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Pen & Paper - Spielsysteme => DSA - Das schwarze Auge => Thema gestartet von: Waldemar am 1.07.2013 | 22:27

Titel: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Waldemar am 1.07.2013 | 22:27
Ausgelöst durch die Diskussion im Ulissees-Forum (http://www.ulisses-spiele.de/forum/view ... =60&t=3296) habe ich nun einen Blog eingerichtet, der regelmäßig Analysen, Kommentare, Bewertungen, Glossen und Kolumnen rund um das Mittelreich, Kaiserin Rohaja, das Haus Gareth und Aventurien im Allgemeinen:

Die Zukunft des Mittelreiches - Teil 2: http://bit.ly/17PknGU

Die Zukunft des Mittelreiches - Teil 1: http://bit.ly/16K9H7Y

An den Einstellungen und Plugins muss ich morgen noch etwas feilen.

Kommentare sind erwünscht. :) Jederzeit willkommen sind auch Gastschreiber!

Viel Spaß!
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Bananendrache am 2.07.2013 | 00:26
Da lese ich was davon das Wehrheim wieder aufgebaut werden soll ... ich hatte doch noch im Hinterkopf, dass bei einem Workshop gesagt wurde, dies werden sie genau nicht tun?
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Waldemar am 2.07.2013 | 11:40
Hallo Bananendrache,

Information zum Wiederaufbau Wehrheims findest du im Aventurischen Jahrbuch für 1035 BF.

Aktuell entsteht erst einmal eine Siedlung am Rande der zerstörten Stadt (Marbofelden oder so ähnlich) und man beginnt den Schutt wegzuräumen, exorziert Geister, macht Jagd auf Ghule und erschlägt den ein oder anderen Schwarzmagier. Auf längere Sicht soll es aber tatsächlich wieder ein "neues" Wehrheim geben (der Wiederaufbau wird auch unterstützt von Swantje von Rabenmund).

Beste Grüße
Waldemar
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Waldemar am 3.07.2013 | 21:56
Teil 3 ist gerade online gegangen.

Aventurien - Die Zukunft des Mittelreiches - Teil 3: http://bit.ly/121jaHX

Hat diesmal weniger mit dem Mittelreich zu tun, es geht um Simulation, Metaplot, Dynamik vs. Stasis, etc.

Teil 4 kommt wahrscheinlich in den nächsten Tagen und bildet den Abschluss (mit einigen persönlichen Wünschen zum Mittelreich und möglichen Auswirkungen eines erholten und schlagkräftigen Mittelreiches auf Aventurien). Er wird auch einen Vorschlag umfassen, wie man meine Idee eines zerschlagenen Mittelreiches abenteuertechnisch aufbereiten kann (mit viel Freiheit für Spielgruppen und dennoch einem gemeinsamen Metaplot).
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 4.07.2013 | 10:08
Zitat
Was man auch daran erkennen kann, das immer mehr Handlungsstränge zu Ende gebracht werden, ohne dass gleichzeitig Neue geschaffen werden.
Das seh ich jetzt nicht wirklich als Problem an. In der Folge G7 und JDF gab es einfach zuviele Handlungsstränge als das die alle vernünftig mit Publikationen hätten bedient werden können.
Andererseits waren viele dieser Plots zugroß als das man sie in Eigenregie angehen können ohne sich vom offiziellen Aventurien zu lösen so das gute Teile des Metaplots unbenutzbar Brach lagen wodurch das Setting ehr noch statischer wurde.
Wenn die Handlungsstränge jetzt auf ein Maß reduziert werden das die Redax vernünftig handeln kann ist das mMn ehr Positiv zusehen.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Auribiel am 4.07.2013 | 11:10
Wenn die Handlungsstränge jetzt auf ein Maß reduziert werden das die Redax vernünftig handeln kann ist das mMn ehr Positiv zusehen.

Das sehe ich auch so und begrüße dieses Vorgehen von Seiten der Redax sehr!  :d

Nichts ist entnervender als über Jahre brachliegende Handlungsfäden, die dann im Hauruck-Verfahren zu Ende gebracht werden. Insofern empfinde ich es als positiv, wenn die Redax wie angekündigt etwas ausmistet. Das lässt zugleich auch mehr Platz für die Spieler, die gerne selbst plotten. Wenn die Redax jetzt noch Gebiete zum "freien" Bespielen (gerne auch nur für einen bestimmten Zeitraum) frei gibt, gibt's noch einen Daumen hoch von mir dazu.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: TeichDragon am 4.07.2013 | 14:27
Das seh ich jetzt nicht wirklich als Problem an. In der Folge G7 und JDF gab es einfach zuviele Handlungsstränge als das die alle vernünftig mit Publikationen hätten bedient werden können.

Und von den ganzen Nicht-Sternchen-Mysterien in den Regional-Bänden wollen wir besser gar nicht erst anfangen...
Ich sehe das auch eher positiv, das in dem ganzen Plot-Knäuel mal etwas aufgeräumt und entwirrt wird.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Just_Flo am 4.07.2013 | 16:20
Hm, wie zu allem im DSA-Kosmos gibt es immer zwei Meinungen.

Wie soll ich es sagen? Nun, ich habe die zweite. Waldemar scheint dass, was das JAhr des Feuers gemacht hat gefallen zuhaben. Mir hat das nicht so gefallen. Waldemar beklagt, dass die Folgen zu schnell rückgebaut wurden, ich bin froh, wenn in 2-3 Jahren die Folgen endlich alle wenigstens halbwegs überwunden sind. Waldemar gefällt die Konzentration auf weniger Metaplots und dazu die Abarbeitung von altem nicht, mir schon.
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Wo wir uns einig sein dürften ist, dass lange Zeit aus dem was nunmal da war nicht sowiel gemacht wurde wie theoretisch möglich. (Praktisch wurd natürlich soviel gemacht wie warum auch immer praktisch möglich war) Worüber wir beide uns freuen dürften ist das ein Band über das Reisekaisertum erscheint.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Archoangel am 7.07.2013 | 19:08
Danke für den Blog - jetzt kann ich nur noch kotzen.

Andererseits passt es zur Konzeption von DSA - langfristiges Ziel ist es offenkundig von den 150-200 Tausend Spielern der 80er Jahre auf ein geringeres Niveau als Midgard abzufallen. Ich bin zuversichtlich: die schaffen das!!!
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Auribiel am 7.07.2013 | 19:49
So, Nachtrag zu meinem obigen Post, da muss ich meine Lobung für die Redax ja mal gleich wieder zurückziehen:

JA ich finde es super, wenn man nicht mehr zig Plotfäden hält und verwirrt und dann kappt, sondern einige wenige Plotfäden dauerhaft verfolgt. Aber in dieser gedrängten Zusammenfassung noch einmal zu lesen, wie die Redax (wer auch immer da zu diversen Momenten dazu gehörte) das Setting versaut hat, lässt einem die Haare zu Berge stehen.
In Starre gefallenes Orkenreich, auch Almada und Albernia pennen, anstelle sich verbündete zu suchen. Aber mehr sag ich dazu gar nicht, da sich Waldemars Analysen weitgehend mit meinen Kritikpunkten am Vorgehen nach dem JdF übereinstimmen.

Tja, nix war's mit spannenderem Aventurien. Dabei hatte man doch angegeben das JdF aufgesetzt zu haben, um die starren Strukturen des Mittelreiches zu sprengen und mehr Platz für Helden zu schaffen. Und das nur, um keine 10 Jahre später den Status Quo wieder aufzusetzen? Das ist... *schnarch*

War was?
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Hróđvitnir (Carcharoths Ausbilder) am 7.07.2013 | 20:48
Mary Sue
Rohaja
Daenerys Targaryen

Keine paßt nicht in die Reihe.  ~;D
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Praion am 7.07.2013 | 20:53
Daenerys passt mit Mary Sue nicht würd ich persönlich sagen, dafür verspielt sie viel zu viel in DoD.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Jeordam am 7.07.2013 | 21:15
Daenerys fällt eher in die villain sue Kategorie. Und auch das nur bis Dance.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Bad Horse am 7.07.2013 | 21:31
Daenerys passt vor allem nicht in diesen Thread.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Auribiel am 7.07.2013 | 21:37
Mary Sue
Rohaja
Daenerys Targaryen

Keine paßt nicht in die Reihe.  ~;D

Daenerys Targaryen als Mary Sue von George Martin? Ooookay!  ~;D
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Xemides am 7.07.2013 | 22:13
Andererseits passt es zur Konzeption von DSA - langfristiges Ziel ist es offenkundig von den 150-200 Tausend Spielern der 80er Jahre auf ein geringeres Niveau als Midgard abzufallen. Ich bin zuversichtlich: die schaffen das!!!

Oder auch nicht, denn die Spieler wollen lieber ein großes starkes Mittelreich. Siehe die Diskussionen im Ulisses-Forum.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Slayn am 7.07.2013 | 22:20
Oder auch nicht, denn die Spieler wollen lieber ein großes starkes Mittelreich. Siehe die Diskussionen im Ulisses-Forum.

Was man will und was gut für einen ist, sind ja oft sehr unterschiedliche Dinge. Ich bin ja auch pro-Mittelreich, kann aber das Argument nachvollziehen dass mir dann spannende Geschichten und Möglichkeiten nicht offen stehen. Auch wenn mir erst mal das Herz schmerzt, stimme ich einer teilweisen Zerschlagung des Mittelreichs zu, auch in der Hoffnung es nachher glorreich zu vereinigen.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: TeichDragon am 7.07.2013 | 22:30
Daenerys Targaryen als Mary Sue von George Martin? Ooookay!  ~;D

Schon (http://theskeletonjournal.wordpress.com/2012/03/03/the-mereneese-knot/), irgendwie (http://anibundel.wordpress.com/2011/07/20/mereenese-knots/)... ;)
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: TeichDragon am 7.07.2013 | 22:49
So, Nachtrag zu meinem obigen Post, da muss ich meine Lobung für die Redax ja mal gleich wieder zurückziehen:

JA ich finde es super, wenn man nicht mehr zig Plotfäden hält und verwirrt und dann kappt, sondern einige wenige Plotfäden dauerhaft verfolgt. Aber in dieser gedrängten Zusammenfassung noch einmal zu lesen, wie die Redax (wer auch immer da zu diversen Momenten dazu gehörte) das Setting versaut hat, lässt einem die Haare zu Berge stehen.
In Starre gefallenes Orkenreich, auch Almada und Albernia pennen, anstelle sich verbündete zu suchen. Aber mehr sag ich dazu gar nicht, da sich Waldemars Analysen weitgehend mit meinen Kritikpunkten am Vorgehen nach dem JdF übereinstimmen.

Ach geh....
Ich finde Waldis "Analyse" als viel zu plakativ und Mittelreich zentriert.
Und auch zu sehr "post-JdF" bezogen.
Man schaue sich doch mal die Jahre davor an, was war denn da besser?
Oder andere Gebiete, die man seit Ewigkeiten nicht mehr angefasst hat?

Wer soll das denn alles permanent beschreiben und vor allem, wer soll das alles lesen?
Mit ... sagen wir ... 12 Abenteuern pro Jahr, 6 Boten und den einen oder anderen Nebenbänden eine immer komplette Geschichte Aventuriens für alle Gebiete abzuliefern geht mE überhaupt nicht. Sicherlich hätte man bei JdF einiges anders machen können, aber seien wir ehrlich: Bei welcher Kampagne davor oder danach war das nicht auch der Fall, wenn man da im Nachhinein nochmal drüber schaut?
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Auribiel am 7.07.2013 | 23:56
Ach geh....
Ich finde Waldis "Analyse" als viel zu plakativ und Mittelreich zentriert.
Und auch zu sehr "post-JdF" bezogen.

Das Mittelreich ist noch immer das zentrale Spielgebiet von DSA - auch zwangsweise, da es schlichtweg den Großteil des Kontinents einnimmt. 
Und wenn sein Augenmerk "Entwicklung des Mittelreiches nach JdF" ist, was hätte er denn da betrachten sollen, außer eben... das Mittelreich? ;)

Zitat
Man schaue sich doch mal die Jahre davor an, was war denn da besser?

Ab wann möchtest du diese Betrachtung starten? UND: Ging es nicht beim JdF (auch laut Aussage der Redax) primär darum, die starren Strukturen des Mittelreichs aufzubrechen? Nur um dann 8 Jahre später mit genau den selben Strukturen wieder dazustehen?

Also:
- Zerschlagung der KGIA,
- Zerschlagung des Mittelreichs,
- Installierung neuer Gegner,

um neue Aufgaben für Helden zu erschaffen?

Zitat
Oder andere Gebiete, die man seit Ewigkeiten nicht mehr angefasst hat?

Siehe oben, er betrachtet nunmal das Mittelreich. Klar hätte er gleich noch mit kritisieren können, wie's um die anderen Gebiete verstellt ist. ICH finde es gut, dass er sich im Block auf ein Gebiet konzentriert und er es nicht der Redax gleich tut und zig Fässer aufmacht.

Zitat
Wer soll das denn alles permanent beschreiben und vor allem, wer soll das alles lesen?
Mit ... sagen wir ... 12 Abenteuern pro Jahr, 6 Boten und den einen oder anderen Nebenbänden eine immer komplette Geschichte Aventuriens für alle Gebiete abzuliefern geht mE überhaupt nicht. Sicherlich hätte man bei JdF einiges anders machen können, aber seien wir ehrlich: Bei welcher Kampagne davor oder danach war das nicht auch der Fall, wenn man da im Nachhinein nochmal drüber schaut?

Wer zwingt denn dazu, dass alles permanent zu beschreiben oder zu lesen? Sagen wir, das Mittelreich wird in mehrere Spielwiesen zerschlagen. Die Redax pflückt sich die am besten zu betreuuenden und am besten mit Abenteuer zu bestückenden Gebiete raus und betreut und bestückt diese. Die anderen Gebiete werden der Spielerschaft als Spielwiese für einen gewissen Zeitraum überantwortet, gerne mit der Festlegung, dass Char XYZ oder Situation ABC am Ende dieses Zeitraums eintreten wird. Dann kann man dort frei und nach Schnauze intrigieren und massakrieren und findet am Ende wieder zu einem gemeinsamen Startpunkt für den Metaplot in die nächste Epoche (Kampagne).

Insofern ärgert mich an JdF eben vor allem, dass man erst das Mittelreich zerschlägt und es dann nach 8 Jahren genau SO wieder aufbaut und alle Begründungen, wieso man das Mittelreich ursprünglich zerschlagen hat, damit ad absurdum führt.

Wie gesagt: Ich bin froh, wenn sie die Anzahl offener Plots reduzieren. Aber DAS war ja wohl ein Schuss in den Ofen... :(
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: TeichDragon am 8.07.2013 | 00:45
Ab wann möchtest du diese Betrachtung starten? UND: Ging es nicht beim JdF (auch laut Aussage der Redax) primär darum, die starren Strukturen des Mittelreichs aufzubrechen? Nur um dann 8 Jahre später mit genau den selben Strukturen wieder dazustehen?

Also:
- Zerschlagung der KGIA,
- Zerschlagung des Mittelreichs,
- Installierung neuer Gegner,

um neue Aufgaben für Helden zu erschaffen?

GAB es diese Agenda der Redax denn überhaupt?
Waldemar geht immer nur von "hätte", "könnte" und "möglicherweise" aus.
Bzw. stellt als Prämisse seinen eigenen Wünschen in den Vordergrund.

Und wenn ich mir die begleitenden Boten der damaligen Zeit (110-116) durchlese (Vor allem den MI-Teil), dann klingt das für mich überhaupt nicht so.
Schon der erste Bote dazu (110) sagt im Meisterteil, dass das Chaos bis Anfang 1029 an den meisten (!) Stellen wieder zurück gegangen ist.
Nach einer langfristigen Zerschlagung des Mittelreiches klingt das überhaupt nicht.
Sogar die fliegende Festung und die Wolke haben lt. diesen begleitenden Boten gerade mal nur einige Wochen- und eher selten vielleicht mal einige Monate Auswirkungen in der Umgebung darunter.

Deshalb halte die Blog-Reihe zwar für eine nette Spielerei, aber ansonsten ziemlich an den Haaren herbei gezogen.
Weil einfach schon der Unterbau für mich bisher auf tönernen Füßen steht.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Auribiel am 8.07.2013 | 01:41
GAB es diese Agenda der Redax denn überhaupt?
Waldemar geht immer nur von "hätte", "könnte" und "möglicherweise" aus.
Bzw. stellt als Prämisse seinen eigenen Wünschen in den Vordergrund.

Es wurde damals schon so nach außen kommuniziert, dass man das Mittelreich zugunsten von "mehr Platz für Helden" schwächen wollte. Jedenfalls ist es so auch bei mir angekommen und ich hatte damals wirklich noch einen guten Ein- und Überblick. Und gehörte damals noch nicht zu "den üblichen Verdächtigen".

Zitat
Und wenn ich mir die begleitenden Boten der damaligen Zeit (110-116) durchlese (Vor allem den MI-Teil), dann klingt das für mich überhaupt nicht so.
Schon der erste Bote dazu (110) sagt im Meisterteil, dass das Chaos bis Anfang 1029 an den meisten (!) Stellen wieder zurück gegangen ist.
Nach einer langfristigen Zerschlagung des Mittelreiches klingt das überhaupt nicht.
Sogar die fliegende Festung und die Wolke haben lt. diesen begleitenden Boten gerade mal nur einige Wochen- und eher selten vielleicht mal einige Monate Auswirkungen in der Umgebung darunter.

Schau doch bitte nochmal nach und beurteile dann selbst (Spoiler weil länger als gedacht...):

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Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: TeichDragon am 8.07.2013 | 02:33
Es wurde damals schon so nach außen kommuniziert, dass man das Mittelreich zugunsten von "mehr Platz für Helden" schwächen wollte. Jedenfalls ist es so auch bei mir angekommen und ich hatte damals wirklich noch einen guten Ein- und Überblick. Und gehörte damals noch nicht zu "den üblichen Verdächtigen".

Quelle?
Entschuldige, aber dieses Hörensagen-Geplänkel hatten wir gerade erst im U-Forum.
Und da hat es mich auch irgendwann genervt, weil es einfach nichts belastbares in der Richtung gab.

Auf die anderen Sachen werde ich später eingehen, das wird mir heute zu spät... ;)

Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Hróđvitnir (Carcharoths Ausbilder) am 8.07.2013 | 05:26
Ich bin nicht so gut in der aventurischen Metaplotweltgeschichtemytharcwhatever drin, außer aus gegebenem Anlaß. Aber sehe ich das richtig, daß der OP der Meinung ist, es sei gut, das Mittelreich in unabhängige Reiche von der Größe (wir sind in aventurischen Maßeinheiten unterwegs, gell) Nordwestsaarlands zu zerstückeln? Nur, damit ich dem hier folgen kann; dem Homeriker-Strang (das Link ist übrigens broken) bin ich bis zu der Stelle gefolgt, wo TeichDragon chinesisch spricht. 

@Praion

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Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Xemides am 8.07.2013 | 06:40
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Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 8.07.2013 | 15:18
Quelle?
Thomas Römer
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Just_Flo am 8.07.2013 | 18:24
Link it or it didn't happen :)
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Feyamius am 8.07.2013 | 18:35
Link it or it didn't happen :)

 :d
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 8.07.2013 | 21:22
Link it or it didn't happen :)
Dreieich JDF Workshop
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Mr. Ohnesorge am 8.07.2013 | 21:39
Den führst du auch als Beleg für alles bei DSA an....  ~;D
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Auribiel am 8.07.2013 | 22:01
Quelle?
Entschuldige, aber dieses Hörensagen-Geplänkel hatten wir gerade erst im U-Forum.
Und da hat es mich auch irgendwann genervt, weil es einfach nichts belastbares in der Richtung gab.

Ist nach acht Jahren und dem Verlust diverser Foreninhalte [Edit](Fanpro-Forum, Alveran)[/Edit] irgendwann leider nicht mehr immer möglich. Wie praktisch für die, die das dann unbedingt abstreiten wollen und deren Gedächtnis nicht so weit reicht oder die erst später eingestiegen sind.

Insofern: Kein Hörensagen-Geplänkel, aber "Link or it didn't happen" ist hier leider nicht mehr anwendbar. :P
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Talasha am 8.07.2013 | 22:04
War der Wiederaufstieg des Mittelreichs nicht schon zu beginn des JDF geplant?
Ich erinnere mich da an einen entsprechenden Artikel im Wolkenturm oder von einem der anderen Wachholzistentreffpunkte.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Just_Flo am 8.07.2013 | 22:14
Hm, auf DSA4 sollte es doch noch was dazu geben.

Ich hatte die Wachholzisten irgendwie sowohl mit der Aussage als auch mit einem wiedererstarken des Mittelreichs in Verbindung gebracht.

Letztendlich werde ich hier (ausnahmsweise mal) Mark nicht die Schuld zuschieben sondern gehe davon aus, dass warum auch immer sich das zersplitterte Mittelreich nicht bewährt hat. (Und wenn es das nur aus dem Grund nicht hat, weil sonst die Orks oder das liebliche Feld sich alles einverleiben)
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Talasha am 8.07.2013 | 22:16
Och, wenn man mehr Arbeit für Helden eingebaut hätte. z.B. Albernia und die Nordmarken solange am aufeinander ein prügeln halten bis Rohaja sie beide einkassieren kann.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Edvard Elch am 8.07.2013 | 23:03
Um hier mal ein paar Aussagen von damals in die Runde zu werfen:

Zitat von: Florian Don-Schauen, FanPro Newsletter 12/2004, zitiert bei wiki-aventurika.de
Direkt hierzu auch noch eine kurze Stellungnahme: Auf den ersten Blick könnte man den Eindruck haben, dass die DSA-Redaktion hin und wieder einen destruktiven Schub hat und dann ohne Sinn und Verstand althergebrachte Strukturen zerschlägt, so wie es vor einiger Zeit mit Borbarad geschehen ist und wie es jetzt durch die "Jahr des Feuers"-Kampagne geschieht. Aber dem ist keineswegs so, denn hinter diesen Kampagnen stehen sehr genau durchdachte und abgewogene Pläne: Durch die Feldzüge Borbarads wurde in dem bis dahin eher aufgeräumt wirkenden Aventurien ein "finsteres Reich" eingeführt, eine große Bedrohung und Schauplatz für Abenteuer dunkelster Stimmung. Und durch die jetzigen Umwälzungen soll das mittlere Aventurien insgesamt "heldenfreundlicher" werden: Bestehende Strukturen und funktionierende Ordnungsmächte machen herumstreunende Helden an sich überflüssig – und deswegen planen wir, genau diese Strukturen zu schwächen. Erst wenn ein Dorfvorsteher oder ein Provinzbaron sich nicht mehr darauf verlassen kann, dass im Notfall Gardetruppen, Rondra-Geweihte, Golgariten, die Inquisition oder welche Ordnungsmacht auch immer zu Hilfe eilt, muss er froh sein, wenn sich ein paar Herumtreiber (also Helden) der Sache annehmen – und damit ist das Potential an Abenteuern wesentlich größer.
Ach ja, und wer jetzt fürchtet, dass durch die Schwächung des Mittelreichs das Horasiat auf einmal zu mächtig werden könnte, der sei beruhigt: Ende nächsten Jahres beginnt eine zweiteilige Kampagne, in der auch dieses Reich sein Fett wegbekommt.

Link, it did happen. (http://www.wiki-aventurica.de/wiki/FanPro_Newsletter_12_2004#DSA)
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 8.07.2013 | 23:06
Den führst du auch als Beleg für alles bei DSA an....  ~;D
Nö, Verweise ich zum ersten Mal drauf muss mich aber korrigieren

Es war der After JDF Workshop
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Mr. Ohnesorge am 8.07.2013 | 23:10
Deine Belege sind immer "XY bei Workshop sowiesonoch". Nicht so wirklich gut überprüfbar, weißte?  :gasmaskerly:
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Auribiel am 9.07.2013 | 00:00
Deine Belege sind immer "XY bei Workshop sowiesonoch". Nicht so wirklich gut überprüfbar, weißte?  :gasmaskerly:

Man kann halt schwer jeden Workshop per Tonband aufzeichnen...  :P
Aber gibt's zu den meisten Workshops nicht irgendwo Zusammenfassungen zum Nachlesen?
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Edvard Elch am 9.07.2013 | 00:04
Aber gibt's zu den meisten Workshops nicht irgendwo Zusammenfassungen zum Nachlesen?

Die Workshops sind so lange her, dass ein Großteil der Seiten, auf denen es Zusammenfassungen dazu gab, mittlerweile down sind (aber man kann's ja mal mit der Waybackmachine versuchen, vielleicht hat man da Glück).
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Just_Flo am 9.07.2013 | 00:16
Gut, mit dem Link von Edvard Elch kann man doch arbeiten.

So als Frage im Raum, sind den die Strukturen wieder so stark wie früher? Wirklich? Ich erinnere mich nur an 10 000 wir bauen diese und jene Struktur gerade wieder auf und greifen dabei halt manchmal auch auf Herumtreiber zurück.

(Wahrscheinlich liege ich mit oberem falsch, doch mit der Wiederlegung meiner These bzw. Erinnerung sind wir doch dann auch einen ganzen Schritt weiter.)
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Feyamius am 9.07.2013 | 09:58
Man kann halt schwer jeden Workshop per Tonband aufzeichnen...  :P
Jopp, und deswegen - aber nicht nur deswegen - sind Workshops als Quelle vollkommen unzureichend. Die geben nämlich auch immer nur einen Zwischenstand wieder, der sich zwischendurch geändert haben kann, außerdem kann durch die mündliche Kommunikation gepaart mit Schlafmangel und Con-Lautstärke auch gerne mal was missverstanden oder generell aneinander vorbeigeredet werden.

"XYZ hat das mal im Workshop gesagt" ist ungefähr genauso 'ne zuverlässige Quelle wie "hab ich mal irgendwo gelesen (glaub ich)".
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 9.07.2013 | 10:48
Die geben nämlich auch immer nur einen Zwischenstand wieder, der sich zwischendurch geändert haben kann,
äh ja das hat was mit dem Punkt zu tun, das das JDF auch aus diesem Grund gesetzt wurde...

Zitat
Con-Lautstärke
wie büdde?
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Auribiel am 9.07.2013 | 13:41
Um hier mal ein paar Aussagen von damals in die Runde zu werfen:

Link, it did happen. (http://www.wiki-aventurica.de/wiki/FanPro_Newsletter_12_2004#DSA)

Vielen Dank!
Hatte deinen Post gestern ganz überlesen.

Somit dürften die Unkenrufer, die einem immer gleich Hörensagen unterstellen, doch hoffentlich befriedigt sein?  ::)

[Edit]Und ich reite so drauf rum, weil ich einfach die Schnauze voll habe, immer als unfundiert hingestellt zu werden mit meinen Aussagen.  >:( [/Edit]
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Just_Flo am 9.07.2013 | 16:19
Wenn ich mit meinem Post den Eindruck erweckt haben sollte, dich als
Zitat
als unfundiert hingestellt
zu haben, dann entschuldige ich mich.

Mir ging es einmal darum Schwerttänzer bei seinem eigenen Standard zu fassen (ich weiß (jetzt), das war kindisch) und zum anderen darum, die genaue Aussage und von wem sie kam nochmal vor Augen zubekommen.

Ohne zu wissen, wer damals genau die Entscheidung vorangetrieben und wer sie verantwortet hat, wirkt es auf mich so, als ob eventuell die entsprechenden Pläne mit Florian Don-Schauens Weggang/Abgang/... (was es auch immer war) sich erledigt hatten.
(Ist aber nur Spekulation)
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 9.07.2013 | 16:39

Mir ging es einmal darum Schwerttänzer bei seinem eigenen Standard zu fassen
könntest du das bitte etwas genauer ausführen?
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Lothax am 9.07.2013 | 16:41
könntest du das bitte etwas genauer ausführen?

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 9.07.2013 | 16:42
Dann hätte er mit der PN anfangen sollen.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Lothax am 9.07.2013 | 16:54
Dann hätte er mit der PN anfangen sollen.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Just_Flo am 9.07.2013 | 18:58
@Lothax: Bitte nicht den Thread verlassen. Ein Entgleisen des Threads wollte ich nicht.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Sorry für das Speerfeuer.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: ErikErikson am 9.07.2013 | 19:05
Ja nicht auf den Just-Flo hören! Das ist ein Anti-Wacholzist, und damit den Wachholzisten wie mir schon lang ein Dorn im Auge. Der hat den Wachholzismus nie richtig verstanden. Die Neo-Wachholzisten übrigens auch nicht, aber das ist ne andere Baustelle. Jedenfalls, der versucht nur auf harmlos zu machen, um dir dann seinen verqueren Thesen unterzuschieben. Ich sag immer noch, die Wachholz Affäre war ein abgekartertes Spiel, und dabei bleib ich, egal was der Flo verzählt. Das sieht man ja auch jetzt wieder aktuell.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Wormys_Queue am 9.07.2013 | 19:12
das Mittelreich in unabhängige Reiche von der Größe (wir sind in aventurischen Maßeinheiten unterwegs, gell) Nordwestsaarlands zu zerstückeln?

Du weisst ja gar nicht, wie groß das Nordwestsaarland dem durchschnittlichen Bewohner des Nordwestsaarlandes vorkommt. 20 km sind eine halbe Weltreise  ~;D
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Edvard Elch am 9.07.2013 | 19:22
Aber sehe ich das richtig, daß der OP der Meinung ist, es sei gut, das Mittelreich in unabhängige Reiche von der Größe (wir sind in aventurischen Maßeinheiten unterwegs, gell) Nordwestsaarlands zu zerstückeln?

Derzeit besteht es aus abhängigen Fürstentümern von der Größe des Nordwestsaarlands. Da die Größe von Reichen und die Länge von Strecken in Aventurien traditionell ignoriert wird (bzw. Reiche und Wege so groß bzw. lang sind, wie man es gerade braucht), macht das auch nicht so viel aus.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Slayn am 9.07.2013 | 19:29
Korrigiert mich bitte, nur war die ursprüngliche Intention der "Zersplitterung" nicht die fehlende Größe? Praktisch können ja "Zuständige" bei der kleinen Landmasse immer rechtzeitig irgendwohin gelangen, deswegen sind/waren "Helden" nun etwas überflüssig und man musste sich immer eine Ausrede aus dem Ärmel schütteln warum die "Zuständigen" nicht vorbeikommen. (Überschwemmungen sind immer gut, unpassierbare Brücken, etc.)
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 9.07.2013 | 19:45
Ne ehr die Starke Zentralmacht in Kombination mit einer Vielzahl von über kompenten Magier- und Kirchenorden u.ä. die so ziemlich alle größeren Probleme besser handeln können als irgendwelche daher gelaufenen Helden und das unter Umständen auch noch umsonst tun (diese Schweine  >;D).
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Auribiel am 9.07.2013 | 20:53
Wenn ich mit meinem Post den Eindruck erweckt haben sollte, dich als  zu haben, dann entschuldige ich mich.

Nein, ich entschuldige mich, da ich gerade eben nicht dich gemeint habe, sondern einen anderen Vorposter (und einige andere Personen).

Von daher: Sorry! War nicht an dich gerichtet.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: ErikErikson am 9.07.2013 | 20:56
Ne ehr die Starke Zentralmacht in Kombination mit einer Vielzahl von über kompenten Magier- und Kirchenorden u.ä. die so ziemlich alle größeren Probleme besser handeln können als irgendwelche daher gelaufenen Helden und das unter Umständen auch noch umsonst tun (diese Schweine  >;D).

Wobei viele Helden recht günstig arbeiten, manche geben sich mit feuchtem Händedruck zufrieden und sind dann weg. Die lokale Magiergilde dagegen hat dann bei dir nen Gefallen gut. Wenn man dann die Erfolgsquote von Helden mitberechnet, die irgendwo bei 95% liegt, wär man blöd wenn man keine Helden nimmt, auch wenn ne gut geeignete Institution nebenasteht.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 9.07.2013 | 23:29
Kommt wohl drauf an wie die Umstände genau sind. Fakt bleibt aber das es ne ganze Menge Organisationen gibt die sich mit dem bekämpfen vom Magischem Kroppzeug u.ä. beschäftigen, und die meisten davon laut Hintergrund recht kompetent relativ "sympatisch" sind (löbliche Ausnahme sind bzw. waren eigentlich nur die Praioten).
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: ErikErikson am 9.07.2013 | 23:37
Das liegt daran, das die DSA-Spieler seit jeher bestrebt sind, ihre Welt sicherer zu machen.

Als lokaler Potentat würd ich jedenfalls erstmal die Helden nehmen, die schon da sind, bevor ich nen Boten zur nächsten Institution schicke. Allein wegen dem zeitlichen Aspekt. Und die Helden sind meist schon günstiger und kompetenter als selbst die beste Institution.

Zusätzlich, warum sollt sich die Institution die Mühe machen, wenn sie weiss, das die Helden das genausogut erledigen können?  Die werden halt in den seltenen Fällen eigreifen, wenn die Helden scheitern. Wer riskiert sein Leben, wenns wer anders gerne macht?

 

Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Just_Flo am 10.07.2013 | 01:06
Yepp, was ErikErikson sagt !
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Hotzenplot am 10.07.2013 | 09:22
Ich denke, dass die "Helden" (= den von Rollenspielern geführten SC) in Aventurien wie auch in den meisten Settings nicht existent sind, bis sie eben eingreifen (= ein Abenteuer gespielt wird).

Gotham City hat auch nur Batman, weil Batman eben der Protagonist ist.

Dabei scheint es völlig egal zu sein, ob die Protagonisten (= SC, aber auch Romanhelden) richtig was drauf haben bzw. quasi unsterblich sind (Rambo, Bud Spencer, SC in entsprechenden Spielen) oder kleine Mary Sues sind.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Slayn am 10.07.2013 | 09:38
Ich denke, dass die "Helden" (= den von Rollenspielern geführten SC) in Aventurien wie auch in den meisten Settings nicht existent sind, bis sie eben eingreifen (= ein Abenteuer gespielt wird).

Gotham City hat auch nur Batman, weil Batman eben der Protagonist ist.

Dabei scheint es völlig egal zu sein, ob die Protagonisten (= SC, aber auch Romanhelden) richtig was drauf haben bzw. quasi unsterblich sind (Rambo, Bud Spencer, SC in entsprechenden Spielen) oder kleine Mary Sues sind.

Und das empfinde ich als Designlücke bzw. Versäumnis. Vieles in Aventurien würde mehr Sinn ergeben wenn man mal zugestehen würde das "Abenteurer" (Sind ja auch nur Söldner, wenn man so will) keine Seltenheit sind und man sich ihrer gerne bedient.
So hatte ich bisher z.B. immer das Gefühl das jeder Akademie-Krieger sofort irgendwo unterkommt und man den Fähnrich, Gardisten oder Krieger immer die Frage stellen müsste "Sagt, guter Mann, seid ihr ein Deserteur?"
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: ErikErikson am 10.07.2013 | 09:40
Empfinde ich eigentlich nicht so. Im AB ist immer wieder die Rede von Helden, die Heldentat XY geschafft haben. Ich kann mir schon vorstellen, das es eine von den Göttern inspirierte und geschützte Anzahl von ca. 100 Menschen gibt, die unabhängig voneinander ausgewählt wurden und das Gute verteidigen.

Klassisches Beispiel die G7, die fester Bestandteil der Welt sind. Genauer kann man natürlich nicht aufführen, wie die heissen, weil ja jede Gruppe andere Abenteuer selbst gespielt hat.

Nur weils 100 Leute gibt, weiss dann nicht jeder, das die existieren, aber die Herrscher werden schon so ne Ahnung haben, das ihnen die Götter gute Leute schicken, wenns wirklich brenzlig wird.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: First Orko am 11.07.2013 | 14:08
Empfinde ich eigentlich nicht so. Im AB ist immer wieder die Rede von Helden, die Heldentat XY geschafft haben. Ich kann mir schon vorstellen, das es eine von den Göttern inspirierte und geschützte Anzahl von ca. 100 Menschen gibt, die unabhängig voneinander ausgewählt wurden und das Gute verteidigen.

Klassisches Beispiel die G7, die fester Bestandteil der Welt sind. Genauer kann man natürlich nicht aufführen, wie die heissen, weil ja jede Gruppe andere Abenteuer selbst gespielt hat.

Nur weils 100 Leute gibt, weiss dann nicht jeder, das die existieren, aber die Herrscher werden schon so ne Ahnung haben, das ihnen die Götter gute Leute schicken, wenns wirklich brenzlig wird.

Empfinde ich eigentlich nicht so. Im AB ist immer wieder die Rede von Helden, die Heldentat XY geschafft haben. Ich kann mir schon vorstellen, das es eine von den Göttern inspirierte und geschützte Anzahl von ca. 100 Menschen gibt, die unabhängig voneinander ausgewählt wurden und das Gute verteidigen.

Klassisches Beispiel die G7, die fester Bestandteil der Welt sind. Genauer kann man natürlich nicht aufführen, wie die heissen, weil ja jede Gruppe andere Abenteuer selbst gespielt hat.

Nur weils 100 Leute gibt, weiss dann nicht jeder, das die existieren, aber die Herrscher werden schon so ne Ahnung haben, das ihnen die Götter gute Leute schicken, wenns wirklich brenzlig wird.

Das Gottvertrauen ist auch ein guter Punkt in dem Zusammenhang. Immerhin zeichnet sich Aventurien ja mit dafür aus, dass die Menschen eben WISSEN, dass es Götter gibt und die mehr oder weniger aktiv (hin und wieder) aber zumindest indirekt (durch Geweihte) helfen.
Da dürfte es auch Herrschern leicht fallen, ihre Entscheidungen mit "die haben uns die Götter geschickt" zu begründen, besonders wenn sie es selbst glauben (gestern noch zu Rondra gebetet und heute tauchen die Helden auf, die in der Lage sind, es mit dem marodierenden Söldnerhaufen aufzunehmen).

Wirkt halt schon ein bißchen anders, als wenn sich jemand hinstellt und sagt "da gibts wen, der wacht über euch und der hat mir aufgetragen blablabla"  (wobei selbst das in der Realität ja schon hunderte von Jahren gut funktionierte ;))
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Slayn am 11.07.2013 | 14:10
Auch hier, Orko, wird es wieder witzig. kennst du "Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott"?
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Auribiel am 14.07.2013 | 12:36
Das Gottvertrauen ist auch ein guter Punkt in dem Zusammenhang. Immerhin zeichnet sich Aventurien ja mit dafür aus, dass die Menschen eben WISSEN, dass es Götter gibt und die mehr oder weniger aktiv (hin und wieder) aber zumindest indirekt (durch Geweihte) helfen.
Da dürfte es auch Herrschern leicht fallen, ihre Entscheidungen mit "die haben uns die Götter geschickt" zu begründen, besonders wenn sie es selbst glauben (gestern noch zu Rondra gebetet und heute tauchen die Helden auf, die in der Lage sind, es mit dem marodierenden Söldnerhaufen aufzunehmen).

Wirkt halt schon ein bißchen anders, als wenn sich jemand hinstellt und sagt "da gibts wen, der wacht über euch und der hat mir aufgetragen blablabla"  (wobei selbst das in der Realität ja schon hunderte von Jahren gut funktionierte ;))

Jau, kommt schon schön, beißt sich dann aber mit zig anderen Aktionen dieser Herrschenden, die ja nicht nur WISSEN, dass es Götter gibt, sondern auch WISSEN, dass es Dämonen gibt und trotzdem lieber erst einmal Bürgerkrieg untereinander (gegen Albernia, Horasreich untereinander etc.pp.) führen, anstelle gemeinsam als 12göttergläubige gegen die Niederhöllen auf Dere aka die schwarzen Lande zu ziehen. Da hört es mit dem Gottvertrauen und der Gottesfürchtigkeit "lobsamerweise" (sprich: plotgetreu) aber auch gleich wieder auf. Diese Göttergläubigkeit lässt sich also nach Bedarf an und ab schalten. Aber was heißt das nu für die Helden? "Gestern noch zu Rondra gebetet, heut sind sie da und helfen, morgen brauch ich sie nicht mehr und jag sie als Fahrende vom Hof, kräht eh bald kein Hahn mehr danach und die Götter schert's eh nicht mehr..."? ;)
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Zwart am 14.07.2013 | 12:53
Ach komm...da gibt es ein Dämonenreich irgendwo weit weit weg.
Bei aller Frömmigkeit, ich bin mir immer noch selbst der Nächste.
Hinzu kommt das die Existenz von Göttern zwar bewiesen ist, es aber kaum Auswirkungen auf den Alltag hat außer das Geweihte zaubern können.

Das sich ein Gott wirklich gezeigt hätte ist ziemlich lange her.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Auribiel am 14.07.2013 | 13:01
Klar, vor allem weil die 12Kirchen auch Null Einfluss haben, also besonders so diese eine Kirche da, deren Gott so besonders schlecht auf böse Magie und Dämonen zu sprechen ist und zufälligerweise auch noch der Hauptgott des Adels ist, der da so halt, wie hieß der noch? Achja, Praios. Klar, auf dessen Geweihte hört auch keiner, die sollen gefälligst Maul halten, wenn ich mich mit meinem Nachbarn kloppen will!

Sorry, sind wir nun götterfürchtig oder nicht oder schalten wir das nach plottbelieben an und aus? Wir sind eben NICHT im irdischen Mittelalter, wo nur "Leichtgläubigkeit" zu Wundersehen führte. Dann haut der Herre Praiosgeweihte mal einen Blendstrahl von Alveran runter mitten auf den Dorfplatz und jeder kann bezeugen, dass er es gesehen hat.

Entschuldige Zwart, aber gerade dieses "ach komm"-Verhalten ist es, das mich so aufbringt. Da wird es auf der einen Seite SO dargestellt und Ingame dann wieder GANZ ANDERS umgesetzt, aber man soll halt locker bleiben. Wenn DSA ein lose beschriebenes Setting wäre, würd ich auch sagen: Schwamm drüber. Aber DSA ist eines der am besten beschriebenen Settings, wo sogar noch festgelegt wird, wie sich die Klamotte eines Akolythen der Praioskirche von der eines Novizen unterscheidet, wo alles bis in den letzten Pups geregelt ist. Und wenn's nicht zum Plott oder dem Abenteuer passt, wird auf einmal umgeschrieben, für nichtig erklärt oder die "ach komm doch, kann man doch auch locker sehen"-Keule gezückt (achja, wieso kann man das so locker sehen, wenn die Redax alles in Papier gießt? Ach stimmt, weil die ja auch alles umwerfen kann...?).

Man kann's aber auch mal etwas strenger am geschriebenen Papier gehalten sehen....  :'(
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Feyamius am 14.07.2013 | 13:08
Bei Zwart zaubern ja auch die Geweihten. Der spielt also eh ein anderes Spiel. :P
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Auribiel am 14.07.2013 | 13:09
Ah, stimmt ja. Wobei ich bei SaWo mich auch nicht beschweren würde. Die handhaben die Settingbeschreibungen (bis auf wenige Ausnahmen) auch lockerer.

Insofern: Sorry Zwart!

Aber für "reines" DSA4 gilt meine Aussage nach wie vor.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 14.07.2013 | 13:23
trotzdem lieber erst einmal Bürgerkrieg untereinander (gegen Albernia, Horasreich untereinander etc.pp.) führen, anstelle gemeinsam als 12göttergläubige gegen die Niederhöllen auf Dere aka die schwarzen Lande zu ziehen.
Erstmal zu vereinigen ist klassisch, nicht unter oder mit Frevlern und Idioten zuziehen.
Wie sollen die Guten Götter mit einem Heer und Reich sein, deren Führer sie freveln und ihre Gebote in den Schmutz treten?

Zitat
also besonders so diese eine Kirche da, deren Gott so besonders schlecht auf böse Magie und Dämonen zu sprechen ist und zufälligerweise auch noch der Hauptgott des Adels ist
lies die Regionalbände, diese Kirche hat fast 0 Einfluss, nur Firun hat weniger und ein Grossteil seiner Geweihten ist böse in den Realms würden Tyr und Tor sie ablehnen und Bane (deutsch Tyrannos) sie nehmen, wäen sie nicht solche dummen , inkompetenten Trottel.
Was natürlich teilweise(fast 0 Einfluss GuD widerspricht) aber jeder der Tyrannei und Ausbeutung bis kurz vor Exzess unterstützt ist böse, von der Asozialen Inquisition und ihren noch asozialeren Bluthunden von Bannstrahlern gar nicht erst anzufangen
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Zwart am 14.07.2013 | 13:30
Zitat
Man kann's aber auch mal etwas strenger am geschriebenen Papier gehalten sehen....
Kann man und ich behaupte, das tue ich auch.
Und ich verstehe deshalb immer noch nicht warum das Horasreich (zumal bei streitiger Thronfolge) sich mit mehr als Lippenbekenntnissen (den Zug der Edlen mal außen vor) am Kampf gegen die Schwarzen Lande beteiligen sollte. Das ist letztlich ein mittelreichisches Problem des Adels und der entsprechenden Zweige der Kirchen, aus dem das Horasreich vielleicht sogar Profit schlagen könnte.
Die Kirchen insgesamt sind sich eben offensichtlich nicht so einig wie man meinen könnte bzw. halten sich zum großen Teil auch aus der Politik raus.

Im Horasreich stellt sich während des Bürgerkrieges die Praioskirche mal auf die eine mal auf die andere Seite, es gibt kurzzeitig sogar extreme Spannungen weil große Teile der Geweihten sich gegen den Metropoliten und auf die Seite von Adare gestellt haben.

Das die Kirchen nicht geeint sind, liegt daran das auch offensichtliches göttliches Wirken von Menschen interpretiert wird. Denn was bedeutet dieser Blendstrahl auf dem Dorfplatz? Es gibt Praios, super. Das wussten alle Beteiligten schon vorher. Und jetzt? Jetzt kann man trefflich darüber streiten was Praios mit diesem Blendstrahl erreichen wollte.

EDIT:
Das sich die Kirchen ganz häufig nur in der Verehrung des selben Gottes und gewissen liturgischen Abläufen einig sind, ist meiner Meinung nach einfach mal klar wie Kloßbrühe. Sowas muss nicht extra in Wege der Götter erwähnt werden. Denn da arbeiten Menschen die nicht gleichgeschaltet sind, sondern (z.B. im Falle Metropoliten der Praioskirche) sehr abhängig und mit großen Befugnissen agieren können. Sie können sich sogar gegen den Kirchenobersten stellen ohne das sie irgendetwas von ihrem Gott zu fürchten haben.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 14.07.2013 | 13:35
War das Praios oder war das Maggi?
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Talasha am 14.07.2013 | 19:19
lies die Regionalbände, diese Kirche hat fast 0 Einfluss, nur Firun hat weniger und ein Grossteil seiner Geweihten ist böse in den Realms würden Tyr und Tor sie ablehnen und Bane (deutsch Tyrannos) sie nehmen, wäen sie nicht solche dummen , inkompetenten Trottel.
Was natürlich teilweise(fast 0 Einfluss GuD widerspricht) aber jeder der Tyrannei und Ausbeutung bis kurz vor Exzess unterstützt ist böse, von der Asozialen Inquisition und ihren noch asozialeren Bluthunden von Bannstrahlern gar nicht erst anzufangen

Ja, die Darstellung der Praioskirche passt so gar nicht zu deren Prinzipien.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Xemides am 14.07.2013 | 19:44
Und wir haben sogar eine Kirche, deren Geweihte gespalten sind in zwei Richtungen, die sich bekämpfen und wo trotzdem beide Seiten Liturgien wirken können und offensichtlich das Wohlwollen des Gottes auf ihrer Seite haben (Boron).

Edith: Rechtschreibung
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Talasha am 14.07.2013 | 20:11
Und wir haben sogar eine Kirche, deren Geweihte gespalten sind in zwei Richtungen, die sich bekämpfen und wo trotzdem beide Seiten LIturgien wirken können und offensichtloich das Wohlwollen des Gottes auf ihrer Seite haben (Boron).

*kichert*
Ja, das ist wirklich lustig.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Auribiel am 14.07.2013 | 20:30
Und wir haben sogar eine Kirche, deren Geweihte gespalten sind in zwei Richtungen, die sich bekämpfen und wo trotzdem beide Seiten LIturgien wirken können und offensichtloich das Wohlwollen des Gottes auf ihrer Seite haben (Boron).

Kirchenspaltung gab's in der Praioskirche ja auch mehr als einmal. Redax-Abspaltungen auch... >.>

Ja, die Darstellung der Praioskirche passt so gar nicht zu deren Prinzipien.

Was ich auch sehr ärgerlich finde, wir haben es nunmal nicht mit der irdischen Inquisition zu tun... die jagte keine Hexen, sondern vornehmlich Ketzer... also aventurisch gesehen, keine Hatz auf Magiebegabte, sondern vor allem auf Maraskaner...?
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 14.07.2013 | 20:43
wir haben es nunmal nicht mit der irdischen Inquisition zu tun... die jagte keine Hexen, sondern vornehmlich Ketzer... also
irdisch gesehen jene die Hexerei glaubten
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Auribiel am 14.07.2013 | 20:53
irdisch gesehen jene die Hexerei glaubten

Nein, Hexerei =/= Ketzerei.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 14.07.2013 | 21:46
Nein, Hexerei =/= Ketzerei.
irdisch Glaube an Hexerei also an Hexen und den ganzen Krempel = Ketzerei
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: carthoz am 14.07.2013 | 22:18
Was soll das werden: "Nein!" - "Doch!" - "Nein!" - "Doch!"?
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Mr. Ohnesorge am 14.07.2013 | 22:38
Wäre keine Überraschung.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Samael am 14.07.2013 | 22:41
irdisch gesehen jene die Hexerei glaubten

Das ist in der Form nicht richtig. Ketzer waren in erster Linie mal Abweichler von der Kirchenlehre. Google mal Katharer.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: TeichDragon am 14.07.2013 | 22:49
Ach Quatsch... (https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=2haQJ-dfNFE#t=62s) ;)
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 14.07.2013 | 23:22
Das ist in der Form nicht richtig. Ketzer waren in erster Linie mal Abweichler von der Kirchenlehre. Google mal Katharer.
hey, ich meinte es war Ketzerei an Hexerei zu glauben, nicht das es die einzige Variante war
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Feyamius am 14.07.2013 | 23:25
Die Inquisition hat tendenziell die Hexenverfolgung eher in kontrollierte Bahnen gebracht und dann irgendwann auch beendet. Am schlimmsten war es eher dort, wo lokale Herrscher fanatisch wüten konnten.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Hróđvitnir (Carcharoths Ausbilder) am 15.07.2013 | 03:43
Eieieiei.

In frühchristlicher Zeit bekämpfte die Kirche das "Heidentum" als "Zauberei", ums Jahr 1000 herum galt dann das Gegenteil: Wer an nächtliche Ausritte auf dem Besen, Hexensabbatte u.ä. glaubte, folgte nach kirchlicher Ansicht dem Irrtum des Aberglaubens (vgl. St. Antonius von Florenz, Bartholomeus von Chaims), auch wenn es bereits im 13. Jhdt. innerhalb der Kirche Gegenstimmen gab (Thomas von Chantimpré). Der Volksglaube hat den Hexenglauben aber nie aufgegeben, und im Zuge der sich verschärfenden Ketzerverfolgung (Katharer wurden ja schon genannt) wurden dann auch die Inquisitoren hellhörig. Nicoluas Jacquier fand dann um 1450 die Synthese zu der Gemengelage: Ja, lange Zeit gab es keine Hexen (oder sie waren harmlos), aber das sei ganz egal - nach den Richtlinien des Canon Episcopi waren eben auch das Ketzer, weil sie Diana und andere verehrten, egal ob nun der Sabbat, wie im Canon beschrieben, imaginär sei, also Aberglaube. Der Canon verhinderte lange Zeit eine regelrechte Hexenverfolgung, auch wenn Leute wie Heinrich Institoris (jopp, der), Silvestro Dingensbummens und Gianfrancesco Pico della Mirandola ihn nach und nach mit Sophistereien aushöhlten. Dazwischen schwang die Argumentation, daß die ehemals harmlosen Hexen inzwischen von Satan erheblich gestärkt eine finstere, diabolische und überaus reale Macht erhalten hatten, statt der imaginär-abergläubischen Verblendung, die vielleicht unchristlich und ketzerisch, aber nicht gefährlich war, weil diese Macht eingebildet war. Unterfüttert wurde das durch phantastische "Erfahrungsberichte" von Inquisitoren wie Sprenger, die dem ganzen tatsächlich Gewicht gaben. Um 1500 galt die Macht der Hexe als real, nicht mehr als Wahn, und ab da wurde es gefährlich bzw. Ketzerei, diese Macht abzustreiten.

So, wenn noch Fragen zu Details sind, bitte ich einen Mittelalter- oder Kirchenkundler einzuspringen - ich bin nur ein armer Zeitgeschichtler, und selbst das ist lange her.

EDIT/ Und grade nachgeschlagen: In der Bulle Summis desiderantes affectibus forumuliert danns Papst Innozenz VIII. im Dezember 1484 diesen "neuen Hexenglauben", der damit zur Lehrmeinung erhoben wurde. Ab dieser Bulle war jeder, der die Hexerei als Hirngespinst bezeichnete ein Ketzer. Das war ganz echt und real. Inoo VIII. war es dann auch der Insitorius und Sprenger endlich (sie hatten LANGE gewartet) freie Hand im Norden Deutschlands gab. Schnelle Ergebnisse: Bereits zwei Jahre nach der monströsen Bulle schrieben sie den Malleus Maleficarium, der selbige Bulle als Vorwort enthielt.

Gut Nacht.

 
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Samael am 15.07.2013 | 07:34
hey, ich meinte es war Ketzerei an Hexerei zu glauben, nicht das es die einzige Variante war

Vielleicht gibts du dir einfach mal mehr Mühe mit deiner Kommunikation hier. Ist ja nicht das erste Mal, dass du mit missverständlichen Sarzfragmenten um dich wirfst.

Wobei 'missverständlich' jetzt mal wohlwollend von meiner Seite interpretiert ist.

@Lorom
Danke für die Zusammenstellung.

Die Inquisition hat also im Mittelalter beinahe ausschließlich Härethiker verfolgt und die Hexenverfolgung ist ein neuzeitliches Phänomen. So hatte ich das im Kopf, wobei die aufgelisteten Details sehr interessant sind.

Jetzt noch ein Detail zu Klärung: mW wurden die Ketzerverfolgungen des Mittelalters tatsächlich von der Inquisition vorangetrieben, während diese an den späteren Hexenverfolgungen kaum beteiligt war.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Feyamius am 15.07.2013 | 10:29
Die Zusammenstellung ist interessant, hört aber mit dem Höhepunkt auf. Ja, Hexenverfolgung ist ein neuzeitliches Phänomen und ihre Existenz steitet niemand ab, doch ebenso wie päpstliche Erlässe und Kirchenansichten die Grundlagen für Volksglauben legten und Ängste schürten, wirkte die Inquisition später regulierend. Und wie immer kann man historische Einzelpersonen für fast jegliche Ansicht als Beispiel heranziehen, denn Menschen sind verschieden. ;)
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Stonewall am 15.07.2013 | 15:41
Jetzt noch ein Detail zu Klärung: mW wurden die Ketzerverfolgungen des Mittelalters tatsächlich von der Inquisition vorangetrieben, während diese an den späteren Hexenverfolgungen kaum beteiligt war.

Ja, Hexenverfolgung war neuzeitlich weit überwiegend Sache der weltlichen Obrigkeit, auch wenn in den geistlichen Herrschaften des HRR der Bischof oder Abt zugleich weltlicher Herrscher war und das zu einer Vermischung im populären Geschichtsbild führt. Und Lutheraner und Calvinisten haben ebenfalls Hexen verbrannt.

Schon länger her, daß ich mich konkret mit dem Thema befaßt habe, aber IIRC gibt es durchaus Forschungsarbeiten, daß oft der Anstoß zu Hexenverfolgungswellen gar nicht von der geistlichen oder weltlichen Obrigkeit herkam, sondern aus der Bevölkerung heraus der Obrigkeit teilweise praktisch aufgezwungen wurde und eine durchsetzungsfähige landesherrliche Justiz teils eher die Verfolgung gedämpft habe.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Talasha am 15.07.2013 | 15:54
@Stonewall
Die Besessenen von Paderborn sind so ein Fall. Nachzulesen in National Geographic 12/2006

@Hróđvitnir (Carcharoths Ausbilder)
Wobei es mittlerweile auch Historiker gibt die Sprengers Mitarbeit bezweifeln. Es gibt sogar Zweifel das die Gelehrten die den Hexenhammer habilitert(oder wie das heißt) haben selbigen gelesen haben.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Stonewall am 15.07.2013 | 16:44
Wobei es mittlerweile auch Historiker gibt die Sprengers Mitarbeit bezweifeln. Es gibt sogar Zweifel das die Gelehrten die den Hexenhammer habilitert(oder wie das heißt) haben selbigen gelesen haben.

MWn geht das soweit, daß Sprenger nicht nur nicht am Hexenhammer mitgearbeitet habe, sondern Institoris Sprengers Namen ohne dessen Wissen für sein Traktat benutzt haben soll, um diesem mehr Autorität zu verschaffen.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Talasha am 15.07.2013 | 17:01
Ja, aber das habe ich nur in einer ZDF-Doku zum Thema Lüge gesehen, daher wollte ich das nicht so deutlich schreiben.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Infernal Teddy am 15.07.2013 | 17:03
Kurze zwischenfrage - hat das noch mit dem Thema zu tun?
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Stonewall am 15.07.2013 | 17:06
Typische Threaddrift halt. Eine Auslagerung in ein passendes Unterforum wäre aber sicher nicht unsinnig.

ETA: Könnte aber durchaus eine Szenarioinspiration bieten: Aufgehetztes Volk versucht dem lokalen Praiosgeweihten eine Hexen-/Ketzer-/Paktiererverfolgung aufzuzwingen. Die Helden greifen ein/sind betroffen etc...
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Just_Flo am 15.07.2013 | 18:29
In der Drachenchronik kommt so was ähnliches vor. Eine der besten Praiosgeweihten Darstellungen der letzten Zeit (Quanionsqueste mal ausgenommen) Ebenso wie KKK.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Auribiel am 16.07.2013 | 13:12
Danke für die Aufklärung zu Hexen vs. Ketzer vs. Kirche. Rückspiel gibt's dann im Jenseits.

Jetzt bitte noch die Beleuchtung, inwieweit es hier zu Verschiebungen kommt, wenn Hexerei als vom Setting vorgegeben real ist. ;)

Und ev. doch die Auslagerung in einen anderen Thread.


Übrigens: Praioten die regulierend eingreifen, die Verbrennungswut der Bevölkerung zu zähmen, fände ich äußerst cool und vom Hintergrund her sogar wahrscheinlich, gerade im Grenzgebiet zu den schwarzen Landen.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Waldemar am 27.10.2013 | 00:46
Nach 3-monatiger Verspätung ist nun Teil 4 online: http://aventurien.org

Viel Spaß beim Schmökern.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Just_Flo am 27.10.2013 | 08:05
Hm, irgendwie ist dass was du forderst halt schon mal an der fehlenden Ausarbeitung und Unterstützung gescheitert. Sind wir doch mal ehrlich: Wieviele Jahre wird das Besiegen von Haffax und die Erholung und das Niederwerfen der SL und die Wiedereroberung von Maraskan dauern?
Hm, Maraskan wiedererobern? Ja klar, da hast du dann deinen kräftezehrenden Dschungelkampf :(
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Archoangel am 27.10.2013 | 08:31
@Waldemar: Weder teile ich deine Einschätzung, noch deine Wünsche. Trotzdem: nice try. Würde in Aventurien irgendetwas nach logischen Gesichtspunkten geschehen, wäre die Spielwelt nicht das, was sie ist. Insofern: Schwamm drüber, der Metaplot wird schon irgendwie metaplotten und wir wurschteln auch die nächsten 40 aventurischen Jahre so weiter wie bisher.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Slayn am 27.10.2013 | 08:40
Wo ich ihm aber zustimme, ist bei der Idee mit einer guten Basis-Version von Aventurien und jährliche und/oder große Meta-Plot Bücher, die darauf aufbauen.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Archoangel am 27.10.2013 | 08:43
Du - ich wäre noch für ganz andere Projekte zu haben ... nur werden sie dadurch nicht wahrscheinlicher. Was bringt es mir in einem Blog auszumalen wie toll Aventurien meiner Meinung nach wäre, wenn man dieses oder jenes hach-so-realistisch umsetzen würde können. Es wird nicht passieren.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 27.10.2013 | 09:43
mMn braucht DSA eigendlich weder große Poltische Konflickte noch Epische Kampgnen. Die meisten Rollenspieler in meiner Bekanntschaft fangen bei Thema DSA eigendlich immer an von den Märchen Antologien o.ä. zu schwärmen, sowas wie "Jahr des Feuers" oder die "Drachenchronik" intersiiert die garnicht so wirklich.

Die Stärke von DSA liegt einfach bei den Bodenständigen Abenteuern, nicht bei den Epischen.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Archoangel am 27.10.2013 | 10:05
Yep. Und eben eine halbwegs glaubwürdige Spielwelt und nicht pseudorealistischer Schnickschnack. Wer Game of Thrones spielen will kann doch das Game of Thrones RPG dazu nutzen. Und wer ein episch-phantastisches Game of Thrones will, für den gibt es AD&D Birthright.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Slayn am 27.10.2013 | 10:09
Yep. Und eben eine halbwegs glaubwürdige Spielwelt und nicht pseudorealistischer Schnickschnack. Wer Game of Thrones spielen will kann doch das Game of Thrones RPG dazu nutzen. Und wer ein episch-phantastisches Game of Thrones will, für den gibt es AD&D Birthright.

Hier haben wir aber ein ernsthaftes Problem mit der One Size Fits All Mentalität, die schon lange bei DSA ausgelebt wird.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Xemides am 27.10.2013 | 10:55
Ich mag die großen epischen Kampagnen und die Möglichkeit, verschiedene Abenteuertypen in Aventurien zu spielen.

Da ich gerne mit den selben Charakteren über Jahre spiele, mag ich genau solche Settings und Systeme, in denen ich Gene und Stil wechseln kann.

Got schön und gut, aber damit kann ich halt nicht mit dem gleichen Charakter heute ein Dungeon, morgen eine Intrige und übermogen ein Detektivabenteuer spielen.

Und bei Birthright mangelt es schon an einem System, das mir zusagt.

Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Benjamin am 27.10.2013 | 11:02
Got schön und gut, aber damit kann ich halt nicht mit dem gleichen Charakter heute ein Dungeon, morgen eine Intrige und übermogen ein Detektivabenteuer spielen.
Warum nicht? Ist das System so scheiße?
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Slayn am 27.10.2013 | 11:04
Xemi bekommt ein Bienchen wegen schierer Vorhersagbarkeit :P
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Xemides am 27.10.2013 | 11:42
Warum nicht? Ist das System so scheiße?

Mag halt (A)DnD nicht.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Ein Dämon auf Abwegen am 27.10.2013 | 13:05
DnD ist halt relativ stark aufs Monster verkloppen ausgerichtet, bei anderen Abenteuer Arten hast du schnell das Problem das bestimmte Heldentypen halt nix beitragen können.

Ich mein was willst du ohne Heimlichkeits-, Sozial- und Wissensfertigkeiten in einem Detektiv- oder Intigenabenteuer?
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Benjamin am 27.10.2013 | 13:50
Rollenspielen heißt das. Ich denk nach und sag, was mein SC tun soll.

Mag halt (A)DnD nicht.
Irgendwie dachte ich, Du schreibst von Got = Game of Thrones, und das kenn ich nicht so gut.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Xemides am 27.10.2013 | 15:11
GoT ist da eine, das fördert vor allem eine bestimmte Spielweise.

Bei DnD bezog ich mich auf Birthright, das ja auch genannt wurde.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Mr. Ohnesorge am 27.10.2013 | 20:56
AD&D Birthright.

Ist das noch jemand außer uns Voll-Nerds ein Begriff?
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 27.10.2013 | 22:20
Nach 3-monatiger Verspätung ist nun Teil 4 online: http://aventurien.org

Viel Spaß beim Schmökern.
liest sich für mich wie die Redax soll Geschichten erzählen, nicht uns die Bühne und Rquisiten für eigene Bereiten
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: TeichDragon am 27.10.2013 | 22:41
Ist das noch jemand außer uns Voll-Nerds ein Begriff?

Ich bin ja ein Voll-Nerd, aber AD&D hab ich fast immer ignoriert. Das Regel-System hat mir vor 20+ Jahren mal einer richtig vergrault, weil er als erste Handlung meinen Magier mit seinem Barbarian "platt machen" wollte.  Als Mitspieler der gleichen Gruppe.
Don't ask.  :gasmaskerly:
Von daher kenne ich die AD&D Settings fast nur durch die Computer-Spiele, einige Romane und halt mal so "nebenbei mal reinlesen".
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Mr. Ohnesorge am 27.10.2013 | 22:53
AD&D ist für Nachwuchsspieler auch nicht die allerbeste Emfpehlung, vorsichtig ausgedrückt. Immerhin ist der Kram OOP, während Sachen wie DSA oder Game of Thrones problemlos zu finden sind.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: TeichDragon am 27.10.2013 | 23:08
AD&D ist für Nachwuchsspieler auch nicht die allerbeste Emfpehlung, vorsichtig ausgedrückt. Immerhin ist der Kram OOP, während Sachen wie DSA oder Game of Thrones problemlos zu finden sind.

Ach, du meintest (A)D&D an sich.
Ich dachte Du meintest Birthright, was wirklich fast komplett an mir vorbei gegangen ist.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Mr. Ohnesorge am 27.10.2013 | 23:41
Beides - sowohl AD&D wie auch dessen Birthright-Ableger kann doch keinem Einsteiger als Alternative empfohlen werden.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Slayn am 27.10.2013 | 23:45
Beides - sowohl AD&D wie auch dessen Birthright-Ableger kann doch keinem Einsteiger als Alternative empfohlen werden.

Etwas Blauäugige Betrachtungsweise.
Bei der Verschiebung hin zu Digitalen Diensten, die wir erleben, wird es bald einfach sein auf DriveThru & Co zu stoßen als nen echten Hobby-Laden zu finden. Wenn dem so ist, dann sind alte Editionen von D&D genau so einfach zu bekommen wie GoT.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Glühbirne am 28.10.2013 | 06:30
Man kann es trotzdem nicht wirklich als alternative für Einsteiger empfehlen. Die Regeln sind mMn eher ... wenig gelungen. Warum sollte ich zu AD&D greifen bei all den Alternativen aus all den Jahrzehnten.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Mr. Ohnesorge am 28.10.2013 | 12:54
Weil irgendwelche Typen in einem Forum das total geil finden!  >;D
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Archoangel am 1.11.2013 | 08:40
 :cheer: :cheer: :cheer: :cheer: :cheer: :cheer: :cheer:

Birthright!

... nur leider passt das Spiel halt nicht so richtig zu D&D ...
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Hróđvitnir (Carcharoths Ausbilder) am 7.11.2013 | 02:46
Birthright paßt perfekt zu den Dominion und War Rules aus BEAM, v.a. wenn man noch den Aspekt der unsterblichen Pfade miteinbringt. Ausbau und Master wurden für sowas gemacht. Die Konversion ist logischerweise easy und das (zugegeben maue) settingnative Äquivalent läßt man halt leise wimmernd im Keller sterben.
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Waldemar am 7.11.2013 | 09:42
Hallo zusammen,

hab drei längere Artikel zu Helme Haffax und dem angekündigten Splitterdämmerungsabenteuer geschrieben.

http://aventurien.org/2013/11/04/helme-haffax-teil-1/

Hoffe der Leser hat ebenso viel Spaß, wie ich beim Schreiben.  ;)

LG
Waldemar
Titel: Re: Waldemars neues Blog zu DSA und Aventurien
Beitrag von: Lichtschwerttänzer am 9.11.2013 | 09:32
Ich verstehe nicht im mindesten deine Aussage!

Oron hätte Aranien erobern können, möglich nicht wahrscheinlich da Aranien erheblich militärisch etc erdrückend sonstwo überlegen war.

Lord Helmchen vereinigt die Schwarzen Lande in klassischer Manier(Zenghi, Saladin, Dschinghis Khan, Toyotomi Hideyoshi) in dem er ihre Territorien erobert  und seinen Home Turf schützt?

Er versorgt seine Truppen durch Beutezüge?

A er ist blöde genug seine Gegner vorzuwarnen, nichts neues unter der Sonne er ist so BLÖDE wie Dexter Nemrod.
Wie jemand die 3 DSadT verlieren kann ist   Einzigartig, besonders wenn man bedenkt das des Reichserzschlächters Nr 2 Taktik bestand gegen den Wall anzurennen, anzurennen und anzurennen und danach weiterzuattackieren.
B er spielt den Perry Rhodan Trick und paralysiert seine Gner psychologisch?