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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau => Thema gestartet von: Gast am 4.04.2003 | 11:27
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Hi.
Ich bastel grade an einem Rollenspielsystem, wo viel Wert auf Körper, Geist und Seele (bzw. die Einteilung in diese Rubriken gelegt wird).
Es folglich drei Gruppen von Attributen, die jeweils drei Attribute beinhalten:
-Körper: Kraft, Geschick, Konsti
-Geist: Wahrnehmung, Intelligenz, Disziplin
-Seele: Präsenz, Empathie, Corona.
Corona ist die Widerstandskraft der Seele.
Nun sollen diese Attribute noch jeweils 3 Spezialisierungen bekommen: Man sucht sich bei der Char-Erschaffung für jedes Attribut eine aus. Und zwar soll jeweils eine Spezialisierung in Richtung Körper, eine Richtung Geist und eine Richtung Seele gehen.
Was ich bis jetzt habe:
-Kraft: ?, ?, ?
-Geschick: Agilität, Fingerfertigkeit, Eleganz
-Konsti: ?, ?, ?
-Wahrnehmung: Reaktion, Details, Intuition
-Intelligenz: Logik, Erinnerung, Kreativität
-Diszplin: ?, ? ,?
-Präsenz: Einschüchternd, Beruhigend, Verführerisch
-Empathie: Tiere, Menschen, Umwelt
-Corona: ?, ?, ?
Ich versuch noch die Fragezeichen zu füllen. Die Spezis sind jeweils in der Reihenfolge KÖRPER - GEIST - SEELE angegeben.
Ich hoffe mein Problem ist einigermaßen verständlich geworden. Falls nicht versuch ichs gerne nochmal.
Bei Konsti, Diszi und Corona überlege ich Spezialisierungen anders zu handhaben. Sollte dennoch jemandem was einfallen, wird das auch gern genommen.
Mein Hauptproblem ist aber "Kraft". Mir fällt da einfach nichts ein.
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Hmm, vielleicht in verschiedene Körperzonen aufteilen,
wie Arme, Beine, noch irgendwas, oder Hub-Kraft, Stoß-Kraft usw.Wiss aber auch nicht genau.
Konst: Krankheitsanfälligkeit, Körperbau, Kondition
Disziplin:Gelassenheit, Schmerzgrenze, Moral
corona:Beeinflussbarkeit, Mut,?
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Was hat es mit "Empathie: Umwelt" auf sich?
Sachen die mir dazu einfallen:
Kraft: Heben(Wieviel kann der Charakter maximal anheben), Tragen(Wieviel kann der Charakter tragen ohne das er Erschöpft?)
Konsti: Ausdauer, Widerstand gegen Gifte/Krankheiten, Körperliche Zähigkeit.
Diszplin: Mut, Willenskraft/Selbstbeherrschung, Beeinflussbarkeit (Ups, Ich seh gerade das Surodhet vieles davon unter Corobna packen würde...)
Corona: Geistige Stabilität(ala CoC), Falls es soetwas wie Magie/Psi etc. gibt: Magie/Psiresistenz, Unerschütterlichkeit des Glaubens etc.
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-Kraft: Muskeln (reine Körperkraft), Schnelligkeit (Geschwindigkeit und Schnellkraft)
-Geschick: was wäre mit Reflexen
-Konsti: Ausdauer (wie lang kann er's), Widerstand (wieviel hält der Körper aus)
-Wahrnehmung: Reaktion im Sinne von Schnelle der Wahrnehmung oder auch gekoppelt mit Geschick?
-Corona: fällt mir auch nur Widerstand ein
definiere mal bitte "Disziplin"
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Eine wirklich eindeutige Zuordnung der Spezialisierungen zu den Bereichen Körper, Geist und Seele ist zwar eine interessante Idee, wird sich aber wohl nicht so ganz stringent durchhalten lassen, da die Zuordnung teilweise einfach nicht möglich ist (okay, bei denen, die Du bisher hast, leuchten mir alle bis auf das Begriffspaar Körper / Logik ein).
Kraft: was für Typen von "Kräftigen" Menschen gibt es? Es gibt den muskulösen Bodybuilder-Typ, den athletischen Schwimmer-Typ und den massigen Gewichtheber-Typ. Also wie wäre es mit "muskulös, athletisch, stark"? Wobei ich mir mit der Zuordnung zu Körper / Geist / Seele da nicht sicher bin.
Konstitution: etwa widerstandsfähig, ausdauernd, vital
Disziplin: etwa Selbstkontrolle, Beharrlichkeit, Gewissen
Corona: etwa Mut, Willenskraft, Unerschütterlichkeit
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Berichte doch mal, was es am Ende geworden ist! Das 3x3-Prinzip erinnert ja schon ein wenig an das Storyteller-System (von Ignoranten auch gern als WoD-System bezeichnet...) Willst Du auch das Prioritäten-System übernehmen? Oder freie Punkteverteilung? Oder etwas Auswürfeln!? (Nein, streich die Frage, das kann ich mir bei Dir wirklich nicht vorstellen ;) ) Wird das System auch d10-basiert? Gib doch mal einen groben Überblick!
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Kraft: was für Typen von "Kräftigen" Menschen gibt es? Es gibt den muskulösen Bodybuilder-Typ, den athletischen Schwimmer-Typ und den massigen Gewichtheber-Typ. Also wie wäre es mit "muskulös, athletisch, stark"?
Muskulös ginge dann aber eher in kosmetische Richtung (wir müssen uns jetzt nicht über Bodybuilder streiten) und hätte somit keine Folgen für die Kraft an sich oder würde gleichbedeutend sein mit Stärke...
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Disziplin würde sich doch so gut aufteilen lassen:
Körper Disziplin, wie habe ich meine Körper unter Kontrolle
Geist Disziplin, wie habe ich mich unter Kontrolle
Seele Diziplin, da kommts drauf an wie du die seelischen Fähigkeiten siehst, definierst
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Sorry, das ich so lange gebraucht habe. Ich komm grad nicht regelmäßig online (1&1 sei Dank).
Ich hab mich offline noch mit ein paar Leuten unterhalten und ein wenig nachgedacht und raus kam folgendes. Vieles hattet ihr ja auch schon.
Kraft: Brutal, Ausdauernd, Urtümlich
Konstitution: Hart im Nehmen, ?, Gesundheit
Disziplin: Unerschütterlich, Gelassen, Stabil (gegen Geisteskrankheiten)
Corona: Eifer, Weisheit, Reinheit (weitet das Attribut noch ein wenig aus und macht es IMO gleichwertiger)
Bei Konsti fehlt immer noch eins. Mal schauen. "Ausdauer" ist nicht gut. Zwar werden körperliche Ausdauerpunkte (da gibts auch drei Arten) aus Konstitution berechnet, aber es wird dann nicht auf Konsti gewürfelt.
Zu Logik und Körper: Logik beschäftig sich mit "harten Fakten", mit dem Prinzip von Grund und Folge. Das ist recht physisch und real. Versuch mal sowas in den geistigen Gefilden deiner Träume zu finden.
Empathie/Umwelt: "Das Böse haust an diesem Ort..." etc. Soweit klar? Wenn man Magier ist kann man damit noch ein paar mehr Tricks abziehen.
@Nephilim: Disziplin ist sowas wie Willenskraft. Aber das hatten die meisten ja schon ganz gut interpretiert.
@Verminaard: Attribute und Fertigkeiten werden aus einem CP-Pool eingekauft. Ich mag diese Brüche zwischen erschaffenen und hochgespielten Charakteren nicht.Wer die Charaktererschaffung nicht mit dem Taschenrechner machen möchte kann das CP-System auch maskieren.
Nein keine W10. W12 (weil 3*4 und von den Teilnehmern dieses Forums als ästhetischter Würfel gewählt ;))
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Einige der Punkte wirken auf mich irgendwie erzwungen, nach dem Motto, da brauchten wir drei und haben zwei an den Haaren herbeigezogen, siehe "Brutal, Ausdauernd, Urtümlich"...
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Welche 2 sind herbeigezogen? (Achtung: Fangfrage)
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Ich glaube Brutal und Urtümlich sind ganz gut um an den Haaren (http://www.reapermini.com/fantasy/gallery/view_photo.php?set_albumName=2300s&id=2387_G) herbeizuziehen.
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Cooles Bild... Wenn ich noch zum Anmalen käme, würde ich sagen: Die muss ich haben... ;)
Hmm, Kraft ist schwierig. Bei Konstitution würde ich "Zähigkeit" oder "Unermüdlichkeit" dazutun.
Kraft kann man natürlich aufspalten in: Athletisch, Stark und Groß. Grösse von der Kraft abhängig zu machen, macht eh Sinn...
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Nachdem ich alles fleissig studiert habe, komme ich zu folgender Einteilung:
Dimensionen: Körper, Verstand, Persönlichkeit, Magie
Attribute nach Dimension:
Körper: Körperbau, Stärke, Geschicklichkeit, Konstitution
Verstand: Wahrnehmung, Gedächtnis, Intelligenz, Erfahrung
Persönlichkeit: Status, Charisma, Moral, Antrieb
Magie: Wahrnehmung, Wirken, Abwehr, Aura/Essenz
Dazu hab ich schon eine ganze Menge Merkmale und Fertigkeiten gesammelt.
Bei Interesse schreib ich gerne mehr.
Bin gespannt auf eure Anregungen :-)
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Turn Undead Thread! Was gräbst du mir da aus?
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Wenn es zu einem Thema schon was hat, fang ich ungern von vorne an.
Deshalb hab ich in den Eingeweiden dieses Forums nach Attributen gewühlt.
Wär doch doof, zu ein und der selben Frage 15 Stränge zu finden, oder lieg ich da falsch?
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Körperbau
o Gewicht
o Grösse
o Reichweite
o Besondere Kennzeichen
o Mutationen
o
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Hi,
ich halte Status nicht für ein Merkmal der Persönlichkeit sondern allenfalls der Person. Genausowenig ist Erfahrung nur Bestandteil von Verstand. Willst du unbedingt auf eine 4x4 Matrix raus?
^^
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Hi Pharyon
Danke für die Antwort.
Keine Sorge, ich machs mir nicht so leicht ;-)
Ja, es ist eine 4x4 Matrix, allerdings ist die erste Stufe jeder Dimension eher deskriptiv und kaum bis garnicht änderbar. Dazu gehören Körperbau, Intelligenz, Status und Magietyp.
Status bezeichnet dabei, welcher Rasse, Kultur und Familie der Charakter angehört und wie er aussieht.
Ist er ein reicher, verwöhnter Elf mit Einzelkindstatus oder ein armer, ausgehungerter Ork mit 12 Geschwistern? Das hat aus meiner Sicht einen starken Einfluss auf Persönlichkeitsentwicklung und auf die Wahrnehmung durch die Umgebung. Beide können charismatisch sein, aber ggf. auf unterschiedliche Weise.
Erfahrungen behandle ich als Fertigkeitenebene der Verstandesdimension. Jemand mit hoher Grundintelligenz soll leichter neue Kenntnisse sammeln können. Naja, vielleicht wäre der Begriff Kenntnisse dann wohl auch besser. Danke dafür.
Das ganze ist schon eine ganz ansehnliche Tabelle geworden und ich versuche grade verschiedene Punkte- und Würfelszenarien.
Ich glaube, es könnte was werden... :-)
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Hi,
Wie wärs denn stattdessen mit Aufmerksamkeit?
Und in Status hast du schon einige feste Komponenten subsumiert.
Ich will dir natürlich nicht reinreden, wenn du dir da schon was überlegt hast (bzw. überhaupt).
Wie haben denn die "Attribute" Einfluss auf das Spielgeschehen?
^^
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Hi Pharyon
Ja, Aufmerksamkeit halte ich für eine gute Idee.
Allerdings, um es nicht in zuviele Attribute verlaufen zu lassen, hab ich es zu einem Faktor des Bewusstseins gemacht.
Ich hab überhaupt nochmal alles ganz ordentlich geschüttelt und grührt ;-)
Was hälst du davon?:
Dimension Persönlichkeit Körper Verstand Magie
Charakterbeschreibung Status Körperbau Ausbildung Magieschule
Pool Antrieb Konstitution Bewustsein Aura
Reaktion Moral Geschicklichkeit Intelligenz Magiesinn
Aktion Charisma Kraft Wissen Magiewirken
Die Einteilung in Aktion und Reaktion darf man nicht so eng sehen. Sie sollen dem Spielleiter lediglich einen Anhaltspunkt für mögliche Gegenproben geben.
Die möglichen Würfelsysteme lassen mir allerdings graue Haare wachsen.
Hast du Anhaltspunkte, was gut funktioniert, und was eher nicht?
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Kann man mit arbeiten. Ich würd die deutlich voneinander absetzen. Wenn mans so liest, wirkt das erschlagend. Wenn man die einzeln vorgesetzt bekommt, wird besser.
Ums ein bischen aufzubrechen, könnte man auch Sachen übegreifend machen. Vielleicht zwei Pools für jeweils zwei oder die selbst zuschneidern lassen oder sowas.
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Hi 1of3
Ja, die Pools sind äh zahlreich ;-)
Ich muss das auch noch durchspielen, inwiefern sie Sinn machen.
Antrieb zum Beispiel dürfte selten zum Einsatz kommen, hat aber seine Reize.
Wenn der Pool aufgrund von schweren Schicksalsschlägen, Drogen oder Psycho-Zauber zermalmt wird, ist die Folge eine depressive Phase, im Extremfall bis hin zur Selbstaufgabe. Das dürfte dann zum Beispiel die Sümpfe der Traurigkeit spielbar machen.
Soviel zur Grundidee, aber wie du schon sagst, noch ziemlich erschlagend.
Beim Würfeln entspricht die Höhe der Fertigkeit der Anzahl W6 für die Probe, herangenommen wird dann die Summe.
Danke für dein Feedback.
Ich hab ewig nicht mehr gespielt und kann die Auswirkungen auf den Spielfluss nicht so gut abschätzen.
Aber - Excel sei dank - kann ich ein paar Kampfszenarien schnell durchrechnen lassen.
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Hi,
die Einteilung gefällt mir ganz gut (ich hätte evtl. Intelligenz und Wissen getauscht). Um nützlicher für dich sein zu können, hätte ich folgende Frage: Was unterscheidet denn "Pool" gegenüber "Aktion" und "Reaktion" (und diese nochmal voneinander)?
^^
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Super, freut mich, dass es dir gefällt :-)
Die Einteilung nach Aktion und Reaktion ist nicht so eng.
Der Spielleiter kann im Einzelfall entscheiden, welcher Skill als Probe und welcher als Gegenprobe genommen wird.
Bei Intelligenz sind es eher allgemeine Talente (Logik), bei Wissen eher konkretes Lernwissen (Elektronik).
Ein Kampf könnte folgendermassen ablaufen:
Solkanar (Troll) hat einen Konstitutionspool von 160, Geschicklichkeit 6 und Kraft 10.
Poopsie (Windling) hat einen Konstitutionspool von 40, Geschicklichkeit 10 und Kraft 1.
Solkanar versucht, Poopsie an die Wand zu klatschen. Er hat Nahkampf auf 8 und wirft mit 8W6 eine 28.
Poopsie ist scheisse im Nahkampf, weil ihm seine Kraft von 1 garnicht erlaubt, einen höheren Nahkampfskill als 1 zu haben.
Es bleibt ihm nichts als Ausweichen (8), das auf Geschicklichkeit geht. Er wirft mit 8W6 eine katastrophale 13.
Das fügt seinem Konstitutionspool einen ordentlichen Schaden zu (40-13=27).
Das findet Poopsie nicht witzig und er zaubert schwer verletzt unerträglichen Gestank (10) und wirft mit 10W6 eine 50.
Solkanar versucht seinerseits auszuweichen (3), wirft eine 5.
Das fügt seiner Konstitution folgenden Schaden zu: 160-(50-5)=115.
Ihm wird so übel, dass er meint, sich bei einer weiteren Atacke ordentlich übergeben zu müssen.
Seine Begleiterin Elena (Elf) ist glatt in Ohnmacht gefallen.
Na toll, er wird sie tragen und die kleine Schmeissfliege ziehen lassen müssen.
;-)
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Hm, mein Freund will neue Charakter-Wege beschreiten.
Wesen, die halb Mensch - halb Tier sind, sind aber nicht so mein Fall.
Für X-Men bin ich schon eher zu begeistern.
Also doch nix mit einem Earthdawn Setting ;-)
Will endlich ausprobieren, jetzt hat der Kerl aber noch Prüfungen :-/
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Hi,
die Beschreibung klingt interessant. Nur verstehe ich folgende Rechnungen nicht:
Ein Kampf könnte folgendermassen ablaufen:
Solkanar (Troll) hat einen Konstitutionspool von 160, Geschicklichkeit 6 und Kraft 10.
Poopsie (Windling) hat einen Konstitutionspool von 40, Geschicklichkeit 10 und Kraft 1.
Solkanar versucht, Poopsie an die Wand zu klatschen. Er hat Nahkampf auf 8 und wirft mit 8W6 eine 28.
Poopsie ist scheisse im Nahkampf, weil ihm seine Kraft von 1 garnicht erlaubt, einen höheren Nahkampfskill als 1 zu haben.
Es bleibt ihm nichts als Ausweichen (8), das auf Geschicklichkeit geht. Er wirft mit 8W6 eine katastrophale 13.
Das fügt seinem Konstitutionspool einen ordentlichen Schaden zu (40-13=27).
Bezogen auf die kursive fette Gleichung:
Zur 27: Wenn Poopsie besser geworfen hätte, wäre der Konsti-Pool demnach noch stärker gesunken? (40-8W6?)
Wo kommt die 28 ins Spiel?
Vielleicht kannst du mir da auf die Sprünge helfen? Wie haben denn Attribute und Fertigkeiten in deinem System miteinander zu tun?
Ach, und zu
Will endlich ausprobieren, jetzt hat der Kerl aber noch Prüfungen :-/
Jaja, der Arme. Gehts dem schon wie mir ... ich drück mal die Daumen. :d :d
^^
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Hoppla, nö, klar: Pool-(Nahkampf-Ausweichen)=40-(28-13)=40-15=25
Hab aus Versehen nur Ausweichen genommen, statt die Differenz zwischen Angriff und Verteidigung.
Der jeweilige Pool zeigt den Status der Energie/Unversehrtheit an.
Attribute geben den Maximalwert der darunter laufenden Fertigkeiten an.
Fertigkeiten sind die, die eigentlich gewürfelt werden.
Findest du das praktikabel?
Dück dir auch die Daumen!
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Hi,
danke für Dück dir auch die Daumen!
Diesbezüglich:
Der jeweilige Pool zeigt den Status der Energie/Unversehrtheit an.
Attribute geben den Maximalwert der darunter laufenden Fertigkeiten an.
Fertigkeiten sind die, die eigentlich gewürfelt werden.
Finde ich ein schöne Lösung.
Daraufhin aber folgende Frage: Inwiefern äußert sich die Unversehrtheit bei den verschiedenen Pools? Wie wirkt in so einem Fall mentaler gegenüber magischem oder sozialem oder körperlichem Schaden?
Regeltechnisch einerseits, stil- und beschreibungstechnisch andererseits, würde mich das sehr interessieren.
^^
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Hi Pharyon
Die Frage plagt mich in der Tat.
Beschreibungstechnisch habe ich schon folgende mögliche Ebenen ausgemacht, auf die sich ein Schaden auswirken könnte:
Antrieb
o Psychische Gesundheit
o Motivation
o Risikobereitschaft
o Mut
o Neugier
o Abenteuerlust
o Eifer
o Beharrlichkeit
o Optimismus
Bewusstsein
o Wachheit
o Konzentration
o Aufmerksamkeitsteilung
o Wahrnehmung
o Sinne
Konstitution
o Körperliche Gesundheit
o Widerstandsfähigkeit
o Ausdauer
o Vitalität
o Leben
Aura *
o Unversehrtheit
o Widerstandsfähigkeit
o Ausdauer
o Fassungsvermögen
o Anziehungskraft
o Leitfähigkeit
o Reinheit
* alles noch mit vielen Fragezeichen, da ich mir um die Magie noch am wenigsten Gesanken gemacht habe
Regeltechnisch möchte ich es nicht zu kompliziert gestalten.
Hoffe, das lässt sich vermeiden.
Allerdings muss ich mir überlegen, wo ich kritische Schadensgrenzen setze und wie zum Beispiel eine Wunde regeltechnisch zustande kommt und sich auswirkt.
Am liebsten würde ich das gleich im Spiel ausprobieren.
Aber leider muss ich da noch ein bisschen warten.
Dabei hab ich schon so viele inspirierende Bilder gesammelt...
Am meisten Bock hätt ich als Spielleiter halt schon auf Fantasy.
Ich glaub, da kommt man als Anfänger vom Lande leichter rein, als mit Cyberpunk ;-)
Was für Prüfungen hast du, wenn ich fragen darf?
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Hi,
das Ganze klingt insgesamt sehr spannend. In welchem Raum spielt ihr denn?
^^
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Wir sind in Solothurn (CH).
Bis jetzt sind wir in Solothurn zu zweit, in Bern kenne ich noch eine, die Interesse hat - soviel zu meinen SL Ambitionen und ich hoffe sehr, dass die Runde mit Oliof in Zürich zustande kommt.
Ein anderer aus Bern hat gemeint, sie suchen noch einen Spieler, aber da ich die Leut noch garnicht kenn und mich das mit den Regeln angefressen hat, hab ich mich noch nicht wieder gemeldet. Hab wohl auch zuviel Horror-Zeug mit Ad-Hoc Spielen gelesen, die mir Alpträume von Munchkins verursacht haben ;-)
Alles sowieso ziemliche Reisezeiten (1 Stunde), aber ich hab schon ewig nicht gespielt und hab wieder so richtig Heimweh danach...
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Ok, :o das ist ein Stück weit von Saarbrücken entfernt. Ich meld mich dann diesbezüglich mal, wenn ich Urlaub in der Schweiz machen sollte.
Zum Spiel: Wie willst du die verschiedenen Schadensarten umsetzen? Hast du dir da schon was überlegt?
Gruß,
p^^
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Ja, das ist in der Tat ne Strecke :-(
Wär auch zu schön gewesen, um wahr zu sein...
An die Schadensarten würd ich mich gern im Spielversuch rantasten.
Mein Versuchskaninchen hat auch bald die Prüfungssession hinter sich ;-D
Ich halte dich auf jeden Fall auf dem Laufenden.
Liebe Grüssle
Nicole
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Hi,
wie viele Fertigkeiten/Talente/Skills willst du eigentlich benutzen? In Anbetracht der umfangreichen Details allein bei den Attributen würde mich das interessieren.
Gruß, p^^
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Hi Pharyon
Bei den Fertigkeiten möchte ich eigentlich den Spielern grösstmögliche Freiheit lassen.
Die meisten Skills sollten sich einigermassen den Attributen zuteilen lassen.
Klar, Sachen wie Klettern sind so zwischen Kraft und Geschicklichkeit, aber im Zweifelsfall würd ich es eher der Kraft zuordnen.
Im Moment mache ich mir Gedanken zur Weltkarte. Und muss feststellen, dass mir für sowas irgendwie das Vorstellungsvermögen abgeht. Vielleicht nehme ich die Erde von vor 30 Mio Jahren, als die Kontinentalplatten noch nicht so weit auseinander waren... mal sehen.
grübel
grummel
grübel
Liebe Grüssle
Nicole
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Hi,
was willst du denn in deiner Welt unterbringen? Einige Fragen dazu kann ich dir hier gern stellen (das wird dann allerdings arg off-topic):
Was für Abenteuer willst du denn erleben?
Z.B. Piraten: dann brauchst du viel Küste & Inseln. Eher militärische Feldzüge? Dann vielleicht ein großer Kontinent (Pangäa deutet ja in die Richtung).
Wie schnell sollen die Spieler reisen können?
Zügig? Dann sind Flüsse und Ebenen wichtig. Langsam? Berge, Sümpfe und Wälder.
Wie wird die Kleidung der Bevölkerung sein?
Kurz und offen? Das deutet warmes / feuchtes Klima hin. Lang und geschlossen? Eher sehr kaltes oder sehr heißes und trockenes Klima.
naja, das sind ein paar Fragen, die mir einfallen...
Machs gut,
Gruß p^^
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Hi Pharyon
Sorry, hast recht wegen OT.
Ich denke, ich lehne mich an die Weltkarte "kurz nach" Auseinanderdriften von Pangäa an.
Was die Anwendung der Attribute angeht, find ich die Modifikatoren bei Star Wars nicht schlecht. Alle zwei Attributspunkte über 10 also ein +1 auf die zugehörige Fertigkeit. Ob ich aber auch mit W20 spielen will, weiss ich noch nicht. Die Wahrscheinlichkeiten sind bei W6 einfach schöner. Aber ich seh schon ein, dass zuviele W6 ins Zählen ausarten.
Ich versuch mich nebst Weltkarte nächstes Wochenende mal an Archetypen und vielleicht auch schon an einer den Attributen zugeordneten Fertigkeitenliste.
Liebe Grüsse und Danke für deine Feedbacks :)
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Also erstmal kannst Du in dieser Idee Dir mal BESM anschauen, das basiert genau auf dem Grundgedanken die Attribute auf Körper, Geist und Seele zu teilen.
Ansonsten:
Körper: Körperkraft, Konstitution, Gewandheit, Fingergeschick, Reaktion
Geist: Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Logik, Eloquenz, Intuition
Seele: Willenskraft, Fassung, Empathie, Ausstrahlung, Moral
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Hi Boba
So wie du die Begriffe Geist und Seele verwendest, sind für mich eigentlich Verstand und Persönlichkeit gemeint.
Da Geist und Seele für mich - neben der Glaubenssache - weniger klare Begriffe sind, finde ich sie nicht so hilfreich für eine Katekorisierung von Attributen und Fertigkeiten.
Danke für den Hinweis auf BESM, das war mir neu (http://en.wikipedia.org/wiki/Big_Eyes,_Small_Mouth).
Ist denn die Aufteilung in mehrere Dimensionen generell so rar?
Grüsse
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Hi Coltrane,
ich habe da auch meine Theorien dazu, die sind dazu noch, von der Sportwissenschaft gestützt. Mittlerweile bin ich auch bei Geist und Persönlichkeit weiter.
Du kannst das ganze bei meinem Challengebeitrag finden. Hier der Download:
http://tanelorn.net/index.php?action=dlattach;topic=34519.0;attach=3745
MfG
Dirk
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Ist denn die Aufteilung in mehrere Dimensionen generell so rar?
Es gibt die Formel, dass mehr als 7 Attribute keinen Sinn machen, weil sie von den Spielern allgemein dann nicht mehr im Kopf überblickt werden können. Und da ist auch etwas wares dran.
Natürlich kann man immer beliebig oft diversifizieren, und alles nochmal in Unterbereiche unterteilen.
Die Frage stellt sich doch: Was gewinnt das Spiel dadurch und was verliert es.
Detailfreudigkeit bewirkt meistens Verlust der Übersichtlichkeit und zusätzliche Komplexität.
Was gewinnt das Spiel? Realismus? Wenn ja, in welchem Grad? Lohnt sich die zusätzliche Unterteilung wirklich?
Oder befriedige ich damit nur meinen Anspruch an ein realistisches Spiel. Und muss ein Spiel überhaupt in diesem Bereich realistisch sein, oder reichen nicht die groben Unterteilungen.
Es ist wie mit Schubladen... Natürlich kann ich die Dinge sorgfältiger sortieren, wenn ich mehr Schubladen dafür aufwende.
Die Frage ist nur: Weiss ich anschliessend noch, was ich in welcher Schublade finde, oder sind es irgendwann zu viele Schubladen, um schnell zu wissen, was wo hingehört, bzw. was wo abgelegt wird.
Und 7 Schubladen sind wohl die Grenze dessen, was man im Kopf hat. (angeblich)
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Insgesamt komme ich auf 8 Attribute bei magischer Begabung und auf 6 ohne.
Das ist absolut im Rahmen würd ich mal behaupten.
Sieht nur auf den ersten Blick so kompliziert aus.
Ob es praktikabel sein wird, wird sich im grausamen Experiment mit mir und meinem Freund dann zeigen ;)
Nachtrag:
Dimension Persönlichkeit Körper Verstand Magie
Charakterbeschreibung Status Körperbau Ausbildung Magieschule
Pool Antrieb Konstitution Bewustsein Aura
Reaktion Moral Geschicklichkeit Intelligenz Magiesinn
Aktion Charisma Kraft Wissen Magiewirken
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Hi Coltrane,
ich habe da auch meine Theorien dazu, die sind dazu noch, von der Sportwissenschaft gestützt. Mittlerweile bin ich auch bei Geist und Persönlichkeit weiter.
Du kannst das ganze bei meinem Challengebeitrag finden. Hier der Download:
http://tanelorn.net/index.php?action=dlattach;topic=34519.0;attach=3745
MfG
Dirk
Wow, das klingt sehr spannend.
Bin etwa in der Mitte, muss aber noch was arbeiten.
Meld mich nochmal.
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Bezüglich der Attribute:
Dimension Persönlichkeit Körper Verstand Magie
Charakterbeschreibung Status Körperbau Ausbildung Magieschule
Pool Antrieb Konstitution Bewustsein Aura
Reaktion Moral Geschicklichkeit Intelligenz Magiesinn
Aktion Charisma Kraft Wissen Magiewirken
Wenn es Attribute sind, hat sie jeder (entsprechend auf einem niedrigsten Wert bei Nichtmagiern). Falls Magiesinn und Magiewirken aber nur einigen Charakteren zugänglich sind, wären es eher Talente oder Fertigkeiten.
Was davon hast du angedacht?
Gruß, p^^
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Bezüglich der Attribute:Wenn es Attribute sind, hat sie jeder (entsprechend auf einem niedrigsten Wert bei Nichtmagiern).
Und wenn man es anders nennt (aber ausreichend klar bestimmt, was man damit meint), kommt die Sprachpolizei und verhängt Bußgelder?
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Meine Ausführung war vielleicht ein wenig umständlich. Die Frage, die mich trotz allem aber interessiert: Haben Nicht-Magier auch so etwas wie einen Magiesinn oder ein Magiewirken? Falls ja: Was können sie damit machen?
@Merlin Emrys: Warum so unfreundlich? Kann ja sein, dass mein letzter Beitrag vielleicht besserwisserisch klang, das lag aber nicht in meiner Absicht.
Gruß, p^^
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Hi Merlin & Pharyon
Pharyons Frage zielt nicht auf die Sprache ab, sondern darauf, wie die Werte behandelt werden.
Für mich durchaus nachvollziehbar.
Tatsächlich will ich Magiesinn und Magiewirken als Attribute behandeln, mit allen Konsequenzen.
Attribute können - wenn auch nur sehr schwer - gesteigert werden.
Jemand, der zum Beispiel einen sehr schwachen Magiesinn hat, aber gar nicht wirken kann, ist zum Beispiel sensitiv für Magie. Kann also unter Umständen spüren, dass Gegner magisch sind, oder gar, dass man versucht ihn magisch zu manipulieren. Dagegen wehren kann er sich dann aber nur mit seinen anderen Attributen.
Weshalb ich das so gemacht habe?
Ich möchte, dass es alle Abstufungen gibt.
Ich möchte ein einheitliches System für alles, was der Charakter so drauf hat.
Ich denke bei der Gestaltung der Welt an die Bücher von Wynne Jones (Das wandelnde Schloss), auch wenn das noch nicht so ganz klar ist.
Was haltet ihr davon?
Und nochmals vielen herzlichen Dank für das Feedback und die guten Fragen.
Keeps me going ;-)
Nicole
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Auch wenn ich Wynne Jones nicht kenne (ist das "wandelnde Schloss" jenes, das als Anime verfilmt wurde?), finde ich die Idee gut. Es ist auf jeden Fall mal eine andere Einteilung, die nichtsdestotrotz ganz passend werden kann.
Von den Attributen her würde ich mal tippen, dass das Setting stark auf Magie, Moral und Wissen abziehlt.
Wie falsch liege ich?
Gruß, p^^
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zu Soma:
Schwer zu töten (überleben extremer Verletzungen/seele bleibt im Körper),
Seelenwanderung(Soma->soma),
Unbeugsamkeit (Persönlichkeit)
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Auch wenn ich Wynne Jones nicht kenne (ist das "wandelnde Schloss" jenes, das als Anime verfilmt wurde?), finde ich die Idee gut. Es ist auf jeden Fall mal eine andere Einteilung, die nichtsdestotrotz ganz passend werden kann.
Von den Attributen her würde ich mal tippen, dass das Setting stark auf Magie, Moral und Wissen abziehlt.
Wie falsch liege ich?
Gruß, p^^
Ja, genau. Im Original lautet der Titel Howl's moving castle, das Buch wurde aber mit Sophie im Schloss des Zauberers oder so übersetzt.
Im Setting sollte Magie jedenfalls nicht als absolute Ausnahmeerscheinung sein. Ein begabter Vollmagier sollte dennoch selten sein. Was mir am System gefällt ist, dass man einen super Krieger bauen kann, der seine körperlichen Fähigkeiten mit seiner Magie steigert. So kann man sich eine Art Ki-Adept wie in SR bauen, die ich eigentlich immer sehr cool fand. Aber wie das im Detail aussieht, muss ich noch sehen.
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zu Soma:
Schwer zu töten (überleben extremer Verletzungen/seele bleibt im Körper),
Seelenwanderung(Soma->soma),
Unbeugsamkeit (Persönlichkeit)
Soma?
Hm, jedenfalls um den Magiepool hab ich mir ähnliche Gedanken gemacht.
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Ups...
äh ich meinte die Spezialisierungen zu COrona und die erste (schwer zu töten) wollte ich soma nennen.
sorry fürs verwirren.
eh nur ein kurzer Hirnsturm. ;)
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äh ich meinte die Spezialisierungen zu COrona und die erste (schwer zu töten) wollte ich soma nennen.
Corona? Wo hab ich das denn überlesen?
Aber die Idee find ich gut. Wie passt denn deiner Meinung nach
Unbeugsamkeit (Persönlichkeit)
zu dem Rest (schwer zu töten, Seelenwanderung)?
@ACC:
In deiner Welt gibts also viele "Magiedilettanten" und einige "echte Magier", seh ich das richtig?
Klingt gut.
^^
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Dilettanten :)
Gefällt mir, das Wort :D
Der nächste Schritt sind Archetypen.
Aber ehrlich gesagt hab ich die letze Zeit nur coole Bilder gesammelt.
Aber die sollten mir auch helfen.
Sagte ich schon, dass es wahrscheinlich auch Djins und fliegende Teppiche geben soll?
Natürlich nur als NSC ;)
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Und dabei wollte ich schon immer mal nen fliegenden Teppich spielen... :D
Zur Erklärung: In meiner "Hohen"-Runde macht es im Moment seeehr viel Spaß nicht-humanoide NSCs zu spielen (ein ausgewachsener Baby-Drache, ein beseeltes Schwert, ein halb-untotes Hühnchen/Hähnchen und eine Art "eiskaltes Händchen").
Was für Bilder hastn so? *neugierig* :rtfm:
^^
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Da muss ich noch an meiner Vorstellungskraft arbeiten.
Klingt aber sehr lustig.
Bilder hab ich schon über 500 von den verschiedensten online-Galerien gesammelt.
Natürlich nur die Besten der Besten zu SL-Inspirationszwecken.
Landschaften, Schiffe, Ruinen, Festungen, Städte, Häuser, Items, Monster, NSC/SC (Menschen, Elfen, Orks, Feen, Engel, Meerjungfrauen, Herrscher, Abenteurer, Krieger, Amazonen, Magier, Nymphen, Vampyre) und Schlachten.
Wenn du Interesse daran hast und eine gute Idee, wie ich dir 500 Bilder zu insgesamz 100 MB (ohne Carpaltunnelsyndrom zu riskieren) schicke, tue ich das gerne.
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@Pharyon
-Seele: Präsenz, Empathie, Corona.
Corona ist die Widerstandskraft der Seele.
Unbeugsamkeit im Sinne von extrem hoher Moral, vollkommen Traumaresistent etc...
sollte es in der Welt ED-artige Dämonen geben wären solche TRaits sehr nützlich.
sers,
Alex
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Ja, Dämonen soll es geben.
Allerdings nicht unbedingt von derselben Kaliberklasse.
Und ja, das Attribut Moral würde dann eine Rolle spielen.
Unbeugsamkeit klingt prinzipiell gut, ich würds aber auf mehrere Eigenschaften runterbrechen.
Weitere, die mir zur Moral noch einfallen sind: Integrität, Treue, Mut, Sturheit, Verderbdheit, Rechtschaffenheit, ...
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Hast Du geplant den dämonischen Einfluss auch regeltechnisch darzustellen, damit die Spieler einen Anhaltspunkt haben?
da gab es mal einen solchen Thread. (http://tanelorn.net/index.php/topic,41895.0.html)
in dem leute mich auf einen Ansatz gebracht haben, wie man vllt. Glaube etc. so darstellen kann, dass man als SPieler eine Hilfestellung bekommt und der Aspekt in der SPielwelt sehr wichtig wird.
ein laaanger
Das ist eine gute Idee! Zumindest hast Du das, was mir bei VtM voschwebt, diese Entfremdung, besser auf den Punkt gebracht, als ich.
@Systemidee:
Weiter oben wurde ja das Traumasystem vorgeschlagen. Daraufhin spukt mir dieses Konzept die Ganze Zeit im KOpf herum!
Ein fixer Schuss ins Blaue, wie ein Spielsystem ausschauen könnte.
the ‘Power 19’ ?
1.) What is your game about?
Man soll die Veränderung des Wesens miterleben können. Das heißt, auf Brecht´sche Art eine Verwandlung beobachten, miterleben und steuern dürfen, die einem ohne Gesinnungskompass zu abstrakt wäre.
2.) What do the characters do?
Sie werden in eine neue Welt geworfen und müssen sich in der überschaubaren, einzig relevanten, Gesellschaft der unsterblichen einen Platz erkämpfen. Dabei werden sie mit radikalen KOnzepten konfronitiert, die sie verändern. (Sie müssen Blut rtinken, um zu leben; alte Vampire sind u.a. Skrupellos, unmenschlich bzw. die Chars werden mit den niederen Schichten der Menschlichen gesellschaft konfrontiert und sind so gezwungen zu versch. Themen Stellung zu nehmen)
3.) What do the players (including the GM if there is one) do?**
Die SPieler steuern ihren Post-Menschen und sehen sich versch. KOnflikten ausgesetzt, die auf die Ängste und TUgenden des Chars zugeschnitten sind.
Hier versuchen die SPieler für ihren Char Lösungen zu finden, die ihn auch verändern können, was sich dann auch als Notiz/Wert ausdrückt. Dabei müssen sie versuchen, einen Platz, Vorschläge sind im Setting enthalten, zu finden, der ihnen von der GEsellschaft auch zugebilligt wird...
Der Spielleiter spielt einerseits die anderen untoten antagonisten, die die Spieler am liebsten in all ihre Intrigen einspannen wollen, also das klassische Vampire,tM; und andereseits spielt er die böse Welt, die sich plötzlich mal dunkel, mal grell, mal lieb und mal wahnsinnig auftut und scheinbar nur darauf aus ist, die charaktere mental fertig zu machen. (Der Char hat Angst vor der Vergänglichkeit...dann erfährt er von Morden und ausgelöschten Erinnerungen etc. Hat er Angst alleine zu sein, dann bekommt er das Verbot, sich mit seiner Familie zu treffen etc. Alles was im Rahmen der Welt der Dunkelheit pluasibel ist)
4.) How does your setting (or lack thereof) reinforce what your game is about?
Das ist schwierig. Das Setting soll extremer sein, als das übliche kuschel-VtM. Das soll dafür sorgen, dass die Charaktere oft in Situationen kommen, in denen ihr Gewissen gefordert wird.
5.) How does the Character Creation of your game reinforce what your game is about?
Hier wird ein recht freier Steckbrief des Glaubens des CHars erstellt. Am Anfang muss dieser zum großteil negativ definiert sein, das heißt Ängste bestimmen das Handeln. SIe bedeutren, dass der Char in der Situation regeltechnisch schlecht handeln kann. Die wenigen Tugenden hingegen zwingen ihn zum Handeln, auf dass er stabil bleibt. (Beispiel: "Angst vor Leid" der Char erstarrt beim ANblick der Schlange vor der Suppenküche am Bahnhof und härtet mit der Zeit ab, er verliert diese Angst. Stattdessen kann er die Tugend Mitleid aufbauen, die ihn in einer solchen Situation zum Handeln zwingt, ihm aber dabei zu Gute kommt.)
Also konkret:
Jeder Spieler such sich für seinen Char Fünf Ängste und eine Tugend aus, die sein Handeln bestimmen.
Auf die Ängste verteilt er 10 Punkte und die Tugend erhält einen Punkt.
Eine Angst steht für einen Aspekt eines unreifen Glaubens. Als Beispiel:
unreifer christlicher Glaube:
Ängste:
Sündenkonto im Himmel 2
Angst vor dem Sterben 2
Angst vor Leid 2
Angst vorm Alleine sein 3
Angst vorm Scheitern 1
Tugend Mitleid 1
ein anderes Konzept:
It-Girl
Ängste:
angst vorm alleine sein 3
Angst vor Misachtung 3
angst jemanden zu verletzen 1
Angst vor dem Tod 2
Angst vor Verantwortung 1
Tugend Machtstreben 1
Jetzt sucht man sich noch für drei Punkte HIntergründe aus.
6.) What types of behaviors/styles of play does your game reward (and punish if necessary)?
Ein rechtr individualistisches Spiel, bei dem es darum geht einander vor ethische Probleme zu stellen und hier, plausible Lösungen zu finden...wie könnte jemand, der so so und so denkt hier reagieren?
Bestraft wird explizit nichts. Andere Spielstile werden halt nicht so gut unterstützt....
7.) How
are behaviors and styles of play rewarded or punished in your game?
Das Spiel endet, wenn ein Char keine Ängste mehr hat und eine fertige Ethik, die nur auf positiven Handlungsweisenden Werten basiert, aufweist.
Spieler, die ihre CHars in eben dieses Getümmel werfen, erreichen dieses Ziel schneller!
Außerdem rocken CHars, die ihre TUgenden anwenden können einfach wesentlich mehr, als andere.
8.) How are the responsibilities of narration and credibility divided in your game?
? vermutlich wird es so ausschauen, dass jeder Spieler einen Char und ein bis zwei NSCs übernimmt, sodass er recht oft mitspielen kann, auch wenn sich eine Szene explizit nur um einen Char dreht. Spieler sollten MItspracherecht beim erstellen der Szene haben (in Abhängigkeit von der ANzahl der Traumapunkte?)
9.) What does your game do to command the players' attention, engagement, and participation? (i.e. What does the game do to make them care?)
Die SPieler suchen sich während der Charaktererschaffung durch die Ängste Felder aus, auf denen sie herausgefordert werden. Es wird möglich seinm innerhalb der Gesellschaft aufzusteigen und seine Charwerte durch diese ethischen Konflikte zu verbessern.
10.) What are the resolution mechanics of your game like?
Ich dachte an ein Poolsystem:
Drei Werte:
Geistig
Sozial
körperlich
decken alle Würfe ab.
Es werden hier eine best. Punktzahl verteilt: z.B. 10
Gewürfelt wird mit W10 über eine Schwierigkeit,die vom SL festgelegt wird (standard 7) und durch die Ängste und Tugenden modifiziert wird und die durch äußere Umstände noch verändert werden kann.
zwei Möglichkeiten:
a) die Situation entstand zufällig
Der SPieler kann jetzt entscheiden, ob er eine Angst mithieninzeihen will, oder ob er eine Tugend verwenden kann.
Das modifiziert die Schwierigkeit um den Wert der Angst, oder der Tugend (+4 bis -4)
Wer mehr Erfolge erzielt gewinnt.
b)Die Situation wird als Herausforderung herbeigeführt.
ein anderer Spieler, oder der SL fordert einen Wurf als Herausforderung, das heißt, der SPIeler muss (wenn die Gruppe der Meinung ist, es passt) diesen Wert in den WUrf miteinfließen lassen. (Der Machthungrige ist korrupter, der Altruist wird gezwungen großer prs. Opfer auf sich zunehmen....). Dies kann eine Tugend sein oder eine Angst.
Bleibt der WUrf ohne einen Erfolg, so verwandelt sich ein Angstpunkt in einen Traumapunkt, wenn der SPieler das wünscht. (optionales Maximum je Abend?).
Am Ende des Abends darf der Spieler diesen Punkt entweder in eine Tugend umwandeln, oder behalten.(Regelung, das nur ein dritter Punkt für einen dritten Punkt ausgegeben werden darf?) Traumapunkte werden als Pool unmodifiziert gegen den eigenen Wurf gewürfelt, das heißt sie sorgen nicht dafür, dass man schneller weitere Traumapunkte erhält, sondern reduzieren nur die Erfolge, die am Ende übrig bleiben würden/zählen dem Gegner zu.
Auf der weltlichen Seite hatte ich an eine Spiegelung gedacht:
Hintergründe:
Ressourcen
Kontakte(Sparte)
Status
Ruf/bekanntheit
Gefolge
Hintergründe bringen Würfel, werden aber temporär verbraucht und regenerieren sich am Ende des Spiel-Abends.
Ein HIntergrundpunkt gibt hier einen Bonuswürfel für den Rest der Szene gegen den bestimmten Charakter/ Charaktergruppe, wenn die gleiche Aktion wirklich mehrere trifft( hier ist ein Problem).
Es gibt am Anfang in der Stadt ein festes Kontingent an Hintergrundpunkten.
Man kann jemanden einen solchen Punkt abnehmen, indem im Spiel eine entsprechende Aktion durchgeführt wird und man mit mehr als x (Wert des Hintergundes) Erfolgen gewinnt.
(Ja, das sorgt für Kreidthai-Verhalten, was auch erwünscht ist)
11.) How do the resolution mechanics reinforce what your game is about?
Situationen, die die Natur des Chars angehen sorgen für eine Veränderung desjenigen. Gleichzeitig fördern Tugenden den Erfolg des Chars innerhalb der Gesellschaft, da die Würfe leichter werden.
12.) Do characters in your game advance? If so, how?
s.o.
13.) How does the character advancement (or lack thereof) reinforce what your game is about?
der Char verändert sich persönlich und wird dadurch auch noch effizienter.
Das heißt reife Chars erlangen Spielmacht...und damit dne PLatz, den sie suchen.
14.) What sort of product or effect do you want your game to produce in or for the players?
Es soll möglich sein, dass man sich in Personen hineinversetzen kann, die einem sehr fremd sind und trotzdem sollen recht kleine Veränderungen für den Spieler fühlbar gemacht werden. Das System soll es ermöglich den Char auf einer Bühne im Kopf des Spielers erlebbar zu machen. Das heißt, es soll helfen auch Monster darstellen zu können und eine mögliche Verwandlung mitzuerleben.
15.) What areas of your game receive extra attention and color? Why?
?
16.) Which part of your game are you most excited about or interested in? Why?
Threadthema.
17.) Where does your game take the players that other games can’t, don’t, or won’t?
Auf eine mORAILSCHE enTWICKLUNGSREISE IHRES cHARAKTERS:
18.) What are your publishing goals for your game?
Freude für alle, die Lust haben es auszuprobieren.
19.) Who is your target audience?
Ich selbst und alle, die Lust haben, das Spiel mal mit mir auszuprobieren.
EDIT:
eine Liste möglicher "TUgenden", also handlungsantreibender Einstellungen:
Sendungsbewusstsein
Machtstreben
Mitleid
Egoismus
Altruismus
Hilfsbereitschaft
Risikofreude
Spontanität
Rassismus
Gleichgewicht
best. Interessenvertretung (Ökologie, Damegoge, Transzendetiker...)
Harmoniesucht
Das sind nur ein Paar Anregungen.
Was Turning Wheel als Teil seines Systems in dem gleichen Thread vorgestellt hat klingt auch sehr gut!
(5€ als CD, ein Shcnapper würde ich sagen)
Vielleicht hilft das beim Ideensammeln,
sers,
Alex
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Stresswurf klingt sehr gut.
Da Stress aber etwas sehr komplexes ist, hätte ich jetzt Mühe, es einer einzigen Dimension zuzuordnen.
Hm, Menschen reagieren auch unterschiedlich darauf.
Mal sehen, wie sich das in mein angedachtes System integrieren liesse.
Jemand, der körperlich schwach ist, mag zittern oder ohnmächtig werden.
Jemand, der eine schwache Persönlichkeit hat, mag zurückweichen oder fliehen.
Jemand, dem es an Verstand mangelt, mag unpassende Witze reissen.
Jemand, der nicht magisch ist, wird vom Anblick des Zustands der Aura verschont.
Ob man das auswürfeln muss?
Wenn man Glück hat, entwickeln die Spieler selbst ein Gespür dafür.
Nachtrag: OK, bei Dämonen und Grosskatastrophen sollte man das definitiv.
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Ist ja alles nur Ideensammeln! ;D
ich pers. würde bei Aspekten, die das Seelenleben eines Chars betreffen sehr stark auf Playerempowerment setzen, weil es sehr schwierig ist, mit differenzierten Regeln das Gefühl beizubehalten.
Aber das ist nur meine Meinung und vielleicht irre ich ja. ;)
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Die Anregungen helfen mir sehr, herauszufinden was ich will.
Danke dafür :)
Ich bin auch sehr für Spieler-Empowerment.
Doch ich weiss noch nicht, inwieweit das meine Spieler wollen.
Da wir alle nicht mehr so geübt sind, denk ich wir Stellen erst Regeln auf, um sie nacher wieder über Bord zu werfen ;)
Wann und wie die Runde dann zustande kommt, seh ich dann auch noch.
Bern liegt grad so in der Mitte.
Gut, dass ich vorher in der SW-Runde nochmal Erfahrungen als Spieler sammeln kann.
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Wäre vielleicht ein interessanter Aspekt, wenn es als Spieler möglich wäre Stress in versch. Pools fließen zu lassen...
BSP. Der Char vergeigt z.B. einen Zauber und bekommt (Spielerentscheid) z.B. Stress.
den lässt er als Kopfschmerzen von seiner KOnsti abgehen,
oder als Magischer Entzug von seiner Aura
oder als Resignation von seiner Moral
etc...
villeicht in Abhängigkeit von einzelnen Attributen (in der REaktion-Zeile)?
sers,
Alex
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Ja.
Ich sehe, ich muss da mal Butter bei die Fische kriegen.
Wenn ich nur nicht so scheiss viel Arbeit sonst hätte :-/
Feeeeeeeeeeeeeeeeeeeerrien.
Hach, ich sollte endlich mal meinen Urlaubsantrag stellen, vielleicht krieg ich Weihnachten dann noch frei ;-)
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Und dabei wollte ich schon immer mal nen fliegenden Teppich spielen... :D
Stell dir vor, genau das will mein Freund plötzlich auch...
Habt ihr euch abgesprochen???
Irgendwie erfreuen sich diese faszinierenden Dinger wohl einer besonderen Beliebtheit.
Wenn er es ernst meint, dann verwandle ich seinen Char einfach in ebensolchen.
Aber es scheint ihm nicht zu schmecken, dass er sich dann nicht artikulieren kann...
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Stell dir vor, genau das will mein Freund plötzlich auch...
Habt ihr euch abgesprochen???
Öhm, ich kenn deinen Freund gar nicht...? ;)
Irgendwie erfreuen sich diese faszinierenden Dinger wohl einer besonderen Beliebtheit.
Wenn er es ernst meint, dann verwandle ich seinen Char einfach in ebensolchen.
Aber es scheint ihm nicht zu schmecken, dass er sich dann nicht artikulieren kann...
Für so nen Fall soll er entweder üben...
oder endlich machen diese ganzen Würfelrpoben auf soziale Fertigkeiten Sinn! ~;D
Nebenbei: Mich würde mal deine Meinung hierzu (http://tanelorn.net/index.php/topic,43488.0.html) interessieren.
Gruß, p^^
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@Teppiche können sich nicht artikulieren:
Schon mal Walt Disney's Alladin gesehen?
Der Teppich macht mit 2 seiner Troddeln Scharade(er scheint dann auch Finger zu haben, Disneytypisch mit Daumen und 3 Fingern...)
Sogar in D&D kann man mit einem Bluff-Check eine Nachricht durch Körpersprache übermitteln(und mit Sense Motive kann der Empfänger versuchen, sie richtig zu verstehen).
Falls es also in deiner Welt eine Zeichensprache gibt, braucht der Teppich nur noch einen Dolmetscher(falls nicht alle Gruppenmitglieder Zeichensprache können).
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@Teppiche können sich nicht artikulieren:
Schon mal Walt Disney's Alladin gesehen?
Der Teppich macht mit 2 seiner Troddeln Scharade(er scheint dann auch Finger zu haben, Disneytypisch mit Daumen und 3 Fingern...)
Sogar in D&D kann man mit einem Bluff-Check eine Nachricht durch Körpersprache übermitteln(und mit Sense Motive kann der Empfänger versuchen, sie richtig zu verstehen).
Falls es also in deiner Welt eine Zeichensprache gibt, braucht der Teppich nur noch einen Dolmetscher(falls nicht alle Gruppenmitglieder Zeichensprache können).
Sorry, ich habe mich nicht ganz korrekt ausgedrückt, meinte: Nicht mit Lauten artikulieren.
Klar hab ich Aladdin gesehen, der Teppich ist für mich durchaus rollenspielpraktikabel.
Leider ist das Spiel zumindest für dieses Jahr gestorben.
Aber ich arbeite schon an einem echten UrlaubTM nächsten Juli...