Bei Vampire : The Masquerade wurde ja schon angedeutet das man den begrenzenden Mechanismus ignorieren kann. Bei Cthulhu ist der begrenzende Faktor umstritten und muss auch nicht bei jedem Abenteuer ins Spiel kommen.
Vampire : The Masquerade:Sehe ich anders.
- Verlust der Menschlichkeit, wenn auch in vielen Spielrunden kaum Zentrales Thema, so doch "im Sinne des Erfinders"
Level X bei D&D oder 'alle Punkte voll' bei V:tM.
verändert ein solches fixes Endziel die Art wie gespielt wird?
verändert ein solches fixes Endziel die Art wie gespielt wird?
verändert ein solches fixes Endziel die Art wie gespielt wird?
Ich finde schon. Wenn man weiß, wo die Reise endet, spielt man schon anders, als wie wenn man einfach nur vor sich hineiert...
Klasse Idee für einen Spielleiter insbesondere, wenn die Runde in entscheident schwierigen Situationen plötzlich die Meinung wechselt,
was denn vielleicht doch als Alternative drin wäre...
Die erste sieht das reine spielen des fiktiven Charakters als Ziel an. (...) Die andere sieht Cthulhu als extrem hartes System bei dem das Ziel ist trotz der vielen Widrigkeiten erfolgreich ein Abenteuer zu lösen.Wer hat's erfunden ... (http://en.wikipedia.org/wiki/Development_of_Doom) ;D
Eine wirkliche Aussage des Regel Autors ist mir allerdings nicht bekannt.
@Teylen:Ein Endziel erlebt man weniger als das man es erreicht und danach abschließt.
Es geht, nach meinem Verständnis, nicht darum das potentielle Endziel zu vermeiden sondern zu erleben.
Es geht doch um Sieg-, End- oder Abbruchbedingungen, die regeltechnisch festgelegt sind. Cthulhu, Vampire und ähnliche Spiele können enden, ohne daß jemand wahnsinnig wird, stirbt, oder sich seinem inneren Monster ergibt. Man kann die Charaktere dann einfach in das nächste Abenteuer übernehmen.+1
verändert ein solches fixes Endziel die Art wie gespielt wird?
Und wofür Regeln für etwas das man nicht spielen sollte? In dem Moment in dem Autoren Regeln für etwas raus bringen, sagen sie damit offiziell "das sollt Ihr spielen".
Back to Topic: Bei PtC ist das Ziel erreicht, wenn die Charaktere zu echten Menschen werden.
Spielt hier aber eigentlich keine Rolle. Vampire hatte nie ein fest vorgegebenes, klares Ziel mit einer klaren Struktur, wie man den Weg zu diesem Ziel erreichen kann.Genau das.
Dass Regeln für die Disziplin der Baali angeführt werden hieß auch nicht, dass man solche spielen sollte.Ansonsten,..
Ansonsten,..
das Grundregelwerk der ersten Edition von Vampire: The Masquerade zeigt einen Comic in dem ein frisch gemachter Vampir sein menschliches Dasein zurück erlangt und happily ever after (bis zu seinen natürlichen Tod) mit seiner Frau zusammenlebt. Soweit dann zu der Theorie das es nur darum ginge den Verlust der Menschlichkeit zu erspielen und alles andere falsch sei,..
Ich bekomme doch langsam das Gefühl, dass sich da jemand bezüglich Vampire regelrecht angegriffen fühlt.
Klassisches D&D hat als Endziel die Kontrolle über einen eigenen Landstrich; insbesondere die nichtmenschlichen SC-Varianten haben ihr Wachstum irgendwo zwischen Stufe neun und 12 erreicht.
Theoretisch ist danach auch noch nicht zwingend Schluß mit dem Charakter, aber es ist eben ein zumindest vorgesehenes Ende des Spiels.Für mich ist diese zitierte Aussage ein Widerspruch. So lange nur ein Chara existiert, der irgendwann im Spiel auftauchte, so lange ist noch kein Ende des Spiels.
Vielleicht, nur ganz vielleicht, ergibt sich daraus im Sinne des Threads ja auch eine feste Endbedingung: die Zurückerlangung der Menschlichkeit. Alternativ ist das Spiel ja auch zu Ende, wenn die Humanity eines Vampir-SC auf 0 sinkt.Da ich den Thread erstellt habe kann ich recht souverän behaupten:
Es ist im weitesten Sinne also nur ein "und dann lebten sie bis ans Ende ihrer Tage" - das Ende der Geschichte, auch wenn die dort Handelnden noch da sind.
Das Charaktere sterben oder ausscheiden können bedeutet nicht das ein Spiel eine feste Endbedingung beziehungsweise ein Ziel hat wie ich es im Eingangspost beschrieb.
eine feste Endbedingung haben beziehungsweise ein Ziel nach dessen Erreichung man fertig ist
In zwei unterschiedlichen Threads kam die Frage nach Rollenspielen auf die eine feste Endbedingung haben beziehungsweise ein Ziel nach dessen Erreichung man fertig ist.Sollte es doch klar stellen. Das mit der Endbedingung nicht jedes (normale) ausscheiden von Chars gemeint ist. Spätesdens ab dem zweiten Satz.
Was wohl gerade angesichts des oft propagierten "Rollenspiele haben kein Spielziel" als bemerkenswert war genommen wurde.
Thema wie der Konflikt Menschlichkeit vs. Tier entschieden wird (indem der SC vollständig zu einem von beidem wird).
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Wenn die Geschichte weiter gehen kann, dann ist das Ende setzen nur eine Entscheidung der Spielenden. Das ist keine Regel.
Ich verstehe hier deine Abgrenzung nicht, bzw. sie erscheint mir recht willkürlich.
Ein grundlegender Punkt:
Im einen Falle (CoC, VtM, Dark Crusade, ...) gilt die Endbedingung nur für den betreffenden Charakter, im anderen Falle (Fiasco, The Mountain Witch, Gray Ranks, ...) für die gesamte Gruppe.
Teylen will (mMn) nur über die zweite Gruppe reden.
Ein grundlegender Punkt:Genau das. ^_^
Im einen Falle (CoC, VtM, Dark Crusade, ...) gilt die Endbedingung nur für den betreffenden Charakter, im anderen Falle (Fiasco, The Mountain Witch, Gray Ranks, ...) für die gesamte Gruppe.
Teylen will (mMn) nur über die zweite Gruppe reden.
Das liefert dann aber ein sehr verzerrtes Ergebnis ab.Wieso ist die gezielte Betrachtung verzerrt sein?
Ich denke das ist der Punkt, denn die Geschichte kann nicht weitergehen, nur eine neue entstehen.Ganz klar Einsichtsache.
Der Kern von V:tM, also nur das Grundbuch, scheint die Gegenfrage zu stellen: Wie weit kommt man bis die Menschlichkeit verbraucht ist? Das ist für mich ein klares Ziel und auch Ende.Hier sieht man deutlicher, wie sich unser Verständnis von Rollenspielen unterscheidet. Das was für Dich jetzt klares Ziel und Ende ist, ist für mich nur ein roter Faden und Ideen-Lieferant.
gäbe es dann nur Indie-Spiele mit festen Endbedingungen/Zielen, nicht aber Mainstream-SpieleDas sage ich doch die ganze Zeit.
Wieso ist die gezielte Betrachtung verzerrt sein?
Hier sieht man deutlicher, wie sich unser Verständnis von Rollenspielen unterscheidet. Das was für Dich jetzt klares Ziel und Ende ist, ist für mich nur ein roter Faden und Ideen-Lieferant.
(Wobei ich zugeben muss, dass ich die genaue Formulierung nicht kenne, da muss Theylen aushelfen, aber wenn ich es richtig verstanden habe, dann scheinen mir ihre Beiträge eher zu meinem Verständnis zu passen.)
Ganz klar Einsichtsache.
Wenn man in RealLife™ heiratet, geht die Geschichte dann weiter oder entsteht eine neue? ~;D
Aber ganz generell muss man sehen das Geschichten Enden könnenDas stelle ich ja nicht in Abrede, ich sage nur, dass "wir" den Geschichten ein Ende geben. Was für jemanden ein Anfang, kann für den anderen das Ende sein - oder nur ein kleines Intermezzo.
So lange nur ein Chara existiert, der irgendwann im Spiel auftauchte, so lange ist noch kein Ende des Spiels.(kursiv in Zitat von mir.) Auch wenn ein Chara erst später ins Spiel einsteigt und die Charas, die das Spiel angefangen haben, längst tot sind, ist es immer noch das gleiche Spiel, denn die Geschichte (der Welt) wird fortgeschrieben.
"wir" ist aber ein weiter Begriff.Ja, genau. Dazu zählst auch Du. Du vergibst dem Chara an der Stelle das Ende der Geschichte. (Für den Chara selbst ist es ja kein Ende.) Ich würde dem Chara an der Stelle kein Ende geben. Die anderen würden dem Chara (vielleicht) an einer anderen Stelle das Ende der Geschichte geben. Deswegen das "wir", weil jeder an einer bestimmten Stelle entscheiden kann, wann das Ende der Geschichte ist.
Dazu zähle ja auch ich, wenn ich einen Charakter spiele der irgendwann mal vielleicht im Lied der Schöpfung aufgeht,
Ja, genau. Dazu zählst auch Du. Du vergibst dem Chara an der Stelle das Ende der Geschichte. (Für den Chara selbst ist es ja kein Ende.) Ich würde dem Chara an der Stelle kein Ende geben. Die anderen würden dem Chara (vielleicht) an einer anderen Stelle das Ende der Geschichte geben. Deswegen das "wir", weil jeder an einer bestimmten Stelle entscheiden kann, wann das Ende der Geschichte ist.
und das ist auch ganz bewußt so gewählt.(Fettmarkierung in Zitat von mir.) Ich habe doch das gleiche gesagt, oder? Das Ende der Geschichte ist etwas, was man von Außerhalb (oder im Nachhinein so, als ob man von Außerhalb schauen würde) wählt.
Leute, ihr diskutiert gerade völlig am Topic vorbei. Hier ging es ursprünglich mal um eine Sammlung mit festen Endbedinungen bzw. Zielen.
Es geht nicht darum, ob die Geschichten, die man mit dem System erzählt, ein Ende haben können, sondern ob das System selbst ganz klar sagt: Wenn Bedingung X eintritt, ist das Spiel zu Ende. Für alle Mitspieler.
Ersteres - dass die Geschichte eines einzelnen Chars zu Ende ist - hat man sowieso in jedem System, in dem der Char sterben kann. Um diese Art von Endbedingung geht es aber definitiv nicht.
Mhh....bedeutet dass dann das (um ein Beispiel zu nennen) wenn ein Spiel vorsieht dass der Charakter am Ende z.B. zu den Sternen aufsteigt und zu einem Sternbild wird dies im Sinne dieses Threads keine Endbedingung für dich wäre?Zumindest wenn das nicht das Gruppenspiel abschließt wäre das für mich keine Endbedingung im Sinne des Themas.
Wenn Bedingung X eintritt, ist das Spiel zu Ende. Für alle Mitspieler.So ganz am Topic vorbei ist es nicht (siehe mein Beitrag 14:32 Uhr, in dem ich mich selbst zitiere.)
So ganz am Topic vorbei ist es nicht (siehe mein Beitrag 14:32 Uhr, in dem ich mich selbst zitiere.)
Auch wenn es für einzelne Charas vorbei sein kann, ist das Spiel nicht vorbei. Und das ist eigentlich inhärent in den "gewöhnlichen" (sprich verbreiteteren) Rollenspielen drin.
EDIT: auch wenn mein Beitrag jetzt mit Verspätung kommt, weil in der Zwischenzeit, bevor ich es beenden konnte, weiter diskutiert wurde, schicke ich es trotzdem ab.
nur einen Sinn wenn man von einer Konsistenten Kampagnenwelt ausgeht,:o Was für Sinn macht es in einer Nicht-Konsistenten Welt zu spielen?
:o Was für Sinn macht es in einer Nicht-Konsistenten Welt zu spielen?
eine Welt mit Kontinuität.Ah, OK. Das heißt nur so episodenhaft, wo es eigentlich egal ist, welche Episode man zuerst und welche später spielt, weil sie sich nicht tangieren?
Ah, OK. Das heißt nur so episodenhaft, wo es eigentlich egal ist, welche Episode man zuerst und welche später spielt, weil sie sich nicht tangieren?
diese Welt nur eine SessionDas wäre dann One-Shot - und ich weiß es nicht, ob One-Shots-Überlegungen unbedingt zu Topic gehören. Denn One-Shot hat ja bereits als Endziel das Ende des Abenteuers. Aber ich glaube nicht, dass es das ist, was Teylen im Sinne hatte. Deswegen habe ich One-Shot bei der Betrachtung des Problems bereits ausgeblendet.
Das wäre dann One-Shot - und ich weiß es nicht, ob One-Shots-Überlegungen unbedingt zu Topic gehören. Denn One-Shot hat ja bereits als Endziel das Ende des Abenteuers. Aber ich glaube nicht, dass es das ist, was Teylen im Sinne hatte. Deswegen habe ich One-Shot bei der Betrachtung des Problems bereits ausgeblendet.
Das wäre dann One-Shot - und ich weiß es nicht, ob One-Shots-Überlegungen unbedingt zu Topic gehören. Denn One-Shot hat ja bereits als Endziel das Ende des Abenteuers. Aber ich glaube nicht, dass es das ist, was Teylen im Sinne hatte. Deswegen habe ich One-Shot bei der Betrachtung des Problems bereits ausgeblendet.
Das wäre dann One-Shot - und ich weiß es nicht, ob One-Shots-Überlegungen unbedingt zu Topic gehören. Denn One-Shot hat ja bereits als Endziel das Ende des Abenteuers. Aber ich glaube nicht, dass es das ist, was Teylen im Sinne hatte. Deswegen habe ich One-Shot bei der Betrachtung des Problems bereits ausgeblendet.Wenn es im Spiel-Design vorgesehen ist, als solches Gesetzt, dann gehört das jeweilige Spiel dazu.
Ein Spiel "Niedergang des Hauses Usher in 5 Akten" wäre komplett in sich geschlossen und beendet, wenn der 5te Akt um ist.Das wäre zum Beispiel etwas, was ich als valide Antwort auf Teylens Frage sehen würde.
Das wäre zum Beispiel etwas, was ich als valide Antwort auf Teylens Frage sehen würde.Das Verständnis Problem ist wohl das Slayn die erklärt das man mit V:tM zum Beispiel eine Kampange "Der Niedergang des Haus von Usher in 5 Akten" die in fünf Phasen auf geteilt is spielen kann.
Nur sehe ich so was bei den Spielen wie DSA, SR, VtM, usw. nicht.
Das wäre zum Beispiel etwas, was ich als valide Antwort auf Teylens Frage sehen würde.Kommt auf die Runde an. Und genau das ist die Crux hier an der Diskussion. Natürlich kann eine Gruppe bei einem Spiel mit x-beliebigen System eine selbst gewählte Endbedingung mit einbauen. Dieses Spiel "Niedergang des Hauses Usher in 5 Akten" spiel ich Dir sowohl in DSA als auch in SR als auch in VtM. Aber was hat das hier im Thread über Systeme mit festgeschriebenen Endbedingungen zu suchen?
Nur sehe ich so was bei den Spielen wie DSA, SR, VtM, usw. nicht.
Aber was hat das hier im Thread über Systeme mit festgeschriebenen Endbedingungen zu suchen?Keine Ahnung, ich dachte Slayn spricht über ein System - nicht über ein Abenteuer/Kampagne.
Zumindest wenn das nicht das Gruppenspiel abschließt wäre das für mich keine Endbedingung im Sinne des Themas.
Und was ist mit Rollenspielen für den Endsieg?
Mhh...meist würde es dies wohl tun, im Sinne von "Am Ende ihrer Abenteuer hat jeder der Helden seine epische Bestimmung gefunden", Max der Barbar ist zu den Sternen aufgefahren und Paul der Barde ein Teil des Lieds der Schöpfung geworden...usw.Ja, in Bezug auf den Thread würde ich das auch ausschließen.
Aber es wäre kein Muss, theoretisch könnte auch innerhalb der selben Gruppe ja ein großer Unterschied sein im Erfahrungslevel.
Würdest du so etwas also ausschließen, Spiele bei denen die Charaktere ihr Ziel zu verschiedenen Zeitpunkten finden können?
Und was ist mit Rollenspielen für den Endsieg?
Aber dann hört das Spiel doch nicht auf, sondern man spielt einfach weiter, nämlich als Herrscher über den Landstrich. Oder?