Und was denkt ihr über unspielbare SCs: Sollte ein Char lieber in Würde sterben oder fändet ihr es besser, wenn er zwar weiterlebt, aber unspielbar wird?
Im Prinzip fände ich es schöner, wenn mein Charakter mit einem lauten Knall abtritt. Im Normalfall ist es mir lieber, wenn der Charakter dann stirbt und nicht zu einem NSC wird; Ausnahme ist der Fall, wenn der Char sein Ziel erreicht hat und sich zur Ruhe setzt.
regeltechnisch: 100 Punkte "insanity" oder "corruption" bei Dark Heresy.
Ein vergewaltigter oder anderswie psychisch zerstörter Charakter [...]
An diesem Punkt muss ich mich immer wieder wundern. Da draußen schwirren unendlich viele Charakterkonzepte herum, die in ihrem Hintergrund Elemente enthalten, die nahelegen, dass der Charakter eigentlich einen Therapeuten suchen sollte statt Abenteuer; mit diesem zweierlei Maß komme ich nicht klar. Also wenn der Spieler für seinen Char entschieden hat, dass er einer Vergewaltigung entstammt, der Vater in tot sehen will, und das Schicksal ihn im Allgemeinen und auch im Speziellen eigentlich ständig ins Knie f****, ist das ok, aber wenn sich dann später so etwas in einer sich aus dem Spiel entwickelten Szene ergibt, macht es den Charakter unspielbar... ::)
Und was denkt ihr über unspielbare SCs: Sollte ein Char lieber in Würde sterben oder fändet ihr es besser, wenn er zwar weiterlebt, aber unspielbar wird? Oder ist euch das letztendlich egal?Ich würde die Wahl wohl dem betreffenden Spieler überlassen, oder danach entscheiden, was am besten für die Gruppe/Abenteuer/Kampagne ist. ;)
Ja, weil im ersten Fall, war es meine Entscheidung so einen Charakter zu spielen. Wenn der aber während des Spielverlaufs vergewaltigt wird und ich nichts dagegen tun konnte, schränkt das unheimlich mein Spielknzept für diesen Chara ein. Das ist nicht mehr das, was ich spielen wollte. Mir wurde mal ein Chara am ersten Spielabend vergewaltigt, eine Kriegerin. Die Kampagne hat am ersten Abend für den Chara und für mich geendet. Sorry, aber weder der Charakter noch die Gruppe war für mich noch spielbar.
Das ist nicht mehr das, was ich spielen wollteBesonders diese Aussage ist grenzwertig. Man kann sie unheimlich schnell anführen; nämlich immer dann, wenn einem etwas, das dem Charakter widerfährt, nicht passt.
Vergewaltigung ist ein sensibles Thema, aber es macht einen Charakter nicht automatisch unspielbar.
Vergewaltigung ist ein sensibles Thema, aber es macht einen Charakter nicht automatisch unspielbar.Was ja zumindest in Nicht-Die-Calisto's Fall anscheinend aber doch so ist.
Besonders diese Aussage ist grenzwertig. Man kann sie unheimlich schnell anführen; nämlich immer dann, wenn einem etwas, das dem Charakter widerfährt, nicht passt.Und? Wenn man seinen Char nicht mehr spielen will, passt einem ja auch was nicht ;) Einige der Spieler Punkte wären z.B. für mich nicht generell ein Grund für Unspielbarkeit, für andere anscheinend schon. Ist halt immer eine ganz individuelle Frage.
Was ja zumindest in Nicht-Die-Calisto's Fall anscheinend aber doch so ist. Und? Wenn man seinen Char nicht mehr spielen will, passt einem ja auch was nicht ;) Einige der Spieler Punkte wären z.B. für mich nicht generell ein Grund für Unspielbarkeit, für andere anscheinend schon. Ist halt immer eine ganz individuelle Frage.
Für mich wird ein Charakter unspielbar sobald er in eine Richtung "gedrückt" wird, welche ich nicht ausspielen mag. Die eigene Leidensfähigkeit liegt vor allem daran wie lange ich den Char schon habe. Wenn man gemeinsam etwas durchgemacht hat, schweißt das durchaus zusammen :)
"Ich will meinen Charakter nicht mehr spielen, wenn es mir keinen Spaß mehr macht!"
Ein Charakter wird immer dann unspielbar, wenn etwas geschieht, was das ursprüngliche Konzept so gründlich durcheinanderwirft, dass es dem Spieler keinen Spass mehr macht.
Und was ist daran auch falsch. Ist ja auch alles nur ein Spiel :)
Trotz allem gilt: Ein neuer Charakter sollte immer mit regeltechnischen Nachteilen behaftet werden, und das nicht zu knapp. In langfristigen Kampagnen bietet es sich an, ihn auf Stufe 1 starten zu lassen - wenn die anderen Spieler ebenfalls niedrige Charaktere am Start haben, mit denen er dann zusammen auf Abenteuer ziehen kann. Andernfalls eben 2-3 Stufen unter der Gruppe.Erstens: Bullshit.
Ein Charakter, der stirbt, ist nicht unspielbar, sondern tot.Ist das nicht ein Widerspruch in sich?
Da gibt es nichts mehr, was man spielen könnte.
Hallo Monty Hall!Falls du mich meinst:
Bekommen dann deine PetS(C) noch n Schokolädle dazu, wenn du ihnen das Abenteuer samt Lösung vom silbernen Tablett mit Puderzucker in den...
aus Sicht des Spielers unspielbar:
- Vergewaltigung: Wird ein SC vergewaltigt, so haben viele Spieler keine Lust mehr, diesen SC weiterzuspielen.
- Umkrempelung des Charkonzeptes: Spielt man zum Beispiel einen Dieb, der plötzlich ein Ehrlichkeitsgelübde abgelegt hat, so verliert man den Spaß am SC.
- Negierung der Hauptfertigkeit: Zum Beispiel ein Falkner mit Tierverbundenheit und Besonderer Besitz "Falke", der plötzlich die Phobie "Angst vor Falken" bekommt.
- definierendes Merkmal des Charakters wird verkrüppelt (z.B. gutaussehender Charakter, der bei Deadlands ein "Mark of Fear" bekommt; Charakter mit vielen Punkten in Talenten wie "Beidhändiger Kampf", welcher einen Arm verliert...)
Ist das nicht ein Widerspruch in sich?Warum soll das ein Widerspruch sein?
Ich hätte nochSowas gibts normalerweise nicht.
"Wird unspielbar, weil mir gestern ein sooo cooles Charkonzept eingefallen ist, das ich jetzt UNBEDINGT ausprobieren muss!"
Das ist mein Hauptgrund für den Charwechsel.
Ein Charakter, der stirbt, ist nicht unspielbar, sondern tot.
Da gibt es nichts mehr, was man spielen könnte.
Easy as is.
Sowas gibts normalerweise nicht.Uhhh... harte Sau.
Zumindest nicht in Gruppen, in denen ich leite.
Für Klemmbrett-SLs bestimmt :)
Aus Gründen, die offensichtlich sind.
In einem Computerspiel gebe ich auch einen Cheat ein, wenn ich schon 3 Stunden am selben Endgegner hänge. Und spiele nicht tagelang daran rum. Es soll doch Spaß machen, oder?Naja, das ist jetzt eine typische Sichtweisendfferenz. Manche Leute hier kommen allerdings damit nicht so recht klar, daß andere einfach aus andern Quellen Spaß beziehen als sie selbst...
Im ganz engen Sinne "unspielbar" ist aber keiner von denen geworden - die Charaktere sind eine Fiktion, die (in den Runden, in denen ich spiele) auch rückwirkend modifzierbar ist, und damit kann im Grunde jeder Charakter noch einmal zur Hand genommen werden, wenn es sich anbietet. In dem Punkt wäre mir zu viel Dogmatismus dann doch nur lästig.
Also ich selbst bin jetzt schon ewig Spielleiter und kann mir inzwischen nicht mehr vorstellen wie das passieren soll.Und manchmal macht es manchen Spielern Spaß, wenn sie Spannung aus der Frage ziehen, ob sie nächste Runde noch mit dem gleichen SC weiterspielen können oder eben nicht.
Der Job des SL ist (oder sollte so sein) es ja, den Spielern größtmöglichen Spaß zu bringen.
In einem Computerspiel gebe ich auch einen Cheat ein, wenn ich schon 3 Stunden am selben Endgegner hänge. Und spiele nicht tagelang daran rum. Es soll doch Spaß machen, oder?Manchen Leuten macht das cheaten Spaß.
Im Todesfall stirbt er natürlich trotzdem er das nicht will... die Spannung wäre sonst weg und somit auch der Spaß.Warum machst du gerade beim Tod eine Ausnahme:
Uhhh... harte Sau.Schalt mal deinen Kopf ein.
Für Klemmbrett-SLs bestimmt :)
Warum soll das ein Widerspruch sein?Aber gerne. Nimm dir erstmal nen Viertele Trollinger, das beruhigt die Nerven.
Erklär es mir bitte!
Ich finde es schon irgendwie komisch, dass im Rollenspiel so viele knall harte Helden, die ohne mit der Wimper zu zucken den Keller mit den Zombies stürmen wie wimmernde Weicheier allen Mut verlieren wenn ein Körperteil ab ist "Wuuuuuhuhuuuu alles ist sinnlos geworden, ich kann nicht mehr töten, mein Leben hat keinen Sinn mehr."Naja, wenn ich aus John McClane dank abgetrennten Arms einen Ash Haushaltswaren machen kann, würde ich auch nicht "unspielbar" schreien... ;)
Bei Kampforientierten Spielen sehe ich sowas ja ein, da kann so ein Charakter (aus Spielersicht) wirklich keinen Sinn mehr haben, aber bei Spielen in denen man nicht zwangsweise Kämpfen muss frage ich mich schon wieso man sich als Spieler nicht überlegt wie der Charakter sein Wissen trotzdem noch einsetzen kann.
... - die Charaktere sind eine Fiktion, die (in den Runden, in denen ich spiele) auch rückwirkend modifzierbar ist, und damit kann im Grunde jeder Charakter noch einmal zur Hand genommen werden, wenn es sich anbietet. In dem Punkt wäre mir zu viel Dogmatismus dann doch nur lästig.So händeln wir das in gewissem Rahmen bei uns auch.
Das was Seelenjägertee sagt.
Ich sehe Handikaps auch eher als Herausforderung sein Charakter Konzept zu überdenken und nicht viele Jahre in denen man viel freude an einem Charakter hatte einfach nur wegzuwerfen.
Wenn meiner Frau was schlimmes passiert verstoße ich sie ja auch nicht sondern suche Lösungen wie man jetzt mit der Situation klar kommt.
Beispiel ohne Verkrüppelung, nur Verskillung. Ich möchte eine Jägerin spielen und erstelle eine solche. Der SL wirft den Charakter immer mehr in Richtung Stadtskills und drängt sie am Ende den Beruf Händlerin zu lernen(Das ist die Familie deines lang verschollenen Vaters blabla).
Für den Charakter selbst mag die Entwicklung nachvollziehbar sein, mir als Spieler hats trotzdem nicht gefallen. Jetzt ist sie ca Stufe 7 und kann weder die Jagdskills sonderlich gut, noch die Händlerskills. Sie kann alles, aber nichts richtig. Für die Zukunft unspielbar.
Ich verstehe halt bloß den Unterschied nicht - wenn eh der Rachefeldzug folgt (wenn das denn möglich ist), stellt sich ja die Frage, was unterscheidet Vergewaltigung dann von Folter in der Art, wie es ausgespielt wird?
Ich finde das übrigens interessant, wie viele Leute hier das Gefühl haben, ein Charakter sei nach [...] unspielbar.Ich nehme den Satz mal als Ansatz. Ich lasse das Ereignis, das die vermeintliche "unspielbarkeit" auslöst bewusst unspezifiziert.
... sofern wir das nicht als "okay" vorher abgesprochen haben, sehe ich das als Eingriff des Spielleiters auf meinen Charakter, denn der setzt mich vor vollendete Tatsachen, ohne dass ich irgendein Mitgestaltungsrecht hätte.In den Runden, in denen ich spiele, ist es überwiegend so, daß die Charaktere in Beziehung zueinander erstellt werden. Wenn nun ein Charakter eine tiefgehende Veränderung aufgezwungen bekommt, beeinflußt das die anderen Charaktere ebenfalls. Es beeinflußt sie natürlich auch, wenn er die Veränderung wählt oder selbst herbeiführt, aber das wird in der Regel auch nicht eigenmächtig gemacht, sondern vorher auf die eine oder andere Weise abgestimmt. Der Aspekt des Ungewollten kann daher die ganze Gruppe "herunterziehen" - und warum sollte man das mühsam "aufarbeiten", wenn man doch als Runde die absolute Bestimmungshoheit über die Fiktion hat und es Wege gibt, auf schnellerem Wege wieder zu einem vergnüglichen Spiel zurückzukehren?
Dazu ist mir meine spärliche Freizeit zu schade.
@ Boba: Was ist denn nun aber, wenn man Systeme spielt, die Verkrüppelungen und andere Beeinträchtigungen als Bestandteil des Zufallselements in den Regeln drin haben? Das kann man nicht absprechen.Doch, man spricht ab, dass man diese Regeln benutzt - oder eben nicht benutzt.
Callistos Jägerin ist ein Beispiel für einen verskillten Charakter, aber ein recht extremes: wieso zum Teufel mischt sich der SL ein und schreibt vor, welche Skills der Char bekommen soll? Und wieso erdreistet er sich, einem Wildnischar ausgerechnet Händlerskills aufs Auge zu drücken?
Wenn das vom System abgedeckt ist, ist es ein scheiss System.
Ist ja schlimm genug, wenn Spieler ihre Chars selber verskillen, z.B. weil sie das System nicht kapieren. Aber vom SL verskillt zu werden, das ist ja echt die Krönung. |:((
@Großkomtur:
Meinen Beitrag nicht mißverstehen: Es gibt durchaus Settings oder Kampagnen, wo ein solches Ereignis und die Folgen (Traumatisierung, Beeinträchtigung) daraus wirklich als Bereicherung und Herausforderung im Rollenspiel stehen. Und dann spiele ich das auch gern.
Nur sollte das vorher kommuniziert werden und der Spieler sollte - wie Du selbst sagst - mit solchen möglichen Folgen einverstanden sein.
Wäre er das prinzipiell nicht, würde er als Kandidat für solch ein Rollenspiel von vornherein ausfallen - was auch okay wäre.
Entweder spielt man dann ohne hin, berücksichtigt seine Erwartungen oder spielt eben etwas anderes... ;)
Ja nun, hier kann doch ohnehin nur jeder für sich sprechen. Das ist mit Sicherheit keine "richtig" oder "falsch" Diskussion, genauso könnte man über die angemessene Farbe für Cowboyhüte bei Deadlands streiten. Es geht ja nur darum, mal zu zeigen, wie man so eine Situation auch betrachten kann. Man kann aus im ersten Moment erschreckenden Veränderungen der gespielten Figur Herausforderungen ziehen und ein zunächst abwegiges Konzept zu einer echten Bereicherung machen. Ich verstehe aber auch jeden, der das eben nicht möchte und lieber einen neuen Charakter macht. Wirklich falsch wäre aus meiner Sicht lediglich, wenn man (SL, andere Spieler) versuchen würde, dem Betroffenen gegen dessen Willen etwas ein- oder auszureden. Und es gibt wohl SL, die in solchen Situationen versuchen, den Spieler dazu zu zwingen, weiterzumachen (z.B. mit angedrohten Abzügen für den Fall eines Charakterwechsels etc.).
Ich will eigentlich nur sagen das es auch durchaus Leute gibt die sich sehr schnell von ihrem Charakter trennen und das finde ich persönlich schade.
(Aber abgesehen davon, wars auch ein Scheißsystem :) )OT: Was wars denn?
Aber gerne. Nimm dir erstmal nen Viertele Trollinger, das beruhigt die Nerven.Ich trinke keinen Fusel.
Dann:Sorry, ich hab mich vorhin verlesen, kannst die Frage also ignorieren.
OT: Was wars denn?
Oh, er hat das mit der Karottenmethode gemacht. "Wir spielen in Zukunft eh fast nur in der Stadt, steiger doch lieber das, da kannst du ja nix." Dementsprechend hatten Jagdskills wenig Priorität.
Ich trinke keinen Fusel.Jetzt hörts aber auf hier! >:(
Also mir wäre es mal fast passiert, dass mein Charakter für mich kaum noch spielbar geworden wäre.
Man stelle sich einen Kleriker vor, der sich nur auf die Wunder seiner Gottes verlässt.
Und jetzt stelle man sich einen anderen SC vor, der es schafft aufgrund eines extrem hohen Überzeugensskills mir meinen Glauben auszureden. Äääääääää... :o
Ich hätte noch
"Wird unspielbar, weil mir gestern ein sooo cooles Charkonzept eingefallen ist, das ich jetzt UNBEDINGT ausprobieren muss!"
Das ist mein Hauptgrund für den Charwechsel.
Außer dme Char von Stahlengel der in unserer damaligen V:tM Runde wirklich nicht sinnvoll spielbar war habe ich noch nie einen unspielbaren Char erlebt
Dann kam unser SL auf die Idee, die Runde nach Sigil (Planescape) zu verlegen. Das klang soweit ganz lustig, also haben wir zugestimmt... bis wir erfahren haben, dass es in Sigil keine Götter und keinen göttlichen Einfluss gibt
Wir hatten mal eine schnucklige D&D-Runde mit zwei Klerikern und einem Waldläufer - sehr niedlich immer die Versuche der beiden Kleriker, sich gegenseitig mit coolen Ritualen auszustechen.Kleriker können in Sigil ganz normal ihre Spells wirken, zumindest ist mir nichts gegenteiliges für 3.X bekannt...
Dann kam unser SL auf die Idee, die Runde nach Sigil (Planescape) zu verlegen. Das klang soweit ganz lustig, also haben wir zugestimmt... bis wir erfahren haben, dass es in Sigil keine Götter und keinen göttlichen Einfluss gibt, und dass Predigen bei Todesstrafe verboten ist. Also waren nicht nur die Hauptpowers unserer Chars dahin, sondern die Charaktere hatten auch keine Motivation, überhaupt in dieser gottlosen Stadt zu bleiben (nein, sie waren nicht größenwahnsinnig genug, um zu glauben, sie könnten ohne die Hilfe der Götter alle bekehren; zumal der SL diesen Ansatz auch mit der Todesstrafengeschichte abgebügelt hat).
Also haben wir uns eben neue Charaktere gemacht, die aber nicht so lustig waren.
Kleriker können in Sigil ganz normal ihre Spells wirken, zumindest ist mir nichts gegenteiliges für 3.X bekannt...Planescape hat offiziell nur ein AD&D Kampagnensetting, kein D&D 3E...
Ein Charakter wird nicht unspielbar, weil er eine Körperliche Beeinträchtigung hat.Das kann ich nur unterschreiben. Ganz besonders den letzten Satz.
Zumindest für mich nicht.
Wenn der SL mir dann auch noch das Angebot macht Skills zu verschieben um auf die Behinderung einzugehen, dann sehe ich als alte Storynutte das sogar als Vorteil an. Heulen dürfen die Anderen, ich sehe zu, wie ich das Beste aus der Situation mache. Es kann ja auch ein paar nette Plothooks geben, den Nachteil abzustellen oder eventuell sogar in einen Vorteil umschlagen (magisch-Kampfskill u.s.w).
Was ich nicht so mögen würde, wäre ein Charakter der Verrückt wird und keinerlei normale Handlungen mehr vollbringen kann (quasi ferngesteuert durch den SL). Da in diesem Fall massiv in mein Recht meinen Charakter zu spielen eingegriffen wird, würde ich den Charakter zu einem SLC machen lassen und mir das Recht auf einen neuen ausbitten.(wenn es nicht heilbar ist)
Ich denke also, dass man trotz einer Beeinträchtigung nicht die Flinte ins Korn werfen sollte und dem SL auch mal vertraut, bevor man dem Egotripp folgt und etwas neues verlangt. Aber ich bin vielleicht auch mit guten SLs verwöhnt, die sich bei so etwas Gedanken machen, wie mein Charakter daran wachsen kann oder die einfach nur nach den Regeln spielen und wo ich so etwas akzeptieren muss. (Wenn ich die Regeln akzeptiere, muss ich mit so etwas auch leben können)
Eigentlich macht kein SL den ich kenne so etwas aus Boshaftigkeit und die meisten Spieler die über so etwas weinen sind Egoisten, welche die Regeln nur akzeptieren, solange sie zu ihrem Vorteil sind.
Bevor man also anfängt zu heulen, sollte man sich vielleicht mal mit dem SL unterhalten, wie man die Beeinträchtigung in etwas positives für den Plot und die Figur im Sinne der Regeln verwandeln kann.
Vertraut eurem SL, er weiß in der Regel, was er macht!
in Sigil keine Götter und keinen göttlichen EinflussDa hat jemand wohl den letzteren Teil überinterpretiert. Im Grunde geht es nur darum, dass Sigil neutrales Gebiet ist.
#47: es gibt doch das Manual of the Planes? Sigil stellt da allerdings nur eine Randnotiz dar. Aber es ist drin.Die Ebenenphilosophie aus der 3rd Edition unterscheidet sich maßgeblich vom AD&D Planescape Kampagnenset.
Du meinst eher untragbar oder?
Und zum Thema Vergewaltigung und Folter:
Wer will denn das bitte spielen? Als ich weiter oben von der Vergewaltigung einer DSA-Kriegerin lesen musste konnte ich wirklich nur mit dem Kopf schütteln.
Das gehört in die Kategorie "Allmachtsphantasien pubertierender Jungs die zu viel Jack Bauer geschaut haben".
Wenn ein Spieler wirklich innerhalb eines Settings zu dem es thematisch passt (Aventurien und die ganzen anderen Fantasy-Klischee-Settings scheiden da für mich schomal aus) dem ausgesetzt werden soll, dann sollte das vorher eingehend besprochen werden. Und selbst dann würde ich definitiv davon abraten sowas einzubauen.
Da geht es dann nämlich nicht mehr um "das kann doch mal eine ganz interessante Erfahrung sein, dass auszuspielen". Insbesondere bei Vergewaltigungen berührt das sehr private und intime Themenbereiche die in einem Spiel normalerweise nichts zu tun haben sollten.Hier stellt sich mir eher die Frage: Ist es Plausibel?
Und einem Spielleiter der ohne vorherige Absprache den Charakter einer Spielerin vergewaltigen lässt, dem unterstelle ich alles andere als Interesse an einer interessanten Situation.Ist ja wohl besser wenn er sich das nicht traut.
Dieser Spielleiter ist in meinen Augen ein misogyner Perverser der sich nicht traut seinen Dominanzfetisch auszuleben.