Soll also die ganze Festung in ein Schutzschild eingehüllt sein? Bei Raumschiffen ist es ja üblich, aber das ist schon ein immenses Ausmaß - WH40k eben.
Ja, soll sie :)
Eine kleine Festung ist unterm Strich gar nicht größer als ein Raumschiff...und wenn man dann noch weder Platz- noch Abwärmeprobleme hat und obendrauf auch mit natürlichen Felsformationen und/oder riesigen Mengen Plaststahl-Panzerung arbeiten kann, ist das doch so gesehen ganz gut machbar.
Bei größeren Anlagen werden dann eben nur die Kernbereiche mit Schilden geschützt. Sitzt so eine Festung an einer geeigneten Stelle im Gelände, müssen auch "nur" die in Relation recht kleinen Oberflächen geschützt werden.
Meine Frage war auch nicht als Rant! zu verstehen oder WH40k fehlendes military-hard-sf vorzuwerfen. Mir ist schon einigermaßen klar, worauf ich mich eingelassen habe. ;)
Rule of Cool und so schön und gut - aber an manchen Stellen darf (und soll) man ruhig mal kurz nachdenken.
Was jeder Logik widerspricht oder um zig Größenordnungen daneben liegt, sollte dafür entweder eine halbwegs akzeptable Erklärung liefern oder gehört angepasst.
Für viele Sachen finden sich sogar recht einfach brauchbare Ansätze, wenn man mit etwas gutem Willen rangeht.
Ich halte es jedenfalls für unbefriedigend, an jeder Ecke "Das ist halt 40K, denk nicht drüber nach!" um die Ohren gehauen zu kriegen, wenn mir absoluter Unfug präsentiert wird, der aber schon mit kleinen Änderungen Sinn ergeben würde...
Von einer winzigen Prise Hard-SF profitiert auch ein 40K.
In diesem Kontext :) :
Die ganzen Geschütze, die nach oben gerichtet sind werden sicherlich einfach im zerschossenen Xenosschleim ersticken, d.h. lange bevor die Munition knapp ist, werden sie ihre Funktion einbüßen, weil sie einfach im Tyranidenseim versinken.
- In Festungen werden entsprechende Schutzaufbauten verwendet werden, die nur das Rohr selbst frei lassen. Bei langen Ladezeiten wäre es wohl sogar interessant, das Rohr zwischenzeitlich ebenfalls mit einer Blende o.Ä. abzudecken.
- Wie groß ist ungefähr die Bodenfläche unter dem angreifenden Fluggeviechs und wie groß ist die Gesamtfläche der Geschützrohre - und in welchem Verhältnis stehen sie dann?
Wie viel Schleim wird also überhaupt in so einem Rohr landen?
Man schaue sich im Vergleich mal Videos von Löschflugzeugen an:
So viel Material kriegt man schon mit Absicht nicht in so großer Menge auf ein so winziges Ziel.
Und das wäre dann, wenn der Schleim tatsächlich gezielt in riesigen Mengen als Waffe eingesetzt würde und nicht nur Nebenprodukt/Begleiterscheinung zerschossener Tyraniden wäre.
- Das Zeug wird in den seltensten Fällen genau entlang der Rohrachse ankommen, sondern sich "nur" an den Innenwänden verteilen, ohne das Rohr komplett zu durchfliegen oder aufzufüllen.
Wenn das Geschütz entsprechend konstruiert ist, hat sich das mit dem nächsten Schuss wieder erledigt, weil der ganze Rotz dann verkocht und/oder mit rausgeblasen wird.
Die Tyraniden überschwemmen einen Planeten, bzw. ein System einfach. Da ist mehr Biomasse im Orbit als der Planet wiegt.
Weder passt so viel Viehzeug grad mal eben in einen planetennahen Orbit noch bliebe das ohne Auswirkungen auf die jeweiligen Umlaufbahnen etc. (!!!).
Eine so gewaltige Masse und ein so gewaltiges Volumen an angreifenden Tyraniden ist schlicht absurd. Die sind sich selbst mehr im Weg als alles andere und es entstehen gewaltige Reibungsverluste und Nebeneffekte, die in keinem Verhältnis mehr stehen zur dann vorhandenen zahlenmäßigen Überlegenheit.
Wird ein tyranidischer Erstangriff noch im All oder (seltenerweise) am Boden abgewiesen, bleibt auch den Tyraniden nur ein Abnutzungsfeldzug, der immer wieder die maximal beherrschbare und sinnvolle Menge an Angreifern in ein Planetensystem wirft.
Insbesondere bei starker Flottenpräsenz wird das sehr schnell zum Verlustgeschäft und der Schwarm tut gut daran, sich ein anderes Ziel zu suchen - kein mittel- und langfristig erfolgreiches Raubtier versteift sich auf Pyrrhussiege.
Dazu auch am Rande (langatmig):
"Intergalaktisch" ist technisch und logistisch eine so enorme Ansage, dass man von Folgendem ausgehen muss:
Würde sich der Schwarm auf eine bestimmte Größe beschränken, könnte er beliebig lange in einer Galaxie verbleiben und dort munter fressen bis ans Ende aller Tage.
Nach einem "Durchgang" könnte er einfach wieder von vorne anfangen, weil zwischenzeitlich Jahrzehntausende vergangen wären und neues Leben Fuß gefasst hätte.
Aber die Tyraniden kennen nur Wachstum und so wird der Schwarm immer größer und frisst immer schneller immer mehr, bis die Galaxie zu weit abgeerntet ist, als dass sich dieser Moloch noch halten könnte. Bald muss er an seiner eigenen Größe zerbrechen; es bleibt nur das Gesundschrumpfen, lies ein unvorstellbares Massensterben.
Noch aber ist der Schwarm auf dem Höhepunkt seiner Macht, und angesichts der weitgehend abgegrasten Galaxie fällt die Entscheidung leicht: Weiterziehen.
Es werden Ableger über die gesamte Galaxie verstreut, aus denen nach zigtausend Jahren neue Schwärme entstehen werden.
Der große, aktive Schwarm aber nimmt seine gesamte Biomasse und Energie zusammen und geht auf die unvorstellbar lange Reise zur nächsten Galaxie.
Dabei wird es Reibungsverluste und Verschleiß geben, und auch in Hibernation braucht dieser gewaltige Schwarm in den kommenden Jahrhunderttausenden der Reise so viel Nahrung und Energie, dass ihm angesichts des ihn umgebenden Nichts nur eins bleibt: Er frisst sich selbst.
Immer weiter schrumpft der einstige Moloch, der aus dem Großteil der verfügbaren Biomasse einer kompletten Galaxie bestand, zusammen.
Viele solcher Schwärme erreichen niemals auch nur die nächstgelegene Galaxie und krepieren im Nichts. Nur ihre Kadaver durchqueren irgendwann - weitgehend unbemerkt - die Zielgalaxie.
Einige schaffen es aber doch, und auch wenn es nur einige wenige Exemplare sind - solange die "Leistungsträger" darunter sind, kann auf einer geeigneten Welt aus einigen wenigen Überlebenden ein neuer Schwarm entstehen.
Die Tyranidenschwärme (bzw. der große Hauptschwarm, der noch kommt) in der Milchstraße sind also die letzten Überbleibsel eines viel, viel größeren Kollektivs, das den Sprung über den intergalaktischen Abgrund geschafft und dabei gewaltig Federn gelassen hat.
Natürlich sind sie immer noch eine Riesenbaustelle, aber - positiv betrachtet: Schlimmer wirds nicht ;D
Was hier grad ankommt, ist alles, was der "Endschwarm" einer komplett abgeernteten Nachbargalaxie auf dem Höhepunkt seiner Macht über den intergalaktischen Abgrund werfen kann.
Habs mal in Spoiler gepackt, da es nicht mehr direkt mit den Tyraniden zu tun hat.
Wenn ich es richtig verstanden habe, dann stehen sich die beiden Parteien gegenüber auf der Kommandobrücke (oder wo auch immer das Treffen stattfindet). Das endet höchstens mit nem toten General, wenn der es falsch anpackt. Und wenn der General es schafft, das ein Space Marine austickt (halte ich aber für unwahrscheinlich, außer der General wird persönlich oder greift den Orden etc. direkt an), dann sollten die Brüder des Space Marines diesen zurückhalten.
Im Zweifelsfall, wenn die Space Marines nicht die Hilfe des Generals brauchen, können die auch einfach alleine ihre Mission durchziehen.
A Space Marine is a controllable killer.frei nach Rogue Trader
Für ne ähnliche Nummer hat der grosse Wolf einen Grossmeister der Grey Knights getötet als Genugtuung.
Der Grund warum die Astral Claws von anderen Orden gegen das Imperium unterstützt wurden, war um die Unabhängigkeit der Orden vor dem Imperium aufrecht zu halten.
Steuern von einer Ordenswelt, ...
Nach dem Baddab Krieg haben, die SM den Inquisitor angehört, die Tür zugemacht uund dann über die rebellischen Orden geurteilt.