Ich denke, wir haben nicht so viele Ars Magica Leute hier und Erdsee gilt ( zumindest in meinen Augen ) als eher sehr bodenständige, einfache und etwas lahme Fantasy ( dafür ist es aber schon recht alt und es ging um Anderes als sich ständig zu kloppen )....
Erdsee ist jetzt hintergrundtechnisch nicht sonderlich ausgearbeitet, soweit ich mich erinnere ( ist lange her, daß ich es gelesen, und das nicht zuende, habe ), deswegen hast Du freie Hand, hast Du natürlich in jeder Hinsicht, ist Deine Welt! So wie es Dir gefällt, mach es!
Es ist nur wichtig, zu sehen, wie viel Arbeit man sich macht, ob es eine lange Kampagne wird und man genauer wird oder ob es was Kurzes wird und man nur grob arbeitet, aber mir gefällt, daß die Chars anfangs nicht komplett ausgearbeitet sind und sich erst entwickeln und am Ende der Lhrzeit so ausschauen, wie der normale Ars-Magica-Magier, der schon so einiges draufhat.
Rolle der Magier:Abgesehen von ihrer Macht betreiben die Magier eine "Politik des Nichthandelns". Sie nutzen Magie nicht exzessiv, da sie das Gleichgewicht der Kräfte wahren müssen.
Illusionen sind in Erdsee sehr beliebt bei Hofe, Wettermagier als Begleiter auf Schiffen, Heilmagie sehr geachtet...die Krone der Magie stellt allerdings die Verwandlung (von sich und anderen) dar.
- kannst du ja zu den von mir geposteten Ideen etwas schreiben...oder überfordere ich dich
damit *wegduck*
Wie die Kampagne aussehen soll? Ich dachte, es oben schon erklärt zu haben ;) Die Charaktere sind junge Männer, die Anfang 20 an die Akademie kommenWenn das aber die Kampagne sein soll, muss ich sagen: Langweilig und doof.
und dort mehrere Jahre ausgebildet werden.
Oder meinst du, wie ich es konkret leiten will?
Die Idee war, sie spotlightartig verschiedene Teile der Ausbildung erleben zu lassen...und auch die Welt ausserhalb der Akademie. Ob das jetzt eine Kneipentour
mit Kommilitonen wird, eine kurze Reise auf Rok (der Insel auf der die Akademie liegt), kleinere Aufträge im Rahmen der Ausbildung (Kräutersammeln, einen der fertigen Magier bei Verhandlungen zwischen Adligen begleiten), persönliche Sideplots.... Ideen habe ich genug.
Falls es uns lange genug Spass macht kommt danach natürlich das Leben als fertig ausgebildeter Magier...und da wird es dann dem Coven aus Ars Magica ähneln.
@HereticWas? Wenn du negative Meinungen zu deinem Pfuschsetting nicht hören willst, dann frag nicht danach.
Troll dich.
Was gibt es an toten Sprachen in Erdsee (als äquivalent zu Latein, Hebräisch, Griechisch) bzw. gelehrte Sprachen (Arabisch,...). ?Das müsste der Roman klären. "Alte" Sprachen (im Mittelalter war Latein mE alles andere als "tot") gehen auf Kulturen zurück, die prägend gewirkt haben; aber solche Reiche muß es nicht gegeben haben, z.B. hat die Japanische Kultur mW keine solchen. Welche erwähnt der Roman, welche setzt Ars Magica voraus?
Gibt es überhaupt verschiedene Sprachen (abgesehen von "Erdseeisch" [Namensideen erwünscht ;) ] und "Kargisch") oder sind es nur Dialekte?Ob Sprache oder Dialekt, ist für die Praxis ziemlich egal, würde ich meinen. Aber auch dazu kann man nichts sagen, wenn man den Roman nicht kennt: Verstehen sich Leute, die in verschiedenen Sprachräumen aufgewachsen sind, notdürftig oder doch eher gar nicht?
Welchen Ursprung hat das Rechtssystem (wir haben dort ja kein römisches Reich und keine Kirche, und ebenfalls keinen Code of Law wie in England) und wie sieht es zumindest grob aus?Enthält Ars Magica dazu Vorgaben? Offenbar ja, aber ohne das Regelwerk zu kennen, läßt sich dazu nichts sagen. Andere Vorgaben aus den Romanen hast Du bereits erwähnt. Ohne Kenntnis der beiden Vorgaben ist dazu eine qualifizierte Ausarbeitung schlicht nicht möglich. Mit welcher Art von Amtsträgern kommen da Protagonisten in Kontakt (oder welche Art von Amtsträgern sind sie selbst? Welches Verständnis haben sie von Gesetzgebung und Machthabern?
Wie sieht die Verwaltung dort aus und wie funktioniert sie?Du hast bereits erwähnt, daß es Machtstrukturen geben soll. Was geben die Romane dazu her, das über das von Dir gesagt herausgeht? Was bleibt da noch an Lücken, die zu füllen wären?
Welche Wurzeln haben die "akademischen" Wissenschaften ... sprich, welche grossen Philosophen stecken dahinter ?Was sagen Deine Vorlagen dazu? Hat Ars Magica dazu bereits Festlegungen getroffen, und welche "Künste" werden in den Romanen erwähnt und wie sind sie dort angesehen?
Wie die Kampagne aussehen soll? Ich dachte, es oben schon erklärt zu haben ;) Die Charaktere sind junge Männer, die Anfang 20 an die Akademie kommen und dort mehrere Jahre ausgebildet werden.
*g* Ich kann mir vorstellen, das sich das Setting bis jetzt (noch) ziemlich langweilig anhört. Schliesslich bin ich noch bei der "Arbeit an der Welt".
Wie schon erwähnt mache ich beim "Neubau" einer Kampagne erst die Arbeit am Setting...sobald das durch ist kann ich mich an die Abenteuer machen.
Konflikte: Das unterteil ich gern in die grossen Konflikte (Nation A greift Nation B an) und kleine Konflikte (Räuberbande bedroht das Kaffingen).
@HereticNunja, klar, wer kritikresistent ist, der wird Kritik fast immer als Beleidigung auffassen.
Es gibt nen deutlichen Unterschied zwischen kritischen und beleidigenden Kommentaren.
Wenn dir der nicht klar ist brauche ich mir nicht die Mühe machen mich weiter mit dir zu befassen. Thema Ende.
Mit heiserem Krächzen
Rabenmund
@Surtur
Die Frage gibt es auch erstmal nicht...oder wenn es eine gäbe, dann wäre sie "Fallen euch grobe Fehler auf, oder kann ich die Makro-Arbeit so stehen lassen und mit dem "Mikromanagement" weitermachen" und "Habe ich was vergessen?"
Es geht auch nicht um Regelkenntnis oder "Erdsee-Kenntnis"...beides ist nicht nötig
@merlin: Ars Magica spielt im europäischen Mittelalter, insofern finden sich die entsprechenden Vorgaben in jedem Geschichtsbuch.Das wage ich zu bezweifeln. Es gibt kein in sich geschlossenes, homogenes "europäisches Mittelalter", sondern nur jeweils lokale, die sich in vielem unterscheiden konnten. Es gibt keine "mittelalterliche Rechtsprechung", sondern lauter lokale kleine Rechtsprechungen, usw. Ars Magica muß also ausgewählt haben - und solange man die genaue Auswahl nicht kennt, hilft einem kein Geschichtsbuch weiter. Zumal in keiner historisch aufgetretenen Rechtsprechung Magier irgendwelche verbrieften Rechte hatten, wenn ich das richtig vermute...
Nein.Okay, klingt sinnvoll. Und in welchem Geschichtsbuch hätte ich das nun nachlesen können?
Die Spieler müssen allerdings sehr gut Spieler von Charwissen trennen können und Spaß an soz. Spannungen haben.Das haben sie, darum mach ich mir keine Sorgen *g*
Bislang planst du also eine gewisse Zeit in der Ausbildung?Die Ausbildung wird 7 Jahre gehen.
Dann würde ich mich, wie oben erwähnt, kurz mal an Harry Potter orientieren - in Bezug auf Lernetappen. Was soll wann von den Charakteren beherrscht werden? Gibt es Konkurrenten, die den akademischen Aufenthalt erschweren könnten? Gibt es andere Akademien, und wie stehen diese zueinander? Wie soll sich das bestehende Verhältnis der Normalsterblichen zu den SCs ändern, wie das der Magier?
Wie du siehst, nicht in allen Belangen kann dir jemand helfen. Anregen und diskutieren geht aber schon - mit ein wenig Zeit und Geduld. WinkIch erwarte gar nicht, das man mir überall helfen kann...Schon allein die Anregungen und Diskussion haben mir ziemlich geholfen.
Irgendwie ging ich davon aus, dass du wüsstest, in welchem Setting Ars Magica spielt."Ohne genaue Kenntnis"? Okay, ist noch dehnbar. Aber gerade wenn es um Rollenspiel und "Mittelalter" geht, ist die Spannweite doch eher hoch. Und ich glaube auch nach wie vor nicht recht, daß Ars Magica ganz ohne Veränderungen des tatsächlichen Hintergrunds auskommt...
Dort war nichts dazu zu finden. Das Beispiel mit den Sprachen zeigt das schon sehr schön. Sperber - die Hauptfigur - kann sich mit jedem verständigen.Nun gut, das ist doch auch schon eine Aussage; sie weist darauf hin, daß es einen eher homogenen Sprachraum gibt. Wenn er dann auch noch alle Schriftstücke (auch jene beliebigen Alters) verstehen kann, kann man ableiten, daß es keine gravierende sprachliche Entwicklung und damit auch keine "tote" Sprache in diesem Raum zu geben scheint.
Sperber ist ein Magier und steht er über dem Gesetz. Eine Vorgabe finde ich in den Romanen deswegen auch nicht.Keine Hinweise auf den Umgang der anderen Menschen miteinander? Okay, das macht es schwierig. Andererseits kennst Du ein "Recht des Königs", was ja erste Ansätze schon aufzeigt, wie Rechts- und Verwaltungsystem gegliedert sind.
Akademische Wissenschaften: Keine Ahnung...eine wirkliche Lösung habe ich dafür noch nicht.Kann ich mr vorstellen. Unsere eigene Geschichte und Gegenwart ist in dem Bereich stark graeco-römisch geprägt, und über die Formen asiatischer Wissenschaften kann ich auf die Schnelle nicht viel sagen. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob das nicht daran liegt, daß schon die Betrachtung der Welt unter dem Blickwinkel des "Wissenschaftlichen" eine sehr europäische Angelegenheit ist - wobei man da auch ganz schnell an Definitionsgrenzen stößt. Der arabische Raum war lange Zeit eindeutig führend in Astronomie und Astrologie, und die Formulierung der Thesen zu den Einflüssen der Sternbewegungen auf das Schicksal der Irdischen hat in meinen Augen stark "wissenschaftliche" Züge, aber eine "akademische" Aufteilung wie im graeco-römischen Bereich wäre mir da nicht bekannt. Auch die medizinischen Kenntnisse aus den noch weiter östlich liegenden Regionen scheinen nicht mit einer "Akademisierung" gekoppelt gewesen zu sein... Damit wird es dann wirklich schwierig, das Konzept mit anderen Inhalten zu füllen.
Worüber ich mir gerade Gedanken mache sind folgende Fragen:Naja, es gibt kein altes Reich, dass sich irgendwo als Erbe eine Sprache überliefert hat. Dann kann es also nur drachisch oder so sein, das mal an die Menschen gelehrt wurde, heute aber kaum noch bekannt ist.
Was gibt es an toten Sprachen in Erdsee (als äquivalent zu Latein, Hebräisch, Griechisch) bzw. gelehrte Sprachen (Arabisch,...). ?
Gibt es überhaupt verschiedene Sprachen (abgesehen von "Erdseeisch" [Namensideen erwünscht ;) ] und "Kargisch") oder sind es nur Dialekte?Das kommt auf den Handel an. Erdsee scheint ja aus vielen Inseln zu existieren und da stellt sich die Frage nach dem interkulturellen Austausch. Sprachen entwickeln sich meistens in ihrem Wirkungsbereich (also auf jeder Insel), und gemeinsame Sprachen aus der Notwendigkeit heraus, also meistens weil man Handel betreiben will.
Welchen Ursprung hat das Rechtssystem (wir haben dort ja kein römisches Reich und keine Kirche, und ebenfalls keinen Code of Law wie in England)Keinen, bzw. viele. In diesem Bereich wird jede Insel ihr eigenes System haben, denn es gibt kaum Notwendigkeit dieses anzupassen. Auch da fehlt das Erbe eines Standards, wie Du schon richtig bemerkt hast.
und wie sieht es zumindest grob aus?Sehr verschieden würde ich sagen.
Welche Wurzeln haben die "akademischen" Wissenschaften [Ich werde die Artes Liberales mit dem Trivium (Grammatik, Logik, Rhetorik) und dem Quadrivium (Arimethic, Astronomie, Geometrie, Musik) aus dem europäischen MA übernehmen; ausser jemand hätte eine schönere Idee, die in einen asiatischen Hintergrund passt] sprich, welche grossen Philosophen stecken dahinter ?Auch da wieder: Inwiefern wurde Wissen über den Handel oder Krieg ausgetauscht?
Vielleicht hört sich das alles sehr hochgestochen an...ich bin einfach ein SL der beim "Weltenbau" mit dem Grossen anfängt und sich zum Kleinen vorarbeitet. Denn sobald die "grossen Fragen" geklärt sind habe ich den Kopf frei für die Kleinen, und ein Fundament auf dem ich aufbauen kann.Allen Trollrufen zum Trotz finde ich Deine Idee gar nicht langweilig.
Wahrnamen: die Sprache der Wahrnamen wird zur unmodifierten Anwendung von Muto[Verwandlung]-Sprüchen benötigt.Ich würde mir an deiner Stelle ernsthaft überlegen das auch aus Creo (und vielleicht sogar auf Perdo) auszudehnen.
@Wetterkontrolle vs. GleichgewichtJa, aber dann bringt es auch den Schiffen beim Reisen nichts.
Wenn diese sehr lokal und zeitlich begrenzt ist, macht es doch wenig Problem, oder?
Ich würde mir an deiner Stelle ernsthaft überlegen das auch aus Creo (und vielleicht sogar auf Perdo) auszudehnen.Warum? Das ist nicht provokant gemeint, ich bin ein AM-Neuling...daher wäre eine begründete Antwort interessant für mich.
@allgemein
Tote Sprachen: die Sprache der Wahrnamen
Lebende Sprachen: Kargisch, Sprache des Meervolks und zwei oder drei Dialekte des "Erdseeischen"
Nichtmenschliche Sprachen: Drakonisch/Drachisch, Sprache der Feenwesen
Das Problem mit der Wetterkontrolle ist der Butterfly-Effect, den man nur schwer abschätzen kann. Es steht dir natürlich frei, einfach für dein Setting festzulegen, dass sowas möglich ist.Der Einfachheit halber werde ich höchstens nen abgeschwächten Butterfly-Effect mit reinbringen. Sonst werd ich ohne n Meteorologie-Studium in Verbindung mit Chaosforschung woll nicht leiten können ;)
So, wie ich den Sperber der Erdsee verstanden habe, ist die Sprache der Drachen die Ursprache (= die Sprache der Wahrnamen). Das ist laut seiner Erklaerung zu Arden (so heisst der Prinz im dritten Teil doch, oder? *gruebel*) der Grund, warum Drachen in der Ursprache luegen koennen, Menschen aber nciht - fuer die Drachen ist es die Muttersprache, sie sprechen keine andere.Vielen dank, so genau hatte ich es nicht mehr im Gedächtnis. Ist geändert.
Die "Weltenbastelsession" ist ziemlich enttäuschend ausgefallen. Wir hatten uns getroffen, um (bei nem anderen SL) D&D zu spielen. Da der Gruppen-Koch 4 Stunden zu spät kam haben wir viel Zeit gehabt....und ich hab mir meine Spieler kurz gekrallt, ihnen das Setting grob erklärt und ihnen dann Raum für Ideen, Vorschläge und Einwände zu geben. Was kam dabei raus? Einer der Spieler wollte "so jemand wie Fizban", der andere "Magierduelle", "Politisches Spiel" und "Indiana-Jones-mässige Ruinenerforschung, nur mit Magiern".... irgendwie hatte ich mir da mehr erhofft.
@TudorSind die klassischen Chinesischen Elemente nicht Feuer, Metal, Erde, Holz und Wasser?
Ich hatte mir auch schon Gedanken gemacht, ob ich für die Elemente einfach die klassischen chinesischen Fünf (Feuer,Wasser,Erde,Luft,Nichts) und die Fünf Wandlungen (Feuer,Wasser,Erde,Metall,Holz) nehme...allerdings keine wirkliche Idee wie ich das umsetzen könnte...wobei mir das Ars Magica-System da sogar entgegen käme: abgesehen von Metall bieten die Techniken alles an...statt dem Nichts nähme ich einfach Kraft=Vim und für das Metall müsste ich mir etwas überlegen...für Holz käme natürlich nur Herbam=Pflanzen in Frage.
Variante "Leonie": Ich habe also einen Chara an der Akademie, und mein SL sagt mir bei der jährlichen Steigerung, das von meinen sagen wir 20 Punkten 10 weggehen, um sie auf Imaginem, Creo, Muto und Rego zu verteilen (das wäre afaik das Minimum an Form und Technik, was in AM gebraucht würde um Illusionen zu machen)...da wär ich ziemlich angepisst. Die Begründung des SL wäre: In der Welt ist es halt so. Dann würde ich mich fragen, warum er keine bessere Lösung gefunden hat.Da kannst du mit einem psychologischen Trick herangehen: