Was micht nur wundert: Ist normales Spaßspiel so verpönt das es einen Thread braucht um zu sagen das es nicht so ist? Ich stimme den obigen Aussagen zu, keine Frage. Nur woher kommt es das "einfaches" Rollenspiel anscheinend so gering geschätzt wird? Etwas das ich so noch nicht festgestellt habe.
Ich rechne diese Entwicklung den Stimmungsfaschisten zu, die in ihren Runden das Witzemachen verbieten und mit ausgefeilten Licht- und Musikspielereien und ewigen Erzählmonologen eine Stimmungskulisse aufzubauen versuchen und sich aufgrund dessen als die einzig waren und echten Rollenspieler glorifizieren, die dem einfachen Spaßspielproletenpöbel dadurch einfach intelektuell total überlegen sind.
Gott, was hab ich die g'fressen.
Spielen diese "Stimmungsfaschisten" nicht einfach auch nur aus Spaß, mit der Einschränkung, dass ihnen eben andere Sachen Spaß machen?Natürlich. Aber sie sind überlegen. Weil sie es richtig machen. Das ist Kunst.
Natürlich. Aber sie sind überlegen. Weil sie es richtig machen. Das ist Kunst.
Nein im Ernst: der, den ich am meisten g'fressen hab, spielt sogar sehr gerne Bier&Bretzel, aber wenn er mal "Richtiges Rollenspiel" macht, dann geht's aber los... da hat man als Spieler in stiller Andacht seinen Monologen zu lauschen und muss im halbdunklen Raum stundenlang Gespräche mit irgendwelchen Typen ausspielen. Und WEHE man will mal ein wenig Action haben oder macht einen kleinen Witz...
Super Beitrag! :d
Aber letztendlich scheint es doch für alle Spielstile zu gelten, dass man sich "entschuldigt", "verteidigt", bzw. glaubt, das tun zu müssen, nur weil der Gegenüber anders spielt.
Und genauso ist es üblich, die eigene Spielweise als "besser", "überlegen" und "richtiger" zu empfinden und zu preisen und andersspielende möglichst zu deklassieren, wenn die nur ordentlich in der Minderheit zu sein scheinen...
Archäologen werden in 5.000 Jahren die beiden letzten Rollenspieler mumifiziert in der Ausgrabungsstelle "Nerdkeller" finden, die Finger der skelettierten Hand um die Kehle des anderen, jeder jeweils ein anderes Regelwerk unter den Arm geklemmt.
Ich kann die ganzen Grabenkämpfe nicht mehr hören/lesen.
Insofern danke für diesen Beitrag!
Das hätte ich wohl nur einmal mitgemacht und dann nicht wieder...Wenn man in der Stimmung für bierernstes Stimmungsspiel ist, dann ist das eine geile Sache. Ich bin nur nich termingerecht alle 14 Tage in Stimmung für bierernstes Stimmungsspiel. Das Problem ist, dass diese Typen ja auch total Kritikresistent sind, denn was sie machen ist ja die "hohe Kunst des Rollenspiels" und das hat man nicht zu kritisieren.
Also ich habe einmal in so einer Runde mitgemacht. Hat auch irgendwie spaß gemacht. Vorallem weil man merkte das die SL sich WIRKLICH Arbeit gemacht hat. Ich und mein Kollege durften aber nie wieder kommen (wir haben denen zuviel geblödelt).Das war nicht zufällig in München? Kommt mir nämlich i-wie bekannt vor. :P
Ist mir auch irgendwie Lieber. Ohne das geblödel macht das Spiel doch nur halb soviel Spaß.
Auch wenn ich Bier (und anderen alkoholische Getränke) ungern am Spieltisch sehe. Kenn zu viele Leute bei denen Alkohol und Würfelspiele einfach eine unangenehme Mischung sind.
Das war nicht zufällig in München? Kommt mir nämlich i-wie bekannt vor. :P
Ich finde, die Stimmungsnazis müssen sich genau so wenig entschuldigen wie Bier & Bretzel Spieler.
Ich finde, die Stimmungsnazis müssen sich genau so wenig entschuldigen wie Bier & Bretzel Spieler.Nicht für das, was sie gern spielen!
...Aber sie sind überlegen. Weil sie es richtig machen. Das ist Kunst.Genau dafür!
Nein ganz am anderen Ende der Republik :DAlso ein bundesweites Problem...
Ich finde, die Stimmungsnazis müssen sich genau so wenig entschuldigen wie Bier & Bretzel Spieler.
Nicht für das, was sie gern spielen!
Aber dafür, dass sie die anderen als pauschal minderwertig abkanzeln.
Oder wie Surtur es treffend sagte:Genau dafür!
Und für den Umkehrschluß, dass folglich alle anderen minderwertig sind, weil sie es falsch machen und es ja keine Kunst ist, so zu spielen!
Archäologen werden in 5.000 Jahren die beiden letzten Rollenspieler mumifiziert in der Ausgrabungsstelle "Nerdkeller" finden, die Finger der skelettierten Hand um die Kehle des anderen, jeder jeweils ein anderes Regelwerk unter den Arm geklemmt.
Nur der historisch-antizipatorischen Akkuratheit wegen: Natürlich haben die beiden das GLEICHE Regelwerk unter dem Arm klemmen.
@ MCCoy
Schon mal ne Runde oder einen Char D&D 3.5 für 12te Stufe+ vorbereitet? Dann lachst Du über die Plottheorie. Drama und soziale Konflikte verringern den Vorbereitungsanteil. Man kann als SL oder Spieler ohne viel nach zu denken im Charakter bleiben und einfach nur nach Gefühl spielen.
@ MCCoyDas ist auch eher "Tactican" als "Bier&Bretzel" bzw. "Casual"
Schon mal ne Runde oder einen Char D&D 3.5 für 12te Stufe+ vorbereitet? ...
Das ist auch eher "Tactican" als "Bier&Bretzel" bzw. "Casual"
Aber inwiefern verringern Drama und soziale Konflikte die Vorbereitung? Weil ich ein Gefühl für den Char bekomme und nicht 80 verschiedene Kampfmanöver lernen muss? Brauchen die Konflikte nicht auch Einarbeitung und erfordert es nicht auch Arbeit den Charakter so hinzubekommen das er sich richtig anfühlt?
Ich rechne diese Entwicklung den Stimmungsfaschisten zu, die in ihren Runden das Witzemachen verbieten und mit ausgefeilten Licht- und Musikspielereien und ewigen Erzählmonologen eine Stimmungskulisse aufzubauen versuchen und sich aufgrund dessen als die einzig waren und echten Rollenspieler glorifizieren, die dem einfachen Spaßspielproletenpöbel dadurch einfach intelektuell total überlegen sind.Ich glaub das es alle Spielstilfaschisiten sind.
Gott, was hab ich die g'fressen.
Wie dem auch sei... Die Rollenspielszene schrumpft weiter, dystopische Zeiten für die Spielersuche.
Rollenspielläden werden immer seltener, aber die Spielerschaft bekriegt sich munter weiter.
Kinderkram³
Wenn man in der Stimmung für bierernstes Stimmungsspiel ist, dann ist das eine geile Sache. Ich bin nur nich termingerecht alle 14 Tage in Stimmung für bierernstes Stimmungsspiel. Das Problem ist, dass diese Typen ja auch total Kritikresistent sind, denn was sie machen ist ja die "hohe Kunst des Rollenspiels" und das hat man nicht zu kritisieren."Die Typen" sind nur vielleicht alle 14 oder gar alle 7 Tage in Stimmungsspiel Stimmung freuen sich darauf und haben Spass daran?
Viele Rollenspieler, die nicht jeden Tag im Tanelorn rumhängen, können ihre Art zu spielen nämlich gar nicht beschreiben. So wie sie spielen, ist für sie eben die einzig richtige Art zu spielen.
"Die Typen" sind nur vielleicht alle 14 oder gar alle 7 Tage in Stimmungsspiel Stimmung freuen sich darauf und haben Spass daran?Nein. Glaub mir, so ist es nicht.
Und nur weil sie es dann durchziehen, und nicht zu deinem Spielstil wechseln, sind die 'total Kritikresistent'?
Ich glaub das es alle Spielstilfaschisiten sind.
Egal ob der eine bei dem Wuesten-Reise Abenteuer die Cola verstecken geht und im Sommer die Heizung aufdreht.
Egal ob es aus der anderen Ecke droehnt das man doch ein Leistungsrollenspieler sein muss und Leistung endlich nimmer zu verpoenen sei.
Egal ob dann wieder einer aetzt das der Charakter doch die letzte Taschenlampen fallende Lusche sei.
Egal ob sich drueber aufgeregt wird das der Charakter ein seelenloses Wertemonster sei.
Egal ob ploetzlich wer fertig gemacht wird weil er die Spie.. Charaktere, nun irgendwen schon, durch Railroaderei oder NPCs gedemuetigt habe.
Ist ja nicht so als waeren sie Stimmungsfachisten die einzigen die andere ankeksen wuerden.
Ich hänge hier täglich rum und habe trotzdem Schwierigkeiten, weil sich das ständig ändert, wie ich spiele.
Nein. Glaub mir, so ist es nicht.Was/Wie ist es denn dann?
Was/Wie ist es denn dann?
Wenn eine Gruppe Lust auf woechentliches Stimmungsspiel hat und sie dabei Spass haben, muessen sie sich imho nicht dafuer entschuldigen. Noch muessen sie so tun als haetten sie an anderen Spielarten des Rollenspiel Spass.
Ich mein, meine Vermutung wieso sich Leute fuer ihren Spielstil entschuldigen, waere ja das oftmals jemand ankommt und nach der Feststellung das die nun auf eine gewisse Weise spielen, verlangt das sie zumindest ein Lippenbekenntnis hinbekommen das sie auch andere Spielweisen toll finden. Obwohl sie sich fuer die vielleicht so rein gar nicht interessieren oder die vielleicht bewusst es so ueberhaupt gar nicht toll finden [und Spass dran haben es eben nicht so zu machen].
Da wäre ich mir nicht so sicher. Ich nehme eher an das bestimmte Spielstile als "Besser" propagiert werden und sich Leute etwas minderwertig fühlen, wenn sie den besseren Spielstilen nicht folgen.Ich denke das es sowohl als auch vorkommt.
Was/Wie ist es denn dann?Das steht doch in meinem Post. Sie sind einfach Kritikresistent. Es wird Kritik geäußert und der SL sagt dann sinngemäß: "Nein, ich mach das nur so und ich will das nur so und wenn ihr das nicht so wollt, dann seit ihr nicht so gute Rollenspieler wie ich und meine Stammmannschaft."
Das steht doch in meinem Post. Sie sind einfach Kritikresistent. Es wird Kritik geäußert und der SL sagt dann sinngemäß: "Nein, ich mach das nur so und ich will das nur so und wenn ihr das nicht so wollt, dann seit ihr nicht so gute Rollenspieler wie ich und meine Stammmannschaft."
Leute, die ständig hören, wie toll sie sind, entwickeln irgendwann eben eine Kritikresistenz und beginnen dann alle, die es anders machen, als weniger gut anzusehen. Und genau das treffe ich einfach primär bei den Stimmungsfaschisten an. Übrigens hat genau der SL, auf den ich dabei besonders Schiele, in der Zwischenzeit 8(!!!) Spieler verschlissen, die alle keinen Bock mehr auf ihn haben. Weil er kritikresistent ist.
Generelle Annahme der Überlegenheit anderer als Zeichen des Respekts? Das ist doch eher Symptom eines bedenklichen Mangels an Selbstvertrauen. Das kann ich nicht nachvollziehen.
Als das sich auch entschuldigt wird weil man vielleicht die andere Person fuer tendentiell ueberlegen haelt.
Ich habe es in Bezug auf Online-Runden hierbei sehr oft als (respektvolle) Absicherung wahrgenommen.
Weil man den komplett Fremden ja ggf. auch ueberhaupt garnicht kennt.
Das steht doch in meinem Post. Sie sind einfach Kritikresistent. Es wird Kritik geäußert und der SL sagt dann sinngemäß: "Nein, ich mach das nur so und ich will das nur so und wenn ihr das nicht so wollt, dann seit ihr nicht so gute Rollenspieler wie ich und meine Stammmannschaft."Ja und?
Übrigens hat genau der SL, auf den ich dabei besonders Schiele, in der Zwischenzeit 8(!!!) Spieler verschlissen, die alle keinen Bock mehr auf ihn haben.Es gibt hier Leute im Tanelorn die sich damit bruesten Spieleranzahlen im (deutlich) zweistelligen Bereich verschlissen zu haben.
Es gibt hier Leute im Tanelorn die sich damit bruesten Spieleranzahlen im (deutlich) zweistelligen Bereich verschlissen zu haben.
Macht denjenigen imho auch nicht zu einem schlechten Rollenspielern bzw. bricht dem Spass den er in Runden hat imho keinen Zacken aus der Krone.
Generelle Annahme der Überlegenheit anderer als Zeichen des Respekts? Das ist doch eher Symptom eines bedenklichen Mangels an Selbstvertrauen. Das kann ich nicht nachvollziehen.Nein, die Feststellung das man einen anderen Spielstil hat.
@Teyeln:Es war irgendwo in einem "Habt ihr schonmal Spieler der Runde verwiesen" Thread.
Ich finde auch, dass man so ein Statement nicht mit vagen Andeutungen so stehen lassen sollte.
Vor allem, wenn da nicht mal klar ist, ob diese Betreffenden nicht ggf. Schon durch rote Karte gehen mussten.
Es gibt hier Leute im Tanelorn die sich damit bruesten Spieleranzahlen im (deutlich) zweistelligen Bereich verschlissen zu haben.
Macht denjenigen imho auch nicht zu einem schlechten Rollenspielern bzw. bricht dem Spass den er in Runden hat imho keinen Zacken aus der Krone.
Nein, er machst sich zu einem SL der eine gute Runde will.Joah, wenn er keine Runde hat. ^^;
@SurturJa. Ich kannte ihn damals schon recht gut und wir haben vorher schon zusammen RPG gezockt. Dann sind wir beide weggezogen und haben uns später wieder getroffen. Dass er in der Zwischenzeit sein ohnehin noch nie besonders kleines Ego inzwischen auf die Größe des Marshmallowmannes aus Ghostbuster I angewachsen war, konnten wir nicht ahnen.
Weißt du eigentlich ob dieser Mensch eigentlich schon mal was anderes Ausprobiert hat?
Ja und?Das halte ich, bei allem Respekt, für so einen Unfug, dass mir schlicht die Worte fehlen. Ein SL, der nicht bereit ist, seinen Spielstil im Angesicht seiner Spieler zu variieren, ist meines Erachtens eine Vollpflaume.
Er und seine Stammmannschaft haben doch jede Woche auf die Art und Weise wie sie das tun Spass.
Aus seiner, beziehungsweise ggf. ihrer, Sicht vermutlich auch ultimativ viel Spass, wo Aenderungen halt nicht erwuenscht / notwendig / Spass foerdernd sind.
Das er sich nun dir oder anderen Kritikern, die dort Verbesserungsbedarf sehen, nicht anschliesst macht ihn imho nicht zum Extremisten der etwas elementar falsch macht.
Was soll ihm den deine Kritik bringen? Die Erkenntnis das der eigene Spass, den er scheinbar bei seiner Spielweise hat, ein "falscher Spass" ist?
Respektive halte ich die Aussage das wenn jemand die Spielweise nicht teilt, er den Qualitaetsanspruechen fuer die Runde nicht genuegt, halt nicht "gut genug" dafuer ist, fuer durchaus valide.
Oder für seine geistige und Kulturelle überlegenheit. ~;DJa, zumindest für die eingebildete. ~;D
Und zum Thema: Ich bin oft enttäuscht, wenn ich mich mal in eine Conrunde setze, weil ich mit völlig falschen Erwartungen an die Sache rangehe. Wenn SLs ein gerailroadetes Krimiabenteuer leiten und die Runde das super findet, spricht doch wirklich nichts dagegen. Wichtig ist halt, dass man vorher solche Sachen klärt. Und da wirds dann oft schwierig. Viele Rollenspieler, die nicht jeden Tag im Tanelorn rumhängen, können ihre Art zu spielen nämlich gar nicht beschreiben. So wie sie spielen, ist für sie eben die einzig richtige Art zu spielen.
oO und mal wieder staune ich ...
Was soll der Eingangspost mehr als " Jeder soll so spielen wie er/sie glücklich wird" noch sagen ? Bzw. Warum (schon wieder) eine Ellenlage Diskussion über diesen Sachverhalt ?
Wenn jemand eine andere Meinung als DIESE liberale vertritt, ist diskutieren eh sinnfrei....imho
Ein SL, der nicht bereit ist, seinen Spielstil im Angesicht seiner Spieler zu variieren, ist meines Erachtens eine Vollpflaume.
Ich bin der festen Überzeugung, dass ein SL auf gar keinen Fall leiten soll, was ihm keinen Spaß macht. Vielleicht noch mit der Einschränkung, dass ich es doch machen könnte, wenn der Rest der Runde einfach zu 100% stimmt. Aber der Spaß des SL ist für mich fundamental mit dem Erfolg einer Runde verbunden. Wie solle ein SL sich motivieren, wenn er keinen Spaß am Leiten hat?
Das mit dem Eingehen auf die Runde ist so eine Sache, wenn es keine vorhandenen Schnittmengen gibt an denen man arbeiten kann. Da wollte ich auch mal einen Blogpost drüber schreiben, habe es aber gelassen, weil ich einfach nicht genügend Ideen für eine unterhaltsame Schreibe hatte.
Passiert das aber nicht öfters als man will? Wie oft kommt es vor dass sich Spieler in einen Bereich begeben den man nicht haben will?
Passiert das aber nicht öfters als man will? Wie oft kommt es vor dass sich Spieler in einen Bereich begeben den man nicht haben will?
Ich bin der festen Überzeugung, dass ein SL auf gar keinen Fall leiten soll, was ihm keinen Spaß macht. Vielleicht noch mit der Einschränkung, dass ich es doch machen könnte, wenn der Rest der Runde einfach zu 100% stimmt. Aber der Spaß des SL ist für mich fundamental mit dem Erfolg einer Runde verbunden. Wie solle ein SL sich motivieren, wenn er keinen Spaß am Leiten hat?Ja, klar. Natürlich soll kein SL etwas leiten, was ihm so garkeinen Spaß macht. Würde ich auch nicht machen und ich denke, bei den meisten SLs sinkt die Qualität des geleiteten Spiels massiv, wenn er selbst keinen Spaß hat.
Das mit dem Eingehen auf die Runde ist so eine Sache, wenn es keine vorhandenen Schnittmengen gibt an denen man arbeiten kann. Da wollte ich auch mal einen Blogpost drüber schreiben, habe es aber gelassen, weil ich einfach nicht genügend Ideen für eine unterhaltsame Schreibe hatte.
*räusper*
Edler Pirat ??? Das ist ja quasi wie ein demokratischer Diktator :D
*räusper*
Edler Pirat ??? Das ist ja quasi wie ein demokratischer Diktator :D
Jein. Ich habe keine Lust mehr auf eine Mantel und Degen Kampagne im Mondmeer gehabt, die von den Spielern in meinem Geschmack viel zu böse gespielt wurde. Dar war nur wenig edler Pirat und viel böser Seeräuber. Außerdem hat die Gruppe den offenen Plot so ausgenutzt und keine Rücksicht auf andere Mitspieler die im Urlaub waren genommen, dass ich mich Heute noch aufregen kann.
Das bedeutet nicht, dass die Spieler schlecht waren. Es bedeutet, dass wir einfach komplett unterschiedlichen Vorstellungen davon hatten, was passieren soll und ich die Runde nicht mehr leiten wollte.
*räusper*
Edler Pirat ??? Das ist ja quasi wie ein demokratischer Diktator :D
Wenn jemand contraire zu meinem Sl Stil spielt, belächle ich denjenigen ein wenig, insbesondere wenn die- oder derjenige davor mit Erfahrung in einem bestimmten System oder Spielstil prahlt.
Du weisst schon, dass die Piratenschiffe viel demokratischer organisiert waren als die staatlichen Schiffe zur selben Zeit? Ich weiß, dass ich die etwas verkläre, aber innerhalb ihrer Gruppe waren die viel sozialer als so manche innerhalb der normalen Gesellschaft. Die haben Invalidenversicherung erfunden. Also auch wenns OT ist, aber das kann ich so nicht stehen lassen.
Aber richtiges Rollenspiel war das nicht, sondern eher Monster platt hauen.
Warum ? Das ist doch, ich meine das nicht böse, schon ein wenig hybris.
Möchtest du diese "Argumentationsschleife" etwas konkretisieren?
"Wir spielen X weil X das beste System ist um Y zu machen. Da Y das höchste Ziel beim Spielen ist, ist jeder der nicht Y mit X spielt ein Halbaffe."Also das altbekannte Mantra, demnach es nur einen guten Spielstil gibt und das ist der selbst praktizierte. Ich zweifel aber daran, dass das mit einem System verbunden werden muss. Kann, ja, aber darin liegt mAn nicht das Kernproblem.
[Nachtrag] Oh, nicht zu vergessen, die angebliche Evolution im Rollenspiel bzw. die bekannten Personenkulte.
Also das altbekannte Mantra, demnach es nur einen guten Spielstil gibt und das ist der selbst praktizierte. Ich zweifel aber daran, dass das mit einem System verbunden werden muss. Kann, ja, aber darin liegt mAn nicht das Kernproblem.
Nur stellt sich mir oft die Frage: Wenn ich im Vorfeld sehr genau erkläre was und wie ich spielleiten werde, dann verwundert es mich dass trotzdem Leute auftauchen die dann nicht damit klarkommen dass es nicht ist wie bei ihrem Lieblingssystem, 3-4 Spielabende rumhängen und dann sang- und klanglos abziehen.
Möchtest du diese "Argumentationsschleife" etwas konkretisieren?
"Wir spielen X weil X das beste System ist um Y zu machen. Da Y das höchste Ziel beim Spielen ist, ist jeder der nicht Y mit X spielt ein Halbaffe."
[Nachtrag] Oh, nicht zu vergessen, die angebliche Evolution im Rollenspiel bzw. die bekannten Personenkulte.
Also das altbekannte Mantra, demnach es nur einen guten Spielstil gibt und das ist der selbst praktizierte
Ich erinnere mich noch an diese Umfrage "Hast du schonmal beim Rollenspiel geweint?", bei der bei einigen Usern so sinngemäß rauskam: "Wenn nicht, dann machst du ja kein richtiges Rollenspiel, sondern nur so oberflächlichen Kram und mit deinen Gefühlen umgehen kannst du auch nicht."
Es scheint so ein gewisser Druck zu bestehen, doch möglichst "tiefes" Rollenspiel zu betreiben.
Ich erinnere mich da an diverse "Mein Charakter ist halt so" bzw. "Dein Charakter muss so und so sein, sonst spielst du ihn falsch" - Debatten. DAS ist auch Besserspielerei!
Auch keine Diskussionen nach dem Motto : "Das würde ein lawful good Paladin nieeeemals machen! Ich nehme dir jetzt deine tollen Paladin Powers weg." ?
Ansonsten bin ich nur begrenzt bei Jörg: Bier und Bretzel - Spiel in einer Gruppe, die eigentlich andere Ziele hat, ist nervig. Zielführend sind aber, das ist ja nun auch nix neues, ohnehin eher homogene Gruppen. So kann ich mir Bier und Bretzel auch gut vorstellen.
Du hast dir das echt durchgelesen? Tjaja. Das ist DSA. Das ist richtiges RollenspielTM :DNö. Ich hab reingelesen, das gefunden und die Lust verloren;)
dunklerschatten, du siehst meine Intention in dem Post nicht.
Ich sage in meinen Post nicht, dass Leistungsrollenspiel schlecht ist. Im Gegenteil, ich persönlich bin ein absoluter Befürworter dieses Stiles, den Kirilow nach einem Spiel bei mir als Begriff im Tanelorn etabliert hat.
Ich sage, dass es OK ist wenn man kein Leistungs-Stimmungs-ARS-Wasauchimmer Rollenspiel betreibt und einfach seinen Spaß beim Spielen hat. Man muss sich nicht selber unter Druck setzen und auf Zwang etwas brutal gutes wollen, manchmal ist Saufen und Labern mit Würfeln für alle in der Runde das Beste.
Ich will mit dem Post klarmachen, dass es keinen besten Stil gibt und man sich nicht schämen muss, wenn man einfach mal mit etwas anderen Spaß hat, als man es gewöhnlich tut. Wenn also die Storrynutte Table-Top D&D4 spielt oder der D&D4 Freak mit Everway oder Amber abgeht.
Spaß beim Rollenspiel jedweder Art muss man nicht entschuldigen.
Lustigerweise haben wir hier eine selbstevidende Beweisführung. Dein Beitrag sugeriert ganz gut dass das was du am Spieltisch betreibst "brutal gutes" hervorbringt. Dementsprechend ist alles Andere dann abgewertet. Wundert es dich dann, das bei Leute die z.B. deinen Blog lesen, der Eindruck entstehen kann dass sie mehr "Leisten" könnten, ihnen mit "mehr Mühe" auch "mehr Spaß" zustehen könnte und das sie nur durch Faulheit/Ignoranz/etc. auf einem kleinen Niveau bleiben und sich dafür zu entschuldigen haben?
Na, da tust du dem Jörg aber unrecht. Vor ein paar Wochen haben wir noch in einer Runde zusammen gesessen und am späteren Abend uns vom Rollenspiel eher aufs Labern und Cuba-Libre-Trinken verlegt (obwohl ich selbst z. b. durch aus gerne weiter gezockt hätte, aber der Entspannungsabend hat genauso viel Spaß gemacht).
Es geht ja auch nicht um die Qualität, sondern um Ansprüche (in diesem Fall insbesondere an sich selbst). Qualität wird hier nur angeführt, um verschieden Ansprüche deutlich zu machen.
dunklerschatten, du siehst meine Intention in dem Post nicht.doch schon, ich denke in diesem speziellen Fall verstehe ich dich recht gut.
Ich sage in meinen Post nicht, dass Leistungsrollenspiel schlecht ist. Im Gegenteil, ich persönlich bin ein absoluter Befürworter dieses Stiles, den Kirilow nach einem Spiel bei mir als Begriff im Tanelorn etabliert hat.
Ich sage, dass es OK ist wenn man kein Leistungs-Stimmungs-ARS-Wasauchimmer Rollenspiel betreibt und einfach seinen Spaß beim Spielen hat. Man muss sich nicht selber unter Druck setzen und auf Zwang etwas brutal gutes wollen, manchmal ist Saufen und Labern mit Würfeln für alle in der Runde das Beste.
Ich will mit dem Post klarmachen, dass es keinen besten Stil gibt und man sich nicht schämen muss, wenn man einfach mal mit etwas anderen Spaß hat, als man es gewöhnlich tut. Wenn also die Storrynutte Table-Top D&D4 spielt oder der D&D4 Freak mit Everway oder Amber abgeht.Spaß beim Rollenspiel jedweder Art muss man nicht entschuldigen.
Ja, das System kann den eigenen Spielstil besser oder schlechter unterstützen, aber die eigentliche Frage, an denen sich die Überlegenheitsrollenspieler so aufhängen, sind doch im Kern andere:
- Immersion
- Charaktertiefe
- Wie oft wird gekämpft (wird überhaupt gekämpft)?
- Spielt man Helden oder "normalos"
- Charakterbeziehungen
- Ausspielen oder Würfeln?
Ich erinnere mich noch an diese Umfrage "Hast du schonmal beim Rollenspiel geweint?", bei der bei einigen Usern so sinngemäß rauskam: "Wenn nicht, dann machst du ja kein richtiges Rollenspiel, sondern nur so oberflächlichen Kram und mit deinen Gefühlen umgehen kannst du auch nicht."
Und da hab ich mich entgegen meiner Gewohnheit dann doch sehr in die Deffensive drängen und zu ein paar recht dummen Aussagen hinreißen lassen, die ich so sonst nicht unterschreiben würde. Deswegen ist mir das Thema hier auch nicht ganz unwichtig.
Es scheint so ein gewisser Druck zu bestehen, doch möglichst "tiefes" Rollenspiel zu betreiben.
Die Frage ist halt, ob es nur wandelnde Moden sind, oder ob nicht doch ein gewisses "Lernen" stattfindet.
Du bist ja peinlich.Vermutlich. Könnte aber auch eine Perspektivfrage sein.
Vermutlich. Könnte aber auch eine Perspektivfrage sein.
Ich hab aber einfach keinen Bock, länger den Rufer in der Wüste zu machen, nur weil es nicht opportun ist, dem allgemeinen Streben nach Political Correctness zu widersprechen. Selbst in so bizarr offensichtlichen Fragen.
Ich hab aber einfach keinen Bock, länger den Rufer in der Wüste zu machen, nur weil es nicht opportun ist, dem allgemeinen Streben nach Political Correctness zu widersprechen. Selbst in so bizarr offensichtlichen Fragen.
wenn jeder noch nen Kater hat ^^.Klar, die beste Methode einem Kater zu entgehen, ist einfach weiter trinken. ~;D
Klar, die beste Methode einem Kater zu entgehen, ist einfach weiter trinken. ~;DUND Bretzeln essen! ;D
Das hat Sol doch weder geschrieben noch gemeint.
@Man who laughs:
Der zweite Teil deines posts geht meiner Meinung nach trotzdem am Thema vorbei, oder ich verstehe ihn falsch. Es geht ja hier nicht um Qualität, sondern um Ansprüche. Ist es dein Anspruch, immer 100% deines Könnens zu zeigen? Der TE Jörg sagt: Es ist okay, wenn du das nicht tust. So verstehe ich das jedenfalls.
Um mal eins deiner Beispiele aufzugreifen. Ich glaube ich bin in verschiedenen Gastrobereichen ganz gut, hab ein gut laufendes Cocktailcatering. Aber nicht jeder Drink bei mir zu Hause muss der perfekte Cocktail sein, auch wenn ich es könnte. Nein, ich bin damit zufrieden, auf der Couch zu gammeln und mir einen O-Saft reinzuziehen.
Fügt man dem Hobby Kochen einen sozialen Aspekt in Form von Gästen hinzu, so sind plötzlich ganz andere Bewertungsmaßstäbe angebracht, denn hier ist nicht allein die Kochfähigkeit des Koches gefragt, sondern auch seine Rolle als Gastgeber spielt eine enorme Rolle. Oftmals ist diese Rolle sogar bedeutender als jene des Kochs.
Das Gesamtbild muss halt stimmen.Eben. Aber auch soziales Zusammensein kann man lernen. Sollte man sogar.
Lustigerweise haben wir hier eine selbstevidende Beweisführung. Dein Beitrag sugeriert ganz gut dass das was du am Spieltisch betreibst "brutal gutes" hervorbringt. Dementsprechend ist alles Andere dann abgewertet.Wobei das nüchtern gesehen, doch jede nicht dysfunktionale Spielgruppe aussagen würde.
Mit steigendem Können steigen in der Regel auch die Ansprüche. Das sind kommunizierrende Röhren - je höher die Erwartungen sind, desto mehr strengt man sich an sie zu erreichen, was in der Regel zu steigenden Leistungen führt. Je besser man in etwas ist, desto höher sind die Ansprüche, die man auch an sich anlegt.Nun ja, irgendwann ist die Grenze erreicht, wann man sagt, jetzt reicht es. Und gerade in Hobbybereich würde ich die Spirale ->Können -> Erwartungen -> Ansprüche -> Leistung -> Können -> usw. nicht übermäßig überstrapazieren. Gerade wenn es nur darum geht, Spaß zu haben, kann diese Spirale sehr niedrig sein. Nicht alle sind ehrgeizig.
@Tümpelritter
Ich denke du betrachtest Rollenspiel zu sehr aus einer abstrakten, externen Perspektive. Für mich zählt hier aber allein das Individuum. Wenn der einzelne Rollenspieler mit der Art wie er spielt zufrieden, warum soll ich dann ein Unmensch sein und ihm sein Glück madig machen?
@Sol
Danke, ich habe dich jetzt besser verstanden und stimme dir natürlich zu (habe ich ja selbst geschrieben) Spaß und Leistung sind nicht aneinandergekoppelt. Unterschiedlich sind wir wohl nur in der Einschätzung von neuen Erfahrungen. Du misst diesen soweit ich verstanden habe grundsätzlich ("immer") einen positiven Effekt zu. Aus meiner Sicht sind positive und negative Erfahrungen im besten Fall gleichmäßig verteilt.
Hinzukommt der Punkt der Zufriedenheit. Eine Person, die mit ihrer Situation zufrieden ist, zieht tendentiell vor allem negative Effekte aus neuen Erfahrungen und äußere Einflüsse sind von ihr gar nicht erwünscht, da sie die Gefahr bergen die Situation der Person zu verändern und damit die Zufriedenheit zu (zer)stören.
Wenn man natürlich "Leistung" soweit ausdehnt, dass Leistung deckungsgleich mit Spaß wird, dann natürlich die Leistungsrollenspieler die besseren Rollenspieler. ;)
Nun ja, irgendwann ist die Grenze erreicht, wann man sagt, jetzt reicht es. Und gerade in Hobbybereich würde ich die Spirale ->Können -> Erwartungen -> Ansprüche -> Leistung -> Können -> usw. nicht übermäßig überstrapazieren. Gerade wenn es nur darum geht, Spaß zu haben, kann diese Spirale sehr niedrig sein. Nicht alle sind ehrgeizig.
Wieso sollte Überdruss, Abnutzung und Langeweile automatisch daher kommen?
Man geht doch auch nicht zu einem Schachmeister, oder einen Go Profi, der sich jeweils Jahrzehnte lang dem Spiel widmete, und behauptet dem Gegenüber das er doch wohl eigentlich des Spiel schon Überdrüssig sei und Neues nur besser sein kann?
Das tue ich ja nun auch nicht. Ich gehe nur davon aus, dass es neben der reinen Darstellungsebene eben auch eine menschliche Komponente gibt, die eben auch wichtig ist und dass sich diese beiden (und alle möglichen anderen, die man dazu finden und erfinden mag) sich gegenseitig beeinflussen.
Da bin ich mir nicht sicher, einfach weil es schwieirig ist, nicht dazu zu lernen. Selbst wenn man es nicht bewußt wharnimmt oder steuert, so lernt man doch etwas über das Spiel oder seine Mitspieler, und verbessert sich durch schiere Praxis. Das funktioniert in aller Regel sehr, sehr langsam ohne gezieltes Bestreben. Und um den Zirkel zu schliessen: Gerade weil der Ehrgeiz (oder das Talent oder was auch immer) nicht gleich verteilt ist, geht eben die Schere zwischen unterschiedlich guten Rollenspielern auseinander.
Ich dachte im Grunde, wir seien uns einig geworden, dass wir einander weitestgehend ignorieren, aber da du schon das zweite Mal auf mich eingehstDu hast mir über PN gesagt, nachdem du in primitiver Art und Weise ausfallend geworden bist, das du mich in der Ignore Liste hast. Ich konnte auf die PN nichts mehr erwidern da du mich blockiert hast.
Ich sage nicht, es kommt automatisch - ich glaube persönlich, dass es sehr wahrscheinlich ist. Außerdem hast du mal wieder nur die Hälfte von meinen Beiträgen mitbekommen.Ich wäre dankbar wenn du im Forum beleidigende Unterstellungen unterlässt.
Niemand wird zum Schachmeister oder "Go-Profi", wenn er Jahrzehnte lang bei einem Spielstil bleibt. Das heißt nicht, dass Jemand, der das tut, nicht genau so viel Spaß am Spiel haben könnte.Ich behaupte an keiner Stelle das man durch das erforschen von Neuen, in Bezug auf Rollenspiel grundlegende Spielweisen oder neue Systeme, keinen Spaß haben kann. Wenn es im eigenen Charakter liegt.
Dennoch ist das Argument irgendwie unsinnig, da die Weiterentwicklung bei diesen Spielen / Leidenschaften direkt an das Lernen neuer Wege, Techniken, Denkweisen etc. angebunden ist. Gerade beim Go ist das so offensichtlich, da das Lernen neuer Prozesse in jeder asiatischen Praxis ein grundlegender Bestandteil ist (und im Grunde nicht nur da).Es besteht doch ein signifikanter Unterschied zwischen der Entwicklung von Neuen auf das Spiel bezogen, sowie der Entwicklung von Neuem auf neue Spielweisen oder Systeme bezogen.
Außerdem liest du mal wieder das "Neues kann nur besser sein" rein, wo du willst.
Immerhin, um zum Thread-Thema zurück zu kommen, denke ich, das sich einige für ihre Spielweise entschuldigen, weil sie zwar sehen das es Neues, respektives anderes gibt, erkennen das sie es nicht ausprobieren wollen, und sich somit auch für die Weigerung des erforschen/ausprobieren des Neuen entschuldigen.
Zumal dem Neuen nicht nur das Stigmata anhängt das man es ausprobiert haben muss, sondern das es auch eine Weiterentwicklung und damit ein Fortschritt gegenüber dem alten darstellt.
Das das Neue irgendwann alt wird, und man sich damit neuerem zuwenden sollte, wenn man sich dem "Fortschritt" nicht verweigern möchte, löst die Zwickmühle nicht.
Schon, aber da Teylen meint, sich auch für ihren Stil entschuldigen zu müssen, muss es also auch Leute treffen, die Hochleistungsrollenspiel betreiben.
Ich bin dafür deinen Titel um den Namen Teylen zu erweitern... ~;D
Ich glaube, das kann weder Teylen noch ich wollen.
Was das Thema nicht: Leute die eigentlich was besseres/komplexeres/anspruchsvolleres Spielen, entschuldigen sich wenn sie nebenher B&B betreiben?Nein, das Leute die sich einfach nicht ändern wollen und/oder kein Interesse an Neuem haben, sich dafür entschuldigen so reaktionär zu sein / fortschrittsfeindlich zu agieren.
Nein, das Leute die sich einfach nicht ändern wollen und/oder kein Interesse an Neuem haben, sich dafür entschuldigen so reaktionär zu sein / fortschrittsfeindlich zu agieren.
Es passiert mir in letzter Zeit immer öfter dass so richtig gute Spieler und Rampensäue die ich kenne mich angucken und sagen, dass sie einfach nur so stumpf D&D4 oder 3.5 zocken. Sie sagen dann so Sachen, wie: "Ich spiele Casual" und es klingt immer irgendwie entschuldigend.
Du hast mir über PN gesagt, nachdem du in primitiver Art und Weise ausfallend geworden bist, das du mich in der Ignore Liste hast. Ich konnte auf die PN nichts mehr erwidern da du mich blockiert hast.
Ich wäre dankbar wenn du im Forum beleidigende Unterstellungen unterlässt.
Ich habe deinen Beitrag durchaus gelesen. Ebenso wie ich unterstelle das du Beiträge ließt.
Ich behaupte an keiner Stelle das man durch das erforschen von Neuen, in Bezug auf Rollenspiel grundlegende Spielweisen oder neue Systeme, keinen Spaß haben kann. Wenn es im eigenen Charakter liegt.
Mir geht es um die Behauptung das jeder sich unbedingt mit dem Neuen beschäftigen muß, um weiterhin Spaß zu haben. Schließlich stellst du die These auf das Überdruss, Langeweile und Abnutzung entstünde und es über dies keine negative Aspekte des beschäftigen mit dem Neuen geben würde.
Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass Jemand - jetzt mal wieder aufs Hobby bezogen - ewig mit dem gleichen Erfahrungsspektrum zurecht kommt, ohne dass sich nicht irgendwann sowieso ein Bruch mit der Harmonie in Form von Überdruss, Langeweile oder schlichter Abnutzung einstellt. Gut, das mag es geben (DSA ick hör dir tapsen ;P), auf so einen Fall bezogen aber, denke ich, dass neue Erfahrungen hauptsächlich Gutes bringen.
Es besteht doch ein signifikanter Unterschied zwischen der Entwicklung von Neuen auf das Spiel bezogen, sowie der Entwicklung von Neuem auf neue Spielweisen oder Systeme bezogen.
Eine Gruppe welche 20 Jahre lang nur Vampire, DSA oder D&D gespielt hat, wird sich im Rahmen der Spielweise und des System entwickeln, er wird dennoch nicht zwingend etwas neues in Bezug auf neue Spielweisen (d.h. z.b. der Wechsel vom Storytelling zum Gamismus) ausprobiert haben oder ein neues System.
Wenn man es mit Go vergleichen möchte, zwar probieren gerade Profis neue Strategien aus, aber der Grundlegende Ansatz bleibt ähnlich. Ein Profi der einen sehr aggressive Spielweise hat wird voraussichtlich nicht auf einen territorialen umschwenken.
Geschweige den das er Go Varianten ausprobiert oder gar zu anderen Strategie-Spielen wechselt.
Immerhin, um zum Thread-Thema zurück zu kommen, denke ich, das sich einige für ihre Spielweise entschuldigen, weil sie zwar sehen das es Neues, respektives anderes gibt, erkennen das sie es nicht ausprobieren wollen, und sich somit auch für die Weigerung des erforschen/ausprobieren des Neuen entschuldigen.
Zumal dem Neuen nicht nur das Stigmata anhängt das man es ausprobiert haben muss, sondern das es auch eine Weiterentwicklung und damit ein Fortschritt gegenüber dem alten darstellt.
Das das Neue irgendwann alt wird, und man sich damit neuerem zuwenden sollte, wenn man sich dem "Fortschritt" nicht verweigern möchte, löst die Zwickmühle nicht.
Wenn ich auf so primitive Weise ausfallend geworden bin, warum besteht dann noch Diskussionsbedarf auf deiner Seite?Wieso sollte ich aufhören im Forum mit zu diskutieren?
Du zitierst es sogar noch! Das steht "ich kann es mir nicht vorstellen", sogar mit der Einschränkung "gut, mag es geben". Nicht, dass Neues da sein muss, um weiterhin Spaß zu haben. Auch steht da nicht "es gibt keine negativen Aspekte bei Beschäftigung mit dem Neuen" sondern "ich denke, es bringt hauptsächlich Gutes".Ich finde es unglaublich das man es sich nicht vorstellen kann.
Jetzt erzähl' mir bitte nochmal Jemand, du hättest meinen Beitrag aufmerksam gelesen oder würdest nicht hineinreden, was dir passt.
Wo habe ich explizit von neuen Systemen gesprochen, wo ausschließlich von neuen Entwicklung auf ein Spiel bezogen?
Meine These: ich gehe davon aus, dass die Beschäftigung mit Unbekanntem, hauptsächlich Gutes bringt. Man setzt sich mit Neuem auseinander, lernt etwas dazu und hat im Nachhinein die Möglichkeit, zu entscheiden, ob einem das Neue gefällt oder nicht.Ja, und? Meine These ist das die Beschäftigung mit Unbekannten nicht zwangsläufig oder nur hauptsächlich Gutes bringt. Es kann ebenso den Fokus verschieben, es kann dem Spielspaß abträglich werden (Ich meine es war Ludovico der dazu vor einiger Zeit einen Thread eröffnete) und es kann Zeitverschwendung sein bzw. eine Unspassige Zeit seine Freizeit gestaltet zu haben.
Darum geht es hier im Thread doch: dass das absolut möglich, intelligent und sinnvoll ist und es Unsinn wäre, sich dafür zu rechtfertigen.
Ich weiß nicht, ob du selbst Go spielst - es ist allerdings ein Grundprinzip jedes (asiatischen) Könnens, den Stil anderer zu verstehen, ihn selbst spielen und somit kontern zu können. Niemand erreicht einen hohen Dan im Go, der auf seinem Stil festbleibt und nur mal in andere reinschnuppert.
Wie Coldwyn schon gesagt hat, ist das nicht das Thema des Threads. Hier hat noch Niemand davon gesprochen, dass es um das Verschließen vor dem Fortschritt oder dessen Annahme geht. Bier & Bretzel ist doch sogar (in den meisten Fällen) das Gegenteil davon - die Rückbesinnung auf alte Tugenden (mal ausgenommen die, die nie was anderes spielen - woran auch nichts Schlechtes wäre).Thema des Threads sind Spieler die sich (teilweise überraschend) für ihren Spaß am Spiel entschuldigen.
Thema des Threads sind Spieler die sich (teilweise überraschend) für ihren Spaß am Spiel entschuldigen.
Imho entschuldigen sie sich halt auch weil die Angst besteht das es nicht als tolles "Retro" gesehen werden könnte sondern fieses reaktionäres Gehabe. *shrug*
Wie kommst du jetzt bitte auf Retro?Wegen der Rueckbesinnung auf alte Tugenden? So als kurzes, positiv belegtes Wort dafuer?
Wieso sollte ich aufhören im Forum mit zu diskutieren?
Nur weil du anderen meinst aufgrund der Schul-Bildung das Recht abzusprechen sich hier im Forum zu beteiligen sowie meinst diagnostizieren zu können das andere grundsätzlich Lebensunfähig sind und daher versagen werden?
(Wegen weiterer unterstellter Unzulänglichkeiten / psyschicher Krankheiten)
Ich finde es unglaublich das man es sich nicht vorstellen kann.
Und wenn da steht das es hauptsächlich gutes bringt, dann bringt es in der Hauptsache gutes und überwiegt damit das negative.
Bitte lass die Anmachen. Ja?
Bitte. Ich trage hier auch nicht rein was ich über deine Person denke.
Wenn jemand sagt das er seine DSA Runde nicht mehr genießen kann, weil ihm bei der Beschäftigung mit dem Neuen der Railroading begriff eingehämmert wurde, respektive seine entsprechende Spielweise soweit abgewertet das er sich der Abwertung anschloss, hat imho ein massives Problem.
Weil, ob temporär oder dauerhaft, hat er an seinem Hobby, an seiner Freizeitbeschäftigung, die eigentlich Spaß machen sollte und der Entspannung/Unterhaltung dienen, weder Spaß noch Entspannung/Unterhaltung.
Wenn er irgendwann kapiert hat das er den Begriff ignorieren kann sowie seine Spielweise nicht abwerten muß, ist da weder unbedingt ein positiver Erkenntnisgewinn vorhanden, noch bringt es die reininvestierten Monate/Jahre zurück, - in denen er einfach hätte weiterspielen können.
Ich ging davon aus das die Leute die im OP nicht den Weg nahmen erst viel neues auszuprobieren, und dann zurück zukehren, um sich für die Rückkehr zu entschuldigen.
Ich nahm an das sie zig Jahre ihr B&B spielen, gesehen haben das es noch anderes gibt, aber dabei bleiben und sich entschuldigen.
Es passiert mir in letzter Zeit immer öfter dass so richtig gute Spieler und Rampensäue die ich kenne mich angucken und sagen, dass sie einfach nur so stumpf D&D4 oder 3.5 zocken. Sie sagen dann so Sachen, wie: "Ich spiele Casual" und es klingt immer irgendwie entschuldigend.
Ansonsten, in Bezug auf RPG bin persönlich, ich Neuem durchaus aufgeschlossen.
Ich werde dann nie wieder so schön gemütlich leben und schmausen können, wie vorher.
aber du könntest meine Aussagen auch einfach ignorieren, wenn sie dir so gegen den Strich gehen. Dann hättest du den Diskussionsfaden nicht so weit vom Schlag abgetrieben und wir würden diesen Thread nicht mit kleinkarierten Wortklaubereien vollmüllen.
Anstatt einfach mal zuzugeben, dass du es missverstanden hast, musst du wirklich bis zum letzten Atemzug ein "aber" dran hängen, was? Natürlich, nur dass diese Aussage deinen Vorwurf relativiert, ich sähe in Neuem nur Gutes und deswegen irgendwie substanzlos wird.
Ich weiß nicht, was dir über die Leber gelaufen ist,Es gibt hier in den Forum die Regeln das man Beitraege positiv lesen soll und nicht persoenlich werden.
Siehst du die Diskrepanz? Du unterstellst ihm ein "massives Problem", ich würde sagen, er hat einfach noch nicht weit genug gedacht.
Monate / Jahre? Na ja, ich würde hoffen, dass es nicht so lange dauert.
Warum, wenn es doch Zeitverschwendung sein könnte? Auf der einen Seite verteidigst du eine Gegenposition gegen die Meine vehement, nur um dann am Ende zu sagen, dass du es im Grunde auch so machst? Sinn?Allgemein, weil ich annehme das es die Gegenposition gibt, das sie eine Berechtigung hat und erwaehnt gehoert.
Teylen, dass Du, Deine Meinung über Sol vorausgesetzt, überhaupt noch auf ihn eingehst...was brichst Du Dir denn aus der Krone einfach zu schweigen.Ich haette nicht erwartet das er die PN Diskussion nochmal hervorzieht.
Ich gehe in dem Diskussionsfaden lediglich auf Postings sowie Inhalte ein. Ungeachtet was ich von der Person halte und was die Person von mir haelt.
Ich unterstelle hier keinem das er den Thread mit 'kleinkarierten Wortklaubereien vollmüllt' oder werte in andererweise meinen Diskussionspartner ab, geschweige den das ich anderen Vorschreibe das wenn sie meine Meinung nicht teilen - was nicht unbedingt ein gegen den Strich gehen ist - sie gefaelligst die Aussagen / Diskussion zu ignorieren haben und sich herausziehen sollen. Allein die Empfehlung empfinde ich als dreist.
Stimmt, total unmoeglich das jemand ein Aber daran haengt und seine Meinung kundtut.
Oh und es gibt natuerlich nur schwarz und weiss.
Zumal das Problem aus meiner Sicht, das nicht zwingend hauptsaechlich Gutes bleibt, sich nicht aendert.
Natuerlich sind es dann nur die anderen die Wortklauberei betreiben und auf die Diskussion nicht eingehen. ::)
Es gibt hier in den Forum die Regeln das man Beitraege positiv lesen soll und nicht persoenlich werden.
Koenntest du daher bitte aufhoeren mir zu unterstellen mir waere etwas ueber die Leber gelaufen, ich wuerde aus irgendwelcher boesartigkeit heraus handeln und wuerde deine Beitraege nicht lesen, nur weil ich die Worte anders intendiert sehe?
Nach meiner Logik muss man sich auch nicht im "Dunkeln Kaemmerlein" einschliessen, sondern es reich einfach, wenn man das Neue ueberhaupt bemerkt, zu entscheiden ob man es ausprobiert, sich damit eingehender beschaeftigt oder nicht. Wobei bei der nicht-Beschaeftigung bzw. nicht-Annahme, wenn man bis dato Spass an dem was man tut hat, kein negativer Aspekt entsteht.
Allgemein, weil ich annehme das es die Gegenposition gibt, das sie eine Berechtigung hat und erwaehnt gehoert.
Unabhaengig davon was ich nun persoenlich mache.
In Bezug auf mich, weil ich mich durchaus mit den zitierten DSA Spieler, der seit Jahzehnten DSA spielt und nichts anderes, identifizieren kann da ich nun seit Jahren V:tM spiele, zumindest primaer. Ohne das sich das V:tM Spiel - bzw. die Weise wie es gespielt wird - radikal/bedeutend veraendert haettet. Obwohl es neuere Systeme gibt die vielleicht mehr / gleichwertige Beachtung verdient haetten.
Natürlich ist der Versuch, dich daovn zu überzeugen, keinen Streit vom Zaun zu brechen, ein Versuch, dir Vorschriften zu machen ::)Also breche ich jetzt schon einen "Streit vom Zaun" nur weil ich einen normalen Diskussionsbeitrag schreibe.