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Medien & Phantastik => Multimedia - Software & Betriebsysteme => Multimedia => Windows => Thema gestartet von: Xemides am 2.11.2009 | 08:55
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Hallo,
ein Freund PC-versierter Freund von mir meinte gestern zu mir, wenn man sich Win7 einmal kauft und bei MS anruft, um sich einen zweiten Key für ein Notebook geben zu lassen, würde Microsoft nicht so genau hinschauen und das durchgehen lassen, wenn man beides nicht paralell nutzt, was sie ja nicht wissen müssen.
Hat damit jemand Erfahrungen oder davon gehört ?
Wohl gemerkt, es geht dabei zunächst mal nicht darum, Win7 zu hacken oder so, sondern ganz offiziell bei MS anzurufen.
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Wuerde mich wundern, wenn Microsoft das OK finden wuerde.
Ich vermute auch mal, dass im EULA irgendwo explizit steht, dass ein Exemplar Windows 7 nur an einem Rechner installiert sein darf und damit der zweite Key schon ein Bruch dieser Vereinbarung waere.
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Soweit ich weiß, erlaubt die Lizenz der teureren Versionen die doppelte Installation, ausdrücklich die auf einem Desktop- uund einem mobilen Gerät oder die in einer virtuellen Maschine.
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Davon hab ich auf den Microsoft Seiten nix gefunden, aber die haben im Moment ein "Home Family Pack" das bis zu drei Installationen (die auch nebeneinander laufen duerfen) im Angebot ($150 fuer das Update)
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Das Familypack kenne ich natürlich auch, aber so eine OEM-Version würde halt dann die Hälfte kosten.
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... und waere (sofern du nicht irgendwo eine offizielle Bestaetigung von Microsoft findest) doppelt illegal ;)
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Das Familypack kenne ich natürlich auch, aber so eine OEM-Version würde halt dann die Hälfte kosten.
In der OEM Version ist das mit Sicherheit nicht erlaubt. Im Unterschied zu der Vollversion kann man bei der OEM Version auch nicht offenhalten, ob man die 32-Bit oder die 64-Bit Version installiert. Bereits beim Kauf entscheidest du dich für 32 oder 64 Bit und der Datenträger enthält dann ausschließlich die entsprechende Version. Der Vollversionsdatenträger enthält beide Versionen, die man wahlweise installieren kann.
Viele Grüße
Harry
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Das ist so nicht richtig. In Deutschlang dürfen OEM/System Builder Versionen auch ohne Hardware verkauft, werden, MS hat da bereits am 06. Juli 2000 einen Prozeß beim BGH verloren.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Microsoft-muss-im-OEM-Streit-Niederlage-einstecken-29554.html (http://www.heise.de/newsticker/meldung/Microsoft-muss-im-OEM-Streit-Niederlage-einstecken-29554.html)
Das wäre also legal.
Und wenn mir die Hotline selber eine neue Keynummer gäbe, wäre das wohl kaum illegal, oder ?
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Und wenn mir die Hotline selber eine neue Keynummer gäbe, wäre das wohl kaum illegal, oder ?
Wenn die das machen und du die Lizenz nur so nutzt wie du es denen gesagt hast, dann müsste das legal sein, ja.
Bluerps
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Also normalerweise vergibt MS Lizenzen pro installation. Hierbei deckt eine Lizenz eine Installation für einen Nutzer ab.
Bei Volumenlizenzen mag das anders gehandhabt werden, aber ich glaube davon hast du es gerade nicht.
Ich gehe mal von einem direkt gekauften Win7 Home basic aus:
1. ÜBERBLICK.
a. Software. Die Software umfasst Desktop-Betriebssystemsoftware. Diese Software umfasst keine Windows Live-Dienste. Windows Live ist ein Dienst, der von Microsoft unter einem separaten Vertrag erhältlich ist.
b. Lizenzmodell. Die Software wird auf der Basis pro Kopie pro Computer lizenziert. Ein Computer ist ein physisches Hardwaresystem mit einer internen Speichervorrichtung, das fähig ist, die Software auszuführen. Eine Hardwarepartition oder ein Blade wird als separater Computer betrachtet.
2. RECHTE ZUR INSTALLATION UND NUTZUNG.
a. Eine Kopie pro Computer. Sie sind berechtigt, eine Kopie der Software auf einem Computer zu installieren. Dieser Computer ist der „lizenzierte Computer“.
b. Lizenzierter Computer. Sie sind berechtigt, die Software auf bis zu zwei Prozessoren auf demlizenzierten Computer gleichzeitig zu verwenden. Sofern dies in diesen Lizenzbestimmungen nicht anderweitig bestimmt wird, sind Sie nicht berechtigt, die Software auf einem anderen Computer zu verwenden.
c. Anzahl von Nutzern. Sofern dies in diesen Lizenzbestimmungen nicht anderweitig bestimmt wird, darf nur jeweils ein Nutzer die Software verwenden.
d. Alternative Versionen. Möglicherweise enthält die Software mehr als eine Version, wie z. B. 32 Bit und 64 Bit. Sie dürfen jeweils nur eine Version installieren und verwenden.
http://www.microsoft.com/about/legal/useterms/default.aspx
Also von mir bekommst du ein klares Nein zu der Idee.
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Microsoft duerfte wissen wenn dieselbe Seriennummer von zwei verschiedenen Rechnern genutzt wird - ausser natuerlich mindestens einer dieser Rechner hat NIE Kontakt mit dem Internet (und dem MS-Update-Server)
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Und wenn mir die Hotline selber eine neue Keynummer gäbe, wäre das wohl kaum illegal, oder ?
Also dir einen Zweitkey für umme zu geben, dafür hat der Mitarbeiter von MS sicher keine Befugnis. Dementsprechend würde MS einen Abrechnungsfehler zugrunde legen und hätte die normale gesetzliche Frist Zeit, diesen zu korrigieren, sprich dir die Rechnung für den Kauf des entsprechenden Produktes zu stellen.
Wenn du also bereit bist eine eventuell kommende Rechnung zu bezahlen, verhälst du dich meines Erachtens nicht illegal (aber incompliant) und der Vorsatz, dass du nicht zahlen musstund dafür eine Prozesslücke ausnutzen willst ist natürlich ein klarer Verstoß gegen Lizenzbedingungen. Also heul nicht, wenn die dann doch Geld wollen
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Wahrscheinlich greife ich doch lieber zum Familypack.
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Wahrscheinlich greife ich doch lieber zum Familypack.
sicherlich die sicherere Entscheidung
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Vorsicht: Das Familypack scheint es nur fuer die Home Edition zu geben
Also lieber erstmal die Version nachschauen (http://windows.microsoft.com/de-de/windows7/products/compare) die du "brauchst"
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Wie wäre es einfach mal bei Microsoft nachzufragen.
Und das Szenario das dir der Hotlinemitarbeiter einen Key gibt und MS dir 2 Monate später eine Überraschungsrechnung schickt?.... Sehr sehr unwahrscheinlich.
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Wie denn auch? Woher will Microsoft meine Postadresse haben wenn ich sie ihnen nicht gebe?
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Mich würde es schon sehr wundern, wenn die Hotline überhaupt Keys rausgeben würde.
Bluerps
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Also die HomeEdition scheint mir für den Privatgebrauch auszureichen.
Es gibt doch diese Hotlöine, die neue Nummern rausgibt, wenn man die alte verliert, oder ?
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Es gibt doch diese Hotlöine, die neue Nummern rausgibt, wenn man die alte verliert, oder ?
Von der hab ich noch nie gehört.
Es sei denn das ist ne M$ Spaßabteilung:
"Hey... bei mir war einer dessen Kumpel von nem Kumpel gehört hat dass... der Knaller..."
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Von der hab ich noch nie gehört.
Es sei denn das ist ne M$ Spaßabteilung:
"Hey... bei mir war einer dessen Kumpel von nem Kumpel gehört hat dass... der Knaller..."
Doch klar. Du kannst da anrufen und eine neue Nummer beantragen, hab ich auch schon gemacht.
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Einfach so ?
Ohne irgendwas nachweisen zu müssen ?
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Ja, da ruft man an und sagt halt man hat den Key verloren oder kann ihn nicht mehr lesen oder so. Dann bekommt man einen neuen. Ist ganz schön anstrengend diesen drölfzigstelligen Code über Telefon von einem mäßig Deutsch sprechenden Menschen entgegen zu nehmen.
Ich weiß aber nicht mehr ob man da eine aktive Internetverbindung brauchte, damit sie das evtl. gleich abgleichen können, ob diese Windowskopie schon mit einem anderen Key aktiviert wurde oder so.
Bei mir war glaube ich der Code halt auf dem PC (die sind bei OEM da ja immer auf den Aufklebern) und der war halt nicht mehr lesbar.
Nachtrag:
Ich meine die Telefonnummer bekam ich beim Installationsversuch nach Eingabe ener falschen Nummer. bin mir da aber nicht mehr sicher. Sicher bin ihc mir aber das ich da nur anrufen musste und sonst nichts weiter beweisen. Kann sein das ich irgendeinen Code vorlesen musste, der mir angezeigt wurde. Das weiß ich nciht mehr so genau. War auch glaube ich noch Windows ME.
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Nette Sache wenn sowas geht.
Dann schnappt man sich das nette kleine Tool das einen Windows-Key ausliest, laesst das kurz auf dem Rechner von jemandem laufen den man nicht leiden kann und ruft dann von wo auch immer an und laesst sich den Key "ersetzen"
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Dann schnappt man sich das nette kleine Tool das einen Windows-Key ausliest, laesst das kurz auf dem Rechner von jemandem laufen den man nicht leiden kann und ruft dann von wo auch immer an und laesst sich den Key "ersetzen"
Du kannst ja nur den Key auslesen. Jede Originalkopie hat aber sicherlich auch noch sowas wie eine interne Nummer, die M$ bei der Aktivierung auslesen kann um sie wirklich eindeutig zuordnen zu können. Denke ich mal.
Den Key hast du ja Verloren, den kannst du dann ja nicht angeben.
Außerdem greift M$ wohl nur ein, wenn eine kopie massenhaft herumgeistert, und da meist auch "nur" in sofern, das sie die beim nächsten Update sperrt.
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Außerdem greift M$ wohl nur ein, wenn eine kopie massenhaft herumgeistert, und da meist auch "nur" in sofern, das sie die beim nächsten Update sperrt.
Nicht einmal das. MS verpflichtet sich in seinen Datenschutzerklärungen, persönliche Daten gar nicht zu erheben und Konfigurationsdaten nur zur einmaligen Verwendung, ohne sie zu speichern. Sprich, sie haben keine (legale) Möglichkeit festzustellen, ob ein gültiger Lizenzschlüssel eventuell von mehreren Personen verwendet wird.
Was sie machen können ist, bei vom Anwender eingeräumter Gelegenheit über ihr Online-Authentifizierungstool festzustellen, ob man Windows mittels eines Kniffs lediglich vorgaukelt, es wäre freigeschaltet worden.
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Sprich, sie haben keine (legale) Möglichkeit festzustellen, ob ein gültiger Lizenzschlüssel eventuell von mehreren Personen verwendet wird.
Naja... wenn zeitgleich zwei unterschiedliche Rechner (unterschiedliche Konfigurationen) mit demselben Windowskey online (und mit Microsofts Updateserver) verbunden sind dann merken sie es schon - und koennen entsprechende Software beim Update mitschicken - das die der Benutzer ja tapfer installiert ;)
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Es gibt bei Microsoft Listen mit Seriennummern, die zu weit verbreitet sind. Systeme mit diesen Nummern werden nicht mehr mit Updates versorgt, und hier greift auch der Anruf wegen einer neuen Nummer nicht, denn das System, das die Nummer braucht, gibt einem für die Anforderung erst mal eine gaaanz lange Anforderungsnummer. Diese liest man vor oder tippt sie ein (ich hatte den Spaß mal mit einem automatischen System bei MS wegen eines Rechners, dessen Volumenlizenz der Hersteller zu oft benutzt hatte) und bekommt dann eine ebenso lange Antwortnummer. Da die erste Nummer auf dem vorliegenden Key basiert, kann auch hier prima abgeblockt werden.
Eine Doppelinstallation fällt häufig nicht auf, es sei denn, derselbe Schlüssel wird innerhalb recht kurzer Zeit wieder verwendet. Es macht nichts, wenn eine Installation fehlschlägt und der Schlüssel beim zweiten Versuch direkt wieder benutzt wird; und es soll wohl auch so sein, dass der Schlüssel nach 90 Tagen wieder verwendet werden kann (ist ja auch die durchschnittliche Haltbarkeit einer Windows-Installation, har, har).
Das sind allerdings teilweise angelesene, teilweise erlebte Erfahrungswerte mit XP, bei Vista und 7 kann es wieder anders aussehen.
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Naja... wenn zeitgleich zwei unterschiedliche Rechner (unterschiedliche Konfigurationen) mit demselben Windowskey online (und mit Microsofts Updateserver) verbunden sind dann merken sie es schon - und koennen entsprechende Software beim Update mitschicken - das die der Benutzer ja tapfer installiert ;)
Wobei der durchschnittliche Raubmordpädokillerspielkopierer clever genug ein dürfte, nicht gleichzeitig mit allen seinen Rechnern ein Update (bzw. die Aktivierung) durchzuführen, auf denen - natürlich absolut verdammenswerterweise - die gleiche Lizenz verwendet wird. :P
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*g* Ich werd demnächst in eine ähnliche Situation kommen und kann dann erzählen wie es lief.
Ich hab mein neues Win7 auf meinem ältesten PC installiert (zum testen ob kompatibel, etc pp.) und werde demnächst auf meinem aktuellen PC von Vista zu Win7 migrieren - mit dem selben Key, weil mein anderer Rechner wird formatiert (irgendwann) ::)
mal sehen, ich geh schon davon aus, dass das bei der Aktivierungshotline von MS kein Problem verursacht.