Tanelorn.net
Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Spielleiterthemen => Werkstatt => Thema gestartet von: Waldviech am 3.11.2010 | 15:42
-
Da ich gerade über eine Werbeseite zu "Legend of Zelda: Spirit Tracks" gestolpert bin und massiv an Jim Knopf und Konsorten denken muss, kam mir grad mal so die Idee, ob man Ähnliches nicht auch als RPG-Setting basteln könnte. (Vorbilder gäbe es teilweise mit Eberron) Wir hätten als Prämissen dafür:
- eine vergleichsweise helle Fantasywelt mit "kindlichen" Zügen. (Die Vorbilder sind ja immerhin Zelda und Jim Knopf)
- moderater Steampunk (ohne zuuu ernsthaft viktorianisch zu werden)
- und ZÜGE. Natürlich keine modernen Züge, sondern schicke, knuffige Dampflokomotiven.
- dazu kämen: Die königliche Bahngesellschaft, böse Zugräuber, Geisterzüge, etc.pp.
Was könnte man da noch anfügen? Empfiehlt sich hier eine EDO-Welt? Sind die Züge oder die Strecken vielleicht magischer Natur? Was für Konflikte bieten sich an? Wie steht Ihr überhaupt zu Fantasy-Zügen?
(http://www.wiinintendo.net/wp-content/uploads/2009/12/zelda_spirit_tracks.jpg)
(http://fantasyartdesign.com/free-wallpapers/imgs/mid/275photo-image03-m.jpg)
(http://www.renesiepmann.de/wp-content/uploads/2007/07/jimknopf.jpg)
-
Naja, wenn es nicht "kindlich" sein sollte, würde ich jetzt Iron Kingdoms empfehlen. Aber das fliegt wohl raus.
-
Nichts direkt zum anfuegen, aber bei Fable III gibt es eine Hochbahn.
[Die aber von Hobbes weg gesprengt wird]
Fable III ist Maerchenhaft aber fast eine Idee zu erwachsen, und kein EDO.
(http://img13.imageshack.us/img13/15/fdhdh.jpg)
Das Ding wird durch zwei Grosse Raeder hinten dran angetrieben,..
(Und es ist kurz nachdem Auftauchen kaputt, von Hobbes - kannibalistisch mutierte Monster Kinder - von der Bahn gesprengt und dann zerstoert)
-
Wie wäre es mit der Richtung "Starlight Express"?
-
Naja, es passt, ähnlich wie Eberron, teils-teils. Die Ideen mit magischer Dampftechnik und Konsorten sind schon sehr passend, nur wäre es mir in diesem Zusammenhang zu "düster". (Zumindest momentan noch ;) )
@Fable III
Ich kenne leider keinen Fable-Teil, aber das klingt schonmal nicht uninteressant. Im Übrigen wäre EDO keine Prämisse, sondern eher eine Option. Wie gesagt - das Ganze soll märchenhaft werden. Da kann es auch Elfen und Zwerge geben. Muss aber nicht. Vielleicht bieten sich Elfen und Zwerge auch in un-EDO-hafter Form an. Etwa in Form von "Tinkerbell-Elfen" und Zwergen mit roten Zipfelmützen. Ist ja erstmal ein Brainstorming :)
Wie wäre es mit der Richtung "Starlight Express"?
Wäre auch nicht übel. Vielleicht haben Lokomotiven in diesem Setting tatsächlich eine eigene Persönlichkeit.
-
Leider zerlegt es die Eisenbahn (eine Hochbahn) in Fable kurz nach ihrem auftauchen, aber imho sind Eisenbahnen da, vielleicht auch Magie betrieben, passend.
Gerade in so einem Stollen fand ich's ne nette Idee.
Weil welcher Zwerg will bei seiner groesse schon einmal durch Moria rennen, da fallen doch die kleinen Beine ab xD Und ueber Berge laufen macht auch nicht viel Spass..
-
In Japan wird bei Fantasy Serien auch gerne mal Zug gefahren.
Ob durch den Weltraum mit dem Galaxy Express oder auch mal mit The Galaxy Railways.
http://dvd.ign.com/articles/860/860114p1.html
Zumindest letzteres schaut auch Kind gerecht aus.
Bei vielen Ghiblis gibt es Zuege oder Katzenbuesse und sowas [spontan fiele mir nur Mononoke als explizit Zug frei ein].
Bei Final Fantasy wird gerne mal zug gefahren:
http://finalfantasy.wikia.com/wiki/Phantom_Train_(Final_Fantasy_VI)
http://finalfantasy.wikia.com/wiki/Rail_Transportation_(Final_Fantasy_VIII)
Und ueberhaupt sind bei JRPGs die Chars mal gerne Fussfaule Zugfahrer ^^;
Es gibt zudem eine Serie im belgischen Kinder Programm mit sprechenden Zuegen (Lukas die tapfere Lok?)
-
Wie wäre es mit 2 Bahnsystemen, magische Schnellzüge, die nur auf den Leyline fahren können und den Fluß der magischen Energie nutzen (An den Knotenpunkten dürften sich dann die größten Siedlungen entwickeln, und da dort magische Energie im Überfluß ankommt sollten die auch entsprechend fantastisch sein), und klassischen frühen Dampflokomotiven um Rohstoffe oder Häfen oder sonstiges zu erreichen, das nicht in der Nähe einer Leyline liegt, die wäre natürlich wesentlich langsamer.
Und bei den Dampfloks einfach bei den ersten Modellen bedienen, Rocket (http://de.wikipedia.org/wiki/The_Rocket) oder John Bull (http://de.wikipedia.org/wiki/John_Bull_(Lokomotive)), die wirken auch noch nicht wirklich viktorianisch.
Edit:
Es gibt zudem eine Serie im belgischen Kinder Programm mit sprechenden Zuegen (Lukas die tapfere Lok?)
Lokalisierte Fassung von Thomas the Tank Engine (http://www.thomasandfriends.com/de/Thomas.mvc/Home)?
-
Gott, Waldviech! Wo nimmst du nur immer die tollen Settingideen her! ;)
Weitere Inspiration:
(http://images4.wikia.nocookie.net/__cb20080727120457/finalfantasy/images/thumb/7/79/Lindblum.jpg/564px-Lindblum.jpg)
(http://images2.wikia.nocookie.net/__cb20090515235731/finalfantasy/images/thumb/c/cd/Alexandria_Artwork.jpg/690px-Alexandria_Artwork.jpg)
(http://images3.wikia.nocookie.net/__cb20080415095248/finalfantasy/images/thumb/9/9e/FFIX-Alexendria-Town.jpg/587px-FFIX-Alexendria-Town.jpg)
Stammt alles aus dem zu dem oben beschriebenen Stil finde ich sehr passenden...
(http://s2.imgimg.de/uploads/FinalfantasyIXba91d75cjpg.jpg)
...bei dem man by the way auch mindestens 2 Mal Zug fährt, wenn ich mich richtig erinnere.
-
Eine ganze Idee zu abgehoben, philosophisch und erwachsen, aber Night on the Galactic Railroad koennte in die Richtung tendieren
(http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/9/9a/Night_on_the_Galactic_Railroad.jpg)
Kindgerechter waere da schon der Polar Express
(http://san-diego.siggraph.org/events/pe3d0511/PolarExpressWide.jpg)
-
Ich glaube, das wäre mir zu railroadig...
Gebt zu, irgendjemand musste diesen Spruch bringen...
-
Es waere vielleicht gar the ultimate railroading RPG :D
-
Wobei "Auf Schienen ins Abenteuer" eigentlich schon ein markiger Werbespruch ist, oder?
Die Idee an sich gefällt mir aber auch!
-
Bei den Stichworten Fantasy+Eisenbahn musste ich ja zuerst unweigerlich an Arcanum (http://de.wikipedia.org/wiki/Arcanum:_Von_Dampfmaschinen_und_Magie) denken, aber da das ganze ja eher kindgerecht sein soll fliegt das wohl raus.
-
Bei vielen Ghiblis gibt es Zuege oder Katzenbuesse und sowas [spontan fiele mir nur Mononoke als explizit Zug frei ein].
Und "Nausicaä" auch, glaube ich.
Aber du hast schon recht. Besonders "Das Wandelnde Schloss" (irgendwo victorianisch aber so explizit dann auch wieder nicht) und "Das Schloss im Himmel" (von Ghibli die beste Inspiration finde ich... es dürfte kein Problem sein, die seltsamen Flugzeuge durch seltsame Züge zu ersetzen). Und dann gibt es ja auch noch...
(http://www.oomu.org/images/chihiro/chihiro-image03.jpg)
Die Idee mit Tinkerbelle-Elfen und Zipfelmützenzwergen finde ich übrigens :d
Ich freue mich schon auf die entgleisenden Gesichter und die nachfolgenden Hate Speeches der ganzen "Klassische Fantasy"-Fans... Orks könnten dahingehend so ein wutzeliges kleines Golumgezücht sein (froschartig vielleicht) oder ein dezidiertes Waldschratgezücht mit dichtem Körperhaar.
Vielleicht werden die magischen Züge auch in verschiedene Elemente eingeteilt - Feuerzüge fahren mit Kohle und Flamme, Wasserzüge mit schmelzendem Eis und Dunkelzüge mit Blut und Lebensenergie.
-
Schau dir in dem Zusammenhang mal China Miévilles Roman "Iron Council" an. Da geht es um eine ganze Kultur, die die Schienen hinter dem Zug abreißt und vorne wieder aufbaut... großartige Ideen, aber sehr kindgerecht ist der nicht.
-
Nicht zu vergessen:
(http://www.motifake.com/image/demotivational-poster/1007/thomas-the-tank-engine-thomas-the-tank-engine-transformers-demotivational-poster-1278738227.jpg)
-
Wäre auch nicht übel. Vielleicht haben Lokomotiven in diesem Setting tatsächlich eine eigene Persönlichkeit.
Nun ja, wenn Jim Knopf ein Vorbild ist, sollten die Lokomotiven auf jeden Fall eine Persönlichkeit haben - Emma und Molly waren schließlich auch teilweise etwas eigen. (Abgesehen davon, dass Molly Emmas Kind ist).
-
Hmm.....ich glaube, so langsam entsteht ein ausdifferenziertes Bild in meinem Kopf. :) Gerade Final-Fantasy 9 ist hier, denke ich, Gold wert.
Wir haben also eine Fantasywelt, die an Final-Fantasy 9, Zelda, Chihiros Reise ins Zauberland, Galaxy-Epress und Jim Knopf angelehnt ist. Zentrum des Ganzen ist das KÖNIGREICH. Das Königreich ist mehr oder weniger ein Märchenland, wie man es erwartet. Vorwiegend von Menschen bewohnt, die (natürlich) von einem guten und gerechten König regiert werden und in knuffigen Dörfern und Städchen aus Fachwerkbauten bewohnt werden. Generell ist es das typische Japano-RPG-Fantasy-Mittelalter....aber mit einigen anachronistischen Ausreißern, wie etwa Fotokameras, die besagten Züge oder innerhalb von Dörfern auch mal Telefone (letztere sind eine sehr neue Erfindung und es gibt zur Zeit noch keine Überlandleitungen. Will man von Stadt zu Stadt kommunizieren, muss man mit dem Zug hinfahren oder einen Brief schicken). Neben dem Königreich der Menschen gibt es diverse Wesen in den magischen Wäldern um die kultivierten Gegenden herum. Einige dieser Wesen sind sehr friedlich, wie etwa Libellenfeen, Wurzelgnome, Catgirls oder Monmons - andere hingegen sind scheußliche Monster wie Minotauren, Orks, Nomnoms, Geifertrolle und ähnliches Gezücht. Daher sind Helden im Königreich auch immer gern gesehen (und Itemverkäufe sind für Dörfler ein einträgliches Geschäft.)
Die Züge wurden erfunden, damit Dörfler möglichst ohne von Monstern belästigt zu werden, von A nach B kommen können. Dabei erfüllen die Züge auch eine wichtige, magische Funktion, denn die Zuglinien laufen entlang der magischen Leylinien, die das Königreich beschützen. Die Druidinnen, die über die Leylinien wachen sollen, hatten irgendwann einmal die Nase voll davon, die Leylinien abzulatschen und fahren die Strecken seit einiger Zeit lieber mit dem Zug ab. Jede Leylinie ist einem Element geweiht, weswegen es verschiedene Arten von Zügen gibt: Erd-, Wasser, Feuer- und Luftzüge. Erdzüge sind so etwas wie robuste, massive U-Bahnen, Wasserzüge fahren zum Teil auch Strecken über Gewässer, Feuerzüge sind besonders rasante Dampfmaschinen und Lüftzüge sind meist magische Seil- und Hochbahnen. Neben Menschen befördern die Bahngesellschaften auch gern mal freundliche Zauberwesen. Es ist nichts Ungewöhnliches, in einem Zug auch mal Elfen, Feen oder Wurzelgnome zu treffen. (Gerade letztere arbeiten auch gerne als Zugpersonal.)
Das die Züge die Dörfler vor Monstern schützen würden, war nur leider ein Trugschluss, denn die großen Monster lauern nun bevorzugt Zügen auf. Daher sind Zugmagier und Begleithelden in jedem Zug gern gesehen und Lokführer können meist besonders gut mit Streithammer oder Zweihänder umgehen.
Nun fehlt nur noch die "Große Dunkle Bedrohung" ;D
-
Fixe Idee meinerseits... wie wäre es, wenn die Menschen die Züge nicht erfunden, sondern vielmehr nachgebaut haben... da sich das Setting ja zu einem großen Teil um diese Züge drehen soll, wie wäre es denn, wenn bei den Zügen auch noch eine spirituelle Komponente dazukäme. Sprich:
Es gibt eine Art Urzüge und diese wurden von den Göttern/Großen Helden/Altvorderen/Sentinels/Ewigen/What-have-you gebaut - und das sind auch die Züge mit echter Persönlichkeit. Mit denen darf man auch nicht einfach so fahren, sondern muss es sich erst verdienen - allerdings fahren die auch an sehr ungewöhnliche Orte wie etwa zu Königreichen unter Wasser oder zu den Sternen oder ins Jenseits. Ich hatte gedacht diese Urzüge übernehmen in dem Setting etwa die Rolle von alten, weisen Drachen oder sowas. So ein bisschen wie das Schiff bei "Zelda: The Windwaker" also.
Und vielleicht sind ein paar von diesen Urzügen gar nicht so gut aufgelegt und fordern für eine Fahrt gar deine Seele oder sowas. So wirst du ein Ewiger Passagier und tust Böses im Namen des Dunklen Urzuges.
-
Gebt zu, irgendjemand musste diesen Spruch bringen...
Ich hätte sonst jetzt. ;D
-
Klingt schon ziemlich gut, Waldviech! Bin gespannt, was noch so kommt.
Noch eine kleine Anregung:
In "The Whispered World" spielt eine Zuglinie, die direkt in die Hauptstadt Corona führt, in einem Kapitel auch eine kleine Rolle; sie ist allerdings stillgelegt und es bedarf einiger Mühen, überhaupt bis zur Lok zu gelangen.
Insgesamt passt die stillgelegte Lokomotive wunderbar in die melancholische Stimmung des Spiels. Noch ein paar Bilder dazu:
(http://gamona-images.de/205276/overlay,$57372$,0,0,top-left/31744b7d6dd879d7671fe8d66b2842fe.jpg)
Die Lokomotive auf der Gleisbrücke, die quer durch das Königreich gebaut ist und vor sich hin zerfällt.
(http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/9a/TWW_screenshot_gold_02.jpg)
Ein ehemaliger Bahnhof samt durchgeknalltem Bahnhofswärter
-
Es gibt eine Art Urzüge und diese wurden von den Göttern/Großen Helden/Altvorderen/Sentinels/Ewigen/What-have-you gebaut - und das sind auch die Züge mit echter Persönlichkeit. Mit denen darf man auch nicht einfach so fahren, sondern muss es sich erst verdienen - allerdings fahren die auch an sehr ungewöhnliche Orte wie etwa zu Königreichen unter Wasser oder zu den Sternen oder ins Jenseits. Ich hatte gedacht diese Urzüge übernehmen in dem Setting etwa die Rolle von alten, weisen Drachen oder sowas. So ein bisschen wie das Schiff bei "Zelda: The Windwaker" also.
Finde ich gut ! Vielleicht sind diese Urzüge dabei so etwas wie "Inkarnationen der Leylinien", eine Form, in der die ganze magische Macht der Linien sich ausdrücken kann. Zuweilen bewirkt die Macht der Leylinien natürlich auch, dass neue Schienenwege "wachsen" - die dann von Helden erforscht werden können.
-
Hallöchen: Hab noch etwas interessantes Bildmaterial (http://features.cgsociety.org/newgallerycrits/g42/355142/355142_1286630796_large.jpg) gefunden. Vielleicht ist es wirklich so, dass du, wenn du in dieser Fantasywelt stirbst, an eine Haltestelle in deiner Nähe kommst und als Fahrgast vom Tod per Zug abgeholt wirst. Und vielleicht bestimmen deine Taten im Leben, welche Fahrkarte du erhälst (1., 2. Klasse)... oder ob du überhaupt ein Ticket bekommst oder als Geist spuken musst.
-
Und die Tickets verdient man sich nicht mit Geld, sondern mit guten Taten......spukende Geister müssen also per se eigentlich Gutes tun und das nachholen, was sie im Leben versäumt haben. Sonst bleiben sie als Schatten im Diesseits. Dummerweise kapieren das viele "böse" Geister nicht so recht....
Ich finde, das hat was. :)
-
Die Orks sollten Morlocks heißen, und im Untergrund mit klapprigen Bahnen in halsbrecherischer Geschwindigkeit unterwegs sein. Vielleicht veranstalten sie RaubZüge (See what I did there?) an die Oberwelt. Da haben wir unsere Bedrohung...
Ansonsten finde ich, der Stil sollte etwas mehr in Richtung mitteleurpäische Folklore gehen, als der "normale" Fantasy-Mischmasch. Also z.B. die Minotauren rauslassen. Aber das ist natürlich Geschmacksache.
-
Auch die Katzenmenschen würde ich rauslassen, und durch vielleicht sprechende, vernunftbegabte, aufrechtgehende Tiere ersetzen, so wie in Erben der Erde (http://en.wikipedia.org/wiki/Inherit_the_Earth:_Quest_for_the_Orb) und der Der Wind in den Weiden (http://en.wikipedia.org/wiki/The_Wind_in_the_Willows) - in letzterem kommt sogar ein Zug vor... das geht natürlich etwas weg vom JRPG-Fantasy-Mittelalter, was ich eigentlich äußerst passend finde (der Rest kann ästhetisch ja doch so sein), aber es ist ziemlich kindgerecht. :)
-
Aufrechtgehende Tiere wären auch schön "märchenhaft". (Ich höre zwar jetzt schon wieder Leute, die sich über Furrys aufregen, aber die sollen mir nun mal egal sein ;) )
Den Kernpunkt von "Erben der Erde" (nämlich das Erben der Erde) würde ich natürlich nicht übernehmen wollen In "Erben der Erde" sind die Menschen ja zumindest "mit unbekanntem Ziel verschwunden" und haben die Welt den (genmanipulierten) Tieren überlassen. Bei uns hier sollte es allerdings schon noch Menschen geben.
"Wind in den Weiden" wäre auch eine schicke Vorlage. Das Buch zeigt, ähnlich wie "Jim Knopf", das märchenhafte Handlungen auch in modernerem Umfeld als dem ewigen Mittelalter gut funktionieren. (Herr Kröte ist ja auch ein begeisterter Autofahrer - was ja der Beginn seiner Querelen ist ;D)
By the way: Ich weiß jetzt garnicht, ob in "Wind in den Weiden" Menschen vorkommen. Wenn ja, dann spielen sie keine besonders große Rolle.
-
Da die Züge ohnehin alle Persönlichkeiten besitzen, sollten sie auch selbst Macht über die Gleisanlagen haben. So können sie z.B. Signale und Weichen nach eigenem Gutdünken stellen.
Hierbei sind die von Menschen gebauten Maschinen eher mit Haustieren vergleichbar. D.h. man kann sie erziehen und muß sich um sie kümmern, damit sie nicht zickig werden. Ab und zu fährt so eine Lok auch mal Umwege in ihrem Trozkopf und muß dann eben getadelt werden, um dem Menschen wieder zu gehorchen.
Die Alten Loks sind dabei eher hoch vernunftbegabte Wesen, mit denen verandelt werden muß.
----
Bei dem Morlocks:
Die Morlocks haben die Möglichkeit, kurzfristig eigene Strecken aus rostigen Schienensträngen und morschem Holz zu bauen.
Die passiert magisch, während der Zug bereit über die frisch gelegten Schienen raßt.
Die Schienen verfallen im Laufe eines Tages wieder und werden von den Morlocks verwendet, um vom nächstgelegenen Erdloch an eine 'echte' Strecke anzudocken und Züge der Menschen zu überfallen.
-
By the way: Ich weiß jetzt garnicht, ob in "Wind in den Weiden" Menschen vorkommen. Wenn ja, dann spielen sie keine besonders große Rolle.
Ja, tun sie. Nein, tun sie nicht. Im Prinzip werden die Tiere da ja auch wie Menschen behandelt, auch von den Menschen selber.
Hat hier jemand Neil Gaimans "Neverwhere" gelesen? Im London Below heißt die Underground Station "Earl's Court" nicht umsonst so. Mit einem der Züge kurven ein paar Ritter umher und halten Hof. Der Boden des Zuges ist mit Stroh bedeckt, in der Ecke liegen die obligatorischen zotteligen Hunde herum, und wenn der Earl ein Gelage gibt, dann wird an der nächsten Station der Süßigkeitenautomat geplündert.
-
Hat hier jemand Neil Gaimans "Neverwhere" gelesen? Im London Below heißt die Underground Station "Earl's Court" nicht umsonst so. Mit einem der Züge kurven ein paar Ritter umher und halten Hof. Der Boden des Zuges ist mit Stroh bedeckt, in der Ecke liegen die obligatorischen zotteligen Hunde herum, und wenn der Earl ein Gelage gibt, dann wird an der nächsten Station der Süßigkeitenautomat geplündert.
Oh Yeah !!!! ;D
Die Idee mit den Zügen, die erst langsam Persönlichkeit entwickeln, gefällt mir übrigens auch recht gut. Was die Morlocks angeht, kann man sicher auch gut aus "Transarctica" klauen. Die Morlocks leben dabei vor allem in Tunneln und überfallen die Züge dort. Vielleicht sind es die goblinartigen Nachfahren von Gleisarbeitern irgend eines dunklen Herrschers ?
-
Hier (http://media.pcgamer.com/files/2010/08/torchlight-2-gear1.jpg) übrigens ein Bild vom "Railman" aus Torchlight 2. Das wird wohl die Nahkampfklasse, aber mir gefällt vor allem der Stil.
-
Mir auch. Und zwar ziemlich. Torchlight 1 war ja schon mehr oder weniger das "Steampunk-Diablo". Wenn das bei Torchlight2 nun noch besser wird....
-
Wie der Zufall so spielt... hierüber (http://3.bp.blogspot.com/_YRwXvwWIC5M/TF-XELmNE8I/AAAAAAAAAMY/m_dpVuGXOyI/s1600/Inspiration-Jacek-Yerka-Illustration-digital-art-fantasy-train-Fantasy-Art_large.jpg)bin ich eben gestolpert.
-
Ist jemanden hier Tranarctica ein Begriff?