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Pen & Paper - Spielsysteme => Warhammer => Warhammer 40.000 => Thema gestartet von: K!aus am 4.03.2013 | 11:32

Titel: [DW] Tyraniden Invasion auf Hethgard
Beitrag von: K!aus am 4.03.2013 | 11:32
Hallo ihr Lieben,

ich habe mal wieder eine Frage: Wie soll ich mir eine Tyranideninvasion vorstellen?

Eins meiner Hauptprobleme ist nicht unbedingt auf die Tyraniden beschränkt, sonder auch allgemein bei Planeteninvasionen zu finden. Was mir Probleme macht ist eben der Teil, dass der Angreifer aus dem Weltraum kommt. Während ich mir also vorstelle, dass gegen Feinde dicke Mauern und Bollwerke errichtet werden, so hat man doch diesmal das Problem, dass der Feind 'von oben' kommt. Ich kann mir vorstellen, dass die Feuerkraft nach oben allerdings nicht ausreicht, um wirklich jeden Truppentransporter vom Himmel zu holen und genauso wenig würde jeder Angreifer seine Truppen direkt den Kanonen entgegenfliegen lassen, wenn es nicht gerade einen dringlichen Grund gibt.
Sicherlich würde man in einigen Kilometer Entfernung eine sichere Landezone errichten wollen. Dagegen helfen dann auch wieder dicke Mauern, weil der Feind jetzt doch über den Landweg angreift.

Aber wie ist das mit den Tyraniden? Da gibt es sicherlich keinen gesunden Menschenverstand und die unglaubliche Anzahl an Sporen macht eine eigentlich selbstzerstörerische Angriffswelle unglaublich gefährlich. Die ganzen Geschütze, die nach oben gerichtet sind werden sicherlich einfach im zerschossenen Xenosschleim ersticken, d.h. lange bevor die Munition knapp ist, werden sie ihre Funktion einbüßen, weil sie einfach im Tyranidenseim versinken.

Ich habe z.B. im Quellenbuch The Jericho Reach (http://www.sphaerenmeisters-spiele.de/epages/15455106.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/15455106/Products/FFGDW08) gelesen, dass eine Bastion auf Hethgard wie folgt geschützt ist:
Zitat
The entire complex is wreathed in may layers of protective void shiels and clad in sixty metre thick plasteel-ceramite composite armour plate, rendering the entire fortress nigh-impervious to assault by land or from orbit.

Soll also die ganze Festung in ein Schutzschild eingehüllt sein? Bei Raumschiffen ist es ja üblich, aber das ist schon ein immenses Ausmaß - WH40k eben.

Ich habe da wieder den Eindruck, dass einfach die Rule-of-Cool viel an nüchterner Vorstellung überschreibt? Oder stelle ich mir die Tyraniden wieder zu mächtig vor? Ich habe einfach Probleme da Maßstäbe aus unserer Welt anzulegen, wo sich Kriege über Jahre hingezogen haben, ob in der Geschichte oder aktuell.

Bisher erdachte Konflikte


Gruß,
-- Klaus.

[gelöscht durch Administrator]
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: Gorilla am 4.03.2013 | 11:48
Die Tyraniden überschwemmen einen Planeten, bzw. ein System einfach. Da ist mehr Biomasse im Orbit als der Planet wiegt. Masse. Masse. Masse. Das ist alles, was die Tyraniden machen.
Und damit sind sie einfach unaufhaltsam.
Darüber hinaus wollen die Tyraniden auch gar nicht erobern. Ihr Ziel ist es einfach nur, die gesamte Biomasse des Planeten abzusaugen.
Das hat mit der Kriegsführung unter den anderen Völkern wenig zu tun.
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: Gasbow am 4.03.2013 | 11:53
Dass ganze Städte und Festungen in Schilde gehüllt sind ist eine bei 40k häufig vorkommende Plot device, um Belagerungen in Nahkämpfe enden zu lassen.
Z.b. Necropolis von Abnett.

Ich finde das auch ok. Im 41 Millenium kommt es eben auch auf ehrliche Handarbeit an. ;)

Wobei ich auch sagen würde, dass eigentlich nur hoch befestigte Welten eine Chance haben bei einer Tyranideninvasion zu bestehen.
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: Stonewall am 4.03.2013 | 11:54
Ich habe da wieder den Eindruck, dass einfach die Rule-of-Cool viel an nüchterner Vorstellung überschreibt?
(...)
Ich habe einfach Probleme da Maßstäbe aus unserer Welt anzulegen (...)
40K halt...  ;)

Man kann sich entweder die style over substance-Haltung zu eigen machen oder mindestens hinnehmen, oder man muß sich ein anderes Setting suchen. "Military Hard SF" wird man bei 40K nicht finden...
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: K!aus am 4.03.2013 | 12:51
Meine Frage war auch nicht als Rant! zu verstehen oder WH40k fehlendes military-hard-sf vorzuwerfen. Mir ist schon einigermaßen klar, worauf ich mich eingelassen habe. ;)

Ich wollte es eben mit der Vorstellung von WH40k verträglich machen. Dass also solche Schilde als Plot Device dienen, um eine Tyraniden Invasion innerhalb der Spielweltlogik ausfechten zu können reicht mir erstmal! :)

Viele Grüße,
-- Klaus.
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: Phantagor am 4.03.2013 | 16:04
Eigentlich beginnt so eine Invasion ja auch bereits viel früher...zumindest was Tyraniden angeht...den die Tyraniden haben mit Hilfe der Symbionten ein probates mittel, um eine welt bereits zu infiltrieren und das im großen massstab...wenn dann die flotte der tyraniden angreift, haben die symbionaten bereits einen teil bis großteil der wichtigen struktueren unterwandert und sorgen so für chaos...was es der flotte deutlich leichter macht, auf nem planeten zu landen...
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: YY am 4.03.2013 | 17:45
Soll also die ganze Festung in ein Schutzschild eingehüllt sein? Bei Raumschiffen ist es ja üblich, aber das ist schon ein immenses Ausmaß - WH40k eben.

Ja, soll sie  :)

Eine kleine Festung ist unterm Strich gar nicht größer als ein Raumschiff...und wenn man dann noch weder Platz- noch Abwärmeprobleme hat und obendrauf auch mit natürlichen Felsformationen und/oder riesigen Mengen Plaststahl-Panzerung arbeiten kann, ist das doch so gesehen ganz gut machbar.

Bei größeren Anlagen werden dann eben nur die Kernbereiche mit Schilden geschützt. Sitzt so eine Festung an einer geeigneten Stelle im Gelände, müssen auch "nur" die in Relation recht kleinen Oberflächen geschützt werden.

Meine Frage war auch nicht als Rant! zu verstehen oder WH40k fehlendes military-hard-sf vorzuwerfen. Mir ist schon einigermaßen klar, worauf ich mich eingelassen habe. ;)

Rule of Cool und so schön und gut - aber an manchen Stellen darf (und soll) man ruhig mal kurz nachdenken.

Was jeder Logik widerspricht oder um zig Größenordnungen daneben liegt, sollte dafür entweder eine halbwegs akzeptable Erklärung liefern oder gehört angepasst.

Für viele Sachen finden sich sogar recht einfach brauchbare Ansätze, wenn man mit etwas gutem Willen rangeht.

Ich halte es jedenfalls für unbefriedigend, an jeder Ecke "Das ist halt 40K, denk nicht drüber nach!" um die Ohren gehauen zu kriegen, wenn mir absoluter Unfug präsentiert wird, der aber schon mit kleinen Änderungen Sinn ergeben würde...

Von einer winzigen Prise Hard-SF profitiert auch ein 40K.


In diesem Kontext :) :

Die ganzen Geschütze, die nach oben gerichtet sind werden sicherlich einfach im zerschossenen Xenosschleim ersticken, d.h. lange bevor die Munition knapp ist, werden sie ihre Funktion einbüßen, weil sie einfach im Tyranidenseim versinken.

- In Festungen werden entsprechende Schutzaufbauten verwendet werden, die nur das Rohr selbst frei lassen. Bei langen Ladezeiten wäre es wohl sogar interessant, das Rohr zwischenzeitlich ebenfalls mit einer Blende o.Ä. abzudecken.

- Wie groß ist ungefähr die Bodenfläche unter dem angreifenden Fluggeviechs und wie groß ist die Gesamtfläche der Geschützrohre - und in welchem Verhältnis stehen sie dann?
Wie viel Schleim wird also überhaupt in so einem Rohr landen?

Man schaue sich im Vergleich mal Videos von Löschflugzeugen an:
So viel Material kriegt man schon mit Absicht nicht in so großer Menge auf ein so winziges Ziel.

Und das wäre dann, wenn der Schleim tatsächlich gezielt in riesigen Mengen als Waffe eingesetzt würde und nicht nur Nebenprodukt/Begleiterscheinung zerschossener Tyraniden wäre.

- Das Zeug wird in den seltensten Fällen genau entlang der Rohrachse ankommen, sondern sich "nur" an den Innenwänden verteilen, ohne das Rohr komplett zu durchfliegen oder aufzufüllen.
Wenn das Geschütz entsprechend konstruiert ist, hat sich das mit dem nächsten Schuss wieder erledigt, weil der ganze Rotz dann verkocht und/oder mit rausgeblasen wird.

Die Tyraniden überschwemmen einen Planeten, bzw. ein System einfach. Da ist mehr Biomasse im Orbit als der Planet wiegt.

Weder passt so viel Viehzeug grad mal eben in einen planetennahen Orbit noch bliebe das ohne Auswirkungen auf die jeweiligen Umlaufbahnen etc. (!!!).

Eine so gewaltige Masse und ein so gewaltiges Volumen an angreifenden Tyraniden ist schlicht absurd. Die sind sich selbst mehr im Weg als alles andere und es entstehen gewaltige Reibungsverluste und Nebeneffekte, die in keinem Verhältnis mehr stehen zur dann vorhandenen zahlenmäßigen Überlegenheit.

Wird ein tyranidischer Erstangriff noch im All oder (seltenerweise) am Boden abgewiesen, bleibt auch den Tyraniden nur ein Abnutzungsfeldzug, der immer wieder die maximal beherrschbare und sinnvolle Menge an Angreifern in ein Planetensystem wirft.

Insbesondere bei starker Flottenpräsenz wird das sehr schnell zum Verlustgeschäft und der Schwarm tut gut daran, sich ein anderes Ziel zu suchen - kein mittel- und langfristig erfolgreiches Raubtier versteift sich auf Pyrrhussiege.



Dazu auch am Rande (langatmig):

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: Talim am 4.03.2013 | 18:01
@Klaus

ich verstehe nicht ganz wo Du Schwierigkeiten hast.

ich habe mal wieder eine Frage: Wie soll ich mir eine Tyranideninvasion vorstellen?
Worst Case: Eine Masse von Kreaturen, die die Sonne verdunkeln. Überall.

Soll also die ganze Festung in ein Schutzschild eingehüllt sein?
Ja, wieso nicht?

Ich empfehle Dir sich mal die verschiedenen Tyrandiden Handbücher anzuschauen. Am besten eines von den Alten, da ist viel Hintergrund drin und da werden auch Planeteninvasionen beschrieben.

Talim

Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: Zauberelefant am 4.03.2013 | 18:17
Grundsätzlich muß man beim Thema planetare Invasionen (und mitgedacht, Flottenoperationen M41) immer an den Pazifikkrieg denken. Planeten sind Inseln, Systeme sind  Inselgruppen, und Brückenköpfe und Landestellen sind Strände. So ist es von den Alten erdacht. Schon die ganze Astronomie bei 40K funktioniert ja nicht wie bei uns in der Physik, sondern mehr so wie bei alten Star Trek Folgen. Da passiert mit der Schwerkraft kurioses, da gibt es intermittierende Warprisse, oder aus einem anderen Grund sind die Manövrierfähigkeiten von Schiffen wie anno ´42 auf den offenen Raum beschränkt.

In der gleichen Schiene haben dann die Landungstruppen das Problem, daß das Unterstützungsfeuer spärlich und ungenau ist, daß der Gegner mich meistens schon lange sieht, bevor ich ihn sehe, daß Nachschub nach der Initialphase knapp wird usw. Dazu sei dem geneigten Leser mal jeder einzelne Film/Serie zum Pazifikkrieg anempfohlen. Das wäre die normale Stimmung einer planetaren Landung.

Im Falle der Tyraniden sieht das anders aus. Die landen nicht chirurgisch, sondern laden in sehr kurzer Zeit so viele Kreaturen wie möglich ab. In allen Schilderungen einer Tyranideninvasion, die ich bisher gelesen habe, waren Luftunterstützung und Bombardement nicht vorhanden oder bestenfalls Beiwerk zur Bodenoffensive. Generell werden die Himmel schwarz, die Psioniker dann wahnsinnig, und dann folgen Stunden oder Tage des Wartens, bis der Schwarm eine hinreichende Organisation erreicht hat. Es sei denn, man sitzt auf etwas, das der Schwarm als relevant eingestuft hat. Dann läuft es mehr wie ein Landungskapselangriff der Space Marines. Sporenkapseln platzen auf und erbrechen riesige Monster oder ganze Schwärme kleinerer Kreaturen. Zwischendurch sollten einige Nebenfiguren entweder kopflos flüchten und niedergemacht werden oder zusammenbrechen und Selbstmord begehen.

So, in aller Kürze.

Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: K!aus am 4.03.2013 | 21:50
Sporenkapseln platzen auf und erbrechen riesige Monster oder ganze Schwärme kleinerer Kreaturen.

So stelle ich mir das auch vor. Und daher die Frage: Was macht jetzt das Void Shield? Fallen die Sporen dann hinab, prallen am Void Shield ab und platzen schlußendlich erst auf dem umliegenden Gebiet auf? Sodass die Bastion dann sprichwörtlich eine Insel in einem Meer aus Tyraniden ist, die sich durch die oben beschriebene dicke Mauer durcharbeiten?

Gruß,
-- Klaus.
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: Talim am 4.03.2013 | 22:06
Entweder das oder die Kapseln werden zerstört.
Es ist aber auch möglich das die Schilde durch Beschuss vorher zerstört werden.

Talim
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: Zauberelefant am 4.03.2013 | 22:33
Das würde ich nach dramatischen Erfordernissen handhaben. Denkbar ist beides.
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: YY am 4.03.2013 | 22:39
Was macht jetzt das Void Shield? Fallen die Sporen dann hinab, prallen am Void Shield ab und platzen schlußendlich erst auf dem umliegenden Gebiet auf?

Laut Lexicanum (und meinem löchrigen Fluff-Gedächtnis  :)) wirken Void Shields nicht gegen langsame Angriffe. Zu Fuß oder mit Fahr- und Flugzeugen kann man sie durchqueren.

Folge:
Es braucht immer noch eine konventionelle Festungsanlage gegen den Sturmangriff, der die Void Shields unterlaufen kann.
Unterm Void Shield gibts dementsprechend stilecht mit Handfeuer- und Nahkampfwaffen auf die Mütze, ohne dass Luft- oder Orbitunterstützung alles platt drücken.
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: Zauberelefant am 4.03.2013 | 23:06
Stimmt, hatte ich vergessen. Deshalb sind Torpedos im Raumkampf auch gefährlich, weil die die Schilde ignorieren...
Das ist dann noch ein weiteres Konzept, daß man sich aus Dune geliehen hat.
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: Galatea am 5.03.2013 | 04:25
Die Tyraniden überschwemmen einen Planeten, bzw. ein System einfach. Da ist mehr Biomasse im Orbit als der Planet wiegt. Masse. Masse. Masse. Das ist alles, was die Tyraniden machen.
Nein. Tyraniden verwenden Masse zu ihrem Vorteil, aber sie sind weder dumm noch einzeln ungefährlich. Symbionten besitzen Klauen mit denen sie Adamantiumschotts und Terminatorrüstungen einfach zerschneiden können und sind recht intelligent. Schwarmtyranten sind äußerst clever wenn sie sehen, dass sie mit einem reinen Massensturm nichts ausrichten können.
Außerdem sind Tyraniden in der Lage direkt vor Ort genau die Kreaturen auszubürten die sie brauchen, sprich wenn sie eine Festung nicht überrennen können, dann rennen sie so lange dagegen an (um die Verteidiger beschäftigt zu halten) bis der Biotitan fertig ist und die Bresche schlägt durch die dann die Horde einfällt. Das machen sie sogar intuitiv, dafür ist keine Synapsenkreatur notwendig (siehe Anphelionprojekt).

Natürlich wird eine Schwarmflotte immer zuerst versuchen den Gegner zu überrennen und schnellstmöglich einen Sieg zu erringen, sollte das nicht gelingen ist sie aber sehr wohl in der Lage sich auf einen längeren Kampf einzulassen und auch in zunehmendem Maße clever zu agieren.

Außerdem verändern die Tyraniden jede Welt die sie überfallen zu ihrem Vorteil. Riesige Türme wachsen aus dem Boden, verbreiten infektiöse Sporen und verseuchen die Atmosphäre. Säurehaltige Verdauungstümpel entstehen, die alles was hineingerät in seine Bestandteile auflösen. Überall schießen Brutnester aus dem Boden, Schwärme aus Millionen Absorbern (in seltenen Fällen sogar mit Flügeln) marodieren gleich Heuschrecken über die Welt und fressen alles auf was auch nur halbwegs biologisch aussieht.
Kurzum, die Tyraniden verwandeln die Welt in eine Hölle neben der jede Todeswelt wie ein Stadtpark aussieht. Selbst wenn sich die Verteidiger halten ist der Planet den sie beschützen bald nicht mehr ihr eigener.
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: Zauberelefant am 5.03.2013 | 22:43
Es gibt aber sowas wie einen kritischen Punkt, ab dem der Tyranidenschwarm nicht mehr genug Wucht entfaltet, um den Planeten zu überwältigen. Dann hat man durchaus noch mit Nestern von Schwarmkreaturen zu kämpfen, aber das ist dann nicht mehr die gleiche BEdrohung wie eine angreifende Schwarmflotte.
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: Galatea am 6.03.2013 | 01:20
Wenn die Schwarmflotte im Orbit ist, dann sind die Verteidiger sowieso im Arsch. Normalerweise kommt die nämlich erst wenn auf dem Planeten bereits Radatz ist und braucht dann nur noch die Reste aufzuschlecken. Da ist es egal wie gut sich die Verteidiger einbunkern, früher oder später werden sie ausradiert - wenn nicht durch die Tyraniden, dann vom Exterminatus.

Und haha, natürlich ist eine große Armee gefährlicher als eine kleine. Das Problem mit Tyraniden ist, dass bei denen aus kleinen Armeen sehr schnell große Armeen werden, selbst ohne dass die Schwarmflotte vorbeischaut.
Da selbst ein einzelner Gant in der Lage ist über seine Sporen jede beliebige Kreatur in die Welt zu setzen ist folglich sogar dieser eine Gant eine apokalyptische Bedrohung. Denn wenn man im lange genug Zeit gibt macht der sich einen Hierophanten oder eine Dominatrix als Spielgefährten.
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: Stahlfaust am 6.03.2013 | 06:54
Da selbst ein einzelner Gant in der Lage ist über seine Sporen jede beliebige Kreatur in die Welt zu setzen ist folglich sogar dieser eine Gant eine apokalyptische Bedrohung. Denn wenn man im lange genug Zeit gibt macht der sich einen Hierophanten oder eine Dominatrix als Spielgefährten.
Du verwechselst da etwas mit Orks. Ein Gant kann sowas nicht. Die meisten Tyranidenkreaturen sind so auf den Kampfhochgezüchtet, dass sie weder Verdauungsorgane noch Fortpflanzungsorgane besitzen. D.h. wenn die Kämfe länger als ein paar Wochen dauern verhungern sie einfach.

Wenn eine Schwarmflotte im Orbit ist sieht es in der Tat sehr düster aus. Es sei denn es gelingt das Schwarmschiff zu zerstören (siehe offizielles Deathwatch Einstiegs-Abenteuer). Dann müssen die Verteidiger immer noch einige Wochen aushalten, bevor die Viecher verhungert sind.
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: Deviant am 6.03.2013 | 09:38
Wobei es viele Organismen gibt, die durchaus noch eine Vermehrungsfunktion haben und mehr oder minder autark funktionieren (Symbionten und Tervigone mal als Beispiel). Die Frage ist also tatsächlich, wie grundlegend muss die Säuberung sein?  Was wenn auch nur wenige überleben? War das nicht so ein wenig auch der Haken beim Anphelion Project? Auch, wieviel von der Flora und Fauna wurde von den Tyraniden ummodelliert?

Interessant ist ja eigentlich, dass jede Invasion mehr oder weniger anders verlaufen kann. Selbst bei Tyraniden.

Wieviele Liktoren sind anfangs unterwegs - welche Schlüsselziele machen sie aus, und was machen sie an Schaden?

Sind Symbiontenkulte aktiv? Auch hier wieder: Welche Schlüsselstellen besetzen sie?

Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: Stormwulf am 6.03.2013 | 09:48
Jede Invasion ist unterschiedlich, die Frage ist immer welches Szenario oder Bild soll gezeichnet werden.

Tyraniden haben halt den Vorteil einer immens schnellen Evolution. Als Verteidiger muss man also immer gezielt auf die Schwachstellen den jeweiligen Flotte gehen.

Ich denke das ist wieder so eine GM Sache je nach dem wie man das aufziehen will, aber im Grunde läuft es darauf hinaus massive Invasion und bei Bedarf Anpassungen der Taktik und der Kreaturen.
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: K!aus am 6.03.2013 | 10:53
So ihr Lieben,

da sind ja einige sehr gute Anregungen dabei. Um mal über etwas konkretes reden zu können, habe ich eine grobe Karte in meinem Startpost (http://tanelorn.net/index.php/topic,82707.msg1665329.html#msg1665329) angehängt. Eine Seiten- und Draufsicht der Bastion Primaris auf Hethgard.

Ich habe die Bastion grob in drei Ebenen unterteilt, mit einer Mauer (grau) drum herum und dem Void Shield (blau) darüber.

Jetzt gilt es verschiedene Brennpunkte zu entwickeln, die natürlich alle ein wenig davon abhängen wie weit fortgeschritten in die Invasion schon ist.


Gruß,
-- Klaus.
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: Asdrubael am 6.03.2013 | 11:56
Also ich hasse Tyraniden.. aber das nur mal am Rande.

Und ich kann hier nur die Flufftexte des TT anbieten.
Tyraniden operieren oft mit vorgeschobenen Einheiten. Symbionten leben oft über Jahre unerkannt in menschlichen Siedlungen und bauen Alien-Kulte auf (Sog. Symbionten-Kulte). Sollte es zu einem Angriff kommen, fungieren diese quasi als Spione, Schläfer und Attentäter, was die konkrete Verteidigung schwächt.

Schwarmflotten (und deren Splitterflotten) haben ein Anti-Psionisches Feld. Sprich bevor man merkt, dass sie da sind, werden die Kommunikationswege blockiert, Hilferufe sind also nicht verlässlich durchführbar. Gegebenenfalls wird auch die Navigation der Raumfahrt behindert.
Als nächster Schritt werden Außenposten und Sensoren ausgeschaltet, womit z. T. auch Orbitalstationen nicht mehr gezielt feuern können... Und da kein Psionischer Kontakt mehr besteht, könnte ein regulärer Funkspruch in einem Sonnensystem (sofern technisch möglich) schon recht lange dauern.

Für Tyraniden ist alles an einem Planeten interessant, das Biomasse enthält. Also natürlich Makropolen, aber ein guter Dschungel tut es auch erstmal. Es werden also Sporen abgeschossen, aus denen sich Organismen entwickeln können. die Tyraniden kurbeln erstmal das Wachstum vieler Pflanzen an, so dass auch zunächst viel Biomasse erzeugt wird.

Die eigentlichen Angriffe erfolgen dann in der Erntephase, in der Absorberschwärme die Biomasse fressen und in Teiche entleeren, die dann wieder von Organismen in den Orbit transportiert werden. Biomasse, die das nicht kampflos mit sich machen lässt wird dann letztlich von den bekannten Kreaturen angegriffen, vernichtet und absorbiert.

Ich lege jetzt nicht meine Hand ins Feuer, jede Phase eines Tyraniden Angriffs komplett zu haben, aber das Schema wird an sich immer gleich beschrieben (zumindest im TT).
Vielleicht kannst du dir auch bei einem Kumpel folgende Erweiterung leihen:
http://www.games-workshop.com/gws/catalog/productDetail.jsp?catId=cat440327a&prodId=prod20004a
Ist natürlich wieder die TT-Erweiterung, aber vielleicht helfen die Beschreibungen weiter.
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: Suro am 6.03.2013 | 12:04
Auf dem Lexicanum (http://wh40k.lexicanum.com/wiki/Tyranid#Planetary_Assimilation) gibt es auch einen kleinen Abschnitt zur Planeten-Invasion, ich glaube er wurde noch nicht verlinkt.
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: K!aus am 6.03.2013 | 12:08
Auf dem Lexicanum (http://wh40k.lexicanum.com/wiki/Tyranid#Planetary_Assimilation) gibt es auch einen kleinen Abschnitt zur Planeten-Invasion, ich glaube er wurde noch nicht verlinkt.

Sehr cool, danke! Ich hatte viel im The Achilus Assault (http://www.sphaerenmeisters-spiele.de/epages/15455106.sf/de_DE/?ObjectID=105722494) gelesen, dass über ein paar Seiten das ganze auch detailiert beschreibt.

Ich denke Asdrubaels Post zeigt wieder deutlich: Zum Einen ist eine Tyranideninvasion ein längerer Prozess, der in verschiedene Phasen unterteilt ist und zum Zweiten (wichtiger?) ist jene Phase, wenn die Marines ganz klassisch eintreffen sollen, um Tyraniden zu bekämpfen, schon die finale Phase: Es gibt dutzende Lictoren und Genestealer auf dem Planeten, der dunkle Schatten liegt über dem Warp und macht jeglichen Hilferuf unmöglich, Kulte haben die Gesellschaft unterwandert. Das bissel Feuerkraft was die Space Marines dann zu bieten haben ist eher der Tropfen auf dem heißen Stein.

Aus diesem Grund finde ich Hethgard spannend, weil es scheinbar eine echtetm Chance hat, d.h. innerhalb der Spielweltlogik: Es besitzt eine immense Befestigungsanlage mit dicken Mauern und einem Voidshield und ist der Umschlagsplatz für Truppen.

Nach wie vor interessiert mich die Frage, was das Void Shield nun genau abhält. Weiter oben sagte YY, dass Truppen und Flug- und Fahrzeuge abgehalten werden, weil diese relativ langsam sind. Wie verhält es sich mit den Sporen und ich denke in diesem Zusammenhang auch an Drop Pods?

Gruß,
-- Klaus.
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: Infernal Teddy am 6.03.2013 | 12:11
Hm. Also rein vom Lexicanum, von den Wh40K-RT und 40k2nd regeln und den Romanen her die ich bisher gelesen habe: Alles.
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: Deviant am 6.03.2013 | 12:36
Voidshields blocken eigentlich tatsächlich alles, was sich mit gewisser Geschwindigkeit bewegt. Was nicht heißt, dass sie nicht für einen kurzen Zeitraum abgeschaltet werden können.  Wenn ich die VS als Deflektorschilde richtig im Kopf habe, dann heißt das, ein langsames Nähern ist immernoch möglich. Dafür gibt es dann aber widerrum die Luftabwehranlagen => Langsames Ziel ist leicht zu treffen.


Tatsächlich könnte aber auch eine Landung außerhalb, mit dem Erreichen der Tore, und dem Hinneingelangen allgemein, ohne gleich die ganze Horde mit hinein zu lassen, einen spannenden Ansatz darstellen.

Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: K!aus am 6.03.2013 | 12:40
Tatsächlich könnte aber auch eine Landung außerhalb, mit dem Erreichen der Tore, und dem Hinneingelangen allgemein, ohne gleich die ganze Horde mit hinein zu lassen, einen spannenden Ansatz darstellen.

Oder das lokale Abschalten des VS, was sicherlich einiges an flugfähigen Tyraniden mit sich bringt.

Gruß,
-- Klaus.
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: Galatea am 6.03.2013 | 13:12
Du verwechselst da etwas mit Orks. Ein Gant kann sowas nicht. Die meisten Tyranidenkreaturen sind so auf den Kampfhochgezüchtet, dass sie weder Verdauungsorgane noch Fortpflanzungsorgane besitzen. D.h. wenn die Kämfe länger als ein paar Wochen dauern verhungern sie einfach.
Doch Tyraniden können genau das, siehe unter anderem Imperial Armour IV Anphelion Project. Ganten können Eier legen um sich selbstständig zu vermehren (da kommen allerdings nur mehr Ganten raus, dafür gehts schnell), die Sporen die sie über ihre Haut abgeben sind jedoch in der Lage zu jeder beliebigen Kreatur heranzuwachsen. Deswegen ging auch das Anphelioprojekt so furchtbar schief - da hatte man die glorreiche Idee eine Horde Ganten einzusperren um ihr Verhalten in freier Wildbahn zu studieren. Blöd wurde es nur als plötzlich aus dem nichts ein Trygon auftauchte und die Absperrung zertrümmerte. Als dann kurz darauf auch noch Synapsenkreaturen und die volle Bandbreite des Schwarms aus dem Boden brach war die Sache gegessen. Und dass war nicht der einzige Fall dieser Art.

Wenn eine Schwarmflotte im Orbit ist sieht es in der Tat sehr düster aus. Es sei denn es gelingt das Schwarmschiff zu zerstören (siehe offizielles Deathwatch Einstiegs-Abenteuer). Dann müssen die Verteidiger immer noch einige Wochen aushalten, bevor die Viecher verhungert sind.
Tyraniden sind nicht so blöd, dass sie verhungern nur weil das Hiveship kaputtgeht. Solange am Boden noch Synapsenrekaturen vorhanden sind funktioniert der Schwarm weiter. Sind keine Synapsenkreaturen vorhanden fallen die primitiven Spezies in ihr instinktives Verhalten zurück und fügen sich ins vorhandene ökologische System ein bis sie wieder zahlreich genug sind um erneut loszumarodieren oder bis sich eine Synapsenkreatur herausgebildet hat.
Kein Schwarmschiff mehr im Orbit zu haben ist eine extreme Erleichterung (kein orbitales Bioplasmabombardement mehr, keine überall herunterfallenden Sporenkapsel mehr), aber es ist weit entfernt von der Lösung des Problems. Zumal Schwarmschiffe die lästige Angewohnheit haben selten allein aufzutauchen.

Oder das lokale Abschalten des VS, was sicherlich einiges an flugfähigen Tyraniden mit sich bringt.
Fliegende Tyraniden kommen doch sowieso durch den Void Shield, weil sie sich langsam genug bewegen (im Zweifelfall passieren sie den Schild einfach gehend/krabbelnd). Selbst das von den Schwarmschiffen verschossene Bioplasma kommt durch die Void Shields, einfach weil es sich langsam genug bewegt.
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: K!aus am 6.03.2013 | 13:17
Also was jetzt:

Voidshields blocken eigentlich tatsächlich alles, was sich mit gewisser Geschwindigkeit bewegt. Was nicht heißt, dass sie nicht für einen kurzen Zeitraum abgeschaltet werden können.  Wenn ich die VS als Deflektorschilde richtig im Kopf habe, dann heißt das, ein langsames Nähern ist immernoch möglich. Dafür gibt es dann aber widerrum die Luftabwehranlagen => Langsames Ziel ist leicht zu treffen.

Fliegende Tyraniden kommen doch sowieso durch den Void Shield, weil sie sich langsam genug bewegen (im Zweifelfall passieren sie den Schild einfach gehend/krabbelnd). Selbst das von den Schwarmschiffen verschossene Bioplasma kommt durch die Void Shields, einfach weil es sich langsam genug bewegt.

Vielleicht sollte man mal eine kommt durch vs. kommt nicht durch Liste erstellen. :)

Gruß,
-- Klaus.
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: Deviant am 6.03.2013 | 15:34
Wenn Voidshields wie Deflektorschilde funktionieren (;-)) dann kommt da mit Sciherheit kein Bioplasma ohne weiteres durch. Erzähl das sonst mal den Titanen ;-)
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: Galatea am 6.03.2013 | 15:41
Bioplasmafeuer der Hiveships kann die Schilde von Schlachtschiffen passieren, da wird es die popeligen Schilde eines Titanen ja wohl kaum kratzen (es sei denn die funktionieren völlig anders als die von Raumschiffen, was ich jetzt aber bezweifle).
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: Deviant am 6.03.2013 | 16:07
Prinzipiell dürfte das darauf hinauslaufen, dass einzelne Schüsse nicht reichen. Im Falle von Festungen käme da wohl  aber die etwas größere Energieversorgung wohl ein wenig zur Hilfe, ebenso wie die Atmosphäre.


Auf Dauer dürfte es aber sicherlich ein Problem sein.
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: Galatea am 6.03.2013 | 16:47
Naja, Festungen sind ja grundsätzlich so gebaut auch ohne Void Shields orbitalem Beschuss eine ganze Weile standzuhalten, von daher dürfte das im ersten Augenblick keinen so großen Unterschied machen. Es wird halt auf Dauer problematisch, wenn der Beschuss die Festung langsam wegerodiert - man ist einfach nicht 100% immun und kann sich bis zum Sanktnimmerleinstag unter dem Schild verstecken.
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: Infernal Teddy am 6.03.2013 | 16:49
Vevunhive wird Necropolis mehrere Wochen fast ununterbrochen bombardiert ohne das die Voidshields mucken machen
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: K!aus am 6.03.2013 | 17:45
Okay, okay - ich sehe schon. Das alte WH40k Problem. Viele Details, aber keine Details und ja nichts konkretes. ;)

Ich denke man muss sich ganz einfach darauf einigen, wie man es gerne hätte für die Invasion, den Plot, die Spieler, usw.

Mir erscheint es am sinnvollsten, wenn der Schild Schusswaffen abhält, allerdings Kreaturen und Transporter durchlässt.

Damit hat man die Situation, dass die Tyraniden nichts mit ihrem Bioplasma ausrichten können. Allerdings werden flugfähige Tyraniden zusehen, dass sie Generatoren o.ä. vernichten. Ich denke damit kann man klassische Situationen schaffen, in denen die Space Marines helfen können so einen Generator zu beschützen oder umgekehrt inmitten einer von Tyraniden überranten Stellung soll der Techmarine das Ding wieder zum Laufen kriegen, usw.

Gruß,
-- Klaus.
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: EL Machete am 6.03.2013 | 17:53
Voidshield ssind gegen beschuss dadurch meines wissens effektiv wegen der geschwindigkeit alles was ca das tempo eines klein fahrzeugs oder ähnliches hat kommt sofern ich mich entsinne durch alles was schnelle ist.. naja brzzzl
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: K!aus am 9.03.2013 | 12:08
Jetzt nochmal etwas anderes: Die Bedrohung der Tyraniden konkret.

Ich denke der überwiegende Teil von Kämpfen im Rollenspiel läuft darauf hinaus eine Anzahl von Gegnern zu besiegen, um eine Begegnung zu beenden. Bei den Tyraniden erscheint dieses Konzept weniger angebracht, weil durch die schiere Menge immer wieder Gegner nachkommen.

Sicherlich lassen sich Herausforderungen konzepieren, in denen die Marines einen Bereich säubern müssen und es heißt: "Ich habe hier drei Horden der Größe X, die müssen weg."

Viel spannender stelle ich mir die Begegnungen derart vor, dass die Tyraniden nicht das Hauptziel sind, sondern die Schwierigkeit darstellen das eigentliche Ziel zu erreichen. Ganz konkret regeneriert die Hordengröße jede Runde (dazu gibt eigene Regeln), aber was können dann Herausforderungen sein?


Weitere Ideen, Vorschläge und Anregungen?

Gruß,
-- Klaus.
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: Dark_Tigger am 9.03.2013 | 12:18
Die Spacies müssen nah genug an eine Gruppe Carnifexe, Schwarmtyranten oder was weiß ich, herankommen um sie auszuschalten, bevor die großen Viecher irgendetwas wichtiges erreichen und zerstören können.
Dummerweiße werden die Dinger logischer weiße durch Schwämre an Kleinvieh beschützt.
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: Timo am 9.03.2013 | 13:42
Das wichtigste bei Tyraniden ist, dass du den offiziellen Fluff ignorierst bzw. stark anpasst, denn nach Fluff sind die Menschen bereits erledigt und werden demnächst von den Tyraniden ausgelöscht.

Anphelionprojekt (http://wh40k.lexicanum.com/wiki/Imperial_Armour_Volume_Four_-_The_Anphelion_Project):(das wäre das Forgeworld Buch Nr4)
Eine komplette Armee entsteht aus einer Gruppe von knapp einem Dutzend Ganten innerhalb von ein paar Wochen und löschen die Imps und die dazugerufenen SpaceMarines komplett aus, durch den starken Beacon wird eine Schwarmflotte gerufen, die den Planeten aufschlürft

Tyranidenarmeebuch 3rd Ed.:
Ein von Tyraniden besetzter Planet wird per Terminatus komplett eingeäschert, ein paar Tage/Wochen? später tauchen auf dem toten Planeten neu entwickelte Tyranidenkreaturen auf.

Schwarmflotte Kraken:
Hat ein Eldarrassenschiff nahezu vernichtet bis der Schwarm quasi durch Hilfe von DarkEldar gestoppt werden konnte und die Großflotte zerbrach und die Splitter breiten sich immer noch aus

Das größte Problem Schwarmflotte Leviathan (http://wh40k.lexicanum.com/wiki/Hive_Fleet_Leviathan):
Eine Zangenformation, die die Systeme zwischen den Zangen in eine komplette Psiblokade versetzt hatte, der Angriff konnte nur durch immensen Aufwand mehrerer SpaceMarineOrden, Eldar und Tau umgelenkt werden, indem interessante Planeten vor dem Angriff zerstört wurden und Ex-Inquisitor Kryptman Symbionten ins sehr lebendige Orkgebiet schmuggelte wo sie sich nach letztem Stand der Dinge gegenseitig hochschaukeln (immer mehr Orks gehen ins Gebiet, immer mehr Tyraniden saugen die Biomasse auf und entwickeln sich weiter).

Also entweder irgendein neues Megaplotdevice entwickeln, dass ein Himmelfahrtskommando nach XY bringen muss oder an Position X aktivieren muss damit der Schwarm gestoppt wird, das Prinzip benutzt 40K für alle Antagonisten seit über 20 Jahren.
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: Edler Baldur am 9.03.2013 | 14:03
Widerspricht das Anphelionprojekt nicht bereits dem existierendem Fluff, insbesondere die Schlacht um Macragge? Hier wurde die Schwarmflotte besiegt, trotzdem sind noch immer Tyraniden auf der Welt und weder sind riesige neue Armeen entstanden, noch ist eine weitere Flotte aufgetaucht.

Nicht das dies weiter verwunderlich wäre bei dem Fluff von W40K...
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: YY am 9.03.2013 | 14:08
Höher, schneller, cooler ist immer ein Problem bei 40K-Fluff, ja.
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: Talim am 9.03.2013 | 14:22
Die Galaxy ist groß. Bis es zu Ende geht, kann es noch was dauern, bzw. genug anderes geschehen.
Und die Vergangenheit hat ja gezeigt, das es durchaus möglich ist Angriffe zu stoppen. Klappt halt nicht immer.
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: ausstechform am 9.03.2013 | 14:30
Ich denke man sollte sich von dem Gedanken lösen, dass ein par Marines eine Tyranideninvasion aufhalten könnten. Jedenfalls nicht, wenn man es mit dem vollwertigen Angriff einer Schwarmflotte zu tun hat. Man müsste also entweder die Ausgangssituation modifizieren (1.), oder den Marines etwas anderes zu tun geben, als sie den Fels in der Brandung sein zu lassen (2.), was ohnehin langweilig wäre.

Das zeigt uns schon die Beispielmission im Deathwatch-Regelwerk. Was tun die Marines da? Sie stellen sich nicht der Invasion, sie retten was zu retten ist und nehmen dann ihre wohlgepanzerten Beine in die Hand  ;D

Also:

1.

- Es handelt sich nicht um eine große Tyranidenstreitmacht. Vielleicht ist nur ein von der Schwarmflotte abgesprengter Haufen außer Kontrolle geraten und landet Hals über Kopf auf einem Planeten an und läuft Amok. Dann könnte man die Marines einsetzen um die Synapsenkreaturen anzugreifen, damit die eigentlichen Streitkräfte auf dem Planeten die restlichen nun noch planloser werdenden Schwarmkreaturen relativ problemlos aufreiben können. Wozu mehr heilige Astartesmunition an kleine Ganten vergeuden als unbedingt nötig, wenn nachdem die großen Biester weg sind auch Lasergewehre ausreichen?

- Es handelt sich um einen bereits andern Ortes aufgeriebene Flotte, die auf dem Rückzug zur größeren Schwarmmasse "einen Imbiss nehmen" will und dazu eine denkbar ungeeignete Welt heimsucht, beispielsweise eine Rüstungswelt. Da sich die größtenteils den Ton angebende Marspriesterschaft natürlich weigern wird ihre Anlagen udn Maschinen aufzugeben, bleibt der dreckige Job an den Marines hängen gegend eren Widerstand Sabotageaktionen vorzubreiten um die Masse der Schwärme durch exorbitante Detonationen der Produktionsanlagen und Munitionsdepots so weit zu reduzieren, dass man der Streitkraft Herr werden könnte. Und vielleicht müssen die Tyraniden auch erst "in die Falle gelockt" werden. Das bietet schöne Konflikte auch abseits des Hauptfeindes und erfordert viel Taktik und Kreativität des Killteams.

- Man spielt keine Planeteninvasion sondern einen Enterangriff von Tyraniden auf ein größeres Raumschiff, das gehalten werden muss bis Verstärkung eintrifft, oder das gehalten werden muss bis es sich von der Schwarmflotte wegnavigieren kann. Oder bis der Navigator aus der psionischen Umarmung einer mächtigen Synapsenkreatur befreit wurde. Auf einem Planeten könnte das auch mit wichtigen Astropathen geschehen, die nötig wären Verstärkung anzufordern.

2.

- Die Marines stellen sich der Invasion gar nicht direkt in den Weg. Sie versuchen stattdessen diese im Vorfeld zu verhindern oder abzuschwächen. Zum Beispiel durch die Vermienung eines zu durchquerenden Asteroidenfeldes, das von anderen Xenos beansprucht wird, gegen die man sich erst durchsetzen müsste. Oder in dem man Synapsenkreaturen auslöschen muss, die die Flotte vorwarnen könnten.

- Die Marines bekommen zufällig die Pläne irgendeiner Techheresie in die Griffel mit der es möglich wäre einen Warpsturm auf der "Reiseroute" der Schwarmflotte herbeizuführen, der der Schwarmflotte empfindliche Verluste beibringen könnte. Beispielsweise eine größere Version eines "Logo Daemonis" (siehe "Anathema . Kreaturen" Zusatzband für Schattenjäger oder auch die beiden letzten Abenteuer aus "Der Imperator beschützt") oder ähnliches, wpfür dann auf zweifelhaften Kanälen Teile besorgt werden müssten, natürlich unter Zeitdruck, was zu interessanten moralischen Verwicklungen führen dürfte.

- Es gilt einen anderen Feind anzulocken, also entweder die Tyranidenflotte umzulenken oder ihnen einen anderen angelockten Feind in den Weg zu werfen, beispielsweise einen Ork-Waaagh! oder eine Eldarflotte.


Das wären so meine Einfälle um einem Killteam interessante Herausforderungen abseits des Abschlachtens von Gegnerhorden zu bieten, die aber vor dem Hintergrund logisch und zu bewältigen bleiben  ;)
Titel: Re: [DW] Tyraniden Invasion auf Hethgard
Beitrag von: K!aus am 9.03.2013 | 15:05
Okay,

nochmal konkret: Wir sind uns alle einig, dass der Fluff von WH40k nicht konsistent ist, also auch bei Tyraniden.

Allerdings, wie schon heftig diskutiert, besitzt Hethgard dicke Mauern und sogar einen Schutzschild um sich herum, was immensen Schutz bietet.

Die Situation soll sich derart gestalten, dass die Space Marines nicht nach Hethgard kommen, um die Tyraniden abzwehren. Nein, sie sind auf der Suche nach einem uralten Außenposten der Wodbearer. Das heißt konkret, dass die ganze Situation die Marines lediglich hindern soll. Immerhin spielen wir WH40k, da gilt es nicht eine verschlossene Tür zu überwinden, um Zugang zu einem alten Gemäuer zu erhalten, sondern das Gemäuer inmitten einer Tyranideninvasion zu finden.  >;D

Diese ganze Geschichte mit den Tyraniden soll die Spieler konstant vor die Wahl stellen, ob sie lieber aushelfen, wenn sie schonmal vor Ort sind, oder ihrer eigentlichen Mission nachgehen. Schlußendlich muss es meiner Meinung nach darauf hinauslaufen, dass die Marines irgendwann nicht mehr helfen können, weil sie sonst nur noch mit der Verteidigung von Hethgard beschäftigt wären. Das soll die Tragik des WH40k Universums unterstreichen.

Begegnung 1:
Das Schiff der Space Marines erreicht Hethgard. Im Orbit befindet sich der Kreuzer des Generals des Orpheus Vorstoßes (Arkelius?). Die Space Marines sollen den Kreuzer von Tyraniden befreien, immerhin würden sie als Deathwatch gegen Xenos vorgehen. Falls sie ablehnen droht er (sie?) ihr Schiff zu vernichten.

Begegnung 2: Mit dem Thunderhawk nach Hethgard und sie werden direkt von einem (oder mehreren?) Harridanen angegriffen. Je nach Entwicklung erreichen sie die Bastion auf Hethgard oder müssen außerhalb notlanden.

folgende Begegnungen: Die Space Marines wollen ihrer eigenen Agenda nachgehen, benötigen allerdings die Hilfe der Offiziere vor Ort. Da wäscht doch eine Hand die andere: Falls die Space Marines aushelfen vitale Stützpunkte zu verteidigen, erhalten sie Informationen. Nur dass jeder ntürlich 'nur-noch-eine-Kleinigkeit' möchte, sodass die Spieler nie an ihr Ziel kommen, falls sie immer nachgeben und helfen.

Können die Marines nicht einfach den Bolter auspacken und sich Gehorsam verschaffen? Ich denke nicht. Hethgard ist für den Orpheus Vorstoß der Fels in der Brandung. Wir reden also nicht einfach von einem Offizier der imperialen Armee auf Planet X, sondern von der Führungsriege, was dramatische Konsequenzen nach sich ziehen würden, wenn sie einfach den Oberbefehlshaber des Orpheus Vorsoß' über den Haufen schießen.

Gruß,
-- Klaus.
Titel: Re: [DW] Tyraniden Invasion auf Hethgard
Beitrag von: blut_und_glas am 9.03.2013 | 15:28
Ich glaube ich würde den Konflikt "Hilfe versus Pflichterfüllung" auch mechanisch einarbeiten.

Im Mindesten sollte jede Hilfe, die sie leisten, direkt dazu führen, die Missionserfüllung schwerer zu machen.

Um das etwas abzuschwächen könnte die Hilfe jeweils einen - eher langfristigen - Vorteil bringen (beispielsweise in Form von Bonus-Peer Talents oder ähnlichem).

Schöner fände ich allerdings eher eine "Regen und Traufe"-Version, in dem jeweils beide Möglichkeiten (Hilfe und Pflichterfüllung) einen spürbaren Nachteil haben, und die Marines zwischen diesen beiden wählen müssen.

mfG
jdw
Titel: Re: [DW] Tyraniden Invasion auf Hethgard
Beitrag von: K!aus am 9.03.2013 | 15:32
Um das etwas abzuschwächen könnte die Hilfe jeweils einen - eher langfristigen - Vorteil bringen (beispielsweise in Form von Bonus-Peer Talents oder ähnlichem).

Das klingt vernünftig. :)

Schöner fände ich allerdings eher eine "Regen und Traufe"-Version, in dem jeweils beide Möglichkeiten (Hilfe und Pflichterfüllung) einen spürbaren Nachteil haben, und die Marines zwischen diesen beiden wählen müssen.

Ich hatte auch an etwas ähnliches Gedacht: Laut Beschreibung besitzen das Adeptus Mechanicus tief unter der Erde ein Anlage. Warum sollen die nicht gefunden haben, was die Space Marines suchen. Und während die Techpriests schließlich die Marines z.B. mit experimenteller Munition ausrüsten, um sich ihnen gut zu stellen, fragen sie später nach ob die Marines nicht einen wichtigen Transporter zum Landungsschiff beschützen könnten (Weg zur Plattform, durch unterirdische Tunnel, o.ä.)
Das verfahrene ist nur, dass die Techpriests damit genau das vom Planeten schaffen, was die Spieler suchen.  >;D

Gruß,
-- Klaus.
Titel: Re: Tyraniden Invasion
Beitrag von: Galatea am 11.03.2013 | 11:31
Widerspricht das Anphelionprojekt nicht bereits dem existierendem Fluff, insbesondere die Schlacht um Macragge? Hier wurde die Schwarmflotte besiegt, trotzdem sind noch immer Tyraniden auf der Welt und weder sind riesige neue Armeen entstanden, noch ist eine weitere Flotte aufgetaucht.

Nicht das dies weiter verwunderlich wäre bei dem Fluff von W40K...
Nein, Macragge ist zu großen Teilen eine felsige Ödnis in der die Tyraniden nicht viel zu fressen finden, zudem sind viele Kreaturen aufgrund der Kälte einfach erfroren bevor sie sich anpassen konnten. Auch wurde der ganze Planet in mühsamer Kleinstarbeit von den Ultramarines von jeglichen Tyranidenresten desinfiziert, es handelt sich hier immerhin um die Heimatwelt eines der mächtigsten Marineorder des Imperiums, nicht um irgendeinen Hinterwäldler-Schlammkugel oder gar einen Dschungelplaneten.

Außerdem wurde bei Macragge die Schwarmflotte vollständig ausgelöscht und man kann auch davon ausgehen, dass die Tyraniden einfach noch nicht an eine so feindseelige Galaxis angepasst waren. Die haben sich in den paar Millennien in denen sie in der Milchstraße herumtoben ja auch ordentlich weiterentwickelt - vermutlich mehr als jeder andere Rasse.

Titel: Re: [DW] Tyraniden Invasion auf Hethgard
Beitrag von: Edler Baldur am 11.03.2013 | 11:39
Gab es in der 3rd Edition des Nid-Codex nicht noch nen Carnifex, welcher auf Macragge umherstreifte? Ist jetzt schon zu lange her bin mir da gerade unsicher.
Titel: Re: [DW] Tyraniden Invasion auf Hethgard
Beitrag von: Timo am 11.03.2013 | 12:50
http://wh40k.lexicanum.com/wiki/Old_One_Eye
Falscher Planet
Titel: Re: [DW] Tyraniden Invasion auf Hethgard
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 11.03.2013 | 13:45

Begegnung 1:
Das Schiff der Space Marines erreicht Hethgard. Im Orbit befindet sich der Kreuzer des Generals des Orpheus Vorstoßes (Arkelius?). Die Space Marines sollen den Kreuzer von Tyraniden befreien, immerhin würden sie als Deathwatch gegen Xenos vorgehen. Falls sie ablehnen droht er (sie?) ihr Schiff zu vernichten.

Ist der Mann lebensmüde?
Ist der Knabe der Kriegsherr des Kreuzzuges?
Ansonsten, hat er nämlich auf dem Schiff de jure gar nichts zu melden(und das dürfte den Ordo Haereticus interessieren)


Zitat
folgende Begegnungen: Die Space Marines wollen ihrer eigenen Agenda nachgehen, benötigen allerdings die Hilfe der Offiziere vor Ort. Da wäscht doch eine Hand die andere: Falls die Space Marines aushelfen vitale Stützpunkte zu verteidigen, erhalten sie Informationen.
bei dem Ansehen, das SM haben unwahrscheinlich, aber Hauptmann Halfdan  weiss darüber Bescheid , der ist zu den 18 Chasseurs unter Oberst Schneider  am   am Schwarzfeuerp ,  Hier spricht Stabshauptmann Halfdan Kommandant  18 Chasseure Grossangriff der Nids auf den Schwarkrck krck


Titel: Re: [DW] Tyraniden Invasion auf Hethgard
Beitrag von: K!aus am 11.03.2013 | 13:55
Ist der Knabe der Kriegsherr des Kreuzzuges?

Richtig. Ich denke das ist ein guter Grund des Space Marines (nicht wörtlich) auf Augenhöhe zu begegnen.

Allgemein schleift sich bei mir auch das Erhabensein der Marines ab. Natürlich machen sie gegenüber John-the-Guardsman richtig Eindruck, aber je höher es die Offiziersleiter geht, desto weniger eingeschüchtert werden die Leute sein.

Mal ganz ehrlich, der Oberbefehlshaber einer ganzen Streitmacht wird auch Marines "einfach" als taktisches Element der Schlacht ansehen, auch wenn er ihnen als Person gegenüber sehr respektvoll auftritt. Der Führer des Kreuzzuges Orpheus wird dahingegen noch weniger beeindruckt sein, immerhin ist ein Squad von Marines nur ein (dicker) Tropfen auf den vielen heißen Steinen diverser Kriegsschauplätze. Wir reden also nicht von einem Offizier, der sich weigert dem Kill-Team einen Panzer zu borgen, und anschließend von einem Inquisitor zusammengefaltet wird, wegen Behinderung der Arbeiten des Ordo Xenos.

Gruß,
-- Klaus.
Titel: Re: [DW] Tyraniden Invasion auf Hethgard
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 11.03.2013 | 14:23
Richtig. Ich denke das ist ein guter Grund des Space Marines (nicht wörtlich) auf Augenhöhe zu begegnen.
wenn die DW dem Kreuzzug keine Waffenhilfe zugesagt hat, hat er immer noch de jure denen nichts zu sagen


Wie gesagt nur als Kriegsherr des Kreuzzuges hätte er Autorität über Ihm/dem Kreuzzug von den Orden gestellte Space Marine Einheiten.


Zitat
Mal ganz ehrlich, der Oberbefehlshaber einer ganzen Streitmacht wird auch Marines "einfach" als taktisches Element der Schlacht ansehen, auch wenn er ihnen als Person gegenüber sehr respektvoll auftritt.

Er muss aber auch sich darüber klar sein, das seine Autorität begrenzt ist.
Disziplinarische Mittel hat er eigentlich kaum
Wenn da aber ein Trupp von der DW zufällig vorbeikommt, kann er theoretisch die um Unterstützung ersuchen...

Was es allerdings bedeutet den Kriegsherren eines Kreuzzuges zu verlieren..., bis ein Nachfolger ernannt ist, kommt das ganze zum Stillstand(Infighting) unabhängige , gegeneinander gesetzte imperiale Organisationen...



Titel: Re: [DW] Tyraniden Invasion auf Hethgard
Beitrag von: K!aus am 11.03.2013 | 14:34
wenn die DW dem Kreuzzug keine Waffenhilfe zugesagt hat, hat er immer noch de jure denen nichts zu sagen


Wie gesagt nur als Kriegsherr des Kreuzzuges hätte er Autorität über Ihm/dem Kreuzzug von den Orden gestellte Space Marine Einheiten.

Das ist mir schon klar: Aus diesem Grund droht er dem Kill Team mit der Vernichtung. Der liebe General hält sich selbst nämlich für ziemlich wichtig und kann Space Marines nicht ausstehen, was liegt also näher als der Gedanke sie jetzt gerade als Mittel zum Zweck zu degradieren.

Was die Spieler anschließend aus der Situation machen, nachdem sie das befallene Schlachtschiff gerettet und ihre eigene Haut damit gerettet haben, ist das was mich interessiet. Wenn der Space Wolf dann voller Zorn die Brück stürmt und den General beinahe durch die Plaststeel Fenster scheuldert ...
Titel: Re: [DW] Tyraniden Invasion auf Hethgard
Beitrag von: Edler Baldur am 11.03.2013 | 14:39
@Old One Eye, das macht die Sache ja jetzt nicht gerade besser..., anstatt auf Macragge auf Calth, wo lt. Text noch weitere Tyraniden überlebt hatten. Das spricht eher dafür dass das Anphalion-Projekt doch deutlich dem anderen Background widerspricht. Aber wie gesagt, wen kümmerts, GW sicherlich nicht.

@Klaus und Deathwatch-SM als taktisches Element, hier kommt ja auch wieder zum Tragen, dass die Marines nicht in die Befehlskette der IA eingegliedert sind, von daher wie Schwerttänzer schon sagt, er kann fragen und bitten. Aber Befehlen..., er kanns versuchen, wäre mir aber unsicher wie die Marines darauf reagieren. Und drohen, nun kann klappen, die Frage ist, ob das auf lange Sicht vorteilhaft ist.
Titel: Re: [DW] Tyraniden Invasion auf Hethgard
Beitrag von: K!aus am 11.03.2013 | 14:53
@Klaus und Deathwatch-SM als taktisches Element, hier kommt ja auch wieder zum Tragen, dass die Marines nicht in die Befehlskette der IA eingegliedert sind, von daher wie Schwerttänzer schon sagt, er kann fragen und bitten. Aber Befehlen..., er kanns versuchen, wäre mir aber unsicher wie die Marines darauf reagieren. Und drohen, nun kann klappen, die Frage ist, ob das auf lange Sicht vorteilhaft ist.

Ja, ich versuche das nur gerade alles nicht so nüchtern zu sehen im Stile "Das-widerspricht-dem-WH40k-fluff", sondern ganz konkret in der Situation:

Wir haben einen mächtigen Mann, der die ganze Zeit aus sicherer Entfernung den Kreuzzug gegen die Tyraniden dirigiert hat. Und jetzt hat er die Xenos Bedrohung auf einmal vor der Haustür und zwar derart präsent, dass sie schon sein Schiff entern.
Kann doch sein, dass da einem mal die Sicherungen durchgehen man nicht mehr ganz so rational handelt und eben nicht wie einer von uns, der in seinem wohlbehüteten Heim sitzt und den Zeigefinger schwingt, während er aus dem Codex zitiert, wie sich der Mann verhalten sollte.

Wenn sich die ganzen NSCs immer so verhalten würden, wie sie es sollten, dann kann ich beim Rollenspiel einpacken und im Bezug auf DW einfach das Table Top spielen. ;)

Gruß,
-- Klaus.
Titel: Re: [DW] Tyraniden Invasion auf Hethgard
Beitrag von: Galatea am 11.03.2013 | 16:02
Die Spieler sollten dem Kriegsherren schon aus Eigeninteresse helfen. Wenn die irgendwas auf dem Planeten wollen ist es sehr vorteilhaft den Mann schonmal mehr oder weniger er auf der eigenen Seite zu wissen, weil man ihm den Arsch gerettet hat. Außerdem ist im Falle seines Ablebens (wahrscheinlich inklusive seines gesamten Beraterstabs, der auch auf dem Kommandoschiff sitzen dürfte) ein mittelschwerer Zusammenbruch der Befehlsstruktur nicht auszuschließen und dann noch irgendwas auf dem Planeten zu suchen kann man getrost vergessen.
Mal ganz abgesehen davon dass man ein wahrscheinlich mehrere Jahrtausende altes Kommandoschiff verliert (die wachsen auch nicht auf Bäumen) und damit ebenso das Unterstützungsfeuer aus dem Orbit wegfällt (und die Tyraniden stattdessen anfangen den Planeten zu beschießen).
Titel: Re: [DW] Tyraniden Invasion auf Hethgard
Beitrag von: Edler Baldur am 11.03.2013 | 16:02
Dem Mann mögen die Sicherungen durchgehen, aber den Spacies wohl weniger. Deswegen meinte ich, könnte mit der Drohung klappen, nur wird die ein Nachspiel haben (wenn denn beide Parteien überleben...). Das hat eigentlich auch nichts mit dem TT oder Codex zu tun, eher mit der allgemeinen Erläuterung im DW-Regelbuch, da wurde auch angerissen inwieweit DW und IA zusammenarbeiten, bzw. die Problematik umrissen (muss nicht das Core gewesen sein, kann auch eines der anderen Bücher der DW-Reihe gewesen sein).
Titel: Re: [DW] Tyraniden Invasion auf Hethgard
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 11.03.2013 | 16:22
Wenn der Space Wolf dann voller Zorn die Brück stürmt und den General beinahe durch die Plaststeel Fenster scheuldert ...
nun die Fenster werden es aushalten IG Generäle sind da nicht so robust...


@Galatea

für die PVS und ggf die IG Kontingente dürfte es völlig irrekevant sein, Unterstützungsfeuer von einem Schiff das Nids schon geentert haben tja , äh  vorhanden.

Das Kriegsschiff der IF ist ne andere Sache und der Goodwill des Kriegsherren auch.
Titel: Re: [DW] Tyraniden Invasion auf Hethgard
Beitrag von: YY am 11.03.2013 | 17:17
Er muss aber auch sich darüber klar sein, das seine Autorität begrenzt ist.
Disziplinarische Mittel hat er eigentlich kaum

Das ist doch eine reine Frage von Formulierung und Timing.

Der wird ja wohl kaum sagen: "Helft mir oder ich lasse euch abschießen", sondern erst mit der Vernichtung drohen, nachdem die Space Marines abgelehnt haben, um sie eventuell doch noch umzustimmen.

Wer da was darf, sollte, hätte, müsste - interessiert in der Situation doch zunächst keine Sau.

Dem Mann mögen die Sicherungen durchgehen, aber den Spacies wohl weniger.

Ich weiß nicht...davon abgesehen, dass die Space Marines in vielen Aspekten eher eine "culture of honor" sind, gibt es viele Gründe, aus denen ein Space Marine gerade in Sachen Selbstkontrolle und rationalem Handeln eventuell nicht (mehr) alle Latten am Zaun hat.

Titel: Re: [DW] Tyraniden Invasion auf Hethgard
Beitrag von: K!aus am 11.03.2013 | 17:33
Der YY versteht mich.  ;) ;D :D
Titel: Re: [DW] Tyraniden Invasion auf Hethgard
Beitrag von: Edler Baldur am 11.03.2013 | 18:52
Habs mal in Spoiler gepackt, da es nicht mehr direkt mit den Tyraniden zu tun hat.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: [DW] Tyraniden Invasion auf Hethgard
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 11.03.2013 | 19:22
A Space Marine is a controllable killer.frei nach Rogue Trader
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: [DW] Tyraniden Invasion auf Hethgard
Beitrag von: Phantagor am 11.03.2013 | 20:01
whot? wann hat grimnaar sowas getan? der hat sich mords aufgeregt über die inquisition etc, aber die grey knights und die space wolves sind seit armageddon eigentlich dicke
Titel: Re: [DW] Tyraniden Invasion auf Hethgard
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 11.03.2013 | 22:40
bis die GK den Befehl befolgten , auf IA Schiffe zu feuern  und dabei die Wauzi Schiffe in der Schusslinie getroffen haben.
Titel: Re: [DW] Tyraniden Invasion auf Hethgard
Beitrag von: YY am 11.03.2013 | 23:35
Was gibts denn da an Quellen außer die 40K-Wikia?

Bei dem, was dort zu lesen ist, rollen sich mir die Zehennägel auf vor Hirnrissigkeit, selbst für 40K-Verhältnisse.
Titel: Re: [DW] Tyraniden Invasion auf Hethgard
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 11.03.2013 | 23:56
das es Ärger zwischen Wauzis und I gab stand schon im Chaos Kodex der 3 oder 4er Edition

und schlimmer als das die Astral Claws keine Steuern zahlten....
Titel: Re: [DW] Tyraniden Invasion auf Hethgard
Beitrag von: Phantagor am 12.03.2013 | 17:57
in nem wovles codex sowie GK codex (na, was spiel ich wohl^^) steht da zumindest nix dergleichen drin^^..nur der übliche stress zwischen wolves und inquisition^^
Titel: Re: [DW] Tyraniden Invasion auf Hethgard
Beitrag von: K!aus am 12.03.2013 | 18:19
Ich mach den Thread mal einstweilen zu.

Weitere Diskussionen über das offiziell anerkannte Verhalten von Bewohnern des WH40k Universums können im Smalltalk Thread geführt werden. ;)

Gruß und danke für euer Verständnis,

-- Klaus.