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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Allgemein => Thema gestartet von: Abd al Rahman am 5.10.2010 | 01:28
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Hallo zusammen,
als stolzer Besitzer eines iPads habe ich angefangen für die diversen Systeme die ich zur Zeit aktiv spiele (Midgard, Savage Worlds, Perry Rhodan, Midgard 1880 und Shadowrun) charakterbögen zu entwerfen. Die ersten Einsätze verliefen vielversprechend. Tablets haben den Vorteil den Spieltisch nicht, wie z.B. Notebooks oder Netbooks, zu verbauen. Sie sind unauffällig.
Habt ihr schonmal sowas ähnliches versucht? Was sind Eure Erfahrungen?
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Sie sind unauffällig.
Das finde ich persönlich nicht. Mich stört am Rollenspieltisch das typische "Monitorlicht" von derartigen Geräten im Augenwinkel.
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Find ich ne gute Idee.
Ich mach meine Lernkarten grad als PDF smartphonetauglich :)
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Und wenn man dann noch konsequent alle seine Regelwerke in elektronischer Form besitzt und einen Würfelbot benutzt... *schwärm* schöne neue Welt!
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Ich fänd bei Charakterbögen aber wichtig, dass man sie vor Ort anpassen und Notizen machen kann :)
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Und dann läuft einem Mitspieler das Bier am Tisch über, keiner merkts und auf einmal macht es *zap*....
Oder anders gefragt: Welchem mehrwert hat das, gegenüber einem normalem Blatt Papier?
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Mehrwert ist, dass ich kein Papier mehr brauche. Ich hab eh alle Charaktere elektronisch und druck die alle Nase lang mal aus. Das kann ich mir sparen.
@Alice
Ja, deswegen entwickel ich die Charakterbögen mit einer Tabellenkalkulation.
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Halt ich nix von. Haben wir nie so gemacht. Wo kämen wir denn da hin?
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Und wenn man dann noch konsequent alle seine Regelwerke in elektronischer Form besitzt und einen Würfelbot benutzt... *schwärm* schöne neue Welt!
Bei meiner DnD4 Runde sitzt jemand mit einem iPad+iPlay4e.com. Selbst das würfeln geht, ist aber nicht ganz so schön.
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Deshalb lieber eBooks, die strahlen nicht. ;)
Genau. Die sind aber leider noch nicht praktikabel genug weil zu gering aufgelöst und zu träge. Sowie es 150dpi Farb-Ebook Reader gibt, wäre das für mich eine Alternative.
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So lange das Gerät nicht die Aufmerksamkeit vom Spiel ablenkt, warum nicht?
Es ist aber schwer, bestimmten Reizen zu widerstehen, z.B. mal eben nach den Fußballergebnissen zu gucken oder in sonstigen Materialien zu blättern. D.h. wenn der Spieler gerade kein spotlight hat, dann fällt es sehr leicht, in das "Regelwerke lesen" Syndrom zu verfallen.
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Das Ablenken der Aufmerksamkeit habe ich bei meinen Mitspielern feststellen können. jeder wollte mal gucken und rumspielen. Das war doof, verliert sich aber mit der Zeit.
Ansonsten: Die Idee kein Papier (auch Regelwerke) mit mir rumschleppen zu müssen war der Pate der Idee. Bei Savage Worlds geht das ganz gut, bei Midgard leider eher weniger gut ;)
Das Problem mit der Beleuchtung stellt sich zumindest beim iPad nicht. Die meiste Zeit ist das Ding eh im Standby. An ist es nur, wenn ich was nachgucken muss.
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Der Vorteil am Smartphone-tauglichen Charbogen ist sicherlich, dass ich mein Smartphone viel seltener vergesse als meinen Charbogen.
Blöd ist es allerdings, wenn alle Netbooks o.ä. vor sich stehen haben... das hemmt das "gemeinsam am Spieltisch"-Gefühl schon etwas, und braucht natürlich auch viel Platz. Trotzdem nehm ich meins immer mit, da ich Aufzeichnungen so ziemlich zeitnah machen kann.
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Also ich persönlich halte davon nichts. Gerade wenn man bissl übersicht braucht kann man sich aufm Tisch seine nötigen Zettel entsprechend hinlegen. Charakterwerte, Zauberlisten , Inventar etc. Das kriegt man auf nem elektronischen Gerät eher schwer hin. Dazu kommt das erwähnte rumkritzeln, ja sowas geht auf nem Tablet aber eben nicht so schön.
Die einzigen zwei Dinge die mich reizen würde wären:
Das erfassen von sich oft verändernden Werten. Also zb Geld, Lebenspunkte, Mana ... Hier bieten die üblichen Charakterbögen meist viel zu kleine Felder. Deswegen hab ich sowas immer auf nem Extrazettel.
Und, falls es ein Craftingsystem gibt, die Möglichkeit, dieses einfach zu nutzen. Also zb. soll mir angezeigt werden, was ich aus meinen Kräutern brauen kann oder aus meinen Erzen schmieden.
Ach ja auf nem Tablet würfeln ist absolutes NoGo. Das fetzt einfach nicht :)
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Blöd ist es allerdings, wenn alle Netbooks o.ä. vor sich stehen haben... das hemmt das "gemeinsam am Spieltisch"-Gefühl schon etwas, und braucht natürlich auch viel Platz. Trotzdem nehm ich meins immer mit, da ich Aufzeichnungen so ziemlich zeitnah machen kann.
Naja, der Gedanke sind ja schon so Tablets... Also man hat nur ein 0,5-2cm hohes Ding vor sich liegen. Praktisch ein sehr dickes Blatt Papier.
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Naja, der Gedanke sind ja schon so Tablets... Also man hat nur ein 0,5-2cm hohes Ding vor sich liegen. Praktisch ein sehr dickes Blatt Papier.
Ja, das ist die Idee dahinter. Notebooks und Netbooks stören mich eher beim spielen.
@kaylon
Das ist drollig :) Gerade schnell veränderliche Werte möchte ich weiterhin auf einem Notizzettel führen und nur am Ende einer Sitzung übertragen. Mit den Würfeln geb ich Dir allerdings Recht. Elektronische Würfel gehen irgendwie gar nicht :)
Ich empfinde übrigens gerade bei Listen wie Zauberlisten und Ausrüstung ein Tablet als sinnvoll. Zauberlisten und Ausrüstungslisten sortieren und durchsuchen zu können ist klasse :)
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Ja, das ist die Idee dahinter. Notebooks und Netbooks stören mich eher beim spielen.
Dafür gibt es doch Convertibels, die sind auch kaum Dicker als ein Regelwerk, wenn man aber mal etwas mehr schreiben will hat man Zugriff auf eine richtige Tastatur und man braucht keine besondere Software weil es ganz normale PCs sind.
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Dafür gibt es doch Convertibels, die sind auch kaum Dicker als ein Regelwerk, wenn man aber mal etwas mehr schreiben will hat man Zugriff auf eine richtige Tastatur und man braucht keine besondere Software weil es ganz normale PCs sind.
die sind wiederum sacke teuer...
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Dafür gibt es doch Convertibels, die sind auch kaum Dicker als ein Regelwerk, wenn man aber mal etwas mehr schreiben will hat man Zugriff auf eine richtige Tastatur und man braucht keine besondere Software weil es ganz normale PCs sind.
Bei denen hat mich bisher immer der Preis und die Akkuleistung gestört. Die verfügbaren Betriebssysteme waren bisher auch nicht allzu doll auf Touchbedienung ausgelegt (egal ob Stift oder Finger).
Ein System, das als Charakterbogenersatz taugt, muss ein Spielwochenende, ohne an die Steckdose zu müssen, aushalten.
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Das ist drollig :) Gerade schnell veränderliche Werte möchte ich weiterhin auf einem Notizzettel führen und nur am Ende einer Sitzung übertragen.
Ich sehe wir sind uns einig :D
Also ich selbst hab nur mit PDAs und Notebooks am Tisch erfahrung und das war eigentlich immer nich besonders doll. Man setzt sich irgendwie vom Rest vom Tisch ab.
Für mich gehört das kreative Zettelchaos einfach dazu solange es den Spielfluss nicht stört (was es bei uns nicht tut).
Ich bin aber gespannt obs hier noch mehr Erfahrungsberichte gibt.
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Alao mein Netvertible war mit < 400€ billiger als Ipad oder ähnlich große Tablets, und nachdem es während der letzten Rpg Sitzung unterm Tisch nen offline Wiki Snapshot neu indiziert hat, war der Akku immer noch bei 70%, aber die Bedienung ist wirklich noch ausbaufähig, die Möglichkeit wenn man ernsthaft etwas schreiben möchte eine echte Tastatur zu haben gleicht das aber für mich mehr als aus und solange ich nur den Charakterbogen sehen will, brauch ich auch nicht viel Bedienung, scrollen und zoomen geht mit nem Multitouchscreen nämlich ganz gut.
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Der Vorteil am Smartphone-tauglichen Charbogen ist sicherlich, dass ich mein Smartphone viel seltener vergesse als meinen Charbogen.
Sag mal, ich hab dich garnicht gefragt, ob du es lesbar gefunden hast :)
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Also ist das iPad doch zu etwas nützlich ;)
Aber ehrlich, mein Ding sind solche Gadgets auf dem Spieltisch auch nicht. Der klassische Charakterzettel + Schmierzettel für kurzfristige Ergänzungen, Punkte abstreichen etc. hat sich bewährt, ist billig und absturzfrei.
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Genau. Die sind aber leider noch nicht praktikabel genug weil zu gering aufgelöst und zu träge. Sowie es 150dpi Farb-Ebook Reader gibt, wäre das für mich eine Alternative.
Im Grunde-genommen gibt es sowas schon.
http://www.mirasoldisplays.com/
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@Alice & lesbar: Ich kann Dinge auf dem Phone beliebig größer und kleiner machen... ja, lesbar war es auf jeden Fall. Legends of Anglerre lese ich ja auch drauf.
@Charakterbögen auf dem PDA: Hab ich auch schon gehabt... die waren dann nicht so wunderbunt, sondern eher listenförmig organisiert, aber ich hab alles gefunden, und ein PDA ist kleiner als ein Zettel.
Von Schmierzetteln halte ich gar nix, veränderliche Werte (Essenz, Schaden) führe ich bei meinem Exalted-Char auf dem Netbook - das verliere ich zwischen den Sitzungen nämlich nicht. ;)
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Also ist das iPad doch zu etwas nützlich ;)
;D iPlay4e geht aber auch aufm Handy oder sonst was, was Webseiten darstellen kann. Der Mitspieler hat aber auch schon ein Pad mit besserem, Tageslicht tauglichen Display im Auge- ist also kein Applejünger.
Aber ehrlich, mein Ding sind solche Gadgets auf dem Spieltisch auch nicht. Der klassische Charakterzettel + Schmierzettel für kurzfristige Ergänzungen, Punkte abstreichen etc. hat sich bewährt, ist billig und absturzfrei.
Bei der DnD4 bietet es sich halt an. Mit dem CB haben Erstlevelchars haben schon mal 3 DIN A4 Seiten. Bei einem 17lvl Char sind das schon mal bis zu 6 Seiten. Hab früher immer fleissig Ausgedruckt, bin jetzt aber zu faul dazu.
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@Alice & lesbar: Ich kann Dinge auf dem Phone beliebig größer und kleiner machen... ja, lesbar war es auf jeden Fall. Legends of Anglerre lese ich ja auch drauf.
Ich hab's mir gekauft ;D
Danke dass du mich darauf gestossen hast :)
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Aber ehrlich, mein Ding sind solche Gadgets auf dem Spieltisch auch nicht. Der klassische Charakterzettel + Schmierzettel für kurzfristige Ergänzungen, Punkte abstreichen etc. hat sich bewährt, ist billig und absturzfrei.
I Second that. :)
Ich bin ganz froh, wenn ich beim Zocken mal von der ganzen Technik, die mich tagtäglich begleitet, einigermaßen weg komme. Für mich ist das Rollenspiel sozusagen fast schon Erholung - es sei denn der SL hat andere Ideen :D