Also ich finde es ehrlich gesagt bestürzend, dass sowas als Diss durchgewunken wird. Meine Güte. Aber wer darüber seine Promotion schafft, hat mit geringem Aufwand viel Ertrag erzielt. Sehr effizient.
Bei einer Dissertation geht es um Inhalt, nicht um Design. Für die Buchversion wäre ein weiteres Design schon schön, aber für die Diss ist das egal.
Bei einer Dissertation geht es um Inhalt, nicht um Design. Für die Buchversion wäre ein weiteres Design schon schön, aber für die Diss ist das egal.Öhm ... kommt drauf an.
Bei einer Dissertation geht es um Inhalt, nicht um Design. Für die Buchversion wäre ein weiteres Design schon schön, aber für die Diss ist das egal.Sehe ich anders. Gerade bei so einem langen Text mit Fußnoten, Abbildungen, Unterkapiteln und Zitaten ist es extrem wichtig, dass man die Arbeit richtig strukturiert. Und vor allem dem Auge durch weniger Text pro Seite etwas mehr Ruhe gönnt. Eine vernünftige Silbentrennung ist heutzutage auch nicht mehr so schwer.
Das sieht aus, als wärs schon als Buch veröffentlicht. Also auf der ersten Seite der Verlag und so.
Die Publikation kann erfolgen:
* bei einem Verlag: Hierfür gibt es auf Dissertationen spezialisierte Verlage sowie Fachverlage.
* Druck im Selbstverlag.
* als Mikrofilm.
* als elektronische Veröffentlichung.
Ach, den Namen kennt man doch. Cthulhu-Insider und derjenige, der die Ausarbeitung für Prometheus machte bei einer gewissen Klage.
Unglaublich wofür man auch als Nicht-Mediziner so seinen Doktortitel bekommt...
Ein Mediziner bekommt seinen Doktortitel in der Regel für weitaus weniger Arbeit hinterhergeworfen.Das stimmt. Aber genau das sprach ComStar an, glaube ich.
38..- Euro?! Das ist aber ein ganz schön deftiger Preis.Und dabei zahlt der Autor noch drauf. Die Veröffentlichung einer Diss kostet je nach Reputation des Verlages im Gegensatz zur landläufigen Vorstellung sogar Geld. Bei einem vernünftigen Verlag können das schnell mal um die €3.000 sein. Das liegt an den winzigen Auflagen von Dissertationen. Die kauft niemand so richtig. Mittlerweile gibt es vielerorts Bewegung dahin, dass sogenannte kumulative Dissertationen über einzelne Forschungsartikel verfasst werden. Aber viele der altbackeneren Profs bestehen nach wie vor auf den üblichen Mammutwerken als Diss oder Habil.
Und dabei zahlt der Autor noch drauf. Die Veröffentlichung einer Diss kostet je nach Reputation des Verlages im Gegensatz zur landläufigen Vorstellung sogar Geld.... wieder was gelernt.
Unglaublich wofür man auch als Nicht-Mediziner so seinen Doktortitel bekommt...Also ohne jetzt gegen die Mediziner wettern zu wollen - der Doktor med ist nicht die Hürde im Medizinstudium, der ist teilweise das, was eine Studienarbeit in anderen Fächern ist ...
Das stimmt. Aber genau das sprach ComStar an, glaube ich.Exakt!
Also ohne jetzt gegen die Mediziner wettern zu wollen - der Doktor med ist nicht die Hürde im Medizinstudium, der ist teilweise das, was eine Studienarbeit in anderen Fächern ist ...Meine Rede.
...Mittlerweile gibt es vielerorts Bewegung dahin, dass sogenannte kumulative Dissertationen über einzelne Forschungsartikel verfasst werden. Aber viele der altbackeneren Profs bestehen nach wie vor auf den üblichen Mammutwerken als Diss oder Habil.Das hat nicht zwingend etwas mit altbacken zu tun. in vielen Fällen bietet sich eine kumulative Dissertation auch nicht wirklich an.
...
Aber seit Guttenberg & co ist ja inzwischen auch schon in der Öffentlichkeit angekommen, dass in der Wissenschaft bei weitem nicht alles so hochtrabend ist, wie es den Anschein haben soll, IMHO geht's durch die zunehmenden Wirtschaftsinteressen und neuen Honorar-Modelle bei Publikationen (meist Quantität vor Qualität) insgesamt auch eher bergab... Ob man heute gute Arbeit leistet, ist somit eher ne Frage des eigenen Anspruchs, die Arbeiten liest heutzutage ja (leider) sowieso kaum jemand und nach der Note einer Doktorarbeit fragt hinterher auch niemand mehr. Naja, immerhin haben wir einen weiteren Rollenspieler im "gehobenen akademischen Kreise", das gibt aus meiner Sicht nen Sympathie-Pluspunkt ;)
Ich finds cool, dass das halbe Tanelorn aus Honorarprofessoren besteht, die nach einem Blick gleich die Endnote verteilen können. :dAch menno, lass uns doch lästern, was bleibt uns denn sonst noch? ;)
Das würde viel Geld sparen.
Ich hab sie komplett auf dem Rechner und muss für meine Diplomarbeit noch durch. Wenn das getan ist, schreib ich gerne mal ein Gesamtfazit...Gerne! Wäre interessant. Ähh, das bedeutet Du schreibst da auch drüber :D
Ich hab sie komplett auf dem Rechner und muss für meine Diplomarbeit noch durch. Wenn das getan ist, schreib ich gerne mal ein Gesamtfazit...