspartition. Eine Live-CD nutzt normalerweise eine vorhandene Swap-Partition auf der Platte, wenn aber keine da ist, wird eben nicht geswappt. Wenn du ausreichend RAM hast, swappt das installierte System sowieso kaum (bei meinen 768MB RAM muss ich schon viele Gimp-Undo-Schritte brauchen, damit swap mal was tut).
Die Anwendungen gibt es alle. Natürlich wird die Installation von kwrite auch weite Teile von KDE mit installieren, aber das ist nicht so schlimm. Was Anwendungen angeht, ist die Liste unter 'Hinzufügen/Entferne' ganz gut, aber wenn du etwas suchst, was du da nicht findest, kannst du auch mal die Synaptic-Paketverwaltung im Menü System -> Systemverwaltung ausprobieren. Der Midnight Commander (mc) z.B. wird nur über diese gefunden. Vor allem, wenn mal irgendwas eine bestimmte Bibliothek braucht, solltest du Synaptic verwenden, weil die Hinzufügen/Entfernen-Funktion fast nur Anwendungen listet.
Robin
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Wie bequem die Welt doch ist. Und ich entdecke grade die Kommandozeile. Das Leben ist schön. Wo habe ich eigentlich eine Übersicht über meine Festplatten unter Ubuntu? Die NTFS-Partitionen zeigt er mir an, aber den extra abgetrennten Bereich in den er sich selbst installiert hat, den finde ich irgendwie nicht. Wüsste gern, wie viel Speicher noch da ist... *rumspiel mit ubuntu*
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Es gibt keine Festplatten, nicht in dem Sinne wie C: und D: unter Windows. Die Platten (oder genauer, die Partitionen) liegen in Unterverzeichnissen des Verzeichnisbaums und werden wie Verzeichnisse angesprochen. Unter Ubuntu liegen sie in /media.
Für Linux existiert keine Festplatte, auf der das System liegt, aber mit dem Befehl df an der Kommandozeile erfährst du, was du wissen willst.
Robin
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df zeigt aber, wie ich gerade festgestellt hab nur gemountete Partitionen an. (Kein Problem wenn Ubuntu das automatisch alles mountet, aber dennoch gut zu wissen.)
M
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Da Jens wissen will, wie viel Platz sein gerade laufendes Ubuntu noch hat, wird df ihm das schon zeigen.
Schön ist übrigens auch filelight, ein Programm, das visuell darstellt, wie viel Platz von Verzeichnissen und Dateien verbraucht wird; damit kann man leicht große Platzverschwender ausfindig machen.
Wenn man etwas über nicht gemountete Partitionen wissen will, kann man gparted benutzen; das Programm zeigt für jede Platte die Partitionen an, deren Größe, und zumindest durch Einfärbung vage, wie viel Platz jeweils belegt und frei ist.
Robin
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Schon klar, wollte es nur anmerken, nachdem ich es grad ausprobiert hab und meine erste Reaktion "Nanu, da hab ich doch ein paar mehr, oder?" war. :)
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Jap momentan läuft hier alles zu meiner höchsten Zufriedenheit, das Ding erkennt und verwaltet mir sogar meine WLAN Karte und meinen Drucker (wobei der Drucker unter Windows bessere Ergebnisse zeigt und wesentlich schneller ist).
Wenn das so weitergeht überlege ich mir ernsthaft Windows nur noch für Spiele zu nutzen.
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Was den Drucker angeht: die Standardtreiber, die Ubuntu schon beiliegen, sind nicht in allen Fällen optimal. Wenn dein Drucker postscriptfähig ist, solltest du mal auf seiner Windows-Treiber-CD oder beim Hersteller nachschauen, ob du eine PPD-Datei dafür findest. Diese solltest du für den Drucker einsetzen. Ich weiß nicht genau, ob der Einrichtungsdialog von Ubuntu das vorsieht, aber auf jeden Fall geht es, wenn du im Browser http://localhost:631 aufrufst. Auf Port 631 lauscht nämlich der Cups-Server auf Anfragen und stellt ein Web-Interface zur Einrichtung des Druckers bereit. Du kannst den bereits installierten Drucker dort modifizieren und bekommst in den zugehörigen Dialogen auch die Möglichkeit, eine PPD-Datei für den Drucker auszuwählen. Oft ist die volle Funktionalität erst dann verfügbar.
Was für ein Drucker ist das überhaupt?
Robin
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Das ist ein HP Deskjet F370 und hey das INterface ist ja wirklich da. BTW wo ich ein Webinterface sehe kann ich meinen Rechner doch auch als Server missbrauchen und PHP Skripte testen?
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Was du da siehst, ist kein Webserver im eigentlichen Sinne, soindern die Webseite des CUPS-Servers. Normalerweise, wenn du eine Adresse über den Browser eingibst, siehst du das, was auf dem Standardport 80 liegt. Wenn du nur http://localhost eingibst, dann siehst du das gleiche, wie wenn du den Port :80 statt :631 explizit spezifizierst, nämlich nichts. Es läuft kein Webserver, also gibt es auch keine Antwort.
Das heißt aber nicht, dass du keinen Webserver mit PHP- und ggfs. SQL-Unterstützung installieren könntest. Das ist sogar sehr einfach, denn das XAMPP-Projekt stellt genau für diesen Zweck (also das Betreiben enes Webservers für Entwicklungszwecke) ein einfach zu installierendes Paket zur Verfügung. Der Vorteil gegenüber der Installation von Apache, MySQL und PHP aus den Repositorien ist, dass du den ganzen Kladderadatsch über einen Befehlszeilenaufruf startest, wenn du ihn brauchst, den Server aber nicht automatisch betreibst (und damit möglicherweise dein System für Zugriffe von außen öffnest), wenn du ihn nicht brauchst.
XAMPP läuft übrigens auch unter Windows, Solaris und auf dem Mac. Das folgende HowTo gilt für Ubuntu:
http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=223410
Download von XAMPP auf Deutsch: http://www.apachefriends.org/de/xampp-linux.html
Robin
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Ach so, bei einem HP empfiehlt sich übrigens die Verwendung des hpijs-Treibers und die Installation der HP-Toolbox. Mein HP läuft unter Linux genau so gut wie unter Windows, eigentlich sogar besser, weil er keine 650 MB Quatsch beim Treiber-Installieren mit installiert und dann trotzdem noch nicht funktioniert, wenn man nicht den neuesten Internet Explorer installieren will.
Robin
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Na dann kram ich doch mal die alte CD wieder raus. Ich hatte nämlich im Grunde Angst, dass er wieder so viel Müll auf die Platte schiebt...
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Außer der PPD kannst du von der CD nichts brauchen, und laufen wird sie auch nicht. Da passiert nichts. ;)
Robin