"verlorene Seelen".Oder besser: Es handelt sich um andere Zielgruppe.
Man sollte sich auf das konzentrieren was RPG besser kann und nicht versuchen auf einem Feld zu kämpfen auf dem man eh kein Konkurrenz machen kann.
Es sind: Oder besser: Es handelt sich um andere Zielgruppe.
Was auch noch für das P&P-RPG sprechen dürfte: Ich kann das Setting spielen, das ich will - das gilt selbst für Actionspiele mit flotten Regeln und hohem Kreativfaktor. Das kann der PC nicht - denn da bin ich auf die Spiele verwiesen, die es wirklich zu kaufen gibt.Da stimme ich dir ja zu, aber:
(Diese Liste ist beliebig erweiterbar... das wirklich frustrierende an Video-Spielen ist, dass sie seit Jahren dieselben Settings immer und immer wieder dieselben Settings abklappern... wirklich ermüdend)halte ich für durchaus widerlegbar. Es gibt eine sehr große Masse an Videospielsettings, und auch wenn einige Dinge (z.B. WW2) immer wieder kommen (und dass es beim P&P Settings gibt die "verbrauchter" sind als andere, wird denke ich auch niemand bestreiten wollen), so gibt es immer wieder neues, und auch interessantes.
Man könnte allerdings mal den Versuch anstellen die Settingsauwahl kommerzieller P&Ps gegen die von kommerziellen Spielen zu stellen, und schauen, ob die Zahl sich so unterscheidet.
das wirklich frustrierende an Video-Spielen ist, dass sie seit Jahren dieselben Settings immer und immer wieder dieselben Settings abklappern... wirklich ermüdendnahelegt.
Der Witz beim P&P ist doch gerade, dass ich nicht zwingend auf die kommerziellen Settings angewiesen bin, weil ich mir recht einfach selbst was basteln kann.
Das ist bei Videospielen ja mit einem ungleich höheren Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden und unterliegt gewissen Einschränkungen.
Man sollte sich auf das konzentrieren was RPG besser kann und nicht versuchen auf einem Feld zu kämpfen auf dem man eh kein Konkurrenz machen kann.Eben das würde mir ganz und garnicht gefallen, denn dann würde ich mit 1-2 Storytelling-Hardlinern am Tisch sitzen und nach 4 Wochen aus der Gruppe aussteigen, weil mir selbst auch die Action fehlen würde. Ich bin schon sehr froh, dass es "Actionlastige" Regelwerke wie Savage Worlds gibt, da einige Spieler schon die Lust bei der DSA-Steigerungskostentabelle verloren haben.
Denn ein großer Schwachpunkt des Computerspiels ist immer noch die Einschränkung der Handlungsmöglichkeiten.NOCH ist das entscheidende Wörtchen hier.
Einsteiger-Zielgruppe Videospiele: 12+Stimmt. Hier überschneiden sich die Zielgruppen.
Einsteiger-Zielgruppe P&P RPG: 12+
Zu meiner Gymnasialzeit (Anfang der 90er) gabs in jeder Klasse eine RPG-Gruppe.Das war ja noch vor der TCG-Sache. Schon mitte der 90er (da begann meine Gymnasialkarriere) sah die RPG-Landschaft anders aus.
Ja, das Hobby ist geschrumpft, und der Siegeszug der Computer- und Videospiele hat damit viel zu tun.Nicht nur. Die generelle Vervielfachung des Freizeitangebots hat auch seinen Teil beigetragen.
NOCH ist das entscheidende Wörtchen hier.
Allein schon der finanzielle, personelle und technologische Background (Stichwort: Biometrie) wird dafür sorgen, dass PC-Spiele in fesselnder Storyline und freiem Sandbox-Spielen gegenüber denm traditionellen Rollenspiel die Nase vorn haben werden.
Allein schon der finanzielle, personelle und technologische Background (Stichwort: Biometrie) wird dafür sorgen, dass PC-Spiele in fesselnder Storyline und freiem Sandbox-Spielen gegenüber denm traditionellen Rollenspiel die Nase vorn haben werden. Die Weichen dafür sind bereits gestellt, die Technologien eingekauft.
Das war bislang schwerpunktmäßig heiße Luft, was in der Richtung dann am Ende tatsächlich rumkam.Zumal dieses Argument alle paar Jahre aufkommt. Und was ist mit P&P passiert? Es gibt mehr und kreativere Spiele als jemals zuvor, trotz (vllt auch wegen) der immer größer werdenen Konkurrenz (und natürlich auch Befruchtung) durch Computerspiele.
Würde man im P&P aber auch 90% Kampf+Dialoge spielen, dann macht das allerdings keinen Unterschied.
Du kennst PC-Spiele, deren Programmierung es erlaubt, die Kampftaktiken von fünf ausgebufften Verrückten zu unterstützen? Du zockst Games, bei denen die Konversation frei ist, die Mimik des virtuellen Gegenübers differenziert erscheint und Du sogar die Zwischentöne des Subtextes erkennst?
und sowieso 4) Konsolen/PC-Games, auch wenn sie mal cool sind, Never EVER das bringen können was ein RPG brint, also, pft! ;-)Was bringt denn ein (P&P-)RPG? Was bringt eine P&P-Runde bei einem schlechten SL und lahmen Mitspielern, was ein gutes Konsolen-RPG nicht bringt? Welchen Mehrwert hat eine P&P-Session, nach der man sich wünscht, man hätte doch am Raid in WoW teilgenommen?
und sowieso 4) Konsolen/PC-Games, auch wenn sie mal cool sind, Never EVER das bringen können was ein guter und erfahrener SL brint, also, pft! ;-)dann bin ich sofort bereit, dir zuzustimmen. :D
Welchen Mehrwert hat eine P&P-Session, nach der man sich wünscht, man hätte doch am Raid in WoW teilgenommen?
Was bringt eine P&P-Runde bei einem schlechten SL und lahmen Mitspielern, was ein gutes Konsolen-RPG nicht bringt?Man kann seine Mitspieler mit Popcorn bewerfen, wenn sie zu sehr nerven.
Es gibt schließlich auch Videospiele, wo ich lieber zwei Stunden an die Wand gucke ;)
Wer behauptet "Würde man im P&P aber auch 90% Kampf+Dialoge spielen, dann macht das allerdings keinen Unterschied," der hat simpel noch kein anständiges P&P gespielt.Wenn du meinen Post vollständig gelesen hättest, dann wüsstest du eigentlich, dass gerade das was du anprangerst auch mein Argument war. Die PC-Spiele leisten eben sobald man von den vorgegebenen Handlungsoptionen abweichen will einfach nichts mehr.
Ich mein viele der neuen Aktion Kracher sind doch in 20, 30 Stunden durchgespielt.Da haste aber dann die Pausen mitgerechnet =D. Aktuelle PC- und Konsolen-Action setzt vorzugsweise auf den Multiplayer und verzichtet somit auf Singleplayer-Kampagnen von über 6 Stunden Spielzeit. Traurig aber is so.
Da haste aber dann die Pausen mitgerechnet =D. Aktuelle PC- und Konsolen-Action setzt vorzugsweise auf den Multiplayer und verzichtet somit auf Singleplayer-Kampagnen von über 6 Stunden Spielzeit.
Den größten Vorteil den ich an PC-/Konsolen-Spielen seh ist der "Spontan-Effekt", sie stehen einfach jederzeit zur Verfügung. Eine P&P-Rund hingegen ist an Termine gebunden.Eben das waren vor einigen Monaten auch noch meine Gedanken, aber mittlerweile ist eine LAN-Party mit 7 Leuten schneller organisiert (trotz Transport von PCs) als eine vierköpfige Rollenspielrunde. Woran das liegt? Rein ins blaue geraten an der Zugänglichkeit. Währenddem ich ein Spiel schnell anschalten kann, alles visuell dargestellt bekomme und ein digitales Feuerwerk vor meinen Augen tobt, muss man sich auch in eher lässigen Rollenspielrunden etwas länger reindenken.
Die Soziale Schiene will ich gar nicht erst einschlagen in meinen Überlegungen, da ich aus eigener Erfahrung weiß, welche Qualität der virtuelle "Ersatz" haben kann. Die steht 'echten' Begegnungen nicht zwingend nach, es ist eben nur eine andere Ebene.Wenn ich persönlich irgendetwas im Multiplayer spiele, dann in erster Linie mit meinen näheren Bekannten, entweder im gleichen Raum oder zumindest per Voice-Chat, ich sehe das Medium "PC-Spiele" jetzt mal nicht als etwas, was man allein im stillen Kämmerchen aus+übt und sich hinter der Maske seines Nicknames verstecken kann, sondern einfach als "anderes Spielbrett". Somit unterscheidet sich der soziale Kontakt in meinem Fall nicht sehr stark.
Auch der Kostenfaktor der auf Seite 1 mal angesprochen ist mEn nicht wirklich zu beachten, da sich PC-Spiele eben jeder eins kaufen muß. Bei P&P reicht EIN Regelwerk für mehrere Gruppen. Ist also eigentlich nicht vergleichbar.
P&P und MultiMediale Spiele sind zwei völlig separierte Erscheinungen mit einer gewissen thematischen Schnittmenge. Ich denke nicht dass eins dem anderen das Wasser endgültig abgraben wird, auch wenn die Menge der Spieler bestimmt schwankend ist.Wie gesagt, geht es hier nicht um das völlige Aussterben des Hobbys, sondern einfach um "Casuals", Gelegenheitsspieler, mit denen ich in meinen Rollenspielrunden ganz gute Erfahrungen gemacht haben, die aber nach und nach aufgrund der alternative PC/Konsole kaum noch zu Spielrunden erscheinen.
Sein wir doch ma ehrlich, wer von uns hat nicht schon das ein oder andere MMORPG oder Action-Game ausprobiert.Hab so ziemlich alle einschlägigen Titel gespielt ;)
Sind wir deswegen abtrünnig geworden? Ich denke doch nicht ;)"Wir" fallen aber glaube ich auch größtenteils nicht unter die Kategorie der Gelegenheitsspieler, auf die ich den Thread eigentlich bezog.
aber mittlerweile ist eine LAN-Party mit 7 Leuten schneller organisiert (trotz Transport von PCs) als eine vierköpfige Rollenspielrunde. Woran das liegt? Rein ins blaue geraten an der Zugänglichkeit. Währenddem ich ein Spiel schnell anschalten kann, alles visuell dargestellt bekomme und ein digitales Feuerwerk vor meinen Augen tobt, muss man sich auch in eher lässigen Rollenspielrunden etwas länger reindenken.komme ich zu dem Schluss:
Damit ist es, so seltsam das heute scheinen mag, für Eltern eine zwar noch unverständliche aber potenziell sehr zu begrüßende Freizeitbeschäftigung – und zusätzlich ist es für ein so tief gehendes Hobby extrem günstig.Ich bin Vater und finde Rollenspiele nicht unverständlich. ~;D
Wir verstehen uns, glaube ich, in einem Punkt nicht, bzw. wahrscheinlich ich Dich nicht: Wo ist bei Dir der Unterschied zwischen Dialog und sozialer Interaktion?Dialoge können sein: Ich wähle einen Satz aus fünf Sätzen als Antwort auf eine Frage eines NPCs. Oder noch Simpler: Dialog ist, wenn meine Spielfigur im PC selbständig mit anderen redet (ohne interaktion). Oder um es noch weiter auf die Spitze zu treiben: Dialog ist auch: "Besorge mir 5 Wolfsfelle, dann wirst du Bürger der Stadt" - "Ok, hier hast du die Felle".
Du kennst PC-Spiele, deren Programmierung es erlaubt, die Kampftaktiken von fünf ausgebufften Verrückten zu unterstützen? Du zockst Games, bei denen die Konversation frei ist, die Mimik des virtuellen Gegenübers differenziert erscheint und Du sogar die Zwischentöne des Subtextes erkennst?
Cool. Nennst Du die Games auch? Oder behältst Du die Titel für Dich, so daß niemand sonst sowas Tolles spielen kann?
Ich bin Vater und finde Rollenspiele nicht unverständlich. ~;D