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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Allgemein => Thema gestartet von: ErikErikson am 19.11.2012 | 22:12

Titel: Experiment: Undefinierte Bereiche einer Sandbox
Beitrag von: ErikErikson am 19.11.2012 | 22:12
Dieser Thread soll ein kleines Experiment sein. ich möchte wissen ,was passiert, wenn sich alle an eine enge Ausgangsdefinition des zu diskutierenden Themas halten,bzw. ob es überhaupt möglich, ist dieses Experiment durchzuführen. Daher bitte ich darum, das alle ausnahmweise sich an folgende Regeln halten:

Das Thema: Wie geht man damit um, wenn die Spieler in einer Sandbox einen Bereich betreten möchten, der noch nicht ausgearbeitet ist?

Das o.g. Thema soll besprochen werden. Verboten sind alle OT-Sachen, Klein-Kleindiskussionen über Aussagen, die nicht ganz direkt mit dem Thema zu tun haben, Begriffsdiskussionen, Grundlagendiskussionen zu Dingen, die geklärt werden müssen, bevor man die Frage beantworten kann, und alle Meta-Aussagen zur Fragestellung.
Titel: Re: Experiment: Undefinierte Bereiche einer Sandbox
Beitrag von: Boba Fett am 19.11.2012 | 22:28
Wie geht man damit um, wenn die Spieler in einer Sandbox einen Bereich betreten möchten, der noch nicht ausgearbeitet ist?

Option 1: Man improvisiert
Option 2: Man unterbricht das Spiel und arbeitet das aus.
Titel: Re: Experiment: Undefinierte Bereiche einer Sandbox
Beitrag von: rettet den wald am 19.11.2012 | 22:34
Das Thema: Wie geht man damit um, wenn die Spieler in einer Sandbox einen Bereich betreten möchten, der noch nicht ausgearbeitet ist?

Man zieht die Bereichsgenerierungsregeln zu Rate, mit denen sich ein neuer Bereich erstellen lässt (meist durch auswürfeln).
Titel: Re: Experiment: Undefinierte Bereiche einer Sandbox
Beitrag von: Darkling ["beurlaubt"] am 19.11.2012 | 22:36
Option 4: Man sagt den Spielern, dass sie nun unausgearbeitetes Terrain betreten würden und fragt, ob sie das wirklich wollen. Falls ja, siehe Option 1 oder 3. Falls nein wird bis auf Weiteres erstmal im ausgearbeiteten Teil der Sandbox gespielt, so dass die Lücken bis zur nächsten Spielsitzung ausgearbeitet werden können.
(Hier sehe ich einen Unterschied zu Option 2, da das Spiel direkt weitergehen kann.)

Option 5: Heulen, schreien, mit den Füssen aufstampfen, mit Büchern und Würfeln schmeißen und die Luft anhalten, bis die Spieler beschließen, dass ihre SCs im ausgearbeiteten Bereich verbleiben. Diese Methode führt aber unweigerlich dazu, dass man sich Gedanken darüber machen sollte, was man tun kann und sollte, um jemals wieder Ernst genommen zu werden.

Titel: Re: Experiment: Undefinierte Bereiche einer Sandbox
Beitrag von: Arldwulf am 19.11.2012 | 22:41
Man fragt sich warum sie den Bereich betreten wollen, was sie dort erwarten. Dann greift man dies auf, führt diesen Gedanken fort.

Beispiel:

Die Spieler wollen in den nicht weiter ausgearbeiteten Sumpf des Silbernebels weil sie dort einen Drachen vermuten. Der Spielleiter könnte dort nun z.B. jemanden sich verstecken lassen der die Gerüchte über Drachen im Sumpf bewusst geschürt hat. Oder etwas ganz anderes das diese Gerüchte erklärt.

Wichtig ist eigentlich nur auf die Grundidee der Spieler einzugehen.
Titel: Re: Experiment: Undefinierte Bereiche einer Sandbox
Beitrag von: Taschenschieber am 19.11.2012 | 22:44
Stichwort "Ausgestaltung in Tabellenform", d. h. es gibt passende (vorbereitete) Zufallstabellen, mit denen sich neue Bereiche konsistent aus dem Ärmel schütteln lassen.
Titel: Re: Experiment: Undefinierte Bereiche einer Sandbox
Beitrag von: Bad Horse am 19.11.2012 | 22:45
Das Thema: Wie geht man damit um, wenn die Spieler in einer Sandbox einen Bereich betreten möchten, der noch nicht ausgearbeitet ist?

Man schickt sie einkaufen, während man selbst schnell ein paar Tabellen zusammenschustert, mit denen man dann den Bereich auffüllen kann.

Alternativ: Man lässt die Spieler eine Tabelle zusammenschustern, während man selber noch ein paar Hexfelder auf die Karte pinselt und mit halbwegs glaubhaften Farben anpinselt.

Noch mehr Alternativ: Man spielt den Weg in den unausgearbeiteten Bereich aus, falls die SCs noch nicht schon am Rand stehen.
Titel: Re: Experiment: Undefinierte Bereiche einer Sandbox
Beitrag von: DAS SYSTEM am 19.11.2012 | 22:51
Also, ich lasse das tatsächlich immer von der Intention des Spielers abhängen. Ich neige dann zu: Gib dem Affen Zucker. Wenn es den "plot", wenn man es bei sandboxing so nennen kann, nicht durcheinanderbringt, gebe ich dem Spieler, was er möchte.

Vielleicht würze ich das mit einer kleinen Herausforderung, je nach Gusto und Charakter. Tatsächlich kann es dann vorkommen, das ich ganz zufällig eine 5 Minuten Pause einberufe, wenn mir ganz spontan nix auf der Zunge liegt.

(Experiment geglückt?) ;o)
Titel: Re: Experiment: Undefinierte Bereiche einer Sandbox
Beitrag von: Taschenschieber am 19.11.2012 | 22:57
Also, ich lasse das tatsächlich immer von der Intention des Spielers abhängen. Ich neige dann zu: Gib dem Affen Zucker. Wenn es den "plot", wenn man es bei sandboxing so nennen kann, nicht durcheinanderbringt, gebe ich dem Spieler, was er möchte.

Wenn die Spieler in einer Sandbox den Plot sprengen, machst du was falsch...
Titel: Re: Experiment: Undefinierte Bereiche einer Sandbox
Beitrag von: Bad Horse am 19.11.2012 | 22:58
Schiebi, du bist Off-Topic.  ;)
Titel: Re: Experiment: Undefinierte Bereiche einer Sandbox
Beitrag von: Taschenschieber am 19.11.2012 | 23:00
Schiebi, du bist Off-Topic.  ;)

Das Topic hat sich doch wegen Offensichtlichkeit der Eingangsfrage schon längst in ein tiefes Loch zurückgezogen, um dort in Würde zu sterben.
Titel: Re: Experiment: Undefinierte Bereiche einer Sandbox
Beitrag von: bibabutzelmann am 19.11.2012 | 23:04
Man lässt ihnen ihre Freiheit und akzeptiert es und greift auf sein für Rollenspieler tpisches Improvisationstalent zurück. :d
Titel: Re: Experiment: Undefinierte Bereiche einer Sandbox
Beitrag von: Auribiel am 19.11.2012 | 23:09
Wie geht man damit um, wenn die Spieler in einer Sandbox einen Bereich betreten möchten, der noch nicht ausgearbeitet ist?

Option 1: Man improvisiert
Option 2: Man unterbricht das Spiel und arbeitet das aus.

Denke mit diesen beiden, dazu noch Option 3 fährt man gut. Wahrscheinlich würde ich persönlich in einer Sandbox improvisieren, da ich Zufallstabellen nicht so recht mag.
Titel: Re: Experiment: Undefinierte Bereiche einer Sandbox
Beitrag von: Taschenschieber am 19.11.2012 | 23:10
Denke mit diesen beiden, dazu noch Option 3 fährt man gut. Wahrscheinlich würde ich persönlich in einer Sandbox improvisieren, da ich Zufallstabellen nicht so recht mag.

Zufallstabellen sind ja nur ein Werkzeug. Und jeder SL hat seine eigenen Werkzeuge.
Titel: Re: Experiment: Undefinierte Bereiche einer Sandbox
Beitrag von: Auribiel am 19.11.2012 | 23:13
Ist das nicht wieder eine OT-Bemerkung? Ich würd gerne was drauf antworten, aber dann rutscht das in die Metadiskussion ab, daher: Bitte per PN, wenn's so dringend ist!
Titel: Re: Experiment: Undefinierte Bereiche einer Sandbox
Beitrag von: Taschenschieber am 19.11.2012 | 23:23
Ist das nicht wieder eine OT-Bemerkung? Ich würd gerne was drauf antworten, aber dann rutscht das in die Metadiskussion ab, daher: Bitte per PN, wenn's so dringend ist!

Ich mag Züge.
Titel: Re: Experiment: Undefinierte Bereiche einer Sandbox
Beitrag von: ErikErikson am 20.11.2012 | 10:30
Zwischenergebniss: Es geht.  :d Aber das Ergebniss ist etwas dröge.
Titel: Re: Experiment: Undefinierte Bereiche einer Sandbox
Beitrag von: Crimson King am 20.11.2012 | 10:37
Der Ansatz, Generierungstabellen für unbekanntes Gelände zu haben, ist der einzig sinnvolle. Alles andere führt entweder zu Zeitverlust oder zum Bruch mit dem Sandbox-Konzept.
Titel: Re: Experiment: Undefinierte Bereiche einer Sandbox
Beitrag von: Auribiel am 21.11.2012 | 20:48
Der Ansatz, Generierungstabellen für unbekanntes Gelände zu haben, ist der einzig sinnvolle. Alles andere führt entweder zu Zeitverlust oder zum Bruch mit dem Sandbox-Konzept.

Ohne Eriksons Vorgaben verletzen zu wollen: Improvisation wäre ein Bruch mit einer Sandbox? Ich vermute, mein Sandbox-Verständnis ist immer noch mangelhaft.  :-[
Titel: Re: Experiment: Undefinierte Bereiche einer Sandbox
Beitrag von: Bad Horse am 21.11.2012 | 21:00
Lies mal seine neu verlinkte Erklärung zur Sandbox. Da kommt u.a. auch Settembrini zu Wort, der damals ein großer Verfechter dieser Sache war.

Kurz gesagt, soll der SL möglichst wenig nach persönlichem Geschmack in die Sandbox eingreifen. Der SL ist primär als Moderator und Schiedrichter da, nicht als Weltenschöpfer. Daher ist Improvisation nach persönlichem Geschmack in der Settembrini-Sandbox tatsächlich ein No-Go.
Titel: Re: Experiment: Undefinierte Bereiche einer Sandbox
Beitrag von: ErikErikson am 21.11.2012 | 21:05
Den Abschnitt, wo er was dazu sagt, habe ich aber absichtlich rausgeschnitten. Im allgemeinen ist Improvisation ein gängiges Mittel.
Titel: Re: Experiment: Undefinierte Bereiche einer Sandbox
Beitrag von: Bad Horse am 21.11.2012 | 21:07
Würde ich auch so handhaben. Ich wollte nur Auri erläutern, wieso das u.U. nicht mehr zur "reinen Lehre" zählt.  ;)
Titel: Re: Experiment: Undefinierte Bereiche einer Sandbox
Beitrag von: Auribiel am 21.11.2012 | 21:26
Danke euch beiden für die Aufklärung! Dann halte ich mich an die verfälschte Lehre, eurer beider Beispiel folgend, Senseis! ;)
Titel: Re: Experiment: Undefinierte Bereiche einer Sandbox
Beitrag von: Jiba am 22.11.2012 | 10:16
Kurz gesagt, soll der SL möglichst wenig nach persönlichem Geschmack in die Sandbox eingreifen. Der SL ist primär als Moderator und Schiedrichter da, nicht als Weltenschöpfer. Daher ist Improvisation nach persönlichem Geschmack in der Settembrini-Sandbox tatsächlich ein No-Go.

Echt jetzt?!? Wie soll das denn bitte funktionieren? Die Zufallstabelle will ich sehen, die sowas ermöglicht!  :o

Zum Thema: Noch weiter von der "reinen Lehre" der Sandbox weg: Gemeinsam brainstormen. SL nutzt das zum weiteren Vorgehen nach eigenem Gutdünken.
Titel: Re: Experiment: Undefinierte Bereiche einer Sandbox
Beitrag von: Dark_Tigger am 22.11.2012 | 11:12
Kurz gesagt, soll der SL möglichst wenig nach persönlichem Geschmack in die Sandbox eingreifen. Der SL ist primär als Moderator und Schiedrichter da, nicht als Weltenschöpfer. Daher ist Improvisation nach persönlichem Geschmack in der Settembrini-Sandbox tatsächlich ein No-Go.
Aber der SL ist doch immer zum Teil auch Weltschöpfer? Es sei denn natürlich die Sandbox die bespielt wird ist gekauft. Trotzdem wird der SL auch vorher (und natürlich nach seinem Geschmack) in die Sandkiste eingreifen, z.B. um Hooks auszulegen oder um die Sandkiste an die Gruppe anzupassen.
Das selbe passiert wenn man den definierten Bereich verlässt. Natürlich sollten sich neue Veränderungen plausibel in die Sandkiste einfügen. Und ein gerüttelt Maß Zufallstabelleneinsatz wird nicht schaden. Wie soll man das verlassen der Sandkiste sonst handhaben?
Titel: Re: Experiment: Undefinierte Bereiche einer Sandbox
Beitrag von: Bad Horse am 22.11.2012 | 12:58
Frag mich nicht. Ich hab mir das nicht ausgedacht und hielt es eigentlich für Unfug, genau wie ihr.

Aber die Settembrini-Fraktion will halt eine jungfräuliche Sandbox, die so weit wie möglich von den kreativen Kapriolen des SLs entfernt ist. Weil, wenn ich das richtig verstanden habe: Ein SL, der seine persönlichen Interessen verwirklichen will, ist unredlich.  ~;P
Titel: Re: Experiment: Undefinierte Bereiche einer Sandbox
Beitrag von: scrandy am 22.11.2012 | 13:48
Zum Topic:

1) Kontinuität: Wenn im neuen Gebiet keine bahnbrechenden Veränderungen anzutreffen sind, dann nutzt man bestehendes Material weiter und passt lediglich alles ein wenig an.

Beispiel: Die Gruppe soll durch ein quest ein Gebirge überqueren und wählt stattdessen den unvorbereiteten Wasserweg. Wären im Gebirge wilde Tiere,  Räuber und Erdrutsche vorhanden gewesen, dann wird es im Angrenzenden Meer sicherlich auch eine Bootsabteilung der Räuber, andere wilde Tiere und Klippen und Strömungen geben.

2) Modulare Vorbereitung: Ein pool an Quests und Herausforderungen wird unabhängig von der Gegend vorbereitet. Gleiches gilt für generische Orte. Wird ein neues unbenutztesTerrain betreten, so wird aus den Bausteinen dieses bevölkert. Schon begonnene Quests werden angepasst oder ausgesetzt.
Titel: Re: Experiment: Undefinierte Bereiche einer Sandbox
Beitrag von: Maarzan am 22.11.2012 | 13:56
Eine Sandbox hat zuerst einmal Grenzen, Grenzen, welche geografisch oder auch thematisch sein können und welche der SL in seinem Spielangebot auch nach seiner Einschätzung seiner Beherrschung der Sandbox nennen sollte.
Wird er innerhalb dieser Grenzen überrascht, sollte er halt schon mal fragen, was wollt ihr da eigentlich und anhand der Antwort dann abschätzen, ob er das unfallfrei improvisieren kann. Davon sollte dann abhängig sein, ob er das improvisiert oder Vorbereitungszeit benötigt.

Wobei die generellen Zufallsbegegnungen noch das letzte sind, was Kopfzerbrechen verursachen dürfte.
Titel: Re: Experiment: Undefinierte Bereiche einer Sandbox
Beitrag von: Mann ohne Zähne am 22.11.2012 | 14:09
Kurz gesagt, soll der SL möglichst wenig nach persönlichem Geschmack in die Sandbox eingreifen. Der SL ist primär als Moderator und Schiedrichter da, nicht als Weltenschöpfer. Daher ist Improvisation nach persönlichem Geschmack in der Settembrini-Sandbox tatsächlich ein No-Go.

Sorry, OT, aber sonst platz ich  ;)

Was in Deutschland so zusammenfabuliert wird, wenn's um englische "Fachbegriffe" geht, ist manchmal... so richtig doof. Also, jetzt mal zurück zu dem, wie "Sandbox" ziemlich am Anfang verwendet wurde (ich hab leider vergessen, bei wem ich das damals gelesen habe): Sandbox = Sandkasten. Was heißt das? Da stehen ein paar Burgen rum, ein paar Straßen gibt's, ein paar Gegner, die man im Sandkasten verteilt. Und dann noch ein paar "Helden" dazu. Und immer, wenn die Helden im Sandkasten an eine Stelle kommen, wo irgendwas ist, können sie sich drauf einlassen oder nicht. Was es gibt im Sandkasten, sind Gegenstände, Wesen und Orte. Was es meistens nicht gibt, sind vorgefertigte Abenteuer. So einfach ist Sandboxing.

Und was die obenstehende Bemerkung angeht: Der SL ist, VOR ALLEM in der Sandbox, Weltenschöpfer. Er setzt die Dinge (ob es nun Orte, NSCs oder Begebenheiten sind) auf die Karte, er würfelt -- so er will -- auf Zufallstabellen (die er entweder selbst gemacht hat oder die seinem Geschmack entsprechen). All das ist schöpferische Tätigkeit. Ohne SL keine Sandbox.

Liebe Grüße,
Norbert
Titel: Re: Experiment: Undefinierte Bereiche einer Sandbox
Beitrag von: Crimson King am 22.11.2012 | 19:03
Der entscheidende Punkt im Keine-Improvisation-Ansatz ist, dass der SL durch Improvisation seine Neutralität verliert. Natürlich kann, soll und muss er vorab festlegen, was dort passieren könnte, aber bitte zufällig und nicht willkürlich.

Es gibt auch Gründe, weshalb ich keine Sandkisten mag. Ich mag es, wenn die Dinge Relevanz haben, weil auf die Weise mit höherer Wahrscheinlichkeit spannende, dramatische und emotional bewegende Runden entstehen. Das ist das genaue Gegenteil davon, alles auf Basis von Zufall zu initialisieren und dann nach Ursache-Wrkung-Prinzipien + Zufall und Wahrscheinlichkeiten abzuhandeln.
Titel: Re: Experiment: Undefinierte Bereiche einer Sandbox
Beitrag von: Oberkampf am 22.11.2012 | 19:29

Das Thema: Wie geht man damit um, wenn die Spieler in einer Sandbox einen Bereich betreten möchten, der noch nicht ausgearbeitet ist?


Wenn sie das möchten, bereitet man ihn vor. Wenn sie das akut in Angriff nehmen, spielt man erstmal die Reise dahin aus. Dadurch gewinnt man Vorbereitungszeit und eventuell auch Hinweise, was eventuell schlüssig in den nicht vorbereiteten Teil passen könnte. Wenn die Spieler es schaffen, so schnell dort anzukommen, dass noch Spielzeit übrig ist, kann man auf einer Basistabelle für diese Art von Umgebung würfeln. Nebenbei improvisiert man ja sowieso, wenn man die gewürfelten Begegnungen ausspielt.