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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Allgemein => Thema gestartet von: killedcat am 14.05.2011 | 16:57

Titel: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: killedcat am 14.05.2011 | 16:57
Ein weiterer Film über Rollenspieler. (http://www.zerocharisma-themovie.com/Site/Teaser.html)

Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: WitzeClown am 14.05.2011 | 16:59
Hatte ich vor ein paar Tagen schon mal was drüber gelesen.

Meine erste Reaktion: Ich würde wohl die neckbeard RPGler aus dem Haus werfen und mit dem "fiesen Hipster" ein Bierchen trinken gehn.

Aber gut, ich bin ja auch gemein.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Prisma am 14.05.2011 | 17:34
Meine erste Reaktion: Ich würde wohl die neckbeard RPGler aus dem Haus werfen und mit dem "fiesen Hipster" ein Bierchen trinken gehn.

Aber gut, ich bin ja auch gemein.
Kein Wunder. Der "Hipster" bietet das geringste Klischee (Klischee: Rollenspieler = Loser = stürzt ab).

(Ich würde zudem behaupten, dass die meisten Rollenspieler keine Nerds sind, sodern eher als Geeks einzuordnen sind.)


 
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Nocturama am 14.05.2011 | 17:38
Ach je...

Zitat
The know-it-all nerd is especially relevant today, with the ever-growing phenomenon of infantilism, the inability of modern people (men, mostly) to grow up.  From comic books to action movies to video games, more adults than ever before spend their time in fantasy worlds.  In Miles we see the newest phase of infantilism: social acceptance.  Today, a full-grown American man can read Harry Potter, play XBOX and own a complete set of Star Wars action figures and still expect to get laid.  Can that be good for the future of our civilization?

Ich finde es ziemlich seltsam, erwachsenes Verhalten an XBOX spielen und Harry Potter lesen festzumachen. Als ob sich das ausschließen würde... Aber ich bin wohl auch nicht die Zielgruppe  :D
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Jiba am 14.05.2011 | 17:40
(Ich würde zudem behaupten, dass die meisten Rollenspieler keine Nerds sind, sodern eher als Geeks einzuordnen sind.)

Der Unterschied ist?
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Ranor am 14.05.2011 | 17:40
Klischees galore!
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Bad Horse am 14.05.2011 | 17:44
Geeks haben mehr Geld, hat man mir neulich erklärt.

@Zitat von Nocturama: Ich finde, dass das sehr gut ist für unsere Zivilisation. Irgendwas muss man ja mit seiner Freizeit machen, und die genannten Beschäftigungen find ich besser als "sich besaufen" oder "anderen wegen Fußball aufs Hirn hauen", und ungefähr äquivalent zu "am Auto herumschrauben" oder "einem Ball hinterherlaufen".
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Jiba am 14.05.2011 | 17:45
Hat ein bisschen was von "The Office"... der Protagonist ist der größte Asympath. Ich wünsche mir einen Film über "ordinary people who just happen to be roleplayers."  :P
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Spicy McHaggis am 14.05.2011 | 17:46
Finde den Trailer und die Zusammenfassung ziemlich scheisse...
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Bad Horse am 14.05.2011 | 17:47
Jo, klingt mehr so nach "Guck mal, die Nerds! Igitt, wie seltsam!"  :q
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Callisto am 14.05.2011 | 19:02
Ich interpretiere das ganz anders. Der "böse Hipster" ist ja eben der moderne Rollenspieler von heute und die anderen finden ihn toll. Nur die Nullnummer, die ausser RPG nichts mit ihrem Leben anzufangen weiß, mag ihn nicht. Der Held ist damit der Hipster, der vom alteingesessenem Nerd angegriffen wird, jener ist zwar der Protagonist, aber auch eher der Antiheld. Also ... ich finde das jetzt nicht so schröcklich.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Skele-Surtur am 14.05.2011 | 19:06
Ich wünsche mir einen Film über "ordinary people who just happen to be roleplayers."  :P
Wer würde das denn lustig finden?
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Greifenklaue am 14.05.2011 | 19:22
Ich fand ihn ganz gelungen bisher.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Naldantis am 14.05.2011 | 19:44
Ach je...

Ich finde es ziemlich seltsam, erwachsenes Verhalten an XBOX spielen und Harry Potter lesen festzumachen. Als ob sich das ausschließen würde... Aber ich bin wohl auch nicht die Zielgruppe  :D

Alles nur eine Frage der Akzeptanz...
...früher war es die Bibel, dannach waren es Comics und nun die XBox - man muß nur einfach eine hinreichend etablierte Form der Realitätsflucht wählen, dann kommt man damit ohne Kritik des Establishments durch.

 
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: OldSam am 14.05.2011 | 19:51
In Miles we see the newest phase of infantilism: social acceptance.  Today, a full-grown American man can read Harry Potter, play XBOX and own a complete set of Star Wars action figures and still expect to get laid.  Can that be good for the future of our civilization?

Ich finde den Trailer zwar ganz nett gemacht, aber was letztlich die Aussage des Films angeht (bleibt ja noch offen), bin ich ziemlich skeptisch, wenn ich die Notes auf der Webseite lese. Das der Erwachsenen-Status schlicht an derart oberflächlichen Dingen festgemacht wird, ist schon ziemlich lächerlich, insbesondere weil es damit auch nahelegt, dass gegenteilige, oberflächliche Tätigkeiten einen eher zum erwachsenen Mann machen, etwa indem man sich nen paar Knarren an die Wand hängt und sich mal tätowieren lässt.  (Und es zeigt auch eine ziemlich Unkenntnis der Autoren, z.B. könnten sie mal darüber reflektieren, was der Grund ist, warum viele "Meister des Lebens" (der Ethik) aus der Frühzeit gelehrt haben, dass man ein Herz wie das eines Kindes anstreben sollte).

Als Kontrast zu diesem Nerd-Fall denke ich da auch immer gerne als Gegenbeispiel an pubertierende Mädels, die in ihrer Kleidung und Kosmetik, Accessoires wie Handtasche etc. und ihrem Benehmen versuchen ältere, erfolgreiche Frauen zu imitieren (wohl gemerkt mehr nach Medienvorbild als real!), was auch schön zeigt, wie lächerlich der Versuch ist auf diese Weise "erwachsen" zu werden.

Das eigentliche Definizit sehe ich allerdings darin, dass die sozio-kulturellen Ursachen für diese Trends scheinbar überhaupt nicht gesehen werden, ein filmisches Meisterwerk wie Fight Club ist da Meilen weiter, wenn erkannt wird, dass ein zentrales Problem der Moderne die strukturelle Sinnlosigkeit darstellt. In früheren Zeiten war ja bekanntermaßen Krieg eine der kollektiven "Aufgaben" der Männer, obwohl dieser natürlich in gewisser Weise eine Sinnlosigkeit in sich darstellt, die damals jedoch gesellschaftlich nicht so angesehen wurde. Während zwar in speziell dieser Hinsicht ein Denkfortschritt eingetreten ist, wurde in vielerlei Hinsicht bei der Wandlung zur modernen Konsumgesellschaft auf kollektiver Ebene ein soziales Vakuum hinterlassen...
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Feuersänger am 14.05.2011 | 20:01
Oha!
Ab 2:30 des Teasers: To Mega Therion. =D =D =D

Ahja, nette Definition von Nerd gleich auf der Seite:
Whether his specialty is computer networking, kung fu films of the 70s or vintage video games, [...] someone whose lack of social graces is overcompensated for by vast knowledge in a field most people couldn’t care less about

Edit: Swordsaged
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Prisma am 14.05.2011 | 20:15
Der Unterschied ist?
Meines Kenntnisstandes nach sind Geeks sowas wie intensive Konsumenten der phantastischen Popkultur (bis in die tiefsten Verästelungen). Zwar weisen Nerds ähnliche Aspekte auf, doch bei Ihnen mangelt es extrem an sozialer Kompetenz. Zudem ist ihr Themenschwerpunkt eher technisch (z.B. IT oder Physik). Das wäre bei Geeks nicht der Fall.
Nerd wäre in wegen der sozialen Inkompetenz ein viel negativer Begriff als Geek.

Wikipedia scheint es anders zu sehen, nämlich genau anders herum. Aber da fallen beide unter die Kategorie Freak und beide sind nicht besonders positiv besetzt.

Ich mag also mit meiner Ansicht durchaus falsch liegen, allerdings ist Wikipedias Autoritätsanspruch zu bezweifeln.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Gwynplaine am 14.05.2011 | 20:30
(http://www.heromachine.com/blog/wp-content/uploads/2011/02/Nerd_Dork_Geek_Venn_Diagram.png)
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Feuersänger am 14.05.2011 | 20:32
Ich finde auch, Nerd ist eindeutig negativ besetzt (und das nicht erst seit vorgestern, sondern seit es dicke Jungs mit leukoplastgeklebten Hornbrillen gibt).
Geek ist meines Erachtens dagegen eher positiv, anerkennend.

Vielleicht ist der Unterschied einfach, in Bezug auf obiges Zitat:
ein Nerd ist jemand, der sich mit irgendeinem Fachgebiet supergut auskennt, das einen selber nicht die Bohne interessiert,
ein Geek ist jemand, der sich mit einem Fachgebiet supergut auskennt, von dem man selber gerne mehr Ahnung hätte.

Edit:
Eigentlich ist dieser Beitrag soeben hinfällig geworden. Dieses Venn-Diagramm ist genial. ^^
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Minne am 14.05.2011 | 20:55
Nerd ist glaube ich garnicht mehr so negativ besetzt. Microsoft versucht mit "Nerdness" Werbung zu machen. Wobei das wohl ein klarer Griff ins Klo ist, denn welcher "Nerd" schwärmt schon für Win7? Entweder ist man indifferent, oder man fährt auf ein anderes Betriebssystem ab. Naja, soweit so unwichtig.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Selganor [n/a] am 14.05.2011 | 23:19
Von welchem Film redet ihr denn?

Soweit ich die Seite mitgekriegt habe ist da noch 23 Tage lang eine Sammelaktion am Laufen (das Ziel von $15000 ist zwar schon erreicht, aber mehr Geld schadet nie) um die Pre-Production Kosten des geplanten Films erstmal zu erreichen.

Der Film ist also noch nichtmal gedreht...
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Jiba am 14.05.2011 | 23:32
Wer würde das denn lustig finden?

Muss es das denn sein?

Ehrlich... muss man sich dem Thema Gaming immer über Auslach-Komödien nähern?

Außerdem gibt es im Film auch eine Menge Komödien, die mit Typen wie du und ich funktionieren - auch durchaus abgedrehtere. Also welche, wo der Protagonist echt ein ganz normaler Kerl ist. Ich würde sagen, dass das sogar der Standart bei Comedy ist. Beispiel aus der RPG-Szene: Kovalics "Dork Tower". Das arbeitet eigentlich auch damit, dass ein Großteil von den Jungs um Matt auch ganz normale Typen sind, die einen Job haben und Beziehungen mit Nicht-Gamern und so (Ausnahme ist eigentlich nur Igor und selbst der beweist Sozialkompetenz). Witzig ist es trotzdem, sogar für die, die nur in der Popkultur so mitschwimmen und keine beinharten Geeks sind. Kovalic dekonstruiert die Vorurteile, die man gegenüber Gamern hat ein stückweit oder kommentiert sie zumindest und das macht uns die Figuren sympathisch. Heck, andere Subkulturen sind schon längst salonfähig geworden im Film: Der sympathische Nerd ist längst drin in den Köpfen, der sympathische Kleinkriminelle auch, der sympathische Gangsta Rapper, der sympathische Schwule - nur der sympathische Gamer steckt noch in den Kinderschuhen. Es wäre so leicht zu zeigen, dass diese Vorurteile gegenüber Rollenspielern Klischees und Halbwahrheiten sind... und es wäre an der Zeit, dass man genau das mal tut.

Und auch die Texte auf der Homepage finde ich nicht durchdacht... Sympathie für den Comic Book Guy bei "Simpsons" entsteht für Nicht-Geeks auch maximal aus Mitleid und man macht sich auch eher lustig über ihn, als das man mit ihm lacht (was bei den "Simpsons" sowieso bei ziemlich jedem der Fall ist). Klar, der Comic Book Guy ist cool, aber wie oft gibt uns diese Figur denn überhaupt die Möglichkeit, sie auf sympathische Weise kennen zu lernen. Bei "The Office" dürfte das noch schwieriger sein. Niemand mag diese Figuren ernsthaft im Sinne von Sympathie, sondern man "mag" sie im Sinne von "sie sorgen für Lacher und reißen fiese Sprüche". Aber man würde eben kein Bier mit ihnen trinken gehen.  

Callisto hat was Wichtiges angesprochen... das könnte die Intention hinter dem Film sein, aber ich bezweifle, dass die Rechnung wirklich aufgeht: Denn Hipster ist der Exot in einer Welt voller Freaks. Er ist die Ausnahme. Tatsächlich täte es unserer Szene aber gut, wenn man ihn als die Regel präsentieren würde.  :P
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Tjorne am 14.05.2011 | 23:47
Mr. Munroe hat dazu auch mal was geschrieben:

(http://imgs.xkcd.com/comics/geeks_and_nerds.png)
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Skele-Surtur am 15.05.2011 | 00:10
Muss es das denn sein?

Ehrlich... muss man sich dem Thema Gaming immer über Auslach-Komödien nähern?

Das war keine wirklich ernst gemeinte Frage von mir. Mehr so ein Zwischending aus Resignation und Ironie.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Jiba am 15.05.2011 | 00:37
Ah, okay.  :)
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Jed Clayton am 15.05.2011 | 00:51
Geeks haben mehr Geld, hat man mir neulich erklärt.

@Zitat von Nocturama: Ich finde, dass das sehr gut ist für unsere Zivilisation. Irgendwas muss man ja mit seiner Freizeit machen, und die genannten Beschäftigungen find ich besser als "sich besaufen" oder "anderen wegen Fußball aufs Hirn hauen", und ungefähr äquivalent zu "am Auto herumschrauben" oder "einem Ball hinterherlaufen".

Gefällt mir beides. Sowohl der Trailer, als auch diese Meinung von Nocturama.

Auf dem Rückweg vom Con kam ich heute schwer bepackt mit meinen Taschen usw. wieder mal am Nürnberger Hauptbahnhof vorbei, wo ich wie fast jedes Wochenende mehrere Gruppen von "Junggesellinnenabschieden" oder eben "Junggesellenabschieden" beobachten konnte ... na ja, was heißt da schon beobachten? Die waren schließlich nicht zu übersehen oder zu überhören. ;) Jedenfalls geht es solchen Leuten, ebenso wie vielen "normalen" Fußball-Fans, Otto-Normal-Studenten oder Musikfestival-Besuchern hauptsächlich ums Saufen und sinnlos Herumhängen. Ich dagegen als Voll-Geek "tue" schließlich etwas mit meiner Zeit... und vor allen Dingen lese ich viel. Ich habe bestimmt mehr Bücher gelesen als so eine ganze Junggesellenabschieds-Proll-Clique zusammen.

Nach Gamers 1 und 2, Astropia und so weiter frage ich mich übrigens, wie viele Filme man über dieses Thema nun noch machen kann. ;D

Zero Charisma bedient selbstverständlich Klischees en masse, er scheint aber gute "production values" zu haben.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Bad Horse am 15.05.2011 | 01:13
Jetzt frage ich mich aber doch, ob das Lesen von Superheldenbüchern wirklich soviel besser ist als die Vorfreude auf eine Hochzeit.  wtf?
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Gwynplaine am 15.05.2011 | 01:17
Jetzt frage ich mich aber doch, ob das Lesen von Superheldenbüchern wirklich soviel besser ist als die Vorfreude auf eine Hochzeit.  wtf?

Ja  ;D (zumindest bei mir war es so  >;D ).
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Bad Horse am 15.05.2011 | 01:24
Klingt nach einer interessanten Anekdote. Oder war die Hochzeit einfach so grauslich?
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Gwynplaine am 15.05.2011 | 01:30
Spoiler da OT:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Teylen am 15.05.2011 | 02:01
Dem Ausschnitt nach kommt es wohl nicht an The Guild heran.
Wobei mir so beim ansehen auch der Unterschied zwischen dem dicken Nerd (Protagonist) und dem dünnen Nerd (wohl Antagnost?) entgangen wird. Nerd bleibt doch Nerd.
Wirkt ein bisschen so als wenn man zwei VtM Spieler gegenübersetzt, der eine mit weißen Rüschen alla Interview mit einem Vampir und der andere in Lack und Leder alla Underworld. Und dann keifen die sich an mit der unterschwelligen Botschaft das Underworld ja sooo viel normaler sei als Interview mit einem Vampir. Äh. Wtf?
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Jiba am 15.05.2011 | 13:29
Das VtM-Beispiel greift nicht wirklich... weil die beiden hier schon äußerlich zeigen: Wir setzen uns von der Masse ab. Den "Hipster" könnte man aber rein äußerlich (und dem Trailer nach zu urteilen charakterlich) in eine beliebige andere Mainstream-Szene reinsetzen (er sieht für mich einfach nach dem alternativen, vielfältig interessierten Typ aus) und er würde nicht weiter herausstechen - er steht einfach mitten im Leben. Der GM allerdings...

Ich dagegen als Voll-Geek "tue" schließlich etwas mit meiner Zeit... und vor allen Dingen lese ich viel. Ich habe bestimmt mehr Bücher gelesen als so eine ganze Junggesellenabschieds-Proll-Clique zusammen.

Mit so einer Aussage wäre ich sehr vorsichtig. Es gibt auch genug Akademiker, die Stag Nights veranstalten oder beinharte, jubelnde Fußballfans sind. Ich glaube Geek-Arroganz tut unserer Szene nicht gut... mich nerven saufende Fußballfans im Zug auch kolossal, aber ich gehe nicht soweit zu behaupten, ich verbrächte meine Freizeit viel "sinnvoller". Das ist nämlich der eigene Maßstab an andere herangesetzt. Ich weiß auch gar nicht, ob man einen Maßstab für Freizeitaktivitäten setzen kann.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Bad Horse am 15.05.2011 | 13:42
Danke, Jiba. Das wollte ich auch sagen, hab es aber gestern abend nicht mehr formuliert bekommen.  :)
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Teylen am 15.05.2011 | 13:46
Den "Hipster" könnte man aber rein äußerlich (und dem Trailer nach zu urteilen charakterlich) in eine beliebige andere Mainstream-Szene reinsetzen (er sieht für mich einfach nach dem alternativen, vielfältig interessierten Typ aus) und er würde nicht weiter herausstechen - er steht einfach mitten im Leben. Der GM allerdings...
Also imho hebt er sich nicht so wirklich ab, er ist nun nicht sportlicher oder attraktiver als die anderen eher schlacksigen Nerds.
Insofern könnten die in einem normalen Film ohne Probleme von Adam Sandler und Jack Black gespielt werden.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Jiba am 15.05.2011 | 13:57
Also imho hebt er sich nicht so wirklich ab, er ist nun nicht sportlicher oder attraktiver als die anderen eher schlacksigen Nerds.

Wieso... er ist rasierter (= gepflegter?) (na gut, er trägt 3-Tage-Bart), er trägt ein Sacko mit Buttons drauf und Chucks (= in der Alternative-Szene auch außerhalb von RPG beliebt = modischer?), er kennt sich ganz offentsichtlich mit Technik und Fahrrädern aus (= sportlicher? Zumindest nicht 'aggressiv-sportlich'), er schreibt Artikel (= austauschfreudiger? Akademischer?) Ich finde er setzt sich massiv von den anderen Geeks ab. Schon nach dem Trailer. Denn der ganze Eindruck, den man von ihm hat ist, zumindest bei mir, ein durchweg positiver. Jemanden wie ihn würden Nicht-Gamer wahrscheinlich auf Poetry Slams, in Amateurfilmclubs oder auch Underground-Grunge-Konzerten erwarten... aber an den verpöhnten D&D-Spieltischen?
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Teylen am 15.05.2011 | 14:07
Wieso... er ist rasierter (= gepflegter?) (na gut, er trägt 3-Tage-Bart)
Er hat einen 3-Tage-Bart was imho in der Form eher eine Idee ungepflegter ist als ein normaler (Voll)Bart.
Nun und die Kleidung die er am Anfang an hat erinnert mich an Ali G., und der war mal anfang 2002 als Witzfigur in.
Die modische Verirrung in dem Sacko zum RPG aufzutauchen fand ich nicht recht nachvollziehbar.

Ich habe soweit keinen "normalen" getroffen der heutzutage noch Chucks trägt bzw. das die aus Szenen rausgekommen wären.
Bloggen ist keine wirklich normale Tätigkeit ^^;

Zitat
Jemanden wie ihn würden Nicht-Gamer wahrscheinlich auf Poetry Slams, in Amateurfilmclubs oder auch Underground-Grunge-Konzerten erwarten... aber an den verpöhnten D&D-Spieltischen?
Underground-Grunge-Konzerte finde ich gleichermaßen verpöhnt und freakig wie D&D-Spieltische.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Jiba am 15.05.2011 | 14:23
Er hat einen 3-Tage-Bart was imho in der Form eher eine Idee ungepflegter ist als ein normaler (Voll)Bart.

Echt... sehe ich nicht so.

Nun und die Kleidung die er am Anfang an hat erinnert mich an Ali G., und der war mal anfang 2002 als Witzfigur in.
Die modische Verirrung in dem Sacko zum RPG aufzutauchen fand ich nicht recht nachvollziehbar.

Nö, seine Kappe in der Farbgebung mit dem Shirt wird ganz genau so auch von Leuten getragen, die das wirklich ernst meinen - und Ali G. trägt Tricko und rote Mütze IRC. Zumindest spielt es auf die HipHop-Szene an, die der RPG-Szene ja traditionell nicht sonderlich nahe steht. Oder zumindest nicht als nahestehend wahrgenommen wird.

Zitat
Ich habe soweit keinen "normalen" getroffen der heutzutage noch Chucks trägt bzw. das die aus Szenen rausgekommen wären.

Also Chucks sind nun wirklich in der Mainstreammode angekommen. Es gibt sogar welche mit hohen Absätzen. Chucks sind bequem und das schätzen selbst die Leute, die mit Emo oder der Skaterszene nicht viel am Hut haben. Einfach mal in der Google-Bildersuche "chucks mode" eingeben und ein bisschen durchklicken. Die meisten Chucksträger, die man da sieht, haben etwas Alternatives, aber auch nichts wirklich "auffällig Alternatives" an sich.

Zitat
Bloggen ist keine wirklich normale Tätigkeit ^^;
In Zeiten von Social Networks und der Verbreitung persönlicher Homepages weiß ich nicht, ob man das so sagen kann.

Zitat
Underground-Grunge-Konzerte finde ich gleichermaßen verpöhnt und freakig wie D&D-Spieltische.
Aus deiner Perspektive als jemand, der potentiell an einem D&D-Spieltisch rumsitzt... vielleicht. Aus der Perspektive eines normalen, popkulturell eingebundenen Menschen: Hey, ist auch nur Musik, wie Techno oder HipHop. Gut, Grunge ist vielleicht auch die falsche Richtung... aber ich weiß halt nicht wie ich Emo-Musik nennen soll, ohne, dass es gleich negativ klingt. Was nicht heißen soll, das Grunge Emomusik ist.  :)
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Skele-Surtur am 15.05.2011 | 14:28

Ich habe soweit keinen "normalen" getroffen der heutzutage noch Chucks trägt bzw. das die aus Szenen rausgekommen wären.

Chucks sehe ich eigentlich ständig, ist so ein typischer Studentenschuh. Die trägt man, wenn es bequem sein soll und man sich um förmliches Schuhwerk keine Gedanken machen muss, also zu den Gelegenheiten, bei denen ich Turnschuhe trage.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Callisto am 15.05.2011 | 14:29
Die Buttons heben ihn vom Normalo genauso ab wie die  Tatsache das er DnD spielt.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Teylen am 15.05.2011 | 14:33
Nö, seine Kappe in der Farbgebung mit dem Shirt wird ganz genau so auch von Leuten getragen, die das wirklich ernst meinen - und Ali G. trägt Tricko und rote Mütze IRC. Zumindest spielt es auf die HipHop-Szene an, die der RPG-Szene ja traditionell nicht sonderlich nahe steht. Oder zumindest nicht als nahestehend wahrgenommen wird.
Kann ja sein, nur so richtig sozialisiert wirkt weder Ali G. noch er.

Zitat
In Zeiten von Social Networks und der Verbreitung persönlicher Homepages weiß ich nicht, ob man das so sagen kann.

Nun wir versuchen seitens des Marketing Team mehr oder weniger erfolgreich unsere Kollegen zum bloggen zu bekommen @.@

Zitat
[Grunge]

 Aus der Perspektive eines normalen, popkulturell eingebundenen Menschen: Hey, ist auch nur Musik, wie Techno oder HipHop. Gut, Grunge ist vielleicht auch die falsche Richtung... aber ich weiß halt nicht wie ich Emo-Musik nennen soll, ohne, dass es gleich negativ klingt. Was nicht heißen soll, das Grunge Emomusik ist.  :)
Naja, also rein von der Bewertung im Büro her liegt "Ich gehe auf Underground Techno Sachen" (Macht ein Kollege ^^ und es ist kein normales Techno sondern etwas wovon ich den Namen vergaß ^^; ) auf einer Stufe mit "Ich spiele RPG" oder "Ich habe Star Trek komplett gesehen und auf DVD".
Daher der Vergleich mit unterschiedlichen Vampire Fans ^^;
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Jiba am 15.05.2011 | 14:34
Vergleich geht aber immer noch nicht, weil unterschiedliche Typen in einer geschlossenen Szene.

Und HipHop-Mode ist ja wohl inzwischen auf jeden Fall sozialisiert.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Teylen am 15.05.2011 | 14:53
Vergleich geht aber immer noch nicht, weil unterschiedliche Typen in einer geschlossenen Szene.
Es ist eine Szene (DnD) Spieler und es sind unterschiedliche Typen [Bücherwurm / LARPER und Underground-Musikszenen-Teilnehmer].
Ist imho so als wenn ein Vampire-Buch-Fan [Rice, Z. Brite, schreibt ggf. FFs, trägt dunkle Sachen wie lange schwarze Mäntel] auf einen Vampire-Industrial-Goth-Fan [hört Malice Mizer, Moi Dix Mois, geht in Clubs und trägt GoLoMode] trifft.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Jiba am 15.05.2011 | 14:56
Was ich meine ist, dass ich finde, dass beim Hipster eben keine so klare Zuordnung á la "Der gehört zu den Rollenspielern" getroffen werden kann - bei seiner ganzen Erscheinung verschwimmen die Szenegrenzen - der könnte alles Mögliche sein. Bei dem DM dagegen... der trägt einfach nicht diese große Anzahl an Codes.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Der Fuchs am 15.05.2011 | 18:41
Ich weiß nicht. das ist soch alles ziemlich egal, oder? Dieser Film wird sowieso nicht schön anzusehen sein. Der Trailer hat nicht das Selbstironische Schmunzeln eines The Gamers-Teils (Habe natürlich keine Ahnung ob die Schauspieler aus The Gamers 1 und 2 Rollenspieler sind oder nicht aber es fühlte sich so an. Bei diesem Trailer ist das nicht der Fall)

Ich werde diesen Film auf jeden Fall vermeiden.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Blutschrei am 15.05.2011 | 19:08
Also ich glaube, dass der Hipster hier eben nicht als "absoluter normalo" dargestellt werden soll, sondern als "weltoffener, freigeistiger Rollenspieler", in Abgrenzung zu hinterwäldlerischen ignoranten "Szeneschnöseln".

Zitat
mich nerven saufende Fußballfans im Zug auch kolossal, aber ich gehe nicht soweit zu behaupten, ich verbrächte meine Freizeit viel "sinnvoller". Das ist nämlich der eigene Maßstab an andere herangesetzt. Ich weiß auch gar nicht, ob man einen Maßstab für Freizeitaktivitäten setzen kann.

Vielleicht nicht sinnvoller, aber ich behaupte einfach mal meine Hobbys wären Kompetenzbildender.

Wenns gerade schonmal um Medien von und für Rollenspieler geht, stell ich mal noch den folgenden Link rein, hab den mal zumindest noch nicht hier im Forum gesehen http://www.youtube.com/watch?v=54VJWHL2K3I .
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Orlock am 15.05.2011 | 19:48
Ach Leute, das ist doch alles wieder eine Luftblasendiskussion...
Kann man denn nicht einfach Rollenspiel als Hobby betreiben ohne gleich Nerd oder Geek oder wasauchimmer zu sein?
Darf ein Sport- oder Musikfan kein Rollenspieler sein, ein Comicleser aber schon?
 
Wenn ein Film über das Thema gedreht wird, werden natürlich die entsprechenden Klischees bedient. Seien es nun die angeblichen Rollenspieloberfreaks oder aber die angeblichen Gefahren von etwas, das man nicht kennt (wer kennt noch "das Labyrinth der Monster"?). Anders wäre die Sache ja auch keinen Film wert.
Also, nicht aufregen. Film ansehen oder nicht. Und weiterhin Spass am Rollenspiel haben.
Und vor allen Dingen, nicht immer alles persönlich nehmen. ;)
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Feuersänger am 15.05.2011 | 19:58
Wenns gerade schonmal um Medien von und für Rollenspieler geht, stell ich mal noch den folgenden Link rein, hab den mal zumindest noch nicht hier im Forum gesehen http://www.youtube.com/watch?v=54VJWHL2K3I .

Gar nicht schlecht. Oder vllt eher, so schlecht dass es schon wieder gut ist ^^
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Teylen am 15.05.2011 | 20:01
Was ich meine ist, dass ich finde, dass beim Hipster eben keine so klare Zuordnung á la "Der gehört zu den Rollenspielern" getroffen werden kann - bei seiner ganzen Erscheinung verschwimmen die Szenegrenzen - der könnte alles Mögliche sein. Bei dem DM dagegen... der trägt einfach nicht diese große Anzahl an Codes.
Finde ich gerade nicht.
Rein optisch könnte der DM ebenso gut das Klischee des HardRock Fan bedienen, Motorrad begeistert sein, Trucker, ein normaler Metal Fan oder sonst einer Gruppe / Szene zugehörig sein.

Insofern läuft es imho darauf die einen DnD Fans gegen die anderen DnD Fans [denen das Etikette "Allgemein sozial tauglicher" rangepinnt wird] mehr oder weniger auszuspielen.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Selganor [n/a] am 15.05.2011 | 20:16
Gar nicht schlecht. Oder vllt eher, so schlecht dass es schon wieder gut ist ^^
Dazu gibt's unter http://tanelorn.net/index.php/topic,67440.0.html schon einen (sonst kaum beobachteten) Thread
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Callisto am 15.05.2011 | 21:45
Ich unterstütze Teylens Standpunkt.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Bad Horse am 15.05.2011 | 21:54
Ich nicht. Nichts an dem Kerl schreit "Ich bin ein Nerd!", zumindest mal optisch nicht.

...ich find´s nur ein bißchen schade, dass es offenbar keine weiblichen Spieler gibt.  :P
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Selganor [n/a] am 15.05.2011 | 21:58
...ich find´s nur ein bißchen schade, dass es offenbar keine weiblichen Spieler gibt.  :P
Die erfuellen doch keine den Massen bekannten Klischees.

Dafuer musst du schon Roll a D6 (http://tanelorn.net/index.php/topic,67440.0.html) anschauen...

Oder du zahlst den Machern von Zero Charisma genug um am Drehbuch mitschreiben zu duerfen. Der Film ist ja noch in der Pre-Production-Kapitalsammlung-Phase
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Bad Horse am 15.05.2011 | 22:09
Ach, zur Bewertung von Nerds fällt mir noch was ein: Ich hab je ein T-Shirt mit der Aufschrift "Nerd Hero" und "I'm a nerd" beim C&A gekauft, und zwei T-Shirts mit der Aufschrift "Turtally Nerdy" bei New Yorker.
Die sind unglaublich knuffig, eindeutig für Mädels, quietschbunt und - mMn - trotzdem perfektes Nerdwear.  :D


Edit: Gnarf, ich muss doch noch mal ranten. Jetzt hab ich den Trailer nämlich gesehen...
Mich nervt die Szene, wo der Hipster irgendeine Hohepriesterin verführen will. Nicht nur, dass er nicht mal abwartet, bis der SL ihm eine Schwierigkeit gesagt hat, sondern einfach draufloswürfelt (das macht man nicht, wenn der SL noch am Reden ist!), nein, dieses "Hey, ich verführ sie jetzt" *öckelöckel* "hoho, geschafft" find ich jetzt nicht gerade die Krone des guten Rollenspiels.
Im Prinzip würde mich das nicht stören - soll jeder spielen, wie er mag. Aber offenbar soll der Hipster in dieser Szene cool und anders als die üblichen Nerdnerds wirken. Tut er aber nicht. Tatsächlich kann ich gut verstehen, dass der SL da ziemlich angekotzt guckt.

So, Rant fertig. Jetzt alles besser.  :)
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Jiba am 15.05.2011 | 22:49
Da musst du aber genauer hinhören. Der SL sagt klippt und klar "She's a priestress of Blablabla, you have to roll a 20..." Naja, gut, der Würfel fällt eher gleichzeitig. :)
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: D. M_Athair am 16.05.2011 | 01:44
Mir gefällt, was ich gesehen habe nicht.

Fear of girls war da deutlich charmanter.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Das Grauen am 16.05.2011 | 11:13
Technisch ist der Film sicher nicht schlecht, nur die Aussage, die er erzielen will ist mir noch nicht ganz klar. Läuft aber wohl auf ein dramatisches Ende hin, wenn ich mir den Trailer so anschaue. Ich kann dem Film aber irgendwie auch nichts abgewinnen. Ist denke ich aber auch nicht so schlimm.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Skele-Surtur am 16.05.2011 | 11:33
Also wenn ich mir die Notes zu dem Film durchlese, kann ich nur den Kopf schütteln. Ziemliche Kacke.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Teylen am 16.05.2011 | 12:01
Oha, die Notes machen es wirklich nicht besser.
( Bestaetigen aber meinen Eindruck / Wahrnehmung des "Hipsters" ^.^; )
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Bad Horse am 16.05.2011 | 12:06
Immerhin haben sie schon 20.000 Dollar zusammen mit ihrem Teaser.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Grey am 16.05.2011 | 12:16
Wenn ich hier lese, wie sehr "wir Rollenspieler" wieder zusammenrücken, sobald wir mit platten Klischees und Vorurteilen angefeindet werden, wird mir ganz warm um's Herz... ;)
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Bad Horse am 16.05.2011 | 12:23
Wenn ich hier lese, wie sehr "wir Rollenspieler" wieder zusammenrücken, sobald wir mit platten Klischees und Vorurteilen angefeindet werden, wird mir ganz warm um's Herz... ;)

Ach, das hast du schön gesagt.  :)
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Ein am 16.05.2011 | 13:15
Wenn ich hier lese, wie sehr "wir Rollenspieler" wieder zusammenrücken, sobald wir mit platten Klischees und Vorurteilen angefeindet werden, wird mir ganz warm um's Herz... ;)
Letztlich hat man hier nur einen Film rund um den Generation Gap in der Rollenspielszene. Auf der einen Seite den ewiggestrigen Professional Gamer in speckigen T-Shirts, wie man sie auch aus Rollenspielläden kennt, auf der anderen Seite der moderne Gamer 2.0, der über den Tellerrand guckt, regelmäßig seine Klamotten wäscht, Sex und vor allem einen vernünftigen Job hat und sich darüber hinaus auch über andere Dinge als über Rollenspiele (und vllt Comics) unterhalten kann.

Von daher sehe ich hier gar keinen Grund enger zusammenzurücken.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Ein am 16.05.2011 | 13:18
@Bad Horse
Es gibt kein Mädchen in der Gruppe, weil Mädchen kein oldschooligen Gamer sind, sondern wie der Hipster in größeren Menge erst ab den Mitt-90er zum Hobby kamen.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Skele-Surtur am 16.05.2011 | 19:40
Um mal hier die Notes nochmal zu kommentieren:
Zitat
Whether his specialty is computer networking, kung fu films of the 70s or vintage video games, we all know someone whose lack of social graces is overcompensated for by vast knowledge in a field most people couldn’t care less about--knowledge they’re too willing to share with anyone who’ll listen.

[...]

The know-it-all nerd is especially relevant today, with the ever-growing phenomenon of infantilism, the inability of modern people (men, mostly) to grow up.  From comic books to action movies to video games, more adults than ever before spend their time in fantasy worlds.  In Miles we see the newest phase of infantilism: social acceptance.  Today, a full-grown American man can read Harry Potter, play XBOX and own a complete set of Star Wars action figures and still expect to get laid.  Can that be good for the future of our civilization?
Denn was wird hier eigentlich gemacht? Eine ganz normale Ausprägung, die es praktisch in jeder Szene so gibt (IMHO) wird in Bezug auf die sog. "Nerds" stigmatisiert. Was macht denn z.B. der ideale, amerikanische "Average Joe"? Also der Cliche-Mann der amerikanischen Mittelschicht, wie er uns in den Medien transportiert wird?

Er spielt einmal in der Woche Poker mit seinen Kumpels, sieht sich im Fernsehen American Football, Baseball und Boxkämpfe an und evtl. hat er noch Heimwerkerallüren oder schraubt an seinem Mittelklassewagen rum. Im Süden kommt vielleicht noch Rodeoreiten und der Besitz von Handfeuerwaffen dazu, in Alaska Elche Totschießen.

Kurz und gut: Er tut, was ihm Spaß macht. Der wirkliche Unterschied zwischen Pokerspielen und Rollenspieln, zwischen Automagazinen und Superheldencomics, Handfeuerwaffen und StarWars Actionfiguren und dem Wissen um mittelalterliches Rüstzeug und dem Wissen um die genauen technischen Daten des eigenen Autos (und der der Nachbarn) ist IMHO die soziale Akzeptanz.

Ein erwachsener Mann darf zwar am WE mal Pokern gehen, aber XBox-Spielen ist was für Kiddies. So wird es in den Notes hier transportiert und ich vermute sehr stark, dass das auch in dem Film so transportiert werden soll.

Und da hab ich halt schon ein wenig das Gefühl, dass die Typen, die das gescriptes haben, irgendwie... Idioten sind.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Bad Horse am 16.05.2011 | 19:44
Mir erschließt sich ja auch nicht so recht, warum eine Frau die Frage, ob sie mit einem Typen schläft oder nicht, von seinen Lesegewohnheiten, seiner Freizeitbeschäftigung und seinem Sammlerfimmel abhängig machen sollte.

Ich meine, da gibt es doch wichtigeres: Aussehen, Charakter, Chemie...
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Blutschrei am 16.05.2011 | 19:57
Zitat
Mir erschließt sich ja auch nicht so recht, warum eine Frau die Frage, ob sie mit einem Typen schläft oder nicht, von seinen Lesegewohnheiten, seiner Freizeitbeschäftigung und seinem Sammlerfimmel abhängig machen sollte.

Ich meine, da gibt es doch wichtigeres: Aussehen, Charakter, Chemie...


Aber ein großteil der Persönlichkeit definiert sich doch auch einfach über die Handlungen, die ein Mensch macht. Ich würde auch keine gutaussehende Frau wollen, die noch einen netten Charakter hat aber Hobbymäßig Ausländer verprügelt...
Also ich selbst achte schon darauf, was meine Mitmenschen so tun und das ist durchaus auch ein Kriterium für meine Partnersuche. (Mit einer unsportlichen Frau, die nichts von Rollenspiel, Literatur, Politik oder Philosophie halten würde wüsste ich auch garnicht, was ich den ganzen Tag über mit der machen sollte)
Aber vielleicht fehlt mir auch einfach die Einsicht, bin ja auch erst 20.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Bad Horse am 16.05.2011 | 20:13
Es geht ja nicht mal um Partnersuche oder so, sondern ums "getting laid".  ;)
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Scimi am 16.05.2011 | 20:38
Ich sehe das nicht wirklich, dass es in dem Film um Rollenspieler geht. Klar, die Typen spielen Rollenspiele, aber die Story würde sich doch im Prinzip nicht ändern, wenn es Modelleisenbahnenthusiasten oder Schrebergärtner wären, oder?

Es geht vielmehr um einen Typen, der in der Gesellschaft ein Verlierer ist und der sich mit seinen Freunden eine Nische gebaut hat, eine kleine Welt, die auf seinen Charakter zugeschnitten ist und nach deren Regeln er nicht der Verlierer, sondern der Gewinner ist.
Und dann kommt ein Außenseiter dazu und die Regeln der Mikro-Parallelgesellschaft und die der Allgemeinheit vermischen sich. Und der Typ, der sein ganzes Leben auf diese kleine Welt ausgerichtet hat, muss nun mit den Veränderungen fertig werden (wie auch immer das dann ausgehen mag).

Keine Ahnung, ob der Film da was draus macht, aber an sich finde ich das Thema "Welten prallen aufeinander" ganz interessant.
Dass da irgendwelche Vorurteile gegen Rollenspieler gezielt gefördert würden, habe ich nicht bemerkt, auch macht es mir nichts aus, dass ein extremer Charakter in einem Film zufällig dasselbe Hobby hat wie ich. Und es ist ja auch nicht so, dass das Hobby vollständig frei von solchen Typen wäre, da kann man sich auf jeder Con einen ganzen Bus von einsammeln, selbst wenn sie eine Minderheit darstellen.

Und es gibt ja durchaus "coolere" Darstellungen (http://vimeo.com/23248158) von Rollenspiel.  ;)
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: ash70 am 16.05.2011 | 20:40
Ich meine, da gibt es doch wichtigeres: Aussehen
Ha! Wusste ich's doch: Frauen sind genauso oberflächlich wie Männer ;)

Zu diesem komischen Filmprojekt: Das sich die Welt in der Hinsicht im Laufe der letzten Jahre verändert hat ist offensichtlich. Meine Eltern haben in meinem Alter jedenfalls keine Spieleabende veranstaltet, andere Filme geguckt als ich das heute tue und hätten mit Sicherheit auch keine Spielekonsole besessen (wenn es die damals schon gegeben hätte).
Und? Die Welt verändert sich. Das war immer so und wird auch immer so sein. Es wird immer Leute geben die das gut finden und andere für die in den Veränderungen die Vorboten des Unterganges unserer Zivilisation sehen. Solange das nur vereinzelte sind würde ich das nicht weiter erst nehmen.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: LöwenHerz am 16.05.2011 | 20:42
Was ist denn eigentlich ein "Hipster"?  8]

Für mich trifft dort ein eloquenter und überdrehter MUSE-Fan auf eine anachronistische, eingefahrene Rollenspielgruppe, welche einen ManowaR-esquen SL hat.
Dass dort lediglich unterschiedliche Menschen aufeinander prallen, die außer ihrem einen Hobby D&D nichts gemein haben ist doch gar nicht soweit von der Realität entfernt. Ich lese hier alleine im Forum Beiträge von Unternehmern, von Lehrern, von Studenten, von Schülern, von Angestellten... Arbeitslosen oder auch von Kellerkindern. Wo bitte ist das Problem? Die Gesellschaft ist nunmal unterschiedlich geprägt. Und nicht nur Stereotypen sind Rollenspieler (und umgekehrt!).
Meine Gruppe besteht aus einem Unternehmer (mir), einem Diplompsychologen (Verhaltenstherapeut... nicht unserer!) und einem Freund, der weder Ausbildung, noch Studium abgeschlossen hat und mit fremden Menschen seine Schwierigkeiten hat. Als Gruppe und Freunde harmonieren wir bestens, obwohl wir sehr unterschiedliche Lebensweisen und Charaktereigenschaften im RL und RSP unser Eigen nennen.
Ich finde diese Geschichte zu sehr konstruiert und realitätsfern. Aber das steht uns Rollenspielern wohl irgendwie  ;D Gucken w(u)erde ich diesen Film nicht. Schlicht kein Interesse!
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Feuersänger am 16.05.2011 | 20:46
Ein Hipster, so habe ich mich neulich aufklären lassen, ist jemand der irgendetwas schon lange cool oder uncool fand, bevor es allgmeine Bekanntheit erlangte.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Bad Horse am 16.05.2011 | 21:03
Eigentlich ist das ein Typ, der Indie-Musik hört und in der entsprechenden Subkultur herumhängt.

Wikipedia (http://en.wikipedia.org/wiki/Hipster_(contemporary_subculture)) hat auch Dinge darüber zu erzählen. Man beachte das fesche Bild.  ;)
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Callisto am 17.05.2011 | 02:37
Zitat
The Story:
Scott Weidemeier spends his time in exactly three ways: working a menial job at a local donut shop, caring for his abusive grandmother, and running The Greatest Dungeons & Dragons Game of All Time.  Though overbearing and short-tempered, Scott is a hero to his fellow players--that is, until neo-nerd hipster Miles Butler joins the game, fueling Scott's rampant insecurity and alienating him from his own players.  Can Scott overcome his contempt for the mainstreaming of nerdery, or will this clash of the subcultures come to a head?
Why We're Doing It:
The video you can see above is a teaser trailer specifically made to launch our IndieGoGo campaign, that we think shows the rough story and feel of our vision.  Though the topics of gaming and nerd culture are close to our hearts, our real passion for this story lies in the main character.  Over the last year, we have taken great care to write someone who is neither your typical leading man, nor the archetypal nerd who exists only for laughs.  And that's the challenge we are excited to take up: evoking a range of emotions from the audience--from revulsion to delight to fear to sympathy--for the most unlikely of characters.

Seid ihr wirklich beleidigt durch dieses Why We're Doing It?

Und habt ihr den Beitrag auf Wired (http://www.wired.com/underwire/2011/05/funding-zero-charisma/#more-67734) gelesen?
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Ein am 17.05.2011 | 08:32
Typischer Beißreflex. Hat man eigentlich immer bei solchen Milieustudien.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Teylen am 17.05.2011 | 09:15
Seid ihr wirklich beleidigt durch dieses Why We're Doing It?
Eigentlich habe ich hauptsächlich nur das Video gesehen und mir danach die Notes durchgelesen.
Nun und das war beides nicht überzeugend, widerspricht auch ein Stückweit dem was in der Sektion steht.

Zitat
Und habt ihr den Beitrag auf Wired (http://www.wired.com/underwire/2011/05/funding-zero-charisma/#more-67734) gelesen?
Was bringt die Reportage über das Funding? Zumal es den Widerspruch auch nicht erklärt.

Hat man eigentlich immer bei solchen Milieustudien.
Wo ist den da eine Milieustudie?
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: First Orko am 17.05.2011 | 10:27
Wo ist den da eine Milieustudie?

Der Film thematisiert ein typisches Subkulturproblem: Ein "undergroundige" Subkultur bekommt mit der Zeit ein breiteres Spektrum an Aufmerksamkeit und Leute beginnen sich dafür zu interessieren, die nicht dasselbe Maß an Leidenschaft mit hineinbringen sonders mal locker flockig "nebenbei" an einer Rollenspielrunde teilnehmen, während sie OH SCHRECK noch ganz andere, unnerdige Freizeitbeschäftigungen haben.

Dadurch fühlen sich die Alteingesessenen überfahren und ausgegrenzt und raufen sich unter der Prämisse "früher war alles besser" zusammen statt mal zu überlegen, wie man neue Einflüsse gewinnbringend nutzen könnte.

Gibts so oder ähnlich wahrscheinlich in jeder anderen Jugend/Subkultur auch die im späteren Verlauf mit dem "Mainstream"-Schimpfwort bedacht wird. Ich hab das so zumindest im Hihop-Bereich damals wahrgenommen, ich glaub im Elektrogenre (Oldschooltechno und späterer Verlauf) ist das glaub ich ähnlich verlaufen.

Insofern finde ich den Film nicht wirklich ärgerlich aber irgendwie auch nicht wirklich spannend. Am Ende lernt der Oldschoolnerd, wie affig er sich verhält und der Hipster darf seine erste Runde leiten, die - Überraschung! - sogar Spass macht. Oder so.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Ein am 17.05.2011 | 10:30
Milieustudie

Die Milieustudie ist ein Genre, das sich auf die Darstellung einer bestimmten Umgebung spezialisiert hat. Milieustudien-Filmen zeigen beispielsweise Subkulturen mit deren Eigenheiten (eigenem Wortschatz, eigener Musik, eigenen Ritualen, eigenem Kleidungsstil) oder aber Stadtteile, die von bestimmten Menschengruppen bewohnt werden. Im Mittelpunkt stehen hierbei die dort lebenden Personen und deren Konflikte, die insbesondere durch ihre Lebenssituation verursacht werden.

Vgl auch Orko (2011)

@Orko
Naja, spannend sind Milieustudien ja selten. Eher interessant, weil sie einen Einblick in eine bestimmte Subkultur und ihre Probleme ermöglichen. Letzterer Reiz wird natürlich enorm gemindert, wenn man selbst zu dieser Subkultur gehört.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Teylen am 17.05.2011 | 10:41
Was eine Milieustudie ist, ist mir bekannt.
Nur vermag ich in dem Trailer und der Ankuendigung keine Mileustudie erkennen.
Nicht jeder Film ueber eine Subkultur ist zugleich eine Mileustudie.

[..] sonders mal locker flockig "nebenbei" an einer Rollenspielrunde teilnehmen, während sie OH SCHRECK noch ganz andere, unnerdige Freizeitbeschäftigungen haben.
Weder wird der Hipster im Trailer so dargestellt als haette er unnerdige Freizeitbeschaeftigungen, noch spricht die Notiz davon das er unnerdige Freizeitbeschaeftigungen hat.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: First Orko am 17.05.2011 | 10:45
Weder wird der Hipster im Trailer so dargestellt als haette er unnerdige Freizeitbeschaeftigungen, noch spricht die Notiz davon das er unnerdige Freizeitbeschaeftigungen hat.

Also Fahrradbasteleien sind für mich erstmal tendenziell eher profan. Aber das ist ja auch gar nicht der springende Punkt.

Dass in dem Film offenbar ganz unterschiedliche Einstellungen zur gemeinsamen Freizeitbeschäftigung für Konflikte sorgen ist dir aber schon aufgefallen?
(Unabhängig davon wer jetzt für wen wie nerdig ist oder eben nicht)
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Teylen am 17.05.2011 | 10:56
Dass in dem Film offenbar ganz unterschiedliche Einstellungen zur gemeinsamen Freizeitbeschäftigung für Konflikte sorgen ist dir aber schon aufgefallen?
Schon, wirkte aber dennoch nicht wie eine Milieustudie sondern eher wie ein "Mein Nerd ist besser als dein Nerd".
Die Konflikte sind da eher Mittel zum Zweck der Erhoehung als fuer eine dokumentarische Betrachtung der Subkulturen.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Ein am 17.05.2011 | 11:05
Warum sollte der Autor einer Milieustudie nicht Seite beziehen dürfen? Das wird andauernd gemacht und ist nur natürlich. Nein, genau genommen bitte ich darum, dass dort Seite bezogen wird, da nichts langweiliger (aber sehr deutsch) ist als sich gänzlich von dem ganzen zu distanzieren.

Aber(!) es handelt es sich eh nur um den Teaser. Nichts was darin vorkommt, muss im endgültigen Film vorkommen.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Sphärenwanderer am 17.05.2011 | 11:20
Gab es nicht vor einigen Jahren bei einem Vampire LARP einen Mord, der aus derselben Situaton entstand, wie die im Film? Eine gescheiterte Existenz, die ihr gesamtes Leben und Selbstwertgefühl auf Rollenspiel aufgebaut hat, trifft auf den Neuling, der die Mitspieler durch sein Charisma in seinen Bann schlägt und die soziale Ordnung des RPGs durcheinanderbringt?

Nur die dämliche Production Note (Fußball oder Poker sind nicht minder Realitätsflucht als RPG) stört mich, auf den Film bin ich gespannt.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Teylen am 17.05.2011 | 11:52
Warum sollte der Autor einer Milieustudie nicht Seite beziehen dürfen?
Weil sich das nicht mit dem Anspruch vertraegt?
Zudem wird es damit imho lediglich uninteressanter.
Zumal es auch ohne Seite geht, ohne zu Langweilen [z.B. The Guild].
Das man unbedingt eine Seite als was besseres darstellen muss ist wohl was typisch deutsches.

Zitat
Aber(!) es handelt es sich eh nur um den Teaser. Nichts was darin vorkommt, muss im endgültigen Film vorkommen.
Naja, positiv gesehen kann es auch fast nur noch besser werden,..
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Ein am 17.05.2011 | 12:26
The Guild ist eine Sitcom.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Teylen am 17.05.2011 | 12:31
The Guild ist eine Sitcom.
Sie hat aber imho dennoch mehr Milieustudien Qualitaet als das was der Teaser und die Notizen ankuendigen.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Skele-Surtur am 17.05.2011 | 12:38
Nur die dämliche Production Note (Fußball oder Poker sind nicht minder Realitätsflucht als RPG) stört mich, auf den Film bin ich gespannt.
Genau darauf wollte ich hinaus - den Teaser fand ich nur uninteressant, die Notes haben bei mir den Beißreflex ausgelöst.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Ein am 17.05.2011 | 12:53
Sie hat aber imho dennoch mehr Milieustudien Qualitaet als das was der Teaser und die Notizen ankuendigen.
Wer über die Qualität eines Produkts anhand von Ankündigungen spekuliert. Naja.

Genau darauf wollte ich hinaus - den Teaser fand ich nur uninteressant, die Notes haben bei mir den Beißreflex ausgelöst.

Wenn er polarisiert, dann kann man das doch durchaus schon einmal als Erfolg sehen.

Zitat
“We had one gal who donated a large chunk of money who just said, ‘I’m a dungeon master and I work at a company that’s infested with hipsters, so thank you for making this movie,’” he said.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Skele-Surtur am 17.05.2011 | 12:57

Wenn er polarisiert, dann kann man das doch durchaus schon einmal als Erfolg sehen.

Den Erfolg möchte ich nicht in Frage stellen. Das ändert nichts an meiner Einschätzung.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Bad Horse am 17.05.2011 | 14:29
Gab es nicht vor einigen Jahren bei einem Vampire LARP einen Mord, der aus derselben Situaton entstand, wie die im Film? Eine gescheiterte Existenz, die ihr gesamtes Leben und Selbstwertgefühl auf Rollenspiel aufgebaut hat, trifft auf den Neuling, der die Mitspieler durch sein Charisma in seinen Bann schlägt und die soziale Ordnung des RPGs durcheinanderbringt?

Es war kein Vampire-Larp, sondern ein ganz normales Larp. Der Mord geschah auch nicht während des Larps, sondern das Opfer wurde auf offener Straße erschossen.

Aber im Prinzip war das auch so eine Alphamännchen-Geschichte wie in dem Film, ja.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Skele-Surtur am 17.05.2011 | 14:40
So was gab es echt?  :o
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Teylen am 17.05.2011 | 15:03
Wer über die Qualität eines Produkts anhand von Ankündigungen spekuliert. Naja.
Wozu sind den Ankuendigungen sonst da? o.O
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Bad Horse am 17.05.2011 | 16:14
So was gab es echt?  :o

Ja. Ich hab damals im Spieleladen gearbeitet, und da tauchten an dem entsprechenden Tag nach und nach immer mehr Leute auf, die beide gekannt haben... Später waren ich und ein paar andere Stammbesucher deswegen sogar im Fernsehen, weil wir gefragt wurden, ob unser Hobby für den Mord verantwortlich ist.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: YY am 17.05.2011 | 16:19
Und, war es?




 ~;D
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Bad Horse am 17.05.2011 | 16:25
Also gegenüber dem Fernsehen schon mal gar nicht.  ;)

Ansonsten: Wie gesagt - neues Alphamännchen gegen alten Platzhirsch. Mit der Position in der Spielleitung hat der alte Platzhirsch wohl auch noch alle Privilegien dieser Position verloren (cooler Charakter, etc).

Allerdings hat er das neue Alphamännchen nicht mit einem Schwert oder einer anderen larp-mäßigen Waffen umgebracht, sondern auf offener Straße erschossen.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Callisto am 17.05.2011 | 20:48
Ach kommt schon, wieviele hier waren über die Ankündigungen von Aborea angenervt und erwarteten nichts gutes? Nach der RPC hört man plötzlich nur gutes.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: killedcat am 17.05.2011 | 21:08
Ach kommt schon, wieviele hier waren über die Ankündigungen von Aborea angenervt und erwarteten nichts gutes? Nach der RPC hört man plötzlich nur gutes.
Danke. Das hab ich mir auch schon ein paar Mal hier gedacht.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Nachtfrost am 18.05.2011 | 08:01
Nuja, im Klappentext von Arborea wurde auch nicht das eigene Hobby diffamiert und ich selbst, als Spieler, infantil bezeichnet.
Das wirft im Vorfeld natürlich ein schlechtes Licht auf den (noch zu drehenden) Film, zumindest aus unserem Blickwinkel, die wir dieses Hobby teilen. Und ich denke, wenn die Produzenten/Regie/Autorenihre Prämisse beibehalten, wird der Film nicht notwendigerweise schlechter, aber vielleicht zu bloßem Nerdbashing.
Mit unserem Hobby ist man ohnehin genug mit Schubladendenken und Vorurteilen von "Außenstehenden" gestraft. ("Marcia! Come and see the satanist!" - Dork Tower)
Meine Befürchtung ist, dass der Film mal wieder in die selbe Kerbe schlägt, aber das kann er eben mehr oder weniger liebevoll tun.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Teylen am 18.05.2011 | 08:37
Ach kommt schon, wieviele hier waren über die Ankündigungen von Aborea angenervt und erwarteten nichts gutes? Nach der RPC hört man plötzlich nur gutes.
Was sind die Gemeinsamkeiten von Aborea und dem Film? o.O
Ansonsten war, soweit ich es mit bekam, nu nur einer von Aborea genervt, und das lag weniger an inhaltlichen, als an einem merkwürdigen Abzähl-Countdown.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Seth am 18.05.2011 | 14:00
Ja. Ich hab damals im Spieleladen gearbeitet, und da tauchten an dem entsprechenden Tag nach und nach immer mehr Leute auf, die beide gekannt haben... Später waren ich und ein paar andere Stammbesucher deswegen sogar im Fernsehen, weil wir gefragt wurden, ob unser Hobby für den Mord verantwortlich ist.


OT: gibts dazu irgendwelche links, Zeitungsartikel oder Ähnliches online?
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Callisto am 18.05.2011 | 14:08
Was sind die Gemeinsamkeiten von Aborea und dem Film? o.O
Ansonsten war, soweit ich es mit bekam, nu nur einer von Aborea genervt, und das lag weniger an inhaltlichen, als an einem merkwürdigen Abzähl-Countdown.
Dann schau noch mal in den Aboreathread. Inhaltlich wurde Aborea dahingehend kritisiert dass es fantasielos und langweilig und seltsam werden würde. Hier wird kritisiert dass der Film RPG-Nerd-Gebashe werden würde.

Und zu Wire, zitiere ich den Beitrag doch mal
Zitat
Hang around in the dark corners of nerddom long enough and you’re bound to run into someone like Scott Weidemeier. He may work in a doughnut shop, but he also runs a great Dungeons & Dragons game — and he lords it over everyone. Yeah, it’s pretty easy to hate that guy.

But when you see him in Zero Charisma (teaser video above), you can’t help but feel his pain. Elbowed out by some new hipster who has decided that geek is the new black, Weidemeier is like a lot of guys who now find their once-safe nerd zones being taken over by cool kids.

It’s a topic close to writer-director Andrew Matthews’ heart.
“When I was growing up it was hard work to be a nerd — you had to spend a lot of money and do a lot of research,” Matthews told Wired.com in a phone interview about his work in progress. “Now anybody can be a nerd…. You don’t have to have the commitment to be a nerd anymore, it can be a fashion choice.”

Immer noch ein Film von Hipstern um Nerds zu bashen? Aber es geht weiter
Zitat
Nerds edged out by cool kids have come forth to donate to the film and are providing a built-in audience the filmmakers can show to investors, Matthews said.

“We had one gal who donated a large chunk of money who just said, ‘I’m a dungeon master and I work at a company that’s infested with hipsters, so thank you for making this movie,’” he said. “Before the movie is even made, people are connecting with that idea — that’s really gratifying.”

Immer noch ein Film von Hipstern um Nerds zu bashen? Ich sag ja nicht mal, dass der Trailer transportiert, was Mr. Matthews gerne transportieren würde. Ich weiß auch nicht, ob mich der fertige Film interessieren würde. Es hat keine "The Gamers"-Charme, aber das versucht er glaube ich auch nicht. Ich glaube aber nicht, das der Film von Non-Nerds gemacht wird um Nerds zu bashen.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Teylen am 18.05.2011 | 14:35
Und zu Wire, [..]
Mir ist Wire relativ egal, eigentlich ziemlich.
Mir geht es eher um das was gezeigt wurde.
Nun und um das was dann in den Notizen geschrieben wurde.

Danach liegt es nahe das das Projekt darauf hinauslaeuft "Nerds" zu bashen.
Egal ob Bart-traeger, Hipster oder sonst was.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Callisto am 18.05.2011 | 14:36
Mir ist Wire relativ egal, eigentlich ziemlich.
Mir geht es eher um das was gezeigt wurde.
Nun und um das was dann in den Notizen geschrieben wurde.

Danach liegt es nahe das das Projekt darauf hinauslaeuft "Nerds" zu bashen.
Egal ob Bart-traeger, Hipster oder sonst was.
Du ignorierst also die Zitate des Filmmachers um deine Position nicht aufgeben zu müssen. This is hilarious!
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Teylen am 18.05.2011 | 14:40
Du ignorierst also die Zitate des Filmmachers um deine Position nicht aufgeben zu müssen. This is hilarious!
Aeh falsch. Ich bewerte das was der Film-Macher in seinem Teaser-Film zeigt.
Und ich bewerte das was der Film-Macher, auf seiner Homepage, freiwillig, und selbst, ueber seinen Film verbreitet.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Callisto am 18.05.2011 | 14:46
Aeh falsch. Ich bewerte das was der Film-Macher in seinem Teaser-Film zeigt.
Und ich bewerte das was der Film-Macher, auf seiner Homepage, freiwillig, und selbst, ueber seinen Film verbreitet.
Ja, das Interview ist also nicht Teil desssen was der Filmmacher freiwillig verbreitet...

(Btw: Ich bin nicht über google darauf gestoßen sondern in dem ich Links auf der Webseite angeklickt hab, just sayin')
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Bad Horse am 18.05.2011 | 15:53
Warum wartet ihr nicht ab, bis der Film gedreht ist und ihr ihn gesehen haben und streitet euch dann darüber?

...ich persönlich finde dieses Nerd vs. Hipster-Dings unglaublich albern. Ich meine, die verlinkten Zitate von Callisto: "Früher konnte nicht einfach jeder ein Nerd sein, mimimi" und "Hilfe, in meiner Firma arbeiten coole Leute"...  :D
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Glgnfz am 18.05.2011 | 16:02
Vor allem gehe ich mal davon aus, dass sich jetzt jeder von uns die Frage stellt, ob er der "alte Nerd"-Typ oder der "neue Nerd"-Typ ist...
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Teylen am 18.05.2011 | 16:07
Also abwarten war auch mein Plan. [Hatte deswegen noch nicht zurueck geblieben]

Nun und es gibt nicht erst seit heute Nerds die auch auf Konzerte gehen, Freundeskreise haben [Industrial / Gothic hoerende Vampire Spieler/Satanisten, Manowar hoerende D&D & Warhammer Spieler/Metalheadz, Folk(-Metal) hoerende DSA, Midgard Spieler/KellyFamilyLookalikes usw. usf.].
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Bad Horse am 18.05.2011 | 16:14
Vor allem gehe ich mal davon aus, dass sich jetzt jeder von uns die Frage stellt, ob er der "alte Nerd"-Typ oder der "neue Nerd"-Typ ist...

Nö. Ich habe keinen Bart, besitze kein Blind-Guardian-T-Shirt und habe eine Tasse, auf der steht, wie cool ich bin.  ;)
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Glgnfz am 18.05.2011 | 16:20
DU vielleicht nicht. ::)

Auf mich trifft doch so einiges zu...
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Jiba am 18.05.2011 | 16:22
[Industrial / Gothic hoerende Vampire Spieler/Satanisten, Manowar hoerende D&D & Warhammer Spieler/Metalheadz, Folk(-Metal) hoerende DSA, Midgard Spieler/KellyFamilyLookalikes usw. usf.].

Und schon machen wir wieder Schubladen auf, wunderbar...
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Teylen am 18.05.2011 | 16:28
Und schon machen wir wieder Schubladen auf, wunderbar...
Ist ja nicht so als wuerde der Film oder die Notizen mit Schubladen sparen.. ô.ô
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Bad Horse am 18.05.2011 | 16:36
@Glgnflgnsss: Ach was, guck dir doch dein Avatar-Bild an, du Hipster!  8)

Und schon machen wir wieder Schubladen auf, wunderbar...
Ach, aufmachen ist ja kein Problem. Solange wir sie nicht wieder zumachen und niemanden mehr rauslassen...  ;)
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: 6 am 18.05.2011 | 16:41
@Glgnflgnsss: Ach was, guck dir doch dein Avatar-Bild an, du Hipster!  8)
Da tut er nur so als ob. Normalerweise ist er ein total lichtscheuer, sozial inkompetenter Kuttenträger mit Vollbart.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Glgnfz am 18.05.2011 | 16:42
Danke! Ich suchte etwas Bestätigung.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Prisma am 18.05.2011 | 16:52
Da tut er nur so als ob. Normalerweise ist er ein total lichtscheuer, sozial inkompetenter Kuttenträger mit Vollbart.
Stimmt nicht. Zumindest das mit dem Vollbart nicht. :)
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Glgnfz am 18.05.2011 | 16:56
Wenn ihr so weiter macht gehe ich auf den Speicher und sehe nach, ob ich meine treue Sepulturakutte wiederfinde...
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Bad Horse am 18.05.2011 | 16:58
Oh, nice.

Ich glaub nicht, dass du ein Vollnerd bist, nähnähnäh.  ;D
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Blutschrei am 18.05.2011 | 17:04
Zitat
Nö. Ich habe keinen Bart, besitze kein Blind-Guardian-T-Shirt und habe eine Tasse, auf der steht, wie cool ich bin. 


Ich habe einen Bart, ein Blind Guardian T-Shirt und keine Tasse, auf der steht, wie cool ich bin...

Muss ich mich jetzt sozial inkompetent verhalten? oO  ~;D
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Teylen am 18.05.2011 | 17:06
Muss ich mich jetzt sozial inkompetent verhalten? oO  ~;D
patpat Mach einfach weiter wie bisher  >;D  :P  ~;D
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: LöwenHerz am 18.05.2011 | 18:25
Wow... auf meiner Tasse im Büro steht: Mi lext am Arsch!
Mein Bart wird alle drei Tage sauber sehr kurz gestutzt und auf meinem Pullover prangt heute die Flagge von Napapijri... was bin ich jetzt? ein Nerd, der sein wahres Ich nach außen nicht zeigt? Der sich nicht traut bei der nächsten Baubesprechung mit den werten Architektenkollegen im OPETH-Shirt zu erscheinen... oder gar einen Boronkettenanhänger trägt...

Wobei...  8] die Vorstellung...  ;D
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: LöwenHerz am 18.05.2011 | 18:26
DU vielleicht nicht. ::)

Auf mich trifft doch so einiges zu...

Du bist Lehrer, Du darfst alles, Du geekiger Nerd.  ~;D
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Bad Horse am 18.05.2011 | 18:35
Ich bin mal gespannt, wie seine Schüler gucken, wenn er in der Sepulturakutte zum Unterricht erscheint.  :D
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Glgnfz am 18.05.2011 | 19:39
Ich fürchte die kann man gar nich mehr schocken!
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Greifenklaue am 18.05.2011 | 22:25
Ich fürchte die kann man gar nich mehr schocken!
"Heute gibt es Seite 33-45 als Hausaufgabe, die wird morgen abgegeben und benotet!" ^^

Glgnfz braucht keine Tasse, auf der steht, er ist cool.

Glgnfz ist so cool, der kann nur noch Frostdrachen in seinen Abenteuern einsetzen.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Scimi am 18.05.2011 | 22:30
"Heute gibt es Seite 33-45 als Hausaufgabe, die wird morgen abgegeben und benotet!" ^^

Kommen da heutzutage nicht die Eltern an und beschweren sich, ihr Sohn Kevin sei ärztlich geprüft dumm und es wäre unfair, ihn jetzt deswegen zu benachteiligen? Zumindest meine Lehrerbekannten erwecken den Eindruck.
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Helmron am 19.05.2011 | 00:39
Wer Braucht Tassen? Ich trinke immer den Kaffee direckt aus der Kanne, wenn keiner gukt :ctlu:
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Oberkampf am 19.05.2011 | 00:43
Ich habe auch kein Manowar-t-shirt. Und kein Blind Guardian t-shirt. Ich bin ein Außenseiter unter den Rollenspielern, quasi ein "Nerds Nerd"  :'(
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Skele-Surtur am 19.05.2011 | 00:50
Ich habe auch kein Manowar-t-shirt. Und kein Blind Guardian t-shirt. Ich bin ein Außenseiter unter den Rollenspielern, quasi ein "Nerds Nerd"  :'(
Ich kenne keinen Rollenspieler, der sowas hat. Oder zumindest keinen, der es trägt. Zumindest nicht beim Rollenspiel. OH MEIN GOTT!!! Ich stelle gerade fest: Es ist mir egal, ob meine Mitspieler Nerds sind! Damit bin ich als Nerd komplett disqualifiziert! :,,(
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Oberkampf am 19.05.2011 | 01:04
Ich hab mir immerhin ein Boondock Saints t-shirt gekauft, reicht das aus?
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Callisto am 19.05.2011 | 01:06
Ich habe auch kein Manowar-t-shirt. Und kein Blind Guardian t-shirt. Ich bin ein Außenseiter unter den Rollenspielern, quasi ein "Nerds Nerd"  :'(

Nein, du bist ein Hipster oder ein Neo Nerd  :D

Boondock Saints... ich weiß nicht, ich kenn nur Slashfans die den mögen, aber ich bin ja selber nicht Nerd genug :D
Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Oberkampf am 19.05.2011 | 01:10
Boondock Saints... ich weiß nicht, ich kenn nur Slashfans die den mögen, aber ich bin ja selber nicht Nerd genug :D

Gell, ist garnicht so leicht, in den Club reinzukommen. Andererseits... würde ich in keinen Club reinwollen, der Leute wie mich aufnimmt.

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Titel: Re: Zero Charisma: ein Film über Rollenspieler
Beitrag von: Bad Horse am 19.05.2011 | 18:25
Ich habe ein Heavy-Metal-T-Shirt (also, vom Motiv her. Bandname ist keiner drauf - schade eigentlich). Mit einer nackten, angeketteten Frau drauf. :D

Das haben mir andere Spieler gescheckt, weil mein Charakter so ein elender Macho ist und wegen eines solchen T-Shirts mit einem NSC unserer FeministInnen-SpielleiterIn zusammengerasselt ist...  :)