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Pen & Paper - Spielsysteme => D&D - Dungeons & Dragons => Pathfinder/3.x/D20 => Thema gestartet von: Infernal Teddy am 16.01.2013 | 17:42
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Mal eine recht blöde Frage, aber wie baut ihr eure Tabellen für Zufallsbegegnungen?
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Bestehende Listen Modifizieren, neue bauen anhand von Listen die bereits vorhanden sind...und einfach so, wie sie zum Abendteuer passen :)
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gibt es nicht mehr. bzw. werden nicht ausgespielt.
wenn ich sehe wieviel zeit die kämpfe fressen... dann lieber nur die die auch nötig sind, dafür aber richtig knackig.
dem entsprechend brauch ich da auch keine tabelle.
zufallsbegegnungen mit nicht relevanten npc auf der straße werden auch cniht wirkich forciert.
was soll ich meine spieler mit nsc´s langweilen die die nix wissen und die nix können???
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Lange Zeit gab es keine Zufallsbegegnungen bei mir, eben aus den von Kalgani genannten Gründen. Momentan versuche ich wieder, welche einzubauen. Da nehme ich aber keine langen Tabellen, bei denen dann auch ich als SL in der Situation nicht weiß, was kommen kann, sondern suche mir vorab zwei bis vier Begegnungen, die zum Abenteuer passen, und entscheide dann situativ, welche davon kommt. Hat den Vorteil, dass ich mit unterschiedlichem Herausforderungsgrad auf die jeweilige Stimmung am Spieltisch reagieren kann: Wenn die Spieler etwas dröge drauf sind, kommt eine knackigere Option, um wach zu rütteln und etwas einprägsames für den Abend zu bringen, und wenn dagegen die Spieler eigene Geschichten spinnen und voll im Abenteuer sind, kommt vielleicht eher etwas leichteres, dass sie mal eben mit Lust und Laune wegschnetzeln können oder ihre Energie mit hilfreichen NSC weiter nach oben treibt.
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Mir fällt da noch eine wichtige Info ein.
Ich leite ohne XP, die Spieler bekommen nur zwischendurch mal ne info wie weit sie ungefähr sind, damit sie ihre heropoints handeln können.
für gruppen die mit xp-vergabe spielen sind zufallsbegegnungen natürlich ein gern gesehenes fressen ;)
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gibt es nicht mehr. bzw. werden nicht ausgespielt.
wenn ich sehe wieviel zeit die kämpfe fressen... dann lieber nur die die auch nötig sind, dafür aber richtig knackig.
dem entsprechend brauch ich da auch keine tabelle.
zufallsbegegnungen mit nicht relevanten npc auf der straße werden auch cniht wirkich forciert.
was soll ich meine spieler mit nsc´s langweilen die die nix wissen und die nix können???
Hmm, wenn man eher sandboxt, dann auch ordentlich Zufallsbegegnungen und mal gucken, was sich daraus ergibt. Durch Einbetten ins Setting sollten die dann natürlich auch Kontext bekommen (also etwas wissen) und herausfordernd sollten sie durchaus auch sein.
Ich selbst nutze meinst schon vorhandenes Material, bei SecSan war ich z.B. vom Rorschachhamster begeistert:
-> http://rorschachhamster.wordpress.com/2012/12/03/wunsch-ist-wunsch-blogger-teil-1/
-> http://rorschachhamster.wordpress.com/2012/12/04/wunsch-ist-wunsch-blogger-teil-2/
-> http://rorschachhamster.wordpress.com/2012/12/05/wunsch-ist-wunsch-blogger-teil-3
-> http://rorschachhamster.wordpress.com/2012/12/06/wunsch-ist-wunsch-blogger-teil-4/
-> http://rorschachhamster.wordpress.com/2012/12/07/wunsch-ist-wunsch-blogger-teil-5-und-schlus/
Ich werd die auch für PF verwenden - wenn es nicht zu weird wird.
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Ich habe zwar Tabellen ertsellt, benutze die aber kaum, ebenfalls aus den kalgani-Gründen ;)
Die Tabellen sind regional und beschränken sich auf "Monster", die ich im Setting als ausreichend verbreitet ansehe. Untote oder Outsider tauchen da z.B. normalerweise nicht auf, weil das in meinen Augen wenig plausibel ist (was macht der Zombie im Wald?!?).
Diese Tabellen sind auch eher allgemein gehalten, z.B. wäre ein Eintrag dann "großes eher seltenes Raubtier (Animal) der Region" o.ä. das könnte dann ein Dire-Tiger sein. Die Tabellen sind im Übrigen nicht ans Level der Gruppe angepasst. Wenn die über ein übermächtiges Monster stolpern, müssen sie halt fliehen oder sonstwie damit fertig werden. Aber Begegnungen sind auch nicht zwingend immer ein Kampf.
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Hmm, wenn man eher sandboxt, dann auch ordentlich Zufallsbegegnungen und mal gucken, was sich daraus ergibt.
das hört sich eher nach "extrem improvisieren" als nach "sandbox" an.
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das hört sich eher nach "extrem improvisieren" als nach "sandbox" an.
50% einer Sandbox ist extrem improvisieren. Allein schon weil du schließlich eine Eklärung für die 2w4 Zombies in dem Wald brauchst. ;)
Oder weil die SCs sich in den Kopf gesetz haben, diese eine Gegend zu erkunden über die du dir noch nicht 5 Minuten gedanken gemacht hast.
Oder weil den Spielern gerade mal 5 Minuten die dummen Ideen ausgegangen sind, und du dir schnell was ausdenken musst, was in die Welt passt, UND für etwas Spannung sorgt.
So behandel ich auch Zufallstabellen immer: "Sag mir Liebe Tabelle, hast du eine gute Idee was gerade abgehen könnte?"
Und dann haben wir entweder: "Ohh Fünf Zombies am hellichten Tag, der Nekromant in dem und dem Turm wird dreist."
Oder: ""Mahh fünf Zombies, was in aller Welt sollten fünf Zombies hier, ignorieren wir das."
Und wenn nach ein zwei mal Würfeln mich kein Gedankenblitz getroffen hat, passiert eben nichts.
Zur eigentlichen Frage:
Ich bau bevorzugt eine Tabelle mit um die sechs Einträgen mit so klassichen Zufalls kram: 2w4 Zombies, ein Ork Jagdtrupp, eine Patroullie des örtlichen Lords, ein Händler....
Und dann hab ich immer noch ein zwei Einträge für Spezialfälle, wo ich einfach was aus dem Entsprechenden Kartenstabel, mit einigermaßen ausgearbeiteten Begegnungen, die mir sonstwo mal eingefallen sind.
Weil Speziell für einen Abend sowas vorbereiten, ist mir zu viel Arbeit (und ich hab die entsprechenden Einfälle auch eher selten), und mir den scheiß komplett am Spieltisch aus dem A*** zu ziehen, dazu bin ich net kreativ genug.
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Ok, darauf antworte ich hier jetzt nicht, sonst haben wir eine "was ist für dich eine Sandbox" diskussion. ;)
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Spieler dürfen Knowledge Local würfeln und für jeweils fünf Punkte im Ergebnis einen Eintrag tätigen.
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@kalgani
Jaaaa die Reine Lehre ist das sicher nicht. Aber zeig mir den Menschen der wirklich meint die 100% reine lehre zu Spielen, und ich zeig dir jemanden dem ich nicht glaube. ;D
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das hört sich eher nach "extrem improvisieren" als nach "sandbox" an.
Die verlinkten Tabellen regen sicher zum Improvisieren ein, richtig.
Das kann man in einer Sandbox machen, aber natürlich auch in jeder anderen Abenteuerform.
Zu Sandbox passt es halt besonders gut, wie Dark Tigger ausführt.
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Bei mir gibt es keine Zufallstabellen.
Ich wähle alle Gegner aus. Schließlich soll es einen Grund haben wieso sie da sind wo sie sind.
Talim
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Auch Zufallsbegegnungen haben Grund da zu sein ... ;)
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Ja, natürlich.
"Ich habe keinen Bock mir Gedanken zu machen"
oder wenn die Begegnung schief läuft:
"Ich kann da nichts dafür, das habe ich ausgewürfelt".
Talim
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OKay, kann ich verstehen.
Mich regen die Dinger eigentlich eher dazu an, mir Gedanken zu machen.
Man weiß, wer so in der Gegend wohnt, was kreucht und fleucht und kann es in Beziehung setzen.
Sehr gelungen fand ich ja z.B. die Zufallsbegegnungen bei der Falkengrundsequenz über mehrere Module hinweg, die eine kleine Geschichte erzählten, wie der Riese, der den Ring suchte, ggf. der Ring als Fundstück und später seine Ehefrau, die ihn sucht ...