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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Allgemein => Thema gestartet von: Kinshasa Beatboy am 9.06.2008 | 12:22
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Stöbere noch nicht sonderlich lange in Rollenspielforen.
Eine der für mich verwunderlichsten Erkenntnisse aus den bisherigen Eindrücken ist, dass ein hohes Maß an Regeltreue als Konsequenz aus "regelbrechenden" SL vehement eingefordert wird. Die Vertreter dieser Leitlinie sind ja allseits bekannt und äußern sich recht lautstark und bisweilen aggressiv. Auf mich wirkt dieser Standpunkt allerdings noch immer irgendwie irreal, da ich in vielen, vielen Jahren als Rollenspieler bislang noch nie einem der oftmals zitierten willkürlichen/selbstherrlichen/betrügenden/hinterhältigen Meister begegnet bin, die als Begründung für Regeltreue so oft Erwähnung finden. Aber vielleicht unterliegt mein Wahrnehmungshorizont auch einer systematischen Verzerrung.
Daher meine Frage:
In wie vielen, regelmäßigen Runden mit 3+ Sitzungen häufig hast Du Dich vom SL systematisch übervorteilt gefühlt?
Mir geht es dabei nicht um irgendwelche Con- oder Probesessions mit weitgehend Unbekannten. Vielmehr würde mich interessieren, ob Ihr bei regelmäßigen Runden mit angenehmen Mitspielern und einem ebensolchen Umfeld persönlich die Erfahrung gemacht habt, dass der SL die Spieler systematisch gegen deren Willen übervorteilt. Mir ist das nämlich wie oben erwähnt noch nie passiert (bzw. einmal passiert, aber in einem kurzen, freundlichen und gemeinsamen Gespräch problemlos gelöst worden) und ich frage mich, ob der hinterhältig die Spieler verarschende SL nur ein durch Wiederholung und Überzeichnung geschaffener Strohmann sein könnte.
Falls Ihr tatsächlich mal in einer regelmäßigen Runde mit Euch grundsätzlich sympathischen Leuten in eine Ohnmachtssituation aufgrund eines wider Euren Willen schummelnden und veränderungsunwilligen SL geraten seid, würden mich konkrete Hintergründe aus erster Hand interessieren.
EDIT: Werde das Thema mal forenübergreifend platzieren und schauen, ob es signifikante Unterschiede gibt.
EDIT 2: Zur Konkretisierung, weils als mehrdeutig empfunden wurde:
- Mit einer Runde ist eine zeitlich stabile Personenzusammensetzung von Spielern mit dem gleichen SL gemeint. System oder Setting ist dabei unerheblich.
- Es wird sowohl nach aktuellen als auch nach vergangenen Runden gefragt. Bitte denkt schlicht an ALLE Runden, in denen Ihr so mitgespielt habt.
- Die Umfrage bezieht sich in diesem Fall alleinig auf SL, die gegen den Willen der Gruppe agieren. Die Ziele des SL (also auch das Ziel des nicht regelkonformen Handelns, z.B. gönnerhaftes Eingrifen zugunsten der Spieler) sind dabei egal.
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In neuerer Zeit oder an den Anfängen, wo man als Jugendliche noch dachte, man müsste Machtspielchen spielen?
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In neuerer Zeit oder an den Anfängen, wo man als Jugendliche noch dachte, man müsste Machtspielchen spielen?
Nimm ruhig Deinen gesamten Erfahrungshorizont. Sonst wird eine allgemeingültige Abgrenzung vermutlich schwierig.
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In zwei Runden. Die eine Runde war mein Einstieg ins Rollenspiel und die zweite war die zweite Runde die ich hatte. Danach fand ich Übervorteilung nur in CON-Runden.
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Ich habe eine aktuelle Runde, die von einem SL geleitet wird der äußerst stark auf Railroading und SL-Willkür zurückgreift. Er macht dies zwar nicht mit bösartigen Absichten, aber ist das wirklich relevant für diese Umfrage? Der SL will das Spiel unbedingt genau so gestalten wie er möchte, die Spieler haben dabei keinen nennenswerten Einfluss auf den Handlungsverlauf. Nicht einmal durch Zufall in einem Kampf sterben kann man, da der SL hinter dem Schirm in diesem Fall die Würfel dreht, weil es ja nicht zu seinem erdachten Verlauf passt.
Ansonsten ist SL-Willkür imho praktisch in jeder Runde vertreten, vollkommen darauf verzichten kann man nämlich beim klassischen Pen&Paper nicht.
p.s. Ich finde die Formulierung der Umfrage irgendwie sehr merkwürdig und wenig hilfreich. Aktuelle Runden oder überhaupt Runden in denen ich jemals mitgespielt habe? Wird ein Abenteuer über 3-4 Abende genauso stark gewichtet wie eine Kampagne über 2 Jahre?
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Okay, habe jetzt meine 17 Jahre Rollenspiel durchgegangen und wirklich systematisch war es nur bei einem Typen. Aber das ist 10-12 Jahre her. Seitdem spiele ich nicht mehr nur des Spielens Willen. Daher 1 mit Vorbehalt. Traumatisiert bin ich davon mitnichten.
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Das waren bei mir 2 Runden. Wobei das schnell geklärt wurde, die eine habe ich als "Vollidioten für die mir meine Zeit und meine Person zu schade ist" abgestempelt und nicht mehr mitgespielt. Bei der zweiten haben wir (die Spieler) sich zusammengetan und den SL darauf angesprochen...und manchmal, aber nur manchmal bringt Kommunikation echt was! ;)
Gut,hier spreche ich von permanenter Willkür und keinen kleineren, gelegentlichen, größtenteils harmlosen Willkür-Entscheidungen
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Man muss da auch differenzieren. SL-Willkür wird ja nicht notwendigerweise dazu benutzt, die SC zu übervorteilen und zu benachteiligen. Manche wohlmeinenden SL nutzen dieses Mittel ja durchaus dazu, um den Charakteren etwas Gutes angedeihen zu lassen. Das Problem, das viele dennoch damit haben besteht darin, daß dann die Entscheidungen des Spielers entwertet, sein Einfluss aufs Spiel, seine Impact-Möglichkeiten verringert werden.
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Übervorteilt gefühlt habe ich mich nie. Es gab ab und an den Railroading SL, und ich selbst bin sicherlich auch ab und zu einer. Aber dass damit die Spieler übervorteilt würden, jeglicher Handlungsfreiheit beraubt und völlig ohne Spielspaß sich nach RAW sehnen, das ist mir noch nicht untergekommen.
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Ist bei mir schon lange her, ich bin ja meist selber der übervorteilende und hinterhältige SL. Aber ich hatte mal einen Spieler, der auch gerne leiten wollte, was er auch ein paar Mal gemacht hat. Er war der Typ, der in Sturmbringer Verstümmelungsregeln findet und dann ein 'Abenteuer' improvisiert, dessen einziger Sinn und Zweck es ist, die SCs zu verstümmeln. Ha, ha, ha. Ich war schon nach einer halben Stunde ein einhändiger Barbar aus der Tränenwüste. Gut möglich, dass er die Regeln gebeugt hat, um dieses persönliche Spielziel zu erreichen. Da er als Spieler ähnlich stabil und vertrauenerweckend war (typischer Charakter: vergewaltigt nicht nur alles, was vier Beine hat, sondern bohrt sich dafür eigene Löcher), habe ich ihn irgendwann rausgeschmissen.
Robin
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Achja noch eine Unklarheit zur Umfrage: Zählen zwei unterschiedliche Runden bei demselben SL als 1 oder 2 Runden? Irgendwie wäre es sinnvoller nicht nach Runden zu fragen, sondern danach wieviele SL man kennt die stark auf SL-Willkür zurück greifen.
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Hallo zusammen,
also bei mir waren es drei Spielleiter die sich dadurch auszeichneten das sie sich nicht an Regeln und Hintergrund hielten.
Allerdings waren die Gründe nicht immer nur einfaches Übervorteilen sondern vielschichtiger.
Da waren auf der einen Seite die Pädagogen. Also die Spielleiter denen die generelle Richtung in der sich die Art zu spielen entwickelte nicht gefiel und diese durch plötzliche Hausregeln oder Ereignisse auf der Spielwelt ändern wollten. Das waren eine Menge guter Ansätze die aber durch die Art wie sie eingebracht wurden kaputt gingen.
Dann gab es da die Erzähler. Hier bin ich leider immer wieder auf die besonders nervende Mischung Regel- und Hintergrundunkenntniss und dem Willen eine von ihrem Standpunkt heraus interessante Geschichte zu erzählen. Bei einem Spielleiter kam dann auch immer noch der Vorwurf "Ihr elenden Powergamer!". Meistens wußte man aber schon wie gespielt würde wenn einer der beiden Spielleiter drann war. Nur bei 7th Sea haben wir uns nach einer eskalationsphase dann neue Spielleiter gesucht.
Einen Erzähler mit Regelkenntniss hatte ich auch schon. Das war im Grunde noch nerviger weil hier auch noch alle Randaktionen eingeschränkt wurden. Dazu waren die Gegner eben auch noch so austariert das man dem ganzen auch noch konzentriert folgen mußte.
Schließlich gibt es mich da auch noch selbst als Spielleiter. Ich mag große epische Geschichten und amche schnell den Fehler da den Hintergrund stark zu verändern.
Bei Systemen die ich nicht allzugut kenne schieße ich da auch bei den Gegnern schon Mal über das Ziel hinaus.
Da versuche ich mich inzwischen selbst zu bremsen. Zudem versuche ich mich zu sorgfältiger Vorbereitung zu bringen.
Derzeit sind Spielabende bei denen ich mit meiner Leistung auch nur einigermaßen zufrieden bin noch selten. Aber ich hoffe das ich auch nach 22 Jahren Rollenspiel noch etwas Neues lernen und umsetzen kann.
Gruß Jochen
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in keiner runde. wir sind erwachsene, zivilisierte spieler, da werden probleme schnell diskutiert und fertig. manchmal runzele ich mit der stirn, aber ich weiß ja als sl selbst, daß man manchmal aufgrund der hintergrundinfos dinge durchführt, die die spieler nicht auf anhieb verstehen.
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Ich habe einen einzigen Hardcore-Railroading-SL erlebt, den aber mangels Alternativen ziemlich oft. Abgesehen davon hat mich das auch ein bisschen geprägt, und ich habe meine Zeit gebraucht, um da richtig raus zu kommen.
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So richtig übervorteilt... vielleicht zweimal, aber das waren nicht die in der Fragestellung geforderten "stabilen Runden", weil wir uns sehr oft in wechselnder Besetzung (wenn auch aus immer demselben Personenkreis) treffen.
Ich bin als Spielleiter selbst inzwischen zweimal darauf aufmerksam gemacht worden, daß ich den Spielern mehr Handlungsspielraum hätte lassen sollen. Einmal war das vom Abenteuer nicht vorgesehen (es ging eben genau darum, daß der Handlungsspielraum nur minimal sein sollte...), woraus ich geschlossen habe, daß ich solche Abenteuer besser nicht mehr aufgreife.
Insofern ist, fürchte ich fast, die einzige Runde, in der so etwas in meinem Umfeld doch häufiger vorkommt, eine, die ich selbst leite... :-o Aber ich arbeite zumindest dran, das abzustellen.
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daß ich den Spielern mehr Handlungsspielraum hätte lassen sollen. Einmal war das vom Abenteuer nicht vorgesehen (es ging eben genau darum, daß der Handlungsspielraum nur minimal sein sollte...), woraus ich geschlossen habe, daß ich solche Abenteuer besser nicht mehr aufgreife.
Das hatte ich auch schon mal. Da wurde eine von mir ingame auferlegte Handlungsbeschränkung nicht als Herausforderung gedeutet, sondern als fiese Masche meinerseits, um den Spieler vom dramatischen Finale auszuschließen.
Tja, Vertrauen zum SL wächst nicht auf Bäumen ;)
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Mir fällt da eine Runde ein, wo es so krass war, das man sich danach gleich wieder getrennt hat. Als Ausrede kann mal geltend machen, sie waren frisch verliebt aber ... es war schrecklich.
In einer Runde vor langer Zeit wo wir mal ein selbstgemachtes System ausprobiert haben, wirkte auch alles sehr sehr willkürlich. Mal konnte man etwas machen, mal wurde alles verboten :-(
Ich finde Regeln sind schon gut, damit man weiß wie weit man gehen kann und worauf man zurückgreifen kann, aber nichts wovon man sich beschränken lassen sollte.
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Ich habe mal 3 Runden angegeben, die mir jetzt spontan einfallen. Dabei waren diese mitnichten das Horrorszenario, dass Du im ersten Post dargestellt hast. Einer der Spielleiter war ich selbst vor etwa 15 Jahren. Ich habe mich ohne das Wissen der Spieler über Regeln hinweggesetzt, meistens zu deren Gunsten (wie ich zumindest glaubte). Heute mache ich das nicht mehr.
Mein erster Spielleiter (wir waren etwa 14 Jahre alt) ließ einen Charakter sterben, dessen Spieler an dem Tag verhindert war und dessen Charakter wir zurückgelassen haben: "Als ihr zu Euren Pferden zurückkommt, seht ihr, dass ein Ork Euren Freund erschlagen hat." Ich weiß nicht mehr genau, wie das ausgegangen ist. Es gab natürlich Streit, aber ich glaube, wir haben die Allmacht des SL damals einfach akzeptiert.
Ein anderer Spielleiter (der mittlerweile der SL meines Vertrauens ist) hat vor zig Jahren lange Zeit auch zugunsten einer guten Story unsere Macht als Spieler beschnitten. Beispielsweise haben wir einen Kampf deshalb verloren, weil es die Story so wollte, egal, wie sehr wir uns anstrengten. Das hinterließ ein flaues Gefühl im Magen, ein Gefühl der Machtlosigkeit. Wir haben mit dem SL geredet, dass wir das nicht wollen, und seine Abenteuer sind mittlerweile so ergebnisoffen und gleichzeitig so spannend, dass ich ihn und seine SL-Fähigkeiten echt beneiden muss.
Du siehst, vom 2. Beispiel abgesehen alles nicht sooooo schlimm, aber seit wir die goldene Regel nicht mehr befolgen, macht es uns mehr Spaß. Das heißt natürlich nicht, dass wir reines RAW spielen, wir haben durchaus Hausregeln, aber kein Spieler inklusive SL bekommt Sonderrechte.
Es grüßt
Grimnir
EDIT: Zu Deinem letzten Punkt "gegen den Willen der Spieler": Inwiefern meine Beispiele jetzt explizit gegen den Willen der Spieler war, kann ich nicht unbedingt sagen, da wir damals keine genauen Vorstellungen hatten, wie unser Wille eigentlich aussieht. Meist war es einfach nur ein "flaues Gefühl", mal haben wir einfach akzeptiert, dass SL-Willkür nunmal zum Rollenspiel dazu gehört. Gerade die ersten beiden Beispiele konnte ich erst rückblickend besser analysieren.
EDIT 2: Beim Drüberlesen ist mir aufgefallen, dass vieles sich so anhört, als wäre dass alles schon lange her und SL-Willkür habe es seit mehr als 10 Jahren nicht gegeben. Das stimmt natürlich nicht. Ich habe nur die Höhepunkte etwas verortet. SL-Willkür gab es in unseren Runden immer wieder, wenn auch nicht in der krassen Form. Erst in der letzten Zeit achten meine Mitspieler und ich da verstärkt drauf. Sie kommt aber immer wieder mal vor.
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Was genau systematisch Übervorteilt heißt, habe ich zwar nicht genau verstanden, aber hier mal zwei Beispiele, bei denen ich mich schon verarscht gefühlt habe. Die SLs haben zwar nicht aus "niederen Motiven", sondern zur Spannungssteigerung gehandelt, das tröstet mich aber nur begrenzt.
1. Mordserie an einem abgelegenen Ort. Schon nach relativ kurzer Zeit haben wir zwei Verdächtige ausgemacht (der M.O. ind einem Fall legte nahe, dass es sich entweder um zwei fähige oder einen magischen Superassassinen handeln mußte), weitere Ermittlungen ergaben aber zunächst nichts, da unsere Aktionen mit merkwürdig hohen Mali belegt und von Zufällen oder mangelnder Kooperation unserer Auftraggeber vereitelt wurden.
Zumindest im offiziellen Szenario (ein Kaufabenteuer, das ich später auch einmal geleitet habe) waren unsere Verdächtigen die Mörder und wir hätten genau dort Beweise finden sollen, wo wir gesucht haben. Es hätte natürlich aus sein können, dass ich der SL von Anfang an auf den magischen Superassassinen verlegt hatte, den wir gar nicht finden konnten.
2. Unser Auftrag war, einem hohen Beamten am Königshofe eine geheime Botschaft zu überbringen. Unser SL hatte sich dafür eine von den "3 Musketiere" Filmen inspirierte Ballszene ausgedacht, Leider hat er versäumt, uns das mitzuteilen, so dass wir uns einen ganzen Abend lang alle Beine ausgerissen haben, um irgendwie an den Kerl heranzukommen. Diplomatische Interventionen von hoher Stelle, Verbrüderung mit den Offizieren der (und vorhergehende Lebensrettung einiger) Palastwachen und vieles andere halfen nichts. Der SL neigt, wie ich später erlebt habe, allgemein zum Railroading und/oder benutzt Plots aus Railroading-Kaufabenteuern.
3. Die 7 Gezeichneten Kampagne. ;)
Viele andere Beispiele entschuldige ich mit der "Wir waren jung und wußten es nicht besser." Phase, aber SL Willkür (sprich Spielerentmachtung) kommt immer mal wieder vor.
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In wie vielen, regelmäßigen Runden mit 3+ Sitzungen häufig hast Du Dich vom SL systematisch übervorteilt gefühlt?
Noch nie...
Vielleicht, weil ich solche Runden nicht 3+ Sitzungen lang besucht habe.
Rollenspiel ist auch eine Vertrauensfrage. Und wenn das Vertrauen nicht da ist, sollte man nicht spielen.
Wenn das Vertrauen da ist, fühlt man sich nicht benachteiligt.
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Ich hab mal unter einem SL Shadowrun gespielt, der seine NSC nur durch wahnsinnige Attribute und Schummeln durchgebracht hat. Ich rede hier von Gegnern, niemend der für die Geschichte überleben musste. JEder Konzernmagier hatte Konstitution 12+ und jeder Wachmann Willenskraft 12+.
Gewürfelt wurde immer nur ausser Sichtweite der Spieler, meistens hat er die Würfel in eine Pappschachtel geworfen, einen Sekundenbruchteil gebraucht um die Erfolge zu zählen, und wir durften beobachten wie sich eine T(ötlich)14-Wunde in einen Kratzer verwandelt.
Er hat immer einen eigenen Charakter "mitlaufen" lassen, der dann aber den Gegnern wirklich gezeigt hat, wo Bartel den Most holt.
Eine einzige Selbst-Charakter-Beweihräucherungs-Orgie.
Bei der zweiten haben wir (die Spieler) sich zusammengetan und den SL darauf angesprochen...und manchmal, aber nur manchmal bringt Kommunikation echt was! ;)
Aber wirklich nur manchmal. Wir haben erst subtil, dann durch niederschreien versucht den SL zu "erziehen", ohne den geringsten Erfolg.
Seltsamerweise sind wir alle wie brave Hundchen zu ihm zurückgekrochen, wenn er gelitten hat. So ähnlich wie wenn man bei einem schrecklichen Autounfall aus Sensationsgeilheit nicht wegsehen kann.
Andererseits sind es Zahllose Annekdoten aus dieser Runde, die ich meinen Enkeln in langen Winternächten erzählen werde. Was haben wir doch gelacht.
Ach so ja, @Topic: meine Antwort lautet daher: einmal. Wir haben zwar DSA, Starwars D20, D&D 3 und Shadowrun gespielt, aber irgendwie war es immer die selbe Runde, die selben Spieler, der selbe SL.
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Noch nie...
Vielleicht, weil ich solche Runden nicht 3+ Sitzungen lang besucht habe.
Rollenspiel ist auch eine Vertrauensfrage. Und wenn das Vertrauen nicht da ist, sollte man nicht spielen.
Wenn das Vertrauen da ist, fühlt man sich nicht benachteiligt.
Schon richtig, Boba, sehe ich ja genau so. Der Thread war aber anders gemeint. Denn dass es unendlich viele Pappnasenrunden gibt, in denen man keinesfalls spielen möchte und folgerichtig schnurstracks verlässt: klar.
Aber mir gings um folgende Situation: Dir passen die Leute, Du entwickelst das angesprochene Vertrauen und Du fühlst Dich wohl. Aber nach einiger Zeit (deshalb 3+ Sitzungen) stellst Du fest, dass Du Dich vom SL übervorteilt fühlst und diese wahrgenommene Übervorteilung auch nach entsprechendem Feedback bzw. einem klärendem Gespräch nicht verschwindet. Ist Dir das schon einmal untergekommen? Mir ist das noch nicht untergekommen und es gibt scheinbar viele Leute, die das ebenfalls nicht kennen. Gleichfalls ist sowas angesichts der Umfrageergebnisse aber doch weit verbreitet.
Insofern verstehe ich dann auch, dass der Rückgriff auf eine gemeinsame und klar definierte Regelgrundlage durchaus Sinn macht. Werde in den nächsten Tagen mal, falls ich die Zeit finde, ein wenig zu den Begriffen der Gerechtigkeit und Fairness in Gruppen zusammentragen und posten. Für das Rollenspiel interessant sind da Verteilungsgerechtigkeit (http://en.wikipedia.org/wiki/Distributive_justice), Prozedurale Gerechtigkeit (http://en.wikipedia.org/wiki/Procedural_justice) und Interaktionale Gerechtigkeit (http://en.wikipedia.org/wiki/Interactional_justice). Habe für Interessierte die entsprechenden Links schon mal eingefügt, werde das aber beizeiten noch mal etwas allgemeinverträglicher und unter konkretem Bezug auf Rollenspiele zusammenfassen. Vielleicht interessierts ja wen. Zumindest kann man das Gruppenverhalten von Rollenspielrunden in Bezug auf SL-Willkür und ähnliches Zeugs so ganz gut erklären und das war zumindest mir vor Euren Antworten und diesem Thread so nicht klar..
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Aber mir gings um folgende Situation: Dir passen die Leute, Du entwickelst das angesprochene Vertrauen und Du fühlst Dich wohl. Aber nach einiger Zeit (deshalb 3+ Sitzungen) stellst Du fest, dass Du Dich vom SL übervorteilt fühlst und diese wahrgenommene Übervorteilung auch nach entsprechendem Feedback bzw. einem klärendem Gespräch nicht verschwindet.
Ist Dir das schon einmal untergekommen?
Kurz gesagt: Nein.
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Sagen wir mal so: ein SL, in diversen (DSA) Runden, bei denen ich teils mitgespielt habe, teils von Freunden erzählt bekommen habe, was da abging.
Er _konnte_ auch richtig gut leiten, wenn er wollte, super Stimmung rüberbringen und tolles Spiel ermöglichen. Vor allem aber haben wir immer mit ihm gespielt, weil er halt den ganzen Krempel hatte, und man eben nicht so die freie Auswahl hat, wenn man als Jugendlicher auf dem Land aufwächst.
Es eben auch _weite_ Strecken, über die er einfach, wie oben formuliert, die SCs systematisch übervorteilt und für blöd verkauft hat, zwischendurch die Weltordnung mal eben aus einer Laune heraus auf den Kopf gestellt, und gegen seine selbstgebastelten Über-NSCs war sowieso nie ein Kraut gewachsen.
Wir haben sein oft gezeigtes Verhalten gegenüber den Spielern in folgendem (fiktiven) Dialog zusammengefasst:
M: "Du musst mal aufs Klo."
S: "Gut, ich geh mal.
M: "Du kriegst die Tür nicht auf. Du machst dir in die Hose."
Am krassesten kam seine Willkür zutage, als wir mal eine Art Schatzrallye mit zwei konkurrierenden Gruppen (gut/böse) gespielt haben. Da hat er alles dermaßen zugunsten der Bösen gedreht, dass die Guten von Anfang an nicht den Hauch einer Chance hatten. Selbst wenn man förmlich _riechen_ konnte, dass wieder eine Gemeinheit im Busch war, oder man den Plan der Bösen durchschaut hatte, wurden jegliche Gegenmaßnahmen rigoros unterbunden.
Das war dann auch das letzte Mal, dass wir mit ihm gespielt hatten.
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Ein lanjähriger SL von mir hat regelmäßig beschissen was das Zeug hält, wenn er sich wieder einmal schlecht vorbereitet hatte. Dann sind seine NSCs immer mitten im Kampf mutiert und zwar in beide Richtungen. Letzten Endes einfach ein Versagen des SL, was an die Gruppe angepasste Gegner anging. Wenn man ihn drauf angesprochen hat war immer die Arbeit oder sein Sohn drann schuld, aber der SL kannte die Regeln zu gut um solche Fehler so oft aus Unkonzentriertheit zu machen.
Ich habe trotzdem weiter bei ihm gespielt, weil er mit Vortbereitung echt gut war und die Storryline sehr stimmig. Außerdem ist er ein echt guter Freund und das ist mir wichtiger als die reinen Regeln aus dem Buch. Jeder hat mal schlechte Tage und es geht mir nicht nur ums würfeln.
Dem zweiten SL habe ich nach dem dritten toten Char in 3 Monaten und seinem Auslachen dafür aufs Maul gehaun und die Runde verlassen. Mit toten Charakteren kann ich leben, aber wenn der SL einen dafür auslacht dann werd ich böse. Zumal ich ihn mehrfach auf sein Bescheißen aufmerksam gemacht habe und er dann hinter einem Schirm gewürfelt hat.
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Aber mir gings um folgende Situation: Dir passen die Leute, Du entwickelst das angesprochene Vertrauen und Du fühlst Dich wohl.
Das ist irgendwie eine arg gestellte Situation. Wenn man Vertrauen zum SL entwickelt und sich wohl fühlt, dann hat das einen Grund, nämlich dass man sich nicht übergangen fühlt und mit dem Gruppenvertrag zufrieden ist.
Die Frage lautet also umformuliert wie oft es vorkam dass man sich in einer Gruppe, in der man sich nicht übergangen fühlte, übergangen gefühlt hat?
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Die Frage lautet also umformuliert wie oft es vorkam dass man sich in einer Gruppe, in der man sich nicht übergangen fühlte, übergangen gefühlt hat?
Nicht ganz. Eher wohl: Wie oft es vorkam, daß man sich in einer Gruppe, in der man sich in der Regel nicht übergangen fühlte, dann eben doch auch mal übergangen gefühlt hat.
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Ja einen SL habe ich auch. Das ist aber auch erst seid kurzem zu Tage getreten, weil er vorher nie SL war. Aber jetzt, wo ich ein zwei seiner Abenteuer kenne, die er gemacht hat und auch wie er seinen Charakter selbst spielt, ja man muss ihm schon auf die Finger gucken (Gegner die bei DSA4 einen TAW von 24 haben... 'nough said).
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SL-Willkür ist bei uns vor allem früher sehr verbreitet gewesen, meist in der Hinsicht, dass der SL (in der Hälfte der Fälle ich) zu Gunsten der Spieler beschissen hat, nach der Maxime "die Spieler dürfen nicht sterben/verlieren". Da damals aber auch noch Railroading gang und gäbe war (ich kannte den Begriff damals noch gar nicht), passte das ins Konzept. Heute finde ich sowas fürchterlich, glaube allerdings, dass SL-Willkür vorallem bei unerfahrenen SL vorkommt (Es mag welche geben, die auf ewig unerfahren bleiben).
Grüße vom Ork
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glaube allerdings, dass SL-Willkür vorallem bei unerfahrenen SL vorkommt (Es mag welche geben, die auf ewig unerfahren bleiben).
Was natürlich Quark ist. Jede Technik hat seine Zeit und ihren Ort. Die Kunst besteht nur darin, zu wissen, wann man als SL was anwenden kann/sollte und wann nicht.
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Ist es eigentlich bedenklich, dass bis jetzt zwei Drittel der Abstimmenden mindestens einen SL dieser Kategorie hatten, und das nicht unbedingt ausschließlich auf die Flegeljahre beschränkt ist?
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Sehs andersrum, 60% der Abstimmenden hatten diesed Problem bisher noch nicht oder kaum.
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Ist es eigentlich bedenklich, dass bis jetzt zwei Drittel der Abstimmenden mindestens einen SL dieser Kategorie hatten, und das nicht unbedingt ausschließlich auf die Flegeljahre beschränkt ist?
Genau das finde ich ja auch erstaunlich und überraschend. Werde ne Woche warten und dann mal ne Auswertung über die Foren machen.
Sehs andersrum, 60% der Abstimmenden hatten diesed Problem bisher noch nicht oder kaum.
Das ist der Umkehrschluß. Hatte da aber erheblich mehr erwartet.
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Naja, "eine Gruppe" kann halt für den einzelnen Spieler alles Mögliche bedeuten. Vielleicht ist es eine Gruppe, die man sich mal für 3 Sitzungen angeschaut hat und dann schleunigst ausgestiegen ist. Oder es ist DIE eine Gruppe, zu der man keine Alternative hat; sei es weil es die ganzen Freunde sind mit denen man spielen will, sei es, weil man halt wie gesagt im Kuhdorf wohnt und keine Auswahlmöglichkeit hat, selbst wenn man will.
Dann kann man als Betroffener höchstens noch sagen "Da ist keine Runde besser als ne schlechte Runde", aber so oder so bleibt "eine Gruppe" für denjenigen "100% der RPG-Aktivitäten", und nicht "fast keine Berührung mit dem Thema".
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Ich gehöre zu en "vier oder mehr", wobei ich das für SL-Willkür angekreuzt habe.
Ich hab schon in der Rollenspielanfangszeit gern in anderen Runden mit anderen Nasen mitgespielt und hier und da gab es das und das gibt es auch heute noch.
Dass muss auch gar nicht schlimm sein.
Zu Studienzeiten hatte ich einen ganz hervorragenden SL, da hast mir alles gefallen, aber die (wenigen) Kämpfe waren Gammel und Runterwürfeln. Schade, sonst wäre er rundum perfekt. Den hab ich jetzt auch nicht unbedingt mitgezählt, netterweise ;)
Ansonsten ist so das typische. Man spielt einen 3.5-Schurken, kann aber nur Sneaken, wenn man hinterhältig, aus dem Schatten und überraschend zugleich angreift (quasi nach AD&D 2.0) - statt eben nach den 3.0-Regeln. Wäre ich vermutlich glücklicher geworden, wenn ich n Kämpfer genommen hätte. Oder man beschreibt was (bei ner Reise bildet man nen Vortrupp, der im freien Gelände erkundet), 10 Minuten später dann wird ein Trupp Orks in zwei Felder Entfernung (also 3 Meter) aufgebaut. Und das bei zwei Waldläufern... :D Naja, ich sprech sowas meist hinterher an und das ist im Groben raus (, weil: das gefällt keinem!), aber ab und an kommt da noch n Klopps, wo ich sage: Muss nicht sein.
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Ich hatte aehnlich wie Feuersaenger laengere Zeit lang aufgrund der Abgelenheit des Aufenthaltortes keine Wahl, was die Gruppe anging. Und entsprechend waren die Erfahrungen ::)
Hier einige Auszuege:
-Situation1: Die Gruppe greift eine Patroullie aus dem Hinterhalt an. Mein Charakter befindet sich in 50m abstand in Deckung und traegt einen Stealthanzug. Die anderen Charaktere sind eher Nahkampforientiert und ich gebe ihnen Feuerschutz. Die Gegner ignorieren die Nahkaempfer und greifen alle meinen Charakter an (den sie regeltechnisch nicht sehen koennen). Begruendung des SLs: Die Gegner sehen ja, aus welcher Richtung du schiesst, und nehmen dich als die groesste Bedrohung war.
-Situation2: "Critical Fumble". System ist StarWars d20. Hausregel: Wer eine natuerliche 1 bei einem Angriffwurfs wuerfelt, dem passiert irgendwas schlechtes. Nachdem Blaster "nur" Ladehemmungen bekommen, waehrend bei Lichtschwertern die Fokussierlinse zerplittert, hab ich nur noch Nobles gespielt...
Ansonsten gibst hier extremes Negativbeispiel (http://forums.gleemax.com/showthread.php?t=259802)
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In zwei Runden, einmal DSA und einmal "Portal", war zu dem Zeitpunkt eine Eigenentwicklung eines Bekannten. Witzigerweise hören beide SL auf den Namen Matthias...
Fall 1:
Bester Freund des SL. Kann machen was er will, kriegt alles.
Fall 2:
Ein Charakter zu stark, Monster auf diesen Charakter angepasst.
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Ich hatte mal ne Vampire Old Age Kampagne die teilweise merkwürdig war...
z.B. Irgendwelche dämonenpaktierenden Tremere die wir fertig machen wollten; im Vorraum haufenweise Gargylen. Wir schleichen unter Gruppenverdunklung rein, verbarrikadieren heimlich die Tür und legen los. Besonderen Wert lege ich beim Angriff auf die Eliminierung des feindlichen Chefs - also aus der mächtigen Verdunkelung heraus mit Geschwindigkeit ein überraschungsangriff. Die anderen machen dasselbe mit niederen Tremere. Schon in der ersten Runde kriegen die Tremere derartig auf die Mütze, dass vom Ritual nicht viel bleiblt.
Dennoch kommt unerklärlicherweise ein noch viel fetterer Boß aus grünen Flammen spaziert und die Tür wird aufgebrochen. Aber noch ist ja nicht alles verloren. Während unser Untergang heranmarschiert denke ich mir Plan B aus und lege eine Tremere-Verkleidung über uns alle und habe fest vor irgendwas von einem schweren Kampf zu erzählen bis wir abhauen oder einen neuen Überraschungsangriff starten können. Aber... ups... der Typ den ich eigentlich eh getötet habe (der auf dem Thron war angeblich nur ein Duplikat, was aber sichtlich spontan ausgedacht war) kommt aus dem Feuer und hebt mit einem müden Fingerschnippen Verdunkelung Stufe 6 auf und es gibt einen großen Kampf - bei dem er Dresche im Bereich von 12 Stufen/Schlag locker verkraftet. Also nimmt man die aggravated Zähnchen...
Irgendwie haben die Gargylen dann aber wundersamerweise nicht wirklich Schaden gemacht... jedenfalls haben wir es überlebt. Interessanterweise haben auch Charaktere die in der Situation um Längen unfähiger waren mit weit weniger Streß überlebt.
Tatsächlich habe ich mich für an sich kluges Vorgehen bestraft gefühlt... Da hab ich doch tatsächlich den Boß erledigt, ohne dass es zu einem großen epischen Kampf kam. Ich böser ich. Vielleicht hätte ich den Erzähler damals fragen sollen, was ich seiner Meinung nach hätte tun soll. Und die Idee mit der Verkleidung und dem Bluffen fand ich eigentlich gut, aber die wurde ja (obwohl sie voll in meiner Macht steht und eigentlich auch recht heftig war um was dagegen zu machen) frag- und würfellos abgewürgt.
Naja, insgesamt war die Kampagne aber recht unterhaltsam... es hat vielleicht auch nicht geschadet, dass ich an einigen Stellen durchaus meinen Unmut geäussert habe (wobei ich versucht habe fair und freundlich zu bleiben). Ich denke zumindest zu einem gewissen Grad wurde da meinen Wünschen durchaus Tribut gezollt.
Edit: Bei der Umfrage hab ich aber mal auf nie geklickt, hab schließlich noch keine 3+ Runden mit Leuten gespielt von denen ich glaube, dass sie mich systematisch übervorteilen. Der Fall den ich oben schildere ist denke ich keine böse Absicht, sondern er wollte uns einen spannenden Kampf liefern - und hat da schließlich zu eher ungünstigen Mitteln gegriffen (was er dann auch gesagt bekam und sich IIRC sogar entschuldigt hat).
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ich hatte das glaube ich noch nie in einer festen Runde, von daher hab ich mal nie angekreuzt.
Übervorteilt von den Regeln her-das hatte ich bislang 1x auf Cons. In einer WHFRP 2nd-Runde, wo ein 08/15-NSC in einem Kampf in jeder Runde eine neue Fertigkeit oder ein neues Talent dazu bekam. ::)
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Liebe Leute, ich würde vorschlagen, konkrete Beispiele und Anekdoten zu SL-Willkür in den wunderhübschen Thread SL...Grrr...Ich könnte sie/ihn erwürgen (http://tanelorn.net/index.php/topic,19805.0.html) zu posten, wofern noch nicht geschehen. :)
Im Übrigen fällt mir an dieser Stelle noch ein, dass manche Gemeinheiten des SLs wohl von mangelndem Regelverständnis seinerseits herrühren.
ElfenLieds SWd20 ist so ein Beispiel dafür: der SL hat nicht kapiert, dass es in einem D20-System keine Critical Fumbles geben DARF, weil sonst erfahrene, hochstufige Charaktere viermal so oft patzen würden wie erststufige Greenhorns, und DAS entbehrt ja wohl jeder plausiblen Grundlage. Mal von der extrem hohen Patzerwahrscheinlichkeit von 5% pro Angriff abgesehen.