Wenn einer das Rollenspiel auf so etwas reduziert kann er doch doch gleich am PC spielen. Da kommt es auch nur auf die reine Mechanik an ohne den Char als solchen zu betrachten.
Im Kampf ist das auch ok, in den meisten system dauern die auch ohne ausartende beschreibung schon lang genug.
lieber in szenen spielen die es auch wert sind.
Irgendwie mag ich die Einstellung nicht, zumindest so nicht wie sie dort steht. Kämpfe sollten Szenen sein die es wert sind beschrieben zu werden, Höhepunkte der Geschichte die die Charaktere erleben.
Ich glaub, das Problem ist nicht nur PC vs P&P, sondern generell überhaupt das runterbrechen auf Spiel-Mechanismen, wenn ich es mir so recht überlege.
Zb Bezeichnen von Gegnern als "Mooks", und ähnliches, würde ich ins gleiche Problem einfassen.
Man muss ja auch nicht jeden Furz auspielen oder ausschmücken. Trotzdem sind Begriffe wie looten oder tanken Dinge die mich beim Tisch RPG stören würden. Und so viel Zeit um zu sagen "Ich gucke obs was wertvolles gibt und wenn ja pack ichs ein" hab ich glaub ich immer noch. Das muss ich nicht auf "alles looten" runterbrechen.
gehts dir nur um die begriffe? Oder stört es dich auch, wenn der schwerverwundete Krieger keine Sekunde an seine verletzungen und das Wohlergehen seiner gefährten denkt, sondern nach dem Kampf sofort "die Leichen nach Wertgegenständen absucht"?
Nö, geht mir nicht nur um die Begriffe. Das Beispiel von dir würd ich auch nicht toll finden. Aber wie gesagt, das ist meine Meinung.
Beim PC Spiel springe ich auch regelmäßig nein Berg runter wenn ich es halbwegs überlebe. Am Tisch würd ich das nicht machen.
Zb Bezeichnen von Gegnern als "Mooks", und ähnliches, würde ich ins gleiche Problem einfassen.ich nicht, denn den Begriff "Mooks" kenne ich eigentlich nur vom P&P-Rollenspiel.
Wenn da von einem Spieler nur eine Ansammlung von solchen Mechanismen kommt, dann zerstört es für mich die Immersion die ich dann doch gern hätte beim Rollenspielen.Dann solltest du das deinen Mitspielern (die wahrscheinlich nichtmal wissen, dass du damit ein Problem hast weil sie es ja wahrscheinlich gar nicht anders kennen als so...) mal ausfuehrlich sagen.
Interessant wäre es, eine Version vom Herr der Ringe zu lesen die in dem Stil geschrieben worden wäre.As you wish... http://home.student.uu.se/jeli3351/LOTR.txt
ich nicht, denn den Begriff "Mooks" kenne ich eigentlich nur vom P&P-Rollenspiel.Sag ich ja in meinem zweiten Beitrag, das ist nicht nur "PC vs P&P", sondern generell eben das runterbrechen auf RPG-Mechanismen.
nerven mich...
Hab da grad so einen aktuellen Fall.
Da liegt ein Toter am Boden, oder ein paar modrige Kommoden in der Ecke, es wird erstmal "gelootet".
Drei Orks kommen angerannt, "Der Zwerg soll vorrennen und 'tänkn'".
Ich bin sicher kein "Stimmungsspieler", aber es ist doch irgendwie extrem störend wenn alles nur auf Mechanismen runtergebrochen wird.
Wie gehts euch da?
Akzeptiert ihr das, mögt ihr das sogar etwa, oder gehts euch auch auf den Senkel?
Akkzeptieren würde Ich das nicht !
Ich würde sowohl als Spieler wie auch als SL (über einen NSC) Ingame und Outgame(im Doppelpack) dagegen angehen
Ingame:" Was redet Ihr da von Tangen, Ich verstehe Eure Sprache nicht.Seid Ihr besessen ?"
und direkt hinterher
Outgame: Hör mal, wir machen hier Rollenspiel, kein WOW, was Dein Char sagt macht keinen Sinn.Und jetzt antworte Mir mal bitte Ingame auf die Frage, die mein Char gestellt hat !
Wichtig ist bei solchen Aktionen, das die anderen Spieler mitziehen
HougH!
Medizinmann
Dann solltest du das deinen Mitspielern (die wahrscheinlich nichtmal wissen, dass du damit ein Problem hast weil sie es ja wahrscheinlich gar nicht anders kennen als so...) mal ausfuehrlich sagen.
Akkzeptieren würde Ich das nicht !Wo wir beim unvermeidlichen "Guten Rollenspiel (tm)" angekommen waeren... :(
Alternative: (und da werden warscheinlich einige Leute wieder ::) machen) Spielt kein D&D4 sondern ein vernünftiges RPG ;) eines das Rollenspiel unterstützt.Und was machen sie wenn sie (wie schon oben geschrieben) gar nicht D&D 4 gespielt haben? ;D
Hab ich irgendwo geschrieben gehabt, dass ich das nicht vor hatte?Die Tatsache, dass du schreibst, dass du es vorhast laesst mir den Schluss zu, dass du es noch nicht getan hast...
Wo wir beim unvermeidlichen "Guten Rollenspiel (tm)" angekommen waeren..
Und was machen sie wenn sie (wie schon oben geschrieben) gar nicht D&D 4 gespielt haben?
Nope, Ich hab nix von gutem,schlechten oder besseren RPG geschrieben ;)Nein, von vernünftigen und dementsprechend auch unvernünftigen Rollenspielen. Das macht es viel besser...
(und da werden warscheinlich einige Leute wieder ::) machen)::)
Drei Orks kommen angerannt, "Der Zwerg soll vorrennen und 'tänkn'".War das ein Ingame oder ein Outgame-Kommentar?
Fände ich etwas doof, sowas "ingame" lösen zu wollen.Ich wäre auch sehr vorsichtig damit, outgame-Probleme ingame zu lösen und vice versa. So etwas kann nämlich schnell zu Missverständnissen führen. Um das Beispiel des Tangens des Medizinmanns aufzugreifen: Da willst du als SL den Spielern ingame klar machen, dass du outgame ein Problem damit hast, dass sie Begrifflichkeiten von PC-RPGs verwenden. Da das aber ingame passiert, könnten die Spieler das missverstehen, und denken, du stellst einen NSC dar, der ihre Sprache nicht spricht oder schwerhörig ist-was aber von dir eigentlich gar nicht beabsichtigt war. Daher lieber kurz ein kurzes aber klares Outgame-Statement(als mahnende Aufforderung verpackt) "Leute, wir sind nicht beim PC-RPG, deshalb möchte ich euch bitten..."
Die Tatsache, dass du schreibst, dass du es vorhast laesst mir den Schluss zu, dass du es noch nicht getan hast...
Alternative: (und da werden warscheinlich einige Leute wieder ::) machen) Spielt kein D&D4 sondern ein vernünftiges RPG ;) eines das Rollenspiel unterstützt.
War das ein Ingame oder ein Outgame-Kommentar?
Da das aber ingame passiert, könnten die Spieler das missverstehen, und denken, du stellst einen NSC dar, der ihre Sprache nicht spricht oder schwerhörig ist-was aber von dir eigentlich gar nicht beabsichtigt war.Ich denke; wenn die Spieler so zwischen Ingame und outgame unterscheiden könnten , würden sie Ingam nicht begriffe wie Tanken und Looten verwenden ;)
Daher lieber kurz ein kurzes aber klares Outgame-Statement(als mahnende Aufforderung verpackt) "Leute, wir sind nicht beim PC-RPG, deshalb möchte ich euch bitten..."sooooo geht's natürlich auch (Du fauler Sack, Du ;D )
Ob 4E nun ein gutes Beispiel dafür ist, kann man aber hinterfragen - in der im Ausgangsposting beschriebenen Situation würde ein D&D 4E Spielleiter schließlich fragen: "Und was machst du genau?" - weil die Spieler mehr optionen haben, und man nicht einfach nur "tankt" sondern eher sowas macht wie: "Ich blocke den Schlag des Ogers und mache meinem Kameradem den Weg frei damit dieser unbeschadet hinter diesen kommen kann."
Insofern eher: Ich bringe mich vor dem Oger in Position um ihn mit dem Schurken in die Zange zu nehmen. Dann aktiviere ich meine magische Rüstung die die Aufmerksamkeit auf mcih zieht und greif ihn mit einem Schlag zwischen die Rüstungsteile an dem er nur ausweichen kann.*Bewegt seine Figur an den Oger* "Ich aktiviere die Daily von meiner Rüstung und greife den Oger mit Certain Threat an. 18 gegen AC."
Ist kürzer. ^^
D&D 4: MMO Begriffe und mechanische Handlungsbeschreibungen. Bsp: "Ich marke Token 1 und nutze Avenging Strike gegen ihn."
sooooo geht's natürlich auch (Du fauler Sack, Du ;D )Ich darf das(faul sein), denn
@Topic:
Mein Vorteil: Ich BIN alt! ;D
Sprachgebrauch ändert sich. Früher hiess es plündern, heute looten.Tut mir leid, wenn ich ein bisschen korrigieren muss, aber der Tank hiess früher nicht Zwerg. Ein Tank war(und ist imho immernoch) ein Krieger Marke Kraftprotz mit dicker Rüstung und fettem Schwert. Aber ob in dieser Rüstung nun ein Zwerg, oder ein Mensch oder ein Ork steckt(e) ist/war egal. Eben einer der sich "durchtanken" kann, aber Rasse:egal.
Mooks nannte man Statisten und der Tank hiess früher Zwerg.
@Blizzard: mal abgesehen davon, dass Du meine offensichtliche Unkenntnis von diesem online-Quatsch (tm) ["Internet? Gibt es den Kram immer noch?" Zitat: Homer G. Simpson] aufgedeckt hast, ändert das jetzt genau wieviel an meiner Kernaussage? Hmm? ;)Genau genommen? nichts. Es sollte deine Kernaussage auch in keinster Weise in Abrede stellen, denn im Kern hast du ja Recht mit deiner Aussage. Es war lediglich als kleine Korrektur/Anmerkung gedacht.Verbuch' es einfach unter Klugscheisserei
Genau genommen? nichts. Es sollte deine Kernaussage auch in keinster Weise in Abrede stellen, denn im Kern hast du ja Recht mit deiner Aussage. Es war lediglich als kleine Korrektur/Anmerkung gedacht.Verbuch' es einfach unter Klugscheisserei(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Mir ist das eben aufgefallen, dass vieles von dem was früher beschrieben worden wäre auf Mechanismen runtergebrochen wird von dieser einzelnen Person, in Ansätzen aber auch bei den Anderen der Gruppe.
"Mooks"
"Endgegner"
"looten"
"tanken"
"snipern"
usw.
Wenn da von einem Spieler nur eine Ansammlung von solchen Mechanismen kommt, dann zerstört es für mich die Immersion die ich dann doch gern hätte beim Rollenspielen.
Letzen Endes läuft es doch darauf hinaus:
Wenn man OG-Kürzel/Slang benutzt, dann muss ein IG-Äquivalent folgen. Geschieht dies nicht, wirkt dass alles sehr doof.
Das ist der eigentliche Punkt auf den man Spieler mal aufmerksam machen sollte.
Um mal ein Gegenbeispiel zu bringen...ich neige inzwischen dazu die Gegner anhand ihres Aussehens zu kategorisieren wenn mehrere von ihnen vorkommen.Das kommt jetzt aber auch darauf an, ob die Token unterschiedlich aussehen oder einfach durchnummeriert sind... ;D *duck und Renn*
Man kämpft also gegen die Orks Plattnase, Grünauge und Narbengesicht. Der Vorteil ist einfach dass die Spieler sich leichter merken was welcher Gegner gemacht hat als wenn ich nur Ork 1, Ork 2 und Ork 3 sage.
Das kommt jetzt aber auch darauf an, ob die Token unterschiedlich aussehen oder einfach durchnummeriert sind... ;D *duck und Renn*
Verbuch' es einfach unter Klugscheisserei
@Topic:
Ihr werdet alt! ;)
Mein Vorteil: Ich BIN alt! ;D
Sprachgebrauch ändert sich. Früher hiess es plündern, heute looten.
Mooks nannte man Statisten und der Tank hiess früher Zwerg.
Spielen heisst heut gamen und elektronische Kontostand prüfen und Geld überweisen ist zu online-banking geworden.
[...]
nerven mich...
Da liegt ein Toter am Boden, oder ein paar modrige Kommoden in der Ecke, es wird erstmal "gelootet".
Drei Orks kommen angerannt, "Der Zwerg soll vorrennen und 'tänkn'".
Ich bin sicher kein "Stimmungsspieler", aber es ist doch irgendwie extrem störend wenn alles nur auf Mechanismen runtergebrochen wird.
der "Gandalfspieler" hat ja ein Charakterkonzept was er spielt.
der WOWler hat nur die Mechanik im Auge bzw er zerstört das Charakterspiel der anderen (zumindest den Immersionsfluß )
Ist das "PC Spieler nerven" nicht sowas wie "Mitspieler, die nur Herr der Ringe gesehen haben nerven" weil sie eben immer einen Char haben, den man irgendwie wiedererkennt und der im übelsten Fall auch noch Gandalf heißt?
Nope ist es nicht !
der "Gandalfspieler" hat ja ein Charakterkonzept was er spielt.
der WOWler hat nur die Mechanik im Auge bzw er zerstört das Charakterspiel der anderen (zumindest den Immersionsfluß )
mit Tanz am Fluss
Medizinmann
Wenn jemand sagt "ich loote", dann bedeutet das für mich, dass ingame der Char gefühlskalt plündert. DAS ist etwas, was imo in viele Szenen atmosphärisch und auch oft zum Char nicht passt.Warum nicht?
Man kann als Method Actor natürlich der Meinung sein, dass man uns Leuten, die gar nicht verstanden haben, was ein RPG überhaupt ist, meilenweit überlegen ist, man kann es aber auch sein lassen.
Ach, aber wenn ein Method Actor das meint, ist das doch bloß seine Meinung, da darf man dann doch tunlich nichts gegen sagen, sonst ist die ganze Meinungsfreiheit ja kaputt!!!
Ich wäre gar nicht auf die Idee gekommen, dass einen diese Begriffe stören könnten. Wenn mir ein Spieler sagt, dass er zum Quest-Hub zurückkehrt, ich den Begriff kenne und weiß, dass der QH die Burg ist, ist das doch exakt dasselbe, wie wenn er sagen würde, dass er zur Burg zurückkehrt. Es läuft ja beides Mal derselbe Film. Beim looten ist es doch genauso. Durchsuchen, plündern, looten, wo ist der Unterschied.
Medizinmanns Argument, die Leute würden nur mechanisch denken, leuchtet mir nicht ein. Es geht doch lediglich darum, wie man die Sache nennt, aber die Sache bleibt doch dieselbe. Meine Spieler damals in den späten 80ern, die immer jede Dungeonzelle abgesucht haben, haben doch nicht mechanischer oder unmechanischer gehandelt als ein Char, der lootet. Ich spiele hinsichtlich mechanischem Denken doch auch nicht unbedingt anders, bloß weil ich am Tisch Arabisch spreche.
Warum nicht?
Ich habe volles Verständnis dafür, wenn jemand solche Begriffe wie "Looten" und "Quest Hub" an seinem Tisch nicht haben möchte, weil es ihn beim Spielen stört. Mein Verständnis hört allerdings da auf, wo das zu Besserspielerei ("Du hast L00ten gesagt, du bist kein echter Rollenspieler") wird.
ich nehme an auf die X historischen Beispiele kann ich verzichten, wenn du Cry Havoc ignorierst, aber das war nach der Schlacht die Norm
Ein Char kann das durchaus auch so ähnlich sehen; aber der typische Abenteurer betrachtet imo Gegner normalerweise nicht als wandelnde Ausrüstung.
Aber es gibt normalerweise einen Zeitpunkt und eine Weise dafür, die in die Szene passt.Ja, sobald wie möglich oder möchtest du Homer mitteilen seine Plünderszenen würden nicht passen?
Schwerttänzer, das ist mir bewusst. Aber du vergleichst hier Äpfel mit Birnen.Nein, die Heroen der Ilias plünderten die Leichen direkt nach dem Töten des Gegners daraus entwickelten sich weitere Kämpfe oft, von der Schändung des Hektors durch Achilles....
Nein, die Heroen der Ilias plünderten die Leichen direkt nach dem Töten des Gegners daraus entwickelten sich weitere Kämpfe oft, von der Schändung des Hektors durch Achilles....
Ich tue etwas standartisiertes.
"panthergleich trete ich an die Leiche und bücke mich geschmeidig, um sie auf funkendes Geschmeide und rasiermesserscharfe Klingen zu untersuchen, die unserem gemeinsamen heroischen Unterfangen noch gut zupass kommen könnten!"):d ;D
Medizinmanns Argument, die Leute würden nur mechanisch denken, leuchtet mir nicht ein. Es geht doch lediglich darum, wie man die Sache nennt, aber die Sache bleibt doch dieselbeNur nochmal zur Verdeutlichung (Ich habs ja schon geschrieben, ist aber anscheinend übersehen worden :) )
das er Details aus der Situation herausnimmt.also dich stört, das es an Nicromanagement oder Hartwurst fehlt?
und wird dort ein entsprechend aufgestellter Char, d.h. ein nicht entgegengestellter, nicht auch plündern oder unglaubwürdig?
Kurz:
...Spielt mal Fate oder sowas in die Richtung. ;D
was übrigens ein RPG ist, indem looten ziemlich unnütz ist.
.(er könnte also genausogut Heroquest spielen).
Nicht um zu plündern zogen die Hellenen vor Illions Tore, trotzdem haben sie es 10 Jahre getan.
@Schwerttänzer: Da bist du sicher firmer als ich. Ich sehe dennoch einen Unterschied. Im Krieg ist das Plündern ein Teil der Belohnung der Soldaten und in einem gewissen Maße selbstverständlich.
Vereinfacht gesagt ist das simple Looten dann akzeptabel, wenn die Bereicherung Teil der Motivation ist. Wenn die SC ausziehen, um Schätze zu sammeln, ist Looten normal. Wenn die SC ausziehen, um eine heroische Aufgabe zu bewältigen, ist nacktes Looten schnell deplaziert.
Looten ist schon wieder eine andere Kategorie, denn das Wort impliziert auch für mich eine indifferente Herangehensweise an das Szenario - und damit genau das, was Grubentroll bemängelt: Reduktion des Rollenspiels auf mechanische Vorgänge. Wenn jemand sagt "ich loote", dann bedeutet das für mich, dass ingame der Char gefühlskalt plündert. DAS ist etwas, was imo in viele Szenen atmosphärisch und auch oft zum Char nicht passt.
Na und? Im RSP ist oft alles mögliche standardisiert, das Heilen, das Zaubern, nicht zu vergessen: das Kämpfen!
...aber beim Gegnerausplündern kommt das so oder so eher selten aus, ob ich nun "looten" sage oder "panthergleich trete ich an die Leiche und bücke mich geschmeidig, um sie auf funkendes Geschmeide und rasiermesserscharfe Klingen zu untersuchen, die unserem gemeinsamen heroischen Unterfangen noch gut zupass kommen könnten!"...
Das ist auch der Grund warum man trennen muss zwischen "Beschreiben um der Beschreibung willen" und "Beschreibungen mit Relevanz".
Ersteres ist sinnlos und kann völlig zurecht verkürzt werden. Bei einer Verkürzung von letzterem leidet aber das Spiel.
Na und? Im RSP ist oft alles mögliche standardisiert, das Heilen, das Zaubern, nicht zu vergessen: das Kämpfen! Ein Glück. Ich will schließlich nicht die ganze Zeit jeden Popelkram haarklein ausbuchstabieren wie ein irgendein geschwätziger deutscher Fantasyautor, sondern mich auf die wirklich spannenden und interessanten Momente konzentrieren. (nicht das Atmo-Spiel nicht auch oft ganz toll wäre, aber beim Gegnerausplündern kommt das so oder so eher selten aus, ob ich nun "looten" sage oder "panthergleich trete ich an die Leiche und bücke mich geschmeidig, um sie auf funkendes Geschmeide und rasiermesserscharfe Klingen zu untersuchen, die unserem gemeinsamen heroischen Unterfangen noch gut zupass kommen könnten!")
wird dort ein entsprechend aufgestellter Char, d.h. ein nicht entgegengestellter, nicht auch plündern oder unglaubwürdig?
Wo es nicht gleich ist sind Fälle bei denen eine zusätzliche Beschreibung Relevanz hätte. Vielleicht haben die Orks welche man gerade erschlagen hat eine Tätowierung die erklärt von welchem Stamm sie kommen, was der Gruppe einen Hinweis geben kann? Vielleicht finde ich wertlose Gegenstände welche mir erklären dass dies ein Spähtrupp war, oder auf einer bestimmten Mission? Der entscheidende Punkt ist dass derlei Entwicklungen nicht zwingend vom Spielleiter ausgehen müssen, sondern von den Spielern ausgehen können.
Es gibt also einen Mehrwert gegenüber dem was ich erreiche wenn ich den Spielern einfach nur erzähle wie viel Gold das gefundene wert ist und nur auf vorbereitete Ideen zurückgreife. Ähnlich ist es in dem "Tanken" Beispiel. Solange die Aktion daraus besteht sich hinzustellen und schläge zu kassieren macht es natürlich wenig Sinn dies ausführlich zu beschreiben, mit dem Moment bei dem die Beschreibung meiner Aktionen aber in unterschiedlichen Effekten mündet wird sie wieder wichtig.
Das ist auch der Grund warum man trennen muss zwischen "Beschreiben um der Beschreibung willen" und "Beschreibungen mit Relevanz".
Ersteres ist sinnlos und kann völlig zurecht verkürzt werden. Bei einer Verkürzung von letzterem leidet aber das Spiel.
Hu???
Und wenn er genau das tut?
den nten erschlagenen Gegner professionell um alles brauch- und tragbare erleichtert, bevor er ihn den Aasfressern überläßt?
Warum sollte man da im Normalfall mehr draus machen?
Okay, es GIBT da Ausnahmen: den ersten Kill, die Leiche ist ein guter Bekannter...
...aber nach einem 08/15-Encounter für einen professionellen Söldner gibt es da keinen Grund, daß irgendwie auszuschmücken.
Nicht um zu plündern zogen die Hellenen vor Illions Tore, trotzdem haben sie es 10 Jahre getan.
Wenn ich nach einem Verkehrsunfall eine Leiche rumnliegen sehe, durchsuche ich die ja auch erst mal nach Wertgegenständen.Leider bin ich nicht schnell genug, um in meiner Hood noch was abzubekommen. :'(
Wer würde das nicht tun.
Interessant. Bei Familie Goblin die Tür zum Dungeon einzutreten und die gesamte Sippe inklusive Onkel Troll, Großvater Eisriese, Tochter Gnoll und Hund Kobold restlos auszulöschen (was schließlich der Inhalt jedes Dungeon Crawlers ist) ist legitim, aber hinterher zu plündern ist verwerflich. Gut zu wissen.
Im Endeffekt wird es in der Regel darauf hinauslaufen, den Stützpunkt/Dungeon/Wohnzimmer der anderen klinisch rein von Leben zu säubern.Ich hab die letzten drei Jahre Fantasy-Kampagnen geleitet, auch mit Dungeon-Crawls, und in keinem einzigen ging es darum, diesen "klinisch rein von Leben zu säubern."
Wer sich das schönreden kann, sollte mit dem Schönreden von Plünderungen wohl kein Problem mehr haben.
Sind wir noch beim Ursprungsthema?Ich sehe da einen Zusammenhang, ja.
Die Frage war doch ob es nervt wenn beim PnP die gleiche "Sprache" verwendet wird wie bei z.B. WoW, das die Spielcharaktere auf ihre reine Mechanik runtergebrochen werden (Zwerg tankt, weil er die 4 Pfeile locker einsteckt und auch mit ner Axt im Kopf noch moschen kann) ohne zu beachten das der Zwerg zwar viele HPs hat aber in wirklichkeit ein feiges Huhn ist das gar nicht in die Gegnermassen reinrennen will. Zumindest hab ich den Eingangspost so verstanden.
Und da kann ich guten Gewissens sagen: Ja das würde mich nerven. Macht mich das jetzt zum arroganten Besserspieler? Ich denke nicht - weder arrogant noch besser. Es macht mich zu jemanden den so was nervt.
Ich sehe da einen Zusammenhang, ja.
Wenn potentiell feindliche NSCs nur als XP-Quellen und Encounter-Hindernis gesehen werden, dann ist das genauso eine "Technisierung" des Spielerlebnisses wie die Benutzung von WoW-Sprech. Das sind zwei Phänomene mit der selben Ursache, die sich nur graduell unterscheiden.
Das ist doch pure Spekulation! Welche gemeinsame Ursache haben denn WoW-Sprech und "Technisierung"?WoW-Sprech und "NSC im Dungeon"="XP-Quelle" haben beide als Ursache ein mechanisches Bild des Spieles, wo es um Werte, XP, effektives Vorgehen etc. geht. Wie du selbst sagst habt ihr das früher ja auch gemacht, nur andere Worte dafür verwendet. Meine Frage: Hätte dich damals das Verwenden solcher Begriffe gestört? Warum?
Junge, die deutsche Romantik marschiert hier ja echt!Was hat das mit Romantik zu tun? Wer in dem braunpelzigen, kleinen Menschlein die 400XP sieht, die zwischen ihm und dem nächsten Encounter stehen, der hat wohl offensichtlich ein anderes Spielerlebnis als jemand, der einen kleinen, verzweifelten Goblin sieht, der nur das Nest seiner Familie verteidigt.
Das ist doch pure Spekulation! Welche gemeinsame Ursache haben denn WoW-Sprech und "Technisierung"? Dass manche Tischrollenspieler auch Computer spielen? Das ist doch eine reine Frage des individuellen Spiel- und Sprachstils. Ich habe sicher die ersten zwei Rollenspieljahre lang nur gehackt und gelootet und "mechanisch" gespielt, ohne davor mit Computerspielen in Kontakt gekommen zu sein (die gab's in dem Sinne noch praktisch gar nicht ...). Ich habe nur andere Worte dafür verwendet.
Junge, die deutsche Romantik marschiert hier ja echt!
Die gemeinsame Ursache ist das beides durch Reduzierung von Optionen entsteht.
Ich vermute, ein WoW-Spieler ist deutlich mehr an Effektivität interessiert als jeder P&P-Spieler. Im Endgame ist das notwendig, sonstwiped manverliert man immer. Der Effektivität wird also alles andere untergeordnet. WOW-Endgame ist ein SWAT-Einsatzteam. Erstmal effektiv, dann schau mer mal was noch bleibt. Das ist reiner Gamismus und die vertreter anderer Spielstile sind da eventuell nicht so glücklich mit.
Ich vermute, ein WoW-Spieler ist deutlich mehr an Effektivität interessiert als jeder P&P-Spieler. Im Endgame ist das notwendig, sonstwiped manverliert man immer. Der Effektivität wird also alles andere untergeordnet. WOW-Endgame ist ein SWAT-Einsatzteam. Erstmal effektiv, dann schau mer mal was noch bleibt. Das ist reiner Gamismus und die vertreter anderer Spielstile sind da eventuell nicht so glücklich mit.
Mag sein, dass der WoW-Spieler auf Effektivität aus ist. Aber das hat doch nichts mit dem Sprachgebrauch zu tun. In unserer Desolation-Runde auf dem Treffen hat Don Kamillo auch einmal nach einem Kampf "gelootet" (was der SL als "die Leichen untersuchen" sehr richtig verstanden hat). Aber nur weil Kamillo das so formuliert hat, bedeutet das doch aber nicht, dass er autimatisch auch immer mechanisch und auf Effektivität hin gespielt hat. Er hat einfach irgendwie gespielt und irgendetwas gesagt (und natürlich war auch Ironie dabei).
Ich verstehe wirklich nicht, wie man von einem gewissen Sprachgebrauch gleich auf Spielstile und all das schließen kann. In unserer Ars Magica-Runde spricht niemand wirklich IC, weil das nämlich niemand kann, mittelalterliches Italienisch ist nicht unsere Stärke, deshalb sprechen wir halt irgendwie, Hauptsache, alle verstehen, was gemeint ist. Sind wir deshalb nun WoWer, Banker, postmoderne Gamisten, Schlechterspieler?
Also:
Reduzierung von Optionen >führt zu> Technisierung des Spielerlebnisses
und
Reduzierung von Optionen >führt zu> WoW-Sprech
Da komme ich nun echt nicht mehr mit. Die SC haben weniger Optionen, also fangen sie an, looten zu sagen?
Denn nicht nur zeigt er dadurch eine mögliche Verbindung zu Onlinespielen an, welche im Allgemeinen gamistisches Spiel fördern, er verzichtet auch auf eine atmosphärische Beschreibung. Dieser verzicht auf eine beschreibung deutet erneut auf Gamismus hin.
Diese Aussage halte ich für ziemlich falsch. Ich bin höchstens in Ansätzen Gamist, fürchte aber nichts so sehr als zwanghafte atmosphärische Beschreibungen, die die Story nicht voranbringen. Und ich kenne genug andere Nicht-Gamisten, die es lieber kurz und knapp mögen, was das Ausspielen und Beschreiben angeht. Es muss einfach auch nciht immer wichtig sein, in welcher Tasche des grünen Samtrocks der verschlüsselte Brief drin ist. Es reicht für die Story meistens, wenn man dem lootenden Spieler sagt, dass er bei der Leiche einen solchen Brief findet.
Im PnP übernehmen Spieler und Spielleiter diese einschränkende Rolle entweder aus vorherigen Vorbildern, oder weil man den Spielstil so mag. Letztlich ist es aber stets damit verbunden das einige Optionen im Kontext des Spiels nicht existieren. Spieler die dies dann anders spielen wollen werden eben nicht nur von den MMORPG Begriffen abgeschreckt sondern auch davon dass kreative Ideen abseits der Standardverhaltensweisen ignoriert werden.
WENN die Begriffe wie Looten zuverlässig mit einem solcherart "eingeschränkten" Spielverhalten einhergehen, doch nur ihre eigenen Optionen einschränken, nicht die der anderen Spieler oder gar des SLs.
Leider nicht. Denn es geht ja gerade um ein Zusammenspiel. Durch das detailliertere Beschreiben der eigenen Aktionen gebe ich auch dem SL und den anderen Spieler etwas um darauf einzugehen. Man schränkt sich daher nicht nur selbst ein, sondern auch das Spiel der anderen.
Das heißt ja nun nicht das Spiele die so vorgehen schlecht sein müssen. In erster Linie nutzen sie nur ein Stilmittel nicht welches dem Rollenspiel etwas zusätzliches geben könnte. Es ging nur darum dass die verkürzten Begriffe eben nicht das gleiche sind wie die detailliertere Beschreibung und der Unterschied nicht nur in der Anzahl und sprachlichen Qualität der Worte liegt. Sondern auch in der Möglichkeit auf die Details der Aktionen einzugehen.
Leider nicht. Denn es geht ja gerade um ein Zusammenspiel. Durch das detailliertere Beschreiben der eigenen Aktionen gebe ich auch dem SL und den anderen Spieler etwas um darauf einzugehen. Man schränkt sich daher nicht nur selbst ein, sondern auch das Spiel der anderen.
Meine Rollenspielpraxis sagt, dass das einfach nicht so ist. Natürlich spielt man sich die Bälle zu, aber dort, wo ein Spieler etwas freilässt, indem er allgemein bleibt, geht oft genug gerade auch ein anderer rein und bestimmt genauer. Es hängt immer nur davon ab, welcher Vorgang gerade wen am meisten interessiert. Wenn man als SL den Details beim Ausplündern des Gegners mehr Gewicht geben will, macht er dem Spieler halt ein entsprechendes Angebot. Und der geht entweder darauf ein oder nicht, und so entwickelt sich dann im besten Fall mit der Zeit ein gemeinsamer Spielstil. Im schlechtesten Fall merkt man eben, dass es nicht zusammen geht.
"WENN ALLE SPAß DRAN HABEN, DANN ISTS JA GANZ SUPER!"
Aber wenn genau eine Person unter 5 Leuten die bemüht sind auch erzählerisch ein bißchen was zu bieten so ist, und auch der Spielleiter offensichtlich einfach einen anderen Stil pflegt.
Dann ists doof.
Klar kann man die Mitspieler immer etwas bitten. Aber Diskussionen wie diese hier können helfen dann auch Argumente in der Hand zu haben die über "es gefällt mir nicht" hinausgehen.
Das Problem löst man aber nicht durch Überlegenheitsgeblubber, sondern indem man es anspricht, versucht, in der Gruppe einen Kompromiss zu finden, mit dem alle Spaß haben, und im Zweifelsfall die Gruppe trennt. Das Stichwort ist - ich sage es gerne noch einmal - der Gruppenvertrag (auch so ein Bestandteil der vielgescholtenen Forge-Theorie).
Aber auf mich hört ja keiner.
Nuja, du warst mit dem Überlegenheitsgeblubber gar nicht mal wirklich gemeint. Das ging eher so allgemein in die Runde.
Nachdem Spielgeschmack aber nicht objektiv genormt ist, lässt sich jedes Argument effektiv auf "Es gefällt mir nicht" eindampfen, genau das ist das Problem.
Kurz:Interessanterweise dachte ich gar nicht an Diebe TM, sondern an Krieger TM vom Heldenkönig Dietrich von Bern über Heime bis zu Egil und Thorolf(Harald Schönhaars Schiffstevenbewahrer) Skallagrimson etc etc
Ein "entsprechend gestellter" Dieb, der -nicht- klaut/Plündert/etc (und dessen Spieler -nicht- gezielt darauf aus ist, die Runde zu Sprengen*), wird unglaubwürdig.
Wie sollen den Spieler, die den Plot im vorraus ja im regelfall nicht kennen, relevante kämpfe (und wichtiges "spiel das aus!" leichenfleddern) von "lückenfüllern" (aka: "Ich geh die leichen looten") unterscheiden?
@Arldwulf
Deine Detailliertheit ist ein anderer Unterschied, das ist für mich Hartwurstige , Anödende Spielzeitverschwendung.
Das erinnert mich an Leute *mit X Seiten Heldenhintergrund, auf die ich immer sage max 1 Seite TNR 12 und Persönlichkeit, Ziele, Werte interessieren mich nicht ihr Tagebuch.
*und oft nur belangloses bla bla a la Thorwaler fiel mit 6, 7 oder 8 Jahren ins Wasser(Höhepunkt nach so 1 - 3 Seiten)
Oder die X h Spielzeit mit Einkaufen/Diebestour auf dem Markt/Tavernenhohlschwafeleien vertun.
Sorry, weckt mich bzw handiet mich wenn ihr fertig seid
Sorry fürs Löschen. Die frage war nach einem beispiel für die unterschiedlichen Auswirkungen.
ich verstehe es jetzt.
Beim kampf muss ich aber widersprechen. Als Gruppenanfüher kann ich sagen "heinz, geh tanken". Mehr Infos braucht heinz nicht. Heinz selber muss dann entscheiden, was tanken genau ist.
Ich würde das allerdings alles unter genre laufen lassen. Bsp. bei dem Dorf, wenn man da z.B. Sword and Sorcery spielt, dann geht man da halt selber hin. Brieftaube schicken, und wenn man ankommt ist nix passiert weil alle vorher gewarnt waren, das bricht die Genrekonvention.
Hinzu kommt: wenn ich die Optionen meines Charakters elegant in die Beschreibung einfließen lasse statt mechanische Begriffe zu benutzen, freut das vielleicht den stimmungsbetonten Mitspieler. Aber der SL weiß unter Umständen nicht, was gemeint ist, oder interpretiert die versteckte Ansage falsch, weil er eben nicht jede einzelne Option der z.B. 4 SCs auswendig gelernt hat, oder es fehlen einfach weitere Informationen.
Nicht zwingend nur looten sondern auch andere standartisierte und auf ihre grundlegenden Spielauswirkungen reduzierte Dinge.
Ein anderes Beispiel wäre die Aussage eines D&D 3.5 Fighters auf die Frage "Was machst du" - "Fullattack!". Dabei ist natürlich zu bedenken dass die Reduzierung im PnP Fall nur scheinbar existiert, vor allem bei Spielern die glauben sie könnten nur das tun was durch irgendwelche Regeln vorabdefiniert ist.
Üblicherweise stimmt das nicht, beeinflusst aber dennoch die Handlungen der Spieler. Je eingeschränkter die Optionen scheinen umso mehr benutzt man feststehende Fachbegriffe für sie.
Im Computerspiel wäre das Beispiel der gedroppede loot. Den ich halt nur anklicken und mitnehmen kann, mit dem ich aber ansonsten wenig interagieren kann. Im Kontext eines Computerspiel macht eine Beschreibung also keinen Sinn - sie hat keine Relevanz. Eine Animation die zeigt wie man den Krams aufnimmt mag schön sein, nervt aber irgendwann nur noch.
Das hat wenig mit der Animation selbst zu tun als damit dass die Einflussmöglichkeiten des Spielers hier nicht gegeben sind. Egal wie schön das animiert wird, im Hintergrund passiert immer das gleiche. Selbst eine bei jedem looten andere und neue Animation würde nichts daran ändern.
Im PnP übernehmen Spieler und Spielleiter diese einschränkende Rolle entweder aus vorherigen Vorbildern, oder weil man den Spielstil so mag.
Letztlich ist es aber stets damit verbunden das einige Optionen im Kontext des Spiels nicht existieren. Spieler die dies dann anders spielen wollen werden eben nicht nur von den MMORPG Begriffen abgeschreckt sondern auch davon dass kreative Ideen abseits der Standardverhaltensweisen ignoriert werden.
das ist ein Unterschied im Style, wenn jemand allerdings anfängt die Daumenstellung-Veränderung am Säbelgriff zu beschreiben.
Wenn es egal ist ob ich nur sage: "ich greif ihn halt an" oder ob ich sage: "ich greif ihn mit einer Finte an" wird das zweite seltener Beschrieben ....
Dann hast du es allerdings komplett missverstanden.Es trägt IMPOV nichts zum Spiel bei, jedesmal Schritt für Schritt sowas zu beschreiben, Von Tasche(welcher?) 1 Kleidungsstück A bis zum Auftrennen der Nähte des Lendenschurzes.
Wie wäre es denn, wenn der SL auch so beschreibt?
"Ihr kommt in einen Standard-Raum der Größenklasse 4 und Grundriss A. In der Nord-Ost-Ecke stehen zwei Loot-Container." Fertig - Raum beschrieben.
Wie wäre es denn, wenn der SL auch so beschreibt?Ich fände es blöd, da ich dann in einer Tabelle nachschauen muss, was Größenklasse 4 bedeutet und was Grundriss A nun genau ist. Besser wäre da:
"Ihr kommt in einen Standard-Raum der Größenklasse 4 und Grundriss A. In der Nord-Ost-Ecke stehen zwei Loot-Container." Fertig - Raum beschrieben.
...warum meinst Du, daß eine umfänglich Beschreibung des Plünderns eines Gegners (oder anderer sich häufig widerholender Ereignisse mit geringer Wahrscheinlichkeit auf Relevanz) am Spieltisch nicht ebenso nervt?
Sprich: Wenn die Spieler gerade in Zeitdruck eine Festung stürmen ist "ich loote noch schnell den Kerl den ich umgehauen hab" halt recht unpassend. Insbesondere dann wenn es als kurzbeschreibung für "ich durchsuche ihn von Kopf bis Fuß" verstanden wird, und man davon ausgeht das er alles von Wert einfach "dropped"Würde ggf gut inj eine homerische Kampagne passen und da dropped jeder automatisch fast alles von Wert, weil offen getragen.
"panthergleiche hartwurst";D
Ich finde es fruchtbar wenn diese MMO- und Computerbegriffe verwendet werden.
Aber auch bei z.B. SR: "Hey Mage ich hab ne S-Wunde. Heil ma!" rennt meine Immersion nackt mit nem Cocktail durch den Garten. :bang:
Der Herr bewahre uns vor der verstörenden Vielfalt des Tischrollenspiels, die es uns ermöglicht, am selben Abend in einer Runde Spielmechaniken auszureizen und dann wieder die Regeln links liegen zu lassen, am selben Tisch zu looten, das Wams des gefallenen Gegners zu durchsuchen oder sich vor Entsetzen über die Bluttat zu übergeben, am selben Abend eine Würfelorgie abzuziehen, bei der Schlag auf Schlag Zahlen und Abkürzungen durch den Raum geschleudert werden, die kein Uneingeweihter versteht, und andächtig zu lauschen, wenn der SL einem erzählt, wie die letzte Elfe des Hains ihren Kopf auf ein Kissen aus trockenem Laub bettet und mit sterbenden Augen in die Flammen blickt, die über den Waldboden huschen, in dem Wissen, dass sie den Weg für eine neue Welt freimacht ...+1 Ich mag den Post ^^
Nein, der Herr bewahre uns vor solcher Vielfalt! Wie sollten wir da noch wissen, was wir sind, anspruchsvolle Atmosphäriker oder tumbe Schnetzelprolos, feinsinnige Einfühler oder stumpfsinnige Dreschflegel ... Der Herr bewahre uns! Er bewahre uns! Er bewahre uns!
Der Herr bewahre uns vor der verstörenden Vielfalt des Tischrollenspiels, die es uns ermöglicht, am selben Abend in einer Runde Spielmechaniken auszureizen und dann wieder die Regeln links liegen zu lassen, am selben Tisch zu looten, das Wams des gefallenen Gegners zu durchsuchen oder sich vor Entsetzen über die Bluttat zu übergeben, am selben Abend eine Würfelorgie abzuziehen, bei der Schlag auf Schlag Zahlen und Abkürzungen durch den Raum geschleudert werden, die kein Uneingeweihter versteht, und andächtig zu lauschen, wenn der SL einem erzählt, wie die letzte Elfe des Hains ihren Kopf auf ein Kissen aus trockenem Laub bettet und mit sterbenden Augen in die Flammen blickt, die über den Waldboden huschen, in dem Wissen, dass sie den Weg für eine neue Welt freimacht ...
Nein, der Herr bewahre uns vor solcher Vielfalt! Wie sollten wir da noch wissen, was wir sind, anspruchsvolle Atmosphäriker oder tumbe Schnetzelprolos, feinsinnige Einfühler oder stumpfsinnige Dreschflegel ... Der Herr bewahre uns! Er bewahre uns! Er bewahre uns!
Warum akzeptierst du nicht einfach, dass es Dinge gibt, die manche Leute stören? Bei sich daheim im stillen Kämmerlein darf jeder machen, was er will, aber sobald wir an einem Tisch sitzen ist ein Konsens nötig. Und dann kann es eben passieren, dass irgend jemand nicht mit Leuten spielen will, die unimmersiv und mit WoW-Sprech spielen.
Ich spiele auch nicht (mehr) in einer Runde, bei der im Hintergrund immer Power Metal läuft. Das hat mit Vielfalt und Besserspielertum rein gar nichts zu tun, sondern nur mit der Tatsache, dass es für mich so nicht funktioniert. Punkt. Wenn du damit kein Problem hast: Schön für dich. Aber ich bin mir sicher, dass auch du nicht jede Verhaltensweise am Tisch abkannst, also komm mal runter von deinem hohen Ross.
Es stört mich kein bisschen, wenn Leute am Spieltisch ihre ideosynkratischen Vorlieben haben, sich darüber austauschen, zusammenfinden und auseinandergehen. Die muss man auch nicht begründen.
Was ich echt daneben finde, sind die Behauptungen darüber, dass das Spiel von Leuten "eingeschränkt" würde, nur weil sie einfach einen anderen Sprachduktus pflegen. Man muss doch keine hahnbüchenen Theorien darüber aufstellen, dass wer "looten" sagt ein mechanistisches Spielverständnis hätte, nur, weil einem selbst der Begriff auf die Nerven geht. Der Begriff darf einem auch einfach so auf die Nerven gehen.
Und was mich auch nervt, ist wenn aus der eigenen Vorliebe Handlungsanweisungen für andere Spieler abgeleitet werden, nämlich z.B., dass sie doch lieber WoW zocken sollen. Im Allgemeinen werden die Leute schon selbst wissen, ob sie am Tischrollenspiel Spaß haben, ob sie dabei nun WoW-Terminologie benutzen oder nicht. Da muss man ihnen nicht damit kommen, dass sie beim Pen&Paper irgendwie "falsch" wären.
Das ist aber in dem Beitrag, den du zitiert hast, gar nicht passiert. wtf?
Gerade im Kampf finde ich solche Dinge schlimm. Denn der Kampf soll spannend und mitreissend sein. Als SL vergebe ich Gummipunkte für coole, atmosphärische und immersive Beschreibungen im Kampf.
Was ich echt daneben finde, sind die Behauptungen darüber, dass das Spiel von Leuten "eingeschränkt" würde, nur weil sie einfach einen anderen Sprachduktus pflegen.
Es ist nunmal ein sehr auf Sprache ausgelegtes Spiel. Und ja - natürlich wird dies eingeschränkt wenn ich mich in meiner Begriffswahl einschränke. Es ist nur nicht zwingend etwas schlechtes das zu machen solange man sich dessen bewusst ist. Und mit Leuten spielt die es genauso sehen.
Dann erklär mir mal, warum sich derjenige, der nach Lust und Laune von tanken und looten spricht, sich und andere einschränkt, während der, der diese schmutzigen Worte nicht in den Mund nimmt, eine besondere Vielfalt fördert und zum Ausdruck bringt.+ 1
Der Herr bewahre uns vor der verstörenden Vielfalt des Tischrollenspiels, die es uns ermöglicht, am selben Abend in einer Runde Spielmechaniken auszureizen und dann wieder die Regeln links liegen zu lassen, am selben Tisch zu looten, das Wams des gefallenen Gegners zu durchsuchen oder sich vor Entsetzen über die Bluttat zu übergeben, am selben Abend eine Würfelorgie abzuziehen, bei der Schlag auf Schlag Zahlen und Abkürzungen durch den Raum geschleudert werden, die kein Uneingeweihter versteht, und andächtig zu lauschen, wenn der SL einem erzählt, wie die letzte Elfe des Hains ihren Kopf auf ein Kissen aus trockenem Laub bettet und mit sterbenden Augen in die Flammen blickt, die über den Waldboden huschen, in dem Wissen, dass sie den Weg für eine neue Welt freimacht ...+ 1
Nein, der Herr bewahre uns vor solcher Vielfalt! Wie sollten wir da noch wissen, was wir sind, anspruchsvolle Atmosphäriker oder tumbe Schnetzelprolos, feinsinnige Einfühler oder stumpfsinnige Dreschflegel ... Der Herr bewahre uns! Er bewahre uns! Er bewahre uns!
@Rumspiel:
Es ist nicht so sehr das "schlimm", was zum Wioderspruch reizt. Sondern in der Aussage "Der Kampf soll spannend und mitreißend sein" steckt kontextbedingt drin, dass er das nicht sein kann, wenn man nicht so und so spielt. Das ist die Aussage, die ich hier anzweifle, denn das ist eine Unterstellung. Wieso sollte ein Kampf mit "tanken" und fulldingens attack nicht auch spannend und mitreißend sein?
Dann erklär mir mal, warum sich derjenige, der nach Lust und Laune von tanken und looten spricht, sich und andere einschränkt, während der, der diese schmutzigen Worte nicht in den Mund nimmt, eine besondere Vielfalt fördert und zum Ausdruck bringt.
Das wurde auf den vorigen Seiten ja schon oft genug getan (also erklärt). Die Argumentation geht ungefähr so wie diese Gender-Linguistik, von der ich im Grunde keine Ahnung habe: Wenn man andauernd irgendetwas sagt, dann prägt das irgendwie auch Denken, Handeln und Gesellschaft, der Wortgebrauch ist dann wie in der Schöpfungsgeschichte quasi Fakten schaffend, d.h. wer immer nur tanken sagt, anstatt etwas anderes, der reduziert die Spielrealität auch auf solche Begriffe, heißt es in der Theorie, und am Ende schafft er quasi, dass er selbst auf gar nichts anderes mehr als aufs Tanken kommt. LTI, was weiß ich, das Affirmieren von Klischees durch ständige unbewusste, verbale Reproduktion ...
Das wurde auf den vorigen Seiten ja schon oft genug getan (also erklärt). Die Argumentation geht ungefähr so wie ...die haben noch kein gutes Wiener DSA Schnarch Stimmisdpiel erlebt.
Ich kann da nur aus meiner Warte sprechen: Ohne Immersion, ohne Kontext und ohne emotionales Investment ist ein Rollenspielkampf etwa so spannend wie eine Partie Mensch-ärger-dich-nicht. Wenn nun jemand durch die Verwendung von WoW-Sprech aus der Immersion gerissen wird (und es gibt Leute, für die das zutrifft), dann ist der Kampf eben für diese Leute entsprechend unspannend - weil sie nicht "drin" sind.hat dagegen jemand was gesagt? Das ist ne Geschmacksfrage, genauso wie es Leuten Spass machen mag das ihr Input auf Hartwursteinkäufe und Tavernenhohlschwafeleien reduziert ist.
Dann erklär mir mal, warum sich derjenige, der nach Lust und Laune von tanken und looten spricht, sich und andere einschränkt, während der, der diese schmutzigen Worte nicht in den Mund nimmt, eine besondere Vielfalt fördert und zum Ausdruck bringt.
hat dagegen jemand was gesagt?
Gerade im Kampf finde ich solche Dinge schlimm. Denn der Kampf soll spannend und mitreissend sein. Als SL vergebe ich Gummipunkte für coole, atmosphärische und immersive Beschreibungen im Kampf.
Na, die Antwort liegt doch auf der Hand. Wenn die fraglichen Begriffe innerhalb der Runde destruktiv auf die im Konsens gewünschte Spielatmosphäre wirken, dann führt die Verwendung insgesamt zu einer Einschränkung der Mitspieler (da vermindertes Spielvergnügen), während die Vermeidung den Mitspielern mehr Raum gewährt, weil eben nichts kaputt geht.
Ich hab nur korknadels Frage beantwortet, nicht irgendwo dagegenargumentiert.
Das ist ja sogar nicht einmal völlig abwegig - klar stimme ich zu, dass Menschen die Wirklichkeit in ihrem Kopf über Sprache organisieren, und klar, wenn Leute NUR "tanken!" und "looten!" krakeelen, dann schränken sie auch ihre Denkoptionen ein. Genauso schränken Leute aber auf Dauer ihre Denkoptionen ein, wenn sie dauernd nur die gleichen drei Athmo-Vokabeln "panthergleich", "unheilvoll" und "erhaben" raunen.
@Kampf ausschmücken:
Wie machen die Ausschmücker und Immersionisten das denn dann am Spieltisch? Ich kann mir das bei den meisten Systemen nicht vorstellen. Denn dort muss man doch zwangsläufig ständig aus dem IC-Sprech und aus der Beschreibung herausfallen, um regeltechnische Dinge zu klären, Zuschläge und Abzüge festzulegen, Würfelergebnisse und Schadenssummen mitzuteilen. Das lässt sich doch gar nicht vermeiden, und das sind ja doch ganz stattliche Textmengen, die zwangsläufig mechanisch sind und einen aus der Spannung und Mitgerissenheit einer Kampfschilderung herausreißen müssen.
Upps, ich habe Deine Antwort übersehen (wie nur?).
Ja, freilich ist auch das eine Sache der persönlichen Wahrnehmung und des Geschmacks, das war mir schon bewusst.
@Kampf ausschmücken:
Wie machen die Ausschmücker und Immersionisten das denn dann am Spieltisch? Ich kann mir das bei den meisten Systemen nicht vorstellen. Denn dort muss man doch zwangsläufig ständig aus dem IC-Sprech und aus der Beschreibung herausfallen, um regeltechnische Dinge zu klären, Zuschläge und Abzüge festzulegen, Würfelergebnisse und Schadenssummen mitzuteilen. Das lässt sich doch gar nicht vermeiden, und das sind ja doch ganz stattliche Textmengen, die zwangsläufig mechanisch sind und einen aus der Spannung und Mitgerissenheit einer Kampfschilderung herausreißen müssen.
Ich finde es fruchtbar wenn diese MMO- und Computerbegriffe verwendet werden.Ich meinte natürlich furchtbar ::)
Aber auch bei z.B. SR: "Hey Mage ich hab ne S-Wunde. Heil ma!" rennt meine Immersion nackt mit nem Cocktail durch den Garten. :bang:
Gerade im Kampf finde ich solche Dinge schlimm. Denn der Kampf soll spannend und mitreissend sein. Als SL vergebe ich Gummipunkte für coole, atmosphärische und immersive Beschreibungen im Kampf.
Kommt darauf an. Wenn der Spielleiter die Optionen des Charakters kennt (entweder indem sie vorab festgelegt sind oder aber er sie selbst je nach Situation festlegt) muss dieser mechanisch nichts beschreiben.
Ähnlich sieht es aus wenn der Spielleiter seinen Spielern vertrauen kann und diese ihre eigenen Werte etc. kennen. Um ein Beispiel zu nennen....in AD&D wird der Wert den ich schliesslich als Trefferwurf sage durchaus von vielen mechanischen Komponenten beeinflusst. Dennoch sage ich diese selten komplett. Der SL weiß dass ich mich mit meinen Werten auskenne und das es wohl passen wird wenn ich einen bestimmten Wert ansage. Bei komplizierteren Dingen reicht auch meist der Name dessen was man macht - den rest kennt der SL oder kann es nachschauen.
QED
Die Antwort darauf ist: Gar nicht. Looten und Plündern ist genau das gleiche nur in anderer Sprache. Es gibt vielleicht ein paar unterschiedliche Assoziationen aber im wesentlichem besteht dort kein Unterschied.
^^ das Thema hast du wohl wirklich überlesen, denn es wurde weiter oben schon behandelt.
Die Antwort darauf ist: Gar nicht. Looten und Plündern ist genau das gleiche nur in anderer Sprache. Es gibt vielleicht ein paar unterschiedliche Assoziationen aber im wesentlichem besteht dort kein Unterschied.
Also wird hier mal wieder nur um des Diskutierenswillen diskutiert.
^^ das Thema hast du wohl wirklich überlesen, denn es wurde weiter oben schon behandelt.Man einigt sich am Spieltisch ja aber auch auf eine gemeinsame Sprache. ;) Und Looten würde vielen Leuten, die ich kenne, gar nichts sagen, also den Informationswert senken. Übrigens macht es schon einen Unterschied, ob du sagst, dass du die Leiche fledderst, plünderst, durchsuchst oder durchwühlst, wenn es auch ein äußerst feiner sprachlicher Unterschied ist, den ich nicht missen möchte. Da man im P&P aber nicht viel mehr als die Sprache zur Verfügung hat, sind auch Nuancen bedeutsam - und Looten lässt immer gleich PC-Assoziationen mitschwingen, da es der einzige Kontext ist, in dem dieser Anglizismus normalerweise verwendet wird. Und selbst wenn nur ein einziger Spieler am Tisch Looten nicht versteht, hat sich die Verwendung des Wortes doch schon als schlecht herausgestellt.
Die Antwort darauf ist: Gar nicht. Looten und Plündern ist genau das gleiche nur in anderer Sprache. Es gibt vielleicht ein paar unterschiedliche Assoziationen aber im wesentlichem besteht dort kein Unterschied.
Das Problem ist nicht das Wort "luuutn", oder das Wort "täänkn". Das Problem ist, wenn ein Spieler darauf beschränkt ist, die Handlungsweisen die er von seinem CRPG kennt auf P&P zu übertragen (und eigentlich fast nur diese), obwohl es doch eigentlich so viel mehr gäbe.
(...)
Aber wenn genau eine Person unter 5 Leuten die bemüht sind auch erzählerisch ein bißchen was zu bieten so ist, und auch der Spielleiter offensichtlich einfach einen anderen Stil pflegt. Dann ists doof. Echt.
Das Problem ist nicht das Wort "luuutn", oder das Wort "täänkn".
Das Problem ist, wenn ein Spieler darauf beschränkt ist, die Handlungsweisen die er von seinem CRPG kennt auf P&P zu übertragen (und eigentlich fast nur diese), obwohl es doch eigentlich so viel mehr gäbe.
[...]
Aber wenn genau eine Person unter 5 Leuten die bemüht sind auch erzählerisch ein bißchen was zu bieten so ist, und auch der Spielleiter offensichtlich einfach einen anderen Stil pflegt.Wenn ich dich richtig verstehe ist das so, dass 4 deiner Spieler sagen "Ich begebe mich zum Gefallenen, erlöse ihn mit einem Kehlenschnitt von seinen Qualen und dann öffne ich sein Wamss um zu sehen was er bei sich trägt? Hat er neben dem offensichtlichen vielleicht noch etwas, das seine Zugehörigkeit und/oder Herkunft offenbart?"
[...]
@Topic:
Ihr werdet alt! ;)
Mein Vorteil: Ich BIN alt! ;D
Sprachgebrauch ändert sich. Früher hiess es plündern, heute looten.
Mooks nannte man Statisten und der Tank hiess früher Zwerg.
Spielen heisst heut gamen und elektronische Kontostand prüfen und Geld überweisen ist zu online-banking geworden.
Sicherlich wird dem einem oder anderen jetzt die Immersion flöten gehen,
so wie unsere Eltern der Genuß des Sonntagsbratens verging, wenn sie uns am Tisch reden gehört haben.
mmoRPGs sind nun mal seit Jahren in und deswegen beeinflussen sie auch den Sprachgebrauch.
Lebt damit, denn ändern werdet ihr das nicht.
Boba
der diese Sprech auch sch.... findet und mm-Orks nicht leiden kann >;D
Wir haben keine Online-Spieler in der Gruppe. Niemand hat WoW etc. gespielt.
Ausser mir vielleicht.
Trotzdem benutzen wir halb im Spass, das Wort "looten".
Man fragt sich immer wie alt die Kritiker eigentlich sind.
Schließlich ist 'Looting' als englisch für 'Plündern' nicht nur älter als die MMORPGs, sondern auch älter als die CRPGs ganz allgemein - und übrigens auch als Rollenspielen, schließlich plünderte man weltweit schon seit der Erfindung des Krieges(oder der Nachbarn).
gibts imemr mal. bei usn hat es sich bewehrt die zu ersetzen ohne es ihnen mitzuteilen und sie einfahc nicht mehr anzurufen doer auf ihre kontaktversuche zu reagieren. wenn man dann über dritte hört, dass sie ind er gruppe vierter neue opfer gefunden haben lacht man sich geschmeidig ins fäustchen...
Es ist nicht immer besser, nur weil man ein "Fürwahr" voranschiebt.Wohl gesprochen :d Und die Die DM of the Ring Comics sind gut.
was man übrigens auch tun kann ist mit solchen spielern einfach mal ein abenteuer zu spielen in dem es nichts zu looten gibt und in dem auch nicht gekämpft wird. bei dsa tut es solchen leuten gut ihnen kobolde vorzusetzen. das zwingt zu rollenspiel. man ist einem völlig übermächtigen gegner ausgesetzt und muss sich irgendwie rasuwieseln. den kann man nicht umhaun und er dropt auch nichts.Von DSA Kobolden weiß ich nichts, aber die Idee ist ansich ganz gut. Das einzige Problem ist das es die Spieler schnell entmutigen kann.
Spieler dazu zu zwingen nicht die Dampfhammer Methode zu verwenden, kann im besten fall das Spiel zu bereichern. Im schlimmsten fall geht es total an dem vorbei was sich die Spieler vom Spiel erwarten.
Ich bin deiner Meinung und habe mich in meinen letzten Absatz, offensichtlich missverständlich ausgedrückt.
Ich wollte nur anmerken das es reizvoll sein kann die Spieler vor Herausforderungen zu stellen, bei denen ein Frontal Angriff die schlechteste Option ist.
Die Spieler zu irgendetwas erziehen zu wollen ist meiner meinung nach militanter Mumpitz.
Threadnekromantie füreinenzwei Sätze ohne Verb? :o
Wo ist denn dieser Thread warum Powergamer nicht gleich Computerrollenspiele spielen?
Ich hsbe sie hochgeholt um sie nachher durchzulesen. Ich bin auf der Suche nach einem Thread in dem es darum ging warum Powergamer nicht gleich CRPGs spielen. War irgend wann zw 2015 u 17. Ich bin an aus aktuellem Anlass an den damals ausgetauschten Argumenten interessiert...Ich weiß nicht, was du mit Powergamern meinst. Aber "man kann dann doch auch gleich Computerspiele spielen" war eine ab und zu gehörte Kritik an Abenteuerrollenspielern (ARS). Und eigentlich kann man nur froh sein, dass diese Grabenkämpfe vorbei sind. Daher verstehe ich das Ausbuddeln nicht. Du hättest dir auch Lesezeichen setzen können...
(...) Du hättest dir auch Lesezeichen setzen können...Die Funktion kannte ich bis dato nicht aber danke für den Hinweis......