Eher selten aber durchaus denkbar ist sicher, dass eine Rahja-Geweihte auch als Hebamme tätig ist.
Da würde sie aber von der Peraine-Priesterschaft mächtig eins auf den Deckel bekommen.Asche auf mein Haupt, ich vergaß doch glatt die anderen Götter ;D!
Eheberatung würde ich Rahja aus Gründen der Tradition nicht zu schreiben. Das ist Travias Aufgabe. Eheberatung kann höchstens passen in Gegenden, wo man Travia nicht kennt, wie den Tulamidenlanden.Stimmt schon, dass man als Geweihte/r einer Gottheit für bestimmte Hauptaspekte zuständig ist, aber als Teil eines Pantheons soll man auch einige Aufgaben anderer Priesterschaften übernehmen können. Nach Travia ist Rahja nunmal für Beziehungsdinge wie Eheprobleme am besten geeignet. Aber es darf z.B. kein Geweihter eine Leiche liegen lassen und nicht ordentlich bestatten, nur weil er kein Borongeweihter ist. Dafür haben alle 12-Göttergeweihte nunmal den Grabsegen. Daher ist es schon sinnvoll die anderen nicht zu vernachlässigen, auch wenn man natürlich eindeutige Präferenzen und Prioritäten hat.
Es ist nicht gut, wenn die Portfolios der Gottheiten aufgebrochen werden. Für Bestattungen sind Borongeweihte zuständig, für Eheschließungen Traviageweihte.
Rahjageweihte sind meiner Meinung eher für die höheren gebildeteren und kultivierteren Bevölkerungsschichten da. Sie sind Künstler jedweder Art, aber von höherer Kultur, was für eine Exklusivität ihres Glaubens spricht.Die schönen Künste teilt sich Rahja schwesterlich mit Hesinde, richtig. Auch hat ein Bettler für diesen Aspekt nicht so viel Interesse wie ein reicher Bürger. Rahja repräsentiert aber auch andere Aspekte, wie z.B. den Rausch durch Drogen (wie etwa Alkohol) und da wird sie nochmal deutlich volksnäher. Außerdem dürfte es für einen Rahjageweihten auch mal schön sein, wenn er für einen Tag die Lebensfreude eines solch bemitleidenswerten Wesens hervorrufen kann.
Ein armer Bettler hat wenig Sinn für eine rahjaische Tanzdarbietung oder sowas.
Zudem passt diese Ansicht auch, denn man kann endlich Hesinde von ihrem Kunstaspekt befreien, der dort sehr deplaziert wirkt.
Vom Spiel her sind Rahjageweihte schätzungsweise eher was für One-Shots, da sie in einem gewöhnlichen Abenteuer eher hinderlich sind. In einem speziellen Szenario, das nur in einer Stadt spielt, könnten sie aber glänzen.Das stimmt meiner Meinung nach gar nicht. Sie sind keine Kämpfer, sondern brillieren in sozialen und meinetwegen in Wissenssituationen, aber wenn sie sich einer Heldengruppe anschließen, können sie auch eine wunderbare Ergänzung sein, z.B. wegen des Status als Geweihtem, ihrem Optimismus, ihrer Menschenkenntnis, ihren Umgangsformen und so weiter.
Ceterum censeo, dass Säbeltänzer und Rahjakavaliere abzulehnen sind. Ein unpassender Kämpferorden, für eine friedliebende Gottheit. Entspricht schon fast Tsa-Kriegern, von seiner Widersprüchlichkeit.So friedliebend muss sie gar nicht sein. Rahja steht für Leidenschaft, nicht für den Erhalt des Lebens und nicht unbedingt für Friedfertigkeit. Das ist definitiv Tsas Domäne. Da kann es also auch sinnvoll sein sich dem Rausch des Kampfes zu widmen (den dir Spieler von Rondra-Geweihten, Kor-Geweihten und Amazonen bestimmt besser schildern können).
Moment mal, ihr führt theologische Diskussionen über das Pantheon einer nicht existenten Fäntelalter-Welt? Rollenspieler, ich bin beeindruckt.Warum auch nicht? Aventurien bietet einen wunderbaren Spielplatz für sowas. :D
Solange sie nicht davon anfangen, das Sokrates Sokrates und ein Pony ist, sind sie von den Tiefen der Theologischen Philosophie noch weit genug entfernt, als das ich mir sorgen machen würde ;)Wie? Was? Wo? Kannst du das etwas genauer ausführen (zur Not per PM)?
Ich halte überhaupt nichts davon, wenn in der neueren Hintergrundentwicklungs sich die Portfolios der Götter immer mehr vermischen.
Ich halte überhaupt nichts davon, wenn in der neueren Hintergrundentwicklungs sich die Portfolios der Götter immer mehr vermischen.Kannst du auch halten, wie du magst. Ich spiele hauptsächlich in der Zeit zwischen G7 und JdF, da fände ichs schlimm, wenn ein Geweihter eines der 12e halt kein Begräbnisritual abhält, weil er kein Borongeweihter ist. Das würde sich für mich beißen... In früheren Zeiten, na von mir aus... :D
Es war schon gut, dass zum Heiraten die Traviageweihten zuständig waren und nicht zB die Rondrageweihten (Rondrabund? So ein Blödsinn!) und zum Bestatten die Borongeweihten und nicht etwa die Firungeweihten.
Deswegen finde ich die neuen Regeln auch äußerst unglücklich, wo jeder Geweihter die gleichen Segnungen hat. Abgesehen davon, dass die Liturgien die Hintergrundwelt dermaßen durcheinander bringen müssten, dass es nicht mehr feierlich ist, so mächtig wie die sind.Ich find die 12 allgemeinen Segnungen jetzt nicht so stark, hab mir aber auch nicht das "Wege der Götter" zugelegt um das auf die Schnelle mal zu überfliegen...
Von der Art der Präsentation her erscheint mir der Rahjakult aber in der Tat einer der Reichen und Schönen zu sein. Er baut vorallem auf Sinnensfreunden und Müßiggang auf. Das ist nichts was sich ein einfacher Bauer oder Handwerker leisten kann.Natürlich passt zu Rahja hauptsächlich so etwas wie Ästhetik ins Kernthema. Aber sein wir doch mal ehrlich V...ln mag doch jeder - unabhängig vom Stand. Und da ists halt für jeden diese eine Göttin. Außerdem glaub ich, dass so ziemlich überall - wo es sinnvoll geht - in den ersten 7 Tagen im Rahja das fest gefeiert wird, nach örtlicher Überlieferung und Tradition.
Der Rausch durch Alkohol, das denke ich eher weniger.
Es gab zwar einen Kaiser Valpo, aber zu Rahja passt eher der Genuss. Genuss trifft es am besten denke ich. Also kein Komasaufen mit irgendwelchem Billigwein (was zum armen Handwerker passt), sondern das Genießen von edlen Tropfen.
Auch das Fördern der Künste oder das Herstellen von Duftwässern das ist was für Reiche Leute.
Kurz: Für Arme Schlucker hat der Rahjakult wenig übrig.
Es passt aber auch so, mit dem Hintergrund. Einmal im Jahr feiert man in Belhanka ja das Rahjafest, wo dann die Kirche großzügigerweise JEDEM Rahjas Freuden zukommen lassen will.
Laut Hintergrund aber einmal im Jahr und nicht ständig.
Somit sehe ich meine Ansicht durchaus im Hintergrund gefestigt.
Und so ist es auch gut, denn so hat jeder seinen Platz.Stimmt. :D
Und das entspricht wieder der Praiosgefälligen Ordnung. Und die gilt ja bekanntlich in Aventurien. ;)
Von der Art der Präsentation her erscheint mir der Rahjakult aber in der Tat einer der Reichen und Schönen zu sein. Er baut vorallem auf Sinnensfreunden und Müßiggang auf. Das ist nichts was sich ein einfacher Bauer oder Handwerker leisten kann.