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Medien & Phantastik => Multimedia - Software & Betriebsysteme => Multimedia => Linux/Unix => Thema gestartet von: 8t88 am 19.11.2012 | 13:11
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Mir ist ein alter Laptop in die Hände gefallen.
Da er stationär betrieben werden muss (der Akku ist defekt und ohne Strom geht er "sofort" aus!),
soll er zum Surfen/PDF/Musik/Video dienen, wenn mein Haupt PC zum spielen verwendet wird.
Problem: Windows XP ist mit Servcepack 3 zu viel für Ihn, die Performance ist "ok" aber eigentlich zu langsam.
Der Laptop hat (etwa)
-1GB RAM
-2Ghz (Single Core)
-keine 3D Hardware.
-Festplatte ist irgendwas zwischen 120 und 250 GB, also mehr als ausreichend.
Anforderungen
-Netzwerkkartenerkennung
-Internet
-Netzlaufwerke/Datentransfer mit einem Windows Vista PC (NTFS-Dateisystem).
-Grafische Oberfläche
-Einfach zu Handhaben
-Schnell
-Wenns geht irgendwas was ich nicht manuell kompilieren muss... Ein herunterladen einer ISO und installation über Optische Medium wären mir sehr lieb.
-Videounterstützung (Codecs, und ein Player alá VLC
Was nehm ich da am besten für eine Distrubution?
Links, Tipps?
Immer her damit :)
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Hast du schonmal eine Knoppix-Live CD/DVD (http://www.knoppix.org/) ausprobiert?
Die laeuft ja direkt vom Laufwerk und muss nichtmal auf dem Rechner istalliert werden. Ziemlich gut um erstmal zu testen ob der Kram ueberhaupt laeuft.
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Gute idee, kann ich mal machen...
Oh... anscheinend brauch eich Rohlinge ~;P
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Es gibt im Internet genug Programme, die dir fast beliebige Linux-Distributionen bootbar auf einen USB-Speicher daufpacken. Da muss der Laptop nur von USB booten können.
Für den Start würde ich Linux Mint empfehlen, da das angeblich die ganzen Video- und Audiocodecs schon mitbringt. Bei anderen Distributionen muss man die i.d.R. von Hand nachladen - was aber auch kein Hexenwerk ist.
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klein und wenig hardware? schau dir mal Lubuntu an.
http://lubuntu.net/
oder schau dir die andren Ableger an:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ubuntu#Abwandlungen
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Danke Galotta...
Kann man das auch von USB Booten wie dieses Mint-Linux?
Und kann man damit auf NTFS-latten per Netzwerk zugreifen?
Wie mache ich überhaupt ein Netzlaufwerk zwischen Linux und Windows?! :o
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Für Windows dateifreigaben gibts samba das funktioniert wenn man es erstmal eingerichtet hat sehr zuverlässig, in meiner Erfahrung sogar besser als unterschiedliche Windows Versionen.
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Für Windows dateifreigaben gibts samba das funktioniert wenn man es erstmal eingerichtet hat sehr zuverlässig, in meiner Erfahrung sogar besser als unterschiedliche Windows Versionen.
Wo installiere ich das denn? Auf der Windows kiste? Auf beiden?
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Es gibt im Internet genug Programme, die dir fast beliebige Linux-Distributionen bootbar auf einen USB-Speicher daufpacken. Da muss der Laptop nur von USB booten können.
Und der USB-Speicher unbeschädigt sein. (Was auch immer das heißen mag.) Ich hab jedenfalls die Erfahrung mit meinem Netbook gemacht, dass man besser fährt, wenn man über CD bootet, anstelle auf einen USB-Stick zurückzugreifen.
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Wo installiere ich das denn? Auf der Windows kiste? Auf beiden?
Auf der Linux-Box.
Allerdings gibt's erst noch die Frage: Wierum willst du denn zugreifen?
Mit Linux auf Windows: du brauchst cifs
Mit Windows auf Linux: du brauchst samba
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Falls es maximal schlank sein soll, quasi das Optimum an Leichtigkeit für alte Hardware, dann würde ich Damn Small Linux empfehlen, das kriegst Du sogar auf nem 486er zum laufen! :d
Lubuntu ist ansonsten definitiv eine gute Wahl!
Das Entscheidende ist ein schlanker Desktop, nicht Gnome oder KDE, sondern eben sowas wie LXDE (wie bei Lubuntu) oder auch XFCE, WindowMaker o.ä.
Wenn das Gerät immerhin ein Pentium III/Pentium IV ist, wäre z.B. auch OpenSUSE mit LXDE gut, das ist schon für i686-Prozessoren optimiert.
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Auf der Linux-Box.
Allerdings gibt's erst noch die Frage: Wierum willst du denn zugreifen?
Mit Linux auf Windows: du brauchst cifs
Mit Windows auf Linux: du brauchst samba
In beide Richtungen, also brauche ich wohl beides ;)
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Lubuntu ist ansonsten definitiv eine gute Wahl!
Das Entscheidende ist ein schlanker Desktop, nicht Gnome oder KDE, sondern eben sowas wie LXDE (wie bei Lubuntu) oder auch XFCE, WindowMaker o.ä.
Wobei die Vorteile von LXDE in dem Moment verrauchen, wo man anfängt desktop-Fremde Programme von den anderen Familien installieren zu wollen. (Sprich: Für dei entsprechenden Anwendungen muss man auch noch nachprüfen, welche Optionen Lubuntu als eigenen Browser, Textverarbeitung und/oder MP3-Player liefert, anstatt das man sich gleich auf die jeweils großen Namen wie Firefox, Openoffice oder amaröck stürzt.)
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Ich würde mich gar nicht so auf dieses leichtgewichtige Zeug fixieren wollen.
Am ende steht da dann doch mehr aufwand als ursprünglich angedacht, weil man rumfrickeln muss.
Probier erst einmal eine benutzerfreundliche Disti mit KDE (=> Bedienung ähnelt der von Windows deutlich stärker als Gnome bzw Unity) wie OpenSuse, Mandriva oder die KDE-Variante von Ubuntu.
Wenn das nicht funktioniert, kannst du dir immer noch ein leichtgewichtigeres UI antun.
Um die Iso bootbar auf nen Stick zu schreiben ist UNetbootin eines der angenehmsten Werkzeuge.
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Ich sehe schon ich muss da ein wenig mehr arbeit reininvestieren als gedacht. aber wenns hinterher läuft, ok ;)
Werd am wochenend emal damit anfangen, vorher wird das nichts.
Aber gerne weiter!
Vielen Dank schon Mal für eure Hilfe! :D :d
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Ich würde an deiner Stelle mal Xubuntu ausprobieren. Es besitzt wir alle anderen Ubuntuabkömmlinge die (modifizierte) Debianpaketverwaltung und XFCE als Windowsmanager. Der ist schmal, flott und bietet einem jeden Luxus, den man benötigt. Kann auch auf den USB-Stick zum Ausprobieren gepackt werden.
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Was heisst das:
-Debianpaketverwaltung
-XFCE
wtf?
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Mit der Paketverwaltung installierst du neue programme - je besser desto einfacher. sei froh, dass die Paketverwaltung super ist. ;-)
http://wiki.ubuntuusers.de/Paketverwaltung
XFCE
das klicki-bunti ding auf dem monitor. dort klickst du rum. ist bunt. du startest programme und
eben alles bei dem du nicht tippen muss um etwas zu starten. windows kennt nur ein einen... desktop.-
bei linux kannst du dir einen aussuchen, der die gefällt. manche sind toll, manche schnall manche langsam, manche 3d
je nach deinem geschmack. gnome, KDE oder xfce.. oder oder oder
http://wiki.ubuntuusers.de/Xfce
http://www.youtube.com/watch?v=5gz3nj2EqoQ&feature=related
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XFCE... Du meinst "eine bestimmte" GUI?
Oder Heisst "Graphical User Interface" einfach XFCE unter Linux weil die immer ne Extrawurst mit ihren namen haben müssen? ;)
Danke in jedem Fall!
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Ich hab übrigens nix dagegen wenn das hier in den Linux-Channel verschoben wird.
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XFCE... Du meinst "eine bestimmte" GUI?
Oder Heisst "Graphical User Interface" einfach XFCE unter Linux weil die immer ne Extrawurst mit ihren namen haben müssen? ;)
Danke in jedem Fall!
XFCE ist eine bestimmte GUI. Die 3 weit verbreiteten sind Gnome, KDE und XFCE.
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Unity ist wohl inzwischen auch weitverbreitet, da Ubuntu damit kommt.
Ich hab übrigens nix dagegen wenn das hier in den Linux-Channel verschoben wird.
Hab ich erledigt.
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Klein und ressourcenschonend sind auch Fluxbox und Windowmaker.
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Je nach dem was für ne SingleCore CPU da drin ist sollte auch SuSe gehen. Lief hier mal kurz auf nen AMD E-Serie Rechner (inzwischen ist da Win8 drauf) und die Leistung war ausreichen. Das Ding kann (mit entsprechnder Software aus den Suse Repositories) DVDs abspielen etc. Alles ohne langes basteln gelaufen. Dito Druckerfreigabe, zugriff auf die NAS (dafür/als DVD Spieler wurde er gebraucht - der neue Fernseher kann selber auf NAS/DVD und der neue Drucker ist netzwerktauglich daher wurde Tran gekocht) etc.
Angenehm war das alles mal eben schnell per graphischer Oberfläche zusammenklickbar war und man das Federvieh fast nicht zu sehen bekommt.
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Hmm... ich werd mich damit mal auseiander setzen, wenn ich soweit bin.
Wird wohl noch bis Januar warten müssen. Vorher bekomme ich das nicht auf die Kette :P
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Ich kaprere mal diesen Thread, weil meine Problemstellung identisch ist. Alter Laptop, Beschreibung von 8t88 passt auf meinen haargenau, ich will darauf ebenfalls Linux haben.
Lubuntu ist fehlgeschlagen. Irgendwas am System war nicht in Ordnung. Ich bekam dauernd Fehlermeldungen, Programme ließen sich nicht installieren, nicht mal mittels Standardverfahren des Softwaremanagers. Dafür war das System wirklich schnell! Auf der alten Kiste hat es alle Fenster und Programme blitzschnell geöffnet. Spürbar schneller als Windows XP auf einem modereneren Laptop. Eventuell hatte es auch damit zu tun, dass ich 10 GB als Auslagerungsspeicher (sowas wie Erweiterung des Arbeitsspeichers) partitioniert habe.
Jetzt ist Linux Mint drauf. Programme installieren klappt soweit problemlos. Das System ist aber sehr langsam. Das simple Öffnen eines Ordners daaaaauert. Als ich Mint installierte, habe ich nichts partitioniert, sondern Lubuntu einfach überschrieben. Jetzt weiss ich nicht, ob die Auslagerungspartition noch da ist und von Mint genutzt wird. Wie kann ich das überprüfen?
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In einer Konsole einfach mal
swapon -s
ausführen, dann bekommst du eine Auflistung aller eingebundenen Swappartitionen inklusive Größe und gerade genutztem Speicher.
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Ok. Es wird eine Partition angezeigt.
Name: /dev/sda5
Size: 1036284
Used: 53676
Priority: -1
Die Festplatte ist 120 GB groß.
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Das ist ne 1Gb große Partition von der ca. 50Mb gerade genutzt werden, Wenn du Probleme wegen knappem Speicher hättest, sollte da nicht 95% ungenutzt sein vom Auslagerungsspeicher. Ich glaub nicht das die Geschwindigkeit hier am Speicher scheitert, welche Version von Mint hast du denn installiert?
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16 Petra.
Eine Partition mit 1 GB hatte ich gar nicht angelegt. Wo kommt die her?
Vielleicht sollte ich noch mal neu installieren und diesmal auch wieder partitionieren?
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End mit welcher Edition?
- Cinnamon
- MATE
- KDE
- xfce
Für ältere Rechner würd ich von denen xfce nehmen, und vielleicht MATE mal ne Chance geben, KDE und Cinnamon (benutzt Gnome 3) würd ich nur auf nem relativ neuen Rechner mit ordentlicher Grafikkarte installieren.
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Habe Cinnamon. Hmja.
Kann man die Benutzeroberfläche nicht nachträglich ändern?
Edit: Ist Mint X etwas substantiell anderes als Cinnamon oder geht es dabei nur um Kosmetik? Blicke nicht ganz durch, wie die Hierarchie des Ganzen so aussieht.
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Ansich schon, is blos die Frage wie lange das dauert, erstmal die ganzen Pakete für ne andere Oberfläche installieren und dann den alten Kram wieder deinstallieren. Wenn auf dem System nicht schon ne Menge Anpassungen sind, dann ist man mit neuinstallieren vermutlich schneller, und man spart sich die Probleme beim ändern der ganzen Konfigurationen.
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Installier ich mal neu. Von der Trägheit abgesehen bin ich bisher sehr zufrieden mit den ersten Eindrücken von Mint. WLAN-Drucker wurde erkannt und blitzschnell installiert. Funktioniert auch!