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Pen & Paper - Spielsysteme => Shadowrun => Thema gestartet von: Würfelheld am 26.11.2007 | 09:23
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Hallo Leute,
es gibt ja vom Eismann den Workshop "Shadowrun ohne Schmidt und Johnson", den man u.a. als Podcast oder aber in schriftlicher Form sich zu Gemüte führen kann.
Hat den schon mal jemand von Euch den Versuch gemacht seine Runner auf eine andere Art und Weise "zum laufen" zu bekommen als für Hardware oder Moneten?
Und wenn ja, welche Ansatzpuinkte habt Ihr da verwendet?
Ist SR überhaupt für diesen Ansatzpunkt, sprich die Spieler "zum laufen" zu bekommen geeignet?
Na dann bin ich mal gespannt, und sag schonmal artig DANKE für Deine Beteiligung! ;) :) :D ;D
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Vor vielen Jahren hab ich es Spieler erlebt:
Wir saßen in einem Cafe und warteten auf den Johnson der nicht aufgetaucht ist, allerdings hörten wir ein hektisches Gespräch zwischen ein paar Gaunern die einen Frachter überfallen wollten.
Die Ganoven sind dann nicht weit gekommen und wir haben uns den Frachter geschnappt :)
Markus
*mit Erinnerungen an "derschrechlickesven"*
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Wir haben eigentlich von jeher dieses Auftragsbedingte Gedöns immer nur verwendet, um den Plot ein wenig ins Rollen zu bringen. Sobald die Gruppe erst einmal zusammen geschweißt war, ging es sofort ins "persönliche", sprich die Handlung begann sich um die Gruppe und nicht mehr um irgendwelche Aufträge zu drehen.
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Ich habe mal in einer Gang-Kampagne mitgespielt. Da waren alle Runs privat motiviert.
Wenn man Menschen spielt und keine Maschienen, dann kommen irgendwann immer private Geschichten. Meißtens um an gute Connections zu kommen, oder die Familie ab zu sichern.
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Wir hatten mal ne Kampagne in Europe wo unsere Charaktere die Leibwächter eines Mafiabosses waren. Da gab es dann so Abende mit Aufträgen wie: "Beschattet den Verlobten meiner ältesten Tochter." Blöd war dann, dass einer der Spieler dann irgendwann beschloss, sich an die Tochter des Dons ranzumachen. ::)War eine recht witzige Angelegenheit.
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Ja, ich habe vor langer Zeit in einem einsamen Run den Leuten ein kleines Mädchen an die Hand gegeben, um das sie sich im weiteren Verlauf der Kampagne hingebungsvoll kümmerten. Hätten sie für jedes ihretwegen erlittene Schadenskästchen einen Nuyen erhalten, wären sie jetzt Milionäre... ;) War aber schön. Johnsons kann man toll für Cons nutzen oder wenns sonst nichts gibt, was einem einfällt - was keine Abwertung der Idee ist.
Ich baue nur, wenn ich eine Kampagne baue, kaum einen NSC ohne Grund. Und wenn "Johnson" ihre größtenteils wichtigste Bezugsperson ist, dann braucht der Kerl ein Profil und eine richtige Rolle in der Kampagne. Oder es gibt zwei Johnsons die sich nicht mögen und sich immer gegenseitig die Runner auf den Hals hetzen oder oder oder... der "Kerl" hat so viel Potenzial, dass "Ach er spielt mit Johnson" überhaupt gar nichts über eine Kampagne oder den SL aussagt.
Finde ich.
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es gibt ja vom Eismann den Workshop "Shadowrun ohne Schmidt und Johnson", den man u.a. als Podcast oder aber in schriftlicher Form sich zu Gemüte führen kann.
Wo? :)
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Wo? :)
Ich glaub das war HIER (http://www.rpg-radio.de) als Podcast und in der Mephisto zum nachlesen!