[...] dass es schon immer eine breite Front von SLs gab, die alles abgelesen haben und die Räume Zahl für Zahl abgearbeitet haben.
Der stete Hinweis auf den Flavour Text in KotDT ist ja z.B. ein untrügliches Zeichen dafür, dass es so eine Dungeon-Kultur gab (und gibt). Zwar gerne belächelt, aber stets real.
Kurasawa. Banause.
-Andererseits: warum soll man den gerade beim Kulissenwechsel keinen (bei selbstgeschriebenen ABs natürlich selbst verfassten) Vorlesetext verwenden?Ein Anfänger-SL darf das gerne tun.
Wenn der SL etwas mit eigenen Worten beschreibt ist das grundsätzlich atmosphärischer als wenn er es einfach vorliest.
Auch nicht ganz. Räusper (http://de.wikipedia.org/wiki/Akira_Kurosawa).
Vorlesetexte beeinflussen das Spiel mehr als man im ersten Moment denkt. Es ist nicht einfach nur eine Wahl der Stimmung, oder ästhetischen Präferenz. Ein Text der einfach irgendwann vorgelesen wird unterbricht das eigentliche Spiel (Interaktion) wie eine Cut-Scene. Selbst wenn man Interaktion erlaubt wirkt das ganze immer noch wie ein Block der linear abgearbeitet werden muss.Tut das ein improvisierter Text, bei dem die Spieler nur zuhören, weil sie in dem Moment nicht interagieren wollen oder müssen, nicht genauso?
Wo ist der Unterschied, ob ich eine Minute frei dahinlabere, ohne dass mich jemand unterbricht, oder ob ich eine Minute einen text verlese und dabei ein Auge auf meine Spieler habe, ob sie interagieren wollen?Mit einem Text kann man nicht interagieren. Wenn du den Vorlesetext nicht mehr vorliest ist es auch keiner mehr. Dann reduziert sich das ganze hier auf die absurde Frage ob man Texte benutzen darf...
Selbst wenn man Interaktion erlaubt wirkt das ganze immer noch wie ein Block der linear abgearbeitet werden muss.
Mit einem Text kann man nicht interagieren.Das widerspricht sich imo.
Das Problem ist, der Vorlesetext ist statisch und vom Spielgeschehen unabhängig, das meine ich mit nicht interaktiv. Das sollte doch evident sein. Das wurde doch auch alles schon genannt. Die Charaktere kommen in Vorlesetexten nicht vor und wenn dann müssen sie fremdgesteuert werden. Situationen sind nicht der Handlung angepasst. Der Nutzen von solchen Texten geht dabei schon fast völlig verloren.Gut, ich gebe zu, ich kapiers nicht. Als WAS bezeichnest du denn Flavourtext?
Ich will doch wirklich nur ausgewählte und besondere Situationen beschreiben.Dann erkennt man also als Spieler bei dir auch wenn man gerade in einer ausgewählten und besonderen Situation ist (daran dass du vorliest). Das strukturiert den Spielablauf. Diese Struktur kann natürlich theoretisch auch erwünscht sein. Man muss sich aber klar sein, dass sie häufig nicht erwünscht ist. Für Spieler ist so eine Cut-Scene ein Signal, das sie unterschiedlich interpretieren können, z.B. dass sie jetzt nicht handeln können, oder dass ihre Aufmerksamkeit auf etwas gelenkt werden soll, oder dass alles sowieso von alleine passiert und sie ihr Hirn für die Dauer des Vorlesens abschalten können. Für mich sind das meist unerwünschte Effekte. Man kann natürlich auch ein Stilmittel draus machen, so wie bei StoryDSA z.B.
Ich leite seit 16 Jahren und nutze gerne die Vorlesetexte.
Vorlesetexte beeinflussen das Spiel mehr als man im ersten Moment denkt. Es ist nicht einfach nur eine Wahl der Stimmung, oder ästhetischen Präferenz. Ein Text der einfach irgendwann vorgelesen wird unterbricht das eigentliche Spiel (Interaktion) wie eine Cut-Scene.
Man muss sich aber klar sein, dass sie häufig nicht erwünscht ist.Für wen? Für dich und deine Runde, ok. Für alle Leute, die ich so kenne, sind Flavourtexte durchaus erwünscht und das hat nichts mit DSA zu tun.
Ansonsten finde ich, das Doc Boomslang das Problem mit Vorlesetexten eigentlich schon gut beschrieben hat, ich wundere mich, dass er deshalb hier soviel Flak bezieht.-Leider geht es viel zu oft ums "Recht haben" als darum, gemeinsam etwas für alle zu erarbeiten.
Sobald du etwas vorliest, wissen die Spieler automatisch dass die Situation die ihnen beschrieben wird statisch ist, dass sie also nichts von dem was beschrieben wird erspielt haben können.
-Wenn die Spieler jetzt nachts kommen oder vorher Chicago sprengen, wird der Text natürlich obsolet, man muss (egal bei welcher Technik) wissen was und warum man es tut.Wenn die Spieler nachts ankommen ist der größte Teil des Textes überflüssig und das bereits bei einer absolut trivialen Beschreibung mit nur zwei Sätzen. Bei Texten bei denen es sich überhaupt erst lohnt sie vorzulesen (weil man eben tolle Formulierungen oder umfangreiche Informationen drin hat) wird das noch viel schlimmer.
Jedoch denke ich, dass ein paar vorbereitete Ortsbeschreibungen, von wahrscheinlich(!) aufgesuchten Orten durchaus nützlich sein können und man sich auch als erfahrener Sl nicht automatisch zu schade sein sollte, vor dem Spiel ein paar Zeilen zu notieren, auchwenn man eigentlich weiß, was man sagen will.Ja, gegen Beschreibungen oder gegen Vorbereitungen hab ich doch nie was gesagt, das wäre ja auch seltsam. Man darf so viel vorbereiten wie man will. Nur sollte man natürlich möglichst was sinnvolles vorbereiten und natürlich nichts was man nicht braucht, und schon gar nichts was einen nachher dazu verleiten könnte das Spiel zu verändern nur weil man es jetzt benutzen will.
Das ganze "Vor euch erstreckt sich.." und "schwindelerregende Höhen" und wie ich nun genau Spitze und Spiegelung beschreibe ist doch völlig beliebig und auch situationsabhängig. Was genau soll hier das Vorlesen bringen?Das gleiche wie bei allen anderen Erzählungen auch? Ästhetik?
Wie würdet ihr euch fühlen wenn plötzlich Spieler was vorbereitetes vorlesen dass der Charakter macht?Oh, das fände ich gut. Gerade die übliche "Stell Deinen Charakter vor"-Runde könnte dadurch gewinnen.
Das gleiche wie bei allen anderen Erzählungen auch? Ästhetik?
Der Punkt ist, das Stichworte reichen und die Ästhetik improvisiert werden kann.Kommt darauf an, was für ein flüssiger Erzählmeister man ist. Setzen wir mal den Fall, daß der SL bessere Texte schreiben als aus dem Stegreif erfinden kann. Das ist schließlich bei den meisten Menschen so. In diesem Falle:
Qualitätsverluste durch den Vorlesetext können nicht eintreten.
Mal ne Idee andersrum drüber nachzudenken: Wie würdet ihr euch fühlen wenn plötzlich Spieler was vorbereitetes vorlesen dass der Charakter macht?
Doch, wenn der betreffende Spielleiter einfach ein schlechter Vorleser ist...Wie gesagt, ich habe den Fall gesetzt, daß der Spielleiter ein Mensch ist, der mit vorbereiteten Texten keine schlechteren Ergebnisse erzielt als mit improvisierten.
A. Mit Vorlesetext.
1. Wenn Situation wie vorhergesehen: Vorlesen. Gute Erzählung
2. Wenn Situation nicht wie vorhergesehen: Improvisieren. Nicht so gute Erzählung.
B. Ohne Vorlesetext.
1. Wenn Situation wie vorhergesehen: Improvisieren. Nicht so gute Erzählung.
2. Wenn Situation nicht wie vorhergesehen: Improvisieren. Nicht so gute Erzählung.
Qualitätsverluste durch den Vorlesetext können nicht eintreten.
Wie gesagt, ich habe den Fall gesetzt, daß der Spielleiter ein Mensch ist, der mit vorbereiteten Texten keine schlechteren Ergebnisse erzielt als mit improvisierten.In diesem Fall hast du recht. Aber mal ehrlich, das ist nicht immer der Fall. MMn nicht mal meistens.
... denn so ziemlich jeder fängt seine Karriere mit Fertigabenteuern an, die in der Regel Vorlesetexte nutzen...Nö!
Ich will ja auch keine Geschichte erzählt bekommen,Prima. Ist aber hier nicht das Thema.
Es kommt doch auf den Erzähler an, obs ne gute Erzählung ist oder nicht.Öhm... nein, nicht nur? Kommt auch auf den Text an. Und wenn der schlecht, weil mies formuliert ist...
Aber akzeptiere auch, wenn andere nicht vorgelesen bekommen wollen.Akzeptiere ich ehrlich gesagt nicht. Da ich meine Vorlesetexte selber vorbereite, ist das gleichbedeutend mit "Ich will nicht hören, was Du formulierst". Und das als Spielleiter zu akzeptieren, hieße seinen Hut zu nehmen.
Der erste ist die Eignung von statischen Texten zur reinen Informationsübermittlung.Ich habe ein Hörbuch - bisher nur eins. Ich habe den Text dieses Buches also niemals anders vermittelt bekommen als durch Hören, und der Sprecher hat das Buch in herkömmlichsten Sinne vorgelesen. Trotzdem konnte ich den Inhalt aufnehmen und kann die Geschichte und einzelne Szenen daraus jetzt noch nacherzählen, obwohl es über drei Jahre her ist, daß ich es gehört habe.
Sobald du etwas vorliest, wissen die Spieler automatisch dass die Situation die ihnen beschrieben wird statisch ist, dass sie also nichts von dem was beschrieben wird erspielt haben können.Ich halte das für völlig in Ordnung, wenn sie etwas begegnen, worauf die Charaktere keinen Einfluß haben konnten. Eine fremde Stadt - was sollen sie da je "erspielt" haben? Eine von ihnen neu entdeckte Küste - welchen Einfluß sollen sie bisher auf die gehabt haben? Welchen Einfluß könnten sie je gehabt haben, diese Küste zu formen? Was daran entwertet, was sie getan haben? Wenn sie ein freies, flaches Land betreten, ist es ihre Schuld, daß da keine Berge stehen? Wenn sie ein unzugängliches Bergland vor sich sehen, entwertet das ihre bisherigen Leistungen, weil da immer noch keine bequeme Straße zu finden ist? Das würde "Superhelden" voraussetzen, denen mag man so etwas vorhalten - aber nicht alle Rollenspiele gehen von Superhelden aus.
Mal ne Idee andersrum drüber nachzudenken: Wie würdet ihr euch fühlen wenn plötzlich Spieler was vorbereitetes vorlesen dass der Charakter macht?Och, je nachdem... gerade, wenn es ein guter Text ist, fände ich das überraschend. Aber ich würde es in jedem Fall ernster nehmen als das Übliche, weil es dem Spieler offenbar so wichtig war, daß er sich vorbereitet hat. Das heißt, für mich wäre das so ungefähr das Signal: "Hier hat er was, das bedeutet ihm besonders viel - jetzt bist Du dran: Was ist es, was will er, und wie kannst Dui hm das möglichst stilvollendet zukommen lassen, so daß er in Nachhinein findet, daß das die beste Szene für ihn war, die er sich wünschen konnte!" Das allerdings unterscheidet die Situation auch stark von der, wenn ein Spielleiter etwas vorliest, da muß keine besondere Wichtigkeit hinterstecken. Wenn ein Spieler es gewohnheitsmäßig täte, würde das die gefäühlte Wichtigkeit entsprechend sinken lassen.
Es geht hier um Geschmack und über den lässt sich nicht streiten.Ja schon klar. Ich denke ich habe genug klargestellt, das andere spielen können wie sie wollen und Vorlesetexte nciht per se schlecht sind. Aber eben auch nicht per se gut.
Öhm... nein, nicht nur? Kommt auch auf den Text an. Und wenn der schlecht, weil mies formuliert ist...Ich ging natürlich davon aus, dass dein Vorlesetext nicht schlechter ist, als das Improvisierte.
Akzeptiere ich ehrlich gesagt nicht. Da ich meine Vorlesetexte selber vorbereite, ist das gleichbedeutend mit "Ich will nicht hören, was Du formulierst". Und das als Spielleiter zu akzeptieren, hieße seinen Hut zu nehmen.Och, zuhören würde ich schon. Aber wenns mich langweilt, werde ich das spätestens nach der Runde sagen. Und wenn du bzw. die komplette Truppe es NICHT langweilig fand, hab ich das letzte Mal mitgespielt. Nicht aus Bosheit, sondern, weil ich dann nicht in eure Gruppe passe.
Fast surrealistisch wird's dann ja noch, wenn man seine Vorlesetexte einfach mal auswendig lernt. Was sagst Du denn dann? Fragst Du den SL nach jedem elegant formulierten Text "Den hast Du doch nicht etwa aufgeschrieben, du Hund?" Oder wie identifizierst Du den verhassten Vorlesetext?Wenn er so gut ist. Wie gesagt, wenns z.B. ein Rätseltext ist, ist das ja auch vollkommen ok. Ich werde doch niemanden dafür verdammen, dass er sich Arbeit macht.
Aber eben auch nicht per se gut.Ich ging natürlich davon aus, dass dein Vorlesetext nicht schlechter ist, als das Improvisierte.Ich auch nicht. Darum ging es ja.
Was aber wenn plötzlich deine eingespielte Gruppe sagt: Ja sie hat recht, die Texte sind öfters doof als toll. Was machst du dann, verzichtest du in Zukunft drauf?Dann verzichte ich natürlich aufs Spielleiten. Wie die Gruppe sich eine Spielleitung vorstellt, bei welcher der Spielleiter grundsätzlich nichts beschreibt, ist mir allerdings schleierhaft.
Wenn er so gut ist. Wie gesagt, wenns z.B. ein Rätseltext ist, ist das ja auch vollkommen ok. Ich werde doch niemanden dafür verdammen, dass er sich Arbeit macht.Äh, doch. Wirst Du, wenn Du Vorlesetexte dogmatisch ablehnst.
Man nehme drei der vier wichtigsten Spiele in Deutschland (DSA, Shadowrun, D&D) und man stelle fest, dass alle zu einem guten Stück Vorlesetexte verwenden.Man nehme Spielleiter, die nichts davon je geleitet haben und trotzdem Vorlesetexte verwenden...
Generell bedeutet Erfahrung nicht Kompetenz, Erfahrung erhöht nur die Chancen für Kompetenz.Ja, nicht jeder lernt, gute Texte zu schreiben. Tröste Dich, das geht nicht nur Dir so.
Dann verzichte ich natürlich aufs Spielleiten. Wie die Gruppe sich eine Spielleitung vorstellt, bei welcher der Spielleiter grundsätzlich nichts beschreibt, ist mir allerdings schleierhaft.Grundsätzlich nichts? So meinte ich das doch nicht! Klar will ich Beschreibungen. Der SL muss schon wissen, wie die Gegend aussieht. Ich frag ja auch oft genug danach. Beschreibung =| Vorlesetext !
Äh, doch. Wirst Du, wenn Du Vorlesetexte dogmatisch ablehnst.:P Ich will nur nicht da mitspielen. Schlechte Erfahrung. Aber verdammen? Nein, das ist überinterpretiert ;) Wie schon geschrieben, lehne ich nicht JEDEN Vorlesetext ab. Nur die beschreibenden, weil die sehr gut improvisiert werden können und zu oft schlecht und/oder nicht an die Situation angepasst sind (ich gehe von Texten aus KaufAB aus). Du kannst ja aber auch nicht hellsehen. Wie oft schreibst du Texte, die du dann gar nciht brauchst? Und vor allem, viel wichtiger, bevor wir über Langeweile sprechen, wie lang sind die, bzw. dauern die?
Grundsätzlich nichts? So meinte ich das doch nicht! Klar will ich Beschreibungen. Der SL muss schon wissen, wie die Gegend aussieht. Ich frag ja auch oft genug danach. Beschreibung =| Vorlesetext !Wenn der SL beides selber formuliert hat, kannst Du Dich in diesem Falle nur daran aufhängen, daß er das eine nur gesagt, das andere auch aufgeschrieben hat. Da das aber eine völlig unsinnige Haltung ist...
(ich gehe von Texten aus KaufAB aus).Da kann ich ja nix für.
Wie oft schreibst du Texte, die du dann gar nciht brauchst? Und vor allem, viel wichtiger, bevor wir über Langeweile sprechen, wie lang sind die, bzw. dauern die?Gelegentlich. Kurz. <1 Minute für gewöhnlich.
Ja, nicht jeder lernt, gute Texte zu schreiben. Tröste Dich, das geht nicht nur Dir so.Ich will gar keine "guten" Prosatexte für meine Spielleiterei schreiben. Spielleiterei ist ein Prozess, der viel mehr mit Moderation zu tun hat, als mit irgendwelchen "Künsten". Der Vorlesetext ist ein Symptom einer schlechten Tradition, die zurecht über die letzten 20 Jahre zurückgedrängt wurde.
Nur die beschreibenden, weil die sehr gut improvisiert werden können und zu oft schlecht und/oder nicht an die Situation angepasst sind (ich gehe von Texten aus KaufAB aus). Du kannst ja aber auch nicht hellsehen. Wie oft schreibst du Texte, die du dann gar nciht brauchst?Ich benutze keine KaufAB. Ich schreibe für meine selbstausgedachten Abenteuer meine Texte selber. Und die sind dann besser, als wenn ich eine Szene aus dem Stegreif beschreibe. Was ist notwendig für einen guten Text?
Aber von vornherein zu sagen "Geschriebene Texte sind Scheisse weil DSA auch Scheisstexte verwendet!!!" ist imnsho Scheuklappenträgerei.
@4MannIch will gar keine "guten" Prosatexte für meine Spielleiterei schreiben.Na das ist doch schön, wenn Wille und Vermögen im Einklang stehen. Ich persönlich finde einen Geschmack, nach dem man lieber schlechte Prosatexte aus dem Stegreif hervorstammelt, zwar etwas befremdlich, aber jeder, wie er's mag.
Spielleiterei ist ein Prozess, der viel mehr mit Moderation zu tun hat, als mit irgendwelchen "Künsten".Äh... nein. Sage ich. Darum stimmt's. Schön, daß wir drüber gesprochen haben.
Ich persönlich finde einen Geschmack, nach dem man lieber schlechte Prosatexte aus dem Stegreif hervorstammelt
Äh... nein. Sage ich. Darum stimmt's. Schön, daß wir drüber gesprochen haben.
Nur für mich, damit ichs in Zukunft besser mache: Ist das schon unterschwellig aggressiv?Nein, aber es ist absichtlich ironisch. Auf herablassende Formulierungen wie die von Ein so zu reagieren, ist auch nur angemessen.
Hier muss ich dem Kleinen in engen Grenzen zustimmen: Der SL kann auch seine künstlerische Ader rauslassen, genauso wie alle anderen Spieler auch, schließlich soll er ja auch mal zu etwas Spaß kommen.Äh... das war nicht zum zustimmen gedacht. Sondern nur dazu, das unbegründete Hinstellen von Meinungen als Tatsachen zu persiflieren.
Angesichts der Tatsache, dass deine letzten knapp 500 Posts mehrheitlich wenig konstruktiv waren, halte ich deine Meinung eh für irrelevant. Von daher cheers.Ich hingegen halte lediglich Deine Fähigkeiten, zu zählen oder Zahlen zu lesen, für wenig entwickelt und daher irrelevant.
Pro:- Ästhetik
Contra:Das läßt sich durch einfaches handwerkliches Können vermeiden.
...
- erfordert bestimmte Annahmen (z.B. dass ein Raum, der von Tür A aus beschrieben wird, nicht durch Tür B betreten wurde)
Pro: Liefert Informationen mit einer hohen Qualität und Dichte.
@k4.M: Umformulieren bedeutet zusätzliche Arbeit und ist sogar anstrengender als sich aus Stichpunkten selber was zu improvisieren.Für mich schon mal nicht. Aber meinetwegen, starte halt ganz neu, wenn's nicht paßt. Ist im Spiel auch kein anderes Ergebnis, als wenn Du das von vorneherein so machen würdest.
@Jörg/Tudor : Muss man aber der Fairness halber nicht sagen, dass man bei schlecht gemachten Vorlesetexten oft genug das volle Gegenteil hat? Oder gehen wir einfach mal davon aus, dass der Macher der Texte wenigstens sein Handwerk beherrscht?
Für mich schon mal nicht. Aber meinetwegen, starte halt ganz neu, wenn's nicht paßt. Ist im Spiel auch kein anderes Ergebnis, als wenn Du das von vorneherein so machen würdest.
Vorbereitete Texte können nicht schaden, sie können schlimmstenfalls nichts nützen.
Falsch, sie können irreführende Stimmungen erzeugen, weil die Gruppe die Situation aufgrund des Spieles davor anders einschätz als es der Flavortext annimmt. Sie können vom SL, der nicht vernünftig lesen kann, schlecht vorgetragen werden und die Stimmung zum Tiefpunkt bringen. Sie können den Charakter seine Entscheidungsfreiheit nehmen oder Emotionen vorschreiben.Nichts, aber auch wirklich gar nichts, davon ist eine inhärente Eigenschaft eines vorbereiteten Textes im Gegensatz zu einem improvisierten Vortrag. Fehleinschätzungen, schlechten Vortrag und Gängeleien kann es bei improvisierten Beschreibungen genau so geben. Also rein logisch: Kein Gegenargument.
Nichts, aber auch wirklich gar nichts, davon ist eine inhärente Eigenschaft eines vorbereiteten Textes im Gegensatz zu einem improvisierten Vortrag. Fehleinschätzungen, schlechten Vortrag und Gängeleien kann es bei improvisierten Beschreibungen genau so geben. Also rein logisch: Kein Gegenargument.Das macht den vorbereiteten aber auch nicht automatisch besser ;) die ganzen Pro's kann ein guter Erzähler nämlich auch sehr gut improvisieren.
Ich habe nicht nicht auf inhärente Eigenschaften eines vorbereiteten Textes bezogen, sondern eine Gegenmeinung zu deiner Aussage geschriebenDa es bei meiner Aussage um vorbereitete Texte in Unterscheidung zu nicht vorbereiteten ging, und ich auch nicht sehe, worum es sonst gehen sollte, hast Du was genau gemeint?
Das macht den vorbereiteten aber auch nicht automatisch besserAber das ist immer noch kein Gegenargument, außer wenn man sich auf den Arbeitsaufwand bezieht. wtf?
Aber das ist immer noch kein Gegenargument, außer wenn man sich auf den Arbeitsaufwand bezieht. wtf?Ich will dir deine Texte ja auch nicht SCHLECHT reden. Wenns deiner Gruppe so Spaß macht, ist das doch völlig legitim. Für mich bräuchtest du diesen Aufwand aber NICHT betreiben :)
Nichts, aber auch wirklich gar nichts, davon ist eine inhärente Eigenschaft eines vorbereiteten Textes im Gegensatz zu einem improvisierten Vortrag. Fehleinschätzungen, schlechten Vortrag und Gängeleien kann es bei improvisierten Beschreibungen genau so geben. Also rein logisch: Kein Gegenargument.
Contra: Ein Vorlesetext lenkt die Aufmerksamkeit des SL stärker von den Spielern weg.
Natürlich ein Gegenargument.Nein, natürlich nicht. Es ist bestenfalls ein Argument dafür, die Vorbereitung im Einzelfall zu ignorieren. Aber daß das jederzeit möglich ist, und darum die Vorlesetexte nicht schaden, habe ich ja schon mehrmals klar gestellt.
Was bereitest Du für Deine Abenteuer denn überhaupt vor?
Es ist bestenfalls ein Argument dafür, die Vorbereitung im Einzelfall zu ignorieren. Aber daß das jederzeit möglich ist, und darum die Vorlesetexte nicht schaden, habe ich ja schon mehrmals klar gestellt.
Zur Zeit gar nichts, im Moment wird von der ersten Sekunde an improvisiert, weil ich für Vorbereitung kaum Zeit habe.Gut, dann ist es natürlich klar. Wenn Du alles andere auch improvisierst, gibt's natürlich auch keine Flavortexte.
Diese Vorlesetexte dann aber auch wirklich wegzulassen, erfordert vom SL einiges an Willenskraft.Ich würde eher sagen, Verstand. Aber wenn man Texte schreibt, die lediglich statische Dinge beschreiben, kommt es selten vor, daß man etwas komplett weglassen muß.
Wie gesagt gehe ich persönlich bei der Zusammenstellung der Liste von einem konsequenten Einsatz der Technik ausVorbereitete Elemente ganz gleich welcher Art einzusetzen, auch wenn sich die Situation, welche vorhergesehen wurde, geändert hat, ist nicht konsequent, sondern unbeholfen. Das ist im Grunde so, als wenn der Ogerhauptmann halt ständig in Raum 12a bleibt, obwohl die SCs durch ihren Lärm schon das ganze Dungeon in Aufmerksamkeit versetzt haben. Macht man ja auch nicht.
Namen und Werte von SLCsAber die "relevanten Infos" selber, und das, wofür sie relevant sind, werden nicht vorbereitet? Und die NSCs haben keine Eigenschaften außer Namen und Werten? wtf?
Stärke der Truppen der verschiedenen Fraktionen.
Fertigkeiten meiner Spieler aussuchen, mit denen sie an fürs Abenteuer relevante Infos kommen.
C-Web und R-Map Pflegen und sehen, wie es auf den Nebenschauplätzen weiter gelaufen ist.
...die Vorbereitung im Einzelfall zu ignorieren. Aber daß das jederzeit möglich ist, und darum die Vorlesetexte nicht schaden, ...
Du unterstellst hier absichtlich eine unbeholfene Benutzung eines spezifischen Elements, um das Element zu diskreditieren. Da kann ich auch sagen, Improvisation ist schlecht, da wird gestammelt und wichtiges übersehen.
Das ist im Grunde so, als wenn der Ogerhauptmann halt ständig in Raum 12a bleibt, obwohl die SCs durch ihren Lärm schon das ganze Dungeon in Aufmerksamkeit versetzt haben. Macht man ja auch nicht.
Aber wenn man Texte schreibt, die lediglich statische Dinge beschreiben, kommt es selten vor, daß man etwas komplett weglassen muß.
Pro:Man merkt doch erst dass der Text nicht passt wenn man angefangen hat ihn vorzulesen. Warum sollte man auch einen Text vorlesen den man in jeder Einzelheit schon kennt? Dann bräuchte man nicht mehr vorlesen. Und man müsste ihn ja vollständig kennen um beurteilen zu können ob er gerade zur Situation passt. Das ist also der Teil der Arbeit den ich nur mit Text habe: Ich muss die Situation blitzschnell mit meinem tolle Roman abgleichen und anpassen.
- Sämtliche Con-Argumente sind irrelevant, weil man den Text auch weglassen oder umformulieren kann.
Im Grunde genommen ist das schon alles. Vorbereitete Texte können nicht schaden, sie können schlimmstenfalls nichts nützen. Nicht vorbereitet zu sein kann schaden.
Pro:- Künstlerische Ader hat nichts in den Texten zu suchen. Die Spieler wollen keinen Vortrag hören und dann applaudieren, sondern sie wollen Spielen. Rollenspiel ist Interaktion, d.h. wie ein Gespräch, nicht wie ein Vortrag.
- Ausleben von künstlerischer Ader
- auch für Impro-Feinde geeignet
- keine Unterbrechung, kein Stammeln bei weniger eloquenten SLs
- hohe Informationsdichte und -Qualität
- kann der Strukturierung des Abenteuers dienen (aha, jetzt kommt ein Vorlesetext, wir haben also einen bestimmten Abschnitt hinter uns gebracht)
Man merkt doch erst dass der Text nicht passt wenn man angefangen hat ihn vorzulesen. Warum sollte man auch einen Text vorlesen den man in jeder Einzelheit schon kennt?Weil man ihn selber geschrieben hat? Die Frage war hoffentlich nicht ernstgemeint.
Dann bräuchte man nicht mehr vorlesen.Der Knackpunkt ist eigentlich, daß die Spieler ihn noch nicht kennen. Das ist eigentlich überhaupt der Witz beim Rollenspiel.
Außerdem will man wohl auch einen Text verwenden wenn er mal da ist.Und da sind wir schon wieder bei den Unterstellungen unsachgemäßer Verwendung. Sorry, aber das habe ich nun schon oft genug zurückgewiesen.
Die Struktur der Information kann gar nicht besser sein als diejenige die entsteht, wenn man sich die Information in kleinen Häppchen Interaktiv erarbeitet (Nachfragen, Kontextbezug etc.)."Miss Wormwood, meine Generation nimmt Informationen nicht auf diese Weise auf. Könnten Sie alles auf Faktoiden reduzieren?"
Aber das ist eine Täuschung, denn diese Form der geschliffenen Sprache ist innerhalb eines Gesprächs unwichtigIn-Charakter-Rede ist bei euch demzufolge auch per se verpönt? Geht nur um die reine Informationsvermittlung? Wäre mir persönlich zu arm, aber wenn man's mag...
Siehe C-Web und R-Map, da werden alle fürs Spiel nötigen Infos aufbereitet.R-Map kann ich dekodieren. C-Web nicht. Ich nehme einfach mal an, das ist ein theorieprotzerischer Ausdruck für effektiv das Gleiche, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
In-Charakter-Rede ist bei euch demzufolge auch per se verpönt?Raff ich nicht. Was hat das mit dem Thema zu tun? Wenn ein Charakter redet sollte man besser vorlesen, oder wie? Hört sich sicher total natürlich an, wenn jeder NSC spricht wie vorgelesen...
Man kann mit Informationen auch was anderes machen als vorlesen, nur mal so. Es geht hier die ganze Zeit um Vorlesen, nicht um Vorbereitung. Die Spieler können Informationen auch bekommen, ohne das der SL vorliest, oder?Sie können sie auch selber lesen, aber das scheint mir doch arg ungesellig. Der normale Fall scheint mir aber doch eher zu sein: SL -> Spieler.
Wenn ich die Infos alle frei im Kopf habe (oder Notizen dynamisch nutzen kann), warum dann noch vorlesen (=statisch präsentieren) anstatt die Infos erspielen lassen?Weil es in fast allen Situationen, in denen ich Vorlesetexte für angebracht halte, keinen Sinn hätte? Ich erwähnte wohl schon, daß ich ein Bild für noch viel besser halte. Und ein Bild erfaßt man nunmal innerhalb sehr kurzer Zeit in seiner Gesamtheit. Wenn ich statt des Bildes nun einen bildlich formulierten kurzen Text nehme, paßt das auch. Aber wenn mir die Spieler Dinge einzeln aus der Nase ziehen müssen, die ihre Charaktere auf einen Blick erfaßt hätten, dann ist das meiner Auffassung nach sinnlos und konterintuitiv.
Raff ich nicht. Was hat das mit dem Thema zu tun?Naja, Du sagst doch, daß geschliffene Formulierungen im Gespräch unwichtig sind. Und wenn man in-Character redet, ist die Beachtung der Formulierung in den meisten Fällen relativ wichtig, es sei denn, man spielt immer realweltliches.
Ich glaube, bei Jörg gibt es wenig von SC's unbeeinflußbare Ereignisse. Wenn die Story relevant ist, wozu die Örtlichkeiten?Tja, vielleicht ist das so eine Immersionistenmarotte, aber ich weiß irgendwie gerne, ob ich mich auf Hawaii oder in Texas befinde. Und ich mag Dungeons und andere zu erkundende Örtlichkeiten.
Gut vorlesen ist nämlich nochmal schwerer als normal frei sprechen. Letzteres kann jeder Mensch aus dem Alltag, Vorlesen tut man so gut wie nie.
Normal sprechen kann jeder (lernen), gut Texte vorlesen oder gar perfekt formulieren kann kaum jemand (oder mit viel Übung).
Naja, Du sagst doch, daß geschliffene Formulierungen im Gespräch unwichtig sind. Und wenn man in-Character redet, ist die Beachtung der Formulierung in den meisten Fällen relativ wichtig, es sei denn, man spielt immer realweltliches.Stimmt, wenn einer redet ist die Formulierung wichtig, sie sollte sich nämlich so anhören als ob jemand redet... und nicht vorliest. Du liest doch nicht wirklich vor was ein NSC sagt, wenn die SC mit ihm reden?
Sie können sie auch selber lesen, aber das scheint mir doch arg ungesellig. Der normale Fall scheint mir aber doch eher zu sein: SL -> Spieler.Hä? Ich bin mir nicht sicher ob du weißt worüber hier die ganze Zeit diskutiert wird. Oder ich raff nicht was du willst..!?
Beim Vorlesen haben wir halt: Text -> SL -> Spieler. Und bei selbst formulierten. SL -> Text -> SL -> Spieler.
Das halte ich für eine unhaltbare und schlichtweg falsche Behauptung. Jeder, der schonmal einen Vortrag halten musste, wird das Gegenteil erfahren haben.Aha, dann bin ich also nicht jeder, na sowas. Ich habe in meinen Vorträgen niemals vorgelesen und alle Vorträge die ich gesehen habe in denen nur abgelesen wurde waren furchtbar. Jetzt überlassen wir es unseren Mitlesern, das mit ihren eigenen Erfahrungen abzugleichen.
Stimmt, wenn einer redet ist die Formulierung wichtig,
Die Qualität der Information wird auch nicht besser, höchstens die Qualität der Sprache. Aber das ist eine Täuschung, denn diese Form der geschliffenen Sprache ist innerhalb eines Gesprächs unwichtig (bis störend).Was denn jetzt?
Ich habe in meinen Vorträgen niemals vorgelesen und alle Vorträge die ich gesehen habe in denen nur abgelesen wurde waren furchtbar.Und woher weißt Du, daß die Vortragenden keinen vorbereiteten Text auswendig gelernt haben?
Tja, vielleicht ist das so eine Immersionistenmarotte, aber ich weiß irgendwie gerne, ob ich mich auf Hawaii oder in Texas befinde. Und ich mag Dungeons und andere zu erkundende Örtlichkeiten.
Wie kommst du denn von Vorlesetexten zu In-Character-Gesprächen????Das habe ich doch schon dreimal geschrieben. Über
Aber das ist eine Täuschung, denn diese Form der geschliffenen Sprache ist innerhalb eines Gesprächs unwichtig (bis störend).
Wenn sie in Texas sind, dann weil sie dort hin wollten. Warum soll ich Orte vorbereiten, wenn ich nicht weiß, was meine Spieler machen, wo sie hinreisen?Aus dem gleichen Grunde, aus dem Du schon weißt, welche NSCs, welche Fraktionen und wessen Beziehungen untereinander wichtig werden.
Aus dem gleichen Grunde, aus dem Du schon weißt, welche NSCs, welche Fraktionen und wessen Beziehungen untereinander wichtig werden.Das weiss ich aber nicht immer...
Das weiss ich aber nicht immer...Ich muß wirklich weniger subtil werden. :-\
Ich hatte weder ein fertiges Abenteuerkonzept, noch NSCs oder dergleichen.
...
Keine Chance dafür etwas an Texten vorzubereiten.
- Künstlerische Ader hat nichts in den Texten zu suchen. Die Spieler wollen keinen Vortrag hören und dann applaudieren, sondern sie wollen Spielen. Rollenspiel ist Interaktion, d.h. wie ein Gespräch, nicht wie ein Vortrag.Komisch, ich habe immer nur Runden erlebt, in denen sowas sehr gut angenommen wurde. Ich frage mich langsam wirklich, was für Rollenspiel du spielst. Informationen nur interaktiv auf Nachfrage?
Nein. Man kann natürlich nur etwas vorbereiten, wenn man ein paar feste Bausteine hat. Wenn man gänzlich ohne roten Faden oder Schauplätze spielt, geht das nicht. Genausowenig kann ich Kirschsaft aus Äpfeln machen... ::)
Wenn du aber vorher gewusst hättest, dass es nach Istanbul geht und welche NSC wahrscheinlich wichtig werden, hättest du Texte vorbreiten können. Es bestreitet wohl niemand, dass man ohne Flavourtexte nicht spielen kann, ebensowenig wie, dass es ohne sie keinen Spaß machen kann.
Man merkt doch erst dass der Text nicht passt wenn man angefangen hat ihn vorzulesen.Nein. Nicht, wenn man einmal durchatmet und kurz nachdenkt, wie der vorhandene Text (den man selbst schon gelesen oder gar selbst geschrieben hat) sich jetzt machen würde. Wer ihn vorliest, ohne das erwogen zu haben, leistet handwerklich schlechte Arbeit. Aber das sagt dann nichts darüber aus, ob handwerklich gute Arbeit etwas nutzen kann.
Die Spieler wollen keinen Vortrag hören und dann applaudieren, sondern sie wollen Spielen. Rollenspiel ist Interaktion, d.h. wie ein Gespräch, nicht wie ein Vortrag.Mit demselben Argument müsste man dann Bilder verbieten: Spieler wollen sich etwas vorstellen, keine Vorstellung aufgezwungen bekommen. Ich halte beides für falsch. Wenn der Text gut ist und gut vorgelesen wird, bereichert er. Wenn der SL mit handwerklich schlechter Arbeit kommt, kann das dagegen durchaus stören. Aber das hatten wir ja schon.
- Hohe Informationsdichte ist ein Nachteil kein Vorteil, gerade im Zusammenhang mit einem Vortrag.Nur wenn es darum geht, diese Informationen später selbst in all ihren Verknüpfungen wiedergeben zu können. Aber darum geht es nicht. Man kann durchaus die Informationen selbst nur vage im Kopf behalten oder sogar vergessen, aber die "Ableitung" daraus weiterhin parat haben. Oder zur Not alles vergessen (was allerdings nicht fein wäre) - solange es in dem Moment "Stimmung" gemacht hat, hat es seinen Zweck doch erfüllt.
Aber es ist wie beim Kochen (und Gott bewahre, ich kann (leider) nicht kochen):
Ein bißchen hiervon, ein bißchen davon und et voila: Ein leckeres Essen steht auf dem Tisch.
Wer nur vorliest oder immer railroadet, bei dem schmeckt das Rollenspiel irgendwann fad oder wie 12 Dosen Ravioli an 12 Tagen