Nowadays, there are more than 100,000 Danish children, adolescents and adults each month who role play and together with the other Nordic countries they are absolute leaders to the role play universe for children and adolescents.
Rollenspiel kann eine Mainstream-Aktivität sein, eine kulturelle Grösse, gesellschaftlich wahrgenommen, auf Augenhöhe etwa mit Sportarten, diskutiert in Feuilleton und Talkshows. Ist es aber nicht. Warum?Meine These so aus dem Bauch raus, die skandinavischen Länder sind ein viel kleinerer Markt und werden daher von den großen Akteuren, die hierzulande den Mainstream bestimmen, weniger aktiv umworben, dadurch haben es Nischenprodukte dort viel leichter. Rollenspiele wären ja nicht das einzige Untergrundelement, was in den nördlichen Staaten relativ gesehen verbreiteter ist als hier.
Und wann hatten wir hierzulande nochmal das letzte Rollenspielprojekt, das von öffentlicher Hand in der Grössenordnung von 50.000 EUR gefördert wurde und seinen Weg ins Lufthansa-Reisemagazin fand? Mir fällt es grad nicht ein.Und wer soll das in einer Industrienation mit Milliardenschulden bitte bezahlen? Die reichen Riesenkonzerne und Banken etwa? ;D
Rollenspiel kann eine Mainstream-Aktivität sein, eine kulturelle Grösse, gesellschaftlich wahrgenommen, auf Augenhöhe etwa mit Sportarten, diskutiert in Feuilleton und Talkshows. Ist es aber nicht. Warum?Imho kann man hier auch nicht gänzlich die Unterschiede zwischen LARP und P&P ignorieren.
Rollenspiel kann eine Mainstream-Aktivität sein, eine kulturelle Grösse, gesellschaftlich wahrgenommen, auf Augenhöhe etwa mit Sportarten, diskutiert in Feuilleton und Talkshows. Ist es aber nicht. Warum?Und einmal mehr stelle ich mir die Frage, was daran so erstrebenswert sein soll...
So oder so, es ist unsere Schuld. Denn wer, wenn nicht wir sollte es dahin bringen?
Und wer soll das in einer Industrienation mit Milliardenschulden bitte bezahlen? Die reichen Riesenkonzerne und Banken etwa?
Ja, es geht dort um das, was wir hierzulande Live-Rollenspiel nennen. Alle, die sich auf diesen Punkt stürzen wollen, können an dieser Stelle aufhören zu lesen und den Thread wechseln, vielen Dank fürs Reinschauen.
die deutschen hingegen vor allem nerdy und uncool.
Mit Promis meinst du wen genau...?
Trotzdem wäre es wünschenswert, wenn ein paar hippe/coole (aber dennoch geerdete) deutsche Promis zwischen 15 und 25 mal in Interviews erzählen würden, welch toller Freizeitbeschäftigung sie nachgehen.Hat nicht Bushido mal zugegeben RPG zu spielen bzw. gespielt zu haben?
Zwei Problem, dass in meinem Umfeld immer wieder auftrat, wenn es um den Vorstoß von Rollenspielen in den öffentlichen Raum ging, sind die stark veregelten/verkrusteten Strukturen und der generelle Hang zur Bedenkenträgerei in Deutschland.
Man braucht schon sehr gute Beziehungen oder ein sehr gewinnendes Wesen verbunden mit sehr guter Sachkenntnis und ausgezeichneten Argumenten um die öffentliche Hand zur Kooperation zu bewegen und selbst dann reicht oft der Unwille eines einzelnen, um die Sache abzuwürgen.
Die Skandinavier scheinne mir da allgemein wesentlich liberaler und aufgeschlossener zu sein.
Diesen Punkt kann ich nicht wirklich bestätigen... :)
Ich habe in meiner Studienzeit zweimal über längere Zeit in Jugendzentren (Jugendhäusern) gearbeitet, und in beiden wurde Rollenspiel als Freizeitangebot gemacht.
Ich denke, dass die Schule in Deutschland nach wie vor noch stark als "Wissensvermittlungsinstitut" wahrgenommen wird und ausgerichtet ist.
Das wird sich wahrscheinlich mit dem Trend hin zur Ganztagsschule ändern, ist aber noch auf einem langen Weg.
Demenstprechend ist es schwer in der Schule zeitlich einen freien Raum zu bekommen.
Man könnte das vielleicht über eine AG gestalten.
Außerdem braucht es für sowas in Deutschland auch ehrenamtliche, die das anbieten und die Leute erst einmal anleiten. Freiwilligkeit ist aber gar nicht so schnell initiiert.... ;)
Diesen Punkt kann ich nicht wirklich bestätigen... :)
Ich habe in meiner Studienzeit zweimal über längere Zeit in Jugendzentren (Jugendhäusern) gearbeitet, und in beiden wurde Rollenspiel als Freizeitangebot gemacht.
Natürlich ist öffentliche Förderung für P&P-Rollenspiel in Deutschland nicht zu erwarten, und mal ganz ehrlich, als Steuerzahler finde ich das auch richtig. Aber auch ohne Geld vom Staat sollte es möglich sein, was auf die Beine zu stellen. Einmal die Woche ein Rollenspielertreff in einem Jugendhaus, Gemeindehaus o.ä. zu organisieren, würde sicherlich die Unterstützung der Verantwortlichen einer solchen Einrichtung finden, wenn ein sozial kompetenter und zuverlässiger Erwachsener die Leitung übernimmt.
Seit ich hier in die beschauliche Vorstadt gezogen bin, habe ich ständig den Gedanken im Hinterkopf, einen lokalen Rollenspielverein zu gründen und einen wöchentlichen Termin zu organsieren. Aber bei mir scheitert es schon daran, dass ich unter der Woche einfach nicht zuverlässig um 18 Uhr (oder auch nur 20 Uhr) da sein könnte.
Wie gesagt, Beziehungen helfen, mit einem guten Draht zu städtischen Jugendeinrichtungen kann man schon was bewegen.
Ich kann da nur eine Vermutung äußern, warum es in Skandinavien einfach viel öffentlicher und akzeptierter ist.
In Gesprächen mit einem Kollegen, der seit seiner Kindheit mehrere Wochen im Jahr in Skandinavien zubringt, norwegisch und schwedisch ganz gut spricht und sich viel mit den Leuten unterhält kam heraus, dass die Skandinavier viel selbstbewusster und selbstverständlicher mit Themen wie alte Mythologie und Fantastik umgehen. Es scheint dort einen noch durchaus lebendigen "Glauben" an diese alte Mythologie und Sagen zu geben, als es bei uns der Fall ist.
Zudem wird dort auch viel mehr kritisch beäugt, was die Kirchen und Religionen sagen. Ich will sagen: Vielleicht ist der gesellschaftliche Hang zu alten Bräuchen und dem Ausleben dieser einfach viel stärker und zugleich auch natürlicher ausgeprägt als bei uns.
Das kann ich aber nicht wirklich wissenschaftlich belegen oder so.
Meiner Wahrnehmung nach haben die "Power-User" hier einen durchaus "besonderen" Anspruch an das Thema RPG im Allgemeinen und spielen im speziellen.
Hehe das überrascht ja nicht, Wahrnehmungen sind eben unterschiedlich >;DDer Unterschied ist, dass ich sehr viele der Tanelorn Stammgäste vom Treffen und anderen Gelegenheiten persönlich kenne und weiss, wie die Spielen und auch, wie die auf neue Leute zugehen.
Der Unterschied ist, dass ich sehr viele der Tanelorn Stammgäste vom Treffen und anderen Gelegenheiten persönlich kenne und weiss, wie die Spielen und auch, wie die auf neue Leute zugehen.
Das Tanelorn Treffen ist ja nun wirklich bekannt dafür, dass sich Neulinge sofort integriert und eingebunden fühlen.
Insofern kann ich das absolut nicht bestätigen. Ganz im Gegenteil...
Die "Guides" müssten Anfang bis Mitte 20 sein.
Immerhin war die RPC als Freak Show bei Taff. ;DEcht?
Echt?http://www.prosieben.de/tv/taff/video/clip/182528-mimi-und-pinar-rollenspiel-messe-1.2658982/
Uha, ganz böser Stoff.
Was uns fehlt ist eine (aggressive und doch aus dem Hintergrund agierende) Lobby.
Der Unterschied ist, dass ich sehr viele der Tanelorn Stammgäste vom Treffen und anderen Gelegenheiten persönlich kenne und weiss, wie die Spielen und auch, wie die auf neue Leute zugehen.
Das Tanelorn Treffen ist ja nun wirklich bekannt dafür, dass sich Neulinge sofort integriert und eingebunden fühlen.
Insofern kann ich das absolut nicht bestätigen. Ganz im Gegenteil...
Was ich vielmehr sehe, ist die Tatsache, dass sich irgendwelche Schüler im Alter von 12 bis 17 bestimmt wenig spannendes daran sehen, sich von irgendwelchen dreissigjährigen alten Knackern das Rollenspiel beibringen zu lassen. Der Altersunterschied ist da zu groß.
Die "Guides" müssten Anfang bis Mitte 20 sein.
Ich habe es schon bei facebook geschrieben - da war die geplante Strategie von Pro7: "Wir verheizen Idioten, um Idioten vorzuführen". Sehr traurig.
P&P Rollenspier sind für Pro7 dann aber eher uninteressant ;DWuus? Stell dir mal vor die stecken so 2 Dekoprolls in eine Klischee-Hardcore-ByTheBook DSA Runde, da würde das genauso gut funktionieren.
Wuus? Stell dir mal vor die stecken so 2 Dekoprolls in eine Klischee-Hardcore-ByTheBook DSA Runde, da würde das genauso gut funktionieren.
http://www.prosieben.de/tv/taff/video/clip/182528-mimi-und-pinar-rollenspiel-messe-1.2658982/
Und das ist genau der Grund, aus dem ich allzu große mediale Präsenz nicht für wünschenswert halte.
Hat nicht Bushido mal zugegeben RPG zu spielen bzw. gespielt zu haben?
~;D
Beating up your friends is good exercise.
Hat nicht Bushido mal zugegeben RPG zu spielen bzw. gespielt zu haben?Der spielt doch schon von Berufs wegen her RPG... ~;D
Die Formulierung sagt doch schon alles ;)
Was gibt es denn da zuzugeben, zu beichten oder einzugestehen?
Der spielt doch schon von Berufs wegen her RPG... ~;D
wtf?
Ich nehme an hier wird auf die Kunstfigur angespielt, die sich viele Musiker oder Schausteller wie Wrestler anschaffen um ein bestimmtes Image darzustellen, dass die eigene Musik/Kunst und den damit verbundenen Lebensstil unterstützen. Man spielt praktisch den ganzen Tag eine Rolle, aber das würde ich eher als Theater sehen, da mir das spielen fehlt... aber da scheiden sich ja auch schon die Rollenspielgeister. :D
Und ob es am Alter liegt, da bin ich mir auch nicht wirklich sicher.
Nur weil man 30 Jahre alt ist muss man nicht gleich ein "alter Knacker" sein, denke das hängt schwer von der eigenen Einstellung ab.