Ihr wollt keine Battlemap. Gut, dann werdet ihr mit dem Problem wohl irgendwie klarkommen müssen.
Ich kenne das aus anderen Runden mit Figurenregeln, die ohne Figuren gespielt werden, Shadowrun z.b. Es ist klar, daß sich niemand bewegt, wenn es keinen Vorteil bringt. Ich sehe da keine Lösung.
Frage: Wie geht ihr damit um - habt ihr ebenfalls solche Situationen - sind die Kontrahenten ständig in Deckung und kommen dann hervor?Die ganz schnelle Antwort, trotz Deines Kommentars dazu, ist wohl, benutz einen Bodenplan. Dann stellen sich viele der Probleme nicht weil man jeden Gegner im Blick hat.
Ich möchte jedoch größtenteils auf Miniaturen verzicht, schließe jedoch nicht aus hin und wieder mal was in dieser Richtung zu improvisieren. Aber könnte man die Manöver nicht einfach etwas abstrakter machen?! Gerade wenn man ohne Minaturen spielen will?Klar kann man. Zusätzlich könnte man auch alles Hausregeln wenn man möchte bzw das bedürfnis hat.
Ich glaube mein Hauptproblem liegt darin, dass die Bewegung der Personen zu starr ist. Ich würde das gerne aufbrechen und wäre über weitere Tipps zum Handling dankbar. Anbei mal ein Problemsituationen in unserer Runde:Gerade ein Feuergefecht mit allen Beteiligten in Deckung und fast allen auf Hold finde ich ziemlich dynamisch. Das führt oft zu Ketten von Unterbrechungen wo am Ende die Seite mit der Initiative (mehr on Hold als auf der Gegnerseite) bei gelingen der vergleichenden GE-Proben zum Unterbrechen am Ende der Kette mit einem Flächeneffekt (Flächenschlag, Sperrfeuer o.ä.) möglichst viele gegner Angeschlagen bekommt und damit die Situation für sich entscheidet.
a) Die Spieler sind mit mehreren Gegnern im Feuergefecht. Die Gegner haben sich bereits Deckung gesucht und die Spieler versuchen dies ebenfalls. Soweit noch alles in Ordnung. Üblicherweise bleiben die Spieler jetzt, wo sie erst einmal Deckung haben (-2), dort stehen und bewegen sich nicht weiter .... immerhin haben sie dann ja den Bonus für ihr Talent Scharfschütze. Was wir ziemlich umständlich fanden war zudem folgendes: theoretisch könnten die Gegner sich ja komplett in Deckung befinden, daraus hervor kommen wenn sie an der Reihe sind und nach dem Schuss gleich wieder in Deckung gehen. Die Spieler hätten dann kein Ziel vor Augen. Ok, sie könnten abwarten und die Aktion unterbrechen. Aber wenn die Spieler ebenfalls diese Taktik anwenden, dann wird das ein ständiges "in Deckung" sein und ab und zu mal "abwarten und unterbrechen"... das zieht es total in die Länge und wirkt dröge... Außerdem muss man dann die Gegner einzeln in Obacht haben. War Gegner 5jtzt komplett in Deckung oder war es doch Nr. 4?!
Frage: Wie geht ihr damit um - habt ihr ebenfalls solche Situationen - sind die Kontrahenten ständig in Deckung und kommen dann hervor?
b) Als Freie Aktion kann man sich 6 Zoll (=12 Meter) bewegen oder 7-12 Zoll Sprinten (14-24 Meter; als Aktion)ja das kenne ich recht gut. Vor allem innerhalb von Räumen hat man oft den Eindruck dass sich Charaktere überall hinbegeben können was nicht blockiert wurde. Aber gerade ein Versperren von Wegen sorgt dabei für gute Ergebnisse. Man kann zwar im Prinzip soweit man will, aber je weiter desto mehr MAP bekommt man für über Tische springen, oder zwischen zwei Gegnern durschschlängeln, etc.
In geschlossenen Räumlichkeiten sind das enorme Reichweiten! Ich will damit zwar nicht sagen, dass das nicht realitisch sein könnte .... aber mit einem Sprint/einer einfachen Bewegung bin ich dann eigentlich sehr schnell beim Gegner ("Ich bewege mich mal zum Gegner - sind ja nur 12 Meter und schieße als Mehrfachaktion einmal auf ihn - die Deckung habe ich ja jetzt umgangen").
Ich habe schon einmal darüber nachgedacht die Kampfrunde zu verkürzen und damit auch die Bewegung stärker einzuschränken. Eine KR dauert ja jetzt ca. 6 Sek. und eine Kürzung auf 2 Sek. würde dann nur noch eine Bewegung von 4 Metern zulassen. Abgesehen davon ist ein Schuss in 6 Sekunden auch nicht gerade realistisch ;-). Es meiner Meinung nach nur eine Definitionssache und würde wohl auch nichts im System kippen.Wir haben auch schon die Bewegungsreichweite aus Versehen statt in Zoll in cm interpretiert. Hat nicht sehr gestört. Im Freien verschiebt sich wohl das Balancing von Schusswaffen und Nahkampfwaffen, aber das muss auch nicht unbedingt schlimm sein.
Sowas kann auch eine gute Taktik gegen Deiner Scharfschützen sein. Die übrigens den Bonus aus dem Talent bei einer -2 Deckung nicht nutzen können, denn sie müssen sich bewegen um schießen zu können.Wenn ich mir S.117GE anschau find ich keinen Grund warum man nicht direkt aus ner -2er Deckung schießen könnte. -2 is für mich eher man hat sein Gewehr auf der Deckung abgestützt und ist ein relativ gutes Ziel.
Wenn ich mir S.117GE anschau find ich keinen Grund warum man nicht direkt aus ner -2er Deckung schießen könnte. -2 is für mich eher man hat sein Gewehr auf der Deckung abgestützt und ist ein relativ gutes Ziel.Ja, du hast Recht.
Gibt es andere Spieler/Leiter mit ähnlichen Erlebnissen?
Zu den Smart-Tricks habe ich da allerdings noch eine Frage. Ist der Gegner, wie von Dir beschrieben, Angeschlagen, dann bleibt er dies, bis er seinen Willenskraft-Wurf besteht, oder? Ist das nicht etwas zuviel des Guten? Da ruft jemand "Granate" und wirft einen Stein ... die, die den Wurf daneben hauen sind nun mindestens eine Runde "verwirrt" (Angeschlagen). Fallen die Würfel einfach mal doof, dann sind da auch locker 2-3 KR drin. Das sind immerhin 12-18 Sekunden in denen diese Person nicht handeln kann...Darum ob das realistisch ist geht es nur bedingt. Es ist schlicht eine Spielmechanik, die gut funktioniert. :)
@ Zornhaus (Vergleich Geländewagen ohne Reifen):Ähm, es WIRD als Rollenspiel MIT Miniaturen verkauft:
1.) Das bedeutet also, dass für SW die Minaturen und Bodenpläne elementar sind? Wieso wird SW dann eigentlich nicht als Rollenspiel/Minaturenspiel verkauft
Welcome to Savage Worlds—a merger of the best ideas in roleplaying and miniature battles!Es wird sogar explizit dargelegt, daß alle Reichweiten-Angaben, Entfernungen, Bewegungsweiten usw. mit dem Spiel unter Miniatureneinsatz im Sinne dargelegt werden.
Ich bin jetzt mal etwas provokativ, aber ich komme aus der etwas "old-schooligen"-Ecke des Rollenspiels und typisches Pen-and-Paper war ansonsten auch ohne Minis möglich.Ähm, erzähle MIR etwas von Old School im Rollenspiel. - Ich habe 1979 mit D&D angefangen. Und natürlich MIT (damals noch unangemalten) Zinn-Miniaturen oder, wenn gerade keine passenden Figuren da waren, mit selbstgemachten Papp-Markern auf Rasterbodenplan.
It’s essential to have some kind of gaming surface as well, either a terrain board or aGerade die hervorgehobenen Punkte sind es, die in der eingangs geschilderten Problematik mit den statischen Schießereien beachtenswert sind.
Chessex Battle Mat™. We recommend the latter. That way the GM can draw out the
tactical situation with water-soluble markers so that everyone can see what’s going on
and make the most of their surroundings.
Mapping out a battle can really help everyone understand where their characters are, where
their allies are, and what terrain features they might be able to make use of for cover or
clever tricks and maneuvers.
HEY! Auf dem Photo ist mein alter Freund Harryman zu sehen!!! Yeah! Wo war das?Du meinst das Tabletop-Wargaming-Photo? - Das war vom diesjährigen Attriti-Con (http://ulmer-strategen.de/attriticon.htm) der Ulmer Strategen im Mai in Ulm.
Du meinst das Tabletop-Wargaming-Photo?
- Es reicht nach Regeln zu sagen "ich mache einen Smarts-Trick" um den in den Regeln festgelegten Effekt zu bekommen. Aus. Punkt. Wenn die Spieler da jedes Mal erst diskutieren müssen, und dann auch bei Steigerung nicht den regelseitig festgelegten Effekt bekommen, weil der SL Realismusbedenken hat, können sie nicht vernünftig planen und damit auch keine Taktik planen und umsetzen.Fand ich aus Rollenspielsicht seltsam und hab nachgeschaut. Die GE sagt dazu
Um einen Trick auszuführen muss der Spieler erst einmal in etwa beschreiben, was sein Charakter tut und was er mit dem Trick erreichen Will.
Du meinst das Tabletop-Wargaming-Photo? - Das war vom diesjährigen Attriti-Con (http://ulmer-strategen.de/attriticon.htm) der Ulmer Strategen im Mai in Ulm.Ja, passt, er hat da Familie. Lustig. Die Welt ist klein.
Und wieviel Zeit verschlingt das bitte in der Vorbereitung!?Das kann ich beim ersten Foto auch nur erahnen. Aber beim zweiten Foto ist sowas schnell "hingebastelt". Wenn alles bereit liegt dauert das vielleicht ein bis zwei Minuten. Das ist auch eher Normalzustand als das erste Foto. :)
Genau! Aber wie sehen die Kompromisse aus?
Natasz, du hast doch euch eine Menge Tipps bekommen,(...)Habt ihr was davon ausprobiert? Falls ja, hatte das Auswirkungen? Falls ja, welche?Jab, Darkling hat mir die Fragen gestohlen. ;)
Jab, Darkling hat mir die Fragen gestohlen. ;)Damit hast du nicht gerechnet, was? ;D (http://www.youtube.com/watch?v=S-O58Dqdky8&NR=1)
Also kommt man zu der neuen Frage: Worauf muss man achten, wenn man SW ohne Minis spielen möchte. Ist es nur "Schreibarbeit" für den SL/die Spieler oder sind davon bestimmte Talente, Fertigkeiten oder andere Regeln betroffen. Wie sollte man diese dann "verändern", damit es nicht zu einem Ungleichgewicht kommt?!
Die Positionsangaben und Meinungen der Spieler und des SLs führen dann zu Interpretationen bzw. Diskussionen in unserer Runde. Da habe ich eher das Gefühl, dass eine Teilvisialisierung eher zum Gegenteil führt...Das klingt .. bizarr. Der SL beschreibt die Szene, inklusive der Positionsangaben. Durch die Skizze werden sie eindeutig festgelegt. Diskussion entsteht meiner Erfahrung nach nur kurz, wenn ein Spieler meint, sein SC stünde etwas anders. Dem kann man als SL normalerweise entsprechen, oder weist halt darauf hin, dass er das dann bitte vorher hätte sagen sollen. Also wirklich, ich versteh das nicht.
@Markus:Der Weg von der statischen Grobskizze zu der Grobskizze, auf der Figuren stehen oder Marker liegen, die man dann genau dahinbewegen kann, wo der Charakter stehen soll, ist minimal und zahlt sich aus. Gerade, wenn es dann um so Fragen geht wie "Sieht der mich?" oder "Komm ich da in einer Runde hin?" muss man dann eben als SL nicht mehr überlegen, abwägen und willkürliche Entscheidungen treffen, sondern kann das Maßband nehmen und klipp und klar sagen: So isses! Und viele Fragen stellen sich schon gar nicht mehr, weil eben jeder am Spiel beteiligte sieht, was Sache ist oder auch mal selbst nachmessen kann, welche Modifikatoren er im Fernkampf hat.
Zu Diskussionen kommt es immer dann, wenn 2 oder 3 Runden nach der ersten Positionierung etwas Bewegung im Kampf war... oder plötzlich bei einer Skizze die Maße genau sein sollen. Auch wenn es immer nur eine Skizze sein soll, sobald da etwas klar vor Augen liegt, wird das immer genau so (und nicht anders) wahrgenommen. Zumindest gab es da bei uns gerne mal ´ne Diskussion. Wobei ich es grundsätzlich auch nicht so schlecht finde, das mal kurz aufzumalen.
Vielleicht sollte ich die Trifolds mal probieren; wobei mir etwas festere (und ggf. auch abstraktere) Figuren etwas besser passen würden...Nimmst halt 180gr Druckerkarton, oder gar noch schwerer. Dann sind die schon stabil und auch entsprechend schwerer.
Gruß
Typisches "Old-Schoo"l-Rollenspiel ist ohne Hexkarten und Miniaturen überhaupt nicht denkbar. ;)
Miniatureneinsatz ist genauso normal wie ohne Miniaturen zu spielen.
Vielleicht liegt das eher daran, dass der Fokus mehr auf das Auspielen des Charakters lag und kampfbedingte Konfliktsituationen in den meisten Runden selten waren.
Vielleicht liegt das eher daran, dass der Fokus mehr auf das Auspielen des Charakters lag und kampfbedingte Konfliktsituationen in den meisten Runden selten waren.Das ist kein Widerspruch.
Mein Problem mit dem Whiteboard ist, daß wir wechselnde Spielorte haben... und datt Dingen immer mitschleppen ist mir zu mühsam. Ansonsten kann ich den genannten Vorteilen zustimmen. :)