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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Allgemein => Thema gestartet von: Jens am 25.06.2008 | 19:49
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Eine Frage für ein Waldabenteuer eines eher bodenständigen Fantasysettings... wenn auf dem Boden die Gefahren durch Viecher (Wölfe, Bären, wasweißich) zu hart für die Memmen-Helden werden, verkriechen sie sich oft auf Bäume um dort z übernachten.
Was charakterisiert das Übernachten auf Bäumen? Wie "luxuriös" ist das? Was sollte man beachten/wie wildniserfahren sollte man sein, damit die Nacht nicht zum Horrotrip wird? Was ist wenn es Dauerregen gibt? Nerven Vögel, Insekten, Schlangen nachts da oben? Wie ist es mit Wachen? Welche böse Überraschung kann man erleben?
Kurz gesagt: wie lass ich die Memmen erleben, dass man sich vor einer Gefahr nicht auf Bäume verkriechen kann, dass man das Problem da nur verlagert aber nicht löst?
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Killer-Ameisen
Killer-Affen
Killer-Eichhörnchen
Killer-Gottesanbeterin
Killer-Vögel
+ Gefahr runterzufallen
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Kurz gesagt: wie lass ich die Memmen erleben, dass man sich vor einer Gefahr nicht auf Bäume verkriechen kann, dass man das Problem da nur verlagert aber nicht löst?
Wenn es sich anrichten ( ;D) lässt: Komm´ ihnen mit Raubkatzen, die auf Bäume klettern können. Baumkuscheln wird doch erst dadurch richtig interessant, daß einem ein Puma zärtlich am Ohrläppchen knuspert ~;D
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Kurz gesagt greifen die meisten Viecher Menschen zunächst erst mal gar nicht an. Kein Grund sich auf Bäume zu verkriechen.
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Bären sind übrigens hervorragende Kletterer.
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Kurz gesagt greifen die meisten Viecher Menschen zunächst erst mal gar nicht an.
Gilt das auch für Fantasymonster ? ;)
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Auf keinsten. Aber dann kann man auch gleich fliegende Fantasy-Monster nehmen. Die sind sowieso cooler.
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Hört sich "Dämonische Vampirfledermäuse" gut an ? In dem entsprechenden Wald verschwinden immer mal wieder Tiere, was an den riesigen blutsaugenden Fledermäusen mit 2 Meter Flügelspannweite liegt, die dort leben
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Killer-Eichhörnchen
Genau das hab ich gesucht...
Viecher greifen Menschen in der Tat nicht ohne Grund an - kann aber ja immer mal wieder passieren (Check misslungen: da hat man sich wohl das Revier vom falschen Viech zum übernachten ausgesucht).
Was mich aber mehr interessiert: wie ist so der Alltag (die Allnacht) auf Bäumen, wenn man da mit viel Angst vor dem Boden übernachtet? Wie bequem ist es? Gibt es statistische Zahlen wie viele Durchschnittsbürger so sterben wenn sie auf Bäumen übernachten?
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Sofern ausreichend Platz vorhanden ist, gibt es keine Probleme (sofern man halbwegs ruhig im Schlaf liegt), doch einer ganzen Gruppe in nahem Abstand Schlafgelegenheiten bieten, gelingt wohl nur den wenigsten Wäldchen.
Zu dem RaufRunter-Problem: Es gibt zwei Möglichkeiten - entweder kommt die Gefahr zu den Charakteren herauf, oder sie kommen irgendwie runter, wobei die erste Variante leichter ist, weil gegnerbedingt. Die Charaktere von sich aus vom Baum zu vertreiben ist da umständlicher.
Nett - doch womöglich übertrieben - ist ein zweiter "Gegner" im Baum (oder der Baum selbst) - sei es eine Schlange, ein um seine Jungen im Nest bangendes Eichhörnchenbla-irgendwas oder ganz billig stressige Mückenhaufen (ihr wollt da schlafen? ) oder hakendes, dichtes Schlingpflanzegewirr (dann aber bitte im Dschungel), das freie Bewegung fast unmöglich macht. Verräterische Spinnenetze in den oberen Baumkronen, von unten zuvor nicht sichtbar, wirken auch immer etwas demotivierend.
Ein bereits am Vorabend sich anbahnendes Unwetter, dass sich schließlich in ein blitzgeschwängertes Gewitter verwandelt, während die SC auf den Bäumen das gefräßige what-ever-rudel eigentlich aushocken wollen, könnte auch (einmalig, sonst wird 's auffällig) benutzt werden, um den Kletternden den Spaß zu verderben.
Morsche, leicht brechende Äste sind auch eine nette Erheiterung beim (ungeplanten) Baumkraxeln.
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Was charakterisiert das Übernachten auf Bäumen? Wie "luxuriös" ist das? Was sollte man beachten/wie wildniserfahren sollte man sein, damit die Nacht nicht zum Horrotrip wird? Was ist wenn es Dauerregen gibt? Nerven Vögel, Insekten, Schlangen nachts da oben? Wie ist es mit Wachen? Welche böse Überraschung kann man erleben?
Der Baum als solcher ist schon nicht ohne:
- Regen dürfte vom Laubdach abgehalten werden, sofern es dicht genug ist - ob es das ist, wäre gesondert zu bestimmen. In einer Wasserlache am Boden schläft es sich sicher nicht besser, aber am Boden hat man unter Umständen mehr Möglichkeiten, sich gegen Nässe von unten und oben zu schützen.
- Wind dagegen dürfte am Boden leichter "anzuwehren" sein als auf Baumhöhe. Man kühlt auf dem Baum also entsprechend stärker aus, mit allen Folgen, die das so hat.
- Außerdem kann auch der Ast vom Wind bewegt werden, was neben unwillkürlichen nächtlichen Bewegungen die Gefahr erhöht, herunterzufallen, und zwar desto stärker, je weiter oben man sich "eingerichtet" hat, da dort der Baum auch stärker schwingt.
- Unwillkürliche Positionsveränderungen dürften auf einem Ast eher häufiger vorkommen, da das Körpergewicht des Schläfers ja nur auf der Kontaktfläche mit dem Untergrund ruht; im Fall des Schläfers auf einem Ast wird er also sehr viel früher die Notwendigkeit haben, "sich mal anders hinzulegen" (oder "hinzusetzen"). Das macht die Nacht insgesamt wiederum weniger geruhsam.
- Und nicht jeder Ast ist auf Dauerbelastung ausgelegt. Auch wenn er im ersten Moment (oder einige Stunden lang trägt), kann so ein Ast sich doch auf Dauer biegen oder abbrechen. Da sich solcherlei mit einem Knacken anzukündigen plegt, könnten mißtrauische Naturen auch von einem passenden Knacken aufgeschreckt werden, das sie zwingt, sich der Stabilität ihres Schlafplatzes zu versichern.
- Gerade wenn das Laubwerk des Baums etwas dichter ist, kann es bei etwas Wind passieren, daß man von nahen Ästen "gestreichelt" wird - gerade für mißtrauische Schläfer sicher ein Grund, hochzuschrecken und sich zu vergewissern, daß es keinen Angriff gegeben hat.
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Ich behaupte mal die anzahl der durchschnittlcihen bürger, die bei überbachtungen auf bäumen in der wildnis sterben ist bei uns unterhalb der erfassungsgrenze ;)
Ansonnsten ist es auf einem baum halbwegs bequem, wenn man entsprechende ausrüstung hat, netze, seile, hängematten, decken. Besonders nachts sollte man decken und felle haben, um sich zu wärmen, und je nach jahreszeit und region auch die nähe seiner mitmemmen nicht scheuen, ein feuer kann man da oben ja schlecht anzünden. Das fehlende feuer hat auch noch 2 weitere nachteile, kein licht und kein warmes essen, also muss man mit den vorbereitungen das nachtlagers anfangen wenn man noch genug zeit und licht hat, das abbauen am nächsten morgen dürfte auch länger dauern als sachen verschnüren und feuer löschen.
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Was ich ja interessant fände, wie schläft man denn überhaupt da oben. Die meisten Äste sind ja nicht gerade Doppelbetten und je höher es geht, desto dünner werden die Dinger.
Spannen die Charaktere sich da Hängematten oder Planen (runterfallen geht immer noch ganz gut wenn die Charaktere im Schlaf "wandern" oder aus irgendeinem Grund aufschrecken)?
Fesseln sie sich an die Äste damit sie nicht runterfallen ("ehm ... wie du springst auf und greifst nach der Waffe?")?
So oder so, es dürfte arg übel werden können auf dem Baum. Naja, zum Glück wird der Sturz (im Falle eines Falles) ja von Ästen gebremst ^^
Der Baum könnte auch gerade zur Falle werden, wie zB im kleinen Hobbit wo die Gefährten auf einem sitzend von den Orks angezündelt werden. Auf dem Boden hätte man noch weglaufen können, der Baum war da schon eingekreist.
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Wenn die Memmen in Hängematten oder ähnlichem liegen... Da kein Feuer im Baum gemacht werden kann, kommt auch das ganze Kleinviehzeug an, das Normalerweise einen Bogen um helle Stellen macht... Und wer schonmal einen Marder im Garten hatte, der weis, das die Tierchen alles anknabbern, was nicht absolut ungeniesbar aussieht... (Befestigungsseile von Hängematten z.b. >;D )
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Tja, das meiste wurde ja eh schon gesagt.
Gefahren lauern natürlich in erster Linie aus der Luft(Vögel,Insekten,Fledermäuse), aber ebenso ist es möglich, dass auf dem Bäumen bereits etwas ist, was sich nicht gerne von dort vertreiben lassen will...und die Übernachtung der Charaktere als Eingriff in sein Territorium ansieht. ;)
Ansonsten könnte z.B. ein Blitz in den Baum einschlagen, oder aber Echo-Eulen sind auch ganz tolle Gegner. >;D Nicht zu vergessen, diebische Affen, die den Charakteren irgendwas stehlen und sie müssen es wiederbekommen....
Falls das AB im Urwald spielen sollte gäbe es da natürlich noch "Bunge-Jumping für richtig harte Kerle"- das hab ich mal in ner Reportage gesehen. Das war echt krass. :o
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Zwergische Holzfäller mit mago-mechanischen Kettensägen oder magische Turbobiber wären doch bestimmt auch eine Überlegung wert.... ~;D
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Man ist auf Bäumen nicht sicher vor (normalen) Tieren vor denen man flüchten müsste und die dann auch noch eine ganze Nacht eine Gefahr sind.
Tiere die ihre Jungen schützen warten nicht am Baum, Rudeljäger ziehen ab und Solitäre können fast alle besser klettern als Menschen.
PS Bienen-/Wespennester wurden noch nicht erwähnt, da wäre ich mal fast drauf reingefallen.
Ansonsten schläft es sich recht angenehm auf einem Baum, wenn man den passenden Baum findet ist ein Lager sogar schneller und bequemer eingerichtet als am Boden, man muss sich nicht um Bodenviecher Sorgen machen(Ameisen, Mäuse, (Wild)schweine und Regenschutz ist meilenweit effektiver, man wird auch nicht so schnell entdeckt falls man gesucht wird...
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Wie wär's mit nem Waldbrand? >;D
Wenn's Blitze hagelt ist die Idee auf einem Baum zu schlafen auch nicht so prickelnd.
Oder wenn man feststellt, dass der Baum in der Nacht aufwacht und rumspaziert, am besten mit jedem Gruppenmitglied in eine andere Richtung ;D
Eine Idee (geklaut aus Earthdawn) wäre fleischfressendes Moos, dass die Charaktere überzieht...
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hat denn hier schon jemand auf einem baum übernachtet? komplett?
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Ich hatte ein Baumhaus, ich glaube das zählt nicht oder?
Die gute alte Hängematte ist der beste Trick um bequem in einen Baum zu übernachten, der Mensch selber kann auch ganz gut auf Bäumen übernachten und die Bewegungshemmung im Schlaf stammt wohl auch noch aus der Zeit wo unsere Vorfahren auf Bäumen übernachtet haben.
Aber wieso muss man die Gruppe am übernachten auf Bäumen hindern? Gibt es mal wieder einen Preis dafür, wer die Spieler am gründlichsten fickt? Muss den Spielern mal wieder gezeigt werden, das sie nur dumme Wichte in einer großen und gefährlichen Welt sind? Ich meine, das es nicht verwunderlich ist, das die Spieler sich wie Memmen verhalten, wenn der SL so ein Verhalten an den Tag legt.
Unsere Gruppe Helden und der Überlebenskampf im simplen Wald, das hat echt Potential zum Bestseller. Bestimmt stirbt ein Held, weil er sich vor einem Eichhörnchen erschreckt und den darauf folgenden Fall zu Boden nicht überlebt.
Klasse Idee, könnte direkt aus einem *Piep* Abenteuerband stammen.
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Ich glaub es geht hier weniger darum die Spieler zu ficken als einfach darum mal was ganz anderes geschehen zu lassen
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Aber wieso muss man die Gruppe am übernachten auf Bäumen hindern? Gibt es mal wieder einen Preis dafür, wer die Spieler am gründlichsten fickt? Muss den Spielern mal wieder gezeigt werden, das sie nur dumme Wichte in einer großen und gefährlichen Welt sind? Ich meine, das es nicht verwunderlich ist, das die Spieler sich wie Memmen verhalten, wenn der SL so ein Verhalten an den Tag legt.
Nein Jörg, hier wird niemand gefickt, ich will nur wissen wie das so ist auf dem Baum, was passieren kann (nicht muss) und wie man sich als Spielercharakter drauf vorbereiten kann. Nicht weil jemand für seine Idee gefickt werden soll, sondern weil ein pseudorealistisch-plausibler Rahmen gebildet werden soll. Und ja, die Charaktere sind erstmal Wichte, bis sie mit Drachen, Erzmagiern, Königinnen und Dämonen auf einer Ebene agieren vergeht noch etwas Zeit. Sie haben Spaß dran.
"Memmen" sind die SC, die vor dem "Bösen auf dem Boden" aus Angst auf die Bäume flüchten. Kann passieren, wird wohl auch passieren, daher will ich mich hier ein wenig vorbereiten.
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[...]
Kurz gesagt: wie lass ich die Memmen erleben, dass man sich vor einer Gefahr nicht auf Bäume verkriechen kann, dass man das Problem da nur verlagert aber nicht löst?
Biber.
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Gibt es mal wieder einen Preis dafür, wer die Spieler am gründlichsten fickt? Muss den Spielern mal wieder gezeigt werden, das sie nur dumme Wichte in einer großen und gefährlichen Welt sind?
Hui....da sitzt das DSA-Trauma aber tief ;D ! Ich würde mal sagen: Ob sowas eine Rolle spielt oder nicht, hängt von der jeweiligen Fantasywelt ab. In Exalted z.b. sind normale Tiere und einfache weltliche Probleme eher zweitrangig (etwaige Bären bekommen dann in bester Asterix-Manier einen Freiflug per Kinnhaken spendiert, wenn sie es wagen sollten, die Helden nächtens zu stören). In sehr bodenständigen Fantasywelten, wo es schon eine Heldentat ist, das Rudel Wölfe zu killen, das die Schafe des Dorfes reißt, sieht das etwas anders aus. Da kann die böse Natur durchaus eine große Rolle spielen. Es muss also nicht zwangsweise was mit "Spieler ficken" zu tun haben.
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Ich hab schon mehrmals auf Bäumen geschlafen, ohne (und mit) Baumhaus, genügende Seil eine Decke und eine Plane(Leder?) reichen um es richtig bequem zu haben.
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warum hast du denn auf bäumen geschlafen? (ich frage nur aus interesse, weil ich mir die threadfrage ig und oog auch schon öfter gestellt habe.)
:)
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Dorfkind/-jugend / weil ich es konnte.
Zu den Zeiten als es noch kein LARP gab, man sich als Kind mit Holzschwertern geprügelt hat, sich Baumhäuser gebaut hat, die gute alte Zeit halt...
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ahso, verstehe. ich glaube aber, daß sich so eine heldengruppe mit sc mitte/ende 20 und einem ganzen sack voller rüstung und ausrüstung sehr viel schwieriger im baum nebenan einrichten kann. als jugendlicher z.b. konnte ich problemlos auf dem nackten boden schlafen, heute jedoch, 15 jahre später, mache ich kein auge mehr zu und kann meinen rücken gleich wegschmeißen, wenn sowas vorkommt.
aber naja... ist fantasy, da kann man nachsichtig sein.
::)
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Du gehst aber auch täglich um dein Leben kämpfen und schläfst sowieso nur unter freiem Himmel und in kalten Höhlen ~;D
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nö. machen aber helden doch auch nicht, die alten tavernenfans.
:D
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nö. machen aber helden doch auch nicht, die alten tavernenfans.
:D
Ja, aber Tavernen sind im günstigsten Fall ein Sack Stroh, wenn nicht sogar nur Stroh am Boden.
Sind halt alles noch echte Naturburschen und nicht so verweichlichte Daunendeckenundmatratzenbenutzer wie wir :korvin: ;)
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Termiten und Biber sind auch echte Bedrohungen fürs übernachten auf dem Baum.
Oder marodierende Holzfäller-Oger - stimmt mit ein: "I'm a lumberjack and I'm okay..."
Oder eben Leute die Holz drunten anhäufen und Feuer machen.
Hab ich Vampirfledermäuse erwähnt?
Und die Zombi-Gorillas?
Und so ein Waldbrand ist auch immer was feines.
Oder Blitzschlag.
Und dann gab es einfach noch Erlebnisse, die die Neugierde weckten und die armen Irren so von ihrem Baum lockten...
Irlrichter oder das Licht von fernen Häusern zum Beispiel.
Lagernde Zigeuner in der Nähe.
Eine Rauchläule, die man über den Wipfeln erkennt.
Oder Stille - absolute Stille, wo eben noch die Grillen zirpten.
Kletter Euer Ritter eigentlich mit Rüstung rauf oder zieht er sich vorher aus?
Hast Du schon mal an Räuber mit Pfeil und Bogen gedacht, so wie R. Hood?
all das und noch viel mehr,
würd ich bringen, wenn ich Spielleiter von Jensilein wär.
;D
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Naja, auf einem Baum wollte ich auch nicht dauerhaft übernachten wollen, aber die Hängematte löst das Problem recht einfach und ist auch sehr bequem. Es bleibt allerdings die Frage ob es jetzt unbedingt realistisch sein muss. Ne Gruppe Bauerplayer hätte ja vielleicht Spaß daran, aber in der Regel sollte man seine Spieler IMHO mit heroischen Gefahren konfrontieren und nicht mit Bienen, Igeln oder gar den heimtückischen Ameisen.
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Das kommt jetzt für mich stark aufs Setting an. Bei Exalted usw sicher nicht, aber bei einem eher "bodenständigen" Setting, warum nicht?
Grad wenn die Helden am Anfang ihrer Karriere stehen sollen sie sich damit rumschlagen. Dann genießen sie es umso mehr die Annehmlickeiten wenn sie reich und highlevel sind ;)
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Finde ich nicht.
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Finde ich schon.
Und damit es kein Einzeiler bleibt: Ich stimme Smendrik zu. Es kommt auf das Setting an. In einem heroischen Setting möchte ich nicht von Bienen, sondern von Super-Vampiren, die in den Bäumen hocken, angegriffen werden.
Aber in einem eher bodenständigen Setting, habe ich keine Probleme, auch mal die ganz normalen Gefahren eines Waldes auszuspielen.
Wer kennt das Buch "Das Mädchen (http://de.wikipedia.org/wiki/Das_M%C3%A4dchen)" (The Girl Who Loved Tom Gordon) von Stephen King? Ich finde das Buch sehr genial geschrieben, obwohl (oder gerade weil?) kaum Übernatürliches drin vorkommt und es nur die ganz normalen Gefahren des Waldes beschreibt.
Ich hätte keine Problem damit, selber bei einer Rollenspielsession nach diesem Strickmuster mitzuspielen.
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@eulenspiegel: Noch nicht, aber danke für den Tipp :d
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Och fände solche Kobold makis auch sehr lustig:
Riesige Augen im Dunkeln, die zu einem unglaqublich kleinen süßen Tier gehören....
Hängebiwak (http://www.bergsteigen.at/pic/Walter%20nach%20einer%20kalten%20Nacht%20im%20Portaledge_745d1a3c-8fd8-489a-a2c5-1590c5d009ea.jpg)
und damit klettert man sogar...
@auf den Baum kommen:
Seil über einen Ast werfen, Hängeleiter hinterherziehen, hochkraxeln.....weniger als 3Minuten, bis man bequem hoch und runter kommt. Ausrüstung zieht man hoch und hängt sie an einen Ast.
Bestimmte Kräuter stinken so, dass Marder sie nicht ausstehen können und sichern so die Seile.
Die Hängematten/Zelte sind ein Faltbares Kanu....(wie ein Mumienschlafsack, nur dass man jetzt aus dem Loch schaut, das normalerweise für den Oberkörper gedacht ist.
könnte mir das so vorstellen, spätestens, dobald die ersten Elfenklamotten in Gruppenbesitz sind.
Von Magie haben wir noch gar nicht geredet:
-künstliches Wachstum sogrt für Plattformen
-Tarnung
-Verbinden von Bäumen
-kein Klettern erforderlich
-Schutz gegens abstürzen
-Wächter
-Zombi-Killereichhörnchen von der letzten Nacht, die diesmal auf Siete der Truppe sind...
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heroischen Gefahren konfrontieren und nicht mit Bienen, Igeln oder gar den heimtückischen Ameisen.
Es geht neben konkreten Gefahren AUCH um viel "Lokalkolorit" :)
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....zu hart für die Memmen-Helden werden, .... Welche böse Überraschung kann man erleben?
Kurz gesagt: wie lass ich die Memmen erleben, dass man sich vor einer Gefahr nicht auf Bäume verkriechen kann, dass man das Problem da nur verlagert aber nicht löst?
Das hört sich nicht nach Lokalkolorit an, sondern nach Spieler bashen.
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Kurz gesagt: wie lass ich die Memmen erleben, dass man sich vor einer Gefahr nicht auf Bäume verkriechen kann, dass man das Problem da nur verlagert aber nicht löst?
die Bäume wegnehmen?
nen Bär raufklettern lassen?
nur solche Probleme stellen die die Charaktere auch lösen können (gerne auch unter großen Schwierigkeiten)
hierzu sei betont, das Jens ja verstecken (also wohl auch weglaufen) als Option rausfallen soll nicht erwünscht ist. Also sollte die Bedrohung zu bewältigen sein.
Am Besten aber wäre es vielleicht den Memmen zu zeigen das sie keine Memmen zu sein brauchen. Das kann man In-Game lösen und eben entsprechende Herausforderungen präsentieren.
Oder man sagt es den Spielern am Tisch.
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Um noch etwas ausführlicher zu werden (mir fiel eben auf, dass ich mal zur Arbeit sollte ;) )
Ich kann "Grad wenn die Helden am Anfang ihrer Karriere stehen sollen sie sich damit rumschlagen." absolut nicht zustimmen, da ich davon ausgehe, dass selbst Helden in einem Super-Low-Fantasy-Feld-und-Wiesen-Rollenspiel, in Hinsicht auf Alltagsdinge, und dazu zähle ich auch mal in der Wildnis zu übernachten, überlebensfähig sind. Für manche Charaktere, die abseits von Siedlungen leben, ist ein solches Wildnisleben sogar Gang und Gebe.
Zu allererst stellt sich mir dabei nämlich die Frage, warum der SL sich nicht in der Lage sieht, den Spielern klar zu machen, dass ihre Charaktere nicht Großstadtmenschen des 21. Jahrhunderts sind, die eine Kuh nicht von einem Schwein unterscheiden können. DAS wäre nämlich wirklich Lokalkolorit.
Alles andere, und da muss ich Jörg recht geben, ist billiges kiesowsches Spielerbashen.
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Bei allem Threadbashen: ich schrieb "auch Lokalkolorit".
Außerdem WOLLEN die Spieler das Bashing, sie wollen nicht so einfach aus der Affäre, wäre ja auch langweilig. Schwer verständlich? Schade, aber dann bitte in einem anderen Thread rumbashen. Es geht übrigens um eine (Boden)gefahr, vor der man Angst haben darf.
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@wheel: Nein, aber ich lass in einer Cyberpunk-Runde durchaus mal eine Gang die Runde anpöbeln wenn sie durch ihre Revier zieht. Ich find das macht das ganze Setting und Feeling dichter.
@ein: Ich geb dir begrenzt recht. Waldläufer etc, sind's sicher gewohnt auf einem Baum zu pennen. Magier, Kleriker usw nicht. Und die Truppe ist normalerweise bunt gemischt. Es gab auch damals Großstädter und die Leute sind noch weniger aus der Stadt rausgekommen wie heute.
Und wie gesagt, meine Einsatz davon ist stark settingabhängig.
Und in einem Low-Fantasy-Setting reisen die wenigsten Leute quer durch die Gegend. Wenn wir das irdische Mittelalter hernehmen, hört die Welt im Schnitt nach 30 km Umkreis auf zu existieren.
Warum soll ich also die Charaktere nicht ein wenig ins Schwitzen bringen am Anfang ihrer Karriere? Jeder fängt klein an und anfangs ist alles irgendwo ein Hindernis. Und ich möchte betonen dass ich hier nicht von epischen Level 30 Charaktere mit kompletten Gefolge usw rede, die buchstäblich alles schon erlebt haben und Erzdämonen zum Sparing hernehmen.
Ja, wenn das jeden Spieleabend bei jeder Rast so abläuft tät ich dem SL wahrscheinlich kräftig die Meinung geigen und gehen. Aber warum nicht die Charaktere am Anfang ein wenig schwitzen und auf die harte Tour lernen lassen?
(Und nebebei ist das grad bei Stufe 1 Charakteren eine gute Möglichkeit sich ein paar XP zu verdienen um die ungeliebten niedrigen Stufen ein wenig schneller hinter sich bringen ;))
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wie wäre es denn mit folgender Idee:
Die Helden bzw. Chars schlafen ganz normal in einem Haus und quasi über Nacht wird der gesamte Ort richtig übel überflutet. Viele Sachen stehen unter Wasser...und sie müssen erstmal auf die Bäume, um sich dort vor den Wassermassen in Sicherheit zu bringen. Probleme hierbei könnten sein: a) -wie schon gesagt- auf dem Baum ist was, was die Charaktere da oben nicht haben will und/oder b) Die Chars müssen aus irgendeinem Grund wieder runter vom Baum, aber im Wasser lauern zig Gefahren in der Tiefe...
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Warum soll ich also die Charaktere nicht ein wenig ins Schwitzen bringen am Anfang ihrer Karriere?
Eben, warum konfrontiert man den Level-1-Charakteren nicht mit interessanten Sachen? Mit Aufgaben, anstatt mit langweiligen, halbgaren Survivaltraining? Sind vielleicht die ersten paar Stufen in vielen Rollenspielen so unbeliebt, weil man dort so gerne von SL mit irgendwelchen Absurditäten und diversem Dödelkram gequält wird?
Gerade wenn man Lokalkolorit möchte, wäre es angebracht auch ein wenig mehr Tiefe in das Setting hineinzubringen, anstatt auf ewig im dt. Rollenspiel der frühe 80er stecken zu bleiben!
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Wenn wir das irdische Mittelalter hernehmen, hört die Welt im Schnitt nach 30 km Umkreis auf zu existieren.
Aber auch nur für bestimmte Stände. Auch im realen Mittelalter gab es eine ziemlich erhebliche Mobilität durch Landarbeiter, Wandergesellen, Händler usw. Das sollte man nicht unterschätzen ! Durch die Wanderjahre z.b. kann man davon ausgehen, daß der durchschnittliche Zunfthandwerker ganz erheblich weit herumgekommen ist. (Was allerdings dafür sorgt, daß auch der durchschnittliche mittelalterliche Großstädter im Wald nicht total aufgeschmissen ist.)
Warum soll ich also die Charaktere nicht ein wenig ins Schwitzen bringen am Anfang ihrer Karriere?
Käme imho auch drauf an, wie weit am Anfang der Kariere sie noch stehen. Beim 13jährigen Jungheld, der mit Vatis Brotmesser in die weite Welt hinaus zieht weil sein Dorf in Schutt und Asche liegt (ja, Klischee ;) ) kann die erste Nacht im Wald auf einem Baum schon ziemliche Schwitzerei nach sich ziehen und aus Spielerperspektive interessant sein.
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Wie kommt es eigentlich, dass die häufigste Antwort in diesem Thread nicht in der gestellten Frage weiterhilft, sondern lautet "Die Frage ist falsch"?
Das wirkt ein wenig besserwisserisch... und im Grunde zutiefst unhöflich.
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Eigentlich beantworten alle Kritiker klar und deutlich Jensens Frage Nr. 3.
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Eigentlich beantworten alle Kritiker klar und deutlich Jensens Frage Nr. 3.
Du meinst "was sollte man beachten, damit die Nacht nicht zum Horrortrip wird"? Kann ich nicht erkennen. Die beantwortet, aber ungestellte Frage ist doch vielmehr "sollte ich sowas leiten". Das wollte er aber gar nicht wissen.
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Gibt doch mehr als genug Einwürfe hier, wie man die Spieler ficken kann. Wieviele Varianten von Baumbewohner, Flugwesen soll man hier noch notieren? Und im EE ist es halt viel effektiver darüber zu reflektieren, warum es eventuell ganz interessant sein könnte, die Spieler nicht zu ficken.
Man wird die Spieler nicht davon abbringen, sich auf Bäumen zu verkriechen, weil sie am Boden gefickt werden, indem man sie auch noch auf dem Baum fickt. Wenn Spieler zu solchen Abwehrreaktionen greifen, kann das mEn genau zwei Gründe haben:
1. Die Spieler wollen nicht für jede Kleinigkeit gefickt werden (TWheel hat da mit der Kreuzung ein perfektes Beispiel gebracht). Der Vorschlag des SLs für den SIS wird von den Spielern abgelehnt, aber mangels entsprechender Metamechanismen (Vetorecht), versuchen sie sich dem ganzen Ingame zu verweigern.
2. Die Spieler wollen Gefahren haben, aber ziehen ihren Reiz daraus, dass ihre Charaktere die Nacht über auf einem Baum hocken, während der Puma unter ihnen durchs Unterholz schleicht. Da spielt Immersion und das Erfolgerlebnis der Problemlösung eine Rolle. Wenn man dann in der Nacht noch feuerspuckende Flugaffen schickt, raubt man den Spielern ihren Erfolg.
Ich denke, dass Grund 1 der häufigere ist (vgl. krankhafte Paranoia bei SR). Durch Eskalation verstärkt man das Problem aber nur. Wenn man lockere Spieler haben will, die sich mit Freude ins Risiko stürzen, dann sollte man vor allem eine Vertrauensbasis zu ihnen aufbauen, die beinhaltet, dass man ihren Input eingeht und ihnen ihre Erfolge gönnt.
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Und im EE ist es halt viel effektiver darüber zu reflektieren, warum es eventuell ganz interessant sein könnte, die Spieler nicht zu *zensiert*.
Nein, ist es nicht - weil es unterstellt, daß Jens seinen Spielern übelwill (warum sollte er? So kenne ich ihn nicht!) und die Spieler darunter zu leiden haben, wie er leitet (was ich nicht beurteilen kann, aber auch nicht für notwendig halte). Wenn ich einen verwöhnten Elfenbeimturmbewohner spiele, habe ich mindestens drei gute Gründe, von mir selbst aus zu imaginieren, daß der arme Kerl im Wald mehr als nur ein Problem hat:
- Es ist in meinen Augen eine der Rolle angemessene Reaktion; er ist ja eben, was er ist.
- Ein wenig Situationskomik kann die Runde beleben und zu einer gewissen Entspannung führen.
- Zudem gebe ich den anderen Spielern die Gelegenheit, ihre Charaktere in dem glänzen zu lassen, was sie gut können.
Es befördert mithin die Interaktion in der Gruppe, wenn nicht alle gleich die "Alleskönner" sind, die sich nur noch von weltbedrohenden Katastrophen aus der Ruhe bringen lassen, aber dann auch nicht aufeinander angewisen sind, weil ja jeder für sich auch alle nötigen Kenntnisse und Eigenschaften hat. Ich weiß, ich weiß, ein solcher Stil ist nicht jedermanns Sache - aber wie höflich und freundlich ist es eigentlich, anderen zu unterstellen, sie seien "paranoid", wenn sie einfach nur ander spielen? Und ich fände eine Unterstützung durch den Spielleiter, der schonmal überlegt hat, was es da an Problemen und Schwierigkeiten geben könnte, dann als ausgesprochen förderlich und angenehm.
Aber da kommen wir wieder an heilige Kühe, schätze ich... Nur, dann auch noch zu hoffen, es sei "effektiv", auf der Basis solcher Unterstellungen und Unhöflichkeiten zu agieren, ist schon arg überheblich. Das einzige, worauf es effektiv hinzielen würde, wäre ja, die anderen auf den eigenen Spielstil zu "normieren", weil man anderen Herangehensweisen nur unterstellen kann, sie seien nicht, was die Spieler wollen (schon in Form der ausgesprochen unglücklichen Wortwahl).
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Gibt doch mehr als genug Einwürfe hier, wie man die Spieler ficken kann. Wieviele Varianten von Baumbewohner, Flugwesen soll man hier noch notieren? Und im EE ist es halt viel effektiver darüber zu reflektieren, warum es eventuell ganz interessant sein könnte, die Spieler nicht zu ficken.
Man wird die Spieler nicht davon abbringen, sich auf Bäumen zu verkriechen, weil sie am Boden gefickt werden, indem man sie auch noch auf dem Baum fickt. Wenn Spieler zu solchen Abwehrreaktionen greifen, kann das mEn genau zwei Gründe haben:
1. Die Spieler wollen nicht für jede Kleinigkeit gefickt werden (TWheel hat da mit der Kreuzung ein perfektes Beispiel gebracht). Der Vorschlag des SLs für den SIS wird von den Spielern abgelehnt, aber mangels entsprechender Metamechanismen (Vetorecht), versuchen sie sich dem ganzen Ingame zu verweigern.
Ich frage mich echt,ähnlich wie Merlin, warum hier einige Leute diese Sache nur so einseitig sehen? Warum geht ihr davon aus, dass Jens im Prinzip gar nix anderes mit der Situation erreichen will, als seine Spieler zu ficken? Ihr unterstellt ihm die ganze Zeit, dass er es eigentlich nur darauf abgesehen hat, die gesamte Gruppe umzunieten. Weil die von im beschriebene Situation ja auch genau nur eine Analyse zulässt, und das ist die eurige. Habt ihr euch vielleicht mal überlegt, dass es neben eurer Lösung der Situation auch noch andere Lösungen geben kann, ja, dass eure Lösung/Schlussfolgerung sogar vielleicht falsch sein könnte? ::)
2. Die Spieler wollen Gefahren haben, aber ziehen ihren Reiz daraus, dass ihre Charaktere die Nacht über auf einem Baum hocken, während der Puma unter ihnen durchs Unterholz schleicht. Da spielt Immersion und das Erfolgerlebnis der Problemlösung eine Rolle. Wenn man dann in der Nacht noch feuerspuckende Flugaffen schickt, raubt man den Spielern ihren Erfolg.
Schon mal daran gedacht, dass die feuerspuckenden Flugaffen den Spielern nicht den Erfolg rauben sondern einfach eine zusätzliche Herausforderung darstellen könn(t)en? Dass die Spieler mal so richtig ins Schwitzen kommen ehe sie mal einen -wenn auch nur kleinen- Erfolg verbuchen können? Natürlich nicht, denn es gibt ja nur eure Sicht der Dinge, und die muss richtig sein, weil ihr ja offensichtlich die Weisheit des Rollenspiels mit Löffeln gefressen habt, ihr die großen Weisen des Rollenspiels seid, und daher alle anderen Ansichten falsch sind. ::) Ehrlich, bei einer solch überheblichen Einstellung (zumindest kommt es so rüber) könnte ich :puke:
Ich denke, dass Grund 1 der häufigere ist (vgl. krankhafte Paranoia bei SR). Durch Eskalation verstärkt man das Problem aber nur. Wenn man lockere Spieler haben will, die sich mit Freude ins Risiko stürzen, dann sollte man vor allem eine Vertrauensbasis zu ihnen aufbauen, die beinhaltet, dass man ihren Input eingeht und ihnen ihre Erfolge gönnt.
Uiuiuiui. Da sitzt das SR-Traumatm aber tief, was? Gut, aber das kann ich verstehen, das SR-Traumatm ist ein weit verbreitetes und ganz und gar nicht unbekanntes Phänomen.
Wie einige schon vorher richtig gesagt haben: System does matter! Und damit meine ich nicht nur das System, sondern auch das Setting. Wenn in dem System z.B. irgendwelche Horror-Elemente mit drin sind, dann würde ich dafür sorgen, dass die Nacht zum Horrortrip wird, und nicht, wie ich einen eben solchen vermeiden kann. ;)
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Ihr unterstellt ihm die ganze Zeit, dass er es eigentlich nur darauf abgesehen hat, die gesamte Gruppe umzunieten.
Das mag an seiner Wortwahl liegen. Wer offen ausspricht, der sollte auch offen zuhören. ;)
Dass die Spieler mal so richtig ins Schwitzen kommen ehe sie mal einen -wenn auch nur kleinen- Erfolg verbuchen können?
Z.B. sich auf einen Baum zu retten? Ach, nein, stimmt das ist ja memmig. Weil der SL-Gefahr kann man nicht entgehen. Al-eSeLa. Buahaha. All your trees are belong to us. ::)
weil ihr ja offensichtlich die Weisheit des Rollenspiels mit Löffeln gefressen habt, ihr die großen Weisen des Rollenspiels seid, und daher alle anderen Ansichten falsch sind.
Oh, es ist jetzt schon verboten über seine Erfahrungen zu reflektieren? Stimmt, ist viel besser, wenn man das zwischen den Ohren Schmalz bleiben lässt und sich lieber damit begnügt auf dem ewigselben Baum hocken zu bleiben. Weil das ja so toll "bodenständig" ist. ;)
@SR-Trauma
Habe ich nicht. Ich habe SR eigentlich nur als SL gespielt. Da kann man auch ganz viel Spaß haben, ohne dass man seinen großen SL-Willy raushängen lässt.
@Horror
Um Horror geht es im Übrigen nicht. Es geht um Popelfantasy.
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Warum geht ihr davon aus, dass Jens im Prinzip gar nix anderes mit der Situation erreichen will, als seine Spieler zu ficken?
Liegt vielleicht daran:
Kurz gesagt: wie lass ich die Memmen erleben, dass man sich vor einer Gefahr nicht auf Bäume verkriechen kann, dass man das Problem da nur verlagert aber nicht löst?
Außerdem ist die "nützliche Hinweis"-Dichte in diese Thread doch ziemlich hoch, oder?
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Al-eSeLa. Buahaha. All your trees are belong to us.
WTF? Wie geil ist das denn!! :D
Ich denke das Problem mit dem "Auf Bäume verkriechen" ist doch das gleiche wie der Hartholzharnisch oder das Zielvisier: Eine Instant-Lösung, die immer funktioniert, wo sich die Spieler drauf verlassen und darauf bestehen, dass es funktioniert.
Diese Illusion zu nehmen und das ganze "realisitischer" zu machen, ist Ziel eines guten SLs (tm) :-P
Lösungen:
Einfachmal weniger Fantasy im Wald spielen.
Weniger Zufallsbegegnungen, die das nötig machen würden.
@Jens
du sprichst von Gefahr.
Echte Helden stellen sich einer Gefahr, statt auf Bäume zu kriechen.
Lösung:
Helden laufen nachts durch Wald. Killer-Wildschweine kommen. Helden rauf auf den Baum.
Großer starker Held kommt an, lacht die Helden auf Teufel komm raus aus, kämpft mit bloßen Händen gegen die Killer-Schweine, lässt dabei ne Menge Blut am Boden, überlebt es aber und wird von seinen leichtbekleideten Begleiterinnen gepflegt.
Lassen die Helden das auf sich sitzen?
Auch wenn sie den Kerl noch 2-3 mal sehen und er ihre Geschichte lauthals herum erzählt?
Und dann treffen sie ihn nochmal, er schwebt in großer Gefahr (Killer-WIldscheine mutiert?) und sie retten ihn.
Was ist das für eine tolle Geschichte!
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du sprichst von Gefahr.
Echte Helden stellen sich einer Gefahr, statt auf Bäume zu kriechen.
Kommt darauf an: Für viele gehört es nunmal auch zum Charkonzept, eher die Rincewind-Methode (das heißt Flucht) anzuwenden.
Lassen die Helden das auf sich sitzen?
Auch wenn sie den Kerl noch 2-3 mal sehen und er ihre Geschichte lauthals herum erzählt?
Kommt darauf an. - Mein Barde würde sich weiterhin auf den Bäumen verkriechen, dafür aber ein Spottlied über den Krieger singen, in dem er die Geschichte total verdreht darstellt und den Krieger als Feigling brandmarkt.
Mein Adliger würde den Krieger vielleicht als Leibwächter anheuern.
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Außerdem ist die "nützliche Hinweis"-Dichte in diese Thread doch ziemlich hoch, oder?
Verglichen mit anderen Foren ist sie eher jämmerlich. Daß sie tatsächlich noch niedriger sein kann, sagt damit wohl weniger über diesen Faden als über die anderen... :-(
Echte Helden stellen sich einer Gefahr, statt auf Bäume zu kriechen.
Und "nicht normierte" = "nicht echte Helden" (oder, wie Eulenspiegel sagt: "andere Charakterkonzepte") passen nicht ins Schema, deshalb sind sie per se schon unzulässig und müssen nicht weiter in die Betrachtung einbezogen werden. (Okay, auch Jens hat den Begriff der "Helden" verwendet und damit impliziert, daß es wohl nicht um Feiglinge gehen wird, das gestehe ich zu.)
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Verglichen mit anderen Foren ist sie eher jämmerlich.
Mit welchen Foren denn?
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Z.B. sich auf einen Baum zu retten? Ach, nein, stimmt das ist ja memmig. Weil der SL-Gefahr kann man nicht entgehen.
Wer hat denn gesagt, dass der Erfolg darin besteht, dass sie sich auf den Baum retten können? Richtig, niemand. Ausser Dir mal wieder. Ich dachte eigentlich eher an einen Erfolg, nachdem sie es geschafft haben, auch noch die Flughunde zu vertreieben. Die Flucht auf den Baum kann man als kleinen Erfolg ansehen, muss man aber nicht.
Al-eSeLa. Buahaha. All your trees are belong to us. ::)
Du solltest die Finger von den Drogen lassen.
Oh, es ist jetzt schon verboten über seine Erfahrungen zu reflektieren? Stimmt, ist viel besser, wenn man das zwischen den Ohren Schmalz bleiben lässt und sich lieber damit begnügt auf dem ewigselben Baum hocken zu bleiben. Weil das ja so toll "bodenständig" ist. ;)
Nein, es ist nicht verboten, über seine Erfahrungen zu berichten. Mag ja sein, dass du ähnliche Situationen als SL oder als Spieler als schlecht empfunden hast. Aber das muss ja noch lange nicht heissen, dass das auch für die Runde von Jens zutrifft. Andere Runde, anderer Spielstil, ya'know? ;)
@Horror
Um Horror geht es im Übrigen nicht. Es geht um Popelfantasy.
Und Horror kann in Popelfantasy nicht vorkommen? Egal, unabhängig davon schrieb ich, dass wenn es z.B. ein Setting ist, das Horror-Elemente enthält...
So far: Wer lesen kann... ::)
@Reinecke: bzgl. Echte Helden stellen sich der Gefahr: Yepp, das tun sie. In cinematischen Systemen zumindest. Da suchen sie sogar nach der Gefahr. In 7teSee würde mein Char vermutlich auch keiner Gefahr aus dem Wege gehen, sondern sich ihr stellen. In AC, WHFRP und anderen Systemen sieht die Sache aber schon wieder ganz anders aus.
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Mit welchen Foren denn?
Mein Favorit (http://python-forum.org/pythonforum/viewforum.php?f=3&) in Sachen klare, gradlinige Antworten. (Was nicht nur am Thema liegt, auch da gibt es Dogmendiskussionen usw.; aber sie werden nicht dort geführt, wo Leute um Hilfe bitten.)
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Mein Favorit (http://python-forum.org/pythonforum/viewforum.php?f=3&) in Sachen klare, gradlinige Antworten.
Klar, und im Vergleich zur Newsgroup de.sci.math der späten 90er ist es da auch jämmerlich. ;)
Ne, aber mal im Ernst: Wenn auf eine Frage 17 nützliche, hilfreiche Antworten kommen, vor dem ersten Kommentar, der die Sinnhaftigkeit in Frage stellt, und wenn auch danach noch ca. jeder zweite Beitrag auf die Ursprungsfrage eingeht, dann halte ich das für eine (für Rollenspiel-Foren) ziemlich gute Quote. ;)
Ach ja: Riesenspinnen gehören auch auf Bäume!
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Zurück zum Thema.
Realistisch betrachtet:
... hat es einen Grund, dass Menschen in Höhlen, Zelten und Erdgruben übernachteten und selten auf Bäumen. Man kann herunterfallen. Ein Baum bietet nun einmal auch nicht genügend Schlafgelegenheiten für alle, so dass die meisten Gruppenmitglieder sich auf verschiedene Bäume verteilen und auf sich alleine gestellt wären, wenn Gefahr droht. Ein Baum bietet keine Fluchtmöglichkeit, wenn eine Gruppe in Überzahl unter ihm steht und wäre auch in einer benachteiligten Position. Nächtliches Austreten zwingt zum Klettern. Ein Lagerfeuer auf dem Baum gefällig? Eine Wache kann nicht die ganze Gruppe im Auge behalten. Wohin mit der Ausrüstung? Wird etwa die Ritterrüstung und das Gepäck, Reittier etc. mit nach oben geschleift? Selbst wenn, ist man dann Stunden nur mit Flaschenzügen und Kletterei beschäftigt. Ohne Hängematte und Ausrüstung ist die Erholung auch eher gering.
Etc. pp. Übernachtet die Gruppe also in den Bäumen, so würden wohl die Reittiere gerissen, Ausrüstung geklaut, die Helden wären unterkühlt, hätten trotzdem Ungeziefer von den Bäumen und stünden im Falle eines Angriffs voneinander getrennt weit von ihrer Rüstung entfernt auf den Bäumen und könnten gepflückt werden. Hmmm... klingt nach keinem guten Plan.
Cinematisch betrachtet:
... könnte man einen Skill oder ein Talent daraus machen. Waldläufer könnten die Möglichkeit bekommen in Rüstung auf Bäumen zu schlafen.
Gruppendynamisch:
... scheint die Gruppe das Bedürfnis zu haben das trotz der offensichtlichen Unsinnigkeit des Vorhabens durchzuziehen. Warum? Das wirft doch Fragen auf. Machen die Kämpfe der Gruppe keinen Spaß? Dann sollten die Kämpfe spannender gestaltet werden. Haben sie Angst zu sterben? Ist eventuell die Mortalitätsrate zu hoch? Dann sollte man vielleicht leichtere Gegner bringen. Haben die Spieler Spaß an der Idee? Finden sie das evtl. cool? Dann ignorieren wir doch einfach mal die Realität und belohnen sie dafür.
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Killer-Ameisen
Killer-Affen
Killer-Eichhörnchen
Killer-Gottesanbeterin
Killer-Vögel
+ Gefahr runterzufallen
Holzfäller
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Lösung:
Helden laufen nachts durch Wald. Killer-Wildschweine kommen. Helden rauf auf den Baum.
Großer starker Held kommt an, lacht die Helden auf Teufel komm raus aus, kämpft mit bloßen Händen gegen die Killer-Schweine, lässt dabei ne Menge Blut am Boden, überlebt es aber und wird von seinen leichtbekleideten Begleiterinnen gepflegt.
Kill him and take his stuff, die paar RestLP schafft die Gruppe dann ja wohl... .
Der Grund für die AKtion dürfte doch wohl sein, dass die Gruppe entsprechend ihrer Vorerfahrung (nicht unbedingt notwendigerweise, bei der Fragestellung hier aber naheliegend bei diesem Spieleiter - Traumatisierungen halten an) davon ausgeht, auf dem Baum inklusive Klettern besser weg zu kommen als am Boden.
Es ist also ebenfalls davon auszugehen, das sie in der Vergangenheit entsprechend durch die Mangel gedreht wurden.
Wenn jetzt die bestehenden Spielweltwahrscheinlichkeiten plötzlich kippen sollten nur um Spielerverhalten zu ändern finde ich das äußerst Kacke.
Ein Beispiel zu setzen kann helfen die Perspektive zu berichtigen, wenn diese Spielerwahrnehmung unbegründet ist.
Wenn der Vergleichs NSC deutlich besser ist als die SC oder per Drama vom Spielleiter das ganze erledigt kommt zum Schaden lediglich der Spott hinzu, wenn er das mit bloßen Händen schafft müßten sich die SC ja zusätzlich auch heftigverschätzt haben.
Andererseits ist "lässt dabei ne Menge Blut am Boden" auch wenn man überlebt kein Idealzustand, vor allem, wenn es nur aus Prestigegründen geschieht.
Erst den NSC killen und dann den Spielleiter vor die Tür setzen, hört sich daher erst einmal am vernüftigsten an.
Ansonsten sollet der Spielleiter sich überlegen ein anderes System/einen anderen Stil zu spielen, welches den Spielern die Reserven gibt Helden (tm) zu spielen.
Jetzt auch die Bäume unsicher zu machen fügt nur die nächste Paranoia hinzu.
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Ansonsten sollet der Spielleiter sich überlegen ein anderes System/einen anderen Stil zu spielen, welches den Spielern die Reserven gibt Helden (tm) zu spielen.
Wieso gehen alle Leute davon aus, dass man Helden(tm) spielen will?
Eine schöne Kampagne im Stile von Cthulhu 1000 A.D. kann doch auch wunderbar sein.
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Wieso gehen alle Leute davon aus, dass man Helden(tm) spielen will?
Eine schöne Kampagne im Stile von Cthulhu 1000 A.D. kann doch auch wunderbar sein.
Die Spieler wollen das vielleicht nicht unbedingt, aber der Spieleiter will es für sie gleich mit:
"Kurz gesagt: wie lass ich die Memmen erleben, dass man sich vor einer Gefahr nicht auf Bäume verkriechen kann, dass man das Problem da nur verlagert aber nicht löst?"
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Hui, die Idee mit dem Baum erinnert mich an "Am Anfang war das Feuer" (http://de.wikipedia.org/wiki/Am_Anfang_war_das_Feuer), wo die Helden von einem Säbelzahntiger auf einen Baum gescheucht werden.
Für ein Low-Power-Setting bringt mich das auf die schöne Idee, etwas relevant zu machen, was ansonsten reine Hartwurstigkeit wäre: Hunger! Abzüge auf Kampfwerte, evtl. Früchte auf dem Baum mit Nebenwirkungen (Halluzinationen?), irgendwann nur noch Früchte am Rande der Baumkrone, deren Ernte die Astbruchgefahr immens erhöht und die Charaktere dadurch gezwungen werden, mit wachsendem Hungergefühl wachsende Risiken einzugehen.
Es grüßt
Grimnir
EDIT: Da ist wohl etwas meine Phantasie mit mir durchgegangen, mit der Eingangsfrage, eine solche Flucht zu verhindern, hat mein Beitrag nicht mehr viel zu tun. Sorry ;)
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Der Grund für die AKtion dürfte doch wohl sein, dass die Gruppe entsprechend ihrer Vorerfahrung (nicht unbedingt notwendigerweise, bei der Fragestellung hier aber naheliegend bei diesem Spieleiter - Traumatisierungen halten an) davon ausgeht, auf dem Baum inklusive Klettern besser weg zu kommen als am Boden.
Es ist also ebenfalls davon auszugehen, das sie in der Vergangenheit entsprechend durch die Mangel gedreht wurden.
Wenn jetzt die bestehenden Spielweltwahrscheinlichkeiten plötzlich kippen sollten nur um Spielerverhalten zu ändern finde ich das äußerst Kacke.
Das ist schon eine ganze Menge übelmeinende Interpretation dabei, finde ich.
Jens' Ausgangsbeitrag liest sich für mich eher wie eine "Hartholzharnisch - was dagegen tun?"-Frage. Mir ist es auch nicht unbekannt, dass Spieler wie selbstverständlich scheinbar simple Lösungen wie "dann schlaf ich halt auf'm Baum" durchführen wollen, ohne dabei ernsthaft drüber nachgedacht zu haben.
Denn im Grunde ist es gar nicht so simpel, auf einem Baum zu übernachten. Klar, für Crocodile Dundee und andere hartgesottenen Waldläufer natürlich schon, aber Jens sprach von "Memmen", klassischen Wildnis-Verlieren wie etwa Stubenhocker-Magiern und co.
Was fällt mir zu dem Thema ein:
zunächst einmal natürlich die Frage, was für ein Wald ist das denn? Wenn es sich um vorwiegend Nadelbäume handelt, Fichten etwa, dann wird es schwierig mit dem Übernachten, denn die wachsen eher schlank nach oben und haben auf den unteren zehn Metern selten tragfähige Äste. Ich habe noch nie eine Fichte erklettert, aber der Dicke der Äste würde ich beim Betrachten von unten nicht vertrauen wollen.
Um auf einem Baum zu schlafen, muss der also ausreichend starke Äste haben. Und man muss als Charakter eine taugliche Ausrüstung dabei haben. Eine Hängematte kann man nur aufspannen, wenn man eine besitzt und an einer Strickleiter kann man nur hochklettern, wenn man auch eine solche besitzt. Ansonsten muss man auf die harte Tour versuchen, irgendwo auf einem Ast Halt zu finden.
Das ist auch nicht ganz so einfach, denn wenn ich mal so aus dem Fenster schaue, dann wackelt der Wind die Äste der Bäume auf dem benachbarten Friedhof schon ziemlich durch. Da kann man im Schlaf leicht die Balance verlieren und runterfallen. Deswegen muss man sich idealerweise irgendwie so verknoten oder zurechtlegen, dass man nicht einfach heruntergeschüttelt werden kann.
Zu einfach darf der Baum auch nicht zu erklettern sein, denn sonst kommen die tierischen Gefahren gleich hinterher (und es ist schon beachtlich, was für Bäume Bären erklettern können).
Besonders luxuriös oder erholsam dürfte so eine Übernachtung nicht sein, es hat schon Vorteile, wenn man am Boden übernachten kann: da schwankt nichts, da kann man nicht runterfallen und da kann man sich ein Zelt aufstellen oder zumindest einen Unterschlupf suchen, während man auf einem Baum halt mitten in der Natur liegt. Vor allem aber muss man entweder recht geschickt sein oder gut ausgerüstet sein.
Regen dürfte nicht so schlimm sein (sofern der Baum belaubt ist), aber stürmisches Wetter müsste die Hölle sein, wenn sich der Ast immer mal wieder bewegt, von Böen erfasst wird und wenn es von überall her knarrt. Aber beim Sturm ist es auch auf dem Boden nicht toll, wenn überall Zweige und Äste herunterfallen...
Gruß
Chris
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Klar, und im Vergleich zur Newsgroup de.sci.math der späten 90er ist es da auch jämmerlich. ;)
Glorifiziert da jemand Jugenderlebnisse? ;-) Oder warum mußt Du fast 2 Jahrzehnte in die Vergangenheit, um auch nur einen Vergleich zu finden (- denn daß es da besser war, müsstest Du erst noch beweisen)?
Ne, aber mal im Ernst: Wenn auf eine Frage 17 nützliche, hilfreiche Antworten kommen...
Also, ich komme vermutlich im ganzen Faden auf nichtmal soviele "nützliche, hilfreiche"(!) Beiträge. Unter den ersten 20 sind vielleicht 6 oder 7 konstruktiv (#3, #9, #11, #14, #16, aber sonst?), der Rest doch eher nur "assoziativ". Etwas mehr darf es in meinen Augen dann doch schon sein.
Ansonsten muss man auf die harte Tour versuchen, irgendwo auf einem Ast Halt zu finden.
Das ist auch nicht ganz so einfach, denn wenn ich mal so aus dem Fenster schaue, dann wackelt der Wind die Äste der Bäume auf dem benachbarten Friedhof schon ziemlich durch. Da kann man im Schlaf leicht die Balance verlieren und runterfallen. Deswegen muss man sich idealerweise irgendwie so verknoten oder zurechtlegen, dass man nicht einfach heruntergeschüttelt werden kann.
Was ja, wenn ich dem kurzen Erfahrungsbericht (http://tanelorn.net/index.php/topic,41862.msg784360.html#msg784360) von ChaosAptom Glauben schenken darf, durchaus realistisch zu erreichen ist. Die notwendigen Seile und Decken müsste hoffentlich jede Gruppe dabeihaben.
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Unter den ersten 20 sind vielleicht 6 oder 7 konstruktiv (#3, #9, #11, #14, #16, aber sonst?), der Rest doch eher nur "assoziativ". Etwas mehr darf es in meinen Augen dann doch schon sein.
Überschätzt da einer Internet-Foren?
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Viecher greifen Menschen in der Tat nicht ohne Grund an - kann aber ja immer mal wieder passieren (Check misslungen: da hat man sich wohl das Revier vom falschen Viech zum übernachten ausgesucht).
Was mich aber mehr interessiert: wie ist so der Alltag (die Allnacht) auf Bäumen, wenn man da mit viel Angst vor dem Boden übernachtet? Wie bequem ist es? Gibt es statistische Zahlen wie viele Durchschnittsbürger so sterben wenn sie auf Bäumen übernachten?
Statistische Zahlen wirst du kaum finden, weil es in der Realität für Menschen so extrem selten Gründe gibt, auf einem Baum zu übernachten. Vieher greifen keine Menschen an, weil Menschen nicht zum Beutebestand irgendwelcher Vieher zählen. Außer Mücken, aber vor Mücken kann man nicht auf Bäume fliehen. Bären klettern auch keinem Menschen auf Bäume hinterher, wenn sie mal nachts durch die Wälder streifen. Große Raubtiere sind in Wäldern grundsätzlich so selten, dass die Chance einen zu treffen, sehr gering ist. Fragt mal Tierfilmer, wie viele Monate und Jahre sie die Tiere gezielt suchen müssen, um ein paar Aufnahmen zu erhaschen. Desweiteren ist der weit effektivere Schutz vor wilden Tieren das Feuer und nicht die Flucht in die Baumkronen. Feuer hat zudem ein paar andere wärmende Eigenschaften und birgt kein so großes Verletzungsrisiko. Ist man zufällig in eine Killerameisenkolonie reingeraten, so klettert kein normal denkender Mensch für die Nachtruhe auf den Baum, sondern geht einfach 200 Meter weiter. Das kostet, eh.., bestimmt 3 Minuten und löst das Problem. Angegriffen würde man wohl von einer Bärin mit Jungtieren, wenn man dummerweise über sie stolpert; aber die erste Aktion besteht dann darin, das Weite zu suchen und damit hat sich die Bärin auch erledigt. Die Bärin selbst wird von sich aus nie in die Nähe des Menschen gehen, wenn sie Jungen hat. Es spricht wirklich wenig dafür, in den Bäumen zu schlafen. Die Kosten-Nutzen-Rechnung geht praktisch nie auf.
Ausnahme sind natürlich pseudo-realistische Fantasy-Rollenspiele, in denen die Hauptmotivation aller wilder Tiere darin besteht, kamikazeartig Menschen anzufallen.
Aber nehmen wir an, die Abenteuerer haben keine Ahnung von der Wildnis und denken wirklich, dass die Bären nachts die Wälder nach Abenteurern durchforsten und diese auf jeden Fall zu töten versuchen. Das ist eine plausible Annahme, das denken viele Menschen auch heute noch. Nehmen wir an, die Abenteurer sind zu deppert für die Idee, Feuer als Schutz zu benutzen. Könnte doch auch sein. ;) Sie beschließen jedenfalls in der Baumkrone zu pennen.
Nun, nicht alle Bäume sind dazu geeignet, in ihnen ein Schlafnest einzurichten, aber in einem großen Wald findet sich gewiss ein passender Baum. Ganz ohne Schlafnest wird es sehr ungemütlich und voraussichtlich werden die Helden kaum Tiefschlaf finden. Zumindest beim ersten Mal. Nach ein paar durchwachten Nächten schläft man unter fast jeder Bedingung und nach ein paar Monaten im Wald gewöhnt sich ein Mensch dank seiner Anpassungsfähigkeit auch daran, in den Bäumen Schlaf zu finden. Es gibt außerdem die Möglichkeit, Schlafnester zu bauen. Unsere fernen Verwandten, die Menschenaffen, bauen sich teilweise jede Nacht ein neues Nest in den Bäumen. Mehr als ein bisschen Zweige brauchen sie dafür nicht. Das kann sicher auch ein Mensch lernen. Beim ersten Mal wird es lange dauern, aber mit der Zeit wird das eine Frage von 10 Minuten sein (Die Mongolen brauchen nur 15 Minuten, um ihre Jurte auf- oder abzubauen - und die ist echt groß und komplex im Vergleich zu einem Nest). Der Komfort eines solchen Schlafnests ist hoch. Bleibt nur noch ein kleines Problemchen: man muss jede Nacht in die Bäume klettern und dort auch noch etwas basteln. Das ist keine Aufgabe für jedermann und stellt höchste Anforderungen an die ganze Palette physischer Fähigkeiten und Fertigkeiten. Nach ein paar Monaten täglicher Übung wird sowas zur Routine, nicht schwerer, als sich morgens zu duschen und die Zähne zu putzen, aber bei den ersten Versuchen ist das ziemlich halsbrecherisch und kostet verdammt viel Energie, die kein Mensch ohne guten Grund aufwenden möchte. Außer, man macht das Schlafnestbauen zum Sport.
Kurzum: Lass doch einfach Kletterproben machen. Bei den gängigen Rollenspielmechaniken führt das fast unweigerlich zu Verletzungen. Wenn sich die Abenteuerer nicht davon abhalten lassen, schildere ihnen, wie scheiße unbequem ihre erste Nacht in den Bäumen ist. Und lass die Wildtiere weg. Mach es realistisch und lass die Wildtiere jede Nacht weg.
Wenn das nicht hilft... dann sind deine Abenteuerer vielleicht mehr mit unseren fernen Verwandten verwandt als mit Menschen, und dann lass sie dort schlafen, wo sie sich zu Hause fühlen. :D ;)
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Desweiteren ist der weit effektivere Schutz vor wilden Tieren das Feuer und nicht die Flucht in die Baumkronen.
Naja, meine Exfreundin musste sich im Pfälzerwald mal vor einer gereizten Wildsau in Sicherheit bringen ( warum musste sie auch die Frischlinge knuddeln wollen ), da war ein Baum tatsächlich die Lösung. Übernachten musste sie aber dadrin nicht, die Bache hat ein paar Minuten frustriert am Baum gestanden und hat sich dann verkrümelt.
Ich fand das Ganze übrigens kein bisschen Lo-Powered oder langweilig , und sie auch nicht ;D...
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Naja, meine Exfreundin musste sich im Pfälzerwald mal vor einer gereizten Wildsau in Sicherheit bringen ( warum musste sie auch die Frischlinge knuddeln wollen ), da war ein Baum tatsächlich die Lösung. Übernachten musste sie aber dadrin nicht, die Bache hat ein paar Minuten frustriert am Baum gestanden und hat sich dann verkrümelt.
In der Tat, allerdings fällt dein Beispiel in die Kategorie "Über Bärin mit Jungtieren gestolpert", für das ich ebenfalls eine schnelle Flucht als Lösungsmöglichkeit vorgeschlagen habe. Was den nächtlichen Schutz vor Tieren angeht, erscheint mir Feuer weiterhin als die deutlich effektivere Methode.
Finde übrigens die Idee, Frischlinge im Wald zu knuddeln, statt bei ihrem Anblick sofort das Weite zu suchen, sehr originell. ^^
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Ich gebe mal zu bedenken, das ein offenes Feuer zwar wilde Tiere vertreibt, aber Räuber, Orks etc. pp. magisch anzieht...
In unserer Welt eher selten, in eine Fantasywelt hingegen eher Standard!
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Finde übrigens die Idee, Frischlinge im Wald zu knuddeln, statt bei ihrem Anblick sofort das Weite zu suchen, sehr originell. ^^
Frauen !!! Erklärt doch alles . >;D
Ansonsten empfiehlt sich zum Umgang mit gefahrvollen Wäldern die South Park Antiregenwald-Methode ( kann man sich unter "Rainforest-Shmainforest" anschauen, Staffel 3 Episode 3 , Link hier : http://www.southparkstudios.com/episodes/ )...
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Kurz gesagt greifen die meisten Viecher Menschen zunächst erst mal gar nicht an. Kein Grund sich auf Bäume zu verkriechen.
Die besagten Viecher tun das aber...
Ich hab noch nix von einem bösen Baumhirten gelesen.