@Gardianum: Hm, die Barriere ist aber eine fest Wand, der Gardianum aber wie ein Schutzschild, der sich mitbewegt. Das würde dann doch viel am Grundkonzept ändern. Aber dennoch, mir gefällt die Idee, das der Schild eine Robustheit von, sagen wir 10 besitzt, aber nur vs. Magische Angriffe, dafür beweglich + mittlere Schablone...meinst du dass so?
@Bannbaladin. Ja, die idee eine neu Macht (Manipulation) einzuführen kommt vom Wolkenturm. Einfach auch weil eine Marionette ja auf Aventurien gar nicht existiert :) Und hier muss ich dir wiedersprechen, imo ist ein Bannbaladin eben nicht der elfische Friedensgruß, von dem er stammt,der den Zaubernden charismatischer erscheinen lässt sondern eben ein mittel der geistigen Manipulation, das auch feindselige NPC 'leicht' umzustimmen vermag. Im gegensatz zu Charismatisch auch in seiner Wirkung zeitlich begrenzt und kann vom Opfer als solcher erkannt werden. Auch die Marionette ist eine nur stärkere Manipulation.
Ich finde die Idee von einer festen Magieresistenz (Wil/2+2+Talente) sehr gut. Würde schön in mein Aventurienbild passen und beißt sich, soweit ich das überdacht habe, auch nicht mit den sonstigen Regeln.
Charismatisch in der Ausprägung Bannbaladin wäre natürlich nur auf Wunsch des Zauberers "an" und würde nicht in antimagischen Zonen oder gegen geistig nicht beeinflussbare Kreaturen (Dschinne o.Ä.) wirken. Außerdem kann auch das natürlich erkannt und gebannt werden. Da sehe ich keinen Unterschied zu einer neuen Macht, die eigentlich etwas macht, was bestehende Mächte/Talente schon können.Ich würde dafür eher eine neue Macht einführen:
Ich bitte das hier nur als Anregung zu verstehen. Weitermachen!
Bedeutet das denn, dass man diesen Zuaber nicht beim Umhören nutzen kann, weil da viele Gespräche umfasst sind?Genau. Könnte man noch extra dazu schreiben. Zudem werden sich Personen im Umfeld der bezauberten Person wundern, wenn diese auf einmal ungewohnte Sympathie für den Zauberer hegt. Es wäre also vielleicht für dem Opfer nahestehende Personen mit Wahrnehmungswürfen gegen das Zaubern-Ergebnis möglich, zu erkennen, dass etwas nicht stimmt.
Gardianum Paradei hielte ich durch eine Ausprägung der Macht Barriere (mit eigens entwickelter Robustheit) für am stimmungsvollsten umgesetzt. Der Kernmechanismus (Schutzschild vor Magie und Übernatürlichem) wird durch diese Macht am besten unterstützt. Wer andere mitschützen will, muss dann auch entsprechend viele MP für die Größe des Schilds einsetzen.
Der DSA-Gardianum ist ja typischerweise durch viele ZfW* und Astralpunkte aufgeblasener Schild, dem durch die Angriffe langsam die Luft rausgelassen wird. Das würde ich mit SW nicht nachahmen, insbesondere der Ansatz mit der beweglichen Barriere wirft mir zu viele Fragen auf (welche Segmente wurden schon zerstört, kann man den intakten Teil der Barriere noch in Richung der Angriffe drehen, habe ich wenigstens etwas Deckung dahinter?).Warum stelllst du dir denn solche Fragen bei einer kugelförmigen Barriere, nicht aber bei einer Wand? Es ist eine klassische Barriere - völlig intakt bis sie zerstört wird, dann ist sie *plopp* weg. Also nur eine halbkugelförmige Barriere, die sich mit dem Zaubernden mitbewegt und allein gegen Magie schützt. :)
Naja, die Barriere kann ja abschnittsweise zerstört werden; jeder Angriff, der ihre Robustheit von 10 erreicht, zerstört 1". Bei einer statischen Mauer ist das kein Problem, weil auf dem Spielfeld gut zu sehen ist, wo Lücken sind, und wo nicht. Wenn die Mauer aber mit dem Magier beweglich und kugelförmig ist, dann kann der Magier sie bei Beschädigung ev. so drehen, dass in Richtung der Angriffe jeweils unbeschädigte Abschnitte zeigen.Die abschnittsweise Zerstörung der Barriere war mir neu (gerade nachgeschlagen) - aber die braucht man für den Gardianum auch gar nicht. Es gibt in dieser Ausprägung lediglich einen einzigen Abschnitt, der die gesamte Halbkugel umfasst. Der Schutzschirm kann keine Löcher bekommen, sondern lediglich zusammenbrechen.
Oder ist das eine abwegige Vorstellung?
Wie stellst Du Dir denn die teilweise Zerstörung der Gardianum/Barriere vor?
Hm, aber ist die Robustheit der Gardianum/Barriere denn unverändert 10? ... Dann wäre die doch bei dem ersten wirklichen Treffer vollständig weggefegt?Bei einer Barriere gelten doch immerhin die Gegenstands-Robustheitswerte, also keine explodierenden Würfel und keine Steigerungen beim Angriffswurf. Wenn man die Schildstärke bei Steigerungen des Zaubernwurfs ein bisschen erhöht, dürfte es passen.
Ich glaube, mir ist der Panzerung/Gardianum lieber.
Ein Nachteil der Panzerungsvariante: Sie schützt nicht vor anderer Magie. Das ist etwas, was ich bei einem Gardianum-Barriere-Schild durchaus aber wünschen würde.
Update: Banballadin als Ausprägung von Freundschaft hinzugefügt (siehe oben - posting von Sphärenwanderer)
Ganz warm werde ich aber nicht mit dieser Variante, jedoch könnte ich mir diesen bei einem elfischen Charakterkonzept durchaus vorstellen. Die Wirkungsdauer halt ich jedoch für zu gering - das wären ja gerade mal 20 Minuten bei 20 MP...
Bitte immer ein Verhältnis zu bestehenden Mächten bedenken: Marionette, Unsichtbarkeit etc. wirken alle in Runden. Warum sollte Freundschaft so viel anders sein?Klar ist das zu Bedenken, dennoch: Wie in Zwarts Konvertierung schon eingeführt, sollen Mächte länger wirken können - und damit z.B. auch besser außerhalb der Battlemap einsetzbar sein. Ich finde das passt gut ins Setting, viele der AB's für DSA gehen ja auch explizit von solchen Bedingungen aus, somit würde eine Konvertierung dieser auch leichter fallen.
Ich sehe das aber nicht als Problem (obwohl es aufwendig ist): Hellfrost, Solomons Kane etc. ändern das Magie Subsystem jeweils stark ab, um ein anderen Flair zu erzeugen. Gerade in Aventurien mit seinen sehr magielastigen Eigenheiten muß dem imho Rechnung getragen werden.
-Darauf schauen, das pro Merkmal ähnlich viele Mächte zu Verfügung stehen
- ein "Akademie-Toolkit': pro Akademie können zwei Merkmale gewählt werden aus welchen Wissen: Magiekunde / 2 Ausprägungen gewählt werden dürfen
- Zusätzlich kann am Anfang eine Höherstufige Macht aus einem dieser zwei Merkmale erwählt werden
- pro 10 XP kann eine weitere Ausprägung der bereits gewählten Mächte aus den 2 Merkmalen gewählt werden
- ein Merkmal pro Akademie, dass nicht zugänglich ist.
-die 2 Merkmale haben eine eigene Fertigkeit (Zaubern: Heilen, Zaubern: Antimagie), für nicht Akademieeigene Merkmale gibt es eine dritte Zauberfertigkeit.
- entsprechend müssten genug Ausprägungen pro Macht zu Verfügung stellen, die aber auch kleinere Regeltechnische Veränderungen bringen
: Ignisphäro: bei 6 auf w6: Feuerfangen, Orkanosphäro: Geschicklichkeitsprobe vs. Umwerfen etc.( ausserdem: mit den Gereimten Zaubersprüchen aus dsa3 bezeichnen, soviel Hotzenplotz muss sein! :-)
- bei 1 auf den Zaubern Würfel (wurscht was der Heldenwürfel zeigt): Angeschlagen + ‘Gegenteiliger Effekt’ Tritt ein (Wasserstrahl statt Ignifaxius zb)
- Patzer: eine Astrale Erschöpfungsstufe: pro Stufe -1 auf Zaubern, wenn Stufen überschritten (mehr als -2): erneuter Zaubern-Wurf: bei Patzer erneut: Permanentes Astrales Burnout, ansonsten: kann nix mehr Zaubern, aber min. 1 h Meditation oder ein 6h Nachtschlaf hebt den Effekt auf
-AsP regenerieren sich nur in Regenerationsphasen (min. 6 h Nachtchlaf)zu 1 AsP/ h, bei gelungener Magiekunde-Probe glückt die Astrale Meditation, 2 AsP / h ungestörter Meditation werden regeneriert.
Nein,die WdZ möcht ich nicht neu schreiben, aber ein bissl mehr crunch darfs schon sein.
Naja, die Merkmale sind dazu gedacht, Einschränkungen zu schaffen und Differenzierung zu ermöglichen. Ein Donnerbacher hätte somit Vorteile in Heilung und Verständigung, aber keinen Zugang zu Schaden
Einzelne abgeschwächte Ausprägungen sollten dabei für alle zugänglich sein, sodass zb ein Standard-Verteidigungszauber wie ein schwächerer Fulminictus auch für den Heilmagier verfügbar wäre.
und ja, auch abwandlungen der Arkanen Hintergründe [...] Die Idee mehrere Zauberfertigkeiten einzuführen kommt aus der Hellfrost Runenmagie.
Und was Individualisierung über Talente anbelangt: Ich sehe einen Kampfmagier, der per SW default viele optionen hätte (zusätzlich zu recht gut differenzierten Battlemagic). Aber der Rest? Wie würdest du beispielsweise einen Beherrschungsmagier aus Lowangen mit Boordmitteln darstellen?Kommt ganz auf den einzelnen Charakter an. Aber so Standardsachen für "den Lowanger" wären wohl Charismatisch, Eiserner Wille, Kühler Kopf, Mentalist & Gelehrter, wenn ich diese Akademie richtig im Kopf habe.
Du bringst Merkmalskenntnis mit rein? :o
Wieso denn das bitte? Der Igfnifaxius war doch immer ein Spruch gegen einzelne Gegner. Er ist eine geradezu archetypische Ausprägung von Geschoss.
Auch vom Fluff. Es ist ein gerader Strahl, der auf ein einzelnes Ziel trifft, kein meterbreiter Kegel.
Update: Adleraug und Luchsenohr eingepflegtStrahl ist mMn auch keine gute Übersetzung für diese Macht (Burst) - weil es eben kein Strahl ist.
@ Ignifaxius: hm.. hab mich eh immer gewundert, das die vor dem Strahl nie getroffen werden. Na, Strahl würd ich dennoch als Strahl handhaben, weils, hm, ein Strahl ist ;-)
Strahl ist mMn auch keine gute Übersetzung für diese Macht (Burst) - weil es eben kein Strahl ist.
Inwiefern verhält sich denn der Flammenstrahl anders als ein (in gerader Linie geschossener) Pfeil?Ja, verstanden. Aber dennoch Schade, soweit ich sehe bedeutet das dann kein Kegelschlag fürs WA. Ich würde daher meinen, das Lehrmeister in Andergast oder so eine seltene Variante erfunden haben - den Ignifaxius Kegelqual ~;D .
Zustimmung zu beiden Vorrednern. :)Danke für die Blumen!
Die beiden Ablenkenvarianten finde ich ganz schön!