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Medien & Phantastik => Sehen, Lesen, Hören => Lesen => Thema gestartet von: Ein am 7.05.2011 | 10:33
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Würde mich mal interessieren, welchen BattleTech-Roman findet ihr den besten? Welcher Autor hat BattleTech am besten rübergebracht? Und welcher nicht?
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Schlechtester ist mit Abstand Thomas Gressman. Bester... weiß nicht; wohl entweder Michael Stackpole oder Loren Coleman.
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Die Warrior-Trilogie von Stackpole fand ich in ihrere Gesamtheit sehr gut.
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Mit Abstand gefällt mir immer noch die Gray Death-Trilogie von William H. Keith Jr. am besten, gerade der zweite Roman "Söldnerstern" ist fantastisch. Ich mag den direkten Stil des Autors, der gerade die Kämpfe unheimlich gut beschreiben kann, die coolen Charaktere und das effektive Storytelling. BTech at its best.
Ansonsten alles von Stackpole (der bei BT und Shadowrun noch lesenswert war). Schlimm war bspw. Ardath Mayhar ("Das Schwert und der Dolch") - der Roman kam ja genau nach den Gray Death-Büchern und war wirklich grauenhaft.
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Ja, Gray Death und Warrior sind auch grob so meine Favoriten. Warrior fand ich so cool, dass ich sogar gerne den Centurion im TT gespielt habe, obwohl der eigentlich Schrott ist. ;)
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Oh je, hab die in meiner frühen Jugend gelsen. Den ersten Teil der Clankrieger Triologie* fand ich damals toll (zweiten und dritten eher mäßig), den ersten der Gray Death gut und die Stackpole Sachen allgemein eher mäßig. Allerdings mochte ich die Kerenksy Triologie wegen dem Thema der Rückkehr der Clans.
* Damals wusste ich noch nicht, dass es mehr oder minder ein Starship Troopers abklatsch war :P.
Groß waren die alle nicht, aber nach wie vor mag ich die Welt und die Grundideen :).
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Hui, das ist lange her. Wobei ich da jetzt nur an den alten Classic Zyklus denke, nicht den neuen Kram, oder Dark Ages - davon kenn ich nur das allererste Buch, sonst nix.
Ich mochte Stackpole sehr gerne, und auch Charette. Keith war auch toll. Die meissten anderen fand ich auf jeden Fall ok. Speziell die Bücher von Victor Milán fand ich auch noch toll. Da war zwar die Hauptfigur ein wenig arg superheldig (das gibts bei BT öfter, aber die Leute sitzen dabei generell wenigstens in Mechs), aber das hat mich nicht wirklich gestört und ich fand die Söldner, um dies ging, sehr sympathisch.
Richtig schlecht fand ich nur James D. Long (der mit der Söldnereinheit "Black Thorns"), Peter Rice (die Geschichte mit dem Fehlsprung zum Arsch des Universums, wo irgendwelche Aliens wohnen) und ein bizarres Buch, bei dem ich gerade weder Titel noch Autor finden kann, in dem eine Frau aus dem 20. Jahrhundert Nachforschungen über den Tod ihres Vaters anstellt (wenn ich mich recht entsinne), eine geheime Forschungseinrichtung findet und mithilfe deren Zeitreisen-/Paralleluniversum-/Whatever-Wundermaschine nach Solaris VII ins Jahr 30XX reist. Ich meine, Battletech war immer schon Trash, aber das ist einfach die falsche Art von Trash.
Bluerps
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Ich meine, Battletech war immer schon Trash...
Na ja, Trash... BTech ist von der Grundidee her einfach großartige 80er Jahre Science Fiction. Das ganze alte FASA-Zeug war einfach extrem cool: Es hat zwar nicht immer alles Sinn ergeben, aber es hat gerockt! Style over substance in gut.
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Ja, aber deswegen ists trotzdem Trash. :D
Ich mag Battletech, aber es funktioniert nur, wenn man es nicht besonders ernst nimmt.
Bluerps
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Es ist einfach kein Hard SciFi. (Aber Hard SciFi ist eh öde.)
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Oha, das ist lange, lange her. Was mir noch im Gedächtnis geblieben ist, ist die Gray Death Trilogie als gute Romankost und Das Schwert und der Dolch als absoluter Abgewöhner.
Der Roman mit der Frau aus dem 20ten Jahrhundert war glaube ich von Nigel Findley, dessen Arbeit für SR ich immer noch gerne lese, auch wenn er mittlerweile nicht mehr unter uns weilt.
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Ah! Jetzt weiß ich auch, warum ich das zuerst nicht gefunden habe. Das BT-Wiki sagt (http://www.sarna.net/wiki/Main_Page): No Limits ist eigentlich gar kein BT-Roman, sondern gehört zu einer Reihe namens "Virtual World", und das ganze sollte ein Crossover zwischen beiden Reihen sein. Nur in Deutschland wurde das Buch als vollwertiger Teil des BT-Zyklus rausgebracht.
Bluerps
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Ah, von der Reihe habe ich zumindest schon einmal gehört, aber gelesen habe ich ihn nicht.
Schwert & Dolch sollte soweit ich mal gehört habe, der Einleitungsroman zur Spielserie werden, kam dann aber im Original erst nach Gray Death 1 raus. War sicherlich auch gut so.
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Schwert & Dolch sollte soweit ich mal gehört habe, der Einleitungsroman zur Spielserie werden, kam dann aber im Original erst nach Gray Death 1 raus. War sicherlich auch gut so.
Definitiv.
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Am schlimmsten fand ich den mit den Kurita auf dem Planeten mit den Hühnermenschen. Keine Ahnung mehr wie der heißt.
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Das war "Fernes Land". Nicht gerade der Schlimmste, aber wirklich kein Kandidat für die Ruhmeshalle.
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Hühnermenschen? :-X
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Hühnermenschen? :-X
Wir spielen unser nächstes BT-Match mit Hühnermenschen! >;D
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Ich werfe mal meine Tarnkappe ab und wundere mich, daß noch keiner Robert N. Charette genannt hat. Ich meine, die BT-Romane sind ja fast alle ziemlicher Klump, aber Wolves on the Border (Wölfe an der Grenze) und Heir to the Dragon (Ein Erbe für den Drachen) ragen da schon ziemlich weit raus.
Dann wäre da noch Close Quarters (Auge um Auge) von Victor Milán, ebenfalls erstaunlich gut, wenn man sich anschaut, was so vorher und nachher kommt. Das sind meiner Meinung nach mit Abstand die drei besten Bände aus der ganzen Reihe; ich dulde die selbst heute noch in meinem Regal (na schön, im Genre-Regal, und ganz unten, aber immerhin).
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Dr. Zarkov! Sie hier? ;D
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Ich schau ja seit langem ab und zu mal rein, ich hab mich nur noch nicht zu Wort gemeldet … aber da mußte es jetzt sein! :D