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Pen & Paper - Spielsysteme => D&D - Dungeons & Dragons => D&D4E => Thema gestartet von: Kinshasa Beatboy am 31.01.2009 | 09:13

Titel: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Kinshasa Beatboy am 31.01.2009 | 09:13
Tag Leute, wollte gerade mal schauen, wie sich nach all den verbalen Scharmützeln eigentlich die tatsächliche Meinungslage so darstellt. Dabei habe ich verblüfft bemerkt, dass bislang noch keine ernstzunehmende Umfrage zu diesem Thema existiert. Das hat sich hiermit geändert. Viel Spaß beim Voting. Ich bin gespannt auf das Resultat.  ;)
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Ein am 31.01.2009 | 09:18
Ich finde es ausgezeichnet. Auf Dauer ist es aber (wie alle Versionen von D&D und ähnlichem) nichts, was ich wirklich ernst nehmen kann. Eher was für ein Wochenende mit Freunden und Bier. Allerdings schafft es D&D4 mit Abstand das beste aus dem Spielprinzip herauszuholen.
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Illusionista am 31.01.2009 | 09:21
Ist leider nix, was ich regelmäßig spielen kann, im Gegensatz zur 3.5er. Mich stören da einfach ein paar Sachen dran. Für ab und an mal zocken okay aber keine regelmäßige Runde, da würd ich nämlich anfangen mit Hausregeln um mich zu werfen.
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Sarakin am 31.01.2009 | 09:26
Das, was Ein sagt. :P
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Boba Fett am 31.01.2009 | 09:56
Ich habe D&D auf dem Sommertreffen gespielt und mir die deutschen Regelwerke zugelegt, die ich auch studiert und mit 3.5 verglichen habe.
D&D 3.0 habe ich mehrer Kampagnen gespielleitert und eine gespielt. D20/OGL [zB Modern & Future] habe ich ebenso gespieleitert.
Ich habe alle drei Versionen [D&D 3.0, 3.5 und 4.0] in deutschsprachiger Ausgabe im Regal stehen.

Auf dem Sommertreffen kamein Spiel-Feeling auf, das ich aus meiner allerersten Rollenspielzeit kannte.
Beim Lesen des Regelwerkes wurde ich von diesem Eindruck bestärkt.

Das Spiel konzentriert sich voll und ganz auf das Bewäöltigen eines Abenteuers.
Eine Charakterrolle ist nebensächlich [noch extremer als bei D&D3.X]. Das Hauptaugenmerk liegt in der Kompentenzverteilung [wer kann was während der Aufgabenbewältigung im Abenteuer] der Klassen.
Kampagnenspiel (also forlaufende weiterentwicklung einer Handlung [Story]) ist ebenso nebensächlich. Da wird durch die Encounterisation der Fokus auf Perlenkettendenken gelegt, was die notwendigen Zusammenhänge einer Kampagne gedanklich in den Hintergrund drängt.
D&D verhindert dies beides [Fokus auf "Rolle" und "Kampagnen-Story"] nicht, fördert es aber auch in keinster Weise. Anfänger werden auf diese Optionen gar nicht aufmerksam - was dazu führt, dass sie wohl Rollenspiel als Sammlung von Einzelabenteuer betrachten werden (genau das war bei uns am Anfang [1984 mit DSA] der Fall.).

Ich weiß auch nicht so recht, was man bei D&D4 mit Kampagnensets anfangen soll.
Eine Kampagne mit D&D4 stelle ich mir als zusammengereihte Abenteuer vor, wie eine Perlenkette. Dazu brauche ich keine Hintergrundswelt, sondern das "Ihr reist auf einer Straße und erlebt unterwegs Abenteuer" Konzept.
Die "Encounterisation" ist dahingehend so konsequent umgesetzt, dass es nicht nur während eines Abenteuers sondern auch eine Kampagne gedanklich in solches zerteilt. [Wie gesagt, man kann auch anders spielen, aber wenn man sich D&D4 anschaut, denkt man plötzlich in diesen Bahnen.]

Trotzdem hat D&D4 mir echt sehr viel Spaß gemacht.

Für meine Standardrunde zu Hause werde ich es aber nicht einsetzen. Aus oben genannten Eindrücken.
Für einen Con, spontane Runden oder eben mal "zwischendurch" beim Bier mit Kumpels kann ich es mir aber recht gut vorstellen.

Daher:

Gelungen: Ja, wenn man oben genanntes mit dem Spiel bezweckte. Auch in sofern gelungen, weil es einfacher zu spielen und zu spielleiten ist, was Berufstätige und besonders Anfänger glücklich machen wird.
Wenn man "richtiges" Kampagnenspiel geplant hat, dann ist es nicht wirklich gelungen.
Was wirklich gut gelungen ist, ist das Denken in Encounterstrukturen, was dem Spielleiter viele Handgriffe gibt, um sein Abenteuer leicht und übersichtlich zu strukturieren. Dadurch kann man ein Rollenspielabenteuer als Flowchart strukturieren.
Ebenso die Aufteilung der Charakterklassen in Kompetenznischen finde ich sehr gut, weil es den Spielern taktische Hinweise gibt, was sie tun sollen, und wo ihre Aufgabe im Abenteuer ist - natürlich ist das Schubladendenken und schränkt die Spieler ein. Aber für unerfahrene Spieler gibt das Sicherheit, weil diese schnell sehen, in welchen Aufgaben sie stark sind.

Fortsetzung der D&D Serie: Teils, teils... D&D hat sich ja immer mehr in Richtung Battlemap-Rollenspiel entwickelt.
Dahingehend ist D&D4 eine Konsequente Fortsetzung. Als Rollenspiel für Kampagnensets (was D&D für mich stets war) ist es keine konsequente Fortsetzung, weil das "Encounterdenken" noch weiter vom Storytelling entfernt und Kampagnenspiel IST ein Teil von Storytelling.
Außerdem muss man sich von dem alten D&D bewusst frei machen, weil man D&D4 anders spielen wird. Auch insofern ist es keine Fortsetzung!

Fazit: Ein sehr schönes Spiel, wenn man weiß, was man damit machen kann. Wenn man mit der Erwartung herangeht, genau das gleiche machen zu können, was man mit D&D 3.X machen konnte, wird man zwangsweise enttäuscht werden.
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Dash Bannon am 31.01.2009 | 10:12
hab D&D4 einmal und D&D 3.5 zweimal gespielt

hat mir beides gefallen (deshalb stimme ich für "stimme eher zu")

empfand D&D4 als unkomplziert und schnell zugänglich und habe keinen Grund es abzulehnen.
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Maarzan am 31.01.2009 | 10:22
Mein Eindruck war der eines netten detailierteren HEROQuest oder Dungeon-Spiel, also eine nicht mehr ganz so leichte, aber dafür etwas gehaltvollere Kost für einen Einzelabend, wo man sonst vielleicht Talisman gespielt hätte.
Das Spiel ist also nicht für sich als Spiel schlecht, sondern ganz nett, wenn man mit der passenden Erwartung hineingeht.

Aber die Rollenspielgelüste kann es noch weniger befriedigen als seine Vorgänger, mit denen ich auch schon wachsende Probleme habe. Mit D&D4 ist für mein Spielgefühl die Rollenspielinsel verlassen.
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: 6 am 31.01.2009 | 10:52
Ich stimme momentan mit "stimme eher zu", weil ich leider noch nicht die Möglichkeit hatte das Teil selber zu leiten (ausser einer einzigen Sitzung, die aus Kämpfen bestand)

@Boba:
Die Runden, die auf dem Treffen gespielt wurden, waren, so weit ich es mitbekommen habe, allesamt reine Kampfsimulationen. Sie bestanden allesamt aus einer Aneinanderreihung von Kämpfen. Ich habe mittlerweile 4e ein wenig im normalen Betrieb kennengelernt und weiss, dass 4e wesentlich mehr beinhaltet als Kämpfe. Leider haben sie es geschafft, das Spiel rauszubringen, bevor es fertig ist. Gerade viele Tools aus dem DMG waren nicht komplett durchgetestet. (Einer der wichtigsten Tools für den SL, die Skillchallenge, war noch lange nicht fertig.) Erst jetzt bekommt man so langsam Leitfäden und sinnvolle Beispiele an die Hand wie sie denn nutzbar ist. Als 4e rauskam traute ich mir nicht wirklich zu ein Abenteuer mit den SL-Tools zu erstellen oder ein Kaufabenteuer zu konvertieren. Mittlerweile sehe ich es als einfacher an, als das Gleiche mit 3.X zu machen.
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Joe Dizzy am 31.01.2009 | 11:08
Was D&D4 mit Weiterentwicklung zu tun hat, weiß ich nicht.

Allerdings ist D&D4 wieder mal ein D&D für dass ich einer Runde beitreten würde. Im Gegensatz zu den vorherigen Editionen des Spiels. Die hab ich zwar auch schon gespielt, aber fand das dann eher langweilig. Da war ich dann eher wegen der interessanten Elemente außerhalb des Spiels dabei und nicht weil da D&D gespielt wurde.
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Scorpio am 31.01.2009 | 11:13
Mhm, ich weiß nicht, ob ich die Umfrage beantworten möchte... halte ich D&D4 für ein gelunges Spiel? Absolut. Halte ich es für eine gelungene Weiterentwicklung? Gefährliche Frage!

D&D 3.X ist ein sehr gutes Rollenspiel, welches IMHO einen sehr starken Fokus auf die "Strategie" und die Regelkenntnis legt. Ich habe wirklich miterlebt (und mitgestaltet), wie man "Sieg durch überlegende Regelkenntnis" gegenüber dem SL errungen hat und finde es völlig legitim. Mit Strategie meine ich übrigens, wie sehr das Spiel belohnt, wenn man sich intensiv und langfristig mit dem Spiel beschäftigt, sprich: Plane ab Level 1, welche Prestige Klasse du erreichen möchtest und lege deine Feats entsprechend fest und kaufe deine magischen Gegenstände entsprechend, um das Maximum aus deiner Rolle zu holen.

D&D 4 legt IMHO einen stärkeren Fokus auf die "Taktik", also die kurzfristige Umsetzung auf der Battlemap. Die meisten durchdachten (!) Encounter enthalten Unmengen an Bewegung, Positionierung und dem zeitgenauen Einsatz der Spezialfähigkeiten. Es kommt dank "Umskillen" und den "Builds" weniger darauf an langfristig zu planen, dafür um so stärker, wann man was in der Runde macht. Und vor allem: was kann ich tun, damit die Gruppe insgesamt profitiert. Dadurch bekommt D&D4 das interessanteste Kampfsystem, das ich jemals in einem Rollenspiel erlebt habe.

Ich habe eine D&D4-Runde in Aachen aufgemacht, die inzwischen dazu geführt hat, dass einige Spieler sich mindestens das Player's Handbook geholt und eigene Runden veranstaltet haben. Mehrere Hardcore-Emo-Spieler, welche das Spiel nicht einmal ausprobieren wollten, laufen jetzt energisch diskutierent bei jeder Runde durch den Dungeon und hauen Monster um. Obwohl D&D4 mit den Skill Challenges und Quests tatsächlich eine Mechanik hat, um die Spieler auch außerhalb von Kämpfen zu belohnen (D&D 3.X hatte das meines Wissens nach nicht), wird bei uns der Abend grundsätzlich mit dem Ruf "Initiative!" eröffnet. Das liegt aber nicht daran, dass D&D4 nicht für das Ausspielen von Charakteren geeignet wäre, sondern vielmehr daran, dass allen die Kämpfe so viel Spaß machen und wir eben zum Kern des Spiels (spaßige Kämpfe, Schätze und XP) wollen.

D&D4 finde ich nicht besser als D&D 3.X, es ist für mich einfach zu anders. Aber es kommt meinen Spielzielen eher gelegen, als D&D 3.X, daher spielen wir D&D 4.
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Kardinal am 31.01.2009 | 11:19
Mein Eindruck war der eines netten detailierteren HEROQuest oder Dungeon-Spiel, also eine nicht mehr ganz so leichte, aber dafür etwas gehaltvollere Kost für einen Einzelabend, wo man sonst vielleicht Talisman gespielt hätte.
Das Spiel ist also nicht für sich als Spiel schlecht, sondern ganz nett, wenn man mit der passenden Erwartung hineingeht.

Aber die Rollenspielgelüste kann es noch weniger befriedigen als seine Vorgänger, mit denen ich auch schon wachsende Probleme habe. Mit D&D4 ist für mein Spielgefühl die Rollenspielinsel verlassen.

dem kann ich mich anschließen
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Thalamus Grondak am 31.01.2009 | 11:38
Weils hier grad besser reinpasst als in den anderen Thread:

Der Vorteil den ich bei 3.x sehe: Man kann Tabletopmäßig von Encounter zu Encounter springen, man kann aber auch Abwechslungsreich und Storyorientiert spielen. Wenn das Abenteuer entsprechend aufgebaut ist, wird der Magier eben nicht die immer gleichen Zauber benutzen.
Bei D&D 3.x gab es ein paar Nachteile wenn man Encounterorientiert spielen wollte, und es gab ein paar Nachteile wenn man Storyorientiert spielen wollte. D&D war immer Ideal um verschiedene Spielweisen unter einen Hut zu bekommen. Wir hatten immer Spieler in unseren Gruppen, die erst aufgewacht sind, wenns zum Kampf kam, und Spieler die beim Kampf immer nur "draufgehauen" haben. Im großen und ganzen hat es aber für beide Seiten Spaß geliefert. D&D4 setzt den Fokus viel deutlicher, und hat damit eben auch seine Stellung als das Rollenspiel eingebüsst, weil viele Rollenspieler, selbst mit Anstrengungen keinen Spaß mehr aus dem System ziehen können.
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Bastian am 31.01.2009 | 12:46
Tag Leute, wollte gerade mal schauen, wie sich nach all den verbalen Scharmützeln eigentlich die tatsächliche Meinungslage so darstellt. Dabei habe ich verblüfft bemerkt, dass bislang noch keine ernstzunehmende Umfrage zu diesem Thema existiert. Das hat sich hiermit geändert. Viel Spaß beim Voting. Ich bin gespannt auf das Resultat.  ;)

Es ist halt so das die "verbalen Scharmützel" größtenteils von einer kleinen aber stark stänkernden Minderheit geführt werden. Da diese sich wie üblich gegenseitig zu wichtig nimmt, gewinnt man wieder einmal ein verzehrtes Gesammtbild.
D&D 4 muss man ne weile spielen bis man es wieder geschafft hat SEIN D&D daraus zu machen. Sowohl als Spieler als auch als Spielleiter. Jedenfalls ging es uns so.

Außerdem hat sich der Thread hier eh bald erledigt wenn ein bestimmter Häretiker/Erzengel auftaucht. ;) 

mfg Bastian
 
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Kinshasa Beatboy am 31.01.2009 | 13:49
Schon klar. Aber mir geht es hier im Thread auch eigentlich weniger um die Diskussion. Die wird, da teile ich Deine Befürchtung, bestimmt wieder recht schnell von irgendwem gesprengt. Aussagekräftig finde ich aber das Meinungsbild und da stelle ich etwas verblüfft fest, dass die allgemeine Reaktion positiver ist als von mir erwartet. Über die Hälfte der Antwortenden jedenfalls halten D&D4 für eine tendentiell oder vollkommen gelungene Weiterentwicklung von D&D. Das finde ich ebenso erstaunlich und informativ.
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Greifenklaue am 31.01.2009 | 13:52
Hmm. DnD 4 an sich hat mir durchaus (in eingen Aspekten) Spaß gemacht, aber als konsequente, logische Weiterentwicklung sehe ich insgesamt es nicht. Ich gleube, das will sie auch gar nicht sein, dazu hat man doch einiges an Zielgruppe etc. verändert. 
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: WitzeClown am 31.01.2009 | 13:55
Ich habe mal "Stimme ganz und gar nicht zu" ausgewählt.

Die neue Edition ist einfach nichts für mich: Zu eng reglementiert, zu brettspielig und zu simulationsarm.  
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Roland am 31.01.2009 | 14:53
Für mich ist D&D4 eine schöne Synthese aus Chainmail, D&D1 und D&D3, die es schafft, viele Probleme der vorherigen Ausgaben zu lösen. Einerseits bietet das Spiel genügend Wargaming-Elemente um Taktiker anzusprechen, vermeidet aber den Planungs- und Optimierungsoverkill von D&D3.
Außerhalb der Battlemap ist es ähnlich frei wie D&D1, hat aber über die Rituale, Skills und Skill-Challenges ein paar Anknüpfungspunkte mehr. Diese Freiheit hat aber auch Nachteile. In einige Spielaspekte muß man mehr Arbeit und Kreativität investieren, als bei AD&D2 und D&D3, wozu nicht jeder Spieler bereit ist.

weil das "Encounterdenken" noch weiter vom Storytelling entfernt ...

Das würde ich so nicht sagen. Ein Encounter ist zunächst mal nur eine mehr oder weniger abgeschlossener Spielabschnitt, sei es ein Kampf, die Audienz beim König oder das Erklettern einer Steilwand.
Die ersten "offiziellen Encounter" an die ich mich erinnern kann, hießen "Szenen" und wurden in oWoD Abenteuern benutzt. Damals haben wir auch Ressourcen pro Szene begrenzt, ich kann aber nicht mehr sagen ob das Hausregel oder WoD-Regelkanon war.

Mehrere Hardcore-Emo-Spieler ...

Echt? Wir haben Hardcore-Emo-Spieler?  ;)
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Falcon am 31.01.2009 | 14:57
du D&D4 würde ich sagen:

Dungeons and Dragons erkennt sich selber.
Der Fokus auf Dungeon, Monster kloppen und Schätzen (meinetwegen auch mit Anspruch ::) ) zeigte sich immer deutlicher. Das Beharren darauf oder sich selbst Einreden, daß ältere Editionen (so ab AD&D) eher wahres Rollenspiel mit nachvollziehbaren Charakterhandlungen fördern ist Angesichts der ganzen Alternativsysteme (auch damals) da draussen eher naiv. Mir kams schon immer strickt und starr vor, aber eben nicht konsequent. D&D4 ist konsequent. Jetzt kann man das Spielen, was man mit D&D schon seit Ewigkeiten eh am Besten konnte.
D&D4 legt, mehr als zuvor die Verantwortung des "echten" Rollenspiels in die Hände der Runde, das war schon immer so (einmal in 3.5 nach Rollenspielregeln suchen und kurz nachdenken), aber es ist ja jetzt kein Grund auf einmal damit aufzuhören. Für manche leider schon.
Viele Dinge in D&D4 gegenüber den alten Editionen wurden auch gut gekittet. Das CR System z.b. würde ich einfach nu als kaputt bezeichnen, Encounter nach XP basteln dagegen ist die so offensichtlich einfachste Lösung, und sie funktioniert sogar. Verwaltungskram wurde allein durch so simpe Sachen wie Keywords hervorragend entschlackt.
D&D4 ist auch abstrakter geworden. AD&D3 war schon sehr abstrakt (z.b. HP) aber auch da wieder nur halbgar. Das kann man dem System anlasten aber es ist auch ein erschfrischender Wind, der zeigt, ein Rollenspielsystem muss nicht immer RHS sein und jede Fingerbewegung verregeln sondern kann auch auf abstrakteren Konzepten beruhen und rückt vor Allem mehr die Dramatik/Story was auchimmer in den Vordergrund an Stelle der Simulation der Aktionen. Besonders an (vereinzelten) Neulingen und nicht an verknöchtern Alt-Gurus habe ich gesehen, die Leute kommen damit klar (so wie auch mit den alten Konzepten) und haben damit einigen "Profis" was vorraus.

D&D4 hätte etwas länger getestet werden müssen und es hätte mehr Erläuterungen und Hilfen geben müssen wie man Bestimmte Dinge in der Spielwelt interpretiert aber im Großen und Ganzen, D&D4 hält genau das was es verspricht und kommt immerhin ansatzweise (es fehlen nur ein paar Meter ;) ) an Savage Worlds herran, mehr als man erwarten konnte.
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Eulenspiegel am 31.01.2009 | 15:01
Also weder 3.x noch 4.0 gehören zu meinen Lieblings-RPGs. Trotzdem spiele ich beide hin und wieder mal so just for fun.
Wobei ich schon sagen muss, dass das Spielgefühl ein komplett anderes ist.

Das würde ich so nicht sagen. Ein Encounter ist zunächst mal nur eine mehr oder weniger abgeschlossener Spielabschnitt, sei es ein Kampf, die Audienz beim König oder das Erklettern einer Steilwand.
Ich würde schon einen Unterschied zwischen Encounter und Szene sehen:
Angenommen, ich schleiche mich in eine bewachte Festung ein und versuche, alle Wachen leise zu meucheln.

Dann ist das ganze zusammen eine einzelne Szene.

Wenn ich es aber schaffe, die Wachen zu töten, bevor sie Alarm geben, dann ist jede Wache ein einzelner Encounter. (Ich kann eine Wache angreifen, 5 Minuten rasten, dann weiter die nächste Wache angreifen, wieder 5 Minuten rasten etc.)

(Sollte die Wache jedoch Alarm geben, dann sind alle Wachen zusammen natürlich auch plötzlich nur noch ein Encounter.)
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Joe Dizzy am 31.01.2009 | 15:07
Encounter = Szene !

Der einzige Unterschied besteht darin, dass man Szenen meist nur über den Fluff vorbereitet hat ("...und dann treffen sie auf die Wachen") und Encounter auch mit Spielwerten vorbereitet ("...und die Wachen haben diese Werte"). 
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Roland am 31.01.2009 | 15:11
Verhältnis Szene/Encounter, da recht OT

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Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: 6 am 31.01.2009 | 15:28
Angenommen, ich schleiche mich in eine bewachte Festung ein und versuche, alle Wachen leise zu meucheln.

Dann ist das ganze zusammen eine einzelne Szene.
In D&D wäre das dann eine Skillchallenge mit evtl. nachfolgendem Kampf, wenn die Skillchallenge daneben geht. Und das zählt als ein Encounter.
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Feuersänger am 31.01.2009 | 15:46
Ich halte mich mit meinem Urteil einstweilen mal zurück, da ich D&D4 noch nicht gespielt habe, aber sich die Begeisterung über das mir bisher bekannte in engen Grenzen hält. Daher plädiere ich einstweilen dafür, die Umfrageergebnisse auch einsehbar zu machen, ohne abgestimmt zu haben.
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Eulenspiegel am 31.01.2009 | 16:16
@ Falcon
Also SW und D&D4 sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht:
1) SW ist abstrakt, aber realistisch. D&D 4 ist abstrakt und unrealistisch.
2) SW ist extrem offen und klassenlos. In D&D 4 ist man komplett in den Klassen eingeschränkt.
3) In SW kann man die meisten Manöver regelmäßig benutzen. - Bei D&D 4 gibt es nur 2-3 Manöver, die man regelmäßig nutzen kann (Auch At-Will Power genannt).
4) In SW muss man fast nichts aufschreiben und es gibt auch nur wenige Lebenspunkte (1 LE bzw. 3 LE).
In D&D 4 ist der verwaltungsaufwand extrem hoch: Man muss sich nicht nur die hohen LE notieren, sondern auch noch, welche Power und wieviele Healing Surges man schon eingesetzt hat und ob man noch einen ActionPoint hat.
5) D&D 4 wurde als Nachfolger von D&D 3.x konzipiert und nicht als Nachfolger von SW.

Aber hättest du Recht und SW und D&D 4 wären sich tatsächlich ähnlich, wäre das eher ein Grund GEGEN D&D 4. Den Grund hast du im Nachbarthread schon selber geliefert:
Ich finde es nur problematisch in der Rollenspielwelt die Communitie auf viele Editionen aufzuteilen und zu splitten, am besten wäre es also das faule Glied entgültig abzuschneiden,
Falls also D&D 4 und SW sich tatsächlich ähnlich wären, gäbe es keinen Grund, die Community in SW Anhänger und D&D 4 Anhänger aufzuspalten.
Stattdessen sollte es dann nur eine Version geben (also entweder SW oder D&D 4), das von beiden Parteien gespielt wird.

Da D&D 3.x, D&D 4 und SW aber extrem unterschiedlich sind, sehe ich in allen drei Spielen eine Daseinsberechtigung.

@ Roland und Christian Preuss
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Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Edwin am 31.01.2009 | 17:04
Ich halte die Umfrage für nicht so gut gestellt: einerseits scheint es um die Meinung zu DnD4 insgesamt zu gehen, andererseits um eine gelungene Weiterentwicklung.
Ich weiß nicht viel von den vorherigen Editionen, aber es scheint ja ein extremer Bruch stattgefunden zu haben- der soweit geht, dass 4ed und frühere Editionen gleichberechtigt nebeneinander stehen insowfern, dass sie ganz andere Bedürfnisse befriedigen. Also eher Neu- als Weiterentwicklung, was ja dann aber noch lang nicht schlecht sein muss.
Meine Meinung also: DnD4 ist wie ein Ferrari- was es tun soll tut es unheimlich effektiv, aber wenn man damit Einkaufen fahren will oder offroad, hat man das falsche Auto.
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Drudenfusz am 31.01.2009 | 17:20
Bin überrascht, das viele Leute es auch als gelungende Weiterführung sehen (hätte dies nicht erwartet). Teile diese Meinung, glaube das es bei D&D schon immer darum ging etwas gemeinsam zu machen, und die 4E (mit ihrem Balancing, welches nie besser war) macht dies hervorragend. Jeder kann helfen das man erfolgreich ist (keine nutzlosen Charaktere die einfach nur mitlaufen). Auch was das Fantasy Gefühl angeht ist 4E besser geworden, da es noch weniger auf bescheuerten Realismus wert legt, sondern fantastische Action schön umsetzt.
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: 6 am 31.01.2009 | 18:04
@Eulenspiegel:
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Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Heretic am 31.01.2009 | 20:04
Außerdem hat sich der Thread hier eh bald erledigt wenn ein bestimmter Häretiker/Erzengel auftaucht. ;) 

mfg Bastian
 

Hallo Bastian.

Ich bin NICHT Archoangel, aber trotzdem nett, dass du mich hierher gerufen hast...

Keine Sorge, ich werde meinen Kessel an Hohn und Spott für D&D 4.0 schon noch früh genug über diesen Thread ergiessen, aber zuvor möcht ich mich noch etwas über das hier feilgebotene "Fachwissen" schieflachen...
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Malicant am 1.02.2009 | 04:44
Anachronismen haben immer nur Hohn und Spott für die Zukunft.  ~;D
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Archoangel am 1.02.2009 | 21:14
Hallo Bastian.

Ich bin NICHT Archoangel, aber trotzdem nett, dass du mich hierher gerufen hast...

Keine Sorge, ich werde meinen Kessel an Hohn und Spott für D&D 4.0 schon noch früh genug über diesen Thread ergiessen, aber zuvor möcht ich mich noch etwas über das hier feilgebotene "Fachwissen" schieflachen...


Ich hab dirs ja gesagt Heretic ...

@Topic: Ich halte die 4E für kein schlechtes Spiel. Dennoch stimme ich der Aussage ganz und gar nicht zu, denn eine gelungene Weiterentwicklung des Originals ist es nicht. Wenn es unter einem anderen Namen erschienen wäre, gäbe es vermutlich sogar weniger Unzufriedene ... oder anders gesagt: gut das GG das nicht mehr miterleben muss.
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Ranor am 1.02.2009 | 21:41
Wie schon einige hier geschrieben haben: D&D 4 ist für mich keine gelungene Weiterentwicklung von D&D (3.0/3.5). Es ist an sich kein schlechtes Spiel, da die Regelmechaniken ganz gut funktionieren, aber als D&D versagt es ziemlich.
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Selganor [n/a] am 1.02.2009 | 21:54
[...] aber als D&D versagt es ziemlich.
Inwiefern?
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Kinshasa Beatboy am 1.02.2009 | 22:01
Nach mittlerweile mehr als 70 Teilnehmenden stelle ich fest, dass die Einschätzung von D&D4 wahnsinnig unterschiedlich ist. Die fünf Kategorien werden mit einer kleinen Ausnahme nahezu gleich häufig gewählt. Krass. Solche Verteilungen sind bei Präferenzurteilen relativ selten. Entweder zeigen sich normalerweise so Dinger, die einer Glockenkurve ähneln (die sogenannte Normalverteilung) oder, bei zunehmendem gesellschaftlichen Druck, einer kleineren Glocke auf den beiden Extremwerten.

Hätte ansonsten insgesamt mit einer stärkeren Ablehnung gerechnet. Echt spannend, das. Danke für die rege Teilnahme!
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Samael am 1.02.2009 | 22:36
Hätte ansonsten insgesamt mit einer stärkeren Ablehnung gerechnet. Echt spannend, das. Danke für die rege Teilnahme!

Echt? Es ist doch auch so schon ziemlich katastrophal negativ.
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Kinshasa Beatboy am 1.02.2009 | 22:40
Echt? Es ist doch auch so schon ziemlich katastrophal negativ.
Findest Du? Ich finde das sehr ausgeglichen. Stell mal die gleiche Umfrage bei DSA4, SR4 oder der nWoD. Da würde ich mit mehr Ablehnung rechnen. Neue Editionen, die fundamental mit den bisherigen brechen, polarisieren aus meiner Sicht einfach sehr stark. Insbesondere scheint mir D&D4 aber tatsächlich neue Spielerschichten erschlossen zu haben. Ist aber hier schwer beantwortbar. Wäre vielleicht eine weitere Umfrage wert.
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Samael am 1.02.2009 | 22:42
Bei nWoD vielleicht, aber bei SR4 und DSA4 nie im Leben. Gut probieren wirs aus. Ich in SR und nWoD, du in DSA?
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Kinshasa Beatboy am 1.02.2009 | 22:44
In Ordnung. Find ich auch spannend. Go!
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Chris H. [N/A] am 1.02.2009 | 22:51
Ich hab gestern schon abgestimmt, aber keine Erklärung dazu geschrieben. Warum? Na ja, ich kann jetzt aufführen, dass mir das System aus gaaaanz objektiven Gründen nicht gefällt, aber das wäre gelogen.  ;) Es ist schlicht und einfach so, dass mir das System vom ersten durchlesen an unsympathisch war. Nicht, dass ich mich nicht darauf gefreut hätte, im Gegenteil, ich habe der Veröffentlichung entgegegn gefiebert und habe sowohl DMG, PHB und MM hier im Schrank stehen und gelesen, angespielt habe ich es auch. Aber das Spielfeeling gefällt mir einfach nicht. Deswegen habe ich auch "stimme eher nicht zu" angekreuzt. Vielleicht kommt das Feeling ja irgendwann. Und daher: für mich ist es keine gelungene Weiterentwicklung von D&D 3.5.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Samael am 1.02.2009 | 22:53
@Kinshasa
GURPS könnte man auch noch. Wird aber wahrscheinlich zu wenig Stimmen geben...
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Kinshasa Beatboy am 1.02.2009 | 22:55
@Kinshasa
GURPS könnte man auch noch. Wird aber wahrscheinlich zu wenig Stimmen geben...
Bei GURPS fand ich auch die Schritte von Version 3 zu 4 inhaltlich zu klein. Bin aber wahrlich kein GURPS-Freak und kann das eigentlich gar nicht beurteilen. Das HERO-System hat mich immer erheblich mehr angesprochen  ;D

P.S.: Gabs hier im Forum nicht irgendwo einen totalen HERO-Fanboy? Der wird sich über diese Zeilen bestimmt freuen  ;)
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Samael am 1.02.2009 | 23:08
P.S.: Gabs hier im Forum nicht irgendwo einen totalen HERO-Fanboy? Der wird sich über diese Zeilen bestimmt freuen  ;)

Oh ja. ;D
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Feuersänger am 1.02.2009 | 23:22
Nachdem Beatboy sich anscheinend weigert, meiner Bitte nach einer Enthaltungsmöglichkeit zwecks Einsichtnahme nachzukommen *faustschüttel* hab ich jetzt auch mal abgestimmt, und zwar ganz subjektiv: ich halte D&D4, nach dem was ich bislang darüber weiß, nicht für einen gelungenen Nachfolger von 1-3.

Unter anderem bekomme ich schon von Colour und Flavour Sodbrennen: bonbonrosa Zuckerwatte. Mag ich nicht.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Kinshasa Beatboy am 1.02.2009 | 23:24
Nachdem Beatboy sich anscheinend weigert, meiner Bitte nach einer Enthaltungsmöglichkeit zwecks Einsichtnahme nachzukommen *faustschüttel*
Sorry Boss. Keine Weigerung. Hatte nachgeschaut und die entsprechende Änderungsoption nicht gefunden, jedoch schändlicherweise vergessen, das mitzuteilen. Aber nun hast Du ja teilgenommen  ;)
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Archoangel am 1.02.2009 | 23:32
Möglicherweise hilft das hier, um das Stimmungsbild zu deuten:

http://forum.dnd-gate.de/index.php/topic,20632.0.html

Immerhin finden sich im Gate deutlich mehr D&D Spieler, als hier...

Die Frage war auch "Spielt ihr derzeit 4E?", nicht "Wie findet ihr...", oder "...guter Nachfolger...".

Aber keine 20% bei einem bedingungslosen "ja" finde ich persönlich schon recht krass...
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Kinshasa Beatboy am 1.02.2009 | 23:38
Möglicherweise hilft das hier, um das Stimmungsbild zu deuten:

http://forum.dnd-gate.de/index.php/topic,20632.0.html

Immerhin finden sich im Gate deutlich mehr D&D Spieler, als hier...

Die Frage war auch "Spielt ihr derzeit 4E?", nicht "Wie findet ihr...", oder "...guter Nachfolger...".

Aber keine 20% bei einem bedingungslosen "ja" finde ich persönlich schon recht krass...

Ein paar geifernde Fanboys weniger, dafür viele neue Spieler. Geht in Ordnung  ~;D
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Ranor am 2.02.2009 | 00:21
Inwiefern?
Okay, das wird jetzt wieder schwierig.... Ich habe den kompletten "Irrationale Ablehnung neuer Editionen"-Thread gelesen und mir geht es so wie einigen die dort gepostet haben: D&D 4 ändert für meinen Geschmack einfach zu viel, nicht nur regeltechnisch sondern auch (und gerade) vom Hintergrund her. Da können jetzt wieder einige aufschreien und irgendwas von "Buhh, irrational!!!" schreien, aber D&D 4 fühlt sich für mich primär nicht richtig an. Auch halte ich von der "MMOteisierung" nicht allzu viel...
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Kinshasa Beatboy am 2.02.2009 | 00:25
Bei nWoD vielleicht, aber bei SR4 und DSA4 nie im Leben.
Na das nenne ich mal eine beeindruckend falsche Vorhersage. Es scheint tatsächlich genau umgekehrt zu sein. Nicht, dass ich es besser gewusst hätte, aber das würde ich natürlich nie zugeben  ~;D

Ansonsten noch kurz zu einem offenbar verbreiteten Missverständnis:
Okay, das wird jetzt wieder schwierig.... Ich habe den kompletten "Irrationale Ablehnung neuer Editionen"-Thread gelesen und mir geht es so wie einigen die dort gepostet haben: D&D 4 ändert für meinen Geschmack einfach zu viel, nicht nur regeltechnisch sondern auch (und gerade) vom Hintergrund her. Da können jetzt wieder einige aufschreien und irgendwas von "Buhh, irrational!!!" schreien, aber D&D 4 fühlt sich für mich primär nicht richtig an. Auch halte ich von der "MMOteisierung" nicht allzu viel...
Auch emotionale Begründungen können durchaus rational sein. Du fühlst Dich mit D&D4 nicht wohl, vertrittst daher eine ablehnende Haltung, die Du äußerst und in sozial verträglicher Form begründest. Wer sollte da ernsthaft etwas gegen haben können?
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Ranor am 2.02.2009 | 00:28
Wer sollte da ernsthaft etwas gegen haben können?
Gute Frage... Man wird halt etwas paranoid, wenn man hier seit langer, langer, langer Zeit mitliest aber selten was postet.
Zitat
...und in sozial verträglicher Form begründest.
;D
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Selganor [n/a] am 2.02.2009 | 00:30
Der einzige der daran was aendern kann bist du selbst ;)
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Eulenspiegel am 2.02.2009 | 02:52
D&D 4 ändert für meinen Geschmack einfach zu viel, nicht nur regeltechnisch sondern auch (und gerade) vom Hintergrund her.
Das ist so üblich, wenn man die Haupthintergrundwelt ändert und eine neue nimmt.

Ansonsten kann man mit D&D 4 aber auch hervorragend in den Forgotten Realms oder sogar auf Aventurien (http://tanelorn.net/index.php/topic,43316.0.html) spielen.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Hróđvitnir (Carcharoths Ausbilder) am 2.02.2009 | 04:52
Als Spiel ist 4E innerhalb seines Anspruchs konsequent und gekonnt umgesetzt, dazu gut vom Verlag begleitet. Vielleicht nicht ganz meine Tasse Tee, aber beeindruckend gut. Das Encounterformat finde ich übersichtlich, das System ist schlank, aber in Hinblick auf Kampf optionsreich. Das Supportmaterial (Module) zeigte sich bislang von erstaunlich (oder bewußt?) limitierter Qualität.

Fühlt es sich wie D&D an. Nope. Nicht wie D&D 3.X, schon gar nicht wie ältere Editionen. Von daher ist es als Fortführung der Reihe mißlungen.
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: D. M_Athair am 2.02.2009 | 07:00
Insbesondere scheint mir D&D4 aber tatsächlich neue Spielerschichten erschlossen zu haben. Ist aber hier schwer beantwortbar. Wäre vielleicht eine weitere Umfrage wert.
Tja, schade, dass es hier keine "personalisierten" Umfragen gibt (wie z.B. bei den B!).
Dann könnte jeder aus den Benutzernamen hinter der jeweiligen Option seine Schlüsse ziehen.
Trotzdem kaufe ich dir das mit den neuen Spielerschichten ab.

Die Umfrage spiegelt mMn auch die Benutzerstruktur des  :T:  als tendenziell "indy-phil" wider. 
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 2.02.2009 | 09:16
Ein paar geifernde Fanboys weniger, dafür viele neue Spieler. Geht in Ordnung  ~;D
Wie kommst du auf "viele neue Spieler".
1. D&D4 ist ausserhalb der etablierten Rollenspielszene nicht wahrgenommen worden. (Im Gegensatz zur Einführung von D&D3 habe ich nirgendswo außerhalb der Rollenspielszene Werbung mitbekommen (genau genommen nichtmal innerhalb))
2. D&D4 hat momentan keinen Deutschen Vertrieb
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Kinshasa Beatboy am 2.02.2009 | 09:39
Wie kommst du auf "viele neue Spieler".
Ist, ebenso wie bei Dir, nur ein persönlicher Eindruck.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 2.02.2009 | 09:47
Ist, ebenso wie bei Dir, nur ein persönlicher Eindruck.
OK, aber ich hab immerhin(!?) 2 Argumente die dagegen sprechen. Gibt es bei Dir in der Umgebung einen Signifikanten D&D zuwachs?
Ganz unabhängig davon wie scheiße ich D&D4 finde, sehe ich die Pfründe eher schwinden und das finde ich in sofern schade, das es schwieriger wird neue Spieler für D&D (welche Version auch immer) zu begeistern.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Kinshasa Beatboy am 2.02.2009 | 09:53
OK, aber ich hab immerhin(!?) 2 Argumente die dagegen sprechen. Gibt es bei Dir in der Umgebung einen Signifikanten D&D zuwachs?
Aber ja! Es gab in meinem Umfeld noch nie ein Rollenspiel, das derartig Leute gezogen hat. Auch Neueinsteiger.
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Ranor am 2.02.2009 | 10:42
Das ist so üblich, wenn man die Haupthintergrundwelt ändert und eine neue nimmt.
Das ist mir schon klar. Ich meinte damit auch eher den ganzen Metaplot.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Jestocost am 2.02.2009 | 11:21
Ich hab ja auch Mitte der 80er Jahre mit DSA angefangen und bin dann schnell auf D&D umgestiegen, weil's da mehr Schätze und Monster gab - und die Charaktere heroischer.

Ich hab D&D gespielt, AD&D, konnte schon dann mit der 2nd AD&D Edition weniger anfangen, weil die so aseptisch war, D&D 3.0 und 3.5 ging dann gar nicht, weil sie mich vollkommen überfordert hat - und auch der Versuch, Conan OGL zu spielen ist am System gescheitert.

D&D 4.0 hat mich und meine Spieler wieder gepackt. Zugegeben, der Rollenspielanteil bzw. Immersion ist äußerst geringt, aber markige Sprüche bei Bier und Wein gibt's trotzdem. Und es macht halt einfach Laune, fiesen Viechern aufs Maul zu hauen... Und als Spielleiter komme ich mit 20 Minuten Vorbereitung aus - und auch die Anpassung der Encounters ist echt ein Kinderspiel.

Für mich ist D&D wirklich ne Fortsetzung des Spielgefühls aus meiner Jugend: Abenteuer durchschmökern, coole Monster und Schätze raussuchen und los geht's. Macht einfach Laune.
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: Kinshasa Beatboy am 2.02.2009 | 11:40
Bei nWoD vielleicht, aber bei SR4 und DSA4 nie im Leben. Gut probieren wirs aus. Ich in SR und nWoD, du in DSA?

Kurzes Zwischenfazit übern Daumen (Skala kodiert von 1: volle Zustimmung bis 5: volle Ablehnung):
System   Sum   N   Mean
nWoD   54   29   1,86
DSA      66   22   3,00
SR      47   18   2,61
D&D      260   86   3,02

Die oWoD schneidet besser ab als die 3 anderen Systeme. DSA, SR und D&D liegen gleichauf. Wer eine Varianzanalyse drüberlaufen lassen möchte, idealerweise mit Kontrasten: gerne!
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Samael am 2.02.2009 | 11:42
Die nWoD meinst du. ;)

Wobei SR auch leicht besser liegt und v. A. 50% "voll und ganz" Stimmen hat, ein fast so hoher Anteil wie die nWoD aufweist. Es überrascht mich aber, dass DSA4 so schlecht abschneidet. Da wäre es interessant die DSA-sowieso-Ablehner rauszurechnen (geht natürlich nicht), dann sähe das bestimmt positiver aus.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Kinshasa Beatboy am 2.02.2009 | 11:49
Die nWoD meinst du. ;)
Ist korrigiert.

Wobei SR auch leicht besser liegt und v. A. 50% "voll und ganz" Stimmen hat, ein fast so hoher Anteil wie die nWoD aufweist.
Die Abweichung von SR nach oben könnte sehr gut auch zufällig sein. Warten wir am besten noch ein wenig.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Samael am 2.02.2009 | 17:13
Die Abweichung von SR nach oben könnte sehr gut auch zufällig sein. Warten wir am besten noch ein wenig.

Sieht mittlerweile eigtl. nicht mehr danach aus:

System     N   Mean
nWoD     38   1,95
DSA       22   2,97
SR        18   2,03
D&D      86   3,05
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Kinshasa Beatboy am 2.02.2009 | 17:22
Jo, sieht eher nach zwei Gruppen aus. nWoD und SR4 kommen ganz gut an, D&D und DSA werden eher gemischt aufgenommen. So richtig schlecht schneidet aber keine der neuen Editionen ab. Da verschaffen sich die lauten Kritiker offenbar überproportional viel Gehör. Naja, überrascht nicht so wirklich.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Glgnfz am 2.02.2009 | 19:48
Für mich ist der große Bruch schon nach AD&D 2E gekommen. Ich habe 3.0 und 3.5 schon nicht mehr als D&D angesehen, daher ist die 4. Edition noch viel weiter entfernt.

Womit ich nichts über die Qualität irgendeines der Systeme aussagen will.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: K!aus am 3.02.2009 | 18:13
Ich für meinen Teil sehe die 4. Edition nur als logische Fortführung der Entwicklung der Editionen, die ich bisher erleben durfte.
Leider kann ich dabei nur ab der 2. Edition sprechen.

Ich sehe es einfach so:
In der 2. Edition (Revised) habe ich am Rande mitbekommen, dass scheinbar die Fertigkeiten fest in das Basiswerk integriert wurden. Vermutlich waren diese vorher nur optional. Der erste Hinweis darauf was ich später immer wieder gesehen habe
Optionale Regeln einer Edition werden in der neuen Edition fest integriert.

Nun, also habe ich die 2. Edition in meinen Händen gehalten mit all ihren Stufen, Rettungwürfen, THAC0, Zaubern...
...und habe mir dann als Fanboy ergänzendes Material geholt wie z.B. Combat & Tactics sowie Skills & Powers. Meiner Meinung nach damals zwei sehr exzellente Bücher.
Damit war der Kampf auf der Battlemap Pflicht und ließ sich aus erstgenanntem Buch auch sehr gut spielen.

Was sah ich dann in der 3er bzw. 3.5er Edition? Oh. Eine Battlemap. Wie schön, dass ich mich daran gerade gewöhnt hatte. Was wurde weiterhin ausgebaut? Die Fertigkeiten. Endlich konnte ein Charaktere mehr Fertigkeiten erwerben, als nur diese wenigen wie im Basiswerk der 2. Edition. Also eigentlich wie jene schöne Erweiterung von Skills & Powers. Ergo. Wie schön, dass dies nun Standard geworden ist.
Und endlich wurde das THAC0 abgeschafft.

Was kam dann in der 3er / 3.5er Edition neu hinzu? Tome of Battle sowie Tome of Magic. Schauen wir da mal hinein. Also die Krieger erhalten im erst genannten Buch sowas wie Meneuver, was die ganzen Kämpfe mit den ganzen Nebeneffekten ein wenig abwechslungsreicher gestaltet. Und was bietet das zweite Buch? Nun das Konzept der Zauber von wegen fire-and-forget wird über den Haufen geworfen. Ebenso wie das damalige Buch namens Magic of Incarnum was dem Charaktere sehr viel Flexibilität an die Hand gegeben hat.

Also schlagen wir mal die 4. Edition auf: Holla! Maneuver gehören nun zum Standard. Gut, dass ich mich durch das Tome of Battle gerade daran gewöhnt habe.
Und diese lästigen Zauber mit ihrem fire-and-forget wurden auch über den Haufen geworfen. Als kleines Stilelement erhalten die Zauberer dafür ein paar Rituale. Nett. Gefällt mir.
Die Skills wurden wieder ein wenig reduziert, aber mein Gott, wer fand es nicht lästig immer auf Schleichen und Verstecken würfeln zu müssen. Ebenso wie Lauschen und Entdecken...

Allerdings habe ich nur für das zweit höchste gestimmt: Stimme eher zu.
Warum? Weil mir die Zauber irgendwie fehlen. Nun, eigentlich nicht. Aber mir fehlen die Schulen.
Aber wenn ich es mir recht überlege ist das Geschmackssache. Und das ist Subjektiv.

Also soweit ich die Veränderungen der Regeln objektiv beurteilen kann empfinde ich es einfach als Weiterführung dessen was bisher immer geschehen ist bei einer neuen Edition:
Optionen werden zu Standards.

Cheers,
    Evil DM.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Wormys_Queue am 4.02.2009 | 12:04
Im Sinne der Fragestellung stimme ich ganz und gar nicht zu. Was nicht heißt, dass ich die 4E per se für ein schlechtes Spiel halte. Es ist nur keines, dass ich unbedingt spielen möchte.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Ariadne am 4.02.2009 | 12:37
Ganz und gar keine Zustimmung. D&D 4 halte ich für ein super Brettspiel (ich hab Heros Quest und Descent noch nicht gespielt, aber wenn ich das mal die Gelegenheit finde, es nachzuholen, hab ich dann Vergleiche und werde mich dazu äußern), und wenn es anders hieße, könnte ich mich damit auch sicher anfreunden, wie gesagt, in seiner Niesche scheint es ja durchaus nicht schlecht zu sein. Aber es sollte ja über Rollenspiele und auch noch gelungene D&D Nachfolger abgestimmt werden. Beides ist D&D4 ganz sicher nicht, jedenfalls nicht für mich...
Titel: Re: Bitte um Deine Meinung zu D&D4
Beitrag von: ragnar am 4.02.2009 | 23:16
"Stimme eher zu",  wobei "gelungene Weiterentwicklung" ja nicht heißen muss das vorherige Editionen und Stilrichtungen schlecht sein müssen. Im Detail grob das was Roland sagte:
Für mich ist D&D4 eine schöne Synthese aus Chainmail, D&D1 und D&D3, [usw.]
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Boba Fett am 5.02.2009 | 13:36
Was mich grad interessiert:
Finden solche Diskussionen (D&D 3.X vs. Pathfinder vs. D&D4) derzeit auch in den englischsprachigen Foren statt?
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Feuersänger am 5.02.2009 | 17:19
Ja.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Enpeze am 5.02.2009 | 17:59
Ganz und gar keine Zustimmung. D&D 4 halte ich für ein super Brettspiel (ich hab Heros Quest und Descent noch nicht gespielt, aber wenn ich das mal die Gelegenheit finde, es nachzuholen, hab ich dann Vergleiche und werde mich dazu äußern), und wenn es anders hieße, könnte ich mich damit auch sicher anfreunden, wie gesagt, in seiner Niesche scheint es ja durchaus nicht schlecht zu sein. Aber es sollte ja über Rollenspiele und auch noch gelungene D&D Nachfolger abgestimmt werden. Beides ist D&D4 ganz sicher nicht, jedenfalls nicht für mich...

Nach einigen Monaten 4e bin ich der gleichen Meinung wie Du. D&D 4e ist kein Rollenspiel sondern bestensfalls ein Hybrid aus mehreren Genres (Schwerpunkt Brett-Taktik, aber auch Elemente von MMOs und für die Wagemutigen sogar ein Hauch anspruchsloses Rollenspiel). Ich würde sogar soweit gehen und 4e als eigenes Crossover-Genre bezeichnen. Nichtsdestrotz ist es als Spiel sehr gut.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Edwin am 5.02.2009 | 18:54
Und wo genau finde ich die genaue Definition von Rollenspiel, natürlich vollkommen scharf abgegrenzt zu Brett-Taktik und so weiter  ;)?
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: killedcat am 5.02.2009 | 19:05
Irgendwo, wo man sowas braucht. Hier nicht, da nach Meinungen gefragt war.

Ich persönlich sehe D&D4 durchaus als Rollenspiel. Es ist nicht mein Rollenspiel. Um genau zu sein: ich würde D&D4 nicht spielen wollen und habe eine gewaltige Nachkaufdissonanz. Aber ich finde, es ist ein ganz normales, wenn auch mit furchtbar viel Aufwand verbundenes, Rollenspiel. Ja, der Schwerpunkt liegt auf Kampf, genau wie bei der oWod, bei Rolemaster, bei Savage Worlds. Jedes Rollenspiel setzt Schwerpunkte.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Kinshasa Beatboy am 5.02.2009 | 19:37
@ Edwin OT:
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Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Falcon am 5.02.2009 | 20:19
ich glaube Leute, die D&D4 nicht als Rollenspiel sehen, sind dieselben, die auch abstrakt designte Erzählspiele nicht als Rollenspiel sehen, wenn sie sie denn überhaupt kennen würden.
Sprich: Sie sind mit D&D4 zum ersten mal überhaupt in Kontakt mit etwas anderes als "Aktionsbasierten" Rollenspielen gekommen und die erste Reaktion ist erstmal Ablehnung weil es nicht mehr so ist, wie alles, was sie kennen (also so gut gar nichts).

Wären solche Leute zuvor schon mit abstrakteren Konzepten in Kontakt gekommen wäre der Umstieg auf D&D4 runder gelaufen. Da hätten die Wotzies wohl mehr Aufklärungsarbeit leisten müssen.
 };)

warum sollte D&D4 kein NAchfolger sein, es gab doch schon diverse krasse Sprünge?
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 5.02.2009 | 20:39
ich glaube Leute, die D&D4 nicht als Rollenspiel sehen, sind dieselben, die auch abstrakt designte Erzählspiele nicht als Rollenspiel sehen, wenn sie sie denn überhaupt kennen würden.
Ich glaube Du siehst in D&D4 mehr als es ist.
Es ist ein Derivat aus den hier im thread schon genannten Spielgenres, und ergibt nur in den Augen von Leuten die sich länger mit Rollenspieltheorie beschäftigt haben ein Spiel, das das Rollenspiel auf die abstrakte Ebene verschiebt.
Allein schon der Ausdruck "Aktionsbasiertes Rollenspiel" ist eine Luftnummer. Was war denn an D&D3 Aktionsbasiert, was bei D&D4 nicht Aktionsbasiert ist?
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Bastian am 5.02.2009 | 20:43
Vor acht Jahren erschien ein Rollenspiel auf welches sich die "alteingesessenen" Gamer sofort wie ein Rudel Wölfe auf ein junges Reh stürzten.
Man bemängelte die aufgelöste Verzahnung von Fluff und Crunsh, die Einbindung von Miniaturen, die Überarbeitung von Kampagnensettings und noch so einiges anderes.
Letzendlich sprach man dem Spiel den Grundsatz ab überhaupt ein Rollenspiel zu sein.

Das war die Einführung der 3rd Edition von D&D.

Im Ernst: Dieses "Das ist ja gar kein Rollenspiel" ist auf dem gleichen Niveau wie "Das ist ja wie WoW" und ihr macht es den Leuten die tatsächlich einige fundierte Kritik zur 4E haben, über die man nachdenken könnte und durchaus berechtigt ist, echt schwer.

 
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Falcon am 5.02.2009 | 20:49
@Thalamus schrieb: aber die Debatte Hack'n Slay ungleich Rollenspiel gabs doch auch schon lange vor D&D4.
Vor allem auch zu D&D3.5.
die Nörgler umfassten meisstens
1. Spieler anderer Systeme
2. Fanboys der alten Editionen desselben Systems (z.b. AD&D Spieler).

Bis eben Leute heran mussten, die erstmal erklärten:
1. Hack'nSlay ist auch Rollenspiel und
2. Man kann mit 3.5 auch was anderes als Hack'n Slay spielen

und solche Leute braucht es jetzt eben wieder, und nein, ich meine nicht mich. Nur sind die 3.5 Spieler eben die neuen Nörgler aber sonst ist alles wie immer.

@aktionsbasiert: Milestones z.b, sind nicht aktionsbasiert. Action Points auch nicht. Sie stellen nichts dar, was ein SC tut. HP generiert schneller, auch im Kampf, scheinbar ohne, daß der SC was dafür tut (was aber so nicht korrekt ist, da D&D4 eben abstrakter als 3.5 ist).

EDIT: oder was Bastian schreibt.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 5.02.2009 | 21:25
Das war die Einführung der 3rd Edition von D&D.
Ich weiß nicht wie Intensiv du diese Umstellung mitgemacht hast. Im Vergleich zu diesem Umbruch war das garnichts.
Die Schreie waren vor allem vor dem Erscheinen der 3.0 laut geworden, aber nach deren Veröffentlichung sind die allermeisten ziemlich schnell umgestiegen.
Bei D&D4 zeichnet sich ein anderes Bild.
D&D4 wurde von den meisten geradezu erwartet, und die große Ablehnung trat auf, als sie rauskam und die Leute das unterschiedliche Spielgefühl erlebt haben.

@Tiamat
Milestones und Actionpoints sind für mich, udn auch für das was ich bisher von anderen D&D4-Ablehnern gehört habe absolut kein Thema (Actionpoints sind auch nichts neues, die hatte schon Eberron und ich fand sie eigentlich immer ganz gut.) Milestones sind ein zusätzlicher Belohungsmechanismus, der aber kaum in den Regelmechanismus greift, deshalb auch nicht von Belang.
D&D4 wird wahrscheinlich Aktionsbasierter gespielt als D&D3 je gespielt wurde, da es genau darauf fokussiert ist.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Bastian am 5.02.2009 | 21:31
Ich weiß nicht wie Intensiv du diese Umstellung mitgemacht hast. Im Vergleich zu diesem Umbruch war das garnichts.
Die Schreie waren vor allem vor dem Erscheinen der 3.0 laut geworden, aber nach deren Veröffentlichung sind die allermeisten ziemlich schnell umgestiegen.
Bei D&D4 zeichnet sich ein anderes Bild.
D&D4 wurde von den meisten geradezu erwartet, und die große Ablehnung trat auf, als sie rauskam und die Leute das unterschiedliche Spielgefühl erlebt haben.

Vollkommen richtig. Aber daran hab ich auch nicht gezweifelt oder ? Das der Aufschrei jetzt wesendlich Größer ist stimmt nämlich.
Aber ich bezog mich rein auf die Argumente die damals benutzt wurden. Und die ähneln sich doch ziemlich stark und sind zT sogar identisch.

Insbesondere dieses "Das ist doch gar kein Rollenspiel mehr" habe ich damals sehr oft gelesen.
Und es geht mir heute noch genau so auf die Nerven wie damals.


Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Enpeze am 5.02.2009 | 21:45
ich glaube Leute, die D&D4 nicht als Rollenspiel sehen, sind dieselben, die auch abstrakt designte Erzählspiele nicht als Rollenspiel sehen, wenn sie sie denn überhaupt kennen würden.
Sprich: Sie sind mit D&D4 zum ersten mal überhaupt in Kontakt mit etwas anderes als "Aktionsbasierten" Rollenspielen gekommen und die erste Reaktion ist erstmal Ablehnung weil es nicht mehr so ist, wie alles, was sie kennen (also so gut gar nichts).

An Deiner Stelle würde ich "Rollenspiel" in Anführungszeichen setzen und nicht aktionsbasiert. Das zweite ist Fakt und für jeden ersichtlich, das erste ist nur eine Annahme von einigen Leuten. :)

Bezüglich der Erfahrung mit verschiedenen Rollenspielen. Mit über 40 Lenzen spiel ich wahrscheinlich um einiges länger die meisten Leute an diesem Board (wahrscheinlich Dir inklusive) und habe während dieser langen Zeit bereits mehr Rollenspielkonzepte vergessen als andere überhaupt kennen. Ich denke ich bin mittlerweile fähig ein Rollenspiel von keinem zu unterscheiden. :)

Wären solche Leute zuvor schon mit abstrakteren Konzepten in Kontakt gekommen wäre der Umstieg auf D&D4 runder gelaufen. Da hätten die Wotzies wohl mehr Aufklärungsarbeit leisten müssen.

Hm. Aufklärungsarbeit? Die Frage ist doch ob die Wotzies selbst irgendwie befähigt sind gescheite Rollenspiele auf die Füsse zu stellen - ein Tipp von mir: hör Dir mal die Podcasts mit den WotC-Hausrunden an, ein gutes Beispiel für etwas das KEIN Rollenspiel ist und von den Machern doch als solches bezeichnet wird. (ebenso wie das ganze 4e Produkt)

Offensichtlich bist Du der Meinung, WotC stellt so eine Art Authorität im Rollenspiel dar. Ich möchte Dir diese Illusion natürlich nicht nehmen. Also wenn Du von ihnen gerne "aufgeklärt" werden willst, welche neuen tollen Spielkonzepte sie sich für 4e ausgedacht und dann mit dem Label "Rollenspiel" versehen haben, dann nur zu. Konsequenterweise sollten dann für Dich Spiele wie Descent oder Advanced HeroQuest auch unter die Rubrik Rollenspiel fallen. (steht bei letzterem auch auf der Schachtel)
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Enpeze am 5.02.2009 | 21:54

Ich persönlich sehe D&D4 durchaus als Rollenspiel.

Allerdings nehme ich an, Du hattest noch nicht das Vergnügen es zu spielen oder?

Es ist nicht mein Rollenspiel. Um genau zu sein: ich würde D&D4 nicht spielen wollen und habe eine gewaltige Nachkaufdissonanz.

Und was ist eine "Nachkaufdissonanz"??

Aber ich finde, es ist ein ganz normales, wenn auch mit furchtbar viel Aufwand verbundenes, Rollenspiel. Ja, der Schwerpunkt liegt auf Kampf, genau wie bei der oWod, bei Rolemaster, bei Savage Worlds. Jedes Rollenspiel setzt Schwerpunkte.

Das kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Willst Du uns hier weismachen, daß z.B. ein Abenteuer mit Schwerpunkt Politik statt Kampf nicht oder nur ungenügend mit einem von Dir oben genannten Systemen spielbar ist?
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: K!aus am 5.02.2009 | 22:44
Zitat von: Thalamus
Die Schreie waren vor allem vor dem Erscheinen der 3.0 laut geworden, aber nach deren Veröffentlichung sind die allermeisten ziemlich schnell umgestiegen.

Richtig. Denn da durften die Spellcaster auch immernoch ihre Zauber behalten und konnten sich sicher sein, dass sie ....ab der 10. Stufe die Gruppe beschützen, während es vorher umgekehrt war.. Oder wie ging dieser Slogen?

Auf jeden Fall bin ich der Meinung, dass viele der Schreier der 4. Edition traditionelle Spellcaster sind. Die ihre geliebten Klassen in der Macht beschnitten sehen. Die sehen, dass sie gestreamlined wurden. Die sich durch andere nur durch Rituale unterscheiden....ach das kann man ja schnell mit einem Feat ausbügeln.

Zumindest habe ich das so in meiner Gruppe so empfunden und viele Posts auf Enworld gingen meiner Meinung nach in eine ähnliche Richtung. Sobald ein schimpfender Geselle sein zweites oder drittes Post verfasst hatte, ist langsam durchgesickert, dass die Magier jetzt solche Zottel geworden sind.


Und so sehe ich mittlerweile irgendwie die Ironie.
Zumindest in meiner Gruppe gab es früher den Aufschrei, dass diese verdammten Magier so dermaßen imba sind. Imba! Imba! Das sei das dumme an DnD. Gehen wir doch lieber DSA spielen.
Und jetzt? Jetzt sind alle gleich.
Wie sagt man jetzt? Alle Charaktere sind ba ba ba?!?  ~;D

Egal wie man es macht es ist verkehrt. Welch neue Erkenntnis.  >;D

Ich persönlich muss sagen, dass ich vor lauter Flamewar (denn dann gibt es ja noch Pathfinder!) zwischendurch echt die Lust am Spielen verloren habe.

Können wir nicht einfach nur mal wieder spielen und freude an dem System haben? Weil es gerade jetzt Bock macht? Kein Rollenspiel ist perfekt. Kann es auch nicht. Da jeder andere Ansprüche und Vorstellungen an ein System hat.

Also warum zur Hölle soll dann DnD4  unperfekter sein als andere?

Mist, das wurde jetzt fast ein Rant. Hoffe, dass das durchgeht.

Cheers,
  Evil DM.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: 6 am 5.02.2009 | 22:52
Hm. Aufklärungsarbeit? Die Frage ist doch ob die Wotzies selbst irgendwie befähigt sind gescheite Rollenspiele auf die Füsse zu stellen - ein Tipp von mir: hör Dir mal die Podcasts mit den WotC-Hausrunden an, ein gutes Beispiel für etwas das KEIN Rollenspiel ist und von den Machern doch als solches bezeichnet wird. (ebenso wie das ganze 4e Produkt)
Ein kleiner Tipp für Dich: Schau Dir bei Gelegenheit das Abenteuer "Demon Queen`s Enclave" an. Das Abenteuer ist sehr Intrigen- und Diplomatielastig. Es ist dabei möglich und wird sogar für den SL relativ gut vorbereitet, dass ein Großteil der Encounter über Skillchallenges und ohne Kampf gelöst werden. Sie haben dabei zwar (mal wieder) an den Regeln für Skill Challenges gedreht. Aber trotzdem wird der SL darauf vorbereitet, dass die Spieler sich eben nicht durchschnetzeln, sondern mittels Rollenspiel andere Lösungen finden. EDIT: Sie durchbrechen bei dem Abenteuer sogar die Encounterstruktur indem die Aktionen in den verschiedenen Encounter Konsequenzen in den weiteren Encounter haben.
Unerwarteterweise muss ich sagen, dass die Küstenzauberer doch sinnvolle Abenteuer schreiben können.

Ach ja. D&D4 ist sehrwohl ein Rollenspiel und (entgegen dem was die meisten Küstenzaubererabenteuer suggerieren) ziemlich gut kampflos zu leiten. Jetzt müsste es nur noch sinnvolle Abenteuer geben...
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Greifenklaue am 6.02.2009 | 00:27
Insbesondere dieses "Das ist doch gar kein Rollenspiel mehr" habe ich damals sehr oft gelesen.
Und es geht mir heute noch genau so auf die Nerven wie damals.
Das lustige / interessante /bemerkenswerte ist aber, dass die teilweise auch die Befürworter sagen ;) (Brettspiel eher weniger, aber Bier-& Bretzelspiel oder RollenSPIEL)

Siehe hier. (http://tanelorn.net/index.php/topic,45689.msg871986.html#msg871986)

Ich find`s nicht schlimm, ich weiß deswegen aber auch, warum es mir nicht mehr so gut als meion Haus- & Hofrollenspiel gefällt.



Zitat
@Thalamus schrieb: aber die Debatte Hack'n Slay ungleich Rollenspiel gabs doch auch schon lange vor D&D4.
Vor allem auch zu D&D3.5.
die Nörgler umfassten meisstens
1. Spieler anderer Systeme
2. Fanboys der alten Editionen desselben Systems (z.b. AD&D Spieler).

Bis eben Leute heran mussten, die erstmal erklärten:
1. Hack'nSlay ist auch Rollenspiel und
2. Man kann mit 3.5 auch was anderes als Hack'n Slay spielen

und solche Leute braucht es jetzt eben wieder, und nein, ich meine nicht mich. Nur sind die 3.5 Spieler eben die neuen Nörgler aber sonst ist alles wie immer.
Aber einen dicken Unterschied gibt es eben doch. Wo es für AD&D'ler nur DnD 3.0 gab, gibt es heute für den 3.5'ler neben dem 4.0-Nachfolger einige Alternativen - und damit mein ich jetzt nicht nur Pathfinder, auch SW ist etwas, was für DnD'ler gerade zu ideal konzipiert ist. Auch ein Rückschrauben von d20 - man hätte ahnen können, dass das zurückschlägt.


Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Greifenklaue am 6.02.2009 | 00:33
Auf jeden Fall bin ich der Meinung, dass viele der Schreier der 4. Edition traditionelle Spellcaster sind. Die ihre geliebten Klassen in der Macht beschnitten sehen. Die sehen, dass sie gestreamlined wurden. Die sich durch andere nur durch Rituale unterscheiden....ach das kann man ja schnell mit einem Feat ausbügeln.
Das ist mal ne neue These,kannte ich noch gar nicht  :d

Ich hab tatsächlich einen Magier gemacht, aber nur um endlich auch mal einen zu spielen. Und schon auf der ersten Stufe gut was beigetragen...
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Falcon am 6.02.2009 | 01:17
@Greifenklaue: das stimmt, die Konkurrenz ist enorm geworden. Spiele ja selbst auch lieber Savage Worlds. Vielleicht haben "früher" weniger Leute geschrieen, weil sie sonst nicht wussten, wo sie hin sollten. Ist natürlich einfacher wenn man sich schon auf einen trockenen Flecken gerettet hat.

Enpeze schrieb:
Zitat
Bezüglich der Erfahrung mit verschiedenen Rollenspielen. Mit über 40 Lenzen spiel ich wahrscheinlich um einiges länger die meisten Leute an diesem Board (wahrscheinlich Dir inklusive) und habe während dieser langen Zeit bereits mehr Rollenspielkonzepte vergessen als andere überhaupt kennen. Ich denke ich bin mittlerweile fähig ein Rollenspiel von keinem zu unterscheiden. Smiley
Vielleicht hast du zu viel vergessen ;D
Wenn mir eines beim Mitspielen in anderen langlaaangjährigen Runden klar geworden ist: Spielzeit hat nichts mit Rollenspielerfahrung zu tun. Da waren schon einige Leute dabei, die seit 20Jahren ihr einziges Ding durchziehen und einen Herzkasper kriegen wenn man vorschlägt mal mit höheren XP zu starten oder zu viel Meta redet.


@aktionsbasiert sind für mich Regeln, die die Handlungen eines Charakter direkt abbilden (manche nennen das auch Simulationistisch, aber das führt oft zu verwechslungen, deswegen benutze ich es dafür auch nicht mehr).
Powers gehören z.b. nur eingeschränkt dazu um noch ein drittes Beispiel zu bringen, daß 3.5. aktionsbasierter ist.
Die Enc. und Daily Powers lassen sich nicht beliebig oft einsetzen pro Encounter und es gibt bis auf ein paar Ausnahmen (die meisten davon Zauber) keinen Grund, warum ein Charakter es nicht nochmal tun könnte (z.b. ein Passing Attack). Die Powers sind damit (obwohl sie Aktionen darstellen) viel weniger Aktionsbasiert sondern eher Story/Dramatik orientiert (der Spieler entscheidet per Player Empowerment, daß der Krieger in seine Situation gekommen ist, in der er Passing Attack nutzen kann und er kann dies nur einmal, da dies Dramatisch und Balancetechnisch schlecht wäre) => nicht aktionsbasiert.

@Wotzies/Aufklärung:
der Elch-Smiley hätte eigentlich schon zeigen sollen, daß das nicht ganz ernst gemeint war. Sie stellen natürlich keine Authorität dar, aber sie haben eine Menge Einfluss aufs Hobby. Ich will damit sagen, man hätte das in den Regelbüchern klarer, für jeden verständlicher erklären sollen, weil natürlich erstmal jeder "aktionsbasiert" an ein RPG herrangeht (man muss sich nur selbst mal hier in dem "Kenner"forum umschauen)
Aber offensichtlich kriegen sie es nicht hin, wie du schon sagst.

und zu HeroQuest: Ich war lange Jahre der Meinung, daß sowas wie Wushu kein Rollenspielsystem ist, weil es eigentlich überhaupt kein richtiges System ist. Irgendwann hab ich den Spieß dann umgedreht, weil ich es einfach Leid war jeden Blödsinn als RPG angepriesen zu sehen und würde mittlerweile sogar Golfen als Rollenspiel sehen, hängt immer davon ab, was man damit tut, wenn jemand beim golfen Tiger Woods mimt ist das eben ein tolles golfzentriertes... Golfsystem ;)
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Ariadne am 6.02.2009 | 01:51
Ich weiß nicht wie Intensiv du diese Umstellung mitgemacht hast. Im Vergleich zu diesem Umbruch war das garnichts.
Die Schreie waren vor allem vor dem Erscheinen der 3.0 laut geworden, aber nach deren Veröffentlichung sind die allermeisten ziemlich schnell umgestiegen.
Bei D&D4 zeichnet sich ein anderes Bild.
D&D4 wurde von den meisten geradezu erwartet, und die große Ablehnung trat auf, als sie rauskam und die Leute das unterschiedliche Spielgefühl erlebt haben.
Volle Zustimmung! Ich weiß noch, dass ich mich damals auch ziemlich aufgeregt habe. Nein, nicht weil des "neue" D&D kein Rollenspiel mehr war, sondern, weil alles irgendwie gleichgeschaltet wurde (gleiche Aufsteigstabellen für jeden z.B.). Natürlich hab ich mich auch ziemlich drüber geärgert, warum mein Schutzring nun nicht mehr mit meiner Schutzrobe zusammen gehen soll und welcher Idiot auf die Idee mit dem max. Dex. Bonus kam. Dann habe ich die 3.0 erstmal ne Weile links liegen lassen und weiter schön brav AD&D gespielt. Dann kam irgendwann das erste Dragon Magazin mit einer völlig neuen Idee: Prestige Klassen hieß dieses komische Konzept und so eine hebt dich irgendwie vom Rest ab. Und dann kamen immer mehr Bücher mit mehr davon und ich dachte mir: Hey, super! Sowas kann ich auch designen (wie, was und warum ist eine andere Geschichte). Wie dem auch sei, ich erkannte das Potential der 3E und spätestens, nachdem das Savage Species erschienen ist, ist mir aufgegangen, dass man mit diesem Baukastensystem echt so ziemlich alles machen konnte und das machte mir totalen Spass. So, was sehe ich dann jetzt in der 4E? Alles, was ich an Freiheit bekommen habe und was für mich DIE Neuerung der 3E war, wurde kurzerhand wieder eingestampft und nicht genug: Meine geliebten Caster waren nicht mal mehr ein Schatten ihrer Selbst, ein Problem, was sie beim Wechsel 2E --> 3E nun wirklich nicht hatten. Mal ganz davon ab, konnte ich die Gleichschaltung 2E --> 3E schon nicht ab, wenn ich dagegen aber 3E --> 4E vergleiche, kriege ich graue Haare. Da ich zusätzlich auch noch nicht auf Battemaps stehe, ist bei mir dann endgültig alles vobei gewesen. Kurz, ALLES fühlt sich anders an und nichts davon gut. Blende ich hingegen aus, dass ich ein Rollenspiel spielen will, wo mein Charakter mehr ist, als nur eine Figur auf Battlemap und Zettel, dann kann ich mich richtig gut auf die 4E einlassen. So für Zwischendurch, zwischen dem OotS-Brettspiel und Munchkin...

Allerdings fürchte ich, dass ich deutlich eher wieder zu AD&D zurückkehren würde, als die 4E zu meinem Haussystem zu machen...
Aber es gibt ja genügend, die meinen, ich hab das Licht noch nicht gesehen... ;)
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Selganor [n/a] am 6.02.2009 | 08:57
Auf jeden Fall bin ich der Meinung, dass viele der Schreier der 4. Edition traditionelle Spellcaster sind. Die ihre geliebten Klassen in der Macht beschnitten sehen. Die sehen, dass sie gestreamlined wurden. Die sich durch andere nur durch Rituale unterscheiden....ach das kann man ja schnell mit einem Feat ausbügeln.

Sehr schoen formuliert und keine unhaltbare These, denn:

Meine geliebten Caster waren nicht mal mehr ein Schatten ihrer Selbst, ein Problem, was sie beim Wechsel 2E --> 3E nun wirklich nicht hatten. Mal ganz davon ab, konnte ich die Gleichschaltung 2E --> 3E schon nicht ab, wenn ich dagegen aber 3E --> 4E vergleiche, kriege ich graue Haare.

Q.E.D. ;D
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Feuersänger am 6.02.2009 | 09:10
Naja, mag schon sein, aber ist das ein Grund, diese mit 4E weniger glücklichen Spieler als "Schreier" abzuqualifizieren?  Der Reiz an einem klassenbasierten Rollenspiel ist doch gerade, dass jede Klasse andere einzigartige Fähigkeiten erschließen soll, die andere nicht duplizieren können. Und bei 3E kam dann eben noch der besondere Kniff mit dem Multiclassing hinzu, eben auch speziell PrCs. Wenn das nun alles wegfällt, und im Endeffekt alle gleichgeschaltet sind (oder maximal in die Nischen Tank, Nuker etc. aufgeteilt), was soll der Quatsch dann noch?
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Drudenfusz am 6.02.2009 | 09:15
Naja, mag schon sein, aber ist das ein Grund, diese mit 4E weniger glücklichen Spieler als "Schreier" abzuqualifizieren?  Der Reiz an einem klassenbasierten Rollenspiel ist doch gerade, dass jede Klasse andere einzigartige Fähigkeiten erschließen soll, die andere nicht duplizieren können. Und bei 3E kam dann eben noch der besondere Kniff mit dem Multiclassing hinzu, eben auch speziell PrCs. Wenn das nun alles wegfällt, und im Endeffekt alle gleichgeschaltet sind (oder maximal in die Nischen Tank, Nuker etc. aufgeteilt), was soll der Quatsch dann noch?
Die ewige Mär von gleichgeschalteten Charakteren...
Würde mich echt freuen, wenn Leute die offensichtlich keine Ahnung haben, einfach ihre Beine mal stillhalten würden.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 6.02.2009 | 09:20
Sehr schoen formuliert und keine unhaltbare These, denn:
Sich aus mehreren Argumenten eines Rauszusuchen und dann zu sagen, die Ablehnung liege vor allem daran, ist schon etwas schwach, oder?
Ariadne hat IMHo ziemlich deutlich geschrieben was ihr nicht gefällt, und der Spellcaster war nur ein Punkt.
Das da noch sowas stand wie "Alle Freiheiten die in D&D3 dazugekomemn sind wurden wieder gecancelt" überliest man da mal gerne wenns nicht in die Argumentation passt.

Zitat
Ich war lange Jahre der Meinung, daß sowas wie Wushu kein Rollenspielsystem ist, weil es eigentlich überhaupt kein richtiges System ist. Irgendwann hab ich den Spieß dann umgedreht, weil ich es einfach Leid war jeden Blödsinn als RPG angepriesen zu sehen und würde mittlerweile sogar Golfen als Rollenspiel sehen, hängt immer davon ab, was man damit tut,
In dem Fall fehlt uns natürlich ein minimum an Diskussionsbasis.

Die ewige Mär von gleichgeschalteten Charakteren...
Würde mich echt freuen, wenn Leute die offensichtlich keine Ahnung haben, einfach ihre Beine mal stillhalten würden.
Eine Mär ja?
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Drudenfusz am 6.02.2009 | 09:30
Eine Mär ja?
Balancing =! Gleichschaltung
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 6.02.2009 | 09:46
Balancing =! Gleichschaltung
Balancing != Nicht Gleichschaltung

Beide Aussagen sind richtig. Aber sagen nichts darüber aus, ob in der 4th Ed die Charaktere gleichgeschaltet sind.
Nach einigen Spielen mit der 4th Ed. sage ich alle Klassen fühlen sich gleich an. Wenn an nichts für Onlinegaming Kampftaktiken übrig hat, dann kann man der 4th Ed nichts abgewinnen.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Riot am 6.02.2009 | 10:02
Kein MMO(RPG) welches ich bisher gespielt habe spielt sich wie D&D4. Finds engstirnig von der Einordnung der Klassen zur einfachen Orientierung, was der Char denn kann, drauf zu schließen, dass D&D4 wie ein MMO sein sollte, nur weil allgemeinbekannte Bezeichnungen benutzt werden.

War auch erst skeptisch, als ich die Previews zu D&D4 gesehn hab aber nach mehrfachen spielen hats mich überzeugt. Am Rollenspiel hat sich bei uns durch den Umstieg nichts geändert, da die Regeln, wenn benötigt, vollkommen dafür ausreichen.

Wobei ich noch keine plausible "ingame" Begründung gefunden habe, warum es Encounter und Daily Powers gibt. Aber das gleiche gilt für das Spellslotsystem von (A)D&D in Version X
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: 6 am 6.02.2009 | 11:11
Nach einigen Spielen mit der 4th Ed. sage ich alle Klassen fühlen sich gleich an.
Sorry, aber nein. Die Charakterklassen fühlen sich eben NICHT gleich an. Wenn Du es mir nicht glaubst, dann bau mal einen Warlock und lass ihn spasseshalber durch die Gegner laufen. Mach das danach mit einem Rogue. Oder prügel Dich einmal mit einem Fighter durch die Gegnermassen und danach mit einem Warlord.

Wahrscheinlich meinst Du eigentlich, dass Du die einzigartigen Regelmechanismen der verschiedenen Klassen vermisst. Ich persönlich halte nicht viel davon, wenn jede Klasse komplett andere nichtkompatible Regeln verwendet, aber ich kann den Gedanken dahinter verstehen.
Zitat
Wenn an nichts für Onlinegaming Kampftaktiken übrig hat, dann kann man der 4th Ed nichts abgewinnen.
Bullshit! Ich habe für Onlinegaming Kampftaktiken nicht viel übrig und finde 4th Ed klasse.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Tantalos am 6.02.2009 | 11:21
Ich weiß agr nicht warum man hier soviel Mühe darauf verwendet, Menschen zu überzeugen, die seit 6 Monaten eh die gleichen Argumente haben und sich auch gar nicht auf ersthafte Diskussion aus sind, sondern ihre Meinung haben und damit glücklich sind.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 6.02.2009 | 11:26
Ich weiß agr nicht warum man hier soviel Mühe darauf verwendet, Menschen zu überzeugen, die seit 6 Monaten eh die gleichen Argumente haben und sich auch gar nicht auf ersthafte Diskussion aus sind, sondern ihre Meinung haben und damit glücklich sind.
Was genauso auf die Gegenseite zutrifft.
Aber du wolltest wohl nur grad mal wieder ein bischen rumstänkern  :-*

@Christian
Ja, möglicherweise ist das ein Punkt. Wie gesagt die kleinen Unterschiede im Kampf interessieren mich nicht. Bei 1-2 Kämpfen pro Spielabend ist das einfach keine Primäre Spaßquelle.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Suro am 6.02.2009 | 11:27
Was genauso auf die Gegenseite zutrifft.
Aber du wolltest wohl nur grad mal wieder ein bischen rumstänkern  :-*
Wer sagt dir denn, das nicht auch die Gegenseite gemeint war ;) ?
Aber niemand will euch euren Freizeitspaß nehmen, weitermachen.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Tantalos am 6.02.2009 | 11:28
Was genauso auf die Gegenseite zutrifft.
Aber du wolltest wohl nur grad mal wieder ein bischen rumstänkern  :-*

Ich finds schön, wie aufmerksam Du liest. Ich habe gar keine Seite genannt, oder. Und es war tatsächlich für beide Seiten gemeint.
Also knutsch Dich selber.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 6.02.2009 | 11:32
Ich finds schön, wie aufmerksam Du liest. Ich habe gar keine Seite genannt, oder. Und es war tatsächlich für beide Seiten gemeint.
Stänkerst trotzdem rum....
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Wormys_Queue am 6.02.2009 | 11:33
Meine bevorzugten Klassen in 3.5 sind übrigens Barde,Kleriker und kämpfer. Ich mag die 4E trotzdem nicht. Und nu?

Wahrscheinlich meinst Du eigentlich, dass Du die einzigartigen Regelmechanismen der verschiedenen Klassen vermisst.

So gehts mir z.B.. Wozu überhaupt Klassen, wenn die sich nicht so deutlich wie nur irgend möglich voneinander unterscheiden? Dann doch lieber Baukastensysteme, die mir einfach nur die Bausteine hinstellen und es mir dann überlassen, wie ich diese zusammensetzen will.

Ich weiß agr nicht warum man hier soviel Mühe darauf verwendet, Menschen zu überzeugen, die seit 6 Monaten eh die gleichen Argumente haben und sich auch gar nicht auf ersthafte Diskussion aus sind, sondern ihre Meinung haben und damit glücklich sind.

Keine Ahnung, ob das deine Absicht war, aber geiler Rundumschlag, mit dem Du mindestens so viele 4e-Spieler wie 3.5-Spieler triffst.  ;D

edit:ich sehe, es war Absicht ^^
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Ariadne am 6.02.2009 | 11:52
Sich aus mehreren Argumenten eines Rauszusuchen und dann zu sagen, die Ablehnung liege vor allem daran, ist schon etwas schwach, oder?
Ariadne hat IMHo ziemlich deutlich geschrieben was ihr nicht gefällt, und der Spellcaster war nur ein Punkt.
Das da noch sowas stand wie "Alle Freiheiten die in D&D3 dazugekomemn sind wurden wieder gecancelt" überliest man da mal gerne wenns nicht in die Argumentation passt.
Danke! Klar kann ich die Abschwächung der Caster leiden, wie Fußpilz, aber wenn das mein EINZIGES Argument wäre, könnte ich mich GANZ VIELLEICHT sogar damit irgendwie abfinden. Wie gesagt, mein Hauptargument ist das Fehlen von Individualität und Freiheit, DIE Neuerung von D&D 3 schlechthin, was mich ÜBERHAUPT bewogen hat, AD&D den Rücken zu kehren. Wenn die 4E auch nur EIN ÄHNLICHES Argument hätte, was mich überzeugen würde, aber Gleichschaltung, fixe Rollenverteilung, Freiheitsverlust, Caster-Crippling UND Battlemap-Fokussierung sind für mich fünf gleichwertige Argumente dagegen. Da muss die 4E erstmal was bieten, um DIESE ganzen Nachteile mehr, als nur aufzuwiegen (selbst bei für mich gleichwertigen Systemen bleibe ich bevorzugt beim Alten)...
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: killedcat am 6.02.2009 | 12:26
Allerdings nehme ich an, Du hattest noch nicht das Vergnügen es zu spielen oder?
Nur ein Testspiel. Ging in die Hose, ich glaube auch, wir haben es nicht richtig gespielt. Ich finde das System furchtbar.

Und was ist eine "Nachkaufdissonanz"??
Ich habe bereut, das Spiel gekauft zu haben. Es tut mir um das gute Geld leid.

Das kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Willst Du uns hier weismachen, daß z.B. ein Abenteuer mit Schwerpunkt Politik statt Kampf nicht oder nur ungenügend mit einem von Dir oben genannten Systemen spielbar ist?
Nein, ich will sagen, dass bei besagten Systemen - genau wie bei D&D4 - der regelseitige Schwerpunkt auf Kampf oder Action liegt. So wie man z.B. mit Savage Worlds auch Spiele mit Schwerpunkt auf Politik spielen kann, so kann man es auch mit D&D4. Es geht, aber das System tut wenig um das zu fördern. Action steht im Vordergrund.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Selganor [n/a] am 6.02.2009 | 12:35
Dazu mal eine Nachfrage: Welche (normalen - ich meine jetzt nicht irgendwelche "Mini-Systeme" die extra dazu gemacht wurden das zu machen) Systeme foerdern denn Intrigen, Politik, ...? (Antwort kann auch gerne Thema eines eigenen Threads sein)
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Falcon am 6.02.2009 | 12:39
mit D&D4 hab ich das erste mal in Betracht gezogen überhaupt einen D&D Magier zu spielen. Die 4E Versionen können wenigstens zaubern wann sie wollen und spielen sich nicht wie ein verfluchter AAA Akku.
So kanns gehen.

@Ariadne: kannst du den "Freiheitsverlust" begründen bzw. wieso hat 3.5 mehr Freiheit? Das scheint mir ziemlich aus der Luft gegriffen zu sein.

Thalamus schrieb:
Zitat
Zitat
Zitat Falcon
Ich war lange Jahre der Meinung, daß sowas wie Wushu kein Rollenspielsystem ist, weil es eigentlich überhaupt kein richtiges System ist. Irgendwann hab ich den Spieß dann umgedreht, weil ich es einfach Leid war jeden Blödsinn als RPG angepriesen zu sehen und würde mittlerweile sogar Golfen als Rollenspiel sehen, hängt immer davon ab, was man damit tut,
In dem Fall fehlt uns natürlich ein minimum an Diskussionsbasis.
Aber es ist doch inkonsequent zu sagen D&D4 sei kein Rollenspiel aber Fate z.b. schon. Du hast natürlich recht, mit willkürlich agierenden Diskussionspartnern kann man nicht argumentieren.

wenn man sich wenigstens mal auf die wirklichen Kritiken an D&D4 konzentrieren könnte, von denen das Spiel profitieren würde.

Das Problem ist, wie Drudenfusz schon andeutete, zu viele Leute, die zu wenig Ahnung von D&D4 haben, kritisieren es. Das scheint immer wieder durch.
Theoretisch ists mir egal wenn sich Leute selbst belügen aber leider schadet das D&D4=MMO Geseiere dem Spiel allgemein, weil andere Naivlinge den Slogan einfach aufgreifen und sich das viral unter denen ausbreitet, die nicht selber nachdenken oder ausprobieren. Und das stört schon.

Sogar eine DSA Version von D&D4 wird gemacht, das gute Spießerrollenspiel
schlechthin und ich hab keinen Zweifel, daß es besser wird als DSA4

schade das Rollenspieler nicht mehr so flexibel sind wie früher (war aber nicht dabei), als sie aus jedem System das Beste machen konnten (ich glaube nicht, daß die RPG Systeme früher besser funktionierten, eher das Gegenteil.


Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: JS am 6.02.2009 | 13:01
ein problem ist aber auch, daß man sich von zuvielen fans der 4e plötzlich anhören muß, man hätte keine ahnung oder sei eben zu doof, um die 4e auch so toll zu finden wie sie. besonders bitter stößt das dann bei ehemaligen fanboys der 3.5 auf, die plötzlich all das schlechte, finstere und schlimme an der 3.5 entdecken, was früher vehement verteidigt wurde und die 4e nun als einzig wahres rollenspiel endlich ausgemerzt hätte.
albern. ebenso albern wie dieser ganze systemstreit.
 >:(

ps: und früher waren rollenspieler auch nicht flexibler, sondern allzu oft die gleichen starrbirnen wir heute. nur die "kriegsschauplätze" waren andere. dsa gg. d&d gg. wod gg. shadowrun z.b. aber übergreifende raufereien sind mittlerweile nicht mehr nötig, weil sich die gruppen nun untereinander aufgrund unterschiedlicher systemversionen kloppen. ironie des schicksals.
:D
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: 6 am 6.02.2009 | 13:04
@Christian
Ja, möglicherweise ist das ein Punkt. Wie gesagt die kleinen Unterschiede im Kampf interessieren mich nicht. Bei 1-2 Kämpfen pro Spielabend ist das einfach keine Primäre Spaßquelle.
Schau Dir einfach mal die Attackpowers genauer an. Da gibt es ne Menge, die Du auch ausserhalb des Kampfes verwenden kannst. Der Spieler muss nur kreativ werden. Dann unterscheiden sich auch die Klassen ausserhalb des Kampfes.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 6.02.2009 | 13:06
Schau Dir einfach mal die Attackpowers genauer an.
Ja, und viele die Meiner Meinung nach das spielen arg erschweren.
Hier müsste es irgendwo einen Thread von mir zum FeyStep geben....
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Falcon am 6.02.2009 | 13:13
wenn die Kritiker nicht hören wollen, daß sie D&D4 nicht kennen, warum geben sie es dann immer wieder zu? ;)
und beweisen es gleich im Anschluss noch ;D
dann kommen so Aussagen heraus wie
"ist ja wie ein MMO"
"keine Spielerfreiheit"
"Alle Klassen gleich"
....

Das ironische, im Vergleich zu wirklichen freien Rollenspielen oder komplexen Universalsystemen trifft das ja sogar zu. Aber für D&D4 und 3.5 gleichermaßen.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: 6 am 6.02.2009 | 13:14
So gehts mir z.B.. Wozu überhaupt Klassen, wenn die sich nicht so deutlich wie nur irgend möglich voneinander unterscheiden? Dann doch lieber Baukastensysteme, die mir einfach nur die Bausteine hinstellen und es mir dann überlassen, wie ich diese zusammensetzen will.
Rate mal von wem ich das Argument kenne und wieso ich es verstanden habe. ;)
Ich persönlich finde die Gleichschaltung der Klassenregelsysteme als Wohltat. Genauso sehe ich den Vergleich zu anderen Baukastensysteme als irreführend. Der große Vorteil von 4e ist, dass eigentlich jeder Neuling mit dem PHB einen Charakter auf verschiedenen Stufen erstellen kann, ohne erst lange Zeit in die Bücher schauen zu müssen.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Greifenklaue am 6.02.2009 | 13:16
Zitat
wenn man sich wenigstens mal auf die wirklichen Kritiken an D&D4 konzentrieren könnte, von denen das Spiel profitieren würde.

Das Problem ist, wie Drudenfusz schon andeutete, zu viele Leute, die zu wenig Ahnung von D&D4 haben, kritisieren es. Das scheint immer wieder durch.
Die haben das wenigstes schonmal gespielt, bei Pathfinder muss man mit Leuten rumdiskutieren, die noch nichtmal das Gratis-pdf kennen...  ;D

[Steilpass angenommen unddirekt verwandelt, sorry dafür.  ~;D]

Zitat
Ich weiß agr nicht warum man hier soviel Mühe darauf verwendet, Menschen zu überzeugen, die seit 6 Monaten eh die gleichen Argumente haben und sich auch gar nicht auf ersthafte Diskussion aus sind, sondern ihre Meinung haben und damit glücklich sind.
Ich glaube, dass ist des Pudels Kern. Beide Seiten haben mittlerweile die Meinungsfindung abgeschlossen. Es ist vollkommen in Ordnung, keins der beiden, das eine, das andere oder beide zu mögen. Beide haben sicherlich ihre Pro, wie auch ihre Contraseiten. Ehrlich  :ctlu:
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: 6 am 6.02.2009 | 13:16
Hier müsste es irgendwo einen Thread von mir zum FeyStep geben....
Das war die Realismusdebatte. Da könnten wir dann auch mal über die HPs diskutieren und ab welcher Stufe ein Fall aus jeder Höhe einem Katzensprung gleicht. Und zwar in JEDER D&D-Edition...
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Asdrubael am 6.02.2009 | 13:17
ich finde die Formulierung Gleichschaltung hier im Thread vollkommen daneben  :q
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: 6 am 6.02.2009 | 13:21
ein problem ist aber auch, daß man sich von zuvielen fans der 4e plötzlich anhören muß, man hätte keine ahnung oder sei eben zu doof, um die 4e auch so toll zu finden wie sie. besonders bitter stößt das dann bei ehemaligen fanboys der 3.5 auf, die plötzlich all das schlechte, finstere und schlimme an der 3.5 entdecken, was früher vehement verteidigt wurde und die 4e nun als einzig wahres rollenspiel endlich ausgemerzt hätte.
Da mir das von einem anderen User des öfteren vorgeworfen wurde:
Ich habe 3.5 toll gefunden, weil ich damit gelernt habe eine Battlemap einzusetzen und weil sie AD&D2 endlich einigermassen repariert haben. Meine zwei Kritikpunkte an 3.5 waren schon immer Save-Or-Die-Effekte und Highlevel-Spiel. Später kam dann noch dazu, dass das Abenteuererstellen auf höheren Stufen unheimlich viel Aufwand bedurft haben. Das bedeutet NICHT, dass D&D3.5 kein gutes Rollenspiel ist. Nur sind aus meiner Sicht sowohl Pathfinder als auch 4e besser.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Falcon am 6.02.2009 | 13:22
Greifenklaue schrieb:
Zitat
Die haben das wenigstes schonmal gespielt, bei Pathfinder muss man mit Leuten rumdiskutieren, die noch nichtmal das Gratis-pdf kennen...  Grin
Ja, diese Idioten begehen den Fehler auf Aussagen von Leuten dieses Forums zu vertrauen. Das ist wirklich dämlich, keine Frage. Aber aufgreifen von Aussagen (zu Pathfinder) und Aussagen erfinden (zu D&d4) ist ja erstmal was anderes.
(aber ich glaube Paizo will sein Pathfinder gar nicht gratis hergeben, sonst würden sie nicht so einen Affenzirkus um den Download machen)

im Grunde kann sich D&D4 zurücklehnen, über kurz oder lang werden die kritischen Stimmen sowieso aussterben und sich D&D4 etablieren. Das beste wird vermutlich wirklich sein die Nörgler (nicht zu verwechseln mit Kritikern) einfach zu ignorieren. Wenn die abspringen, whayne? Glaubt denn jemand ernsthaft an den Untergang von D&D4? Wenn überhaupt dann liegt das am DDI allein.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Malicant am 6.02.2009 | 13:24
Gleichschaltung
Was soll das überhaupt bedeuten?
Zitat
fixe Rollenverteilung
Die es schon seit jeher in D&D gab, sie wird nun lediglich auch ganz offen so genannt
Zitat
Freiheitsverlust
Schwachsinn
Zitat
Caster-Crippling
Totaler Schwasinn
Zitat
Battlemap-Fokussierung
Schon mal ernsthaft 3E mit und ohne Battlemap gespielt? Es sind mit den selben Regeln völlig andere Spiele. 4E das jetzt vorzuwerfen ist... ja, wer hätte es gedacht... Schwachsinn
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Greifenklaue am 6.02.2009 | 13:43
Greifenklaue schrieb: Ja, diese Idioten begehen den Fehler auf Aussagen von Leuten dieses Forums zu vertrauen. Das ist wirklich dämlich, keine Frage. Aber aufgreifen von Aussagen (zu Pathfinder) und Aussagen erfinden (zu D&d4) ist ja erstmal was anderes.
(aber ich glaube Paizo will sein Pathfinder gar nicht gratis hergeben, sonst würden sie nicht so einen Affenzirkus um den Download machen)
Du solltest (könntest / müßtest...) lernen, dass diese Leute die Aussagen nicht erfinden, sondern dass sie es tatsächlich so empfinden.

Über dass auf Aussagen vertauen geheich mal hinweg, nach drei Wörtern dass ganze für "unspielbar" zu erklären, ist genau die Unsachlichjkeit, die Du Kritikern gerne vorwirfst.

Der Affentzirkus umfasst eine etwa einminütige Anmeldung. Man kriegt nicht mal eMails von denen, wenn man es nicht anklickt. Aber ja, die sind neugierig, wie oft ihr Werk heruntergeladen wird. Ermöglicht eine bessere Einschätzung.

Zitat
im Grunde kann sich D&D4 zurücklehnen, über kurz oder lang werden die kritischen Stimmen sowieso aussterben und sich D&D4 etablieren. Das beste wird vermutlich wirklich sein die Nörgler (nicht zu verwechseln mit Kritikern) einfach zu ignorieren. Wenn die abspringen, whayne? Glaubt denn jemand ernsthaft an den Untergang von D&D4? Wenn überhaupt dann liegt das am DDI allein.
Die werden nicht abspringen, sondern eine Alternative nutzen... Und das ist auch gut so.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 6.02.2009 | 13:50
Das war die Realismusdebatte.
Nicht wirklich, viele haben darin über Realismus geredet, aber meine Kritik damals bezog sich explizit nicht auf Realismus, sondern auf Spielbarkeit und Leitbarkeit.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Falcon am 6.02.2009 | 13:51
ich glaube Anzahl von Downloads lassen sich auch anders zählen. Und überall Daten zu hinterlassen ist eben nicht gut.

Abspringen, Alternative suchen, ist doch dasselbe. Die Hauptsache ist: Über kurz oder lang ist man sie los.

@empfinden: gut, sehe ich ein. Aber warum liegt ihnen so viel daran, daß verdammt nochmal jeder andere Rollenspieler das ganz genauso empfinden muss?
Die meisten "Empfindungen" können ja nicht mal begründet werden.
"D&D4 hat keine Spielerfreiheit - ja, empfinde ich halt so, deswegen behauptet ich das jetzt überall wo ich gehe und stehe".
Klar, damit entzieht man sich natürlich jeder Rechtfertigung.
"Ich empfinde das eben umd meine Gefühle sind eben meine Gefühle, ätsch".

also bis jetzt scheinen mir D&D4 Spieler ausschlieslsich in der defensive zu sein und ich sehe keinen der auf D&D4 Missionierung geht. Also besteht doch kein Grund jedem seine Empfindungen unter die Nase zu reiben.
Da sind wir ja schon wieder bei der gerechtfertigten Kritik, die ich ansprach, die dadurch völlig unmöglich wird.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Ariadne am 6.02.2009 | 13:53
@Ariadne: kannst du den "Freiheitsverlust" begründen bzw. wieso hat 3.5 mehr Freiheit?
Ich dachte, das hätt ich bereits, aber von mir auch auch nochmal^^.
Ganz klar: In der 3.5 kannst du dir jede Stufe neu überlegen, welche Klasse du "heut mal" aufsteigen willst, welche PrC du wählen willst (OK, darauf musst du dich vorbereiten, dennoch), in welcher Kombination du was mischen willst, welche skills du bevorzugst, etc.
Ob die Wahlen IMMER so von Vorteil für den Charakter sind, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Multiclassing ist ja nicht immer unbedingt von Vorteil, erst recht nicht bei unerfahrenen Spielern. Die 4E hingegen ist "Idiotensicher". Du kannst nur EINE Klasse wählen, mit Feats immerhin ein paar Fähigkeiten einer ZWEITEN annehmen, wenn du gleich auf den ganzen Paragon Path verzichtest, hast du erst sowas, wie halbwegs "echtes" Multiclassing mit EINER weiteren Klasse. Dafür halt keinen Paragon Path. Auch wenn dir jetzt 2 PP oder 2 Epic Destinies so gut gefallen, dass du dich nicht entscheiden kannst, hast du Pech! Wenn du dich in der 3E nicht für 2 PrCs entscheiden kannst, dann nimmst du eben ... BEIDE. Das einzige Hinderniss ist, dass du evtl. nicht weit genug aufsteigen könntest, um beide auszukosten, aber an sich ist es problemlos möglich.
Diese Einschränkung der 4E hat wie gesagt einen Vorteil: Idiotensicherheit! Durch die Fesseln ist es nicht mehr möglich, seinen Char so richtig zu verskillen. Leider hat es bei den Individualisten oder "Bastelfreunden" einen Nachteil: Es ist GÄHNEND langweilig. Das einzige, wo du mal hin und her überlegst, ist, welche Powers du wählst, welche alten du rauswirfst und ob dir nicht doch ein PP und ne ED irgendwie so zusagt, dass du nicht überlegst, bei deiner EINZIGEN Wahl doch was anderes zu nehmen. Im Vergleich zur 3E ist also die Zahl der Wahlmöglichkeiten mehr, als nur leicht eingeschränkt. Das meine ich mit "Freiheitsverlust"...

Für die ganzen "ich-habe-unrecht,-4E-Fans-haben-recht"- Freunde: Ich meine, mich ausreichend mit der 4E beschäftigt zu haben, um eine Aussage darüber zu treffen, was sich für mich anders und "falsch" anfühlt und vor allem, was sich nach meinen Playtests stört und nicht aufhört, mich zu stören. Ich habe die 4E noch nicht als Paragon und nicht in den Epics gespielt, aber da es so viele 3E Spieler gibt, die keinen Plan von den high levels und Epics haben, aber meinen, dennoch darüber herziehen zu müssen, sehe ich das weder als Problem, noch als Bildungslücke. Es ist mir also schlicht egal, ob sich auf Stufe 15 ein Wizard doch noch irgendwie anders spielt, als ein Cleric, ich habe einfach keinen Bock, bis Stufe 10 oder whatever zu warten, um das vielleicht mal zu spüren (mal davon ab, dass ich dann ZU SEHR daran erinnert werde, was ein Stufe 10 Cleric oder Wizard könnte, wenn er der 3E entsprunden wäre).

@Malicant: Ranten kann ich auch, lass ich aber mal besser und probiers so sachlich, wie geht...

Was Gleichschaltung bedeuten soll? Na, das, was es aussagt. Charaktere fühlen sich GLEICH an, die Fähigkeiten heißen anders und haben feine Unterschiede, aber so die wirklich Riesendinger sind mir da jetzt nicht aufgefallen. Ach moment, doch: Der Wizard ist jetzt wohl noch die schwächste unter den Klassen, weil der Schaden, den der austeilt, im Vergleich zum Rest ziemlich im Keller ist. Ist aber wohl egal, denn er ist ja jetzt "Controller", das hat er nicht zu dürfen...

Rollenverteilung: Mit dem Unterschied, dass sich der 3E Wizard jeden Tag neu entscheiden könnte, ob er Supporter, Damage Dealer, Minion Master oder was anderes ist und nicht "Controller", dass sich der Fighter immerhin während seiner Laufbahn aussuchen konnte, ob er ein Tripper, Charger, Fernkämpfer, Zweihandkämpfer oder whatever ist und nicht "Defender, Punkt", etc. Kurz, dass eine Rolle nicht automatisch festgelegt war, sondern, dass man sich durchaus immernoch innerhalb seiner Klasse (teilweise täglich) aussuchen konnte, was man wollte/ brauchte. Wenn du mir jetzt kommst, mit "geht doch immer noch", klar, aber nicht IN DEM MAßE...

Freiheitsverlust: Siehe oben...

Caster-Crippling totaler Schwachsinn? Was hast du in der 3E gespielt? Nichts? Bis Stufe 5? Könnte einiges erklären...

Ja, ich habe in der 3E ernsthaft mit und ohne Battlemap gespielt (tatsächlich und wirklich!) und JA, ich kann Battlemaps nicht ausstehen. Warum? Weils mir die Phantasie nimmt, wenn ich Figuren hin und her schiebe, egal, ob die Figuren jetzt durch Würfel oder die neusten WotC Minis symbolisiert werden. Muss ich Phantasie jetzt auch noch deffinieren? Ich hoffe mal nicht...

Du solltest (könntest / müßtest...) lernen, dass diese Leute die Aussagen nicht erfinden, sondern dass sie es tatsächlich so empfinden.
Danke! ERfinden muss ich gar nix, aber ich habe schon mehr, als einmal geschrieben, dass es sich für mich so ANFÜHLT. Ich empfinde das wirklich so und kein noch so fanatischer 4E Fanboy wird mir das Gefühl je austreiben, egal mit wievielen noch so ernst- oder whatever gemeinten Argumenten...
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: 6 am 6.02.2009 | 13:54
Nicht wirklich, viele haben darin über Realismus geredet, aber meine Kritik damals bezog sich explizit nicht auf Realismus, sondern auf Spielbarkeit und Leitbarkeit.
Du meinst also, dass Du Probleme hast Abenteuer zu entwickeln, die nicht durch den Fey Step zerschossen werden?
Da solltest Du höchstens bis Level 9 (oder so) leiten. Du wirst sonst wesentlich größere Probleme bekommen, wenn Du einen Wizard in der Gruppe hast. Auch das Problem gab es in jeder Edition vor 4e.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 6.02.2009 | 14:00
Du meinst also, dass Du Probleme hast Abenteuer zu entwickeln, die nicht durch den Fey Step zerschossen werden?
Da solltest Du höchstens bis Level 9 (oder so) leiten. Du wirst sonst wesentlich größere Probleme bekommen, wenn Du einen Wizard in der Gruppe hast. Auch das Problem gab es in jeder Edition vor 4e.
Dazu habe ich eigentlich alles in dem entsprechenden Thread geschrieben, und diese Argumente kamen da auch. Es macht wenig Sinn das hier jetzt nochmal anzufangen. Wenn dir an meienn Ausführungen im entpsrechenden Thread noch was unklar ist, kannst du da gerne nochmal nachfragen.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Greifenklaue am 6.02.2009 | 14:13
ich glaube Anzahl von Downloads lassen sich auch anders zählen. Und überall Daten zu hinterlassen ist eben nicht gut.
Wenn es bei ihnen so runterzuladen ist ohne Wasserzeichen, dann würde es sich allerdings auch in freien Downloads, per eMail verbreiten, dass ist schlecht messbar. Außerdem gehe ich davon aus, dass irgendwann nach der Endversion auch kein freier Betadownload mehr möglich sein wird. Und der kann realistisch nur dann eingestellt werden, wenn es nur Wasserzeichenversionen gibt. Naja, kurzum, wie sie es auch machen, es macht eben schon einen Unterschied aus. Vielleicht hast Du ja bei der deutschenm Version mehr Glück.

Zitat
Abspringen, Alternative suchen, ist doch dasselbe. Die Hauptsache ist: Über kurz oder lang ist man sie los.
Für DnD 4 nicht, für die Rollszene schon. Wie vermutet, wirst Du bestimmt einige bei SW wiedersehen  ;D

Zitat
@empfinden: gut, sehe ich ein. Aber warum liegt ihnen so viel daran, daß verdammt nochmal jeder andere Rollenspieler das ganz genauso empfinden muss?
Die meisten "Empfindungen" können ja nicht mal begründet werden.
"D&D4 hat keine Spielerfreiheit - ja, empfinde ich halt so, deswegen behauptet ich das jetzt überall wo ich gehe und stehe".
Klar, damit entzieht man sich natürlich jeder Rechtfertigung.
"Ich empfinde das eben umd meine Gefühle sind eben meine Gefühle, ätsch".
Ich denke, dass essich so verhält. Ihre Begründungen setzen Dinge in den Vordergrund, die Dir / Euch / den DnD 4'lern weniger wichtig sind (und umgekehrt). Darum fällt es schwer, sich gegenseitig zu verstehen. Argamae nennt hier  (http://greifenklaue.wordpress.com/2009/01/14/argamaes-versuch-einer-dnd-4te-charaktererschaffung-ein-akt-in-zwei-teilen-12/) und hier  (http://greifenklaue.wordpress.com/2009/01/16/argamaes-versuch-einer-dnd-4te-charaktererschaffung-ein-akt-in-zwei-teilen-22/) imho z.B. reichlich Gründe, warum es ihm nicht möglich ist, seinenm Kleriker so zu individualisieren, wie er möchte. Andere haben aber mit Gegenargumenten durchaus auch recht... Es ist einfach ein unterschiedliches Gewichten von Punkten sein.

Zitat
also bis jetzt scheinen mir D&D4 Spieler ausschlieslsich in der defensive zu sein und ich sehe keinen der auf D&D4 Missionierung geht. Also besteht doch kein Grund jedem seine Empfindungen unter die Nase zu reiben.
Da sind wir ja schon wieder bei der gerechtfertigten Kritik, die ich ansprach, die dadurch völlig unmöglich wird.
Meist begründen sie sie schon, werden aber nicht verstanden - eben weil man anders spielt und es damit anders sieht. Ich hab Ariadne z.B. schon beim ersten Mal verstanden, auch wenn ich es übrigens anders sehe  ;D
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Asdrubael am 6.02.2009 | 14:19
Ich liebe Freiehitsdiskussionen!

Erst hieß es, dass es zuviele Regeln sind, dann dass man für Soziale Interaktion bei D&D 4 keine Regeln mehr hat, dann wieder dass es zuwenige im Kampf sind (wel zB Entwaffnen fehlt) ... Gegenargument ist, dass alles auf ein Maß reduziert wurde, dass nur Regeln übrigbleiben, die den Spass förden, was wieder einigen zuviel Vorschriften war, da sie jetzt ja angeblich zum Spass haben gezwungen waren

Mädels, habt ihrs bald mit Freiheit vs D&D4e?  ~;P

Nicht jede Struktur ist gleich Freiheitsberaubung! Und nicht jede Fehlende Struktur ist gleich die Vorschrift, diesen Aspekt außer acht zu lassen
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Falcon am 6.02.2009 | 14:22
@Freiheitsverlust/Ariadne: kurzum, die willst kein Klassensystem spielen. Du weisst ja, daß du kein Fünkchen mehr Auswahlfreiheit beim Aufsteigen innerhalb einer Klasse bei 3.5  hast als in 4.0, nämlich sogar weniger.

Es ist der SINN eines Klassensystems Klassen zu spielen.Wenn man alles in beliebiger Kombi völlig frei spielen will (was in 3.5 zum Glück auch nicht geht), dann spielt man doch bitte gleich ohne.

Mit den 4.0 Kombinationsmöglichkeiten hast du
eine 4.0 Klasse[mit mehr Auwahlmöglichkeit innerhalb der Klasse als in 3.5)
+ alle Paar Level Fremdklassenpowers (weniger als 3.5 Multiclassing), ca. 80 Zur Auswahl
+ öfter Featauswahl
+ mehr Attributssteigerungen
+ 8x3 (oder so) Paragon Paths,
was eine verdammt große Zahl an Kombinationsmöglichkeiten ergibt.
Und das nur im COREBOOK!

was mich immer irritiert sind zwischendurch kleine Andeutungen wie "freiheit, weil ich mir aussuchen kann welchen SKills ich bevorzuge".
ich meine, wtf? wtf? .... wie kommt sowas zustande? In 4.0 kann man sich keine Skills mehr aussuchen?

Die "Idtiotensicherheit" ist der einzig valide Kritikpunkt. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Balanceakt. Denn Charakterplanung kann es nur da geben, wo ein Spiel Nicht-balanciert ist und 3.5 ist nicht ausbalanciert. Das war früher mal ein Kritikpunkt, jetzt ist es die große Stärke. D&D4 ist (im großen und Ganzen) balanciert, was viele mit idiotensicher verwechseln.
Man trifft die Entscheidungen beim Steigern nicht mehr dahingehend, die Balancelöcher zu umgehen (wie in 3.5), was einen Spieler erheblich einschränkt, der einen fähigen Charakter spielen will, sondern danach, wie man seinen Charakter am liebsten mag (ohne dafür abgewatscht zu werden, weil man immer Möglichkeiten hat sich durch die Regeln ins Abenteuer einzubringen), das schafft nochmal mehr Spielerfreiheit.

In der Quintessenz würde ich sagen ist die Freiheit in 4.0 und 3.5 ungefähr gleich (aber natürlich viel viel geringer als in anderen nicht Klassenrollenspielen), wobei man bei 3.5 erst sämtliche Zusatzbände dazuzählen muss.

Greifenklaue schrieb:
Zitat
Für DnD 4 nicht, für die Rollszene schon. Wie vermutet, wirst Du bestimmt einige bei SW wiedersehen  Grin
Unwahrscheinlich, diese Leute sind definitiv nicht Savage genug.
würdn mit den abstrakten Inhalten, Spielbalance und Notwendigkeit eigener Kreativität nicht zurecht kommen ;D

Joe schrieb:
Zitat
Erst hieß es, dass es zuviele Regeln sind, dann dass man für Soziale Interaktion bei D&D 4 keine Regeln mehr hat, dann wieder dass es zuwenige im Kampf sind (wel zB Entwaffnen fehlt) ... Gegenargument ist, dass alles auf ein Maß reduziert wurde, dass nur Regeln übrigbleiben, die den Spass förden, was wieder einigen zuviel Vorschriften war, da sie jetzt ja angeblich zum Spass haben gezwungen waren
*lol* wie wahr.

Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: killedcat am 6.02.2009 | 14:33
Dazu mal eine Nachfrage: Welche (normalen - ich meine jetzt nicht irgendwelche "Mini-Systeme" die extra dazu gemacht wurden das zu machen) Systeme foerdern denn Intrigen, Politik, ...? (Antwort kann auch gerne Thema eines eigenen Threads sein)

Gute Frage. Praktisch alle Rollenspielsysteme, die ich kenne, legen den Fokus irgendwo auf Kampf. Ich bin auch kein Indy-Freund.

Ein System, das soziale Interaktion zumindest ein bisschen stärker fokusiert, ist Fading Suns (VPS), wo es 3 bzw. 6 soziale Werte gibt (Ego / Glaube, introvertiert / extrovertiert, Ruhe / Leidenschaft). Viele Eigenschaften verstärken diese Werte in bestimmten sozialen Situationen, oder vermindern sie. Das schafft zumindest die Grundlagen für ein kleinwenig vielschichtigere Charaktere und soziale Interaktion. Schwächen können ausgenutzt werden. Dennoch möchte ich hier nicht von einem Fokus sprechen. Stimmungsspiel ist in FS vielleicht besser möglich als in D&D, wirklich unterstützt wird es allerdings kaum.

Conspiracy X schafft mit den "Pulling Strings" schon mehr. Hier können Konflikte regelseitig mittels Intrigen bewältigt werden. Gut, meistens handelt es sich bei den Strings um Ressourcen, aber hier sehe ich den Fokus tatsächlich etwas vom Kampf weg, hin zum "hinter-den-Kulissen-arbeiten". Eine geniale Idee, die edenstudios leider bei den anderen Implementationen des Unisystems ein wenig "vergessen" hat. Auch hier gibt es allerdings noch jede Menge Kampfregeln, Lebenspunkte und Kampfmanöver. Aber ein Fokus auf Intrigenspiel ist hier doch deutlich zu spüren, finde ich.

Ich denke also, dass hauptsächlich ein paar Indy-Spiele echte Unterstützung für soziale Interaktion, Intrigen, etc. anbieten. Da ich selbst aber ohnehin gezielt actionlastige Spiele der klassischen Art mag, bin ich vielleicht auch der falsche Ansprechpartner. Ich verurteile D&D sicher nicht für den Fokus auf Kampf. Im Gegenteil. Ich mag D&D aus anderen Gründen nicht.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Ariadne am 6.02.2009 | 14:59
@Freiheitsverlust/Ariadne: kurzum, die willst kein Klassensystem spielen. Du weisst ja, daß du kein Fünkchen mehr Auswahlfreiheit beim Aufsteigen innerhalb einer Klasse bei 3.5  hast als in 4.0, nämlich sogar weniger.
Das stimmt so nicht (alternate class features, racial substitution levels oder einfach die alternate classes aus dem UA).

Ich hab nix gegen das Klassensystem an sich, denn so, wie es in der 3.5 war, entsprach es genau meinem Geschmack. Ein paar Vorgaben hat man schon, aber dennoch genügend Freiheiten INNERHALB dieser Vorgaben. Für mich war das absolt die perfekte Mischung!
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 6.02.2009 | 15:12
@Freiheitsverlust/Ariadne: kurzum, die willst kein Klassensystem spielen. Du weisst ja, daß du kein Fünkchen mehr Auswahlfreiheit beim Aufsteigen innerhalb einer Klasse bei 3.5  hast als in 4.0, nämlich sogar weniger.
Interessant wie sich immer Leute finden, die genau wissen was andere Leute wollen.
Auch ohne Erweiterungen sind die Auswahlmöglichkeiten innerhalb einer Klasse maximal gleich, wenn man die Fertgikeiten in die Überlegung einbezieht.
Und ausserhalb einer abgeschlossenen Klasse sind die Auswahlmöglichkeiten bei 3.x eindeutig höher.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Falcon am 6.02.2009 | 16:06
@Thalamus: sie hat so ziemlich jedes Kriterium klassenloser Systeme als Präferenz aufgezählt.
Die Kombinationsmöglichkeiten müssen wir wohl einem überlassen, der in der Oberstufe in Mathe aufgepasst hat, aber ich finde es schon eindeutig, auch ohne zu rechnen.

@Ariadne: du kramst schon wieder Zusatzzusatzzutsatzbücher heraus, daß ist dir klar? Die habe ich explizit mit einbezogen.
Davon abgesehen, daß die Spielbalance mit jedem Zusatzband schlimmer wurde (nein, moment, daß ist eine Stärke, man muss dann noch genauer Planen), wird das bei 4.0 auch noch kommen (leider). Im Corebook stinkt 3.5 gegen 4.0 hoffnungslos in freier Charakterwahl ab.

immer wieder faszinierend, so viele perfekte(tm) Systeme und ich habe kein RPG System, daß genau meinem Geschmack entspricht :(

Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 6.02.2009 | 16:12
Die Kombinationsmöglichkeiten müssen wir wohl einem überlassen, der in der Oberstufe in Mathe aufgepasst hat, aber ich finde es schon eindeutig, auch ohne zu rechnen.
Wenn du deine Vorlieben durch eine Formel rattern lässt bevor Du weißt was Dir gefällt, bitte sehr.
Ich finde diese Methode befremdlich. Ich weiß ganz ohne Grundrechenarten was mir gefällt, und was nicht.
immer wieder faszinierend, so viele perfekte(tm) Systeme und ich habe kein RPG System, daß genau meinem Geschmack entspricht :(
faszinierend wie Leute Dinge lesen, die nirgends stehen. Das D&D3 perfekt ist, hat niemand geschrieben, und auch nciht, das Du gefälligst D&D3 spielen sollst. Aber wenn jemand bei gleichen Fakten zu anderen Ergebnissen kommt, bringt das wohl deine Grundrechenarten durcheinader.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Mondain am 6.02.2009 | 16:26
Was soll das überhaupt bedeuten?Die es schon seit jeher in D&D gab, sie wird nun lediglich auch ganz offen so genanntSchwachsinnTotaler SchwasinnSchon mal ernsthaft 3E mit und ohne Battlemap gespielt? Es sind mit den selben Regeln völlig andere Spiele. 4E das jetzt vorzuwerfen ist... ja, wer hätte es gedacht... Schwachsinn
Kennst Du auch andere Wörter ausser "Schwachsinn" ?

- die 3.5. ist sehr gut komplett ohne Battlemap spielbar. Am Spielprinzip ändert sich nichts
- Alle Caster sind abgeschwächt, dies sind sogar offzielle Designvorgaben.

D&D 4 ist ein Brettspiel für eine neue Spielergeneration.


Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Falcon am 6.02.2009 | 17:00
Ich finde Malicant trifft sehr genau und kommt mit wenig Worten aus ;D

Thalamus schrieb:
Zitat
Wenn du deine Vorlieben durch eine Formel rattern lässt bevor Du weißt was Dir gefällt, bitte sehr.
Ich finde diese Methode befremdlich. Ich weiß ganz ohne Grundrechenarten was mir gefällt, und was nicht.
was hat das jetzt bitte mit den Kombinatiosmöglichkeiten in D&D zu tun?
Ich versuche ja die ganze Zeit zu sagen, daß es Geschmackssache ist, daß 3.5+100Zusatzbände vergleichbar mit D&D4core ist aber danke, daß du mir zustimmst.
Wenn man den objektiven Kritiken hier glauben schenken mag, dann kann man in D&D4 GAR NICHTS auswählen, man nimmt eine Klasse (eine zweite darf man ja angeblich nicht haben) und steigert sie starr hoch.
Und das ist, um Malicant zu zitieren, Schwachsinn.

@Perfekt: Ariadne sagte für sie ist es das perfekte System. Period.
Ich meinte, ich kenne leider kein perfektes System und bin verwundert wie schnell die Leute ihr Perfektes System immer finden. Vielleicht bin ich zu kritisch dafür.

bins aber auch Leid. Ich glaube ich steige bei dem unterhaltsamen Spielchen einfach mal mit ein.
3.5 ist jedenfalls kein Rollenspiel, eher ein Hack'n Slay ohne Computer, vor Allem wenn man es mit richtigen Rollenspielen vergleicht in denen man seinen Charakter frei gestalten kann.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 6.02.2009 | 18:09
Ich versuche ja die ganze Zeit zu sagen, daß es Geschmackssache ist, daß 3.5+100Zusatzbände vergleichbar mit D&D4core ist aber danke, daß du mir zustimmst.
Ja, wenn du das veruchstest zu sagen, dann stimme ich Dir zu. Letztendlich ist jedes Spiel geschmackssache, da es anders als ein schnellerer und in allen Punkten leistungsfähigerer PC eben nicht nur über objektive, sondern eben auch subjektive Eigenschaften verfügt.
Mir kommt es aber bei diesen Diskussionen immer so vor, als wollen die Vertreter der neuen Edition damit brillieren, das sie das Objetiv bessere Spiel spielen, während die zurückgebliebenen verfechter der alten Edition sich lediglich auf Subjektive Argumente berufen würden.
Ist eigentlich eine Ähnliche Verteilung wie bei den Theoriediskussionen. Es wird nicht auf einer Ebene diskutiert. Von Heretic mal abgesehen sehe ich diesen Wahrheitsanspruch bei den D&D4 Kritikern eigentlich eher nicht.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Ariadne am 6.02.2009 | 18:27
Ich finde Malicant trifft sehr genau und kommt mit wenig Worten aus ;D
Klar, ich würde sagen, bei ihm trifft genau ein Wort zu: Polemik...

Zitat
Thalamus schrieb:was hat das jetzt bitte mit den Kombinatiosmöglichkeiten in D&D zu tun?
Ich versuche ja die ganze Zeit zu sagen, daß es Geschmackssache ist, daß 3.5+100Zusatzbände vergleichbar mit D&D4core ist aber danke, daß du mir zustimmst.
Nu ja, für mich ist Core = SRD und selbst da hast du nun einiges an Auswahlmöglichkeiten (UA). Nichts desto trotz haben sie in der 4E die Essenz von diversen D&D 3 Zusatzbänden von vorn herein reingeschustert, ein Zustand, den man D&D 3 wohl kaum ankreiden kann, denn da mussten die Designer ja erstmal drauf kommen. Bei Core vs. Core haben die Designer der $E durchaus was dazu gelernt, aber da ich in keinem der Vorgänger-Systeme je mit Core ausgekommen bin, ist das für mich kein echter Vergleich. Nach dem, wozu ICH ZUGANG habe, ist es FÜR MICH die optimale Freiheit, mit 3.5 Regeln meine Chars zu bauen. Ich fürchte, keine 2000 Zusatzbände der 4E werden das je ändern, es sei denn, sie werfen in einem ihrer Zusatzbände ihr Korsett wieder über den Haufen. Dann können wir uns auch neu drüber unterhalten, bis dahin hast du deine Meinung und ich meine...

Zitat
Wenn man den objektiven Kritiken hier glauben schenken mag, dann kann man in D&D4 GAR NICHTS auswählen, man nimmt eine Klasse (eine zweite darf man ja angeblich nicht haben) und steigert sie starr hoch.
Also "gar nichts" habe ich so nie gesagt, aber schön dass 4E Fanboiz grundsätzlich eine gewisse Art von subjektiver Leseweise aufweisen. Nun ja, selektive Wahrnehmung kann auch ein Vorteil sein, zumindest bei eigener Argumentation.
Ich will D&D 4 nicht absprechen, dass man durchaus eine gewisse Auswahl pro Stufe hat (Feats und neue Powers halt, alle 10 Stufen über der ersten SOGAR was völlig Neues, na WOW), aber Freiheit ist für mich, wie gesagt, was anderes...


Zitat
@Perfekt: Ariadne sagte für sie ist es das perfekte System. Period.
*Seufz* Wie war das mit der selektiven Wahrnehmung? Das Klassensystem, so, wie D&D 3.5 das gemacht hat, ist für mich die perfekte Mischung! Ich habe nicht gesagt, es sei das perfekte System! Ein paar Schönheitsfehler hat die 3.5E auch (Grapple-Regeln, zu kompliziertes TU, etc), aber für mich nichts, was man nicht mit etwas Schliff hinbekommen kann...
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Feuersänger am 6.02.2009 | 18:42
Zitat
die Designer der $E

Genialer Vertipper. ^^ Das trifft des Pudels Kern wohl auch ganz gut.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Roland am 6.02.2009 | 18:51
Du meinst D&D§ war eine Wohltätigkeitsveranstaltung?



Edit:

T$R gibts übrigens seit AD&D
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: bolverk am 6.02.2009 | 22:07
die 3.5. ist sehr gut komplett ohne Battlemap spielbar. Am Spielprinzip ändert sich nichts

Ha? Haha. Hahahahahahaha.
Mal im ernst, hast Du D&D 3.5 mit UND ohne Battlemap gespielt? Ohne Plan fallen SO viele Regel unter den Tisch, das geht auf keine Orkhaut. Ich will nicht behaupten, dass D&D 3.5 ohne Plan nicht spielbar ist, die Kämpfe gehen sogar etwas schneller. Aber mit Plan läuft da einiges anders.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Greifenklaue am 6.02.2009 | 22:19
Ha? Haha. Hahahahahahaha.
Mal im ernst, hast Du D&D 3.5 mit UND ohne Battlemap gespielt? Ohne Plan fallen SO viele Regel unter den Tisch, das geht auf keine Orkhaut. Ich will nicht behaupten, dass D&D 3.5 ohne Plan nicht spielbar ist, die Kämpfe gehen sogar etwas schneller. Aber mit Plan läuft da einiges anders.

Ich spiele in drei unterschiedlichen DnD 3.5er/Pathfinder-Runden und eine spielt tatsächlich komplett ohne Battlemap. Es geht. Und so viel fällt da nicht unter den Tisch, Gelegenheitsangriffe und Reichweiten werden tatsächlich recht fair abgehandelt.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Scorpio am 6.02.2009 | 22:31
Und so viel fällt da nicht unter den Tisch, Gelegenheitsangriffe und Reichweiten werden tatsächlich recht fair abgehandelt.

Per Spielleiterentscheid. Oder aber das "beliebte" Ausdiskutieren, wer wo steht und wer wen wie angreifen kann. Ne, da nutze ich lieber eine Battlemap...
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Greifenklaue am 6.02.2009 | 22:45
Per Spielleiterentscheid. Oder aber das "beliebte" Ausdiskutieren, wer wo steht und wer wen wie angreifen kann. Ne, da nutze ich lieber eine Battlemap...
Ich auch  :D

Aber es klappt erstaunlich flüssig. Meist herrscht Einigkeit, da wir ja den Raumplan freigepinselt* haben... Wenn nicht ist es SL-Entscheid, kam beim letzten Mal nicht vor - aber genau deswegen schätze auch ich die Battlemap  :D



*
(http://img187.imageshack.us/img187/3820/hpim1850vt5.jpg)

PS.: Vorteile der Battlemap, schöner Blogartikel  (http://www.fantastiker.de/?p=180) hierzu.

Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: bolverk am 6.02.2009 | 23:58
[...]und eine spielt tatsächlich komplett ohne Battlemap. Es geht.
Dies habe ich nie angezweifelt.

Zitat
[...]recht fair[...]
Ich habe es lieber 'fair' statt nur 'recht fair'.

Per Spielleiterentscheid. Oder aber das "beliebte" Ausdiskutieren, wer wo steht und wer wen wie angreifen kann. Ne, da nutze ich lieber eine Battlemap...
Das haben wir auch lange so gehandhabt. Aber eigentlich will ich dahin nicht mehr zurück. Auf jeden Fall nicht bei D$D.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Greifenklaue am 7.02.2009 | 00:17
Ich habe es lieber 'fair' statt nur 'recht fair'.
Im Zweifelsfall kann man "weniger fair" (im Sinne von weniger transparent) auch über den Spielleitenschirm einbringen. Oder spontane Werteanpassung.

Aber ich glaube, wir sind hier völlig einer Meinung  :D
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Enpeze am 7.02.2009 | 11:21
Dazu mal eine Nachfrage: Welche (normalen - ich meine jetzt nicht irgendwelche "Mini-Systeme" die extra dazu gemacht wurden das zu machen) Systeme foerdern denn Intrigen, Politik, ...? (Antwort kann auch gerne Thema eines eigenen Threads sein)

Gute Frage. Ich würd meinen BRP (das System welches auch von CoC verwendet wird) unterstützt es zwar nicht direkt, aber dafür aufgrund seiner Tödlichkeit im Kampf indirekt. Kampf ist für die Spieler deshalb in diesem System stets ein extremes Riskiko auch dabei draufzugehen. Deshalb kämpfen wir nicht 3x pro Abend wie in anderen auf hirnlose Action getrimmten Systeme üblich, sondern ein Kampf ist etwas besonderes (vielleicht alle 2-3 Abende mal einer). Der Rest ist Charakterdarstellung und Story gewidmet. (die ich als SL oft mit einem anderen Thema wie Politik oder Intrigen garniere) Allerdings direkt fällt mir kein wirklich auf Politik spezialisertes Regelsystem ein.

Ja, wenn du das veruchstest zu sagen, dann stimme ich Dir zu. Letztendlich ist jedes Spiel geschmackssache, da es anders als ein schnellerer und in allen Punkten leistungsfähigerer PC eben nicht nur über objektive, sondern eben auch subjektive Eigenschaften verfügt.

Daß Rollenspielsysteme Geschmackssache sind, stimmt sicher. Ist so wie bei pinkfarbenen Unterhosen. Nicht jedem gefällt das. In diesem Sinne sehe ich auch D&D vs.1-3.5. Diese Versionen kann man mit noch als Rollenspiel erkennen. Sie sind für mich nur bedingt spielbar wegen der Klasseneinschränkungen und der teilweise unnötig aufgeblasenen Komplexität, aber doch noch Rollenspiel.

Aber 4e ist eine andere Kathegorie. Ich glaube, die meisten "4e ist trotzdem ein Rollenspiel" Befürworter fallen einfach auf das Label "Rollenspiel" herein, welches WotC dieser neuen D&D Version verpaßt hat, ohne zu hinterfragen, ob es denn wirklich eines ist. Den Rest der Zeit verbringen sie sich das Spiel zurechtzubiegen (dann kommen so typische Scheinargumente wie z.b. "für Rollenspiel braucht man keine Regeln" :)) statt gleich ein richtiges Rollenspiel zu verwenden.

Ist ähnlich wie bei den Computerrollenspielen. Die werden von ihren Fans und den Marketingleuten auch als "Rollenspiel" bezeichnet, obwohl ich sie nicht als solches bezeichnen würde.


Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Falcon am 7.02.2009 | 14:16
Enepeze schrieb:
Zitat
Aber 4e ist eine andere Kathegorie. Ich glaube, die meisten "4e ist trotzdem ein Rollenspiel" Befürworter fallen einfach auf das Label "Rollenspiel" herein, welches WotC dieser neuen D&D Version verpaßt hat, ohne zu hinterfragen, ob es denn wirklich eines ist. Den Rest der Zeit verbringen sie sich das Spiel zurechtzubiegen (dann kommen so typische Scheinargumente wie z.b. "für Rollenspiel braucht man keine Regeln" Smiley) statt gleich ein richtiges Rollenspiel zu verwenden.
*kräftig anfeuer* JA, bitte mehr davon. Das ist genau das Zeug, daß wir lesen wollen. So bleibts unterhaltsam.

Ich denke man lehnt sich wirklich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn man sagt D&D3.5 ist kein richtiges Rollenspiel, insofern @Topic, die Nachfolge wird gut angetreten.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 7.02.2009 | 16:01
Ich denke man lehnt sich wirklich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn man sagt D&D3.5 ist kein richtiges Rollenspiel, insofern @Topic, die Nachfolge wird gut angetreten.
Doch das tut man. D&D3 ist in seiner Grundstruktur mit seinen Vorgängerversionen vergleichbar. und mal so als kleinenen Hinweis: Mit D&D wurde das Rollenspiel erfunden. Wenn D&D3 also kein Rollenspiel ist, dann gibt es keine Rollenspiele.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Falcon am 7.02.2009 | 16:12
ja, ich empfinde das aber so und bin da nicht der Einzige. Wenn man sich damit eindeutig zu weit hinauswagt, dann beweise das erst einmal, ansonten kann ich das genauso festlegen wie du.

D&D1 ist nicht D&D3.5
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Bastian am 7.02.2009 | 16:24
Deshalb kämpfen wir nicht 3x pro Abend wie in anderen auf hirnlose Action getrimmten Systeme üblich, sondern ein Kampf ist etwas besonderes (vielleicht alle 2-3 Abende mal einer). Der Rest ist Charakterdarstellung und Story gewidmet. (die ich als SL oft mit einem anderen Thema wie Politik oder Intrigen garniere) Allerdings direkt fällt mir kein wirklich auf Politik spezialisertes Regelsystem ein.


 ;D

Na endlich isses Raus.
Es geht dir gar nicht so sehr um D&D 4.
Insbesondere der Teil über alte D&D Editionen entlarvt dich .
Kämpfe sind also böse, böse und "richtiges Rollenspiel™" wird nur von Stimmungsspieler gespielt die gleichzeitig auch den totalitären und umunstößlichen Wahrheitsanspruch haben.

Ich hielt Leute wie euch ja für ausgestorben ! Was für ein Sensation !
Ein paar haben also tatsächlich überlebt. In diesem Fall nehme ich alles gesagte zurück und gebe dir uneingeschränk Recht.
So etwas fällt einfach unter Artenschutz.

*verbeugt sich ehrfürchtig vor dem urzeitlichen Wesen aus einer anderen Zeit* ~;D


Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Falcon am 7.02.2009 | 16:30
Bastian, wir wissen doch alle, daß sich "Kampf" und "Charakterdarstellung und Story" ganz explizit ausschliessen. Das lernt man in jeder 20jahre währenden Rollenspielkarriere (ich glaub sie ist dafür sogar notwendig, weil Neulinge bei meiner eigenen Jungspunderfahrung viel unverantwortlicher mit der Trennung umgehen und das einfach vermischen!).
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Vash the stampede am 7.02.2009 | 16:45
...
Aber 4e ist eine andere Kathegorie. Ich glaube, die meisten "4e ist trotzdem ein Rollenspiel" Befürworter fallen einfach auf das Label "Rollenspiel" herein, welches WotC dieser neuen D&D Version verpaßt hat, ohne zu hinterfragen, ob es denn wirklich eines ist. Den Rest der Zeit verbringen sie sich das Spiel zurechtzubiegen (dann kommen so typische Scheinargumente wie z.b. "für Rollenspiel braucht man keine Regeln" :)) statt gleich ein richtiges Rollenspiel zu verwenden.

Ist ähnlich wie bei den Computerrollenspielen. Die werden von ihren Fans und den Marketingleuten auch als "Rollenspiel" bezeichnet, obwohl ich sie nicht als solches bezeichnen würde.

Hab' mal den wichtigsten Teil der Aussage hervorgehoben. ;)
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Greifenklaue am 7.02.2009 | 17:20
ja, ich empfinde das aber so und bin da nicht der Einzige. Wenn man sich damit eindeutig zu weit hinauswagt, dann beweise das erst einmal, ansonten kann ich das genauso festlegen wie du.

D&D1 ist nicht D&D3.5
Sind wir jetzt schon wieder bei "beweise dies, belege dies".  :q

Ihr tauscht Meinungen und keine Fakten aus, nur so als Hinweis und solange es noch keinen sicheren Einblick ins Hirn von Meschen gibt, dürfte das "Beweisen" von Meinungen unmöglich sein. Aber selbst wenn es möglich ist, wäre es Quatsch und bleibt ein Teil schlechter Diskussionskultur, aber natürlich ein Teil schönen Karussellfahrens! Also, ich will nicht unterbrechen...   :engelteufel:
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Enpeze am 7.02.2009 | 17:30

 ;D

Na endlich isses Raus.
Es geht dir gar nicht so sehr um D&D 4.

Sicher gehts mir hier um 4e.


Insbesondere der Teil über alte D&D Editionen entlarvt dich .
Kämpfe sind also böse, böse und "richtiges Rollenspiel™" wird nur von Stimmungsspieler gespielt die gleichzeitig auch den totalitären und umunstößlichen Wahrheitsanspruch haben.

Kann mich nicht erinnern das gesagt zu haben. Kämpfe sind in unserer Runde meist sehr spannend und von "böse" weit entfernt. Es geht hier nicht um Stimmung vs. Kampf sondern um Brett- vs. Rollenspiel. Was den Wahrheitsanspruch betrifft geb ich Dir allerdings recht. Den hab ich, sonst würd ich hier nicht posten.



Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Enpeze am 7.02.2009 | 18:00
Nur ein Testspiel. Ging in die Hose, ich glaube auch, wir haben es nicht richtig gespielt. Ich finde das System furchtbar.

Ich kann es Dir nachfühlen. Vor allem, wenn man es traditionell angeht, dann stößt einem das ganze bald recht bitter auf. Unsere Lösung ist, es nicht wie ein richtiges Rollenspiel, sondern es wie das Hybridspiel, welches es auch ist, anzugehen (siehe auch mein ursprüngliches Posting) und die eigenen Ansprüche danach auszurichten. Seitdem läuft 4e bei uns recht gut und macht (nach anfänglicher Skepsis seitens der  Spielrunde) auch ziemlich Spaß.

Nein, ich will sagen, dass bei besagten Systemen - genau wie bei D&D4 - der regelseitige Schwerpunkt auf Kampf oder Action liegt. So wie man z.B. mit Savage Worlds auch Spiele mit Schwerpunkt auf Politik spielen kann, so kann man es auch mit D&D4. mit dem gleichen Argument.

Seh ich nicht so. Alleine die starre vordefinierte Encounterstruktur die WotC für 4e in ihren offiziellen Modulen vorgibt, ist vollkommen unterschiedlich zu den Spielen die Du genannt hast. Natürlich läßt sich mit 4e mit viel Spucke und ummodeln auch ein Rollenspiel bewerkstelligen. Aber wozu soll ich soviel Arbeit in ein von vorne für diesen Zweck suboptimales Spiel stecken wenn es richtige Rollenspiele dafür gibt? Theoretisch kann ich mit einigen minimalistischen Utensilien wie Blatt Papier, Bleistift und d6 aus einem Monopolyspiel ein hausgemachtes Abenteuer spielen und es Rollenspiel nennen. Aber ich mach sowas nicht, weil ich dafür lieber geeignete Systeme wie Savage World, Warhammer oder BRP verwende. Und genauso ist es mit 4e. Ich spiels als Brettspiel und nicht als Rollenspiel, weils für das letztere Genre eben geeignetere Systeme gibt. 4e ist als eine Art weiterentwickeltes Descent besser geeignet als als Rollenspiel. Und wenn ich mir den Inhalt und die Seitenaufteilung der WotC 4e-Module mit 90% Serienkämpfe ansehe, dann sehen die Entwickler das genauso. (sie würdens aber nicht offiziell zugeben schätz ich)



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Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Bastian am 7.02.2009 | 20:05
Deshalb kämpfen wir nicht 3x pro Abend wie in anderen auf hirnlose Action getrimmten Systeme üblich ...

Es geht hier nicht um Stimmung vs. Kampf sondern um Brett- vs. Rollenspiel.

Deine Behauptungen können aber ohne genauere Aussagen deinerseits nur so von mir gedeutet werden das es anscheinend für dich einen essentiellen Unterschied (Hirnlos = D&D4 = Brettspiel?) macht, wie oft Kampf standartmässig als Problemlösung in einem System angewendet wird.
Nämlich den Unterschied, ob sich das Spiel als Rollenspiel in deinen Augen qualifiziert.
Mach doch mal genauere Angaben was für dich ein Rollenspiel ausmacht und wo die Abgrenzung zum Brettspiel ist.
(Etwas anderes als:  D&D4 ist keines - Warhammer, Savage Worlds etc. ist eines)

Nein, ich will sagen, dass bei besagten Systemen - genau wie bei D&D4 - der regelseitige Schwerpunkt auf Kampf oder Action liegt. So wie man z.B. mit Savage Worlds auch Spiele mit Schwerpunkt auf Politik spielen kann, so kann man es auch mit D&D4.
Natürlich läßt sich mit 4e mit viel Spucke und ummodeln auch ein Rollenspiel bewerkstelligen. Aber wozu soll ich soviel Arbeit in ein von vorne für diesen Zweck suboptimales Spiel stecken wenn es richtige Rollenspiele dafür gibt?

Schon wieder. Was muss ich bei der 4E ummodeln um daraus ein Rollenspiel zu machen ?
Falcon hat hier immer wieder schön und mit einer unglaublichen Ausdauer dargelegt in wie weit sich die 4E vom Spielgefühl in Nichtkampfsituationen von anderen Rollenspielen unterscheidet. Gar nicht.
Wer mit den 4E Regeln zufrieden ist kann damit exakt das gleiche Spielgefühl wie zB. mit D&D 3rd haben.
Er wird ein anderes Spiel vorfinden, vieleicht gefällt es ihm auch nicht, aber er würfelt immer noch Diplomatie wenn er NPCs von etwas überzeugen will, Bluff wenn er sie belügt etc.
Und nochmal: Wo ist bei anderen Systemen (zB bei den von dir genannten) die REGELTECHNISCHE Ausprägung welche Sie besitzen und D&D 4E nicht mehr besitzt, (oder umgekehrt) welches es nicht mehr als Rollenspiel qualifiziert ?


Alleine die starre vordefinierte Encounterstruktur die WotC für 4e in ihren offiziellen Modulen vorgibt, ist vollkommen unterschiedlich zu den Spielen die Du genannt hast

Wenn für das System erhältliche Dungeonabenteuer für dich als entsprechendes Kriterium zählen, gilt dies eben auch für D&D1-3 (Und einige andere).
Erklärt sich damit vieleicht dieser Satz ?

Daß Rollenspielsysteme Geschmackssache sind, stimmt sicher. Ist so wie bei pinkfarbenen Unterhosen. Nicht jedem gefällt das. In diesem Sinne sehe ich auch D&D vs.1-3.5. Diese Versionen kann man mit noch als Rollenspiel erkennen.

Sprich: Sind D&D 1-3 für dich noch als Rollenspiele erkennbar, solange man damit nicht Dungeon Crawls spielt?
Mir kommt eine Idee.

Im Umkehrschluss also ist D&D 4 für dich somit nicht mehr als Rollenspiel erkennbar weil DU es als Dungeon Crawl spielst ?
Quasi: Ich spiele dieses Rollenspiel jetzt als Brettspiel (zumindestens nach deiner Definition) und somit ist es in seiner Gesammtheit kein Rollenspiel mehr ?

Dann bist du aber kein Rollenspieler der mit D&D4 ein Brettspiel spielt, sondern du bist ein Brettspieler der nicht in der Lage ist mit einem Rollenspiel rollenspiel zu spielen.

Auf die Frage:

Aber wozu soll ich soviel Arbeit in ein von vorne für diesen Zweck suboptimales Spiel stecken wenn es richtige Rollenspiele dafür gibt?

lautet somit die Antwort:

Warum steckst du soviel Zeit in ein für diesen Zweck supoptimales Spiel wenn es auch richtige Brettspiele dafür gibt ?

Das von dir genannte Descent ist zB eine hervorragende Wahl zu der du ja zurückkehren könntest.

Edit: Zitiertes wieder zurückgepackt.

Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Greifenklaue am 7.02.2009 | 20:11
Zitat
Wenn für das System erhältliche Dungeonabenteuer für dich als entsprechende Grund zählen, gilt dies eben auch für D&D1-3 (Und einige andere).
Man muss aber ehrlicherweise dazu sagen, so wie in DnD 4.0 waren die in 3.0 nicht aufgenaut.

In 4.0 wird wesentlich mehr getriggert, da nämlich der genaue Raumaufbau samt Taktik schon steht (ggf. stehen auch Variationen da).

Dieses Format ist gar nicht so doof, wem es gefällt.

Jedenfalls ist es anders.

Zitat
Das von dir genannte Descent ist zB eine hervorragende Wahl zu der du ja zurückkehren könntest.
Mir ist ja Descent zu komplex, da ist mir doch ein DnD 4-Back to the roots lieber - und geht auch schneller :D (Ja, ich scherze ein wenig... Aber im Kern hat es viel Wahres.)
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: 6 am 7.02.2009 | 20:17
Man muss aber ehrlicherweise dazu sagen, so wie in DnD 4.0 waren die in 3.0 nicht aufgenaut.

In 4.0 wird wesentlich mehr getriggert, da nämlich der genaue Raumaufbau samt Taktik schon steht (ggf. stehen auch Variationen da).

Dieses Format ist gar nicht so doof, wem es gefällt.

Jedenfalls ist es anders.
Nein. Das jetzige Abenteuerformat war bei den Küstenzauberern bereits in 3.5 Standard. Da hat sich garnichts geändert.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Bastian am 7.02.2009 | 20:31
Mir ist ja Descent zu komplex, da ist mir doch ein DnD 4-Back to the roots lieber - und geht auch schneller :D (Ja, ich scherze ein wenig... Aber im Kern hat es viel Wahres.)

Ein bisschen  ;)
Und darüber kann man ja auch vortrefflich streiten. Und das ist ja auch alles im Rahmen.
Hatte ich schon erwähnt das ich D&D 3.5 immer noch lieber mag ?
@ Evil DM ... Jaja ... bin auch ein Casterspieler.  ;D


Nur stören mich solche absolut haltlosen Behauptungen und Sachen wie ...
 
Zitat von: Heretic
Zitat von: Sarakin
Wenn dich gar nicht interessiert, was andere zu deiner Meinung sagen, warum dann äußern?
Damit die Gruppe der D&D-4.0-Spieler  sich langsam durch Mobbing ausdünnt, und ich diese "Rollenspieler" nicht mehr auf Cons ertragen muss. Darum.
... ganz ungemein.


Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Greifenklaue am 7.02.2009 | 20:44
Nein. Das jetzige Abenteuerformat war bei den Küstenzauberern bereits in 3.5 Standard. Da hat sich garnichts geändert.
Ich guck ja meist nur in die deutschen Sachen, das letzte war ja "Die rote Hand des Unheils". Zum Vergleich kenne ich KoS. Soll das schon gleich sein oder ab wann (welchem Originalabenteuer)?

Zitat
Ein bisschen 
Und darüber kann man ja auch vortrefflich streiten. Und das ist ja auch alles im Rahmen.
Hatte ich schon erwähnt das ich das ich D&D 3.5 immer noch lieber mag ?
Das wäre mal was. Mit Descent und DnD 4te das seine Dungeonszenario, ich würd der 4ten da durchaus einräumen insgesamt schneller zu sein, zumindest wenn man mit vielen unterschiedlichen Descent-Effekten spielt. Vielleicht kommt genau daher das auch einige Befürworter sagen, genau das richtige B&B-Spiel für mich (also für sie). Naja, muss ja jeder selber wissen.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Klingenbrecher am 8.02.2009 | 00:24
Als ich das Licht der Rollenspielwelt erblickte. Drückte mir meine Mutter Ad&d ihre Titte in den Mund und säugte mich bis ich groß genug war um WoD zu spielen. Dann traff ich wieder diese Scharfe jüngere Schwester von Ad&D die sich mir als D&D 3.5 vorstellte und da war er wieder dieser Geschmack. Diese Fassung deckte alles ab Rollenspiel, Hack n Slay simples Table Top wenn wir zu 7 Leuten gespielt haben.

Nu zu diesem bösen Stiefbruder den Wizard da mit Blizzard zeugte. Diese Schreckensgestalt die sich D&D 4 nennt.

Fans von WoW werden hier bis zum anschlag befriedigt. Jedoch norm Rpler verhungern da es keine möglichkeit zum RP gibt. Wenn ein Abend wie eine Quest gespielt werden muss als ob ich vor der Konsole hocke dann sage ich mir NEIN DANKE.

Am schlimmsten war der zwischenfall in unsrer Gruppe das ich mit blutenden Augen mein Kollegen beim WXXXen in dieses Verdamte Buch zuschauen musste. Er selbst ist totaler Fan von WoW daher voll Überzeugt und wir müssen jetzt durch ein Abenteuer durch. OMG das wird so schlimm.... :o

Mein Fazit

Wer so spielen will so Online gehen.....WoW und die anderen Huren warten auf ihre Freier...
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: 6 am 8.02.2009 | 00:30
Ich guck ja meist nur in die deutschen Sachen, das letzte war ja "Die rote Hand des Unheils". Zum Vergleich kenne ich KoS. Soll das schon gleich sein oder ab wann (welchem Originalabenteuer)?
Das erste Abenteuer, dass die komplette Encounterausarbeitung hatte war Expedition to Castle Ravenloft(2006). Danach hatten alle Abenteuer die gleiche Struktur. Sogar das Einstiegsabenteuer (Scourge of the Howling Horde) war so aufgebaut. Die einzige Besonderheit bei den 4e-Abenteuer ist, dass sie in 2 Heften angeboten werden, während bei 3.5 alles in einem Heft war. Ansonsten ist alles genauso wie vorher.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: bolverk am 8.02.2009 | 01:05
Wer so spielen will so Online gehen.....WoW und die anderen Huren warten auf ihre Freier...
Am besten sollte überhaupt niemand mehr D&D Spielen. Ab nach WoW mit allen D&D4-Spielern, und die Wizzards stampfen dieses fehlgeschlagene Experiment ein.

"Ich mag es nicht, also sollte es am besten auch niemand anderes spielen, denn ich bin der Nabel der Welt und mein Wort ist Gesetz!"  ::)
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Wormys_Queue am 8.02.2009 | 01:15
Ich bin übrigens überzeugter 3.5- und ebenso leidenschaftlicher WoW-Spieler. Und bei den Renegaten von Paizo haben (bis auf Chef-Grognard Erik Mona) auch fast alle einen WoW-Account. Wenn die D&D 4E Spieler also alle nach WoW gehen, sehen wir uns dort. ;)
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: 6 am 8.02.2009 | 01:18
Fans von WoW werden hier bis zum anschlag befriedigt. Jedoch norm Rpler verhungern da es keine möglichkeit zum RP gibt. Wenn ein Abend wie eine Quest gespielt werden muss als ob ich vor der Konsole hocke dann sage ich mir NEIN DANKE.
Weisst Du. Wir haben in unseren 4e-Runden jede Menge Rollenspiel. Interessanterweise haben wir ganze Session in denen nicht ein einziger Kampf passiert. Es ist ziemlich abhängig vom SL und von der Motivation der Spieler ob bei 4e rollengespielt wird oder nicht. Also genauso wie in 3.X...

EDIT: Es lohnt sich übrigens einen Blick ins DMG zu werfen. Die Ratschläge und die Tools für die Neulings-SLs sind gerade für Aktionen ausserhalb der Kämpfe ziemlich interessant.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: bolverk am 8.02.2009 | 01:26
Still. Gleich kommen wieder die CharakterspielerTM Norm-RPGler und stänkern rum, damit wir blöden WoW-Freier endlich kapieren: "Bei D&D 4 gibt es kein Rollenspiel. Das geht garnicht!"
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Klingenbrecher am 8.02.2009 | 01:27
Oh je WoW da halte ich noch weniger von als von D&D 4

Daher kann ich keine Aussage tätigen ohne die hier bestehende Nettiquette zu verletzen und die andern User die diesen SCHEIßDRECK spielen. ;D

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Bitte einfach hinnehmen und nicht flamen da meine meinung steht.

Jedem das seine.

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Gut ein spiel ist wie der SL. Aber wenn es keine eindeutigen Reglungen für Rp Situationen gibt. Handwerk, Gespräche usw spielt man einen übertypen der in der ruhephase dann ja alle abrockt oder gar nix kann bis auf seine Klassen moves.  Neeee dat Game is nix für mich
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Wormys_Queue am 8.02.2009 | 01:31
...damit wir blöden WoW-Freier endlich kapieren: "Bei D&D 4 gibt es kein Rollenspiel. Das geht garnicht!"

Pf, in WoW gibts immerhin RP-Server. In 4E ist doch alles nur PvE. Also hört endlich auf, das in einen Topf zu schmeißen. ~;D
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Klingenbrecher am 8.02.2009 | 01:37
Pf, in WoW gibts immerhin RP-Server. In 4E ist doch alles nur PvE. Also hört endlich auf, das in einen Topf zu schmeißen. ~;D

Komm das Rp habe ich erlebt. "Team Speak ne"  ~;D   

Wie gesagt D und D 3.5 ist und bleibt mein liebling und das 4te kann sterben gehen.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: 6 am 8.02.2009 | 01:42
Gut ein spiel ist wie der SL. Aber wenn es keine eindeutigen Reglungen für Rp Situationen gibt. Handwerk, Gespräche usw spielt man einen übertypen der in der ruhephase dann ja alle abrockt oder gar nix kann bis auf seine Klassen moves.  Neeee dat Game is nix für mich
Wie gesagt: Schau ins DMG. Denk dann mal über die Skill Challenge nach.
Zusätzlich behaupte ich mal, dass Du (als WOD-Spieler) eh keine Regeln für Gespräche haben willst. Die gibt es aber sogar in Form einer Skillchallenge. Und die Regeln fürs Handwerk kannst Du in D&D 3.X ab spätestens 7. Stufe in die Tonne kloppen. Warum sollte man sich da wochenlang z.B. an die Schmiede setzen, wenn den entsprechenden Gegenstand eh entweder kaufen oder herzaubern kann?

Du kannst meinetwegen gerne 4e hassen. Mach es aber wegen echter Argumente und lass das Rollenspielargument stecken. Es lässt Dich nur schlecht aussehen... :)
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Wormys_Queue am 8.02.2009 | 01:46
"Team Speak ne" 

Teamspeak (bzw. Skype) benutz ich tatsächlich ausschließlich für die Online-Runde, an der ich teilnehme (und da spielen wir 3.5). In WoW: noch nie.  :)
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: bolverk am 8.02.2009 | 01:48
Zusätzlich behaupte ich mal, dass Du (als WOD-Spieler) eh keine Regeln für Gespräche haben willst.
What? Mal einen Blick auf den WoD Charakterbogen geworfen? Geschätzte 40 "Skills, Talents & Knowledges", davon etwa die Hälfte für "Soziales".
Aber gut, das steht ja auch nicht zur Debatte hier.

Zitat
Du kannst meinetwegen gerne 4e hassen. Mach es aber wegen echter Argumente und lass das Rollenspielargument stecken. Es lässt Dich nur schlecht aussehen... Smiley
Oder sag einfach, dass Du es scheiße findest, und bemüh dich nicht um wild an den Haaren herbeigezoge Argumente. Das ist auch völlig okay.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: 6 am 8.02.2009 | 01:50
What? Mal einen Blick auf den WoD Charakterbogen geworfen? Geschätzte 40 "Skills, Talents & Knowledges", davon etwa die Hälfte für "Soziales".
Sagen wir es so. In den Runden in denen ich WOD gespielt habe, wurde fast nie auf einen dieser Skills geworfen. Es wurde fast alles ausgespielt. Das ist jetzt fast 10 Jahre her und es könnte sich jetzt komplett geändert haben. Das glaube ich aber ehrlich gesagt nicht.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: bolverk am 8.02.2009 | 01:54
Ich erinnere nur an die Beschreibung von "Ausdruck - Stufe eins" im Mage-Regelwerk: "Sie können etwas sagen."  ~;D
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Klingenbrecher am 8.02.2009 | 02:04

Du kannst meinetwegen gerne 4e hassen.

Dafür brauche ich deine erlaubniss nicht.  >;D

Sagen wir es so. In den Runden in denen ich WOD gespielt habe, wurde fast nie auf einen dieser Skills geworfen. Es wurde fast alles ausgespielt. Das ist jetzt fast 10 Jahre her und es könnte sich jetzt komplett geändert haben. Das glaube ich aber ehrlich gesagt nicht.

Ausspielen gut und schön ich will diese Würfe den man spielt immer noch einen Chara nicht sich selbst.  ;D

Ich erinnere nur an die Beschreibung von "Ausdruck - Stufe eins" im Mage-Regelwerk: "Sie können etwas sagen."  ~;D


Schlecht übersetzt.

Es steht dafür vor Leuten den Mund aufzubekommen.

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Finde D&D4te Scheiße um Topic zu bleiben!
Und OffTopic WoW kann sich dazu gesellen.  ;D
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: killedcat am 8.02.2009 | 02:05
Seh ich nicht so. Alleine die starre vordefinierte Encounterstruktur die WotC für 4e in ihren offiziellen Modulen vorgibt, ist vollkommen unterschiedlich zu den Spielen die Du genannt hast. Natürlich läßt sich mit 4e mit viel Spucke und ummodeln auch ein Rollenspiel bewerkstelligen. Aber wozu soll ich soviel Arbeit in ein von vorne für diesen Zweck suboptimales Spiel stecken wenn es richtige Rollenspiele dafür gibt? Theoretisch kann ich mit einigen minimalistischen Utensilien wie Blatt Papier, Bleistift und d6 aus einem Monopolyspiel ein hausgemachtes Abenteuer spielen und es Rollenspiel nennen. Aber ich mach sowas nicht, weil ich dafür lieber geeignete Systeme wie Savage World, Warhammer oder BRP verwende.
Ehrlich gesagt sehe ich nicht, wo gerade das Action-orientierte Savage Worlds Rollenspiel (TM) besser unterstützen soll als D&D4. Gerade Savage Worlds legt großen Wert auf Schlachten, Schlachtpläne und unterstützt zumindest in der Exploreredition hauptsächlich Kämpfe und sonst eigentlich nix. Ich verstehe das nicht als Kritik, sondern als simplen Schwerpunkt, der hier halt genauso gelagert ist wie bei D&D4. D&D4 verwendet dafür ein paar andere Mittel, aber ummodeln muss ich für ein Rollenspiel nicht mehr, als ich es bei SW müsste.

Nenne doch bitte einmal eine Rollenspielsituation, die von SW unterstützt wird und von D&D4 behindert. Nur mit den reinen Grundregeln. Vielleicht sehe ich ja den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Bastian am 8.02.2009 | 02:07
Wow ... ich meine natürlich WoW.  ;D
Gefällt mir und hat Stil.
Als ich das Licht der Rollenspielwelt erblickte. Drückte mir meine Mutter Ad&d ihre Titte in den Mund und säugte mich bis ich groß genug war um WoD zu spielen
Ich weiss nicht ob ich dieses geistige Bild jemals wieder aus meinem Kopf verbannen kann aber du solltest nicht unerwähnt lassen das die verdammte Schlampe zu dem Zeitpunkt auf ETWO war und du deshalb schon mit schweren Bewußtseinsstörungen im Bezug auf Complete Handbooks auf die Welt kamst. Das erklärt dann auch die geistige Umnachtung und die gelegentlichen "Ich sitz aufm Grabstein und sinniere über das Tier und den Weltschmerz".
Das damalige Kranheitsbild konnte man noch nicht direkt zuordnen aber die Medizin heutzutage hat endlich eine Antwort gefunden. Emos sind weder flugunfähige Vögel noch können sie Eier legen (du vieleicht schon), sondern sind durch eine massive Gehrinblutung durch jugendlichen Gebrauch von WoD zurückzuführen.
Dann traff ich wieder diese Scharfe jüngere Schwester von Ad&D die sich mir als D&D 3.5 vorstellte und da war er wieder dieser Geschmack. Diese Fassung deckte alles ab Rollenspiel, Hack n Slay simples Table Top wenn wir zu 7 Leuten gespielt haben.
Äh ... also die scharfe junge Schwester ( tauscht du bilder ? ) von Ad&d (deiner Mutter) ist wenn ich richtig aufgepasst habe .... DEINE TANTE! du kranker mistkerl ! Wir haben also die klassische degenerierte Inzestbande welche auch gegen einen flotten siebener Gruppensex nichts einzwenden hat. Bleibt ja alles in der Familie! Wir kommen der Sache näääher.
Nu zu diesem bösen Stiefbruder den Wizard da mit Blizzard zeugte. Diese Schreckensgestalt die sich D&D 4 nennt.
Böser Stiefbruder mhm ? Hatte wohl nicht gleichzeitig Mutter und Schwester in einer Person wie ? Jaja ..   
Nebenbei  bestreitet Blizzard nach wie vor jegliche Zeugung von D&D4 und will auch keine Alimente zahlen. Als mögliche Väter werden von den Wizards noch Mike Mearls und Rob Heinsoo angegeben. Die wollen aber auch keine DNA Tests machen. Dumm gelaufen.
Fans von WoW werden hier bis zum anschlag befriedigt. Jedoch norm Rpler verhungern da es keine möglichkeit zum RP gibt. Wenn ein Abend wie eine Quest gespielt werden muss als ob ich vor der Konsole hocke dann sage ich mir NEIN DANKE.
... bis zum Anschlag befriedigt ... klingt ... äh intressant ... wo kann ich mich einschreiben ? zu forschungszwecken natürlich ! Aber jetzt mal Ehrlich ... gestern 4E gespielt .. du die Quests STINKEN ! Wir so zum Questgeber .. der so bla,bla, bla ... alter ... wir wollen keine Questbeschreibung aber da war kein Button um das abzubrechen ! Was fürn Dreck! Erstmal raus in den Wald , wollten Felle farmen .. tja ... WIR HABEN NUR EIN EINZIGES EICHHÖRNCHEN GEFUNDEN ! (außerdem kamen wir mit dem komischen skill Survival nicht klar ... muss man da auf das Papier drauf drücken oder was ?)
Was ist das fürn drecks newbie gebiet ... ich erstmal mit meinem krassestem zauber das scheissvieh weggenukt ! LOL ... und dann ehrfahre ich das ich das nur ein einziges mal am Tag kann ? wooot ? ich sags gerne nochmal .. watn dreck !
Und dann sagte mir diese Flitzpiepe von von GM das das früher sogar für jeden Zauber galt ... boah ... das spiel muss dringenst gepatcht werden ... wann kommt 4.1 ?
Hoffendlich gibts da auch PvP balane weil mich der Krieger (guter kumpel nebenebei) danach voll weggerockt hat! Magier braucht nen push ... und stinkt total gegen alle anderen klassen ab so nebenebei.
Danach meinte GM irgendwas von wegen RP und wir sollen mit nem Händler labern. Der hatte aber kein Quest und wurde irgendwann Aggro. Naja hatn nettes Schwert gedroppt als wir ihn gekillt haben.
Am schlimmsten war der zwischenfall in unsrer Gruppe das ich mit blutenden Augen mein Kollegen beim WXXXen in dieses Verdamte Buch zuschauen musste. Er selbst ist totaler Fan von WoW daher voll Überzeugt und wir müssen jetzt durch ein Abenteuer durch. OMG das wird so schlimm.... :o
... dazu fällt sogar mir nichts mehr ein ... OMG ! .. ach doch ... sag ihm er soll das lassen .. das verklebt die Seiten.
Wer so spielen will so Online gehen.....WoW und die anderen Huren warten auf ihre Freier...
Gut das wir wieder bei dem relevanten Themen sind ... also wo wartet diese schnuckelige WoW ... oder wie sehn die anderen Damen des horizontalen Gewerbes denn so aus ? Ist das auch teil des Familienbuisness? Fragen über Fragen ... und vorallendingen ...bist du auch schnuckelig ?  >;D

Edit Quotes noch hinbiegen
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Bastian am 8.02.2009 | 02:15
Bitte einfach hinnehmen und nicht flamen da meine meinung steht.

Jedem das seine.

Ich bitte dich .. du hast bisher keine Meinung geäußert !  Du Trollst nur ;)

Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: bolverk am 8.02.2009 | 02:21
Zitat
Was ist das fürn drecks newbie gebiet ... ich erstmal mit meinem krassestem zauber das scheissvieh weggenukt ! LOL ... und dann ehrfahre ich das ich das nur ein einziges mal am Tag kann ? wooot ? ich sags gerne nochmal .. watn dreck !
Und dann sagte mir diese Flitzpiepe von von GM das das früher sogar für jeden Zauber galt ... boah ... das spiel muss dringenst gepatcht werden ... wann kommt 4.1 ?
Wart's mal ab bis eine extendet rest anfällt. Acht (!) Stunden downtime. Und dann muss auch noch jemand solange Wache halten. Laaaangweilig.

Aber immerhin kann sich der Rest der Spieler solange mit den
Zitat
anderen Damen des horizontalen Gewerbes
vergnügen.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Klingenbrecher am 8.02.2009 | 02:24
Du Trollst nur ;)



Doppelpost Privatbeleidigen..... OK das ist Troll like du Freak.
--------------------------------------------------------------

Nein Flamme nicht da norm Post in anderen Threads stehen. Nur hier sage ich einfach das mir das Game nicht gefällt. Wenn mir jemand sagt das in diesem Spiel Rp vorgesehn ist so ist das Falsch. Im SL Buch sind alle Quest auf Kampf ausgelegt. Die Klassen werden In Controller Defender Damage Dealer usw. unterteilt. Hmmm glaube da war ein Onlinespiel ausschlag gebend für diese änderungen. <<< Die Ausdrücke sind sogar daher.

 ;D
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: bolverk am 8.02.2009 | 02:31
Nein Flamme nicht da norm Post in anderen Threads stehen. Nur hier sage ich einfach das mir das Game nicht gefällt.

Ahem...
Zitat
Wer so spielen will so Online gehen.....WoW und die anderen Huren warten auf ihre Freier...
Zitat
Daher kann ich keine Aussage tätigen ohne die hier bestehende Nettiquette zu verletzen und die andern User die diesen SCHEIßDRECK spielen.
Zitat
[...]du Freak

Nein nein, das sind fundierte Meinungsäusserungen. Alle anderen sind pöse, nur Du nicht. Schon klar. ~;D
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Greifenklaue am 8.02.2009 | 02:33
Ich bin übrigens überzeugter 3.5- und ebenso leidenschaftlicher WoW-Spieler. Und bei den Renegaten von Paizo haben (bis auf Chef-Grognard Erik Mona) auch fast alle einen WoW-Account. Wenn die D&D 4E Spieler also alle nach WoW gehen, sehen wir uns dort. ;)
The dark side of the worm...  8] Oder so.

Zumindest beeinflußt es scheinbar nicht ihr Arbeitstempo.  :o

Edith: Daher haben die also ihre Ideen... Nein, nicht möglich  ~;D
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Klingenbrecher am 8.02.2009 | 02:36
Ahem...
Nein nein, das sind fundierte Meinungsäusserungen. Alle anderen sind pöse, nur Du nicht. Schon klar. ~;D


Richtig du hast es verstanden.  :d
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: bolverk am 8.02.2009 | 02:37
Autsch
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Bastian am 8.02.2009 | 02:38
Doppelpost Privatbeleidigen..... OK das ist Troll like du Freak.
————————————————————--

Nein Flamme nicht da norm Post in anderen Threads stehen.
 ;D

Die ersten beiden Sätze versteh ich nicht. wtf?
Nur hier sage ich einfach das mir das Game nicht gefällt.
Yup das war ein toller Post ... ICH hatte gedacht du hättest dich ein wenig unflätigt ausgedrückt. So kann man sich täuschen. 
Wenn mir jemand sagt das in diesem Spiel Rp vorgesehn ist so ist das Falsch.
In D&D4 ist RP vorgesehen.
Im SL Buch sind alle Quest auf Kampf ausgelegt.
Ich bin mir nicht sicher was du als Quest bezeichnest.
XP allgemein? Kriegt man in D&D  zum allererstenmal sogar für Skillanwendungen da zB Skillchallenges als Encounter behandelt werden.
Die Klassen werden In Controller Defender Damage Dealer usw. unterteilt. Hmmm glaube da war ein Onlinespiel ausschlag gebend für diese änderungen. <<< Die Ausdrücke sind sogar daher.
Onlinegaming: Tank, Damagedealer, Healer, Speeder, Supporter zB.
D&D 4: Defender, Striker, Controller und Leader.

Keine überschneidungen bei den Ausdrücken. Das klassische konzept das Aufteilung der Klassen stammt aus den Urzeiten des Rollenspiels. Sprich MMORPGs haben es von D&D geklaut. Nicht umgekehrt.

ich habe den gaaaanz leisen Verdacht das du noch nie D&D 4E gespielt hast geschweige denn etwas davon gelesen.
 ;)

Edit:
Ahem...

So gings mir auch :)
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Klingenbrecher am 8.02.2009 | 03:13
Nun werde ich mal das machen was mir Permanent vor die Füße geworfen wird.

TROLLEN

Ja Bastian du mieser Wichser. Musste die Grundbücher auf englsch lesen da meine Gruppe drauf umsteigen will und ich diesen SCHEIß wohlmöglich noch leiten muss. Bis jetzt war ich Spieler und selbst das war ein Graus da es keine SKILLs für Situationen in Gesprächen gibt. Wir haben alles über DIPLOMATIE abgewickelt da es sonst nix gibt was ansatzweise Gesellschaftlich war. Defender und Tank man pack dir mal an den Schädel du Arschgesicht es ist die gleiche Funktion.

Was meinen Titten Post betrifft so sollte dieser Witzig sein und nicht dafür sorgen das du Penner daraus einen Porno machst. Das schönste ist das du mir diesen auch noch zu schiebst.


TROLL 2

Bolverk deine Post bestehen meist nur aus Zitaten und zwei drei WÖRTERN. Verschiessener SPAMMER



Mir wird Flammen vorgeworfen werde aber selbst von euch permanent Beleidigt.  ~;D

Echt der Hamma :q
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: killedcat am 8.02.2009 | 03:15
Jetzt ist aber Schluss!  :o
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: bolverk am 8.02.2009 | 03:22
Nun werde ich mal das machen was mir Permanent vor die Füße geworfen wird.

TROLLEN

Ja Bastian du mieser Wichser. Musste die Grundbücher auf englsch lesen da meine Gruppe drauf umsteigen will und ich diesen SCHEIß wohlmöglich noch leiten muss. Bis jetzt war ich Spieler und selbst das war ein Graus da es keine SKILLs für Situationen in Gesprächen gibt. Wir haben alles über DIPLOMATIE abgewickelt da es sonst nix gibt was ansatzweise Gesellschaftlich war. Defender und Tank man pack dir mal an den Schädel du Arschgesicht es ist die gleiche Funktion.

Was meinen Titten Post betrifft so sollte dieser Witzig sein und nicht dafür sorgen das du Penner daraus einen Porno machst. Das schönste ist das du mir diesen auch noch zu schiebst.


TROLL 2

Bolverk deine Post bestehen meist nur aus Zitaten und zwei drei WÖRTERN. Verschiessener SPAMMER



Mir wird Flammen vorgeworfen werde aber selbst von euch permanent Beleidigt.  ~;D

Echt der Hamma :q


You. Just. Made. My. Day.:mimimi: Armes Röslein.
Ach ja, verschissen schreibt man ohne "ie"...
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Bastian am 8.02.2009 | 03:27
Nun werde ich mal das machen was mir Permanent vor die Füße geworfen wird.

TROLLEN

Ja Bastian du mieser Wichser. Musste die Grundbücher auf englsch lesen da meine Gruppe drauf umsteigen will und ich diesen SCHEIß wohlmöglich noch leiten muss. Bis jetzt war ich Spieler und selbst das war ein Graus da es keine SKILLs für Situationen in Gesprächen gibt. Wir haben alles über DIPLOMATIE abgewickelt da es sonst nix gibt was ansatzweise Gesellschaftlich war. Defender und Tank man pack dir mal an den Schädel du Arschgesicht es ist die gleiche Funktion.

Was meinen Titten Post betrifft so sollte dieser Witzig sein und nicht dafür sorgen das du Penner daraus einen Porno machst. Das schönste ist das du mir diesen auch noch zu schiebst.


TROLL 2

Bolverk deine Post bestehen meist nur aus Zitaten und zwei drei WÖRTERN. Verschiessener SPAMMER



Mir wird Flammen vorgeworfen werde aber selbst von euch permanent Beleidigt.  ~;D

Echt der Hamma :q


@ Klingenbrecher

Na, na, na ... *streng mit dem Finger wedelt*
Die einzigen Beleidigungen in meinen Post waren deine Zitate.

Wobei ... stimmt nicht. Tatsächlich habe ich dir vorgeworfen ein Troll zu sein.
Naja ... jetzt hast du ja klar gemacht das du das nicht bist.  ;)

Ich entschuldige mich also für mein Verhalten und meine Wortwahl bei dir. *verneigt sich ganz demütig*


Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: bolverk am 8.02.2009 | 03:46
Aber um noch mal ernst zu werden, eins vestehe ich jetzt noch nicht.

Lass mich kurz rekapitulieren
-Du findest D&D scheiße, weils da so wenig Rollenspiel gibt (was bei Dir heißt: keine Sozialfertigkeiten, nur Diplomacy)
-Du findest D&D 3.5 ganz toll

Ok, jetzt zu meinen Fragen:
-Welche anderen Sozialfertigkeiten ausser Diplomacy gibts denn bei D&D 3.5?
-Und wo kommt dann das Rollenspiel her?

Ich meine, die Skill-Liste ist ja wohl der kleinste Unterschied zwischen den Editionen.
Und dass D&D 4 ein paar Vokabeln benutzt, die nicht in einem Onlinerollenspiel vorkommen, macht es ja nicht zu einem schlechteren Spiel.

Also was ist der Grund für den Hass auf D&D 4?
Hat es dich vor deiner Freundin lächerlich gemacht? Dich von der Autobahnbrücke aus angepinkelt?

Ein Argument wie: "Das Powersystem gefällt mir nicht" oder auch "Ich will auch ohne Battlemap spielen können" könnte ich verstehen, oder wenigstens nachvollziehen.
Dieses sinnlose Schimpfen löst dagegen nur Unverständnis aus.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Don Kamillo am 8.02.2009 | 03:53
Jetzt mal bitte hier Ruhe und Ordnung!
Ich sehe, daß man sich hier nicht vernünftig unterhält und obwohl ich kein Mod bin, kann ich sowas echt nicht ab.

@Klingenbrecher: Du trollst nicht, Du beleidigst!

Bitte mal back to topic kommen, ich denke aber, hier wird sich morgen mal ein echter Mod den Thread und  die Beteiligten vornehmen!

Zum Thema, wo  ich schonmal hier bin:
Habe D&D 4 noch nicht gespielt, dafür genug D&D 3 + AD&D. Ich denke, es wird mir nicht gefallen, kann das aber noch nicht beurteilen. Sollten Chars bei D&D 4 nur auf Kampf getrimmt sein, so wie es ausschaut und halt zwischen den Encountern einfach Rollenspiel ohne großartig Proben, sondern einfachem ausspielen mit wenig Gewürfel laufen, dann erfüllt D&D 4 sicherlich locker seinen Zweck und ist ein logischer Schritt, vor allem, weil das Spiel, aus dem D&D entstanden ist, Chainmail, ein Skirmishspiel war...
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Eulenspiegel am 8.02.2009 | 03:57
Nenne doch bitte einmal eine Rollenspielsituation, die von SW unterstützt wird und von D&D4 behindert. Nur mit den reinen Grundregeln. Vielleicht sehe ich ja den Wald vor lauter Bäumen nicht.
1) Ich kann bei SW leichter einen Pazifisten spielen. (Oder jemand anderes, der schlecht kämpfen kann und dafür in anderen Sachen besser ist.)
2) Die ganzen Vor- und Nachteile bei SW inspirieren einen und bringen zumindest mich auf neue Charideen.
Das ist bei D&D 4 nicht der Fall.
3) Verfolgungsjagden sind bei SW besser umgesetzt.
4) Es gibt viele Zauber, die man auch außerhalb des Kampfes sinnvoll nutzen kann.
5) Man kann bei SW nach den Kampf zu einem Arzt gehen und seine Wunden pflegen lassen. (Das wird von D&D 4 behindert.)
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Klingenbrecher am 8.02.2009 | 04:06
@ all

Erstmal vorweg meine Wortwahl ist grob sollte aber eigentlich niemanden Beleidigen oder diskreminieren.
 Im gegensatz es sollte relativ Witzig sein. < Grund Idee, mittlerweile dumme Idee.

@ Bastian und Bolverk

Mir wird das streiten auch zu anstrengend. Dazu kommt dann noch für ein Spiel das ich mit der Kneifzange nicht anfassen würde.

Also hier bitte Schlussstrich

---------------------------------------------

Nun gut da niemand meine Post versteht noch mal.

4 te

Keine Sozial Skills
Reiner Kampf
Skills können am Effektivsten im Kampf gebraucht werden oder sind so oder so Abenteuerrelavant.
Es wäre daneben diese nicht mit EXP zu Belohnen.
RP ist nur Gering möglich oder führt ihr Gespräche in einem Tödlichem Kampf???
Spieler werden herrum Komandiert. <<< Der Leader wird dies tuen wenn er an sich schon ein starker Spieler ist. ( Ihr wisst was ich meine das sind die Spieler die immer 5 Min mehr haben wollen)

Pures Skillen, Erfolg die Charas laufen jetzt noch schlimmer auf Erfolgsskillung als Vorher.

D&D 3.5 war schon sehr Klassenlastig und schnürrte Spieler und Leiter ein aber die neue Fassung gleicht Koudelka, PSone Game oder WOW, Online Game. Der SL ist jetzt kein Erzähler mehr sondern eine Konsole die von ihren Spielern gespielt wird.

Jetzt ehrlich wer liest Text von Quest Figuren? Das passiert jetzt auch bei D&D Spieler setzen sich nur noch mit dem Kampfauseinander das wars. Scheiß auf Story SCheiß auf NPC´s gib uns Kanonnenfutter damit ich den neuen Move bekomme.

Das schlimme ist wer die Bücher mal RICHTIG sich zur Brust nimmt wird merken das dies auch der Hintergrund geworden ist.

Schlachtplan, Missionsziel, Räumeanzahl. Begegnuingsabgleich bis zum Boss. Schatzraum. ENDE

So das reicht... :-\
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: killedcat am 8.02.2009 | 04:27
1) Ich kann bei SW leichter einen Pazifisten spielen. (Oder jemand anderes, der schlecht kämpfen kann und dafür in anderen Sachen besser ist.)
stimmt, obwohl einem die Sache mit den vielen kampforientierten Edges nicht leicht fällt. Abgesehen von den Combat Edges sind fast alle Leadership-Edges, alle Power-Edges und die Hälfte der Background-Edges und viele Edges mehr kampforientiert oder zumindest kampfrelevant. Aber es stimmt schon: es gibt genug Edges, die nichts mit Kampf zu tun haben, um einen Pazifisten zu spielen. Hey, es gibt sogar die Hindrance "Pacifist". Das Spiel hat dann wohl nicht mehr viel mit dem viel zitierten "Fast Furious Fun" zu tun und alles, wofür SW gelobt wird, wird ignoriert. Aber es geht. Punkt für dich und damit hast du das Match ja schon gewonnen.

2) Die ganzen Vor- und Nachteile bei SW inspirieren einen und bringen zumindest mich auf neue Charideen. Das ist bei D&D 4 nicht der Fall.
Das ist Geschmackssache. Sorry, kein Punkt.

3) Verfolgungsjagden sind bei SW besser umgesetzt.
 ::) Besser ist Geschmackssache. Und selbst wenn, macht das SW zu einem weniger kampforientierten System? Ich weiß nicht. Zumindest ist beides in beiden Systemen möglich.

4) Es gibt viele Zauber, die man auch außerhalb des Kampfes sinnvoll nutzen kann.
Stimmt. Und zwar bei D&D4 wie bei Savage Worlds gibt es nur wenige. In der Explorer's Edition zumindest finde ich recht wenige nicht kampf-orientierten spells, bei D&D4 ebenfalls. Ich finde zumindest für jeden dieser Spells in SW ein Pendant bei D&D4. Hier zwar verteilt auf verschiedene Klassen, aber sie sind da. Sorry, da kann ich wieder nicht zustimmen.

5) Man kann bei SW nach den Kampf zu einem Arzt gehen und seine Wunden pflegen lassen. (Das wird von D&D 4 behindert.)
Öhm... und das macht SW weniger kampforientiert?

Also: für mich spielt SW noch immer in der gleichen Hack'n-Slay-Liga wie D&D4. Aber du hast recht, dass es in D&D unmöglich ist, einen Charakter zu spielen, der keine Kampfpower hat, was in SW zumindest möglich, wenn auch ziemlich ungewöhnlich wäre. Dass du D&D4 das Recht absprichst ein Rollenspiel zu sein, SW aber als tolles Rollenspiel bezeichnest, obwohl sich beide von der Orientierung her so ähneln, kann ich noch immer nicht nachvollziehen.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Bastian am 8.02.2009 | 04:30
1) Ich kann bei SW leichter einen Pazifisten spielen. (Oder jemand anderes, der schlecht kämpfen kann und dafür in anderen Sachen besser ist.)
2) Die ganzen Vor- und Nachteile bei SW inspirieren einen und bringen zumindest mich auf neue Charideen.
Das ist bei D&D 4 nicht der Fall.
3) Verfolgungsjagden sind bei SW besser umgesetzt.
4) Es gibt viele Zauber, die man auch außerhalb des Kampfes sinnvoll nutzen kann.
5) Man kann bei SW nach den Kampf zu einem Arzt gehen und seine Wunden pflegen lassen. (Das wird von D&D 4 behindert.)

Zu 1) In der 4E kannst du jedesmal wenn du einen Gegner auf 0 hp bringst entscheiden ob er betäubt ist oder tot.
Man kann also ohne Probleme spielen, ohne jemals auch nur einen einzigen Gegner wirklich zu töten.
Und das noch dazu ohne an Macht einzubüßen.

Das ist übrigens eines der Dinge dir mir maßlos mißfallen. So sehr ich es auch schön finde das die alten Non-Lethal Damage Regeln getrichen wurden so seltsam finde ich die neuen. Realismus intressiert mich eher weniger. Aber wenn der Magier mit einem Meteorstorm auf einen voll bevölkertem Marktplatz ein paar hundert Menschen  mit einem Schlag "vernichtet" und dann erklärt das alle nur betäubt sind stoße selbst ich an meine Grenzen.

 
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: bolverk am 8.02.2009 | 04:36
Na schön, ein letzter post noch.

Erstmal vorweg meine Wortwahl ist grob sollte aber eigentlich niemanden Beleidigen oder diskreminieren.
Das ist leider in die Hose gegangen, aber belassen wir es dabei.

Zitat
Keine Sozial Skills
Reiner Kampf
Nochmal: Wo war das denn in der dritten großartig anders?

Zitat
Skills können am Effektivsten im Kampf gebraucht werden oder sind so oder so Abenteuerrelavant.
Ja und? Skills auch im Kampf. Abenteuerrelevant. Bei dir klingt es, als sei das etwas Schlechtes.

Zitat
Es wäre daneben diese nicht mit EXP zu Belohnen.
Was meinst Du damit? Ich verstehs nicht. wtf?

Zitat
RP ist nur Gering möglich oder führt ihr Gespräche in einem Tödlichem Kampf???
Wie jetzt? Ja wenn man mechanisch einen Kampf nach dem anderen abzieht, dann ist dass nicht die Schuld des Systems.
UNd komm mir jetzt nicht mir "Es geht doch nicht anders!", tut es nämlich sehr wohl.

Zitat
Spieler werden herrum Komandiert. <<< Der Leader wird dies tuen wenn er an sich schon ein starker Spieler ist. ( Ihr wisst was ich meine das sind die Spieler die immer 5 Min mehr haben wollen)
Nein, ich weiß nicht wie Du das meinst. Entweder Du bekommst deine Satzstruktur in den Griff, oder wir drehen uns hier weiter auf der Stelle. Kannst Du das evtl. klarer formulieren?

Zitat
Pures Skillen, Erfolg die Charas laufen jetzt noch schlimmer auf Erfolgsskillung als Vorher.
In vorhergehenden Editionen wurde das Maximieren des Charakterpotenzials (hauptsächlich für Kampf) auch schon groß geschrieben. D&D ist und bleibt nun mal ein System ohne Vorteil/Nachteil Regelung und dergleichen. Die Feats könnte man als Vorteile bezeichnen, aber Nachteile gibt's keine (Die aus dem Unearthed Arcana zählen nicht, nur Grundregeln).

Zitat
D&D 3.5 war schon sehr Klassenlastig und schnürrte Spieler und Leiter ein aber die neue Fassung gleicht Koudelka, PSone Game oder WOW, Online Game. Der SL ist jetzt kein Erzähler mehr sondern eine Konsole die von ihren Spielern gespielt wird.
Ok, tut mir leid, aber das finde ich lächerlich. Der Spielleiter, der von seinen Spielern zur "Konsole" gemacht wird, ist daran echt selbst schuld. Dafür kann das System nix.

Zitat
Jetzt ehrlich wer liest Text von Quest Figuren? Das passiert jetzt auch bei D&D Spieler setzen sich nur noch mit dem Kampfauseinander das wars. Scheiß auf Story SCheiß auf NPC´s gib uns Kanonnenfutter damit ich den neuen Move bekomme.
Wiederum: Das liegt an der jeweiligen Gruppe.

Zitat
Das schlimme ist wer die Bücher mal RICHTIG sich zur Brust nimmt wird merken das dies auch der Hintergrund geworden ist.

Schlachtplan, Missionsziel, Räumeanzahl. Begegnuingsabgleich bis zum Boss. Schatzraum. ENDE
Und das war vorher (3.5) nicht anders. War es einfach nicht. Alle D&D Kaufabenteuer die ich gespielt habe, liefen auf Encounterketten mit etwas "Fleisch" dazwischen hinaus. Das Rollenspiel, die verbalen Geplänkel, all das kam nicht aus den Regeln, sondern von der Gruppe. Falls tatsächlich eine Sozialfertigkeit herhalten musste, dann waren das entweder Diplomacy oder Intimidation. Und ich sehe nicht das es bei der Vierten Edition irgendwie anders läuft.

Zitat
So das reicht... :-\
Jawoll.


Zitat von Killedcat:
Zitat
4) Es gibt viele Zauber, die man auch außerhalb des Kampfes sinnvoll nutzen kann.
Stimmt. Und zwar bei D&D4 wie bei Savage Worlds gibt es nur wenige. In der Explorer's Edition zumindest finde ich recht wenige nicht kampf-orientierten spells, bei D&D4 ebenfalls. Ich finde zumindest für jeden dieser Spells in SW ein Pendant bei D&D4. Hier zwar verteilt auf verschiedene Klassen, aber sie sind da. Sorry, da kann ich wieder nicht zustimmen.
Es gibt bei D&D 4 da auch noch so eine häufig übersehene Kleinigkeit namens Rituals. Das sind im Prinzip alles Zauber die ausserhalb des Kampfes verwendet werden. Und das sind allein im Player's Handbook mindestens soviele wie Savage Worlds auch an Zaubern hat (und das sind weissgott nicht viele). Das klingt jetzt irgendwie schwanzvergleichsmäßig, sollte aber nicht so sein. I'm just saying.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: killedcat am 8.02.2009 | 04:43
Keine Sozial Skills
Wie bezeichnest du "Diplomacy", "Bluff", "Intimidate", "Streetwise"?

Reiner Kampf
Skills können am Effektivsten im Kampf gebraucht werden oder sind so oder so Abenteuerrelavant.
Öhm, Diplomacy kann am effektivsten im Kampf gebraucht werden? Verstehe ich nicht. Oder meinst du die Powers? Abgesehen von den Utility-Powers, die zum Beispiel Sprachen-Sprechen, Teleportieren und Nachrichten-versenden beinhalten, hast du vollkommen Recht. Aber das hindert ja nicht am Rollenspiel. D&D ist gut geeignet, actionlastiges, taktisches Rollenspiel mit vielen Kämpfen zu spielen. D&D4 wäre sicher die falsche Wahl für Stimmungsrollenspiel (obwohl ich mir auch tragische, mächtige Fantasy-Helden vorstellen könnte), gritty gaming oder Romance. Aber für jedes Genre gibt es ein passendes System. D&D4 hindert aber niemanden in einem heroischen, kampflastigen Hintergrund (Dragonlance, Eberron, etc.) ROLLENSPIEL zu betreiben. Und ich meine richtiges Rollenspiel.

RP ist nur Gering möglich oder führt ihr Gespräche in einem Tödlichem Kampf???
Höh? Wenn sich die Spieler an den Wachen vorbeimogeln, wenn sie mit den Fürsten der Stadt Intrigenspielchen spielen, wenn sie auf der Reise Fremde treffen, wenn sie ihrem Erzfeind Drohungen aussprechen ... dafür brauchst du REGELN? Nun, zumindest bietet D&D4 hierfür Skills. Mehr bietet Vampire auch nicht.

...


D&D 3.5 war schon sehr Klassenlastig und schnürrte Spieler und Leiter ein aber die neue Fassung gleicht Koudelka, PSone Game oder WOW, Online Game. Der SL ist jetzt kein Erzähler mehr sondern eine Konsole die von ihren Spielern gespielt wird.
Ich sehe eine Lücke in deiner Argumentationskette. Warum ist das so? Unser SL baut eine ganze Welt auf, mit der wir frei interagieren können. Das verhindert D&D4 doch nicht. Ich verstehe dich an dieser Stelle nicht. Kannst du das näher erläutern?
...

Du zeichnest hier einen Albtraum auf, den ich nicht kommen sehen. Sorry.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Eulenspiegel am 8.02.2009 | 04:52
Öhm... und das macht SW weniger kampforientiert?
Nein. SW ist eines der kampforientiertesten Systeme, die ich kenne. Das will ich gar nicht abstreiten.
Ich will aber zeigen, dass SW auch schöne Rollenspielszenen außerhalb des Kampfes fördert, die D&D4 eher behindert.

So kann man sich bei SW von einer schönen Frau gesundpflegen lassen. Ob man diese Szene toll findet oder nicht, ist Geschmackssache. Aber sie wird in SW unterstützt und von D&D behindert.

Das sagt jetzt nichts über die Kampforientierung aus. Es zeigt aber, dass SW mehr Szenen außerhalb des Kampfes unterstützt als SW.

Zitat
Dass du D&D4 das Recht absprichst ein Rollenspiel zu sein, SW aber als tolles Rollenspiel bezeichnest, obwohl sich beide von der Orientierung her so ähneln, kann ich noch immer nicht nachvollziehen.
Na Recht absprechen ist vielleicht der falsche Ausdruck. Es ist halt vielmehr die Frage, wofür ich das System nutze.
Wenn ich mal wieder richtig Lust auf TableTop habe, aber nicht genügend Zeit für einen BattleMech Kampf, dann kann ich durchaus D&D 4 als Ersatz spielen und damit Spaß haben.

Wenn ich aber eher Lust auf cineastische Situationen habe und darauf, dass mein Char coole Stunts durchführt, sich am Kronleuchter entlangschwingt, dem Gegner ein Z auf die Brust ritzt und ihm anschließend die Gürtelschnalle durchschneidet, damit er ohne Hosen dasteht, dann verwende ich nunmal lieber SW.

Du hast doch sicherlich auch schon beide System gespielt, oder?
Würdest du nicht sagen, dass man bei D&D4 viel taktischer spielt. Weniger coole Sprüche reißt, sondern eher über der BattleMap sitzt und sich überlegt, wie man seine Figuren am effektivsten positionieren kann und welche Power man am besten anwendet?

Das alles sind Sachen, die in unserer Gruppe bei D&D 4 jedenfalls gemacht werden, bei SW jedoch nicht auftaucht. (Dazu muss man sagen, dass wir auch nicht nach der Explorers Edition spielen, sondern Pirates of the Spanish Main.)
Dieser Eindruck ist natürlich zutiefst subjektiv und es kann sein, dass eure Gruppe das anders handhabt. - Aber das ist mir halt an meiner Gruppe aufgefallen und dieser Eindruck wurde mir von anderen Gruppen bestätigt.

@ Bastian
Für mich ist ein Pazifist jemand, der Gewalt ablehnt. Und jemanden zusammenzuschlagen, bis er bewusstlos am Boden liegt, ist in meinen Augen auch Gewalt.

Klar, wenn ein Pazifist angegriffen wird, wird er versuchen, sich zu verteidigen. Aber erstmal versucht ein Pazifist natürlich solche Situationen zu vermeiden und zum anderen wird ein Pazifist wohl kaum ein guter Kämpfer sein. (Ein Pazifist wird wohl kaum Kampftraining machen.)
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Klingenbrecher am 8.02.2009 | 05:07

Ich sehe eine Lücke in deiner Argumentationskette. Warum ist das so? Unser SL baut eine ganze Welt auf, mit der wir frei interagieren können. Das verhindert D&D4 doch nicht. Ich verstehe dich an dieser Stelle nicht. Kannst du das näher erläutern?
...

Gerne.

Die Spieler schlüpfen nicht mehr in Rollen sondern bleiben sie selber und spielen sich als Action Figur.
Es ist nicht mehr vorgesehen das irgeneine Art von Interaktion mit der Welt statt findet.
Mir ist Bewusst das D&D immer schon Hack and Slay war aber jetzt ist einfach ein Sidepunkt erreicht wo ich sage schön ich habe gerade ein Konsolen/PC Game gestartet.

Selbst wenn du mal dir die Klassen gibts werden diese bestenfalls wie Schachfiguren erklärt...

Oder hast du das Buch über Ferun gesehen. Das Abenteuer Fängt mit Gespräch an:
Hilfe Goblins
Spieler können nur kurz Handeln dann ab töten.
Kurz mit geretteten reden
auf zur nahe liegenden Stadt
töten
in der Stadt, Handel und weiter

So Rp auf Minimum gesetzt

PS 27,3 % Finden D&D 4 schlecht. S.o. aber trotzdem wird immer noch versucht dem Dreck was abzugewinnen.  ~;D

@ Bolverk

Sehe dich bei mir als geblockt an. Danke ;D
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Bastian am 8.02.2009 | 05:15
@ Bastian
Für mich ist ein Pazifist jemand, der Gewalt ablehnt. Und jemanden zusammenzuschlagen, bis er bewusstlos am Boden liegt, ist in meinen Augen auch Gewalt.

Klar, wenn ein Pazifist angegriffen wird, wird er versuchen, sich zu verteidigen. Aber erstmal versucht ein Pazifist natürlich solche Situationen zu vermeiden und zum anderen wird ein Pazifist wohl kaum ein guter Kämpfer sein. (Ein Pazifist wird wohl kaum Kampftraining machen.)

Nicht nur in deinen Augen.  ;) Du hast natürlich recht. Theoretisch könnte man zwar noch sagen das hp in D&D ja nur eingeschränkt Lebenspunkte darstellen (ohne diese Diskussion aufwärmen zu wollen). Und das die Magic Misseles des pazifistischen Magiers die Form von Feen haben die Blitzschnell auf den Gegner Schlafstaub verstreuen und dieser somit im Schlummerland versinkt wenn er auf 0 hp fällt und er auch sonst einfach rollenspielerisch als Pazifist gespielt wird aber ...

... das ändert natürlich nichts daran das D&D nicht für pazifistische Charaktere ausgelegt ist und auch nicht den Anspruch stellt.
Wenn Savage Worlds das kann und man so etwas gerne Spielen will ist man dort wohl besser aufgehoben.



Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Klingenbrecher am 8.02.2009 | 05:20
Ohne jetzt blöd zu kommen aber wer spielt jetzt wirklich mal einen Helden der keine Waffe nutzen mag.
Verdamt selbst der gute Paladin nutzt das SChwert zum Schutz der Schwachen.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: killedcat am 8.02.2009 | 05:24
Wobei wir uns hier auf einem Niveau bewegen, das schon recht gleich ist. D&D4, Savage Worlds, Rolemaster, ... all diese Spiele geben irre viel Unterstützung für Kampf und nur wenig Unterstützung für das drumherum. Dass D&D4 so angegangen wird liegt, so vermute ich, eher daran, dass man versucht hat, von Online-Rollenspielen zu lernen. Man kann mit D&D4 nicht weniger Rollenspiel betreiben als in D&D1. D&D1 hat nicht mal Skills, keinerlei Unterstützung für IRGENDEINE Interaktion, außer der Ermutigung dazu im Fließtext. Aber es ist die Mutter aller Rollenspiele. Dass D&D4 nun aber kein Rollenspiel mehr sein soll, ist für mich unbegreiflich.

Ich verstehe auch die Kritik an der starken Orientierung an MMORPGs nicht. Ich kritisiere ja Vampire auch nicht, weil man nur Vampire spielen kann (an die Spitzfinder: ich meine oWod ohne Erweiterungen). Oder BESM dass man sich an Mangas orientiert. Das ist eben der anvisierte Fokus. Rollenspiel ist nach wie vor voll möglich genauso wie in D&D1. Punkt. Wer's nicht glaubt, der soll sich nochmal D&D1 ansehen: da geht noch viel weniger als in D&D4, aber es ist quasi die Definition von Rollenspiel.

Seufz. Es ist schon zu spät. Ich geh jetzt mal. Aber ich glaube nicht, dass ich die Kritik ohne Schlaf noch begreifen werde. Vielleicht fällt mir ja später alles wie Schuppen von den Augen  ;)
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Wormys_Queue am 8.02.2009 | 09:55
Edith: Daher haben die also ihre Ideen... Nein, nicht möglich  ~;D

Wenn ich den Post noch finden würde, würde ich drauf verlinken, weil mir das sonst eh keiner glaubt.

Im Vorfeld (also bevor klar war, dass Paizo die 4E nicht unterstützen würde) sagte James Jacobs in einem Thread ziemlich wörtlich:

"Wenn WotC sich mit der 4E anfängt, an WoW zu orientieren, dann: "Gut so!" "

Und das meinte er ernst, wenn ich auch glaube, dass er damit andere Details des Spiels meinte, als die, an denen sich Wotc dann tatsächlich orientierte (und bevor mich jemand wegen des letzten Satz zu flamen beginnt: bitte erst mal die Aussagen der Designer im ersten Online-Dragon nachlesen und im Duden nachschlagen, was "orientieren" bedeutet).
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: 6 am 8.02.2009 | 10:00
@Klingenbrecher:
Da ich gelesen habe, dass Du das System leiten musst hier vielleicht ein paar Tipps:
1. Vergiss die Küstenzaubererabenteuer. Die waren schon unter 3.5 unter aller Kanone...
2. VERGISS die Küstenzaubererabenteuer!
3. Wenn Du Kaufabenteuer verwenden willst, dann schau Dir die Paizosachen an. Die Adventurepaths kann ich nur wärmstens empfehlen! Sie lassen sich relativ einfach auf 4e konvertieren.
4. Die Skillchallenges sind im DMG sehr bescheiden erklärt worden. Das Kapitel gleicht eher einer Baustelle als einem Regelwerk. Es gibt aber hier (http://www.critical-hits.com/features/skill-challenges/) eine umfangreiche Liste an Beispielsskillchallenges und auch Ratschläge wie eine Skillchallenge am besten aufgezogen werden kann. Hier (http://tanelorn.net/index.php/topic,45674.0.html) habe ich selber auch noch ein Beispiel für eine Skillchallenge gebracht. Vielleicht kannst Du damit auch was anfangen.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Wormys_Queue am 8.02.2009 | 10:10
Ich verstehe auch die Kritik an der starken Orientierung an MMORPGs nicht.

Das liegt wahrscheinlich daran, dass für viele Rollenspieler es zur Grundlage ihres elitären Selbstbewusstsein gehört, Computerrollenspiele per se dem P&P für unterlegen zu halten. Die einen Rollenspiele ( a la Baldur's Gate) sind ihnen zu linear aufgebaut und lassen ihren Charakteren gefühlt zu wenig Handlungsfreiheit, die anderen (a la Morrowind) sind ihnen wiederum zu frei und lassen den gewünschten roten Handlungsfaden vermissen. Bei MMORPGS kann man natürlich kein Rollenspiel betreiben, weil da so viele Nicht-Rollenspieler rumlaufen und das Spiel quasi erzwingt, dass man einen Charakter erstellt, der in die Welt passt (wenn man von anderen Rollenspielern ernstgenommen werden will).
Nicht so wie im P&P, wo man die bescheuertste Charakteridee umsetzen kann, wenn der SL es zulässt. Und da letzterer inzwischen ja zum reinen Erfüllungsgehilfen degradiert wurde, soll der blos die Klappe halten.

Genau dieselben Leute heulen jetzt wegen den Dragonborn rum. Dabei haben genau die Leutchen mir das eingebrockt -.-
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 8.02.2009 | 10:57
Es gibt kein PC-Rollenspiel, das soviel Handlungsfreiheit (schon gar nicht mehr) bietet, als es ein P&P tut. Bei einem P&P bin ich nicht darauf angewiesen, das die Engine irgendeine Handlung hergibt, ich kann alles machen, was die Mitspieler fähig sind umzusetzen.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Boba Fett am 8.02.2009 | 11:39
Ich schliesse den Thread erstmal, da er in der Redaktion wegen der unflätigen Beiträge von Klingenbrecher gemeldet wurde.
Der Thread bleibt geschlossen, bis sich die zuständigen Moderatoren sich des Falls angenommen haben und dann weiter entscheiden.

Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Visionär am 8.02.2009 | 11:52
Allgemeine Info: Klingenbrecher ist wegen persönlicher Beleidigungen verwarnt. Auch den Rest möchte ich auffordern beim Thema zu bleiben bzw. dafür danken beim Thema geblieben zu sein. Es kann erstmal weiterdiskutiert werden, der Thread wird allerdings etwas intensiver beobachtet. Bleibt bitte sachlich.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Falcon am 8.02.2009 | 11:55
Bastian
Zitat
Aber wenn der Magier mit einem Meteorstorm auf einen voll bevölkertem Marktplatz ein paar hundert Menschen  mit einem Schlag "vernichtet" und dann erklärt das alle nur betäubt sind stoße selbst ich an meine Grenzen.
Da hast du was falsch verstanden. D&D4 setzt ein sehr hohes Maß an Gesunden Menschenverstand, leider auch SL-Willkür und Handwedelei vorraus (ich behaupte das nicht, daß lässt sich sinngemäß aus dem DMG herausfiltern). Das ist es auch was D&D4 wesentlich näher an D&D1 herranrückt als 3.5. .Feuer brennt => mit Feuer kann man nur schwer jemanden bewusstlos schlagen => geht vermutlich nicht, auch nicht bei 0HP (mag aber Ausnahmen geben).
Das geht ja sogar so weit daß die Spielregeln für NSCs imPrinzip gar nicht gelten. Wenn man z.b. einen schwerverletzten Bauern findet (weils ins Abenteuer gehört) kann man ihn zum Arzt bringen (wenn man nicht magisch heilen will).
Vom Freeformrollenspiel (es gibt nur wenig Sozialregeln im Vergleich zu anderen RPGs aber immer noch so viele wie noch nie in einem D&D Spiel), daß bei D&D vorrausgetzt wird ganz zu schweigen.
Seltsamerweise hat sich noch nie jemand an 3.5 gestört, daß z.b. einarmigkeit oder einäugigkeit keinen Einfluss auf die Werte hat. Wie löst man das? Ein DSA Spieler wäre hier hoffnungslos verloren. Ein D&D Spieler denkt sich einfach die Auswirkungen aus und benutzt dafür die Grundmechanismen. D&D4 erwartet jetzt sogar NOCH mehr vom SL (z.b. entwaffnen mit dem Basic Attack).

Kann man mit D&D am besten Encounterketten spielen. Ja. Muss man viel selber machen um mit D&D Nicht kampfbezogenes Rollenspiel zu spielen. Ja. War das schon immer so. Ja. Muss das so sein? An der Antwort entscheidet sich ob man D&D Spieler ist oder nicht.

Ich behaupte => D&D4 ist ZU Oldschool für die heutige Generation und nicht das Gegenteil. Die Welt ist nicht mehr reif für D&D4.

Was hier leider völlig an Kritik untergeht, berechtigte Kritik, ist die kaum zu gebrauchende neue Settingwelt von D&D4.
—————————-
SW und D&D sind auf jeden Fall ähnlich (und zwar aus Absicht), SW ist nur einfach das bessere D&D, weil es keines seiner Einschränkungen hat.
Wer wissen will warum Savage Worlds ein Rundumrollenspiel für alle Lebenslagen ausser bürokratischen Korinthenkackern ist kann gerne in das SW Board kommen und uns Savages fragen.
Würde ja gerne darauf eingehen aber das ist hier einfach zu OT.

—————————-


zu 3.5 (wieder aufs Karussell aufspringt)  >;D:

Nach einigen Monaten 3.5 war ich der gleichen Meinung. D&D 3.5 ist kein Rollenspiel sondern bestensfalls ein Hybrid aus mehreren Genres (Schwerpunkt Brett-Taktik, aber auch Elemente von MMOs und für die Wagemutigen sogar ein Hauch anspruchsloses Rollenspiel). Ich würde sogar soweit gehen und 3.5 als eigenes Crossover-Genre bezeichnen. Nichtsdestrotz ist es als Spiel sehr gut.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Eisenklopper am 8.02.2009 | 12:46
Was hier leider völlig an Kritik untergeht, berechtigte Kritik, ist die kaum zu gebrauchende neue Settingwelt von D&D4.

Die neue Settingwelt ist großartig und mit das Beste an der neuen Edition! Ich verfolge jeden neuen Dragon Artikel mit Spannung, da er einen neuen Baustein der unverbrauchten und spannenden Welt erzählt! Ich habe selten ein Setting gesehen, das mir so viel Spaß gemacht hat, wie das neue D&D4 Setting! Und das Beste: Es fügt nahtlos Ravenloft und Planescape ein!
Die Klassen und Rassen werden zunehmend mit der Welt und ihrer Geschichte verwoben und durch ergänzende Artikel erweitert, ohne den Spieler zu erdrücken.

Ich verstehe wirklich nicht, was an diesem Setting nicht zu gebrauchen sein soll...
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Wormys_Queue am 8.02.2009 | 13:02
Es gibt kein PC-Rollenspiel, das soviel Handlungsfreiheit (schon gar nicht mehr) bietet, als es ein P&P tut. Bei einem P&P bin ich nicht darauf angewiesen, das die Engine irgendeine Handlung hergibt, ich kann alles machen, was die Mitspieler fähig sind umzusetzen.

So wollte ich bei meinem Verweis auf Morrowind auch gar nicht verstanden werden, dass PC-Spiele immer auch Grenzen setzen ist klar. Das ist im Pen&Paper aber letztlich ebenfalls so, nur hat dort jede Gruppe die Möglichkeit sich auf die Grenzen zu einigen, innerhalb derer man spielen möchte.

Meine Behauptung ist allerdings, das sehr viele Rollenspieler, die so auf ihrer Freiheit beharren, damit gar nichts so viel anfangen können, wie sie immer tun. Ich erlebs nur sehr selten, dass (D&D-)Spieler die Freiheiten, die sie haben könnten, auch wirklich nutzen. Aber in einem Computerspiel will man natürlich ausgerechnet immer gerade das tun, was das Spiel nicht zulässt. Ich rieche Doppelstandards.

Was hier leider völlig an Kritik untergeht, berechtigte Kritik, ist die kaum zu gebrauchende neue Settingwelt von D&D4.

Ich hab (nicht hier, sondern im Gate) diese Diskussion schon öfter mal führen wollen, und dabei die Erfahrung gemacht, dass sich nur ganz wenige potentielle Mit-Diskutanten finden lassen. Bring das Setting, den Hintergrund, den Fluff ins Spiel und schnellstmöglich wird die Diskussion auf die Regelebene verschoben.

Man könnte fast meinen, die Freunde der 4E haben nur wenig Lust, auf dieser Ebene zu diskutieren, weil die Kritiker dort zu leichtes Spiel haben. Und die Haltung von z.B. der Drudenfusz, der das PoL-Setting gerade deswegen so mag, weil es den ganzen von ihm als solcher empfundenen Ballast abwirft, kann ich zwar respektieren, aber viel zu diskutieren bleibt dann natürlich nicht übrig.

Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Falcon am 8.02.2009 | 13:09
@Eisenklopper: das wundert mich schon etwas, sofern der Post nicht ironisch war. Ich kenne aber auch nur das FR Grundbuch und keine kostenpflichtigen Artikel. Das Buch ist imho einfach schlecht. Zu wenig Fluff, nix, was ich mir nicht in 5.min aus den Fingern saugen könnte.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Visionär am 8.02.2009 | 13:25
Vielen Dank Bolverk und MArCazm für die Nicht-beherzigung meines wohlgemeinten Ratschlags weiter oben und Bolverk für das Ignorieren meiner Bitte Provokationen in Richtung Klingenbrecher zu unterlassen!

Der Thread ist für 24h geschlossen. All jenen, die Diskussionsbedarf haben: Sorry. =/

EDIT: Doch Einsicht gezeigt. Also: Bahn frei!


Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Greifenklaue am 8.02.2009 | 14:26
Ich behaupte => D&D4 ist ZU Oldschool für die heutige Generation und nicht das Gegenteil. Die Welt ist nicht mehr reif für D&D4.

Die These find ich gar nicht so schlecht, auf der einen Seite ist DnD 4te sehr oldschool in einigen Konzepten, auf der anderen Seite, sehr abstarkt in anderen Konzepten (teilweise auch beides gleichzeitig). Letzteres schriebst Du ja auch. (Oder?)

Und damit ist ja viel Potential da, es nicht zu mögen. Mit Oldschoolkonzepten kann der eine nix anfangen, andere mögen nicht die oft stark abstrahierte Konzepte (oder genauer: stärker abstrahierende Form als in klassischen Rollenspielen) [Healing Surges z.B. wäre eins]. Ich denke auch daher kommt der Vorwurf des Brettspiels (der wurde ja auch schon ganz anderen stärker abstrahierenden Indy-Spielen gemacht, konkret erinnere ich mich an Western City - welches aber ein tolles Rollenspiel ist).

Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Skele-Surtur am 8.02.2009 | 14:35
Hängt natürlich alles vom Standpunkt und der rollenspielerischen Sozialisation ab, aber ich denke D&D 4 macht das was es soll. Natürlich ist es sehr Brettspielhaft, aber ob ich mein Rollenspiel, das in meinem Fall ziemlich unabhängig von den Regeln abläuft, mit einem Brettspiel, einem Kartenspiel oder einem Würfelspiel unterschmiere ist ziemlich gleichgültig. Von daher denke ich, dass D&D 4 konzeptionell gelungen ist. Es geht nur vielleicht zu weit in seinen Änderungen, um die "Alten Hasen" alle restlos zu überzeugen... und da es häufig "alte Hasen" sind, die die Neueinsteiger einführen könnte das langfristig zu Engpässen führen was die "4e-Generation" angeht.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Klingenbrecher am 8.02.2009 | 14:39
@ Gen. Kala

Werde mir mal deine Vorschläge genauer ansehen. Danke dafür.
Leider steht mir ja noch eine Runde vor der Brust am kommenden Freitag.
Das schlimme ist einfach das wir über den Feldplan hocken so gut wie gar nicht Rp machen sondern das unser Warlord uns über das Feld jagt. " Bäh"
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So für mich ist hier der Drops gelutscht D4 ist K**** und die damit zufrieden sind sollen es spielen.

Man liest sich

Lg der Klinge
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Vielen Dank Bolverk und MArCazm für die Nicht-beherzigung meines wohlgemeinten Ratschlags weiter oben und Bolverk für das Ignorieren meiner Bitte Provokationen in Richtung Klingenbrecher zu unterlassen!





Vieleicht auch ma Verwarnen.  wtf?
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Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: LöwenHerz am 8.02.2009 | 14:43
Zitat
Stimme ganz und gar nicht zu

nur schnell meine Meinung, das Diskutieren überlasse ich anderen
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Falcon am 8.02.2009 | 15:00
ich lese es immer wieder aber ich habe noch kein zufriedenstellendes Argument gehört, daß zeigt, daß 3.5 weniger "brettspielig" ist als D&D4.

Ich glaube ihr seht in 3.5 mehr als es ist/war.
Es ist ein Derivat aus den hier im thread schon genannten Spielgenres, und ergibt nur in den Augen von Leuten die sich länger mit Rollenspieltheorie beschäftigt haben ein Spiel, das das Rollenspiel auf die abstrakte Ebene verschiebt.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Greifenklaue am 8.02.2009 | 15:19
ich lese es immer wieder aber ich habe noch kein zufriedenstellendes Argument gehört, daß zeigt, daß 3.5 weniger "brettspielig" ist als D&D4.
Ich glaube das mehr brettspielige kommt eben nicht durch die Battlemap oder besser hierdrin unterscheiden sich 3,5 und 4.0 kaum (auch wenn meines Erachtens die BM noch wichtiger geworden ist bei 4.0), sondern das es mehr abstraktere, brettspielartige Mechanismen gibt, die das Gefühl befördern.

Healing Surges.
Als Kleriker muss ich jemanden treffen, um die Ar-wills zu nutzen. (Gilt auch für andere)

Das ist teilweise schon abstrakt (quasi brettspielartig).

[Aber deutlich: ich denke, daher kommt es. Nicht dass DnD 4te deswegen ein Brettspiel ist. Aber genau dieses Spielgefühl hatte ich auch und es gefiel mir nicht.]
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: LöwenHerz am 8.02.2009 | 15:39
Sagen wirs mal so, 3e/3.5e/Pathfinder ist leichter ohne Battlemat zu spielen, als die 4e.
Was nicht bedeutet, dass sich die Systeme nicht auch ähneln.
Was Greifenklaue sagt, stimmt da schon. Ich werde doch mal vorischtig etwas nachlegen, sobald ich wieder Zuhause bin ;)
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Eisenklopper am 8.02.2009 | 15:47
@Eisenklopper: das wundert mich schon etwas, sofern der Post nicht ironisch war. Ich kenne aber auch nur das FR Grundbuch und keine kostenpflichtigen Artikel. Das Buch ist imho einfach schlecht. Zu wenig Fluff, nix, was ich mir nicht in 5.min aus den Fingern saugen könnte.

Ironisch habe ich das nicht gemeint, aber mich auf das namenlose "Point of Light" Setting der Core Produkte bezogen, also DAS D&D4 Setting. Zu den FR kann ich nichts sagen. Die Dragon Artikel liefern aber zur Zeit den wesentlichen Fluff zu den Kampagnienwelten (PoL, FR und Eberron), was immer man von dieser Vertriebsart halten mag. 
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Greifenklaue am 8.02.2009 | 15:53
Ironisch habe ich das nicht gemeint, aber mich auf das namenlose "Point of Light" Setting der Core Produkte bezogen, also DAS D&D4 Setting. Zu den FR kann ich nichts sagen. Die Dragon Artikel liefern aber zur Zeit den wesentlichen Fluff zu den Kampagnienwelten (PoL, FR und Eberron), was immer man von dieser Vertriebsart halten mag. 
Hat die Originalwelt keinen Namen? "PoL" hat ja quasi schon Goodman besetzt? (Einen PoL-Ansatz find ich übrigens toll!)
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: 1of3 am 8.02.2009 | 15:58
Nein.

Aber in Fankreisen heißt sie auch PoLand.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Settembrini am 8.02.2009 | 16:43
Allgemeine Info: Klingenbrecher ist wegen persönlicher Beleidigungen verwarnt. Auch den Rest möchte ich auffordern beim Thema zu bleiben bzw. dafür danken beim Thema geblieben zu sein. Es kann erstmal weiterdiskutiert werden, der Thread wird allerdings etwas intensiver beobachtet. Bleibt bitte sachlich.

Allgemeine Info: Professior Savior macht sich lächerlich, und benimmt sich wie ein Kontrolletti-Hausmeister ohne Schulabschluß!

Savior wird von nun an beobachtet, und im droht internetweite Lächerlichmachung bei fortgeführtem Kontrolletitum.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Settembrini am 8.02.2009 | 16:44
Nein.

Aber in Fankreisen heißt sie auch PoLand.

Chapeau! :d
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Enpeze am 8.02.2009 | 17:14
Wobei wir uns hier auf einem Niveau bewegen, das schon recht gleich ist. D&D4, Savage Worlds, Rolemaster, ... all diese Spiele geben irre viel Unterstützung für Kampf und nur wenig Unterstützung für das drumherum.


Und wenn wir schon Kraut und Rüben durcheinanderschmeissen, vergiß nicht Descent oder Advanced Heroquest in Deiner Liste. Gemäß Deinem Argument unterstützen auch diese Spiele hauptsächlich den Kampf, obwohl man sie auch zum Rollenspiel verwenden kann. Wie 4e haben sie auch schöne Bodenpläne, jede Menge Kampfencounter und tolle Plastikfiguren. Und alle Spieler sitzen am Tisch und brüten wie sie ihre Figuren bewegen, Schätze abkassieren und ihre Skills zwischen den Abenden für den nächsten Kampf optimieren. Rollenspiel pur. :)

Dass D&D4 so angegangen wird liegt, so vermute ich, eher daran, dass man versucht hat, von Online-Rollenspielen zu lernen.

Und was genau meinst Du könnte ein P&P Rollenspiel von einem MMO lernen? Vielleicht Abo-Gebühren?


Ich verstehe auch die Kritik an der starken Orientierung an MMORPGs nicht.

Du gibst also zu daß 4e eine "starke Orientierung an MMORPGs" hat? Das ist ja schon mal ein Fortschritt. Die meisten 4e Fans streiten diese Tatsache ja vehement ab.


Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Bastian am 8.02.2009 | 17:38
Bastian Da hast du was falsch verstanden. D&D4 setzt ein sehr hohes Maß an Gesunden Menschenverstand, leider auch SL-Willkür und Handwedelei vorraus (ich behaupte das nicht, daß lässt sich sinngemäß aus dem DMG herausfiltern). Das ist es auch was D&D4 wesentlich näher
Würde ja gerne darauf eingehen aber das ist hier einfach zu OT.

Das mag sein, aber GMV ist in LFR zT ausgeschaltet. Momentan spiele ich da mit einigen Leuten die auch nen Oooze bewußtlos haun möchten.
Und sei es halt mit Feuer, Ice oder sonstigen Zaubern.
"Warum ist das so ? Reiner Optimierungsgedanke. Manchmal kriegt man bestimmte Favors bei den Abenteuern nicht wenn man bestimmte NPCs umbringt.
Da sich Betäubung zumindestens regeltechnisch ohne Einschränkungen benutzen lässt wird halt alles betäubt. Reines Sicherheitsdenken  ::)

@Enzepe
Da du nicht mir nicht antwortest fasse ich deine Antwort auf die Frage: Warum ist D&D 4E ein Brettspiel mal zusammen

"Is halt so."
 :q

Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Kinshasa Beatboy am 8.02.2009 | 17:43
Du gibst also zu daß 4e eine "starke Orientierung an MMORPGs" hat? Das ist ja schon mal ein Fortschritt. Die meisten 4e Fans streiten diese Tatsache ja vehement ab.

Wirklich? Kann ich mir kaum vorstellen, denn das Balancing-Konzept, die Charakterentwicklung, die Form der Rollenaufteilung und die Standardisierung sind doch glasklare Anhaltspunkte. Wenn man zudem mal ein paar der Werbeflyer zu 4E gesehen hat, wird es noch deutlicher: eines der Hauptziele der 4E war und ist es, Spieler vom Computer an den Tisch (zurück) zu holen. Wer bestreitet das denn ernsthaft? Ist mir noch nicht aufgefallen.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Wormys_Queue am 8.02.2009 | 19:44
ich lese es immer wieder aber ich habe noch kein zufriedenstellendes Argument gehört, daß zeigt, daß 3.5 weniger "brettspielig" ist als D&D4.

Falls wir unter "brettspielig"  zu verstehen haben, dass D&D4 den Einsatz der BattleMap stärker fördert/fordert, würde ich das vor allem an zwei Dingen festmachen:

1. Größere Gegnerscharen, die das Kampfgeschehen zwar tendenziell dynamischer, aber eben auch tendenziell unübersichtlicher gestalten.

2. Viele eingebaute Optionen wie Pull, Push, Slide, Teleportation und Phasing, die den Kampf ebenfalls dynamischer, gleichzeitig aber auch taktisch komplexer und damit ebenfalls tendenziell unübersichtlicher machen.

Vielleicht ist es nur eine Frage der Übung, aber während ich in 3E und 3.5 schon an durchaus erfolgreichen Gruppen teilhatte, die sehr gut ohne Battlemap auskamen (inzwischen gehört sie für mich aber auch dort alleine schon aus Visualisierungsgründen dazu), kann ich mir das in der 4E nur eingeschränkt vorstellen.

Ob man es deswegen gleich als "brettspieliger" bezeichnen muss, weiß ich nicht. So wie der Begriff meistens verwendet wirtd, vermute ich da schon ein gesundes Maß an Polemik dahinter.

Thema MMORPG-Orientierung: Ich habs zu Beginn recht oft erlebt, dass das Argument "wie WoW" als Totschlagargument gegen die 4E genutzt wurde, weswegen die 4E-ler inzwischen auch auf sachlichere Herangehensweisen an das Thema relativ empfindlich reagieren. Dass die Designer das selbst öffentlich kundgeben, spielt dabei kaum eine Rolle.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Visionär am 8.02.2009 | 20:24
Vieleicht auch ma Verwarnen.
Ich habe die beiden mehrfach aufgefordert die Sache ruhen zu lassen und keine Seitenhiebe mehr in deine Richtung abzugeben -- vor allem nach dem ich dich verwarnt habe, um dich vor ungerechter Behandlung zu schützen.
Warum wurden die beiden nicht verwarnt? Es besteht ein Unterschied zwischen platten Beleidigungen, die nicht toleriert werden, und einem scharfen Diskussionsstil bei dem moderativ höchstens zur Ruhe gebeten wird.

Allgemeine Info: Professior Savior macht sich lächerlich, und benimmt sich wie ein Kontrolletti-Hausmeister ohne Schulabschluß!

Savior wird von nun an beobachtet, und im droht internetweite Lächerlichmachung bei fortgeführtem Kontrolletitum.

Jau, Set, ich weiß. Die rauhe Welt der echten Männer -- sprich dein unmoderiertes ORK -- da bin ich einfach zu weich und spießig für. Aber ich bin nicht einfach nur ein Kontrolleti-Hausmeister, dafür habe ich keine 14 Semester für meinen Bachelor of Facility Management mit Spezialisierung auf Controlling studiert. Ich freu mich schon auf den Blog-Eintrag, den du mir widmest.

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Und damit ist nun gut und wir reden wieder über D&D4, ja?

Ich finde schon, dass D&D4 ein logischer Nachfolger von D&D3.5, dieses wiederum von D&D3.0 welches aus AD&D2 mit Player's options entstand, etc. ad nauseam, ist. Macht das Spiel für mich trotzdem nicht gut.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Falcon am 8.02.2009 | 20:37
@Wormy: gut, die Punkte sehe ich ein.
Die Wotzies wollten die Kämpfe wieder dynamischer, beweglicher machen, dadurch werden sie natürlich unübersichtliche, so daß man eine Map benutzen muss, gut. Man sollte allerdings daran denken, daß schon 3.5 nicht dafür vorgesehen war ohne Map gespielt zu werden.
Im Endeffekt haben sie die Mapkämpfe also nur actionreicher und taktischer gemacht aber es war niemals das Ziel "ab sofort wird nur noch mit Map" gespielt, denn schon vorher sind sie davon ausgegangen, daß man 3.5 mit Map spielt.
Was ein paar Spieler sonst mit dem Regelwerk tun, kann man dem System jetzt schwerlich objektiv anlasten. Die Argumenation kommt mir irgendwie komisch vor. Sonst müsste ich sagen, DSA ist ein besseres Spiel als 3.5, weil das Papier besser zum Grill anzünden taugt als diese Plastikhochglanzpapier aus 3.5. Kann ich nur empfehlen.

Ich hab jedenfalls schon in 3.5 unmöglich gefunden Kämpfe ohne Karte und Figuren zu spielen, wie übrigens bei den meisten Rollenspielsystemen.

Enpeze schrieb:
Zitat
Und was genau meinst Du könnte ein P&P Rollenspiel von einem MMO lernen? Vielleicht Abo-Gebühren?
Spielbalance z.b.? Unter Anderem.

natürlich orientiert sich 4.0 an MMOs, allerdings wissen die meisten Hetzer nicht, was diese Worte bedeuten und nutzen sie zur Propaganda.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: killedcat am 8.02.2009 | 20:41
Und wenn wir schon Kraut und Rüben durcheinanderschmeissen, vergiß nicht Descent oder Advanced Heroquest in Deiner Liste. Gemäß Deinem Argument unterstützen auch diese Spiele hauptsächlich den Kampf, obwohl man sie auch zum Rollenspiel verwenden kann. Wie 4e haben sie auch schöne Bodenpläne, jede Menge Kampfencounter und tolle Plastikfiguren. Und alle Spieler sitzen am Tisch und brüten wie sie ihre Figuren bewegen, Schätze abkassieren und ihre Skills zwischen den Abenden für den nächsten Kampf optimieren. Rollenspiel pur. :)
Polemik. Gehen dir die Argumente aus? Ist D&D (1st edition) denn kein Rollenspiel für dich? Wenn das erste aller Rollenspiele kein Rollenspiel war, wo kommt es dann denn her? D&D (1st edition) hat weniger Unterstützung für nicht-kampf-basierte Aktionen als D&D4, also muss ich doch fragen, wann ein Rollenspiel für dich sich als solches bezeichnen darf.

Und ja, wenn bei Descent (kenne ich nicht) die Leute immersion betreiben und Rollen spielen, dann spielen sie für mich ein Rollenspiel. Auch wenn das Spiel vielleicht nicht als solches gedacht war. D&D4 ist jedoch dafür gedacht, bietet die erforderlichen Skills und Werkzeuge, auch wenn die Unterstützung verglichen mit vielen modernen, storylastigeren Systemen dünn ist.

Und was genau meinst Du könnte ein P&P Rollenspiel von einem MMO lernen? Vielleicht Abo-Gebühren?
Spielbarkeit zum Beispiel. Balance. Spielern Spotlights geben durch Nischen-Findung. Aggro-Management war noch nie in Regeln gefasst und findet mit D&D4 erstmals einzug in ein Rollenspiel (soweit ich weiß), was taktische Möglichkeiten eröffnet. Ich hoffe wir lernen von den MMORPGs noch irgendwann Mechanismen, wie wir Rollenspiele so gestalten können, dass das Spiel mit wildfremden Menschen, deren Vorlieben und Interessen noch nicht in der Gruppe bekannt sind, dennoch gemeinsam Spaß haben (siehe Spotlights). Es gibt da durchaus Möglichkeiten.

Du gibst also zu daß 4e eine "starke Orientierung an MMORPGs" hat? Das ist ja schon mal ein Fortschritt. Die meisten 4e Fans streiten diese Tatsache ja vehement ab.
Ich muss mich gegen die Bezeichnung 4e-Fan wehren. Wie schon mehrmals geschrieben (liest du eigentlich meine Posts?) würde ich 4e nicht mit der Kneifzange anfassen. Damit Rollenspiel zu spielen wäre eine Strafe für mich. Aber a) liegt das nicht am System, sondern an meinen Vorlieben und b) spreche ich deswegen 4e nicht ab, ein Rollenspiel zu sein.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 8.02.2009 | 21:02
Warum D&D4 Brettspielig ist:
Das ganze System ist vor allem auf Ausgeglichenheit getrimmt, es macht sich keinerlei Gedanken um die Spielwelt, und das ist IMHO ein Entscheidender Punkt für ein Rollenspiel.
Jetzt kann man bei allen Vorgängerversionen von D&D auch solche Punkte finden, aber es sind Einzelpunkte die einen Kompromiss zwischen Spielbarkeit und Immersionsfähigkeit darstellen. Bei D&D4 fällt dieser Kompromiss komplett weg, Die Balancingorientierung ist für das was ich unter Rollenspiel verstehe way too High, denn dieses Balancing schränkt die Handlungsfreiheit stark ein. (Ist klar, Balancing kann ich nur durch Grenzen erreichen). Für mich ist das ein typisches Merkmal von Brettspielen, das es vor allem um die Mechanismen geht, und das Setting da dann oben draufgedrückt wird, wo es dann nicht passt, wird das Setting halt an den Rändern zurecht geschnitten. Rollenspiele sollten IMHO diese unregelmäßigkeiten an den Kanten zulassen um flexibel genug zu sein um der unregelmäßigkeit des rollenspielens gerecht zu werden.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Drudenfusz am 8.02.2009 | 22:29
Die Spieler schlüpfen nicht mehr in Rollen sondern bleiben sie selber und spielen sich als Action Figur.
Kenne Leute die machen das bei jedem Spiel (auch oder gerade Vampire). Meine Wenigkeit selbst spielt 4E durchaus als Rollenspiel (als mit durchdachtem Charakter). Das System legt weder das eine noch das andere nah.

4E Ähnlichkeit zu MMOs:
Mich haben MMOs nie begeistern können, 4E schon. Warum? Nun bei 4E ist es möglich ein Encounter auf verschiedene Arten zu lösen (so wie bei jedem anderen Pen & Paper Rollenspiel auch, nur nicht bei jedem Spielleiter).

4E Ähnlichkeit zu Brettspielen:
Habe vor 4E nie mit Battle-Grid spielen wollen (und habe es demenstrechend auch nie gemacht). In 4E gefällt es mir, da die Vorteile nun zum erstenmal die nachteile überwiegen (rein subjektive Werte vorstellungen, wie sie bei jedem anderen auch nur subjektiv sein können). Das Spiel ist gut balanced, aber dennoch kann man immer noch nutzlose Charaktere bauen (aber wer will so etwas spielen?). 4E macht das was Rollenspiel eigentlich ausmachen sollte, gemeinsam etwas erleben (in normalen Brettspielen spielt man gegenenander), jede Rolle kann etwas zum Erfolg betragen und nur als team gewinnt man (wie sehr mich diese Spieler ankotzen die Charaktere von Mitspielern umnieten, mit der Begründung sie hätten nur ihren Charakter gespielt).
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Selganor [n/a] am 8.02.2009 | 23:26
Hier mal das Fazit eines Artikels von Jeff Grubb (http://grubbstreet.blogspot.com/2009/02/roper.html)

"So yeah, 4E is a worthy component of the continuing evolution of D&D."

Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Mondain am 9.02.2009 | 11:11
Wobei wir uns hier auf einem Niveau bewegen, das schon recht gleich ist. D&D4, Savage Worlds, Rolemaster, ... all diese Spiele geben irre viel Unterstützung für Kampf und nur wenig Unterstützung für das drumherum.
Das ist einfach falsch. Bei Rolemaster beispielsweise gibt es ganze Spruchlisten an Zaubern, die nicht das geringste mit Kampf zu tun haben. Für 1. Stufen Helden findet sich gerade 1-2 Kampfzauber.
Das gleiche gilt auch für sonstige Fertigkeiten und Skills.

Die 4E-Fertigkeiten/Zauber/Rituale, die auch ausserhalb einens Kampfes benutzbar sind, kann man an zwei Händen abzählen.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Tantalos am 9.02.2009 | 11:14
Die 4E-Fertigkeiten/Zauber/Rituale, die auch ausserhalb einens Kampfes benutzbar sind, kann man an zwei Händen abzählen.

Rituale, die innerhalb eines Kampfes nutzbar sind? Interessant. Du spielst definitiv ein Spiel, das ich nicht kenne.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Drudenfusz am 9.02.2009 | 11:15
Die 4E-Fertigkeiten/Zauber/Rituale, die auch ausserhalb einens Kampfes benutzbar sind, kann man an zwei Händen abzählen.
Nur wenn an deinen Händen mehr Finger als gewöhnlich sind. Finde nämlich das Alle Skills und Rituale keinen Kampf brauchen um sinnvollen einsatz zu finden. Mache da sicher etwas falsch...
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: 6 am 9.02.2009 | 11:39
Nicht nur die Skills und die Rituale. Es gibt einen Haufen an Powers, die auch ausserhalb des Kampfes ihre Bedeutung haben.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Drudenfusz am 9.02.2009 | 11:54
Nicht nur die Skills und die Rituale. Es gibt einen Haufen an Powers, die auch ausserhalb des Kampfes ihre Bedeutung haben.
Da hast du natürlich recht (vor allem Utility und Racial Powers).
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Enpeze am 9.02.2009 | 12:03
Warum D&D4 Brettspielig ist:
Das ganze System ist vor allem auf Ausgeglichenheit getrimmt...

Aber nein, das siehst Du falsch. Das ist nicht nur für Brettspiele notwendig sondern mittlerweile auch für Rollenspiele. Laut einigen Lustigen hier ist Balancing eines der Dinge die das heutige P&P Rollenspiel vom Computerrollenspiel lernen soll.  :)
Ehrlich gesagt ist diese Anforderung dermaßen befremdlich und zu meiner eigenen unterschiedlich, daß ich mich frage warum ich hier eigentlich diskutiere. Werde Euch deshalb in Eurer schönen neuen gebalancten Plastik-Powergamerwelt alleinelassen. Happy Testosteron wünsch ich.  :d
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Mondain am 9.02.2009 | 12:14
Nur wenn an deinen Händen mehr Finger als gewöhnlich sind. Finde nämlich das Alle Skills und Rituale keinen Kampf brauchen um sinnvollen einsatz zu finden. Mache da sicher etwas falsch...
Bei den Ritualen handelt es sich aber um Fertigkeiten, die zumindest in kauselem Zusammenhang mit dem Kampf stehen. Rituale im Stile von "Wäsche waschen" finde ich nicht.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Drudenfusz am 9.02.2009 | 12:20
Aber nein, das siehst Du falsch. Das ist nicht nur für Brettspiele notwendig sondern mittlerweile auch für Rollenspiele. Laut einigen Lustigen hier ist Balancing eines der Dinge die das heutige P&P Rollenspiel vom Computerrollenspiel lernen soll.  :)
Ehrlich gesagt ist diese Anforderung dermaßen befremdlich und zu meiner eigenen unterschiedlich, daß ich mich frage warum ich hier eigentlich diskutiere. Werde Euch deshalb in Eurer schönen neuen gebalancten Plastik-Powergamerwelt alleinelassen. Happy Testosteron wünsch ich.  :d
Balance ist nicht in jedem Spiel notwendig, aber in manchen ist sie ganz Nett. D&D versuchte schon immer Ballancing zu haben, schließlich kommt es von alten Tabletop-Spielen. Stufen, CR u.s.w sind alles Ausprägungen davon. Begrüße die entwicklung von 4E dies entlich konzequenter als je zuvor umgesetzt zu haben.

Bei den Ritualen handelt es sich aber um Fertigkeiten, die zumindest in kauselem Zusammenhang mit dem Kampf stehen. Rituale im Stile von "Wäsche waschen" finde ich nicht.
Gab es dafür in 3.5 einen Zauber? Falls ja, wer sagt das es bei 4E nicht noch ein Ritual dafür geben wird?
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Scorpio am 9.02.2009 | 12:21
Bei den Ritualen handelt es sich aber um Fertigkeiten, die zumindest in kauselem Zusammenhang mit dem Kampf stehen. Rituale im Stile von "Wäsche waschen" finde ich nicht.

Und das ist auch gut so, schließlich will D&D auch nicht DSA sein.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: 6 am 9.02.2009 | 12:23
Bei den Ritualen handelt es sich aber um Fertigkeiten, die zumindest in kauselem Zusammenhang mit dem Kampf stehen.
Ziemlich viele Rituale haben keinen kausalen Zusammenhang mit dem Kampf. Ziemlich viele Rituale haben einen kausalen Zusammenhang mit dem Abenteuer bestehen. Kleiner aber entscheidender Unterschied.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Greifenklaue am 9.02.2009 | 12:39
Ja, nein, ja, nein.

Einfach mal ein paar 'Beispiele fänd ich cool, mit Ritualen hab ich mich nämlich noch kaum beschäftigt.

Ein Wäschewaschritual ist in der Tat unnötig.

Dinge wie Zaubertrick oder Ausbessern in 3.5 waren cool.

Wenn jemand die Muße hat, kann er auch gerne den Ablauf eines Rituals erläutern.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Drudenfusz am 9.02.2009 | 12:45
Einfach mal ein paar 'Beispiele fänd ich cool, mit Ritualen hab ich mich nämlich noch kaum beschäftigt.
Comprehend Language, Detect Secret Door, Knock, Phantom Steet um nur ein paar zu nennen (insgesamt sind viele Zauber aus 3.5 jetzt zu Ritualen geworden).

Dinge wie Zaubertrick oder Ausbessern in 3.5 waren cool.
Cantrips can der Wizard in 4E auch at-will...

Wenn jemand die Muße hat, kann er auch gerne den Ablauf eines Rituals erläutern.
Für Rituale muß man den Ritualcaster Feat haben (können Wizards und Clerics automatisch), muß das Ritual beherschen, brauch Zeit (je nach Ritual, aber meist mindestens 10 Minuten, können aber durchaus auch Stunden sein) und Ritualcomponenten (Abstakt nach benötigtem Skill eingeteilt).
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Falcon am 9.02.2009 | 13:10
Enpeze schrieb:
Zitat
Aber nein, das siehst Du falsch. Das ist nicht nur für Brettspiele notwendig sondern mittlerweile auch für Rollenspiele. Laut einigen Lustigen hier ist Balancing eines der Dinge die das heutige P&P Rollenspiel vom Computerrollenspiel lernen soll.  Smiley
Ehrlich gesagt ist diese Anforderung dermaßen befremdlich und zu meiner eigenen unterschiedlich, daß ich mich frage warum ich hier eigentlich diskutiere. Werde Euch deshalb in Eurer schönen neuen gebalancten Plastik-Powergamerwelt alleinelassen. Happy Testosteron wünsch ich.
RPGs, die nicht ausbalanciert sind (sprich allen Teilnehmern die gleiche Möglichkeit bieten auf ein Abenteuer Einfluss zu nehmen) werden meist schlecht bewertet. So gut wie alle RPGs versuchen Balance (Fairness, wie auch immer man es nennen will) zu erreichen aber nicht viele bekommen es gebacken.
und manche Spieler heben das dann auch noch als Qualtätsmerkmal hervor (seht mal was für schlechte charaktere ich bauen kann, das ist ECHTE Freiheit  ~;P ).

@Preuss:
sind das wirklich vielePower ausserhalb des Kampfes? Mir fallen spontan nur eine Hand voll ein und die sind alle Maierpowers. Mein Krieger hat z.b. keine einzige out of combat Power bis jetzt.

@Rituale: Rituale kann man sich auch selber machen. die im Buch sind nur Beispiele. Zum Glück habe ich nicht so hilflose Mitspieler.

man kann Schlussendlich sogar öfter Nicht kampf bezogene Dinge einsetzen als vorher (at-will und rituale machen es möglich, keinen Magierakku, der sich über Nacht wiedr aufladen muss).
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Selganor [n/a] am 9.02.2009 | 13:35
Für Rituale muß man den Ritualcaster Feat haben (können Wizards und Clerics automatisch), muß das Ritual beherschen, brauch Zeit (je nach Ritual, aber meist mindestens 10 Minuten, können aber durchaus auch Stunden sein) und Ritualcomponenten (Abstakt nach benötigtem Skill eingeteilt).
Um ein Ritual mastern zu koennen braucht man auch die entsprechende Stufe und muss den Skill zu dem das Ritual gehoert gelernt haben.
Bei einigen (aber nicht allen) Ritualen ist dann auch noch ein Skillwurf noetig dessen Ergebnis den genauen Effekt des Rituals bestimmt (im Allgemeinen: je hoeher desto effektiver das Ritual)

... oder man verwendet eine Ritual Scroll (dazu muss man nichtmal das Ritual Caster Feat haben), die (und die Materialien) wird dadurch aber verbraucht, dafuer braucht man auch nicht die erforderliche Mindeststufe und schafft das Ritual sogar in der halben Zeit in der es jemand der es gemeistert hat sprechen wuerde. Der Skillwurf (falls vorhanden) ist aber immer noch noetig.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: 6 am 9.02.2009 | 13:43
@Falcon:
Ich redete von Powers, die auch ausserhalb des Kampfes verwendet werden können. Ein schönes Beispiel ist Eyebite für den Warlock. Damit verteilst Du einer einzelnen Wache einen kleinen Stich (Nonlethaldamage) um dann 1,5 Runden Zeit zu haben, an dieser vorbeizukommen. In einer Skillchallenge würde der Einsatz der Power einen Erfolg bringen können. Für Deinen Fighter gibt es den Bell Ringer (?) aus dem Martial Powers, mit dem Du in Verfolgungsjagden den Gegner für kurze zeit verlangsamen kannst.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 9.02.2009 | 14:04
und manche Spieler heben das dann auch noch als Qualtätsmerkmal hervor (seht mal was für schlechte charaktere ich bauen kann, das ist ECHTE Freiheit  ~;P ).
Tja, manche wollen es halt nicht verstehen.
Balance geht nur durch Einschränkung. Du würdest z.B. viel weniger Unfälle bauen, wenn Dein Auto nur ganz bestimmte Strecken fährt, auf die du dann besser vorbereitet bist.
Mir macht es aber eben mehr Spaß, wenn ich mit meinem Auto abbiegen und mal eine andere Strecke fahren kann.
Es gibt kein Entweder-Oder, es ist immer ein Balanceakt zwischen perfekt austariert, und absolut Frei.
D&D4 bewertet die eine Seite der Waage über, IMHO zum Nachteil des Rollenspielgefühls.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Falcon am 9.02.2009 | 17:26
Ja, das ist kein Entweder Oder, es sei denn man hat sehr niedrige Ansprüche oder keine Ahnung, aber dann lässt man sich auch jedes Regelwerk andrehen (wie DSA, sehr frei, sehr unausbalanciert). Man kann beides Auf Maximum drehen. Ein schönes Beispiel für Balancing und Freiheit ist imho GURPS. Sicher es hängt massiv vom Spielstil ab wieviel ein Nachteil tatsächlich wert ist von daher ist das ganze CP System eigentlich für den A aber gehen wir mal von der normalen Welt aus (ohne Magie, Superkräfte usw.), dann bekommt man für alle Nachteile einen Ausgleich in Form von CP, prinzipiell ist es nicht möglich einen "schlechten" GURPS-Charakter zu bauen weil alle gleich viel wert sind. Trotzdem schränkt GURPS nicht die Freiheit ein. Ein Blinder, Gliedmaßloser Charakter kann ohne Probleme die besten Sinne von Welt haben und der größte Dichter sein.
SW ist auch extrem ausbalanciert, trotzdem extrem frei. Es gibt nicht zwingend einen Zusammenhang zwischen einem unbalancierten System und großer spielerischer Freiheit. Wushu und Fate sind zwei weitere Beispiele. Prinzipiell ist D&D4 sogar weniger balanciert, man kann ohne Probleme einen absoluten Gimp bauen, der nichts hinbekommt, genauso wie 3.5. Trotzdem sind beide extrem starr auf Abenteurerkonzepte fokkussiert. Aber innerhalb der Abenteurerkonzepte sind die vergleichbar frei.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 9.02.2009 | 19:11
GURPS ist nicht frei.
Es kompensiert seine "Starrheit" durch einen großen Regelanteil. Das ist neben der Methode von D&D4 auch eine Möglichkeit, hat aber wiederrum andere Nachteile.
Man kann nicht beides auf Maximum drehen. Das währe als wenn du auf einer Waage beide Schalen auf die maximale Höhe schraubst. Was du wohl meinst, ist das man beides auf edie gleiche Ebene heben kann. Das kann man, aber D&D4 hat das nicht getan.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Falcon am 9.02.2009 | 19:56
GURPS ist frei. Du  bist dran ::)
Bloss weil du die beiden Elemten auf eine Waage setzt, heisst es nicht, daß sie sich gegenseitig ausschliessen.
natürlich kann man nie perfekt sein (@Maximum) aber auf die gleiche Ebene ist im Endeffekt dasselbe.

EDIT: ich schreibs lieber nochmal: man erreicht nie die Perfektion, daher kann ich auch guten Gewissens GURPS als frei bezeichnen.
3.5 und D&D4 sind aber weit davon entfernt.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 10.02.2009 | 08:44
GURPS ist frei. Du  bist dran ::)
Weiß nicht was ich dazu noch sagen soll. D&D4 könnte genauso frei sein, wie GURPS, wenn man nur für alle eventualitäten eine Power erfindet (Und das wird mit der Zeit auch so kommen.)
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Samael am 10.02.2009 | 08:45
Weiß nicht was ich dazu noch sagen soll. D&D4 könnte genauso frei sein, wie GURPS, wenn man nur für alle eventualitäten eine Power erfindet (Und das wird mit der Zeit auch so kommen.)

Meine Güte, was für ein Quatsch. *kopfschüttel*
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 10.02.2009 | 08:47
Meine Güte, was für ein Quatsch. *kopfschüttel*
Weil??
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Samael am 10.02.2009 | 09:01
Weil??

Bau mal einen GURPS Charakter.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 10.02.2009 | 09:02
Bau mal einen GURPS Charakter.
hab ich schon. Und nun?
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Falcon am 10.02.2009 | 13:21
Thalamus hat aber Recht, das ist schliesslich das GURPS Prinzip. Aber im Moment ist das in 4.0 nunmal nicht so und wird vermutlich auch niemals so sein (weil denen KAmpf immer wichtiger sein wird, vermutlich wirds auch keinen Ausgleich für Nachteile geben wie Einäugigkeit).

aber was ist das überhaupt für ein Argument:
"Wenn ich aus D&D4 GURPS mache ist es genau so frei wie GURPS"
Cpt. Obvious hat wieder zugeschlagen ;)
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: 6 am 10.02.2009 | 13:31
@Cpt. Obvious:
In Unknown Armies gibt es einen Trick, wie man Nachteile ohne Nachteilsystem in die Werte fliessen lassen kann. Dazu machst Du einfach niedrigere Attributswerte. Den Trick kannst Du in 4e genauso benutzen. Einäugig? Ganz einfach: niedrigere DEX. Einhändig? Genauso. Vielleicht auch keine STR von 18 sondern nur 16.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 10.02.2009 | 13:47
"Wenn ich aus D&D4 GURPS mache ist es genau so frei wie GURPS"
Das braucht niemand ausserhalb Wizards machen. Du glaubst doch nicht im Ernst, das die sich Tonnen von Büchern mit immer neuen Powers ersparen.

Ich meinte auch nicht man kann D&D4 wie GURPS machen. Nachteile in der Form gibt es bei D&D4 nicht. Aber Nachteile tragen ja auch nicht zur Freiheit bei.
Und ich weiß nicht so recht ob Christian das Ernst meint, aber ich habe D&D schon immer so gespielt. Nachteile werden in die Charbeschreibung integriert, und spiegeln sich in den Attributen wieder. Das Ausspielen der Nachteile ist zu 80% nur Rollenspiel, und hat mit den Regelmechanismen wenig zu tun.
Mit "D&D4 kann so frei sein wie GURPS" meine ich, es kann in seinem Gebiet so Frei sein wie GURPS es in seinem ist. Diese Art der Freiheit hat aber nichts mit der Freiheit zu tun, von der ich weiter oben gesprochen habe, nähmlich der Freiheit des "WIE" spiel ich das Spiel.
Wenn ich D&D3 so spiele wie ich AD&D gespielt habe, dann habe ich wenig Probleme. Die meisten Probleme ergaben sich bei der Charerschaffung und beim Aufsteigen, weil das Min/Maxing Prinzip das in D&D3 wesentliche Fokusiert wurde nicht in meinen Spielstil passt.
Bei D&D4 ergeben sich die Probleme im Spiel, mit der Art wie ich Rollenspiele spiele, kann ich 95% des Regelwerks ignorieren, und für die verbleibenden 5% in denen ich gerne Rituale und Skillchallenges angewandt hätte muss ich mir ein so trockenes und völlig aneders fokkusiertes Regelwerk nicht antun.
ich glaube ich habs schonmal geschrieben, aber gerne nochmal, da es nicht übergekommen zu sein scheint.
D&D hat es bisher immer ermöglicht die verschiedensten Spieler zusammenzuführen, so das jeder vom Storyteller bis zum Tabletopper aus dem System seinen Spaß ziehen konnte, und das klappte immer erstaunlich gut (Auch wenn mich die Tabletopper eher genervt haben, aber das ist reine Geschmackssache). Schlussendlich konnte D&D3 sehr viele Spielertypen an einen Tisch zusammenbringen.
D&D4 bedient nur noch eine, vllt zwei Typen von Spielern. Damit büßt es unglaublich viel Gestalterische Freiheit ein.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: 6 am 10.02.2009 | 13:57
Und ich weiß nicht so recht ob Christian das Ernst meint, aber ich habe D&D schon immer so gespielt. Nachteile werden in die Charbeschreibung integriert, und spiegeln sich in den Attributen wieder.
Unknown Armies ist das einzige System, dass ich kenne, dass diesen "Trick" als Alternative für ein Nachteilkaufsystem anbietet. Klar wurde das vorher auch schon so gemacht. Allerdings kam es mir so vor, als würde Falcon diese offensichtliche Lösung nichtmal in Erwägung ziehen.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 10.02.2009 | 14:15
Unknown Armies ist das einzige System, dass ich kenne, dass diesen "Trick" als Alternative für ein Nachteilkaufsystem anbietet.
Das stimmt, bei D&D ist es nicht als Möglichkeit angegeben, und wenn man bei D&D ein Attribut kleiner wählt als man es haben könnte, gibts auch schonmal den ein oder anderen komischen Blick. Aber das ist ja das was ich mit Bandbreite von D&D meine. Wenn ich D&D3 ganz trocken mit D&D4 vergleiche und beide Spiele 100% by the Book spiele, dann ist der Unterschied erträglich, und evtl. sogar eine Verbesserung (kann ich nicht Beurteilen weil ich so nicht spiele und nie gespielt habe).
Aber wenn man nicht 100% by the Book spielt, und ich behaupte jetzt einfach mal das der größte Teil der Rollenspieler auf der Welt nicht by the Book spielen, dann ist ein Vergleich auf dieser Ebene nicht ausreichend.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: 6 am 10.02.2009 | 14:25
Aber wenn man nicht 100% by the Book spielt, und ich behaupte jetzt einfach mal das der größte Teil der Rollenspieler auf der Welt nicht by the Book spielen, dann ist ein Vergleich auf dieser Ebene nicht ausreichend.
Und dem stelle ich dagegen, dass ICH bereits JETZT mehr für meine Fähigkeit des Leitens (auch anderer Systeme) aus dem 4e DMG gezogen habe, als ich vorher aus dem 3.X DMG ziehen konnte. Und ich zähle mich jetzt nicht zu den Neulingen. ;)
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Samael am 10.02.2009 | 14:44
hab ich schon. Und nun?

Dir fällt nicht auf, dass es einen gewaltigen Unterschied gibt zwischen: "Wähle Klasse, Rasse und Y Powers" und "Du hast X Punkte (und du kannst sie in Attribute (primäre und sekundäre), Skills, Powers, soziale Vorzüge, Reichtum, Verbündete etc etc. etc stecken), GO!"?
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 10.02.2009 | 14:59
Und dem stelle ich dagegen, dass ICH bereits JETZT mehr für meine Fähigkeit des Leitens (auch anderer Systeme) aus dem 4e DMG gezogen habe, als ich vorher aus dem 3.X DMG ziehen konnte. Und ich zähle mich jetzt nicht zu den Neulingen. ;)
Das glaube ich Dir. Von der Theoretischen Betrachtungsseite her hat sich ja auch einiges getan. Aber ich bin überzeugt, das die Erkenntnisse die Du gezogen hast, Systemunabhängig sind. Du wirst auch davon profitieren, wenn Du mit diesem neuen Wissen eine UA-Kampagne leitest.

Dir fällt nicht auf, dass es einen gewaltigen Unterschied gibt zwischen: "Wähle Klasse, Rasse und Y Powers" und "Du hast X Punkte (und du kannst sie in Attribute (primäre und sekundäre), Skills, Powers, soziale Vorzüge, Reichtum, Verbündete etc etc. etc stecken), GO!"?
Doch, und ich habe oben erläutert warum das für diesen Fall irrelevant ist.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Samael am 10.02.2009 | 15:16

Doch, und ich habe oben erläutert warum das für diesen Fall irrelevant ist.

In Beitrag Nr...?
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 10.02.2009 | 15:19
In Beitrag Nr...?
259
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Samael am 10.02.2009 | 16:38
Ah, du meinst etwas völlig anderes als ich. Aber mal nachgehakt: Nach der Defintion, welches Rollenspiel ist denn dann nicht frei? Und macht diese Defintion dann überhaupt irgendeinen Sinn?
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Falcon am 10.02.2009 | 17:38
ich spreche doch von offiziellen Regeln. natürlich wäre es easy aus D&D4 ein GURPS zu machen. Der "Trick" mit den Attributen ist so billig, daß ich mich schämen würde ihn als sowas zu bezeichnen. Darum gings ja gar nicht.

aber Thalamus spricht ja eh von einer anderen Freiheit und nicht von der Freiheit seinen Charakter zu modifizieren.
@Thalamus: Da dir Regeln weitestgehend egal sind, was hindert dich denn bislang erfolgreich daran D&D4 wie 3.5 oder AD&D zu spielen?
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 10.02.2009 | 20:10
@Falcon & Samael

Bei D&D4 würde im prinzip nichts mehr übrigbleiben von dem ystem.
D&D4 ist gestreamlined, es ist für die eine Art zu spielen, ich will nicht perfektioniert sagen, aber doch zumindest optimiert. Rollenspiel ist für mich aber viel zu Vielseitig, als das ich mit einem System das so straff organisiert ist, das betreiben könnte, was ich als Rollenspiel sehe.
Klar, mit dem richtigen Abenteuer und den richtigen Mitspielern macht auch D&D4 Spaß. Aber beim nächsten mal möchte ich vllt. mit einem anderen Fokus spielen, und da greift D&D4 nicht mehr.
D&D4 zu spielen ohne auf die Encounterstruktur einzugehen macht nicht viel Sinn, denn dann bleibt von dem System nicht mehr viel übrig.
D&D4 mit Spielern zu spielen die sich nicht mit den Regeln befassen möchten macht ebenfalls keine Sinn, denn D&D4 entfaltet seine Stärken im Nutzen der Regeltechnischen Möglichkeiten.
D&D3 hat noch an dem festgehalten waas für mich ein Rollenspiel ausmacht: Die Regeln sind im großen und ganzen daran ausgerichtet, was in der Spielwelt dargestellt werden soll.
Bei D&D4 sind die Regeln danach ausgerichtet, wie sie untereinander interagieren.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Falcon am 10.02.2009 | 20:52
gut, das kann ich nachvollziehen.
Was ich nicht nachvollziehen kann (und da stehst du beispielhaft für andere Spieler), wie man dann als Gegenargument D&D3.5 nennen kann ohne rot zu werden, was ich im Vergleich zu anderen echten Rollenspielen auch nur als schlechten Witz bezeichnen würde.
Denn beides ist D&D. Da beisst die Maus keinen Faden ab.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 11.02.2009 | 09:21
Was ich nicht nachvollziehen kann (und da stehst du beispielhaft für andere Spieler), wie man dann als Gegenargument D&D3.5 nennen kann ohne rot zu werden, was ich im Vergleich zu anderen echten Rollenspielen auch nur als schlechten Witz bezeichnen würde.
Warum?
D&D bis 3.5 war zwar immer Kampffokussiert, aber es hat, um mich selbst zu zitieren:
Die Regeln im großen und ganzen daran ausgerichtet, was in der Spielwelt dargestellt werden soll.
Bei D&D4 sind die Regeln danach ausgerichtet, wie sie untereinander interagieren.
Das ist ein erheblicher Unterschied. Meiner Meinung nach der Unterschied, der ein Rollenspiel zu einem solchen macht.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Falcon am 11.02.2009 | 13:25
naja, "früher" haben die Leute das Memorieren ja förmlich zerissen und ich finde, daß es bis jetzt immer noch das lächerlichste Magiesystem ist, daß ich kenne.
Es ist aber einigermaßen ausbalanciert und irgendwann haben die Spieler aufgehört zu nörgeln und sich die abstrusesten Spielweltinterpretationen zurechtgelegt (wieso ein Magier die Formeln nicht im Kopf behält und sie jedes mal aus dem Buch ablesen muss um sie zu lernen), man sah also, es ging, auch wenn die Ergebnisse reichlich lächerlich sind akzeptieren die Leute sie jetzt (ich tus nebenbei nicht, ich benutze die Magieregeln einfach). Das kann man bei D&D4 auch tun.
Vielleicht solltest du dich mal besinnen wie es wirklich war statt dich jetzt an dein verklärtes D&D Bild zu klammern.

und das Rollenspiel auch funktionieren, die nicht nach dem Ursache-Wirkung Konzept funktionieren, zeigen ja diverse Indiespiele (und nicht zuletzt D&D4). Deiner Meinung nach sind die alle keine Rollenspiele.
Deswegen sage ich ja die ganze Zeit, wer D&D4 sagt, muss auch FATE sagen.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 11.02.2009 | 13:29
Vielleicht solltest du dich mal besinnen wie es wirklich war statt dich jetzt an dein verklärtes D&D Bild zu klammern.
Ich kann mich nur darauf besinne, wie ich das immer gesehen habe. Ich habe nie Probleme mit dem Magiesystem gehabt, aber selbst wenn, ist das auch kein Indikator.
Vllt sollte ich mir einfach mal ein paar Tage Gedanken darüber machen, wie man den Unterschied zwischen D&D<4 und D&D4 beschrieben kann, statt hier aus dem Bauch heraus zu schreiben.
... Ich denke das werde ich die Tage mal tun.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Feuersänger am 11.02.2009 | 13:36
Wobei ich da immer noch - oder sogar immer mehr - der Meinung bin, dass die Memoriererei das Spiel nur unnötig aufhält und in die Länge zieht. Man merkt, dass man irgendwo nicht weiterkommt, weil man den Zauber XY braucht und nicht vorbereitet hat. Also erst rasten, dazu womöglich erstmal weiß Gott wie weit an einen sicheren Ort zurückziehen, dann mit dem richtigen Schraubenschlüssel nochmal hin, Hindernis bewältigen, weitermachen bis zur nächsten unvorhersehbaren Szene.

Ich mein, ich als Spieler bin da ziemlich pragmatisch: es ist ja nicht so, dass ICH die Strecken laufen und die Bücher wälzen und 8 Stunden rumsitzen müsste. Aber es hält halt doch auf. Was ist der spielerische Mehrwert?
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 11.02.2009 | 13:52
Ich mein, ich als Spieler bin da ziemlich pragmatisch: es ist ja nicht so, dass ICH die Strecken laufen und die Bücher wälzen und 8 Stunden rumsitzen müsste. Aber es hält halt doch auf. Was ist der spielerische Mehrwert?
Ok, soweit ich mich zurückerinnern kann, haben wir immer die Möglichkeit gehabt Zauber "spontan" nachzumemorieren, das machen wir schon solange ich mit Rollenspiel angefangen bin, und weiß auch grad nicht, obs da immer eine Offizielle Optionale Regel für gab.
Ab D&D3 gabs die auf jeden Fall, da konnte man Slots leer lassen und nachmemorieren ohne 8 Stunden zu ruhen.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Selganor [n/a] am 11.02.2009 | 13:54
Ab D&D3 gabs die auf jeden Fall, da konnte man Slots leer lassen und nachmemorieren ohne 8 Stunden zu ruhen.
Nur fuer Wizards. Clerics (und andere Divine caster) mussten sich die Tageszeit aussuchen zu der sie ihre Sprueche vorbereiten (nicht memorieren) und nur zu dieser Zeit konnten sie Sprueche (die mindestens 8 Stunden vorher benutzt wurden) wieder vorbereiten.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Mondain am 11.02.2009 | 14:25
Wobei ich da immer noch - oder sogar immer mehr - der Meinung bin, dass die Memoriererei das Spiel nur unnötig aufhält und in die Länge zieht. Man merkt, dass man irgendwo nicht weiterkommt, weil man den Zauber XY braucht und nicht vorbereitet hat. Also erst rasten, dazu womöglich erstmal weiß Gott wie weit an einen sicheren Ort zurückziehen, dann mit dem richtigen Schraubenschlüssel nochmal hin, Hindernis bewältigen, weitermachen bis zur nächsten unvorhersehbaren Szene.

Ich mein, ich als Spieler bin da ziemlich pragmatisch: es ist ja nicht so, dass ICH die Strecken laufen und die Bücher wälzen und 8 Stunden rumsitzen müsste. Aber es hält halt doch auf. Was ist der spielerische Mehrwert?

Genau das macht für mich unterhaltsames Spiel mit dem Magier aus. Gefragt ist strategisches planen und taktieren während der Memorierung. Das macht die Magierklasse auch für Spieler intellektuell herausvordernd.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Selganor [n/a] am 11.02.2009 | 14:28
Das macht die Magierklasse auch für Spieler intellektuell herausvordernd.
Genauso intellektuell herausfordernd wie die Zener cards (http://en.wikipedia.org/wiki/Zener_cards)
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Feuersänger am 11.02.2009 | 14:59
Wunderbar, Selganor, besser hätt ich's nicht ausdrücken können!
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Mondain am 11.02.2009 | 15:48
Genauso intellektuell herausfordernd wie die Zener cards (http://en.wikipedia.org/wiki/Zener_cards)
Was für ein armer Kommentar.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Feuersänger am 11.02.2009 | 15:53
Kapierst du nicht, worauf Selganor hinauswill (dann erklären wir's dir), oder bist du anderer Meinung (dann erkläre dich), oder willst du einfach nur rumtrollen?
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Tantalos am 11.02.2009 | 15:53
Was für ein armer Kommentar.
Aber richtig. Du kannst nicht strategisch planen welchen "Werkzeug-Zauber" du brauchst, es sei denn jemand scoutet.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 11.02.2009 | 15:59
Aber richtig. Du kannst nicht strategisch planen welchen "Werkzeug-Zauber" du brauchst, es sei denn jemand scoutet.
Was ja durchaus im Rahmen des möglichen ist oder?
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Tantalos am 11.02.2009 | 16:00
Was ja durchaus im Rahmen des möglichen ist oder?
Dann ist es aber auch keine "intelektuelle Herausforderung" mehr, oder?
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 11.02.2009 | 16:05
Dann ist es aber auch keine "intelektuelle Herausforderung" mehr, oder?
Naja, geht so.
Kommt halt drau fan was das Scouting ergibt.
Wenn der Magier genaue Angaben bekommt ist es einfach ein zusätzlicher Encounter für den Rogue, wenn der Rogue nur grobe angaben machen kann, dann braucht der Spieler des Magiers schon etwas Kombinationsgeschick.
Was ich auch nciht unbedingt als Intellektuelle Herausforderung deklarieren würde, aber schon als mehr als "Raten"
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: 6 am 11.02.2009 | 16:19
Du musst nicht unbedingt scouten um in 3.X gescheit vorbereiten zu können. Es reicht meistens eine gewisse Erfahrung zu haben, um die richtigen Zauber zur Verfügung zum haben. Es ist da ähnlich wie das Deckbauen in MTG. Wenn Du da auf ein Turnier gehst, dann musst Du Dein Deck im vorhinein so einstellen, dass Du mit Sideboard (In D&D: Zauberspruchgegenstände) gegen alle sinnvoll möglichen Decks der Gegner zumindest eine 50/50-Chance hast.

Problem dabei ist, dass im Gegensatz zu MTG in 3.X der taktische Anteil danach wesentlich kleiner ist. Wenn Du gescheit vorbereitet bist, dann hast Du für alles einen standardisierten Lösungsansatz. Wenn Du dann noch die Vorbereitungszeit abkürzst indem Du Dir entsprechende "Zauberbuilds" oder in MTG Decks aus dem Internet holst, dann wird die intellektuelle Leistung extrem verkleinert.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Mondain am 11.02.2009 | 16:26
Kapierst du nicht, worauf Selganor hinauswill (dann erklären wir's dir)
Ich denke eher, dass Du derjenige bist, der Erklärungen benötigt. Solche Aussagen verbitte ich mir.


Aber richtig. Du kannst nicht strategisch planen welchen "Werkzeug-Zauber" du brauchst, es sei denn jemand scoutet.
Beim Memorieren kann man sowohl Strategie als auch Taktik benutzen. Taktik: Man kann die Kombinationen von Zaubern planen,  mit dem Ziel, Überlegenheit oder Gleichgewicht herzustellen. Zusätzlich kann ich mich auf mögliche charakteristischen Situationen und Konstellationen einstellen.
Strategie: Eine Strategie ist ein längerfristig ausgerichtetes planvolles Anstreben einer vorteilhaften Lage oder eines Ziels. Auch das kann ich mit Memorierung anstreben.
Zufallsoptimierung: Natürlich kann der Spieler nicht wissen, ich welche Situation er gebracht wird. Er kann allerdings abwägen oder mögliche Optimierungen berechnen.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: 6 am 11.02.2009 | 16:58
@Mondain: Wie ich sagte. Deckbau in MTG.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Falcon am 11.02.2009 | 17:02
ich meine, daß das Memorieren nicht aus InGamegründen gestaltet wurde sondern ein reines Spielbalancemittel war.

Ich sagte ja schon die D&D Spieler haben sich nur die entsprechenden Interpretationen zurecht gelegt und hängen sich daran auf aber es steckt eben nicht viel mehr dahinter als in D&D4, nur daß es ingame zu albernem Charakterverhalten führt.

ob das Raten der 3.5 Zauber ausreicht um sich intellektuell von den D&D4 Spielern abzuheben bezweifle ich. Aber netter Versuch.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Feuersänger am 11.02.2009 | 17:04
@Mondain: aha, du darfst also munter mit ad-hominem Attacken um dich werfen, aber eine einfache Nachfrage (!) verbittest du dir? Mein Verdacht verstärkt sich, dass du doch eher der Kategorie III zuzuordnen bist.

@Memorieren: ich z.B. belege beim Spiel mit meinem Kleriker ca. 80% der Spellslots mit immer gleichen "Standardzaubern" wie Bull Strength, Magic Vestment, Restoration etc., und den Rest i.d.R. mit Sprüchen, bei denen ich so _ungefähr_ vermute, dass ich sie in naher Zukunft benötigen könnte. Das tritt dann manchmal so ein, dann können wir in einem Rutsch durchspielen, und manchmal eben nicht, dann haben wir eine Unterbrechung bis zum nächsten Morgen. Werden wir mit einem Gegner konfrontiert, dem wir mit den vorbereiteten Zaubern nicht beikommen können, teleportiert man halt weg und kommt später wieder. Ist ein Rückzug unmöglich, muss man sich halt mit suboptimalen Mitteln durchboxen, aber wenn solche Situationen immer wieder systematisch geschaffen werden, führt das das System wieder ad absurdum.

Also kurz gesagt, das 3.X Magiesystem ist sicher nichts, woran ich besonders hänge. Ich spiele damit, weil es eben so ist, nicht mehr und nicht weniger.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Gaming Cat am 11.02.2009 | 17:17
Genauso intellektuell herausfordernd wie die Zener cards (http://en.wikipedia.org/wiki/Zener_cards)

 ;D *rofl*

Jaja...die GröStaZ (Größte Strategen aller Zeiten) sollten meiner Meinung nach unbedingt und sowieso bei 3.x bleiben!
Dann bleibts in den 4E-Sessions ruhiger...   ~;D
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Greifenklaue am 11.02.2009 | 21:41
@Memorieren: Dirk erinnerte kürzlich  (http://tanelorn.net/index.php/topic,45580.0.html) nochmal, wo es herkommt.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Feuersänger am 11.02.2009 | 21:43
Ja wie, sollen wir da jetzt nochmal 11 Seiten Thread durchlesen, um den betreffenden Beitrag zu finden? Geht's evtl auch ein bissl weniger vage?
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Preacher am 11.02.2009 | 21:49
Ja wie, sollen wir da jetzt nochmal 11 Seiten Thread durchlesen, um den betreffenden Beitrag zu finden? Geht's evtl auch ein bissl weniger vage?

Letzte Seite, genauer gesagt dieser (http://tanelorn.net/index.php/topic,45580.msg874717.html#msg874717) Post.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Greifenklaue am 11.02.2009 | 21:54
Ja, wollt auch eigentlich direkt linken... Kann ja nicht alles klappen.  :D
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Falcon am 11.02.2009 | 21:57
wird die Funktion in dem Vance Buch noch genauer beschrieben?
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Feuersänger am 11.02.2009 | 22:01
Okay, danke für die Info. Und das mit dem Beitrag direkt verlinken kriegst du auch noch irgendwann hin. ;)
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Wormys_Queue am 11.02.2009 | 23:25
wird die Funktion in dem Vance Buch noch genauer beschrieben?

aus Jeff's Gameblog eine kleine Leseprobe:
Just so you know: THIS is Vancian Magic (http://jrients.blogspot.com/2008/06/just-so-you-know-this-is-vancian-magic.html)
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: 6 am 11.02.2009 | 23:48
Es gibt sogar ein Rollenspiel für den Hintergrund. Es nennt sich Dying Earth und Du solltest die englischen Originalbücher lesen oder Du wirst Schwierigkeiten beim Spielen bekommen...
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: gunware am 13.02.2009 | 10:27
GURPS ist frei. Du  bist dran ::)
Weiß nicht was ich dazu noch sagen soll. D&D4 könnte genauso frei sein, wie GURPS, wenn man nur für alle eventualitäten eine Power erfindet (Und das wird mit der Zeit auch so kommen.)

Ich habe einmal eine tolle Erklärung gelesen:
Zitat
Originally Posted by GoblynByte
GURPS is a game of consequences. You can do anything so long as you're willing to deal with the results.

D&D is a game of exceptions. You can't do anything without special permission.
...

In GURPS the only thing stopping you from doing whatever you can imagine are the 'real' consequences of such actions. In D&D you are often stopped by prerequisites of level, class, and power before you can do anything that throws in a wild variable that isn't accounted for in the game's 'natural order.'
Ich stimme dieser Einschätzung zu. Das ist das, was für mich GURPS freier als D&D macht.
Und im Grunde genommen heißt es auch, dass die D&D 4 Version in dieser Hinsicht mit der Tradition nicht gebrochen hat und ein Nachfolger von der vorherigen Versionen ist.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: killedcat am 13.02.2009 | 11:08
Hmmm? Ich kann in GURPS Magie wirken, ohne die Fähigkeit dafür gelernt zu haben? Keine Prerequisites dafür? Ich kann in GURPS magische Effekte nutzen, die nicht in Form einer Power festgehalten sind (Grundregelwerk)? Ui, da hat sich seit meiner GURPS-Ausgabe aber einiges geändert.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: 6 am 13.02.2009 | 11:08
@gunware:
Das stimmt so in D&D4 nicht mehr ganz. Du brauchst zwar für jede Aktion jenseits der Powers die Erlaubnis des SLs. Der wird wiederum vom DMG dazu gehalten zu fast allem ja zu sagen und bekommt durch die Seite 42 auch noch Regelguidelines, um quasi für alles eine Lösung zu finden.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 13.02.2009 | 11:43
@gunware:
Das stimmt so in D&D4 nicht mehr ganz. Du brauchst zwar für jede Aktion jenseits der Powers die Erlaubnis des SLs. Der wird wiederum vom DMG dazu gehalten zu fast allem ja zu sagen und bekommt durch die Seite 42 auch noch Regelguidelines, um quasi für alles eine Lösung zu finden.
Was auch für jede andere D&D-Version gilt (bis auf die Seitenangabe natürlich)
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Tantalos am 13.02.2009 | 11:50
Was auch für jede andere D&D-Version gilt (bis auf die Seitenangabe natürlich)

Say yes? Nenn mir mal die stelle im 3.5 DMG...
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: gunware am 13.02.2009 | 11:51
Hmmm? Ich kann in GURPS Magie wirken, ohne die Fähigkeit dafür gelernt zu haben?
;) Das ist das Problem mit Zitaten aus anderen Foren. Hier kannst Du die Diskussion nachlesen, wenn es Dich interessiert: http://forums.sjgames.com/showthread.php?t=50610
Da ging es um die Vergleiche zwischen D&D und GURPS und wie sich die Spielweise anfühlt - ich fand, die Beschreibung gut (wobei ich mehr Erfahrung mit D&D 3 habe als mit D&D 4). Und es geht dabei um normale Aktionen, nicht um Magie oder PSI oder göttliche Kräfte.

@gunware:
Das stimmt so in D&D4 nicht mehr ganz.
Um so besser. Ich habe leider die Regel nicht gelesen und da ist es immer schwierig, weil ich lieber die Regel lese als nur anspiele oder mir erzählen lasse (ich habe dann das Gefühl, dass ich eigentlich nicht genug weiß), um mir eine Meinung zu bilden. Aber daraus, was ich in verschiedenen Foren gelesen, wie ich es selbst ausprobiert und was ich so gehört habe (der Fluch des Hörenssagens, ich wundere mich nicht, dass es in den amerikanischen Filmen vor Gericht immer mit einem "Einspruch" des Anwalts endet), hatte ich nicht das Gefühl, dass die obige Anmerkung von GoblynByte falsch wäre.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Malicant am 13.02.2009 | 12:08
Wenn jemand anfängt ein System in den Himmel zu loben sollte man nichts von dem was er über andere System sagt all zu ernst nehmen.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Tantalos am 13.02.2009 | 12:13
Wenn jemand anfängt ein System in den Himmel zu loben sollte man nichts von dem was er über andere System sagt all zu ernst nehmen.
Redest Du mir irgendjemanden, oder schickst Du nur deine Weisheiten an jeden, der sie nicht hören will  ;D
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Malicant am 13.02.2009 | 13:05
Zitat
GURPS is a game of consequences. You can do anything so long as you're willing to deal with the results.

D&D is a game of exceptions. You can't do anything without special permission.
Ich bezog mich auf diesen BlahBlah.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: gunware am 13.02.2009 | 13:24
Wenn jemand anfängt ein System in den Himmel zu loben sollte man nichts von dem was er über andere System sagt all zu ernst nehmen.
Zitat
GURPS is a game of consequences. You can do anything so long as you're willing to deal with the results.
D&D is a game of exceptions. You can't do anything without special permission.
Ich bezog mich auf diesen BlahBlah.

 wtf? Äh, Entschuldigung, jetzt hast Du mich verwirrt. Welches System wird dort in den Himmel geloben? Beides sind doch sehr positive Aussage. Wenn ich freier spielen möchte, nehme ich Gurps, wenn ich im engen Korsett spielen möchte, nehme ich D&D. Bis jetzt habe ich es so praktiziert und es als vollkommen in Ordnung empfunden. Oder entgeht mir gerade irgendein Punkt und ich habe was verpasst?
Du hast doch selbst gesagt:
Wer ein Klassenbasierendes RPG spielt und sich über mangelnde Freiheit bei der Chargestaltung beschwert, hat doch irgendwo schon ganz am Anfang einen fundamentalen Fehler gemacht.
und ich würde Deine Aussage sogar nicht nur auf Chargestaltung sondern auf ganzes Spiel erweitern.
Deswegen verstehe ich jetzt nicht so richtig, warum man den zwei zitierten Sätzen, die ich ins Gespräch gebracht habe, irgendeine (egal ob negative oder positive) Wertung geben sollte. Für mich hören sich beide positiv an.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Wormys_Queue am 13.02.2009 | 13:45
wtf? Äh, Entschuldigung, jetzt hast Du mich verwirrt. Welches System wird dort in den Himmel geloben? Beides sind doch sehr positive Aussage. Wenn ich freier spielen möchte, nehme ich Gurps, wenn ich im engen Korsett spielen möchte, nehme ich D&D. Bis jetzt habe ich es so praktiziert und es als vollkommen in Ordnung empfunden. Oder entgeht mir gerade irgendein Punkt und ich habe was verpasst?

Das Problem dürfte sein, dass D&D als System niemanden in seinen Freiheiten einschränkt oder irgendetwas verbietet. Allerdings legt D&D die Verantwortung in die Hände des Spielleiters und gibt diesem die Autorität des "final arbiter of the rules".

Der angemahnte Satz lässt sich also fast nur so verstehen, dass man nur das machen darf, was der Spielleiter explizit erlaubt. Und die Zeiten sind ja hoffentlich so langsam mal rum.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: gunware am 13.02.2009 | 14:34
(http://www.2w10.de/bilder/smilies/eusa_think.gif) Dann ist es wirklich ein Missverständnis, weil in dem Zusammenhang, in dem ich die Sätze gebraucht habe, liegt die Entscheidung nicht beim Spielleiter, sondern beim Spieler.
Der angemahnte Satz lässt sich also fast nur so verstehen, dass man nur das machen darf, was der Spielleiter explizit erlaubt.
Hättest Du geschrieben:
"Der angemahnte Satz lässt sich also fast nur so verstehen, dass man nur das machen darf, was die Regel explizit erlauben."
dann hätte ich zugestimmt, weil so empfinde ich es. (Falls mich mein altersschwaches Gedächtnis nicht täuscht, würde ich bei D&D3 normalerweise als z.B. Magier nicht versuchen, ein Schloss mit Haarnadel zu öffnen (es ist für die Klasse Magier Schlösser öffnen nicht vorgesehen) - ist jetzt nur ein blödes Beispiel, auf die Schnelle ist mir nichts Gescheiteres eingefallen, ich hoffe, man kann aber verstehen, was ich meine.)
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: 6 am 13.02.2009 | 14:44
(Falls mich mein altersschwaches Gedächtnis nicht täuscht, würde ich bei D&D3 normalerweise als z.B. Magier nicht versuchen, ein Schloss mit Haarnadel zu öffnen (es ist für die Klasse Magier Schlösser öffnen nicht vorgesehen) - ist jetzt nur ein blödes Beispiel, auf die Schnelle ist mir nichts Gescheiteres eingefallen, ich hoffe, man kann aber verstehen, was ich meine.)
In D&D3 gab es Fertigkeiten, die man nur einsetzen durfte, wenn man mindestens einen Punkt reingesetzt hatte (z.B. alle Knowledge-Skills). Ebenso gab es Einsatzmöglichkeiten, die eigentlich nur dann verwendet werden durfte, wenn man eine entsprechende Klassenability oder ein entsprechendes Feat hatte (z.B. Track)
Das wurde in D&D4 abgeschafft. Theoretisch kannst Du alles probieren, egal ob Du die Fertigkeit gelernt hast oder nicht. Da hat allerdings der SL Vetorecht.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: gunware am 13.02.2009 | 15:00
In D&D3 gab es Fertigkeiten, die man nur einsetzen durfte, wenn man mindestens einen Punkt reingesetzt hatte (z.B. alle Knowledge-Skills). Ebenso gab es Einsatzmöglichkeiten, die eigentlich nur dann verwendet werden durfte, wenn man eine entsprechende Klassenability oder ein entsprechendes Feat hatte (z.B. Track)
Ja, genau das meine ich, deswegen habe ich den  "BlahBlah"-Satz auch nicht abwertend gemeint. Nur beschreibend. Und falls es in D&D4 freier gelöst ist, um so besser, dann habe ich halt bis jetzt nur Pech gehabt, dass ich es nicht kennengelernt habe.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Falcon am 13.02.2009 | 16:17
wormys schrieb:
Zitat
Das Problem dürfte sein, dass D&D als System niemanden in seinen Freiheiten einschränkt oder irgendetwas verbietet.
bei D&D4 würde ich dem zustimmen. Ich beziehe das jetzt auf die Charaktergestaltung, denn ich denke, darauf bezieht sich auch der Quote und darauf bezogen ist er auch gerechtfertigt. Das ich in jedem RPG fast alles tun kann wenn der SL das richtig umsetzt, davon kann man einfach mal ausgehen.
Während man in seiner Klasse aufsteigt, gibts kaum noch Einschränkungen mehr über daß was der Char können soll. Das ist aber noch ein Nichts gegen die Schrauben, die man in GURPS am Charakter drehen kann.
Das war in 3.5 noch viel Schlimmer, als man dazu genötigt wurde bestimmte Feats aufbestimmten Level zu nehmen oder man nicht jeden beliebigen Skill gut beherschen konnte (crossClass Skills) z.b. und die Freiheit wesentlich stärker eingeschränkt war.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Wormys_Queue am 13.02.2009 | 20:26
Das Problem hab ich ehrlich gesagt nie dem System oder den Designern angelastet, sondern immer den Spielern. Speziell jenen, die ständig mit dem Todschlagargument RAW um sich schmeißen, um ja nicht mit gesundem Menschenverstand an die Sache gehen zu müssen.

Die Designer selbst (Gary Gygax lass ich hier mal außen vor^^) scheinen hingegen die von ihnen geschaffenen Regelelemente immer mehr als Vorschlag denn als als Gesetz angesehen zu haben. Insoweit hab ich nie einen Grund gesehen, die Regeln als mehr als Richtlinien anzusehen.

Sowie ich die Sache sehe, kannst Du in D&D alles machen,was Du willst*. Du kannst nur nicht alles auf einmal haben, und das halte ich eher für ein Qualitätsmerkmal denn für Freiheitsberaubung.

*Und wenn es irgendetwas in den Regeln nicht gibt, kann man es sich anhand der Vorbilder selber basteln.

Einen Vergleich mit Gurps versuche ich übrigens mangels Sachkenntnis zu vermeiden. Ich hab ja nur darauf hingewiesen, warum man sich an gunwares Zitat stoßen mag.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Thalamus Grondak am 13.02.2009 | 21:56
Say yes? Nenn mir mal die stelle im 3.5 DMG...
Es gibt im DMG 3.x keine so prägnanten (einfachen) Tipps.
Wer von denen die behaupten dieses "Say yes" sei eine superinnovation für D&D haben denn bitte mal das DMG3 von vorne bis hinten gelesen? Ich frage extra nach, da ich es Jahrelang zwar besessen habe, aber nur zum Nachschlagen der Magischen Gegenstände benutzt habe, weil ih der Meinung war die könnten mir nichts neues erzählen.
Umso überraschter war ich dann, als ich es tatsächlich gelesen habe.
Im DMG3 steht quasi alles drin, was man über das Leiten eines Rollenspiels schreiben kann.
Es stehen die verschiedenen Spielarten drin, es steht drin, das man seinen Leitstil an seine Spieler anpassen soll, und "Say yes" steht im Kapitel "Der Spielleiter" drin. Nciht als "Say yes", sondern besser, als erklärender und verständlicher Fließtext der die zusammenhänge zwischen "Say yes" und "Dare to Say no" erklärt.
Das DMG3 bringt Dir bei ein Auto zu fahren, das DMG4 bringt Dir bei wie man den Bus benutzt.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Drudenfusz am 14.02.2009 | 03:56
Das Problem hab ich ehrlich gesagt nie dem System oder den Designern angelastet, sondern immer den Spielern. Speziell jenen, die ständig mit dem Todschlagargument RAW um sich schmeißen, um ja nicht mit gesundem Menschenverstand an die Sache gehen zu müssen.
Gesunder Menschenverstand ist genauso ein Todschlagargument...
Mußte das einfach geschrieben haben, ansonsten hast du ja recht man kann alles seinen Wünschen und Vorstellungen anpassen, aber Menschen nicht bei allem die selben Meinungen teilen hilft es manchmal ungemein wenn ein Spiel klare Regeln hat an die man sich halten kann (weniger streit, wenn mal wieder die Auffassungen divergieren)...
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Wormys_Queue am 14.02.2009 | 11:40
Gesunder Menschenverstand ist genauso ein Todschlagargument...

Klar, wobei ich das Misstrauen mancher Rollenspieler gegenüber GMV für arg übertrieben halte, während ich zwar durchaus ein Freund der RAW bin, aber durchaus die Auffassung habe, dass man ab und an auch noch darüber nachdenken sollte, was die Intension einer Regel gewesen sein könnte.

Klare Regeln sind natürlich hilfreich, zum einen, wenn man damit organisiertes Turnierspiel betreibt (was ja immerhin ein fester Bestandteil von D&D ist), zum anderen aber als Orientierungsgrundlage für das eigene Spiel. Es hat schon einen Grund, warum das DMG 3.5 darauf hinweist, Änderungen seien mit Augenmaß vorzunehmen.

Was aber meines Erachtens gerne vergessen wird, ist das Rollenspiel allgemein im Normalfall eher in einer festen Gruppe gespielt wird, nicht in ständig wechselnden Konstellationen. Man muss also nur innerhalb einer Gruppe Einigkeit darüber erzielen, was GMV für die Gruppe bedeutet. Ob der Rest der Welt dem zustimmt, ist für das eigene Spiel ziemlich irrelevant.

Und meiner Erfahrung nach haben Streitereien innerhalb einer solchen Gruppe meistens herzlich wenig mit dem zugrundeliegenden Regelsystem zu tun, als vielmehr mit dem übergroßen Ego eines oder mehrerer Spieler (SL inklusive). Mir ist noch nicht aufgefallen, dass klare Regeln dagegen eine Abhilfe wären, kenne aber auch kein System, bei dem man die Regeln nicht zu irgendwelchem Blödsinn missbrauchen könnte.

Ich will da auch gar keinen Unterschied zwischen 3.5 und 4E sehen, das geht glaube ich unabhängig vom System immer. Sogar mit DSA ;)
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Falcon am 14.02.2009 | 17:28
ich habe in den kleinsten Gruppen, auch nach Jahrelangem Zusammenspielen keine zwei Spieler getroffen, deren Spielstil sich auch nur ansatzweise vergleichen liessen (mal abgesehen davon, daß alls das Setting und System einigermaßen mochten [wobei sich in der Regel nicht mal da ein Kompromiß finden lässt bei jedem jeder Hurra schreit], aber eben RAW und jede kleine Abweichung führt zu Unzufriedenheit).

Mittlerweile nehme ich auch lieber offenere Regeln und lege diese aus, was nur leider nicht funktioniert, eben wegen der zuvor angesprochenen Erfahrung: Es ist reiner Zufall wenn die eigene Auslegung bei allen anderen gut ankommt.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: killedcat am 5.03.2009 | 17:20
Das ist einfach falsch. Bei Rolemaster beispielsweise gibt es ganze Spruchlisten an Zaubern, die nicht das geringste mit Kampf zu tun haben. Für 1. Stufen Helden findet sich gerade 1-2 Kampfzauber.
Das gleiche gilt auch für sonstige Fertigkeiten und Skills.

Die 4E-Fertigkeiten/Zauber/Rituale, die auch ausserhalb einens Kampfes benutzbar sind, kann man an zwei Händen abzählen.

Ups! Jetzt erst gesehen, sorry für die späte Antwort.
Du hast vollkommen recht. Rolemaster war in meiner Auflistung fehl am Platze. Dreampark hätte - glaube ich - noch gut reingepasst (damit ich wieder 3 Systeme habe ;) ). D&D, SW, Dreampark, ... aber Rolemaster ganz sicher nicht. Ich weiß auch nicht, was mich geritten hat, das System zu nennen.

Sorry.
Titel: Re: Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Beitrag von: Wolf Sturmklinge am 6.03.2009 | 12:37
Während AD&D Anleihen von D&D hatte, sowie AD&D 2nd Anleihen von AD&D hatte, sowie D&D 3.x Anleihen von AD&D 2nd hatte, hat D&D 4 eigentlich nichts mehr mit den Regeln seiner Vorgänger zu tun. Für mich ist die 4e kein Nachfolger, sondern der Bereiter eines neuen Weges.
Der alte Weg wurde mit 3.5 abgeschlossen.