Regelseitig wird eher ein Storygame vermutet/befürchtet, in dem die Autoren nicht darüber nachdenken wollten, ob ein Schwert nun +1 oder +2 Schaden macht, sondern was das Schwert im Rahmen des Geschehens und für den Helden bedeutet.
Was ich mir also vorstelle, ist ein System, auf dessen Rücken ich Storys im Fantasysetting abhandeln kann, ohne viel Rücksicht auf "übliche" Regeln nehmen zu müssen, aber letztendlich doch eine Möglichkeit habe, Erfolge zu messen und den Spielern wie Charakteren eine Herausforderung zu bieten.
Wobei mir einige Dinge am "üblichen" Storytelling nicht gefallen, darunter das ganze Playerempowerment-dazugedichte, das Vorziehen von coolen Dingen anstatt "konsequenter Konsequenzen".
Was ich mir also vorstelle, ist ein System, auf dessen Rücken ich Storys im Fantasysetting abhandeln kann, ohne viel Rücksicht auf "übliche" Regeln nehmen zu müssen, aber letztendlich doch eine Möglichkeit habe, Erfolge zu messen und den Spielern wie Charakteren eine Herausforderung zu bieten.
Ihr solltet euch PDQ anschauen.Dem würde ich mich anschließen (mit Ausnahme von Cheap Tales, das ich nicht kenne). Wenn Du es noch regelleichter haben willst, was ich nicht vermute, gäbs noch The Pool. Aber PDQ und BoL klingen schon ziemlich treffend.
Als Alternative speziell für Fantasy ist Barbarians of Lemuria eine weitere Möglichkeit. Und wer des Französischen mächtig ist, mag sich Cheap Tales (Les Mille-Marches) anschauen, das erweitert BoL um FATE-ähnliche Aspekte.
Dem würde ich mich anschließen (mit Ausnahme von Cheap Tales, das ich nicht kenne). Wenn Du es noch regelleichter haben willst, was ich nicht vermute, gäbs noch The Pool. Aber PDQ und BoL klingen schon ziemlich treffend.
Das klingt nach Erzählonkeln mit eingestreuten Rätseln, ohne deren Lösung man nicht weitererzählt.
Oder welchen Einfluss sollen denn die Spieler haben?
im storyorientierten Spiel haben die Spieler doch auch ohne PE noch Einfluß, nämlich über die Handlungen ihrer Charaktere.Siehe "Das Marionettenspiel", ein DSA Abenteuer, das Spaß macht, aber aus FLaschenhälsen besteht und die SPieler an der Nase herumführt, um sie dann in zwei Gruppen gespalten einen kleinen Sandkasten zu lotsen.
@CK: Das Fakten schaffen ist nicht die einzige Instanz von PE bei PDQ. Das Verteilen einer regelrelevanten Ressource (in diesem Fall: Style Dice) liegt ja auch in Spielerhand, und ich schätze, einem eher klassisch orientierten SL geht das deutlich zu weit.
Siehe "Das Marionettenspiel", ein DSA Abenteuer, das Spaß macht, aber aus FLaschenhälsen besteht und die SPieler an der Nase herumführt, um sie dann in zwei Gruppen gespalten einen kleinen Sandkasten zu lotsen.
Ob das +2 jetzt nun daher rührt, dass das Schwert groß ist oder dass es dem Vater gehört, macht dann den Unterschied zwischen storylastig und klassisch, wenn PE als störend empfunden wird.
PDQ ist großartig, aber lebt meines Erachtens sehr stark vom PE.
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Wenn ihr hier alle immer wieder PDQ schreibt meint ihr aber immer PDQ#!
Was spräche eigentlich gegen die nWoD?
Da müßte man kein PE rausfrickeln,...
Bei VtM auch nicht ^^; Wobei man bei der oWoD auch zu Mage oder Wraith greifen könnte.
Bei VtM auch nicht ^^; Wobei man bei der oWoD auch zu Mage oder Wraith greifen könnte.
Wenn ihr hier alle immer wieder PDQ schreibt meint ihr aber immer PDQ#!
Ganz klares NEIN. Ich halte PDQ Core für genau so geeignet wie PDQ#. Man sollte sich beides anschauen. Und wie schon von anderen gesagt: Jaws und Questers of the Middle Realm sind beide Core und nicht #.
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Wenn aber immer wieder unreflektiert PDQ, Fakten schaffen, PE und Styledice zusammen erwähnt werden ist halt PDQ# gemeint.
Ich sehe hier nur bei Dir unreflektierte Äußerungen in Bezug auf PDQ.
Alle anderen Kommentare zu PDQ passen sowohl zu Core als auch zu #.
Also bevor _ich_ mich zum Vollhonk mache habe ich nochmal in meinem Questers, Zorcerer of Zo, Jaws, PDQ Core, Truth & Justice und Swashbucklers nachgeschaut und außer in letzterem gibt es nur Hero/Fortune-Points und sonst nichts, was Playerempowerment auch nur nahe kommt und selbst das was möglich ist geht nicht über das hinaus was doofe Gummipunkte in beliebigen anderen Spielen auch können. Das nenne ich wirklich nicht [bedeutungsschwangere Stimme] "Playerempowerment"
Das findet nur in Swashbucklers (also PDQ#) statt. Und Styledice sind eindeutig eine PDQ# Spezialität und _nicht_ PDQ (core).
Spending Fortune
[...]
Narration - determine one plausible coincidence or minor fact that happens. These are usually related to scenery or objects, sometimes minions, and less often to main characters. They might be useful tactically, affecting what Qualities can and cant be brought into play and possibly even triggering upshifts or downshifts. For instance, if you say the floor is now slippery with blood you could start adding balance and agility Qualities to combat. (The GM has some power to negotiate in the best interests of the story, but should use it lightly.)
Hmmmm ... dann sehen wir PE anders, denn für mich ist das:
[Spending Fortune - Narration]
... schon PE, auch wenn, da gebe ich Dir Recht, S7S weiter ausholt als J6S.
Streng genommen ist es wohl schon PE, aber [...] erst bei Sachen wie FATE, PDQ#, Theatrix, Western City etc von "Player Empowerment" sprechen wollen.