@8t88: Killing Floor war afaik mal ein Mod, ist aber inzwischen von den Machern von Red Orchestra zu einem eigenen Spiel ausgebaut worden, hauptsächlich (wenn nicht sogar ausschließlich) über Steam zu haben. Ist allerdings kein Vollpreisspiel, sondern kostet unter 20 Euro.
Killing Floor OTKilling Floor ist mit L4D nur begrenzt zu vergleichen; KF hat keine Missionsstruktur bei der man sich durch Level durchkämpft, sondern ist ein reiner Survivalmodus: d.h. du suchst dir meist mit deinen Mitspielern einen Raum o.Ä., verbarrikadierst dich und versuchst eine Welle Zombies zu überleben. Dann bekommst du etwas Geld, kannst dich bei einem Trader mit Ausrüstung versorgen und dann geht das Spiel von vorne los, bis am Ende der Waves der Endgegner wartet.
Das (und vor allem, das Killing Floor auf der Unreal Engine basiert und den UnrealEd als Maptool mitliefert) macht es sehr leicht möglich, eigene Maps zu erstellen, die auch gut funktionieren, und dank Unreal-System kann man die auch problemlos vom Server laden. Ursprünglich gabs aber glaube ich nur 4-5 Maps.
Es wäre aber auch Falsch Killing Floor als L4D-Ersatz mit mehr Maps zu spielen, das Ding fühlt sich ganz anders an, ist weniger cinematisch und mehr gritty, und wird auf manche Leute auch etwas altbackener wirken. Mir gefällts trotzdem besser als L4D.