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Pen & Paper - Spielsysteme => Weitere Pen & Paper Systeme => Rolemaster => Thema gestartet von: Vale waan Takis am 17.04.2003 | 11:04
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Ich habe diese Diskussion mal aus dem Thread KOmplexeste Mechanismen getrennt und ins Systemspezifische verschoben. Man sehe mir den Spiderman-inspirierten Titel nach ;D
ROLEMASTER-CRIT-TABELLEN? ;D
Find' ich gar nicht mal SOO komplex... Nur Zeitaufwaendig und kontraproduktiv wenn mann eine bestimmte Geschichte erzaehlen will. ("Tja... Nachdem ihr den uralten Drachen der das Land terrorisiert hat mit einem Pfeil, der gluecklicherweise direkt durch sein Auge in sein Gehirn gedrungen ist besigt habt...aeh... brauche ich noch etwas Vorbereitungszeit, denn meine Plaung fuer die naechsten 5-6 Sitzungen kann ich gerade wegschmeissen, der Drache ist ja schon tot :( )
Heidenei, muss ich schon wieder für Rolemaster in die Bresche springen. Das Kampfsystem ist so dermaßen easy, da kommt nix anderes mit, wenn ich da nur and DSA oder Shadowrun denke wird mir ganz schlecht.
Wenn du als SL nicht willst das der Drache stirbt stirb er halt nicht *basta* nur weil andere Systeme auf Lebenspunkte reduziert sind und es darum geht wer ist zuerst auf null (mal ganz übertrieben dargestellt aber ich benutze da nur bereits verwendete stilmittel) muss man ja nicht gleich etwas andere Wege total verteufeln. Okay jedem das seine aber ich habe das Gefühl das Rolemaster echt oft wegen unkenntnis falsch beurteilt wird. Um nen Drachen mit einem Schuss zu töten (meines erachtens ist ein Drache ein Gewaltiges Wesen und daher mit (ja ich weis viel zu viele Tabellen) entsprechneder Tabelle zu bearbeiten), naja jedenfalls muss man da schon ein paarmal nach obne offen würfeln um das zu schaffen.
So egal jetzt hab ich mich abreagiert.
Zum thema:
Die meisten dinge die sich mit erschöpfung, traglast, waffen und rüstungsabnutzung beschäftigen. Da hab ich noch nirgends was gefunden was praktikabel gewesen wäre, daher wirds gerne weggelassen. Okay Traglast ist meist noch ganz human geregelt aber irgendwie schon überflüssig (mit spielern die keine Wagenladungen mit sich herumziehen)
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aber ich habe das Gefühl das Rolemaster echt oft wegen unkenntnis falsch beurteilt wird.
Oder es wird aus Unkenntnis falsch gespielt.
Ich habe mal vor Jahrzehnten bei einer Gruppe mitgespielt (einmal) in der der Magier 8 Proben ablegen musste um einen verdammten Angriffszauber ins Ziel zu bringen.
Ich glaube es war sowas wie: sehen ob der Zauber überhaupt funktionieren kann, zauber wirken, gucken ob der zauber durch die eigene rüstung nach aussen dringt, gucken ob der zauber die entfernung zurücklegt, gucken, ob der zauber durch die rüstung des gegners dringt, etc. etc...
Hab ich da vieleicht Augen gemacht, sowas schreckt erst mal ab...
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aber ich habe das Gefühl das Rolemaster echt oft wegen unkenntnis falsch beurteilt wird.
Oder es wird aus Unkenntnis falsch gespielt.
Ich habe mal vor Jahrzehnten bei einer Gruppe mitgespielt (einmal) in der der Magier 8 Proben ablegen musste um einen verdammten Angriffszauber ins Ziel zu bringen.
Ich glaube es war sowas wie: sehen ob der Zauber überhaupt funktionieren kann, zauber wirken, gucken ob der zauber durch die eigene rüstung nach aussen dringt, gucken ob der zauber die entfernung zurücklegt, gucken, ob der zauber durch die rüstung des gegners dringt, etc. etc...
Hab ich da vieleicht Augen gemacht, sowas schreckt erst mal ab...
Okay solche Erfahrungen kann ich dann noch nachvollziehen. War der Meister noch unerfahren? Klongt zumindest so. Also ich sehe Rolemaster als modular. Es gibt zwar echt für alles optionale Regeln aber benutzen muss ich nur die die ich brauche und will (als SL) wer ein absolut realistisches Spiel will kann sich wirklich alle regeln zu herzen nehmen, dann wird es halt echt ne zeitaufwendige simulation. Es lassen sich jedoch auch mit den rudimentären regeln verdammt gute abenteuer spielen und da habe ich bis heute noch kein system kennengelernt (und ich hab schon vieles gespielt) was da an verständlichkeit und spass mitkommt.
Aber es ist nicht unbedingt was für Anfänger, das gebe ich zu. Der Meister sollte zumindest erfahrung haben und für sich abschätzen könne was er braucht.
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8 Würfe für einen Angriffszauber? :o Waren die auf einem schlechten Trip? Ich brauch nur einen Wurf für nen Spruch wie Blitzstrahl.
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Also mir waren schon die Rolemaster-Ableger MERS und Cyberspace viel zu langatmig. Nicht kompliziert - wie man was macht, ist relativ schnell begriffen, aber wo die verdammten Tabellen sind, in denen man nachliest, in welchen Tabellen man dann nachzulesen hat, das macht kirre. Grundsätzlich konnte man seinen Spielern die Frage stellen, 'Wollt ihr diese Sitzung Handlung oder Kampf?', denn für beides war keine Zeit.
Was mich noch nervte, war, dass die Beschreibungen der kritischen Treffer niemals irgendwas mit der Situation zu tun hatten. Typisch:
Spieler: 'Ich schlage ihn von hinten nieder!' (Würfelei)
Spielleiter: 'Ah, ja, hervorragender Wurf, toller kritischer Treffer. Du zermanschst seinen Fuß... äh...'
Natürlich kann man da uminterpretieren, aber wozu dann überhaupt eine Tabelle mit Beschreibungen?
Jedenfalls kriege ich seit jener Zeit Ausschlag, wenn ich Tabellen sehe.
Robin
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Natürlich kann man da uminterpretieren, aber wozu dann überhaupt eine Tabelle mit Beschreibungen?
Meine Rede...
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Natürlich waren alle unerfahren und das auch noch sehr zum Teil.
Aber es machte ihnen eindeutig Spaß auf diese Weise.
Das Bild wird vervollständigt, wenn man weiß, dass sie HardCore-Mittelerde gespielt haben, wobei jedes Detail sich 100%ig an Tolien orientierte. Wenn man da mal aus Versehen den falschen Namen benutze. Nun ja...
Aber in Bezug auf Modulatität sehe ich das in jedem Rollenspiel so. Ja, es gibt durchaus die Leute, die jedes Wort, dass gedruckt wird für bare Münze nehmen, aber ich habe mir meine Regeln immer selber zurechtgerückt (was ja letztendlich in meinem eigenen System endete :))
Dennoch ist mir Rolemaster im allgemeinen noch zu komplex. Es mag nicht schwierig sein, aber ich mag es simpler und kürzer (aber dafür sind verschiedene Systeme ja da).
Mein Gott, was für versöhnliche Worte aus meinen Fingern...
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Heidenei, muss ich schon wieder für Rolemaster in die Bresche springen. Das Kampfsystem ist so dermaßen easy, da kommt nix anderes mit, wenn ich da nur and DSA oder Shadowrun denke wird mir ganz schlecht.
Hahaha! Der ist gut! Vergleiche Rolemaster mal mit Talislanta, oder DSA (1ste Edition). Oder wie wäre es mit Story-Teller-System, Dreampark, D&D, Fading Suns, ... okay? Neenee. Rolemaster macht Spaß, keine Frage. Aber das Regelwerk ist alles andere als optimal. Und der Kampf im besonderen.
Okay jedem das seine aber ich habe das Gefühl das Rolemaster echt oft wegen unkenntnis falsch beurteilt wird. Um nen Drachen mit einem Schuss zu töten (meines erachtens ist ein Drache ein Gewaltiges Wesen und daher mit (ja ich weis viel zu viele Tabellen) entsprechneder Tabelle zu bearbeiten), naja jedenfalls muss man da schon ein paarmal nach obne offen würfeln um das zu schaffen.
Rolemaster wird aber nicht nur wegen Unkenntnis falsch beurteilt. Ich habe sowohl gespielt wie auch "gelitten". Bei dem Drachenbeispiel muss ich dir jedoch Recht geben. So ein kritischer passiert gegen einen Drachen nicht so schnell (zumal die kritischen da auch reduziert werden, Drache hat Reduktion II aus krit E würde also krit C). Darum geht es mir aber auch nicht. Wie tödlich ein System ist, ist Geschmacksfrage. Aber wie kompliziert man zum Ergebnis kommt... naja - vielleicht auch Geschmacksfrage.
So egal jetzt hab ich mich abreagiert.
Halb so doppelt. Ich habe Rolemaster (und noch viel lieber Spacemaster UND Rolemaster gemischt) gerne gespielt. Es macht als Munchkin einen Heidenspaß. Tweaken und Kritische würfeln... und schnell untergehen. Live life fast and hard - YEAH! Aber andere Systeme haben sich schnell als "hürdenloser" und unkomplizierter erwiesen. Da hab' ich dann gewechselt. Also: kein Angriff, sondern ehrliche, wenn auch subjektive Kritik.
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Heidenei, muss ich schon wieder für Rolemaster in die Bresche springen. Das Kampfsystem ist so dermaßen easy, da kommt nix anderes mit, wenn ich da nur and DSA oder Shadowrun denke wird mir ganz schlecht.
Hahaha! Der ist gut! Vergleiche Rolemaster mal mit Talislanta, oder DSA (1ste Edition). Oder wie wäre es mit Story-Teller-System, Dreampark, D&D, Fading Suns, ... okay? Neenee. Rolemaster macht Spaß, keine Frage. Aber das Regelwerk ist alles andere als optimal. Und der Kampf im besonderen.
Bei allem anderen lasse ich ja gelten, das jeder da spezielle Bedürfnisse und Wünsche hat und das Rolemaster einfach nicht jedem sein Ding ist (was wohl als erwiesen angesehen werden kann ;))
Aber DSA und D&D mit besserem Kampfsystem NEIN ganz eindeutig, diese beiden systeme sind in allen auflagen die bisher spielen durfte/mußte einfach nur schrecklich.
Den Rest kenn ich leider noch nicht.
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Also ich bin ebenfalls der Ansicht, dass Rolemaster extrem spielbar ist und sich vor allem in der Komplexität frei skalieren läßt. Es erfordert eine Gruppe, die die (einfachen) Regeln verstanden hat, dann kann man fast ohne Regeln (-wälzen) spielen, da alles auf den gleichen Mechanismen beruht.
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Also, das geht auch mit anderen Systemen... ;)
Aber ich habe auch jahrelang Rolemaster gespielt und gelegentlich 'gelitten'. Ich kann auch sagen, dass ich den grössten Teil dieser Zeit mit 'Munchkins' zugebracht habe (und das, bevor auch nur einer von uns diesen Begriff überhaupt kannte ;D ).
Und wir hatten trotz allen Chaos, Min/Maxing und Powergaming meist einen Riesenspass.
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Also ich habe dem System mehr als nur eine Chance gegeben und es durchaus längere Zeit gespielt. Aber es war neben AD&D einfach meine grausigste "Rollenspiel"-Erfahrung:
-ewig lange und langweilige Charaktererschaffung(Gurps ist da nur ewig lang, aber nicht langweilig)
-Ich habe nie verstanden, warum man nachdem man Trefferpunkte erhalten hat nochmal kritische Treffer erhält.
-ziemlich überbordender Anteil an gleichzeitig zaubernden und kämpfenden Charakteren.
-Bardenzauber, die einfach nur abstrus sind. Warum soll ein Barde einen Zauber können um Magie in einem Gegenstand zu entdecken?
-Ein schwer zu durchschauendes Gewirr aus Volksboni, Berufsboni, XXXboni und Fertigkeiten, die sich gegenseitig pushen-
Edit von Samael
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@Dogio:
um das mit der Komplexität zu verdeutlichen - ich kann DSA (1ste) leiten auch ohne dass ich auch ein einziges Buch dabei haben muss. Ohne eine einzige Seite. Hast Du die Rolemaster-Tabellen im Kopf?
Ich kann in DSA (1ste) als Spielleiter in 30 Sekunden eine komplett neue Waffe einführen (Maraskan-Keule: Schaden W+6, MindestSt 14, -2 RS für Gegner). Mach mal ne komplett neue Waffe für Rolemaster. Viel Spaß beim Tabellenmalen!
Ein Einsteiger setzt sich hin und kann nach 10 Minuten Erklärung selbstständig spielen. Das streite ich für Rolemaster schlicht ab (regelkonform, also mit Skill-Modifikatoren, Action-Table, usw). Erkläre einem Anfänger einfach mal, wie das mit den Rüstungen und dem Abzug und den Rüstungsfertigkeiten usw. ist. Da sind 20 Minuten weg und der hat's noch immer nicht kapiert.
So könnte ich das fortführen. Nochmal: Rolemaster MACHT SPAß! Es ist ja auch spielbar, sonst würde es ja keinen Spaß machen. Die frei skalierbare Komplexität ist lächerlich (sorry). Wenn ich aus Rolemaster ein DSA(1ste!!!) gemacht habe, dann ist es natürlich spielbar. Das war jetzt provokativ formuliert, aber wir haben es ja vom Regelwerk.
Gut - ich bin Minimalregelfetischist. Da ist RM einfach nix für mich. Subjektiv - das sehe ich ein. Aber bitte nicht behaupten die RM-Regeln seien nicht komplex. Das ist einfach nicht haltbar.
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Eine neue Waffe für Rolemaster? Wo ist das Problem?
Fumble-Range, Modifikatoren für die Rüstungen, passende Tabelle suchen, fertig. Immerhin lassen sich alle Waffen, die ein Humanoider führen kann auf eine der bestehenden Tabellen anwenden.
Deine Maraskan-Keule - 1 oder 2 händig? Gibt für beides je eine Tabelle. Der Rest ist schmückendes Beiwerk.
Und DSA und Rolemaster zu vergleichen ist ungefähr so, wie einen VW Golf mit einem Jaguar zu vergleichen. Beide fahren, und solange man sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält, sogar ziemlich gleich. Aber irgendwann geht dem Golf die Luft aus, und der Jaguar zieht vorbei. ;D
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...eher muss der Jaguar irgendwann in die Werksatt und der Golf fährt immer noch ;)...
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Seit wann fährt ein Golf länger als eine Tankfüllung ohne Werkstatt? ;D
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ich denke, dass es nix bringt ein RPG-System mit dem Anderen zu Vergleichen, dass ist wie mit den Äpfeln und Birnen.
Entweder man mag die Kompelxität von Rolemaster und sieht sie als wichtigen Teil seines RPG-Daseins oder man empfindet sie als zu umständlich, mit der Qualität des Spieles einer einzelnen Gruppe hat das allerdings wenig zu tun, finde ich.
Ich mag Rolemaster und habe auch keine Probleme mich in all den Tabellen zurechtzufinden, bzw. die für mich wichtigen nachzuschlagen. Ein Anfänger hätte da Probleme, aber das gilt für alle Anfänger in einem Systemen (ichbezweifle, dass ich so mal eben in 5 Minuten alle Feinheiten eines mir unbekannten Systemes kapiere würde).
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Eine neue Waffe für Rolemaster? Wo ist das Problem?
Fumble-Range, Modifikatoren für die Rüstungen, passende Tabelle suchen, fertig. Immerhin lassen sich alle Waffen, die ein Humanoider führen kann auf eine der bestehenden Tabellen anwenden.
Deine Maraskan-Keule - 1 oder 2 händig? Gibt für beides je eine Tabelle. Der Rest ist schmückendes Beiwerk.
Und DSA und Rolemaster zu vergleichen ist ungefähr so, wie einen VW Golf mit einem Jaguar zu vergleichen. Beide fahren, und solange man sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält, sogar ziemlich gleich. Aber irgendwann geht dem Golf die Luft aus, und der Jaguar zieht vorbei. ;D
1. Genau neue waffe kein Problem (warum Tbelle zeichnen?)
2. Geiler Vergleich :D *lach*
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ich denke, dass es nix bringt ein RPG-System mit dem Anderen zu Vergleichen, dass ist wie mit den Äpfeln und Birnen.
Entweder man mag die Kompelxität von Rolemaster und sieht sie als wichtigen Teil seines RPG-Daseins oder man empfindet sie als zu umständlich, mit der Qualität des Spieles einer einzelnen Gruppe hat das allerdings wenig zu tun, finde ich.
Ich mag Rolemaster und habe auch keine Probleme mich in all den Tabellen zurechtzufinden, bzw. die für mich wichtigen nachzuschlagen. Ein Anfänger hätte da Probleme, aber das gilt für alle Anfänger in einem Systemen (ichbezweifle, dass ich so mal eben in 5 Minuten alle Feinheiten eines mir unbekannten Systemes kapiere würde).
Stimmt schon. Nur macht es wohl immer wieder spass darüber zu streiten ;D
Mit Rolemaster ists halt wie mit allen Systemen man mags oder man läßts. Für jeden ist halt was anderes spielbar oder spielspassfördernd.
Ich mag Rolemaster und kann DSA, D&D, AD&D und Shadowrun nicht leiden, na und ???
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ich weiss nicht, so langsam machts mir keinen Spaß mehr in jedem zweiten Posting ein furchtbar kreatives 'Rulemaster' zu lesen und ständig das Gefühl vermittelt zu bekommen ein Rolemasterspieler würde nur auf Tabellen achten und wüsste nicht was echtes Rollenspiel sei.
DSA und D&D können auch Spaß machen, mit den richtigen Leuten, mit den falschen Leuten ist jedes System Dreck.
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ich weiss nicht, so langsam machts mir keinen Spaß mehr in jedem zweiten Posting ein furchtbar kreatives 'Rulemaster' zu lesen und ständig das Gefühl vermittelt zu bekommen ein Rolemasterspieler würde nur auf Tabellen achten und wüsste nicht was echtes Rollenspiel sei.
DSA und D&D können auch Spaß machen, mit den richtigen Leuten, mit den falschen Leuten ist jedes System Dreck.
Ja wohl war. Aber ist doch Woscht. Es ist halt die übliche Streiterei (die erklärt wo der Rolemaster Nachwuchs geblieben ist :(), klar könnten wir auch mit D6D und DSA Spass haben aber warum ??? Nun egal hauptsache uns gehts gut
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Ich persönlich bin immer noch der Meinung, dass der Hintergrund den überwiegenden Teil des Spielspaßes ausmacht. Das System is quasi einfach nur nebensächlich.
Zu Rolemaster: Das System ist nicht das einfachste der Welt, was die Charerschaffung angeht. Das geb ich offen und ehrlich zu. Aber die Spielmechanismen beruhen nunmal aus einem, maximal zwei Würfen + Fertigkeit. Mehr nicht. Als SL kenn ich mich so aus, dass ich fast keine Tabelle wälzen muss, außer halt im Kampf. Kampf ist in RM das witzigste, was ich bisher an Systemen mitbekommen hab. Ich brauch die Gegner nicht runterschlachten bis 0 Hits. Ein Schlag tot. Kann den Spielern auch passieren, aber das ist ja grad cool.
Ich will jetzt RM aber auch nicht beweihräuchern. Wenn ich die meisten Tabellen weglassen kann, warum dann noch minimal 3 Bücher für ca. 80 Euro kaufen? Da ist das Preis-Leistungsverhältnis einfach nur schlecht, wenn man bedenkt, dass da noch kein Stück Hintergrund dabei ist (Buch der Helden u. Abenteurer, Magie und Schwerter).
Fazit: Rolemaster macht auch mir Spaß, doch denke ich, dass es keine Zukunft haben wird. Die Veteranen wie Dorin, Vale und ich und ein paar andere werden es schon noch spielen, aber das wars dann halt auch.
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:'(
Schöne Rede, aber so traurig
:'(
armes Rolemaster
Toll Vanis jetzt haste mir den Tag versaut
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Harhar, genau das war mein Ziel, Vale. Dir den Tag zu versauen.
Aber mal im Ernst: Wenn man Rolemaster mit neueren Systemen vergleicht, scheidet es leider nicht allzugut ab.
Man kann ja gerne mal die Punkte Anfängerfreundlichkeit, Aufmachung, Preis-Leistung, Spielbarkeit...mit anderen Systemen vergleichen. Da wird RM nicht zu gut abschneiden. Geschmack hin oder her. Neueinsteiger gehen nunmal eher nach Gesichtspunkten wie Aufmachung, Erhältlichkeit und Support.
Wir armen alten Veteranen müssen uns dann nur mit dem Frischfleisch rumschlagen ;D.
Ein jetzt auch ganz traurig werdender Vanis.
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naja für jedes Rollenspiel kommt einmal ein Ende und für mein geiebtes Rolemaster scheint es so langsam gekommen zu sein, schade eigentlich, aber da ich alles von RM habe, was ich glaube besitzen zu müssen, ist es mir nicht ganz so wichtig, ob jetzt noch mehr Leute damit anfangen oder nicht
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Ist Rolemaster jetzt eine Gefahr oder eine Bedrohung?
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<edit- absatz gestrichen. da hab ich einen teil der diskussion verpasst>
@all:
Damit zurück zum Beispiel mit der Waffentabelle. Es war mir klar, dass ihr mit dem Vorschlag kommt, eine vorhandene Tabelle zu nutzen. Es funktioniert ja auch, aber dann muss ich doch auch fragen, warum mehr als eine Tabelle? Man hätte ja auch eine nehmen können, und dann Modifikatoren für Keulen, Schwerter usw. einsetzen. Ach, das ist euch nicht fein genug? Da wollt ihr die Unterscheidung haben? Wo fängt das "zu viel an" und wo hört das "zu wenig" auf? Für die Befürworter wäre nur EINE Tabelle zu wenig. Für mich ist diese eine Monstertabelle bereits zu viel. (Besides, es wären auch Waffen denkbar, die durch die Tabellen der Grundregeln einfach nicht abgedeckt sind - z.B. eine Art Angriffs-GEL, oder sowas)
Man muss sich als Rolemasterspieler einfach der Tatsache stellen, dass es eines der komplexesten Systeme ist, wenn nicht sogar DAS komplexeste. Ob es aber ZU komplex ist, ob es spielbehindernd oder spaßfördernd ist, das ist Geschmackssache und hängt auch von den Präferenzen der Gruppe ab.
Ich brauche keine 20 Attribute, Duzende von Modifikatoren, zig ganzseitige kritische Tabellen, für jede Waffengattung eine ganzseitige Tabelle. Das BRAUCHT niemand. Aber es braucht auch niemand Aventurien, Attacks of opportunity, Victory-Points oder Multiclassing. Das ist das schöne an der freien Marktwirtschaft: wir haben eine riesige Auswahl.
Mein Fazit: Rolemaster ist weder Gefahr noch Bedrohung. Es ist eines der komplexesten Spielsysteme mit allen damit verbundenen Vor- und Nachteilen. Es kann mich keiner davon überzeugen, dass es ein elegantes System ist. Sorry! Aber es hat, wie jedes System, definitiv seine Stärken, die es liebenswert machen. Ich verbinde mit Role- und Spacemaster noch viele schöne Erinnerungen.
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Und jetzt kommt mit HARP auch wieder ein "Rolemaster-Light" raus, das vielleicht auch diejenigen interessiert, die den Schlachtkreuzer des RPGs zu groß finden.
Ich hab Rolemaster lange gespielt - was davon übrig ist, ist das -Master in RuneMaster. ;D
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nun Rolemaster ist ein älteres System, wurde (und wird warscheinlich noch) von vielen gespielt. Warum soll es also schlecht sein? ich habe es selbst nie gespielt (leite ohnehin meistens) aus den Beschreibungen kann man aber zumindest herauslesen, dass manche Tabellenergebnisse sehr SPAßIG sind und das spielen SPIELENSWERT machen. Da SPAß das wichtigste bei jeder Art von Spiel ist (also auch beim Rollenspiel ;)) haben auch die umständlicheren der "Rulemaster" Tabellen auf jeden Fall ihre berechtigung, solange irgendwer daran seinen SPAß hat.
persöhnlich ziehe ich D&D vor wegen der relativen einfachheit und Shadowrun wegen der Welt.
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Rolemaster und tot? Nein Leute, sorry aber Iron Crown bringt dieses Jahr die 4.Auflage des Shadow World Atlas heraus, Kulthea ist einfach eine schöne Welt. Neue Sourcebooks erschienen auch, also wer spricht da von einem "toten System"? ;)
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I.C.E. hatte den Tod des Systems bereits auf ihrer Website angekündigt. Es ist also verständlich, wenn man nicht so recht an ein weiterleben glauben mag.
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Ja das war vor etwa zwei Jahren, weil die Firma in Konkurs war. Mittlerweile gibt es schon mehrere neue Bücher für Rolemaster und Spacemaster.
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Und gar nicht schlecht. Nachdem Spacemaster aus einem Regelwerk plötzlich zu vier Regelwerken mutiert ist, hat das neue Privateer wieder mehr in einem Band. Ich halte da aber noch mein gutes altes Tech- und Futerelaw in Ehren.
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Yo tue ich auch. Das alte Spacemaster samt Star Strike hat nen Ehrenplatz in meinem Regal.
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ICE basteln an was neuem, das nicht mehr Rolemaster heißt, aber wohl noch ähnlich genug ist, kompatibel zu sein. Der neue Name ist hipper, bleibt aber anscheinend nicht gut genug im Gedächtnis, ich hab' ihn nämlich vergessen :)
Robin
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Ist Rolemaster jetzt eine Gefahr oder eine Bedrohung?
Die Überschrift zu diesem Thread hab ich eh nicht verstanden.
Weder noch. Es ist einfach ein Rollenspiel das vielen gefällt und vielen nicht. Ganz einfach.
Gefahr oder Bedrohung???? für wen oder was, warum wodurch??? Nun mir egal, hauptsache spass machts (wie so schön vorher mal genannt wurde) und das macht es mir.
Überschrift stammt nicht von mir sondern von Selganor, nur damit ich hir nicht gefragt werde warum ich ne Überschrift mache die ich selbst nicht verstehe.
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Sorry, die Ueberschrift war eine "Anleihe" an Spiderman, in dem Spiderman vom Daily Bugle (genauer JJJ) als "Spiderman - Gefahr oder Bedrohung? / Threat or Menace?" bezeichnet wurde.
Wenn euch was besseres einfaellt koennt ihr's ja auch aendern ;)
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ICE basteln an was neuem, das nicht mehr Rolemaster heißt, aber wohl noch ähnlich genug ist, kompatibel zu sein. Der neue Name ist hipper, bleibt aber anscheinend nicht gut genug im Gedächtnis, ich hab' ihn nämlich vergessen :)
Da isser wieder: HARP. High Adventure Roleplaying System.
Robin
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Hier was zu Harp: ST# 3000 HARP (High Adventure Role Playing) $20.00
Format: 96 pages
Product Line: HARP
ISBN: 1-55806-601-2
Tired of restricting rules and boring combat? Tired of characters that are tied to a rigid caste or alignment system? Are you ready for some action, excitement and adventure?! Then you're ready for High Adventure Role Playing!
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Format: 160
Product Line: Griffon World (HARP Setting)
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Cyradon is a brand-new world setting for HARP and Rolemaster. The land waits, petrified, deserted, waiting for life to return. In the centre of the wastelands, lies the wizard's city; its streets empty and silent save for the echoing of the wind and the shifting sand. In the great mesas, high above, the Gryphons sleep.
Below in a great courtyard, there's a strange pattern carved into the stone. A small jewel is embedded into the ground. The patterns stream out from that central point. And one night, the jewel flickers into life, and thousands of humans _ weary, defeated, starved, and terrified, emerge into a whole new world.
Westward, beyond the desert, beyond the western mountains, lie lands unexplored for millennia…who lives there now? What will your role and destiny be in this new world?
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Und Buch Drei: ST# 3001 Martial Law $22.00
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HARP ist also eine Art neues MERS?
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Ja Rolemaster-Light wohl in etwa.
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Hmm das macht mich doch mal neugierig. Ich hab MERS schon so geliebt. wunderbar einfach und schön erweiterbar. *schwärm*
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Hey, das HARP klingt ja richtig brauchbar!
Rolemaster ist ein Krampf. Ein ziemlich heftiger dazu. Der Tabellenwahn ist grauenvoll. Die Würfelmethode sinnvoll einfach, was mich immer wieder überrascht.
Was mich wirklich stört, ist das fehlen einer Hintergrundwelt. Das System ist nicht flexibel genug, um auf jede Art von Fantasykampagne angepasst zu werden. RM ist lowpowerfantasy, allein durch die Tatsache, das jeder Held durch die 66 auf einem Krit im Kampf stirbt.
Das die Charaktere mächtig werden, möchte ich nicht bestreiten, doch wenn ich eine Kampange im Stile von z.B. Prinz Eisenherz spielen will, ist das schnelle und tödliche Kampfsystem fehl am Platz.
Man kann es wohl nur lieben oder hassen. Ich habe mich für den Hass entschieden, weil es deutlich einfacheres/lustigeres/faireres/flairvolleres gibt...
Man verzeihe mir meine Meinung. ^_^
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Wo wir grad bei Rolemaster-Hintergrund sind: Kann vielleicht jemand mal Shadowworld vorstellen? Würde mich mal interessieren was ICE dadraus gemacht hat. Hab nur mitbekommen, dass es wohl in die Highfantasy-Ecke zu stecken ist. Freiwillige?
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Ich weiß nicht viel über ShadowWorld, aber was ich gehört habe, legt nahe, dass es eine ziemlich düstere Fantasy-Welt war. Außerdem habe ich gehört, dass es bald eine Neuauflage geben soll.
Robin
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Genau, http://www.ironcrown.com (http://www.ironcrown.com) bringt wieder Sachen zu Shadowworld raus.
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Hmm, klingt passend...
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Ich habe mir damals die Welt zugelegt und war entäuscht. Die Grundbox enthielt ein paar Heftchen mit weniger Infos als die Bildzeitung. Naja - vielleicht doch ein paar Informationen mehr. Wenn man wirklich was über die Welt erfahren wollte musste man dutzende von Zusatzbänden kaufen, die ich mir als Schüler nicht leisten konnte. Das Artwork war kaum vorhanden und brachte keine Stimmung rüber. War irgendwie nicht so doll.
Vielleicht wird die Neuauflage ja besser. Prinzipiell liebe ich Weltenbeschreibungen. Selbst wenn ich sie nicht leiten werde, kann man sich da herrlich inspirieren lassen. Macht einfach Spaß zu lesen, normalerweise. Shadowworld war da ne Ausnahme. Ist aber subjektiv zu sehen.
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Shadow-World hatte ein großes Problem: Der modulare Aufbau.
Grundsätzlich mal eine Welt mit zwei Kontinenten und unzähligen Inseln, wurden nach dem "Master Atlas" mal Bücher zu diversen Inseln veröffentlicht, die noch dazu an verschiedenen Ecken der Welt lagen - eine durchgehende Kampagne war also kaum möglich.
Dann kam EMER, der erste Kontinent, und dazu wieder Bücher mit diversen Regionen.
Sinn des Ganzen sollte es sein, die Gegenden in eigene Kampagnen einbauen zu können, ohne wirklich auf Kulthea zu spielen - ein netter Versuch, der jedoch dem Ganzen die Konsistenz raubte.
Die Welt selbst war hart und grausam, mit einem Überhang an Magie. Essenzströme, die die Inseln trennten, und nur von den Navigatoren zu durchreisen waren, fliegende Städte, usw.
Viel davon war einfach von der allerersten Rolemaster-Welt übernommen worden, die man noch unter dem Label "Loremasters" fand.
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Na denn, geb ich doch auch mal meinen Senf dazu.
Ich hab am Wochenende mit ein paar Freunden zum ersten Mal Rolemaster gezockt und ich muss sagen: Hach, hat mir Rollenspiel gefehlt! :D
Aber als es dann ans kämpfen ging...Junge, Junge, das hat schon gedauert, bis ich wusste, wo ich was nachschlagen musste. Das ging alles noch nicht flüssig von der Hand. Schätze (und hoffe), dass das mit der Zeit noch kommt. Wir haben auch viele Dinge bei der Initiative-Berechnung und den OB-Modifikationen weggelassen...aus Unerfahrenheit. Ich wollte halt den Spielfluss nicht völlig zerstören indem ich sage: "Ja, kleinen Moment, ich muss nur noch die fünf Tabellen hier verstehen." Also für Anfänger ist Rolemaster echt nix...
Aber meinen Freunden hat es trotzdem Spaß gemacht, die haben ganz schön weiche Knie im Kampf bekommen (kein Wunder, wenn man schon bei einem Treffer tödlich verwundet werden kann)
Morgen spielen wir wieder, dann klappts bestimmt ein bißchen flüssiger...
@ Vale und Vanis: Soviel zum Nachwuchs...es kommen immer noch Neue hinzu. ;)
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Jaaaa.... schwärm.
Ich erinnere mich noch an den Troll, der mir den Schädel einschlagen wollte, aber ein Mitstreiter hatte einen Sorcerer und der hat ihm das Schultergelenk einrasten lassen. Das ließ mir Zeit für einen Lightning Bolt mit einem Electricity Critical E 100 : "he returns to the dust from which he came". TEAMWORK ist alles bei einem so tödlichen System.
Ceterum censeo rolemasterem esse delendam!!!
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@ Vale und Vanis: Soviel zum Nachwuchs...es kommen immer noch Neue hinzu. ;)
Hach was ich mich frau :D
Endlich mal gute nachrichten, der Vanis hat mich schon ganz depresiv gemacht...
Dann auf alle weiterhin viel Spass. Freu mich selbst schon wie blöd auf nächstes WE wo ich mal wieder RM leiten darf ::) *schwärm*
Da es ein One-shot ist darf ich sogar tödlich sein HAR HAR ;D (Uups Dorin, Vanis vergeßt das ganz schnell wieder. !!!PERDO MENTEM!!!)
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@Vale: mich bekommts du nicht kaputt, ich bin unbesiegbar (muto mentem wäre denke ich besser umd das Gedächtnis zu beeinflussen)
aber hach ist das Schön Frischlinge für Rolemaster
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@dorin Eure Hirne/Gedanken verändern nein ich bin doch nicht wahnsinnig. Zerstören ist leichter ;D
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Hallo Freunde,
erste Mal in diesem Forum hier. Hab diesen tollen Thread hier gelesen und habe mir oft an den Kopf gefasst. >:(
Ich bin nun (erst) seit 6 Jahren Rolemaster-GM (und seit 14 Jahren Spieler) und habe vieleviele RPG gespielt. Ich muss feststellen, dass viele Aussagen, die hier in diesen Thread niedergeschrieben sind darauf beruhen, dass das Regelwerk nach den ersten 50 Seiten bei Seite gelegt worden ist. Rolemaster ist in meinen Augen eines der besten RPG-Systeme, die jemals verfasst worden sind.
Es ist mit Computer-Betriebssystemen zu vergleichen, wobei wohl Midgard oder DSA sowas wie Microsofts Windows ist und Rolemaster wie UNIX- oder Novell-Systeme.
Bei den MS-Produkten kann man nicht viel am Regelwerk tun, alles ist voreingestellt. Bei UNIX oder Novell ist alles Modular und frei einsetzbar. Man kann alles so zuschneiden, wie man es braucht.
Genau so ist es mit Rolemaster. Man kann es auf fast jedes System anpassen und es ist super geeignet es an jede Welt anzupassen. In den Regelwerken wird man ja gerade dazu aufgefordert verschiedenes auszuprobieren.
Ich muss sagen, dass ich nach fast eineinhalb Jahren aus- und rumprobieren zu einem System gelangt, dass meinen Vorstellungen entspricht. Und dieses "Hoste" ich nun seit weiteren 4 1/2 Jahren, erfolgreich!
<schleichwerbung-modus an>
Für alle die dieses Spiel nicht kennen sollten und einen kleinen Überblick erhalten möchten klicke auf meine Homepage...
<schleichwerbung-modus aus>
Ich denke es sollten sich nur Spielleiter mit entsprechender Spielerfahrung an Rolemaster heran machen. und für diejenigen, die diese nicht sammeln können ein paar Tipps:
- Rolemaster nicht einfach drauf los spielen. Das sollten nur Spieler tun. Nicht Spielleiter.
- Befasst euch mit dem System, wie es in eure/m Welt/Universum angepasst werden kann.
- Nicht von den Tabellen erschlagen lassen. Regeln nach und nach einführen. Sonst überlastet man sich und die Spieler!
Noch ein PS: Ich lerne heute noch mit dem System und anderen Spielleiter über Foren und Treffen. Dieses System kann sich nur entwickeln, wenn es der Spielleiter auch tut. Seht Rolemaster als eine Herausforderung an Können und Fantasie, dann klappt es auch mit den Spielabenden.
Fazit: Rolemaster ist keine Bedrohung, sondern ein Geschenk! ;D
Just my two cents *klimperl* ^-^
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Man kann es auf fast jedes System anpassen und es ist super geeignet es an jede Welt anzupassen.
Hallo.
So sehr ich Rolemaster auch mag, aber diese Aussage kann und will ich nicht bestätigen. Rolemaster ist Fantasy, alle Regeln sind auf Fantasy ausgelegt und lassen sich nicht großartig auf andere Systeme ausweiten. Für Sci-Fi gibt es Spacemaster aber das ist leider bei weitem nicht so gut wie Rolemaster für Fantasy.
Deine Homepage werd ich mir dann wohl man anschauen um zu sehen wie du Rolemaster spielst ;)
Das Rolemaster modular ist habe ich allerdings auch immer gesehen. Viele der Regeln sind darf nicht muss. Ebenso steht es mit fast allen Tabellen. Wer eine für das Wetter braucht, da hat er sie, wenn nicht zwingt ihn keiner sie zu benutzen.
Daher war Rolemaster für uns jahrelang das System unserer Wahl.
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Man kann es auf fast jedes System anpassen und es ist super geeignet es an jede Welt anzupassen.
Hallo.
So sehr ich Rolemaster auch mag, aber diese Aussage kann und will ich nicht bestätigen.
Welche meiner unzähligen Aussagen meinst Du denn?
Daher war Rolemaster für uns jahrelang das System unserer Wahl.
Nicht mehr? Schade.
Vielleicht bekomme ich Dich ja wieder dazu! >;D *doppel ;D*
Ich bin gerade dabei in meinen eigenen Reihen neue SLs heran zu züchten... Einen habe ich bald soweit, daß er mal seinen Gamemaster stehen kann...
Hui! Bin ich aufgeregt!
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Würde mich mal freuen, Dich beim Treffen zu haben, ithanauer.
Dann würde ich bei Dir mal Rolemaster spielen, und du bei mir Wushu, dann sieht jeder mal "die andere Seite ;)"
Wobei so gesehen, Liquid auch shcon reichen würde... Wushu ist, was Regellosigkeit angeht, schon eher der Dampfhammer (vor Daidalos, aber das zählt irgendiwe nicht!)
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Hallo Vale :)
Magst du nicht auf dem nächsten Treffen RM leiten? Ich würde das gern mal wieder spielen. (Das ist mein Einstiegssystem:)
Meine Hochelfe Turandot (Diebin, Level 7) will auch wieder gespielt werden :D
Ausserdem würde das sicher Nachwuchsfördernd sein.
@Dorin: Spielst du dann mit?
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Also ich habe einmal MERs und einmal Rolemaster gespieltund sorry aber mich hat es nur verschreckt. Das kommt aber daher, das ich Tabellen haße wie die Pest. Wer seinen Spaß hat bitte, aber ich habe dal lieber Liquid, Unisystem (dem ich nur gerade mal eben seine outcome-tabelle verzeihe) und GURPS (welches die obere Grenze meiner Leidensfähigkeit ist, nein wir spielen nicht mit erweiterten Kampfsystem).
Btw GURPS ist das Unix der Rollenspielwelt. :P >:D ;D ;)
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Also wenn jemand auf dem nächsten Treffen Rolemaster leiten will, wäre ich auch dabei. :d
Meine RM-Erfahrungen liegen zwar schon ca. zehn Jahre zurück, aber ich mag das System immer noch und habe nur das Problem, dass ich mit dieser Ansicht in meinem Umfeld ziemlich allein dastehe. ::) ;)
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also wenn ich ziet hab um zum nächsten Treffen oder allgemein mal zu einem Treffen zu kommen dann leite ich gerne eine Rolemaster-gruppe.
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Ich habe ja auch jahrelang Rolemaster geleitet - und in den letzten Jahren haben wir eh kaum noch an einem Spielabend gewürfelt...
Aber mir ist es mittlerweile zu behäbig: Jede Stufe 30 oder 60 Punkte auf 120 Skills oder so vergeben müssen, irgendwelch Werte kalkulieren etc...
Nee. Da liegt mir UA mit 10 Skills einfach näher... Und ich bin jetzt auch nicht mehr so der Fantasyfan...
Aber der Vergleich mit RM als Betriebssystem hat schon was: Durch die immense Menge an Zaubern war Magie näher an einer Wissenschaft als irgendwas... Und das hatte schon was....
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naja bei rolemaster gibts schon einige skills zur auswahl, die meisten sind meines erachtens ziemlich unnötig den wenn eine gruppe sich zu rumreichen taten aufmacht um die welt vor dem untergang zu bewahren brauchen die ja nich unbedingt nähen oder im kreislaufen oder sonst etwas in der art lernen
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Mir haben die vielen Skills damals aber sehr gut gefallen, weil es eine gute Möglichkeit war den Charakter zu individualisieren und auch Skills zu lernen, auf die man wahrscheinlich nie gewürfelt hat.
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Naja wem es spass macht. ich habe meinen spielern jedenfalls am anfang (so bis ca. lvl3/4) hinweise gegeben das es wohl wesentlich besser wäre den umgang mit der waffe, eine weitere spruchliste, reiten oder z.B. Schleichen zu lernen als musizieren oder kochen. das kann man einfach, zumindest kochen
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@ithanauer: bin zwar nicht Vale, hab den aber heute getroffen..
also ich denke er meinte deine Aussage, dass sich RM auf alles anpassen liesse.
dieser Aussage stimme auch ich nicht zu.
RM ist in der Tat eher auf Fantasy angelegt als auf irgendetwas anderes. Zwar kann man durch weglassen/hinzunehmen einzelner Regeln/Optionen schon variieren, aber im Prinzip isses ein Fantasysystem oder zumindest ein Sytem in dem Magie eine nicht unbedeutende Rolle spielt. Klar kann man alle Magier weglassen und den Teilmagiekundigen die Sprüche nehmen, aber dass ist dann auch nicht so das wahre.
Fazit: ich mag Rolemaster, aber was Unisysteme angeht gibt es viele, viel bessere Systeme.
@User: klar spiel ich dann RM mit, mit dem System bin ich ja gross geworden.
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also wenn Vale auf dem nächsten treffen leitet und ich zeit hab und deshalb hin kann würd ich auch gerne Mitspielen.
wenn nicht biete ich mich als SL an.
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mmmhh..OK ich hätte das vielleicht anders formulieren sollen.
also ich behaupte nicht, dass RM ungeignet wäre etwas anderes als Fantasy zu spielen, aber ich persönlich denke eben das es dafür besser geeignet ist als für ein anderes Setting.
also es ist nur meine Ansicht und es ist bestimmt möglich RM an andere Settings anzupassen, aber dafür gibt es wohl andere Systeme die imho besser dafür geeignet sind.
Liegt vielleicht auch daran dass ich RM erst jahrelang als Fantasy Setting und erst dann auch (über Space Master) als Sci-Fi Setting kennengelernt habe und nicht so richtig mit klargekommen bin (hatte da andere Systeme die mir einfach besser gefielen).
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Hmmm ... ich habe Role- und vor allem Spacemaster gerne gespielt. Aber zu behaupten, es sei leichter anzupassen als andere Systeme ist ... hanebüchen. Die meisten Systeme sind viel einfacher, übersichtlicher und schneller angepasst. Rolemaster hat auch seine Vorteile, aber bezüglich Modularität wird es von allen universellen Systemen (Hero, Gurps, Dreampark, ...) locker ausgestochen. Nach meiner Erfahrung sind eigentlich alle Systeme leichter anzupassen als RM / SM. Und nein, ich habe nicht nur 50 Seiten gelesen.
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1. Huch! Jetzt werde ich als potentieller RM-SL gehandelt. Dabei besitze ich kaum was vom Regelwerk, ein Buch der Magie und das Companion 2 hab ich und vielleicht sogar irgendwo ein Buch der Schwerter...okay vielmehr brauchts eigentlich zu spielen net ;D
Wenn wchmd allerdings gerne leiten will lasse ich ihm gerne den Vortritt (ich hatte eher andere Systeme im Sinn, würde aber mal über RM nachdenken...versprechen mag ichs aber noch nciht. Das Treffen ist noch sooo weit weg)
2. Back to topic: Spacemaster fand ich anders als Rolemaster nicht so einfach umzusetzen. Rolemaster war geeignet für alle denkbaren Fantasysttings, während sich Spacemaster sich schon irgendwie sehr an den eigenen Hintergrund klammerte (war mein Gefühl). Und dieser Hintergrund war wohl nicht so unser Sci-Fi Geschmack. Eine Umstellung hätte große eingriffe in viele essentielle Tabellen zur folge gehabt (und die Kampf/schadens/Psi -Tabellen lassen sich nunmal nicht gerade einfach verändern).
Nichts destotrotz werde ich mir die Tage Spacemaster wohl nochmal anschauen. Vielleicht waren wir damals einfach noch nicht reif genug?
Andererseits geht mene persönliche Rollenspielerische Reifung eher in richtung weniger regeln, einfachere Regeln, deswegen haben wir uns letztenende ja auch von Rolemaster getrennt.
Die Charaktererschaffung ist dabei ebenfalls ein zweischneidiges Schwert. Es ist toll einen ausgefeilten Char zu haben (Deswegen haben wir dahingehend die Regeln etwas gestreckt, damit anfangs schon sehr viele fertigkeiten gekauft werden konnten, eben damit auch fähigkeiten wie kochen, musizieren, geschichte, astrologie etc. ausgebildet werden konnten. Für Kämpfen, Zauber, Klettern, Schlechen, Reiten braucht man imho kein Rolemaster da tuts MERS genauso. Gerade die detailierten Chars machen Rolemaster aus)
Aber es kostet halt verdammt viel Zeit und die ging uns im Laufe der Zeit immer mehr verloren. Man bermekte deutlich Mittelstufe jede Menge Zeit, Oberstufe schon weniger, abi ganz wenig, Studium so gut wie gar keine mehr... Und das bißchen will man nicht für Charaktererschaffung und Stufenanstieg verbrauchen...
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Man kann es auf fast jedes System anpassen und es ist super geeignet es an jede Welt anzupassen.
Hallo.
So sehr ich Rolemaster auch mag, aber diese Aussage kann und will ich nicht bestätigen.
Welche meiner unzähligen Aussagen meinst Du denn?
Das hat dorin ja jetzt schon gesagt.
Daher war Rolemaster für uns jahrelang das System unserer Wahl.
Nicht mehr? Schade.
Vielleicht bekomme ich Dich ja wieder dazu! >;D *doppel ;D*
Das wird schwer ;). Für nen Oneshot vielleicht, aber das es hier wieder für länger einzug hält...das glaub ich nicht
Ich bin gerade dabei in meinen eigenen Reihen neue SLs heran zu züchten... Einen habe ich bald soweit, daß er mal seinen Gamemaster stehen kann...
Hui! Bin ich aufgeregt!
Dabei wünsch ich dir viel Erfolg. Ich findes es gut wenn diese schöne System etwas frisches Blut bekommt. ;)
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Ich habe einmal Spacemaster aufgesetzt auf das "Perry Rhodan"-Universum gespielt. Das war extrem cremig!
Der Spielleiter hatte die Bücher verschlungen und konnte aufgrund der ersten drei Sätze in einem der Romane sagen, wann er ungefähr erschienen ist und was darin geschah (Achtung! Leicht überzogene Aussage!)
Aber das hat schon echt Spaß gemacht!
Was ich mit Modularität meinte ist, daß Rolemaster es einem selber übrig läßt, ob diese, oder jene Regel zu seinem Weltensystem passt. Und ob diese oder jene Regel anders ausgelegt, oder ganz geändert wird. Spiele doch einmal mit dem DSA-System in Mittelerde... *MÖÖÖT* geht nicht. OK. Schlechtes Beispiel.
Da Rolemaster von sich aus die Möglichkeit mitbringt, eigene Welten zu konzipieren, ist es dem entsprechend einfach sich anzupassen. OK. Da RM recht komplex ist, ist das auch mit einiger Arbeit verbunden (das sollte auch nicht unterschätzt werden), aber es nicht so schwierig wie man es sich vorstellen mag. Voraussetzung ist halt, daß man sich in der Welt, in die man portieren möchte gut genug auskennt.
Zu Mittelerde: Hier ist doch schon alles vorgegeben... keine schwierigkeit.
Beispiel zu Anfang... Perry Rhodan. Ok der SL hatte sich viel während des Spiels aus den Fingern gesaugt... aber tut das nicht jeder Spielleiter... in jedem Plott?
Da hat die Anpassung an Übersicht und Einfachheit (in diesem Fall denke ich jetzt nicht an die Komplexibilität) nicht viel mit zu tun. Allein die Möglichkeit es tun zu können ist schon herausstechend...
OT: Meine Begeisterung für Rolemaster kommt wohl auch eher daher, dass ich alles was Kompliziert ist liebe. Sonst hätte ich wohl nicht meine Frau geheiratet... []- *kopfer* ;D
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Hast du schon mal versucht, Mittelerde auf Rolemaster zu spielen? *lacht sich weg* Huuuu, der ist gut! ;D
Also Rolemaster ist für jeden etwas, der Tabellen, Statistik, kurzlebige Helden, unausgewogene Magielisten, Sinnlos viele Skills, Stufensyteme, Klassensysteme, elaborierte kritische Treffer, Sonderregeln für alles und jeden und eine komplizierte Charaktererschaffung mag.
Das neue HARP dagegen ist nicht nur einfacher, sondern auch einfacher! ;)
Es betont meiner Meinung nach die Vorteile des Systems und hat den Großteil der Schwächen abgelegt. Das würde ich sogar als bekennender Rolemasterbesitzer (durchgekaut und trotzdem nicht gemocht) leiten. :)
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Hast du schon mal versucht, Mittelerde auf Rolemaster zu spielen? *lacht sich weg* Huuuu, der ist gut! ;D
*hüstel* Habe ich gemacht und hat wunderbar funktioniert.
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Das neue HARP dagegen ist nicht nur einfacher, sondern auch einfacher! ;)
Schoener Spruch ;D
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Also Rolemaster ist für jeden etwas, der Tabellen, Statistik, kurzlebige Helden, unausgewogene Magielisten, Sinnlos viele Skills, Stufensyteme, Klassensysteme, elaborierte kritische Treffer, Sonderregeln für alles und jeden und eine komplizierte Charaktererschaffung mag.
Tabellen: OK, die gibt es reichlich, aber jeder Spieler braucht selbst nur wenige
Statistik: Wo bitteschön wird denn bei Rolemaster Statistik verwendet? Die Regelmechanismen sind ziemlich simpel, man muß halt nur zweistellige Zahlen addieren und subtrahieren können.
kurzlebige Helden: OK, bei Rolemaster kann jeder Kampf tötlich sein, aber das trifft auf andere Systeme (einschl. HARP) genauso zu, ist halt Geschmackssache und wenn ich bei D20 oder irgendeinem anderen System keinen Heiler dabei habe, dann sind die Überlebenschancen allgemein eher begrenzt.
unausgewogene Magielisten: Unausgewogen? Wo sind die denn unausgewogen? Das Magiesystem von Rolemaster ist mMn eines der besten, die ich kenne, da es aufeinander aufbauende Sprüche innerhalb einer Liste verwendet. Die Kombination aus Spezialgebieten und allgemeinen Gebieten ist auch voll in Ordnung.
sinnlos viele Skills: Das ist reine Geschmackssache, viele Skills erlauben eine viel bessere Individualisierung des Charakters, als wenn ich nur 5 Skills habe, die ohnehin jeder lernt
Stufensystem: Wenn man Stufensysteme nicht mag, dann kann man die Development Points gleichmäßig über die XP für die nächste Stufe aufteilen, so dass vom Stufensystem nicht mehr viel übrig bleibt.
Klassensystem: Im Prinzip kann bei Rolemaster jeder alles lernen, nur die Kosten sind halt unterschiedlich. Was ist daran also so schlecht?
elaborierte kritische Treffer: Diese bieten halt mehr als nur das Abziehen nichtssagender Hitpoints.
Sonderregeln für alles: Wo gibt es denn bei Rolemaster diese Unmenge an sonderregeln? Ich würde im Gegenteil sogar sagen, dass Rolemaster so gut wie keine Sonderregeln verwendet.
komplizierte Charaktererschaffung: Was genau ist denn so kompliziert bei der Charaktererschaffung? Es mag ja sein, dass diese umfangreich ist, aber bestimmt nicht kompliziert.
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Statistik: Wo bitteschön wird denn bei Rolemaster Statistik verwendet? Die Regelmechanismen sind ziemlich simpel, man muß halt nur zweistellige Zahlen addieren und subtrahieren können.
"Ok. Rundenbeginn. Wieviel Schaden nehm ich nochmal? Ah. 2 stück durch die erste Wunde, 1 durch die zweite Wunde. Diese Runde bekomme ich auch noch einen Abzug von 20 auf meine Angriffe durch die dritte Wunde..."
"Vergiss nicht, dass Du in 3 Runden tot bist!"
"Stimmt. Hätte ich beinahe vergessen..."
sinnlos viele Skills: Das ist reine Geschmackssache, viele Skills erlauben eine viel bessere Individualisierung des Charakters, als wenn ich nur 5 Skills habe, die ohnehin jeder lernt
u.A. Unknown Armies hat das Problem recht günstig gelöst. Du kannst Deine Skills so nennen wie sie am besten zum Charakter passen. Ergo brauchst Du Dich nicht um die 100000 Skills kümmern ...
Klassensystem: Im Prinzip kann bei Rolemaster jeder alles lernen, nur die Kosten sind halt unterschiedlich. Was ist daran also so schlecht?
Siehe komplizierte Charaktererschaffung...
elaborierte kritische Treffer: Diese bieten halt mehr als nur das Abziehen nichtssagender Hitpoints.
Stimmt. Danach weiss man auf welche Art man wie am Besten sterben kann.
Sonderregeln für alles: Wo gibt es denn bei Rolemaster diese Unmenge an sonderregeln? Ich würde im Gegenteil sogar sagen, dass Rolemaster so gut wie keine Sonderregeln verwendet.
Äh... und wofür sind die ganzen Compandien?
komplizierte Charaktererschaffung: Was genau ist denn so kompliziert bei der Charaktererschaffung? Es mag ja sein, dass diese umfangreich ist, aber bestimmt nicht kompliziert.
Naja. Du musst die Charaktererschaffung zum großen Teil 2x machen... und das bei den ganzen verschiedenen Skillkosten und Magiepunkteberechnungen (siehe Sonderregeln. ARGL!) Nicht zu vergessen: die genaue Berechnung der Charakterpunkte (auch wieder Problem: Sonderregeln. ::))...
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...
"Ok. Rundenbeginn. Wieviel Schaden nehm ich nochmal? Ah. 2 stück durch die erste Wunde, 1 durch die zweite Wunde. Diese Runde bekomme ich auch noch einen Abzug von 20 auf meine Angriffe durch die dritte Wunde..."
"Vergiss nicht, dass Du in 3 Runden tot bist!"
"Stimmt. Hätte ich beinahe vergessen..."
...
Statistik stelle ich mir aber etwas anders vor. Für mich hat das eher was von simpler Adition/Subtraktion. Aber vielleicht bin ich in einem gewissen Alter wo man so was anders sieht...
...
u.A. Unknown Armies hat das Problem recht günstig gelöst. Du kannst Deine Skills so nennen wie sie am besten zum Charakter passen. Ergo brauchst Du Dich nicht um die 100000 Skills kümmern ...
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Die Rolemaster-Lösung halte ich nicht für schlechter. Wobei ich dir jetzt nicht unterstellen möchte das du sie für schlecht hälst.
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Siehe komplizierte Charaktererschaffung...
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Finde ich nicht, habe diesselbe Meinung wie Byc
...
Stimmt. Danach weiss man auf welche Art man wie am Besten sterben kann.
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Nicht jeder kritische Treffer führt bei Rolemaster zum Tod. Genaugenommen sind es sogar nur ganz wenige die einen "direkten" Tod verursachen.
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Äh... und wofür sind die ganzen Compandien?
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Die Companions sind optionale Regeln. Das ist, zumindest in meinen Augen, ein wesentlicher Unterschied. Die letzten "Inkarnationen" von Rolemaster verzichteten sogar fast ganz auf diese Companions.
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Naja. Du musst die Charaktererschaffung zum großen Teil 2x machen... und das bei den ganzen verschiedenen Skillkosten und Magiepunkteberechnungen (siehe Sonderregeln. ARGL!) Nicht zu vergessen: die genaue Berechnung der Charakterpunkte (auch wieder Problem: Sonderregeln. ::))...
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Wieso 2x machen ? Die Skillkosten und Magie- und Hitpointberechnungen sind eingängig (funktionieren nach demselben Prinzip), bzw. lassen sich einfach in den Büchern ablesen. Die genaue Berechnung der Charakterpunkte ist auch einfach : Sie orientiert sich an 5 Attributswerten.
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Statistik: Wo bitteschön wird denn bei Rolemaster Statistik verwendet? Die Regelmechanismen sind ziemlich simpel, man muß halt nur zweistellige Zahlen addieren und subtrahieren können.
"Ok. Rundenbeginn. Wieviel Schaden nehm ich nochmal? Ah. 2 stück durch die erste Wunde, 1 durch die zweite Wunde. Diese Runde bekomme ich auch noch einen Abzug von 20 auf meine Angriffe durch die dritte Wunde..."
"Vergiss nicht, dass Du in 3 Runden tot bist!"
"Stimmt. Hätte ich beinahe vergessen..."
Das Kampfsystem ist meiner Meinung nach bei Rolemaster ziemlich gut gelöst. Ein Treffer muss nicht unbedingt gleich tötlich sein und zieht nur TP ab. Sobald aber ein gewisser WErt überschritten wird, kommen eben die KritischenTreffer hinzu, die dem Kampfsystem doch etwas mehr Realismus verleihen und es auch spannend machen. So hat selbst ein Bauer die (geringe) Chance einen Drachen mit einem Glückstreffer zu erlegen...
Außerdem kann es recht fix gespielt weden.
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Statistik stelle ich mir aber etwas anders vor. Für mich hat das eher was von simpler Adition/Subtraktion. Aber vielleicht bin ich in einem gewissen Alter wo man so was anders sieht...
Okay... Statistik ist da vielleicht das falsche Wort, aber trotzdem ist ein deutlich erhöhter Verwaltungsaufwand zu tätigen, der in anderen "realistischen" Systemen in der Form nicht existiert.Die Rolemaster-Lösung halte ich nicht für schlechter. Wobei ich dir jetzt nicht unterstellen möchte das du sie für schlecht hälst.
Die Rolemasterlösung hat aber das große Problem, dass eine sehr hohe Anzahl an Skills zur Verfügung stehen, deren genaue Aufgabe oder gar dessen Existenz nur bei sehr genauen Studiums der Regelbücher auffallen. Das hatte bei meinen Runden (auch in den Runden bei Dir ;)) zur Folge, dass eben nicht der Skill gekauft wurde, den man eigentlich haben wollte. Das führt sehr schnell zu Frust.
Bei Systemen mit frei wählbaren Skills kann jeder Spieler genau die Skills oder Fertigkeiten wählen, die ihm vorschweben.
Nicht jeder kritische Treffer führt bei Rolemaster zum Tod. Genaugenommen sind es sogar nur ganz wenige die einen "direkten" Tod verursachen.
So weit ich die Kritischen Treffer noch in Erinnerung habe, war die Anzahl der Ergebnisse, die einen Charakter neutralisierten doch recht hoch. Diese Neutralisierung führte bei uns (nicht bei Deiner Runde. Da habe ich nur Mitspieler fast umgebracht ;)) dazu, dass unser Heiler eigentlich immer verlorene Gliedmassen oder innere Blutungen heilen musste. Der Heiler verliess den Schlachtplatz nur selten nicht im komatösen Zustand oder mit einem Sack voller Gliedmassen...
Die Companions sind optionale Regeln. Das ist, zumindest in meinen Augen, ein wesentlicher Unterschied. Die letzten "Inkarnationen" von Rolemaster verzichteten sogar fast ganz auf diese Companions.
Zu der letzten Edition kann ich nicht viel sagen. Ich weiss aber, dass bei den Runden in denen ich gespielt habe, eine Menge dieser optionalen Regeln verwendet wurde, die eben nicht mit dem normalen W100 + Skill gegen eine Schwellwert auskamen.
Wieso 2x machen ? Die Skillkosten und Magie- und Hitpointberechnungen sind eingängig (funktionieren nach demselben Prinzip), bzw. lassen sich einfach in den Büchern ablesen. Die genaue Berechnung der Charakterpunkte ist auch einfach : Sie orientiert sich an 5 Attributswerten.
Du steigst zu Beginn in den Level 0 und dann in den Level 1 auf. Du bekommst die Punkte zum Skilleinkauf also 2x.
Genauso gibt es eine Menge optionale Regeln (in den Companions), die die Charakterepunkte (z.B. aus allen 10 Attributen) und auch die Magieregeln anders regeln. Gerade in späteren Runden wusste ich als Spieler nicht mehr wie die genaue Berechnung der Magiepunkte von statten ging. Das war sehr nervig gewesen...
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Ich denke, dass es für Rolemaster einfach nur einen richtig guten Spielleiter benötigt. Dieser muss den Überblick über die Tabellen haben und (was wichtig ist) wissen welche Regeln er aus all den Optionen übernehmen will und welche nicht.
Rolemaster ist nun mal ein RPG welches nicht von jetzt auf gleich gespielt werden kann.
Es tut mir leid, aber dieses rumgeheule... ööööh, so viele Tabellen, usw... bist Du Spieler oder Spielleiter? Wenn Spielleiter und Du kommst mit dem System nicht klar... weglegen und DSA spielen.
Wie schon gesagt, ich selbst bin seit vielen Jahren mir dabei, sowohl als Spieler, als auch als Spielleiter (siehe auch meine Webseite (http://www.schwert-und-schild.de)). Das System muss man in seiner modularen Art auch erst einmal richtig verstehen. Zur Charaktererschaffung benutze ich verschiedene selbst erstellte Datenbanken und siehe da, innerhalb einer Stunde habe ich den kompletten Grundstock des Charakters mit würfeln und Fertigkeiten, plus Hintergrund fertig. So müssen nur noch die Fertigkeiten gesetzt werden. Selbst wenn ein Spieler lange brauchen sollte, sich nicht entscheiden kann, brauche ich nicht mehr als zwei Stunden um einen Charakter fertig zu stellen. (Für Rolemaster nicht schlecht!)
Aber für diese Vorgänge habe ich halt auch erst einmal Zeit investieren müssen. Für welches Rollenspiel mußt Du das nicht?
Hier ist es nur ein wenig detailierter. Ich habe jetzt 8 Spieler in der Gruppe und, Ok, manchmal wird es (für mich) in Kampfsituationen etwas hektisch. Dennoch, mit einer guten Vorbereitung (Hefter mit kopierten Tabellen, usw.) ist es ohne weiteres möglich einen Spielabend absolut flüssig über die Bühne zu bringen.
Was das Kampfsystem angeht, halte ich es für eines der realistischsten Systeme schlecht hin, in dem auch der Zufall eine Chance bekommt. Manchmal ist es eben so, dass ein Kampf viele Runden dauern kann und so die Kondition über das Ende entscheiden könnte.
Ich kenne kaum Rollenspiele in denen ein Kampf nicht zwangläufig mit dem Tod eines Kontrahenden endet. Deshalb liebe ich Rolemaster so sehr. Es ist anders als andere Rollenspiele. Und das ist der Grund warum ich auch dabei bleibe.
Rolemaster ist für mich eine Bereicherung der Rollenspielszene. :d
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ok Rolemaster kann man nur lieben oder hassen (oder halt doch irgendwas dazwischen ;) )
Kritische Treffer fand ich immer recht reizvoll, der Kampf konnte schnell, aber auch eben nicht so schnell vorbei sein. Wunden hatten meist ne direkte Wirkung (Abzüge) und wer mit Äxten aufeinander einschlägt verliert schonmal nen Arm, aber diese Hardcore-Kämpfe mag ich auch nicht mehr..
und die Charerschaffung und der Fertigkeitenwust ist tatsächlich nicht optimal, man muss sich damit halt auskennen, braucht nen erfahrenen SL...
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Warum denken eigentlich Spieler immer, dass ein System dadurch realistisch wird, indem man es möglichst kompliziert macht?
Warum wird ein Spiel realistischer, wenn man erstmal normale Trefferpunkte bekommt und dann nochmal würfelt um auf einer weiteren Tabelle nachzuschlagen?
Ich zum Beispiel finde es außerdem wesentlich realistischer, wenn ich einen Schlag kassiere und man aufgrund der Beschreibung des Kampfes ableiten kann, was das denn für eine Wunde ist.Einen derartigen Variantenreichtum kann eine Tabelle einfach nicht abdecken. Bei Rolemaster würfelt man erstmal, haut sich gegenseitig mit OT Wörtern wie Offensivbonus und Defensivbonus um die Ohren um dann auf der Krit-Tabelle die Wirkung nachzuschlagen. Atmosphäre ist was anderes!
Die Zauber finde ich ebenfalls ziehmlich einschränkend und es zum Teil sehr seltsam, dass man dreimal denselben Spruch mit etwas besseren Ergebnis lernen soll.
Die Barden-Spruchlisten sind irgendwie auch recht albern. Magische Gegenstände entdecken? Ein Barde?
Zu den Freiheiten: Eine große Auswahl schaft nicht umbedingt mehr Freiheit!
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Warum denken eigentlich Spieler immer, dass ein System dadurch realistisch wird, indem man es möglichst kompliziert macht?
Wer hat gesagt, dass hier jemand nur Spieler ist. Ein System ist nur so kompliziert, wie der Spielleiter es darstellt und begrifflich macht...
Ich zum Beispiel finde es außerdem wesentlich realistischer, wenn ich einen Schlag kassiere und man aufgrund der Beschreibung des Kampfes ableiten kann, was das denn für eine Wunde ist.
Mit dem Offensivbonus führt man nicht nur einen Schag aus, es ist ein Angriff über 10 Sekunden hinweg (1 Kampfrunde).
Findest Du es realistisch wenn man in einer Kampfrunde, sagen wir sie dauert 6 Sekunden, einen Schlag ausführt?!
Der Defensivbonus ist nur die Fähigkeit Angriffe zu parieren... über eine Kampfrunde hinweg. Nicht nur gegen einen Schlag.
Mir drängt sich das Gefühl auf, Du kennst das Regelwerk nicht und kritisierst hier als Spieler (mit 5 Abenden Spielerfahrung). Nicht als Spielleiter, oder als jemand der das Regelwerk kennt.
Einen derartigen Variantenreichtum kann eine Tabelle einfach nicht abdecken.
Nein. Aber welches Rollenspiel gibt einem Spieler die Anleitung sich einen Kampf vorzustellen? Schmückt der Spieler den Kampf nicht mit seiner Fantasie? ...
Die Barden-Spruchlisten sind irgendwie auch recht albern. Magische Gegenstände entdecken? Ein Barde?
Der Barde ist bei Rolemaster sowas wie der Elb bei Tolkien. Elfen gibt es bei DSA... und anderen Feenfreunden. Elben sind anders. Schon einmal das Silmarillion gelesen?
Beim Barden verhält es sich ähnlich. Der Barde bei RM stammt aus dem ersten Regelwerk. Beispiel des deutschen Regelwerkes: "Buch der Helden und Abenteuer" (Kurzinfo (http://schwert-und-schild.de/rolemaster/allgemein.html)). Hier war die Anzahl der zu wählenden Berufe sehr beschränkt. Der Barde sollte so eine Person sein wie: Er-kann-alles-erlernen-aber-besitzt-keine-Professionalisierung. Die einzig annähernde Professionalisierung des Berufes besteht in den üblichen Künsten: Singen, tanzen, Geschichten erzählen, viele Sprachen kennen/sprechen. Das ist toll für einen Helden... aber das konnte nicht alles sein. So gaben die fiffigen Schreiberlinge dem Barden eben Zusatzfähigkeiten die einem Teilmagiekundigen entsprechen. Stichwort: Spielbalance.
So kann (nein, nicht muß!) der Barde verschiedene Zauberlisten erlernen, die gewisserweise Machtbereiche abdecken die ungewöhnlich sind. Halt in abgeschwächter Form, eben nicht so stark wie die reinen Magiekundigen, die entsprechende Basis-Spruchlisten haben. Aber das weist Du ja bestimmt schon... ;D
Schuldigung für meine Ausschweifungen... vielleicht ein wenig zu viel OffTopic.
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Als Antwort vielleicht mal eine kurze Abschweife :
Realismus ? Und Rollenspiel ? Wenn ich (weis nich' ob es anderen auch so geht) Realismus haben will schalte ich die Nachrichten ein, oder mache einen auf Kentucky-Fried-Movie (ich meine den Extremsportler mit dem Helm...). Mir geht es im Rollenspiel unter anderem um etwas was im Englischen als "Illusion of Disbelief" (kenne keinen passenden deutschen Begriff) bezeichnet wird. Rolemaster hilft mir mit seinen Regeln dabei sehr gut. Soll aber nicht heißen das es das einzige System ist das das schafft.
Zurück zu Rolemaster :
Rolemaster war, und ist es zum Teil auch jetzt noch, für mich ein Baukastensystem. Als Spielleiter obliegt mir nicht nur die Verantwortung für die Spielwelt, sondern auch für die Art und Weise wie darin gespielt wird (mehr als in anderen Systemen).
Somit hängt es vom Spielleiter ab ob das ganze Spaß macht. Ich kann mich da nur meinen Vorpostern anschließen.
In der alten Rolemaster-Companion-1 stand dazu mal der schöne Satz (Sinngemäß) : ...es wird nicht Roelmaster gespielt, sondern X's-Spiel... (X steht für den Spielleiter/In).
Aber auch Rolemaster hat sich etwas geändert. Was hier, so wie ich das sehe, größtenteils beschrieben wird scheint die Zweite Edition von Rolemaster zu sein (RM2), auf der auch die deutsche Ausgabe beruht.
In der Zwischenzeit gab es schon das Rolemaster-Standard-System, das eine, im Gegensatz zu vorher, wesentlich verinfachte Ausgabe darstellte, sowie, das momentan aktuelle/erhältliche, Rolemaster-Fantasy-Roleplaying (RMFRP).
Das RMFRP ist noch mal etwas "begradigt" worden. Es ist übersichtlicher und einfacher (auch hier : im Gegensatz zu vorherigen RM-Editionen). Die Skillauswahl ist übersichtlich, die Charaktererschaffung einprägsamer. Das Kampf- und Magiesystem ist noch genauso gut wie vorher.
@Christian Preuß: Bei RM kannst du deine Skills frei wählen, die Kosten sind halt unterschiedlich. Und, wenn ich die Kritischen Treffertabellen so vor mir betrachte, der Anteil der Treffer die direkt zum Tod führen liegt bei ca. 10-20 %. Wenn gut gewürfelt wird kommen diese Treffer natürlich häufiger vor.
Was die Charaktererschaffung und die Charakterpunkte angeht : Ich habe auf Cons mit neuen RM-Spielern schon Charaktere in 20 Minuten gemacht. Zugegeben, das war im Schnelldurchlauf, und ich habe auch schon das genaue Gegenteil erlebt, aber es funktioniert.
@LeRat: Das mit den mehrfach vorhandenen, gleichen, Zaubersprüchen liegt darin begründet das, wenn man erfahrener ist, den Spruch in einer mächtigeren Variante kennt/hat. Gibt es auch in anderen Systemen, nur dort erscheint er einmal mit den dazugehörigen Modifikationen die man anwendet wenn man erfahrener ist. Außerdem : Wo steht das Barden magische Gegenstände entdecken können müssen ? Sie können es übrigens : Spruchlisten "Item Lore", bzw. "Detections".
Aber, wie schon andere gepostet haben (was auch meine Meinung ist, und um mich zu wiederholen) : Rolemaster steht und fällt mit dem Spielleiter. Die Spieler selbst müssen nicht die große Ahnung haben, nur der Spieleiter. Das habe ich nun wirklich oft genug erlebt.
Und was Rolemaster im Allgemeinen angeht :
Das ist wie mit dem Essen : Manches schmeckt einem, manches möchte man noch nicht mal ansehen. Aber warum sollten alle derselben Meinung sein, wäre ja langweilig.
P.S. @Christian Preuß: Ich kann mich an deine, sagen wir mal, "interessanten" Charaktere noch gut erinnern. So mancher Mitspieler vielleicht auch noch....
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Ahem... du meinst das Wort: Glaubwürdigkeit. Und wenn wir davon reden, hängt es ganz stark davon ab, was man leiten/spielen will.
Herr der Ringe mit Bluten und Krit.Regeln? *graus* Wo ist da die "Illusion of Disbelief"? Ein Ork, der rein zufällig Gimli tötet? :P
Womit ich nicht sagen will, das Rolemaster kein Setting hätte, in dem es als System toll wäre. Blood & Flesh wäre zum Beispiel toll! :)
Hmm, ich sehe hier haben sich die üblichen zwei Lager gefunden. Jene, die Rolemaster nicht mögen (Warum nur? ;D) Un diejenigen, welche darauf schwören (Verständlicherweise. :)).
Keine von beiden Seiten will sich überzeugen lassen. Warum reden wir also darüber?
Wobei mich interessieren würde, ob die Verfechter Rolemasters wirklich der Meinung sind, das man dieses System wirklich für alles einsetzen kann? :o
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...Wobei mich interessieren würde, ob die Verfechter Rolemasters wirklich der Meinung sind, das man dieses System wirklich für alles einsetzen kann? :o
kann man, aber es gibt für viele Settings Systeme die besser geeignet sind.
ich mag Rolmaster auch, aber es ist, wie eigentlich jedes System, nicht perfekt..
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Hmm... Dorin sagte, dass man Rolemaster nur lieben und hassen kann. Das stimmt nicht. Bei mir ist es eine Hassliebe. Es macht Spaß, aber ich finde es zu umständlich.
Rolemaster war, und ist es zum Teil auch jetzt noch, für mich ein Baukastensystem. Als Spielleiter obliegt mir nicht nur die Verantwortung für die Spielwelt, sondern auch für die Art und Weise wie darin gespielt wird (mehr als in anderen Systemen).
Somit hängt es vom Spielleiter ab ob das ganze Spaß macht. Ich kann mich da nur meinen Vorpostern anschließen.
Der Spielleiter kann die Nachteile des Systems (Komplexität) ausgleichen, in dem er mehr Aufgaben übernimmet. Aber das ist doch keine Qualität des Systems, wenn alles umständliche vom Spielleiter übernommen oder weggelassen werden muss.
Aber um mal etwas Objektivität hereinzubringen. Ich denke ein guter Maßstab für die Komplexität des Systems ist die Zeit die ein Laie benötigt, um es zu verstehen. Alle, die abstreiten, dass RM komplex ist, sollen sich mal bitte die folgenden Fragen stellen:
1) wie lange würde ein Laie (der noch die ein Rollenspiel gespielt hat) instruiert werden müssen bzw. lesen müssen, um völlig autark und ohne Hilfe regelkonform einen Charakter zu erstellen?
2) wie lange würde besagter Laie benötigen um das Kampf- und Skillsystem zu lernen, so dass er es selbst ausführen kann?
3) wie lange würde besagter Laie brauchen um seine EXP zu verbrauchen und seine Skills richtig zu erhöhen?
Nach Beantwortung der Fragen halte ich Rolemaster nicht für komplexer als Midgard, aber das ist ja schon eines der komplexeren Systeme. Im Vergleich mit den regelarmen Systemen wie Talislanta, Dreampark, oder selbst dem Mittelmaß wie GURPS hält Rolemaster in Sachen Komplexität nicht stand. Es beißt die Maus keinen Faden ab, RM ist komplex! Man kann einem vollkommenen Laien die vollständigen Regeln nicht in 20 Minuten beibringen. Bei Talislanta (alte Ausgabe) oder DSA (alte Ausgabe) geht das leicht.
Zum Thema Eleganz:
In vielen neueren Systemen reicht eine Tabelle für alles aus (Victory-Point-System, Talislanta, Dreampark, ...) und man erhält dennoch nach nur einem Wurf ein ausführliches Ergebnis, wie gut die Aktion gelungen ist. Die kritischen in Midgard z.B. passen auf eine Seite. Daher stellen sich imho die folgenden Fragen:
1) wie oft muss ich nachschlagen (bite keine Konstrukte wie "dann lasse ich als Spielleiter eben nur Schwerter zu")?
2) wie lange dauert es, ein Ergebnis festzustellen?
3) wie leicht kann ich improvisieren?
Auch hier belegt Rolemaster imho keinen Spitzenplatz. Für jede Waffenart eine Tabelle mit 20 Spalten und zig Zeilen zu machen ist nicht elegant - man muss ja ständig nachschlagen. Für verschiedene Skills wieder eigene Tabellen zu machen ist auch nicht besser. Man muss immer wieder die Regeln zu Rate ziehen. Nein das System ist bestimmt nicht elegant.
Jetzt hat der doofe Dailor doch auf Rolemaster herumgehackt und macht es uns madig. Er sagt es sei kompliziert und unelegant, hat er gesagt. Hält er Rolemaster jetzt für ein schlechtes System?
Nein!
Rolemaster bietet Dinge, die andere Systeme nicht können, und es muss eben jeder für sich entscheiden, ob er mit einem IM VERGLEICH komplizierteren und wenig eleganten System leben kann, wenn die Belohnung stimmt. Und hey - Rolemaster bietet tolle Belohnungen! Das Würfeln auf den Tabellen ist wie Roulette spielen. Oder wie eine Tombola. Es kommen viel farbigere Ergebnisse heraus als in anderen Systemen. Wer sich eine Rüstung und/oder Waffe kauft weiß, dass sie nicht für alle Fälle geeignet ist. Die Zaubersprüche sind vielfältig und fantasiereich und bieten noch mehr kritische. Wer so etwas mag wird ausschließlich bei Rolemaster fündig.
Fazit:
Ich habe vor allem Spacemaster lange und sehr gerne geleitet. Es hat mir und meiner Gruppe viel Spaß gemacht. Plasmarepeaterrifles mit Radiation-Criticals, Impact und Heatcriticals, mit Autofeuer und unsichtbaren Schildkröten ... ja, es war Action und Spaß pur. Ich habe aufgehört weil andere Systeme leichter zu leiten sind und ich die Stimmung lieber verbal als Spielleiter transportieren wollte. Weniger Zeit für Nachschlagen = mehr Zeit für Abenteuer-Entwicklung. Sternengarde war einfacher, unkomplizierter und eleganter. Aber die Spacemaster-Runden werden uns in ewiger Erinnerung bleiben. Es gibt eben nur in Role-/Spacemaster die unsichtbaren Schildkröten. Und DAS ist jawohl ein Argument!!!
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Mir drängt sich das Gefühl auf, Du kennst das Regelwerk nicht und kritisierst hier als Spieler (mit 5 Abenden Spielerfahrung). Nicht als Spielleiter, oder als jemand der das Regelwerk kennt.
Zum OB: Ich weiß, dass dieser nicht nur einen Schlag darstellt. Mir ging es dabei auch eher um die Atmosphäre, die die wird durch fröhliches Hin und Herverrechnen, Vor- und Zurückblättern nicht gerade unterstützt.
Ich habe das Spiele mehrere Jahre bei verschiedenen Spielleitern gespielt, Und ja, ich bin berechtigt dieses System zu kritisieren. Für mich ist es bei einem Rollenspielsystem wichtig, welchen Spielstil es unterstützt und bei Rolemaster ist es eben ein unkritischer Großeinkauf aus Background-options, Kriegerfertigkeiten, den verschiedenen Zauberarten und wenn möglich der kompletten Fertigkeitenliste. Sowas nimmt ein Systemverliebter Spielleiter kaum wahr.
Der Barde ist bei Rolemaster sowas wie der Elb bei Tolkien. Elfen gibt es bei DSA... und anderen Feenfreunden. Elben sind anders. Schon einmal das Silmarillion gelesen?
Bitte um Entschuldigung. Habe es nicht gelesen. Aber dafür schon andere Sachen über Elfen(z.B. Edda, Sachbücher und Märchen) und da lässt sich eine gewisse Verwandtschaft zwischen DSA-Elfen und Tolkien-Elben nicht abstreiten.
Aber ich dachte Rolemaster wäre ein Universalrollenspiel?
So kann (nein, nicht muß!) der Barde verschiedene Zauberlisten erlernen, die gewisserweise Machtbereiche abdecken die ungewöhnlich sind. Halt in abgeschwächter Form, eben nicht so stark wie die reinen Magiekundigen, die entsprechende Basis-Spruchlisten haben. Aber das weist Du ja bestimmt schon... ;D
Ja ;)
Den ersten Teil wusste ich aber nicht und das gilt glaube ich auch für so ziehmlich alle Rolemasterspieler. Die sehen nämlich den Barden als eine Berufsklasse an und eben diese typischen Bardenspruchlisten als eine "Vorraussetzung", da es ja schließlich so im Regelwerk steht und auch noch Barde drübersteht.
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OT: Im englischen heissen die Elben von Tolkien übrigens Elves...
Wenn man die HdR DVDs mal im Original gucken würde, würde man das auch lesen.
Das "b" ist nur durch die deutsche Übersetzung eingebettet worden.
Elf ist also nicht gleich Elf.
So, dass nur kurz dazu, in meinen klugscheisserischen 10 Minuten des Tages. ;D
Was meinen Eindruck von Rolemaster angeht, kann ich Dailor nur zu 1000% zustimmen.
Ich habe 2 Jahre Rolemaster und auch mal Spacemaster und Cyberspace gezockt.
Mir ging/geht es mit RM genauso wie Dailor...
Ansonsten ist alles mal wieder relativ.
Man kann (ich muss es mal wieder sagen) nicht bei einem Rollenspiel sagen, es sei nicht realistisch genug, zu realistisch, zu komplex, nicht komplex, und so weiter, blabla.
Solche Aussagen werden nur aus der eigenen Perspektive getroffen, oder im Vergleich mit einem anderen System (so wie Dailor das getan hat).
"...ist mir zu komplex..." oder
"...ist komplexer als..."
sind Aussagen, gegen die man nicht argumentieren kann, weil sie entweder subjektiv sind, oder objektiv Nachweisbar.
Rollenspiel ist ein sehr subjektiver Vorgang.
Erlebte Erfahrungen prägen sehr stark das Bild. Spielt man bei einem sehr fähigen Spielleiter, hat man keine Probleme auch ein komplexeres System zu begreifen. Lernt man ein System bei einem schlechteren Spielleiter, hält man es für komplex, obwohl es das vielleicht gar nicht ist. Da gibt es so viele Faktoren, die da reinspielen, dass eine objektive Bewertung wohl unmöglich macht.
Ausserdem kann niemand sagen, was für den anderen "zu komplex" oder "nicht realistisch genug" ist.
Von daher sind solche Diskussionen eigentlich ziemlich albern. Allerhöchstens verleiten sie jemanden, sich das System vielleicht noch mal unter anderen Gesichtspunkten (Masern?) anzuschauen...
Mir persönlich ist Rolemaster zu komplex, und auch zu tödlich. Ich bevorzuge einfachere Systeme.
Trotzdem habe ich RM lange gespielt und auch Spaß damit gehabt.
Inzwischen habe ich Systeme kennengelernt, die meinen Spielstil besser unterstützen.
Die bevorzuge ich inzwischen.
Mehr kann ich dazu nicht sagen.
Boba Fett
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@Dailor: ok, jetzt 'kenne' ich jemanden der sozusagen, 'zwischendrin' steht ;)
hätte das vielleicht anders formulieren sollen, vielleicht eher so:
Ich persönlich habe bisher nur Rollenspieler getroffen die Rolemaster entweder sehr toll oder sehr schlecht fanden..
Ansonsten stimme ich sowohl Boba als auch Dailor zu...
es ist halt nicht gerade 'schnell' und es braucht ein wenig bis mans durchschaut hat...
bin ja mit RM 'gross geworden' und empfand es deswegen nie als sehr kompliziert, aber nachdem ich dann auch mal andere Systeme angetestet habe, habe ich erkannt...doch es ist kompliziert und ein Anfänger ist mit einem anderen System sicher besser dran.
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Wow! Ich bin überwältigt. Die letzten fünf Beiträge haben mich echt umgehauen. Ich glaube so "auf den Punkt" ist man im ganzen Thread noch nicht gewesen!
@Dailor: Ich danke Dir für dieses 100%-Geniale Post! Und ich gebe Dir, Dailor vollständig recht, mann muss es auch lieben um es zu hassen... ;) (Zitat: Weniger Zeit für Nachschlagen = mehr Zeit für Abenteuer-Entwicklung)
Einen Neuling Rolemaster "beizubringen" ist in der Tat nicht leicht. Der die Abläufe des Spiels sind manchmal recht verwirrend. Bei mir hat vor fünf Monaten erst ein neuer Spieler zu RM gefunden. Gestern (letzter Spielabend) hatte ich den Eindruck: "So langsam hat er es raus!". Ich muß dazu sagen, wir spielen auch "nur" einmal im Monat. Der Spieler bekommt im Fall eines neubeginns mi RM sein Charakterblatt erklärt und aller weitere lernt er im Spiel. Diese Methode hat sich bei mir echt bewährt. Natürlich kann man das nicht so machen, wenn alles "bloody beginners" sind...
@Le Rat: Ich wollte Dich nicht angreiffen... sorry. Ich meinte das mit Elben als Beispiel zu übertragen auf den Barden. Ja Rolemaster ist ein Universalrollenspiel. Für mich, einen der RM in Mittelerde spielt, sind es in RM halt die Elben. ;)
Und ja, es gibt auch die Typischen Barden-Zauberlisten, aber besonders zeichnen nur die Fähigkeiten (Skills) den Barden in seinem Tun aus. Er wird lediglich durch seine Magie unterstützt.
@Boba Fett: Für die ersten fünf Zeilen gebe ich Dir recht. Zu den Anfängen, wo Tolkien seine ersten Notizen gemacht hatte, lehnte er die "Elfen" an die Pixis der Mythologie der Iren an. Erst später wurde ihnen diese Gestallt entrissen und jene geben, welche wir in den Filmen auch bewundern durften. Aber ein wenig haben auch sie sich ihrer Anfänge behalten... "diese Ohren"... ~;D
Und im Großen und Ganzen hast Du natürlich recht, den Vergleich mit anderen Rollenspielen hält RM in sachen Spielbarkeit nicht immer ganz mit. Es ist halt wie mit Tolkien, er ist streibar in seinen Werken. Eine Ausnahme eben.
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@Brian : Glaubwürdigkeit trifft es nicht ganz. Zumindest Atmosphäre kommt noch hinzu.
Btw., ich habe jahrelang Mittelerde mit Rolemaster gespielt Hat immer gut geklappt. Wir hatten viel Spaß. Ob das "Kanon" war was wir gespielt haben ? Bin ich mir nicht sicher. Das von Brian angeprochene zufällige töten ist in den letzten 17 Jahren nur einmal (genaugenommen "fast") vorgekommen. Hatte seine Ursache darin das der SC von sich zu überzeugt war und nicht pariert hat. Es ist reine Spekulation ob Gimli so was auch passieren würde (den Orks ist es mit Sicherheit passiert ;) ).
Prinzipiell bin ich der Ansicht das mit Rolemaster, genauso wie eigentlich mit jedem anderen System auch, jedes Setting machbar ist. Die Frage ist nur wie viel Arbeit man sich machen will.
Generell muss ich jedoch sagen : Ich halte Rolemaster für ein sehr gutes System. Nicht für das beste am Markt, das gibt es meiner, subjektiven, Meinung nach nicht, aber nahe dran. Wenn jemand anderer Meinung ist : Bitteschön, soll mir recht sein. Auch ich mag andere Systeme.
Threads wie diesen hier kann man im Bezug auf so ziemlich jedes System starten. Ob es nun D20, GURPS, oder ein anderes System ist.
Vielleicht sollten wir es mit dem folgendem Satz halten : Einigen wir uns darauf uns nicht zu einigen.