b) unter anderem meiner Ansicht, daß man in einem Rollenspiel seinen eigenen Charakter spielen darf, vor allem wenn man ihn über einen langen Zeitraum spielen soll, zudem unterstrichen mit der Bemerkung, daß NIEMAND Midgard by the book spiele, es also ziemlich albern sei zu unterstellen Midgard sei nur trve wenn man alles beließe, wie es ist.
b - Nur beim Lernen einer Neuen Fertigkeit musste ein Lehrmeister gefunden und Gold bezahlt werden (außer bei Sprachen und Gassenwissen. Ausnahmen die man sich halt selbst bei bringen kann. Sprachen sind ja eh günstig, wenn man durch das Land reist.) Sprich, beim Steigern schon erlernter Fertigkeiten können die Punkte auch komplett mit Erfahrung "bezahlt" werdenDas entspricht dem Regelwerk. Siehe S. 284, DFR.
c - Ich hab einen Klassenwechsel zugelassen. Der Charakter war erst Magierin, nach Kauf des Bulugaquellenbuch fand sowohl Spieler als auch ich die Naturhexe passender.Das widerspricht ebenfalls nicht dem Regelwerk im eigentlichen Sinne. Charakterklassenwechsel nach Kompendium ist zwar anders vorgesehen, aber solche Entscheidungen sind immer möglich.
O.K. ... ich sage mal so, Midgard hat schon ganz schön gehörige Kanten und Inkonsistenzen, ganz egal, was so ein Midgard-Oldschool-Hoschie da meinen möchte. ;)Ecken und Kanten, ja, aber Inkonsistenzen eigentlich nicht. Alle Fertigkeiten (Waffen/Angriffe, Allgemeine Fertigkeiten, Zauber) basieren auf dem W20 System. Prüfwürfe auf die Basiswerte auf dem W% System. Schaden sind immer 1-4 W6 zuzüglich oder abzüglich von Boni/Mali und einem Waffenmodifikator.
Was rausgeworfen wurde, waren die doofen Initiativ-Regeln und das "Bewegen". Die Spieler haben die Initiative dann sogar gänzlich in meine Hand abgegeben und ... kurioserweise ... hat das mehr Spaß gemacht und war auch deutlich spannender (als grobe Orientierung können schließlich noch die Attribute gelten).Initiative und Bewegung sind im wesentlichen dann sinnvoll, wenn man die detaillierten Regeln im Kampf inklusive Bodenplan verwendet. Dann kann es extrem taktisch zugehen. Nicht umsonst sagt man oft, dass man da gleich ein Tabletop spielen kann. Das geht schon stark in die Richtung. Bei "großen" Kämpfen wie dem Endkampf finde ich diese Vorgehensweise auch sehr gut. Bei eher kleinen Kämpfen, wenn man auch keinen Bodenplan einsetzt, kann man das besser Pi mal Auge Regeln.
Also, wenn ich einen Tipp geben darf: Jage das Regelwerk virtuell über den Jordan und fische es nur noch für den groben Kram raus. Den Rest über's Rollenspiel regeln.Na ja, so gesehen könnte man dann irgendein Regelwerk nehmen.
Ich glaube, damals gab es noch nicht das Kompendium.Das Kompendium gab es vor Buluga. Allerdings ist es nicht mehr lieferbar. Es sei denn, man kauft sich die Luxusausgabe... :-X
Ich meine ja, Midgard kann man ziemlich gut by the book spielen. Nur ev. auf Grad 3 statt 1 anfangen, das wäre eine Idee :)Na ja, von Grad 1 ist man recht schnell auf Grad 3. Ich würde Anfängern auf jeden Fall empfehlen auf Grad 1 zu beginnen. Dann wissen sie wenigstens, warum sie mit den nächsten Figuren auf Grad 3 beginnen. :D
Einzige kleine Hausregel: Goldkosten fürs Steigern gezehntelt, aber das ist eine quasi-offizielle Regelalternative, die es nur nicht ins Regelwerk geschafft hat, die aber fast jeder verwendet."Fast jeder" dürfte übertrieben sein. Aber selten ist diese Hausregel nicht.
Das Kompendium gab es vor Buluga. Allerdings ist es nicht mehr lieferbar. Es sei denn, man kauft sich die Luxusausgabe... :-XHmm... dann hab ich wohl darin nur gestöbert aber es nicht wirklich zum Leiten benutzt, glaube ich. Ist aber schon eine Weile her und mein damaliger Lebensabschnittgefährte ( ;D ) hatte sich ALLES gekauft was es zu Midgard(4) gab. Ich hab also fast nix mehr.
Wir sind inzwischen dazu übergegangen, statt Belohnungen in Gold, Belohnungen in kostenlosen Lernmöglichkeiten auszuloben. Auf diese Weise wird mit dem Gold nicht ganz so inflationär herumgeworfen und "Tauschgeschäfte" im Sinne von: "du tust mir einen Gefallen ich tu dir einen," dürften in einer mittelalterlichen Welt nicht unüblich sein.Ja, das muss eigentlich die Praxis im Spiel werden. Zumindest war es das bei uns.
Na ja, so gesehen könnte man dann irgendein Regelwerk nehmen.
nutzt ihr Hausregeln beim Steigern? Das Attribute zufällig und womöglich gar nicht steigern finde ICH z.b. sehr affig.
@Harry: die drei Sätze Würfeln fallen soweit ich weiss, dann unter Hausregeln, denn es ist ja nicht vorgesehen.Da steht aber auch nicht, dass man eine Figur so spielen muss, wie sie ausgewürfelt wurde. Insofern stell dir einfach vor, es wurden drei Figuren erstellt und zwei davon wandern in die Tonne. ;)
konkret bei uns ist das Problem das z.b. jemand einen Zwergensöldner mit beidhändigem Kampf o.ä. spielen will und Gewandheit hoch haben möchte.Das ist lustig, ich hatte exakt dasselbe Problem. Ich habe meine Gw einfach auf 64 gesetzt und gut ist.
Nun darf man das Dumpstat einer Nichtmenschlichen Rasse aber nur 1mal auswürfeln. An diesem Wurf hängt also ob er den Charakter spielen darf:
meinung
a) dann hat er eben Pech gehabt und muss die nächsten Jahre einen anderen Charakter spielen. KEINE Hausregeln!
b) dann machen wir eben eine Hausregel damit er als Mindestes den Charakter spielen kann, der ihn auch dazu motiviert überhaupt zu spielen!
Also komm' mir nur nicht mit sonem Midgard-Fanboytum, a la "Ach, das ist doch gar nicht so schlimm, du spielst das nur falsch, denn Midgard ist DAS Rollenspiel vor dem Herrn!". ;)
nutzt ihr Hausregeln beim Steigern? Das Attribute zufällig und womöglich gar nicht steigern finde ICH z.b. sehr affig.Nein, wir nutzen keine Hausregeln beim steigern.