Nein, das ist etwas unhandlich und vor allem sehr unglaubwürdig, sie berücksichtigt nämlich nicht die Limitierungen der Reichweite und Präzision.
Findet ihr es zu kompliziert oder würdet ihr mit so einer Rechnung am Spieltisch zurecht kommen? Ich empfinde es nämlich noch ein wenig unschlank.
mfg
Kleine Waffen wie Pistolen oder MPs sind im Häuserkampf langen und schweren Waffen wie Maschinengewehren vorzuziehen.äh Nein, fragen Sie Chuikovs Veteranen. Pawlows Haus z.b.
äh Nein, fragen Sie Chuikovs Veteranen. Pawlows Haus z.b.
Es wird im Häuserkampf so einiges gemacht um dem MG auszuweichen.
Ja klar. Aber wenn man das MG auf dem Fenstersims aufgebaut hat, um die Straße zu kontrollieren, und jemand kommt hinten zur Tür rein,und wenn an der Hintertür ein MG steht...
Für meine letzte Eigenentwicklung hatte ich drei Reichweitenklassen:
-kurz: Ein paar Meter, für Feuergefechte, die sich in einem Raum oder zwischen Nachbar-Räumen abspielen.
-mittel: Ein paar Dutzend Meter. Die typische Infanterie-Kampfentfernung.
-weit: Ein paar hundert Meter. Wenn man den Gegner am Horizont auftauchen sieht.
Das ist natürlich etwas grobkörnig, ist aber in meinen Augen für alle Rollenspiel-Belange fein genug aufgelöst.
Entfernung | WM |
10m | -1 |
20m | -2 |
40m | -3 |
60m | -4 |
80m | -5 |
100m | -6 |
200m | -7 |
300m | -8 |
400m | -9 |
+100m | weitere -1 |
Das ein MG nicht denselben Einsatzbereich wie ne MP hat sollte klar sein
Es wird aber leider nur sehr selten von den Regeln beachtet, was ich mir halt mal wünschen würde, auch wenn ich mit dem Wunsch allein stehen mag.Da gibts eine ganz einfache Regel:
Weiterer Nachteil: Ein Scharfschützengewehr (das mit Sicherheit einen immensen Schaden verursacht) ist die Killerwaffe auf kurze Entfernungen. Wenn der Schaden höher ist der der der MP (und das sollte er zumindest bei schweren Scharfschützengewehren sein), dann ist der Sniper der ultimative Häuserkampfspezialist, denn mit Präzision 10 trifft der auf unter 100 Meter praktisch immer.Wie kommst Du darauf? Er kriegt lediglich keinen Abzug, genau so wie jemand mit sagen wir einem Sturmgewehr, das Präzision 6 hat. Aber der wichtige Unterschied zwischen MP und SSG - die Feuerrate - wird ja von dem System gar nicht erfasst. Hier ging es ja nur um die Reichweite.
Weiterer Nachteil: Ein Scharfschützengewehr (das mit Sicherheit einen immensen Schaden verursacht) ist die Killerwaffe auf kurze Entfernungen. Wenn der Schaden höher ist der der der MP (und das sollte er zumindest bei schweren Scharfschützengewehren sein), dann ist der Sniper der ultimative Häuserkampfspezialist,Feuerrat e , halbautomatisch, Feuersto Ss, Han d habbar kei t, vs nach jede m Schuss, durchladen, anlegen und Schiessen.
Wie kommst Du darauf? Er kriegt lediglich keinen Abzug, genau so wie jemand mit sagen wir einem Sturmgewehr, das Präzision 6 hat. Aber der wichtige Unterschied zwischen MP und SSG - die Feuerrate - wird ja von dem System gar nicht erfasst. Hier ging es ja nur um die Reichweite.Das Problem ist, dass der Schaden des Scharfschützengewehrs so hoch ist, dass es sein Ziel im Normalfall sofort ausschaltet. Da macht es keinen Unterschied ob man das Ziel so durchsiebt, dass es fünfmal tot ist oder es einmal mit dem Snipergewehr killt. Interessant werden automatische Waffen erst dann, wenn mehrere Gegner auftreten.
Für Automatikwaffen würde ich generell einen einfachen Bonus auf den Trefferwurf vorschlagen. Das verschafft ihnen dann auf relativ kurze Entfernung die entsprechenden Vorteile. Am besten funktioniert das in Kombination mit einem hier schon angesprochenen System, bei dem sich der Erfolgsgrad auf den Schaden auswirkt.Ja, so haben wir das auch geregelt. Salvenfeuer gibt bei uns Bonus auf den Angriffswurf (bzw. erhöht den Angriffspool), vollautomatisches Feuer erlaubt es mit Abzügen mehrere (beieinander stehende) Ziele zu beschießen - richtig krass wird das bei festmontierten/aufgesetzten Waffen, da dort der Malus entfällt. So ein schweres MG schießt bei uns locker 10 Leute nieder.
Feuerrate, halbautomatisch, Feuerstoss, Handhabbarkeit, vs nach jedem Schuss, durchladen, anlegen und Schiessen.Es gibt auch vollautomatische Scharfschützengewehre. Abgesehen davon spielt das gegen ein Einzelziel keine Rolle, denn Scharfschützengewehre verursachen einen so hohen Schaden, dass sie ihr Ziel mit einem Treffer ausschalten, der Durchschlag ist ebenfalls enorm.
das hat sich dann schnell mit dem Snipergewehr.
Das Problem ist, dass der Schaden des Scharfschützengewehrs so hoch ist, dass es sein Ziel im Normalfall sofort ausschaltet. .Wirklich?
Ja, so haben wir das auch geregelt. Salvenfeuer gibt bei uns Bonus auf den Angriffswurf (bzw. erhöht den Angriffspool),etwas unglaubwürdig, es reduziert normalerweise die Präzision
Es gibt auch vollautomatische Scharfschützengewehre.welche?
Wirklich?Sagen wir die meisten (ein Luftgewehr natürlich nicht). Auch eine M-14 mit 7.62 reicht im Normalfall aus um das Ziel mindestens kampfunfähig zu schießen.
Alle?
Oder nur die grossen schweren mit Zweibein.
etwas unglaubwürdig, es reduziert normalerweise die PräzisionUnd erhöht gleichzeitig die Trefferchance und den durchschnittlichen Schaden (bei erhöhtem Munitionsverbrauch). Will man es "realitistisch" kann man natürlich jeden Schuss einzeln abhandeln. Viel Spaß beim MG-42.
welche?Ein Beispiel wäre die M-14, die noch heute als Scharfschützengewehr verwendet wird. Auch verlängerte Varianten anderer großkalibriger Sturmgewehre sind im Umlauf.
Sagen wir die meisten (ein Luftgewehr natürlich nicht). Auch eine M-14 mit 7.62 reicht im Normalfall aus um das Ziel mindestens kampfunfähig zu schießen..kann ein G3 auch, mit höherer Feuerrate und Trefferwahrscheinlichkeit
Und erhöht gleichzeitig die Trefferchanceweil Zielen im Gefecht eher witzlos ist
kann ein G3 auch, mit höherer Feuerrate und TrefferwahrscheinlichkeitDas M-14 hat eine höhere Kadenz als das G3.
weil Zielen im Gefecht eher witzlos istDas ist Quatsch. Dass wildes drauflosballern mit Vollauto im Gefecht nichts bringt weiß man seit die Amerikaner dieses Konzept in Vietnam gefahren sind. Man verbraucht dabei völlig unsinnige Mengen an Munition und sitzt bald ohne selbige da.
Hallo,
ich arbeite zur Zeit wieder an einer Schusswaffensimulation für ein eigenes Cyberpunksetting und mache mir gerade Gedanken über das bisher existierende Reichweitensystem.
[...]
Findet ihr es zu unrealistisch oder würdet ihr mit so einer Rechnung im Labor zurecht kommen? Ich empfinde es nämlich noch ein wenig unscharf.
mfg
Findet ihr es zu kompliziert oder würdet ihr mit so einer Rechnung am Spieltisch zurecht kommen? Ich empfinde es nämlich noch ein wenig unschlank.Ich empfinde es als sehr unintuitiv, weil es bei hoher Reichweitenbandbreite extrem unrealistisch wird. Ich meine wirklich EXTREM.
Das M-14 hat eine höhere Kadenz als das G3.i stand corrected,
Das ist Quatsch.
Das Problem ist, dass der Schaden des Scharfschützengewehrs so hoch ist, dass es sein Ziel im Normalfall sofort ausschaltet.
Wie schon gesagt, um die Vorteile von Kurzwaffen herausszustellen, braucht man eben einfach andere Stellschrauben als die Reichweite. Eine "Minimalreichweite" wie bei BattleTech ist jedenfalls nicht plausibel und dürfte den meisten Spielern eher skurill erscheinen.
OT:(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
den Unsinn haben sie mir vor langen, langen Jahren bei der BW auch erzählt, erklärt warum alle Sturmgewehre benutzen. Schiessleistung detoriert unter Kampfbedingungen erheblich, die Ziele bewegen sich, nehmen Deckung , der Schütze bewegt sich etc etcEin so hoher Trefferanspruch ist natürlich ebenfalls totaler Unfug. Was mit Sturmgewehren in der Regel Sinn macht ist Salvenfeuer. Man zieht nicht den Abzug durch und wartet bis das Magazin leer ist. Genau das verstehe ich nämlich unter Vollautofeuer, so wie es die Amerikaner in Vietnam propagiert haben (und damit kläglich gescheitert sind, weil der Munitionsaufwand in keinerlei Verhältnis zur Wirkung stand und die Einheiten an der Front bereits nach 2-3 Minuten mehr Munition angefordert haben).
Die BW Parole 6 Schuss 5 Treffer = miserabler Schütze ist Unsinn
Ich würde es so handhaben:Das kann man machen, habe ich so ähnlich auch schon verwendet, erfordert aber mehr Arbeit während des Spiels. Ich bevorzuge mittlerweile eher regelleichte Systeme, und mag es auch nicht, wenn eine BattleMap o.ä. notwendig oder quasi notwendig ist. Bei einem System, wie dem skizzierten ist es gerade auf kurze Entfernungen oft wichtig, ob man nun beispielsweise 3 oder 4 Meter weit weg ist, und das immer genau festzuhalten, ist ohne BattleMap... ich will nicht sagen nicht möglich, aber auf jeden Fall nicht einfach.
Jede Waffe hat eine Standardreichweite (SRW) und eine Maximalreichweite (MRW).
Die Erschwernisse bzw. Erleichterungen ergeben sich dann wie folgt:
- 0 - 1m (Körperkontakt): Nur Pistolen als Schusswaffen erlaubt. Wer will, darf sein Gewehr als Knüppel benutzen.
- 1 - 3m (Point Blank): Alle Waffen haben starke Boni auf Zielen
- 3m - SRW/2: Alle Waffen haben leichte Boni auf Zielen
- SRW/2 - SRW: weder Boni noch Mali
- SRW - 2*SRW: leichte Mali
- 2*SRW - 4*SRW: schwere Mali
- 4*SRW - MRW: nur noch Glückstreffer (z.B. bestätigte 1 auf 1W20)
Zum Thema Schusswaffen und Nahkampf. Bei Opus anima extended handeln wir das so ab, dass man im Nahkampf einfach gegen den Fernkampfangriff parieren darf.Das ist eine ziemlich clevere Regelung. Ich glaube, die klaue ich, wenn ich selber noch mal was cyberpunkiges leite. Könnte man recht nahtlos auch für Shadowrun übernehmen, wo zwischen Ausweichen und Blocken ja auch erhebliche Poolunterschiede bestehen können.
Ein so hoher Trefferanspruch ist natürlich ebenfalls totaler Unfug. Was mit Sturmgewehren in der Regel Sinn macht ist Salvenfeuer.das ist ebenfalls Unfug, das macht man wohl eigentlich nur noch bei Kampferöffnung mittels Feuerüberfall.
nicht sehr glaubwürdig, widerspricht massiv dem Standard des aufgesetzten Schusses bzw dem auf Kernschussweite, gefelogt von sofortigem Gehen/Nachstossen in den Nahkampf , wie es z.b. für Marlboroughs Rotröcke typisch gewesen sein soll, odem Entermeleekämpfen, der linkshändig von Kürassieren gern genutzten Pistole um sich gegen Nahkampfangriffe von links hinten zu verteidigen(ich bezweifel die Praktikibilität etwas spez betreffs der dazu notwendigen Reitfertigkeiten, denen des Pferdes und der Aufmerksamkeit nach hinten)
Zum Thema Schusswaffen und Nahkampf. Bei Opus anima extended handeln wir das so ab, dass man im Nahkampf einfach gegen den Fernkampfangriff parieren darf. Da der Fernkampfpool kleiner ist als der Nahkampfpool (meist etwa um ein Drittel) ist Gewehreinsatz im Nahkampf wenig sinnvoll (die Pistole erhält Initiativboni um das auszugleichen)..
d.h. 1m vorm Ende des Laufes sind MPS etc nicht einsetzbar?
Die Erschwernisse bzw. Erleichterungen ergeben sich dann wie folgt:
- 0 - 1m (Körperkontakt): Nur Pistolen als Schusswaffen erlaubt. Wer will, darf sein Gewehr als Knüppel benutzen.
nicht sehr glaubwürdig, widerspricht massiv dem Standard des aufgesetzten SchussesAufgesetzter Schuss funktioniert gegen kampfunfähige Personen. Aber in einem Kampf kommst du nicht zu einem aufgesetzten Schuss.
Sorry, theoretisch kann ich jemand der 1m von mir entfernt mit dem G3 mit Feuerstoss bekämpfen, oder mit Bajonett..Bei MPs kommt es darauf an: Eine Uzi würde ich regeltechnisch als Pistole behandeln.
Aufgesetzter Schuss funktioniert gegen kampfunfähige Personen. Aber in einem Kampf kommst du nicht zu einem aufgesetzten Schuss..da kenn ich andere Aussagen, das geht durchaus soll sogar ne Standardtechnik im Entermelee gewesen sein.
Mit 'nem G3 kannst du unmöglich auf eine Person zielen, die 1 Meter vor dir steht und Abwehrbewegungen macht.Zielen? Deutschuss bzw Feuerstoss, spez wenn umgehängt,
Mit einem Bayonett kannst du noch angreifen,wenn ich mit dem Bajonett zustossen kann dann auch den Finger krumm machen.
Aber sobald du eine Gewehr in Schusshaltung trägst, haut dir das dein Gegenüber einfach zur Seite.wenn das ginge wäre das Bajonett nutzlos, denn der Schuss ist leichter abgegeben als mit dem Bajonett zugestossen und Schusshaltung hat man dabei auch.
da kenn ich andere Aussagen, das geht durchaus soll sogar ne Standardtechnik im Entermelee gewesen sein.Welchen Sinn soll das machen?
Zielen? Deutschuss bzw Feuerstoss, spez wenn umgehängt,Mit zielen meinte ich nicht "über Kimme&Korn anvisieren". Mit zielen meinte ich "den Gewehrlauf in Richtung des Gegners halten".
wenn ich mit dem Bajonett zustossen kann dann auch den Finger krumm machen.Nein. Jedenfalls nicht so ohne Weiteres. Der Standardgriff bei einem Bajonettangriff ist so, dass der Finger nicht am Abzug ist. Die Hand, die normalerweise am Abzug ist, umfasst beim Bajonettangriff normalerweise den Kolben.
wenn das ginge wäre das Bajonett nutzlos, denn der Schuss ist leichter abgegeben als mit dem Bajonett zugestossen und Schusshaltung hat man dabei auch.Und jetzt rate mal, warum es heutzutage kaum noch Bajonette mehr gibt...
Welchen Sinn soll das machen?erheblich reduzierte Wahrscheinlichkeit des Vorbeischiessens spez bei ungezogenen Läufen.
Nein. Jedenfalls nicht so ohne Weiteres. Der Standardgriff bei einem Bajonettangriff ist so, dass der Finger nicht am Abzug ist.Anstelle zum Bajonett zu wechseln, da kostet Finger krumm machen erheblich weniger Zeit
Und jetzt rate mal, warum es heutzutage kaum noch Bajonette mehr gibt...nennt man die heutzutage nicht Kampfmesser? Weil der Einsatz ausser Mode gekommen ist
erheblich reduzierte Wahrscheinlichkeit des Vorbeischiessens spez bei ungezogenen Läufen.Selbst bei ungezogenen Läufen schießt man auf 10cm Entfernung nicht daneben.
Anstelle zum Bajonett zu wechseln, da kostet Finger krumm machen erheblich weniger ZeitDu kannst ja nur mit dem Bajonett zustoßen, wenn du vorher in Bajonett-Stellung gegangen bist. Wenn du nicht in Bajonettstellung gehst, dann schlägt dir der Gegner die Waffe zur Seite. Und die einzige Möglichkeit, dann auf den Gegner zu zielen, ist, in Bajonett-Stellung zu gehen.
12 Month Wonder IInd Leutnant bei der Bajonettausbildung erzählt den Marines nach dem man Bajonettiert hat, kann man schiessen wenn man noch ne Patrone im Rohr hat1. Satz: Richtig, der Leutnant hat dann halt die von mir erwähnte Sonderfertigkeit. Aber die Tatsache, dass der Sergeant das extra erwähnt hat, deutet darauf hin, dass es nicht so selbstverständlich ist, dies auch zu können.
Sergeant, wenn ich noch ne Patrone im Rohr habe setze ich nicht das Bajonett ein.
nennt man die heutzutage nicht Kampfmesser? Weil der Einsatz ausser Mode gekommen istKampfmesser werden heutzutage von einigen Waffengattungen noch geführt. Aber das sind tatsächlich Messer und nichts, was man vorne aufs Gewehr drauftut.
"You have to be realistic. The bayonet was designed for muskets because you could fire only one round before undergoing a complex reloading procedure.Richtig. Genau das, was ich auch geschrieben habe.
"The bayonet gave the infantryman another weapon. Now you have 30 rounds in a magazine so things have moved on
Dass Spaten verheerende Nahkampfwaffen sind weiß man schon seit dem ersten Weltkrieg. Die Schlagwucht die man draufbekommt übersteigt die eines Bajonetts um ein vielfaches. Bajonette sind btw auch deswegen eher unbeliebt, weil sie die Präzision verschlechtern.(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Selbst bei ungezogenen Läufen schießt man auf 10cm Entfernung nicht daneben.ich kenne Berichte von Schusswechseln auf max 5 m mit 10 % Treffern, d.h. 1 von 10 Schüssen bzw 2 von 11 mit Fangschuss.
Du kannst ja nur mit dem Bajonett zustoßen, wenn du vorher in Bajonett-Stellung gegangen bist.das war nochmal welche? Bei der Brown Bess dem G 98...
1. Satz:war eher ein Lückenbüsser des 12 Monatswunders frisch von der Akademie.
2. Satz:deutret daraufhin, das der Zugsargeant eher wusste wovon er redete, bei der Wehrmacht war auch in der Nahkampfausbildung die Kugel erheblich dem Bajonett vorgezogen worden.
ich kenne Berichte von Schusswechseln auf max 5 m mit 10 % Treffern, d.h. 1 von 10 Schüssen bzw 2 von 11 mit Fangschuss.Ja, allerdings gibt es einen großen Unterschied zwischen 5 Metern und 10 Zentimetern! Klar, wenn die Entfernung 50 mal so groß ist, dann trifft man wesentlich seltener. Das ist bei heutigen Waffen mit gezogenen Läufen auch nicht anders.
das war nochmal welche? Bei der Brown Bess dem G 98...Linke Hand an den Lauf, rechte Hand an den Kolben.
war eher ein Lückenbüsser des 12 Monatswunders frisch von der Akademie.Deutet eher darauf hin, dass sie den Leuten auf der Akademie mehr beigebracht haben als dem Sergeant. - Oder dass der Sergeant sich unbedingt profilieren wollte.
deutret daraufhin, das der Zugsargeant eher wusste wovon er redete,
Es gibt Kampfmesser , die man auch als Bajonett benutzen kann, das btw von den Briten auf den Falkland, Irak und Afghanistan benutzt wurde.Das, was auf den Falkland, Irak und Afghanistan benutzt wurde, waren Bajonette, keine Kampfmesser. Und teilweise wurden sie nur deswegen benutzt, weil ihnen die Munition ausgegangen ist.
P.S.: "Kurzwaffe" meinte ich auch im technischen, d.h. gesetzlichen Sinne, der meiner Erinnerung nach die meisten Maschinenpistolen einschließt. Oder einschließen würde, wenn's nicht verbotene Kriegswaffen wären.
Mit 'nem G3 kannst du unmöglich auf eine Person zielen, die 1 Meter vor dir steht und Abwehrbewegungen macht. Mit einem Bayonett kannst du noch angreifen, aber das ist dann ein Nahkampf und kein Fernkampf. Aber sobald du eine Gewehr in Schusshaltung trägst, haut dir das dein Gegenüber einfach zur Seite.
Und nein, dazu benötigt man nichtmal einen Paradewurf. Zu verhindern, dass der Gewehrlauf in die eigene Richtung zeigt, schafft jeder im kampffähigen Zustand.
Linke Hand an den Lauf, rechte Hand an den Kolben.
Und den Lauf wieder auszurichten schafft jeder, der einen Schritt machen oder die Handgelenke rollen kann :PSchritt:
Und da fehlt dann wie viel zum Abzug?Lass es ein paar Zentimeter sein. Genug, um nicht abdrücken zu können.
Für einen erfolgreichen Bajonettstoß zeigt der Lauf zwingend auf den Gegner, und dann fehlt auch nicht mehr viel zum Schuss.Naja, es fehlt halt der Finger am Abzug. Der ist für einen erfolgreichen Schuss mindestens genau so wichtig wie die richtige Richtung des Laufes.
Und bei Waffen mit Pistolengriff wird sehr wohl auch die Variante ausgebildet, die Schusshand an selbigem zu lassen.Du nennst es Variante, ich nenne es Sonderfertigkeit.
nicht sehr glaubwürdig, widerspricht massiv dem Standard des aufgesetzten Schusses bzw dem auf Kernschussweite, gefelogt von sofortigem Gehen/Nachstossen in den Nahkampf , wie es z.b. für Marlboroughs Rotröcke typisch gewesen sein soll, odem Entermeleekämpfen, der linkshändig von Kürassieren gern genutzten Pistole um sich gegen Nahkampfangriffe von links hinten zu verteidigen(ich bezweifel die Praktikibilität etwas spez betreffs der dazu notwendigen Reitfertigkeiten, denen des Pferdes und der Aufmerksamkeit nach hinten)d.h. 1m vorm Ende des Laufes sind MPS etc nicht einsetzbar?
Sorry, theoretisch kann ich jemand der 1m von mir entfernt mit dem G3 mit Feuerstoss bekämpfen, oder mit Bajonett..[/list]
Kannst du mal für Laien erklären, warum man so nen Schuss nicht parieren kann? Ich stells mir irgendwie schon schwerer vor, auf jemanden zu schießen, der sich wehren kann.
Andereseits gilt das Messer auf ca 3 m der Pistole als überlegen.
möglich?
Ich nehme an, du beziehst dich (auch) auf den Tueller-Drill .
- der gibt sogar 21 Fuß vor.I stand corrected
Man kann schon, aber es ist nicht unbedingt leicht und schon gar nicht geht es automatisch.Jo eh, deswegen ist es ja auch ein Angriffs- versus Paradewurf, keine automatische Parade. Ich denk mal, es ist halt auch schwerer gegen jemanden, der ausgebildet ist und vllt selber noch eine Waffe hat, oder (und genauo das smiuliert der Paradewurf)? Und ich stells mir leichter vor, dem Ende eines Gewehr auszuweichen als dem einer Pistole, aber wie gesagt, ich bin da Laie.
Das Bajonett muss immer zu einem kommen, um verletzen zu können. Die Kugel interessiert es dagegen nicht, ob sie aus etwas größerer Entfernung abgefeuert wird.Das ist aber ja auch nur der Vergleich Bajonett versus Kugel. Beides sitzt am gleichen Ende der Waffe, hat ca die gleiche Länge und will in die gleiche Richtung. Wenn das nicht auf Anhieb gelingt, weil der Gegner schnell genug reagiert (oder vielleicht sogar der Angreifer ist), dann treff ich ja dann doch wieder leichter mit einem Knie, Ellbogen oder halt dem Rest der Waffe. Und Nahkampfwaffen sind ja dann wieder in der Regel leichter und haben oft mehr als ein gefährliches Ende.
Da kann ein halber Schritt schon den Unterschied machen, ob man es überhaupt schaffen kann oder zum Scheitern verurteilt ist.
äh nö, das Bajonett dürfte so 20 cm länger sein und den zeitaufwendigeren Weg haben, bei der Kugel bedarf es nur das Krümmen des Fingers max das legen des Fingers auf den Abzug, was wohl nicht viel ausmacht das er die Waffe zur Seite schlägt nach dem er getroffen wurde, besonders vom Feuerstoss.
Das ist aber ja auch nur der Vergleich Bajonett versus Kugel. Beides sitzt am gleichen Ende der Waffe, .
Und ich stells mir leichter vor, dem Ende eines Gewehr auszuweichen als dem einer Pistole, aber wie gesagt, ich bin da Laie.
Also auf ein Regelsystem umzumünzen, hätte die Kugel nen Initiativevorteil, der Nahkampfangriff halt schlicht wegen der Optionen ne höhere Trefferchance.
Und dann ist da halt noch ein wichtiger Unterschied zwischen Kugel und Nahkampfangriff:
Letzterer geht nur so weit, wie ich schlage/steche/trete whatever. Bei der Kugel muss ich aufpassen, wen ich treffen kann, wenn sie durch den Gegner durch oder an ihm vorbeigeht.
äh nö, das Bajonett dürfte so 20 cm länger sein und den zeitaufwendigeren Weg haben, bei der Kugel bedarf es nur das Krümmen des Fingers max das Lagen des Fingers auf den Abzug, was dann viel ausmacht das er die Waffe zur Seite schlägt nach dem er getroffen wurde.Ist mir schon klar, dass das Bajonett nochmal ein bischen länger ist. Mit "grob die gleiche Länge" meinte ich jetzt im Vergleich zu Alternativen, wie Messern, Pistolen, Ellbogen usw. Es ging ja schließlich in dem Zitat auch um den Vergleich Gewehr vs. Nahkampfangriff vs. Pistole.
Ich glaube nicht das es so viel ändert, wenn der Gegner "angreift", Feuerwaffen haben btw auch mehr als ein gefährliches Ende.Ja eh, aber die Kugeln kommen nur aus dem gefährlichen Ende. Der Rest ist ein Nahkampfangriff im Sinne der meisten Rollenspiele.
Nein, du musst vielleicht bzw solltest mehr aufpassen wo es bei der Kugel hingehen könnte, aber ungefährlich sind Fehlstiche, Stösse, Hiebe nicht.Bestimmt nicht, aber die Relation ist doch mal ne ganz andere, oder? Wenn eine Gruppe Zivilisten hinter deinem Ziel steht (und da kann der Abstand ja wohl deutlichhöher sein, als bei nem Nahkampfangriff), schießt du dann immer noch?
Je nachdem, wie genau das System das macht, nicht der Nahkampfangriff, sondern irgendein Nahkampfangriff*.Das stimmt. Man hätte halt in dem Fall z.b. die Wahl zwischen Unbewaffnet und was auch immer das bajonettlose Gewehr wäre (In Shadowrun z.B. Knüppel).
Wenn wir die Angriffe im weiteren Verlauf der Situation betrachten (Kniestoß, Ellbogen etc.), ist es ja eigentlich egal, ob man mit dem Bajonett oder mit dem Schuss nicht getroffen hat ;)
Andersrum muss man gegen die Schusswaffe immer dran bleiben und kann nicht mit der Distanz spielen, was einen Riesenunterschied macht.Und wenn in die Trefferchance z.b. die Reichweite miteinfließt? Also in einem System, in dem eine hohe Reichweite vor- und nachteilhaft sein kann. Viele Systeme haben ja Regeln für Festhalten, da wäre das kein großer Schritt mehr.
Über Initiative und Trefferchance würde ich das nicht unbedingt abhandeln wollen :-\
Handlichkeit, die beim Bajonetteinsatz noch ne grössere Rolle spielen dürfte als beim Schuss.
Und wieso zählt jetzt beim Bajonett die Länge als Nachteil (zeitaufwändiger Weg), aber beim Gewehr insgesamt nicht?
Anders gefragt: Ist es leichter mit der Pistole zu treffen oder mit dem Gewehr?es ist fast immer leichter mit nem Gewehr als mit ner Pistole zu treffen, die ist ne Backupwaffe nie ne Hauptwaffe, ausser im direkten Handgemenge wo aber wiederum fast nur aufgesetzt geschossen werden dürfte und da sind Fehlschüsse wohl besonders riskant..
Der Rest ist ein Nahkampfangriff im Sinne der meisten Rollenspiele.Gewehrkolben entspricht ner Keule - zweihändigen Keule
Und so ein potenzielles Messer im Gesicht oder ein Tritt in die Kniekehle sind doch sicher Sachen, die ein Treffen (im Sinne von: mit dem Gewehr einen Schuss abgeben) des Gegners eher erschwerenwenn der durchzieht... und die empfohlene Taktik gegen Messerjockels lautet Abstand , Hindernisse zwischen Messerjockel und Schützen halten und Schiessen , bis Messerjockel kampfunfähig ist.
schießt du dann immer noch?wenn Ethik mich nicht hindert(und ob die bei Lebensgefahr triggert weiss ich nicht), also möglicherweise ja.
Viele Systeme haben ja Regeln für Festhalten, da wäre das kein großer Schritt mehr.da hättest du Gewehr und Bajonett aber schon unterlaufen.
Und wie Schwerttänzer schon sagte: Die benötigte Zeit für einen Schuss ist recht kurz im Vergleich zum Angriff mit einer Nahkampfwaffe - und die Angriffsfrequenz ist bei halbautomatischen Waffen noch dazu höher.Nur wenn der Lauf bereits in die richtige Richtung zeigt.
Und ich stells mir leichter vor, dem Ende eines Gewehr auszuweichen als dem einer Pistole, aber wie gesagt, ich bin da Laie.Ausgewichen wird überhaupt nicht. Der Gegner dreht den Lauf des Gewehres zur Seite, pariert dieses also.
Anders gefragt: Ist es leichter mit der Pistole zu treffen oder mit dem Gewehr? Oder ist das situationsbedingt und wenn ja, von welchen Situationen? Und wie würde sich das in nem Rollenspielsystem darstellen lassen?Nahkampf: Pistol kann leichter treffen.
äh nö, das Bajonett dürfte so 20 cm länger sein und den zeitaufwendigeren Weg haben, bei der Kugel bedarf es nur das Krümmen des Fingers max das legen des Fingers auf den Abzug, was wohl nicht viel ausmacht das er die Waffe zur Seite schlägt nach dem er getroffen wurde, besonders vom Feuerstoss.NEIN!!!
und die empfohlene Taktik gegen Messerjockels lautet AbstandRICHTIG!
unterschied zum Bajonett
Bei einer Schusswaffe brauchst du zwei Bewegungen:
1) Du musst den Lauf in die richtige Richtung bewegen.
.
Bei der Pistole hältst du diese mit der rechten Hand nah am Körper
Und wenn du das Gewehr so hältst, dass der Finger am Abzug ist, dann dauert das verdammt langewas dauert daran solange?
du hast eine beschissene Hebelwirkung.die ich jetzt dumm gefragt wozu brauche?
Ist es leichter mit der Pistole zu treffen oder mit dem Gewehr? Oder ist das situationsbedingt und wenn ja, von welchen Situationen? Und wie würde sich das in nem Rollenspielsystem darstellen lassen?
Und so ein potenzielles Messer im Gesicht oder ein Tritt in die Kniekehle sind doch sicher Sachen, die ein Treffen (im Sinne von: mit dem Gewehr einen Schuss abgeben) des Gegners eher erschweren oder zumindest bei vielen Menschen erstmal eine andere Abwehrreaktion hervorrufen.
Wenn eine Gruppe Zivilisten hinter deinem Ziel steht (und da kann der Abstand ja wohl deutlichhöher sein, als bei nem Nahkampfangriff), schießt du dann immer noch?
Und wenn in die Trefferchance z.b. die Reichweite miteinfließt? Also in einem System, in dem eine hohe Reichweite vor- und nachteilhaft sein kann. Viele Systeme haben ja Regeln für Festhalten, da wäre das kein großer Schritt mehr.
die ist ne Backupwaffe nie ne Hauptwaffe
ausser im direkten Handgemenge wo aber wiederum fast nur aufgesetzt geschossen werden dürfte und da sind Fehlschüsse wohl besonders riskant..
Aber Punkt 1) ist genau so langsam wie bei allen Nahkampfwaffen. Eher noch etwas langsamer, da die Waffe nicht richtig ausgewogen ist.
nicht gerade ne sehr sichere oder präzises Schiessen ermöglichende Waffenhaltung
Präzisionsschützen! Soviel Zeit...
Polizeiliche Scharfschützen wären wohl ein Beispiel..
Polizei, Sicherheitsdienste, bewaffnete Zivilisten - die haben in der Regel nur die "Kurze".ich dachte jetzt so bei Leuten wo der kämpfende Teil Gewehre aufwärts benutzt,
Wird eigentlich nur für den Fall ausgebildet, dass man mitten im Grappling ist und einen unmittelbar beteiligten Kameraden nicht treffen will.sowas meinte ich , Close and Personal
Und sicher ist es allemal, wenn es ordentlich gemacht wirdich halte es vom Armchair trotzdem für weniger sicher und präziae, als in Vorhalte etc
nicht gerade ne sehr sichere oder präzises Schiessen ermöglichende WaffenhaltungIm Nahkampf musst du nicht präzise schießen. Im Nahkampf musst du verhindern, dass der Gegner dich pariert.
was dauert daran solange?Aufgrund der schlechten Hebelwirkung hast du eine schlechtere Kraftübertragung aus der Hand in die Waffe. Die Waffendrehung findet daher langsamer statt.
die ich jetzt dumm gefragt wozu brauche?1) Um die Waffe schnell zu drehen.
btw was meinst du mit Nahkampf?Wie in meinem ersten Post bereits geschrieben:
Wenn das Gewehr auch nur ansatzweise in irgendeiner Bereitschaftshaltung ist, geht das ziemlich flott und deutlich schneller als die meisten Nahkampfangriffe.Nein. Nahkampfwaffen wurden darauf ausgelegt, schnell im Gegner zu sein. Ihr Schwerpunkt wurde extra so austariert, dass man damit schnell die Richtungen ändern kann. (Zumindest für Schwerter, Rapiere, Degen, Messer, Speere, Hellebarden etc.)
Und warum ein normales Gewehr schlecht ausgewogen ist, musst du mir jetzt mal erklären.Ein Gewehr wurde dazu konzipiert, auf Entfernung gut zu treffen. Das heißt, man musste sich hier keine Mühe machen, das Ende möglichst leicht hinzubekommen. Außerdem ist ein Gegenwicht für den Fernkampf vollkommen unnötig. Daher hat man bei Gewehren auf Gegengewichte verzichtet. - Sobald du aber in den Nahkampf gehst, wirst du das Gegengewicht schmerzlich vermissen.
Im Nahkampf musst du nicht präzise schießen.10 Schuss 1 Treffer
Aufgrund der schlechten Hebelwirkung hast du eine schlechtere Kraftübertragung aus der Hand in die Waffe. Die Waffendrehung findet daher langsamer statt.was muss ich gross drehen?
Aber du kannst ja gerne mal mit einem Bajonett gegen einen Schwertkämpfer fechten.da ich mit dem nicht umgehen kann, ein gleichwertiger Speer/Bajonettkämpfer ist durch Reichweiten und Schnelligkeits vorteil dem Schwertkämpfer erheblich im Vorteil, siehe Culloden
(Selbst, wenn ihr Hiebe verbietet und der Schwertkämpfer sich auch nur auf Stiche beschränken darf.)aber bitte, wenn dann umgekehrt
Sobald du aber in den Nahkampf gehst, wirst du das Gegengewicht schmerzlich vermissen.weshalb die Immortals bei den Thermopylen gewonnen haben, deren Speer ist der einzige mir bekannte mit Gegengewicht.
10 Schuss 1 TrefferJa, weil 8 Schuss pariert wurden.
was muss ich gross drehen?Den Lauf des Gewehres.
da ich mit dem nicht umgehen kann, ein gleichwertiger Speer/Bajonettkämpfer ist durch Reichweiten und Schnelligkeits vorteil dem Schwertkämpfer erheblich im Vorteil, siehe CullodenUnd wieso wurden Schwerter dann nicht in Bajonettform gegossen?
Pike Gegengewicht?Eine Pike hat kein Gegengewicht. Ihr Vorteil ist die extrem lange Reichweite. Und wirklich effektiv ist die Pike auch nur gegen Kavallerie oder in einer Phalanx.
Präzisionsschützen! Soviel Zeit...
ich dachte jetzt so bei Leuten wo der kämpfende Teil Gewehre aufwärts benutzt,
.ich halte es vom Armchair trotzdem für weniger sicher und präziae, als in Vorhalte etc
Im Nahkampf musst du nicht präzise schießen. Im Nahkampf musst du verhindern, dass der Gegner dich pariert.
Nein. Nahkampfwaffen wurden darauf ausgelegt, schnell im Gegner zu sein. Ihr Schwerpunkt wurde extra so austariert, dass man damit schnell die Richtungen ändern kann. (Zumindest für Schwerter, Rapiere, Degen, Messer, Speere, Hellebarden etc.)
Aber du kannst ja gerne mal mit einem Bajonett gegen einen Schwertkämpfer fechten. Ich wette, er macht dich locker fertig. (Selbst, wenn ihr Hiebe verbietet und der Schwertkämpfer sich auch nur auf Stiche beschränken darf.)
Ein Gewehr wurde dazu konzipiert, auf Entfernung gut zu treffen.
Ja, weil 8 Schuss pariert wurden..Nein, weil sie vorbeischossen, beide.
Den Lauf des Gewehres.ein bisserl genauer bitte
n der Schlacht bei Culloden haben Jakobiten mit 5000 Infanteristenund dennoch haben Cumberlands Soldaten mit ihren Bajonetten, die Schild und Schwert führenden Highlander erledigt.
Und wieso wurden Schwerter dann nicht in Bajonettform gegossen?warum waren Schwerter seltenst Primärwaffen?
und nicht in Gewehrform gegossen?es gibt Keulen in Gewehrform
warum Ritter mit Schwertern und nicht mit Speeren bewaffnet waren.ähem nur zur Info sie waren mit Speeren bewaffnet, mit Lanzen, Streitkolben,, Streitäxten, Stangenbeilen....
eher blinder ~;D
Zirkelschlusskönig ~;D
Das ist für den Fall gedacht, wo für Vorhalte schon kein Platz mehr ist bzw. die Waffe schon zu leicht gegriffen werden kann.
Nein, ich muss beides tun.Korrekt wäre:
Im Nahkampf ist die Situation fließend und die Zeitfenster klein - kann ich mir da erlauben, Zeit und Gelegenheit(en) mit unsauber abgegebenen Schüssen zu verschenken?Die Frage ist auch hier: Was kann ich mir eher erlauben:
Viel wichtiger ist aber, dass ein Nahkampfangriff immer zum Gegner hin und mit einer wirksamen Körpermechanik stattfinden muss, während das Ausrichten des Gewehres relativ frei erfolgen kann.Das Ausrichtend es Gewehrs ist prinzipiell die gleiche Mechanik, die "zum Gegner hin" bei einem Schwert oder Rapier beschreibt.
Es geht nicht um den Bajonettangriff, sondern um den Schuss im Nahbereich.Ob Bajonettangriff oder Schuss, ist prinzipiell egal: In beiden Fällen musst du den Lauf auf den Gegner ausrichten. Und das wird dir nicht gelingen. (Bzw. beim Bajonettangriff wird dir das sogar leichter gelingen, da du hier die Waffe umgreifen kannst.)
Wenn ich schießen darf, lasse ich gegen den Schwertkämpfer das Bajonett auch gern weg...
Ein Gewehr halte ich mit einer Hand vor oder am Schwerpunkt und mit einer Hand dahinter.Beim Fernkampf reicht es aus, wenn der Schwerpunkt irgendwo zwischen vorderer und hinterer Hand ist.
Damit sind normale Gewehre immer sehr gut zu manövrieren.
Auf Entfernung gut treffen heißt auch, schnell und sicher ausrichten zu können - das geht mit einer unausgewogenen Langwaffe nicht."Schnell" im Fernkampf hat eine ganz andere Bedeutung als "schnell" im Nahkampf.
Nein, weil sie vorbeischossen, beide.Die Frage ist, warum sie vorbeischießen: Wenn sie vorbeischießen, weil sie schlecht gezielt hätten, müsste man die Präzision erhöhen.
ein bisserl genauer bitteOK, du musst den Lauf des Gewehres so drehen, dass das Ende mit dem Loch in Richtung des Gegners zeigt und das Ende, wo der Abzug dran ist, darf in irgendeine beliebige Richtung zeigen, solange du noch mit dem Finger dran kommst.
und dennoch haben Cumberlands Soldaten mit ihren Bajonetten, die Schild und Schwert führenden Highlander erledigt.Ja. Und inwiefern widerspricht das jetzt meiner Aussage, dass Bajonette schlechter als Schwerter sind?
es gibt Keulen in GewehrformDazu hätte ich gerne ein Bild.
ähem nur zur Info sie waren mit Speeren bewaffnet, mit Lanzen, Streitkolben,, Streitäxten, Stangenbeilen....Und mit Keulen in Gewehrform?
und wiso hat dann die Wehrmacht(nach WWl Erfahrungen) den Nahkampf mittels Schuss ausgebildet?1) Weil man so das Material für das Bajonett spart.
Korrekt wäre:
Ich will beides tun.
Ich kann aber nur eines tun.
Das Ausrichtend es Gewehrs ist prinzipiell die gleiche Mechanik, die "zum Gegner hin" bei einem Schwert oder Rapier beschreibt.
Ob Bajonettangriff oder Schuss, ist prinzipiell egal: In beiden Fällen musst du den Lauf auf den Gegner ausrichten. Und das wird dir nicht gelingen. (Bzw. beim Bajonettangriff wird dir das sogar leichter gelingen, da du hier die Waffe umgreifen kannst.)
"Schnell" im Fernkampf hat eine ganz andere Bedeutung als "schnell" im Nahkampf.
1 Sekunde ist im Fernkampf schnell, aber im Nahkampf langsam.
OK, du musst den Lauf des Gewehres so drehen, dass das Ende mit dem Loch in Richtung des Gegners zeigt und das Ende, wo der Abzug dran ist, darf in irgendeine beliebige Richtung zeigen, solange du noch mit dem Finger dran kommst.
Ist das präzise genug?
Dazu hätte ich gerne ein Bild.
Die Frage ist, warum sie vorbeischießen: Wenn sie vorbeischießen, weil sie schlecht gezielt hätten, müsste man die Präzision erhöhen.aber sowas von
Ist das präzise genug?nicht ganz, die Waffe ist auf den Gegner - Feindrichtung ausgerichtet was muss dann...
Dazu hätte ich gerne ein Bild.http://de.wikipedia.org/wiki/Gewehrschaft-Keule
1) Weil man so das Material für das Bajonett spart.mwn nicht
2) . In der Zeit hätte man auch noch locker 2 Schüsse in Kernschussweite abgeben können.aha
3) Die Erfahrungen in WW1 haben gezeigt, dass Nahkämpfe extrem selten geworden sindweshalb in WW1 auch Dolche ausgeben und Nahkampfwaffen improvisiert wurden.
aha
3) Die Erfahrungen in WW1 haben gezeigt, dass Nahkämpfe extrem selten geworden sind und es war zu vermuten (und hat sich auch bestätigt), dass die Nahkämpfe in WW 2 noch seltener wurden.Außerdem hatte man Handgranaten. Der zweite Weltkrieg war sowieso der Krieg der Handgranaten und handgeführten Sprengladungen.
Das oben verlinkte Video hast du gesehen?Ja, 2cm Abstand zwischen den Einschusslöchern bei einem Abstand von ca. 1 Meter. Das entspricht einen Schusswinkel von 1,1°. (Mit beiden Händen vorne, erreicht man Schusswinkel von unter 1°.)
"Zielen" und die Oberhand im Nahkampf zumindest nicht komplett verlieren sind ein und derselbe Vorgang.Es geht um Prioritäten.
Nein; die Ausrichtung des Gewehres kann auch mittels einer Bewegung von Waffe und/oder Schütze vom Gegner weg erfolgen.Das ist eine Bewegungsaktion.
Du vermittelst in herausragender Weise den Eindruck, dass du noch nie ein Gewehr in der Hand gehabt hast.Au contraire. Ich hatte schon mehrmals ein Gewehr in der Hand. Aber du vermittelst in herausragender Weise den Eindruck, dass du nicht liest, was ich schreibe:
Bei modernem Schießtraining wird mindestens auf Zehntelsekunden gemessen und gedacht...Ja. Und wenn man es in 10 Zehntelsekunden schafft, ist es noch recht schnell.
Das Ende mit dem Abzug bleibt nah am Körper, sonst geht die gesamte Positionierung flöten und die Kontrolle über die Waffe verloren.Das Ende mit dem Abzug bleibt häufig nahe am Körper, da man häufig keine Notwendigkeit hat, es vom Körper weg zu bewegen.
Ich würde es so handhaben:
Jede Waffe hat eine Standardreichweite (SRW) und eine Maximalreichweite (MRW).
Die Erschwernisse bzw. Erleichterungen ergeben sich dann wie folgt:Außerdem würde ich Gewehren immer einen INI-Malus geben. Auf hohen Reichweiten sind die Gewehre dennoch im Vorteil: Sie haben zwar einen INI-Malus, aber dafür treffen sie genauer. (Was nützt es dem Pistolenschützen, zuerst zu schießen, wenn er daneben schießt?)
- 0 - 1m (Körperkontakt): Nur Pistolen als Schusswaffen erlaubt. Wer will, darf sein Gewehr als Knüppel benutzen.
- 1 - 3m (Point Blank): Alle Waffen haben starke Boni auf Zielen
- 3m - SRW/2: Alle Waffen haben leichte Boni auf Zielen
- SRW/2 - SRW: weder Boni noch Mali
- SRW - 2*SRW: leichte Mali
- 2*SRW - 4*SRW: schwere Mali
- 4*SRW - MRW: nur noch Glückstreffer (z.B. bestätigte 1 auf 1W20)
Zielfernrohr senkt die Mali, gewährt jedoch keine Boni. (Das heißt, unter SRW lohnt sich kein Zielfernrohr.)
Bei einem aufgesetzten Schuss wäre der Abstand zwischen den Einschusslöchern 0 (Null!). Das entspricht einer wesentlich höheren Präzision.
Das wäre zumindest theoretisch möglich: Wenn der Gegner aus irgendwelchen Gründen stehenbleibt und dir nicht folgt.
Wollt Ihr nicht lieber über Regeln reden?
Das wovon Ihr sprecht lässt sich so nämlich nicht abbilden.
Ich denke eine Mechanik, die dafür sorgt das sich Fernkämpfer dem Nahkampf fernhalten, ist gar nicht so schlecht.
Eine Pistole hat z. B. die Werte -/5m/10m/15m/20m (also keinen Bereich mit -4 als Abzug),würde ich schon geben die Kugel fliegt weiter
kann man die Kernreichweite weglassen (also z. B -/5m/5m/15m/20m) und hat immer mindestens eine -2.ich würde die KRW ebenfalls - 2en zur Klarifizierung, aber das Prinzip ist ne tolle Idee.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gewehrschaft-KeuleOK, wenn man ein Gewehr am Lauf festhält, mag das eine effektive Waffe sein. Wenn man aber damit schießen will, sollte man es um 180° drehen.
Im Labor, ja.Nicht nur im Labor ist die Präzision höher sondern auch im Einsatz. Oder warum glaubst du, benutzt man diese Haltung nur im Nahkampf, aber schießt im Fernkampf nicht so?
Der bleibt nicht stehen, sondern bewegt sich in die Richtung, in die ihn sein Angriff trägt.In der Regel sind Waffenbewegungen schneller als Körperbewegungen. Deswegen wird auch hauptsächlich pariert und Ausweichbewegungen finden unterstützend statt.
Wenn man als Reaktion seitlich rausgeht, kann der einem nicht schnell genug folgen, bevor das Gewehr ausgerichtet ist.
Das sollte sich mMn auf Genregründe beschränken.Pistolen haben den Nachteil, dass sie nicht parieren können. Dafür sind sie gut im Angriff.
Darüber hinaus sehe ich keine Gründe, es den Nahkampfwaffen mit irgendwelchen regeltechnischen Verrenkungen unverhältnismäßig leicht zu machen.
man hat sie produziert
Wenn man eine Sache nicht benutzt, muss man sie nicht produzieren..
Nicht nur im Labor ist die Präzision höher sondern auch im Einsatz. Oder warum glaubst du, benutzt man diese Haltung nur im Nahkampf, aber schießt im Fernkampf nicht so?
Wenn du nur eine Ausweichbewegung machst, ohne mit dem Gewehr zu parieren, wirst du zu langsam sein und einen Treffer kassieren. Wenn du mit dem Gewehr parierst, schaffst du zwar den Schritt zur Seite, aber dein Gewehr ist nicht in Position. Und dann gelingt es dem Gegner vor dir, seine Waffe in Position zu bringen.
Ich verstehe nicht, worauf du mit deinem zweiten Satz hinaus willst.Im Nahkampf schießt man mit der Waffe am Körper. Im Fernkampf schießt man nicht mit der Waffe am Körper. Im Fernkampf schießt man mit beiden Händen an der Waffe und beide Hände nach vorne gestreckt.
Die Frage ist nun, warum man im Fernkampf so schießt. Ich vermute, man schießt so, weil es die Präzision erhöht.
Zum zweiten Teil:
Einigen wir uns auf ein Agree to disagree.